1883 / 102 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 02 May 1883 18:00:01 GMT) scan diff

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nach wie vor sehr darnieder und ließen trotz reduzirter Arbeitslöhne Nutzen nicht übrig, indessen verlangte die Mode für Damenkonfektion reiche Besätze in Vorschnürungsartikeln, und daher herrschte nach diesen vielfach großer Begehr. Ebenso waren weiße baumwollene und leinene Passementerien, sowie die neuer Maschinenspitzen und breite Stickerei⸗Jmitationen sehr beliebt und gefragt, so daß es zuweilen an geeignefen Stühlen und tüchtigen Arbeitern dafür fehlte. Der Aufschwung, den diese neuen Artikel gewonnen, entschädigt einiger⸗ mmaßen für den Rückgang der früher so blühenden Litzenindustrie, welche jetzt auf allen früheren Absatzgebieten selbständig betrieben wird. 8 Für Hutbänder, auch für leinene und wollene Bänder war be⸗ frriiedigender Absatz zu finden, doch ließen die erzielten Preise nur ge⸗ ringen Nutzen. 8 In Leinen⸗, Damast⸗ und Drellgeweben fand ein ziemlich regel⸗ mäßiges und lohnendes Geschäft statt, nur hatte der letztere Artikel, der hauptsächlich exportirt wird, gegen die durch billigere Arbeitslöhne und Zölle im Vortheil befindliche belgische Konkurrenz zu kämpfen. ie Metallknopffabriken, welche sich schon seit längerer Zeit eines lebhaften Betriebes und einer günstigen Geschäftslage zu erfreuen

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Gewerbe und Handel.

Dortmund, 30. April. Die Lage des Eisengeschäfts hat sich in der verflossenen Woche nicht wesentlich verändert. In der Hochofenindustrie kommen augenblicklich nicht viel Abschlüsse von Belang zu Stande, da die größern Konsumenten ihren Bedarf pro II. Quartal gedeckt haben. Die Roheisenproduktion in demselben ist soweit verkauft, daß die Hochofenwerke auch diesmal das neue Quartal ohne erhebliche Lagervorräthe antreten werden. Die Roheisenpreise sind unverändert geblieben und werden auch kaum, wie man allge⸗ mein annimmt, im Laufe dieses Quartals weder her⸗ auf noch herunter gehen. Die Walzwerksbranche hat noch immer einen steigenden Bedarf in Feinblechen und Faconeisen zu Bauzwecken zu verzeichnen, während in Grobblechen, namentlich in Kesselblechen, wie auch in Stabeisen die Nachfrage eine kleine Ab⸗ schwächung erfahren hat. Die Drahtwalzwerke sind andauernd reichlich beschäftigt, auch noch mit umfangreichen Bestellungen für längere Zeit versehen, doch macht sich speziell in Stahldraht eine Abnahme der Nachfrage, insbesondere für das Ausland, bemerkbar. Die Stahlwerke sind sämmtlich flott

.“ schmückt. auf dem Ausstellungsplatze des diplomatischen Corps, die und die Mitglieder der von den einzelnen Ländern bestellten Ausstellungskommissionen versammelt waren Nach Eröffnung der Feier durch einen unter Orchesterbegleitung ausgeführten Feftgesang hielt der Präsident des Exekutivcomités und der Handelskammer, Cordes, die Eröffnungsrede, in welcher er dem König und der Königin für ihre Theilnahme an der Eröffnungsfeier und das dadurch bekun⸗ dete hohe Interesse an dem internationalen Handel und an der inter⸗ nationalen Industrie Dank sagte. Der Redner sprach ferner den Großwürdenträgern, den Staatsbeamten, Gelehrten, Künstlern und Industriellen der Niederlande und des Auslandes seinen Dank aus. Das niederländische Volk, obwohl gering an Zahl, sei doch groß durch die Liebe zur Freiheit und glücklich unter der Regierung des Hauses Oranien. Es rechne es sich zur Ehre, den Vertretern des Auslandes, deren Gegenwart der beste Beweis sei für die Sym⸗ pathie, die den Niederlanden entagegengebracht werde, Gastfreund⸗ schaft erweisen zu können. Cordes erinnerte daran, daß die Aus⸗

ein, wo bereits die Mitglieder Civil⸗ und Millitärbehörden

Der König und die Königin trafen gegen 1 Uhr

““

Dritte Beilag Anzeiger und Königlich Preußi

Berlin, Mittwoch, den 2. Mai

Inserate für den Deutschen Reichs⸗ und Königzl. Preuß. Staats⸗Anzeiger und das Central⸗Handels⸗ register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Rrichs-Anzeigers und Koöniglich Prenthischen Staats-Auzeigers:

Berlin SW., Wilhelm⸗Straße Nr. 32.

1 En 9 0 e Deffentlicher Anzeiger 8 8 4 1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. 5. Industrielle Etablissements, Fabriken 2. Subhastatioren, Aufgebote, Vorladungen und Grosshandel. u. dergl. 6. Verschiedene Bekanntmachungen. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc. 7. Literarische Anzeigen. 8 9

4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung Theater-Anzeigen. In der Börsen-

Inserate nehmen an: die Annoncen⸗Expeditionen des „Invalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren Aunoncen⸗Vureaux.

. u. s. w. von öffentlichen Papieren. .Familien-Nachrichten.]

stellung ihr Zustandekommen zwar der Initiative von Privatpersonen 1 ie beillage. 5

hatten, mußten im Herbst vorigen Jahres in Folge geringerer Nach⸗

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frage ihre Produktion, wenn auch nur in geringem Maße, doch etwas beschränken; Stoffknöpfe und die Fabrikate, die zu ihrer Herstellung dienen, litten unter der Ungunst der Mode.

In Eisengarnen war eine Verminderung des Absatzes zu be⸗ merken, die auch eine Abkürzung der Arbeitszeit in den Fabriken zur Folge hatte.

Die Eisenindustrie befindet sich in einer recht günstigen Lage; die Produktion des Roheisens hat die Preise auf angemessener Höhe er⸗ halten können, und größere Puddlings⸗ und Eisenwerke waren mit Aufträgen hinreichend versehen. Einer besonders günstigen Ent⸗ wickelung hat sich die Drahtindustrie zu erfreuen, welche, da sich das deutsche Eisen vorzugsweise für diese Fabrikation eignet, auf allen Märkten des Auslandes mit großem Erfolge in Konkurrenz tritt und bei massenhaftem Erport sehr lohnende Preise erzielt. In der Klein⸗

eisenindustrie war für die meisten Artikel rege Nachfrage und Kauflust

vorhanden, so daß bei lebhafter Thätigkeit in dem Fabrikbetriebe auch die Handelsbewegung eine im Aufschwung begriffene ist, die insbesondere die Erportgeschäfte wahrzunehmen in der Lage sind. Nach Nord⸗ und Südamerika und nach Australien haben die Rem⸗ scheider Exporthäuser bedeutende und dem Anschein nach lohnende Geschäfte gemacht, und es ist erfreulich und anerkennenswerth, daß in den wenigen Jahren, seit welchen Remscheid direkt nach Australien arbeitet, daselbst die deutschen Waaren, speziell die Remscheider Artikel, die fremde Konkurrenz mehr und mehr überflügeln.

Auch nach Spanien und Portugal, sowie nach Oesterreich und Italien war der Export dieser Artikel in diesem Jahre besser, als im vorangegangenen, wogegen der Absatz nach Rußland, der Türkei und

Griechenland weniger befriedigend sich gestaltet. . . . 1

1 Der „Ledermarkt“ hob aus dem Jahresbericht der Handelskammer zu Frankfurt a. M. für 1882 über die Lage der Exportindustrie und die Zollverhältnisse folgende Stelle hervor:

Im Allgemeinen bemerken wir, daß uns aus der Maschinen⸗ und

Eisenwaaren⸗Industrie ferner aus einzelnen Zweigen der Leder⸗ und Lederwaaren⸗Fabrikation, der Textil⸗ und Seidenwaaren⸗ Industrie, der chemischen Industrie, der Parfümeriebranche der Papierwaarenfabrikation, der Bierproduktion u. a. eine günstigere Erxportthätigkeit gemeldet worden ist. Obgleich die allgemeine Er⸗ höhung der Produktionskosten und der Rohmaterialienpreise gegen⸗ über den durch die steigende Konkurrenz verminderten Preisen des Welthandels, den Nutzen herabdrückten, so haben sich doch die Men⸗ gen der zur Ausfuhr gelangten Fabrikate zum Theil gehoben sowie manche Absatzgebiete erweitert und befestigt.

Statistische Nachrichten.

Das Märzheft der „Monatshefte zur Statistik

Deutschen Reichs“ enthält außer den regelmäßig für die einzelnen Monate wiederkehrenden Nachweisungen über die Durchschnittspreise wichtiger Waaren im Großhandel, Ein⸗ und Ausfuhr der wichtigeren Waarenartikel im deutschen Zollgebiet und über die Rübenzuckerfabri⸗

ation sowie die Zollabfertigung von Zucker: die definitiven Hauptergebnisse der Statistik der Waareneinfuhr und Ausfuhr für das Jahr 1882 und die vorläufigen Haupt⸗ ergebnisse der Berufszählung vom 3. Juni 1882 im Deutschen Reiche.

Kunst, Wissenschaft und Literatur

Grundriß der Forst⸗ und Jagdgeschichte Deutsch⸗ ands von Dr. Adam Schwappach, Professor an der Universität Geiießen. Berlin. Verlag von Julius Springer. Preis 3 Der Verfasser hat in dem vorliegenden Buche das sehr reiche Material zur Forst⸗ und Jagdgeschichte Deutschlands mit kundiger Hand n dem verhältnißmäßig knappen Rahmen eines Grundrisses be⸗ arbeitet und hierbei namentlich auch die allgemeine Kultur⸗ und Rechts⸗ geschichte in gebührender Weise berücksichtigt. Das Buch ent⸗ richt einem wirklichen Bedürfnisse und dürfte sich daher einer nstigen Aufnahme in den Kreisen der sich für den Gegen⸗ stand Interessirenden zu erfreuen haben, denn die beiden an sich vortrefflichen Werke von Bernhardt und Roth sind dem Studi⸗ renden und wohl auch vielen wirthschaftenden Beamten theils wegen ihres Umfanges theils auch wegen ihrer Kostspieligkeit nur in be⸗ chränktem Maße zugänglich, und doch ist es gerade bei geschichtlichen Vorlesungen für den Zuhörer erwünscht, zur Ergänzung des Vortrages einen Leitfaden oder ein Handbuch zu besitzen. Für diesen Zweck sei as vorliegende Buch bestens empfohlen. Von der im Verlage von Adolf Ackermann in München er⸗ scheinenden „Zeitschrift des Königlich bayerischen stati⸗ stischen Bureau. Redigirt von dessen Vorstand Dr. Ludwig von Müller“, sind kürzlich die Hefte Nr. 3 und 4 des vierzehnten Jahrganges (1882) ausgegeben worden. Diese Hefte haben folgenden Inhalt: Resultate des Ersatzgeschäftes des Jahres 1881 in Bayern. Beiträge zur Statistik der Gemeindebesteuerung in Bayern. Von Regierungs⸗Rath Dr. von Müller. Die Aktiengesellschaften Bayerns. Die Morbidität in den Heilanstalten Bayerns während es Jahres 1881. Statistische Nachweisungen über die öffentliche Armenpflege in Bayern für die Jahre 1871 —1880. Von Kari Rasp, Königlicher Assessor im Königlichen statistischen Bureau. Literarische Anzeigen. Von Regierungs⸗Rath Dr. von Müller. 1) Alexander Die Moralstatistik in ihrer Bedeutung für eine .3. Auflage. 2) Dr. Max Haushofer: Lehr⸗ und Handbuch der Statistik. 2. Auflage. 3) Dr. Egger, Königlicher Kreis⸗Medizinal⸗Rath in Bayreuth. Morbiditäts⸗ atistik von Niederbavern für die Jahre 1877 1880. assau 1882. 4) Dr. Reiter, Königlicher Bezirksarzt zu Waldkirchen: Norbiditätsstatistik von Niederbayern für das Jahr 1881. 5) O. Elb, Königlich sächs. gepr. Civil⸗Ingenieur: Ueber Gebäudestatistik. Anhang: Nachweisungen über den Verkauf von Getreide auf den bayerischen Schrannen sowie für die 6 hauptsächlichsten Schrannen nach einzelnen Wochen für die 4 Quartale des Jahres 1882, sodann für das Kalender⸗ jahr 1882; ferner die Getreidepreise des Erntejahres 1881/82 nach einzelnen Monaten und die Jahresdurchschnittspreise der Viktualien für das Jahr 1882. „Göttingen, 30. April. Der ordentliche Professor der klassischen hilologie an der hiesigen Universität, Geh. Reg⸗Rath Professor Dr. auppe beging gestern das Jubiläum seiner 50jährigen Lehr⸗ thätigkeit. Die Akademie der Wissenschaften hat den ihr seit langen Jahren als Mitglied angehörenden Jubilar, der sich auch durch seine literarische Thätigkeit einen bedeutenden Namen erworben hat, mit einem Gratulationsschreiben ausgezeichnet. Die Studirenden brachten demselben einen glänzenden Fackelzug, dem sich ein solenner Commers

beschäftigt, namentlich in Eisenbahnmaterial, und haben auch noch umfangreiche Bestellungen für mehrere Monate in Händen. Im Kohlengeschäft ist eine zunehmende Nachfrage, namentlich von den Niederlanden aus, zu konstatiren, so daß viele Zechen fortwährend Ueberschichten machen müssen, um der Nachfrage entsprechen zu können. Während sonst in dieser Jahreszeit eine Abschwächung der Preise stattfindet, sind dieselben diesmal fest und steigend. Bei der kürzlich in Hannover Seitens der Hannoverschen Staatsbahn abgehaltenen Kohlensubmission wurden durchweg 5 pro Doppellader mehr ge⸗ fordert als im vorigen Jahre. Auch in Koke bleibt die Nachfrage, namentlich auch für das Ausland, steigend, weshalb auch die Noti⸗ rungen fest behauptet werden.

Nürnberg, 30. April. (Hopfenmarktbericht von Leopold Held.) Während der letzten Tage des zu Ende gehenden Monats war der Verkehr am Hopfenmarkte von keinem Belang, doch hielten sich die Preise fest und unverändert, da der Lagerbestand sehr gering ist. Die Frage beschränkt sich vornehmlich auf gute Mittelbopfen in der Preislage von 355 385 und Primaqualitäten, die bis zu 405 erzielten. Von leichteren und minderwerthigen Sorten wurden nur wenige einzelne Ballen abgesetzt. Die Stimmung ist ruhig.

Darmstadt, 1. Mai. (W. T. B.) Die Generalversammlung der Darmstädter Bank hat der Geschäftsführung pro 1882 einstimmig Decharge ertheilt und außer den ausscheidenden Aufsichts⸗ rathsmitgliedern, deren Wiederwahl erfolgte, auch Ernst Königs (Cöln) zum Aufsichtsrathsmitglied gewählt.

Wien, 1. Mai. (W. T. B.) Die Generalversammlung der Galizischen Karl⸗Ludwigsbahn hat die Anträge des Ver⸗ waltungsraths in Betreff der Verwendung des Reingewinns von 1 828 825 Fl., wonach 98 561 Fl. dem Verwaltungsrathe überwiesen, 1 311 000 Fl. als Superdividende mit 5 ¾ Fl. pr. Aktie vertheilt, 100 000 Fl. dem Pensiovnsfonds zugewendet und die übrigen 319 264 Fl. zur theilweisen Deckung der mit der Konvertirung der alten 5 prozentigen Prioritätsanleihe ver⸗ bundenen Kosten verwendet werden, genehmigt. Nach der Berichterstattung über die eventuelle Herstellung einer Lokalbahn von Rzeszow nach Rozwadow wurde ein Amendement angenommen, welches den Verwaltungsrath ermächtigt, ein Projekt über Herstellung einer Lokalbahn vor einer Station der Karl⸗Ludwigsbahn bis zu einem Punkte des San⸗Weichselgebietes auszuarbeiten und wenn es vor⸗ theilhaft erscheinen und die Konzession dazu ertheilt sein sollte die zur Ausführung erforderlichen Geldmittel dem Gesellschaftsfonds zu entnehmen.

Amsterdam, 1. Mai. (W. T. B.) Wegen der Eröffnung der Internationalen Kolonial⸗Ausstellung bleiben die Börse und der Getreidemarkt heute geschlossen.

Schuld der vergangenen Monat un

Wathington, 1. Mat. (W. N. B.) Die

Vereinigten Staaten hat im

2 850 000 Doll. abgenommen. Im Staatsschatze befanden sich ult. April 319 160 000 Doll.

New⸗York, 30. April. (W. T. B.) Weizenverschif⸗ fungen der letzten Woche von den atlantischen Häfen der Ver⸗ einigten Staaten nach Großbritannien 58 000, do. nach Frank⸗ reich 23 000, do. nach anderen Häfen des Kontinents 7000, do. von Kalifornien und Oregon nach Großbritannien 40 000, do. do. nach Frankreich 5000, do. do. nach anderen Häfen des Kontinents

5000 Qrtrs. 1 b New⸗York, 1. Mai. (W. T. B.) Der Werth der in der vergangenen Woche von hier ausgeführten Produkte betrug

6 000 000 Doll. Verkehrs⸗Anstalten.

Bremen, 1. Mai. (W. T. B.) Nach einer aus Penzauce hier eingetroffenen Meldung sind weitere Nachrichten über den Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Habsburg“ bisher nicht eingegangen. Die bei den Secilly⸗Inseln Weisungen erwartenden Schleppdampfer „Anglia“ und „Cambria“ sprachen den von New⸗ York kommenden Dampfer „Assyrian Monarch“ an; derselbe hatte jedoch Nichts von der „Habsburg“ wahrgenommen.

Bremen, 1. Mai. (W. T. B.) Der Dampfer des Nord⸗ eutschen Lloyd „Berlin“ hat heute auf der Heimreise St.

d Vincent passirt.

Bremen, 2. Mai. (W. T. B.) Kapitän Dunham von der Bark „Nicosia“ ist nach hier eingegangenen Meldungen in Belfast angekommen und berichtet, daß er am 20. April den Dampfer „Habsburg“ auf 16 Grad westlicher Länge angesprochen habe.

Hamburg, 2. Mai. (W. T. B.) Der Hamburger Post⸗ dampfer „Wieland“ ist gestern, von New⸗York kommend, auf der Elbe angekommen. Der Hamburger Postdampfer „Alemannia“ ist am 30. April von St. Thomas abgegangen.

Southampton, 2. Mai. (W. T. B.) Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Neckar“ ist gestern Abend 7 Uhr ein⸗ getroffen.

New⸗York, 1. Mai. (W. T. B.) Der Hamburger Post⸗ dampfer „Gellert' ist heute Morgen 5 Uhr und der Dampfer öö“ chen Lloyd „Fulda“ zu derselben Zeit hier ein⸗

Berlin, 2. Mai 1883.

Die neunte Mastviehausstellung hierselbst wurde heute Vormittag 9 Uhr eröffnet. Der Minister für Landwirthschaft, Do⸗ mänen und Forsten, Dr. Lucius, besuchte die Ausstellung, besichtigte unter Führung des Vorstandes die einzelnen Theile derselben, und äußerte seine Zufriedenheit mit den Fortschritten der Mastviehzucht ““”

Zürich, 1. Mai. (W. T. B.) Heute hat hier die Eröffnung der Schweizerischen Landes ausstellung unter großer Theil⸗ nahme des Publikums und bei günstigem Wetter stattgefunden. Be⸗ sonders festlich waren der Bahnhof und das Ausstellungsgebäude ge⸗ schmückt. Nachdem eine Festkantate in der Tonhalle vorausgegangen war, hielt Droz, Milglied des Bundesraths, die Eröffnungsrede, welche sehr beifällig aufgenommen wurde. Hierauf erfolgte die Er⸗ öffnung des Kunstpavillons. Mehrere Bundesräthe sowie die Präsi⸗ denten des Nationalraths und Ständeraths, ferner alle hervorragen⸗ den Künstler der Schweiz wohnten der Eröffnungsfeier bei. Vom diplomatischen Corps waren der deutsche Gesandte von Bülow und der französische Botschafter Arago anwesend.

Amsterdam, 1. Mai. (W. T. B.) Heute Nachmittag hat, vom schönsten Wetter begünstigt, die Eröffnung der Inter⸗ nationalen Kolonial⸗Ausstellung stattgefunden. Die ganze Stadt trug ein festliches Aussehen und war mit Flaggen reich ge⸗

verdanke, daß aber der König, die niederländische Regierung und aus⸗ G

wärtige Mächte dieselbe thatkräftig unterstützt hätten, sprach die Hoff⸗ nung aus, daß die Ausstellung dazu beitragen werde, die Bande der Freund⸗ schaft zwischen den Niederlanden und dem Auslande noch enger zu knüpfen und die Han delsbeziehungen weiter zu entwickeln, und ersuchte den König, die Eröffnung der Ausstellung zu proklamtren. Nachdem dies geschehen, besichtigten die Majestäten die Ausstellung, und wurden von der zahlreich anwesenden Bevölkerung überall enthusiastisch begrüßt. Obwohl die Auestellung noch nicht in allen Theilen fertig gestelltist, gewährt sie doch bereits einen imposanten Anblick Heute Abend beabsichtigen der König und die Königin, dem großen Feste beizuwohnen, welches die Stadt Amsterdam dem diplomatischen Corps, den Ausstellungskommissionen und den Militär⸗ und Civilbehörden im Park⸗Theater giebt. Letzteres wird bei dieser Gelegenheit eingeweiht werden. Der König hat den ehemaligen Senator Hartsen zum Präsidenten der Jury der Internationalen Ausstellung ernannt.

Im Residenz⸗Theater gelangte gestern Abend ein dreiaktiger Schwank, „Unsere Sonnabende“, von E. Labiche und A. Duru zur ersten Aufführung und fand bei dem gut besetzten Hause eine recht freundliche Aufnahme. Das neue Stück ist, obgleich es sich äußerlich nur als Schwank giebt, im Dialog mit nicht geringerem Fleiß gearbeitet, als man es bei dem ganzen Genre der französischen Sitten⸗ dramen gewöhnt ist; allerdings ist die Dittion auch um nichts weniger frivol, als sie in den schlimmsten älteren Vorbildern sich vorfindet. Auch die Moral des ganzen Stückes ist nicht gerade erfreulich, und nur der Humor der den Dialog und die scenischen Vorgänge durchzieht, kann einiger⸗ maßen mit der Leichtfertigkeit der Ideen aussöhnen. Meister der Komik allerdings scheinen die Verfasser zu sein; da ist keine Scene ohne drastisch komische Wirkungen, während der Dialog reich ist an witzigen Pointen und Wendungen, die die Zuschauer andauernd in bester Stimmung erhielten. Die Darstellung war den Feinheiten des Stückes vollkommen gewachsen. Hr. Kadelburg (Advokat Jacotel), der zum ersten Male als Gast auf dieser Bühne erschien, hatte vom Wallner⸗Theater die ganze Frische und belebende Wärme seines Spiels mit herübergebracht und fand großen, wohlverdienten Beifall. Die weibliche Hauptrolle „Hermance“ gab Frl. Castelli recht geschickt und maßvoll; ihre anmuthige Erscheinung, ihr wohlklingen⸗ des Organ und die Decenz ihres Spiels trugen gleichmäßig zur Wirkung bei. Recht erfreulich waren auch die Leistungen der Herren Liebhardt (Polydor Savouret) und Hänseler (Philidor le Bouleux), sowie des Hrn. Schramm (Hochard), und Frl Hocke (Rose Casamene) gab das einfache und doch verführerische Dorfkind möglichst glaubhaft.

Die ersten 3 Abende der neuen Opernsaison im Kroll⸗ schen Theater werden den „Barbier“, „Martha“ und Freischütz“ bringen. Das zahlreiche Personal gestattet, jede der Opern mit anderen Gesangskräften zu besetzen. „Der Barbier“ bildet, wie be⸗ reits bekannt, die Eröffnungsvorstellung, in welcher Frl. Hermine Bely als „Rosine“, Hr. Titkary als „Graf“ und Hr. Hermany als „Figaro“ sich einführen werden. Am Freitag debütiren in Flotows „Martha“ Frl. Lina Milles als „Lady“ und Hr. Neidhardt vom Opernhause in Wien als „Lionel“, beide aus der Schule des Gesangs⸗ professors Gänsbacher in Wien.

Literarische Neuigkeiten und periodische Schriften!

Deutsche Landwirthschaftliche Presse. Nr. 33. Inhalt: Schultz⸗Lupitz und kein Ende. Ein Wort zur Verständigung über die Anwendung der Lehre Liebigs in der modernen Ersatzwirthschaft. Von H. Settegast. VI. (Schluß.) Patent⸗Feuerhüter. Die zweckmäßigste Art und Weise der Schweinemästung. Hauswirth⸗ schaft. Wirthschaftsplaudereien für Landwirthsfrauen. Correspon⸗ denzen: Aus der Provinz Sachsen. Aus dem nördlichen Vorharz. Lingen. Cassel. Aus dem Herzogthum Braunschweig. London. Personalien. Literatur. Büchermarkt. Ausstellungen. Versammlungen. Landwirthschaftliche Lehranstalten. Miscellen: Ausgewachsene Gerste. Ein Mittel gegen die Drahtwürmer. Deutscher Reichstag und Preußischer Landtag. Sprechsaal. Handel und Verkehr.

Gesundheit, Zeitschrift für öffentliche und private Hygieine. Nr. 6. Inhalt: Originalarbeiten: Die Berliner Spüljauchen⸗ Wirthschaft. Einfluß der Schule auf die Gesundheit. Ueber⸗ sichten: Pockensterblichkeit im vorigen Jahrhundert. Bestimmung des freien Wasserz in den Wänden. Ueber den Sanitätsdienst in Böhmen. Neue Studien über den Unterleibstyphus. Aus Bä⸗ dern und Kurorten: Hygieinische Badepolizei. Besprechungen neuer Schriften: Untersuchungen über den Einfluß des Schreibens auf Augen und Körperhaltung des Schulkindes. Dr. Semler, Cor⸗ respondenzblatt der Berliner Bezirksvereine. von Gohren, Leit⸗ faden ftzr chemischen Unterricht. Feuilleton: Für Kahlköpfige. Verschiedenes. 8

Die gefiederte Welt. Zeitschrift für Vogelliebhaber, Züchter und Händler. Herausgegeben von Dr. Karl Ruß. Nr. 18. Inhalt: Wilder Schwäne Zug. Ein sprechender Kanarienvogel in Berlin. Abendspaziergang eines Vogelfreunds. Wie man ehedem den Papageien des Sprechen beibrachte. Züchtung des Tirika⸗Schmal⸗ schnabelsittichs. Der wilde Kanarienvogel und seine Veredelung in der Gefangenschaft (Schluß). Behandlung frisch angekommener Vögel. Bemerkungen über den Sumpfrohrsänger. Briefliche Mittheilungen. Anfragen und Auskunft. Aus den Vereinen: Quedlinburg.

Isis. Zeitschrift für alle naturwissenschaftlichen Liebhabereien. Hexanigegeben von Dr. Karl Ruß und Bruno Dürigen. Nr. 18. Inhalt: Zoologie: Zur Aufstellung von Spiritus⸗Präparaten. Ueber Züchlung von Seidenraupen im Jahre 1881. Botanik: Varietaͤten⸗Flora des deutschen Sprachgebiets (Fortsetzung). Die Kakteen (Fortsetzung). Die bevorstehende Sonnenfinsterniß. Nachrichten aus den Naturanstalten: Hamburg. Kleinere Mitthei⸗ lungen: Aus der Natur. Vereine und Ausstellungen: Die große allgemeine Gartenbau⸗Ausstellung zu Berlin (Fortsetzung). Jagd und Fischerei. Thiermarkt.

Berlin:

—— [54791]

Mindestfordernden vergeben werden. Hierzu ist ein Termin auf

Subhastationen, Aufgebote, Vor⸗ ladungen n. dergl.

Aufgebot. 1 1) Der Ackerer Heinrich Börgardts zu Heiderhof, Gem. Gräfrath, b 2) der Ackerer Friedrich Becker zu Krüdersheide, Gem. Richrath, 3 haben das Aufgebot ad 1 eines auf seir lautenden Sparkassenbuches der Sparkasse der Ge⸗ meinde Merscheid Nr. 4189, in chem an Ein⸗ lagen vom 1. November und 13. Dezember 1881 400 resp. 100 vermerkt sind, ad 2 eines auf seinen Namen lautenden Spar⸗ kassenbuches derselben Sparkasse Nr. 3905, in wel⸗ chem an Einlagen vom 19. Januar, 17. und 28. Fe⸗ bruar 1881 300, 100 und 100 und an Rückzah⸗ lungen 416,50 vermerkt sind, beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. Juli 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 1, anberaumten Autgebotstermine ihre Rechte anzu⸗ melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Solingen, den 16. Dezember 1882. Königliches Amtsgericht. II. gez. Liessem. Beglaubigt: (Unterschrift), c. Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts. II.

inen Namen

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ze. [17114] Bekanntmachung. Die Lieferung nachstehender Betriebs⸗Materialien r die diesseitige Fabrik pro 1883/84, und zwar: r. 2150 kg Talg, 330 kg Elain⸗Seife, 150 kg grüne Seife, 110 kg weiße Seife, 1850 m Nessel zu Putzlappen und 1100 m Packleinewand, Wege der öffentlichen Submission an den

Mittwoch, den 9. Mai v. J., Vormittags 10 Uhr, diesstitigen Bureau anberaumt. Lieferungslustige für Talg haben kg bis zum 4. Mai einzusenden.

Qualitätsproben für Nessel zu Putzlappen und Packleinewand liegen im diesseitigen Bureau aus und werden den Submittenten auch auf Verlangen unfrankirt zugesandt.

Die Bedingungen liegen gleichfalls im diesseitigen Bureau zur Einsichtnahme aus, können jedoch auch gegen Einsendung der Kopialien mit 75 für die ad 1, 60 für die ad 2 bis 4 und 50 über die ad 5 bis 6 abschriftlich bezogen werden. Spandau, den 14. April 1883.

Königliche Direktion der Gewehrfabrik.

1

eine Probe von

[180560 HBekanntmachnug.

Domänenverpachtung.

Die in der Provinz Hannover, Landdrosteibezirk Hildesheim. Amts Reinhaufen, belegenen Domänen⸗ Vorwerke Niedeck, Wittmarshofu Himmigerode, haltend:

1) das Domänen⸗Vorwerk Niedeck:

Hof⸗ und Baustellen 0,830 Hektare,

Gärten 3,161

Ackerland 158,035

2,116

Anger⸗Weiden 4,405

Wege, Triften.. 1,207

Gräben ꝛc.. 3 v“ zusammen 170,955 Hektare,

2) das Domänen⸗Vorwerk Wittmarshof:

Hof⸗ und Baustellen. 0,500 Hektare,

Gäaͤrten 0,584

Ackerland 8 35,366

Wiefen. 7,963

Anger⸗Weiden 7,018

Wege, Triften 1,086

Geben N. .. 0,139 zusammen 52,656 Hektare,

3) das Domänen⸗Vorwerk Himmigerode:

Hof⸗ und Baustellen 0,443 Hektare, 114“ 0,660 Ackerland. 93,888 10,831 Anger⸗Weiden 4,377 Wege, Triften 0,345 WW“ 0,245 zusammen 110,789 Hektare, mithin alle Vorwerke insgesammt 334,400 Hektare, sollen für den achtzehnjährigen Zeitraum von Jo⸗ hannis 1883 bis dahin 1901, und zwar alternativ,— einmal die beiden Vorwerke Niedeck und Wittmars⸗ hof zusammen für sich und das Vorwerk Himmigerode für sich und sodann alle drei Vorwerke zusammen, im Wege des öffentlichen Meistgebots verpachtet werden. Das Pachtgelder⸗Minimum beträgt: 1) für die Domänen⸗Varwerke Niedeck and Witt⸗ marshof 8900 jährlich, 2) für das Domänen⸗Vorwerk Himmigerode 5600 jährlich, 3) für die drei Vorwerke 14 500

zusammen

jährlich.

Zur Uebernahme der Pachtung ist ein disponibles Vermögen erforderlich:

1) bezüglich der Domänen⸗Vorwerke Niedeck und Wittmarshof von 64 000 ℳ,

2) bezüglich des Domänen⸗Vorwerks Himmigerode von 33 000 ℳ,

3) bezüglich aller drei Vorwerke von 94 000

Ueber den eigenthümlichen Besitz dieses Vermögens, sowie über die persönliche Qualifkation als Land⸗ virth, haben sich die Pachtbewerber vor dem Lizi⸗ tationstermine bei uns resp. vor unserem Kom⸗ missarius, dem Geheimen Regierungs⸗Rath Berg⸗ mann, auszuweisen.

Den Lizitations⸗Termin haben wir auf

Mittwoch, den 16. Mai d. Js., Morgens 11 Uhr, in unserem Geschäftslokale an der Archivftraße Nr. 2 hieselbst anberaumt.

Die Verpachtungsbedingungen, Karten und Grund⸗ stücks⸗Nachweisungen und der laufende Pachtvertrag können an allen Wochentagen, während der Bureau⸗ Dienststunden in unserer Registratur, wie auch bei dem Oberverwalter Haarstrich in Niedeck und dem Domänenpächter Schrader in Himmigerode einge⸗ sehen werden.

Auf Verlangen ertheilen wir Abschrift der Kon⸗ trakts⸗Entwürfe, sammt Abdruck der allgemeinen Verpachtungs⸗Bedingungen gegen Erstattung der Kopialien resp. der Druckkosten.

Hannover, den 20. April 1883.

Königliche Finanz⸗Direktion. becseghe bn. für Domänen. Früb.

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Verschiedene Bekanntmachungen.

Die Kreisthierarzt⸗Stelle der Bezirke Hilders und Tann im Kreise Gersfeld des hiesigen Re⸗ gierungsbezirks, mit welcher neben der Berechtigung für die auf Grund des Reichsgesetzes über die Ab⸗ wehr und Unterdrückung von Viehseuchen vom 23. Juni 1880 uand des Reichsgesetzes, betreffend Maßregeln gegen die Rinderpest, vom 7. April 1869 ausgeführten Verrichtungen Gebühren zu liquidiren, ein jährliches Gehalt von 600 verbunden ist, ist neu zu besetzen. Etwaige Bewerber um diese Stelle wollen ihr desfallsiges Gesuch innerhalb 6 Wochen bei uns einreichen, auch die Qualifikations⸗Zeugnisse und ein Curriculum vitae beifügen. Cassel, den 26. April 1883. Königliche Regierung, Abthei⸗ lung des Innern. Kühne.

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Komplette Apparate zur vollständigen und geruch⸗ losen Entleerung der Latrinen und zur2

sowohl für Dampf⸗ als Handbetriel nach neuestem bewährtestem System, für Städte, Fabriken, Ge⸗ fangenen⸗, Irren⸗Anstalten und zur Bahn⸗Abfuhr, besonders auch für Landwirthe, baut als Spezialität Eugen Klotz, Maschinenfabrik Stuttgart.

Bergbau-Mesellschaft „Neu-Essen““

zu Essen.

8—

Die Herren Actionaire der Bergbau-Gesellschaft Neu-Essen laden wir

.“

Montag, den 4. Juni dieses Jahres,

Mittags 12 Uhr,

zu der am

im Gasthof Berliner IHor in Essen stattrfindenden ordentlichen General-Versammlung mit dem

Bemerken ein, dass die Tagesordnung folgende Gegensrände umfasst: Geschäftsbericht des Vorstandes.

Bericht der Revisions-Commission über die Bilanz pro 1882 und Decharge-Ertheilung. Beschlussfassung über die Höhe der pro 1882 zu vertheilenden Dividende. 1 F Wahl der Revisions-Commission zur Prüfung der Rechnung und Bilanz pro 1883.

Austausch eines Grubenfeldtheils mit. Grenze. Essen, den 28. März 1883. G Der Verstand der Bergbau-Gesellschaft Neu-Essen.

Monats⸗ Uebersicht

[19622]

pro 1. Mai 1883.

Passiva. 1 454 652 86 Actien⸗Kapital 4 506 695 23 eingezahlt 40 % . 1 673 264 03 Einlagen: 1 467 258 18 Bestand am 10 674 560 65 1. April 1883 2 609 826 40 Neue Einlagen im 344 795 56 Monat April

Activa. Kassebestand.... Darlehen gegen Hypothek Darlehen gegen Unterpfand Conto⸗Corrent⸗Debitoren Gffecten. b11616 Verschiedene Debitoren. Bank⸗Gebäude in Olden⸗

3 000 000,

der Zeche Nordstern behufs Geradlegung

hierauf

18 426 740 95

768 437 44

5 1883 . . . . 136 000

burg und Brake. 7 207

Bank⸗Inventar. b E Rückzahlungen im

Monat April h“

1 19 195 178 39

1 063 409 11

Davon stehen ca. 92.

ö4“*“ Conto⸗Corrent⸗Creditoren Verschiedene Creditoren

Reservefonds⸗Conto. .

21 874 260 01

[19014]

jährige Kündigung à 4 %.)

IX. Mastvieh⸗Ausstellung

Bestand am 30. April 1888. .

% auf halb⸗

.*

der Hldenburgischen Spar⸗ und Leih⸗Bank

18 131 769

547 873 951 366 753 250 290 000

der

21 874 260(

Berlin.

Städtischer Central⸗Viehhof Vor dem Frankfurter Thor. Am Mittwoch, den 2. und Donnerstag, den 3. Mai.

1 Geöffnet von Vormittags 9 bis Abends 7 Uhr.

Eintrittspreis am Donnerstag von Vorm. 9 Uhr bis Abends 7 Uhr: 0,50 Nordring⸗Verbindungsbahn: Stalion „Central⸗Viehhof“. Pferdebahn: Vom Alerxander⸗

platz nach dem Ausstellungsplatz, mit Anschluß der Ringbahn an den Frankfurter Linden. Droschken⸗

fahrt: Stadt⸗Tour.

Von 3 Uhr Nachmittags: Militair⸗Musik.

[19447]

Rechnungs⸗Abschluß

n Lloyd Trausport⸗Versicherungs⸗Gesellschaft in

Winterthur pro 1882.

Einnahmen.

Vortrag aus 1881 für schwebende Schäden und 44A4*“ Erzielte Prämien in 1882 (abzüglich Storni, An⸗ nullationen, Rabatte, Courtagen und Dubiosen zusammen mit Fres. 1,161,790. 52) Verwendung des Gewinn⸗Reservefond zur Vermin⸗ M44* Nachzahlung der Actien⸗Inhaber zur Deckung des Verlustes 8

Gewinn⸗ und Verlust⸗Conto.

13,182,673

19,185,029

2

Ausgaben.

Rlhückversicherungs⸗Prämten. 1 3,050,000 2,440,000 Bezahlte Schäden, abzügl. Sauvetagen und Rückversicherungs⸗Quoten..... Agenten⸗Provisionen.. 1“ 3 wwun f Geeiee. Sämmtliche Verwaltungsunkosten . . . . Reserven für schwebende Schäden, abzügl. Sauvetagen und Rückversicherungs⸗Quoten Reserven für laufende Risicos, abzügl. der Antheile der Rückversicherer.

Fres.

8

10,546,138 96 506,986 405,588 93 2,445,369 72 1,956,295 77

5,348,023 66

.

Fres.

7,031,477 6,812,964 736,872 34,521 45,592 2,681,557

1,532,623

5,625,181

589,498 27,617 36,473

247,536

1,226,098

5,450,371 79

2,145,245 6

09

19,185,029

15,348,023

66

d.e-eAn1““ veeeeeeee 1.*““ Ausstände bei Agenten, Versicherten und Gesell⸗ agesaeaZ11X“ Diverse Debitoren Liegenschaften im „Lind“ (v) . Feste Capital⸗Anlagen .. .... Stückzinsen auf Capital⸗Anlagen . . . . . . Verlust zu Lasten der Actienbesitzer Fes. 2,952,355. 88 abzügl. des Gewinn⸗Reserveond 506,986. 16

Prämien⸗Einnnahme in Preußen . . .. Berlin, den 28. April 1883.

Bilanz. Fres. Cts. 3 Passiva.

4,000,000 3,200,000 Actien⸗Capital .. . . . .. 7,31702 5,853/62 Hypotheken auf Liegenschaften im „Lind“ 23,244 95 18,595 96] m Anleihe vom 31. October 1876 . . .

I 6,746,120 48 5,396,896/38] Creditoren in laufender Rechnung . . .. 335,550 42 268,440 33 Reserven für schwebende Schäden, abzügl. 420,000 336,000 ¶Sauvetagen und Rückversicherungs⸗Quoten 1,561,993 1,249,594 40 Reserven für laufende Risicos, abzügl. der 18,804 15,043 88 Antheile der Rückversicherer 1

2,445,369 1,956,295 78

1

12,446,720 35 79,412. 26

5,558,400,

3 . . . .

Schäden in Preußen..

Der General⸗Bevollmächtigte für Preußen:

Fres.

5,000,000 400,000 2,000,000 27,600 3,916,619

2,681,557 1

1,532,623

4,000,000

3,133,295 2,145,2

1,226,098

15,558,400

56,953.

320 000 1,600,000, 22,080

97

12,446,720 35

50