1883 / 237 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 09 Oct 1883 18:00:01 GMT) scan diff

Amtsgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung. Boger, St. Pauli, Pinnasberg

vertreten durch die Rechtsanwälte

[431831

I. 8. Hamburg, und oder

Fuhrlohn, mit dem Antrage Verurtheilung des Beklagten auch das

zustellungstage, Urtheil für

therstraße 10, part., Zimmer 11 aaf Dienstag, den 20. Nobember 1883,

Wormittags 10 Ahr.

Zum Zwecke der Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 2. Oktob r 2883.

Weber, Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Ciril⸗Abth. VII.

Landgericht Samburg. Oeffentliche Zustellung.

Hamburg, 143397]

rertreten durch

Becker, zu Hamburg,

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese

Ladung bekannt gemacht. g Hambavg, den 5. Oktober 1883. Gerdau, u“ Gerichtsschreiber des Landgerichts

““ [43380] Oeffentliche Zustellung.

Der Tischlergehülfe Johann Friedrich Wilhelm Kulp in Lübeck, vertreten durch den Rechtsanwalt wider den Klempner Johann Friedrich Ludwig Mertens, zur

Dr. Wibel, klagt im Urkundenprozeß

unbekannten Aufenthalts, und beantragt:

Zeit

vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist

Termin anberanmt vor der Civilkammer I. de Landgerichts auf 8 Dienstag, den 18. Dezember 1883, Morgens 11 Uhr,

Der Beklagte, dessen Aufenthalt unbekannt ist,

wird zu diesem Termin amit der Aufforderung ge⸗ laden, zu seiner Vertretung einen bei diesem Gericht zugelossenen Amrwalt zu bestellen.

Lübeck, den 4. Oktober 1883. Der Gcrichtsschreiber des Landgerichts Civilkammer I. Schweiss.

143147] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen des Joseph Meier Levi Spangenthal zu Spangenberg, Klägers, gegen die Kinder und Erben der Ehafrau des Carl Wilhelm, Catharina Elisabeth geb. Hoffmann von Nausis in den Akten

genannt, Beklagte, wegen Forderung, hier wegen Zwangsversteigecrung Aktenzeichen K. 9/83

hat Kläger den Antrag gestellt:

Das Zmangsverkaufsverfahren bezüglich der aaf den Namen der Chefrau des Carl Wilhelm,

Adam's Sehn, Catharina Elisabeth, geb. Hoff⸗ mann, von Nausis katastrirten und in der da⸗ sigen Gemarkung gelegenen Immobilien als: Ktbl. 4 Nr. 140 Acker in den Lesserländer

6 125 Acker in der LXX“

delle 9 164 Acker, die Tho⸗ masländer 4 10 136 Acker zwischen den Nußgraben 9 89 139 Acker daselbst 12 einzu lerien,

6 a 98 qm

15 88

67

30 65 33 Acker daselbst 7 49

und ladet die Beklagten zu dem auf den 4. Dezember d. J., Vroranttags 9 Uhr, behufs Erkennung des Verkaufs, sowie zur (Erklärung auf die inzwischen einzuziehende Taxation anberaumten Termin hier⸗ mit vor. 8 Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an die mit unbekam tem Aufenthaltsorte abwesende Mit⸗ verklagte Maria Elisabeth Wilhelm von Nausis wird dieser Auszug des Antrags bekannt gemacht. Spangenberg, am 27. September 1883. Jagob, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts, i. V.

(43394] Aufgebot.

Auf den Antrag des Stadt⸗Magistrats hieselbst, welcher zufolge beigebrachter Bescheinigung sich im langjährigen Eigenth umsbesitze des vor dem Herzog⸗ thore hieselbst, zwischen der Braunschweiger Chaussee und der sog. Wachsble iche belegenen, der grüne Platz genannten Angers zu 4 Morgen 57 Qu.⸗Ruthen oder 1 Hektar 11,99 Ar befindet und die bis jetzt nicht geschehene Eintragung dieses Grundstücks in das Grundbuch zu beant ragen beabsichtigt, werden alle Diejenigen, welche ein Recht an demselben zu haben glauben, öffentlich aufgefordert, dasselbe in dem zu diesem Endzwecke auf

den 28. Novemb er d. J., Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Gerichtslokale angeffetzten Termine an⸗ zumelden, widrigenfalls die hiefige Stadtgemeinde als Eigenthümerin des bezeichneten Grundstücks im Grundbuche eingetragen werden wird und as nicht angemeldete Recht einem dritten redlichen Eerwerber des Grundstücks gegenüber verloren geht.

Wolfenbüttel, 3. Oktober 1883.

Herzoglich Braunschw. Amtsgericht. du Roi.

57, zu Dr. H.

De. A. Berthold, Wexstraße 4, klagt

gegen F. Treffurth, früber Nagelsweg 37 III. wohn⸗ haft, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus einer Rech⸗ nung für gelieferte Mauersteine, Arbeitslohn und auf koftenpflichtige in Zahlung von vorläufig vollstreckbar zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Kechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Civil⸗Akth. VII., Daäamm⸗

öffentlichen Zustellung Kird dieser

Die Ehefrau Mathilde Friederike Schulz, geb. Rechts⸗ anwalt Dr. H. Gläser, ladet ihren Ehemann Carl Hermann Theoder Schulz, unbekannten Aufenthalts, in der wider ihn anhängigen Ehescheidungsklage zur klägerischen Eidesleistung und weiteren mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Civil⸗ kammer des Landgerichts zu Hamburg (Rathhaus) auf den 23. Nsvember 1883, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗

den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 350 nebst 5 % Zinsfen vom 28. August d. J. eventuell vom Tage der Klagezustellung an ge⸗ rechnet, zu verurtheilen, auch das Urtheil für

[43390]

Au gebot.

Abtheilung für Forsten, in der Grundsteuer⸗Mutterrolle

laut gerichtlichen Kontrakts durch Tausch von der Schulgemeinde hinsichtlich dieses Grundstücks beantragt.

C. P. O. für Hannover 1 folgende der R. C. P. O. stattzugeben. Grundstücke

dem obengenannten

hiermit aufgefordert, selbige in dem auf Dienstag, den 20. November 1883, Morgens 11 Uhr,

verloren gehe. 88 Der demnächstige

werden. Gifhorn, den 2. Oktober 1883. Königliches Amtsgericht. Abtheilung I. gez. Reinking. Ausgefertigt: Trumpf, Sekretär. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I.

Aufgebot.

[43389) 1 Auf Antrag des

erklärt und zugleich erkannt werden wird, daß an⸗

lassen habe. Frankfurt a. M., 4. Oktober 1883. Königliches Amtsgericht, Abtheilung II., 1 [43388] Ausfertigung. Aufgebot.

gegen nachbenannte Personen:

geboren am 2. Oktober 1836,

a. S., geboren am 29. Dezember 1840, 2

über deren Leben seit länger als zehn Jahren keine

Nachricht vorhanden ist, Seitens ihrer Pfleger An⸗ trag auf Todeserklärung gestellt. . Demgemäß ergeht Aufforderung:

1) an die voraufgeführten Verschollenen, im Aufgebotstermine, welcher auf Dienstag, den 12. August 1884, Vormittags 8 ÜUhr,

dahier anberaumt wird, persönlich oder schrift⸗ lich bei Gericht sich anzumelden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden, an die Erbbetheiligten, ihre Interessen Aufgebotsverfahren wahrzunehmen, an alle Diejenigen, welche über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung bierüber bei Gericht zu machen. Reustadt a. S., 4. Oktober 1883. K. Amtsgericht. 8 Riegel. Zur Beglaubigung: Schubert, Sekretär.

3 14839880)0) Aufgebot.

Der Professor Th. Mithoff zu Dorpat in Ruß⸗ land, vertreten durch den Geh imen Justizrath von hat das Aufgebot des angeblich

2

im

Wilmowski hier, abhanden gekommenen Depotscheines des Komtoirs der Reichs⸗Hauptbank für Werthpapiere vom 10. März 1877 Nr. 52632, ausgestellt über 7000 Dollars 7⸗ prozentige California Pacific Rail Road Company First Mortgage mit Coupons 24 40 und auf den Namen des Antragstellers lautend, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf

den 5. Mai 1884, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Juͤdenstraße Nr. 58, Saal 21, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ b.S die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Berlin, den 15. September 1883. Königliches Amtsgericht I., Abtheilung 48.

[43404]

Verkaufsanzeige nebst Ediktalladung. In Zwangsvollstreckungssachen des Dienstknechts Wilhelm Dannemann in Bolsehle, Gläubigers, gegen den Anbauer Friedrich Degener in Linsburg, Schuldner, soll die dem Letzteren gehörige, in Lins⸗ burg unter Haus Nr. 44 belegene Anbauerstelle, be⸗ stehend aus den unter Artikel 40 der Grundsteuer⸗ mutter olle des Gemeindebezirks Linsburg verzeich⸗ neten Grundstücken zur Größe von 2 ha 16 a 45 qm, mit einem Reinertrage von 10,15 Thaler und den unter Nr. 44 der Gebäudesteuerrolle desselben Ge⸗ meindebezirks verzeichneten Gebäuden: Wohnhaus, Backhaus und Stall, mit einem Nutzungswerthe von 5 ℳ, zwangsweise in dem dazu auf

Sonnabend, den 5. Januar 1884,

Vornrittags 10 Uhr, allhier anberaumten Termine öffentlich versteigert werden. Kaufliebhaber werden damit geladen. Alle, welche daran Eigenthums⸗, Näher⸗, lehn⸗ rechtliche, fideikommissarische, Pfand⸗ und sonstige dingliche Rechte, insbefondere Servituten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, werden auf⸗ gefordert, selbige im obigen Termine anzumelden

Von Seiten der Königlichen Finans⸗Direktion, Hannoyer ist ein Theil des unter Artikel Nr. 69 Kartenblatt 8, Parzelle 2, d des Gemeindebezirks Neudorf⸗Platendorf belegenen Grundstücks, genannt „Auf dem großen Moore“ zur Größe von 1,093 ha vom heutigen Tage 1 Neudorf⸗ Platendorf erworben und das Aufgebotsverfahren

Diesem Antrage ist in Gemäßheit des §. 501 der und der §§. 825 und

Es merden demnach alle Diejenigen, welche an Eigenthums⸗, Näher, lehnrechtliche, fideikommissarische, Pfand⸗, und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servi⸗ tuten und Realberechtigungen zu haben vermeinen,

allbier anberaumten Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks

Ausschlußbescheid wird nur durch Anschlag an die Gerichtstafel veröffentlicht

hiesigen Rechtsanwalts und No⸗ tars, Justizraths Dr. Hamburger, als Vormundes des verschollenen Caspar Heinrich Dielmann, ge⸗ boren 26. April 1811, Sohnes des gewesenen hie⸗ sigen Musikus Johann Caspar Dielmann und dessen Ehefrau Katharina Margaretha Dielmann, gebornen Lauter, über dessen Leben seit mehr als 5 Jahren keine Kunde anher gelangt ist, werden genannter Heinrich Dielmann, sowie dessen etwaige Nachkommen hiermit aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. April 1884, Vormittags 10 Uhr, anbe⸗ raumten Termine bei unterzeichnetem Gericht anzu⸗ melden, widrigenfalls Heinrich Dielmann für todt

zunehmen ist, daß derselbe keine Nachkommen hinter⸗

Auf Anweisung des Vormundschaftsgerichts wurde a. Katharina Lieber, Taglöhnerin von Lebenhan,

b. Ferdinand Simon, Schuhmacher von Neustadt

spätestens

legen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmel⸗ dungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Er⸗ werber des Grundstücks verloren gehe. Nienburg, den 29. September 1883. Königliches Amtsgericht, Abtheilung II G. von Holleuffer. Lindenberg.

[43393]

Auf den Antrag des Grafen Otto von Scheel⸗ Plessen, Lieutenant im 16. Husaren⸗Regiment in Schleswig, als jetzigen Fideikommißerben des weiland Geheimen Konferenzraths W. H. von Thienen werden die nachstehenden, in dem Testament des Fidei⸗ kommißstifters, d. d. Lübeck, den 15. September 1808 enthaltenen fideikommissarischen Bestimmungen hierdurch öffentlich bekannt gemacht:

9— —ö

Nach meinem tödtlichen Hintritt sollen mit einem immerwährenden Fideikommisse belegt sein: A. In dem adeligen Gute Sierhagen mit Mühlen⸗ kamp und deren Pertinentien, worüber sonst mein Erbe und dessen Substitute frei disponiren können, Zweimal Hundert Tausend Reichsthaler S. H. Courant Speziesmünze alt zu 4 Prozent erste und unablösliche Hypothek, wozu ich ferner als Familien⸗ Fideikommiß⸗Kapital lege: 1) Einmal Hundert Tausend Reichsthaler, die in den Gütern Wensien und Travenort (jedoch

damit diese Güter nach Gefallen der Eigen⸗ thümer von inander getrennt werden können, Siebenzig Tausend in dem ersteren

und Dreißig Tausend in dem letzteren); Zwanzig Tausend Reichsthaler, die in dem

Gute Müssen,

Zehn Tausend Reichsthaler, die in dem Gute Ehlerstorf und

Elf Tausend Reichsthaler, die in dem Gute Rosenhof unablöslich belegt stehen.

B. In den adeligen Gütern Löhrstorf, Claustorf, Großenbrode und Godderstorf mit allen dazu gehö⸗ rigen Pertinentien, zu welchem ersteren, nämlich Löhrstorf, auch der Antheil der Güldensteiner Höl⸗ zung, welchen ich mir beim Verkauf von Güldenstein reservirt, und überdies die schon vorhin bei Löhrstors gewesene Hölzung hierdurch von mir gelegt werden, die Summe von Zweimal Hundert Tausend Reichs⸗ thaler S. H. Courant Speziesmünze zu 4 Prozent als erste unablösliche Hypothek, und zwar in Löhrstorf und Großenbrode und deren Pertinentien Einhundert und zehn Tausend Reichsthaler, in Claustorf mit seinen Zubehörungen fünfzig Tausend Reichsthaler und in Godderstorf mit dessen Perti⸗ nentien Vierzig Tausend Reichsthaler.

§. 4.

Das adelige Gut Sierhagen mit dem Zinsen⸗ genuß des darin fundirten Fideikommisses von 200 000 Reichsthalern und den Zinsen der in den Nummern 1, 2, 3 und 4, ferner als Fideikommiß dazu gelegten unablöslichen Kapitalien von 141 000 Reichsthalern und was ich ferner dazu be⸗ stimmen möchte, bekommt mein instituirter Erbe und nach ihm dessen eheliche Nachkommenschaft und in deren Ermangelung auf dieselbe Weise der erste und zweite Substitut und deren eheliche Descendenz nach der weiter unten von mir festgesetzten Vorschrift. Die adeligen Güter Löhrstorf, Claustorf, Großen⸗ brode und Godderstorf mit deren Pertinentien und zu Löhrstorf gelegten Hölzungen zur freien Dispo⸗ sition über die Substanz dieser Güter und mit dem Zinsengenuß des dabei angeordneten Fideikommiß⸗ kapitals von 200 000 Reichsthaler legire und vermache ich dem Herrn Kammerherrn und JägermeisterChristian Heinrich August von Hardenberg⸗Reventlow und nach ihm seiner ehelichen Descendenz auf die weiter unten festzusetzende Weise. Sollte indessen dieser mein Legatarius vor seiner jetzigen Frau Gemahlin Johanna, geborene Baronesse von Reitzenstein, ver⸗ sterben, so vermache ich derselben hiermit so lange sie lebt und sich nicht anderweitig wieder verheirathet, jährlich 3000 Reichsthaler aus den Revenüen diefer ihrem Herrn Gemahl und dessen ehelichen Descendenz allhier vermachten Gütern.

Mein obgedachter Erbe, dessen Substituten und dessen und deren allerseitige zum Genusse der Fidei⸗ kommisse gelangende Successoren, imgleichen dieser mein Legatarius und dessen allerseitige Nachfolger, sind bei Verlust der Erbeinsetzung und dieses Legati schuldig, die fideikommissarische Qualität der respektive in Sierhagen radicirten und dabei gelegten 341 000 Reichsthaler und der in den Gütern Löhrstorf, Clau⸗ storf, Großenbrode und Godderstorf fundirten 200 000 Reichsthaler sowohl gleich nach dem An⸗ tritt der Erbschaft und des Legatums, als auch dem⸗ nächst alljährlich auf gemeinsame Kosten, Jeder zur

Hälfte, öffentlich publiziren zu lassen.

Kiel, den 26. September 1883.

Koönigliches Oberlandesgericht. Civil⸗Senat I. 8 Vierhaus.

[43399] Auszug. Die Ehefrau des Tischlers Johann Dirse aus Cöln, sich in Amsterdam aufhaltend, Agatha, geb. Schüͤller, in Cöln, vertreten durch Rechtsanwalt Jansen II. in Cöln, klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Gütertrennung. Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 4. Dezember 1883, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Cöln anberaumt und die Einlassungs⸗ frist auf einen Monat bestimmt. Cöln, den 6. Oktober 1883. Für die Richtigkeit des Auszuges für Kollegen Jansen II.: ZA11I1“ Rechtsanwalt. 8 Veröffentlicht: 1““ Breuer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[ĩ43398] Klage⸗Auszug.

Die zum Armenrechte belassene Emma, geborene Linden, Ehefrau des Rottenarbeiters Wilhelm Esser, zu Aachen wohnhaft, vertreten durch Rechtsanwalt Mayer II.,

[43406]

Parteien zur Auseinandersetzung ihrer Ver⸗ mögensverhältnisse vor den Königlichen Notar Grooten hierselbst verweisen und dem Beklagten die Prozeßkosten zur Last legen.“

Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Aachen auf

Montag, den 14. Januar 1884 Vormittags 9 Uhr, Aachen, den 3. Oktober 1883. Bernards, Assistent. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[24749] Bekauntmachung. 8

Gegen den Färbergesellen Wilhelm Severing, ge⸗ boren hierselbst im Jahre 1804, ist auf Todeserklä⸗ rung angetragen. Es werden daher der Wilhelm Severing und seine etwaigen unbekannten Erben aufgefordert, sich vor oder in dem am Amtsgericht auf

den 5. März 1884, Mittags 12 Uhr,

anberaumten Termin zu melden, widrigenfalls der W. Severing für todt erklärt wird.

Burgsteinfurt, den 23. Mai 1883.

Königliches Amtsgericht.

[43402] Bekanntmachung.

Die durch Rechtsanwalt Koenig II. vertretene, zum Armenrechte zugelassene geschäftslose Kunigunde, geb. Müller, zu Elberfeld, Ehefrau des Maurermeisters Georg Ruppel daselbst, bat gegen diesen beim König⸗ lichen Landgerichte zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage: die zwischen ihr und ihrem ge⸗ nannten Ehemanne bestehende eheliche Gütergemein⸗ schaft mit Wirkung seit dem Tage der Klagezustellung für aufgelöst zu erkkären. Zur mündlichen Ver⸗ handlung ist Termin auf den 19. Dezember 1883, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der I. Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld

0e9 anberaumt. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43401] Bekanntmachung. 8 Die durch Rechtsanwalt König III. vertretene, zum Armenrechte zugelassene, geschäftslose Maria, geb. Metzen zu Elberfeld, Ehefrau des Spezereihändlers Abraham Finkenbusch daselbst, hat gegen diesen beim Königlichen Landgerichte zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage: die zwischen ihr und ihrem ge⸗ nannten Ehemanne bestehende eheliche Gütergemein⸗ schaft mit Wirkung seit dem Tage der Klagezu⸗ stellung für aufgelöst zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 19. Dezember ecr., Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der I. Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld

anberaumt. Schuster, Gerchtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[43400] Bekanntmachung.

zum Armenrechte zugelassene Charitas, geb. Kloos, ohne Geschäft zu Elberfeld, Ehefrau des Klempners Carl Höhnes daselbst, hat gegen diesen beim König⸗ lichen Landgerichte zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage: die zwischen ihr und ihrem genannten Ehemanne bestehende eheliche Gütergemeinschaft mit Wirkung seit dem Tage der Klagezustellung für aufgelöst zu erklären. 8 Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 19. Dezember er., Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt. 3 ““ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[ĩ43403] Bekanntmachung. Die durch Rechtsanwalt Heuser vertretene, geschäft

lose Laura, geb. Justi, zu Barmen,

Ehefrau de

daselbst, hat gegen diesen und den Konkurses, Rechtsanwalt Wilh. beim Königlichen Landgerichte

erhoben mit dem Antrage: die zwischen ihr und

zustellung für aufgelöst zu erklären. lichen Verhandlung ist Termin auf den 29. De⸗ saale der II. Civilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Elberfeld anberaumt. 1“ Der Landgerichts⸗Sekretär: Jansen. 8 ö Auf Antrag des Hüttenarbeiters Oker, welcher glaubhaft gemacht

und Johanne Klotz in Oker,

das Eigenthum an dem, Z0* 6 am Fuße des

denberges in Oker belegenen, von der begrenzten, ca. 20 Ruthen großen Garten durch Erb⸗

ö“ 823 ff. der C. P. O. und 7 des

Gesetzes vom I. April 1879 alle Diejenigen, welche

Rechte an dem bezeichneten Grundstücke zu haben

vermeinen, aufgefordert, solche spätestens am

Dienstag, den 27. November 1883, Vormittags 9 Uhr,

theile, daß nach Ablauf der Frist die gen.

Anmeldung unterläßt, sein Recht gegen einen Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das Grundstück erworben hat, nicht mehr geltend machen kann. Harzburg, den 27. September 1883 * Herzogliches Amtsgericht. Thielemann.

Beschluh. Auf den Antrag schaft wird das Vermögen des entwichenen Dis⸗ positionsurlaubers Anton Kütter vom Bezirks⸗ kommando Molsheim, geboren in Rosheim bis auf

klagt gegen den zu Aachen wohnenden Rotten⸗ arbeiter Wilhelm Esser, mit dem Antrage: „Das Königliche Landgericht wolle die zwischen Parteien bestebende Gütergemeinschaft mit allen

und die darüber lautenden Urkunden vorzu⸗

die Höhe von Dreitausend Mark für den Fiskus mit Beschlag belegt. Zabern, den 22. September 1883. Kaiserliches Landgericht, Strafkammer. Cremer. Oertzen. Dollinger.

rechtlichen Folgen für aufgelöst erklären, die

884341 Oeffentliche Zustellung.

Schongau, und der Kuratel des außerehelichen Kin⸗ des dersel

Die durch Rechtsanwalt Koenig II. vertretene,

Schuhmachers und Schuhwaarenhändlers Stto Jonas

Verwalter dessen Vossen zu Barmen, zu Elberfeld Klage ihrem genannten Ehemanne bestehende eheliche Güter⸗ gemeinschaft mit Wirkung seit dem Taze der Klage⸗ Zur münd⸗

zember cr., Vormittags 9 Uhr, im Sitzungs⸗

Friedrich Klotz in O G G hat, daß er mit

seinen beiden Kindern, Hüttenarbeiter August Klotz Schwiecheldt'’schen Forst, August und Friedrich Edler

schaft erlangt hat, werden gemäß der §§. 23 der

hier anzumelden, und zwar unter dem Rechtsnach⸗

Erben als Eigenthümer in das Grundbuch für Oker eingetragen werden und daß, wer die ihm obliegende

der Kaiserlichen Staatsanwalt⸗

In Sachen Schwarz, Anna, led., Dienstmagd von ben, Namens „Anastasia“ Schwarz, gegen Gevorg, led., Müller von Geisach, Amts⸗ cerichts Tölz, wegen Ansprüche aus unehelicher Schwängerung, hat das K. Amtsgericht Weilheim durch Beschluß vom Heutigen bezüglich des unbe⸗ kannt wo abwesenden Georg Schalch die öffentliche zustelung bewilligt und wird derselbe hiemit zur Zündlichen Verhandlung über die hier zu seiner Einsicht aufliegende Klage, wovon die Doppelschrift am hiesigen Gerichtsbrette zwei Wochen lang aus⸗ hängt, dahin gebend: „Es wolle Georg Schalch zur Anerkennung der Vaterschaft zu dem von Anna Schwarz am 8. März l. J. außerehelich geborenen Kinde Anastasia“ zur Zahlung einer Kindbettkosten⸗ entschädigung von 50 ℳ, dann eines jährlichen vorauszahlbaren Unterhaltungsbeitrages ein⸗ schließlich der Kleidungskosten von 180 von der Geburt des Kindes bis zu dessen zurück⸗ gelegtem 14. Lebensjahre, sowie zur Leistung der Hälfte der Kur⸗ und Leichenkosten, falls das Kind innerhalb der Alimentationsperiode erkranken oder sterben sollte, sowie zur Tragung der Kosten des Prozesses für vorläufig vollstreck⸗ bar verurtheilt werden,“ vorgeladen auf 88 *Dienstag, den 18. Dezember 1883, Vormittags 9 Uhr, in die Sitzung des K. Amtsgerichts Weilheim Weilheim, am 5. Oktober 1883. b Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Weilhe Der geschäftsl. K. Sekretär: Felbinger.

Schalch,

[43438] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung Borchard Wolff et Sohn zu Märkisch⸗Friedland, klagt gegen die Steinschläger Carl Bianke und Hermann Klaus aus Märkisch⸗ Friedland, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Restforderung von 28 19 für gekaufte Waaren, mit dem Antrage, die Beklagten zur Zahlung von 28 19 zu verurtheilen, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Märk.⸗Friedland auf den 11. Dezember 1883, Vormittags 11 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 9

Märk.⸗Friedland, den 2. Oktober 1883.

Albrecht,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [43435] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 7964. Die Gemeinde Nonnenweier, vertreten durch Geschäftsagent Fürst dahier, klagt gegen die Maria Ursula Stahl von da, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, wegen Ersatzforderung von 175 82 ₰, mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung dieses Betrages nebst 5 % Zinsen hieraus vom Zustellungstag der Klage an und sadet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großberzogliche Amts⸗ gericht zu Lahr zu dem auf Samstag, den 17. No⸗ vember d. J., Vormittags 9 Uhr, bestimmten Termin.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustelluns wird die⸗ ser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Lahr, den 2. Oktober 1883. Der Gerichtsschreiber des Großh. bad. Amtsgerichts

43440 Oeffentliche Zustellung. 119Sef Walz Wittwe, Wilhelmine, geb. Blum, jetzige Ehefrau des Wilhelm Bender in Bretten, vertreten durch ihren Ehemann, klagt gegen den ledigen Theodor Zitsch von Gölshausen, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, aus Darleben vom Jahre 1880 mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 6 Zinsrest für 4. Mai 1881/82 und 36 Zins für 4. Mai 1882/83, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Gr. Amtsgericht zu Bretten auf Mittwoch, den 5. Dezember 1883, Vormittags 9 Uhr. ““ Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Bretten, den 5. Oktober 1883. Wolpert, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen

148436] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 11129. Löwenwirth Jakob Levi von Konstanz klagt gegen den Landwirth Josef Spöhr, Handels⸗ mann von Mühlingen, zur Zeit an unbekannten Orten abwesend, aus Hausmiethe, Reparatur⸗ und Betreibungskosten vom Jahr 1883 mit dem Antrage, den Beklagten zur Bezahlung von 65 85 zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstreck⸗ bar zu erklären und ladet denselben zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großh. Amts⸗ gericht Stockach auf

Dienstag, den 11. Dezember 1883, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stockach, den 4. Oktober 1883.

Der des Gr. Amtsgerichts. otz.

[ĩ43429] Oeffentliche Zustellung. 1) Der zu Unterbach wohnende Tagelöhner Johann Jansen, 8

2) die minderjährige Gertrud Jansen, vertreten durch ihren genannten Vater, als gesetzlicher Vertreter und bei demselben gesetzlich domizilirt,

3) zu Hochdahl wohnende Dienstmagd Catharina Virtz,

4) die Fabrikarbeiterin Christine Wirtz zu Unter⸗ bach, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrath Schauseil, 1 klagt gegen den Heinrich Wirtz, Tagelöhner, zuletzt zu Mettmann wohnbaft, gegenwärtig ohne bekannten Aufenthaltsort, und Genossen auf Theilung und useinandersetzun 8 1 der bee den dem verstorbenen Wilhelm Müller

und der verstorbenen Catharina Reinartz bestanden abenden Gütergemeinschaft in der Weise, daß davon dem Nachlasse des Wilhelm Müller und dem Nach⸗ lasse der Catharina Reinartz je die Hälfte zuge⸗

8

Amtsgerichts.

nur aus Mobilar besteht, in der Weise, daß davon dem Beklagten Johann Wilhelm Müller, der zwischen dem Kläger Johann Jansen und der Gertrud Müller bestanden habenden Gütergemeinschaft und ½ der zwischen Andreas Müller und Maria Silberg bestanden habenden Gütergemeinschaft zugewiesen wird,

Weise, daß davon dem Beklagten Johann Wilhelm Müller, je 1½1 dem Beklagten Heinrich Wirtz und den Klägerinnen Catharina Wirtz, Christine Wirtz und Gertrud Jansen und †½ dem Beklagten Heinrich Müller zugewiesen wird, sowie auf Verweisung der Partheien zur Aufstellung der Theilungsmassen vor einen Notar und Verordnung des Verkaufs der qu. Immobilien, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen I. Civilkammer des Düsseldorf auf den 18. Dezember 1883, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen.

Auszug der Klage bekannt gemacht.

[39107]

nitzki in Sokolken an eigne Ordre über 300 ℳ, fällig am 1. April 1883 und acceptirt vom Wirth Jakob Christochowitz in Kozyken ist angeblich verloren. 1 fordert, spätestens im

II. des Nachlasses des Wilhelm Müller, welcher

III. des Nachlasses der Catharina Reinartz in der

Verhandlung des Rechtsstreits vor die Königlichen Landgerichts zu

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Steinhäuser, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Aufgebot. Der Wechsel, gezogen vom Wirth Gottlieb Dub⸗

Der Inhaber des Wechsels wird aufge⸗

s Termin

den 28. März 1884, V. M. 10 Uhr, Zimmer Nr. 35 vor Herrn Amtsgerichts⸗Rath Kuhr seine Rechte unter Vorlegung des Wechsels anzu⸗ melden, widrigenfalls dieser für kraftlos erklärt wer⸗ den wird. 8 Lyck, den 1. September 1883.

Königliches Amtsgericht

Aufgebot. 18 Auf Antrag des Nadlers Leonhard Ott und seiner Ehefrau Babette Ott, geborenen Egerer, Beide in Schwabach, wird bezüglich der diesen angeblich am 13. Juli ds. Is. zu Verlust gegangenen, zu drei Prozent verzinslichen Schuldscheine der Königlichen Bank zu Nürnberg, und zwar Nr. 25 906 über 200, ausgestellt am 25. September 1877 auf Babette Ott als Gläubigerin, und Nr. 32 584 über 400, ausgestellt auf Leoonhard Ott als Gläubiger am 1. April 1878, das Aufgebotsverfahren eröffnet. Demgemäß ergeht an den Inhaber der bezeich⸗ neten Urkunden die Aufforderung, spätestens in dem auf Samstag, 29. März 1884, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaal Nr. 4 bestimmten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte bei dem K. Amtsgericht Nürnberg anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wiggi nberg, 3. August 1883 ürnberg, 3. August 1883. Khönigliches Amtsgericht, Abth. V. (L. S.) Maypring, 1 Königl. Amtsrichter. Zur Beglaubigung: Gerichtsschreiberei des Königl. Amtsgerichts. Der nesce1g Königl. Sekretär: acker.

[34914]

25474 Aufgebot. 8 SBea xnilchhäͤndler Johann Ludwig August Niehls und dessen Ehefrau Marianne Mathilde Louise, ge⸗ borene Wesendorf, zu Berlin, haben das Aufgebot der ihnen angeblich durch Mäusefraß vernichteten beiden Polizen der Lebensversicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft Germania zu Stettin vom 2. Juli 1863 Nr. 40 686 und Nr. 40 683, Inhalts deren die Germania sich verpflichtet hat, nach dem Tode jedes der beiden Versicherten je 500 Thaler zu zahlen, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf 8 den 1. April 1884, Mittags 12 Uhr,

vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 53, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfall die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

Stettin, den 2. Juni 1883.

Kdönigliches Amtsgericht.

35183 Aufgebot. . oPirma J. Hertz jr. zu Crefeld hat das Auf⸗ gebot eines am 22. Mai 1883 von Alex Leven zu Crefeld auf J. Schneider daselbst gezogenen und von diesem acceptirten, drei Monat dato beim Aus⸗ steller zahlbaren Wechsels über 185 ℳ, der von dem Aussteller an die Antragstellerin durch Blanko⸗ Indossament übergegangen war, beantragt. Der Jahaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens dem au 2 Zienstag, den 12. Februar 1884, Vormittags 10 Uhr, 4 or dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. . Crefeld, den 28. Juli 1883. Königliches Amtsgericht, Abtheilung IV. gez. Daniels. Für gleichlautende Abschrift: Wilke, Gerichtsschreiber.

41379 Aufgebot. 8 8 Der Putsbesiter Graf W. von Blücher auf Fincken c. p. bat das Aufgebot des Hypothekenscheins über einen für den früheren Pächter G. Bruns zu Bütow Fol. 201 des Hypothenbuchs des Gutes Fincken c. p. Bütow, Heidramel und Knüppeldamm eingetragenen nicht cessiblen Pachtvorschuß von 9000 Thalern Cour, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Mai 1884, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗ rung der Urkunde erfolgen wird. Röbel, den 22. September 1883. . Großherzoglich Mecklenburg⸗Schwerinsches ur Beglaubigung: Ottowilken, A. G. Dtr., int. Gerichtsschreiber

[19667]

der minderjährigen Franziska Helene Ulrich zu Eis⸗ leben, Dampfmühlenbesitzer vormund, Kaufmann Friedrich Fischer zu Eisleben,

[43447]

. Bekanntmachung. Auf Antrag der unverebhelichten Louise Ulrich und

Letztere vertreten durch ihren Vormund, Friedrich Ulrich, und Gegen⸗

wird der Vater der Geschwister Ulrich, Kamm⸗ machermeister Friedrich Carl Ulrich aus Eis⸗ leben, welcher im Jahre 1864 nach Amerika oder Australien ausgewandert ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine,

am 1. März 1884, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Amtsgerichte Zim⸗ mer Nr. 19 zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen und sein Vermögen seinen Erben ausgehändigt werden wird.

Eisleben, den 26. April 18838. 8 Königliches Amtsgericht. Abtheilung V. 1

Bekanntmachung. Die nachbezeichneten Hypotheken⸗Dokumente: 1) über die auf Nieder⸗Zedlitz Nr. 20 Abthei⸗ lung III. Nr. 1 für die Theresia Krause, ver⸗ ehelichte Riedel, eingetragene Post von 22 Tha⸗ lern nebst Kosten; 1b über die auf Kursdorf Nr. 24 Abtheilung III. Nr. 1 für die Geschwister Johann Anton, Anna Hedwiga, Anna Rosina, Johann Joseph, Bar⸗ bara Clara Magdalena und Johann Franz Nieke eingetragenen Erbegelder von zusammen 245 Thlr. 10 Sgr. 3 Pf. noch validirend in Höhe des Antheils der Anna Hedwiga Nieke von 40 Thalern 26 Sgr. 8 7⅜ Pf; über die auf Weine Nr. 39 Abtheilung III. Nr. 2 für die Anastasia Dziach, verehelichte Fabianska, eingetragene, nach Weine Nr. 125 Abtheilung III. Nr. 1 übertragene Post von 75 nebst Zinsen seit dem 11. April 1875; über die auf Weigmannsdorf Nr. 40, früher 21 B., Abtheilung III. Nr. 1 für die Geschwister Johann Carl August und Johann Friedrich Julius Bothe eisgetpssme Restpost von je 11 Thlr. 6 Sgr. 2 ½ Pf.; über die auf Scharne Nr. 23 Abtheilung III. Nr. 2 für die Anna Rosina Teichert eingetra⸗ gene Post von 78 Thlr. 18 Sgr. 5 8 Pf. nebst 5 % Zinsen seit dem 26. Februar 1848; über die auf Fraustadt Nr. 275 Abtheilung III. Nr. 3 für den Schuhmachermeister Gottlieb Quiel zu Bernstadt eingetragene Post von 3 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. nebst 5 % Zinsen und 21 Sgr. Kosten; 1 über Ae auf Attendorf Nr. 59 Abtheilung III. Nr. 2 für die Geschwister Stier, Rosalie Do⸗ rothea, Carl Friedrich Wilhelm, Carl Heinrich Theodor und Auguste Emilie eingetragenen Erbegelder von zusammen 210 Thlr. 6 Sgr. 2 Pf., noch gültig in Höhe der Antheile der beiden letterm Geschwister mit je 52 Thlr. 16 Sgr. 6 ½ Pf.; über die auf Fraustadt Nr. 602 Abtheilung III. Nr. 1 für den Tuchmachermeister Johann Chri⸗ stian Stach e. Darlehnspost von 140. alern nebst 4 % Zinsen; dün die auf Gurschen Nr. 41 Abtheilung III. Nr. 5 für die Christian Zwickert’schen Miterben eingetragene, auf Gurschen Nr. 126 Abthei⸗ lung III. Nr. 1 und einige andere Parzellen übertragene Post von 100 Thalern, wovon der Anna Rosina Zwicker 57 Thlr. 12 gute Groschen und dem Christian Zwicker 42 Thlr. 12 gute Groschen gebühren; sind vur das Ausschluß⸗Urtheil des Amtsgerichts zu Fraustadt vom 2. Oktober für kraftlos erklärt worden. 8 Fraustadt, den 3. Oktober 1883. Hildt, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Königlichen 1883

[43459] Bekanntmachung. b Zur Erlangung eines Ausschlußerkenntnisses bebufs seiner Eintragung als Eigenthümer im Grundbuche hat der Tagelöhner Friedrich Ablemeyer in Eutrup das Aufgebot folgenden Grundstuückes: 48 Flur 3 Nr. 341/18, entstanden aus Flur 3 Nr. 18 der Katastralgemeinde Nieheim, welches im Grundbuch von Nieheim Band 1 Bl. 64 für den bereits im Jahre 1864 verstorbenen Tage⸗ löhner Johann Ulrich in Nieheim berichtigt steht,

ntragt. becgh werden daher alle Diejenigen, welche Eigen⸗ thumsansprüche an diesem Grundstücke geltend zu machen haben, aufgefordert, solche spoͤtestens in dem an biesiger Gerichtsstelle auf Mittwoch, den 6. Februar 1884, Vormittags 9 Uhr, anbe⸗ raumten Termine anzumelden unter der Verwarnung, daß die Ausbleibenden mit ihren Ansprüchen auf das Grundstück ausgeschlossen werden und ihnen ewiges Stillschweigen auferlegt wird. 8 8 Nieheim, den 20. September 1883. Königliches Amtsgericht.

8

Bekanntmachung.

Die Handlungsfirma Gebrüder Dreyfuß in Stuttgart, vertreten durch Rechtsanwalt Lammel dahier, stellte am 17. September d. Js. gegen den Schneidermeister J. N. Eisenlohr in Augsburg, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Wechselforderung zu 243 10 zum K. Amtsgerichte Augsburg Klage im Wechselprozesse unter Ladung des Beklagten in den zur mündlichen Verhandlung anzuberaumenden Termin mit dem Antrage, zu erkennen: 1) Beklagter sei schuldig, an die Klagspartei 243 10 Wechselsumme, 6 % Zins daraus seit 1. August d. Is., 4 80 Protestkosten und Porti und 81 Pfennig % Provision zu bezahlen, F Beklagter habe die Kosten des Rechtsstreites einschließlich jener des Arrestverfahrens zu tragen, 8 1 3) das ÜUrtheil werde für vorläufig vollstreckbar erklärt. 8 Termin zur Sveen dieser Klage ist vom enannten Gerichte au 8 Freitag, den 30. November 1883, Vormittags 8 ½ Uhr, Sitzungssaal Nr. II., links, anberaumt, wozu der Beklagte J. N. Eisenlohr bei Unbekanntsein seines dermaligen Aufenthalts im

[43461]

gerichte durch Beschluß v. wurde, vorgeladen wird

d. Mts. bewilligt

Augsburg, am 28. September 1883. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.

Der Kgl. Sekretär: Wurm.

19.

[43408] Durch Beschluß der Strafkammer des hiesigen

Landgerichts, vom 23. September 1883, wurde die

Deutschen Reiche befind⸗

im n- Wehrpflichtigen Coelestin

des

Beschlagnahme des lichen Vermögens Drouin, Sohn von Jobann Baptist Drouin und Rosalie Knisy, geboren den 20. März 1860 zu Weiher und daselbst zuletzt wohnhaft gewesen, r ordnet. Zabern, den 2. Oktober 1888383. 11“ Kaiserliche Staatsanwaltschaft.

Durch Beschluß der Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern vom 28. September 1883 wurde die Beschlagnahme des im Deutschen Reiche befindlichen Vermögens des Johann Baptist Blaison, geboren den 17. August 1860 zu Lascemborn, ledig, Tagner, Wehrpflichtiger der Altersklasse 1860 des Kreises Saarburg, verordnet.

Zabern, den 3. Oktober 1883.

Kaiserliche Staatsanwal!

[43451] Durch heute hier ver

kündetes Urtheil ist für kraft⸗ los erklärt die Hypothekenurkunde zu der Grundbuch Amecke I. 45 Abtheilung III. Nr. 4 eingetragenen Post von 65 Thlr. für B. L. Nordwald zu Arns⸗ berg (Obligation vom 1. mit Hypothekenbuchsauszug vom 14. Dezember 1868). Balve, 28. September 1883.

Königliches Amtsgericht.

8 8

[434577 Im Namen des Königs!!

Auf den Antrag des Kossathen Friedrich Ziegler zu Alt⸗Jeßnitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Tornau zu Bitterfeld und der Kaufleute Salomou Ascher und Samuel Alexander, Beide aus Jeßnitz, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Bitterfeld durch den Amtsrichter Rittler

für Recht: 8

Die Hypothekenurkunde über fünfzig Thaler be⸗ züglich fünfundzwanzig Thaler, eingetragen au dem Erbrezeß vom 18. Dezember 1857 am 18. Januar 1858 für die unverehelichte Christiane Henriette Emilie Karstädt und in Folge Ueber weisungsattest des Königlichen Kreisgerichts zu Delitzsch vom 29. Juni 1871, übereignet am 4. August 1871 dem Königlichen Forst⸗ und Domänenfiskus in Abtheilung III. Nr. 6 bez. 6 der dem Kossathen Friedrich Ziegler zu Alt⸗ Jeßnitz bisher gehörig gewesenen, jetzt den Kauf⸗ leuten Salomon Ascher und Samuel Alexande gehörigen Grundstücke, Alt⸗Jeßnitz Band I Blatt Nr. 20 und Band II. Blatt Nr. 32, ge⸗ bildet aus dem Hypothekenbriefe vom 25. Ja⸗- nuar 1858 und dem Erbrezesse 18. De⸗ zember 1857 wird für kraftlos erklärt.

gez. Rittler

Im RNamen des Königs! Verkündet am 28. September 1883. gez. Nehls,

[43448]

als Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Arbeiters Wilhelm Bartels und dessen Ehefrau, Marie, geb. Krehl, zu Wulfers⸗ dorf, vertreten durch den Rechtsanwalt Kükenthal zu Wittstock erkennt das Königliche Amtsgericht zu Wittstock durch den Amtsgerichtsrath Weichert

für Recht:

Aufenthalt nach Krüger gebore

geboren

folgende, ihrem unbekannten Personen, die drei Geschwister

a. Albertine Karoline,

tember 1843,

b. Mathilde Karoline, geboren am 12. Juni 1846,

c. Friederike Dorothee, 1 oder deren Rechtsnachfolger sowie alle anderen Per⸗ sonen, welche auf die auf dem Grundstück von Wul⸗ fersdorf Band II. Blatt 165 in der III. Abtheilung sub Nr. 2 eingetragenen Post von

100 Thaler Erbegelder der drei Geschwister Krüger zu Wulfersdorf nebst 4 % verzinslich und zwar für

a. Albertine Karoline, geboren am 19.

1843 mit 50 Thaler,

b. Mathilde Karoline, geboren am 12.

mit 25 Thaler,

c. Friederike Dorothee mit 25 Thaler Ansprüche zu haben vermeinen, werden mit ihren Ansprüchen auf die vorbezeichnete Post ausgeschlossen und die Kosten des Verfahrens werden den Antrag⸗ stellern zur Last gelegt. 8

Wittstock, den 2. Oktober 1883.

Königliches Amtsgericht

am 19. Sep⸗

September

Juni 1846,

[43442]) Im Namen des Königs! Verküͤndet am 19. September 188383. Holst, Justizanwärter, als Gerichtsschreiber. Auf den Antrag 1) des Kaufmanns Garlef Köster zu Gnarrenburg, als Vormund der minderjährigen Kinder erster Ehe des weil. Mühlenpächters Hinrich Müller zu Gnar⸗ renburg, 1 v“ 2) 82 Wittwe des weil. Mühlenpächters Hinrich Müller zu Gnarrenburg, Meta, geb. Grümken, da⸗ selbst, für sich und als Vormünderin der minder⸗ jährigen Kinder zweiter Ehe des weil. Mühlen⸗ pächters Hinrich Müller zu Gnarrenburg, 1 3) der Ehefrau des Gendarmen Andreas Hahne, Sophie, geb. Müller, zu Burgwedel, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Bremer⸗ vörde durch den Gerichtsassessor Meyer für Recht: Die über die ursprünglich dem Mühlenpächter Hinrich Müller zu Gnarrenburg nach dessen Tode den Antragstellern als Erben bezw. Vermächtniß⸗ nehmern gegen den Mooranbauer Hinrich Tietjen zu Findorf Haus Nr. 14 zustehende, seit dem 1. Ja⸗ nuar 1865 mit 4 Prozent verzinsliche, auf halb⸗ jährige Kündigung gestellte Darlehnsforderung von 180 (in Buchstaben: Ein Hundert und achtzig Mark) für welche an der dem Schuldner Tietjen 1 gehörigen Anbaustelle Haus Nr. 14 zu Findorf (Grundbuch von Findorf Band I. Blatt Nr. 14) Hypothek bestellt ist errichtete Urkunde vom 30. Dezember 1864 wird für kraftlos erklärt.

wiesen wird,

Wege der öffentlichen Zustellung, welche vom Prozeß⸗

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