1884 / 151 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 30 Jun 1884 18:00:01 GMT) scan diff

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Regierung die Sache in Toulon nicht ernst nehme und nicht bemüht sei, mit allen ihr zu Gebote stehenden Maßregeln einer Weiterverbreitung zu begegnen, abzuweisen. Meine Herren, nach unseren Nachrichten hat in der That die französische Regierung, obwohl sie zur Zeit oder wenigstens zu der Zeit, aus der unsere letzten Nachrichten datiren, noch nicht die Ueberzeugung gewinnen können, daß es sich um die asiatische Cholera handle, gleichwohl alle diejenigen hvgienischen Vorkehrungen getroffen, die geeignet sind, einer weiteren Verbreitung der Seuche zu begegnen, und die dem Stande der Wissenschaft entsprechen. Es liegt mir in dieser Beziehung ein Bericht unseres Botschafters in Paris hier vor, der ausdrücklich hervorhebt, daß solche Vorkehrungen getroffen sind, daß namentlich in sehr sorgfältiger Weise für Des⸗ infektion. Reinigung und Isolirung gesorgt ist, daß unter Anderem die Garnison aus Toulon entfernt ist und daß die Toulon verlassenden Personen unter ärztliche Kontrole gestellt sind. Also. ich glaube, die französische Regierung trifft in dieser Beziehung nicht der mindeste Vorwurf.

Was sodann die Bemerkungen des Herrn Vorredners über den

Sanitätsdienst in Egypten anlangt, so ist bereits seit längerer Zeit die deutsche Regierung damit beschäftigt, die Klagen, die in dieser Beziehung hervorgetreten sind und für die ja auch die von dem Herrn Vorredner angeführten Fälle einigen Anhalt geben, zu untersuchen, und sie wird nicht säumen, auf internationalem Wege dahin zu wirken, daß der Sanitätsdienst in Egypten, wie das allerdings dringend zu wünschen ist, ein wirksamer und genügender werde.

Was dann endlich die Frage anlangt, ob es gerathen sei, von hier aus eine Mission nach Toulon zu senden, so ist auch in dieser Beziehung schon das Nöthige eingeleitet. Die Frage ist nur noch nicht zum Abschluß gediehen, so daß ich mich bei meiner Beantwor tung der Interpellation nicht darüber des Näheren habe äußern können.

Im Uebrigen bin ich sehr erfreut darüber, daß auch der Herr Vorredner von der Sperre kein Resultat erwartet. Ich kann daher nur wiederholt die Beruhigung für unsere Verkehrsinteressen aus⸗ sprechen, daß es zu einer Sperre voraussichtlich nicht kommen wird.

Damit war die Interpellation erledigt.

Nachdem der Präsident dem Hause die übliche Geschäfts⸗ übersicht gegeben hatte, bemerkte der Abg. Graf von Moltke, 268 er glaube im Namen des Hauses dem Präsidenten den Dank . und die Anerkennung des Hauses aussprechen zu dürfen für 22 b die umsichtige, unparteiische und oft schwierige Leitung der Geschäfte während des langen Zeitraums von drei Jahren. 66““ Er bitte die Abgeordneten, als Zeichen der Zustimmung sich von ihren Sitzen zu erheben. (Die Mitglieder erhoben sich unter allseitigem Beifall.)

Der Präsident von Levetzow erklärte, diese ehrenvollen Worte, welche der Abg. Graf von Moltke soeben unter der Zustimmung des Hauses an ihn gerichtet habe, ließen ihn zu seiner Freude erkennen, daß das Haus das große Wohlwollen und die Nachsicht, mit welcher es seine Geschäftsführung durch drei Jahre begleitet habe, bis zum letzten Augenblicke ihm er⸗ halten habe. Er danke dem Hause von Herzen und glaube seiner Erkenntlichkeit Ausdruck geben zu müssen gegenüber seinen Kollegen im Vorstand, den Vize⸗Präsidenten, den Schriftführern und Quästoren, welche mit großer Umsicht und Liebenswürdigkeit ihn in seiner Amtsführung unterstützt hätten. Er sei sicher der allgemeinen Zustimmung des Hauses, wenn er Namens des Reichstages seinen Kollegen hierfür den aufrichtigsten Dank ausspreche.

Hierauf ergriff der Staats⸗Minister von Boetticher das Wort:

Ich habe dem Hause eine Allerhöchste Botschaft mitzutheilen.

(Der Reichtstag erhebt sich.) Die Botschaft lautet: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen ꝛc. thun kund und fügen hiermit zu wissen, daß Wir Unsern Staats⸗ Minister, Staatssekretär des Innern von Boetticher ermächtigt haben, gemäß Art. 12 der Verfassung die gegenwärtigen Sitzungen des Reichstages in Unserem und der verbündeten Regierungen Namen am 28. Juni d. J. zu schließen. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenen Unterschrift und bei⸗ gedrucktem Kaiserlichem Insiegel. Gegeben Bad Ems, den 24. Juni 1884. Wilhelm. von Bismarck. das Original dieser

8 v v bauer Johann Mosler aus Neudorf im Grundbuche eingetragen ist, zum Zwecke der Besitztitelberichtigung beantragt. 8 Es ergeht demgemäß an alle sowohl bekannten als unbekannten Eigenthumsprätendenten die Auf⸗ forderung, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstück Nr. 2 dom. Neudorf spätestens in dem

[28548] Submission. Außerdem sind von den im Jahre 1883 aus⸗ der Betrag vom Kapitale ab⸗ Die zur Erbauung eines Beamtenwohnhauses auf geloosten Anleihescheinen die Nrn. 2713 und 2931 b Bahnhof Rätzlingen und eines Beamten⸗Wohnhauses bis jetzt nicht eingelöst.

bei km 48,5 Gemarkung Bösdorf zwischen Rätzlingen Witten, den 23. Februar 1884. und Oebisfelde, sowie zur Vergrößerung der Wasser⸗ Der Magistrat. station auf Bahnhof Neuhaldensleben erforderlichen Bürkner.

Arbeiten und sollen in öffentlicher Sub⸗ —— mission vergeben werden. Versiegelte Offerten sind [11529 mit entsprechender Aufschrift 25 bis zum 8 b Bekanntmachung. 8 3. Juli er., Vormittags 11 Uhr, Von den in Gemäßheit des Allerhöchsten Privi⸗ legii vom 13. Februar 1865 ausgegebenen Chodziesen'er Kreisobligationen sind bei der

portofrei an uns einzureichen. Die Offerten können für jedes Gebäude getrennt Chodzie diesjährigen, am 25. Januar d. Js. planmäßig er⸗ folgten Ausloosung die Obligationen: aufgefordert, die Kapitalbeträge, über welche letz lauten, 8

ob die französische Zins⸗Coupons gezogen. Vom 2. Januar 1885 ab werden die ausgeloosten Schuldverschreibungen nicht mehr verzinst. „Von den bereits früher ausgeloosten bezw. ge⸗ kündiagten Kreis⸗Obligationen sind folgende noch nicht

eingelöst:

Litt. A. Nr. 14 über 500 Thlr. Litt. B. Nr. 1 36 über 200 Thlr. 3 8 1165 3112 100 Thlr. 300 ℳ, Litt. D. Nr. 50 Thlr. 150

Die Besitzer dieser Schuldverschreibungen w

allerlei Epidemien, Pest, Cholera u. s. w. berühmt sei. Das seien Umstände, die seiner Meinung nach die französische Regierung dahin hätte bringen sollen, die allerstrengsten Maßregeln zu ergreifen. Man hätte gleich bei dem ersten Fall durch möglichst isolirende Maßregeln jede weitere Ver⸗ breitung, soweit es in den Kräften liege, abschneiden sollen. Er freue sich, daß er von dieser Stätte diese Verpflichtung hervor⸗ heben könne, welche jede einzelne Regierung eines civilisirten Staates habe in erster Linie sich selbst verantwortlich zu machen und nicht zu warten, daß andere Länder sich schützen sollten. Vielleicht dürfe er, obwohl der Reichstag in der

die

disch in Toulon auftretende Krankheit sei, 4 te

e 12 sehr kurzer Dauer sein werde und bei der Gefahr der Uebertragung nicht eine sehr dringende sei. k So steht die Sache augenblicklich. Die Ermittelungen über den Charakter der Seuche werden indessen sorgfältig und gründlich fort⸗ gesetzt und ich hoffe, daß wir sehr bald Klarheit darüber gewinnen werden, mit welcher Krankheit wir es in Toulon zu thun baben. Unter allen Umständen aber ist es für uns geboten, uns mit der Frage zu beschäftigen, welche Maßregeln zu ergreifen sein möchten, um der Invasion zu begegnen und eventuell, wenn gleichwohl die Cholera ins Land kommen sollte, sie in festen Grenzen zu halten. Dank der Forschungen, welche die deutsche Cholerakommission in . Föorten und Indien gemacht hat, und Dank der Resultate, welche letzten Stunde sich befinde, noch einen kleinen Nebenblick auf dabei gewonnen sind, befinden wir uns bei der Ereremwo dieser das werfen, was unmittelbar vorhergegangen sei. Er habe Frage jetzt auf einem sehr viel sichereren und festeren Boden wie zu der Zeit, als hier die Vorlage wegen der Dotation der früher. Meine Herren! Es ist von dem Herrn Reichskanzler einm EF. b f de öchst bedenklichen sofort die Einsetzung einer Kommission angeordnet worden, Cholerakommission berathen sei, auf den höchst bedenkliche Ache sich mit der Kommmermaßregeln zu beschäf- und bedrohlichen Fall hingewiesen, der sich eben er⸗ welche sich mit der Frage der Abwehrmaßreg nd 1 1 2 1 ticen hat. Diese Komnmission, in welche als hervorragende eigner habe, wo ein englisches Transportschiff seine Sachverständige nicht allein der Gebeime Regierungs⸗Rath Passage durch den Suezkanal unter höchst sonder⸗ Dr. Koch, der Chef unserer Cholerakommisfsion in Egrpten und Indien, baren Umständen genommen habe. Dies Transport⸗ sondern auch der Geheime Rath Dr. von Pettenkofer sich befinden, schiff „Crocodile“ habe die Cholera nicht eingeschleppt, aber bat heute ihre Beraihengen begonnen. Sch bin A. Lage, es sei festgestellt, daß es auf der Reise von Indien da die Berathungen, an denen ich heute Morgen solbst theilgenom⸗ nach Suez sechs Todesfälle gehabt habe; und nichts desto men habe, zum Abschluß noch nicht gekommen sind, Ihnen eine Mit⸗ In 11ö11. theilung darüber zu machen, welche Maßregeln von der Kommission weniger sei ihm in Suez ein Zeugniß ausges ellt, daß an werden vorgeschlagen werden. Die Berathungen werden in den Bord Alles in Ordnung sei. Bei der Weiterfahrt sei zwischen nächsten Tagen fortgesetzt werden vnd werden dafür spricht Suez und Port⸗Said dann ein wirklicher Cholerafall. auf dem der erste Eindruck, den ich von den Berathungen gewonnen Schiffe vorgekommen; aber auch in Port⸗Said habe das Schiff habe zu einem durchaus sachgemäßen und zweckmäßigen Ziele ein ähnliches Zeugniß erhalten. Dann sei auch zwischen Port⸗ sähren. Das Eine aber darf ich sagen, daß nicht dazu wird üͤber. Said und Malta ein neuer Fall von Cholera vorgekommen aigangen verhah. cine be e 1 1r TETT. und es sei ein ungewöhnliches Glück, daß, als das Schiff allein die Erfahrungen, welche wir bei früheren Sperrmabregan ger schließlich nach England gekommen sei, nichts weiter einge⸗ macht haben, dafär, daß solche Sperren doch nicht die Inpasion der treten sei. Ein solcher Platz wie Suez sei eine Etappe, welche die Cholera, die aus Asien komme, unter allen Umständen passiren müsse. Er sollte meinen, alle Anstrengungen

Cholera hindern, es lehren auch die Ergebnisse der Beobachtungen

des Dr. Koch in Indien positiv, daß Sperrmaßregeln nicht von der

erwarteten Wirkang begleitet sind. Die deutschen Regierungen haben iss w 1 1

auch bereits im vergangenen Jahre, als die Cholera in Egypten der französischen Regierung sollten dahin gerichtet werden, daß so etwas nicht vorkommen könne, wie es bei dem „Crocodil“ vorgekommen sei. Er wisse im Augen⸗

blick noch nicht, ob auch in Toulon die Cholera durch einen

ausgebrochen war und es sich arum handelte, die Frage zu erörtern,

welche Maßregeln man gegen die Invasion der Cholera von Egypten Transportdampfer eingeschleppt sei, da Berichte darüber nicht vorlägen. o liege der Ver⸗

aus zu unternehmen haben würde, sich dafür entschieden, daß von einer Sperre abzusehen sei. Die Bundesseestaͤaten, welche, was den Aber da das eine passirt sei, so ,2 dacht vor, daß es auch das zweite Mal passirt sei, und da müsse er

Seeverkehr aulangt, übereinstimmende Verordnungen zur Abwehr der Cholera erlassen system adoptirt, das dahin geht, daß alle Provenienzen, die aus ver⸗ d or, de ar bas seuchten Orten kommen, einer Revision unterzogen werden und nach sagen, sei die Aufsicht, welche gegenwärtig bestehe, keine gute, icsaate des Benadiseser Hertsen, bahandät ntden n zt. nde Höcenc, me üusoha es —⸗ Hecrn ihnne Er mäche Veise, daß unverdächtige rovenienzen ofort pa önnen, ver⸗ sei ni o groß, wie Europa e verlangen 8 1 dächtige dagegen sich der Duarantäne zu unterwerfen haben. das um so bestimmter betonen, als man sich eben vor einem Meine Herren! Ich darf erwarten, wie ich das vorhin schon europäischen Kongreß befinde, auf dem die egyptischen An⸗ ausgesprochen habe, daß die Berathungen der Kommission zu einer U E üßten d b Na 8 I 8 zͤlk llständig beruhigen⸗ gelegenheiten erledigt werden sollten. Es müßten aher in dem meine Hoffnung wesentlich auf einen Passus in einem Berichte des 1 1 daß die 7. F der JLb Geheimen Regierungs⸗Raths Dr. Koch, der ja auf diesem Gebiete Linrichtungen am Suezkanal einer so streng unter⸗ v die größte Autorität für sich in Anspruch nehmen pöge⸗ daß hi dafüi geschafsen wigde, zeg e ersar 89 arf und der darin sagt: 1 8 Zukunft sicher sei ni ähnliche Durchbrüche erfolg Ich bin überzeugt, daß auf Grund der Resultate, tönnten. Nur eins möchte er zur Verstärkung hinzufügen. vom Reiche ausgesandte Choleraexpedition erzielt hbat, sich Maß.: Man habe lange Zeit an der Meinung festgehalten, daß es nahmen treffen lassen, welche M 1““] unmöglich sei, daß die Cholera sich auf die Dauer auf dem 1114“ ewarten. Gott gebe, V Schiffe erhalte. Dies sei unzweifelhaft vorgekommen. 186öU die wir intendiren, niemals in Kraft zu treten Peefctavsascs 1g 8 nöthig haben. es iffes oh 8 es Der Abg. Dr. Virchow erklärte, er würde auf das Wort irgend einer Weise mit dem Lande kommunizire. Er sei ferner erstaunt gewesen, daß die deutsche Regierung nicht eine Kom⸗ mission nach Toulon geschickt habe, um sich die Sache näher anzusehen. Schon ehe der Cholerabacillus entdeckt sei, habe es sonst nie Schwierigkeiten gemacht, den Ausbruch der Seuche zu konstatiren. Er sei überzeugt, daß die französische Regie⸗ rung der deutschen Kommission vollkommen offene Bahn ge⸗

verzichtet haben, wenn er nicht glaubte, daß er an dieser

Stelle vielleicht mit größerer Offenheit reden könnte, als der lassen hätte. Er glaube übrigens, daß man sich hier nicht zu sehr zu beunruhigen brauche. Man habe in Berlin solche

Minister. Er meine in dieser Beziehung namentlich

das Verhalten der auswärtigen Regierungen. Den Schutz, Cholerafälle schon seit Jahren gehabt, die sich aber auf einen kleinen Kreis beschränkt hätten. Man brauche also

Fet sb wünschenswerth sei, könne zunächst nicht sowohl das Deutsche Reich gewähren, als vor Allem die fran⸗ zösische Regierung durch ihre Organe. Die Cholera schreite Etappe für Etappe fort; man könne genau wissen, wie sie gehe, wo sie ihren Herd bilde; da sei jede einzelne Regierung, die einen solchen Herd sich entwickeln als sehe, in erster Linie verantwortlich vor der ganzen Welt, deshalb noch nicht an eine große europäische Epidemie daß sie diejenigen Maßregeln ergreife, welche geeignet seien, als unmittelbar bevorstehend zu glauben, und man dürfe die anderen Menschen zu schützen. Es sei nun nichts schlimmer, hoffen, daß Deutschland davon verschont bleiben werde. Nichts als wenn eine Regierung sich da mit dem Gedanken trage, es wäre bedenklicher, als sich einer Cholerafurcht hinzugeben. möchte am Ende doch etwas I sein, die G Vor 1 het er, 8 18 sonst Fülg 1 Cholera; sie sollte in solchem Falle voraus etzen, es sei die könne, die alte Thatsache werde immer bestehen bleiben, daß 8* 8 3 oracdente Cholera, und e es nachher nicht die Cholera sei, sich bei die beste Sicherheit immer die bleiben werde, jeden Fall sofort 1114“ Herrn Präsidenten Gott bebanken. Es gehöre in der That ein starker Glaube einer ärztlichen Kontrole zu unterwerfen, und möglichste Ab⸗ Auf Grund der mir darin ertheilten Ermächtigung erkläre ich dazu, daß das, was in Toulon aufgetreten sei, etwas Anderes sperrung eintreten zu lassen; was man sonst machen könne, im Namen Sr. Majestät des Kaisers und der verbündeten Regie⸗ als die wirkliche Cholera sei. Es sei ein Transportschiff sei sehr mäßig. Was die Sperre anbelange, so werde ja ge⸗ rungen die gegenwärtigen Sitzungen des Reichstages für geschlossen. aus Aften gekommen, aus jenen Gegenden, welche seit wiß heute, wie überhaupt seit 1830, Niemand von einer sol⸗ Der Präsident von Levetzow erklärte, die Römer hätten längerer Zeit von der Cholera in verschiedenen Rich⸗ chen irgend welche Wirkung erwarten. Im Uebrigen ergebe einen ihrer Imperatoren, er glaube, es sei Aurelian gewesen, tungen durchseucht seien. er sich mit vollem Vertrauen in die Weisheit der Regierung, als restitutor orbis bezeichnet; mit sehr viel größerem Rechte die das Erforderliche auszuführen bereits in die Hand ge⸗ könne man diese Bezeichnung mit Rücksicht auf Se. Majestät nommen habe. den Kaiser anwenden. Demnächst nahm der Staats⸗Minister von Boetticher Nach einem dreimaligen Hoch auf Se. Majestät den das Wort: Kaiser und König, in welches die Versammlung begeistert Ich habe das Bedürfniß, mit einigen Worten den aus den ersten dreimal mit einstimmte, wurde die Schlußsitzung des Reichs⸗ Ausführungen des Herrn Vorredners herausklingenden Vorwurf, als tages vom Präsidenten um 4 ¼ Uhr geschlossen.

veraussichtlich

auf

den 20. Februar 1885, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht, Zimmer Nr. 16 a. anberaumten Aufgebotstermine anzumelden und ein etwaiges vermeintliches Widerspruchsrecht spätestens in dem Termine zu erheben und zu be⸗ scheinigen, widrigenfalls auf den Antrag des Grund⸗ stücksbesitzers Josef Mosler der Ausschluß aller Eigenthumsprätendenten und die Eintragung des Besitztitels für den Antragsteller erfolgen wird.

Leobschütz, den 18. Juni 1884. Königliches Amtsgericht.

[30218] Oeffentliche Ladung.

auch für sämmtliche Objekte zusammen abgegeben werden. Zeichnungen und Bedingungen liegen i 3 Litt. C. Nr. 36 138 5 153 und 261 ü Bermeid ste bei tenüschen Bur liegen in unserem En 8.„ zur Vermeideng weiterer Zinsverluste 5 Bureau zur Einsicht aus; die Bedin⸗ ö. 8 Thlr. r-s. g 36 50 58 57 64 der Kreis⸗Kommunalkasse gegen Rückgabe der Obli 1111n“ und der Coupons zu erheben. 77 89 92 99 112 119 und 124 über je Belzig, den 14. Juni 1884.

gungen können gegen Einsendung von 2,50 von dem Büreau⸗Vorsteher Herrn Hübner bezogen werden. 40 Th

b 120 ℳ, Der Kreisausschuß des Kreises Zauch⸗Belzig.

von Stülpnagel.

Königliches Eisenbahn⸗Betriebs⸗Amt (Magdeburg⸗Halberstadt) zu Magdeburg.

8 : Litt. E. Nr. 11 48 60 63 69 71 72 129 155 ETTET 159 186 201 218 237 238 256 264 268 269

Nachdem Johannes Vulpius zu Roßdorf die Ein⸗ [30234] Bekanntmachung tragung des auf seinen Namen katastrirten, in der Die beim Neubau der Garnison⸗Waschanstalt 277 292 311 341 360 362 382 406 408 417 Gemarkung von Roßdorf belegenen Grundeigen⸗ hierselbst erforderlichen und 453 über je 20 Thlr. = 60 ℳ, gezogen worden.

thums, 2 8: A Tischlors †., 4 4 bums, 8 .Tischlerarbeiten inkl. Material 8 schlerarbeiten Material, gen worden. G. g, Acker am Wingert a 93 qm auf 2276 70 3, Diese Obligationen werden hiermit den Inhabern 1u16“ 48 b. Staakerarbeiten inkl. Material, gekündigt und Letztere aufgefordert, am 1. Sktober d. Is., den Nennwerth derselben mit den bis dahin

9 188 5 8 46 auf 292 35 ₰, b r g 2 16 22 5 3 inss rg 89) 8 Michelsgrun 77 sollen im Wege der Submission vergeben werden. fäͤlligen Zinsen gegen Rückgabe der Obligationen und der dazu gehörigen Zinscoupons der späteren Zins⸗

. E 4 Die Bedingungen und Kostenanschläge können im 3

“.“ Lerchesgrun 16 Geschäftslokale der unterzeichneten Verwaltung ein⸗ termine bei der hiesigen Kreis⸗Kommunal⸗Kasse in

351. 58 gesehen, und versiegelte und mit entsprechender Auf⸗ Empfang zu nehmen.

. Kolmar i. P., den 4. März 1884

b

2

[12903]

Folgende heute ausgelooste Anleihescheine der Stadt Oranienburg de 1881 (II. Ausgabe)

Buchstabe A. zu 500 Nr. 124 133 und 179, Buchstabe B. zu 200 Nr. 191 295 644 668 679 719 810 934 und 980

ihren Inhabern gekündigt.

Ueber diesen Termin hinaus erfolgt eine sung derselben nicht. Die vorgenannten Anlet scheine sind nebst den dazu gehörigen, nach

1. Oktober 1884 fälig werdenden Zins⸗

scheinen und nebst Zinserneuerungsscheinen in cours⸗

fähigem Zustande zur Einlösung an die hiesige

Kämmerei⸗Kasse abzuliefern. Für die etwa fehlen⸗

den Zinsscheine wird der Betrag vom Einlösungs⸗

Kapitale abgezogen.

Oranienburg, den 12. März 1884. Der Magistrat.

Srange.

Bekanntmachung. Stück à 1000 6 000 auf en 3 8 I. .,— 4 zur Nückzahlung 1 0. stimmten Anleihescheine des „Anlehens Nr. 965 1005 1101 1112 1332 1353 1““ 6 Stück à 500 e 3 000 I“ er 1882 sjind so gende Nummern zusammen. 15 000 Litt. A. Nr. à 10

deren Auszahlung vom 1. Oktober d. J. ab werk⸗ 8 1 8 211092 166 à 5 täglich von 9 Uhr Vormittags bis 1 Uhr Nachmit⸗ 8 O. II283868 tags von der hiesigen Stadtkasse und den Herren à 200 Ed. Frege & Co. in Hamburg gegen Rückgabe der: Die Inhaber dieser Anleihescheine werden hiervon Anleihescheine inkl. der Zinsscheine Nr. 7 bis 20 der mit dem Bemerken in Kenntniß gesetzt, daß deren ersten Ausgabe, sowie der Anweisung baar erfol⸗ Verzinsung nur bis zum Einlösungstermine 31. Dezember 1884 stattfindet und daß diese

Die Verzinsung der am heutigen Tage gezogenen Kapitalbeträge im Verfalltermine bei der Stadtkasse Nummern hört mit ult. September d. J. auf. zu Ems oder bei der Deutschen Genossenschaftsbank Aus der vorjährigen Verlvosung ist noch rückstän⸗ von Sörgel, Parrisius & Cie. zu Berlin oder deren dig Litt. B. Nr. 375 = 1000 ℳ, deren Einlösung Kommandite zu Frankfurt a. M. gegen Ablieferung hiemittelst in Erinnerung gebracht wird. der Anleihescheine und der dazu gehörigen Zins⸗ Wandsbek, den 17. März 1884. scheine erhoben werden können. v

Der Magistrat. Ems, den 27. Juni 1884. Davids. Der Bürgermeister. Spangenberg.

veranschlagt

veranschlagt

hiermit

91

368. an der Unterbreitwiese 38 schrift versehene Offerten bis zum Der Landrath: 148. h

auf der Rasselhalle 03 9. Juli cr., Vormittags 11 ut

8 4 8 8 2 r,

auf’m kleinen Praunhei⸗ 8 daselbst abgegeben werden. 1 von Schwichow. 1 mer Berg, 97 Brandenburg a. H., den 27. Juni 1884.

auf'm kleinen Praunhei⸗ 8. Königliche Garnison⸗Verwaltung.

. mer Berg b auf'm kleinen Praunhei⸗ 1 [390285) Kanalisirung des Mains. mer Berg 05 Zur Verdingung des Neubaues des an der hohen Straße 28 wärter⸗Etablissements in der Haltung Flörsheim 94 steht Suͤbmissionstermin auf Donnerstag, den 35 10. Juli cr., Vormittags 11 Uhr, im hiesigen 42 Hauptbüreau, Weißfrauenstr. Nr. 5, an. Anschläge, 45 Zeichnungen und Bedingungen können daselbst vor⸗ 63 her eingesehen, oder gegen Erstattung von 4,5 54 entnommen werden. Die Offerten sind mit der Auf⸗ 57 schrift: „Submission auf den Neubau des Etablisse⸗ Nr. 63 ments Flörsheim“ versehen, bis zur Terminsstunde 3 ( 78 daselbst einzureichen. Die Auswahl unter den drei 23 Mindestfordernden bleibt vorbehalten. Nr. 39 F kfurt a. M., den 26. Juni 1884 6 31 Der Königliche Baurath. 91 Schwartz.

25

73 43 03 32 81 16

232 a. G A 1148031 Bekanntmachung.

In der heutigen, in Gegenwart des Königlichen Notars, Herrn Rechtsanwalt Jonas hierselbst statt⸗ gefundenen zweiten Ausloosung der in Gemäßheit des Allerhöchsten Privilegiums vom 9. Mai 1881 emittirten, auf Inhaber lautenden Anleihescheine der Stadt Wandsbek zum Betrage von 1,450,000 sind folgende Nummern gezogen worden:

Schleusen⸗

„9U 2 „9 2 im Kerkersengel

2. an der Warthohle 68. auf der Haidbornweide 132. Wiese des Oberweidig 262. Acker über den 100 Morgen 92 a. auf'm Breitenstein 227 a. am Bücherweg

228. 48.

d-8SnESoSSUh 00

[30448]

6 000

die 100 Morgen 113. an der Pfingstweide 64 am Wasenweg 115. 8 . 116. 8 5 1I 351. 45.

be⸗ der vom

deteodo

8 ;b

[29535] Eisenbahn⸗Direktionsbezirk Elberfeld.

Die am 10. Juni d. J. stattgefundene Submission, betreffend die Erdarbeiten und Brückenbauten der 3,2 km langen Anfangsstrecke Lennep⸗Nagelsberg der Sekundärbahn Lennep⸗ Krebsöge⸗Dahlerau die Bewegung von rot. 46 000 cbm Boden und die Aufführung von rot. 900 cbm Mauerwerk umfassend ist zur Genehmigung nicht geeignet befunden, weshalb eine nochmalige öffentliche Submission statt⸗ finden soll. . Zeichnungen, Berechnungen und Bedingnißheft liegen in unserm hiesigen Central⸗Verwaltungs⸗ gebäude, Zimmer Nr. 76, zur Einsichtnahme aus. Abdrücke des Letzteren sind gegen Einzahlung von 2 von dem Vorsteher unserer Centralkanzlei, Eisenbahnsekretär Peltz hierselbst, zu beziehen.

Offerten sind versiegelt unter der Aufschrift: „Abtheilung III. N. Offerte auf Ausführung von Erdarbeiten und Brückenbauten zur Herstellung der Sekundärbahn Lennep⸗Krebsöge⸗Dahlerau“ bis zum 8. Juli 1884, an welchem Tage, Vor⸗ mittags 11 Uhr, die Eröffnung derselben erfolgen wird, frankirt bei uns einzureichen. Elberfeld, den 19. Juni 1884.

Königliche Eisenbahn⸗Direktion.

am großen Kolberberge Garten die Apfelgärten Wiese, die dürren Gärten 8 die Backofenwiese

232 * im Höllloche 40 (D in der Backofenwiese 1 60 AI. 139. Acker am kleinen Kölber Berg 5 89 unter glaubhafter Nachweisung eines jehnjährigen ununterbrochenen Eigenthumebesitzes in das Grund⸗ buch von Roßdorf beantragt hat, so werden alle diejenigen Personen, welche Rechte an jenem Grund⸗ vermögen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche spätestens im Termin am 31. Oktober 1884, Vormittags 9 Uhr, bei der unterzeichneten Be⸗ hörde anzumelden, bei Meidung der in §. 32 des Gesetzes vom 29. Mai 1873 angedrohten Nachtheile.

Windecken, am 19. Juni 1884.

Königliches Amtsgericht.

Dr. Hartmann.

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b0SSSoOHU!

Zauch⸗Belzig'sche Kreis⸗ Obligationen.

Bei der heute stattgehabten planmäßigen Aus⸗ loosung von Zauch⸗Belzig'schen Kreis⸗Obligationen sind folgende Nummern gezogen worden:

Thlr.

[28690 Verlvost ogsa- ggn l Die Inhaber der Interimsscheine schaft Nr. 690 bis inklusive 789 haben die vom Aufsichtsrath ausgeschriebenen beiden letzten Ein⸗ zahlungen von 30 und 20 % mit zusammen 250 auf jeden nicht geleistet. gen 6 Die säumigen Aktionäre werden unter Bezugnahme Litt. A. Nr. 7 und 25 über 500 auf §. 8 unseres Statuts hierdurch die 1500 ℳ, 8 rückständigen Einzahlungen nebst Zinsen und Kon⸗ Nr. 37 48 und 86 über 200 Thlr. = ventional⸗Strafe bis spätestens zum 1. August 1884 84 , „an die Kasse der Gesellschaft in Berlin im Kaiserhof N. 11 234 267 und 314 über zu entrichten, widrigenfalls der Aufsichtsrath berech⸗ 100 Thlr. = 300 ℳ6, tigt ist, die säumigen Aktionäre ihres Rechtes auf Nr. 2 41 108 und 119 über 50 Thlr. die bezeichneten Aktien (Interimsscheine) für verlustig 150 ℳ8 XXX“ und die geleisteten Theilzahlungen zu Gunsten der An die Inhaber dieser Kreis⸗Obligationen ergeht Gesellschaft für verfallen zu erklären hierdurch die Aufforderung, vom 2. Januar 1885 Berlin, den 30. Juni 1884. ab den Nennwerth derselben nebst den bis zu diesem Der Aufsichtsrath Termine fälligen Zinsen gegen Rückgabe der Kreis⸗ der Ersten Dentschen Patent Linolenm Obligationen und der Coupons bei der Kreis⸗ SL. Mever Vorsitzender.

Kommunalkasse hierselbst zu erheben. Für fehlende A A2248—2 47— 2 9 . 1 8 Preußische Hypotheken⸗Aktien⸗Bank. Bei der heute in Gegenwart eines Notars stattgefundenen Verloosung unserer wurden folgende Nummern gezogen:

a. XXIV. Verloosung 4 ½ % Pfandbriefe

Litt. A. à 3000 rückzahlbar mit 3600

Nr. 291 292.

Litt. B. à 1500 rückzahlbar mit 1800

Nr. 211 603 642 687 760 764

Litt. C. à 600 rückzahlbar mit 720

Nr. 59 113 502 769 793 1196 241 351 399.

Litt. D. à 300 rückzahlbar mit 360

Nr. 200 343 474 490 653 694 717 1585 927 967 2202 828 3041 8 344 348 601 693 912 5024 35 446.

Litt. E. à 150 rückzahlbar mit 180

Nr. 477 853 1079 230 326 550 601 903 939 950. 8 v

b. XXX. Verloosung 5 % Pfandbriefe Serie VI

Litt. L. à 2000 rückzahlbar mit 2200 ö

Nr. 15 165 710 1092 754 2460 542 598 821.

Litt. M. à 1000 rückzahlbar mit 1100

Nr. 220 541 578 607 690 1397 644 728 900 947 978 2332 369 675 3561 587 663 4835.

Litt. N. à 500 rückzahlbar mit 550 8

Nr. 284 379 810 982 1410 2233 295 365 398 662 778 803 945 983 3204 303 671 4060. 320 534 584 601 667 5182 187 188 233 400 452 486.

Litt. O. à 300 rückzahlbar mit 330

Nr. 70045 352 682 737 271000 9 82 98 178 402 668 723 886 955 995 273153 272 636 913 983 991 24044 53 288 604 813 948 25777 833

unserer Gesell⸗

[30258] 8 1

Auf Antrag des Restaurateurs von Cölln als Vormund der minderjährigen Kinder des am 19. März 1884 verstorbenen Schenkwirths Johann Adam aus Wesel werden die Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer des letzteren aufgefordert, späte⸗ stens im Aufgebotstermine den 17. September 1 865 1884, Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche und erforderlichen Bedarfes an Mineral⸗Schmieröl und Rechte auf den Nachlaß desselben bei dem unter⸗ zwar: zeichneten Gericht (Zimmer 10) anzumelden, 1J-1e genfalls sie gegen die Benefizialerben ihre Ansprüche nur noch soweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nutzungen durch Befriedi⸗ gung der angemeldeten Anspruͤche nicht erschöpft ist.

Wesel, den 23. Juni 1884.

Königliches Amtsgericht.

[29326] Eisenbahn⸗Direktionsbezirk Elberfeld. Die Lieferung des bis zum 31. März 1885 noch

Litt. B. Litt. C.

190 000 kg Wagenschmieröl, . 109 000 kg Maschinenschmieröl, 8 57 000 kg Cylinderschmieröl, Wege der öffentlichen Submission verdungen werden. Hierauf bezügliche Anerbieten vebst Proben sind versiegelt, portofrei und mit der Aufschrift: Submission auf Lieferung von Mineral⸗ Schmieröl

bis zum 7. Juli d. J. an unser Materialien⸗ Büreau hier einzusenden. Die Eröffnung der Offerten findet am darauf folgenden Tage Vor⸗ mittags 11 Uhr im Verwaltungsgebäude hierselbst in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten statt. Abdrücke der Lieferungsbedingungen sind gegen Einsendung von 50 ₰, für das Exempla Kanzlei⸗Vorsteher Peltz hier zu beziehen. Elberfeld, den 18. Juni 1884.

Königliche Eisenbahn⸗Direktion.

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren. b

110294] Bekanntmachung. Bei der heute vorgenommenen Verloosung der Wittener Anleihescheine sind folgende Nummern ezogen: [30090] gezogen.) 154 190 210 284 353 482 633 643 676 Eisenbahn⸗Direktionsbezirk Magdeburg. 734 743 798 823 887 898 907 1057 1245 1395 Die für den Erweiterungsbau der Hauptwerk⸗ 1458 1482 1509 1510 1550 1583 1659 1680 stätten auf Bahnhof Buckau erforderlichen Erd⸗ 1733 1875 1944 2032 2042 2080 2120 2249 arbeiten, bestehend in Lösung und Bewegung von 2351 2368 2622 2805 2810 2854 3008 3020 ca. 27 000 cbm Boden sollen durch öffentliches Aus⸗ 3078 3438 3455. gebot vergeben werden. Bedingungen und Offerten⸗ Den Inhabern dieser Anleihescheine werden die⸗ Formulare sind von dem Bureauvorsteher des unter⸗ selben zum 1. Oktober 1884 mit der Aufforde⸗ zeichneten Betriebsamts Herrn Heinemann gegen rung gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Rückgabe

abrik.

Nach kurzer Zeit seien Erkrankungen aufgetreten. Glücklicherweise seien es nicht viele gewesen, aber sie gingen regelmäßig fort, unter gleichen Symptomen.

Und da sage man, das sei sporadische Cholera. Wo sei denn über⸗ haupt die sporadische Cholera in dieser Weise aufgetreten? Am allerwenigsten sollte man, glaube er, dies annehmen an einem Orte wie Toalon, das seit Jahrhunderten als Importort für

Oeffentlicher Anzeiger.

[30441]

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ꝛc.

[30198] Pferde⸗Auktion.

Dienstag, den 29. Inli cr., Vormittags von 11 Uhr ab, sollen auf der unmittelbar bei Neu⸗ stadt a. D. gelegenen Trainir⸗Anstalt aus den bei⸗ den hiesigen Königlichen Landgestüten

8 circa 10 bis 12 Beschäler verschiedenen Alters öffentlich und meistbietend gegen gleich baare Bezahlung verkauft werden. Dieselben können Tags zuvor an dem bezeichneten Orte be⸗ sichtigt werden; die näheren Verkaufsbedingungen werden vor Beginn der Auktion publizirt. —-—-————-——— Friedrich. Wilhelms.Gestüt bei Neustadt an der [28195] Proclam. Dosse, den 24. Juni 1880.

Auf Antrag der Vormünder über die minder⸗ Der Königliche Landstallmeister. jährigen Kinder des am 2. Mai 1884 verstorbenen Wettich. Brauereibesitzers Jacob Dibbern zu Marne werden ö“

Alle, welche nicht protokollirte Forderungen und An⸗

sprüche an die Erbmasse des Jacob Dibbern zu haben vermeinen, hiermit aufgefordert, solche inner⸗ halb 12 Wochen vom Tage der dritten und letzten Bekanntmachung dieses Proklams im Oeffentlichen Anzeiger an gerechnet, bei Verlust ihrer Gerechtsame, beim unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigen⸗ falls die Säumigen Ausschluß von der Erbmasse zu

Serie I.

A N Inserate für den Deutschen Reichs⸗ und Königl. Preuß. Staate⸗Anzeiger und das Central⸗Handels⸗ register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers:

2 Berlin SW., Wilhelm⸗Straße Nr. 32. 2

Inserate nehmen an: die Annoncen⸗Expeditionen des „Invalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren Annoncen⸗Bureaurx.

1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. 5. Industrielle Etablissements, Fabrik

Grosshandel. „Verschiedene Bekanntmachungen. 7. Literarische Anzeigen. Theater-Anzeigen. 1 Familien-Nachrichten. ]

2. Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc.

4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. voR öffentlichen Papieren.

In der Börsen- 4 1“ 1 5 206 305 306 323 4186

beilage. K

[20375] Alufgebot.

Der Grenzaufseher Friedrich Niendorf zu Wal⸗ tershof bei Hamburg hat das Aufgebot eines Conto⸗ buches der Osnabrücker Bank zu Osnabrück, Nr. 1707, lautend auf den Namen des „Unterofficier Friedr. Niendorf⸗Osnabrück⸗“ schließend ult. Dezember 1879 mit einem Guthaben öööööööö. 2735 40 ₰, worauf am

28. Januar 1880 35 40 ₰, 17. April 1880 . 30 2. Juli 1880 8 0

geb. Schmidt, zu Sterkrade, Namens Fritz, Emma, Carl, Anna, Willi Blumberg, als gesetzliche Erben Pihrer verstorbenen Eltern, haben durch ihren Vor⸗ mund, Kaufmann Eduard Blumberg zu Sterkrade, pertreten durch den Rechtsanwalt von Eicken zu Dortmund das Aufgebot der Kurscheine Nr. 184, 185, 186 der Gewerkschaft Mont⸗Cenis bei Herne, da dieselben verloren sein sollen, beantragt.

Die Kurscheine sind in französischer Sprache unter dem 1. Januar 1872 für Monsieur Aug. Vivier zu Lyon ausgestellt und am 14. Oktober 1872 auf den Namen des Herrn A. Otten zu Rotterdam, am

Subhastationen, Aufgebote, Vor⸗ ladengerr u. dergl. 20525] Aufgebot. 1 Das Sparkessenbach Nr. 3795 der Kreissparkasse zu Beuthen O.⸗S., für die Geschwister Kowollik zu Antonienhütte ausgestellt und über 176 23 lautend, ist angeblich verloren gegangen. Auf Antrag des Vorenundes der Geschwester Ko⸗ wollik, Kaufmanns Eduard Scholtz zu Avtonien⸗ hütte, werden alle Diejenigen, welche arf das

Sparkass sprüche; b gefor⸗ . Sparkassenbuch Ansprüche zu haben glanben, augefor 72090 98 406

76250 403 571

dert, dieselben bei dem unterzeichneten Gericht spä⸗

testens im Aufgebotstermine,

am 24. November 1884, Vormittags 10 Uhr,

im Terminszimmer Nr. 3 anzumelden und das Buch

vorzulegen, widrigenfalls letzteres für kraftlos erklärt

werden wird. 8 Beuthen O.⸗S., den 23. April 1884.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung VIII.

[25410] Aufgebot. Die minorennen Kinder der verstorbenen Eheleute Kaufmann Carl Theodor Blumberg und Maria,

Kurscheine werden für kraftlos erklärt werden.

3. Mai 1873 auf den Namen des C. Blumberg zu Sterkrade durch den Repräsentanten der Gewerkschaft umschrieben worden. 8

Der oder die Inhaber der Kuxscheine werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem bei dem unterzeichneten Gerichte auf den

11. Dezember 1884, Vormittags 11 Uhr, aaberaumten Aufgebotstermine unter Vorlegung der Urkunden ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls die

den 19. Mai 1884.

abgehoben worden, beantragt. Der Inhaber der Urkunde spätestens in dem auf Freitag, den 31. Oktober 1884, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ meldeu und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Osnabrück, den 23. April 1884. Königliches Amtsgericht. Abtheilung VI.

wird aufgefordert,

Ca 1 Königliches Amtsgericht.

Meyer.

gewärtigen haben. Marne, den 10. Juni 1884. Königliches Amtsgericht.

129706] Aufgebot.

Der gegenwärtige Besitzer des Grundstücks dom. Neudorf, Anbauer Josef Mosler zu dorf, hat das Aufgebot des Grundstücks Nr. Neudorf, bestehend aus einem Ackerstück von acht

Nr. 2

Neu⸗

Metzen Breslauer Maaß und 156 ¾ Quadratruthen Wiese, als dessen Eigenthümer der verstorbene An⸗

2 dom.

Einsendung von 1 zu beziehen. . - Zeichnungen und Massenberechnungen liegen im

Neubau⸗Bureau auf hiesigem Central⸗Bahnhof zur

Einsicht aus. Offerten sind mit entsprechender Aufschrift ver⸗

sehen und verschlossen bis Montag, den 7. Juli er., Vormittags 11 Uhr, einzureichen.

Magseburg, den 9. Juni 1884. Königliches Eisenbahn⸗Betriebsamt (Wittenberge⸗Leipzig.

schein statt.

der Scheine mit den dazu gehörigen Coupons und Talons von dem gedachten Kündigungstage ab bei den nachbezeichneten Stellen in Empfang zu nehmen. Diese Zahlstellen sind:

Eine weitere Verzinsung der ausgelooste

die Stadthauptkasse hierselbst,

Bank für Handel und Industrie zu Ber⸗ lin und 8

das Bankhaus Hermann Schüler zu Bochum.

8 611 710 79857 898 80062 63. Litt. P. à 200 rückzahlbar mit 220

Verzinsung.

Berlin, den 26. Juni 1884.

J.,

e, als bis zum 1.

Nr. 574 575 577 595 801 820 973 1187 309 359 946 2402 609 893 896 999 3434 441 4239 307 459 494 551 553 751 757 838 5609 723. Diese Stücke werden von jetzt ab ausgezahlt und treten mit dem 31.

Die Haupt⸗

72302 392 461 479 486 487 656 759 784 795 78101 151 241 260 390 394 416 430 443

718

Dezemb

Direction.