8 8
[26680]
Bei der beutigen Ausloolung von Bütom 8 8 61 8
zum Deutschen Rei
Litt. C. Nr. 26 über 500 Thlr. Litt. B. Nr. 129 über 100 Thlr. Litt. B. Nr. 141 über 100 Thlr. — Der Inhalt dieser Beilage, vom 11. Januar 1876, und die im Patentgesetz,
Central⸗Handels⸗Register
Diese Obligationen werden den Inhabern mit Das Central⸗Handels⸗Register für das Deutsche Reich kann durch alle Post⸗Anstalten, für
dem Bemerken gekündigt, daß die Rückzahlung d Valuta nebst den Zinsen bis ult. Dezember d. 8
Berlin auch durch die Königliche Expeditisn des Deutschen Reichs⸗ und Königlich Preußischen Staats⸗ Anzeigers, SW., Wilhelmstraße 32, bezogen werden.
gegen Rückgabe der Schuldverschreibungen und de
1.“ 2
1833552] DOeffentliche Zustellung. b Verkäufe, Verpachtungen, Der Kaufmann Siegmund Haagen in Berlin und “ Submissionen ꝛc. 8 der Kaufmann Heinrich Liebenthal in Brandenburg 1 . a. H., Beide als Mitinhaber der Firma Siegmund [335300) Submission. 1
Haagen zu Rostock, vertreten durch den Rechts⸗ Die Ausführung der Pflasterarbeiten auf den Zu⸗ anwalt Hugo Busch zu Rostock, klagen gegen den fuhrwegen und Ladestraßen der Bahnhöfe Nienhagen Kaufmann Gustav Haagen, früher in Rostock, jetzt und Groß⸗Quenstedt und zwar rund 5200 4† 2600 vnbekannten Aufenthalts, als Mitinhaber der Firma = 7800 qm sollen in öffentlicher Submission im
Siegmund Haagen zu Rostock, aus dem zwischen Ganzen oder getheilt vergeben werden. ihnen abgeschlossenen Handelsgesellschaftsvertrage] Versiegelte Offerten sind, mit entsprechender Auf⸗
vom 26. Februar 1883, mit dem Antrage auf Aus⸗ schrift versehen, bis zu dem am 31. Juli er., Vormittags 11 Uhr,
schließung des Beklagten von der zwischen den 2 k. ŔS —* Parteien bestebenden, unter der Firma „Siegmund in unserem Amtsgebäude stattfindenden Submissions⸗ 8 termine portofrei einzusenden.
Haagen“ in Rostock betriebenen offenen Handels⸗
gesellschaft, und laden den Beklagten zur mundlichen Bedingungen können in unserem technischen Büreau Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civil⸗ eingesehen werden; Bedingungen und Submissions⸗ kammer des Großherzoglichen Landgerichts zu formulare auch gegen Einsendung von 0,50 ℳ von Rostock auf dem Büreau⸗Vorsteher Herrn Hübner bezogen wer⸗ den 26. November 1884, Vormittags 10 Uhr, den. Die Aushändigung der letzteren erfolgt jedoch mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ nur an solche Unternehmungslustige, welche ihre Qualifikation in einer der Bauverwaltung genügen⸗
1“ “
15772 15822 16031 16126 17227 17390 17578 17765 18196 18337 18448 18489 18917 18937 19064 19424 20238 20834 20864 20996 21405 21731 21839 21840 22481 22541 22913 23029 23893 124837 24866 24872 27536 27639 27846 27867 30697 31290 31381 36097 37457 37636 37893 37956 38537 38670 38764 39068 39380 39479 39722 39808 40041 40084 40181 40360 41787 42104 42225 42578 43074 43291 43616 44083 44488 44529 44712 44787 45988 46028 46070 46186 47249 47313 47531 48024 49168 49759 49896 50296 52022 52026 52165 52171
15670 16700 18107 18861 19771 21399 22396 23328 27359 30397 37186 38511 39353 39848 41296 43011 44283 45978 47157 48997 51488
15062 16675 17806 18746 19480 21065 22218 23140 27174 28062 36324 38480 39305 39817 41079 42938 44128 45623 46834 48603 51278
16450 17793 18540 19462 21028 22122 23101 26479 27879 36273 38333 39109 39814 41058 42814 44094 45331
46363 48135
50667
52535
zeiger und Königlich Preußischen Staat Berlin, Sonnabend, den 19. Juli “
n. walcher anch die im 5. 6 des Gesezes über den Markenschut, vom 30. Novemder 1874, sowie die in dem Gesetz, betreffend das Urheberrecht an Mustern und Modellen vom 25. Mai 1877 vorgeschriebenen Betanntmachungen veröffentlicht werden, erscheint auch in einem besonderen Blatt unter dem Titel
ür das Deutsche Reich. (n. 168 4)
Das Central⸗Handels⸗Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel täglich. — Das Abonnement beträgt 1 ℳ 50 ₰ für das Vierteljahr. — Einzelne Nummern kosten 20 ₰ Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 30 ₰
—
. 8 *½ 2 „ „
. 2 * *
8 FAre⸗ . 11“ 8 . . 7,* üen 8
Zinscoupons am 2. Januar 1885 und den folgen⸗ den Tagen durch die Kreis⸗Kommunal⸗Kasse hier⸗ selbst erfolgen wird. Bütow, den 23. Mai 1884. Der Kreisausschuß des Kreises Bütow. Dr. Scheunemann.
chhn⸗ —
—
Vom „Central⸗Handels⸗Register für das Deutsche Reich“ werden heut die Nru. 168 A. und 168 B. ausgegeben.
—
—
richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Rostock, den 14. Juli 1884. Wendt, Gerichtsschreiber des Großherzogl. Mecklenburg⸗ Schwerinschen Landgerichts.
— 8
Oeffentliche Zustellung. Frau Anna Gustowski, geb. Kruppe, zu Treb⸗ i/Schl., vertreten durch den Justizrath Pancke in Thorn, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Eisenbahn⸗Stations⸗Assistenten Ludwig Gustowski, unbekannten Aufenthalts, wegen böswilliger Ver⸗ lassung auf Ehescheidung mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Eivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Thorn auf den 6. Dezember 1884, Vormittags 9 Uhr, niit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Thorn, den 12. Juli 1884. Lange,
als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
33550] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Mayer & Weinberg zu Cochen, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Wenzel, klagt gegen die Eheleute Johann Aubel, Schreiner und Krämer, und Katharine, geb. Scheuer, früher zu Löwenbrücken, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, wegen Forderung von 440 ℳ mit dem Antrage: Wolle das Königliche Landgericht im Ur⸗ kundenprozeß die Verklagten als Gesammtschuldner verurtheilen, der Klägerin zu zahlen die Summe von 440 ℳ mit Zinsen zu 5 Prozent seit 1. Januar 1883 und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, sowie das ergehende Urtheil für vorläufig vollstreckbar erklären, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Trier auf den 1. Dezember 1884, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemac’ht. 8
Trier, den 12. Jult 1884.
Oppermann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 8
[35572) SOeffentliche Zustellung. Der Chemiker Dr. Franz Brockhoff zu Magde⸗ burg. Fürstenstraße 18, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrath Dr. Herz zu Wiesbaden, klagt gegen den früheren Bierbrauer Franz Arnold Brockhoff, zuletzt zu Sonnenberg bei Wiesbaden wohnhaft, jetzt mit unbekanntem Aufenthalte abwesend, als Cessionar, aus Abrechnungsvertrag über geleistete Vorschuß⸗ zahlungen laut Urkunden vom 1. Juni 1869, 26. November 1879 und 1. Juli 1884, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zah⸗ lung von 6000 ℳ mit 5 % Zinsen seit 1. April 1869, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die dritte Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Wies⸗ baden auf den 18. November 1884, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemachcht. Wiesbaden, den 14. Juli 1884. 3 (L. 8.) Kleinschmidt, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[33561] Oeffentliche Ladung.
In Sachen, betreffend die Gemeinheitstheilung und Verkoppelung vor Capellenhagen. Amts Lauen⸗ stein, steht Termin zur förmlichen Eröffnung des Planrezesses am Montag, den 25. August d. Js., Mittags 12 Uhr, im Bockschen Wirthshause zu Capellenhagen an. 8
Es werden zum Erscheinen in diesem Termine nach Vorschrift des § 110 des Theilungs⸗Verfahrens⸗Ge⸗ setzes vom 30. Juni 1842 die unbekannten Pfand⸗ gläubiger und diejenigen dritten Personen, welchen als Guts⸗, Dienst⸗, Erbenzins⸗ und Lehnsherren, als Lehns⸗ und Fideikommißfolgern oder aus sonstigem Grunde eine Einwirkung in Beziehung auf Aus⸗ führung der gegenwärtigen Auseinandersetzung zu⸗ steht, unter der Androhung des Ausschlusses mit ihren etwaigen Einwendungen gegen die planmäßige Ausführung hierdurch aufgefordert, unter Freistellung einer vorgängigen Einsicht oder Abschrift des Plan⸗
Rezesses. Hameln, den 15. Juli 1884. “ Der Spezial⸗Kommissar: Klencke,
den Weise darthun. Magdeburg, den 17. Juli 1884 Königliches Eisenbahn⸗Betriebsamt (Magdeburg⸗Halberstadt.)
[33248]
Die Lieferung von Thonrohren und zugehörigen Formstücken, veranschlagt zur rd. 3000 ℳ, soll öffentlich verdungen werden. Bedingungen und Preisverzeichniß sind von der unterzeichneten Dienst · stelle gegen Erlegung von 0,75 ℳ zu beziehen. An⸗ erbietungen sind bis zum 28. er. an die unter⸗ zeichnete Dienststelle einzureichen.
Königliche Eisenbahn⸗Bau⸗Inspektion Minden i. W.
[33659] Submissions⸗Anzeige.
Die Umänderung von 625 Pistolen⸗Kartouschen in Revolverkartouschen, sowie die Umänderung von 125 Pistolen⸗Kartouschen in Karabinerkartouschen wird im Wege der Submission vergeben. Offerten sind
bis zum 2. Angust er., Vorm. 10 Uhr,
versiegelt und portofrei mit der Aufschrift „Offerte auf Aptirung von Kartouschen“ an die unterzeichnete Kommission einzusenden und in denselben die Aner⸗ kennung der Lieferungs⸗Bedingungen auszusprechen. Die Bedingungen liegen hier im Zahlmeister⸗ Bureau aus und werden gegen vorherige Einsendung von 40 ₰ Kopialien mitgetheilt. Guhrau, den 18. Juli 1884.
Die Bekleidungs⸗Kommission des Westpreußischen Kürassier⸗Regiments Nr. 5.
[33657 Bekanntmachung.
Die Lieferung und Aufstellung von Vorgelegen zum Betriebe der Centrifugalpumpen am Haupte des Dockbassins soll in Submission vergeben werden. Offerten hierauf, welche den im Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltungs⸗Abtheilung aus⸗ liegenden und gegen vorherige Einsendung von 1,00 ℳ in baar zu empfangenden Lieferungs⸗ bedingungen durchaus entsprechen müssen, sind post⸗ mäßig verschlossen und mit der Aufschrift „Offerte auf Lieferung und Aufstellung von Vorgelegen zum Betriebe der Centrifugalpumpen am Haupte des Dockbassins“ versehen, bis zum 29. ZJuli cr., Mittags 12 Uhr, an die Verwaltungs⸗Abtheilung einzusenden.
Danzig, den 16. Juli 1884.
Kaiserliche Werft, Verwaltungs⸗Abtheilung.
Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.
18856808 Bekanntmachung. Bei der stattgehabten Ausloosung der pro 1884 zu tilgenden Kreis⸗Chaussee⸗Obligationen des Kreises Greifswald sind folgende Nummern gezogen worden. I. und II. Emission.
Litt. A. Nr. 7 51 80 87 147 149 150 296 über Litt. B. Nr. 100 über 300 ℳ
III. Emission. Litt. A. Nr. 27 über 600 ℳ, Litt. B. Nr. 17 und 41 über je 300 ℳ
IV. Emission. Litt. B. Nr. 18 103 253 266 über je 600 ℳ, Litt. C. Nr. 8 über 300 ℳ
V. Emission. Litt. A. Nr. 78 132 144 über je 1000 ℳ, Litt. C. Nr. 59 und 100 über je 200 ℳ, welche den Besitzern mit der Aufforderung hiermit gekündigt werden, den Kapitalbetrag nach Ablauf von 6 Monaten gegen Rückgabe der Obligationen und der Zinscoupons der späteren Fälligkeitstermine, sowie der Talons bei der Kreis⸗Kommunal⸗Kasse hierselbst in Empfang zu nehmen. Von den in den früheren Jahren ausgeloosten Obligationen sind noch nicht eingegangen:
I. Emission. Litt. A. Nr. 63 152 215 über 600 ℳ, Litt. B. Nr. 18 91 über 300 ℳ IV. Emission. Litt. D. Nr. 41 über 150 ℳ Die Inhaber derselben werden zur Vermeidung weiterer Zinsverluste zur schleunigen Einlösung wiederholt aufgefordert. 8 Greifswald, den 9. Juli 1884.
Der Landrath. Graf Behr.
[33273] b Bergisch⸗Märkische Eisenbahn⸗Gesellschaft. Bei der am 1. d. M. und an den folgenden Tagen vorgenommenen Ausloosung der für das Jahr 1884 zu amortisirenden Bergisch⸗Märkischen Priori⸗ b1“ wurden folgende Nummern ge⸗ zogen: Bergisch⸗Märkische Prioritäts⸗Obligationen III. Serie Litt. C.
52576 53837 55078 56473 58034 59058 60247 61013 61960 63324 64869 65824 67224
Plaut
F. A.
[33661]
an nur
52910 54056 55795 56474 58104 59285 60334 61135 61987 63681 64891 66047 67295
Die Auszahlung
Vorzeiger vom 2.
der Bergisch⸗M. dorf, bei dem
Verein, be und bei den He
in Leipzig, Disconto⸗Gesellschaft, Handels⸗Gesellschaft, bei der Bank für andel und Industrie, bei dem Herrn S. leichroeder und bei der Deutschen Bank Schlesischen Bank⸗
in Berlin, erren Haller,
Verein in Breslau, bei den H Söhle & Comp. in Hamburg, bei dem Herrn Neubauer in Magdeburg und bei den Betriebs⸗Kassen
Königlichen Eisenbahn⸗B Düsseldorf,
(Bergisch⸗Märkisch) zu Essen, Cassel und Altena. Mit den Obligationen sind zugleich die nach dem 2. Januar 1885 fällig werdenden Zinscoupons ab⸗ zuliefern; der Werth der etwa fehlenden Coupons wird am Kapitalbetrage gekürzt. Elberfeld, den 15. Juli 1884. Königliche Eisenbahn⸗Direktion
fend Ausgabe
noch
i den rre
52930 53006 54057 54062 55843 56036 56518 56528 58132 58170 59479 59577 60441 60470 61143 61390 62229 62236 63811 64110 64962 64999 66274 66403 67536 67566
53398 54333 56340 57448 58318 59635 60657 61506 62886 64245 65453 66966 67883
53403 54495 56374 57503 58398 59946 60788 61535 62909 64332 65509 66972 68059
53545 54821 56461 57756 58850 59974 60946 61603 63163 64856 65645 67160 68173
68253 68281 = 324 Stück à 100 Thlr. = 300 ℳ de A g des Nennwerthes der ausgeloosten Obligationen erfolgt gegen deren Rückgabe an den Januar 1885 ab bei den Her⸗ ren von der Heydt⸗Kersten & Söhne, bei der Bergisch⸗Märkischen Bank und bei der Eisenbahn⸗Haupt⸗Kasse in Elberfeld, bei rkischen Bank in Düssel⸗
A. Schaaffhausen'schen Bank⸗
bei
dem
bei
neuer
erren Deichmann & Comp. Sal. Oppenheim jun. & Comp. in Cöln, bei der Aachener Disconto⸗Gesell⸗ schaft in Aachen, bei dem Herrn von Becke⸗ rath⸗Heilmann in Crefeld, bei dem Herrn Jonas Cahn in Bonn, bei den . von Rothschild & Söhne und bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie in Frankfurt am Main, bei dem Herrn H. C.
erren M. A
der Direktion der bei der Berliner
Hagen,
8
1
Unsere Bekanntmachung vom 24. v. Mts., betref⸗ Zinscouponbögen 4 % Altona⸗Kieler Prioritäts⸗Obligationen I. Emission wird hierdurch dahin modiftzirt, daß die Ausgabe der Zinscouponbögen vom 22. d. Mts. an den Wochentagen Dienstag und Freitag stattfindet, und zwar von Morgens 9 bis 12 Uhr Mittags.
Altona, den 15. Juli 1884.
zu den
Königliche Eisenbahn⸗Direktion.
Zettelbanken.
[3356721 Wochen⸗Uebersicht
vom 15. Juli 1884
8 Wochen⸗Ausweise der deutschen
3 der Bayerischen Notenbank
Activa. Metallbestand . . .. Bestand an Reichskassenscheinen
„ Noten anderer Banken P „ Lombard⸗Forderungen
Jöö1“; sonstigen Aktiven. Passiva.
Das Grundkapital... Der Reservefonds . . . ... Der Betrag der umlaufenden Noten Die dege täglich fälligen Ver⸗ bindlichkeiten . .. Die an eine Kündigungsfrist gebun⸗ denen Verbindlichkeiten .. . . Die sonstigen Passiva . ..
zahlbaren Wechsel . . München, den 17. Juli 1884. Bayerische Notenbau
Die Direktion.
Uebersicht der
Activa.
Reichskassenscheine „ Noten anderer deutscher BW* „ Sonstige Kassenbestände. „ Wechselbestände „ Lombardbestände „ Effectenbestände „ Debitoren und sonstige Activa „ Passiva. Eingezahltes Actiencapital — Reservefonddvs Banknoten im Umlauf Täglich fällige Verbindlich- S4“ An Kündigungsfrist gebundene Verbindlichkeiten.. Sonstige Passiva . Von im Inlande zahlbaren noch Wechseln sind weiter ℳ 1 779 703. 45. Die Direction.
begeben —
—
ℳ 31,796,000 62,000 3,607,000 45,121,000 2,029,0 680,000 1,293,000
7,500,00 893,000 63,534,00
10,999,000
29,000 1,633,00
Verbindlichkeiten aus weiter begebenen, im Inlande . ℳ 1,416,432.35.
k.
Sächsischen Bank
zu Dresden am 15. Juli 1884.
Coursfähiges deutsches Geld. ℳ 17 427 444.
213 405.
9 847 200. 529 247.
51 982 208.
2 520 590. 2 568 296. 3 245 148.
ℳ 30 000 000.
3 896 251.
43 870 300.
3 639 520.
6 757 632. 169 835. —.
nicht fälligen worden:
[33462]
Aectiva.
Bilanz der Haupt⸗Agentur zu Apia.
31. Dezem
ber 1883.
Passiva.
und
Diverse
Waaren, Geld ꝛcc.... Vorräthige Produkte. 58 Maschinen, und Utensilien.. 21 Kleine Schiffe, Lanschen Böte. 1 Waaren und Produkte bei diversen Agenturen und Agenten, sowie Vorschüsse selben Debitoren
(incl. D. 95 703,10 = ℳ 382 812,40 vorübergehende Conti)
Geräthe
an die⸗
192
. 11
443
für 151
839 96 661 61
694 733 8
524
528
771 359 84 86 77976
46 935 48
879
983 23
der Deutschen Handels⸗ und Plantagen⸗ Activa.
B i
ℳ 3 234 646,44
1774 098 32
606 11308 3519 932 92]
lanz “ Gesellschaft der Südsee Inseln zu 31. Dezember 1883. rß 4
Deutsche Handels⸗ und Plantagen⸗Gesellschaft der Südsee⸗Inseln zu Hamburg.. Reserve⸗Conto:
D. 98 157,16 Assekuranz⸗
Conto „ 3 864,76
Diverse Creditoren (incl. D. 252 236,46 = ℳ 1 008 945,84 für vorübergehende Conti und Vorträge)
102 021 9:
293 601 45
ℳ
1 937 439
1 174 405 ]
——
8
H Pa
879 983 23
3 519 93292
amburg.
Ssiva.
— ——Z
Schiffe
Häuser und G Umgegend. Häuser und Grundst „(incl. Pflanzungen) Häuser und Grundst Inseln. Plantagen auf den
Bank⸗ und Cassa⸗Conti. Mobiliar⸗ und Utensilien⸗ 8 Produkten⸗Conti (schwimm. Ladungen) Waaren⸗Conti in transit .. Haupt⸗Agentur zu Apia (wie vorstehend)
Conti
ücke in Tonga ücke auf diversen Samoa⸗Ins eln nebst lebendem und todtem Inventar.
Unbebaute Ländereien auf den Samoa⸗ Inseln
ℳ 3'‧
4 413,03
2 800— 660 769 42 2 930 20
1 937 439 44 268 400 —
„aod 327 Noch nicht abgehobene 303 819 36
64 98—
2 039 ieG
1 762 432 38
Aktienkapital⸗Conto: “ 81
5 % Hypothekar⸗Anleihe ausgelooste und be⸗ zahlte Serien..
Coupons und Obliga⸗ 811b38831“ Aufgelaufene Zinsen à 5 % vom 1. Oktober 1883 bis 31. Dezem⸗ ber 1888. 8
Diverse Creditoren.
ℳ
5 000 000
finden die landesrechtlichen Gründe der Ausschließung
Entscheidungen Deutscher Gerichtshöfe. (Nach den neuesten Zeitschriften und Sammlungen.)
1) Der Aussteller eines sog. durchgehenden Kon⸗ nossements hat bei Ausführung des Seetransportes stets den üblichen oder doch zweckmäßigen, wenn auch nicht geographisch nächsten Weg einzuschlagen. Im alle der Zuwiderhandlung hat der Schiffer die Ferchr auf der unkontraktlichen Reise zu tragen, und kann sich dann weder auf höhere Gewalt, noch darauf berufen, daß der Unfall auch bei direkter Beförderung hätte eintreten können. U. I. Civilsen. Reichsg. 5. Mai 1883 Slg. Bd. 10 S. 27.
2) Ein auf den Namen lautendes Sparkassen⸗ buch ist keine bewegliche Sache im Sinne des Art. 306 H.⸗Gb. U. dess. Sen. 10. Juni 1882 g. a. O. S. 40
3) Gegenüber der fünfjährigen Verjährung
der Verjährung, insbesondere auch die des §. 512 Thl. I Tit. 9 des preuß. Landr. keine Anwendung. U. dess. Sen. 18. April 1882 a. a. O. S. 42.
4) Der für seine Person wegen einer Privatschuld beklagte Mitinhaber einer offenen Handelsgesellschaft ist nicht befugt, die der letzteren gegen den Kläger zustehende Gegenforderung auf die eingeklagte Forderung zu kompensiren. U. dess. Sen. 30. Juni 1883 a. a. O. S. 47. 8
5) Die Pension, welche die Wittwe des bei einem Unfall Getödteten aus einer Versicherungsanstalt bezieht, darf nicht auf die Entschädigung angerechnet werden. U. V. Civilsen. 11. Juli 1883 a. a. O. S. 50.
6) Die gemäß §. 20 Ziff. 1 des Markenschutz⸗ gesetzes gegebene Erklärung, sich der Gerichts⸗ barkeit des Landgerichts Leipzig unterwerfen zu wollen, begründet die Zuständigkeit dieses Gerichts nur für solche Klagen, zu denen die Anmeldung bezw. Eintragung Anlaß giebt. U. II. Civilsen. Reichsger. 16. Norember 1883 a. a. O. S. 65...ü —
7) Die Bestimmung des Art. 211. Abs. 1 H.⸗Gb. hat nur die Bedeutung, daß die vor Eintragung der Aktiengesellschaft ins Handelsregister ausgegebenen Aktien eben solange nichtig sein sollen, als die Aktiengesellschaft noch nicht eingetragen ist, und daher noch nicht besteht. Die Ausgeber verfrüht aus⸗⸗ gegebener Aktien haften für den Schaden, der durch die verfrühte Ausgabe, also durch die in Folge der⸗ selben vorliegenden Nichtigkeit der Aktien, so lange sie dauert, angerichtet ist. U. I. Civilsen. Reichsger. 26. Mai 1883 Slg. Bd. X. S. 67. .
8) Dem Aktionär steht gegen den Gründer, durch dessen Schuld die für die Konstituirung der Aktiengesellschaft bestehenden gesetzlichen Vorschriften nicht beobachtet wurden, wegen Mangels eines verkragsmäßigen oder vertragsähnlichen Verhält⸗ nisses die außerkontraktliche Schadensersatzklage (Preuß. Landr. 1, 6 §§. 8 — 14) zu. U. dess. GH. 26. Mai und 15. Oktober 1883 a. a. O. S. 66 und 74. 8
9) Bei der Verkaufskommission hat der Kommittent dem als Selbstkontrahenten eingetretenen Kommissionär gegenüber in Ermangelung von Ver⸗ einbarungen an dem Niederlassungsorte des letzteren seine Verpflichtung zu erfüllen. U. dess. Sen. 3. Oktober 1883 a. a. O. S. 89.
10) Nach der Natur des Kohlenlieferungs⸗ geschäftes ist in der Regel die Förderungs⸗ stelle als Erfüllungsort desselben anzunehmen. U. dess. Sen. 6. Oktober 1883 a. a. O. S. 92.
11) Der Verkauf nach einem Grundpreis mit Spezifikation durch den Käufer ist gültig, und der Preis genügend bestimmt. Im Falle der Seitens des Käufers trotz Aufforderung durch den Verkäufer unterlassenen Spezifikation ist der Letztere zum Selbst⸗ hülfeverkauf berechtigt. U. dess. Sen. 12. Dezember 1883 a. a. O. S. 95.
Zur Gedenkfeier des 50 jährigen Be⸗ stehens der Handelskammer zu Coblenz hat dieselbe ihrem Jahresbericht für 1884 eine Denkschrift beigefügt, welcher wir Folgendes ent⸗ nehmen: Mit dem Jahre 1884 schließt ein halbes Jahrhundert des Bestehens der Handelskammer zu Coblenz ab, und dieselbe wirft geziemend einen Rück⸗ blick auf diesen für ihre Wirksamkeit bedeutungs⸗ vollen Zeitabschnitt.
Unter dem Szepter der preußischen Krone hatte die Entwickelung von Handel und Gewerbe in der Rheinprovinz stetig zugenommen.
Auch in Coblenz entfaltete sich ein regeres, vor⸗ wärts drängendes wirthschaftliches Verkehrsleben. Der Handel und die Spedition erhielten Ausbreitung, die gewerbliche Thätigkeit nahm zu, die bauliche Unternehmungslust wuchs, da an Raum noch kein Mangel war.
Besonders entstanden neue Verhältnisse und In⸗ teressen, als von den Rheinuferstaaten auf Grund der Wiener Kongreßakte die Freiheit der Rhein⸗ schiffahrt durch die Uebereinkunft vom 31. März 1831 verwirklicht und der Stadt Coblenz das Frei⸗ hafenrecht bewilligt wurde. Die Kaufleute erkannten bald die Nothwendigkeit einer geregelten Vertretung ihrer Interessen und
ahmen deshalb Veranlassung, zunächst durch frei⸗ willige Vereinigung einen Handelsvorstand aus ihrer
Wilhelm III. geruhten sodann durch Allerhöchste Kabinetsordre vom 14. Juli 1833, die Einsetzung einer Handelskammer in Coblenz „zu mehrerer Be⸗ förderung des Interesses des Handels und der Ge⸗ werbsamkeit“ zu beschließen und das Statut, dessen Wortlaut im Anhange folgt, Allerhöchstselbst zu vollziehen.
Die Wahlen von sechs Mitgliedern und sechs Stellvertretern erfolgten Ende des Jahres 1833, und nachdem die Gewählten ihre Bestätigung er⸗ halten, wurden sie durch einen Kommissar der Königl. Regierung am 20. Mai 1834, am Pfingstdienstag, „als einem von jeher von Handels⸗ und Gewerb⸗ Vereinen besonders geachteten Tage“, wie es in dem betreffenden Protokolle heißt, in ihre Funktionen eingeführt.
Das Institut der Handelskammern erstand im Anfange dieses Jahrhunderts unter der französischen Regierung und verbreitete sich dann unter der preu⸗ ßischen Herrschaft weiter, zunächst in der Rhein⸗ provinz. Köln, Düsseldorf und Coblenz zählen zu den ältesten Kammern in den Rheinlanden.
Die Handelskammern bildeten eine Interessen⸗ vertretung des größeren Handels⸗ und Gewerbestandes, gaben aber auch dem Gewichte der Verkettung aller und jeder, großer und kleiner Industrie⸗Elemente willig nach und fanden den Schwerpunkt ihrer Wirk⸗ samkeit in der Vermittelung der Beziehungen zwi⸗ schen dem Handelsstande und der Staatsregierung. Sie bürgerten sich in unserem Staatsorganismus ein und der Handelsstand gewöhnte sich, durch sie seine Wünsche und Ansprüche den Regierungsbehörden vorzutragen.
Daher trat das Bedürfniß, das Institut im ganzen Staate zu verbreiten, im Laufe der Zeit immer dringender hervor und fand dann in der Königl. Verordnung vom 11. Februar 1848 über die Errich⸗ tung von Handelskammern dienliche Abhilfe.
Diese Verordnung veranlaßte für das hiesige Kollegium keine organisatorische Veränderungen, nur wurde die Geschäftsordnung den neuen Bestimmungen angepaßt.
Große Aufgaben traten an die Handelskammer gleich bei dem Beginne ihrer Funktion heran. Vor Allem bedurfte es, um die der Stadt Coblenz ver⸗ liehene Begünstigung als Freihafen nutzbar zu machen und zum Vortheile von Handel und Wandel anzuwenden, einer Regelung des Schiffahrt⸗ und Werftverkehrs. Die Bemühungen der Kammer galten also zunächst der Einrichtung und Aufrecht⸗ haltung zuverlässiger regelmäßiger Schiffahrts⸗ verbindungen zwischen Coblenz und den anderen größeren Hafenstädten des Rheines und seiner Neben⸗ flüsse, sowie der Verbesserung der Werft⸗ und Hafen⸗ anstalten. Auch die Entwickelung der Personen⸗ Dampfschiffahrt auf dem Rheine und der Mosel fand an der Handelskammer große Stütze.
Von welcher Bedeutung die Schiffahrt für Coblenz war und noch ist, zeigen die folgenden Zahlen, welche die Güterbewegung der Segel⸗ und Dampfschiffahrt rhein⸗ und moselwärts zusammenfassen. Sie ergeben, daß dieser Verkehr in den Jahren 1850 — 1860 seinen Höhepunkt erreichte, dann fortgesetzt abnahm und erst in den letzten Jahren wieder stieg.
Es betrug der Waarenverkehr im Hafen⸗ resp. Werftgebiete von Coblenz nach Zentnern:
Anfuhr Abfuhr. Zusammen. 543 260 1 144 014 260 042
669 209
575 287
333 910
354 910
270 943
1880 312 699 963 761 1883 285 981 1 008 982 Im Laufe der Zeit trat neben den Wasserstraßen die Bedeutung der Eisenbahnen in den Vordergrund und es ergab sich auch für Coblenz, wollte es sein Gewerbsleben nicht zurückgehen sehen, das Bedürfniß eines Anschlusses der Stadt an das zu rascher Aus⸗ dehnung gelangende Schienennetz.
Auch dem Marktwesen wendete die Kammer ihre Fürsorge zu; insbesondere ging der Wollmarkt aus ihrer Initiative hervor.
Um Handel und Kredit durch Erleichterung des Geldumschlags zu heben, erstrebte und gewann die Kammer eine Vertretung der Preußischen Bank für Coblenz. Zunächst erhielt die Stadt 1855 eine Bankagentur, dann bald eine Bankkommandite und es erreichten die Geschäfte dieser Stellen in wenigen Jahren einen solchen Umfang, daß der anfänglich so Jon dem Handelsministerium geforderte, wie von dem Handelsstande geleistete jährliche Zuschuß zu den Kosten wegfiel. Von welcher Bedeutung aber der Bankverkehr inzwischen hier geworden, zeigt der Umschlag der jetzigen Reichsbankstelle, welcher in letzten Jahren 150 Millionen Mark auf⸗ oder ab⸗ steigend betrug. “
Bei dem großen Einflusse des Zollsystems auf das wirthschaftliche Leben hatte die Kammer in dem auf diesem Gebiete nicht ruhenden Kampfe entgegen⸗ gesetzter Ansichten und Interessen Stellung zu
1834 1850 1855 1860 1865 1870 1875
lichen noch heute auf dem gleichen Standpunkte und findet in den Resultaten der heimischen induftriellen und gewerblichen Entwickelung vielfache über⸗ zeugende Beläge für die Richtigkeit ihrer An⸗ schauungen. 8
In dem jahrelangen Ringen um den Wegfall des Rheinoktrois stritt die Kammer ohne Rücksicht auf die lokalen Interessen unentmuthigt für die Be⸗ freiuung des Rheinschiffahrts⸗Verkehrs. Sie ver⸗ sammelte 1848 in einer großen Konferenz Abgeordnete der Rheinstädte und Rheinschiffahrts⸗Interessen unter Beisitz eines von dem damaligen Reichs⸗ ministerium in Frankfurt am Main abgesandten Kommissars zum Zwecke wirksamer Agitation und förderte auch später, zuletzt 1859 und 1860, in wieder⸗ holten zahlreich besuchten Versammlungen das Vor⸗ gehen der Interessenten gegen das Oktroi, bis daß nach mehrmaliger unbefriedigender Herabsetzung endlich 1867 die Rheinzölle gänzlich fielen und eine neue Aera für die Rbeinschifffahrt begann. Hinsichtlich der Schlacht⸗ und Mahlsteuer hielt und hält das Kammerkollegium gegenüber den biesigen städtischen Verhältnissen den Wegfall dieser Steuern nicht für vortheilhaft und sonach die Beibehaltung der Schlachtsteuer als Gemeindesteuer für ersprießlich. Erfreulich war es für die Handelskammer, von den verehrlichen Steuerbehörden manches Zugeständ⸗ niß in Bezug auf die Waarenabfertigung hierselbst zu erlangen.
Auch mit den Postbehörden unterhielt die Kammer nutzbringende Beziehungen und sah sowohl in all⸗ gemeinen wie lokalen postalischen Angelegenheiten viele Wünsche voll oder annähernd erfüllt.
Nicht minder hielt sie sich mit der städtischen Ver⸗ waltung im Einvernehmen und fand auch bei dieser stets williges Eingehen auf die vorgetragenen Be⸗ dürfnisse des wirthschaftlichen Verkehrs.
Der Jahresbericht der Handelskammer zu Breslau für 1883 sagt in seiner Einleitung: Die der Handelskammer zugegangenen Berichte über das Wirthschaftsjahr 1883 lauten zwar im Allgemeinen nur wenig befriedigend, lassen aber zum Glück wenigstens erkennen, daß eine Verschlimmerung der Situation, in der sich Handel und Gewerbe am Schluß des Jahres 1882 befanden, nur in ver⸗ einzelten Fällen eingetreten sein dürfte, während einige wichtige Produktionszweige sich sogar eines gewissen Aufschwungs zu erfreuen hatten...
Unsere Getreidehändler fahren fort, über den Verfall des am biesigen Platze einst so bedeutenden Getreidegeschäfts zu klagen. Abgesehen von dem schlechten Ergebniß der Ernte in unserer Provinz, verhinderten namentlich die ungünstigen Eisenbahn⸗ tarifverhältnisse eine Besserung.
Dagegen ist der seit dem 1. September 1883 in Kraft getretene Exvorttarif für Spiritus und Sprit dankbar zu erwähnen, welcher unzweifelhaft für die Spiritus⸗ und Svpritindustrie von günstigstem Einfluß sein wird.
Den Engrosgeschäften der Kolonialwaarenbranche machen die Hafenplätze Bremen, Hamburg und Stettin das Äbsatzgebiet in der Provinz, sowie in den benachbarten österreichischen Landestheilen streitig; unsere Konkurrenz wird dabei, soweit das letztere Absatzgebiet in Betracht kommt, durch billige Aus⸗ nahmetarife sehr wirksam unterstützt. — Der Detail⸗ handel der Branche scheint im dauernden Rückgange begriffen zu sein. 1 3
ÜUnsere Großindustrien sind wohl während des ganzen Jahres meist voll beschäftigt gewesen, aber ein Anziehen der Preise war nur sehr selten zu ver⸗ spüren. Der Fabrikbesitzer durfte froh sein, wenn es gelang, die bisher erzielten Preise zu behaupten, und häufig mußte man sich zu weiteren Preis⸗ reduktionen entschließen, um die Fabriksthätigkeit im früheren Umfange aufrecht erhalten zu können. Das Letztere dürfte insbesondere auch das Loos unserer oberschlesischen Eisenhüttenindustrie gewesen sein, die namentlich über den Geschäftsgang in der zweiten Hälfte des Jahres nichts Erfreuliches be⸗ richten kann. Dagegen haben einzelne Maschinenbau⸗ Anstalten und Waggonfabriken sehr gute Betriebs⸗ resultate aufzuweisen. — Im Allgemeinen ist ein großer Umsatz mit schmalem Verdienst die Signatur unserer Wietbhschaftslage im vorigen Jahre..
Recht erfreulich gestaltete sich das Geschäft für Konfektionsgeschäfte.
Der Verkehr an hiesiger Fondsbörse, welcher, wie schon in früheren Berichten dargethan wurde, seit Jahren schwächer und schwächer geworden ist, hat durch die Verstaatlichung der schlesischen Eisen⸗ bahnen sein wichtigstes Material eingebüßt. Es gelang bisher nicht, Ersatz für dasselbe zu finden.
Was die Transportgewerbe anbetrifft, so kamen die erfreulichen Resultate der Oderregulirung und die allerdinas vorläufig noch recht mangelhaften Verladungsstellen der Oberschlesischen und der Rechte⸗Oder⸗Ufer⸗Eisenbahn der Schiffahrt sehr zu statten. Die Verladungen im Breslauer Unter⸗ wasser sind von 1 477 728 Ztr. im Jahre 1880 auf 4 043 634 Ztr. im Jahre 1883 gestiegen.
Der nahe bevorstehende Abschluß des Oder⸗ regulirungswerkes, — die Pläne der Königlichen den Oberlauf des Stromes zwischen
zahlreiche Etablissements der Textilindustrie und
Herstellung eines neuen schlesisch⸗-märkischen Kanals,
in der Richtung Für Benutzung des jetz eröffnen erfreuliche
stenberg⸗Berlin, unter theilweiser igen Friedrich⸗Wilhelm⸗Kanals, Aussicht auf eine weitere an⸗
sehnliche Vermehrung des Schiffahrtsverkehrs zu Thal wie auch zu Berg und auf endliche Nutzbar⸗
machung unserer natürlichen
für die ganze Provinz
Namentlich
ist es das
Wasserstraße in einer Segen bringenden Weise. zuletzt genannte Kanal⸗
projekt, welches zu den schönsten Hoffnungen be⸗
rechtigt, indem dur s u ungemein geringen Kostenaufwand
ch dessen Ausführung mit einem
zwischen zwei
mächtigen Stromgebieten, der reaulirten mittleren der, den regulirten märkischen Wasserstraßen und
der Unterelb
e,
das lange
entbehrte hochwichtige
Bindeglied hergestellt werden würde!
Allgemeine Brauer⸗ und Hopfen⸗Zei⸗
tung.
gegenwärtigen
Nr. 69. — Inhalt: Zur Geschichte und Lage der Erlanger Bierbrauerei. —
Untersuchungen über die Hefenpilze. — Statistik der Bierbrauerei in Oesterreich⸗Ungarn. — Berichte über Hopfen. — Berichte über Getreide. — Kleinere Mittheilungen. — Inserate.
Orgel⸗ und Pia — Inhalt: Zeitung:
theilungen über die neue ⸗ Kirche zu Köflach in Steiermark, erbaut von Franz Gorsic, Opus 41.
gung für O
firmen.
Dom zu furt a. M.
Blumen. Fellen. Fabrikation.
Bericht. —
Glaser’s Bauwesen
Vereins für
preise. Eisen⸗
lage 2: malien für geordneter bahnen ꝛc.
Zeitrechnung; rungs⸗Rath Streckert. — schmierter Achsschenkel, mit Abbild. struktion der Herzstücke, mit Abbild. —
Von Dr. Archer.
nobau⸗Zeitung. Nr. 28. Orgelbau⸗Nachrichten. Mit⸗ Orgel in der Magdalenen⸗
Zur Beherzi⸗
rgelbauer (Fortsetzung). — Pianoforte⸗
bau⸗Nachrichten. Blüthner. — Verschiedenes. bearbeitungsmaschinen. (Fortsetzung.) — Ueber Orgelbauten in Süddeutschland. Von Dr. Witt, Canonicus ꝛc. — Adreßbuch deutscher Export⸗ — Ausstellungsnachrichten.
Dresden. Stettin.
Briefkasten. — Anzeigen. — Nutzen und Gebrau Schoppe. — Spani Sevilla.
ch des Metronoms. T sche Kirchen und Klöster. — Der — Mosaik.
n. Bechstein und Unfälle durch Holz⸗ einige Franz Teplitz. —
Stellen. — Feuilleton: Von Gustav
Berlin. Frank⸗
Rostock. — Auszeichnungen.
4) Pelz⸗
Annalen vom Heft 2. Nr. 170. — Inhalt: Eisenbahnkunde. 1 Vortrag des Hrn. Geh. Ober⸗Regie⸗
Hülfsarbeiter. — Eisens. — Weltausstellung in Personalnachrichten. Literaturblatt.
Betriebsmittel Bedeutung
Deutsche Hutmacher⸗Zeitung. Nr. 20. — Inhalt: An die Mitglieder des Vereins Deutscher Hutfabrikanten. — Der Bericht über Berlins Han⸗ del und Industrie im Jahre 1883, erstattet von dem Aeltesten⸗Kollegium der 1) Hutfabrikation. 3) Der Handel in rohen
Berliner Kaufmannschaft. und künstliche
2) Putzfedern 8 äuten und
und Rauchwaaren⸗Handel und
Handelskammer 1883. deren Beantwortung. —
Fellen für den Markt. — doner Rauchwaaren und Auktionen. 2) Mittheilungen. — Offizielle Anzeigen. — Annoncen.
Der Jahresbericht der Leipziger
— Technische Anfragen und Ueber die Herrichtung von Waarenberichte. 1) Lon⸗ Moskauer Briefkasten. —
für Gewerbe und 15. Juli 1884. Bd. XV. Sitzungsbericht des Ueber einheitliche
Reibungswiderstände ge⸗ — Ueber Kon⸗ Berichte
aus Fachvereinen: Vortrag über Festigkeitsmaschinen von Fairbanks u. Co. — Ueber einige Geschwindis⸗ keiten und deren Ermittelung, Die Herstellungskosten von Maschinen, von Hrn. H Périsse. — Deutscher s (Aus dem Berichte des Vereins deutscher und Stahlindustrieller.) Englischer Eisen⸗ und Stahlmarkt. erlaß, betr. Fortgewährung der Diäten Militärübungen einberufenen diätarisch Verfahren zur Präservirung des
von Hrn. H. Hirt. —
Marktbericht: Eisen. Eisen⸗ Blei. Kohlen. — Zirkular⸗ an die zu eschäftigten
Antwerpen 1885. —
— Anlage 1: Patentblatt, An⸗
Beilage: Blatt 9 der Nor⸗ für Bahnen unter⸗
der preußischen Staats⸗
Leipzig,
Belgard.
getragen. Belgard,
Berlin. des Königl
veröffentlicht,
Königreich
gard und der
Handels⸗Register.
Handelsregistereinträge Sa Sögens dem Großherzogthum 8 bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubri
resp. Stuttgart und — die beiden versteren wöchentlich, letzteren monatlich. Bekanntmachung. sa In unserem Firmenregister ist unter Nr. 338 der Kaufmann Emil Ury zu Belgard mit dem Nieder⸗ lassungsorte Bel zufolge Verfügung vom 12.
aus dem Ksönigreich Württemberg und Piexasoes
Hessen werden
Darmstadt die
[33605]
Firma „Emil Ury“ am 15. d. Mts. ein⸗
den 15. Juli 1884. Köͤnigliches Amtsgericht.
Handelsregister ichen Amtsgerichts
[33603] I. zu Berlin.
Nr. 634 932 1040 1251 1344 1397 1529 * 2465 2517 2611 2825 2873 3031 3092 3204 Se Räsduraed 3313 3326 3359 3405 3441 3444 3487 3688 3848 3865 3931 3935 4142 4506 4570 4851 5779 5808 5918 6091 6208 6387 6389 5562 6933 7033 7232 7394 7455 7582 7612 7840 8362 8423 8462 8484 8763 8815 8858 8941 8948 8995 9402 9651 10021 10163 10168 10288 10289 10832 10997 11121 12860 12991 13210 13274 13688 13762 14415 14489 14495 14627 14972
2411 3296 3797 5358 6846 7847
O je⸗K jisions⸗ nehmen und mußte nach ihrer Ueberzeugung und Erfahrung mäßigen Schutzzöllen das Wort reden. Bereits 1849 legte sie ihre Anschauungen, welche in der Forderung von Zollfreiheit für die nöthigsten Nahrungsmittel, von Schutzzöllen für die vater⸗ ländischen Erzeugnisse, von hohen Zöllen für Luxus⸗ gegenstände gipfelten, in einer besonderen Denkschrift Uverein nieder. Sie steht im Wesent⸗
Diverse Debitoren (incl. Vorträge für die Haupt⸗Agentur zu Apia).. 339 542 56 Gewinn⸗ und Verlust⸗Conto per ult. 1
V Mitte zu wählen, dann aber durch Vorstellung vom 1882 ℳ 320 661,90 8 I
1. März 1832 bei der Königl. Regierung hierselbst die Errichtung einer förmlichen Handelskammer zu beantragen. Sie fanden bei der gedachten Behörde, wie bei dem hohen Ministerium ein erfreuliches Verständniß ihrer Wünsche und geneigtes Entgegen⸗ kommen zu deren Erfüllung. .
8 Se. Majestät der höchstselige König Friedrich
folge Verfügung vom 12. Juli 1884 ist am die vlger e 8 Saes Prokurenregister unter Nr. 6060 Fölgendes eingetragen worden: Der Kaufmann Max Saalfeld zu Berlin hat für sein hierselbst unter der Firma: S. J. Saalfeld (Firmenregister Nr. 15,715) bestehendes Handels⸗
der Mündung der Glatzer Neisse und Cosel durch Einlegung von Nadelwehren ebenso schiffbar zu machen, wie den mittleren und unteren Theil durch Buhnenbau, und den zu erweiternden Clodnitzkanal bis ins Hüttenrevier fortzuführen, — endlich die schon im nächsten Herbst zu erwartende Vorlage der Königlichen Staatsregierung an den Landtag, wegen
“ X“ 1 v“ 8 1““ 16 88
[33568] 8 Wegen Ablebens wurde in der Anwaltsliste Rechts⸗ nwalt , in Kissingen gelöscht. Bad Kissingen, den 17. Juli 1884.
8 Der Kgl. Oberamtsrichter:
Frhr. von Hirschberg.
abzüglich Gewinn in 18883 „ 241 385,20 79 276 70 8 b1ꝝqmnp“”“]; 1.“
Deutsche Handels⸗ und Plantagen⸗Gesellschaft der Südsen⸗Inseln z C. Godeffroy jr. Ehberhard Schmid.