1886 / 235 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 06 Oct 1886 18:00:01 GMT) scan diff

[32606] Im Namen des Königs! Verkündet am 24. September 1886. (Unterschrift), Assistent, als Gerichtsschreiber.

In Sachen, betreffend das General⸗Aufgebot an⸗ geblich getilgter Hypothekenforderungen und ander⸗ weiter im Grundbuch eingetragener Rechte sowie an⸗ geblich verlorener Hypotheken⸗Urkunden

erkennt das Königliche Amtsgericht zu Jauer durch den Gerichts⸗Assessor Lissel ꝛc. für Recht, daß

I. die eingetragenen Gläubiger oder deren Rechts⸗ nachfolger aus nachstehenden Hypothekenforderungen und anderweiten Berechtigungen:

1) über 100 Thlr. rückständige Kaufgelder, haftend auf dem Grundstück Nr. 58 des Grundbuchs von Profen in Abtheilung III. unter Nr. 1 für den Auszügler Franz Joseph Thiersch zu Profen auf Antrag des Grundstücks⸗Eigenthümers Häuslers Karl Hiller zu Profen, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Pritsch zu Jauer,

2) enthalten in folgender Eintragung auf dem Grundstück Nr. 55 des Grundbuchs von Bremberg: Abtheilung III.

Bürgschaften und Vormundschaften:

Am 21. März 1779 hat Besitzer die vormund⸗ schaftliche Kaution über den Hans Baltzer Bischoff⸗ schen Sohn erster Ehe übernommen und hat an verkauftem mütterlichen Mobiliar 8 Thlr. 24 Sgr. in Empfang genommen.

29 Thlr. 4 Sgr. Pf. maternum des Joh.Balth. Beisschoff'schen Sohnes I.

Ehe Anton aus Henners⸗

dorf,

paternum desselben und

appretiatum für die väter⸗

lichen Effekten, zusammen

6 2

54 Thlr. 16 Sgr. 10 Pf.

laut der Erbsonderungs⸗Protokolle vom 5,. et cont. den 2. März 1779 und 5. et praes. den 23. Sep⸗ tember 1790 hat Besitzer als Vormund desselben mit dem Mitvormunde, dem Häusler Anton Rey⸗ mann von Hennersdorf, sichergestellt und incl. intab. vom 24. März 1779 Caut. loco den 23. September 1790 eintragen lassen.

Laut Protokoll vom 9. Oktober 1792 hat der Be⸗ sitzer die Vormundschaft über die Anton Anders'schen Kinder dritter Ehe zu Bremberg, Namens Katharina und Marie Thekla, derselben Vatertheil in 19 Thlr. 18 Sgr. 55⁄1 Pf. auf der väterlichen Stelle haftet, übernommene Kaution prästirt und solche ex deecret. vom 8. Januar 1793 eintragen lassen, welche Ein⸗ tragung zugleich auf Nr. 83 des Grundbuchs von Bremberg in Abtheilung III. unter Nr. 1 haftet auf Antrag der Grundstückseigenthümer, Häusler Ferdi⸗ nand Jung und Häusler Anton Ehrlich, Beide zu Bremberg, und Beide vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Justizrath Fuisting zu Jauer,

3) enthalten in folgender Eintragung auf dem Grundstück Nr. 53 des Grundbuchs von Herrmanns⸗

dorf: Abtheilung III. Nr. 1.

Laut Protokoll vom 12. September 1793 bei den Karl Heinrich Wittwer'schen Kaufakten hat der Be⸗ sitzer anstatt des verstorbenen Vaters Ignatz Wittwer die Kuratel über den Kasper Wittwer'schen Sohn, Johann Heinrich, dessen Vermögen in 5 Thlr. 19 Sgr. 221 fünf Thaler neunzehn Silbergroschen 2 Pf. besteht, nebst Vermögensverwaltung über⸗ nommene Kaution prästirt und solche ex decret. vom 29. November 1793 eintragen lassen auf An⸗ trag des Grundstückseigenthümers, Hausbesitzers Franz Thiel zu Herrmannsdorf, vertreten durch den Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Fuisting zu Jauer,

4) enthalten in folgenden Eintragungen auf dem Grundstück Nr. 9 des Grundbuchs von Schlaup:

Abtheilung II.

Nr. II. Wenn diese Stelle wiederum sollte ver⸗ kauft werden, soll ihre Tochter Barbara Elisabeth Evlichin den Vorkauf haben und solcher in eben dem Werth, wie der jetzige Käufer sie an sich erkauft, annehmen, auch alle auf den Kauf laufende Kosten allein ausstehen, auch soll der Käufer die Tochter süh Essen, Trinken und nothwendiger Kleidung ver⸗ sehen.

Nr. III. Die Anna Rosina Häuslerin als Ver⸗ käuferin hat ihr nebst der freien Wohnung noch ver⸗ schiedenes ausgezogen, welches der cogirte Verkauf

[32594] In de

n Königlichen Oberförstereien des Regierungsbezirks Düsseldorf kommen im

das mehrere besagt, vid. im Schlauper Fach Nr. IV. Der neue Käufer Riediger hat über diesen Auszug, seine Stiefkinder noch verschiedenes über den Kauf⸗ schilling zu geben versprochen, vid. dessen Kauf und

Abtheilung III.

Nr. I. Besitzer hat auch den 19. Februar 1748 die Vormundschaft deren weiland Anton Ehrlichs Kinder übernommen und dabei laut Waisenbuch Fol. 41, 43, 48 und 82 zur Verwaltung 30 Thlr. 17 Sgr. empfangen.

Nr. II. 40 Thlr. 12 g. Gr. 93 ⁄%ꝙ Pf. als das maternum der 4 Anton Riediger'schen Kinder erster Ehe, für welche Besitzer als Vormund Cautionem tutoriam bestellt, sind den 16. Januar 1786 ein⸗ getragen worden auf Antrag des Grundstückseigen⸗ thümers, Stellbesitzers Karl Klesse zu Schlaup, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Justizrath Fuisting zu Jauer,

5) enthalten in folgender Eintragung auf dem Grundstück Nr. 128 des Grundbuchs von Pombsen Abtheilung III.

Nr. IV. 7 Thlr. 18 Sgr. 66/7 Pf. maternum der Geschwister George Friedrich Knötig'schen mino⸗ rennen Kinder, laut Erbsonderungs⸗Protokoll vom 11. April 1798 sind ex decreto vom 11. Oktober 1798 eingetragen worden:

Fol. 516, nach zurückgelegtem 15. Jahre hat der Vater als Besitzer das maternum jedes Kindes landesüblich zu verzinsen versprochen,

Nr. V., 20 Thlr. unverzinsliche Kaufgelder sind

dem Käufer Johann Gottfried Knötig von seinem

Vater George Friedrich Knötig bis zu seinem und seiner Ehewirthin Tode mit der Bestimmung stehen gelassen worden, daß er nach ihrem erfolgten Ab⸗ sterben die Hälfte mit 10 Thlr. an den Landwehr⸗ mann Karl Gottlieb Knötig, als seinen Bruder, im Voraus und 10 Thlr. zur gemeinschaftlichen Erb⸗ masse zu zahlen gehalten sein soll, welche zufolge Protokolls vom 18. Februar 1815 und vi deecret. vom 6. März ejd. eingetragen worden,

auf Antrag des Grundstückseigenthümers, Stell⸗ besitzers Karl Wilhelm Paetzold zu Pombsen, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Justizrath Fuisting zu Jauer,

6) enthalten in folgender Eintragung auf dem Grundstück Nr. 18 des Grundbuchs von Lobris:

Abtheilung III. Nr. 1,

22 Thlr. Eckert'sche Mündelgelder à fünf Prozent laut Recognition vom 31. März 1801 intabulirt den 3. Juli auf Antrag des Grundstückseigenthümers, Häuslers Josef Richter zu Lobris und des letzteren Käufer, Tagearbeiter August Gerschwitz zu Kaudewitz, Beide vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrath Fuisting zu Jauer, mit ihren Ansprüchen auf die aufgebotenen Posten ausgeschlossen werden, und die letzteren im Grundbuche zu löschen;

II. folgende angeblich verloren gegangenen Hypo⸗ thekenurkunden beziehungsweise Resturkunden be⸗ ziehungsweise Zweigurkunden:

1) vom 216 Juli 1851 über 500 Thlr. Kauf⸗

gelder⸗Rückstand, eingetragen auf dem Grundstücke Grundbuch Nr. 1/38 zu Ober⸗Peterwitz Abtheilung III. Nr. 19 für den Erbscholtiseibesitzer August Ferdinand Küttner zu Semmelwitz,

auf den Antrag der jetzigen Gläubigerin verehe⸗ lichten Zollpächter Auguste Jankofsky, geb. Zurbisch, zu Zadel bei Frankenstein, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Justizrath Fuisting zu Jauer;

2) vom 4. März 1871 über 96 Thlr. 14 Sgr. 10 Pf. Restkapital, eingetragen auf dem Grund⸗ stücke Grundbuch Nr. 80 zu Nieder⸗Peterwitz Ab⸗ theilung III. Nr. 4 für die Pauline Heering zu Nieder⸗Poischwitz,

auf den Antrag des jetzigen Gläubigers, Häuslers Ernst Benjamin Hoffmann zu Poischwitz, beziehungs⸗ weise der verw. Seifenfabrikant Emilie Rumler, geb. Bartsch, zu Jauer, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrath Fuisting zu Jauer;

664“

3) vom 21. September 1865 über 238 Thlr. 7 Sgr. 9 Pf. als Antheil des Stellbesitzers Carl August Heinrich Vorwerg zu Kolbnitz an der Post Abtheilung III. Nr. 6 von 476 Thlr. 15 Sgr. 6 Pf. väterliches Erbtheil auf dem Grundstück Grundbuch Nr. 60 zu Kolbnitz,

auf Antrag des gedachten ꝛc. Vorwerk, vertreten

Bekanntmachun

durch den Rechtsanwalt Justizrath Fuisting zu

Jauer,

zum Zwecke der Erlangung neuer Ausfertigungen für kraftlos zu erklären;

III. folgende angeblich verloren gegangene Hypo⸗ theken⸗Urkunden; 1

21. November 1860 8

1) vom 12. Januar 1861 über 1000 Thlr. Darlehn, eingetragen conjunctim auf den Grund⸗ stücken Grundbuch Nr. 54 zu Profen Abtheilung III. Nr. 3 und Grundbuch Nr. 93 zu Bersdorf Ab⸗ theilung III. Nr. 1 für den Rektor Dr. Johann Gottlieb Pätzold zu Jauer und vom ersteren bei Abzweigung eines Theiles unverändert übertragen auf das Zweiggrundstück Grundbuch Nr. 102 zu Profen, Abtheilung III. Nr. 1 auf Antrag der Eigenthümer dieser Grundstücke, des Bauunterehmers Robert Grun zu Profen zu Nr. 54 Profen, des Stellbesitzers Anton Herrmann zu Profen zu Nr. 98 Bersdorf und des Wirthschafters Alois Blaschke zu Profen zu Nr. 102 Profen, sämmtlich vertreten durch den IZbeec Fuisting zu Jauer,

20. Juli 1 3

2) vom 27. August 1863 über 20 Thlr. Mutter⸗ erbe für die Auguste Caroline Ernestine Ernst in Seichau, eingetragen auf dem Grundstücke Nr. 42 zu Seichau Abtheilung III. Nr. 2,

auf Antrag des Grundstücks⸗Eigenthümers Heinrich Polke zu Seichau, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrath Fuisting zu Jauer,

zum Zwecke der Löschung der eingetragenen angeb⸗ lich getilgten Posten für kraftlos zu erklären,

IV. die Kosten des Aufgebotsverfahrens den An⸗ tragstellern zur Last zu legen.

v2

Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. .

[32401] Bekanntmachung. Zur Versteigerung von circa 898 Raummeter Birken⸗Kloben, 70 Raummeter Birken⸗Knüppel, 26 Raummeter Erlen⸗Kloben, 1 Raummeter Erlen⸗Knüppel, 28 533 Raummeter Kiefern⸗Kloben, 1 747 Raummeter Kiefern⸗Knüppel wird hierdurch Termin auf Montag, den 18. Oktober d. Is., Vormittags 11 Uhr, in dem Schützenhause bei Schwetz, anberaumt. Das Holz steht auf dem Holzhofe zu Schönau am schiffbaren Schwarzwasser, circa 3 km von der Bahnstation Terespol. Die wesentlichen Verkaufsbedingungen sind fol⸗ gende: 1) Die Anforderungspreise sind festgesetzt auf 4 50 ₰pro Raummeter Birken⸗Kloben, 8 50 pro Raummeter Birken⸗Knüppel, 4 50 pro Raummeter Erlen⸗Kloben, : 50 pro Raummeter Erlen⸗Knüppel, 9 50 pro Raummeter Kiefern⸗Kloben, 3 pro Raummeter Kiefern⸗Knüppel; 2) bei kleineren Holzquantitäten bis einschließlich 150 Raummeter ist der ganze Steigerungspreis sofort an den im Termin anwesenden Kassen⸗Rendanten zu 3) bei größeren Holzquantitäten ist der vierte Theil des Kaufpreises sofort, der Restbetrag spä⸗ testens bis zum 29. November d. Js. bei der König⸗ lichen Kreiskasse in Schwetz einzuzahlen. Die weiteren Verkaufsbedingungen Termine bekannt gemacht. Marienwerder, den 30. September 1886. Der Forstmeister.

Feddersen.

werden im

[32555] Königliche Oberförsterei Limmritz i. d. Neum. Holzverkauf. Im Wadel 1886/87 werden zum Einschlage kom⸗ men und zum Verkauf gestellt werden circa: 6000 fm Kiefern Bau⸗ und Schneideholz, 9000 Brennholzscheit und Knüppel. Die Verkäufe beginnen Anfang Januar und wer⸗ den rechtzeitig bekannt gemacht werden Limmritz, den 3. Oktober 1886. Der Oberförster: SIII

1

g. Wadel 1886/87 nachstehend aufgeführte Handelshölzer

Wohnort Ober⸗ und Name des försterei Oberförsters

(Poststation) Holzart

Nähere Bezeichnung der Hölzer

sa.

zum Einschlage resp. Verkauf:

Langnutz⸗ Absehbarer Zeitpunkt CTWIT b. Schwellen⸗ hölzer, c. Gruben⸗

’— hölzer. Festmeter

es Verkauf

Monat

des Verkaufs

Benrath Hiesfeld

Benrath, Ober⸗ Kiefern förster von Sobbe Hiesfeld, Poststation Eichen Dinslaken, Ober⸗ förster Lyncker Buchen

Weichholz Kiefern

Xanten, Oberförster Eichen Roelen .

2 Buchen Kiefern

Eichen

Buchen Kiefern

Eichen Kiefern

Königlich

Kleve, Oberförster von Weiler

Klever Thier⸗ garten

*

Kleve, Thiergarten⸗ Verwalter Wolde

Regierung. Abtheilun

c. 1 400 Oktober d. Js. 1 200 500 1 350 300 300 800 150 700 1 300 700 5 000 200 8 8 60 [% Januar bis Mai 1887 200 40 Januar bis April 1887 2 200 200 4 100 300 520 100

5

Für Eichen⸗Langnutzhölzer und Eichen⸗Schwellen⸗ hölzer: Dezember d. Is.

bis März 1887;

für alle übrigen Hölzer: Oktober d. Js.

S

8ZII1u1““

““ 1““

8SYYSEü1ü111

Oktbr. 1886 u. März 1887

Februar und März 1887 300 do. do.

9 500 Oktober 1886 50 [l Dezember d. Is. bis Fe⸗ 100 bruar 1887

Düsseldorf, den 30. September 1886.

do.

8

5

5

Michaelis.

Submission vor dem Hiebe Versteigerung nach erfolg⸗ ter Aufarbeitung;

Submission vor dem Hiebe nach Maßeinheiten

Oktober 1886 Submission vor dem Hiebe Februar und März 1887] Lizitation Lizitation

o. Submission vor dem Hiebe Lizitation

Günstige Abfuhrverhältnisse.

Eichen⸗Langnutzhölzer zum großen Theil von hervorragender Güte und Schwere; Kiefern⸗Langnutzhölzer meist von mittlerer Stärke

Die unter b. aufgeführten Eichen und Kiefern sind zu Schwellen geeignete Langhölzer;

auch das Buchenholz und der größte Theil des unter a. auf⸗ geführten Eichenholzes ist zu Schwellen geeignet.

Die Grubenhölzer von sehr guter Qualität.

Günstige Abfuhrverhältnisse.

und Submission

Absterbende Eichen; Kiefernstämme (6 10 m) und Schichtnutzholz. v““

8

8

g für direkte Steunern, Domänen und Forsten.

[32096]

Eisenbahn⸗Direktionsbezirk Altona. Verdingung. Die Lieferung innen und außen glasirter Thonrohre für die Seitendurchlässe der Neubaustrecke Neustadt a.D. Meyenburg Landesgrenze, und zwar

1170 lfd. m von 0 3 m Durchmesser,

310 lfd. m von 0,5 m Durchmesser, soll, gemäß der in Nr. 176 des Reichs⸗Anzeigers vom 30. Juli 1885 bekannt gemachten Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen im Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden.

Versiegelte und mit der Aufschrift: „Preisangebot auf die Lieferung von Thonröhren für die Neubaustrecke Neustadt a.⸗D. Meyenburg

Landesgrenze“ G versehene, portofreie Angebote sind bis zu dem im Bau⸗Bureau hierselbst, Invalidenstr. 52, am Dien⸗ stag, den 19. Oktober, Vormittags 11 Uhr anberaumten Eröffnungstermin an uns einzureichen.

Das Verdingungsheft liegt bei dem diesseitigen Bureau⸗Vorsteher im vorgenannten Gebäude, Zimmer Nr. 27, während der Bureaustunden von 8 bis 3 Uhr zur Einsicht aus, und kann auch gegen portofreie Einsendung von 2 pro Exemplar von demselben bezogen werden. 1

Die Zuschlagsfrist wird auf 8 Tage festgesetzt.

Berlin, den 1. Oksober 1886. .

Königliches Eisenbahn⸗Betriebsamt.

[32625]

Die Lieferung von 15 Schränken für Revier⸗ krankenstuben soll in Submission verdungen werden die Bedingungen sind in unserem Geschäftslokale, Ziegelstraße Nr. 32, einzusehen und verschlossene Offerten bis zum 15. Oktober cr., Vormittags 11 Uhr, daselbst einzureichen. 3

Berlin, den 2. Oktober 1886.

Königliche Garnison⸗Verwaltung II.

[32556] Verdingung von Lokomotivkesseln.

Im Wege der öffentlichen Ausschreibung sollen 6 Stück komplete Lokomotivkessel beschafft werden. Bedingungen und Zeichnungen liegen in dem unter⸗ zeichneten Bureau zur Einsicht aus und werden gegen postfreie Einsendung (nicht Nachnahme) der Schreib⸗ gebühren von 4 unfrankirt abgegeben. Angebote sind verschlossen, postfrei und mit der Aufschrift; „Angebot auf Lieferung von Lokomobtivbkesseln“ zu dem am Mittwoch, den 27. Oktober cr., Vormittags 11 Uhr, anstehenden Termin an das unterzeichnete Bureau einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Breslau, den 30. September 1886.

Maschinentechnisches Bürenn der Königlichen Eisenbahn⸗Direktion. [32399] Die Lieferung von a. 4 Stück Normal⸗Personenzug⸗Lokomotiven, b. 6 Stück Normal⸗Güterzug⸗Lokomotiven, c. 4 Stück Personenzug⸗Tender⸗Lokomotiven, und d. 6 Stück Zgekuppelte Tender⸗Lokomotiven für Nebenbahnen soll vergeben werden.

Termin zur Eröffnung der Angebote ist auf Donnerstag, den 21. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr,

im unterzeichneten Büreau anberaumt.

Einsicht aus und werden auch gegen Einsendung von 8 (bezw. 2 für jede Lokomotivgattung) ver⸗ abfolgt. Zuschlagsfrist drei Wochen. Hannover, den 2. Oktober 1886. Maschinentechnisches Bureau der Königlichen Eisenbahn⸗Direktion.

Lieferung von Bettungsbohlen.

Am Mittwoch, den 10. November 1886, Morgens 10 Uhr, findet im Zeughaus I. ein Termin zur Lieferung von [30399]

3000 kiefernen Bettungsbohlen à 3 m lang, 1 30 ecm breit, 8 em stark, statt. Zu dieser öffentlichen Submission sind ver⸗ siegelte Offerten bis zur Terminsstunde einzureichen.

Bedingungen hier einzusehen oder gegen Kopialien zu beziehen.

Metz, im September 1886.

Artillerie⸗Depot.

[31110] Bekanntmachung.

In dem Königlichen Arrest⸗ und Korrektionshause zu Koblenz sollen die Arbeitskräfte von 15 weiblichen Strafgefangenen, welche gegenwärtig mit Handschuh⸗ näherei beschäftigt sind, vom 1. Januar 1887 ab zu derselben oder auch anderen geeigneten Arbeiten auf 3 Jahre kontraktlich vergeben werden.

Reflektanten wollen ihre Offerten bis zum 12. Okto⸗ ber a. cr., Vormittags 11 Uhr, an die unter⸗ zeichnete Direktion einreichen.

der gedachten Anstalt einzusehen. Die ev. zu stellende Kaution beträgt 300 Koblenz, den 24. September 1886. Königl. Arresthaus⸗Direktion.

[32655] Bekanntmachung. Die Anlieferung von 80 000 kg gewöhnlichem Rüböl, 50 000 gereinigtem desgl. und 25 000 Petroleum soll im Wege der öffentlichen Ausschreibung ver⸗ geben werden.

Die Bewerbungs⸗ und Lieferungs⸗Bedingungen können bei der Unterzeichneten eingesehen, oder auch gegen porto⸗ und bestellgeldfreie Einsendung von 0,45 von derselben bezogen werden.

Die Bewerbungsbedingungen sind übrigens in Nr. 15 des Amtsblatts der Königlichen Regierung zu Trier für 1886 veröffentlicht worden.

Die Angebote sind frankirt, verschlossen und mit der Aufschrift:

Angebote auf Beleuchtungsmaterialien“ versehen, bis zum 20. Oktober 1886, Vor⸗ mittags 10 Uhr, an die Unterzeichnete einzureichen, auf deren Bureau die Eröffnung der eingegangenen Angehote zu der angegebenen Zeit erfolgen wird.

Ende der Zuschlagsfrist 21. Oktober 1886, Nach⸗ mittags 6 Uhr.

St. Johann a. d. Saar, 5. Oktober 1886. Königliche Bergfaktorei.

4 21 . vC Die Bedingungen und Zeichnungen liegen hier zur

Die Bedingungen sind bei der Arbeits⸗Inspektion

235.

h1““ Dritte Beilage v zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger.

Berlin, Mittwoch, den 6. Oktober

1886.

Das Central⸗Handels⸗Register für das

ungen

Deutsche Reich kann durch alle Post⸗Anstalten, für

Berlin auch durch die Königliche Expedition des Deutschen Reichs⸗ und Königlich Preußischen Staats⸗ Anzeigers, SW. Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im §. 6 des Gesetzes über den vom 30. November 1874, sowie die in dem Gesetz, vom 11. Januar 1876, und die im Pateutgesetz, vom 25. Mai 1877, vorgeschriebenen Bekanntma

Zentral⸗Handels⸗Register

g

für das D.

8 . betreffend das Urheberrecht an Mustern und Modellen, eröffentlicht werden, erscheint auch in einem besonderen Blatt unter dem Titel

Das Central⸗Handels⸗Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel täglich. Das Abonnement beträgt 1 50 für das Vierteljahr. Einzelne Nummern kosten 20 ₰. Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 30 ₰.

Die Entwickelung des Musterregisters im Monat September 1886.

Im Monat September 1886 haben die nach⸗

tehend benannten Gerichte im „Reichs⸗Anzeiger“

Zekanntmachungen über neu geschützte Muster

bezw. Modelle veröffentlicht:

Ur⸗ Muster davon heber. bz. Mod. plast. Flächenm. 66 630 399 231 341 69 222 152 13 139 1I11 56 45 11*) 28 b8 144 97 32 20 642 642 17 57 337 154 108 43 126 ’83

129

Amtsgericht 1) Berlin I. 1““] Chemnitz ... Dresden. Stuttgart ... Offenbach .. . ) Nürnberg.. Frankfurt a. M. Mülhausen i.E. Solingen. Iserlohn Plauen Bremen . Lüdenscheid . . Aachen Annaberg. Eibenstock ... Elberfeld Köln . Kottbus. 317 Meerane 146 Peuirngen... .6 43 M.⸗Gladbach

52

22NSOS do 0- S⸗

5 —2

1Gr —₰

0

02 O9—

66 Gothg. . ... 35 Ilmenau 12 WMIv18 9

) Schweidnitz.. 18 ö 9 Altenburg . . . 8 Barmen. 10 Bayreuth . .. 51 Breslau. 20

) Düsseldorf

JI“ 3) Frankenberg.

37) Freistadti. Schl.

38) Gehren

Glauchau Hagen i. W. o;xöö. Karlsruhe .. Klingenthal. . Konstanz Krefeld

Lahr. Magdeburg .. Meißen elen. . .. Pforzheim. Rathenow. Aalen. Alsfeld.. Altena i. W. Apolda 8 Augsburg . .. Augustusburg

) Ballenstedt Bautzen. Wer IIö Bielefeld Brake

) Darmstadt Dortmund

) Eisenberg . .. Fürstenwalde. vööö. Gräfenthal .. Hannover . . . Hebelberng,

ohenlimburg Jena Kleve Königstein (Taunus) Köslin. Langensalza.

) Lauban . . . . Limbach .... Sürpach...

3) Luckenwalde ..

Ludwigsburg.

J“ Mannheim Metz...

) Münster.

9) Neurode . . ..

Neustadt O.⸗S.

Grade von Schriften, Turngeräthe, Service Angabe der Stückzahl unter einer Nummer.

8 8 8

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Ur⸗ Muster davon heber. bz. Mod. plast. Flächenm. 1 2

2₰ 2 2 21 8

Amtsgericht 91) Nordhausen 92) Oldenburg . IEʒ..öö. 94) Fhüchnes ““ 95) Reichenbach 96) Reutlingen .. 97) Rochlitz... 98) Roßwein 99) Rudolstadt 100) Saarbrücken 101) Saargemünd. 102) Salzungen 105) NN88 104) Schmalkalden. 105) Schopfheim . 106) Schwelm 107) Spandau 108) Steinach 109) Stollberg im

Erzgebirge

Suhl L“ Weiden Wernigerode Wiesbaden Wittenberg

Zöblitz.

Zusammen . . 349.

Von den vorbenannten Gerichten haben, soweit dies hier ersichtlich ist, diejenigen zu Spandau und Wittenberg im September 1886 die ersten Bekanntmachungen aus den Muster⸗ registern veröffentlicht.

In Leipzig haben 2 Oesterreicher 54 plastische und 1 Engländer 1 Flächenmuster eintragen lassen. 8

Gegen den Monat August 1886 hat im Sep⸗ tember 1886 die Zahl der Gerichte um 12, der Urheber um 27 und der Muster bezw. Modelle um 1175 (368 plastische und 80¼ Flächen⸗ muster) abgenommen.

Im Vergleich zum Monat September 1885 war im September 1886 die Zahl der Gerichte um 15, der Urheber um 44 und der Muster bezw. Modelle um 243 (— 707 plastische, 950 Flächen⸗ muster) größer.

Im Jahre 1886 sind bis Ende September im „Reichs⸗Anzeiger“ B. über

5 do

8 b ,— 00,—

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—-- —- —- —- -— —- —- —— —O— —— —O —9-SbWbobnr 900

110) 111) 112) 113) 114) 115) 116) 117) 1 119

53970 1210 1021

—-—- —- —- —- —-

Bekanntmachungen d 51 111 neu geschützte Muster bezw. Modelle (16489 plastische und 34 622 Flächenmuster) veröffentlicht worden, darunter 321 von Ausländern nieder⸗ gelegte (von Oesterreichern 191, Engländern 113, Amerikanern 10, Franzosen 4, Belgiern 3).

Seit Eröffnung der Musterregister (1. April 1876) sind bis Ende September 1886 im „Reichs⸗ Anzeiger“ Bekanntmachungen über 560 771. neu geschützte Muster und Modelle (155 309 plastische und 405 462 Flächenmuster) publizirt worden, von denen 2992 von Ausländern niedergelegt sind (von Oesterreichern 1650, Eng⸗ ländern 840, Franzosen 472, Amerikanern 16, Belgiern 7, Schweden 6, Italienern 1).

Die Handelskammerdes Kreises Solingen sagt in der Einleitung ihres Jahresberichts für 1855: Gleich wie die meisten anderen produktiven Länder, so hat auch Deutschland im verflossenen Jahr unter der Ungunst der geschäftlichen Verhältnisse sehr zu leiden gehabt; die Klagen, welche allerwärts von den Vertretern fast sämmtlicher Fabrikationszweige er⸗ hoben wurden, lauten übereinstimmend: Vielfach Mangel an hinreichender Arbeit, und wenn diese vorhanden gewesen, kein lohnender Verdienst. Unser Bezirk, der mit vielen seiner Artikel hauptsächlich auf den Absatz im Auslande angewiesen ist, macht hierbei leider keine Ausnahme; die erzielten Resultate waren bei verschiedenen Industrien recht trauriger Art; auch ist in diesem Jahre kaum eine Besse⸗ rung zu verzeichnen. Wir hoffen aber, daß die über⸗ seeischen Märkte bei vortheilhafterem Absatz ihrer Produkte ehestens wieder neues Leben gewinnen, und daß hierdurch die Händler zu umfangreicheren Unter⸗ nehmungen angeregt werden. So wenig befriedigend nun auch die pekuniären Erfolge während der Berichtsperiode waren, so sind dieselben von dem Auslande doch noch mit naeidischen Blicken betrachtet worden, und es muß die Emsigkeit bewundert werden, mit welcher die bei vielen Artikeln in ihrem eigenen Produktions⸗ gebiete geschlagene ausländische Konkurrenz die Qualität der deutschen Erzeugnisse durch die öffent⸗ lichen Blätter in den Augen der Käufer herabzu⸗ würdigen sucht. Diese ungerechtfertigten Angriffe auf die deutsche Erwerbsthätigkeit, bei welchen die Fabrikanten zuweilen sogar ehrrühriger Handlungen bezichtigt werden, sind stets so allgemein gehalten, daß sich nur selten Jemand herbeiläßt, auf dieselben zu antworten, um die Unrichtigkeit de auf⸗ gestellten Behauptungen nachzuweisen. Das Fachblatt „Ironmonger,“ welches an die Ueberflügelung der englischen Industrie auch nicht glauben konnte,

hat vor Kurzem einen sachverständigen Korrespondenten zur Besichtigung der bereitwilligst geöffneten Fabriken hierhin gesandt, und heben wir anerkennend hervor, daß derselbe in einer längeren Abhandlung (Heft vom 8. Mai, Sette 680) den Inhalt einer ganzen Reihe englischer Schmähartikel, welche die Qualität des deutschen Stahls und der aus demselben fabrizirten Waaren befprochen, als gänzlich unwahr erscheinen läßt.

Das „Deutsche Wollengewerbe“ schreibt: Das Zuchtpolizeigericht zu Lille hat einen Hamburger Korsett⸗Fabrikanten, der eine größere Sendung Kor⸗ setts mit der Auszeichnung „Nouveautés de Paris“ an das Handlungshaus Marcille Morelle in Lille sandte, wegen betrügerischer Nachahmung (contre- façon), welche, wie „Moniteur des Fils et Tissus“

freundlicher Weise hinzufügt, den Deutschen zur Ge⸗

wohnheit geworden sei, zu 6 Tagen Gefängniß, 16 Frcs. Geldstrafe und in die Kosten des Ver⸗ fahrens verurtheilt. Diesem Strafmaß nach zu schließen, scheint das genannte französische Zucht⸗ polizeigericht die Handlungsweise des Hamburger Korsett⸗Fabrikanten in diejenige Klasse von Vergehen einzureihen, welche das deutsche Strafgesetzbuch so treffend mit den Worten „grober Unfug“ bezeichnet; auch wir wüßten keine passendere Bezeichnung für dieselbe. Einen ähnlichen groben Unfug ließ sich jüngst ein Kehler Hutfabrikant zu Schulden kommen. Derselbe sandte eine größere Anzahl Filzhüte, deren Futter mit einer ähnlichen Auszeichnung versehen war, transito über Havre nach Rio de Janeiro. Ob⸗ wohl nun für die französischen Zollbehörden keine Veranlassung vorlag, den Inhalt der mit Blech aus⸗ geschlagenen Kisten zu untersuchen, ließen sie doch die Kisten und die Löthstellen des Bleches wider⸗ rechtlich öffnen und das mit der beanstandeten Aus⸗ zeichnung versehene Seidenfutter in nichts weniger als schonender Weise aus den Hüten herausreißen und konfisziren. Der Hutfabrikant konnte froh sein, daß er wenigstens wieder in den Besitz seiner futter⸗ losen Filzhüte kam. Ein süddeutsches Blatt ist über das brutale und rechtswidrige Vorgehen der fran⸗ zösischen Zollbehörden furchtbar erbost und sagt, man möge aus diesem Vorgang doch die gute Lehre ziehen, für solche Sendungen einen deutschen See⸗ platz als Ausgangshafen zu wählen. Das Blatt vergißt dabei nur, daß die Versender solcher Waaren, welche mit derartigen, auf Täuschung berechneten Auszeichnungen versehen wurden, gerade deshalb einen französischen Ausgangshafen wählen, um dadurch die beabsichtigte Täuschung zu unterstützen. Unser Zorn gilt daher einer ganz anderen Adresse; wir gönnen sowohl dem Hamburger Korsett⸗Fabrikanten wie dem badischen Filzhut⸗Fabrikanten ihr wohlverdientes Mißgeschick und bedauern nur, daß unser Marken⸗ schutzgesetz nicht auch solche Bestimmungen enthält, die es gestatten, jeden Industriellen, der seine Fabri⸗ kate auf diese Weise unter auf Täuschung des kaufen⸗ den Publikums berechneter falscher Flagge verkauft, auch ohne daß ein Antrag irgend eines Beschädigten vorliegt, ohne Weiteres zur strafgerichtlichen Ver⸗ antwortung zu ziehen; es ist ja leider nur zu wahr, daß das Ausland in solchen Dingen gewohnt ist, die Gesammtheit der deutschen Industriellen für das ge⸗ wissenlose Freibeuterthum einzelner derselben verant⸗ wortlich zu machen.

Industrie⸗Blätter. Wochenschrift für ge⸗ meinnützige Erfindungen und Fortschritte in Gewerbe, Haushalt und Gesundheitspflege. Herausgegeben von Dr. E. Jacobsen (R. Gaertner's Verlag, Berlin SW., Schönebergerstr. 26). Nr. 40. Inhalt: Kefirferment und Kefirgetränk. Ver⸗ gleichende Untersuchung über die Eigenschaften des kaukasischen und des amerikanischen Erdöles. Ueber Wundbehandlung in alter und neuer Zeit. Be⸗ kanntmachungen. Geheimmittel. Antifebrin, ein neues Fiebermittel. Kadaverdünger, ein neues Düngemittel von R. Schroeder, Berlin. Neue Methoden der Fensterglas⸗Fabrikation. Fehler⸗ grenze der Gewichte. Ueber die Wirkung von Koch⸗ salzlösung auf Seife. Ueber den Zuckergehalt von Gerste und Malz. Färbung der Zellen des Thier⸗ und Pflanzenkörper“. Deutsche Reichs⸗Patente. Esbach's Albuminometer. Gouttes japonaises, Mentholstifte. Salol und Jodol. Werth⸗ bestimmungen der Chinarinden. Entfärben von Carnaubawachs.

Deutsche Färber⸗Zeitung. Centralorgan der Färber, Drucker, Appreteure, Bleicher und Wäscher. Organ der verein. Innungen der Färber und deren verwandten Gewerbe Deutschlands. (Julius Bloem in Dresden). Nr. 28. Inhalt: Die Beschaffenheit der Jutefaser. Das Bleichen und Färben von Stroh. Verbands⸗Nachrichten. Farbwaaren⸗Bericht. Allgemeine Notizen. An⸗ zeigen.

Gewerbeblatt für das Großherzogthum Hessen. Zeitschrift des Landesgewerbvereins. (Darm⸗ tadt, in Kommission bei L. Brill.) Nr. 40. Inhalt: a. Hauptblatt: Generalversammlung der Mitglieder des Landesgewerbvereins zu Offenbach am 25. August 1886 (Schluß). Wirthschafts⸗Buffet mit Pressionsaufsatz (mit Abbildung). Verschie⸗ dene Mittheilungen: Schwarzer Lack, um glanzlose, körnige Schultafeln herzustellen. Ueber Regenera⸗ tion verbrannten Stahls. Entfernung von Rost⸗ flecken aus Marmor. b. Anzeiger: Preisaufgaben. Uebereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und Serbien wegen gegenseitigen Markenschutzes.

Innungszwang in Oesterreich.

Norddeutsche Brauer⸗Zeitung. (Berlin.) Organ des Leipziger Bezirksvereins vom Deutschen Brauerbunde, des Thüringischen Brauervereins u. s. w., sowie des Hopfenbauvereins zu Neutomischel und der Sektion VI. Berlin der Brauerei⸗ und Mälzerei⸗ Berufsgenossenschaft. Nr. 55. Inhalt: Zur Versicherungspflicht der Kleinbetriebe und Unfallgefahr derselben. Die Brauerei⸗Convention der Vereinig⸗ ten Staaten von Nord⸗Amerika. Wie man'’s machen soll! II. Kohlensäure⸗Kältemaschine „System Raydt“. (Mit Abbild.) Verkehr mit dem Auslande. Bremen'’s Bierexport. Patent⸗ liste. Reichsgerichts⸗Entscheidung. Handels⸗ register. Nach dem Jahresbericht der Handels⸗ kammer zu Halle a. S. Nach dem Jahresbericht der Handelskammer zu Hagen. Anfragen und Ant⸗ worten. Stettiner Schiffsliste pro Oktober 1886. Hopfenbericht. Marktbericht. Konkurs öffnungen. Vermischtes. Geschäfts⸗ und Arbei markt. Inserate.

Thonindustrie⸗Zeitung. (Berlin NW. Kruppstraße Nr. 6.) Nr. 40.— Inhalt: Ueber deutsche Steinbauten. Beobachtungen über die Erhärtung von Portland⸗Cement in längerer Dauer. Brief⸗ und Fragekasten. (Anflug an Steinen. Verwen⸗ dung von Chamottesteinmehl in Kapseln. Aus⸗ bildung zum Cement⸗Chemiker.) Allerlei (Handels⸗ kammerberichte von Frankfurt a. O., Elbing, Hagen, Bochum.) Marktbericht des Berliner Baumarkts. Submissionen. Anzeigen. b

Deutsche Schirmmacher⸗Zeitung. (von Hagen und Achtelstetter, Leipzig.) Nr. 19. Inhalt: Geschäftsbericht. Was versteht man unter Werth? Vorrichtung zum Abwischen angelaufener Fenster⸗ scheiben. Bericht über Rohseide. Bericht über halb⸗ und ganzseidene Schirmstoffe. Der Jugend gehört die Zukunft. Kremer's neuer Automat. Schirmglocke mit Billethalter. Zahlungsbedingungen verschiedener Nationen. Nutzen der Inserate. Postwesen. Patentliste: Anmeldung zum Patente. Ertheilung von Patenten. Erlöschung von

batenten. Konkurs. Musterregister. Frage⸗ kasten. Correspondenz. Inserate. Beilage: Das Firmen⸗ und Markenschutzgesetz. Verschie⸗ denes. Die Handelsbedingungen zwischen Deutsch⸗ land und Schweden. Rezepte. Export nach Süd⸗Rußland. Aphorismen aus Hebbel's Tage⸗ büchern. Inserate.

Handels⸗Register.

Die Handelsregistereinträgge aus dem Königreich Sachsen, dem Königreich Württemberg und dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags, bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik Leipzig, resp. Stuttgart und Darmstadt veröffentlicht, die beiden ersteren wöchentlich, die letzteren monatlich. Altona. Bekanntmachung. [32533] Bei Nr. 172 des Firmenregisters, woselbst die Firma Mich. Kleinwort in Altona und als deren Inhaber der Kaufmann Carl August Wesselhoefft daselbst verzeichnet steht, ist heute eingetragen: Die Firma ist erloschen. Altona, den 2. Oktober 1886. Königliches Amtsgericht. Abtheilung IIIa.

Altona. Bekanntmachung. [32534]

Bei Nr. 1755 des Firmenregisters, woselbst die Firma Theodor Kophamel zu Ottensen und als deren Inhaber der Kaufmann Theodor Paul Carl Franz Kophamel daselbst verzeichnet steht, ist heute eingetragen:

Die Firma ist erloschen. Altona, den 2. Oktober 1886. Königliches Amtsgericht. Abtheilung IIIa.

[3253* unter

Altona. Bekanntmachung. In unser Gesellschaftsregister ist heute Nr. 949 die Firma: Ahrens & Nahnsen zu Ottensen eingetragen worden. .“ Rechtsverhältnisse der Gesellschaft. Die Gesellschafter sind die Kaufleute: 1) Friedrich Wilhelm August Ahrens, 2) Paul Gerhard Wilhelm Heinrich Nahnsen, Beide zu Ottensen. Die Gesellschaft hat begonnen am 1886. 1 Altona, den 2. Oktober 1886. Königliches Amtsgericht. Abtheilung III a.

Handelsregister [32713] des Königlichen Amtsgerichts I. zu Berlin. Zufolge Verfügung vom 4. Oktober 1886 sind am 5. Oktober 1886 folgende Eintragungen erfolgt: Die Gesellschafter der hierselbst unter der

Firma: Georg Pfau & Co.

am 1. Oktober 1886 begründeten offenen Handels⸗ gesellschaft (Geschäftslokal: Adalbertstraße Nr. 42) sind der Maurer⸗ und Zimmermeister Georg Fried⸗ rich Pfau und der Drechslermeister Georg August Nazarowsky, Beide zu Berlin. Dies ist unter Nr. 10 151 des Gesellschaftsregisters eingetragen worden.

Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma: H. & R. Vogel

am 1. Oktober 1886 begründeten offenen Handels⸗ gesellschaft (Geschäftslokal: Kochstraße Nr. 3) sind

20. September

Berlin.

der Kaufmann Hermann Vogel und der Kaufmann