1886 / 252 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 26 Oct 1886 18:00:01 GMT) scan diff

Ministerium der geistlichen, Unterrichts⸗ und

Medizinal⸗Angelegenheiten.

ist das Prädikat Profe des ordentlichen Lehrers Dr.

Dr. W. Schaefer, worden.

Die Beförderun . mann am Gymnasium zu Schweidnitz zum

derselben Anstalt ist genehmigt worden.

An der Präparanden⸗Anstalt zu Simmern ist der Lehrer

Wagner als Zweiter Lehrer angestellt worden.

Ministerium für Landwirthschaft, Dom und Forsten.

Der bisherige Bureau⸗Hülfsarbeiter Kiepe

eheimen Registrator, und 1 der bisherige Geheime Kanzlei⸗Assistent eid Geheimen Kanzlei⸗Sekretär beim Ministerium schaft, Domänen und Forsten ernannt worden.

Dem Dozenten an der Technischen Hochschule 0

Oberlehrer an

ür Landwirth⸗

antheilsvolle Erkl vor, daß die Hoffnun

auch Großbritanniens gerechtfertigt

Worth⸗

Fachmänner darf dasselbe

wartet werden. 5 1 1 . Frankreich hat seinen Beitritt noch nicht definitiv erklärt, m

ist aber durch drei Delegirte von

Range auf der Konferenz ve Wir bringen demnächst das vollständige

Delegirten und weitere Berichte ü

Nach entsprechenden

vertreten.

Konferenz.

änen

erlitt im Jahre 1 halb wider ur Zahlung einer Jahresrente

ist zum

rich zum

Bekanntmachung.

Nach Vorschrift des Güsches vom 10. April 1872 (Gesetz⸗Samml. vom 30. August 1886 wegen

S. 357) sind bekannt gema 8 1) das Allerhöchste Privilegium 1 Ausfertigung auf den Inhaber lautender Anleihescheine des

verbandes von Pommern im Betrage von Amtsblätter

der Königlichen Regierung zu Stettin Nr. 41, S. 264, ausgegeben Köslin Nr. 40 S. 229, aus⸗ S. 200, aus⸗

den 8. Oktober 1886, der Königlichen Regierung zu gegeben den 7. Oktober 1886, der Königlichen Regierung zu Stralsund Nr. 40 gegeben den 7. Oktober 1886; 2) das Allerhöchste Privilegium vom 21. September lautender Anleiheschein

Ausfertigung auf den Inhaber

Myslowitz im Königlichen Regierung zu Oppeln Nr. 42 S.

15. Oktober 1886.

2 000 000 durch die

Betrage von 200 000 durch das Amtsblatt der 283, ausgegeben den

Provinzial⸗

1886 wegen e der Stadt

Bekanntmachung.

Der unterm 22. April bezw. 29. Mai d. J nehmigten fünf Apotheken⸗Neuanlagen

den nachbenannten Apothekern zuertheilt:

für die Stadt

1) die Neuanlage in der Ackerstraße und zwar nahe der Inva⸗ ße dem Apotheker Hugo Gustav Albert von Brockhusen zu

lidenstra Berlin,

Krautstraße dem Apotheker Gustav Jonas zu Berlin, 8 3) die Neuanlage am Teutoburger Platze Kreuzung der Fehrbelliner⸗ August Mauritius zu Köln a. Rh, 4) die Neuanlage am Büschingplatze und Büschingstraße dem zu Köln a. Rh.,

5) die Neuanlage an der Ecke der Möckern⸗ und Teltowerstraße

em Apotheker Max von Jacubowski zu Aachen. Berlin, am 22. Oktober 1886.

Königliches Polizei⸗Präsidium.

Freiherr von Richthofen.

8 8

Herr Ober⸗Präsident der Provinz Brandenburg hat die durch Erlaß vom 16. d. M.

2) die Neuanlage an der Kreuzung des Grünen Weges und der

2 und zwar an der Zund Christinenstraße dem

zwar im Zuge der Apotheker Ernst Theodor Herrmann Schmeidler

Berlin ge⸗

Apotheker

Nichtamtliches. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 26. Oktober.

burg meldet, an dem gestrigen Jagen 19 Stück Hochwild und 9 Sauen.

Nach der Rückkehr fand um 5 r das Diner statt. reise Sr. Majestät des

Kaisers in Begleitung Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen

Heute Vormittag erfolgte die A

Heinrich. Auf dem Bahnhofe sprachen Se. Majestät Direktor und dem Bürgermeister nochmals Heute Mittag 1 ½ Uhr sind Se. Wohlsein hier wieder eingetroffen. 11“ u“

1“ .“

das Justizwesen und für Elsaß⸗Lothringen, di Ausschüsse desselben für Handel und wesen, sowie der Ausschuß für Justizwesen Sitzungen.

Am Mittwoch, den 27. Oktober, wird des Herrenhauses die „Allgemeine er Ninister Dr. von Goßler eröffnet werden.

Schon seit 1864 bestand eine internationale der Erdmessungsarbeiten, welche „Mitteleuropäi che“, zuletzt den Namen Gradmessung“ führte.

Diese Organisation

mäßige Grundlagen ihren Schlußstein nur 8 es

Mit dem im vorigen Herbst im höchsten Greisen⸗ alter erfolgten Tode dieses ehrwürdigen Mannes waren daher

ihres allgemein verehrten Begründers,

Dr. Baeyer.

wesentliche Grundlagen der bisherigen Vereinba geworden, so daß es nun erforderlich wurde, Organisation, welche bei den Vermessungsarbeiten

immer einmüthiger als nützlich, ja unentbehrlich erkannt worden

ist, eine neue, von persöͤnlichen Verhältnissen Grundlage zu schaffe Dies c

Se. Majestät der

Kaiser und König nahmen, wie „W. T. B.“ aus Blanken⸗ Theil und erlegten

Allerhöchstihren

Dank für den bereiteten, überaus warmen Empfang aus. Majestät im allerbesten

Die vereinigten Ausschüsse des Bundesraths

Verkehr und für Justiz⸗

nternationalen Erdmessung“ durch den Staats⸗ anfänglich den „Europäische

hatte aber ohne eigentliche vertrags⸗

n. t, unter Aufrechterhaltung der centralen Stellung

dem Kreis⸗

e vereinigten

hielten heute

hier in den Konferenz

Organisation Namen

der Person Generals

rung hinfällig für die ganze aller Nationen

unabhängige

Berlins als des Sitzes des Centralbureaus der Erdmessung,

und unter gleichzeitiger Stärkung der leitenden

Stellung der

internationalen, sogenannten Permanenten Kommission, durch

Verhandlungen mit den Regierungen der bisher betheiligten

Staaten in erwünschtem Umfange elungen.

Die bevorstehende Konferenz ist dazu berufen, auf der

neugewonnenen Grundlage

nunmehr die Fortführung der wissenschaftlichen Arbeiten kräftigst zu organisiren.

Arbeiter gegen Schadenersatzes vers

habe, sei nach anspruch

Köln verworfen und die wurde vom Reichsgericht, 24. September d. J., dend ausführte:

Der in der Kesselfabrik von seinen Arbeitgeber a

äter verurtheilt wurde

sicherungsgesellschaft a. G. „Pror Unfälle und sich für den vollen Betrag des a

ichert, welchen er nach der bestehenden gesetzlichen Haftpflicht für die bei seinem Fabrikunternehmen vorkommenden Tödtungen ter zu leisten ver der von P. an den Uebernahme der ferne rungsgesellschaft aber ab, Gewerbeordnung auferlegten Verpflichtung nicht nachgekommen und auch deshalb verurtheilt bestehe keine Ersatzpflicht; denn stimme: „Die Versicherung bezie welche herbeigeführt worden sind durch Kriegsereignisse, bürger⸗ liche Unruhen, oder grobes Verschulden daß die Letzteren verabsäum oder der Gesundheit ihres durch Gesetze oder einrichtungen und aufrecht zu erhalten.“ vom Landgericht zu Köln am 17. antrage verurtheilt. S dieser Instanz ferner ge vom 5. August 1885 zu 1764 aufgefordert worden;

und

weil P

durch Vorsatz der

erloschen;

Geschäftsplans unter Anwendung und 1156 des Bürgerl. Ges.⸗B.

Verletzung spezieller Gesetze ständigen Behörde, oder in ein destens culpa lata in

und entzieht sich daher der Nachp betreffend die Nichtzahlung des von 1764 ℳ,

des bezogenen §. 41 entgegen, der rechtzeitigen Zahlung von

ist daher durch die Entscheidung eine Verurtheilung nur mit der

bringen sei.“ Die im Reichs⸗Eisen

ergebnisse September d. J. ergiebt für schon waren einer Gesammt⸗Betrie Daten: Eröffnet wurde am Trachenberg —Herrnstadt 24,50

und zur Vergleichung

war im Monat September Betriebslänge

höher und bei 28 Bahnen

als in demselben Monat des

aus des Etatsjahres bis Kilometer Betriebslänge 25 975,24 km höher un 6435,904 km (darunter länge) geringer als

bahnen, ausschließlich

sammte konzessionirte 30 405 000 tammaktien

und die Länge derjenigen S bestimmt ist, 270,21 km, so entfallen.

sammte konzessionirte An

entfallen.

Der Königlich sächsisch bevollmächtigte Minister

wieder übernommen.

Wilhelmshaven, 25. englische Panzergeschwa iesige Rhede wieder verlasse

Von den bisher betheiligten Staaten ist nur Großbritan⸗

nien auf der Konferenz noch nicht vertreten, 1“ e. ö1““ 8

doch liegen so

englischen Küste eingeschlagen.

ärungen bedeutender englisch ma g auf eine baldige definitive Betheiligung

Aeußerungen 1 von den Vereinigten Staaten er⸗

ber die Verhandlungen der

881 eine Körperverletzung und klagte

bunden sein würde. Verletzten geleisteten Zahlungen ren Jahresrenten

worden sei. Fü⸗ s Geschäftsplans be⸗ noch eine dritte Vorlage zugehen, welche die Bestreitung der Kosten der Ju⸗ stizverwaltung sowie die Behandlung

der Ueberschüsse . llen und Tabacksteuer ꝛc. nach Ablauf der hierüber für die Zeit von

Johannis 1882 bis 1887 trifft.

der Versicherungsnehmer, oder dadurch, t haben, die zur Sicherheit des Lebens Personals oder fremder Verordnungen vorgeschriebenen

Vorsichtsmaßregeln zu treffen oder wirksam Die Versicherungsgesellschaft wurde

ie ergriff die Berufung und machte in ltend, Kläger sei durch Ausschreiben r Zahlung eines Nachschusses von da er denselben nicht geleistet §. 41 des Nachtragsstatuts der Entschädigungs⸗ die Kompensation dieser Forderung mit dem Klageanspruch sei ausgeschlossen, da die Letztere erst durch Beendigung des gegenwär

rufung der Versicherungsgesellschaft wurde vom O.⸗L.⸗G. zu dagegen von ihr eingelegte Revision

II. Civilsenat, durch

tigen Prozesses

zurückgewiesen, „Der Berufungsrichter legt den §. 2 des

Absicht der Vertragschließenden der Versicherungsnehmer seines

Anspruchs nur dann verlustig we oder

sich des Unternehmers seinen Grund habe. eine Verletzung gesetzlicher Auslegungsregeln

steht der bei der Verhandlung 2. Instanz ver⸗ lesene und in den Entscheidungsgründen angegebene Inhalt nach

Erlöschen der Rechte des Versicherten aus dem Vertrage, dern nur das Ruhen derselben zur Folge hat.

die Urtheilssummen die Nachschußforderung in Anrechnung zu

Ersten Beilage veröffentlichte Uebersicht der deutscher Eisenbahnen

im entsprechenden Monat des Vorjahres im Betriebe gezogen werden konnten, mit slänge von 32 411,18 km, nachstehende

Direktion Breslau). Die Einnahme aus allen Verkehrszweigen

bei 34 Bahnen mit zusammen mit zusammen

(darunter 4 Bahnen mit vermehrter Betriebslänge) niedriger

allen Verkehrszweigen war in Ende September d. J. auf ein bei 34 Bahnen mit zusammen bei 28 Bahnen mit zusammen 5 Bahnen mit vermehrter Betriebs⸗ in demselben Zeitraum des Vorjahres. Bei den unter Staatsverwaltung stehenden Privat⸗ der vom Staat für eigene Rechnung verwalteten Bahnen, betrug Ende September d. Anlagekapital 76 Stammaktien, und 27 440 000

Bei den unter Priva

den Privatbahnen betrug Ende September d. J 591 742 829

84 496 150 Prioritäts⸗ Prioritäts⸗Obligationen), für welche dieses Kapital auf je 1 km 155 076

(309 016 550 Stammaktien, Stammaktien und 198 230 129 und die Länge derjenigen Strecken bestimmt ist, 3815,83 km, so da

Graf Bergen ist nach Berlin zurückgekehrt und hat die Geschäfte

veh.

englischer Fachmänner

ist. nordamerikanischer urn

hohem wissenschaftlichen Verzeichniß der

H

1 P. beschäftigte Arbeiter K. (Meckl. Anz.) macht Folgendes bekannt: der Einzug Sr. Hoheit mit Höchstseiner Gema hlin stattgefunden haben wird, ist am 13. November eine Cour bei den hohen und ein Diner im Großherzoglichen

dieser⸗ uf Entschädigung, welcher von Anfangs 300 und .P. hatte bei der Ver⸗ netheus“ zu Berlin seine

Verletzungen seiner Arbei⸗ Die Rückerstattung 1

lehnte die Versiche⸗ der ihm durch §. 120 der

Für diesen Fall ht sich nicht auf Unfälle,

Versicherten, durch Vorsatz

etriebs⸗

Juli 1885 nach dem Klage⸗

liquid werde. Die Be⸗

Urtheil vom indem dasselbe begrün⸗

Art. 278 des H.⸗G.B.

der aus, daß nach der

dahin

rde, wenn der Unfall in einer Anordnungen der zu⸗ schwerwiegenden, min⸗ schließenden Verschulden Diese Auslegung läßt nicht erkennen rüfung. Dem Angriffe, ausgeschriebenen Nachtrags

nem

welchem die Unterlassung Fälligkeitsterminen nicht b on⸗

Die Beklagte nicht beschwert, da dieselbe Maßgabe ausspricht, daß auf

bahnamt aufgestellte, in der Betriebs⸗ den Monat

für welche auch

die 62 Bahnen,

15. September die Strecke km (Königliche Eisenbahn⸗

auf ein Kilometer 7294,15 km 25 117,03 km

ö. F.

Vorjahres. Die Einnahme der Zeit vom Beginn

8 das ge⸗ 49 900 18 204 900 Prioritäts⸗ Prioritäts⸗Obligationen),

trecken, für welche das Kapital

daß auf je 1 km 281 447 tverwaltung stehen⸗ J. das ge⸗

lagekapital

e außerordentliche Gesandte und und in der

Hohenthal

von

Oktober. (W. T. B.) der hat heute früh 7 Uhr di

Abend zum Besuch M gekommen und im Residenzschloß abgestiegen.

(W. T. B.)

Vorlage, * - 1 *8, Handelsbündnisses, gelangt im Laufe der nächsten Woche

im Abgeordnetenhause zur Berathung. Bericht des Referenten Dr. von

Das

Württemberg. Stuttgart, 25. Oktober. (St.⸗A. f.

W.) Die Herzogin von Edinburg ist mit dem Prinzen Alfred und den Prinzessinnen Marie, Victoria, Alexandra

ad Beatrix von Großbritannien und Irland am Sonnabend der Königlichen Majestäten hier an⸗ Heute Nach⸗ ittag hat die Herzogin Stuttgart wieder verlassen.

Ludwigsburg, 23. Oktober. Fürst Nikolaus zu ohenlohe⸗Waldenburg⸗Schillingsfürst ä. L. ist n

Waldenburg am 23. Oktober in Folge eines Schlaganfa plötzlich verschieden.

Mecklenburg⸗Schwerin. Schwerin, 25. Oktober. Das Großherzogliche Hofmarschall⸗Amt

Nachdem am 12. November d. J. des Herzogs Johann Albrecht

Neuvermählten Schlosse. Aus Ver⸗ nlassung der Vermählung Ihrer Hoheit der Herzogin

Charlotte von Mecklenburg⸗Schwerin mit Sr. Durch⸗ laucht dem Prinzen Heinrich XVIII. Reuß finden am

Großherzoglichen Hofe

Festlichkeiten statt: am

folgende goldenen Saal, am

5. November d. J. ein Gala⸗Ball im

sowie die 17. November die Trauung in der Schloßkirche und ein Gala⸗ Diner.

Mecklenburg⸗Strelitz. Neustrelitz, 25. Oktober. Gutem Vernehmen nach wird von der dies⸗ eitigen Regierung dem mecklenburgischen Landtage

aus den Reichszöllen und der

abgeschlossenen Vereinbarung be⸗

Oesterreich⸗Ungarn. betreffend die

Wien, 23. Oktober. (Pr.) Die Erneuerung des Zoll⸗ und

Heute wurde der Sochor von dem Aus⸗ gleichs ausschuß entgegengenommen und vollinhaltlich ge⸗

nehmigt. 26. Oktober. (W. T. B.) Die aus Anlaß des 25jährigen Jubiläums des Erzherzogs Karl Ludwig als Chef, des Ostpreußischen Ulanen⸗ Regiments Nr. 8 hier eingetroffkene Deputation des Regiments ist heute Mittag von dem Erzherzog empfangen worden. Schweiz. Zürich, 25. Oktober. (N. Zürch. Ztg.) Der Voranschlag für die Einnahmen und Ausgaben der Eidgenossenschaft im Jahre 1887 weist folgende Ziffern auf: Einnahmen: IJ. Ertrag der Liegenschaften und Kapitalien: Liegenschaften 219 903 Fr., Kapitalien 916 692 Fr., Summa 1 136 595 Fr. II. Allgemeine Verwaltung: Bundes⸗ kanzlei 13 500 Fr., Bundesgericht 8000 Fr., Summa 21 500 Fr. III. Departemente: Politisches 15 000 Fr, Inneres 67 000 Fr., Justiz und Polizei 200 Fr., Militär 3 557 978 Fr., Finanz und Zoll: Finanz⸗ verwaltung 2 989 500 Fr., Zollverwaltung 21 000 000 Fr, Handel und Landwirthschaft 174 400 Fr., Post und Eisenbahn: Postverwaltung 20 171 000 Fr., Telegraphenverwaltung 3 044 200 Fr., Eisenbahnwesen 25 000. Fr., Summa 51 044 278 Fr. IV. Unvorhergesehenes 1627 Fr. Total der Einnahmen 52 204 000 Fr. Ausgaben: I. Amor⸗ tisation und Verzinsung des Anlehens 1 867 900 Fr., II. Al⸗ gemeine Verwaltungskosten: Nationalrath 206 000 Fr. Ständerath 13 500 Fr., Bundesrath 85 500 Fr., Bundeskanzlei 321 700 Fr., Bundesgericht 153 400 Fr., Summa 780 100 Fr. III. Departemente: Politisches 382 600 Fr., Inneres: Abthei⸗ lung Inneres 916 140 Fr., Abtheilung Bauwesen 3 433 550 Fr. Justiz und Polizei 68 100 Fr., Militär 18 322 996 Fr., Finanz und Zoll: Finanzverwaltung 1 845 200 Fr., Zollverwaltung 2 009 700 Fr., Handel und Landwirthschaft: Handel, Industric, Gewerbe 408 900 Fr., Landwirthschaft 574 980 Fr., Forst, Jagd und Fischerei 127 300 Fr., Versicherungswesen 46 140 Fr. Post und Eisenbahn: Postverwaltung 18 669 000 Fr., Tele⸗ graphenverwaltung 2 949. 000 Fr., Eisenbahnwesen 141 650. Fr Summa 49 895 256 Fr. IV. Unvorhergesehenes 10 744 F. Total der Ausgaben 52 554 000 Fr. Muthmaßlicher Ausgabenüberschuß 350 000 Fr.

Großbritannien und Irland. London, 24. Oktober (A. C.) Ein soeben veröffentlichter parlamentart⸗ scher Ausweis der Operationen unter den ver⸗ schiedenen irischen Landankaufs⸗Gesetzen ergiebt, daß unter Lord Ashbourne's Akt in der Zeit vom 14. Augut 1885 bis zum 24. September d. J. 3783 Darlehen im V⸗ trage von 1 826 139 Pfd. Sterl. beantragt, und davon 2 in Höhe von 1 250 398 Pfd. Sterl. bewilligt wurden.

Aus Birma wird berichtet:

Rangun, 22. Oktober. In Zebingyee, südöstlich von Mnr⸗ dalay, ist innerhalb des Distrikts der Shan⸗Hügel ein Militärpoften errichtet worden, dem andere Posten im Shan⸗Lande bald folge sollen. Die Unterhandlungen mit den Shan⸗Chefs nehma einen befriedigenden Verlauf. Die Regierung giebt den Cbet die Zusicherung, daß ihre Rechte und Privilegien ebens vollkommen respektirt werden würden, wie sie es in de besten Zeiten der birmanischen Monarchie waren; sie besteht ate darauf, daß sie britische Oberhoheit anerkennen müssen. Der Thita Tsanbwa, einer der mächtigsten Shan⸗Chefs, dem vor einigen Jabhun beim Besuche Ranguns der Prozeß gemacht wurde und der zum Tede verurtheilt ward, weil er einen seiner Diener erschossen hatte, der abt später von der Regierung begnadigt wurde, hat einen Brief in dal⸗ baren Ausdrücken geschrieben. Er sagt, daß er freudig die britische Offiziere willkommen heißen werde, und daß er auch andere Sia dränge, sich zu unterwerfen. Man hat beschlossen, Mr. Pilcher 9 einer starken Eskorte als Kommissär nach den Shan⸗Staate! zu senden. Wenn diese Staaten erfolgreich einverleibt werden, dan werden die britischen Grenzen bis zu den chinesischen und andem civilisirten Grenzen ausgedehnt werden. Die bewaffnete Recogno⸗ cirungskolonne nach den Rubinenbergwerken ist ca. 30 Mellg vorgerückt. Mr. B urgeß beseitigt energisch die Mißbräuche, wele Verwaltung und in der Polizeimacht in Mandals

Mandalay

bestanden. nähert sich nunmehr stetig ordnungsmäfile

Zuständen. .. Bill Sydney (Australien), 23. Oktober. (R. B.) Eine Bir⸗ welche eine Anleihe von über 3 000 000 Pfd. Sterl. sar⸗

e tionirt, sowie die Appropriations⸗Bill für das Jahr 18.

r. wurden in beiden Häusern der Legislatur angenommah

und die Richtung nach de

Die Vertagung des Parlaments von Neusüdwales findet,

8

27. d. M. statt. Neuerdings sind in hi 6

igs sind in hiesiger Stadt 8 tings ˖—V worden, in denen Resolütionen 82 An⸗ nahme gelangten, welche über das jetzige Parlament den

Stab b ös E und den Gouverneur zur Auflösung desselben

Frankreich. Paris, 23. Oktober. (Köl 8. van dem Ccelns. ebe die Frer „mitgetheilten Nachrichten ü lauten nicht ungünstig. Dagegen shnüchen 1 Madagafsge Hinterindien, namentlich aus Kambodscha und von der nordwestlichen Grenze Tongkings, derart, daß man es nicht für unmöglich hält, daß binnen Kurzem einige Verstärkungen abge⸗ sandt werden müssen. Wie verlautet, wird General Boula hüer. falls seine Kredite für die neue Ausrüstung der Armee nicht während der Budgetberathungen bewilligt werden, einen besonderen Gesetzentwurf über die Sache bei der Kammer einreichen. Gegenwärtig läßt der Kriegs⸗Minister acht Generalstabsreisen in verschiedenen Gegenden aus⸗ führen, um die Generalstabsoffiziere mit dem Dienst im Kriege vertraut zu machen. Die Offiziere reisen in bürgerlicher Tracht zu Wagen; jede Reise dauert zwölf Tage 24. Oktober. (Köln. Ztg.) Der Präsident Grévy empfing gestern den Herzog von Leuchtenberg. Der Ad miral Lafont, der bisherige Befehlshaber des franzö⸗ sischen Mittelmeer⸗Geschwaders, hat sich in einer Unterredung 88 he gegen die Vermehrung der Torpedo⸗ ie der Marine⸗Minister Aube sie erstrebt, aus⸗ (Fr. C.) Nach den letzten Postberichten aus T 3 narive (Madagaskar) haben sic üchten zwischen der Regierung der Hovas und dem General⸗ Residenten Le M. yre de Vilers erheblich gebessert. Letzterer habe keineswegs ein Ultimatum gestellt, wie die Zei⸗ tungen der Insel Réunion gemeldet hatten, sondern nur der Regierung klar gemacht, daß die Anleihe durch Ver⸗ mittelung der englischen Bank Kingdon keine Aussicht auf Erfolg haben werde, und daß die Franzosen Tamatave nicht räumen würden, solange die Regierung eine dem französischen Einflusse feindselige Politik verfolge. Bei der Rückkehr von einem Ausfluge in die Umgegend von Tana⸗ narive habe Le Myre de Vilers die Lage völlig geändert ge⸗ funden und sofort die Konzession der Anleihe und des Tele⸗ graphen, die Absendung einer Gesandtschaft nach Frankreich .““ vernünftige Abgrenzung der Diego⸗Suarez⸗Bai

1 Portugal. Lissabon, 18. Oktober. (P. C.) Der König Dom Luiz ist nach nahezu zweimonatlicher Ab⸗ wesenheit von seinem Lande Ende September in Lissabon ein⸗ getroffen. Der König war während seiner Reise Seitens aller Höfe, welche er besuchte, mit Zeichen der Sympathie und Achtung für seine Person sowie für Portugal aufgenommen worden. Der portugiesische Hof befindet sich noch in Caseaes 5 hüche e der Königin Donna Maria Pia ge⸗ eiert wird. Die letzte Post aus West⸗Afri 1 . 11““ tzte Pos West-⸗Afrika brachte fol⸗ Am 20. September wurden die Arbeiten zur Herstellung einer Brücke über den Fluß Katumbella in Angriff genommen und in Kazengo wurde eine Brücke über den Karinga, durch deren Bau der Gemeinde Ambaka bedeutende Vortheile erwachfen, dem zffentlichen Verkehr übergeben. Die Arbeiten beim Bau der Eisenbahn zwischen Loanda, und Am baka werden mit großem Eifer betrieben; bis jetzt sind bereits 25 km ausgebaut. Zwischen Benguela und Katum⸗ bella wurde eine Telegraphenverbindung hergestellt, was allerdings jene Eingeborenen, die bisher als Briefträger zwischen diesen beiden Punkten verwendet worden waren, in Aufregung versetzt. Am Kap Verde, wo seit einigen Jahren Regenmangel berrschte, dessen Folge eine empfindliche Theuerung der Lebersmittel war stellte sich heuer ausgiebiger Regen ein, so daß man eine sehr günstige Ernte erwartet. Eine Anzahl von Negern, welche zu Beginn dieses Jahres in Inhambaue (Mozambique) für den Dienst des unabhängigen Congostaats engagirt worden waren, haben diesen Dienst verlassen und sich nach Ang ola geflüchtet. Die Kaufleute im Con gostaat hatten bei der Regierung in Brüssel gegen die hohen Exporttarife im Congostaat, sowie gegen die bedeutenden Gebühren, welche für die Eintragung von Grundeigenthum zu leisten sind Vorstellungen erhoben; dieselben blieben jedoch erfolglos, was unter den ge⸗ nannten Kaufleuten lebhafte Unzufriedenheit hervorrief. Unter den etigen Nachrichten ist namentlich jene von Wichtigkeit, daß der „Regulo von Mussaminga sich zum Vasallen des Königs von Portugal erklärt hat. Dieser Fürst hat in dem Gebiet der Bai 16” Tu ngue, von der ein Theil bereits durch die Portugiesen be⸗ se v ie gen Einfluß. Die Kaffeepflanzungen in Timor haben nnh nece entwickelt, und man erwartet eine außer⸗ Rumänien. Bukarest, 25. Oktober. (W. T. B.) Ein Te egramm der „Agence Havas“ meldet: „Nach hier ein⸗ Pganges Depeschen aus Calafat, vom heutigen Tage, ist in

ompalanka (Bulgarien) am 23. d. ein Komplot zum Sturz der Regentschaft entdeckt worden. Das ct der Verschwörung war der Militärkommandant

otavoff. aus Widdin entsandte Compagnien nahmen den Kommandanten gefangen, die übrigen Theil⸗ nehmer an dem Komplot entkamen.“

8 Serbien. Nisch, 26. Oktober. (W. T. B.) Ueber 16 Wiederherstellung freundschaftlicher und Pb Beziehungen zwischen Serbien und Fn garien ist durch den Minister des Auswärtigen, 111“ und den bulgarischen Delegirten ööe gestern eine Vereinbarung getroffen worden. Nre⸗ d 8 Stransky s zum diplomatischen veepnehn Bulgariens wurde von der serbischen Regierung

bc und Polen. St. Petersburg, 26. Oktober. 8 „9.) 2 Heute Vormittag ist der nachstehende, vom G Oktober datirte Kaiserliche T agesbefehl an hatein . und die Flotte veröffentlicht worden: „Heute Petersburg die feierliche Enthüllung des Denkmals für statt T der Türkei in den Jahren 1877 und 1878 Enl b- en. Möge dieses Denkmal für ewige Zeiten an die e eugnung und den Heldenmuth der Krieger erinnern, ruschchernit Gottes Hülfe die russischen Fahnen und den eeethan kamen mit neuem Ruhm bedeckt haben. An diesem 8g age wende ich mich an Euch, Heerführer, Admirale, Offi⸗ 1 e und Matrosen meiner tapferen Armee und helden⸗ li 88 979 Flotte, um Euch zu sagen, daß ich Eurer unerschütter⸗ R 1 e vertraue, daß ich stolz bin auf Eure dankerftehaten, und daß ich gemeinsam mit ganz Rußland ten Herzens Eurer hohen Verdienste um Thron und iene gedenke. Mögen diese Angedenken als Unterpfand ihe u ür meine und des ganzen russischen Volkes unveränder⸗ iche Ueberzeugung, daß in allen Prüfungen, mit welchen

Gottes Vorsehung Rußland in Zukunft heimsu

lands Armee und Flotte stets auf 25 7 Flache, ac. Heldenmuthes und des unverwelklichen Ruhmes verbleiben werden, welche von unseren Vorfahren erworben und vor unseren Augen würdig behauptet und gefördert wurden.“

Dänemark. Kopenhagen, 26. Oktober g beiden Fraktionen der Linken des F-üethino2 ha en sich auf ee der Fraktion Berg gestern über ie Bildung einer Gesammtpartei unter der Bezeichnun „Linke des Reichstags“ geeinigt; der Beitritt der Linken des Landsthings soll ebenfalls zu erwarten sein. 3

Zeitungsstimmen.

In der „Danziger Allgemei lese 16 1 einen Zeitung“ lesen wir Z und aktive Staatspolitik: b läͤngs er Fabrikant und Reichstags⸗Abgeordnete Fritz Kalle hat un⸗ lang in der „Gegenwart“ einen bemerkenswerthen Aufsatz veröffent⸗ Utenr nfe chems er seh be Ursache und Behandlung der Welt⸗ 8 ausspri und insbesondere den Angriffen entge detrise aussn Ang entgegentritt

französische teihl hgs hhen Heet Beaul irzlich gegen „Schutzzollpolitik“ und Staats

8 n . 5.,0, Staats⸗ fonüaligans Der französische Freihändler glaubte

.“ hwächung der industriellen Absatzkrise den. Schutz⸗ 8 in jeder Form bekämpfen und der Staatsregierung dringend 8 E1 sich in —— Gang der wirthschaftlichen

Entwickelung einzumischen. Die Anstrengung der Industrie sei hauptfachtich uf nesltern gung der Industrie sei dann

ttsäch igere Erzeugung zu richten, damit die groß

Massen im Stande sei 8 Käufer auf E1“

. 8 seien, als Käufer aufz d d Nüisdn - f fzutreten und dadurch den 9 s

ie Kalle’'sche Abhandlung findet die Hauptursache der gegen⸗ Welthandelskrise in der von Leroy⸗Beaulieu geleugneten 1“ Nach 8 ist Besserung des augenblicklichen

ndes bald zu erwarten, weil in den letzten J

5 ba arten, wei zten Jahren wenig ne 1“ entstanden sind und von den heeneweni Sheie Betrieb eingeschränkt, einige sogar ganz eingestellt haben b 5 Druck der Krise erfolgende Abnahme der Erzeugung

5 das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch herstellen es wird, wenn wir uns diesem Gleichgewichtszustand nähern und 1 übermäßigen Lager abnehmen, auch der Handel wieder I 1gt.e Snt. Lebhafrigkeit geben. Freilich G Kalle, daß die dur eberproduktion hervorgerufe is

aubt Kalle, ; enen Krisen

P hisftse b werden als früher; daß wir vielleicht

mehr, jedenfalls auf einen langen Zeitrar

ig m j langen Zeitraum hinaus nicht einen „Zustand dauernden Gleichgewichts zwischen b1“ haben 1. weil der Fortschritt des Maschinen⸗

betriebs un er Verkehrsmittel die Waarennachf stets ü fünefh Waarennachfrage stets über⸗

Angesichts dieser Thatsache konnten folg d Ungesic ) . gert Kalle nur ganz

LE1“ Menschen die Forderung aufstellen: der Staat solle sich jeder Wirksamkeit enthalten. Mehr als leichtsinnig würde 8 Staatsmann handeln, der mit verschränkten Armen zusähe, wie 8 großen nationalen Produktionszweige heute durch diese morgen durch jene, zufällig vielleicht sogar nur vorübergehend unter be⸗ x günstigen Umständen arbeitende ausländische Konkurrenz zu

Grunde gerichtet werden, indem ihnen selbst der einheimische Markt Feneenet . Jede große Nation produzirt in erster Linie für sich sfüoft; fes cctss Fuf bie h ton so geht sie ihrem wirthschaft⸗

8 zialen Ruin entgegen, denn der Arbeitsmangel, der jetz nur örtlich und zeitweilig eintritt, wird 11“ nur ört 8 b , wird dann allgemei d daue Gilt dies von jedem Volke h“

G olke, so gilt es ganz besonders s

b . von 1 V gan s von dem ras sich ba deutschen, das mehr noch wie andere der Oem kasch Ibvb um die machsende Zahl der Reichs⸗

hörigen zu beschäftigen. „Wir Deutsche müssen . /ßer

hörigen zu. häftigen „Wir De unsere große 11“ unsere metallurgische und Lerbi⸗

strie so weit durch Zölle schützen, daß sie nicht imis e1111“ daß sie nicht vom heimischen

P rden, daß sie bei rationellem Betriebe ei

karkte ingt werden, daß. Betriebe einen guten Arbeitslohn, eine mäßige Kapitalrente und einen genügenden Unter⸗ nehmergewinn abwerfen.:

8 In diesen Darlegungen des nationalliberalen Abgeordneten sind Han 1 die Ziele der heutigen deutschen Zollgesetzgebung, sowie 8 W Grenzen geschildert, und es ist erfreulich die Nothwendigkeit und Verdienstlichkeit dieser neueren Ges so klar und unttmwunden von einem Mitgli E111““

b n einem Mitglied de Partei anerkannt zu sehen. 8 v

Die „Neue Reichscorrespond schreibt ü— die Grundlosigkeit des LEC1““ ““ Jahe n bnih Ffälic, an der Entwickelung des Verkehrs im letzten

ahrzehnt gezeigt haben, wie wenig Anlaß in Wahrheit zu einer Peisih ee Biieeeg der Wipigfäcg telt. Deutschlands .“ dort gegebenen Daten noch dahin ergänzen können, daß mar E Besitz an ausländischen E1“ 2nhig”4 N illiarden Mark schätzt, während wir dem Auslande kaum den zehnten Theil dieser Summe schulden, so wird es auch von Interesse sein u verfolgen, wie sich diese Entwickelung vor und nach der Wirthschafts⸗ reform von 1879 gestaltete. Wir finden bei dem Personenverkehr auf den Bahnen in den sechs von 1879 bis 1884/85 vergangenen Jahren eine Vermehrung von 6,15 auf 7,7 oder um 1,55 Milliarden Hersonen⸗ kilometer, das ist um mehr als 25 %, des Güterverkehrs von 11,9 auf 15,56 oder um 3,56 Milliarden Tonnenkilometer oder beinahe 30 %. In den sechs vorhergehenden Jahren stieg der Personenverkehr dagegen von 5,7 bis 6,15 Milliarden Personen⸗, 9,9 bis 11,5 Milliarden Tonnenkilometer oder nur um etwa 8 und nicht voll 13 % Die Entwickelung des Eisenbahnverkehrs ist mithin in den sechs der Zoll⸗ reform folgenden Jahren eine dreimal stärkere gewesen als in 8c Kleiche 111“ Zeitraume. „Die gesammte Tragfähigkeit der mit Ladung i eutsch 8 eingegangenen Schiffe stieg von 1875 bis 1879g von 5 cenihalen Reg.⸗Tons auf deren 6,64, oder nicht voll 16 %, die gesammte T fähigkeit der beladen ausgegangenen Seeschiffe 41 üf 11,96 Millionen Reg.⸗Tons, oder weniger als 20 %. Von 1879 bis 1884 einschließlich wuchs jedoch die Tragfähigkeit der beladen ein⸗ und aus. gegangenen Seeschiffe von 6,64 auf 9,32 bezw. 4 96 auf 7,13 Mil. lionen Reg.⸗Tons oder nahezu 40 und 44 %, mithin noßezu um 2 ½ mal stärker, als in der letzten Zeit der Freihandelsära Die Zahl der Telegcamme war 1875 1879 einschließlich von 18,2 auf 21,24, oder etwa 17 %, von da bis 1884 aber bis auf 27,58 oder um etwa 40 %, also nahezu 88 das 2 ½ fache der vorhergehenden Periode gestiegen b Die eingegangenen Briefsendungen ergaben von 1875 1879 i Zuwache von 654 auf 794 Millionen oder etwa 21 % stier 8. bis 1884 aber auf 1083 Millionen Mark oder über 34 %— CEndsich ist die Produktion der Steinkohle, dieser Gradmesser der Lebendigkeit der industriellen Thätigkeit und des Verkehrs, in der Zeit von 1879 bis 1884 von 42 auf 57,2 Millionen Tonnen oder um 36 %, in dem gleich langen vorhergehenden Zeitraum dagegen von 36 nur 42 knätn um b 17 % gestiegen. 1 elches Gebiet des Verkehrs man au 2. b zi Fherh nt wenn auch nicht in völlig hchezam Mergleich h h. hebh 1e Fortschritt in der Zeit nach 1879, als in der vor

HGor 8

2* 1Stch Landbote“ bemerkt:

eber die heutigen niedrigen Getreidepreise h ir i

8 G atten wir in I Nummer unseres Blattes eine Notiz aus Darkehmen dit nclebter welcher berichtet wurde, wie die Preise für Getreide derartig gesunken sind, daß die Landleute vorläufig ganz davon abstehen, Cerealien noch 5 den 8S zu bringen. Diese Notiz giebt nun den freihändleri⸗ schen Zeitungen Veranlassung, nachzuweisen: „daß das Sinken der

b jdepPreise 9 s 1 8 8 . : Getreidepreise der schlagendste Beweis sei, wie der Getreidezoll unserer

von 4,17 auf 4,96

Landwirthschaft gar nichts genützt habe“ händler aus dieser Thatsache den Schlu 8 0 ieh eben der Getreidezoll die Schuld 6 g8 nglen. daß gange 2 so haben wir damit doch wohl den untrüglichsten Be⸗ daß die von den Freihändlern seiner Zeit prophezeite „Ver⸗ ,—2 des Brodes des armen Mannes“ in Folge der Zölle nicht 5 xx- ““ Ermöbigung der Brodpreise eingetreten Dan 1 rende Ausland den Getreidezoll überneh

mußte, um Absatz zu behalten, so würde doch folgerichti den Getreidezoll die Lage unferer Getreid 1 d I“ ausländischen noch wesentlich ungünstiger 1272 Msersten ebenüher —- Ausland das Getreide um 8 e- . sie jest —11d liefern hat, als unsere 1öbee v383

Die „Leipziger Wochenschrift Z berichtet:

der Geschäftsgang in unseren großen Spinnerei

eien w ““ ein falsehren mar auch in 2 Verkehr i/ in den Betrieben zur

Sn.z. für diejenigen Gewebe fertig stellen, die 8 Geltung,. sug b und in der That haben Kammgarnspinnereien ihre Produk⸗ 80 bereits auf Monate hinaus vergeben... . Was den Verkehr 82 Branchen betrifft, so sind Kammgarnspinnereien stark und vo es häftigt; Streichgarnspinnereien haben gut zu thun, während Vigognespinnereien nicht diejenigen Aufträge haben, die nöthig sind 8. ihre Werke in volle Thätigkeit zu versetzen. Flachsspinner be⸗ Se Beschäftigung, wohl aber darüber aß. wartenden billige Spreise di reise nach⸗ vaßhn di, zu servwart gen Flachspreise die Garnpreise nach⸗

Wenn die Frei⸗

Eisenbahn⸗Verordnungs⸗B 1. 2 gs⸗Blatt. Nr. 29. J : 8 6 G . 73 nh 8 E Erlaß, betr. den Rang der Königlichen ö und Königlichen Regierungs⸗Baumeister. Vom 11. Okto⸗ 1 8 II des Ministers der öffentlichen Arbeiten: Vom 19. Füe er 1886, betr Ernennung zum Königlichen Regierungs⸗ rer und Königlichen Regierungs⸗Baumeister. Vom 12. Ok⸗ 0 e“ an höhere Beamte 16. Oktober 1886, betr. Rangverhältniß der Re ie . Vom 18. Oricber 1e r. uf anderweite Abgrenzung der best b bergt, eer94 g . grenzung der bestehenden Verwaltungs⸗

Statistische Nachrichten.

Gemäß den Veröffentlichun iserl

den Veröffen gen des Kaiserlichen

I sind in der Zeit vom 10. Oktober bis 16 90 Einwohnern, auf den Jahresdurchschnitt berechnet, als gesto rben

09 2 g. gn in Frankfurt a. M. 15,9, in Wiesbaden 24,4, in Hannover 37,2, in W“ 26,9, in Stettin 24,6, in Altona 28,3, in Straßburg 22,7, in Metz —, in München 34,2, in Nürnberg 28,1 in Augsburg 25,4, in Dresden 28,0, in Leipzig 18,1, in Stutt art 20,5, in Karlsruhe 19,6, in Braunschweig 28,7, in Hamburg 31 u Wien 19,6. in Pest 48,0, in Prag 20,4, in Triest 49,2, in Krakau 276. in Basel Amsterdam 18,0, in Brüssel 22,9 in Paris 21,7, in London 16,0, in Glasgow 23,9, in Liverpool 23,8, in Dublin 22,5, in Edinburg 15,2, in Kopenhagen 27,0, in Stockholm 23,7, in Gisgerst d 6 88 St. 23,2, in Warschau 29,6, in Odessa 43,1, Rom —, in Turin —, in Venedi 20, Madrid —, in Alexandria 40,1 Ferner in 8 IE bis 25. September cr.: in New⸗York 23,6, in Philadelphia 19,5, in B lti more 18,3, in San Francisco —, in Calkutta 25,0, in B 5 25,6, in Madras 39,2. „In der Berichtswoche gestalteten sich die Sterblichkeitsverhält⸗ nisse in einem großen Theile der europäischen Großstädte E“ Städten meldeten jedoch ein Theil deutschen Städte, ferner Köln, Bres önigsber Hannover, Braunschweig und die nordischen reglane, Kenigpberg Stockholm, Christiania größere Sterblichkeitsziffern Unter bern Einflusse der kühleren Witterung zeigten Todesfälle an Da 185 Reechgurchfahen der Kinder einen weiteren Rück⸗ gang, obwohl die Zahl der Todesfälle an dies trankheits formen noch immer eine größere afs sonst För. In mehreren Orten, wie in München, Straßburg, Bresla dachgs tb. .. Köln, Düsseldorf, Elberfeld, Aachen Wien u A. var soge ahl der Todesfälle daran eine etwas eöͤßere als in der Vorwoche. —. Die Theilnahme des Säͤuglingsalters n e 28 5* lichkeit war im Allgemeinen wohl eine etwas geringere doch r größeren Zahl von Städten eine größere als in der

Fehh 85, in München 154 Säuglinge. Akute Entzündungen der 88 1“ fctess diese Jahreszeit, häufiger vielen Orten wieder die e“ Bach 8 . war die Sterblichkeit an Masern “. 1““ und Froup, sowie an typhösen Fiebern London zahlreicher, auch in den Negtere gebezirk 11“ Königeberg, Stettin, Schleswie mate Mern n ich G b in Berlin und Paris Masern C11“ nicht eee hea erhn 1“ mit großer Heftigkeit auf (40 Sterbefälle e 2 swe „9. MB ; . 8 . London, Ewen,e Pe. Vees g Hamnburh, eeehe GCö 8 selten Todesve.. . öö 9 Crou rat in noch größerer Verbreitung wie i 2 Vorwoche zu Tage und waren Todesfälle vae 8 Verlier Breslau, Hamburg, Altona, München, Leipzig, Köln Königs⸗ beng. Danzig, Nürnberg, Stettin, London, Paris, Kopenhagen Stacc⸗ Prin. 11““ Odessa, Warschau u. a. O. meist gesteigert, in anderen Orten g ie in Frankfurt a. M, Dresden, Magdeburg, Wien, Prag Pest. St. Petersburg etwas vermindert Das Vorkommen von typhösen Fiebern war gleichfalls ein häufigeres, die Zahl der Sterte fälle in Berlin, Hamburg, München, Magdeburg, Paris London St. Petersburg eine größere. An Fleckentyphus kam aus London 1 Todesfall, aus St. Petersburg 4 Erkrankungen, an Rückfallsfieber ee 7 Erkrankungen zur Berichterstattung. An epidemischer Genickstarre wurden aus Prag und Kopenhagen je 1 Todesfall, aus Berlin eine Erkrankung gemeldet. Der Keuchhusten hat in B on und London weniger, in Paris mehr Todesfälle 78 in Hamburg und Kopenhagen Erkrankungen häufig. Dem Kindbetk⸗ fieber erlagen in London 8 Frauen. Die Pocken riefen in . berg, Prag, Paris, Odessa einzelne, in Hamburg, Wien, St S mehrfache, in Pest 68 Sterbefälle hervor. Erkrankungen F ne⸗ aus Hamburg 4, aus St. Petersburg 15, aus Pest 222 zeige. Die Cholera hat in der Berichtswoche in Desse ich⸗ Ungarn an Ausdehnung gewonnen. In Pest erkrankten vom 10,bis 17. Oktober 260 und starben 106 Personen an der Cholera. V 8 18. bis 22, Oktober wurden ferner von da 142 Erkrankungen ft 5 Todesfällen, aus Triest in derselben Zeit 34 Erkrankungen mit 9 Todesfällen, aus Szegedin (18. und 19. Oktober) 33 Erkrank S Todesfällen gemeldet. In v Orte sind ee Erkrankungen berichtet aus Arad 2, aus Se 1 (16. Oktober) 1 Cholerafall. In Fiume nd T. nehrert, ans Wien dem Erlöschen nahe. Auch in Rord Italien; eh h-. dea. wes Ende entgegen. Aus Cagliari und aus n

9. Oktober noch Erkrankungen und Todesfä .Okt g sfälle vor. T 1 bi seit dem 11. Oktober keine Erkrankung mehr 8e, easgö gg

gemeldet: in Berlin 23,2, in Breslau 32,0, in Königsberg 27,2, in 72, in Breslau 32,0, in Königsberg 27,2, in Köln

N 9 90 Woche. Von 10 000 Lebenden starben, auf's Jahr berechnet, in 7

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