1886 / 255 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 29 Oct 1886 18:00:01 GMT) scan diff

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Ganzen genommen, eine befriedigende sei. Der He verhältnißmäßig frei von politi cher Agitation geblieben, und Handel und Wandel bekundeten Symptome eines Wiederaufschwunges. Ueber die Lage Irlands könne man sich freilich noch nicht mit absoluter Zu⸗ versicht äußern. Nach den amtlichen Berichten sei dieselbe je⸗ doch derart, daß gute Aussicht bestände, daß Ruhe und Ordnung wiederhergestellt werden würden. Die sichtliche Abnahme der Verbrechen, die reiche Ernte, die Zahlung der Pachtzinse in den meisten Fällen in Folge der von den Guts⸗ herren gewährten Ermäßigung; alles das seien er⸗ muthigende Symptome. Es gebe indeß immer noch ein edeutendes Gebiet, wo Unordnung und Verbrechen, der uswuchs eines organisirten Terrorismus, herrschten. Das rium werde in Bälde zusammentreten und über die etwa nothwendigen gesetzgeberischen Maßnahmen be⸗ rathen, sodaß das Land in Kurzem erfahren werde, ob die Regierung glaube, im bevorstehenden Winter das Parlament um weitere Gewalten zur Durchführung der bestehen⸗ den Gesetze in den unruhigen Distrikten angehen zu müssen. Auf alle Fälle werde die Regierung ihr Wort halten, welches sie gegeben: nämlich Ordnung und Sicherheit wiederherzustellen, sodaß Leben und Eigen⸗ schü Auf die auswärtige Politik über⸗ d Randolph, daß er seiner Dartforder ede, welche die Ansichten Lord Salisbury’'s und Lord Idesleighis widerspiegele, weder etwas hinzuzufügen noch von derselben etwas zurückzunehmen habe. Er ziehe daher vor, sich über die auswärtige Politik nicht zu ver⸗ breiten, zumal er in den drei letzten Wochen von allen amtlichen Verbindungen vollständig abgeschnitten gewesen sei, während man irrthümlicherweise ange⸗ nommen habe, daß er intimen Verkehr mit auslän⸗ dischen Reichskanzlern und Ministern gepflogen. Ueberdies werde Lord Salisbury auf dem Lord⸗Mayors⸗Banket, soweit derselbe es für angezeigt und mit weiser Vorsicht vereinbar halte, seine Ansichten über die auswärtigen Be⸗ ziehungen Englands kundgeben. Sodann besprach der Redner die gegenwärtige Konstellation der englischen Parteien. Die liberale Partei, meinte er, befinde sich in einem so bejammernswerthen Zustande, daß er ge⸗ eigt wäre, sich zu fragen, ob die Regierung überhaupt politische Gegner habe. Der Vorwurf, daß er sein Dartforder Reform⸗Programm den Liberalen gestohlen habe, sei einfach lächerlich. Das Programm bilde vielmehr nur eine Wiederholung der von Lord Salisbury und anderen konser⸗ vativen Führern öfter ausgesprochenen Regierungsgrundsätze. Lord Randolph schloß seine häufig durch stürmischen Beifall unterbrochene Rede mit einem warmen Appell an seine Parteigenossen, der Regierung in der Einführung des „Debattenschlus ses“ (cloture) behülflich zu sein, um sie in den Stand zu setzen, den Drohungen Parnell's, das parlamentarische Regime unmöglich zu machen, entgegen⸗ zuarbeiten. Er räumte ein, daß er in Bezug auf dieses Thema seine Gesinnung geändert habe, aber die Verhältnisse hätten sich ebenfalls geändert. Der Herzog und die Herzogin von Edinburg nebst Familie werden sich gegen Ende des Monats in Malta eingerichtet haben, wo der St. Antonio⸗Palast für dieselben gründlich renovirt worden ist. Der Herzog ist nach seiner Kreuzungsfahrt mit dem Mittelmeer⸗Geschwader heute bereits in Malta angekommen, und die Herzogin wird sich mit ihren Kindern, von Coburg kommend, heute an Bord der König⸗ lichen Nacht „Osborne“ in Marseille einschiffen.

Londoner Kaufleute, welche nach Natal und Süd⸗ Afrika Handel treiben, estern im Cannonstreet⸗Hotel eine Versammlung ab, um über das Anerbieten der Legis⸗ latur von Natal: eine Schutzherrschaft über das Zululand und die Reservation zu übernehmen, zu berathen. Die Versammlung nahm schließlich folgende Resolution an: „Rücksichten der Gerechtigkeit und der Nützlichkeit erheischen, daß die britische Jurisdiktion alsbald über das Zululand ausgedehnt wird: der Ge⸗ rechtigkeit, weil die britische Nation, nachdem sie mit Waffengewalt die Zulus aller Mittel der Selbstvertheidigung beraubt hat, vollständig dafür verantwortlich ist, daß sie den Zulus ihre Rechte und Freiheiten giebt; der Nützlichkeit, weil die materielle Wohlfahrt der Zulus und daher auch die unserer Kolonie Natal, mit Einschluß britischer Interessen in unmittel⸗ barer Gefahr sind, wenn nicht Freiheit, Sicherheit und Ord⸗ nung sofort im Zululande wiederhergestellt werden.“

Ueber den Empfang der af hanischen Grenz⸗Kom⸗ mission durch den Emir liegt solgendes Telegramm vor: Cabul, 22. Oktober. Die Mitglieder der Grenz⸗Kommission werden morgen von Cabul abreisen. Sie wurden von dem Emir mit großer Gastfreundschaft aufgenommen und man ge⸗ stattete ihnen ungehindert, alle Theile der Stadt und deren Um⸗ gebung zu besuchen. Am 20. d. wurde ein imposonter Durban abgehalten, wobei der Emir in Gegenwart der versammelten Chefs und in emphatischen Ausdrücken Sir W. Ridgeway seiner Loyalität für das englische Bündniß versicherte. Am folgenden Tage bewirthete der Emir die Mission in seinem neuerdings ge⸗ bauten prächtigen Palast, und heute sind Sir W. Ridgeway und sein Stab die Gäste des Oberbefehlshabers und der Offiziere in der Stadt. Morgen soll eine Truppenschau stattfinden. In Cabul sind große Verbesserungen bewirkt worden. Es giebt gute Straßen, Gärten, Brücken, und soll auch das Telephon und die elektrische Beleuchtung eingeführt werden. Die Bevölkerung und namentlich die Truppen sind äußerst freundlich.

Aus Birma meldet das „Reuter'sche Bureau“:

Rangun, 26. Oktober. Eine starke Expedition unter Führung des Mr. Burgeß wird allernächstens nach den Shan⸗Staaten auf⸗ brechen, um eine Unterredung mit dem Woon Tho Tsawbwa zu haben. Der Letztere soll 10 000 Soldaten in seiner Hauptstadt versammelt haben, welche von starken, mit Kanonen besetzten Schanzen umgeben ist. Mr. R. Pilcher, welcher als britischer Kommissär nach den Shan⸗Staaten gesandt werden sollte, ist gestorben. Die hiesigen irmanen sind der Meinung, daß es unmöglich sein wird, das Land unter drei oder vier Jahren zu unterjochen, und sie glauben, daß s einer starken Otkupations⸗Armee zu diesem Zweck bedürfen werde.

Rangun, 27. Oktober. Nachrichten aus Myingyan zufolge ermehren sich in jenem Distrikt die Rebellen an Zahl. Die Post nach Yemethen wurde von den Insurgenten angehalten und be⸗ raubt; sie tödteten auch sämmtliche Leute der Eingeborenen⸗Eskorte. Der Distrikt Mim bu wird von den Rebellen unter Bolisway beunruhigt, nd daher beabsichtigt, Letzteren in nächster Woche anzugreifen. Das 1. Ba⸗ taillon der Beludschis wird hier am 4. November abrücken, um sich der Compagnie des 2. Bataillons des Queen's Liverpool⸗Regiments anzu⸗ chließen, die in Tonghu stationirt ist, von wo aus die gesammte Truppenabtheilung in der Richtung nach Myingyan marschiren wird, um den Kampf gegen den Rebellenführer Buda Yeza aufzunehmen.

Durban (Afrika), 27. Oktober. (R. B.) Ein in der hiesigen Stadthalle gestern Abend stattgehabtes repräsentatives Mussen⸗Meeting drückte seine warme Billigung der

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l aus, welche die Bereit⸗ ung von 3 der Versammlung

on Nata Kolonie erklärt, die Die Stimmung

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betreffend die t 127 gegen des Berichterstatters

Senat erledigte gestern de Veräußerung 97 Stimmen, Hébrard, durch langer, demzu ist und übe scheidung ge

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28. Oktober. nehmigte den zuschlagssa Boulanger Kriegsschulen, Sprachen, aus den (W. T.

die Annahme folge zunächst Verwendung faßt werden soll. . Ausschuß der Deputirten⸗ barung mit Italien Kündigung des Handels⸗ d. J. erklärt. Der Zoll⸗ der Ackerbaugruppe auf Er⸗ schem Getreide in Betracht

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Die Deputi Vorlage über den Gesetzentwurf, schulen durch Lai Stimmen angen der Abstimmung Linke: „Es lebe sich hierauf bis zum

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4. November.

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T. B.) Hier melden, daß sich mit 30 000 Gouverneur von Mozam⸗ Oberhoheit erhoben e Erhebung im Zusammen⸗ Erhebung an der Grenze lfonso Albuquerque“ n nach Mozambique ab.

W. T. B.) Nach hier sche Konsul in

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Einkünfte beträgt 481 000 Pfd. Sterl. Diese in Höhe von der Staatsschulden⸗ an diese Summe bildet Budget, welches eite Anspruch teuer für die Jah absorbiren, s dem Tilgung ß bei den berührt Voranschläge um ca.

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sten Anspruch dem nicht überwiesenen erl. veranschlagt wird. Der ckerstattung der Coupons⸗ d 400 000 Pfd. Sterl. Vertheilung zwischen rbleiben. Der Ueber⸗ übersteigt die kurrenten

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klaren Fortschrittsideen bewegten Frakti nen und deren Gehülfen gegenüber ein fester Halt geschaffen werden müsse, der Anfang gemacht werden, und sicherlich wird eine in gemeinsamer Arbeit zurückgelegt Session, welche die Möglichkeit einer gemeinsamen Aktion vielfach ge⸗ zeigt hat, dem engeren Anschluß verwandter Elemente nur förder⸗ lich sein

Die „National⸗ eitung“ schreibt:

Wie wir hören, sind dem orsitzenden der Ansiedelungskommission für Posen und Westpreußen mehrfach von Sozietäten, welche sich zu diesem Zwecke in bäuerlichen Kreisen Westdeutschlands gebildet haben, Anerbietungen zugegangen, die Einrichtung bäuerlicher Gemeinden auf dem vom Staate erworbenen Grundbesif selbständig zu. übernehmen. Es liegt auf der Hand, daß dies, sofern die betreffenden Persön⸗ lichkeiten Vertrauen einflößen, ein Verfahren wäre, welches große Vorzüge vor der ausschließlich behördlichen Durchführung der An. siedelung darböte. Die erwähnten Anerbietungen lassen erkennen, daß das Ansiedelungswerk in den Kreisen, aus denen die Kolonisten kommen müssen, wachsendes Interesse erregt.

Der Berichterstatter der „Allgemeinen chwei⸗ zerischen Militär⸗Zeitung“ betont in seinen Berichten über die Manöver des XV. deutschen Armee⸗Corps bei Straß⸗ burg, daß es zwei Momente gewesen seien, welche den während der Kaisertage in Straßburg Anwesenden sofort in die Augen gefallen seien, nämlich: einerseits der Umschwung in der öffentlichen Meinung im Elsaß und andererseits die militä⸗ rische Tüchtigkeit des deutschen Heerestheils. Er sagt:

„Unverkennbar ist der Umschwung, der in Straßburg zu Gunsten der deutschen Herrschaft eingetreten ist. Der glänzende und herzliche Empfang des ehrwürdigen Deutschen Kaisers beweist es. Der war nicht gemacht! Auch die Stadt wäre nicht so großartig und brillant geschmückt gewesen, wenn sich nicht die Mehrzahl ihrer Bürger mit den neuen Verhältnissen vollständig ausgesöhnt hätte.. Die Be⸗ völkerung erblickt in Kaiser und Fürsten die Schutz⸗ und Schirm⸗ herren des neuen Reichslandes, die Förderer seiner Wohlfahrt und die Wahrer seines Friedens, und das Gefühl ehemaliger Reichszugehörig⸗ keit scheint mächtig im Erstarken zu sein.“

In den „Berliner Politischen Nachrichten“ lesen wir:

Klagen über das ununterbrochene Wachsthum der ausländischen, namentlich der deutschen Konkurrenz auf dem Weltmarkt werden nach⸗ gerade zu einer stehenden Rubrik in den englischen Konsulatsberichten. Wir führen in Nachfolgendem einige neuerliche Belege dafür an:

Sir J. Lee schreibt aus Manchester an den ehemaligen Unter⸗ Staatssekretär im Auswärtigen Amt zu London, Mr. Bryce:

„Unser auswärtiger Handel ist fast ganz in den Händen von Fremden, welche nicht in dem Lande geboren sind, wohin sie fahren, so z. B. ist der mexikanische Handel in französischen und deutschen Händen, und die Deutschen haben zwei Drittel des südamerikanischen Handels und können, wenn es ihnen so beliebt, ihre Verbindungen nach Deutschland übertragen.“

Sir Spencer St. John bemerkt in einem aus Mexiko an den Earl of Rosebery gerichteten Bericht:

„Eine der Hauptursachen der von den Engländern in diesem und in anderen Ländern eingenommenen untergeordneten Handelsstellung ist der Brauch der britischen Dampfschiffahrtsgesellschaften, Ausländer als Agenten zu beschäftigen. In Vera Cruz beschäftigen drei englische Gesellschaften Deutsche oder Mexikaner, welche an dem Erfolge der Gesellschaften oder an der Ausdehnung des britischen Handels doch nur ein sehr laues Interesse nehmen können. Thatsächlich sind die Deutschen unsere eifrigsten Mitbewerber in jeder kaufmännischen Unter⸗ nehmung. . .. Allerdings kann nicht bezweifelt werden, daß bis auf die Gegenwart der englische Handelsstand die äußerste Apathie und Gleich⸗ gültigkeit für das vaterländische Geschäft bekundet und den Deutschen, und Spaniern die Ausnutzung eines Handelsfeldes überlassen

at, wovon ein sehr ansehnlicher Theil ihm zufallen würde, wenn er die gleichen Eigenschaften an Gewandtheit und Eifer an den Tag legte, wodurch sich seine Mitbewerber hervorthun. In dem Laufe einer sehr langen Erfahrung habe ich herausgefunden, daß der englische Durchschnittskaufmann von heute unfähig ist, mit dem gewandten und thätigen Deutschen zu konkurriren. Der erstere geht mehr seinem Vergnügen nach, während der letztere sich keine Muße gönnt, bis seine Zukunft gesichert ist.“ b

Der britische Konsul Mitchell in St. Petersburg legt in einem vom 8. Juni datirten Berichte hauptsächlichen Nachdruck auf die Sprachkenntnisse der ausländischen Handelsreisenden. Er schreibt:

„Die Handels⸗ und Gewerbe⸗Interessen einiger fremden Nationen, besonders Deutschlands und Oesterreichs, werden sehr wirksam ge⸗ fördert durch die privaten Handelsreisenden, welche, mit Sprache und Geschmacksneigungen der von ihnen bereisten Länder vertraut, auf

n

diese Art ganz besonders geeignet sind, die Nachfrage nach den Klassen von Gütern anzustacheln, welche die von ihnen vertretenen Geschäftsfirmen produziren. Wenn unsere eigenen Kaufleute und hesübshseühg diesem Beispiel ihrer deutschen und österreichischen Mit⸗ ewerber folgten oder, mit anderen Worten, wenn sie ihre eigene Schulter gegen das Rad stemmten, statt nach dem Beistande der Konsuln zu jammern, so würden sie vielleicht minderen Grund als jetzt zur Klage darüber haben, daß sie allmählich von den europãischen

ärkten verdrängt würden. Auf die Heranziehung einer einsichts⸗ vollen und sprachgewandten Klasse von Handelsreisenden kann meines Erachtens gar nicht genug Gewicht gelegt werden.“

Statistische Nachrichten.

Nach Mittheilung des Statistischen Amts der Stadt Berlin sind bei den hiesigen Standesämtern in der Woche vom 17. Oktober bis incl. 23. Oktober cr. zur Anmeldung gekommen: 515 Eheschließungen, 892 Lebendgeborene., 23 Todtgeborene, 601 Sterbefälle.

Die deutschen Versicherungs⸗Anstalten im Jahre 1884, zum Theil auch 1883. I. Der 3. Abschnitt der wiederholt erwähnten H. Brämer schen Lebens⸗ und Feuer⸗ versicherungs⸗Statistik fuͤr 18838 und 1884 („Zeitschrift des Königlich Preußischen Statistischen. Büreaus“, Jahrgang 1886, Heft 1 und 2) stelltdie Ergebnisse der deutschen Ver⸗ ficherungsanstalten im Jahre 1884, zum Theil auch 1883, zusammen. Die mitgetheilten Tabellen begreifen jedoch, wie der Ver⸗ fasser auch diesmal vorausschickt, nicht alle überhaupt bestehenden deutschen Versicherungsgesellschaften; es fehlen zunächst die reinen Renten⸗ und Hypotheken⸗Versicherungsgesellschaften, ferner die große Masse der kleinen lokalen Privat⸗Feuerversicherungs⸗Verein⸗ auf Gegenseitigkeit (über die preußischen Vereine dieser Art ist bereits aus dem II. Abschnitt ein Auszug gegeb Ortsviehversicherungs⸗Vereine. Aus einzelnen Staaten summarische fzatiftische Notizen über diese Vereine beigefügt.

manchen anderen Lücken infolge von Mangel an Nachrichten, waren b

die Abschlüsse einer Bremer sowie der Ham burger Seeversicherungs⸗Ge⸗ fellschaften ebensowenig wie in den Vorjahren zu erlangen und sind dafür die hauptsächlichsten Daten aus den amtlichen Zusammenstellungen über das dortige Seeversicherungs⸗Geschäft mitgetheilt, auch die sum marischen Ergebnisse der Feambucger Gesellschaften nach diese lichen Quellen den betreffenden Tabellen einverleibt. Da ze dls deutsche Gesellschaften, namentlich Aktiengesellschaften auch im 16 lande thätig sind, endeFersene aber viele ausländische Gesellschaften 12 Deutschland arbeiten, so stellen die von denselben mitgetheilten Zah 8 keineswegs die Ergebnisse des Versicherungswesens in eutschland Tr. Was zunächst die deutschen Lebens⸗Versicherungs⸗2. stalten betrifft, so zeigen die aufgestellten Tabellen f

1884 eine regelmäßig fortschreitende Entwickelung derselben,

für 1884 eine noch bedeutendere als für die vorhergehenden

Die Zinseneinnahme ist zwa auch absolut gestiegen, aber wegen

doch nicht in dem e der Reserven un

wie Brämer welche für

ämien. Es sind darin jedoch, Zeträge an Prämi

Maße, wie es 1 n und Fonds sowie Fall sein müßte (der Zi

3 % bis auf 4,54 e und dergl.

Rechnung eingenommenen bemerkt, sehr bedeutende mehrere Jahre vorausbezahlt sind, u von einer genauen Berechnung ih der Gültigkeitsdauer sicherungen ganz ab, mehr oder weniger Den von dem Gro

n „Uebersi Großherzogthum B Karlsruher Zeitung“ u. entlichen G gewordenen C orjahren erheblich abgenom

1884 auf 43 077,

Ziffern belegen von Neuem

ger gewordenen Zinsfußes Angesichts der bedeutenden Zun der Einnahme an Prämien „die Ausleihungen allmählich von 5,0 die Zahlungen für zurü Bei 34 deutschen Ge cherungs⸗Anträge mi 86 920 Anträge m ersonen bezw. Po w. Policen mit 2 Durch Tod sch 11 449 Personen 25 912 Personen mi 1884 24 487 Personen

für 1883 auf 24 3 für 1884 auf 28 864 Versicherungssumme tung an bis Ende

Versicherungen durch ausgeschieden. 5 569 857 Erwartung

en enthalten, 2 manche Gesellschaften sehen Prämien⸗Reserven nach Maßgabe das nächste Jahr übernommenen V

% gesunken). Dagegen haben mehr bei Bemessung dieser Reserven

Policen abgenommen. Jahre 1883 82 706 Ver⸗ Versicherungssumme, estellt und davon 1883 61 752 4 64 800 Personen

verfahren viel

herzoglichen Justi ten der

t 339 878 017 it 369 125 990 g licen mit 257 985 476 ℳ, 188 545 699 Versicherungssumme angenommen 514 Versicherte mit 36 318 398 ℳ, 37 612 153 t 86 792 331 Versicherungssumme, Versicherungs⸗

2 z⸗Ministerium bürgerlich n Jahre 1885“ ent⸗ A. die nachstehenden Angaben: erichten erster Instanz (Amts⸗ lprozesse hat im

1885 nur

herausgegebene pflege im nimmt die ahl der bei den andgerichten) anhängig Jahre 1885 gegenüber den sich 18838 auf 4 noch auf 41 219 Sachen.

ieden 1883 11

80 783 982

26 Personen Personen bezw. Bei allen 34 Anstalten sind v 1884 von 4 800 Tod 571 876 8 wirkliche Ster

bezw. Policen mit 134 874 747 ℳ, 162 149 564 on ihrer Errich⸗ 871 485 in Kraft getretenen 3 ℳ., bei Lebzeiten 1 554 130 484 blichkeit ist bei 30 Anstalten 1884

Policen mit stetiger, theils durch den sonstige Verhältnisse bedin Jahre 1878 hatten die 57 813 und im Jahre konstant ist in den letzten Jahren gegenstände prozessen betrafen in den Forderungsrechte 1869/78 waren die en sichtlich der Prozeßdau Schwankungen aufweist,

1883/85 bei Landgerichten Handelssachen

bei den Amtsgerichten 1 %, Kammern für Hand zesse sind die Mahn insbesondere sind bei in stetiger Abnahme, 1883 89 324, Der Prozentsatz der Widerspruch in welchen dem Zahlungsbefe 34, beides ohne erhebli ist anzunehmen, Erlassung des Zah reicht hat. Die K sinkend, bis auf 2 waren 1010, 187 ber letzteren ächlich auf die Reichs nit diesem We

echsel der Gesetzgebung,

theils durch begriffen ist.

ter Abnahme ängig gewordenen Civilprozesse die 1 47 359 erreicht. N. Verhältniß der Streit⸗ den anhängig gewordenen Civil⸗ dingliche Rechte 10 %, In den Jahren n 12, 81 und 7 %. Hi Jahr zu Jahr nur geringe

ttlich 95 %, bei den 3 %, bei

1880 die Zah

zurückgeblieben um bezw. 11,55 %, 9,95 %, Unfallversicherungsge chaften vor) hat der Gesch uüch r aͤßige Steigerung erfahren. Verhältniß zu den Prämienein dieselben betrugen: d 1884 78,7 % der sten ebenso 24,1 Die Ueberschüsse sind, en jedem Jahre geringer geworden gezahlten Dividen lnische Unfallversicherung hat dies seinen Grund erzielten Ueberschüssen, mußten. Ueber die Feuerversich richtet worden. Jahre 1883

13,85 % und 12,58 %). sellschaften (es liegen äftsumfang eine Die Schäden Jahr zu Jahr 4 %, 1882 73,1 %, 1883 ene Rechnung, die Ver⸗ 26,5 % und 23,9 %. tsprechend der Zunahme der S

evon den Aktien⸗ sind (⸗Rhenania“

Jahren 1882/85 lien⸗ und Erbrechte 6 %.

84 %, Fami tsprechenden Zahle

Bei den Angaben über 10 Gesells wenn auch nur m ist hervorzuheben, den Amtsgeri (Civilkammern) 6 aller Proze 6 Monate Zeit

bei den Civilkammern 15 %, Noch beträchtlicher als die Zahlungsbefehle

1878 noch 131 005, 97 590, 1882

nahmen von

73,4 % un waltungsko

Prämien für eig bis zu 3 Monaten in Anspruch nahmen

elssachen 6 %. sachen zurückgegangen. den Amtsgerichten erlassen: 1880 111 400, 1881 81,183 und 1885 nur noch 74 535. in welchen gegen Zahlungsbefe beträgt 15, der hl der Vollstreckungsbefeh che Schwankungen von Ja in der Hälfte der F ung der Sache ausge⸗ m Jahre 1880, langsam Im Jahre 1877 haͤngig geworden. bedeutende Verminderung ist Von Interesse das Verhält⸗ den Konkursen Die eröffneten Ganten

den stetig gestiegen s⸗Aktiengesellschaft“ 10 anderen Versicherungszweigen mit zur Verrechnung kommen 8 Betriebs der öffentlich in Preußen Anstalten Immobiliarv einen solchen Vermehrung

gesellschaften 16 ¾ %, „Kö in den aus welche dort Ergebnisse de Anstalten Die außerpreußischen nachgefolgt

ersicherungs⸗ hr zu Jahr.

Millionen Mark und 1884 Seit 1868 beziffert sich diese ießlich 1882 auf bezw. 639, 440, 482, 3 edeutendere Zunahme im der Gebäudeversicherungssumme namentlich achs in den zurückgegangen; Sachsen von Ende 1880 1884 dagegen nur

255 Millionen in den einzelnen 227, 194, 240, 480, 582, 303 Millionen Mark. Die b eigeführt durch Erhöhungen Taxrevisionen bei sen⸗Weimar; im Ganzen

B. für das Königreich von Ende 1882 bis Ende ayern östlich vom

Jahren bis einschl lungsbefehls zu onku 88 ö 19 i hre erabgeg 8 waren 1394 Gant Zahlen eingetretene justizgesetze z chsel der Gese e verschiedenen Beru geändert hat.

70, 326, 297 und Jahre 1883 wurde

allgemeiner die Pfalz und Sach urückzuführen. tzgebung auch

fsarten bei

im Uebrigen ist der Zuw scheint, daß 1 mit welchen di en) betheiligt sind, sich bezw. Konkurse betrafen:

derselbe betrug z. bis Ende 1882 184, 145 Millionen Mark, für B. für Württemberg 66 40 Millionen Mark. mahme, welche 1884 betrifft, btragen zahlreicher Gebä Zollanschluß. deutschen 1866 bis 1884 zeigen, im Verhältniß zu den Mittel für jene Periode der Versicherungssumme,

Mittel annä

amburg 64 und Stadt erklärt sich die geringere Jahre erfolgten Vorarbeiten für den Ergebnisse der den einzelnen Jahren Jahre 1883 und

1,28 pro Mille e 1866 84 1,48 pro

andelsleute in. in 42 % Fällen, eewerbetreibende in Landwirthe in sonstige Personen Abnahme der ähnliche Abnahme der Jahre 1881 auf 47 857 weit beträchtlicher vollstreckungen insbeso allgemeinen Ve ordnung vom 29. März 1883 von der Liegenschaftsvollstreckungen war: 3643, 1884 2698, 1885 2007.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

der von Gustav Schmo 8 umblot in L issenschaftlichen Forschungen liegt Regelung des

ür letztere aus dem in diesem Anlaß der summarischen 6 % nstalten in chen entspricht Dieselben, die im itdem stetig b Verhältnißmäßig der Liegensch welche neben den einwirk ch die landesherrliche ß gewesen ist. 1881 7480, 1882 5775,

Prozesse und Mahnsa Vollstreckungssachen. 740 bezifferten, sind se herabgegangen.

ist die Vermind

öffentlichen A

versicherten Sum sich noch auf 57 Mittel der Jahr

die erhobenen Beiträge v. 85,2 %, Mittel: rversicherung mit ffentlichen Anstal

annähernd entsprechen (87,6 bezr rhältnissen ohne Zweifel au Vergleicht man die Ergebnisse der versicherung bei den ö ntheit der 14 ßmäßig geringere denn diese sind 1883 um 0,55, Versicherungssumme hin berechnen sich auf 91,7 bezw. 87,7 % rivat⸗Feuerv eitigkeit betrifft, so v bestand derselben, mit 7500 Millionen Mark, ender Theil bei tte ergeben sich für di ,06 und 1,00 pro chen Beiträge nach beiträge sich auf 1,33, ltungskosten 30,0 und 29,7 % der und 0,375 pro Mille sellschaften gestalt hres Geschäfts,

denjenigen der so ergiebt sich d der beiden letzten Höhe der Schäden für Mo⸗ 1884 um 0,42 pro Mille der arschäden zurückgeblieben und r Beiträge gegenüber Was die deutschen lschaften auf Gegen⸗ ämer den Gesammtversicherungs⸗ Vereine, auf rund enn auch schwer Als Schäden⸗ 84 die Beträge von cherungssumme, w zahlten Divi⸗

Immobiliar auch für die Gesamr eine verhältni

ter den Immobili 71,6 bezw. 73,8 % de bei dem Immobiliar. ersicherungs⸗G eranschlagt Br aller kleineren ch ein erheblicher, w ktiengesellschaften rückgedeck e 4 Jahre 1881— Mille der Versi Abzug der zurückge 1,16, 1,29 und 1, beliefen sich in den vier Nettobeiträge und bezw. der Versicherungssumme. ch jedoch alle diese D sehr verschieden. 1884 berechnen sich die Rückversicherungs⸗ Verwaltungskosten chen Feuer⸗ ahre 1883 ein Rechnung um 2 Millionen 1884 noch nicht wieder Gesellschaften, ist ache nach, wenn nicht deutschen Geschäfts zu⸗ id gewesen sein mag. eiden letzten Jahre an⸗

moller herausgege eipzig erscheinenden uns das 3. Heft: lts der Gold⸗

Von dem VI. Bande und im Verlage von Staats⸗ und sozialw „Die gesetzliche und Silberwaaren, Reichs⸗Versicherungsamts,“ e: Einleitung.

Duncker und

Feingeha Bödiker, Preis des Heft Die Petition von W und Genossen, vom Jahre 1872. Februar 1875. Di Enquéête vom Jahre 1875. Berathung des Gesetzen etitionen aus den Jahren 1 Maßregeln Regierungsvorlage ntwurfs im Reichstage. und Silberwaaren. Auszug aus dem f eines Gesetzes Anhang zum B menstellung des Entw und Silberwaaren mit der Nachbarstaaten: Wie aus vorstehender gedrängter, gleich⸗ latorischen Phasen, Wilkens u. Söhne zu Bremen und gesetzlichen Regelung schen Reich zu

wovon jedo Inhaltsangab ilkens u. Söhne Bre Bundesraths⸗ beschlüsse vom 17. 873 und 4. geberischen Haupt entwurf vom Ja

Reichstage.

Februar 18

bezw. 1,09,0,83,] fragen.

die durchschnittli dende, also die Netto Mille berechnen. JFahren auf 28,4, 33,0 0,376, 0,382, 0,387 Für die einzelnen Ge schnittssätze, je nach chschnitt der vier hlungen für eigen Prämien und der Vermögen auf 29,9 % der Nettobeiträge versicherungs⸗ Rückgang d Mark gegen 1882

twurfs im Reichstags⸗P Gesetzgeberische in Frankreich. Berathung des Gesetze Feingehalt der Gold⸗ rm des Stempelzeichens. ssion, betreffend den Ent der Gold⸗ und Silberwaaren. mission des Reich über den Feinge Kommission. eich, Schweiz und Oesterreich. be ersichtlich, s lichtvoller Darstellung d welche die durch die P vom Jahre 1872, halts der Gold⸗ und Silbe durchlaufen hatte, bis sie Gold⸗ und Si 1888 in Kraft abe ist die am S fachbarstaaten Belgien, Das vorliegende Heft ist und Silberwaaren,

Gesetz über den 16. Juli 1884. Bericht der VI. Kom⸗ über den Feingehalt ericht der VI. Kom⸗ urfs eines Gesetzes den Beschlüssen

dem Charakter i Jahre 1881 bis e Rechnung nebst den auf 85,3, die Ver den (29) deuts n hat im J

stages: Zusam zalt der Gold⸗

Aktienges Gesetzgebung

ellschafte

neinnahme für eigene stattgefunden,“ welch

der Haupts n des außer verlustbringer aren die b der Prämien 18jährige Mittel von mselben zurück. 7 Gesellschaften 40 bis aften 60 bis 70, er Gesellschaft 8. ei 8 Gesellschaften Gesellschaften 60 1. Die Verwaltungs⸗ nen sind seit 1880 v nung im Jahre 1883 von 30,6 auf 33,5 tere Fallen ist ind er Berlin⸗Kölnischen kapital sämmtlicher n 175 939 294 und zwar bei der Gesellschaft

gien, Frankr childert der V

wie Brämer mein ie verschiedenen legis

auf Einschränkunge welches denselben

Höhe der Schäden w Nach Prozenten t 1883 um

etition von angeregte Frage der rwaaren im Deut Gesetz über den Feingehalt der das am 1. J dankenswerthe Bei⸗ Gesetzgebung der chweiz und Oesterreich. kanten und Verkäufern den gerichtlichen und es bezüglichen Ge⸗ empfehlen, da in Interpretation

ausschließlich, rückzuführen, Bezüglich der nähernd normale. Schädendurchschnit 58,6 % hinaus un Im Jahre

des Feinge

vom 16. Juli 1884, fand. Eine einschlägige

lberwaaren tritt, ihre Erledigung chlusse mitgetheilte, Frankreich, S nicht nur den Fabri sondern auch welche an der Ausführung d aufs Wärmste zu authentischen

2,1 % über das d blieb 1884 um 2,6 % hi 1883 betrug der Prozentsatz Gesellschaften 50 bis n 70 bis 80 1884 bei 1 Gesellschaf sellschaften 5

2 Gesellsch bei 2 Gesellschafte und bei je ein 183,9; im Jahre 40 bis 50, bei 13 Ge bis 70 und bei je einer Ge kosten einschließlich der A auf 31,0 % der Prämien nachdem sie von 1872 ab stiegen waren. lediglich dem Gesellschaft beizumessen. 29 Gesellschaften ist von En auf 178 763 794 ℳ, also um der Gesellschaft „Thuringia“ um „Rheinland“ 7 gleichzeitig eine Zunahme v um 1 164 900 erfahren, näre von 450 000 bei d „Rheinland“, den Kapitalref erven Aktionäre auf das dem haben zwei Gesells Aktionäre à fonds zwar die Gesellschaft

von Gold⸗ Verwaltungsbeamten, setzes theilzunehm demselben das N einzelner Ges

0 bis 60, b. 71,5 und 80, en haben werden, faterial zur etwaigen

tur⸗Provisio hen gegeben

ür eigene Rech bis 1880 allmählich nd das spä n Eingehen d gezeichnete Aktien de 1882 bis Ende 1884 vo 2 824 500 gestiegen 2 250 000 ℳ, Das eingezahlte Aktienkapital auf 43 002 773 ℳ, also Neueinzahlungen der Aktio⸗ Entnahme von 600 000 aus als neue Einzahlung der iger Gesellschaft. Außer⸗ Verlustkontos durch Einza tilgt bezw. durch Einzahlung vorn

Ueberschüssen ch

etzesparagrap rlagsbuchhandlung vo d beachtenswerthes

Otto Weisert in Stuttgart hat ein literarisches Unternehmen ins Leben liothek der gesa in Farben

sehr zeitgemäßes un gerufen, nämlich ein wissenschafte

Diese Steigerung un

Entstehen und späte druck ausgeführten

unter Mitwirkung r. Th. Engel in Eislingen, Dr. Adolf W. Heß in A. Kenngott in Zürich, A. Ledebur in Freiberg i. S

mit zahlreichen, olzschnitt⸗Illr 7. Alsberg in Kassel, D nther in München, lin, Professor Dr.

Professor Dr. A

istrationen,

ansen in Würzburg,

Dr. Sigmund annover, Dr. H

Dr. Heyne in Ber J. Klein in Köln, in Berlin, Professor Professor Dr. Id, Carus Sterne in A., herausgegeben Bibliothek bringt, wie der P

und beschäftigt

Dr. Köhne Lehmann in Dr. S. Rahmer in G. be.

on 41 837 873 nämlich durch

er „Thuringia“ 8 Berlin, Professor Dr. J.

Otto Dammer. „die Grundlehren der gebührende

sowie durch aberr und Buchung Aktienkapital bei chaften ihre

ag derselben in Wien u. 8 rospekt besagt, 1 der Astronomie in mehreren

Mineralien und Gesteinen, sie

des Wetters und giebt An⸗ Wohnort präcisere Prognosen ere Gebiete vermag. ek der gesammten Naturwissen⸗ Erde, und wenn eine tiefgreifende

Beachtung Bau der Erde, physikalische Atmosphäare, sie erklärt die Vor leitung, um selbstän zu stellen, als Aufmerksamke

vermindert, 495 000

durch Eir Geographie

n sind auß den schrieben worden,

der beiden letzten sie unter Einschluß den Gesammtbetrag von Reserven wuchsen von

Den Kapitalreserve Jahre 3 142 356 zuge der vorstehenden 495 000 und 34 176 290 erreicht haben.

1882 bis Ende

für den eigenen 1 eitung es für grö it widmet die „Bibliot

Die Prämien⸗ dem Leben auf de

g .

ist der Thiere der Heimath mit besonde. Einzelne Gegenstände von ganz hervorragen.

Einsicht in das Wesen der letzteren erhält.

Erscheinungen aufmerksam machen und

abhängig ist. Um dem Leser einen tieferen

wird angegeben werden, wie die Forscher Expeditionen, Vereine, internationale der Arbeit ꝛc. ihre Zwecke zu fördern suchen.

erscheint in wöchentlichen, ca. 4—5 Bogen star rungen zum von 1 pro Lieferung und

bereits fertig vorliegt. Nach Erscheinen für die einzelnen selbständigen Werke ein er

Der Verfasser weist in der Einleitung die Be

2.

wünschen übrig.

Darstellung der Gliederung des deutschen

sonders geeignet, das Interesse des großen lich desselben stellt, zu beantworten.

Sprachvereins' enthält einen Aufsatz vom

richten des Vereins. Der Verein hat sich, Die von demselben herausgegebene Zeitschrif

schreiben lassen.

phischer Anstalt“, herausgegeben von

Maßstab 1: 4 000 000.

Gewerbe“, redigirt von Dr. J. Stockbauer, Preisstiftung“ Folgendes bekannt: geschriebene Preisaufgabe: Herstellung

nügend gelöst, und wird diese alb bewerbung ausgeschrieben. Für den

Aufgabe für das Jahr 1886/87 wird ein.

28. Juli 1887 an das Bayeri abzuliefern und werden vom 1. August bis

solche Arbeiten, welche von Angehörigen des

33 419 316 an und beliefen sich auf 66,9 der 1884 für eigene cht über das ganze Pflanzen⸗ und Thierreich gegeben wird, so

zelnen Bänden mit liebevoller Sorgfalt beha.

schäftigt sich ausschließlich mit dem Menschen, ei.

alle Leben erscheinungen und erklärt diejenigen Abweichu⸗ 3

malen Verlauf, welche die Krankheiten bedingen, so daß 1

3 Endlich erläutert —. Band die Lehre Darwin’'s, welche heutzutage nahezu unser anzes geistiges Leben beeinflußt. Die „Bibliothek der Naturwissenschaften“ wird überall auf den Zusammenhang der h namentlich welche Bedeutung die Naturgesetze für den Menschen besitzen. Sie wird die Nützlichkeit und Schädlichkeit der Pflanzen und Thiere hervorheben und den Einfluß der Naturerscheinungen auf die Bildung der religiösen Vorstellungen, der Sitten und Gebräuche erört Mit einem Wort: Sie wird überall nachdrücklich zeigen, wie s der Mensch in allem seinem Thun und Treiben, lungen, in seiner ganzen Existenz von den Einwirkunge Einblick zu ge Resultate der Natur⸗

n der Natur

wird die „Bibliothek“ auch überall zeisen, wie die wissenschaft gewonnen werden. Sie wird deshalb die Geschichte der einzelnen Disziplinen geben und die Methode der Forschung beschreiben.

Sternwarten, botanische, zoologische und physiologische chemische Laboratorien, geologische Landesanstalten, Gärten, Museen ꝛc. werden eingehend besprochen, und überall senschaftliche Organisation Vieles wird dadurch in verständlich hätigkeit der Verhältnisse

seiner Bedeutung erkannt werden, was bisher völlig un war, und manche irrthümliche Vorstellung über die T Naturforscher dürfte durch eine klare Beleuchtung der beseitigt werden. Die „Bibliothek der gesammten Naturwissenschaften“ ken, reich illustrirten Liefe⸗ wird in ungefähr 60 70 einen des Gesammt⸗ I der Manufkripte letzten Lieferung tritt höhter Ladenpreis ein. hält den Anfang der

Lieferungen omplett sein. Das regelmäßige Ersch werks ist durchaus gesichert, da ein großer Thei

Das vorliegende erste Heft der „Bibliothek“ ent „Physiologie oder Lehre von den Lebensvorgä menschlichen und thierischen Körper“, von Dr. S. Rahmer. D 1 eitun deutung der Physiologie für mannigfache Gebiete der Wissenschaft und Kunst sowie die N wendigkeit nach, die Kenntniß dieser Disziplin durch stellung in möglichst weiten Kreisen zu verbreiten. nächst die Lehre vom Stoffwechsel, die Nahrungs⸗ ihre Verarbeitung und Verwerthung im Organimus, Kreislauf, Athmung und Harn, überall die neuesten Forschungen b rücksichtigend. Dr. Rahmer hat es trefflich verstanden, den wi schaftlichen Inhalt in eine höchst anziehende populäre Form zu fassen, so daß jeder Gebildete sein Werk mit Vergnügen lesen und lehrung daraus schöpfen wird. Wenn die weiteren Hefte sich Höhe des ersten halten, so wird die Verlagshandlung ihr in d Fecgenc gegebenes Versprechen glänzend erfüllen.

Farbendrucktafeln sind sehr sauber ausgeführt, eingefügten Holzschnitte. Auch Druck und Papier la

Er behandelt zu⸗ und Genußmittel,

e beigegebenen ebenso die dem Text ssen nichts zu

—. Leitfaden für den Unterricht in der Heeres⸗ organisation auf den Königlichen Kriegsschulen. Veranlassung der General⸗Inspektion des Milit Bildungswesens ausgearbeitet. Zweite Auflage.

Sohn, Königliche Hofbuchhandlung, Berlin 8 1,60 ℳ.) Die Uebersicht der Heeresorganisation, den Unterricht in diesem Lehrgegenstande bestimmte Königlichen Kriegsschulen enthält, bietet die genauest

är⸗Erziehungs⸗ (E. S. Mittler &. W., Kochstraße 68/70.

wie sie der für eitfaden für die e und zuverlässigste B zu Lande und zur See in Bezug auf Zusammensetzung, Stärke, Befehligung, Verwal⸗ tung, Ersatz und Rechtspflege Dieser Leitfaden ist daher auch b. Publikums an unserem Häufigsten bezüg⸗

Heerwesen zu befriedigen und die Fragen, die es am

Nr. 6 der „Zeitschrift des allgemeinen deutschen Ober⸗Landesgerichts⸗Rath deutschen Reichs⸗ Vereinen u. s. w. dann ein launiges „kleine Mitthei⸗ che Nach⸗ H wie bekannt, die gestellt, dahin zu wirken, daß die deutsche Sprache unnöthigen fremden Bestandtheilen gesäubert werde, Geist und das echte Wesen derselben gepflegt Wege das nationale Bewußtsein im deutschen Volke ge t ist ausschließlich hne Weiteres einem der auch als unmittel⸗

Keller in Kolmar i. E.; ⸗Die Fremdwörter in den gesetzen“, eine Uebersicht verschiedener von Behörden, in letzter Zeit durchgeführten „Verdeutschungen“, Gedicht von Th. Vulpinus „Zeitungsdeutsch“, ferner lungen, Zeitungsschau und Bücherschau“ sowie geschäftli

möglichst von daß der wahre und daß auf diesem kräftigt werde.

Vereinsmitglieder bestimmt Man kann o schon bestehenden Zweigvereine beitreten oder sich bares Mitglied des Gesammtbereins, unter Einzahlung von 3 an den Museums⸗Direktor Prof. Dr. H. Riegel in Braunschweig, ein⸗

von „Dr. A. Peter⸗

alt: Der Nord⸗Ostsee lche der Mensch in de Die Gallastaaten Geographischer Literaturbericht.

Das Oktoberheft 32. Bandes 1886 mann's Mittheilungen aus Justus

(Gotha, Justus Perthes), hat folgenden Inh Kanal, von C. J. Beseke; Veränderungen, we Flora Chile's bewirkt hat, von Dr. R. A. Philippi; im Süden von Abessinien, von H. Wichmann; Monatsbericht, Literaturnotizen, Erklärung, Karten (unter Redaktion von B. Hassenstein): Tafel 14 Ostsee⸗Kanal, zusammengestellt von C. J. Beseke, I. II. Kanaltrace, III. Verschiebung der Nord⸗Ostseefahrt, IV. L.

chi und des 876 bis 1881,

Kanalprojekte

profil des Kanals (im Text: Querprofil des Kanals); Uebersichtskarte der Reiserouten des Kapitäns A. Ingenieurs G. Chiarini im südlichen Abessinien,

Gewerbe und Handel.

Von den „Mittheilungen des Bayerischen Gewerbe⸗ Museums zu Nürnberg“, Beiblatt zu der Zeitschrift „Kunst und liegen uns die 2 In der Nr. 18

Ludwigs⸗

eines Lehnstuhls Polsterung und dazu gehöriger Fußbank,

s desd von Neuem zur Preis⸗ Einsendung

und 19 vom 15. September und 1. Oktober 1886 vor. macht Direktor von Stegmann über die

gelangten Lehnstuhl wird der Preis von 300 ausgesetzt. 8 1 8 Kühlgefäß aus getriebenem Kupfer“ aufgestellt. Für das beste zur Einsendung gelangte Kühlgefäß wird ein Preis von 300 ℳ, für den besten Entwurf, welcher durch Zeichnungen in geometrischen Ansichten, einer perspektivischen Skizze und den Ausführungszeichnungen in Naturgrö der Preis von 200 aßgesegt. Die Arbeiten

sche Gewerbe⸗Museum in Nürnberg 1. September 1887 in Handel des Baye⸗

ße darzustellen ist, wird

der „Permanenten Ausstellung für Industrie und rischen Gewerbe⸗Museums“ ausgestellt. Die Preisvertheilung erfolgt am 25. August 1887, dem Geburts⸗ und Namensfest Sr. Majestät des Königs Ludwig II. Die Arbeiten bleiben Eigenthum der Ver⸗ fertiger, doch sind die Verkaufspreise derselben anzu dem Bayerischen Gewerbe⸗Museum das Recht vorbe einige derselben zu kaufen. Berechtigt zur P

eben und bleibt alten, eine oder reisbewerbung sind nur . ; Königreichs Bavern in ihren wesentlichen Theilen angefertigt sind. Jeder Bewerber hat ein

Motto zur Bezeichnung seiner Arbeit zu wählen;