8
Die nachhin genannten Grundbesi hekarisch versicherten, unten bezeichneten Forderungen letzten auf diese Forderungen
Demgemäß wird hiermit auf Montag,
im dicsgerichtlichen Sitzungssaale die bezeichneten Forderungen ein
Recht zu ha
längstens im Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls die Forderungen für erloschen erklärt und im
Hvypothekenbuche gelöscht würden.
Aufgebot. 8 zer haben den Antra
Bezug habenden Handlungen b 8 forschungen nach den rechtmäßigen Eigenthümern fruchtlos geblieben sind.
den 25. April 1887, n Nr. 6 Neggeoieternin bestimmt und werden alle Diejenigen, welche auf
ben glauben, aufgefordert, dieses binnen sechs Monaten und
8 1“ “ 8 gestellt, die auf ihren Realitäten bppo⸗ zu amortisiren und zu löschen. nachdem seit den mehr als 30 Jahre verflossen und die Nach⸗
Vormittags 9 Uhr,
C
Forderung
Hypothek⸗Gläubiger V
Pfeandobjekts⸗ U Besitzer
Datum des
Folium . Eintrages
des Hpp.⸗Buches
[40240] vom
f
die Löschung der Hypothek auf Antrag erfolgen wird.
anberaumt.
1 Simet, Franz und
Straubing,
2 Simet, Maria, Gütlerin, von Straubing,
3 Goham, Mathias, von Alburg,
(Kaution)
12 Fl. 58 Kr. Erbth (Kaution)
1 Maierhofer, Maria, Franziska Unterschluf u. sonstige Schneider, Ther., Naturalansprüche
und Joseph, von Straubing, 5 Maierhofer, Joseph, von Strau⸗ bing, 6 Kofler⸗ Balthasar, Schuhma⸗ cherssohn von Straubing, 7 Kufner, Georg und Klara, von Straubing, 8 Lodermagier, Georg, Bauerssohn von Dünzling, 9 Söldner, Anna, von Zeitldorn,
25 Fl. Lehrgeld 105 Fl. Kapital
Erbtheil Bauerstochter 100 Fl. Kaution f Muttergut
0 (Gröschl, Franz, Bauerssohn Fl. 40 Kr. Kaution Bergmüller, Al.,
Leiblfing, für Erbtheil
Am 13. September 1886.
Zur Beglaubigung: (L. S.)
Johann, 20 Fl. Schankung Wegerer, Joseph, Straubing II. 3. 2172 20. Mai 300 Fl. Heirathgut do.
Naturalansprüche 150 Fl. Kaution für Schmid, Johann,
ür do.
Königliches Amtsgericht Straubing. Gengl. Der Kgl.
1826 do.
21. Mai 1844
in Straubing do.
Pönning I. 48
Straubing XII. 338 23. Sept. von Straubing 11“¹“ Wenninger,Engel⸗ Straubing XII. 346 bert, v. Straubing
Straubing XI. 226
Lex, Susanna, von Gstütt Straubing II. 2. 2180 Hornstorf I. 163 Straubing II. 2. 2180
Schwimmbach II. 8.
eil Hintereder, G.,
von Pönning
von Wundermühle
von Schwimmbach!
1166“ Kgl. Gerichtsschreiber: Edenhofer.
ler.
Anfgebot. Der Tischler Wilhelm Beuse in Bündheim hat das Aufgebot einer gerichtlichen Schuldverschreibung 5. Juli 1787 und angehängtem Cessions⸗ dokumente vom 11. Juli 1826, nach welchen 0 Thlr. Braunschw. Konv.⸗Münze sammt Zinsen r die Henriette Dorothee Johanne Ackermann in Bündheim No. ass. 16 be⸗ eingetragen sind, beantragt. wird aufgefordert,
Neustadt auf seinen zu egenen Klein⸗Kothhof Der Inhaber der Urkunde pätestens in dem auf 3 8 Freitag, den 3. Juni 1887, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ kunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Harzburg, den 12. November 1886. Herzogliches Amtsgericht. Thielemann.
[40696] Aufgebot.
Auf den Antrag der Hauslerfrau Friederike Alker, geborenen Scholz, und ihrer 4 Kinder: a. der ver⸗ ehelichten Caroline Salinger, b. der verehelichten Eleonora Krause, c. der verehelichten Tagearbeiter Friederike Lex und d. der unverehelichten Ernestine Alker, sämmtlich zu Piltsch, wird der Ehemann der ersteren und Vater der genannten 4 Kinder, Häusler Johann Alker, geboren den 29. August 1811 zu Piltsch, Sohn der Gärtner Anton und Eleonora, geborenen Moritz, Alker'schen Eheleute, welcher sich bis zum Jahre 1854 in Piltsch aufgehalten und so⸗ dann verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine 1 1
den 8. Oktober 1887, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht — Zimmer Nr. 14 — zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung er⸗ folgen wird.
Katscher, den 5. November 1886.
Königliches Amtsgericht. von Potrykowski.
140697] Aufgebot. 8
Der Brinksitzer Heinrich Lehrmann zu Lehre hat unter Bescheinigung der vor mehr als vierzig Jahren erfolgten Zahlung die Löschung des laut Kaufvertrags vom 9. März 1821 auf sein Brinksitzerwesen No. ass. 65 hypothekarisch eingetragenen Kaufgelds⸗ restes von 900 ℳ, zu solchem Ende aber nach §. 7 Nr. 7 b. des Ges. vom 1. April 1879 ein Aufgebots⸗ verfahren beantragt. Demzufolge werden alle Die⸗ jenigen, welche auf die gedachte Hypothek Anspruch machen, hierdurch aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. Jannar 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls
Braunschweig, den 14. November 1886. Herrzogliches Amtsgericht Riddagshausen. E. Kulemann.
[40698] 13
Auf Antrag des Zimmermanns Gottlieb Albert aus Edersleben ist das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung der am 17. Februar 1802 zu Edersleben geborenen, angeblich seit Sep⸗ tember 1881 verschollenen unverehelichten Johanne Dorothee Albert aus Edersleben eingeleitet und ist Aufgebotstermin auf 1 den 19. September 1887, Vormittags 10 Uhr,
Die unverehelichte Johanne Dorothee Albert wird aufgefordert, sich spätestens in diesem Termine bei dem unterzeichneten Gericht schriftlich oder persönlich u melden, widrigenfalls sie für todt erklärt wer⸗ den wird.
Sangerhausen, den 10.
Königliches Amtsgericht, I.
[39049] Das
MNovember 1886. Abtheilung.
Bekanntmachung. Sparkassenbuch der zur Oberlausitzer Pro⸗ vinzial⸗Hauptsparkasse zu Görlitz gehörigen Ober⸗ lausitzer Nebensparkasse Lauban, Litt. D. Nr. 19 257 über 28 ℳ 34 ₰, ausgefertigt für Paul Wietrzynski in Lauban, ist angeblich verloren gegangen und soll auf den Antrag des Fabrikbesitzers Gustav Daehne zu Lauban, als Vormundes des minderjährigen Kupferschmiedegesellen Paul Wietrzynski, z. Z. in Dortmund, zum Zweck der neuen Ausfertigung amortisirt werden.
Die Inhaber dieses Sparkassenbuches werden daher aufgefordert, spätestens in dem Aufgebots⸗
ZJahresfrist anher Nachricht von sich zu geben, widrigenfalls sie für verschollen erklärt und ihr Ver⸗
den 3. Juni 1887, Vormittags 11 ½ Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte (Sitzungs⸗ zimmer Nr. 17) ihre Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung desselben erfolgen wird. Lauban, den 3. November 1886.
Königliches Amtsgericht. [36732] Die Ehefrau des Ackermanns Ernst Schlimme, Wilhelmine geb. Bohnsack, zu Olxheim, und Ge⸗ nossen, als Erben des Ackergehülfen Fritz Bohnsack daselbst, haben das Aufgebot der Herzoglich Braun⸗ schweigischen Landes⸗Schuldverschreibungen vom 1. April 1880 Serie V Litt. A Nr. 159 und 160 ie über 3000 ℳ nebst Talons und der Zinscoupons vom 1. April 1886 bis 1. Oktober 1890 beantragt. Die Inhaber dieser Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 1. Mai 1891, Morgens 11 Uhr, vor Fengplzgen Amtsgerichte hieselbst — Zimmer 27 — ihr Recht an diese Urkunden anzumelden und solche vorzulegen, widrigenfalls dieselben für kraftlos erklärt werden sollen. Braunschweig, 20. Oktober 1886.
Herzogliches Amtsgericht.
L. Rabert.
[36964] Die Erben des Lehrers Diedrich Müller in Nieder⸗ ochtenhausen, der Händler Carl Vehlis hierselbst, der Kaufmann Berthold Frank zu Berlin und der Sattlermeister Conrad Singer zu Erlangen haben das Aufgebot der Antheilscheine der Herzoglich Braun⸗ schweigischen Prämien⸗Anleihe vom 1. März 1869 Serie 5549 Nr. 37 — Serie 7795 Nr. 17 — Serie 5983 Nr. 17 — Serie 7368 Nr. 16 be⸗ antragt. Die Inhaber dieser Loose werden hierdurch auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 18. Mai 1887, Morgens 11 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte — Zimmer 27 — angesetzten Termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls diese Antheilscheine für kraftlos erklärt werden sollen.
Brauunschweig, 18. Oktober 1886.
Herzogliches Amtsgericht. L. Rabert. [40700] Bekanntmachung.
Das auf den Namen der „Gewölbekasse zu Bär⸗ felde“ ausgestellte Sparkassenbuch Nr. 6009 der Städtischen Sparkasse zu Bärwalde N.⸗M, welches am 1. Januar 1886 einen Bestand von 139,09 ℳ aufwies, ist angeblich verloren gegangen.
Alle Diejenigen, welche an dem verlorenen Spar⸗ kassenbuche irgend ein Anrecht zu haben vermeinen, werden hierdurch aufgefordert, sich bei dem unter⸗ zeichneten Gerichte, und zwar spätestens in dem
auf den 28. Mai 1887, Vorm. 10 Uhr, vor dem Königlichen Amtsrichter Telle anberaumten
weisen, widrigenfalls das Buch für erlsschen erklärt und der Verliererin ein neues an dessen Stelle aus⸗ gefertigt werden soll. Bärwalde N.⸗M., den 15. November 1886. Königliches Amtsgericht ü1 8
15 049. Katharina, geb. Schmal, Ehefrau des früher in Friesenheim, jetzt in Untergrombach wohn⸗ haften Billetausgebers Balthasar Ada, hat sich An⸗ fangs September 1882 von zu Hause entfernt und muthmaßlich ihren Tod, im Rheine gefunden; die⸗ selbe ist seither vermißt. Auf Antrag des Ehe⸗ manns Balthasar Ada und zufolge Anordnung des Gerichts wird die Vermißte aufgefordert, binnen
mögen dem Antrag stellenden Ehemann als Erb⸗ folger (L. R. S. 767) gegen Sicherheitsleistung in fürsorglichen Besitz gegeben, bezw. derselbe fhrong⸗ lich in Besitz und Gewähr des Nachlasses seiner Ehefrau eingewiesen würde. Lahr, den 6.2 1886. Der Gerichtsschreiber des Großh. Amts⸗ gerichts: Eggler. [40689] Reutliugen. Aufforderung an Gläubiger der verstorb. Babette, geb. Brucklacher, ge⸗ wes. Wittwe des enee. Bild, Kaufmanns ier.
Termin zu melden und ihre Rechte näher nachzu⸗
tovember
und Schuldner
8 8 u“ 98
jß⸗ und Wollwaarengeschäfts „G. Bild“ hier, — die bis jetzt vertretenen Erben die Erbschaft unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten. Zufolge Beschlusses der Theilungs⸗ Behörde vom heutigen Tage werden nun die Gläubiger aufgefor⸗ dert, ihre Ansprüche binnen 2 Wochen bei der unterzeichneten Stelle anzumelden und nachzuweisen. Diejenigen, welche diese Anmeldung versäumen, werden bei der in dem Auseinandersetzungsverfahren sich vollziehenden Befriedigung der bekannten Gläu⸗ biger nicht berücksichtigt, und bleibt ihnen nach Durch⸗ führung dieses Verfahrens lediglich noch das gesetz⸗ liche Absonderungsrecht (Art. 40 des Pfandgesetzes) vorbehalten. Zugleich ergeht an die Masseschuldner die Auffor⸗ derung, ihre Schuldigkeiten binnen der gleichen Frist an den aufgestellten Masseverwalter, Herrn Kaufmann Adolf Mössinger, Katharinen⸗ herne hier — 1 Treppe hoch — zu bezablen. Den 17. November 1886. 8 K. Gerichtsnotariat. Belthle.
8
40690 “ Heinrich Hermann gent. Beck⸗ mann zu Sutum ist verstorben und hat der zum Nachlaßpfleger bestellte Kaufmann Johann Stennes zu Buer das Aufgebot der Nachlaßgläubiger be⸗ antragt. . Esbergeht daher an alle Gläubiger des Nachlasses die Aufforderung, ihre Ansprüche gegen den Nachlaß bis zu dem am 24. Febrnar 1887, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichtstelle anberaumten Termine unter Angabe des Gegenstandes und Grundes derselben an⸗ zumelden, widrigenfalls diese Ansprüche nur noch soweit geltend gemacht werden können, als der Nach⸗ laß durch Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht erschöpft wird. Buer, den 2. November 1886.
Königliches Amtsgericht. [4074 2] 8 In dem Verfahren, betreffend das Aufgebot der verlorenen Sparkassenbücher Litt. O. Nr. 1719 und cr. 3215 ist der in der diesseitigen Bekanntmachung vom 16. d. Mts. — F. 2/86 — anberaumte Auf⸗ gebotstermin nicht auf den 21. März 1887, sondern auf den 27. Mai 1887, Vormittags 10 Uhr, festgesetzt worden. 8 8 Seidenberg, den 18. November 1886.
Königliches Amtsgericht.
Bekaunntmachung. E
Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nachlaßgläubiger der verstorbenen Wittwe Ober⸗ Gerichts⸗Rath Schumacher zu Lippspringe, ist nach Erlaß des Ausschlußurtheils beendet. 8 Paderborn, den 13. November 1886.
Königliches Amtsgericht. 8
[40749] Oeffentliche Zustellung mit Ladung. Die ledige und großzjährige Schreinerstochter Elisabetha Lotz von Straßbessenbach, und deren Vater, Schreiner Heinrich Lotz daselbst, dieser als Vormund des von ersterer am 28. August d. J. außerehelich gebornen Kindes Namens Georg, haben am 15. d. Mts. gegen den ledigen und großjährigen Tapezier⸗ gehülfen Friedrich Linwurm von Röllfeld, früher dahier, nun unbekannten Aufenthalts, bei dem Kgl. Amtsgerichte Aschaffenburg Klage auf Anerkennung der Vaterschaft und Leistung von Nahrungsbeiträgen ꝛc. erhoben und den Antrag gestellt: . den Beklagten zur Anerkennung der Vaterschaft genannten Kindes, Zahlung eines monatlichen vorauszahlbaren Alimentationsbeitrages von 6 ℳ von der Geburt desselben bis zu dem zurückgelegten 14. Lebensjahre, 20 ℳ Tauf⸗ und Kindbettkosten⸗ entschädigung, 300 ℳ Ehrenentschädigung und zur Tragung der Streitskosten zu verurtheilen, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zugleich laden Kläger den Beklagten ꝛc. Lindwurm zur Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kgl. Amtsgericht Aschaffenburg in den von diesem auf Samstag, den 12. Februar 1887, Vormittags 9 Uhr, bestimmten Termin. b Dies wird andurch zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den zur Zeit unbekannt wo abwesenden Beklagten ꝛc. Lindwurm bekannt gegeben. Aschaffenburg, 17. November 1886. Der Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts: Fischer. [40720] Oesseutliche Zustellung. Die Real Credit Bank, eingetragene Genossen⸗ schaft hier, Kommandantenstr. 72 zu Berlin, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Gesse, klagt gegen Victor Müller und W. Romanus, beide unbekannten Aufenthalts, wegen Wechselforderung, mit dem An⸗ trage auf solidarische Verurtheilung zur Zahlung von 692 ℳ nebst 6 % Zinsen seit dem 28. Oktober 1886, 3 ℳ Protestkosten, 4,80 ℳ Provision und 30 ₰ Porto, und ladet die Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die siebente Kammer für Handelssachen des Königlichen Land⸗ gerichts I. zu Berlin auf den 7. Januar 1887, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Berlin, den 13. Nic hes 1886.
aß, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
S
[40691]
*
[407291] Oeffentliche Zustellung
In jeder der nachbenannten Ehesachen:
1) der Christiane Wilhelmine Lindner, geb.
Wagner, in Borstendorf, Klägerin, gegen ihren
Ehemann, den Maurer Karl Bruno Lindner
aus Scharfenstein, zuletzt in Borstendorf, jetzt
unbekannten Aufenthalts, Beklagten,
der Elisabeth Barbara Göpfert, geb. Söllner,
in Chemnitz, Klägerin, gegen ihren Ehemann,
den Handarbeiter Karl Wilhelm Göpfert aus
Langenchursdorf, bisher in Chemnitz, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, Beklagten,
ist in Verfolg bedingten Ehescheidungsurtheils Ter⸗
min zur Eidesleistung der Klägerin und Fortsetzung
der Verhandlung auf
den 18. Januar 1887, Vormittags 11 Uhr,
gerichts Chemnitz anberaumt, und w treffenden Beklagten hierzu geladen. erden die he Chemnit, den 17. November 188öc. es Königlichen Landgerichts, Civilkam 8 Fischer. mer M. —C— 1 n Sachen der Ebefrau des Schneidermeist⸗ Gerhard Pohlmeyer, Minna, geb. Füandermehen in Bochum, jetzt in Braunschweig, Klägerin, goder ihren genannten Ehemann, früher in Bochum, unbekannten Aufenthalts, Berlagten, wegen Cnh scheidung, ist zur Ableistung des der Klägerin 8* rechtskräftiges Urtheil der III. Civilkammer 8n Königlichen Landgerichts zu Essen vom 18 Ien 1886 auferlegten Eides von dem ersuchten Hedan lichen Amtsgerichte Braunschweig Termin auf 82 den 28. Dezember 1886, Morgens 10 uUhr bestimmt, zu welchem der Beklagte vor das Letter — heäce ststsitg 6, Zimmer Nr. 26 — damit geladen wird. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird Ladung bekannt gemacht. Braunschweig, den 12. November 1886. C. Ehlers,
Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts.
[40733] Oeffentliche Zustellung. Der Regierungsrath Adolf Putzrath in Erfurt vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Martiniuz daselbst, klagt gegen seine Ehefrau Jenny Pubrath geb. Schmellitscheck, in unbekannter Abwesenheit wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die Ch. der Parteien dem Bande nach zu trennen, die Be⸗ klagte für den schuldigen Theil zu erklären und ihr die Kosten aufzuerlegen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Königlichen Landzerichts zu Erfurt auf 3 den 9. März 1887, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Erfurt, den 17. November 1886. Stüber, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts, Civilkammer II. .““
diese
[40724] Oeffentliche Zustellung. “ Die Karl Stulz Wwe., Julie, geb. Flesch, Les⸗ rerin zu Offenburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Stebel hier, klagt gegen Jakob Neumann, General⸗ agent von hier, z. Zt. an unbekannten Orten, und dessen Ehefrau Marie, geb. Mutschler, dahier, and Darlehen, mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten unter sammtverbindlicher Haftbarkeit züt Zahlung von 600 ℳ nebst 5 % Zins vom 1. Ser⸗ tember 1885 und auf vorläufige Vollstreckbarkeitz⸗ erklärung des ergehenden Urtheils, und ladet dm Beklagten Jakob Neumann zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die IV. Civilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Freiburg auf Mittwoch, den 16. Februar 1887, Vormittags 8 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Bwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Auszug der Klage bekannt gemacht. Freiburg, den 16. November 1886. Werrlein, 8 Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerich.
[40717] -
Ge⸗
Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Moritz Sauer zu Plauen, ber⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dr. Schumann di⸗ selbst, klagt gegen den Kaufmann Richard Bimman mann, früher in London, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, aus den Wechseln vom 29. Dezember 1885, 31. Dezember 1885, 5. Januar 1886 und äns 3 Wechseln vom 10. Januar 1886 mit dem Antrage den Beklagten zur Zahlung von 2282 28 45 4 sammt Zinsen zu 6 % vom 27. März 1886 db, von 8358 ℳ 30 ₰ sammt Zinsen zu 6 0 vom 3. April 1886 ab, von 2079 ℳ 45 ₰ sammt Zinsen zu 6 % vom 8. April 1886 ab, von 2076 ℳ 70₰ sammt Zinsen zu 6 % vom 13. April 1886 ab und von 3523 ℳ 75 ₰ sammt Zinsen zu 6 % ton 17. April 1886 ab, sowie zur Zahlung einer 68 vision von 7 ℳ 60 ₰, 2 ℳ 79 , 6. 93 9 6 ℳ 92 ₰ und 11 ℳ 74 ₰ zu verurtheilen, aug dieses Urtheil gegen Sicherheitsleistung für ver⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet vs klagten zur mündlichen Verhandlung des Recht⸗ streits vor die Kammer für Handelssachen des König lichen Landgerichts zu Plauen i. B. auf 1 den 4. Januar 1887, Nachmittags 3 üe. mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten C richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hempel,
Gerichtsschreiber des Königlichen
[40890) Oeffentliche Zustellung. Das K. Amtsgericht Deggendorf, als Vollstreckungsgericht, hat in Sachen Loh, Kirchenverwaltung,
egen “ 8 8eearia, Schuhmachers⸗⸗ z. Zt. unbekannten nn
Landgerichts⸗
Feldmeier, Johann und leute von Stefansposching, enthalts, Vertheil wegen Forderung, ertheilungstermin au 8 Mittwoch, 29. Dezember 1886, 8 Vormittags 9 Uhr, anberaumt. 1“ Die Schuhmacherskinder Franziska, Stesan ig Anna Knauer von Wischlburg, z. Zt. un rit nif Aufenthalts — Gläubiger — werden hiermi ig gefordert, binnen zwei Wochen bei Meidung 9 Nichtberücksichtigung ihre Ansprüche in Hrus „ Nebensache anzumelden und am obigen Lermn 8 erscheinen, widrigenfalls ihr Einverständniß m Vertheilungsplane angenommen würde. geh Die Schuldner Johann und Maria ch meier werden zu obigem Termine unter dem erunge nachtheile des Ausschlusses mit ihren Erinne gegen den Vertheilungsplan hiermit geladen. Am 18. November 1886. 1 ndorf Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Degge Der K Sekretär:
Auf den Tod der ebengenannten Frau Babette
termine
Bild, Wittwe von hier, frühere Inhaberin des
vor der Civilkammer III. des Königlichen Land⸗
Ohnesorg.
weit
Anzeiger und Königlich Preußischen
Berlin, Sonnabend, den 20. November 6
—
8 “
Beilage
taats⸗
“
1. Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen.
2. Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
4. Verloosung, 5. Kommandit⸗Gesellschaften auf
E
Zinszahlung ꝛc. von öffenklichen Papieren. Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.
u. dergl.
Deffentlicher Anzeiger.
10.
.Berufs⸗Genossenschaften.
Wochen⸗Ausweise der deutschen Zettelbanken. Verschiedene Bekanntmachungen.
. Theater⸗Anzeigen. Familien⸗Nachrichten.
In der Börsen⸗Beilage.
2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u dgl.
[40734] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Anna Dorothea Friederike Belke, geb. Suck, zu Hamburg, vertreten durch Rechtsanwälte Dres. Joseph & Heymann. klagt gegen ihren Ehe⸗ mann Carl Peter Belke, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, dem Beklagten aufzuerlegen, innerhalb gerichtsseitig zu bestimmender Frist die Klägerin in einer angemessenen Wohnung bei sich aufzunehmen, auch derselben einen angemessenen Vorschuß zur Bestreitung der Reise⸗ kosten zu schicken, falls sein Aufenthalt nicht in
amburg ist, im Falle der Nichtbefolgung solcher Feans aber den Beklagten für einen böslichen Ver⸗ lasser seiner Ehefrau zu erklären, die zwischen den Parteien bestehende Ehe vom Bande zu scheiden und den Beklagten in die Kosten des Rechtsstreits zu ver⸗ urtheilen, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Rath⸗ haus) auf 3 den 12. Februar 1887, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 18. November 1886.
W. Clauss, Gerichtsschreiber des Landgerichts. [407211 Oeffentliche Zustellung. 8
Die Erben der zu Colmar verstorbenen Eugenie Mequillet, Wittwe von Jacob Benjamin Glorxin, nämlich: 1) Fanny Eugenie Pabst, Ehefrau des Rentners Cugen Birckel in Kolmar und Letzterer selbst; 2) Camill Alfred Pabst, Kunstmaler in Paris, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Helbig in Kolmar, klagen gegen:
1) die Erben des verstorbenen Eigenthümers August Weil zu Oberehnheim, nämlich: a. Adolf Weil, Kaufmann in Paris, Rue de Rome Nr. 14; b. Rachel Weil, Ehefrau des Kaufmanns Salomon Lanzenberg in Dijon; 2) Leopold Hemmendinger, Kaufmann in Schlettstadt, als Rechtsnachfolger von August Weil, Heinrich Hürstel und Wittwe Schlosser; 3) Notar Alzheimer zu Neuenburg (Bayern); 4) Henriette Weil, Wittwe von Heinrich Hürstel zu Dambach, als Mutter und gesetzliche Vormünderin ihrer Tochter Mathilde Hürstel, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort; 5) Karl Nartz, Winzer, und dessen Ehefrau Katharina Marcot in Dambach, Beklagte, sub 1 bis incl. 4 als Gläubiger, sub 5 als Hauptschuldner, mit dem Antrage: Kaiserliches Landgericht wolle über den Widerspruch der Kläger vom 15. Oktober 1886, gegen den Theilungsplan vom 6. September 1886, errichtet in dem Vertheilungsverfahren gegen Ehe⸗ leute Nartz erkennend, die Abänderung desselben dahin verordnen: I. daß Kläger auf den ganzen Erlös der von den Eheleuten Nartz am 15. Sep⸗ tember 1884, 8. September 1884 und 19. September 1883 verkauften Grundstücke, in der Massenbildung des Theilungsplanes beschrieben sub Nr. I, II und III Anweisung erhalten für ihre angemeldete Forderung an Kapital, Zinsen bis zur Konkurrenz von 5 Jahren und Kosten und zwar nicht allein auf den Betrag der Immobilien, auf die eine Spezial⸗ hypothek besteht, sondern auch noch auf den Betrag der übrigen Grundstücke im Range der Legalhypothek der CEhefrau Nartz, in welche die Rechtsvorgängerin der Kläger subrogirt ist, und deren Einschreibung im Hypothekenamt rechtsgültig erfolgt ist am 18. Fe⸗ bruar 1879, Band 723 Nr. 237; II. daß diese An⸗ weisung sofort nach derjenigen des im Hypotheken⸗ rang ihnen vorgehenden Gläubigers Ludwig Zaepfel stattfindet; wolle die Prozeßkosten den Beklagten zur Last legen, und laden die Beklagten zur münd⸗ cel Verhandlung des Rechtsstreits vor die Abth. I.
( er es 8 erli andgerichts golmarerg. s8 Kaiserlichen Landgerichts zu auf den 4. Februar 1887, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
8 Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Landgerichts⸗Sekretär: Jansen. 1490725) Oeffentliche Zustellung. deHer Kaufmann J. Weile zu Lippehne, vertreten durch den Rechtsanwalt Müller zu Landsberg a. W., früht gegen den Inspektor Wilhelm Stubenrauch, 6 her in Dertzow, jetzt unbekannten Aufenthalts, egen Kaufgeldes und Erstattung von Auslagen erth 575 ℳ 25 ₰), mit dem Antrage, dahin zu bctennen, daß Beklagter schuldig, darin zu willigen, 9 aus der am 18. Juni 1886 von dem Gerichts⸗ zieher Zieme zu Lippehne in der Arrestpfändungs⸗ ache des Klägers wider den Beklagten bei der König⸗ 888 Regierungshauptkasse zu Frankfurt a. O. hinter⸗ 311ngs umme der Betrag von 575 ℳ 25 ₰ nebst ni insen seit dem 1. April 1885 an den Kläger 8 gezahlt werden, eventuell (nur, falls obigem An⸗ 8 ö“ stattgegeben werden sollte), den Beklagten in verurtheilen, an den Kläger 575 ℳ 25 ₰ nebst zu » Zinsen seit dem 1. April 1885 an den Kläger ürzahlen, und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung hläenläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den greitg 1 e“ Verhandlung des Rechts⸗ Landgerichis zweite Civilkammer des Königlichen
18 8 zu Landsberg a. W. auf März 1887, Vormittags 9 Uhr,
er Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Landsberg a. W., den 16. November 1886.
„Pommorsky. Gerichtsschreiber
[40726] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Arbeiter Höhne, Wilhelmine, geb. Runge, zu Zorndorf, vertreten durch den Rechtsan⸗ walt Meyer in Küstrin, klagt gegen den Arbeiter Hermann Höhne, zuletzt in Soldin wohnhaft, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung auf Geesche nai mit dem Antrage: das zwischen den Parteien be tehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Lands⸗ berg a. W. auf
den 12. März 1887, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
„Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Landsberg a. W., den 10. November 1886.
“ Pommorsky,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[40728] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte Arbeiter Auguste Schade, geb. Kunert, zu Alt⸗Drewitz, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Meyer zu Küstrin, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Arbeiter Ferdinand Schade aus Alt⸗ Drewitz, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung auf Ehescheidung, mit dem Antrage: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Landsberg a. W. auf den 12. März 1887, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung dieser Auszug der Klage bekannt Fehe g.
Landsberg a. W., den 15. November 1886.
„Pommorsky,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [40727] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Arbeiter Auguste Schermer, geb. Schulz, zu Altstadt bei Kolberg, im Hause des Kuh⸗ meisters Johann Koppe, vertreten durch den Justiz⸗ rath Lange in Königsberg N.⸗M., klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Wilhelm Schermer, gebürtig aus Güstebiese, zuletzt wohnhaft gewesen in Groß⸗ Mantel, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bös⸗ Verlassung auf Ehescheidung, mit dem An⸗ rage:
die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu
trennen und den Beklagten für den allein schul⸗
digen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Landsberg a. W. auf den 12. März 1887, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Landsberg a. W., den 6. November 1886.
Pommorsky,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
wird
[407311 SOeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Arbeiters Nils Jörgensen, Mar⸗ Feffete Marie Wilhelmine, geb. Schwietert, zu ulle, vertreten durch die Rechtsanwälte Wellen⸗ kamp & Dr. Klußmann, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Arbeiter Nils Jörgensen aus Seeland in Dänemark, zuletzt in Lulle, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem An⸗ trage, daß die Ehe der Parteien getrennt und Be⸗ klagter für den schuldigen Theil erklärt wird, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Osnabrück auf den 25. Februar 1887, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Fromme, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [407191 Der Restaurateur Carl Döring zu Halberstadt klagt gegen den Panoramabesitzer Albert Börker aus Osterwieck, zur Zeit in unbekannter Abwesenheit, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zah⸗ lung von 75 ℳ zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung dieses Rechtsstreits ladet der Kläger den Beklagten vor das Königl. Amtsgericht, Abtheilung II., zu Osterwieck auf den 3. Februar 1887, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hiermit bekannt gemacht. Osterwieck, den 17. November 1886. Sauer, Assistent,
als Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts. II.
160718] Bekanntmachung.
Rechtsanwalt Eichheim dahier stellte Namens der
dahier mit Klageschrift vom 9. pr. 11. ds. Mts. Klage gegen den Friseur Michael Landl von hier wegen Hypotheklöschung und Anerkennung unter Bezug auf §§. 25 und 26 der R. C. P. O. bei dem Kgl. Landgerichte München II mit dem Antrage: auszu⸗ sprechen, Michael Landl habe anzuerkennen, daß die ihm gegen die genannten Schmid'schen Eheleute zu⸗ gestandene Darlehnsforderung zu 500 ℳ durch Zah⸗ lung getilgt ist und somit nächt mehr zu Recht be⸗ steht, und der Beklagte sei schuldig, einzuwilligen, daß die auf dem Anwesen der Kläger Hs. Nr. 1 ½1 in Pöring, Kgl. Amtsgerichts Ebersberg, eingetragene Hypothek zu 500 ℳ und Kaution zu 50 ℳ auf Grund erfolgter Zahlung gelöscht wird, sowie daß der Beklagte M. Landl die Kosten des Rechtsstreites zu tragen bezw. den Klägern zu erstatten habe; hier⸗ bei beantragt Rechtsanwalt Eichheim, da der Auf⸗ enthalt des Beklagten z. Zt. unbekannt sei, die Be⸗ willigung der öffentlichen Klagszustellung und Be⸗ nachrichtigung der Vormundschaftsbehörde behufs Aufstellung eines Kurators, und ladet den Be⸗ klagten unter der Aufforderung, einen beim Kgl. Landgerichte München II zugelassenen Anwalt behufs seiner Vertretung aufzustellen, zu dem bei letzterem Gerichte in der I. Civilkammer auf Montag, den 14. Februar 1887, 1 Vormittags 9 Uhr,
zur Klagsverhandlung bestimmten Termine.
Nachdem das Gericht die öffentliche Zustellung unter dem Beifügen, daß es keine Veranlassung habe, dem Pflegschaftsgerichte behufs Aufstellung eines Kurators für den abwesenden Beklagten Mittheilung zu machen, bewilligte, wird dieser Auszug der Klage zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht.
München, den 14. November 1886. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts München II. Der Kgl. Obersekretär.
(Unterschrift.)
[407222 SOeffentliche Zustellung. Die unverehelichte Emma Appel, zur Zeit in
Paris, vertreten durch ihren Generalbevollmächtigten,
den Kaufmann Albert Zöllner in Stralsund —
Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Baier in
Stralsund — klagt gegen die Erben der Wittwe
des Steuermanns Johann Martin Hermann, Jo⸗
hanna, geb. Schönfeldt, speziell den früheren
Maschinenbauer, jetzigen Bierwirth Johann Friedrich
Wilhelm Hermann, früher hier, jetzt unbekannten
Aufenthalts, wegen einer Hypothekenforderung (Zinsen⸗
rückstand), mit dem Antrage auf Verurtheilung der
— drei — Beklagten zu ihrer, der Klägerin, Be⸗
friedigung, wegen der von ihr geforderten rückständi⸗
san Zinsen von 75 ℳ aus dem, den Beklagten ge⸗ örigen, zu Stralsund in der Schillstr. 1 belegenen
Hausgrundstück nebst Hofraum und Hausgarten, ein⸗
im Grundbuche der Stadt Stralsund
zand I. Blatt 11 auf den Namen der Wittwe des
Steuermanns Johann Martin Hermann, und ladet
den Mitbeklagten Bierwirth Johann Friedrich Wil⸗
helm Hermann zur mündlichen Verhandlung des
Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu
Stralsund auf
den 18. Januar 1887, Vormittags 9 Uhr,
(Zimmer Nr. 1). Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Stralsund, den 12. November 1885. Sekretär Willert, “
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[40708] 8. n Namen des Königs!
In der Teichner’schen Aufgebotssache hat das
Königliche Amtsgericht zu Friedeberg a. Qu.
durch den Amtsrichter Sobeski am 10. November
1886 für Recht erkannt, daß:
1) der Nachlaß des am 6. März 1885 in Geb⸗ hardsdorf verstorbenen Kammerdieners Ferenz Teichner wird zu ½¹2 der verehelichten Tuch⸗ macher Amalie Auguste Werner, geb. Kramer, in Schwedt a. O., ferner zu 1⁄12 der unverehe⸗ lichten Marie Sacher in Breslau, im Uebrigen dem landesherrlichen Fiskus zugesprochen; die Kosten des Aufgebotsverfahrens sind au Nachlaß vorweg zu nehmen.
Von Rechts Wegen.
[40709) Bekanntmachung.
Das Königliche Amtsgericht Kaukehmen hat am
10. November 1886 für Recht erkannt:
daß alle Diejenigen, welche auf die ohne Doku⸗
ment auf dem Grundstücke des Samuel Wilkowski
in Elbings⸗Kolonie Nr. 56 Abtheilung III. Nr. 1
auf Grund der Verhandlung vom 16. November
1859 auf Requisition des Subhastationsrichters vom
11. Februar gemäß Verfügung vom 15. März 1860
für die Justine Neumann eingetragenen, mit 5 %
verzinslichen 100 Thaler, welche auf das Zweig⸗
h „des Albert Lehmann — Elbings⸗Kolonie
Nr. 103 übertragen sind, Ansprüche haben, mit
ihren etwanigen Rechten und Ansprüchen auszu⸗
schließen, die Kosten des Verfahrens dem Besitzer
Samuel Wilkowski in Elbings⸗Kolonie aufzulegen.
Kaukehmen, den 13. November 1886. 8
Königliches Amtsgericht.
. [40711] Im Namen des Königs! Auf Antrag des Mühlenbesitzers Emil Albrecht zu Long, vertreten durch den Rechtsanwalt Furbach in Konitz
erkennt das Königliche Amtsgericht zu Konitz
durch den Amtsrichter Neitsch
für Recht:
1) der eingetragene Gläubiger und dessen unbe⸗ kannte Rechtsnachfolger, welche sich nicht gemeldet
richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Maurermeisterseheleute Korbinian und Klara Schmid
haben, werden mit ihren Ansprüchen auf die Hypo⸗
thekenpost von 116 Thlr. 9 Sgr. 3 Pf. Kaufgelder⸗ rest, eingetragen für den früheren Eigenthümer Michael Fritz, früher in Czersk, jetzt angeblich in Amerika, in Abtheilung III. Nr. 2 des Grundbuchs des dem Mühlenbesitzer Emil Albrecht gehörigen Grundstücks Long Bl. 176 auf Grund der Kauf⸗ gelderbelegungsverhandlung vom 20. November 1872 ausgeschlossen,
2) die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller auferlegt.
Verkündet Konitz, den 10. November 1886. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[40704] Bekanntmachung.
Der von der Handlung Th. Hartmann & Schultze auf den Baumeister Traugott Krahn zu Berlin ge⸗ zogene, mit Accept des ꝛc. Krahn versehene, am 16. Januar 1877 zahlbare Wechsel über 600 ℳ d. d. Berlin, den 29. November 1876, ist durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts I. thierselbst vom heutigen Tage für kraftlos erklärt.I
Berlin, den 13. November 1886. 8
Königliches Amtsgericht I. Abtheutung 48 [40710] Im Namen des Königs! Verkündet am 13. November 1886.
1 Kulinski, Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Häuslers Daniel Chlopik zu Kochelsdorf, vertreten durch den Rechtsanwalt Rosen⸗ thal zu Kreuzburg O.⸗S.,
erkennt das Königliche Amtsgericht zu Kreuz⸗
burg O.⸗S. durch den Gerichtsassessor Klein⸗
wächter 1 für Recht:
Die berechtigte Grundfrau und deren Rechtsnach⸗ folger und insbesondere die Freiin Eleonore Wilhel⸗ mine von Bode, geborene Freiin von Canitz, und deren Rechtsnachfolger, sowie überhaupt die unbe⸗ kannten Berechtigten an nachstehender, auf Blatt 3 Kochelsdorf, Abtheilung III. Nr. 1 eingetragenen Post:
Für die Grundfrau an Kaufgeldern fünf und siebenzig Thaler schlesisch, welche in terminlichen Raten alle Jahre zu Martini mit 15(Rthlr. schlesisch abgeführt werden sollen, enamd Zeeeehn werden mit ihren Ansprüchen hierdurch ausgeschlossen. Kleinwächter. [40702) Im Namen des Königs!
Auf den Antrag des Schneiders Heinrich Däuper zu Bentheim erkennt das Königliche Amtsgericht zu Bentheim durch den Amtsrichter Stölting afür
Die Schuld⸗ und Pfandverschreibung zu derzzim General⸗Hypothekenbuche II. Fol. 66 Nr. 505 am 7. Januar 1864 zu Lasten der Eheleute Schneider Heinrich Däuper in Bentheim für den Dienstknecht Hermann Riesenbeck daselbst eingetragenen Hypothek von 100 Gulden wird für kraftlos erklärt.
Bentheim, 9. November 1886. 8
Königliches Amtsgericht. gez. Stölting.
Ausgefertigt und veröffentlicht:
(L. S.) Heise, Aktuar.
[40701] 1““ „Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist über die auf dem Grundvermögen des Colon Johannes Eckermann Nr. 37 zu Hohenrode, im Grundbuch von Hohenrode Band II. Art. 72 Abth. III. Nr. 2 eingetragenen Hypothek von 75 ℳ Rest⸗ darlehn, verzinslich zu 4 % an Heinrich Sellmann Nr. 4 zu Wennenkamp aus Obligation vom 12. De⸗ zember 1864 ausgestellte Hypothekenurkunde für kraftlos erklärt worden. Rintelu, den 22. Oktober 1886. Königliches Amtsgericht: Dr
1407050 Bekanntmachung.
Durch Urtheil des hiesigen Amtsgerichts vom 15. d. M. ist das am 14. Dezember 1885 der ver⸗ wittweten Frau Gutsbesitzer Seidel zu Venetia von dem Gutsbesitzer Julius Bieske zu Zacharzew aus⸗ ehändigte und ihr verloren gegangene Wechsel⸗ Hlankett, welches mit der Unterschrift „Julius Bieske“ versehen ist und im Uebrigen ein nicht aus⸗ gefülltes Sola⸗Wechsel⸗Formular darstellt, für kraft⸗ los erklärt. .
Ostrowo, den 16. November 1886.
Fuchs, b Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgericht
[40706] 1 Durch Ausschlußurtheil von heute sind die Hypo⸗ thekendokumente über folgende im Grundbuche von Polpen Nr. 14 eingetragene Forderungen 146 Thlr. 15 Sgr. des Josef Kniffki und 152 Thlr. 15 Sgr. der Elisabeth Kniffki für kraftlos erklärt. Heilsberg, den 4. November 1885656. Königliches Amtsgericht.
14070720 Bekanntmachugg. Durch Urtheile des unterzeichneten Amtsgerichts vom heutigen Tage ist für Recht erkannt:
1) Der Depositalschein Nr. 11 833 d. d. Halle a. S., den 22. September 1881, Inhalts dessen der Kohlen⸗ messer Carl Johann Friedrich Meyer und Frau Marie Louise König, geborene Ruthe, Beide zu Berlin, die auf ihr Leben über je 150 ℳ Ver⸗ sicherungssumme nach Tabelle XIa. von der Iduna ausgefertigten Policen Nr. 60 879/49 664 d. d. 20. September 1864 3 1
-20. Januar 1881 als Unterpfand für ein ihnen laut Schuldschein vom 20. September 1881 gewähr⸗ tes Darlehn von 60 ℳ bei der Iduna deponirt
ker. ker.
“
haben, wird für kraftlos erklärt.