13) der Christoph Johann Friedrich Bull, ge⸗ boren am 2. November 1866 zu Redebaß, zuletzt in Fahrenkamp wohnhaft,
14) der Johann Friedrich Wilhelm Bumann, geboren am 9. Februar 1866 zu Behrenwalde, zuletzt daselbst wohnhaft, 2
15) der Matrose Karl Ludwig Christian Busch, geboren am 5. März 1864 zu Barth, zuletzt daselbst wohnhaft, 16) der Hermann Karl Theodor Dämlow, ge⸗ boren am 14. Juni 1866 zu Spiekersdorf, zuletzt zu Stormsdorf wohnhaft,
17) der Karl Ludwig Joachim Doy, geboren am 16. September 1866 zu Karnin, zuletzt daselbst wohnhaft,
18) der Matrose Johann Friedrich Heinrich Ehlert, geboren am 18. Januar 1864 zu Frauen⸗ dorf, zuletzt in Barth wohnhaft,
19) der Friedrich Martin August Ehlert, geboren am 11. Januar 1862 zu Katzenow, zuletzt daselbst wohnhaft, 8
20) der Theodor Johann August Geil, geboren am 24 April 1866 zu Papenhagen, zuletzt daselbst wohnhaft,
21) der Karl Christian Martin Gollenbogen, geboren am 10. Juni 1861 zu Kindshagen, zuletzt
aselbst wohnhaft,
22) der Matrose Friedrich Jacob Johann Graff, geboren am 1. April 1864 zu Müggenburg, zuletzt daselbst wohnhaft,
23) der Matrose Carl Friedrich Johann Griese, geboren am 19. Februar 1864 zu Saal Dorf, zu⸗ letzt daselbst wohnhaft,
24) der Matrose Carl Wilhelm Johann Grimm, geboren am 5. Juni 1864 zu Damgarten, zuletzt daselbst wohnhaft, . 4
25) der Christoph Johann Friedrich Theodor Hansen, geboren am 2. Dezember 1866 zu Mar⸗ tens dorf, zuletzt daselbst wohnhaft,
26) der Matrose Hermann Friedrich Johann Hoppe, geboren am 3. Oktober 1864 zu Barth, zuletzt daselbst wohnhaft,
27) der Matrose Ludwig Adolf Wilhelm Fischer, geboren am 30. Juli 1864 zu Barth, zuletzt da⸗ selbst wohnhaft,
28) der Karl Heinrich Hubert, 11. Oktober 1866 zu Fuhlendorf, wohnhaft,
29) der Matrose Albert Ludwig Ihrke, geboren am 13. Juni 1864 zu Fuhlendorf, zuletzt daselbst wohnhaft,
30) der Matrose Heinrich Johann Martin Kraeft, geboren am 11. Dezember 1864 zu Zingst, zuletzt in Müggenburg wohnhaft, 18
31) der Matrose Karl Johann Christoph Ladwig, geboren am 19. März 1864 zu Steinhagen Dorf, zuletzt in Stralsund wohnhaft,
32) der Johann Karl Friedrich Lange, geboren am 13. Februar 1866 zu⸗Velgast Dorf, zuletzt in Zipke wohnhaft, 1 .
33) der Knecht Abraham Karl Bernhard Mar⸗ tens, geboren am 9. Juni 1864 zu Zipke, zuletzt daselbst wohnhaft,
34) der Johann Friedrich Moritz Christian Orthmann, geboren am 25. Februar 1866 zu Lassentin, zuletzt daselbst wohnhaft,
35) der Helmuth Karl Friedrich Peters, geboren am 22. Juni 1866 zu Wolfshagen, zuletzt daselbst wohnhaft, 8
36) der August Wilhelm Max Räth, geboren am 7. Mai 1864 zu Ober⸗Mützkow, zuletzt wohn⸗ haft in Zandershagen,
37) der Matrose Karl Ehrenfried Theodor Ru⸗ barth, geboren am 19. Dezember 1864 zu Lüders⸗ hagen Dorf, zuletzt in Stralsund wohnhaft,
38) der Karl Julius Max Schaepe, geboren am 3. Februar 1866 zu Behrenwalde, zuletzt daselbst wohnhaft,
39) der Matrose Karl Friedrich Heinrich Schra⸗ der, geboren am 18. August 1864 zu Born, zuletzt daselbst wohnhaft,
40) der Matrose Ferdinand Johann Simon Segebarth, geboren am 2. November 1864 zu Zingst, zuletzt daselbst wohnhaft,
41) der Matrose Rudolf Theodor Christoph Steinort, geboren am 10. November 1863 zu Wieck, zuletzt daselbst wohnhaft,
42) der Matrose Johann Karl Heinrich Teßnow, geboren am 5. Oktober 1864 zu Saal Dorf, zuletzt in Langendamm wohnhaft,
43) der Matrose Wilhelm Johann Heinrich Tiede, geboren am 26. Mai 1864 zu Lüdershagen Dorf, zuletzt daselbst wohnhaft,
44) der Fabrikarbeiter Friedrich Johann Karl Todenhagen, geboren am 18. Juni 1866 zu Hu⸗ goldsdorf, zuletzt dafelbst wohnhaft,
45) der Matrose Albert Friedrich Wilhelm Töpper, geboren am 16. August 1864 zu Barth, zuletzt daselbst wohnhaft,
46) der Matrose Friedrich Karl Ferdinand Weyer, geboren am 26. April 1864 zu Barth, zuletzt wohn⸗ haft daselbst, 1
47) der Matrose Karl Friedrich Wilhelm Wolter, geboren am 30. Oktober 1864 zu Hermannshagen Hof, zuletzt in Saal Dorf wohnhaft,
48) der Matrose Christoph Friedrich August Zornow, geboren am 13. Februar 1864 zu Mügzen⸗ burg, zuletzt in Zingst wohnhaft,
49) der Matrose Erhard Christian Ludwig Zornow, geboren am 1. April 1864 zu Zingst, zuletzt daselbst wohnhaft,
50) der Matrose Robert Johann Friedrich Krüger, geboren am 8. November 1863 zu Barth, zuletzt daselbst wohnhaft.
51) der S Wilhelm
geboren am zuletzt daselbst
Seefahrer Bernhard August Reppin, geboren am 13. Oktober 1863 zu Anklam, zuletzt wohnhaft in Stralsund, werden beschuldigt,
als Wehrrflichtige in der Absicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet ver⸗ lassen oder nach erreichtem militärpflichtigen Alter sich außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten zu
haben. 1 Nr. 1 St.⸗G⸗B.
Vergehen gegen §. 140 Absf. Dieselben werden auf Montag, den 17. September 1888, Vormittags 11 ½ Uhr, vor die Strafkammer bei dem Königlichen Amts⸗ gerichte Stralsund zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden die: selben auf Grund der nach §. 472 der Straf⸗Prozeß⸗ Ordnung von den Königlichen Civil⸗Vorsitzenden der
Franzburg, den mit der Kontrole der Wehrpflich⸗ pflichtigen beauftragten Behörden, über die der An⸗ klage zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklärungen verurtheilt werden.
Durch Beschlüsse der Strafkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Greifswald vom 22. No⸗ vember 1887, 3. Dezember 1887, 28. Januar 1888 ist das Vermögen der Angeklagten in Gemäßheit des 5 140 St.⸗G.⸗B., §§. 480, 326 St.⸗P.⸗O. zur
eckung der die Angeklagten treffenden höchsten Geldstrafe sowie der Kosten des Verfahrens mit Beschlag belegt.
Greifswald, den 11. April 1888.
Königliche Staatsanwaltschaft. [3157] Vermögensbeschlagnahme. der Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Kolmar vom 24. März 1888 wegen Verletzung der Wehrpflicht die Beschlagnahme des im Deutschen Reiche befindlichen Vermögens bis zur Höhe von je 1000 ℳ angeordnet worden: geb. 15. 4. 1864 zu
1) Ringwald, Eugen, Hüttenheim,
2) Remeter, Franz, geb. 25. 6. 1864 zu Walf,
3) Fischer, Josef, geb. 11. 1. 1864 zu Zell⸗ weiler,
4) Meyer, Paul, geb. 5. 8. 1864 zu Hüttenheim, 5) Drach, Friedrich, geb. 9. 9. 1865 zu Ober⸗ schwörstadt,
6) Fach, 20. 10. 1865 Eriskirch.
Kolmar, den 4. April 1888.
Der K. Erste Staatsanwalt. f. d. Verkoyen, ‚Assessor.
Johannes, geb. zu
[3207] Bekanntmachung. ö In der Untersuchungssache gegen den fahnenflüch⸗ tigen Rekruten des 2. Württ. Feld⸗Artillerie⸗Regi⸗ ments Nr. 29 Wilhelm Maier aus Neufra, O.⸗A. Rottweil, hat das Königliche Militär⸗Revisions⸗ gericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Maier gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen un⸗ beschadet der Rechte Dritter mit Beschlag be⸗ legt sein. Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
[3208] Bekanntmachung. In der Untersuchungssache gegen den fahnen⸗ flüchtigen Rekruten des Ulanen⸗Regiments König Karl (1. W.) Nr. 19 Ambrosius Schmid aus Ober⸗ flacht, O.⸗A. Tuttlingen, hat das Königl. Militär⸗ Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Schmid gegenwärtig zu⸗ stehende oder künstig anfallende Vermögen un⸗ beschadet der Rechte Dritter mit Leschlag belegt sein.
Stuttgart, den 15. April 1888.
Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
[3209] Bekanntmachung. In der Untersuchungssache gegen den fahnen⸗ flüchtigen Rekruten des Infanterie⸗Regiments Nr. 125, Benedikt Müller aus Seitingen, O.⸗Amts Tutt⸗ lingen, hat das Königl. Militär⸗Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Müller gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen un⸗ bescgee der Rechte Dritter mit Beschlag be⸗ egt sein. Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade. (1. K. W.)
[3210] Bekanntmachung. „In der Untersuchungssache gegen den fahnen⸗ flüchtigen Rekruten des Infanterie⸗Regiments Nr. 125, Johannes Nädele aus Wilsingen, O.⸗A. Münsingen, hat das Königl. Militär⸗Revisionsgericht zu Stutt⸗ gart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Nädele gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen, un⸗ F der Rechte Dritter, mit Beschlag be⸗ egt sein. Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
[3211] Bekaunntmachung. In der Untersuchungssache gegen den fahnen⸗ flüchtigen Rekruten des Württ. Pionier⸗Bataillons Nr. 13 Franz Xaver Günther aus Leinstetten, O.⸗A. Sulz, hat das Königl. Militär⸗Revisions⸗ gericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Günther gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen un⸗ beschadet der Rechte Dritter mit Beschlag belegt sein. Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.)
[3212] Bekanntmachung. In der Untersuchungssache gegen den fahnenflüch⸗ tigen Rekruten des Infanterie⸗Regiments Nr. 125 Max Karl Motter aus Rottenburg hat das Königl. Militär⸗Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Motter gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen un⸗ beschadet der Rechte Dritter mit Beschlag belegt sein. Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1
[3213] Bekanntmachung. In der Untersuchungssache gegen den fahnenflüch⸗ tigen Rekruten des Infanterie⸗Regiments Nr. 125 Johann Friedrich Pfaff aus Alpirsbach, O.⸗A. Obern⸗ dorf, hat das Königl. Militär⸗Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Pfaff gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen un⸗ beschadet der Rechte Dritter mit Beschlag be⸗ legt sein. Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.)
Süa. 8 . [3214] Bekaunntmachung. In der Untersuchungssache gegen den fahnen⸗
Ersatz⸗Kommissionen des Stadtkreises Stralsund und des Kreises Franzburg zu bzw. Stralsund,
flüchtigen Rekruten des Infanterie⸗Regiments Nr. 125, Johann Christian Heim aus Mögglingen, O.⸗A.
Gegen nachgenannte Personen ist durch Beschluß
Gmünd, hat das Königliche Militär⸗Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Reuist — es solle das dem ꝛc. Heim gegenwärtig zustehende oder künftig anfallende Vermögen, unbeschadet der Rechte Dritter, mit Beschlag belegt sein. Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
[3215] Bekanntmachung.
In der Untersuchungssache gegen den fahnen⸗ flüchtigen Rekruten des 8. Württ. Infanterie⸗Regi⸗ ments Nr. 126, Matthias Stern aus Deißlingen, O.⸗A. Rottweil, hat das Königliche Militär⸗ Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht
es solle das dem ꝛc. Stern gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Wenge unbeschadet der Rechte Dritter mit Beschlag belegt sein.
Stuttgart, den 15. April 1888.
Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
[3216] Bekanntmachung.
In der Untersuchungssache gegen den fahnenflüch⸗ tigen Rekruten des Infanterie⸗Regiments Nr. 125, Jo⸗ hann Martin Meßner aus Schwenningen, O.⸗A. Rottweil, hat das Königl. Militär⸗Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt:
es solle das dem ꝛc. Meßner gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen un⸗ beschadet der Rechte Dritter mit Beschlag be⸗ legt sein. Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
[3217] Bekanntmachung.
„In der Untersuchungs ache gegen den fahnenflüch⸗
tigen Rekruten des Infanterie⸗Regiments Nr. 125,
Albert Reichmann, aus Mühlhausen, O.⸗A. Tutt⸗
lingen, hat das Königl. Militär⸗Revisionsgericht zu
Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Reichmann gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen un⸗ der Rechte Dritter mit Beschlag be⸗ egt sein.
Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
13218] Bekanntmachung.
In der Untersuchungssache gegen den Nachersatz⸗ rekruten Gottlob Wilhelm Bort aus Kl versulzrach, O.“A. Neckarsulm, hat das Königliche Militär⸗ Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt:
es solle das dem ꝛc. Bort gegenwärtig zustehende oder künftig anfallende Vermögen unbeschadet der Rechte Dritter mit Beschlag belegt sein.
Stuttgart, den 15. April 1888.
Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
[3219] Bekanntmachung. 8 In der Untersuchungssache gegen den fahnenflüch⸗ tigen Rekruten des Grenadier⸗Regiments Nr. 119 Hermann Ernst Dengler von Neuenbürg hat das Königl. Militär⸗Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Dengler gegenwärtig zu⸗ zustehende oder künftig anfallende Vermögen, unbeschadet der Rechte Dritter, mit Beschlag belegt sein. Stuttgart, den 15. April 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
[3220] Bekanntmachung. „In der Untersuchungssache gegen den fahnenflüch⸗ tigen Rekruten des Infanterie⸗Regiments Nr. 126 Leonhard Kutsch aus Aachen hat das Königl. Militär⸗Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Kutsch gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen un⸗ beschadet der Rechte Dritter mit Beschlag be⸗ legt sein. Stuttgart, den 15. Avpril 1888. Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.).
[3221] Bekanntmachung. In der Untersuchungssache gegen den fahnen⸗ flüchtigen Rekruten des 1. Wüttemb. Infanterie⸗ Regiments Nr. 126, Jacob Friedrich Bock aus Oberjesingen, O.⸗A. Herrenberg, hat das Königl. Militär⸗Revisionsgericht zu Stuttgart am 6. April 1888 zu Recht erkannt: es solle das dem ꝛc. Bock gegenwärtig zu⸗ stehende oder künftig anfallende Vermögen 1 ddͤet der Rechte Dritter mit Beschlag be⸗ egt sein
Stuttgart, den 15. April 1888.
Kommando der 51. Infanterie⸗Brigade (1. K. W.)
2) Zwangsvoͤllstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.
1 1 . — 5 9 133071 Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll die ideelle älfte des im Grundbuche von Lichtenberg Band 32 kr. 1019 auf den Namen des Tapeziers Albert Reinhold Oskar Germann hier eingetragenen, an der Ecke der Eldenaer⸗ und Thaerstraße belegenen Grundstücks am 20. Juni 1888, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht — an Gerichtsstelle Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 40, versteigert werden. Das ganze Grundstück ist mit 2,28 ℳ Reinertrag und einer Fläche von 4 ar 84 qm zur Grundsteuer ver⸗ anlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschätzungen und andere das Grundstück betreffende Nachwei⸗ sungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei ebenda, Zimmer 41, eingesehen werden.
Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grund⸗
buche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks nicht hervorging, insbesondere derartige
(22. Juni 1888, obenbezeichneter Gerichtsstelle verkündet werden.
Fepderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden ebunden oder Kosten, spätestens im Versteigeru 8 termin vor der Aufforderung zur Abgabe von 82 boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubige. widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu m widrigenfalls dieselben bei Feststellung des gering Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Vertheie lung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten An⸗ sprüche im Range zurücktreten.
Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstüch beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß Versteigerungstermins die Einstellung des Verfah herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an dir Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 20. Junj 1888, Nachmittags 1 Uhr, an obenbezeichnete Gerichtsstelle verkündet werden.
Berlin, den 9. April 1888.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 52.
133061 Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll die ideele Hälfte des im Grundbuche von Lichtenberg Band z Nr. 1037 auf den Namen des Tapeziers Albert Rein⸗ hold Oskar Germann hier eingetragenen, in der Thaer⸗ straße Nr. (24) belegenen Grundstücks am 22. Junj 1888, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht — an Gerichtsstelle — Neue Friedrick⸗ straße 13, Hof, Flügel C, parterre, Saal 40, versteigen werden. Das ganze Grundstück ist mit 1,47 ℳ Rein⸗ ertrag und einer Fläche von 3 a 13 qm zur Grund⸗ steuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, be⸗ . Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige [bschätzungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Flügel D. Zimmer 41, eingesehen werden. 1 „Alle Realberechtigten werden aufgefordert, iie nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden An⸗ sprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige serderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden ebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungz⸗ termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge⸗ boten anzumelden und, falls der betreibende Gläugi⸗ ger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Ver⸗ theilung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grund⸗ stücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Ver⸗ fahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgten Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird an Nachmittags 1 Uhr, m
Berlin, den 9. April 1888. Königliches Amtsgericht I., Abtheilung 52.
[3288] Oeffentliche Ladung. Zwangsversteigerung.
Das im Grundbuche von Grabow Band II. Blatt 78 Artikel 87 auf den Namen der drei Ge⸗ schwister Grandyberek, Ignatz, Bibianna, verehelichte Klichowska, und Johann, eingetragene, in Grabov belegene Grundstück soll auf den Antrag der Kauf⸗ leute Samuel Korn und Marcus Tworoger zr Grabow, vertreten durch den Rechtsanwalt Radzi⸗ szewski zu Schildberg, zum Zwecke der Auseinander⸗ setzung unter den Miteigenthümern am 22. Juni 1888, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht — an Gerichtsstelle — zwangsweise versteigert werden. Das Grundstück ist mit 0,45 ℳ
Reinertrag und einer Fläche von 0,12,50 ha zur
Grundsteuer, mit 90 ℳ Nutzungswerth zur Gebäude⸗ steuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, be⸗ glaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Ab schätzungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen, s besondere Kaufbedingungen
sowie können in der Gerichtsschreiberei V. eingesehen werden. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstückt beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 22. Juni 1888, Mittags 12 Uhr, an Gerichtsstelle ver⸗ kündet werden. Zu vorstehendem Termine wird der Johann Grandyberek hiermit geladen. Schildberg, den 11. April 1888. Nochowicz, .
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[3313] Oeffentliche Zustellung. 1 In der Zwangsvollstreckungssache der Liquidations⸗ masse Simon Lièvre in Saarburg gegen die Ehe⸗ leute Eduard Koscher, Schuster, und Sidonie Callais, Beide früher zu Landingen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, ist Termin zur Ver⸗ steigerung der den Schuldnern gehörenden Immo⸗ bilien anberaumt auf Mittwoch, den 6. Jum 1888, zwölf Uhr Mittags, zu Landingen (Lothringen), auf dem Gemeindehause, was den Schuldnern hiermit öffentlich bekannt gegeben wird. .— Rixingen (Lothringen), den 13. April 1888 Der Versteigerungsbeamte. Koehren, Kaiserl. Notar.
8
1— “ 4] Oeffentliche Zustellung. der Zwangsvollstreckungssache
[33
In
Kaiser Direktion der direkten Steuern in Straßburg (Elsah“ vertreten durch Herrn Steuerempfänger Balzli n Rixingen (Lothringen), gegen die Ackerer Eduard und
der
Felix Drouin aus Disselingen, ohne nähere Adrefe in Rio Vista (Amerika), ist Termin zur Versteige rung der den Schuldnern gehörenden Immobilien anberaumt auf Freitag, den 8. Juni 18. 5 elf Uhr Vormittags, zu Disselingen ( ringen), auf dem Gemeindehause, was es Schuldnern hiermit öffentlich bekannt gegeben wilt⸗ Rixingen (Lothringen), den 13. April 1 Der Versteigerungsbeamte. Koehren, Kaiserl. Notar.
[In dem Verfahren, betreffend die Vertheilung
leim, ohne bekannten Wohnort, und Genossen, als
mnersdorf
Esarrer zu E inlage vom
Zweite Beilage b nzeiger und Königlich Preußischen
Berlin, Dienstag, den 17. Apri
s⸗-Anzeiger. .
w 100.
1. Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen.
2 „ z Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
4.
Feanaaivolstrechangen. Aufgebote, Vorladungen u. dergl.
Verloosung, Zinszahlung ꝛc. von öffentlichen Papieren.
Deffentlicher Anzeiger.
5. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 6. Berufs⸗Genossenschaften.
7. Wochen⸗Ausweise der deutschen Zettelbanken. 8. Verschiedene Bekanntmachungen.
““
2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.
336] Bekanntmachung.
In Sachen des Buchdruckereibesitzers Kaminsky in
höningen, vertreten durch den Rechtsanwalt Ger⸗
rd in Braunschweig, Klägers, wider
1) die Ehefrau Niemeyer, Hedwig, geb. Deike, in Nordhausen, 1“
h) die Ehefrau des Ziegeleibesitzers Hermann Runne, Nanny, geb. Deike, in Schöningen, cklagte, wegen Wechsels, ist nachbezeichnetes Frundstück, soweit es den Beklagten gehört, durch sscluß vom 29. März 1888, eingetragen in das Frunbbuch am 3. April 1888, behuf der Zwangs⸗
nsteigerung besc=hlagnahmt; der im Grundbuche für Vorsfelde Band II. Blatt 188 verzeichnete Plan Nr. 697 der Karte „Uhlenhorstwiesen“. 1 Termin zur Zwangsversteigerung ist auf den 9. Juli 1888, Vormittags 9 Uhr, vor erzoglichem Amtsgerichte hier, Zimmer Nr. 1, an⸗
esetzt. 2 “ 3 b hypothekarischen Gläubiger haben die Hypo⸗ bekenbriefe im Termine zu überreichen. Die Versteigerungsbedingungen, laut welcher jeder ieter auf Verlangen eines Betheiligten Sicherheit is zu 10 % seines Gebotes durch Baarzahlung, siederlegung coure fähiger Werthpapiere oder ge⸗ gnete Bürgen zu leisten hat, sowie der Grundbuch⸗ nszug können innerhalb der letzten zwei Wochen pr dem Versteigerungstermine auf der Gerichts⸗ hreiberei eingesehen, auch die Grundstücke selbst be⸗ chtigt werden. 8 Herzogliches Amtsgericht Vorsfelde. Veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber: H. Haselhorst.
3298]
es Erlöses der am 24. Januar 1888 auf Anstehen es Eigenthümers Ferdinand Meyer zu Zabern, als pläubiger, gegen Andreas Wolff, Ackerer aus Knoers⸗
chuldner, durch Notar Baur zu Maursmünster orgenommenen Zwangsversteigerung mehrerer Grund⸗ üce in den Gemeinden Knoersheim und Westhausen der Theilungsplan auf der Gerichtsschreiberei des kaiserlichen Amtsgerichts dahier offen gelegt und termin zur Erklärung über denselben auf Freitag, en 15. Juni 1888, Vormittags 9 Uhr, im Geschäftslokale des Amtsgerichts hierselbst bestimmt. zugleich wird der benannte Schuldner aufgefordert, on dem Theilungsplan Einsicht zu nehmen, dem⸗ ächst in dem Termine behufs Erklärung über den heilungsplan zu erscheinen und spätestens in diesem ermine bei Vermeidung des Ausschlusses etwaige Widersprüche gegen den Plan zu erheben.
Zabern, den 12. April 1888.
Flick, Hülfs⸗Gerichtsschreiber.
3293] Aufgebot. Folgende Personen haben das hezeichneten Urkunden beantragt: 1 1) der Käthner Marx Timm in Hollingstedt, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt, Justiz⸗Rath Schaeper in Schleswig, dreier von der Spar⸗ kasse der Gemeinde Mildstedt ausgestellter, ihm bezw. als Universalerbe seiner Ehefrau ge⸗ höriger Sparkassenbücher, lautend auf: a) den Namen Marx Timm in Hollingstedt, Fol. 2197, auf 5100 ℳ, b. denselben Namen, Fol. 3761b, auf 1806 ℳ, e. den Namen Marie Timm, geb. Matzen, in Hollingstedt, Fol. 201, auf 1800 ℳ ꝛzc. — — — — — — Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, ätestens in dem auf den 28. September 1888, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte nzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen⸗ w- die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen ird. Hus um, den 11. April 1888. Königliches Amtsgericht. Abtheilung II
60085] lneece
Aufgebot der nach⸗
b Aufgebot. 8— Das Aufgebot der nachstehend aufgeführten, an⸗ geblich verloren gegangenen Sparkassenbücher der weissparkasse zu Neumarkt ist beantragt worden ud zwar: a. des Quittungsbuches Nr. 14465 über 537,52 ℳ, lautend auf den Namen des Aloys Gillner in Ober⸗Mois, von dem Eigenthümer, des Quittungsbuches Nr. 19020 über 295,19 ℳ, lautend auf den Namen Samuel Kunze zu Leonhardwitz, on dem Vormunde Carl Dollinger. Es werden demnach die Inhaber dieser Spar⸗ assenbücher aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem „am 16. Oktober 1888, Mittags 12 Uhr, anstehenden Termine bei dem unterzeichneten Ge⸗ ichte anzumelden und die aufgebotenen Sparkassen⸗ bücher vorzulegen, widrigenfalls auf Antrag die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.. Neumarkt, den 1. März 1888. Königliches Amtsgericht. c Aufgebot. Die gewerblose Anhs Watbarina Stern zu Wor⸗ 8 hat das Aufgebot des auf den Namen res verlebten Bruders Christian Stern, zeitlebens rsdorf, ausgestellten über eine Kapital⸗ 22. Dezember 1865 ad 60 ℳ nebst binsen lautenden Sparkassenbuches Nr. 314 der Spar⸗
in dem auf Mittwoch, den 7. November 1888, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Rheinbach, den 5. April 1888. Königliches Amtsgericht. Claisen. [3300] Aufgebot. 1 Das Sparkassenbuch der Kreissparkasse zu Reck⸗ linghausen: Nr. 6184 über 343 ℳ 89 ₰, ausgefertigt für Tutor Hillebrandt II. Ehe ist angeblich verloren gegangen und soll auf den An⸗ trag des Eigenthümers, des Anstreichergesellen August Pannenbecker hierselbst, zum Zwecke der neuen Aus⸗ fertigung amortisirt werden. Es wird deshalb der Inhaber des Buches aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermin den 9. November 1888, Vormit⸗ tags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. Recklinghausen 13. April 1888. Königliches Amtsgericht.
[45480] Aufgebot. Der Buchhandlungsgehülfe Herr Adolf Buchmayer zu Regensburg hat das Aufgebot der von der Preu⸗ Fischen Lebens⸗Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft zu
erlin unterm 23. April 1883 ausgefertigten Police Nr. 87255 über eine ihm oder seinem Rechtsnach⸗ folger am 1. Mai 1903 zu zahlende Summe von 2000 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Juli 1888, Vormittags 11 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neue Friedrich⸗ straße 13, Hof, Flügel B., part.,, Saal 32, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird. Berlin, den 13. Dezember 1887. Das Königliche Amtsgericht I. Abtheilung 48.
[3290] Aufgebot. 3 Seitens der Wittwe des verlebten Harmonikafabri⸗ kanten Carl Heinrich Eduard Oheim, Selma ge⸗ borene Lehmann, zu Leipzig ist die Kraftloserklärung der ihr abhanden gekommenen Police Nr. 1345 der Vaterländischen Lebensversicherungs⸗Aktien⸗Gesell⸗ schaft zu Elberfeld beantragt worden. Es wird der etwaige Inhaber dieser Police auf⸗ gefordert, bei dem unterzeichneten Gerichte, und zwar spätestens in dem von demselben auf Mittwoch, den 7. November 1888, Vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale Nr. 24, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Police vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung erfolgen wird. Elberfeld, den 27. März 1888. Königliches Amtsgericht. Abtheilung VI. gez. Schnitzler.
(L. S.) Beglaubigt: Kahn, Assistent. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung VI.
[3294] Aufgebot. Der Holzhändler Georg Schäfer von Gelnhausen hat das Aufgebot eines angeblich in Verlust gerathenen Wechsels, den der Wagnermeister Heinrich Wagner von Frankfurt a. Main am 20. August 1887 üPber 100 ℳ ausgestellt und der Fuhrunternehmer Georg Bickel von hier acceptirt hat, beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 26. Oktober 1888, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Gr. Kornmarkt 12, Zimmer 17, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ürkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.
Frankfurt a. M. Königliches Amtsgericht.
13286 Aufgebot. Freiherr Max Carl von Röder zu Hohen⸗ leuchte, Gemeinde Hansfelde, hat das Aufgebot eines von ihm unter dem 1. Oktober 1887 zu Lübeck aus⸗ gestellten, auf den Hotelbesitzer Fritz Goetze zum grünen Baum in Schleusingen gezogenen und von diesem acceptirten Wechsels über 5750 ℳ, zahlbar am 1. Oktober 1890 an die Ordre des Ausstellers, bean⸗ tragt, weil ihm dieser Wechsel bei einem Einbruchs⸗ diebstahl in sein Wohnhaus zu Hohenleuchte entwandt worden ist. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 24. Oktober 1888, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ e erfolgen wird. kunde erfolge April 1888.
Reinfeld, den 11. Löö“ Königliches Amtsgericht.
1 aasesx Aufgeboot. Von dem unterzeichneten Königlichen Sächsischen Amtsgericht ist auf Antrag des Carl Heinrich Löbel in Wüstenbrand behufs Löschung der auf seinem Grundstücke Blatt 52 Rubr. III. des Grund⸗ und Hypothekenbuchs für Wüstenbrand eingetragenen Hypotheken, als ö 56 Thlr. 21 Ngr. Conv. M. oder
58 Thlr. 13 Ngr. 7 Pf. im 14⸗Thalerfuße un⸗ bezahltes Kaufgeld für Johann Samuel Rüger
“
den 10. April 1888. Abtheilung IV.
08 D arlehns⸗Kasse des Kreises Rheinbach beantragt. der Urkunde wird aufgefordert, spätestens
in Wüstenbrand,
b. 1./I. b.: 11 Thlr. Conv. M. oder 11 Thlr. 9 Ngr. 2 Pf. im 14-⸗Thalerfuße unbezahltes eegeh für Hanne Rosine Rüger in Wüsten⸗
rand,
c. 1./I. c: 10 Thlr. 11 Ngr. 6 Pf. Conv. M.
oder 10 Thlr. 23 Ngr. 1 Pf. im 14⸗Thaler⸗
fuße unbezahltes Kaufgeld für Johann Samuel und Johann Michael Weiße in Wüstenbrand,
. 1./I. d.: 16 Thlr. 3 Ngr. 6 Pf. Conv. M. oder 16 Thlr. 17 Ngr. 8 Pf. im 14⸗Thaler⸗ fuße unbezahltes Kaufgeld für Johann Samuel und Johann Michael Weiße in Wüstenbrand,
. 2/II. a.: 25 Thlr. Conv. M. oder 25 Thlr. 20 Ngr. 8 Pf. im 14⸗Thalerfuße mütterliches Erbtheil, eingetragen für Christian Gottlieb
Weiße in Wüstenbrand,
2./II b.: 15 Thlr. Conv. M. oder 15 Thlr. 12 Ngr. 5 Pf. im 14⸗Thalerfuße Tagezeitgeld für Christian Gottlieb Weiße in Wüstenbrand,
. 2./II. c.: 45 Thlr. 6 Ngr. Conv. M. oder 46 Thlr. 15 Ngr. 2 Pf. im 14⸗Thalerfuße unbezahltes Kaufgeld für Christian Gottlieb Weiße in Wüstenbrand,
h. 3./III.: 15 Thlr. sammt Zinsen zu 4 % „Legat“ für Christian Gottlieb Weiße in Wüstenbrand,
das Aufgebotsverfahren beschlossen worden.
„Es werden daher alle Diejenigen, welche aus irgend
einem Grunde Ansprüche an die unter a. bis h.
aufgeführten Hypotheken zu haben glauben, hiermit
geladen, in dem auf den 9. Inni 1888, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amts⸗ gericht anberaumten Termine ihre Ansprüche anzu⸗ melden, widrigenfalls auf weiteren Antrag die
Löschung der erwähnten Hypotheken unter Ausschluß
der Ansprüche etwaiger Berechtigten bewirkt werden
wird.
Limbach, den 9. April 1888.
Das Königliche Amtsgericht. Dr. Wetzel.
[3296] Bekanntmachung.
Auf dem Anwesen der Kolonistenseheleute Anton und Walburga Mayer von Grasheim ist im Hypo⸗ thekenbuche des K. Amtsgerichts Neuburg a. D. für Grasheim Band I. Seite 23 Ziffer 4/IV. für fol⸗ genden Anspruch Hypothek eingetragen:
„Am 28. April 1841. Wohnrecht im Austrags⸗ stübchen für Jakob Russer lt. Uebergabsbrief vom 11. September 1838 und Erklärung vom Heutigen.“
Da vom Tage der letzten auf diesen Eintrag sich beziehenden Handlung mehr als dreißig Jahre ver⸗ strichen sind, Jakob Russer sich vor mehr als vierzig Jahren nach Ungarn begeben hat und die Nach⸗ forschungen nach dem rechtmäßigen Inhaber dieser Hypothek fruchtlos geblieben sind, hat das K. Amts⸗ gericht Neuburg a. D. auf Antrag des Kolonisten Anton Mayer von Grasheim durch Beschluß vom 29. v. Mts. das Aufgebotsverfahren eröffnet und als Aufgebotstermin Sitzung auf
Donnerstag, den 17. Januar 1889, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale anberaumt.
Es ergeht hienach an alle Diejenigen, welche auf diese Forderung ein Recht zu haben glauben, die Aufforderung, ihre Ansprüche, und zwar spätestens im Aufgebotstermine, bei Gericht anzumelden, widri⸗ genfalls die Forderung für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche gelöscht würde.
Neuburg a. D., den 12. April 1888.
Der Kgl. Gerichtsschreiber: (L. S.) Haggemüller.
[3309] Bekanntmachung. I. Auf den Antrag des Arbeiters der Wittwe Elisabeth Schreiber, geb. Petzel, der Schuhmacherfrau Henriette Rehberg, geb. Schreiber, des Schneidermeisters Gottfried Schreiber, der unver⸗ ehelichten Charlotte Wilhelmine Schreiber, des Schneidermeisters Christian Schreiber, des Kutschers Friedrich Wilhelm Schreiber, des Arbeiters Johann Samuel Schreiber, der unverehelichten Florentine Schreiber, des August Gottschalk und des Friedrich Wilhelm Gottschalk werden alle Eigenthumspräten⸗ denten auf das Grundstück Gr. Steinort Nr. 11 Band I. Bl. 161, als dessen Eigenthümer der ver⸗ storbene Johann Petzel im Grundbuch eingetragen steht, und das aus den Flächenabschnitten 221/90, 217/88, 218/89 zusammen 14 a groß Hofraum, ohne Reinertrag, mit 1 Wohnhaus (Nr. 33 der Gebäudesteuerrolle) Nutzungswerth und den Flächenabschnitten G 220/90, 217/88, 219/89 zusammen 13,5 a g Hofraum obne Reinertrag, mit 1 Wohnhaus und 1 Stallgebäude (Nr. 32 der Gebäude⸗ steuerrolle) mit 18 ℳ Nutzungswerth, aufgefordert, spätestens im Termin den 10. Juli 1888, Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 12, ihre Rechte und Ansprüche auf das Grundstück anzumelden, widrigenfalls ihr Ausschluß erfolgen und die Eintragung des Besitztitels für die Antragsteller erfolgen wird. Elbing, den 7. April 1888. Königliches Amtsgericht.
Gottfried Petzel,
“ [3291] Aufgebot. 1 Nachbenannte Personen sind als verschollen ange⸗ geben worden: E 1) Andreas Farnbacher, geboren 13. März 1835, Sohn des im Jahre 1854 verstorbenen Schuhmachermeisters Georg Farnbacher hier, Karoline Friederika Farnbacher, geboren
2) 6. April 1837, Schwester des vorgenannten
17. November 1850, Pianofortefabrikanten⸗
sohn, zuletzt Konditorgehülfe hier,
und ist deren Todeserklärung beantragt worden.
Es wird nun Aufgebotstermin auf Donnerstag,
den 14. Februar 1889, Vormittags 10 Uhr,
Zimmer Nr. 18/II. bestimmt und zugleich Auf⸗
forderung erlassen:
1) an die Verschollenen, sich bei Gericht spätestens im Aufgebotstermine persönlich oder schriftlich zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden, an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Auf⸗ gebotstermine wahrzunehmen, an alle Diejenigen, welche über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Gericht zu machen.
Fürth, 9. April 1888.
Königliches Amtsgericht.
(EL. g8.) Keller.
Zur Beglaubigung:
Hellerich, Kgl. Sekretär.
(L. S.)
[3301] Nr. 3563. Landwirth wanderte im Jahre 1853 nach Amerika aus wird seit 1854 vermißt.
Auf Antrag seiner Tochter Magdalena, geb. Baum, Ehefrau des Schreiners Georg Kreis von Hemsbach, wird derselbe aufgefordert, binnen Jahresfrist Nachricht von sich zu geben, widrigens er für verschollen erklärt und sein Vermögen seinen muthmaßlichen Erben, nämlich seinen Kindern: a. der obengenannten Magdalena, geb. Baum, b. der Maria, geb. Baum, Ehefrau des Landwirths Adam Himmel III. von Hemsbach, gegen Sicherheitsleistung fürsorglich in Besitz gegeben würde. 1 Weinheim, den 10. April 1888.
Gerichtsschreiberei des Gr. Amtsgerichts.
Fahrländer.
8. “ Jakob Baum von Hemsbach und
[3289] Aufgebot.
Auf Antrag des Abwesenheitsvormundes, Wirths Joseph Mospan zu Lzkoein, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Brunsch zu Ostrowo, werden die verschollenen Ausgedinger Johann und Victoria geborene Mospan⸗Schach'schen Eheleute, welche am 29. De⸗ zember 1862 von Sulistaw nach Rußland verzogen sind, von deren Aufenthalt aber seit dem 2. Februar 1870 keine Kunde mehr gekommen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 25. Fe⸗ bruar 1889, Vorm. 11 Uhr, bei dem unter⸗ zeichneten Gericht schriftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls dieselben für erklärt erden werden.
Ostrowo, den 13. April 1888. Königliches Amtsgericht.
1P 2—
[3310] Abwesenheitsverfahren.
Auf Anstehen von Lorenz Janson, Schneidermeister, in Winnweiler wohnhaft, wurde durch Entscheidung der Civilkammer des Kgl. Landgerichts Kaisers⸗ lautern vom 29. März 1888 ein kontradiktorisch mit der Kgl. Staatsanwaltschaft abzuhaltendes Zeugen⸗ verhör darüber angeordnet, daß Eva Lisette Janson, ledigen Standes, in Winnweiler wohnhaft gewesen, um das Jahr 1840 nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika ausgewandert ist und daß seither keine Nachrichten mehr über sie in ihre Heimath gelangt sind.
Dieses Zeugenverhör wird am 5. Mai 1888, Vormittags 9 Uhr, im Landgerichtsgebäude da⸗ hier, durch den Kgl. Landgerichtsrath Schneider ab⸗ gehalten.
Kaiserslautern, den 13. April 1888.
Der Kgl. I. Staatsanwalt Bossert.
[3297] Aufgebot.
Auf den Antrag des Rechtsanwalts Thiel in Wreschen, als Abwesenheitspfleger der am 13. Fe⸗ bruar 1856 zu Wreschen außerehelich geborenen Tochter der am 22. April 1867 verstorbenen Catha⸗ rina Skowronska, welche am 6. Juni 1871 sich nach Gnesen abgemeldet hat, dort aber nicht eingetroffen ist, wird die gedachte Valentine Skowronska auf⸗ gefordert sich spätestens im Aufgebotstermine den 30. Januar 1889, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 5, zu melden, widrigenfalls deren Todeserklärung er⸗ folgen wird.
Wreschen, den 9. April 1888.
Königliches Amtsgericht.
Aufgebot.
8 das Aufgebot behufs Todeserklärung der am 24. zember 1845 hier als Tochter des An⸗ spänners Johann Lorenz Wilhelm und dessen Ehe⸗ frau Friederike Karoline, geb. König, geborenen, zu⸗ letzt im Jahre 1862 in Frankfurt a. M. in Diensten gestanden habenden und seit dieser Zeit verschollenen Rosine Bertha Wilhelm seitens ihres Abwesenheits⸗ vormundes, des Schreiners Carl Friedrich Edelmann hier, beantragt worden. Es ergeht hiernach an die abwesende Rosine Bertba Wilhelm und deren ihrer Existenz nach unbekannte Erben die Aufforderung, Donnerstag, den 20. Dezember 1888, Vor⸗ mittags 11 Uhr, in Person oder durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte vor dem unterzeichneten Gericht zu erscheinen, ihre Ansprüche auf das circa 280 ℳ betragende Vermögen der Verschollenen anzumelden und zu begründen, widrigenfalls die Letztere für todt erklärt und ihr Vermögen als ver⸗ erbt angesehen und behandelt werden wird, die ihrer Existenz nach unbekannten Erben der Verschollenen aber, welche sich nicht angemeldet haben, mit ihren Ansprüchen werden ausgeschlossen werden.
Gleichzeitig wird Termin zur Verkündung eines Ausschlußurtheils auf Donnerstag, den 27. De⸗
A. Farnbacher, “ Adam Friedrich, geboren
1“
zember 1888, Vormittags 11 Uhr, hiermit
“ 8 —