1888 / 111 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 24 Apr 1888 18:00:01 GMT) scan diff

verstorbenen Tochter Julie Falk deren hier verwal⸗ teter Nachlaß im ungefähren Werthe von 34 000 zugefallen ist, wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. Januar 1889, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Land⸗ hausstraße 13, II., anberaumten Aufgebotstermine persönlich oder durch einen gehörig legitimirten Ver⸗ treter hier zu erscheinen, widrigenfalls er für todt rklärt werden wird. 8 Dresden, den 18. April 1888. Königliches Amtsgericht. Abthe Schönert.

Aufgebot. September 1830 geborene Joh Rühl, Sohn der verlebten Bier⸗. brauerseheleute Johann Georg und Margaretha Barbara Rühl, letztere eine geb. Darglerin von Schwabach, wanderte schon vor dem Jahre 1868 nach Amerika aus und soll im Jahre 1872 in New⸗ York mit Hinterlassung einer Wittwe verstorben sein.

Da nun seit länger als 10 Jahren keine Nachricht über das Leben des Johann Georg Konrad Rühl vorhanden ist, so ergeht auf Antrag des bisherigen Kurators des Abwesenden, Bäckermeisters Jakob Dorn dahier, die Aufforderung

1) an den Verschollenen, spätestens im Aufgebots⸗ termine vom Freitag, 8. Februar 1889, Vor⸗ mittags 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungssaale persönlich oder schriftlich bei Gericht sich anzumelden, widrigenfalls er für todt erklärt würde;

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen;

3) an alle Diejenigen, welche über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Gericht zu machen.

Schwabach, am 20. April 1888.

Königliches Amtsgericht. Bürger. Zur Beglaubigung: Schwabach, am 21. April 1888. Gerichtsschreiberei des Königl. Amtsgerichts.

Der am 28. Georg Konrad

1““

Hager, Königl. Sekretär.

[52274] Bekanntmachung.

Auf den Antrag des Tischlermeisters Heinrich Daske zu Müncheberg wird dessen Sohn, der Tischler Heinrich Adolf Hermann Daske aus Müncheberg, hierdurch aufgefordert, sich spätestens in dem Ter⸗ mine am 17. November 1888, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle persönlich oder schriftlich zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird.

Müncheberg, den 18. Januar 1888.

Koönigliches Amtsgericht.

-““ [4791] Verschollenheitsverfahren.

Nr. 13268. Philipp Gegenheimer, Küfer, von Ittersbach, ist im Jahre 1849 nach Amerika aus⸗ gewandert, hat seitdem keine Nachricht mehr von sich gegeben und ist sein Aufenthalt unbekannt.

Auf Antrag seiner muthmaßlichen Erben a. Philipp Mohr Ehefrau, Philippine, Gegenheimer, 8

b. Michael Schmidt Wittwe, Katharina, geb.

Gegenheimer, e Wilhelm Gegenheimer, Gemeinderath, alle von Ittersbach,

wird derselbe hiemit aufgefordert,

binnen Jahresfrist Kunde von sich zu geben, widrigenfalls er für ver⸗ schollen erklärt und sein Vermögen seinen obigen muthmaßlichen Erben gegen Sicherheitsleistung in fürsorglichen Besitz gegeben würde.

Pforzheim, 19. April 1888.

Gr. Amtsgericht () üe.. Dies veröffentlicht: (L. S.) Der Gerichtsschreiber Sigmund

geb.

[4783] Aùlhufgebot. I. Folgende Personen: 8 1) der Schiffsmann Franz Theodor Noetzel aus

Danzig, geboren den 24. April 1848, welcher im

Jahre 1865 auf Seereisen gegangen, im Jahre 1872

von London aus zum letzten Male von sich Nachricht

gegeben hat und seitdem verschollen ist,

2) der Kaufmann Johann David Julius Engel aus Danzig, geboren den 23. Juni 1825, welcher sich im Jahre 1849 nach Stettin abgemeldet hat und seitdem verschollen ist,

II. die unbekannten Erben folgender Personen:

1) des Schmiedemeisters Johann Wichert aus Stutthof und dessen Ehefrau Regine Elisabeth, geb. Tuchel, aus Keitelau, welche beide durch rechtskräf⸗ tiges Urtheil des Amtsgerichts XI. zu Danzig vom 6. Mai 1885 für todt erklärt sind,

2) des am 24. April 1884 zu Groß Massow verstorbenen Kaufmanns Friedrich Theodor Eggert von dort,

werden auf Antrag

ad I. 1) der Geschwister des Verschollenen, ver⸗ treten durch den Kaufmann Eduard Noetzel und den Professor Dr. Herrmann Lampe in Danzig,

2) der Geschwister des Verschollenen, vertreten durch die Rechtsanwälte Wannowski und Gall in Danzig, ad II. 1) des Abwesenheitsvormundes der unbe⸗ kannten Erben, des Rechtsanwalts Weiß in Danzig,

2) des Nachlaßpflegers Rechtsanwalts Dr. Meyer in Danzig, hiermit aufgefordert, spätestens in dem am 4. März 1889, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anstehenden Auf⸗ gebotstermin sich persönlich oder schriftlich zu melden, widrigenfalls

ad I. die Verschollenen werden für todt erklärt werden,

aa II. die unbekannten Erben, welche sich nicht gemeldet haben, mit ihren Ansprüchen und Rechten auf den Nachlaß werden ausgeschlossen und der Nach⸗ dem sich legitimirenden Erben, in Ermangelung dessen dem Fiskus bezw. dem hiesigen Magistrat wird verabfolgt werden, alle später sich meldenden

Erben aber die Verfügungen des Erbschaftsbesitzers

anerkennen müssen und weder Rechnungslegung noch

Ersatz der Nutzungen, sondern nur Herausgabe des noch Vorhandenen fordern dürfen. v

Danzig, den 17. April 1888.

18g Aufgebot. 8 Auf den Antrag des Vorstehers Ivhann Aldehoff von Rietberg als Pfleger wird der Ackerwirth Johann Otto gt. Joseph Sasse von Kannitz (Oesterwiehe), geboren den 7. September 1843, Sohn der Eheleute Johann Sasse und Gertrud, geb. Hakenkamp, welcher nach Mittheilung des Amts Verl vom 19. Januar 1884 vor langen Jahren von Oesterwiehe nach Ennigerloh gezogen und nach Bericht der Orts⸗ behörde zu Ennigerloh vom 26. Januar 1884 vor ungefähr 12 Jahren daselbst sich kurze Zeit aufge⸗ halten und sodann verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin den 12. April 1889, Vormittags 10 Uhr, bei dem unter⸗ zeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Rietberg, 8. April 1888. 3 Königliches Amtsgericht. [4787] Aufgebot. 8 Auf den Antrag der Maurerfrau Auguste Gruschei, geb. Kahlau, in Gr. Eschenbruch, wird deren Vater, Maurer Gottlieb Kahlau, welcher im Jahre 1876 nach Allenburg gegangen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin, den 6. März 1889, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht (Zimmer Nr. 29) zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. 3 Wehlau, den 14. April 1888. Königliches Amtsgericht. [4884] Amtsgericht Hamburg. Auf Antrag von Gustav Adolph Heinrich Wilhelm Hermanni und Rechtsanwalt Dr. Hartmann als Testamentsvollstreckern von Christian Gerhard Poppe, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hartmann, wird ein Aufgebot dahin erlassen: 8 daß Alle, welche an den Nachlaß des am 14. März 1888 hieselbst verstorbenen hiesigen Bürgers Christian Gerhard Popre Erb⸗ oder sonstige Ansprüche und Forderungen zu haben vermeinen, oder den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser am 29. April 1887 errich⸗ teten, mit Anhang vom 13. Juni 1887 versehenen, am 22. März 1888 hieselbst publicirten Testa⸗ ments, wie auch der durch Beschluß der Vor⸗ mundschaftsbehörde vom 28. März 1888 erfolgten Bestellung der Antragsteller zu Testamentsvoll⸗ streckern und den denselben als solchen ertheilten ausgedehntesten Befugnissen zur alleinigen Ver⸗ tretung des Nachlasses vor allen zuständigen Gerichten und Behörden widersprechen wollen, hiemit aufgefordert werden, solche An⸗ und Widersprüche und Forderungen spätestens in dem auf Sonnabend, den 16. Juni 1888,

2 Uhr Nachmittags, anberaumten Aufgebotstermin im unterzeichneten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 56, anzumelden und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevoll⸗ mächtigten bei Strafe des Ausschlusses.

Hamburg, den 18. April 1888. Das Amtsgericht Hamburg. Civil⸗Abtheilung VIII. Zur Beglaubigung: Romberg Dr., Gerichts⸗Sekretär. [4883] Amtsgericht Hamburg. Auf Antrag von Carl Lamersdorf als Testaments⸗ vollstrecker der Eheleute Anton Heinrich Wilhelm Schomburg und Maria Wilhelmina Schomburg, geborene Ferlemann, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Dres. Seebohm, Scharlach, Westphal und Poelchau, wird ein Aufgebot dahin erlassen: daß Alle, welche an den Nachlaß des am 17. Juli 1887 hieselbst verstorbenen Anton Heinrich Wil⸗ helm Schomburg Ansprüche und Forderungen zu haben vermeinen, oder den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser in Gemein⸗ schaft mit seiner Ehefrau Maria Wilhelmina Schomburg, geb. Gerlemann, am 20. November 1884 errichteten, am 18. August 1887 hieselbst publizirten Testaments, wie auch den dem Antragsteller als Testamentsvollstrecker ertheilten Befugnissen, namentlich der Befugniß, Grund⸗ stücke. Hypotheken und Werthpapiere auf seinen alleinigen Konsens umzuschreiben, einzuschreiben, zu tilgen und zu verklausuliren, widersprechen wollen; 8 ferner Alle, welche an den auf Namen August Schomburg im Grundstücke Pag. 11 909 des Eigenthums⸗ und Hypothekenbuches des vor⸗ maligen St. Johannis Kloster Gebietes, belegen in der Vogtei Eppendorf an der Hoheluft⸗ Chaussee eingetragenen Hypothekposten von 4500,— irgend welche Anrechte zu haben vermeinen, und / oder dessen Umschreibung auf Namen von Maria Wilhelmina, geb. Gerle⸗ mann, des Anton Heinrich Wilhelm Schom⸗ burg Wittwe, widersprechen wollen, hiemit aufgefordert werden, solche An⸗ und Wider⸗ spruͤche und Forderungen spätestens in dem auf Sonnabend, den 16. Juni 1888, 2 Uhr Nachmittags, anberaumten Aufgebotstermin im unterzeichneten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 56, anzumelden und zwar Auswärtige unter Be⸗ stellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 18. April 1888. Das Amtsgericht Hamburg. Civil⸗Abtheilung VIII. 8 Zur Beglaubigung: 8 Romberg Dr., Gerichts⸗Sekretär. [4882] Amtsgericht Hamburg. 1 Auf Antrag von Gustav Levy als Testaments⸗ vollstrecker von Alexander Mortie Levy, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Predöhl und Behn, wird ein Aufgebot dahin erlassen: 1 daß Alle, welche an den Nachlaß des am 25. September 1887 hieselbst verstorbenen Alexander Mortie Levy, Erb⸗ oder sonstige An⸗ sprüche zu haben vermeinen, oder Widersprüche gegen den Inhalt des von dem genannten Erb⸗ asser am 29. April 1884 errichteten, mit An⸗ hang vom 12. August 1886 versehenen, am 6. Oktober 1887 hieselbst publizirten Testaments, wie auch gegen die Bestellung des Antragstellers zum Testamentsvollstrecker und die demselben er⸗ theilte Befugniß, den Nachlaß vor allen Ge⸗ richten und Behörden auf seinen alleinigen Con⸗ sens zu vertreten, auf Namen des Erblassers oder seines Testaments geschrieben stehendes

Moritzen in Bredstedt werden Alle, welche an die

schreiben, zu verklausuliren, oder zu tilgen, er⸗ heben wollen, hiemit aufgefordert werden, solche An⸗ und Widersprüche spätestens in dem auf Donnerstag, den 14. Juni 1888, 2 Uhr Nachmittags, anberaumten Aufgebots⸗ termin im unterzeichneten Amtsgericht, Damm⸗ thorstraße 10, Zimmer Nr. 56, anzumelden und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses.

Hamburg, den 18. April 1888.

Das Amtsgericht Hamburg. Civil⸗Abtheilung

VIII.

Zur Romberg Dr., Gerichts⸗Sekretär.

Aufgebot.

[4794] Antrag des Arbeiters Moritz

Auf Heinrich angeblich verloren gegangene, am 20. Februar 1858 errichtete Theilungsakte über den Nachlaß des weil. Bahne Gyldenzoph in Bargum, aus welcher auf dem Grundbuchartikel des Peter Jacob Jensen in Bargum Band I. Art. 34 118 35 Pf. Erbgelder für die verstorbene Ehefrau des genannten Moritz Hetarich Moritzen, Lusia, geb. Gyldenzoph eingetragen tehen, Ansprüche zu haben vermeinen, hierdurch von Gerichtswegen aufgefordert, solche spätestens Sonn⸗ abend, den 16. Juni 1888, Vormittags 11 Uhr, vor dem hiesigen Königlichen Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermin anzumelden, auch in diesem Termin die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls selbige auf ferneren Antrag Beikommender für kraft⸗ los erklärt und eine aus dem Nebenbuch zum Schuld⸗ und Pfandprotokoll zu entnehmende Abschri nalisirt werden wird. 8 8 Bredstedt, den 17. April 1888. Königliches Amtsgericht. Francke.

[4871] Aufgebot. 3 Am 24. Dezember 1885 ist in Heimsen der Bäcker Christoph Dreßler von dort verstorben und hat aus seiner ersten Ehe mit einer geborenen Eickhoff an⸗ eblich nur einen Sohn Heinrich Dreßler, zu Trota 8 Halle a. d. Saale wohnhaft, hinterlassen, wäh⸗ rend ein zweiter Sohn Ernst Dreßler um das Jahr 1842 in Amerika verunglückt sein soll. Aus der zweiten im Jahre 1830 geschlossenen Ehe des Christoph Dreßler mit Dorothea, geb. Süll⸗ meyer, sind die drei Söhne Wilhelm, Dietrich und Dreßler hervorgegangen. Der erwähnte Dietrich Dreßler, Oekonom und Bäcker zu Nr. 54 Heimsen behauptet, die Kinder erster Ehe seien durch Schichtungsvertrag vom 7. April 1830 vwegen ihrer Erbansprüche an den väterlichen Nachlaß gänzlich abgefunden und hat demnach die Ausstellung der Erbbescheinigung für die Kinder zweiter Ehe als die nächsten gesetzlichen Erben ihres Vaters beantragt. Da der Antragsteller erklärt, daß er die gedachte Vertragsurkunde nicht beschaffen, auch den Tod des Sohnes erster Ehe, Ernst Dreßler, urkundlich nicht nachweisen könne, so werden hiermit alle Diejenigen, welche gleich oder nähere Erbansprüche als die ge⸗ nannten Kinder aus der zweiten Ehe des Christoph Dreßler an dessen Nachlaß zu haben vermeinen, auf⸗ gefordert, ihre Ansprüche spätestens im Termine den 18. Oktober 1888, 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 4, an⸗ zumelden, widrigenfalls die Ausstellung der Erb⸗ bescheinigung für Wilhelm, Dietrich und Ferdinand Dreßler erfolgen wird. Petershagen (Weser), den 17. April 1888. Königliches Amtsgericht.

[4789] Bekanntmachung. In dem von dem Buchhalter Albert Karl Wil⸗ helm Siber am 10./15. März 1881 errichteten, am 12. April 1888 publizirten Kodizille hat der Testator seiner Wirthschafterin, dem Fräulein Marie Helmcke, ein Legat von 7000 ausgesetzt. Da der Aufenthalt der ꝛc. Helmcke nicht bekannt, wird dies hierdurch öffentlich bekannt gemacht. Berlin, den 12. April 1888. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 61.

[47888 Oeffentliche Bekanntmachung. Der am 7. August 1854 zu Berlin verstorbene Arbeiter Johann Emanuel Pinnow hat mit seiner

am 30. Oktober 1843 verstorbenen Ehefrau Marie Dorothea Louise, geb. Bartel, am 6. Mai 1831 ein wechselseitiges Testament errichtet, welches am 28. Februar d. J. eröffnet worden ist.

Dies wird im Interesse der unbekannten Erben hierdurch bekannt gemacht.

Berlin, den 12. April 1888.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 61. [4790) Oeffentliche Bekanntmachung.

Der am 24. August 1842 zu Berlin verstorbene Konsistorial⸗Rath und General⸗Superintendent Dr. Carl Friedrich Brescius hat in seinem am 19. September 1831 errichteten, am 12. April d. J. eröffneten Testamente 1

1) seine Ehefrau Henriette Jacobine, geb. Busch,

2) seine drei aus dieser Ehe stammenden Töchter

resp. deren eheliche Descendenz zu Erben eingesetzt. 8

Dies wird im Interesse der unbekannten Erben hierdurch bekannt gemacht.

Berlin, den 12. April 1888.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 61. [5050] Bekanntmachung.

Dem seinem Aufenthalt nach unbekannten Ewald Leder wird hierdurch mitgetheilt, daß ihm in dem Testamente seines hierselbst verstorbenen Vaters, des Gerbermeisters Karl Leder, ein Legat von 4500 ausgesetzt ist, und wird derselbe aufgefordert, seinen Aufenthalt zu den Karl Leder'schen Testamentsakten L. 57 anzuzeigen. 8 8

Guhrau, den 17. April 1888. 8

Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs! Verkündet den 10. April 1888. Gramse, Gerichtsschreiber. 1 In den verbundenen Franz Minet''schen, Caroline Meyer'schen und Adalbert Jarzembowski'schen Auf⸗ gebotssachen, F. 8 10/87, erkennt das Koͤnigliche Amtsgericht zu Neumark durch den Amtsrichter Schulenburg für Recht: 1 1) a. Der am 26. Oktober 1844 zu Cichen ge⸗

[5052]

4) der

c. die am 26. April 1838 zu Neuma Caroline Meyer, werden für todt erklärt.

den Antragstellern antheilig auferlegt. [4885] Bekanntmachung.

öffentlicht, daß durch Be Landau in der Pfalz vom 22.

Besitz des Vermögens des genannten

[4897] Auszug. Die Schuhmacherseheleute Jakob und

enthaltes, werden hiermit benachrichtig Hypothek⸗

600 und den 4 %igen Zinsen hieraus 1887 ab nach Urkunde des K. Notars

im Zessionswege übergegangen ist und nur an diesen Zahlung zu leisten haben. Volkach, 20. April 1888.

(L. S.) Der K. Amtsrichter. Zur Beglaubigung:

Gerichtsschreiberei des Amtsgeri

(L. S.) Der K. Sekretär. Seegere

[4562] Bekanntmachung. In der Adler'schen Aufgebotssache

22. Dezember Schuldurkunde

1846, gebildet aus de und dem Hvypotheken

Kalau, den 18. April 1888. Gerichtsschreiberei des Königlichen An

[4307] Bekanntmachung.

1) das zu der Rodeland B Abthl. III. Nr. 9 eingetragenen, für macher Johann Gitschel zu Rodeland

1877 gebildete Dokument,

sprünglich 350 Thlrn.) Kaufgeldern, Abthl. III. Nr. 1 auf Blatt 139 S

Daniel Zirpel und dessen

Susanna Kienast, geb. Zirpel, am 1879 gebildete Dokument, 3) das für die Zweigpost von 30.

Abthl. III. Nr. 5,

Simon, gebildete Dokument,

4) das über die auf Blatt 55 Kalle Nr. 4 für Paul Gloger eingetragene Po nebst 4 % Zinsen am 14. September 1 Dokument,

werden, und zwar zu 1—3 behufs Posten, zu 4 behufs neuer Ausfertigun mentes, für kraftlos erklärt.

zufolge Verfügung vom 20. Mai 1842 Posten, nämlich:

Abth. III. unter Nr. 4, nebst Zinsen und Kosten

Johann August. Geschwister

Abthl. III. unter Nr. 5,

unter Vorbehalt jedoch der Ansprüch

Posten, 2) der auf Vorstadt Ohlau Band 1 Abthl. III. Nr. 2 für Carl Blach Theil⸗ und Restpost von 22 Thlrn 17 (von den ursprünglich für Friedrich Carl Blach auf Verfügung vom getragenen 400 Thlrn.),

22.

für Georg Stunde auf Verfügung

auch auf die Grundstücke Blatt 18,79, 83 144, 176, 182, 190 und 191 Steindo

sind, auf Blatt 175 Peisterwitz Ab aus der

verzinslichen 20 Thlr., werden mit ihren ausgeschlossen. 8 Die Kosten jedes Aufgebotes werden, Vertheilung der Insertionskosten, den auferlegt. . Ohlau, den 16. April 1888. Königliches Amtsgericht.

Ansprüchen auf

[4088]

Clara, geb. Reiffenheim, erkennt d Amtsgericht Herzfeld für Recht:

buch von Bendorf am 30. Januar 187.

und am 18. September 1885 in das

borene Eigenkäthnersohn Adalbert Jarzembowski,

Königliches Amtsgericht. NXN.

Grundeigenthum, Hypothekpöste oder Werth⸗ papiere auf seinen alleinigen Consens umzu⸗

b. der Krugpächter Franz Minet aus Mroczno,

Bendorf Bd. XXIII. Art. 1122 Abt

von Nürnberg vom 19. l. M. G. R. N. den Handelsmann Abraham Reich von Prichsenstad

v. 18 Thlr. 1 Sgr. 9 Pf. väterliche Erbegeldet der minorennen Rosina, verehel. Seel, des Joseph Thomas und da Korneth,

3) der auf Blatt 40 Steindorf Abthl. IIe Na. vom 71. 2 s. ber 1816 eingetragenen 150 Thlr. Kaufgelder, weig⸗

zu Neuwied durch den

Die Hypothekenurkunde über eine im H

rk geborene

2) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden

Gesetzlicher Vorschrift gemäß wird andurch ver⸗

schluß des K. Landgerichtes ebruar 1888 Jo⸗ hannes Nether von Ranschbach, Sohn der daselbst verlebten Eheleute Konrad Nether, lebend Winzer und Bürgermeister, und Elisabetha, geb. 1 abwesend erklärt, als Zeitpunkt seines Verschwindens das Jahr 1868 festgesetzt und zugleich Adam Giez Metzger von St. Martin, in den provisorischen

Serr, für

Abwesenden

unter der Auflage vorgängiger, kontradiktorisch mit der K. Staatsanwaltschaft zu stellender Sicherheit und Inventarserrichtung eingewiesen wurde. Landau in der Pfalz, den 21. April 1888. Der K. Erste Staatsanwalt: Boecking.

Margaretha

Stärk von Stadelschwarzach, nun unbekannten Auf⸗ t, eenkapital des Gendarmeriestationskomman⸗ danten Johann Stärk von Ehekirchen im Betrage von 4000 nebst Zinsen und Kostenkaution von

daß das

vom 4. Juli Hüttlinger r. 502 an

sie hienach

8

Kgl. Amtsgericht als Hypotheken⸗Amt. Küttenbaum.

U.

188

wird das Hypothekendocument über 148 Thlr. Dar⸗ lehn, eingettagen auf dem Band I. Blatt Nr. 8 des Grundbuchs von Säritz verzeichneten Grundstück in Abtheilung III. Nr. 1 für den Schmiedemeiste August Scheiter zu Buckow, aus der Urkunde von

r genannten scheine von

22. Dezember 1846, für kraftlos erklärt.

atsgerichts. 8

8

I. Die Hyrothekenurkunden, und zwar: Band II. Blatt N

den Schuh⸗ abgezweigten

Theilpost von 56,30 nebst Zinsen am 4 Oktobaer

2) das für die Restpost von 100 Thlrn. (von u⸗⸗

eingetrage teindorf, fir

Ehefrau Marie, gel.

Trunt, für die Gedachkten und die verehelichte Häuekla 12. T

.Dezembe

Thlrn. nehbst

Zinsen (von ursprünglich 300 Thlrn. nebst Zinsen) haftend auf Blatt 2 Sakrau und Blatt 105 Zedliz, resp. Nr. 1, auf Verfügung von 9. März 1872 für Anna Pauline Wurbs, ge,

n Abthl II. st von 675 880 gebilder

Löschung dar ☛⅔ g des Dokn⸗

II. Die etwaigen Berechtigten folgender Posten: 1) der beiden auf Band 1. Blatt 20 Grebelwiß

eingetragenan

a. 24 Thlr. 2 Sgr. 4 Pf. Terminsgelder da Wittwe Hedwige Korneth, geb. Wippach, haftend ie

Munnl An.

haftend

der Wittwe

e d

Marie Kullig, geb. Korneth, zu Rohrau, auf diee

V. Blatt H eingetragenen Sgr. 4 P. Sgr.

und Joham

22. Mai 1822 cn⸗

8

rf übertrage

thl. III. Nr.)

Urkunde vom 8. Mai 1844 für die Häcslg wittwe Anna Rosina Kambach eingetragenen, zu

diese Pofte⸗

z8 unter gleich⸗

Antragstellen

Im Namen des Königs! Verkündet am 6. April 1888. Muschler, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Rechtsanwalts Sayn; 'g wied, als Vertreter der Eheleute C

u Nr arl Ko . 2 as Königli Amtsrihe⸗

„9 rpotbele⸗ 8 eingetrage

Grundbuch

h. III. Nr.

übernommene Forderung von 251 8 6 % Zinsen von 138 27 seit 4. vnf megst von 104 20 seit 23. Januar 1877, von 48 26 5 % Zinsen seit dem 26. September 1877 und Kosten zu Gunsten des Friedrich Masberg zu Leutesdorf und zu Lasten des Josef Schmitz zu Ben⸗ dorf, für welche die Parzelle Flur 2 Nr. 920/418 der Gemeinde Bendorf verpfändet ist, wird für kraft⸗ los erklärt und werden die Kosten auf Grund seines

Anerkenntnisses dem Friedrich dorf auferlegt. 5 Masberg zu Leutes⸗

[4892] Im Namen des Königs! Durch Ausschlußurtheil des unterzeschneten Amts⸗ 8 27. März 1888, sind 8 . die nachstehend aufgefü urkunden: fgeführten Hypotheken⸗ a. über 1000 olr. Vatererbtheil und 84 Thl Ausstattung, eingetragen für den August Kahsnir in Schlitt in Abth. III. Nr. 5 des dens Fohsnig in Steffen von dort gehörigen Grundstücks Schlitt

Nr. 6,

b. über 66 Thlr. 20 Sgr. rückständige Kauf⸗ gelder, eingetragen für die Besitzer Geoorg 168 Müll'schen Eheleute zu Altkirch in Abth. III. Nr. 2 des dem Besitzer Franz Witt daselbst gehörigen Shh 81 59,

c. über 1930 Thlr. väterliche Erbgeld in⸗ getragen für die Geschwister H Iöfefine ee storben und beerbt von der Besitzerfrau Anna Wedigk, geb. Link), Elisabeth, Julius und Florentine EE““ E“ Abth. III. Nr. 2 des dem

esitzer Josef Wedigk von dort gehöri Grund⸗ stücks Altkirch Nr. 18, 11““ d. über 1752 Thlr. 11 Sgr. 11 Pf. Darlehn, ein⸗ getragen für die Anna Barbara Falke'sche Kuratel⸗ masse des Depositoriums der Kgl. Kreis⸗Gerichts⸗ Kommission zu Guttstadt, bestehend aus dem Ver⸗ mögen des Besitzersohnes, jezigen Mühlenbesitzers Anton Falk zu Migehnen, in Abth. III. Nr. 8 des dem Besitzer Josef Weng von dort gehörigen Grund⸗ stücks Heiligenthal Nr. 14,

für kraftlos

II. Die unbekannten Rechtsnachfolger der Gläu⸗ biger nachstehend bezeichneter CC“

a. von 118 Thlr. 14 Sgr. Erbgelder nach⸗ benannter Seitenverwandten der Gertrudis Hennig, geb. Schönick, erster Ehefrau des Besitzers Josef Hennig, nämlich:

1) der drei Kinder des Johann Alshut, Namens Elisabeth, Augustin und Rosa, mit zusammen 46 Thlr. 4 Sgr. 8 Pf,

2) der abwesenden Barbara Alshut mit 46 Thlr. 4 Sgr. 8 Pf.,

3) des abwesenden Josef Alshut mit 46 Thlr. 4 Sgr. 8 Pf.,

eingetragen in Abth. III. Nr. 2 des dem Besitzer Eduard Kuhnigk gehörigen Grundstücks Lingnau Nr. 19 und von dort übertragen auf Lingnau Nr. 45,

b. betreffend eine Protestation pro conservando jure et loco wegen der in quanto nicht feststehenden Erbgelder nebst Zinsen, welche die Bürger Josef und Rosa, geb. Schulz, Bilitewski'schen Eheleute aus dem Kaufvertrage vom 26. Januar 1810, dem Ver⸗ gleiche vom 31. August 1811 und den Verhand⸗ 8. September 1825

nach ihrer Mei⸗

18. Februar 1826 nung noch zu fordern berechtigt sind, eingetragen in Abth. III. Nr. 1 des dem Besitzer August Klein ge⸗ hörigen Grundstücks Altgarschen Litt. O.

werden mit ihren Ansprüchen auf dieselben aus⸗ geschlossen.

Die Kosten werden den Antragstellern Steffen, Witt, Klein und Falk, ad Ic. dem Besitzer Josef Weding in Altkirch, ad II a. dem Altsitzer Schulz in Lingnau auferlegt.

Guttstadt, den 27. März 1888.

Königliches Amtsgericht.

lungen vom

[50442) Bekanntmachung Der Hypothekenbuchsauszug, welcher über die auf dem Grundstücke Böttcherstraße Nr. 7 zu Stralsund, Band XI. Blatt 2 des Grundbuchs von Stralsund, Abtheilung III. Nr. 11 für den Gastwirth Heinrich Tiedemann za Stralsund eingetragenen 250 Thaler gebildet worden, ist durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage für kraftlos erklärt. Stralsund, den 14. April 1888. 8 Königliches Amtsgericht. I.

[50433 Bekanntmachung. In der Balz'schen Aufgebotssache hat das König⸗ liche Amtsgericht zu Luckenwalde am 13. April 1888 für Recht erkannt: Das Hppothekeninstrument, welches über die in dem Grundbuche von Luckenwalde Nettchendorf Vol. XIX. Bl. Nr. 26 in Abth. 3 Nr. 3 auf Grund der Schuldurkunde vom 28. Juli 1853 für den ehemaligen Schäfer, Büdner Ludwig Balz einge⸗ tragene Post von 75 Thlr. = 225 nebst 3 % jährlicher Zinsen gebildet ist, wird für kraftlos erklärt. 8 Luckenwalde, den 17. April 1888. Königliches Amtsgericht.

[5051]

Durch Ausschlußurtheil vom 18. April 1888 sind folgende Hypothekeninstrumente: ““

a. das vom 5. März 1819 über ursprünglich 200 Thlr. zu 5 % verzinsliche Darlehn, eingetragen auf Blatt 38 (früher 37) Sprottau Abtheilung III. Nr. 8 für den Erzpriester Langnickel und nach Löschung von 25 Thlr. laut Verfügung vom 31. Ok⸗ tober 1850 in Höbe von 175 Thlr. auf den Schneider Adolf Lehfeld 1ehr umgeschrieben,

8 Oktober 8 9 & das vom 1. November 1833 über 8 Thlr. für die 3 Geschwister Hermann Theodor Friedericke Charlotte und Marie Louise Selma Pein auf dem Hause Blatt 125 (früher 124) Sprottau Abtheilung III. Nr. 3 eingetragene Paternum nebst 5 % Zinsen,

1 das vom 7./8. September 1864 über 150 Thlr. Darlehn nebst 5 % Zinsen, eingetragen für den Schuhmachermeister Louis Mierisch zu Sprottau auf dem Hause Blatt 157 (früher 155) Sprottau Abtheilung III. Nr. 11, G für kraftlos erklärt. Sprottau, den 18. April 1888.

[5045) Bekanntmachung. 8 „Durch Ausschlußurtheil vom 12. April 1888 sind die Sparkassenbücher der städtischen Sparkasse zu Reppen: Nr. 3258 über 1287 55 ₰,

Nr. 4189 über 30 45 ₰, ausgefertigt für die verehelichte Häusler Waschke, Spheh Wilhelmine, geb. Grünberg, für kraftlos

Reppen, den 16. April 1888.

Königliches Amtsgericht.

[4891] Im Namen des Königs!

In Sachen, betreffend das Aufgebot des auf den Namen des Thomas Spaltmann zu Hamminkeln lautenden Sparkassenbuchs Nr. 583 der städtischen Sparkasse zu Wesel über einen Betrag von 1181,36 hat das Königliche Amtsgericht zu Wesel in der öffentlichen Sitzung vom 14. April 1888 durch den Amtsrichter Funcke für Recht erkannt:

Das Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Wesel Nr. 583 über einen Betrag von 1181 36 lautend auf den Namen des Thomas Spaltmann zu Hamminkeln, wird für kraftlos erklärt, und werden dem Thomas Spaltmann die Kosten des Aufgebots⸗ verfahrens auferlegt.

[5054] Im Namen des Königs! Verkündet am 16. April 1888. 1 Hase, Gerichtsschreiber.

Auf Antrag der Lisette Schliekmann zu Pixel, jetzt verehelichten Pächter Brökelmann zu Clarholz, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Rintelen zu Rheda, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Wiedenbrück durch den Amtsrichter Latour für Recht:

I. das Sparkassenbuch Nr. 4112 der Kreis⸗

sparkasse zu Wiedenbrück, lautend über 1708

43 und ausgefertigt für die Anna Maria Benser zu Avenwedde, wird für kraftlos erklärt;

II. die Gerichtskosten bleiben außer Ansatz; die

Auslagen werden der Antragstellerin auf⸗

Rechts Wegen. Latour.

Von

[5053] Im Namen des Königs! „Auf den Antrag des Wirths Martin Swoboda in Uchorowo erkennt das Königliche Amtsgericht zu Rogasen durch den Amtsrichter Kuhr für Recht: Die Wittwe Catharina Piechowiak, geborene Banaszonka, und deren Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf die im Grund⸗ buche von Uchorowo Nr. 13 in Abth. III. unter Nr. 1 und Nr 2 für den Grafen Josef von Gra⸗ bowski eingetragenen, später auf den Namen der ꝛc. Piechowiak umgeschriebenen zu 5 % verzinslichen Forderungen von a. 60 Thalern rückständiger Grundzinsen und baarer Anleihen, b. 40 Thalern Darlehn ausgeschlossen. Rogasen, den 18. April 1888. h Königliches Amtsgericht.

[5042] Im Namen des Königs! Verkündet am 11. April 1888. Dänicke, Rfdr., als Gerichtsschreiber.

In Sachen, betreffend das Aufgebot der im Grund⸗ buch von Bitterfeld Bd. VIII. Bl. 249 Abthei⸗ lung III. unter Nr. 2 und 4 eingetragenen Posten von zusammen 149 Thalern, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Bitterfeld auf den Antrag der Grundstückseigenthümerin der Wittwe Thäle, Auguste, geb. Thomas, zu Bitterfeld, vertreten durch den Rechtsanwalt Mentzendorff daselbst, durch den Amtsrichter Rittler 1

für Recht: 1 1) Die im Grundbuch von Bitterfeld Bd. VIII. Bl. 249 in Abtheilung III. unter Nr. 2 bezw. 4 eingetragenen Posten von a. 100 Thaler nebst 5 % Zinsen, b. 49 Thaler nebst 4 % Zinsen, aus den Schuld⸗ und Pfandverschreibungen vom 7. Juni 1838 bezw. 22. Juli 1844, eingetragen zu⸗ folge Verfügung von denselben Tagen für den Schmiedemeister Friedrich August Bunge zu Niemegk, werden für erloschen erklärt und die Rechtsnachfolger des genannten Bunge werden mit ihren Ansprüchen an die Posten ausgeschlossen. . 2) Die Kosten des Verfahrens werden der Antrag⸗

stellerin auferlegt. Von Rechts Wegen.

8 [5039] Bekanntmachung. 8 Alle unbekannten Eigenthumsprätendenten werden mit ihren Rechten und Ansprüchen auf das in der Gemarkung Neumark belegene und im Norden von der sogenannten Scheunenstraße, im Süden und Westen von den Ländereien des Gutsbesitzers Bruno Bauer, im Osten von den Ländereien des Acker⸗ bürgers Gors kiewicz begrenzte Grundstück, Karten⸗ blatt Nr. 1, Parzelle Nr. 1046/967. 968, Garten Nr. 2, 28 a 30 qm groß, ausgeschlossen.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller auferlegt. Neumark W.⸗Pr., den 12. April 1888.

.“ Königliches Amtsgericht. JW.

Im Namen des Königs! Verkündet am 19. April 1888. Harder, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag der Volksbank zu Kröben, ein⸗ getragene Genossenschaft, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Glogowski zu Rawitsch, erkennt das König⸗ liche Amtsgericht zu Gostyn durch den Amtsrichter Matthei für Recht:

1) der Volksbank zu Kröben, eingetragene Ge⸗ nossenschaft, werden ihre Rechte auf den Restbetrag des in der Zwangsversteigerung, betreffend das Grundstück Kröben Nr. 166, aus der für die Deutsche Hypothekenbank zu Meiningen auf dem Grundstücke Kröben Nr. 166 Abtheilung III. Nr. 3 eingetragenen Forderung zur Hebung gekommenen und bei der Königlichen Regierungs⸗Hauptkasse zu Posen noch hinterlegten 131 39 vorbehalten;

2) die sonstigen Betheiligten werden mit ihren Ansprüchen auf die bezeichnete Masse ausgeschlossen;

[4893]

14ole, A 8 Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Grebenstein vom 12. Hric 1888 ist die im Grundbuche von Hohenkirchen Artikel 200 Abth. ö 5 ö“ Post: 5 an vokat Otto Adjudikati WVEA pünt nach Adjudikation für löschungsfähig erklärt. F. 2/87. Grebenstein, am 12. April 1888. Kohnigliches Amtsgericht. Ungewitter.

b 8 [4906] Oeffentliche Zustellung.

Der Josef Masson, Fabrikarbeiter in Luttenbach, zum Armenrechte zugelassen, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Ruland, klagt gegen seine Ehefrau Emma Oberriether, früher in Luttenbach, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, mit dem Antrage auf CEhescheidung, und ladet die Beklagte zur mundlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Abtheilung der Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Kolmar i. E. auf den 28. Juni 1888, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Landgerichts⸗Sekretär: Jans

en. [4907] 8 Armensache. Deffentliche Zustellung.

Der Karl Gütig II., Schiffer aus Rheindürkheim, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Carlebach in Mainz, klagt gegen seine Ehefrau Kunigunde, geb. Hock, dermalen unbekannten Aufenthalts, wegen schwerer Beleidigung und Ehebruchs mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe und Verurtheilung der Beklagten zu den Kosten des Rechtsstreits, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civil⸗ kammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Mainz auf den 10. Juli 1888, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

(Unterschrift), Gerichts⸗Assessor, richtsschreibers des Großherzoglichen Landgerichts.

[506332

Die Ehefrau des Maurers Gier, Mathilde, geb. Guitzinger, in Treptow a. R., vertreten durch den Justiz⸗Rath Sönderop I. zu Stargard, klagt gegen ihren genannten Ehemann, dessen jetziger Aufent⸗ haltsort unbekannt ist, wegen böslicher Verlassung auf Ehescheidung, mit dem Antrage:

die Ehe der Parteien richterlich zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stargard i. P. auf den 11. Juli 1888, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. „Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Stargard, den 5. April 1888. (Unterschrift), 8

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Kgl. Württ. Landgericht Heilbronn. [50600) SDeffentliche Zustellung.

Der Friedrike Katharine Fellmeth, geb. Förnsler, zu Eschenau, Oberamts Weinsberg, vertreten durch Rechtsanwalt Kerler in Heilbronn, ihren Armen⸗ anwalt, klagt gegen ihren Ehemann Gottlieb Fried⸗ rich Fellmeth, Schuhmacher von Willsbach, O. A. Weinsberg, zur Zeit mit unbekanntem Aufenthalts⸗ orte abwesend, aus dem Grunde der böslichen Ver⸗ lassung Seitens des Ehemanns auf Ehescheidung bezw. Herstellung des ehelichen Lebens, mit dem Antrage für Recht zu erkennen: in erster Linie, daß die vor dem Standesamt Eschenau am 27. Februar 1877 zwischen den Parteien geschlossene Ehe dem Bande nach zu trennen sei, in zweiter Linie, daß Beklagter schuldig sei, das eheliche Leben mit der Klägerin wiederherzustellen und in beiden Fällen, daß Beklagter die Kosten des Rechtsstreits zu tragen habe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Heilbronn auf Dienstag, den 18. September 1888, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Heilbronn, den 19. April 1888.

v“ Stoll,

Gerichtsschreiber des Königlichen Laͤndgerichts.

[5062] Oeffentliche Zustellung. „Bei der Civilkammer des Kgl. Landgerichs Landau i. Pf. klagt Karoline Haaf, geborene Wittmer, Ehe⸗ frau von Johann Haaf, Bierbrauer, unbekannt wo abwesend, Büglerin, in Landau wohnhaft, Klägerin, durch Rechtsanwalt Bangratz vertreten, gegen ihren genannten Ehemann, Beklagten, „wegen Ehescheidung“, mit dem Schlußantrage: Es gefalle dem Kgl. Landgerichte, die Ehescheidung unter den Parthien gegen den Beklagten auszu⸗ sprechen und den Beklagten in die Prozeßkosten zu verne.

ägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreites in die hiezu bestimmte öffentliche Sitzung genannter Civilkammer vom 12. Juli 1888, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungs⸗ saale Nr. I. unter gleichzeitiger Aufforderung, einen an dem Prozeßgerichte zugelassenen Rechtsanwalt auf⸗ 1 Zum Vollzuge des die öffentliche Zustellung be⸗ willigenden Beschlusses des Kgl. Landgerichts Civilkammer, vom 18. April 1888, wurde dieser Klage⸗ auszug hiemit öffentlich bekannt gemacht. Landau i. Pf., den 20. April 1888.

Der Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts:

Schaub, Kgl. Obersekretär.

[5061] Oeffentliche Zustellung. 8 Der Arbeitsmann Johann Heinrich Christian Wriedt zu Emkendorf, Guts Neuhaus, vertreten durch den Rechtsanwalt Gries⸗Danican in Kiel,

3) die Kosten des Aufgebotsverfahrens fallen den Antragstellern zur Last. ö

Königliches Amtsgericht.

geb. Schneider, z.

klagt gegen seine Ehefrau Sophie Ulrike Wriedt, pnei . Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung auf Ehescheidung, mit

.1

dem Antrage, die unter Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und die Beklagte für den schuldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 9. Juli 1888, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Kiel, den 17. April 1888.

Gerichtsschreiber

[4908] 8 b Oeffentliche Zustellung.

Kathi Frey, geborene Stäudle, zur Zeit in Dillingen, Bayern, vertreten durch Rechtsanwalt Sänger in Ulm, klagt gegen ihren mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesenden Ehemann Johann Georg Frey, Wirth, früher in Ulm wohnhaft, wegen Ehe⸗ bruchs des Letzteren, mit dem Antrage zu erkennen, daß die am 26. Mai 1885 von den Streittheilen abgeschlossene Ehe dem Bande nach zu scheiden sei, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Ulm auf Frei⸗ tag, den 21. September 1888, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu ö Fmehe 85 e Zustellung wird dieser Auszug der Klage be e 8

Den 21. April 4888. 8

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

Gorkenbach.

[5066] Oeffentliche Zustellung.

Der Arbeiter Wilhelm Bartschin, vertreten durch den Rechtsanwalt Sußmann zu Bromberg, klagt gegen seine Ehefrau Anna Stroemer, geb. Wenzel, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: die Ehe zwischen den Parteien zu trennen und die Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bromberg auf den 17. September 1888, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bromberg, den 16. April 1888.

Die Gerichtsschreiberei Abtheilung I. des Königlichen Landgerichts. 15064] Oeffentliche Zustellung.

Die Maurerfrau Therese Bleich, geb. Andrée, zu Marienwerder, vertreten durch Rechtsanwalt Muth in Graudenz, klagt gegen ihren Ehemann, den Maurer Richard Bleich, früher in Marienau, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung unordentlicher Lebensart und Versagung des Unter⸗ halts, mit dem Antrage: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe aufzulösen und den Be⸗ klagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Graudenz, Zimmer Nr. 27, auf den 18. September 1888, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Graudenz, den 19. April 1888.

vö“ als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[5065] Offentliche Zustellung.

. Die verehelichte Johanna Christiane Tilly, geb Micke, zu Berlin, vertreten durch den Rechtsanwalt Halbe zu Bromberg, klagt gegen ihren Ehemann, den Schlosser Ernst Tillv, früher zu Adlershorst, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗ lassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: die Ehe zwischen den Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bromberg auf den 17. September 1888, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bromberg, den 16, April 1888.

Die Gerichtsschreiberei, Abtheilung I., des Königlichen Landgerichts.

[5058) Oeffentliche Zustellung. Der Vollhöfner Hinrich aus Wittorf, als Vormund des minderj. unehelichen Kindes de unverehelichten Anna Bargfrede aus Wittorf, Namen Friedrich Wilhelm Bargfrede, geb. 20. November 1880, klagt gegen den Schmiedegesellen Wilhelm Winkel, früher zu Wittorf, aus einer außereheliche Schwängerung der Anna Bargfrede, zu Wittorf, mit dem Antrage auf Zahlung der Alimente von 60 jährlich von der Geburt des klagenden Kindes Fried⸗ rich Wilhelm Bargfrede, bis zu dessen zurückgelegtem 14. Lebensjahre in vierteljährlichen pränumerando fälligen Raten, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König liche Amtsgericht zu Rotenburg in Hannover au den 13. Juli 1888, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Rotenburg, den 20. April 1888.

Disse, Gerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[4899] Oeffentliche Zustellung. 8 Dem Dienstknecht Johann Stamminger aus Groschaslach, jäst, unbekannten Aufenthalts, wird agschrift⸗Auszu iermit zugest f Vigenc zug hiermit zugestellt folgenden Die Dienstmagd Anna Dorothea Körber aus I Bergel und Leonßard Körber von dort, der ihres außerehelichen Kindes „Margarerha“, lassen den Dienstknecht Johann Stamminger aus Groß⸗ haslach, jetzt unbekannten Aufenthalts, zu einem Ver⸗ handlungstermin beim Kgl. Amtsgericht Ansbach auf Samstag, den 2. Juni d. Irs., Vormittags

Hintze, des Königlichen Landgerichts.

Ulm.

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9 Uhr, vorladen und werden be i rrlafjen⸗ en beantragen, Urtheil zu