1888 / 120 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 05 May 1888 18:00:01 GMT) scan diff

sichtigung verwandelt habe, und hebt dann hervor, daß in Bezug auf die jetzt zur Verhandlung stehende Petition der Kommissionsantrag, trotzdem er nur eine motivirte Tages⸗ ordnung enthalte, sich mit dem Antrage auf Berücksichtigung eigentlich vollständig decke; denn in der Motivirung werde ausdrücklich die Erwartung ausgesprochen, daß den vom Minister in Aussicht gestellten Maßnahmen die wirksamste

Folge werde gegeben werden.

Abg. Broekmann erklärt sich mit dem Kommissionsantrage nach der vom Vorredner dem Vorsitzenden der Agrarkommission gegebenen Erläuterung desselben für vollständig einverstanden.

Abg. Richter: Der Abg. von Rauchhaupt habe sich wieder gemüßigt gefunden, die Anträge als agitatorisch zu bezeichnen. Derselbe habe sich schon gestern mit einer gewissen moralischen Entrüstung in ähnlichem Sinne über die gestern vorliegenden Anträge aus Trotzdem habe ein großer Theil seiner Fraktionsgenossen für diese Anträge gestimmt. seine Reden schon auf seine Fraktionsgenossen des Eindrucks ermangelten, dann könne man sich nicht wundern, wenn sie auf ihn (Redner) gar keinen Eindruck machten. b von Huene habe sich darüber gewundert, daß die Mehrheit, die früher gegen die Berücksichtigung gewesen, jetzt für die Guter Rath komme oft über Nacht, und

Anträge ausgesprochen.

Berücksichtigung sei. es flossen.

2

nehmen.

nur frivole Erfindung

Wilddieben sei. Der Abg. von schon entgegengetreten. Was hätten für ein Interesse, über Vermehrung des

von

auf wie der Minister.

sei mehr als eine Nacht seit der letzten Abstimmung ver⸗ flos Wahrscheinlich habe sich Mancher auf der rechten Seite überlegt, daß es richtig sei, solche Petitionen anzu⸗ b Nach der Rede des Ministers möchte man glauben, 3 der Wildschaden in Deutschland gar nicht existire, daß Winkelkonsulenten

Rauchhaupt denn die Wilddiebe II j Wildes zu klagen. Wenn es abgeschossen werde, könnten sie es nicht mehr stehlen. Die Regierung in Trier fasse die Sache auch nicht so leicht nuf w 1 G Die von den Landräthen ernannten Gemeindevorsteher ständen ja mit an der Spitze der Petenten. Wenn der Wald in der Eifel so sehr parzellirt sei, dann —wurf gemacht bat, kann ich nur als vollständig unzutreffend zurück⸗ V

Aeckern zugefügt werde.

ganz unterbleiben.

Dr. Lucius:

Wenn durchaus nicht gesagt habe.

Der Abg

und

sei dem

rechtfertige sich die Wildzüchtung überhaupt nicht, weil dann der Schaden für die Ackerwirthschaft noch größer werde. Wenn der ganze Werth des jährlichen Abschusse und Schwarzwild noch nicht einmal eine Million Mark betrage, wie groß möge andererseits der Schaden sein, der den leckern zugefug Bei den gegenwärtigen Kulturver⸗ hältnissen dürfe die Wildzüchtung nicht gestattet werden, namentlich nicht in Gegenden, welche man ohnehin schon als Nothstandskreise bezeichne. Die Eingatterung sei absolut noth⸗ wendig. Wenn die Forstparzelle so klein sei, daß die Ein⸗ gatterung . kostspielig werde, dann möge die Wildhaltung

Minister für Landwirthschaft, Domänen und Forsten,

Der Herr Vorredner hat augenscheinlich meine Ausführungen nicht deutlich verstanden, denn er hat mir Dinge imputirt, die ich . Ich habe nicht behauptet, daß die hier vorliegende Petition von Wilddieben herrühre, sondern ich hab sagt, daß in manchen Fällen derartige Petitionen von solcher Stelle herkommen. Es ist ich könnte das aktenmäßig nachweisen etwas recht Häufiges, daß Leute über Wildschaden klagen, die früher wegen Wilddiebstahls bestraft sind. Es kommen sehr häufig Eingaben hier⸗ her von solchen Leuten, denen aus diesem Grunde der Jagdschein ver⸗ sagt ist, weil sie eben Wilddiebe gewesen sind. Elemente die sich in solchen Klagen dann revanchiren. Was speziell den hier vorliegenden Fall betrifft, so ist ja in der ergangenen Verfügung bereits das Nöthige gesagt; es ist darin aus⸗ drücklich hervorgehoben, daß eigentliches waldungen überhaupt nicht vorhanden ist, und Standwild kann auch nicht vorhanden sein in derartigen Forsten, weil sich dieses Areal von 2300 ha in ca. 11 Parzellen im Gemenge mit Privat⸗ und Gemeinde⸗ Abg. von Rauchhaupt erklärt, daß auch er diese Streichung . Ich meine, jeder einigermaßen Iogderh . kann V ich von vornherein sagen, daß auf einem solchen parzellirten Terrain Abg. F Tond —: von einer Jagdpflege in dem Sinne gar nicht die Rede sein kann. ö“ Auf der andern Seite ist die Königliche Forstverwaltung gar nicht in der Lage, auf private Gemeindewaldungen in der Weise einzuwirken, um sie zur Zerstörung des Wildstandes anzuhalten. vollständig die gesetzlichen Befugnisse. 12

Dazu fe

ö

Also alle diese Dinge, die der Herr Abgeordnete mir zum Vor⸗

1. Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen.

2. Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl

3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

1) Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen. [7319] Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Prediger Julius Richter, zuletzt in Tempel bei Schermeisel, welcher

flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen Unzucht

TI1“ zu verhaften „. 7318]

verhängt. Es wird ersucht, denselben und in das Gerichtsgefängniß zu Frankfurt a. O., Oderstraße Nr. 67, abzuliefern. 8 Frankfurt a. O., den 2. Mai 1888. Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Land⸗ gerichte. Zachariae. Beschreibung: Alter 56 Jahre. röß 8 Zoll. Statur groß und mager. zar blond Stirn frei. Bart: ohne. Augenbrauen dunkelblond. Augen blau Nase proport. Mund proport. Kinn rund. Gesicht oval. Gesichtsfarbe Sprache deutsch. Besondere Kennzeichen:

e

Steckbriefs⸗Erledigung. Der gegen den Maler Albert Strey wegen Dieb⸗ stahls unter dem 23. Februar 1888 in den Akten J. IVc. 847. 87 erlassene Steckbrief wird zurück⸗ genommen.

Berlin, den 1. Mai 1888 Der Erste Staatsanwalt bei dem Königlichen Landgericht I.

Der im Oeffentl. de 1884 Nr. 35 437 gegen Georg Friedrich August Wein⸗ garten aus Römhbild erlassene Steckbrief wird auf Grund des Allerhöchsten Gnadenerlasses 31. v. Mts. zurückgezogen. (C. 16/83.) Hofgeismar, den 26. April 1888 Königliches Amtsgericht. Abtheilung II.

[7321] Erledigung 8 der Strafvollnreckungs⸗Requisition. Die hinter die Militärpflichtigen, Arbeitersohn

Ferdinand Friedrich Schulz, geboren am 10. März

1858 zu Stolzenhagen, und Genossen diesseits unterm

13. Oktober 1880 erlassene offen

Requisition Beilage zum

zeiger und Königl Pr.

pro 1880 ist erledigt. Landsberg a. W., 30. April 1888.

Der Erste Staatsanwalt.

Anzeige

b

vom

[7317] Die in Nr. 156 pro 1876 gegen Friedrich Her⸗ mann Stube und Friedrich Wilhelm Petraß er⸗ lassene offene Strafpollstreckungsrequisition des vor⸗ maligen Königlichen Kreisgerichts hierselbst vom 30. Juni 1876 wird hiermit zurückgenommen.

Züllichau, 30 April 1888.

Königliches Amtsgericht.

[7320] Bekanntmachung.

Die von dem chemaligen Königlichen Kreisgericht zu Frankfurt a. O. unterm 28. Dezember 1872 gegen den Johann Friedrich August Reetz aus Bischofsee und Grnossen erlassene offene Strafvollstreckungs⸗ Requisition wird zurückgenommen.

Frankfurt a. O., den 1. Mai 1888.

Königliche Staatsanwaltschaft.

[7822] 8 Strafvollstreckungsersuchen vom 884 hinter 1) Paul Emil Pfeiffer aus Priebus, geboren daselbst 29. Januar 1860, evangelisch, Johann Hermann Frenzel aus Petershain, Kreis Rothenburg O. L., geboren daselbst 15. November 1861, Karl Ernst Förster, geboren 16. Februar 1861 zu Dauban, Kreis Rothenburg O./2, Friedrich Wilhelm Günzel, geboren 21. Ja⸗ nuar 1861 zu Rietschen, Kreis Rothen⸗ burg O/2., 5) Johann August Mrosko, geboren 11. Ok⸗

29

Mai

4. Verloosung, Zinszahlung ꝛc. von öffentlichen Papieren. V

s an Roth⸗, Dam⸗

Und das sind die

Standwild in jenen Staats⸗

weisen. Ebenso wenig ist in diesem Fall wie im anderen von Staats⸗ wegen das Wild besonders gehegt und geschont worden.

Es liegt mir hier die Abschußliste vor von den letzten fünf Jahren. Der Wildstand wird angegeben d. h. nicht Standwild in den Königlichen Forsten, für die Königlichen Forsten ist es Wechsel⸗ wild der gesammte Wildstand in jenen Gegenden wird auf 25 bis 30 Stück abgeschätzt. Davon sind abgeschossen in den letzten fünf Jahren vom Fiskus 8 Stück, von den Gemeinden 16 Stück, von Pcivatjagdbesitzern 1 Stück, also 25 in fünf Jahren, das ist ein jährlicher Abschuß von mehr als ein Fünftel des gesammten Bestandes. Also ich glaube, weitergehen kann man in der That nicht, abgeseben davon, daß es gar nicht in der Möglichkeit liegt, in diesen Verhältnissen außerhalb des fiskalischen Terrains, worüber doch die Jagdbefugniß nicht inausreicht, im weiteren Maße Abschuß zu erzwingen.

Ich glaube, diese Ausführungen, soweit sie die Königliche Forst⸗

verwaltung betreffen, sind ebenfalls nicht zutreffend. Ich habe vor mir eine Zusammenstellung der Wildschadensklagen; sie werden ge⸗ sammelt aus der ganzen Monarchie, die haben sich in den letzten 5 Jahren zwischen 17 und 21 jährlich bewegt. In der Mehrzahl der Regierungsbezirke sind gar keine Klagen, in anderen 2 oder 3. Im Regierungsbezirk Trier sind im letzten Jahre 2 Wildschadensklagen vorgekommen, wozu diese wahrscheinlich auch gehört, und in allen diesen Fällen ist regierungsseitig das angeordnet, was angeordnet werden kann. Wie gesagt, daß diese Anordnungen nicht blos auf dem Papier stehen, sondern thatsächlich durchgeführt werden, dafür glaube ich jede Bürgschaft übernehmen zu können. Abg. Francke⸗Tondern: Man könne die ganze Angelegenheit in Betreff des Wildschadens durch eine geringe Kleinigkeit regeln, indem man einfach in dem Jagdgesetz den Passus, daß ein gesetzlicher Anspruch auf Entschädigung nicht bestehe, streiche. Das möchte er empfehlen.

e ge⸗

für zweckmäßig halte. . ndern: Er sei dem Abg. von Rauchhaupt sehr dankbar dafür, daß er sich seiner Anregung sympathisch gegenüberstelle. Er glaube, es werde sich auf diesem Weg viel erreichen lassen.

Die Petition wird der Regierung zur Berücksichtigung überwiesen. 1 Schluß 4 Uhr. Nächste Sitzung Sonnabend 11 Uhr.

hlen V

Deffentlicher Anzeiger.

5. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. .Berufs⸗Genossenschaften.

7. Wochen⸗Ausweise der deutschen Zettelbanken.

8. Verschiedene Bekanntmachungen.

burg O. L., 6) Hans Scernik, geboren 14. Juli 1861 zu Trebendorf, Kreis Rothenburg O./L., wird als erledigt zurückgenommen. M. 9/84. Görlitz, den 27. April 1888.

5*

berzoglichen Amtsgerichte

Mittwoͤch, unter

Heiligenberg vom 23. März

die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

beregte Grundstück ein Bot von 600 000 abgegeben

wurde heute folgendes

späatestens in dem auf Dienstag, den

Der Königliche Erste Staatsanwalt.

K. Staatsanwaltschaft Tübingen.

Die am 14. Oktober 1884 wegen Verletzung der Wehrpflicht verfügte Beschlaanahme des Vermögens des am 24. März 1862 geborenen Feilenhauers Gottlob Adolf Raach von Reutlingen ist durch Beschluß der Strasrammer des K. Landgerichts hier vom 1 Mai 1888 wieder ausgepoven worden.

Den 2 Mai 1888.

Hülfs⸗Staatsanwalt (Unterschrift).

8 Dmmn anaI5 2) Zwangsvollstreckungen, 2 à . 2 2 Aufgebote, Vorladungen u. dgl. [7357]5 Zur Zwangsversteigerung des zur Konkursmasse des dem Rittergutsbesitzer von Laffert auf Damme⸗ reetz und Banzin gehörigen Allodialguts Banzin, R.⸗A. Wittenburg, steht nach dem vom Groß⸗ am 17. März 1888 er⸗ der Ueberbotstermin auf den 30. Mai 1888, Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr 5, an. Derselbe wird vor⸗ schriftsmäßig hierdurch öffentlich in Erinnerung mit dem Bemerken, daß in dem gestern stattgefundenen ersten Verkaufstermire für das

5 2 —417„ qwrn lassenen Verkaufsproklame

worden ist.

Wittenburg, den 3. Mai 1888.

Christmas, Akt.⸗Geh., Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[7363]

Nr. 2493. Von Gr. Amtsgericht Pfullendorf Aufgebot erlassen:

Landwirth Leander Zimmermann in Sipplingen hat das Aufgebot der Schuldurkunde der Sparkasse 1885 über eine Einlage von 2100 Kassebuch Seite 40 Kontrolbuch Nr. 286 beantragt.

Der Inhaber dieser Urkunde wird aufgefordert, 22. Januar 1889, Vorm. 9 Uhr, vor Amtsgericht Pfullendorf bestimmten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls

Gr.

Pfullendorf, den 30. April 1888.

tober 1861 zu Weißwasser, Kreis Rothen“

zu

20.

oder

1420 nun 3279

und das durch ihren Vater für sie bestehende Spar⸗ kassabuch vom 26 März 1865 sub Hauptbuch Fol. en bis 1. Jänner 1887

inkl. der Zins

1145 08 sich beziff

kassabuch der Distriktssparkassa Erbendorf für Maria Eckstein, Schwester der Vorigen, von Neuhaus, am b. Juni Hauptbuch Fol. 4447 gefertigt über 200 und 300 inkl. der Zinsen bis 1 Jänner 1887 auf 535 16 angewachsen, sind beim Brande in Neuhaus notorisch verbrannt

Juni 1883 sub

vermißt.

Nach glaubwürdigem Antrage obiger 2 Eigen⸗ thümerinnen von heute wird der Inhaber dieser Sparkassabücher aufgefordert, innerhalb 6 Monaten von heute an, längstens aber am Aufgebotstermine Mittwoch, den 18. Juli 1888, Vormittags 9 Uhr, beim unterfertigten Kgl. Amtsgerichte seine Rechte auf selbe anzumelden, widrigenfalls ———— 3 Sparkassabücher auf Antrag für kraftlos erklärt

werden würden.

E

Ge

V kasse hund Pfen

Anna Mauer von hier fertigung

bei

Der Gerichtsschreiber: Reich

(7356] Aufgebot. V

Der Stations⸗Assistent a. D. Albert Ebel hier⸗ selbst hat das Aufgebot des angeblich verbrannten, auf den Namen seines Sohnes Ludwig Ebel hier ausgestellten Sparkassenbuchs der Stadt⸗Sparkasse zu Weißenfels Nr. 18423 über 62 55 be⸗ antragt Der Inbaber des Sparkassenbuchs wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. November 1888, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärang desselben erfolgen wird. Weißenfels, den 27. April 1888. 8 önigliches Amtsgericht. Abtheilung I. Siedler. [48948] Aufgebot. Das von der Distriktssparkasse Erbendorf laut Certifikates der Verwaltung derselben vom 22. Juni 1887 für Margaretha Eckstein, Maurerstochter in Neuhaus, Kgl. Amtsgerichts Neustadt W. N. am 27. Dezember 1880 sub Hauptbuch Fol. 4041 aus⸗ gefertigte Sparkassabuch mit 50 ursprünglicher Einlage, mit Zinsenanwachsung bis 1. Januar 1887

8 8

gebot

loserklärung

1)

und weiteren Einlagen auf 115 71 lautend,

[7360]

aufgefordert,

dem

[7364]

[7358]

Langenfelde Sparkassenbuch V. Altonaer Unterstützungsinstituts über 50

3) Von dem hiesigen Amtsgericht: über den Nachlaß des am 7.

2

rbendorf, den 3. Januar 1

Königliches Amtsgericht

.S.) Dachauer,

Zur Beglaubigung:

rbendorf, den 4. Januar

chtsschreiberei des Kgl Amtsgerichts Erbendorf. Der Kgl. Sekretär beurl. Döbrich, S

(L. S.)

II. Nr. 14 151 ert und Fünfzig

ausgefertigt

über 1 Mark sür di

4 nige”,

Mauer, ist angeblich verloren gegangen und soll auf den Antrag der Eigenthümerin, der unverehelichten ¹ zum Zwecke der neuen Aus⸗ für kraftlos erklärt werden

wird daher der Inhaber

spätestens

Sr58t lae!

8 or &yn Der In

stermine seine Rechte

des

Les

Von dem Rechtsanwalt

Auftrage der unverehelichten Franziska Stender in Pfingstberg über ein angeblich Sparkassenbuch Litt. U. 4286 der Sparkasse des Altonaer Unterstützungsinstituts

2) Von dem Butterhändler Johann Heinsen aus über ein angeblich verloren gegangenes

Nr. 8072

Altonaer Krankenhause schneiders Carl Heinrich

.über den Nachlaß des am 19. Oktober 1882

im Krankenhause zu

Tischlers Martin Friedrich Lange, über den Nachlaß des am 18. Januar 1888

hierselbst verstorbenen Carl Andreas Martens, über den Nachlaß des a

Aufgebot. Das Quittungsbuch der hiesigen städtischen Spar⸗

im Aufgebotstermine 14. Dezember 1888, Vormittags 11 Uhr, unterzeichneten Gerichte, seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird.

Königsberg, den 28. April 1888 Königliches Amtsge

Aufgebot. Die verehelichte Muͤhlenmeister Wollweber, Marie, 5 8 D 8 C 2

geborene Wallath, zu Rehdorf, vertreten durch ihren Ehemann, Mühlenmeister Julius Wollweber, ebenda, hat das Aufgebot des Sparkassen⸗Quittungsbuchs Nr. 6479 der hiesigen 749,56 beantragt. buchs wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. Dezember 1888, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ ge 1 anzumelden Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ 1299 Sparkassenbuchs erfolgen wird Königsberg N.⸗M., den 2 Das Königliche Amtsgericht. Zugleich werden Alle, welche

ischen Sparkasse über 8

35 Alufgebot. Das Aufgebot ist beantragt worden:

im städtischen Krankenhause zu Altona ver storbenen Maurers Hinrich Theodor Nehl aus Kirchkimmen, Kreis Delmenhborst, Groß herzogthum Oldenburg.

4) Von dem Rechtsanwalt Sieveking hier im Auftrage des Kaufmanns B. Ursell in Stockholm über eine von den Kaufleuten Kraut & Larsson acceptirte und am 9. Oktober 1887 bei den Herren J. H. & G. F. Baur in Altona zahlbar gewesene, SeS verloren gegangene Tratte über 835 Alle Diejenigen, welche Rechte und Ansprüche irgend welcher Art an den vorstehend aufgebotenen Urkunden bezügl. Sparkassenbüchern und Nachlässen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, diese Rechte und Ansprüche spätestens in dem auf 13. No⸗ vember 1888, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht, Justizgebäude hier, Allee, Zimmer Nr. 16, anstehenden Aufgebots⸗ termine unter Vorlegung der Urkunden rechtsbehörig anzumelden, widrigenfalls unter Ausschluß aller nicht angemeldeten Rechte und Ansprüche die auf⸗ gebotenen Urkunden für kraftlos erklärt und die aufgebotenen Nachlässe aber dem Fiskus zugesprochen 3 werden werden.

Königliches

ernd, und das Spar⸗

diese

888. 1888.

Amtsgericht Abtheilung I.

tellvertreter. AhHr

Hartung, 50 44 ₰, „Ein- Aufgebot.

Vier und Vierzig e unverehelichte Anna

29 5KSer.

uf Antrag: 1“ . Firma W. H. M Nachf. zu Lüneburg, Firma W. tle &

208

Fi o. zu Landshut, Firma Wendorpf & Heuschert zu Stettin, Rentiers Leopold Tilsner zu Posen, Hauptmanns Max von Landwüst zu Oldenburg, Dr. med. Voigdt zu Königsberg, 1 Beamten E. Schultz zu Hamburg, der unverehelichten Elise Woide zu Erfurt, sämmtlich vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Edmund Plessing, wird hierdurch öffentlich bekannt gemacht: daß die auf Inhaber lautende Obligation der Lübeckischen Staatsprämien⸗Anleihe von 1883: Serie 2267 Numero 45 323 (Nominalbetrag 50 Thaler) und die Talons vom 1. April 1863 zu den auf Inhaber lautenden Obligationen der Lübeckischen Staatsprämien⸗Anleihe von 1863 Serie 788 Nummer 1570bs6, 2 1401 5 28016, und endlich die Talons vom 1. April 1878 der auf Inhaber lautenden Obligationen der Lübeckischen Staatsprämien⸗Anleihe von 1863 Serie 155 Nummer 3083, das 1 . 305 8 6081, 25963, 52089, 53130,

α 5 5 f

des Quittungsbuches den

7 66 b 6 b ½ ⁴ι †8 —-—

Æ σ —&£☛ẽ l☚ &&

25 709 1e

Zimmer Nr. 34,

richt.

haber des Sparkassen⸗

und

2605

2657

7. April 1888. 28 abhanden gekommen sind.

b ein Interesse daran haben, der Kraftloserklärung der vorstehend bezeich⸗ neten Obligation oder der Talons zu widersprechen, hierdurch aufgefordert, bei Vermeidung des Aus⸗ schlusses sich spätestens in dem hiermit auf Frei⸗ tag, den 28. Dezember 1888, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine im hiesigen Amtsgericht, Abtheilung II., zu melden.

Die unbekannten Inhaber der oben beeichneten Obligationen oder Talons werden aufgefordert, die⸗ selben spätestens im angegebenen Aufgebotstermine

Wedekind hier im

verloren gegangenes

über 107 29 ₰.

der Sparkasse des

weisen, widrigenfalls die Urkunden für kraftlos 1 erklärt, und alle Ansprüche aus denselben an die hiesige Staatsschuldenverwaltung für erloschen er⸗ klärt werden sollen. Lübeck, den 19. April 1888. Das Amtsgericht, Abtheilung II. Avsschenfeldt, Dr. Veröffentlicht: Fick, Gerichtsschreiber.

.Juli 1887 im verstorbenen Flick⸗ Westhausen aus Kiel,

Altona verstorbenen

Inspektors Heinrich

m 19. Februar 1888

im hiesigen Amtsgericht den Antragstellern vorzu-⸗

zum No. 120.

Berlin, Sonnabend, den 5. Mai

Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen.

Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

3. Verkaufe, Verpachtungen. Verdingungen ꝛc.

Verloosung, Zinszahlung ꝛc. von öffentlichen Papieren.

Oeffentlicher Anzeiger.

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2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

[7359 Aufgebot.

Der Herr Präsident, des Königlichen Oberlandes⸗ gerichts zu Breslau hat das Aufgebot der Amts⸗ kaution des am 31. Januar 1887 aus dem Justiz⸗ dienste geschiedenen Gerichtsvollziehers kr. A. Albert Czieslik aus Ujest, jetzt in Ostrog bei Ratibor wohnhaft, bestehend aus dem im Kautions⸗Deposi⸗ torium der Justiz⸗Hauptkasse zu Breslau verwahrten 3 ½ % igen Preußischen Staatsschuldscheine Litt. F. Nr. 49 838 über 300 nebst Talon beantragt.

Es werden deshalb die unbekannten Gläubiger des p. Czieslik aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens in dem vor dem unterzeichneten Gericht auf den 22. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine anzumelden, unter der Verwarnung, daß sie nach fruchtlosem Ablauf des Termins ihrer Ansprüche auf die Kaution verlustig gehen und blos an die Person des p. Czieslik ver⸗ wiesen werden.

Ujest, den 24. April 1888.

Koönigliches Amtsgericht. (63300) Aufgebot verloren gegangener Eisenbahn⸗ Stammaktien. 8

Die Stammaktien der Oberlausitzer Eisenbahn⸗ Gesellschaft Nrn. 22822 bis 22841, lautend über je 100 Thlr., sind ihrem Besitzer, dem Königlichen Landrath von Bredow auf Mückenberg, abhanden gekommen und werden auf Antrag des genannten Verlierers behufs der Konvertirung in Schuld⸗ verschreibungen der 3 ½ prozentigen Königlich Preußi⸗ schen konsolidirten Staats⸗Anleihe hierdurch auf⸗ geboten. 8 1

Anmeldung der Rechte auf vorbezeichnete Werth⸗ papiere unter Vorlegung der Letzteren bei Vermei⸗ dung der Kraftloserklärung hat spätestens im Ter⸗ mine am 29. Dezember 1888, Vormittags 11 Uhr, im Zimmer Nr. 18 hierselbst zu erfolgen.

Kottbus, den 26. April 1888.

Königliches Amtsgericht.

[48705] Das Kgl. Amtsgericht München I., Abtheilung A. für Civilsachen, hat am 28. Dezember 1887 folgendes Aufgebot erlassen: 1 Es sind zu Verlust gegangen: 1) der 3 ½ % ige Pfandbrief der bayer. Handels⸗ bank hier, Litt. V. Nr. 3070 zu 500 ℳ, 1 2) folgende Pfandbriefe der süddeutschen Boden⸗ krebitchkcbt . a2. zu 3 ½ % verzinslich Serie XXXIII. Litt. H. Nr. 1822 zu 1000 ℳ, b. zu 4 % verzinslich Serie XXVI. Litt. L. Nr. 541747 zu 100 ℳ, 1“ 3) die 4 % bayer. Eisenbahnanlehens⸗Obligation Serie 174 Nr. 17307 zu 500 sämmtliche I auf den Schuhmacher Lorenz Fischer von Habach. 8 Auf LInh des Rechtsanwalts, Kgl. Advokaten Girisch hier, bevollmächtigten Vertreters des Schuh⸗ machers Lorenz Fischer in Habach, werden die In⸗ haber genannter Werthpapiere aufgefordert, längstens im Aufgebotstermine Mittwoch, den 19. September 1888, Vormittags 9 Uhr,

im diesgerichtlichen Sitzungszimmer Nr. 18I. ihre Rechte anzumelden und die Werthpapiere vor⸗ zulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗ folgen wird. S München, den 31. Dezember 1887.

Der geschäftsleitende Kgl. Gerichtsschreiber: ) Hagenauer.

8 [59249] 8 Das Khnigliche Amtsgericht München I., Abtheilung A. für Civilsachen, 8 hat am 1. März 1888 folgendes Aufgebot erlassen: Es ist zu Verlust gegangen ein Interimsschein der bayer. Hypoth⸗ und Wechselbank dahier über eine theilweise Einlage von 25 Fl. zur II. Klasse der II. Jahresgesellschaft 1841, vom 31. Dezember 1841 Nr. 3 Fol. 1, unterzeichnet von Direktor Fr. Faver Riezler und Administrator Josef Riezler, wonach Franz Josef Dolch in Straubing Mitglied dieser Jahresgesellschaft geworden ist und alle Rechte und Ansprüche eines solchen erworben hat. Auf Antrag des Josef Dolch, Gerichtsschreiber⸗ gehülfen am Kgl. Landgerichte Straubing, wird nun der Inhaber obigen Interimsscheines aufgefordert, ängstens bis zum Aufgebotstermine Montag, den November 1888, Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungszimmer Nr. 18/I (Augustinerstock) seine Rechte anzumelden und den Interimsschein vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraft⸗ loserklärung erfolgen wird. Müuchen, den 3. März 1888. 8 Deer geschäftsleitende Königliche Gerichtsschreiber. (L. S.) Hagenauer. 8

Aufgebot.

Der Viehhändler Gustav Rosenheim dahier hat am 10. Juli 1885 bei der K. Filialbank Würzburg zur Sicherung eines Darlehns von 1000 ein österreichisches 5 % iges 500 Fl⸗Loos vom Jahre 1860 Ser. 7578 Nr. 20 mit laufenden Mai⸗ und November⸗Coupons hinterlegt und hierüber von der K. Filialbank Würzburg einen Depositenschein aus⸗ gestellt erhalten. 1 Dieser Depositenschein ist dem Gustav Rosenheim auf unerklärliche Weise abhanden gekommen, weshalb

Demgemäß wird Aufgebotstermin auf Mittwoch, den 19. September l. Js., Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale für Civilsachen anberaumt und der Inhaber der Urkunde aufgefordert, spätestens in diesem Termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung derselben erfolgen wird. Würzburg, am 12. Januar 1888. Königliches Amtsgericht. I. (gez.) Leykam. Vorstehendes Aufgebot wird gemäß §§. 8 842 der R.⸗C.⸗P.⸗O. bekannt gemacht. Würzburg, am 13. Januar 1888. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Würzburg I. (L. S.) Baumüller, Secr.

[5647] Aufgebot. Auf Antrag der Handlung Leopold Frohmann in Königsberg wird der Inhaber des angeblich ver⸗ loren gegangenen Niederlegungsscheins vom 28. März 1888, ausgestellt von dem Königlichen Haupt⸗Steuer⸗ amt hierselbst, über 2 Ballen Zwirn, mit dem Zeichen T. M. M. M. 1. 2. für die Handlung Herr⸗ mann Teschendorf und übertragen auf das Conto der Handlung Leopold Frohmann, hierdurch aufge⸗ fordert, seine Rechte auf diesen Niederlegungsschein spätestens im Aufgebotstermin den 13. Juli 1888, Vorm. 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr 62, anzumelden und den Niederlegungs⸗ schein vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. Königsberg, den 17. April 1888.

Königliches Amtsgericht. VIII.

[5933] Aufgebot.

Nr. 9828. Der Pforzheimer Bankverein als Cessionar der W. L. Kiehnle's Gantmasse in Pforz⸗ heim, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Wörter hier, hat das Aufgebot des badischen 35 Fl. Looses Serie 5006 Nr. 250259, dessen Besitz und Verlust glaubhaft gemacht ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 20. November 1888, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem Großh. dahier anberaumten Aufgebotstermine seine d techte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die der Urkunde erfolgen wird.

Karlsruhe, den 20. April 1888. Gerichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts. C. Eisenträger.

Bekanntmachung.

Aufgebot.

Die Schuhwaarenhändlerswittwe Kunigunda Saeger dahier hat glaubhaft dargethan, daß die ihrem ver⸗ storbenen Ehemann Andreas Säger von der Kgl. Filialbank Würzburg am 30. Mai 1884 ausgestellte Schuldurkunde Nr. 46 758 über 1000 ℳ, zu 3 % verzinslich, zu Verlust gegangen ist, und hat als Rechtsnachfolgerin ihres verstorbenen Ehemanns die Amortisation dieser Schuldurkunde beantragt.

Demgemäß wird Aufgebotstermin auf Samstag, den 30. Juni 1888, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale für Civilsachen bestimmt und der Inhaber dieser Schuldurkunde gemäß §. 841 der Civ. Proz. Ordn. aufgefordert, seine Rechte spätestens im Aufgebotstermine anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Schuldurkunde erfolgen wird.

Würzburg, den 1. Dezember 1887. 3 b

Königliches Amtsgericht. J. (gez.) Leykam.

Vorstehendes Aufgebot wird gemäß §. Civ. Proz. Ordn. öffentlich bekannt gemacht.

Würzburg, am 2. Dezember 1887. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts Würzburg I.

(L. S.) AA6“

[43488]

842 der

[59959] Aufgebot.

Die Firma von der Heydt⸗Kersten & Söhne zu Elberfeld hat das Aufgebot eines von der St. Petersburger Diskonto⸗Bank auf S. Bleichroeder in Berlin an die Ordre des Herrn Max Fiedler gezogenen, von dem Trassaten acceptir⸗ ten, durch eine Reihe von Indossamenten an die Herren von der Heydt⸗Kersten & Söhne girirten Wechsels über 1909 50 ₰, zahlbar 3 Monate nach dato, d. d St. Petersburg, den 29./11. Okto⸗ ber 1887, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 29. September 1888, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neue Friedrich⸗ straße 13, Hof, Flügel B., parterre, Saal 32, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Berlin, den 21. Februar 1888.

Königliches Amtsgericht I. Abtbe⸗ ilung 48

[59944] Aufgebot.

Der Kaufmann H. Koch zu Berlin hat das Auf⸗ gebot des abhanden gekommenen, von Waldemar Knust unterm 10. September 1887 in Berlin auf den Major von Seyndlitz gezogenen, von Letzterem acceptirten mit Giros von Waldemar Knust, Herm. Knauer, Hermann Koch, Voigt & Helbig und H. Hanpel versehenen, am 15. Dezember 1887 zahl⸗ bar gewesenen Prima Wechsels über 1087 be · antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 29. September 1888, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neue Friedrich⸗

und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird. Berlin, den 21. Februar 1888.

Königliches Amtsgericht I., Abtheilung 48.

[59989] Aufgebot.

Auf Antrag der Firma Silberstein & Köln a. Rh. wird der Inhaber des mit dem Accepte des Bezogenen versehenen, von der genannten Firma Silberstein & S

Meyer zu

Meyer auf S. Baumann zu Hannover gezogenen, am 15. Mai 1888 fälligen Wechsels an eigene Ordre über 375 d. d. Köln, 30. Dezember 1887 aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, 20. November 1888, Mittags 12 Uhr (Zimmer 84), anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte bei dem Gerichte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Hannover, den 1. März 1888. Koönigliches Amtsgericht. IVb. gez. Jordan. . Ausgefertigt: 1 (L. S.) Thiele, Gerichtsschreiber des K Amtsgerichts. 16875]

Der Erbpächter Johann Jürgen Grö Kummer hat das Aufgebot des verloren Hypothekenscheins über die Fol. 2 des Grund⸗ und Hypothekenbuchs der kanonfreien Erbpachthufe Nr. 17 zu Kummer für ihn eingetragenen 1000 Thlr. Cour. beantragt und werden daher auf Grund der Do⸗ manial⸗Hypotheken⸗Ordnung §. 20 sub 2 glle Die⸗ jenigen, welche aus dem Hypothekenschein Ansprüche zu haben glauben, aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 3. August d. J., Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle anberaumten Termin an⸗ zumelden, widrigenfalls sie auf immer damit aus⸗ geschlossen werden, der verlorene Hvypothekenschein für kraftlos erklärt und auf Verlangen des Antrag⸗ stellers ein neuer Hypothekenschein ausgefertigt wird.

Ludwigslust, den 30. April 1888.

Großberzogliches Amtsgericht. Beglaubigt: H. Weber, Gerichts⸗Aktuar.

Berufs⸗Genossenschaften. Wochen⸗Ausweise der deutschen Zettelbanken. Verschiedene Bekanntmachungen.

Grdst. M. R. Art. 107

[59163] Aufgebot.

Im Hvypothekenbuche für Rothenburg o. Tbr. Bd. XII. S. 353 ist auf dem halben Wohnhaus in der Klinggasse Nr. 731a ein zu 5 % verzinsliches Darlehen zu 50 Fl. für den verstorbenen Leonhard Klenk unterm 9. Juni 1827, und im Hppothekenbuch für Rothenburg Bd. X. S. 577 auf dem ½ Hause Nr. 27c dahier im Trompetergäßchen zur I. Stelle unterm 17. März 1827 ein Restkapital von 31 Fl. 15 Kr. für Margaretha Hautsch und zur II. Stelle unterm 10. Dezember 1839 für dieselbe Gläubigerin ein zu 3 % verzinslicher Kaufschillingsrest zu 50 Fl., dann für sie und ihre Geschwister Georg Kaspar und Anna Barbara Hautsch, so lange sie ledig sind, in Krankheits⸗ oder Dienstlosigkeitsfällen der unent⸗ geltliche Unterschlupf im Hause eingetragen worden.

Da seit dem Eintrage dieser Ansprüche resp. vom Tage der letzten auf solche sich beziehenden Handlung an gerechnet, mehr als 30 Jahre verstrichen sind, so ergeht auf Antrag des Messerschmieds Andreas Flor dahier als Vormitbesitzers des Halbhauses Nr. 731a und der Steinhauerswittwe Maria Wüst als Vor⸗ mitbesitzerin des ½ Hauses Nr. 27c an alle Diejenigen, welche auf diese Ansprüche ein Recht zu haben glauben, hiemit die Aufforderung, solches innerhalb 6 Monaten und längstens an dem auf Dienstag, den 11. Sep⸗ tember 1888, Vormittags 9 ÜUhr, dahier an⸗ beraumten Aufgebotstermin anzumelden, widrigenfalls diese Ansprüche für erloschen erklärt und im Hypo⸗ thekenbuche gelöscht würden. 8

Rothenburg o. Tauber, den 27.

Königliches Amtsgericht. Thürauf.

Zur Beglaubigung:

Königliche Gerichtsschreib

1e“

Staudinger.

Februar 1 Der

[59953] Das Kgl. Amtsgericht München I., Abtheilung A. für Civilsachen G

hat am 28. Februar 1888 folgendes Aufgebot er⸗

lassen: ““

Auf dem Anwesen Hs.⸗Nr. 19 an der Sandstraße dahier findet sich im Hypothekenbuche des Kgl. Amts⸗ gerichts München I., Abth. A. für Civilsachen, für die Maxvorstadt Theil I. Band II. Seite 33 unter Rubr. III. der Eintrag:

,3 III. 19. August 1844: 170 Fl. Kaution, und zwar: a für 70 Fl. Vatergut laut Vertrag vom 4. Februar 1793, b. für 100 Fl. Mutter⸗ gut laut Vertrag vom 11. Dezember 1818 des landesabwesenden Hafnerssohnes Rasso Strehle nebst einem vertragsmäßigen Herbergsrechte nach Verhandlung vom Heutigen.“

Nachdem die bisherigen Nachforschungen nach dem rechtmäßigen Inhaber dieser Forderungen fruchtlos geblieben sind und vom Tage der letzten auf diese Forderung sich beziehenden Handlung an gerechnet dreißig Jahre verstrichen sind, wird auf Antrag des Rechtsanwaltes Dr. Köppel dahier Namens des Bau⸗ meisters und Architekten Hans Oßwald dahier als des derzeitigen Eigenthümers und Besitzers der hypo⸗ thecirten Sache hiermit derjenige, welcher auf be⸗ sagte Forderungen ein Recht zu haben glaubt, zur Anmeldung innerhalb sechs Monaten und längstens im Aufgebotstermine am Montag, den 5. No⸗ vember 1888, Vormittags 9 Uhr, beim Kgl. Amtsgerichte München I. Abtheilung A. für Civil⸗ sachen, im Sitzungszimmer Nr. 18/I Augustiner⸗ stock unter dem Rechtsnachtheile öffentlich auf⸗

straße 13, Hof, Flügel B., parterre, Saal 32, anbe⸗

derselbe die Amortisation dieser Urkunde bei dem unterfertigten Amtsgericht beantragt hat.

raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden

gefordert, daß im Falle der Unterlassung der An⸗

meldung diese Forderungen für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche geloͤscht würden.

München, den 3. März 1888.

Der geschäftsleitende Königliche Gerichtsschreiber:

(L. S.) Hagenauer.

[7361] Aufgebot.

Das Eigenthum des Grundstücks Neuhof Bl. 23, dessen Besitztitel gegenwärtig für die Johann und Catharina Dulski'schen Eheleute berichtigt ist, soll für die Jacob und Julianna, geb. Preuß, Piechonski’⸗ schen Eheleute eingetragen werden. Auf den Antrag des Ehemannes Jacob Piechonski werden deshalb alle ihrer Existenz nach unbekannten Eigenthums⸗ prätendenten aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstück spätestens im Aufgebotstermine den 22. Juni 1888, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 13, an⸗ zumelden, widrigenfalls sie mit ihren etwaigen Real⸗ ansprüchen auf das Grundstück werden ausgeschlossen werden und ihnen deshalb ein ewiges Stillschweigen auferlegt werden wird.

Graudenz, den 1. Mai 1888. 8

Königliches Amtsgericht. [7355] Aufgebot.

Auf Antrag des Bankiers Moritz Simon zu Hannover werden Alle, welche an den nachstehend be⸗ zeichneten Grundstücken Eigenthums⸗, Näher⸗, lehnrecht⸗ liche, fideicommissarische, Pfand⸗ und andere dingliche Rechte, insbesondere auch Servituten und Real⸗ berechtigungen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche Rechte spätestens in dem auf Dienstag, 26. Juni 1888, Mittags 12 Uhr, (Zimmer 84), anberaumten Aufgebotstermine bei dem Gerichte an⸗ zumelden, widrigenfalls für den sich nicht Meldenden im Verhältnisse zum neuen Erwerber Bankier Moritz Simon das Recht verloren geht.

A. Gemarkung Hainholz:

a. Parz. 67/27 pp., 66/24 pp. „die Strangriede“ K. Bl. 6 Grdst. M. R. Art. 145 = 80 a 97 qm (Grundbuch Blatt 115),

b. Parz. 49 30 „in den Voigtskämpen“ K. Bl. 6 1 ha 23 a 65 qm

(Grundbuch Blatt 99),

c. Parz. 80/21 „die Strangriede“, Parz. 73/31 „auf dem Voigtskampe“ K. Bl. 6 Grdst. M. R. Art. 137 17 a 46 qkm bezw. 98 à 69 qm (Grundbuch Blatt 109).

B. Gemarkung Hannover:

Parz. 441/21 pp. „die Strangriede“ K. Bl. 6 Grdst. M. R. Art. 2622 = 15 a 53 qm (Grund⸗ buch von Hainholz Bl. 115).

Hannover, 30. April 1888.

Königliches Amtsgericht. IVb. gez. Jordan.

(L. S.) Ausgefertigt: Thiele,

Gerichteschreiber Königlichen Amtsgerichts.

[7326 Aufgebot.

Der mit unbekanntem Aufenthalte abwesende Bernhard Mavyer, erstehelicher Sohn der am 4. Ja⸗ nuar 1888 in Darmstadt verstorbenen Karoline Löb, geborene Bendheim, wird, auf Antrag des Meyer Löb, des Settchen Schlösser, geb Löb, der Adelbeid Breitenbach, geb. Löb. und der Bertha Löb, hier⸗ durch aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin

Samstag, den 22. September 1888, Vormittags 9 Uhr, Ansprüche an den Nachlaß seiner Mutter geltend machen bezw. das Testament seiner Mutter anzu⸗ fechten, als sonst das Testament vollstreckt bezw. der gesammte Nachlaß den genannten zweitehelichen Kindern überlassen wird.

Angefügt wird, daß nach dem Testamente d. d 30. Dezember 1887 der zum Erben eingesetzte Bern⸗ hard Mayer für sein elterliches Vermögen bereits vollständig beliefert ist.

Darmstadt, 28. April 1888.

Großherzogliches Amtsgericht Darmstadt. II. Dr. Weiß. Veröffentlicht: (Unterschrift), Gerichtsschreiber.

Bekanntmachung.

Auf den Antrag des Pflegers, Rechtsanwalts Neumann zu Spandau, werden die unbekannten Rechtsnachfolger der am 23 Juni 1887 zu Spandau verstorbenen Wittwe Voigt, Henriette, geborenen Späth, angeblich am 15. November 1797 zu Berlin geboren, aufgefordert, spätestens im Aufgebots⸗ termine am 22. Februar 1889, 65, 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß der vor⸗ benannten Person anzumelden, widrigenfalls derselbe dem sich meldenden und legitimirenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus verabfolgt wer⸗ den wird und der sich später meldende Erbe alle Ver⸗ fügungen des Erbschaftsbesitzers anzuerkennen schuldig, weder Rechnungslegung noch Ersatz der Nutzungen fordern, sondern nur Herausgabe des noch Vorhan⸗ denen wird beanspruchen dürfen. 8

Spandau, den 29. März 1888.

Königliches Amtsgericht.

[7331] Oeffentliche Zustellung.

Das Kgl. Landgericht Eichstätt, Civilkammer, hat in Sachen Mutzbauer, Sigismund, Zeugfeldwebel in Ingolstadt, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Voltz in Eichstätt, gegen Mutzbauer, Anna Kuni⸗ gunda, Zeugfeldwebelsehefrau von Ingolstadt, Be⸗ klagte, wegen Ehescheidung, b 6

auf das Gesuch der Klagspartei vom 26. März pr. 11. April I. Js., nachdem der Aufenthalt der Anna Kunigunda Mutzbauer unbekannt ist, der vor⸗ schriftsmäßige Sühneversuch gemäß §. 573 der R.⸗ C.⸗P.⸗O. nicht erforderlich erklärt wurde, durch Be⸗ schluüß vom 28. April 1888 die öffentliche Zustellung

[7362]

der Klage vom 26. März pr. 10. April l. Js. an 1