1890 / 249 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 16 Oct 1890 18:00:01 GMT) scan diff

1u1“ 84 Moltke als Denker. Goldene Worte aus sämmtlichen zu der bisher geübten raxis er Ehe ern. ku 8 teichzausländer Werken, S. 88 Briefen des General⸗Feldmarschalls Grafen von überzeugung 8 1“ 77525— 1,42 % 8 e 1gg. G. ee S⸗ 2 33 . von wie zu der Rechtsauffassung der Verpflichteten selbst trat, und Schönheit vorhandenen zeigt, und dabei den Nachweis führt, wie ’’ straße 20. Die vorliegenden Blätter Seeea, Molts eir be eFihena Aacführung dssee., Beetamung ““ 1 98 11 4 1 ve 1 „„ te 1 9 n der Pre 1 1 ndhei Fhenelic in. s e aan. Größe dem Leser vorzuführen. Beachtung und Verbreitung gefunden, indem u. a. in der „National⸗ Schönbeit gv ennaes,n 12, be sbet de hetd arschelt herüeriebtlgt, welchr lhens dans i en Zegels efrn, Zeang Gchlezrir Batsne benht dic erszetfsten de Fiaede 5“or, bie das Wert ege angenehme Urterheltnm dr encriezalee berce cha 9. E“ Sieupel Pftichte elranig.8 Asg. 15 88 erbindlichkeit zur Abgabe „Gesammelte Schriften von Marie Nathusius“. ih tergült sorm „Pflicht 1 dabei um die Rechts⸗ Zweite wohlfeile Original⸗Ausgabe, 4. Aufl 9 Bänd Klassizität an sich tragen. Selbstverständlich hat der Ver⸗ beständigkeit des grundle 2 ve. gaHallc . S.9. 1adg,,3 ich h genden Patents vom 18. Mai 1822, auf oder in 30 L 30 ₰. Halle a. S. R ü fasser bei der Anordung und Zusammenstellung nicht die chronologische welchem die Verpflichtung der Druck d Verl i leswi Beelas Reihenfolge, sondern den geistigen Inhalt der Aeußerungen in erster und Holstein beruht ein G c“ Vrl9 ens . Peees. 113“ n der n xemplar von allen bei ihnen gedruckt „die beider e-8 öBö W he ggr. um 98 deset a e ag cen⸗ 1.e die ganze oder von ihnen verlegten Schriften an die Universitäts⸗Bibliother farrbäuser eid“ e . ShFbaßft sch ffe Die nn fisegen lares Bild zu zu Kiel am Ablauf jeden Jahres kostenfrei einzusenden.. Unab⸗ Botenfrau“ 1. ce sah. u. Boblingen“ gelesen, muß anerkennen 18 8 2 angege 18 uellen ermöglichen eine leichte hängig davon und selbständig geregelt ist die Rechtspflicht, daß Marie Nathusius eine der seltenen schriftstellernden Frauen 8. ele, Agttzag sich Si erang betaeie SBüdans 8 1 , et chen ergleichung mit dem Original. Das vorliegende Buch empfiehlt der Drucker und nur der Drucker in der Provinz zur unentgeltlichen ist, welche wirklich etwas Gediegenes geleistet d. d 3 Probuktivgenossenschaften längst überlebt. Wir verlangen die bevölkerung ausmacht. We etefas sebtta n. 17 evangelisch theclogischen „9 8. fic ex E“ 8 5 neg gk 8 ö eines Exemplars der von ihnen gedruckten Werke an die die Frische und Natürlichkeit bden Gehalt 8 d b r atholisch⸗theologischen, 17,53 % üristischen, 2 medi⸗ n eir gabe der Werke un riefe des Grafen Königliche Bibliothek zu Berlin. Um einerseits di ä 2 hen gattt cesosen cahte ingfe uübkeleht. mir beEnch die 8 che 8. 1 iothek zu m einerseits die Interessen der die nmuth ihrer Erzählung jeden Leser dauernd zu eegkkcchung Hutheil vielfach bedeutend schlimmer sind als die von Kunst und Wissenschaft. ucichen 88 40,82 % oder rund zwei Fünftel der philosophischen von Moltke noch immer fehlt. Kieler Universitäts⸗Bibliothek und den Rechtsstandpunkt ihrer Ver⸗ fesseln verstanden haben. Und wer dies anerkennt, der wird es mit 2us. Berufsrichtern. Ferner muß dem Volke Gelegenheit gegeben werden,

*Fürst Bismarck. Sein Leben und Wirken, von Hermann waltung zu wahren andererseits auf die Betheili schti j 8 - 3 8 P . Be⸗ gten, bei denen durch richtiger Freude begrüßen, daß obengenannte Verlagshandl ärztliche und advokatorische Hülfe unentgeltlich zu S.atse Hse X Die Gemälde⸗Ausstellung von Gurlitt. Jahnke. Berlin, Verlag von Paul Kittel. Es liegen von dem vor⸗ jene Verneinung der bestehenden Verpflichtung Zweifel und Mißstim⸗ gegenwärtig 8 wohlfeile 8 Oeisilagedandlhng be ö““ e. gpe 8 8 . ; 8 8 . müssen Aerzte und Rechtsanwälte Staatsbeamte werden. er Die Salons von Gurlitt enthalten wieder viel Neues Die Ftsehe Zuberahnnaen nuf einem es. 10 Uhe en nördlich von der Stadt Haynau i. Schl. auf einem Hügel gelegenen

genannten Werke jetzt die Lieferungen 10 bis 13 vor, in denen der mung wachgerufen sind, aufklärend und belehrend ei i 1 if

ilt, 5 8 1 1 vee. 1 „Przszd⸗ 8 2943 Fnn 1 ndol brend einzuwirken, wird Schriften von Marie Nathusius zu veranstalten, und zwar unter Be⸗

Passus in dem Prosramm: „Religion ist Hesnhisac. ist und Sehenswerthes. Eine Perle der Ausstellung ist das Kampf des damaligen Minister⸗Präsidenten von Bismarck mit dem in der vorliegenden Abhandlung die gegnerische Beweisführung in dingungen, deren Gunst es Jedem moöͤglich macht, diese „köstlichen ö angegriffen worden. Allein zunächst muß ich bemerken, daß Vautier'sche Gemälde „Auf dem Standesamt“. ie junge heidnischen Begräbnißplatz haben, der Schweidnitzer „Täg⸗ lichen Rundschau“ zufolge, interessante Fundstücke zu Tage geför⸗

preußischen Landtage um die Heeresreform, der dänische Krieg, der durchaus sachlicher Weise geprüft und schlagend abgewiesen. Perlen“ unter den deutschen Volksbüchern zu erwerben. Das erste freireligiöse Bewegun, in den Zeiten der Revolution nicht die iic, hsc 8 12122 Gattiet des Häbs hr t ütten 9 dert. Bereits in früherer Zeit wurden dort einzelnez Gefäße

Beginn des Konflikts mit Oesterreich und der deutsch⸗österreichische Das Thierleben der Alpenwelt. Naturansichten und uns vorliegende Heft enthält die Erzählung „Die Kammerjungfer“ geringste Rolle gespielt hat. Die Kirche, weder die protestantische . 8. vüennie hren 9 8 renge esbea wohin 1 1 Fe EEI1“ se ationsvorf 1 . den Hinweis des gestrengen 8 1gn vom Pfluge bloßgelegt. Die Begräbnisse sind in einem lehmigen, schildert werden. Wie die früheren, so sind auch die vorliegenden in elfter Auflage im Verlage von J. J. Weber in Leipzig von Pro⸗ Illustrirt von Emil Rumpf. Stuttgart, Verl Karl Krab bekehrt man ihn nicht. Wenn man gegen die Religion ankämpfen m. pf. uttgart, Verlag von Karl Krabbe. Schriftstück gehört. Ihre Begleiterinnen und der Braut⸗ sind. Die meisten derselben sind äußerst sorgfältig gearbeitet ranz Joseph, die der Eltern des Fürsten, sowie zwei des letztern im

heit“ und deren Beziehungen zur romantischen Liebe, wobei er den gegenseitigen Zusammenhang beider sowie den zwischen Aege et

Das konnten wir selbstverständlich nicht, indem wir uns auf den Boden dieses Gesetzes stellten. Ich halte es für gleichgültig, ob das Wort gesetzlich wieder in unser Programm aufgenommen wird; Letzteres ist klar und deutlich genug. Daß wir nicht für die Erklärung 88 Grund und Boden als Gemeineigenthum sind, ist unwahr. Ich habe

Im Einzelnen waren von den Studirenden.

b Preußen andere Deutsche 75,63 % 12,95 % 90,31 % 5,76 % 95,18 % 2,14 % 75,11 % 18,32 % 87,70 % 9,79 % b 79,70 % 13,78 % 8 75,71 % 22,40 %

97,70 % 0,25 %

im Jahre 1865 rund 18 500 Einwohner und im Jahre 1885 rund 42 750 Einwohner. Die direkten Staatssteuern dagegen stiegen von 48 278 im Jahre 1865 (und zwar: 20 999 Grund⸗ und Landrentensteuer, 27 279 Gewerbe⸗ und Personalsteuer), also 2,61 auf den Kopf, auf 313 873 im Jahre 1885 (und zwar 25 001

reß der Internationalen Grund⸗ und Landrentensteuer, 288 872 Gewerbe⸗ und Einkommen⸗ 8 chon im Jahre 1869 auf dem Kongreß ehes) ac .. Alcs Greifswald.

i ich von der damaligen Eisenacher also 7,3 1 ö8 uc es. ch, nansegehüban von Grund und Die jährliche Summe der direkten Steuern der Stadt P. Halle..

mich erklärt. Die Frauenfrage ist für die Sozial⸗ ist sonach in den 20 Jahren 1865—1885 und zwar hauptsächlich Kiel

demokraten keine besondere, sondern nur ein Theil der allgemeinen durch die Entwickelung der vogtländischen Induftrie in Plauen von Königsberg. I 12*9 sozialen Frage deshalb ist die Gleichberechtigung der Frauen 48 278 auf 313 873 ℳ, also auf das Sechsundeinhalbfache ge⸗ Marburg 888 e. vhte mit den Wͤnnern für urs etwas Selbstverständliches. stiegen, währerd die Bevölkerung nur auf das Zweiundeinhalbfache Münster. 94,19 % b Aötheil der Nti⸗ ’0

Das Wort ehernes Lohngesetz wird im Programm zu streichen stieg, und es betrug diese jährliche direkte Steuersumme im Jahre In den einzelnen Fakultäten ist der Anthei 1 er Nichtpreußen

Ein ebernes Hesee giebt es nicht; Lassalle hat 1885 den zweiundsechzigsten Theil der gesammten direkten Staats⸗ bezw. der Reichsausländer verschieden groß, v. 8 vee. in

8 als Agitationsmittel und zwar mit großem steuern des Königreichs Sachsen, während die Bevölkerung Plauens der philosophischen, am geringsten 9. der atho isch⸗theologischen

nur ungefähr den siebenundstebzigsten Theil der sächsischen Gesammt⸗ Fakultät; denn es gehörten von den 2401 anderen Deutschen und

Bonn.. Breslau. Göttingen

allerdings

1u“

8

Krieg, sowie die dem Prager Frieden folgende Zeit, in der Frankreich Thierzeichnungen aus dem schweizerischen Gebir Friedri . 1 1t 4, 9 1 eichnung 1 1 ge von Dr. Friedri Im Ganzen sind 36 Hefte in Aussicht.

noch die katholische, hat die mindeste Macht ohne 88 1 . mit seinen Kompensationsvorschlägen an Preußen herantrat, ge⸗ von Tschudi, illustrirt von E. Rittmeyer und W. Georgy, ist 8 B Unifo 88 Von Heinrich Rustige durch, daß man einem Gläubigen gegenüber auf die Religion schimpft, Namen schreiben soll, entgegen, denn sie mu r einung qqqqö1ö1ö1ö6“; - i Aöbflva eg⸗ 1 1 V 3 4 gewesen sein, daß der Name nicht unter, sondern über ein heraen um werhe i E“ Thongefäße gestellt Feerang e des jett Kunterg W u 885 egescuna weft 1 % 8 S 15 I1“ sei das Büch⸗ Varfagtt von dem Herausgeber in dieser ersten, nach dem Tode des alg Einzaͤhrig⸗Freiwilliger genügte, und auch interessante Streif⸗ erfassers erfolgten Ausgabe im Wesentlichen belassen worden. lichter auf die damaligen öffentlichen Zustände in Deutschland ge⸗ Namentlich ist die Anordnung des Stoffes, welche so sehr zum Reize worfen. 1 g Von dem illustrirten Prachtwerk „Berliner Pflaster“,

des. 1 doch waren, um den nha er egenwart anzupassen eränderungen im . zrer. unvermeidlich. So ist u. a. F alte e ahegr, bers .“ welches es sich zur Aufgabe macht, in textlichen und bildlichen Einzel⸗ herrschende ersetzt worden, die Angaben über andere Thiere erscheinen schilderungen hervorragender Berliner Schriftsteller und Künstler die vermehrt und die Frage nach der Abstammung der schweizerischen Gesammt⸗Physiognomie der Reichshauptstadt darzustellen, sind seit Rindviehrassen ist auf Grund der neueren Forschungen in ein⸗ unserer letzten Besprechung 5 weitere Lieferungen ausgegeben worden. Im 4. Heft schildert Hanns von Spielberg in einem von Georg Koch mit Abbildungen ausgestatteten Artikel „Berlin zu Pferde“. Verfasser

will, dann muß man Wissen verbreiten. Wenn wir gegen den heuti⸗

gen Staat ankämpfen und die Arbeiter für den Klassenkampf gewinnen, ührer cheinen jedoch durch den Zwischenfall in und fast ohne Ausnahme bübsch verztert. Neben Krü⸗ ö14XX“

arbeiten wir glsigt den etolsabe versetzt worden zu sein. Das gen, Schüsseln, vasenartigen Gefäßen, Tassen und Schalen EE““ im Auftrage der Görres⸗

den 81g 1b 18 sts dlich nelr 85 9 Widerstand stoßen. Gemälde ist eins der besten, welche dieser Altmeister der findet man auch auf der westlichen Seite des Hügels bemalte Schalen Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft im katholischen Deutschland

h werden wir 88 g. Volk Wißs 6 p 5 itet werde, daß die deutschen Genremalerei je geschaffen hat. Lenbach schickte und tönnchenartige Gefäße, die aus äußerst feinem, weißen Thon ge⸗ durch Dr. Adolf Bruder, Custos der K. K. Universitäts⸗Bibliothek.

Sorgen wir dafür, 8 Vo 6 issen er Faile J“ die 8 trät des Fürsten Bismarck leider unter fertigt und mit braunen und rothen Erdfarben bemalt sind. Bei Innsbruck. Erster Band. Aargau bis Corpus juris. Freiburg

Schulen besser werden, Deol nier bin ö 65 fr an8 den Punkt Por 85 5 b li Kaisers Wilhelm den letzten Funden befindet sich eine solche Schale von ca. 12 cm im Breisgau, Herder'sche Verlagshandlung, 1889. gr. 80. S. VI I 1 5 s „m n heFen; . Erstere rchaus M. ruppen zeigt. In dem Knochengefäße dieses Grabes, welches unge⸗ Gesellschaftswissenschaften liefert ei d .

eemandem Lee. ““ dieser Maler der Seele liebt, hin und wieder in etwas ver⸗ beöhntich orez, Weit cusgebaucht und mit überhöngendem Rande ver⸗ lüe geir anfe athollschen Ferg söten heranziehen, sie über ihre Klassenlage aufklären, 98 änderter Technik zu arbeiten und auch in dieser Hinsicht die gehenderer Weise behandelt. Ferner ist bei allen Längen⸗ und Höhen⸗ angaben das metrische System angenommen und die Temperatur

s gefü Knochen ei t erhaltener geständniß, d Bek d d istli 1b lassent Fnen“ sehen war, lag auf den lose eingefüllten Knochen ein gut er geständniß, daß auch Bekenner der anderen christlichen Konfessionen .bbbieeeeee. 8 nlce eiserner Armreif. Die übrigen Gefäße waren zum größten Theil den bis jetzt vorliegenden Band ohne Bedenken zur Hand nehmen

vom Staat“ ist in der Forderung: die Religion zur Privatsache zu erklären, einbegriffen. Es ist die Frage aufgeworfen worden; wes⸗ halb wir nicht die Republik als Forderung aufstellen. Es ist selbstverständlich, daß der sozialdemokratische Staat, den wir erstreben, nur ein republikanischer Staat sein kann. Des⸗ kalb ist auch diese Forderung für uns überflüssig, zumal auch in republikanischen Staaten die Ausbeutung und Unterdrückung in der schlimmsten Form herrscht. Der Redner be⸗ leuchtete noch in eingehender Weise die einzelnen Programmpunkte und schloß mit etwa folgenden Worten: Es ist nicht zu leugnen, daß das Programm Mängel hat, allein dasselbe hat uns in den letzten Jahren als Leitstern gedient. Es ist die alte Partei⸗ fahne, die von uns in den heftigsten Kämpfen voran⸗ getragen wurde. Deshalb wollen wir diese Fahne in Ehren halten. Wenn unsere Gegner sagen: Das Sozialistengesetz war der eiserne Reif, der uns zusammenhielt, so sage ich: unser Programm ist das diamantene Band, das uns unüberwindlich gemacht hat. Dieses diamantene Band soll uns ferner als Leitstern im Kampf dienen. Keine andere Partei hat so offen und so rückssichtslos ihre Ziele enthüllt, als es die sozialdemokratische Partei in ihrem Programm gethan. Die Wissenschaft und die Wirklichkeit sind unsere Waffen, mit denen wir alle unsere Feinde überwinden werden. Der Redner schlug folgende Resolution vor: „In Erwägung, daß das auf dem Einigungskongreß zu Gotha 1875 aufgenellte Parteiprogramm, obwohl es sich in den letzten 15 Jahren vortrefflich bewährt hat, dennoch nicht in allen Punkten auf der Höhe der Zeit steht, wie das schon auf den verschiedenen Parteikongressen aus⸗ gesprochen worden ist, beschließt der Kongreß: den Parteivorstand zu keauftragen, dem nächsten Parteitage den Entwurf eines veränderten Parteiprogramms vorzulegen, das jedoch mindestens drei Monate vor

Zusammentritt des Parteitages zur Kenntniß der Gesammtpartei

kommen muß, damit die Genossen genügend Zeit zur Diskussion des⸗ selben haben.“

In Friedrichsthal⸗Bildstock feierte am letzten Sonntag,

Vielseitigkeit seines Talents und die Erfolge selbständigen Nachdenkens zu zeigen. Eine flüchtig hingeworfene Pastell⸗Studie sür ein Kinderporträt zeigt, mit wie wenig Mitteln und Strichen die Hauptsache eines Kopfes gegeben werden kann. Von Gus sow finden wir einen Studienkopf, mit welchem er an den Tag legt, in wie hohem Maße er Meister der Technik ist; dies fällt besonders in der Behandlung der feinen Halbtöne des Fleisches in die Augen. Uns scheint allerdings, als ob der Kopf im Vergleich zur Hand ein wenig groß wäre, allein es mag sich ja hin und wieder ein solches Verhältniß finden. Von Passini ist eins jener herrlichen großen Aqua⸗ relle, eine Beichte, ausgestellt, wie sie Passini von unseren Künstlern nur allein zu leisten vermag. Ein Gemälde, welches gleich beim Eintritt in die Augen springt, sind die „Drei Grazien“ von Böcklin. In fast reinen Pigmenten, dazu mit Zuhülfenahme von Tempera⸗Farben, hergestellt, hat dies Gemälde eine alle anderen überstrahlende Leuchtkraft und würde etwas ins Bunte fallen, wenn Böcklin's eminente kolo⸗ ristische Begabung nicht immer noch eine gewisse Harmonie herzustellen wüßte, wenigstens für Betrachtung in größerer Entfernung. Die weiblichen Körper sind mit größerer Sorgfalt gemalt und modellirt, als er es meist zu thun pflegt; die Amoretten würden vielleicht noch gewinnen, wenn sie nicht fast alle aus⸗ gestreckte Beine beim Fliegen hätten, doch wird die Total⸗ wirkung dadurch nicht beeinträchtigt. Von Gabriel Max finden wir einen bereits öfters ausgestellten, sehr schönen Studienkopf, früher „Die Königin der Nacht“ benannt. Die matt⸗violette Farbe des Kleides giebt diesem Köpfchen ganz eigenen Reiz und Stimmung. Ein originelles, kleines, übrigens sehr geschickt gemaltes Genre⸗Bildchen von M. A. Stremelzeigt einen langen korridorartigen Raum, in dessen fernstem Theil sich

durch die Holzpantoffeln seine malerische Abwechselung erhält.

zerstört und nur mit Erde gefüllt.

Antwerpen hat sich, gende Grundsätze geeinigt: lichen Autorität sind zu stellen: 1) die assistirten, verwaisten, ver⸗ lassenen Kinder, die Findlinge, 2) die moralisch verwahrlosten Kinder,

erst die Figuren befinden, während der Vordergrund fast einzig

internationale Strafrechts⸗Kongreß in dem „Hamb. Corr.“ zufolge, über fol⸗ Unter die Vormundschaft der öffent⸗

Der

das heißt diejenigen, welche durch Gebrechlichkeiten, Nachlässigkeit,

Laster ihrer Eltern oder aus anderen Gründen sich selbst überlassen oder

der Erziehung beraubt sind, 3) die Kinder, welche man gegen ihre Eltern schützen muß. Die Unterbringung in Familien, besonders auf dem Lande, ist für die assistirten, verwaisten, verlassenen Kinder und Find⸗ linge das beste Regime. Der Unterbringung der moralisch verwahr⸗ losten Kinder muß in der Regel eine Untersuchung über die Führung und den Charakter des Kindes, über die Lage und Moralität seiner Eltern vorangehen, wenn nöthig eine Beobachtungszeit und besondere Studien über das Kind. Die Erziehungsarten für die moralisch verwahrlosten Kinder sind je nach dem Alter im Augenblicke der Zulassung und nach den Umständen: die Unterbringung in Familien, besonders auf dem Lande als bestes Prinzip —; In⸗ ternat oder halbes Internat; vereinzelte oder gruppenweise Unter⸗ bringung. Hinsichtlich der jugendlichen Uebelthäter beschloß der Kongreß Folgendes: „Die Feststellung des Unterscheidungsvermögens, nach welcher die positiven Gesetzgebungen bei Verfolgung von Kindern von weniger als 16 Jahren, die Uebertretungen begangen haben, zielen, kann nicht als rechtmäßige Grundlage für die Klassifizirung der Kinder dienen. Diese Klassifizirung muß der Ver⸗ waltung überlassen bleiben.“ Hinsichtlich der Aberkennung der väter⸗ lichen Gewalt beschlg der Kongreß daß dieselbe erfolgen muß für ein Verbrechen oder Vergehen, welches die Sicherheit, Moralität oder Gesundheit des Kindes gefährdet; die Aberkennung ist obligatorisch oder fakultativ je nach der Schwere und Art des Verbrechens; sie ist auch auszusprechen gegen Eltern oder Verwandte wegen notorischer schlechter Aufführung oder schlechter Behandlung. Im Falle der Aberkennung der väterlichen Gewalt tritt die Vormundschaft der öffentlichen Autorität ein. Die dritte Abtheilung des Kongresses, welche die Fragen über Bettelei und Landstreicherei be⸗ handelt, einigte sich nach eingehenden Erörterungen über fol⸗

auch unterzeichnet haben.

Werks erhöht.

Kenntniß der

können, wenn sie das Bedürfniß fühlen, sich über Kirche und Staat, Recht und Politik fachgemäß und sachgemäß zu unterrichten; denn die überaus gründliche klare Darstellung ist durchaus maßvoll und völlig objektiv abgefaßt, jede die abweichende Ueberzeugung verletzende Polemik vermieden. Der paritätische Standpunkt wurde konsequent festgehalten, so daß ohne konfessionelle Unterscheidung durch ein sorgfältiges Eingehen auf die besonderen Bedürfnisse der modernen Gesellschaft ein wirklicher Einblick in die umfangreichen Gebiecte der Kirche und des Staats gewährt wird; in jedem einzelnen Fall sind die einschlagenden that⸗ sächlichen Verhältnisse mit Rücksicht auf Zeit und Ort gewürdigt. Bei der Bearbeitung wurde das Hauptgewicht auf die Erörterungen der

überall in Graden des hunderttheiligen Thermometers ausgedrückt. Unberührt gelassen hat der Herausgeber die meisterhaften Schilde⸗ rungen von Naturscenen aus den Alpen und die Charakterzeichnungen der hervorragendsten Thiergestalten, welche auch ferner nicht verfehlen dürsten, auf alle Freunde der Alpen und auf die heranwachsende Jugend ihre fesselnde Wirkung auszuüben.

—..„Die Seehäfen des Weltverkehrs“, dargestellt von Josef Ritter von Lehnert, Kaiserlichem und Königlichem Linienschiffs⸗ Kapitän, Dr. Karl Zehden, Professor an der Wiener Handels⸗ Akademie, Johann Holeczek, Kaiserlichem und Königlichem Korvetten⸗ Kapitän, und Theodor Cicalek, Professor an der Wiener Handels⸗

fundamentalen Begriffe von Religion und Moral, Recht und Gesetz, natürlichen und positiven Rechts, von Staat und Kirche, Familie und Eigenthum gelegt. Staat und Gesellschaft sind als die von Gott gewollte Ordnung mit dem Zweck des Menschen und der Menschheit in Ver⸗ bindung gebracht; die Familie ist als die Grund⸗ und die Unterlage aller staatlichen und gesellschaftlichen Organisation und Ent⸗ wicklung vertheidigt. Eine besondere Aufmerksamkeit wurde der Behandlung der volkswirthschaftlichen und sozialpolitischen Fragen zugewendet. Die bis jetzt vorliegenden Artikel werden den strengen Anforderungen heutiger Wissenschaft genügen. Sämmtliche Artikel von Bedeutung wurden von bewährten Fach⸗ männern abgefaßt, welche für deren speziellen Inhalt und deren wissenschaftliche Haltung ausschließlich verantwortlich sind, dieselben Diese letztere nachahmungswerthe Eigenart des Lexikons giebt eine Gewähr für eine gewissenhafte Beweisführung der Rechtsbegriffe sowie für eine vorurtheilsfreie Auffassung von geschichtlichen und politischen Vorgängen der Vergangenheit und Gegenwart. Durch eine möglichst erschöpfende und deutliche Benennung von literarischen Werken zum Nachschlagen und durch Verweisen auf förderliche Hülfsmittel wurde die Brauchbarkeit des Die Angaben werden den Fachmann befriedigen, dem Laien willkommen sein. Sehr zweckmäßig ist an den Eingang des Werks eine Uebersicht der einzelnen Artikel und ihrer Verfasser gesetzt. An⸗ erkennenswerth ist, daß bei jeder Institution deren Ursprung und Werden genau angegeben werden, sodaß die gebotene übersichtliche gesetzlichen Vorgänge das richtige Verständniß der

Akademie, unter Redaktion von Alexander Dorn. Zwei Bände mit ca. 400 Illustrationen und Plänen in 50 bis 60 Lieferungen à 30 Kreuzer. Wien I, Wallnerstr. 11; Volkswirthschaftlicher Ver⸗ lag, Alexander Dorn. Lieferung 19 bis 23. Im 19. Heft des Werks wird die Lage und Bedeutung des Hafens von Algier be⸗ schrieben, auch der Erweiterungen gedacht, welche in dem beigegebenen Plan schon berücksichtigt sind. Dann wendet sich die Revue den Mittelmeer⸗Häfen der iberischen Halbinsel zu. Nach einem all⸗ gemeinen geschichtlichen Ueberblick über die spanischen Häfen werden wir zunächst nach Barcelona geführt, welches nicht nur als wichtigster Handelshafen, sondern auch als erste Fabrikstadt Spaniens diese Bevorzugung verdient. Valencia, welches dann an die Reihe kommt, versorgt die nördliche Welt mit den Erzeugnissen seiner schönen gesegneten Umgebung, die ihm den Beinamen einer Stadt der Blumen verschafft hat; seine Hauptausfuhrartikel sind Wein, Rosinen, Oel, Reis, Orangen und Safran. Der folgende Hafen, Malaga, führt namentlich Getreide und Weizenmehl aus. Als klimatischer Kurort hat die Stadt einen großen Fremdenverkehr und beginnt mit Nizza zu rivalisiren. Die isolirte Lage Gibraltars ließ diesen Platz zwar nicht zu einem großen Handels⸗Centrum anwachsen, aber in Folge des Umstandes, daß ein großer Theil der die Meerenge passirenden Schiffe den Hafen als erste bezw. letzte europäische Etappe zur Approvisionirung anlaufen muß, genießt die Stadt auch eine nicht zu unterschätzende merkantile Bedeutung, zumal sie seit 1706 Freihafen ist. Mit Gibraltar schließt die Reihe der Mittelmeer⸗ Häfen. Wir steuern nun in den Atlantischen Ocean hinaus und laufen

und Künstler, in der Sport⸗ und Kunstwelt wohlbekannt, rechtfertigen den Ruf, den sie in ihrem Fach genießen, durch ihre Darstellungen in Wort und Bild vollkommen. Als zweiten kleineren Beitrag bietet das Heft eine liebenswürdige Plauderei mit dem Titel „Zum billigen Vergnügen“, von Dr. Julius Rodenberg, dem geschickten Schilderer der Berliner Sitten und Gewohnheiten. Die charakteristischen Illustra⸗ tionen dazu lieferten Gehrke, Manzel und Rosenstand. In der nächsten Lieferung führt uns Paul Lindenberg die unterschiedlichen „Straßen⸗ Existenzen“ der Reichshauptstadt vor Augen. Auch über dieses, fast unerschöpfliche Thema haben eine Reihe erster Künstler eingehende Studien gemacht, sodaß ein außerordentlich interessantes Bild des bunten Berliner Straßenlebens entrollt wird. Das 6. Heft bringt unter der Aufschrift „Berliner Kinder“ eine ausführliche, lebendige Schilderung des Lebens und Treibens der kleinen Welt in der Welt⸗ stadt. Der von M. Reymond verfaßte Abschnitt ist mit einer großen Anzahl origineller, zum Theil farbiger Bilder geziert. „Berlinmüde“ betiteln sich dann zwei von Hermann Heiberg an seine bekannte Freundin, die Herzogin von Seeland, gerichtete Briefe, in denen der Autor sein nach der Sommerfrische verlangendes Herz ausschüttet. Der in neuester Zeit bei uns zu so hoher Ausbildung gelangte Wassersport ist in der 7. Lieferung Gegenstand einer ebenso an⸗ ziehenden wie sachkundigen Plauderei. „Berlin zu Wasser“ lautet das betreffende Kapitel, und als Verfasser nennt sich ein Commodore Herbert Sidney, unter welchem Pseudonym ein mit den lokalen Verhältnissen wohlvertrauter Wassersportsman verborgen ist. Zu dem Kapitel hat G. Brandt hübsche Genrebildchen aus dem Ruder⸗ und Segelsport auf der Spree und Havel, Günther⸗Naumburg reizende Ansichten von den Berliner Wasserseiten geliefert. In dem von ge⸗ müthlichem Humor erfüllten Abschnitt „Gartenvergnügen“ hat J. Trojan Alles zusammengefaßt, was der Berliner hierunter i engerem uͤnd weiterem Sinne versteht. Von den vielen vortrefflichen Illustrationen dazu verdient Jüttner's Momentbild aus einem Berliner Concertgarten wegen der scharfen treffenden Charakteristik besonders hervorgehoben zu werden. Das neueste, 8. Heft ist ausschließlich der Pflege der bildenden Künste gewidmet. Ludwig Pietsch, der lang⸗ jährige, erfahrene Kunstchroniqueur, giebt darin eine Uebersicht über ie „Kunstausstellungen in Berlin“ von deren erstem Beginn bis zur Gegenwart mit den Porträts der namhaftesten Akademie⸗Mitglieder,

wie die „Saarbr. Ztg.“ berichtet, der Evangelische Arbeiterverein sein

erstes Stiftungsfest mit Fahnenweihe. Der unter schwierigen

Verhältnissen begründete Verein zählt bereits mehr als 300 Mit⸗

glieder. An Se. Majestät den Kaiser wurde folgendes Tele⸗ gramm abgesandt:

8 „Ew. Majestät und Allerhöchstihrer Gemahlin,

unserem lieben Herrscherpaar, sendet der Evangelische Arbeiterverein

von Friedrichsthal⸗Bildstock bei seiner heutigen Fahnenweihe den

unterthänigsten Gruß der Treue mit dem innigsten Wunsche, daß

Gott Ew. Majestät Bemühungen zum Wohl der Arbeiter mit seinem

önen möge. In Treue fest! Der Vorstand.“

Etienne meldet ein Wolff'sches Telegramm, daß sich

trikes der Grubenarbeiter die Lage in den

v täglich verschlimmert. Durch das Ein⸗

die Ansammlung von Grubengasen sind

2. Der Präfekt beabsichtigt, behufs Erhaltung

j von St. Etienne nach Firminy abzu⸗

sch besetzen zu lassen.

Man sieht aus diesem kleinen Beispiel recht deutlich, daß es in einem Gemälde viel mehr auf das „Wie“ als auf das „Was“ ankommt, im Gegensatz zur Schriftstellerei, in welcher die Anforderungen nahezu gerade umgekehrt sind. Munthe hat eine vortreffliche Winterlandschaft geschickt. Mit Sorgfalt ist jeder hellere Ton vermieden, um den scheidenden Sonnengruß leuchten zu lassen. Von Pohle in Dresden ist ein sehr lebendiges und gut gezeichnetes Porträt des Reichs⸗ gerichts⸗Präsidenten Simson eingeschickt. Pohle scheint, nach diesem Bilde zu urtheilen, voll berechtigt zu sein, Lenbach an die Seite gestellt zu werden. Von M. Ury sehen wir ein kleines Genrebildchen, welches stark an Auffassung und Be⸗ handlung Menzel's erinnert. Neizke schickte ein gut ge⸗ zeichnetes und geschickt behandeltes Pastell⸗Porträt einer jungen Dame ein. Auch fällt eine Landschaft von Tylander als wohlgelungen 32 An bereits früher ausgestellt gewesenen Gemälden sind noch „Die fünf Sinne“ von H. Makart und „Die Kinder⸗ prozession“ von Uhde zu erwähnen. Eine bemalte Büste von A. Volkmann entbehrt des Reizes nicht. Leider fragt Verurtheilte, welche keinen starken Anhalt haben, sind nach den Aus⸗

es sich jedoch immer noch, ob man nicht besser die plastischen wanderungsländern zu leiten. Die Patronage muß ein freies

Werke weiß läßt, wenn man nicht bessere Manieren der Unternehmen bleiben und darf sich dem Verurtheilten niemals auf⸗- drängen. 8

Gegenwart ermöglicht und fördert. Geschichtlich korrekt und politisch durchdacht sind die von Professor Dr. von Hertling in München ab⸗ gefaßten Artikel über Absolutismus S. 47 ff., über Aristokratie 845 1 ö“ S. ff nng ff. Sehr gründlich und belehrend ist der Aufsatz über die Arbeiterfrage Auf dem brelten Strom des Guadalquivir gelangen die Seeschiffe S. 259 bis 426. Der Verfasser betont, daß alle Versuche . bequem bis zu dieser Stadt hinauf, welche nun zum Handels⸗Centrum geberischer Fürsorge nur dann von Erfolg gekrönt sein werden, wenn sie für Andalusien geworden ist. Die architektonischen Denkmäler unterstützt und getragen sind vom Geiste des positiven Christenthums; aus der Maurenzeit, die eigenartigen südlichen Reize der auch der Staat soll die soziale Mission der Kirche anerkennen und stützen. Natur und die lebensfrohe Bevölkerung geben der Stadt (S. 421 ff.) Sehr klar und allgemein verständlich ist der so verschiedenartig für den Fremden noch eine besondere Anziehungskraft, denn beurtheilte Begriff der Autonomie S. 626 ff. behandelt worden. Unter er findet hier mehr als irgendwo das, was sich seine Phantasie von den Männern von hervorragender wissenschaftlicher Bedeutung, welche Spanien verspricht. Zu den Städten, welche in neuester Zeit einen der Stand der Archivare aufweist, mußte auch der frühere hannöversche großartigen Aufschwung genommen haben, gehört Huelva, das seine Archiv⸗Rath G. H. Pertz S. 431 genannt sein, als Herausgeber der ichtigkeit für den Handel den Kupferminen am Rio Tinto verdankt, 1 NFenEa CC““ n, Sehn 89 Oöke. deren b. Iae ae. es hehgn ist. Wir en weiter 8 . ober 1876. Als ehler der Rundfahrt um die lbinsel nach Lissabon. ie Hauptstad s ver er 1 Spi 8 sind die Angaben zu bezeichnen: goldene Bulle 1366, während einen sichersten und Slr Dre Cerkider Seate. e . abs bece. die Bulle Kaiser Karl's IV. am 10. Januar / 25. Dezember 1356 Häfen von ganz Europa, seiner malerischen Lage nach aber darf es en 8 3 3 errichtet wurde. Der frühere preußische General⸗Postmeister hieß ohne Weiteres Neapel und Konstantinopel an die Seite gestellt 6 v nicht Nagel, S. 1198, sondern von Nagler. S. 1202 Z. 4 v. o. werden. Die Wichtigkeit Lissabons als erster Hafenplatz Portugals muß es heißen Staatsanwaltschaft statt Senatsanwaltschaft. für die Ausfuhr und den Waarenumsatz wird in dem be- Der üaa deß Keichg⸗ vNaiht.. it.Unzesees“ Die Schulkurzsichtigkeit und ihre Bekämpfung. treffenden Abschnitt auch statistisch nachgewiesen. Die nächst⸗ sind folgende va Hercschrifcen E nzeüger Auf Grund von Schuluntersuchungen, die im Auftrage des Königlich wichtigste Hafenstadt des Königreichs ist Porto, mit dem das m;: preußischen Ministeriums für geistliche, Unterrichts⸗ und Medizinal- 22. Heft des Werks beginnt. Es ist der Ausfuhrhafen des welt⸗ Jena, Vortrag, gehalten an der Kriegsschule Hannover. Angelegenheiten angestellt wurden, bearbeitet von Dr. H. Schmidt⸗ berühmten Portweins, dessen Heimath etwa 80 km stromaufwärts Below, Hauptmann und Lehrer an der Kriegsschule zu Hannover. ““ Rim pler, Geheimem Medizinal⸗Rath und ordentlichem Professor der an den felsigen Ufern des Douro liegt. Dann folgen die spanischen C. S. Mittter u. Sohn, Berlin. 18980. 4 8 Augenheilkunde an der Universität Göttingen. Leipzig, Verlag von Häfen Santander und Bilbao, ersterer von Bedeutung für die Ver⸗ D. Friedrich Lücke, Abt zu Bursfelde und Profesfor der Theologie zu (1791 1895). Lehens⸗ und tbild aus der

Literatur. 2 2 eschichts⸗ und Lebens⸗ Wilhelm Engelmann, 1890. Wir glauben, dem vorliegenden sorgung der Hauptstadt, letterer in Folge des stetig wachfenden 4 8 Der XVIII. Band der „Deutschen Geschichts⸗ und Le⸗ Werke keine durchgreifendere Empfehlung mit auf den Weg Pegaeg von Eisen und Stabl. Nö-. wendet sich die Fahrt der 8 Von F. Sander, lerungs⸗ und

Schulrath. Carl? dannover.

83 8 1“ Die Staatsangehörigkeit bilder“ von Armin Stein (H. Nietschmann), Verlag der Buch⸗ 8 1 1 n der 1 iversitäten und der 8 lentbs rich 8 geben zu können, als durch nachstehende Wiedergabe des Vorworts französischen Küste zu. Bordeaux nimmt nach Werth und Umfang 8. 1 r

er es 12 Szhhgesr 1890. bebee W“ eg etbält Ieehnn en des Verfassers: „Auf Veranlassung Sr. Ercellenz des Hrn. seines Verkehrs den dritten Plaß unter den Häfen Franke Die deutschen dcherzeichen (☛ Lidris) von ihrem Ur⸗ 1 8 1 . ünster Erzählung schildert der Verfasser in volksthümlicher Weise die Ministers von Goßler habe ich nachstehend, die Ergebnisse reichs ein. Der groͤste Theil seiner Ausfuhr ist heimischen sprunge his zur Gegenwart. Von F. Warnecke. 8. A. Stargardt.

Die 9 preußischen Unietrsitäten und die Akademie zu Münster Jugendjahre Friedrich's des Großen und das Leben am Hofe Friedrich der in seinem Auftrage von mir unternommenen Schuluntersuchungen Ursprungs, und die Grundlage seines Handels bildet der Weinhau Berlin, 1890. 8

wurden mwähtend das Sommer⸗Halbjahres von 13 698 1.=nheh Wilhelm'’s I. bis zur Rückkehr des Prinzen aus der Haft in Küstrin. zusammengestellt, um das, was ich in Berichten niedergelegt an der Gironde. Nantes, der alte Ausfuhrhafen der Loire ist in Offener Brief an He

kalirten Stutirerden besucht. Darunter befanden sich 11 297 oder Sb vie Schllderung der betreffenden Charaktere durchaus den Er⸗ und zum Theil in wissenschaftlichen Zeitschriften veroͤffentlicht habe, neuerer Zeit durch den Vorhafen St. Nazaire . den Schatten August Behel ven O. Th. Auerzwald, svangel.⸗luther. 22,47 eußen, 1509 cber 11/02 %ℳ andere Deutsche und 892 oder gebnissen der neuesten historischen Forschungen entspricht, mag dahin⸗ weiteren Kreisen zugängig zu machen. Ich glauhe, daß die Wichtig⸗ gestellt worden. Wegen der Versandung des Flußbettes dönnen die bieen in Ponichau in Sachsen. 8. C. Hinrichs sche Buchhandlung,

4 8121 s der gestellt bleiben, das Buch ist aber von einem so wahrhaft keit des Gegenstandes das Erscheinen des Werkchens, das auch dem großen Seeschiffe nicht mehr dis zu dem älteren Hafen Fngen. da- Leipzig, 1890. b 8 Is Zusammensetzung cht monarchischen und religiösen Geiste durchbrungen, daß et nur einen Fachmann elniges Neues bringt, rechtfertigen wird, um so mehr, da gegen ist der kleine Fischerhafen jetzt zu einem der deutendsten ntwont auf den offenen Brief des HerruDr. Warneckh börigkeit theilweise es ünstigen Einfluß in den Kreisen seiner Leser hervorrufen kann und ch mir beens bin, in voller Unparteilichkeit an diese vielumstrit-] Verschiffungshäfen Frankreichs geworden. Mit dem Welthandelsplaz Über die Thaͤtigkeit der Misston en beider Konfessionen. 3 nitt findet sich auf ae sen deshalb die weiteste Verbreitun zu wünschen ist tenen Fragen herangetreten zu sein. Dem Hrn. Minister von Goßler., Havre schliettt die neue Gerie von Heften, welche, wie die früheren, Von H. von Wissmann, Kaiserlichem Reichs⸗Kommiffar in Ost⸗

rein wirber. Lie Fis El Augusta, Herzogin zu Enoh sen die erste Peutsche der mit sachverständigster und eingehendster Aufmerksamkeit alle die mit getreuen, nach photographischen Aufnahmen angefertigten Arsichten. Afrikga. 3. Auflage. Walther u. Apolant. Berlin, 1890. 2 sten von anßerprenßischen sind Kaiserin Züge. und Bilder aus ihrem Leben und Charakter nach Schule betreffenden Angelegenheiten verfolgt, erlaube ich mir, auch sowie genanen Plänen ausgestattet sind. 8 . KAKnuntisemiten⸗Spiegel. Die Antifemiten im Lichte des 41. m ö verleshchiehen mehrfach ungedruckten Quellen. Von Dr. O. Schraver, a., %. Pro⸗ an dieser Stelle fuͤr die meinen Untersuchungen dewiesene Theilnabme Komantische Liede und persönliche Schöͤnheit Cheistenthatns, des Rechtes und der Mural. A. W. Kafemamn. 7Srenae⸗ebenge 1 Greifömald und Marburg sc 1cn fessor in Zena. Weimar, Hermann öhlau. 1890, (Preis 1 ℳ) melnen kiefgefühlten Pank auszusprechen. Ber weiteren Bemerkung Entwickelung, ursöchliche Iusammenhänge, geschichtliche und namonale ün; 1880. 1 mst 99,21 LBez. 57,70 und % an, Diese sechs 8„ Dat vorliegende Büchlein ist aus einer Rede hervorgegangen welche wird es kaum noch bedürfen, daß alles das, was ich in Rachfolgen⸗ ꝑGEigenheiten. Von H. T. Finck. Aus dem Englischen ühersetzt von olkeschule und Kirche Ruch eine soßiale Frugr. Ein iiu Garst, tzon nsn keltäten kretan 88 des der Verfasser zur Feier des diebjährigen Geburtotages Er, Föntalichen dem sage oder empfehle, vur Ausdruck meiner persoöͤnlichen Au. Udo Breachvogel. Zweiter Band. Breslau. Schlefische Verlans⸗ Heüss zur Kerv 888. Feier don Pogße sor hie Otto 2. Iüz 2 gvve, vie Hoheit des Großherzogs von Sachsen zu halten veranlaßst war, Bel schanungen ist. Nen 8 See. - aa Waisenhaus⸗Prediger. Fr. Wilh. Grunow, Seipzig⸗ 9 schäfti 1 die H Aud das Wesen der Liebe ge K. - 8 1 1

aber deutschen Landschaften, so tritt der Beschäftigung mit derselben drängte sich ihm vie Ueber eugung Schira olstein schichte ihrer Fntwickelung dis auf die Gegenwart darlegte, will er in Mehn Erziehung für die den che Jugend. Ein Wort auch noch bei Kiel in den Vordet⸗ 1 zu den Verdandlungen über die Schulrefocmm don d. Kahde.

nach einander in die Häfen von Cadiz, Sevilla, Huelva, Porto, San⸗ tander, Bilbao, Bordeaux, Nantes, Saint⸗Nazaire und Le Havre. Cadiz, früher nicht nur kommerziell, sondern auch durch seine Pflege der geistigen Interessen hervorragend, ist jeßt von Sevilla überflügelt.

e Grundsätze: „Jedes Individuum, welches als unbedingt EC“ ist, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, kann nicht als Bettler oder Landstreicher angesehen, noch aus diesem Grunde dem Strafgesetze unterworfen werden. Die öffentliche Armenpflege hat die Pflicht, die Genesenden zu pflegen oder wirksam zu unter⸗ stützen, bis sie die erforderliche Kraft erlangt haben, um ihr Hand⸗ werk oder ihr Gewerbe wieder auszuüben. Die für die öffentliche und private Armenpflege und Unterstützung vorhandenen Etablissements und Gesellschaften müssen ihr Werk vervollständigen, indem sie sich damit beschäftigen, für die Bedürftigen, welche sie unter⸗ stützen, Arbeit zu suchen. Die Hülfsetablissements und Gesell⸗ schaften müssen die Rückbeförderung der Armen der großen Städte nach den ländlichen Bezirken, aus denen sie her⸗ stammen, begünstigen. Die Gemeinden, aus welchen der Land⸗ streicher gebürtig ist, müssen zu den Kosten dieser Rückbeförde⸗ rung beisteuern. Für diese Rückbeförderung sind auf den Eisen⸗ bahnen ermäßigte Fahrpreise oder ganz freie Fahrt zu fordern.“ Die zweite Abtheilung, welche die Fragen über die Patronage der Ver⸗ urtheilten erörtert, hat den Grundsatz angenommen, daß das Patronage⸗ Comité die Familie des Verurtheilten, welcher der einzige Brot⸗ erwerber der Seinigen gewesen, zu unterstützen hat Jugendliche

zum Theil in ihren Ateliers. Noch interessanter aber dürfte, nament⸗ lich für Laien, der Blick sein, den uns der federgewandte Kritiker „hinter die Coulissen“ des Kunstausstellungswesens werfen läßt. Die beigegebenen Bilder aus der diesjährigen Kunstausstellung ꝛc. von Ludwig Manzel, Fritz Gehrke u. A. gehören zu den gelungensten Leistungen des an kecken Illustrationen im Zeitgeschmack so reichen und in Allem auf der Höhe der modernen Buchdrucker⸗ und Verpwiel⸗ fältigungskunst stehenden Werkes. In 20 Lieferungen (zum Preise von 1. ℳ) soll dasselbe vollständig werden. (Verlag von W. Pauli in Berlin SW., Dessauerstr. 3.)

Im 8. und 9. Hefte der „Monatsschrift für das Turn⸗ wesen mit besonderer Berücksichtigung des Schulturnens und der Gesundheitspflege“ (herausgegeben von Prof. Dr. C. Suler und Gebh. Eckler) finden sich folgende Abhandlungen: Das deutsche Schul⸗ turnen. Von Alfred Maul⸗Karlsruhe. Ein Beitrag zur Geschichte

Großgewerbebetriebe Färbung findet, da die bisherigen den Figuren leicht etwas Waächsernes, Leichenhaftes oder Schmutziges geb

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