1890 / 263 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 31 Oct 1890 18:00:01 GMT) scan diff

in Schönhorst über 700 sgroß am 1. April 1889 inkl. Zinsen vom 1. Januar 1884 844,02 ℳ), das Sparkassenbuch Nr. 6964 vom 8. Oktober 1877 für den Landmann Hans Hinrich Gönner zu Schönhorst über 300 (groß am 1. April 1889 inkl. Zinsen 431,64 ℳ), das Sparkassenbuch Nr. 22166 vom 29. August 1882 für den Erbpächter Hans Hinrich Gönner zu Schönhorst über 1200 (groß am 1. April 1889 inkl. Zinsen 1503,68 ℳ), sämmtlich ausgestellt 1n 8 Kieler Spar⸗ und Leihkasse, für kraftlos erklärt. 3 hele a e den 96. Oktober 1800. Königliches Amtsgericht.

8 —— Ausschluzurtheil des Königlichen Amts⸗

ast zu Karthaus vom 22. Oktober 1890 ist das

ndokument über die in Abtheilung III. des

Fothene von Klukowahutta Band II. Blatt 31

unter Nr. 2“ für die Julianna Retzlaff eingetragen

gewesene, in Folge der Zwangsversteigerung des

Grundstücs gelöschte Resterbtheilsforderung von

100 für kraftlos erklärt.

arthaus, den 24. Oktober 1890. Königliches Amtsgericht.

[41887] Bekanntmachung. 1

Die Hypothekenurkunde über die auf Moschütz

Bl. Nr. 20 Aktb. III Nr. 1 für die Geschwister

Kandke eingetragenen 450 Thlr. Muttererbe nebst

Zinsen und eunsort hen is ech.ns een

i m 28. Oktober d. J. für kraftlos erklärt. ZZSZ1““

Königliches Amtsgericht.

884 Im Namen des Königs! 141884] 3Zandet am 25. Oktober 18h00o.

3 Gaerber, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag des Wirths Michael Uminski zu Ostatkowo⸗Riege und des Wirths Valentin Krock zu Ostatkowo⸗Riege bezw. Jezewo Hauland erkennt das Königliche Amtsgericht zu Schubin durch den Amtsrichter Krause für Recht:

Die Hypothekenurkunde über diejenigen 120 und 10 70 nebst 6 Prozent Zinsen

a von 210 seit dem 1. Juni bis 1. Juli

1878,

b. von 120 seit 1. Juli 1878, welche aus dem Erkenntnisse vom 2. Juli 1878 und Wechsel vom 1. April 1878 für den Kaufmann Foseph Lewin in Labischin in Abtheilung III. Nr. 8 des dem mit seiner Ehefrau Eva, geb. Gadtka, in ehelicher Gütergemeinschaft lebenden Wirths Michael Uminski zu Ostatkows⸗Riege gehörigen Grundstücks Ostatkowo⸗Riege Nr. 4 eingetragen und von dort bei Abschreibung des dem Wirth Valentin Krock in Jezewo Hauland gehörigen Trennstücks Ostatkowo⸗ Riege Nr. 37 auf das letztere zur Mithaft über⸗ tragen sind, gebildet aus dem Hypothekenbriefe vom 23. Juli 1878, aus dem Erkenntnisse vom 2. Juli 1878 und dem Wechsel vom 1. April 1878

wird für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Verfahrens haben die Antrag⸗

steller zu tragen.

[41894] Bekanntmachung. Durch Urtheil vom 24. d. Mts. ist der Hypo⸗ thekenbrief über das für das Generaldepositorium des Königlichen Land⸗ und Stadtgerichts zu Schroda auf Krzyzowniki Nr. 7 Abtheilung III. Nr. 5 auf Grund der Schuldurkunde vom 9 Dezember 1846 zufolge Verfügung vom 23. April 1847 eingetratzene und von dort auf Krzvrowniki I. Nr. 4 Ab⸗ theilung III. Nr. 67 übertragene Darlehn von 300 Thlr. und Zinsen für kraftlos erklärt worden. Schroda, den 25. Oktober 1890. Königliches Amtsgericht.

[41922) Im Namen des Königs!

Auf den Antrag der verwittweten Anna Rosina Thomas, geborene Lippert. zu Gäbersdorf, vertreten durch den Rechtsanwalt Klotz zu Striegau, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Striegau vom 22. Ok⸗ tober 1890 durch den Amtsgerichts⸗Rath Matthes für Recht:

„Der Hypothekenbrief vom 7. Juli 1879 über die für die verwittwete Anna Rosina Thomas, geborene Lippert, zu Gäbersdorf auf dem Grundstück der Stellenbesitzer Friedrich und Ernestine Anders'schen Ehbeleute Blatt Nr. 3 Diesdorf in der dritten Ab. theilung unter Nr. 7 auf Grund der Schuldurkunde vom 7. Juli 1879 eingetragene, zu fünf Prozent ver⸗ zinsliche Darlehnsforderung von 600 (sechshundert) Mark wird für kraftlos erklärt.

w“— Rechts Wegen.

triegan, den 22. Oktober 1890. Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs! Verkündet am 23. Oktober 1890 Normann, Gerichtsschreiber. uf den Antrag 1 1) des Gastwirths Friedrich Plötz zu Grimmen, 2) des früheren Bäckergesellen, jetzigen Rentiers Christian Lembke zu Stralsund, 3) des Ackerbürgers Friedrich Lembke zu Grimmen, erkennt das Königliche Amtsgericht I. zu Grimmen burc den Amtsgerichts⸗Rath von Corswant für Der Grundschuldbrief über die im Grundbuche von Grimmen Band XIV. Blatt 687 in der dritten Abtheilung unter Nr. 1 für den Rentier Johann Carl Tamms zu Grimmen eingetragenen 375 wird für kraftlos erklärt. von Corswant. 1

8

[41888]

Im Namen des Königs! v 5— 17. Oktober 1890. 3 5 Bloch, Gerichts iber. 1

Auf den Antrag: en

1) des Ackerbürgers Stanislaus Wybieralski und seiner Ehefrau Anna, geb. Sowinska, zu Dubin, 2) des Apothekers Martin v. Eörski zu Jutroschin, 33) des Bürgers Ferdinaad Baude zu Jutroschin, sämmtlich vertreten durch den Rechtsanwalt Gio⸗ gowski zu Rawitsch, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Introschin durch den Amtsrichter Schaum⸗ burg g. gs. 1

II. Das Hypotheken⸗Dokument über die ost Abth. III. Nr. 4 auf Dubin Nr. 40 von 2* 64 für Michaecl Jasinski wird für kraftlos erklärt.

[41917]

III. Das Zweighypotheken⸗Dokument über den Antheil der Camilla Bertha Alwine Beckmann an der Post Abth. III. Nr. 2 auf Jutroschin Stadt Nr. 20 von 1000 Thaler = 3000 wird für kraftlos erklärt.

IV. Das Hypotheken⸗Dokument über die Post Abtheilung III. Nr. 1 auf Jutroschin Stadt Nr. 201 von 12 Thlr. 7 Sgr. 6 für Franz Giezek wird für kraftlos erklärt. 116“

Von Rechts Wegen. Schaumburg.

[41890] 1“ ““

Durch Ausschlußurtheil vom 16. Oktober 1890 sind die beiden Hypothekenurkunden vom 17. Februar 1847 über 300 und vom 13. April 1847 über 100 Darlehne des General⸗Pupillen⸗Depositorium des Königlichen Land⸗ und Stadtgerichts zu Ortels⸗ burg eingetragen auf Wujacken Nr. 9 Abth. III. Nr. 3 und 4 für kraftlos erklärt. 1u“

Willenberg, den 16. Oktober 1890.

Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs!

Verkündet am 24. Oktober 1890. Kuhr, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Wirths Christoph Bridszin aus Inse, vertreten durch Rechtsanwalt Stiege in Labiau, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Labiau durch den Amtsrichter Zacharias für Recht:

Die über die auf Juwendt Nr. 12 in Abthei⸗ lung III. unter Nr. 6 für den Wirth Christoph Bridszin aus Inse eingetragene Theilhypothek von 192,98 gebildete Zweigypothekenurkunde wird für kraftlos erklärt und die Kosten des Verfahrens dem Antragsteller auferlegt.

[41891]

[41916]

Das Königliche Amtsgericht zu Brakel Urtheil vom 15. Oktober 1890 A. alle diejenigen, welche

thekenposten:

1) a. zweiundzwanzig Thaler siebenzehn Sgr.

zwei Pfg. Abdikat für den Hermann Franz und den Johann Conrad Eikermann zu Brakel aus der Urkunde vom 25. April 1818; „b. fünfzig Thaler für geliefertes Bauholz aus einem Neubau nebst 5 % Zinsen und Kosten für Anton Weitzenbürger in Amelunxen aus der Urkunde vom 27. Dezember 1848;

zu a und b eingetragen im Grundbuch von Brakel Bd. 3 Bl. 83 Abthl. III. Nr. 4 und 6;

2) sechsundzwanzig Thaler Rest für die Therese

hat durch auf folgende Hypo⸗

Ruv von den ursprünglich für die Minorennen Heinrich

Rux in Driburg eingetragenen 161 Thlr. 7 Sgr. 4 Pf. Abdikatgeldern aus der Urkunde vom 30. Mai 1821 und 5. Okrober 1840, eingetragen im Grund⸗ buch von Driburg Bd. 7 Bl. 4 Abthl. III. Nr. 2;

3) zehn Thaler Courant nebst 10 Schillingen und 6 Pfennigen jährlich zu entrichtender Zinsen für die erste Kaplanei zu Brakel aus dem gerichtlichen In⸗ strumente vom 10. Dezember 1791, eingetragen im von Brakel Bd. 1 Bl. 12 Abthl. III.

r. 1,

irgendwie Ansprüche zu haben vermeinen, ihren Ansprüchen ausgeschlossen;

B. die Hypothekenurkunden über folgende Posten:

1) acht Thaler vierzehn Sgr. vier Pfg. Judikat und neun Sgr. Kosten für den Tischler Josef

mit

Schünemann zu Brakel auf Antrag des Prozeß⸗

richters vom 2 Januar 1850, eingetragen im Grund⸗ buch von Brakel Bd. 3 Bl. 83 Abthl. III. Nr. 8;

2) eine Kaution zur Höhe von neunhundert Mark für den Handelsmann Franz Kersting zu Driburg aus der Urkunde vom 28. November 1878, ein⸗ getragen im Grundbuch von Driburg Bd. 12 Bl. 13 Abthl. III. Nr. 4;

3) achtzehn Thaler elf Sgr. sechs Pf. Judikat und Zinsen auf Grund des Erkenntnisses vom 30. Mai 1842 für David Flechtheim in Brakel, eingetragen im Grundbuch von Herste Bd. 1 Bl. 59 Abthl. III. Nr. 4,

für kraftlos erklärt

Brakel, den 15. Oktober 1890.

Königliches Amtsgericht.

[41886] Bekanntmachung. 1.“.“ Durch Urtbheil des unterzeichneten Amtsgerichts vom 13. Oktober 1890 sind alle diejenigen unbe⸗ kannten Betheiligten, welche Ansprüche auf die im Grundbuche von Rorup Band VII. Blatt 36 Abtb. III. Nr. 2 aus der gerichtlichen Urkunde vom 20. Juni 1816 für den Müller Bernard Niehues zu Rorup eingetragenen Darlehnspost von 100 Thalern geltend zu machen haben, mit ihren Rechten aus⸗ geschlossen worden. 2 Coesfeld, den 28 Oktober 1890. Königliches Amtsgericht.

[41918]

Durch Ansschlußurtheil vom 22. Oftober 1890 sind die Glänbiger der im Grundbuche von Bleche Band III. Blatt 43 in Abtheilung III. unter Nr. 4 für Friedrich Firke und die Kinder des Casimir Finke in Drolshagen aus der Schuldverschreibung vom 23. Oktober 1807 eingetragenen Hypothek von sechs und drreißig Thalern gem Geld nebst Zinsen und Kosten mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschlossen; jedoch werden dem Hermann Börsch in London seine als Miterbe des Friedrich Finke vorkbebalten.

Olpe, den 27. Oktober 1890. 2

Königliches Amtsgericht.

1418211 Bekanntmachung.

Das Königlice Amtsgericht zu Oppeln hat am 25. Oktober 1890 für Recht erkannt: .

daß die auf dem den Paul und Agnes

schen Ehelenten gehbörigen Erunkstücke 24 Klein⸗Kottorsch Alrgeang III Nr. 1 2uf Sruad des Kauf rom 4. IJuli 1823 er deerate vom 1. 22st 18223 bastende Rantgsalaer⸗Post von 56 zeee 18

8. Mariaane, Jaliane, eingetragen sind, sur erxloschen nhlars wird, und daß die genannten Typoit cken⸗Glaͤu sswie ihre Rechtsnachfolger mut shren auf die be⸗ 1ö1““ ausgeschlossen werden 2. 20/89.

Oppeln, den 27. Oktober 1990. Hentschel,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[41910] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Ferdinande Detmers, geb. Fimmen, in Oldenburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Fleck in Hamburg, klagt gegen ihren Ehemann Victor Emanuel Wilhelm Heinrich Detmers, früher zu Hamburg, Pet unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗ bruchs des Beklagten, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe vom Bande, und ladet den Beklagten zur weiteren mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Landgerichts zu Ham⸗ burg (Rathhaus) auf den 20. Dezember 1890, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 29. Oktober 1890.

W. Clauss, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[41915] Oeffentliche Zustellung. Der Cigarrenmacher Heimann Noah in Neu⸗ tomischel, vertreten durch den Rechtsanwalt Urbach in 16s” klagt gegen seine Ehefrau Cäcilie Noah, geb. Binek, unbekannten Aufenthalts, wegen bös⸗ licher Verlassung auf Ehescheidung, mit dem An⸗ trage: die Ehe der Parteien zu trennen, die Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Meseritz auf den 26. Fe⸗ bruar 1891, Mittags 12 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen ei wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macd Meseritz, den 28. Oktober 1890. Gigas, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[41911] Oeffentliche Zustellung.

Der Arbeiter Johann Paulke zu Obornik, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt le Viseur in Posen, klagt gegen dessen Ehefrau Arbeiterin Anna Paulke, geb. Springer, früher in Obornik, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, auf Ehescheidung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen und die Be⸗ klagte für den allein schuldigen Theil zu erklären. Er ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Kö⸗ niglichen Landgerichts zu Posen auf den 17. Fe⸗ bruar 1891, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Fiedler Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[41914] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Schmiedemeister Pauline Scholz, verwittwet gewesene Weidlich, geborene Hausmann, zu Falkenberg O./Schl., vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Hoffmann zu Brieg, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann den Schmiedemeister Karl Scholz, zuletzt in Grottkau wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung, wegen böswilliger Verlassung, mit dem Antrage, das Band der Ehe zwischen den Parteien zu trennen und den Beklagten unter Ver⸗ urtheilung in die Kosten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Brieg auf den 18. Februar 1891, Vormittags 11 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemacht. 8 Brieg, den 25. Oktober 1890. Dienstfertig,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

121] 2 1 8 141812] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der verehelichten Schlosser Agnes Neu⸗ mann, geborenen Schmidt, zu Neustadt O/S, Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Paul Fabritzi zu Breslaug, gegen ihren Ehemann. den Schlosser Anton Neumann, früher in Neustadt O.S., jetzt unbekannten Aufentbalts wegen Ehescheidung

at der Vertreter der Klägerin gegen das Urthei der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Neisse vom 3. Juli 1890 das Rechtsmittel der Berufung mit dem Antrage eingelegt, unter Ad⸗ änderung des gedachten Urtheils das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil u ex⸗ klären und ihm die Kosten beider Instanzen aus⸗ zuerlegen

Der Vertreter der Klägerin ladet den Bellagten zur mündlichen Verhandlung über die Berufung vor den ersten Civil⸗Senat des Königlichen Ober⸗Landes⸗ gerichts zu Breslau, Ritterplatz 15 II, auf den 5. Februar 1891, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 8

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Berufungsschrift bekannt gemacht.

Breslau, den 27. Oktober 1890.

rosemann, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Ober⸗Landesgerichts.

41913 Oeffentliche Zustellung. Slb des Anstreichers Ernst Wolff, Mathilde, geb. Hansen, zu Essen, vertreten durch Kechtzanwalt Frings hier, klagt gegen ihren ge⸗ nannten Ehemann, früher zu Kertwig vor der Brücke, Gemeinde Laupendahl. Bürgermeisterei Mintard, wohnhaft, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufent⸗ haltsort, mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtestreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 21. Januar 1891, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt iu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustelluag wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht und bemerkt, daß der auf den 16. Dezember 1890 anberaumt gewesene Ver⸗ handlungstermin aufgehoben worden ist.

Düsseldorf, den 27. Oktober 1890.

Arand, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

[41897] Oeffentliche Zustellung.

Die led. großj. Söldnerstochter Theres Ulmer von Tunding und deren Kindsvormund, der Söldner Mathias Maier von Moosthenning, haben unterm 24. Oktober I. J. Klage gestellt gegen den led. großi. Bauerssohn Sebastian Viehbeck von Unter⸗ hollerau, zur Zeit in Amerika, auf:

1) Anerkennung der Vaterschaft zu dem von der genannten Ulmer am 30. September h. J. außer⸗ ehelich geborenen Mädchen, getauft „Theres“,

2) Zahlung eines jährlichen, in vierteljährigen Raten voraus zu entrichtenden Altmentationsbeitrages von 100 bis zum zurückgelegten 13. Lebensjahre I

3) die Hälfte der Kur⸗ und Beerdigungskosten falls das Kind inner der öö 8“ sollte,

ie te des dereinstigen Schulgeldes u der Kleidungskosten, 3 8ctg

5) einer Tauf⸗ und Kindbettkostenentschädigung

von 20 und

6) Tragung der sömmtlichen Prozeßkosten, sowie 1 88 vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Ur⸗-

eils.

Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits hat das kgl. Amtsgericht Dingolfing unter Hsftrrtt der Klagspartei zum Armenrechte Termin auf Dienstag, den 30. Dezember 1890, Vor⸗ mittags 8 ½ Uhr, dahier anberaumt, wozu der Beklagte Sebastian Viehbeck auf Grund des die öffentliche Zustellung bewilligenden Beschlusses hie⸗ mit geladen wird.

Dingolfing, den 29. Oktober 1890. 8

Gerichtsschreiberei des Königl. Amtsgerichts. Frenner, k. Sekretär.

[41905] Bekanntmachung.

Die Taglöhnerstochter Creszenz Roithmaier von Wolnzach und Kuratel über deren außereheliches Kind Josef Roithmaier klagen gegen den Metzger⸗ burschen Franz Reißinger von Geibenstetten, zur Zeit sich unbekannt wo in Amerika aufhaltend, wegen Ansprüche aus außerehelicher Schwängerung. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in dem vom Gerichte auf Mittwoch, 17. Dezember 1890, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts Geisenfeld bestimmten Termine wird Franz Reißinger, nachdem die öffentliche Zu- stellung der Klage bewilligt ist, hiemit vorgeladen. Der Antrag der Klagspartei lautet auf kostenfällige Verurtheilung des Franz Reißinger: I. zur Anerken⸗ nung der Vaterschaft zu dem von Creszenz Roith⸗ maier am 26. Februar l. J ehelich geborenen Kinde „Josef Roithmaier“; II. zur Zahlung von;

a. einer Tauf⸗ und Kindbettkostenentschädigung im Bettage den 15 ℳ;

b. eines jäbrlichen, in vierteljährlichen Raten

vorauszahldanen Alimentationsbeitrages von

0 bis zum Frrückgelegten 14. Lebensjahre des Kindes;

e. der Hälste der Kun und Beerdigungskosten, falls das dird merhalb der Alimentations⸗ periode erkrantoan und hezw. versterben sollte;

d. der Hälfte der wreinstigen Schulgeldes;

e. des rückstöndägen und bezw. verfallenen Ali⸗ mentattontbrelrangen von 52 50 für die Zeit vom 28. Frhruar bis 26. November I. J.;

sowie

Geisenfeld, 2b Oitober 1890.

Gerichtsschreibert des K. bayr. Amtsgerichts.

ʒ 242 & C 141807] Oeßentliche Zustellung. Der Grumdhelitzer Ferdinand Müller zu Blumen⸗ dorf, vertrötor duürch den Rechtsanwalt Mozynski zu Bromberd, det in seiner Prozeßsache gegen die

Ecben der üheren Grundbesitzers Julins Müller

wegen Bischungsbewilligung den Mitbeklagten, Fleischeenssellen Leo Müller, zuletzt zu Inowrazlaw, jetzt urdkonnten Aufenthalts, zur mündlichen Ver ediem des Rechtsstreits vor die III. Civil eweren dee Königlichen Landgerichts zu Brom⸗ ber uf den 10. Dezember 1890, Vor⸗ mehtags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen e dcsem Prozeßgericht zugelassenen Rechtsanwalt ze semer Vertretung zu bestellen. Dies wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht.

Fromberg, den 28. Oktober 1890.

Kriesel, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[41898] Oeffentliche Zustellung

Die Direktion der Spar⸗ und Leihkasse für die Hohenzollern'schen Lande zu Sigmaringen klagt gegen den Benedikt Neßler, Löwenwirth von Sigmaringen dorf, zur Zeit mit unbekanntem Aufenthalte ab wesend, wegen Bezahlung von 60 verfallenes Zielerkapital nebst Zinsen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Sigmaringen zu dem auf Dounnerstag, den 18. Dezember 1890, Vor⸗ mittags 10 Uhr, anberaumten Termin. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug aus der Klage bekannt gemacht.

Sigmaringen, den 20. Oktober 1890.

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[41908] Oeffentliche Zustellung.

Der Gastwirth Ludwig Langefeldt zu Klein⸗ Stepenitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Timm zu Köslin, klagt gegen die verwittwete Frau Franziska Rieschke, geb. Streiff, früher zu Polzin, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen 4242,75 ℳ, mit dem Antrage, zu erkennen: die Arrestbeschlüsse des König⸗ lichen Amtsgerichts Polzin vom 15. und 30. Augus 1890 werden für rechtmäßig erklärt und werden den Arrestbeklagten die Kosten des Verfahrens auferlegt und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köslin auf den 3. Fe⸗ bruar 1891, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen 8shgG wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kbelin, den 25, Oktober 1890. 6

Mahlke,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

in Wolnzach außer⸗

auf verlütue Vollstreckbarkeitserklärung des

zum Deutschen

Dritte Beilage »Anzeiger und Königlich Preußi

Berlin, Freitag, den 31. Oktober

euen

263.

vebeubn'aeere.

1. Steckbriefe und Uittersehe g en. 3 Zwangzpollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. „Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. .Verloosung, Zinszahlung ꝛc. von öffentlichen Pap

2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

s11904] Oeffentliche Zustellung.

Der Schäfer Ludwig Sommerfeld in Ludom, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Cohn in Rogasen, klagt gegen den Kaufmann Josef Wolff, früher in Rilschenwalde, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urtheilen, darin zu willigen, daß die in Arrestsachen der Parteien III. G. 7/99 des Königlichen Amts⸗ gerichts Rogasen vom Kläger auf Grund des Arrest⸗ eschlusses vom 29. April 1890 bei dem Königlichen Amtsgericht als Kaution zur vorläufigen Ver⸗ wahrung eingezahlte, später bei der Regierungs⸗ Hauptkasse in Posen hinterlegten 300 nebst den inzwischen Hinterlegungszinsen an Kläger ausgezahlt werden, auch das Urtheil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Rogasen den 17. Dezember 1890, Vormittags 10 Uhr. Fam Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht. Rogasen, den 23. Oktober 1890.

Roehl,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [4190²] Oeffentliche Zustellung.

Die Maria Sellen, Wittwe von Jacob Müller, ohne Stand, früher zu Paris, jetzt in Ayl, Kr. Saarburg, wohnend, vertreten durch Geschäftsmann Wagner in Saarburg, klagt gegen den Nicolaus Cartier, früher in Saarburg, dermalen in Paris, gegenwärtig ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, aus einem Schuldscheine vom 5. November 1868, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Be⸗ klagten im Urkundenprozesse zur Zahlung von zwei⸗ hundert Mark siebenzig Pfennig nebst Zinsen zu 5 % von den letzten fünf Jahren und Tragung der Kosten des Rechtsstreites, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Saarburg auf Donnerstag, den 18. Dezember 1890, Vormittags 9 Uhr. S Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage 18“ gemacht.

t,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [41903] Oeffentliche Zustellung.

Der Mühlenbesitzer J. Kahlke in Brokdorf, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Lübbe zu Wilster, klagt gegen den Einwohner Karl Ewers, früher zu zuletzt in Hamburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Aufhebung eines Miethsvertrages über das klägerische Gastwirthschaftsgewese zu Holler⸗ wettern mit dem Antrage, das zwischen Parteien be⸗ stehende Miethverhältniß auf Grund des Miethe⸗ vertrages vom 15. Januar 1889 für aufgehoben und den Beklagten zur stündigen Räumung des kläge⸗ rischen Grundstücks in Hollerwettern schuldig zu er⸗ kennen, den Beklagten auch in die Kosten des Rechts⸗ streits zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Wilster auf den 10. Januar 1891, Vormittags 10 Uhr. See Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

Holtorf, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[41896] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiter Wojesech und Julianna, geborene Klofta⸗Dybala'schen Eheleute zu Szymborze, ver⸗ treten durch den Justizrath Kleine zu Inowrazlaw, klagen gegen den Grundbesitzer Johann Klofta, zuletzt in Szymborze, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 210 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1889 eingetragenes Vatererbe der klägerischen Ehefrau mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen an die Kläger bei Vermeidung der Zwangsvollstreckung in folgende Grundstücke

a. Szymborze Nr. 172,

b. Szymborze Nr. 284,

c. das Miteigenthum des Beklagten am Grund⸗

stück Szymborze Nr. 60 b,

210 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1889 zu zahlen, das Urtheil auch für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht u Inowrazlaw II Treppen, Zimmer 12, auf den 5. Januar 1891, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

18 TIg Dziegiecki, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

141899 Oeffentliche Zustellung.

Der Rechtsanwalt Rau zu Königsberg i./ Pr. klagt gegen den Cigarrettenfabrikanten Alfonso Guglielmi zu Constantinopel, gegenwärtig unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen in Sachen Matthiessen %. Gug⸗ lielmi 8. 228/89 entstandener Anwaltsgebühren mit dem Antrage auf Zahlung von 25 50 und Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht IX. zu Königs⸗ berg i./Pr. auf den 29. Dezember 1890, Vormittags 10 uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

dergl.

ieren.

[41901] Oeffentliche Zustellung. Der Fleischermeister August Schmidt in Ditters⸗ bach klazt aegen den Brauergesellen Rudolf Hilgert, früher zu Damerau, jebt unbekannten Aufenthalts⸗ ortes, aus der Hingabe eines baaren Darlehns und käuflichen Lieferung von Speisen, Getränken und Cigarren, mit dem Antrage auf Zahlung von 35,10 ℳ, sowie auf vorläufige Vollstreckbarkeit des Urtbeils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtestreits vor das Königliche Amtsgericht zu Niederwüstegiersdorf auf den 23. De⸗ ember 1890, Vormittags 10 Uhr. Zum wecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht. Niederwüstegiersdorf, den 15. Oktober 1890. Wolfsdorff, i. V. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[41909] Oeffentliche Zustellung.

Der Posthalter Karl Dörnste zu Münden, ver⸗ treten durch Justizrath Dr. Schmidt und Rechts⸗ anwalt Welcker zu Marburg, klagt gegen den Holz⸗ händler Albert Rümenapp zu Kirchhain, jetzt unbe⸗ kannt wo? abwesend, wegen Forderung, mit dem Antrage: den Beklagten kostenfällig zur Zahlung von 619 nebst 5 Prozent Zinsen vom 24. Sep⸗ tember 1890 zu verurtheilen, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Civilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Marburg auf den 26. Januar 1891, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Marburg, den 25. Oktober 1890.

Säuberlich,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[41900] Oeffentliche Zustellung.

Die Eheleute Maler Johann Kirchbefer und Jo⸗ hanna, geb. Buß, zu Stickelkamperfehn, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Sanen in Leer, klagen gegen den Arbeiter Heinrich Rath, früher zu Stickel⸗ kamperfehn, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus einer Verabredung wegen Verpflegung des Johann Rath, mit dem Antrage auf Verurtbeilung desselben zur Zahlung von 300 mit 5 % Zinsen seit Klage⸗ erhebung durch vorläufig vollstreckbares Urtheil, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Leer auf den 23. Dezember 1890, Vormit⸗ tags 10 uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

gemacht. L. Run gc Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[42043] Berichtigung.

In Sachen Gawel und Genossen wider Boron und Genossen wird die in der Beilage zur Nr. 255 pro 1890 eingerückte öffentliche Zustellung der Klage (40499) dahin berichtigt, daß es heißen muß, Katharina Gawel, geborene „Widuch“ anstatt Widuck und Martin „Boron“ und Geschwister „Boron“ anstatt Borou.

Gottwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landger chts .“ zu Gleiwiitittzt. Bekanntmachung.

Die Susanna Kollmann, ohne Stand, Ehefrau des Michael Petringer, Tagelöhner, beide zu Ober⸗ dorf, vertreten durch Rechtsanwalt Stroever, klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Gütertrennung. Zur I Verhandlung des Rechtsstreits ist die öffentliche Sitzung der II. Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Metz vom 2. Januar 1891, Vormittags 9 Uhr, bestimmt worden.

Metz, den 28. Oktober 1890.

Der Landgerichts⸗Sekretär: Lichtenthaeler.

42044] Die Ehefrau des Schuhmachers Friedrich Simon zu Lützel⸗Koblenz, Rosalie, geb. Hartmann, ohne Gewerbe, Wittwe von Peter Josef Arent zu Lützel⸗ Koblenz, vertreten durch Rechtsanwalt Graeff II., klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Güter⸗ trennung. Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 23. Dezember 1890, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der I. Civilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Koblenz anberaumt. kreuer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[119202l.

42045] 8—

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts I. Civilkammer zu Koblenz vom 30. Sep⸗ tember 1890 wurde die zwischen den Cheleuten Karl Andernach, Kaufmann, und Maärgareths. geb. Kranz, ohne Gewerbe, Beide in Koblenz wohnend, be⸗ standene eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt, an deren Stelle völlige Gütertrennung aus⸗ gesprochen und die Parteien zur Ausemandersfhung und Liquidation vor den Königlichen Notar eyer zu Koblenz verwiesen.

Breuer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

14187022 Bekanntmachung.

In Gemäßheit des §. 24 der echtsanwaltsordnung vom 1. Leßhc wird andurch bekannt gemacht, daß die Eintragung des Heren Rechtemnwalten 1v. Schmalz in Annaberg, nachdem derse Ok⸗ sümn 1880 Kn der Anwaltsliste des hiesi⸗ gen Amtsgerichts gelöscht worden ist.

Annaberg, den 24. Oktober 1890.

Krause, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts IX.

Das Königl. Sächs. Amtsgericht daselbst. 8 Loeser.

Oeffentlicher Anzeiger.

8⸗Anzeiger.

5. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.

3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

[41672] Auktion. Freitag, den 7. November 1890, 11 Uhr Vormittags, auf dem Hofe des Ingenieur⸗Dienst⸗ gebäudes, Kurfürstenstr. 63/69, Verkauf von: 1 Faß, 1 alten Wanduhr, ca. 66 kg altem Blei, ca. 2168 kg altem Guß⸗ und Schmiede⸗ Eisen bezw. altem Stahl, ca. 38 kg altem Glas, ca. 8 kg altem Messing, ca. 147 kg altem Zink und ca. 312 kg alten Zeitungen öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung.

Gegenstände ꝛc. vor der Auktion und am 6. n. M. von 9 Uhr bis 3 Uhr ebendaselbst anzusehen.

Berlin, den 27. Oktober 1890.

Königliche Depot⸗ und Kassen⸗Verwaltung

des Ingenieur⸗Komitees. [41874]

Die Lieferung von 3476 Bettlaken, 3419 Decken⸗ bezügen 3359 Keilkissenbezügen und 1105 wasser⸗ dichten Leinenbeuteln zum Umhängen wird hiermit ausgeschrieben und ist Termin zur Eröffnung der Angebote auf den 19. November d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, im Materialien⸗Büreau hier⸗ selbst, Löberstraße 32, angesetzt. b

Der Ausschreibung liegen die durch die Regierungs⸗ Amtsblätter bekannt gegebenen Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen vom 17. Juli 1885 zu Grunde.

Die Bedingungen und Angebotsformulare können hier eingesehen und gegen portofreie Einsendung von 30 durch uns bezogen werden. 8

Zuschlagsfrist 4 Wochen.

Erfurt, den 24. Oktober 1890.

Materialien⸗Büreau der Königlichen Eisenbahn⸗Direktion.

4) Verloosung, Zinszahlung ꝛc. von öffentlichen Papieren. [12454] Bekanntmachung.

Von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 16 Oktober 1874 ausgegebenen Kreisanleihe⸗ scheinen des Niederbarnimer Kreises d. d. Berlin, den 1. Oktober 1875 sind zur Tilgung im laufenden Jahre ausgeloost die Anleihescheine:

Litt. A Nr. 72 104 137 182 über je 300 ℳ,

Litt. B. Nr. 27 57 77 über je 600 ℳ,

Litt. C. Nr. 31 45 über je 1500 ℳ, ferner von den auf Grund des Allerhöchsten Privi⸗ legiums vom 25. Juni 1879 ausgegebenen Kreis⸗ anleihescheinen d. d. Berlin, den 1. Oktober 1879 die Anleihescheine:

Litt. A. Nr. 16 über 2000 ℳ,

Litt. B. Nr. 63 101 über je 1000 ℳ,

Litt. C. Nr. 348 369 391 401 über je 500 ℳ,

Litt. D. Nr. 615 über 200 ℳ, 3 schließlich von den auf Grund des Allerhöchsten Pri⸗ vilegiums vom 20. April 1881 ausgegebenen Kreis⸗ anleihescheinen d. d. Berlin, den 1. Juli 1881 die Anleibescheine:

Litt. A. Nr. 69 über 2000 ℳ,

Litt. B. Nr. 311 344 354 380 409 über je

1000 ℳ,

Litt. C. Nr. 495 504 543 608 über je 500 ℳ,

Litt. D. Nr. 768 839 888 929 984 1011 1114 1131 1193 1250 über je 200

Die Inhaber werden aufgefordert, diese Anleihe⸗ scheine unter Rückgabe derselben und der noch nicht fällig gewordenen Zinsscheine und der Anweisungen

zu den Kreisanleihescheinen am 2. Januar 1891

bei der Niederbarnimer Kreis⸗Kommnunalkasse in Berlin, SW. Kochstraße 24, einzulösen.

Ueber diesen Tag hinaus erfolgt keine weitere Verzinsung. Die Einlösung kann auch schon am 22., 23., 24. und 29. Dezember d. J. erfolgen.

Rückständig sind: Einlösungstermin 2. Januar 1889: Anleihe⸗ schein de 1875 Litt. A. Nr. 207 und 218 über je 300

Einlösungstermin 2. Januar 1890: Anlesbeschein de 1879 Litt. C. Nr. 228 über 500 ℳ, Anleiheschein de 1881 Litt. C. Nr. 640 und 717 über je 500

Berlin, den 5. Mai 1890.

Für die Chausseeban⸗Kommission: Der Landrath, Geheime Regierungs⸗Rath Scharnweber. 3

(12099) Bekanntmachung.

Am 1. Januar 1891 kommen die nachstehend bezeichneten v Kreis⸗Anleihe⸗

heine zur Amortisation: sche A. erster Ausgabe: Nr. 6 und 8 über je 1500 Nr. 41 und 42 über je 600 ℳ, Nr. 133 über 300 ℳ;

B. zweiter Ausgabe: Litt. A. Nr. 49 und 100 über je 1000 ℳ, Litt. B. Nr. 2 und 222 über je 500 ℳ; B.

Litt. A Litt. B Litt. C.

C. dritter Ausgabe:

Litt. B. Nr. 50 über 1000 ℳ,

Litt. C. Nr. 70 über 500 ℳ,

Litt. D. Nr. 1 und 76 über je 200

Die Inhaber dieser Anleihescheine werden zuf. gefordert, solche vom 1. Januar 1891 ab mit den noch nicht fälligen Zinsscheinen und Anweisungen bei der hiesigen Kreis⸗Kommunal⸗Kasse vor⸗

ulegen und den Geldbetrag in Empfang zu nehmen. 1 erzinsung hört mit dem 31. Dezember d. J. auf.

Die inemünde, den 13. Mai 1890. Der Kreis Ausschuß

Usedom⸗Wollin’er Kreises. Graf von Schwerin.

6. Berufs⸗Genossenschaften. 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. 8. Wochen⸗Ausweise der deutschen Zettelbanken. 9. Verschiedene Bekanntmachungen.

[15198) Bekanntmachung. Nach Vorschrift der Tilgungsplöns sind zur Ein⸗ ziehung im Rechnungsjahre 1890/91. ausgeloost worden: 1) von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegii 9. Juni 1880 1r vom 18. Dezember 1882 ausgefertigten, zu

folge Allerhöchster Ordre vom 4. Juli 1888 auf 3 ½ % herabgesetzten Anleihescheinen der Gemeinde Rixdorf Ausgabe II. 1 a. von dem Buchstaben A über 200 die Nummern: 5 27 109 113 209 210 213 214 217 229 293 320 365 450 502 503 516 542 669 678 683 690 694 727 754 755 797 801 814 826 847 856 936 938 940 943 991 1101 1102, b. von dem Buchstaben B über 500 die Nummern: 58 87 107 168 217 371 447 481 496 503 525 543 551 721 774,

2) von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegii vom 19. November 1883 ausgefertigten, zufolge Allerhöchster Ordre vom 4. Juli 1888 auf 3 ½ % herabgesetzten Anleihescheinen der Ge⸗ meinde Rixdorf

Ausgabe III. a. von dem Buchstaben A über 500 die Nummern: 14 32 75 129, b. von dem Buchstaben B über 200 die Nummern: 8 28 36 88 98 159 197 235 315.

Die Inhaber werden aufgefordert, die ausgeloosten Anleihescheine nebst den nach dem 2. Januar 1891 fällig werdenden Zinsscheinen und den hierzu ge⸗ hörigen Zinsschein⸗Anweisungen vom 2. Januar 1891 ab bei der Teltow'er Kreis⸗Kommunal⸗Kasse, Berlin W., Körnerstraße 24, einzureichen und den Nennwerth der Anleihescheine dafür in Empfang zu nehmen.

Mit dem 1. Januar 1891 hört die Verzinsung

der ausgeloosten Anleihescheine auf.

Für fehlende Zinsscheine wird deren Werthbetrag

vom Kapital abgezogen.

Rückständig sind:

für 2. Januar 1890 Ausgabe II Buchstab

Rixdorf, den 2. Juni 1890.

8 Der Gemeinde⸗Vorstand.

Boddin.

[16114] Bekanntmachung.

Folgende heute ausgelooste Anleihescheine de

Stadt Oranienburg de 1880 I. ve. vah

Buchstabe A. zu 500 Nr. 36 und 88, Buchstabe B. zu 200 Nr. 50 162 180 219

335 369 378 462 542 und 664,

Buchstabe C zu 100 Nr. 30 und 89

werden zum 2. Jannar 1891 hiermit ihren In⸗

habern gekündigt.

Ueber diesen Termin hinaus erfolgt eine Ver

zinsung derselben nicht. Die genannten Anleihe⸗

scheine sind nebst den dazu gehörigen, nach dem

2. Januar 1891 fällig werdenden Zinsscheinen und

nebst Zinserneuerungsscheinen in kursfähigem Zu⸗

stande zur Einlösung an die hiesige Kämmerei⸗

Kasse abzuliefern. Für die etwa fehlenden Zinsscheine wird der Be⸗

trag vom Ablösungskapitale abgezogen.

Oranienburg, den 6. Juni 1890. Der Magistrat. Petersson.

8

[13149] Henenees h Von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 14. August 1882 ausgefertigten Anleihe⸗ scheinen der Stadt Zossen sind nach Vorschrift des Tilgungsplanes zur Einziehung im Jahre 1891 ausgelvost worden:

a) Von dem Buchstaben A. über je 500 die Nummern 54 127 134 165 185 272 278 326.

d) Von dem Buchstaben B. über je 200 die Nummern 142 154 180 269 291 299.

Die Inhaber werden aufgefordert, die ausgeloosten Stadtanleihescheine nebst den noch nicht fällig ge⸗ wordenen Zinsscheinen und den hierzu gehörigen Zinsschein⸗Anweisungen vom 1. Jannar 1891 ab an unsere Kämmerei⸗Kasse einzureichen und den Nennwerth der Anleihescheine dafür in Empfang zu nehmen.

Mit dem 1. Januar 1891 ab hört die Verzinsung der ausgeloosten Anleihescheine auf. Für fehlende

insscheine wird deren Werthbetrag vom Kapital. abgezogen. 1“““

Zossen, den 24. Mai 1890. .

8 Der Magistrat. Regener.

[19124] Bekanntmachung. 1 Von den in Gemäͤßheit des Allerhöchsten Privi⸗ legiums vom 8. April 1885 ausgegebenen Anleihe⸗ scheinen der Stadtgemeinde Linden vom 1. Juli 1885 werden in Gemäßheit stattgehabter Aus⸗ loosung die folgenden Stücke zur Rückzahlung der darin verbrieften Kapitalbeträge zum 1. Januar

1891 gekündigt: Buchstabe A. Nr. 15 über .2000 129 und 217 über je 1000

Buchstabe B. Nr. 295 und 300 über je 500

Buchstabe C. Nr. Buchstat⸗ D. Nr. 531, 639, 777 und 88 809 über je

Vom 1. Januccr 1891 ab hört die Verzinsung der vorstehend bezeichneten Stücke auf. Linden, den 24. Juni 1890. Der Magistra Lichtenberg.

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