Mannigfaltiges. Der Wohlthätigkeitsbazar zum Besten der Stadt⸗
mission ist heute in den Parterresälen des Herrenhauses er⸗
öffnet worden. Veranstaltet ist der Bazar vom Hülfsverein des Westens und Südwestens, dessen Mitglie der allvierzehntägig sich ver⸗ sammeln, um Armensachen anzufertigen, die vor Allem auch den zahl⸗ reichen Nothleidenden der armen Markusg emeinde zu Gute kommen.
Der Bazar ist reich ausgestattet.
Gemeindeschulgrundstück, Mühlenstraße 50, zu ertheilen. Das spezielle Projekt dieser Badeanstalt ist bereits vom Magistrat im Wesentlichen genehmigt worden, sodaß nach Zustimmung Seitens der Stadtver⸗ ordneten⸗Versammlung und nach Ertheilung der Konzession mit dem Bau begonnen werden wird.
Am 2. November, dem 30. Jahrestage des Unterganges der Kriegskorvette Amazone“, war, wie die „Voss Ztg.“ mittheilt. das Denkmal beim Invalidenhause von dem Verein ehemaliger Matcosen der Kaiserlichen Marine und vom Potsdamer Verein der Kaiserlichen Marine mit Kränzen geschmückt worden.
In der Notiz über die Einweihung des Thurmes der Pauls⸗ kirche in der gestrigen Nummer d. Bl. muß es statt „in Moabit“ heißen: auf dem Gesundbrunnen.
Potsdam. Der neue Kaiserliche Wartesalon auf dem Bahnhof in Potsdam wird jetzt, der „Germ.“ zufolge, nachdem Se. Majestät der König der Belgier, für den er vorübergehend ein⸗ gerichtet worden war, abgereist ist, endgültig fertig gestellt. Die Um⸗ bauten werden indeß noch eine geraume Zeit erfordern.
Potsdam. Der „Voss. Ztg.“ wird geschrieben: Der größte Soldat der deutschen Armee war seit Jahren der Hauptmann von Plüskow vom 1. Garde⸗Regiment zu Potsdam. Seit einigen Tagen hat sich dies geändert, denn bei der Leib⸗Compagnie des 1 Garde⸗Regiments z. F. ist eiin Freiwilliger eingetreten, welcher be⸗ deutend größer ist als Hauptmann von Plüskow. Während Letzterer 2,05 m mißt, ist der neue Freiwillige, ein Rheinländer, 2,25 m groß. Seit dem Jahre 1850 hat das 1. Garde⸗Regiment niemals wieder einen solchen großen Soldaten gehabt. Damals war es ein gelernter Förster, welcher, nach altem Maß, die Größe von 26 Zoll hatte. Der Mann starb noch während seiner Dienstzeit an der Schwindsucht.
Ober⸗Barnim, 2. November. Eine wichtige Neuerung soll, laut Mittheilung hiesiger Blätter, versuchsweise im Finowkanal erprobt werden. Man will die Fortbewegung von Kähnen und Floßhölzern u dergl. durch elektrische Kraft bewerk⸗ stelligen. Eine Magdeburger Firma hat die Erlaubniß erhalten, auf 2b feen des Finowk anals die dazu erforderlichen Einrichtun⸗ gen zu treffen.
Schleusingen. Auf dem Bahnhof zu Schleusingen explo⸗ dirte, der „Nat.⸗Ztg’“ zufolge, der Dampfkessel 6 Lokomotive. Das Bahnhofsgebäude wurde erheblich beschädigt. Einige Personen wurden verwundet, Niemand getödtet.
Köln, 31. Oktober. Der Wettbewerb um das hiesige Kaiser Wilhelm⸗Denkmal hat, wie die „N. A. Z.“ erfährt, ob⸗ wohl den Bildhauern Anders⸗Berlin und Albermann⸗Köln Preise zuerkannt worden sind, doch zu keinem entscheidenden Er⸗ gebniß geführt. Das Denkmal⸗Comité hat beschlossen, die beiden genannten Bildhauer einzuladen, neue Modelle in ein Viertel
sprechenden Entwurf zu erlangen, nicht zum Ziele führen sollte, dürfte ein engerer Wettbewerb zwischen namhaften Künstlern ausgeschrieben
werden. Das Comité verfügt über Geldmittel in d 2 275 000 ℳ g el in der Höhe von
Nürnberg, 3. November. „W. T. B.“ meldet: Auf dem hiesigen Ostbahnhof ist heute Vormittag 10 ½ Uhr ein Rangirzug in Folge falscher Weichenstellung entgleist. Der Lokomotiv⸗ führer und der Stationsdiener sind getödtet, der Heizer ist schwer verwundet. Die Verkehrsstörung ist inzwischen bereits wieder gehoben. Der Schaden an Betriebsmaterial wird auf 15 000 ℳ angegeben. Der schuldtragende Weichensteller ist verhastet.
Mannheim, 31. Oktober. Ein Prachtbau ist heute Vor⸗
mittag 10 Uhr der Oeffentlichkeit übergeben worden, nämlich die neue Neckarbrücke, welche an Stelle der ehemaligen Kettenbrücke erbaut wurde. Die neue Brücke, deren auf zwei mächtigen Strom⸗ pfeilern ruhender Oberbau vollständig aus Eisen besteht, ist zwar noch nicht fertiggestellt, indem ihre dekorative Ausstattung, wie man der
„Straßb. Post schreibt, noch stattzufinden hat, jedoch macht sie jetzt schon einen imposanten Eindruck. Am 9. September nächsten Jahres muß die Brücke vollständig ausgebaut sein, da an diesem Tage, dem Geburtstage des Großherzogs, voraussichtlich unter dessen An⸗ wesenheit die Einweihung der Brücke stattfinden soll. Ueber die Brücke führen sowohl die Geleise der Trambahn, als auch diejenigen der Mannheim⸗Weinheimer Nebenbahn. Die gestern und die vorher⸗ gehenden Tage stattgefundenen Belastungsproben haben ein überaus günstiges Resultat ergeben. Gestern ging als letzte Belastungsprobe ein mit 10 Pferden bespannter und mit 400 Centnern Schienen be⸗
natürlicher Größe zu liefern. Falls auch dieser Versuch, einen ent⸗
ladener Transporteur über die Brücke.
Ostende, 2. November. Ueber den in Nr. 261 d. Bl. ge⸗ meldeten Untergang einer deutschen Brigg in der Nähe von Oost⸗Duinkerke wird der „Köln. Ztg.“ von Nieuport aus ge⸗ schrieben: Am Nachmittag des 18. Oktober, an welchem an unsern Küsten ein entsetzlicher Sturm herrschte, kam hier eine Brigg in Sicht, deren Kampf mit den entfesselten Elementen die Küstenwächter bis zum Einbruch der Dunkelheit verfolgen konnten. Gegen 7 Uhr kündigten Nothfeuer der Rettungsstation die Gefahr an. Fünfmal wurde der Versuch gemacht, ein Rettungs⸗ boot in See zu seßen, aber jedesmal wurde das Boot wie ein Federball an die Küste zurückgeworfen. Nach 8 ½ Uhr war kein Nothsignal mehr zu sehen. Das Schiff war die deutsche Brigg „Elise“, von Swansea (Wales) mit einer Ladung von 400 t Kohlen nach Stettin unterwegs. In der Nähe von Wesly wurde das Fahr⸗ zeug von einer heftigen Strömung erfaßt und rückrärts geworfen, dann aber sachte der Küste zugetrieben. Als der Kapitän dies merkte, befahl er sämmtliche acht Matrosen in die Raaen, um die Segel zu bergen. Kaum aber hatten die Mannschaften den Mast erstiegen, als dieser brach und mit den Seeleuten ins Meer stürzte. Alle Matrosen fanden in den Fluthen ihren Tod; das Schiff aber, an dessen Bord sich nur noch der Kapitän und der Steuermanns⸗ gehülfe befand, legte sich auf die Seite und wurde leck. Der Gehülfe gab das von der Küste aus bemerkte Nothsignal; kurz nachher jedoch strandete die Brigg auf einer Sandbank gegenüber den Dünen von Oost⸗Duinkerke. Als der Kapitän um Mitternacht noch einmal in seine Kabine treten wollte, fand er sie voll Wasser. Die einzige Hoffnung unter diesen Verhältnissen boten den beiden Schiffbrüchigen noch die Schwimmgürtel. Der Kapitän legte sich und seinem Ge⸗ fährten einen solchen an. Als aber der Steuermannsgehülfe erklärte, nicht schwimmen zu können, beschloß der Kapitän, sich und seinen Ge⸗ nossen an eine Schiffsplanke zu befestigen und sich dann den tobenden Wogen anzuvertrauen. Um 2 Uhr Morgens versank die Brigg und die beiden Seeleute wurden mit der Planke fortgetrieben. In⸗ zwischen verdoppelte sich der Sturm, während der Kapitän mit über⸗ menschlicher Anstrengung sich und seinen Leidensgefährten, von dem er sich nicht trennen wollte noch konnte, zu retten suchte. End⸗ lich gegen 4 Uhr früh vernahmen zwei Fischer aus Groenendyck in
der Nähe der Küste menschliches Wimmern. Beherzt wagten die wackern Leute, Vater und Sohn, mit eigener Sbensgefabe ins soh die wo sie alsbald die Planke mit den Schiffbrüchigen entdeckten. Es een den Rettern, die beiden zu landen, aber der Steuermanns⸗ gehülfe war bereits todt, während der Kapitän noch athmete. Er wurde sofori in eine Herberge an der Straße nach Oost⸗Duinkerke gebracht, wo er noch den Verlauf des Schiffbruchs erzählen konnte, aber trotz der sorgfältigsten Pflege gleichfalls starb. Der brave Kapitän hieß Gustav Steinhorgen und war aus Wismar.
Konstantinopel, 3. November. Der neue Bahnhof der Orientbahnen ist heute in Anwesenheit des Adjutanten des Sultans, der Minister des Innern und der öffentlichen Arbeiten sowie 38 ö Botschafters Barons von Calice feierlich eröffnet
orden.
New⸗York. Nach dem „Moniteur Industriel“ wird beabsichtigt, die beiden Städte New⸗York und Chicago durch eine Kchticgt post zu verbinden. Zu diesem Zweck hat man einige vorläufige Ver⸗ suche angestellt mit einem Rohre von 305 m Länge und 1 m Durch⸗ messer. Man hat gefunden, daß man ohne Schwierigkeit einem zu befördernden Postkollo im Gesammtgewicht von 340 kg eine Ge⸗ schwindigkeit von 250 km in der Stunde geben kann. Das Rohr besteht aus Stücken von 1,5 m Länge, die aus homogenem Eisenblech von 8 mm Dicke gebildet sind. Die Verbindungen sind mit gußeisernen Ringen umgeben, „die zugleich dazu dienen, das Rohr vor jeder Verbiegung zu schützen. Die Büchsen, in denen die Packete befördert werden, haben nicht wie sonst bei städtischen Rohrpostanlagen die Cylinderform, sondern die Form einer Kugel, deren beide ungleiche Theile durch Schrauben fest verbunden werden. Am Aegquator ist die Kugel ein wenig ausgekehlt, entsprechend einer Stahlbande von 10 em Breite und 1 cm Dicke, welche am Boden der Röhre in ihrer Längsrichtung angebracht ist und die Schiene bildet auf welcher die Kugeln rollen. Nach den angestellten Versuchen ist die aufzuwen⸗ dende Energie erheblich geringer, als bei dem gewöhnlichen System; ferner sind auch die Kosten der Einrichtung ge⸗ ringer, insbesondere wenn man die zu erwartenden Mehr⸗ leistungen in Betracht zieht. Aus den mitgetheilten Zahlen ergiebt sich für die Rotation der Kugel eine Geschwindigkeit von 22,5 Um⸗ drehungen per Sekunde. Bei einer solchen Umdrehungsgeschwindigkeit wird aber die geringste Ungleichheit in der Ladung in Folge der Cen⸗ trifugalkraft sehr kräftige Stöße der Kugeln gegen die Rohrwände und somit eine viel größere Abnutzung verursachen wie diejenige, welche das einfache Gleiten bei dem gewöhnlichen System zur Folge hat. In Fachkreisen hält man es deshalb für unumgänglich noth⸗ wendig, die angewendete Anordnung durch Anbringung einer zweiten
leitschiene im oberen Theile des Rohres zu vervollständigen.
New⸗York. Ueber den in Nr. 264 des „R.⸗ u. St.⸗Anz.“ g meldeten Zusammenstoß des Dampfers „Vizcaya“ mit dem Schooner „Cornelius Hargraves“ erfährt die „A. C.“: Als Reiseziel hatte das Schiff Havanna, Santiago de Cuba, Colon und andere Häsen Mittel⸗Amerikas. Der Kapitän war einer der er⸗ fabrensten Offiziere der Gesellschaft, während das Schiff für völlig seetüchtig galt, da es erst kürzlich renovirt worden war. Die „Vizcaya“ hatte 116 Fahrgäste, 10 Männer, 2 Frauen, 4 Kinder, sämmtlich Spanier an Bord, die alle in den Fluthen um⸗ gekommen sind. Unter den Verunglückten befindet sich Senho Calvo, ein cubanischer Millionär, mit seiner Frau und zwe Töchtern. Der Zusammenstoß erfolgte um 8 Uhr Abends, sech Meilen von dem Bargenat⸗Leuchtthurm an der Küste von New⸗Jersey. Das Schiff, mit dem der Dampfer zusammengerieth, war ein vier⸗ mastiger Schooner. Beide Fahrzeuge waren innerhalb fünf Minuten untergegangen. Die einzigen Geretteten der „Vizcaya“ sind der erste und zweite Offizier, ein Ingenieur, der Schiffsarzt und acht Matrosen, die sich in die Masten des Schiffes flüchteten und von dort vom Dampfer „Humboldt“ am 21. Oktober Morgens erlöst wurden. Der „Humboldt“ brachte die erste Nachricht von der Katastrophe.
1. Steckbriefe und Ebüüüeche
2. Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.
5. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 6. Berufs⸗Genossenschaften. L
7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften.
3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
4. Verloosung, Zinszahlung ꝛc. von öffentlichen Papieren.
Oeffentlicher Anzeiger.
1) Steckbriefe uund Untersuchungs⸗Sachen.
[42545] Bekanntmachung.
Durch Beschluß der Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern i./ Els. vom 30. Oktober 1890 wurde das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen der nachbenannten der Verletzung der Wehrpflicht angeklagten Personen beschlagnahmt, nämlich:
1) Fischer, Adolf, geboren am 22. Oktober 1868
er, August Adolf, geb 17. Mä 1868 k1 Alberschweiler,
1 mmermann, Alkfred, geb 1. Ok⸗
vbs Pegs zu Alhersoweiher 11““ roph, Josef Moritz, geboren am 3. Ok⸗ tober 1868 zu Albesschweilens ““
5) Meyer, Franz, geboren am 10. Februar 1868
zu Altlischheim,
nuar 1868 zu
6) Dastillon, Emil, geboren am 7. April 1868 zu Arzweiler, 7) Fixaris, Florenz, geboren am 22. Juni 1868 zu Arzweiler, 8) Moser, Adam, geboren am 24. Dezember 1868 u esliagen ugustin, Anton, geb 1. e hetzeter. „ geboren am 1. August 1868 Zorn, Honoré August, 3 28 dner 1 gust, geboren am 22. Oktober entz nton, geboren am 14. 868 zu Dagsburg, “ 12) 11 Ludwig, geboren am 18. Ja⸗ agsburg, 13) Jacob, Georg, geboren am 21. November 868 zu Dagsburg, 14) Lambour, Leo, geboren am 27. April 1868 Dagsburg, 15) Lerch, Anton, geboren am 6. Oktober 1868 n Hagsburg, Lingenheld, Josef, 86 un Seagsburg, fe ngenheld, Eduard, geb 30. No⸗ F1 geboren am 30. No 18) Pett, August, geboren am 20. Nopember 1868 u Dagsburg, 19) Reibel, Victor, 888 n Dagsburg, 8 immermann, Josef, geb 8 1838 Baccdure „Josef, geboren am 27. Februar Zimmermann loren Nha 88 8 “ z Karl, geboren am Hondolf, anislaus, 9 t Hangehban us, geboren am 7. Mai 23 anot, Eduard Johan “ J8s 8n Iigedage⸗ Josef, geboren am oiro osef Anton, gebo a enger 1863 8 IE 2orm e. .. 25) Cabocel, Nicolaus, gebo 1 868 zu Fraquelfing, 1“
geboren am 11. Januar
geboren am 12. Dezember
26) Diendonne, Karl Emil, geboren am 17. Fe⸗ bruar 1868 zu Freiburg,
27) Baltzer, Jacob, geboren am 28. April 1868 zu Garburg,
28) Fröliger, August Bernhard, geboren am 11. März 1868 zu Garburg,
29) Magrum, Eusebius, geboren am 20. Juni 1868 zu Garburg,
30) Meyer, Leo, 1868 zu Garburg,
31) Schmitt, Karl, geboren am 2. August 1868 bEb’ 8, Joh
32) Gerard, Johann Baptist, geboren am 6. Juni 1868 zu Haarberg, B 8
33) Meyer, Peter, geboren am 11. April 1868 zu Harzweiler,
34) Schmitt, Johann Baptist, 15. Januar 1868 zu Harzweiler,
35) Chevrier, Florenz, geboren am 23. März 1868 zu Haselburg,
36) Habermacher, Anton, geboren am 8. Oktober 1868 zu Haselburg,
37) Herringer, vember 1868 zu
38) Girard, 1868 zu Heringen,
39) Demanjen, Martin, geboren am 21. Mai 1868 zu Hof,
40) Denner, Franz, geboren am 23. August 1868
zu Hof, 1 41) Gnebel, Ludwig, geboren am 15. Juni 1868
zu Hof,
42) Fourer, August, geboren am 30. Juli 1868 zu Hommartingen,
43) Müller, Nicolaus, geboren am 12. Septem⸗ ber 1868 zu Kappel,
44) Soubrouillard, Ludwig, geboren am 29. Ja⸗ nuar 1868 zu Kappel,
45) Hensi, Josef Eduard, geboren am 17. August 1868 zu Kirchberg,
46) Marchal, August Alexander, geboren am 28. Januar 1868 zu Landingen,
47) Beter, Florenz, geboren am 23. Dezember 1868 zu Lascemborn,
48) Bonlanger, Arsene Desire, 3. Dezember 1868 zu Lascemborn, 49) Boulanger, Josef, geboren am 26. Februar 1868 zu Lascemborn,
50) Fickinger, Constantin, geboren am 4. Februar 1868 zu Lascemborn,
51) Findris, Lucian, geboren am 27. April 1868 zu Lascemborn,
52) Frank, Paul, geboren am 20. November
868 zu Lascemborn,
53) Galet, August, geboren am 3. März 1868 zu Lascemborn,
54) Maire, Josef, geboren am 5. Juni 1868 zu Lascemborn,
geboren am 24. September
geboren am
Ludwig, geboren am 7. No⸗ einrichsdorf,
nton, geboren am 24. Januar
geboren am
55) Remy, Justin, geboren am 29. Juni 1868 zu Lascemborn,
56) Jaecquel, Prosper Sebastian, geboren am
25. Juni 1868 zu Lörchingen,
57) Marchal, Ludwig, geboren am 26. Dezember 1868 zu Lörchingen,
58) Reuac, Ferdinand Constant, geboren «m 25. Januar 1868 zu Lörchingen,
59) Baumgarten, Georg Eugen, geboren am 9. Juni 1868 zu Lützelburg,
60) Gabriel, Josef, geboren am 30. Juni 1868 zu Lützelburg,
61) Müller, Michel, geboren am 4. März 1868 zu Lützelburg,
62) Wittmann, Eugen, geboren am 17. März 1868 zu Lützelburg,
63) Pernot, Cölestin, geboren am 4. Juli 1868. zu Metairies,
64) Pernot, August, geboren am 16. November 1868 zu Metairies,
65) Voinson, Josef, geboren am 22. Oktober 1868 zu Metairies,
66) Berg, Eugen, geboren am 16. März 1868 zu Mittersheim,
67) Wies, Karl, geboren am 17. Mai 1868 zu Niederstinzel,
68) Blusson, Josef Theophil, 29, ngas 1s zu Hiephng⸗ B
oth, Georg Hippolyt, geboren am 9. April
1868 zu Niederweiler, 8
70) Bossert, Ludwig, geboren am 1. Dezember 1868 zu Pfalzburg,
71) Chantrein, Heinrich, geboren am 10. De⸗ zember 1868 zu Dreihäuser,
72) Dené, Valentin, geboren am 3. April 1868 zu Dreihäuser,
73) Latzer, Michel, geboren am 28. Mai 1868 zu Pfalzburg,
74) Metz, Valentin, geboren am 30. Januar 1868 zu Dreihäuser,
75) Moser, Ernst Josef, geboren am 30. März 1868 zu Pfalzburg, 76) Schöpfer, 1868 zu Pfalzburg,
77) Spitz, Victor, geboren am 23. Januar 1868 zu Dreihäuser,
78) Spitz, Victor, geboren am 24. August 1868 zu Pfalzburg,
79) Steimer, Anton, geboren am 27. August 1868 zu St. Louis,
80) Rittimann, Peter, geboren am 11. April 1868 zu Rieding,
81) Noöl, Ludwig Felix, geboren am 8. November 1868 zu Rixingen, .
82) Viard, Julius, geboren am 20. April 1868. zu Rodt,
83) Blaising, Remi, geboren am 12. Mai 1868 zu Rommelfingen,
84) Thiriet, Franz, geboren am 24. Februar 1888 zn b,I.en en, st, geb 10. 2
onquet, August, geboren am 10. August
1868 zu St. Qutrin, gufß
geboren am
Julius, geboren am 18. April
8. Wochen⸗Ausweise der deutschen Zettelbanken. 9. Verschiedene Bekanntmachungen.
86) Bour, A 1868 zu St. Qutrin,
87) Jaxel, August Franz, geboren am 31. Ja⸗ nuar 1868 zu St. Quirin,
88) Miton, Arthur, geboren am 23. August 1868 zu St. Quitrin,
89) Saintève, Edmund, geboren am 1. August 1868 zu St. Quirin,
90) Simon, Josef Emil, geboren am 16. Fe⸗ bruar 1868 zu St. Qutrin,
91) Tis, Alexander, geboren am 7. Mai 1868 zu St. Qutrin,
92) Fixe, Peter, geboren am 10. September 1868 zu Walscheid,
93) Harley, Johann Baptist, geboren am 9. Juli 1868 zu Walscheid,
94) Keltz, August, geboren am 31. August 1868 zu Walscheid,
95) Kribs, Florenz, geboren am 9. November 1868 zu Walscheid,
96) Röhr, Josef, geboren am 12. Dezember 189) 38 . — sius I 1
olle, Blasius Josef, geboren am 16. Juli
1868 zu Walscheid, sef, g 8
98) Frederique, Julian, geboren am 11. Sep⸗ tember 1868 zu Waspersweiler,
99) Qugquel, Emil, geboren am 23. Dezember 1868 zu Waspersweiler,
100) Cler, Anton, geboren am 30. Janunr 1868 zu Wilsberg, 8
101) Decker, Josef, geboren am 3. November 1868 zu Wilsberg,
102) Leyendecker, Franz, geboren am 5. August 1868 zu Wilsberg,
103) Turing, Jacob, geboren am 16. Januar 1868 zu Wilsberg,
104) Schroeder, Johann Adam, geboren am 11. Juni 1868 zu Zillingen,
105) Steuer, Georg, geboren am 23. Februar 1868 zu Zillingen, 8
106) Loux, Johann Baptist, geboren am 31. Ja⸗ nuar 1868 zu Zittersdorf,
107) Collin, Josef, geboren am 4. Oktober 1868 zu Essesdorf, 8
108) Beck, Johann Franz, geboren am 18. Okto⸗ ber 1868 zu Lascemborn,
109) Schmitt, Nicolaus, geboren am 2. Januar 1868 zu Finstingen
110) Boyette, August, geboren am 1. September 1868 zu Heming, 68
111) Scheid, Victor, geboren am 22. Juli 18 zu Hültenhausen, 3
alle zuletzt im Deutschen Reiche in ihrem Geburts⸗ ort wohnhaft gewesen.
Zabern i./E, den 31. Oktober 1890. Der Kaiserliche Erste Staatsanwa
6
ugust Josef, geboren am 10. Mai
No.
3 weite Be ila ge
—
s⸗-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anz
“
Berlin, Dienstag,
1. Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen. 2 Zwangsvollstreckungen, 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Verloosung, Zinszahlung ꝛc. von öffentlichen Papieren.
ufgebote, Vorladungen u. dergl.
Oeffentlicher
1) Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen.
42544 1 In d. Strafsache gegen den Musketier Alois
Münck der 9. Comp. 6. Rheinischen Infanterie⸗ Regiments Nr. 68, geboren am 3. Januar 1868 zu Wintzenheim Kreis Colmar, Ansetzer, zuletzt in Mülhausen wohnend, wegen Fahnenflucht, wird, da der Angeschuldigte Münck des ergehens gegen §. 69 des Militär⸗Strafgesetzbuchs beschuldigt ist, auf Grund der 6§. 480, 325, 326 der Strafprozeß⸗ ordnung und §. 246 M⸗.St.⸗G.⸗O. zur Deckung der den Angeschuldigten möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten des Verfahrens das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des Ange⸗ schuldigten bis zu dem Betrage von 3000 ℳ mit
eschlag belegt. 1 Bacchlas antgs wird die Veröffentlichung dieser Be⸗ schlagnahme außer im Deutschen Reichs⸗Anzeiger in der Neuen Mülhauser Zeitung angeordnet.
Mülhausen, den 17. Oktober 1890.
Kaiserliches Landgericht, Strafkammer. Rummel. Hoppe. Baeßler.
8 Zur Beglaubigung:
Der Landgerichtssekretär. (L. 8S.) Heckelmann.
2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.
[425671 Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von der Königstadt Band 81 Nr. 4250 auf den Namen des Schlächtermeisters Friedrich Hanse, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher zu
erlin, zuletzt zu Hamburg wohnhaft, eingetragene, in der Memelerstraße Nr. 59 a belegene Grundstück am 16. Januar 1891, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht — an Gerichtsstelle — Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel C, part., Saal 36, versteigert werden. Das Grundstück ist mit 4110 ℳ Nutzungswerth zur Gebäude⸗ steuer veranlagt. Auszug aus der Steuer⸗ rolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige nengen as und andere das Grund⸗ stück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei, ebenda, lügel D., Zimmer 41, eingesehen werden. Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden An⸗ sprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Fen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden
debungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs⸗
termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge⸗ boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des ge⸗ ringsten Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die be⸗ rücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks — werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 16. Januar 1891, Mittags 1 ½ Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben bezeichnet, verkündet werden.
Berlin, den 25. Oktober 1890.
Königliches Amtsgericht I. Abtbeilung 51.
[42568] Zwangsversteigerung.
„Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen Wim Neh Nieder⸗ barnim Band 11 Nr. 669 auf den Namen der Frau Architekt Martha Sommer, geb. Wedell, hier ein⸗ gersagen in der Fennstraße 34, Ecke Tegelerstraße,
elegene Grundstück am 31. Dezember 1890, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht — an Gerichtsstelle — Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 40, versteigert werden. Das Grundstück ist mit 18 550 ℳ Nutzungs⸗ werth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift ides Grundbuch⸗ blatts, etwaige Abschätzungen und andere das Grund⸗ 88 betreffende Nachweisungen, e besondere
ien können in der Gerichts schreiberei ebenda, Flügel D., Zimmer 41, eingesehen werden.
Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grund⸗ buche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks nicht hervorging, insbesondere derartige
orderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden
ebungen oder Kosten, späte tens im Verst eigerungs⸗ termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge⸗ boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten
Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Ver⸗ theilung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Verstei gerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Ürtheil über die Ertheilung
des Zuschlags wird am 31. Dezember 1890,
Nachmittags 12 ½ Uhr, an Gerichtsstelle, wie
oben bezeichnet, verkündet werden.
Berlin, den 29. Oktober 1890. — Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 52.
[42575]
Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte
nach durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt
gemachtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung des der Wittwe Stülpnagel gehörigen Wohnhauses
Nr. 332 zu Krivitz mit Zubehör Termine
1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regulirung der. Verkaufsbedingungen am Montag, den 26. Januar 1891, Vor⸗ mittags 11 Uhr,
2) zum Ueberbot am Montag, den 16. Fe⸗ bruar 1891, Vormittags 11 Uhr,
3) zur Anmeldung dinglicher Rechte an das Grundstück und an die zur Immobiliar⸗ masse desselben gehörenden Gegenstände am Montag, den 26. Januar 1891, Vor⸗
— 8 11 Uhr,
9 1.“ r. 5 des hiesigen Amtsgerichtsgebäudes
att.
Auslage der Verkaufsbedingungen vom 2. Januar
an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum
Sequester bestellten Kaufmann Ernst Schmidt zu
Krivitz, welcher Kaufliebhabern nach vorgängiger
Anmeldung die Besichtigung des Grundstücks mit
Zubehör gestatten wird.
Krivitz, den 31. Oktober 1890.
Großherzoglich Mecklenburg⸗Schwerinsches 8 Amtsgericht.
[42574] 8 Zum Zwecke der Zwangsversteigerung des am Werder hieselbst belegenen, dem Regimenter Friedrich Scholz gehörigen Gartens Nr. 195 mit dem darauf erbauten Hause, steht zum Verkauf und zur endlichen Regulirung der Verkaufsbedingungen Termin auf Mittwoch, den 14. Januar 1891, Vormittags 11 bezw. 10 ½ Uhr, und zum Ueberbot auf Sonn⸗ abend, den 7. Februar 1891, Vormittags 11 ½ Uhr, und endlich zur Anmeldung aller ding⸗ lichen Ansprüche an das gedachte Grundstück auf Mittwoch, den 14. Januar 1891, Vormit⸗ tags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte an.
enbrandenburg, den 25. Oktober 1890. 8 Großherzogliches Amtsgericht. I.
W. Saur.
[42573] In Sachen, betr. die Zwangsversteigerung des dem Fräulein Frieda Möller gehörigen, hieselbst am Morgenlande belegenen Gartens Nr. 701 B. mit dem darauf erbauten Hause, ist in dem beutigen Liquidationstermine sofort zu Protokoll das Aus⸗ schlußurtheil erlassen und verkündet worden. Solches wird hiedurch gemeinkundig gemacht und zugleich der auf Freitag, den 21. November d. J., Mit⸗ tags 12 Uhr, vor Gericht hier anstehende Ueber⸗ botstermin mit dem Bemerken hiedurch in Erinne⸗ rung gebracht, daß in dem heute abgehaltenen ersten Verkaufstermin ein Gebot nicht abgegeben ist. Neubrandenburg, den 28. Oktober 1890. Großherzogl. Amtsgericht. I.
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1888e8l Aufgebot.
Das Aufgebot von Sparkassenbüchern haben be⸗ antragt:
1) der Pächter Johann Friedrich Wulfers zu Schwarme zugleich als Vertreter seiner minder⸗ jährigen Kinder das Aufgebot des auf den Namen der Anna Adelung aus Wulmstorf lautenden Spar⸗ kassenbuchs Nr. 3142 der Spar⸗ und Leihkasse des vormaligen Amtes Verden,
2) der Drechsler Diedrich Ahlers zu Neddenaver⸗ bergen das Aufgebot des Sparkassenbuchs Nr. 25 851 der Sparkasse der Stadt Verden,
3) das Fräulein Sophie Langelotz zu Verden das Aufgebot des Sparkassenbuchs Nr. 25 341 der Spar⸗ kasse der Stadt Verden. 8
Die Inhaber der betreffenden Sparkassenbücher werden aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 24. April 1891, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗
ebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Spar⸗ dassenbücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der letzteren erfolgen wird.
Verden, den 10. Oktober 1890. 8
Königliches Amtsgericht. III.
42562 Aufgebot.
Bin girna Wilhelm Danscher in Erfurt, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Ziegner zu Schwelm, hat das Aufgebot des ihr angeblich abhanden ge⸗ kommenen Wechsels über 150 ℳ, ausgestellt unterm 8. Juli 1890 von Gebrüder Schürholz in Drols⸗ hagen an die Ordre des Lehrers Tigges in Oehring⸗ hausen und gezogen auf Adolf Möller in Schwelm, fällig am 20. Oktober 1890, auf der Rückseite unter Anderen mit dem Namen Gustav Wigge und Max Lamm als Indossanten versehen, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Juni 1891, .7.h-aa⸗9 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
12. September 1888, über 150 ℳ, zahlbar 3 Monat
in Rubr. III unter 1/1 b. unterm 8. Dezember 1841
den 4. November
A.d mNHx.
Anzeiger.
5. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. . Berufs⸗Genossenschaften. . Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. . Wochen⸗Ausweise der deutschen Zettelbanken. . Verschiedene Bekanntmachungen.
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0818 Aufgebot.
Auf den Antrag des Handelsmanns Wilhelm Richter zu Görlitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Mantell daselbst, wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen Wechsels, d. d. Görlitz, den
a dato, ausgestellt von dem Antragsteller und accep⸗ tirt von dem Gastwirth Karl Haupt zu Geheege, hierdurch aufgefordert, seine Rechte ans diesem Wechsel spätestens im Aufgebotstermine den 20. Mai 1891, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung desselben erfolgen wird.
Rothenburg O./L., den 20. Oktober 1890.
Königliches Amtsgericht.
[42571] Aufgebot. Nachdem die nachgenannten Personen und zwar: 1) Johanne Henriette Elisabeth, verw. Horn, geb. Schmidt, in Neundorf bez. ihres Brudes, des am 19. August 1829 in Neundorf geborenen Schiefer⸗ deckers Johann Georg Wilhelm, genannt Heinrich Schmidt, welcher in den 50er Jahren nach Amerika eg und kurze Zeit darauf verschollen ist, un 2) der Landwirth Georg Heinrich Franz Rebitz von Titschendorf bezüglich seines Bruders, des am 1. August 1848 in Titschendorf, geborenen Friedrich Wilhelm Maximilian Rebitz, welcher als Soldat der 6. Comp. 7. Thür Infanterie⸗Regiments Nr. 96 am 30. August 1870 in der Schlacht bei Beaumont verwundet worden, seit dieser Zeit aber ver⸗ schollen ist, die Todeserklärung, 3) Johanne Christiane Friederike, verw. Kaiser, geb. Jauk, in Saaldorf wegen der auf der ihr ge⸗ bheige rdecegecf ehcc . ol. es Katasters Nr. 37 des Gr.⸗ u. H⸗Bchs] von Saaldorf in Rubr. III unter 1/I unterm 30. Dezember 1846 eingetragenen Achtundvierzig Thaler 6 Sgr. — Pf. unver⸗ zinsliche unbezahlte Kaufgelder Christian Conrad Wilhelm Ranks, und 4) der Sö Hermann Friedrich Martin Langheinrich in Bärwinkel wegen der auf dem ihm 8. Ggg hn 0l. es Katasters Sioegr; Nr. 22 des Gr.⸗ u. H.Bohs. von Kießling eingetragenen Fünfzig Thaler Curr. = fünfundvierzig Thaler 20 Sgr. 4 ½ Pf. unverzinsliche Erbegelder für Henriette Christiane Langheinrich, die Hypothekenlöschung, beantragt haben, so werden die oben unter 1 und 2. Felaste Abwesenden sowie Diejenigen, welche ein Recht auf die unter 3 und 4 obenbezeichneten Hypo⸗ thekenforderungen zu haben vermeinen, hiermit auf⸗ gefordert, in dem auf Sonnabend, den 16. Mai 1891, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebotstermin in Person oder durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte sich anzumelden, ihre Rechte geltend zu machen, bezl. die desfallsigen Hypothekenurkunden vorzulegen, wi⸗ drigenfalls auf Antrag bezüglich der oben unter 1 und 2 genannten Abwesenden die Todeserklärung er⸗ folgen und das vorhandene Vermögen an die sich legitimirenden Erben ausgeantwortet werden wird, während die nach 3 und 4 oben in Frage kommen⸗ den Personen ihrer Rechte an den qu. Hypotheken werden für verlustig erklärt werden und im Uebrigen die Löschung der betreffenden Hypotheken vorgenommen werden wird. Lobenstein, den 30. Oktober 1890. 1 stliches Amtsgerich
[42569] “
Vor dem unterzeichneten Königlichen Amtsgericht ist wegen Löschung der auf: I. Fol. 244 des Grund⸗ und Hypothekenbuches für die Flur Markranstädt und Fol. 3 des Grund⸗ und Hypothekenbuches für Göhrenz Rubr. III. am 1. Juni 1822 bez. am 13. Februar 1822 unter 2/II. a bypothekarisch eingetragenen For⸗ derung von 25 Thaler C. M. oder 25 Thaler 20 ngl. 8 Pf. im vierzehn Thalerfuße unbezahltes Kaufgeld an Friedrich Wellelas Graf von Hohenthal auf Knauthain un . Fol 109 des Grund⸗ und Hypothekenbuches für die Stadt Markranstädt Rubr. III. am 9. April 1812 unter Nr. 2/II. hypothekarisch eingetragenen
[42576] Aufgebot.
Der Altentheiler Cord Steffens in Bredemehe hat das Aufgebot der von dem Mooranbauer Claus Hansen in Kleiskendorf unterm 27./30. November 1883 zu seinen Gunsten ausgestellten Hypotheken⸗ urkunde über die im Grundbuche von Klenkendorf Band I. Blatt 15 in Abtheilung III. unter Nr. 5 für ihn eingetragene Summe von 1200 ℳ, verzinslich mit jährlich 5 % in ganzjährizen Raten seit dem
Martini jeden Jahres, zuerst 1884 zu leistenden Raten von 60 ℳ beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. Februar 1891, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. ““
Bremervörde, den 16. Oktober 1890. 86
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Königliches Amtsgericht 1“
Aufgebot.
Auf Antrag des Bäckers Fritz Hille zu Stadt⸗ hagen und bezw. des Kolons Harmening Nr. 17 in Niedernwöhren und des Kolons Gümmer Nr. 12 zu
folgenden Schuld⸗ und Pfandurkunden:
1) vom 9. März 1829 über eine zu Lasten des Bürgerhauses Nr. 172 (alt) zu Stadthagen wegen eines Darlehns von 25 Thlr. für die Bulle'’sche Testa⸗ mentsrechnung eingetragene Hypothek,
2) vom 19. Mai 1830 über eine zu Lasten des Bauernhofes Nr. 17 in Niedernwöhren wegen eines
Nr. 11 zu Volksdorf eingetragene Hypothek, 3) über die im Grundbuche von Kobbensen Band I. Blatt 11 unter Abth. III. Nr. 1 zu Lasten des Bauern⸗ hofes Nr. 12 in Kobbensen für gnädigste Landes⸗ herrschaft eingetragene Hypothek von 54 ℳ, und Alle, welche auf die genannten Hypotheken Anspruch machen, aufgefordert, spätestens in dem auf Sonnabend, 21. Februar 1891, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte bei dem Gerichte anzumelden und bezw. die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Hypothekenurkunden den Eigenthümern der belasteten Grundstücke gegenübe für kraftlos erklärt, die Hypotheken aber gelösch werden sollen. Stadthagen, den 21. Juli 1890.
Fürstliches Amtsgericht. Abtheilung III.
von Hinüber.
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142577 G Aufgebot.
Auf Antrag des Ackermanns Joachim Christoph Schulz in Stapen, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Franz Kaehrn zu Salzwedel, soll das im Grundbuche von Hagen Band 1 Artikel 24 in Abtheilung I. unter Nr. 2 verzeichnete Grundstück, Kurze Enden Nr. 33, Wiese, Karten⸗ blatt 1 Abschnitt 144 der Feldmark Hagen von 22 a 20 qm Größe, mit 1,74 Thlrn. Rein⸗ ertrag, welches derselbe schon vor dem 1. Oktober 1872 besessen hat und noch besitzt und als dessen Eigenthümer im Grundbuche der am 14. April 1855 verstorbene Schullehrer Johann Joachim Wallmann zu Hagen eingetragen steht, zum Zwecke der Besitztitelberichtigung aufgeboten werden.
Alle Diejenigen, welche Anspruͤche und Rechte auf das bezeichnete Grundstück zu haben glauben, werden daher aufgefordert, dieselben bei dem unterzeichneten Gerichte unter Bescheinigung ihres vermeintlichen Widerspruchsrechts spätestens in dem auf den 14. Mai 1891, Vormittags 12 Uhr, anberaumten Auf⸗
ebotstermine anzumelden, widrigenfalls der Aus⸗ schluß aller bekannten und unbekannten Eigenthums⸗ prätendenten und die Eintragung des Antragstell als Eigenthümer erfolgen wird.
Salzwedel, den 24. Oktober 1890.
Königliches Amtsgericht.
[42570] Aufgebot.
Als Eigenthümer des Grundstücks Znin Nr. 188 — Hausgrundstück Znin Nr. 188, Grundsteuerbuch Art. 170, 8 a 50 am Poß und mit einem Nutzungs⸗ werth von 78 ℳ zur Gebäudesteuer veranschlagt —
nd die Franz und Agnes geb. Chelinska⸗Popielarz⸗ chen Eheleute und die Jacob und Elisabeth geb. Juszkowska⸗Musial'schen Eheleute in Znin im Grundbuche eingetragen. 8
Die Franz und Agnes Popielarz'schen Eheleute sind vor länger als 10 Jahr verstorben.
Der Brauereibesitzer Oskar Jahns in Znin hat den ideellen Grundstücksantheil der Popielarz schen Eheleute von dem verstorbenen Kämmerer Gatzke zu Znin käuflich erworben.
Forderung von 217 Thaler 13 ngl. 8 Pf. Conv. G. = 223 Thaler 18 ngr. 5 Pf. im 14 Thalerfuße konstituirtes Liquidum Marien Catharinen verw. Jedel in Porbitz
das Aufgebotsverfahren zu eröffnen beschlossen und als Aufgebotstermin der 22. Dezember 1890,
Vormittag ½11 Uhr, bestimmt worden.
Es 1 daher an obgenannte Gläubiger bez. deren alleinige Erben die Aufforderung, in dem vor⸗ gedachten Termine an hiesiger Amtsgerichtsstelle ersönlich oder durch einen gehörig legitimirten Ver⸗ reter zu erscheinen und ihre Ansprüche und Rechte spätestens im Termine anzumelden, widrigenfalls auf gestellten Fas die Löschung der bezeichneten Hypo⸗ thekenbuchseinträge erfolgen wird.
Markranstädt, den 29. Oktober 1890.
Schwelm, den 22. Oktober 1890. 8 3 Königliches Amtsgericht.
Königlich Sächsisches Amtsgericht. Flohr, Amtsrichter.
Laut Bescheinigung der Polizeiverwaltun Znin vom 24. Oktober 1890 besitzt Jahns diesen Antheil eigenthümlich, und hat derselbe zum Zwecke der Ein⸗ tragung seines Eigenthums das Aufgebot des den Popielarz'schen Eheleuten gehörigen, im Grundbuche für sie intabulirten Antheils an dem Grundstücke Znin Nr. 188 beantragt.
Es werden alle Diejenigen, welche Ansprüche auf den vorbeschriebenen Grundstücksantheil der Franz und Agnes Popielarz'schen Eheleute an dem Grund⸗ stücke Znin Nr. 188 erheben, aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem auf den 7. März 1891, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls dieselben mit ihren etwaigen dinglichen Ansprüchen auf den Grundstücksantheil ausgeschlossen I und ihnen ewiges Stillschweigen auferlegt w rd. 8 11““
Schubin, den 29. Oktober 1890.
Königliches Amtsgericht.
24. Oktober 1883 und rückzahlbar in jährlichen, zu
Kobbensen werden die unbekannten Inbaber der nach⸗
Darlehns von 130 Thlr. für den Kolon Stahlhut