e 1 zu Steinheim, im Flurbuche ver⸗ zeichnet ist, 8 2) der Tagelöhner Joseph Kirchen, der Ackerer ee Kirchen, der Tagelöhner Heinrich Kirchen, die edige und gewerblose Plargorsihe Kirchen ggle, h e. lle 23 der Flur 2, im ‚als deren Eigen⸗
thümer Anton Keil aus Eisenach im Flurbuche ver⸗
be g. thum beansprucht Die a und dem Aufenthalte nach un⸗
d Rechtsnachfolger des zu Stein⸗ eee zu 1 genannten Adam Helhen, insbesondere der angeblich in Amerika sich aufbal⸗ tende Eduard Schmitt, sowie diejenigen des angeb⸗
ika verstorbenen, zu 2 genannten Peter 9 58 Abs. 2 des Gesetzes, be⸗ treffend das Grundbuchwesen im Geltungsbereiche des Rheinischen Rechts vom 12. April 1888, hier⸗ durch auf den 15. Januar 1891, Vorm. 10 Uhr, zur Geltendmachung ihrer Ansprüche 85 das unterzeichnete Gericht mit dem Bemerken 1 ⸗ lich geladen, daß, falls in diesem Termine keine An⸗ sprüche angemeldet werden, die Eintragung der oben aufgeführten Personen als Cigenthümer 188 von ihnen beanspruchten Grundstücke ins Grundbuch er⸗ folgen wird. 8 ier, den 10. November 1890, 6 Tröee gechs Amtsgericht. Abtheilung Vec. 1 ’ not Hnef. Actuar 886 8.) Beglaubigt: Ihsen, Actuar, —— des Köniaglichen Amtsgerichts, Abtheilung Ve.
Ralingerberg,
825 Aufgebot.
ö Apotheker Wilhelm Münnich zu Braun⸗ schweig hat das Aufgebotsverfahren bezüglich zweier zu dem Anbauerhause No, ass. 67 zu Halle ge⸗ höriger, auf der überreichten Vermessungsbescheinigung mit a, b, c, d und d, g, h. i, k, f, bezeichneter Trennstücke zu 1 à 30 qm resp. 1 a 46 qm, welche im Grundbuche nicht eingetragen sind, beantragt.
Es werden daher Ale, welche ein Rechr an den Grundstücken zu haben vermeinen, aufgefordert, solche spätestens in dem auf Donnerstag, den 8. Januar 1891, Morgens 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht angesetzten Termine anzu⸗ melden, widrigenfalls der Antragsteller als Eigen⸗ thümer in das Grundbuch eingetragen werden wird, und Derjenige, welcher die ihm obliegende An⸗
meldung unterlassen hat, sein Recht gegen eine
Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Rich⸗
tigkeit des Grundbuchs das Grundstück erwerben
Ute, nicht mehr geltend machen kann. 8 hh hnn sen⸗ den 11. Noveember 1890. Herzogliches Amtsgericht Ribbentrop.
[44804] Aufgebot.
Auf Antrag der Schäferswittwe Maria Apollonia
Koppke von Simmershofen vom 8. I. M. ergeht hierdurch die Aufforderung: 8
1) an die verschollene Schäferstochter Anna Barbara Koppke von Simmershofen, ge⸗ boren am 31. Oktober 1847 und ausge⸗ wandert nach Amerika im Jahre 1871, spä⸗ testens in dem auf Freitag, 9. Oktober 1891, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine persönlich oder schriftlich bei Gericht sich anzumelden, widrigenfalls sie für todt erklärt wird,
2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen,
3) an alle Diejenigen, welche über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mit⸗ theilung hierüber bei Gericht zu machen.
Uffenheim, 10. Növember 1890. Königliches Amtsgericht.
gez. Fischach. 3 (L. 8.) Beglaubigt: Zielbauer, Gerichtsschreiber.
[44805] Aufgebot.
Am 29. Mai 1890 verstarb zu Sennheim August Johann Baptist Andreas Lemaire, früher Pfarrer in Altkirch, gebürtig aus Straßburg, mit Hinterlassung eines Testamentes vom 1. Februar 1880, in welchem er den Pfarrer Josef Kohler von Reiningen zum Erbvermächtnißnehmer einsetzt. Alle Diejenigen, welche nähere oder gleich nahe Ansprüche an den Nachlaß zu haben vermeinen, werden aufgefordert, ihre Ansprüche bis zu dem am 6. März 1891, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Stelle statt⸗ findenden Termine anzumelden, widrigenfalls dem Antragsteller nach Ablauf des Termines die Erb⸗ bescheinigung ausgestellt werden wird.
Sennheim, den 11. November 1890. 6
Kaiserliches Amtsgericht. 8 t gez. Becker. Zur Beglaubigung: Braun, Amtsgerichtssekretär.
[44802] Aufgebot.
Auf den Antrag des Hausbesitzers Christian Scheffler zu Trebnitz als Pfleger des Nachlasses der am 25. Juni 1890 zu Trebnitz verstorbenen Lina Ida Engelhardt (unehelichen Tochter der am 29. De⸗ zember 1889 daselbst, verstorbenen unverehelichten Pauline Engelhardt) werden die unbekannten Erben der Lina Ida Engelhardt resp. deren Erben und nächste Verwandte aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 28. August 1891, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe⸗ raumten Termine zu melden und ihre Ansprüche an den Nachlaß geltend zu machen, widrigenfalls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimirenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus unter Ausschluß der Ansprüche der unbekannten Erben zu⸗ gesprochen werden wird, und der sich später mel⸗ dende Erbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesitzers anzuerkennen schuldig ist, weder Rechnungslegung noch 8g der Nutzungen, sondern nur Herausgabe des noch Vorhandenen fordern darkk.
Teuchern, “ 1890.
önigliches Amtsgericht. Rechenbach. [44941] Aufgebot.
Die Franz Klöß Wittwe Dorothea, geborene Bauer, ist zu Vilbel am 10. Juli 1890 ohne Testament und Descendenten mit Hinterlassung eines Vermögens von ca. 3000 ℳ verstorben. Erben ihres Nachlasses sind ihre nächsten Verwandten nämlich Konrad Bauer in Melsungen, Margarethe Smitt,
Tochter des verstorbenen Bruders Georg Bauer, und die Kinder ihres verstorbenen Bruders Wilhelm Bauer: a. Johanna Bauer, unbekannt wo? in Amerika abwesend, und b. Georg Bauer II. in Mel⸗ sungen. Auf Antrag der oben genannten Erben, vertreten durch ihre Bevollmächtigten, Bürger⸗ meistereigehülfen Stöppler und Lehrer Rausch in Vilbel, wird die unbekannt wo abwesende Johatfa Bauer oder deren Erben aufgefordert, so gewiß in dem auf Freitag, den 9. Januar 1891, Vor⸗ mittags 9 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu erscheinen und Erklärung über Erbschaftsantretung abzugeben, widrigenfalls Verzicht unterstellt und die Erbschaft auf Antrag den übrigen Erben überwiesen werden wird. Vilbel, den 10. November 1890. Großherzogliches Amtsgericht. Weidig.
[44943] Aufgebot.
Laut Nachweisung Obern⸗Stadtbuchs Marien⸗ Quartier Lib. 4 Fol. 100 steht in der zu Lübeck in der Effengrube Nr. 14/1 im Grützmachergange belegenen Wohnung ein Pfandposten von 200 x Ct. auf Jochim Christian Asmus Rabe eingetragen.
Es ist glaubhaft gemacht, daß Letzterer von seinen zwei Töchtern Christiane Maria Auguste geb. Rabe, jetzt des Orchester⸗Dieners Johann Friedrich Wilhelm
ückley Wittwe zu Lübeck, und von Dorothea Wil⸗ helmine Luise Rabe, später verehelichten und darauf verwittweten Thies beerbt worden ist, und ferner, daß bei der im Jahre 1856 zwischen beiden Schwestern stattgehabten Theilung des väterlichen Nachlasses jener Pfandposten an die Erstere über⸗ wiesen worden ist.
Erstere nimmt daher das alleinige Anrecht auf den erwähnten Pfandposten für sich in Anspruch.
Zur Herstellung der Legitimation der vorgenannten Wittwe Mückley, geb. Rabe, als Erwerberin jenes Pfandpostens, werden auf Antrag ihres Bevollmäch⸗ tigten Dris. C. Plitt Alle, welche gegen das von ihr in Anspruch genommene alleinige Anrecht Wider⸗ spruch erheben zu können vermeinen, dufgefordert, solchen Widerspruch spätestens in dem hiermit auf Donnerstag, den 29. Januar 1891, Vor⸗ mittags 11 Uhr, angesetzten Aufgebotstermin bei dem unterzeichneten Gericht zu melden unter dem Rechtsnachtheil, daß die sich nicht Meldenden ihre Rechte zu Gunsten der Antragstellerin verliere
Lübeck, den 11. November 1890. 8
Das Amtsgericht, Abth. II. Asschenfeldt, Dr. 8 Veröffentlicht: Fick, Gerichtsschreiber
[44970] Bekanntmachung.
Nr. 13 115. Durch Beschluß Gr. Amtsgerichts Sinsheim vom 8. November Nr. 13 115 wurde Karl Scholl, geboren am 15. September 1839 in Gun⸗ delsheim, zuletzt wohnhaft in Hoffenheim, da er auf die diesseitige Aufforderung vom 19. Oktober 1889 885 1 374 keine Folge gegeben, für verschollen erklärt.
Sinsheim, den 11. November 1890.
Der “ Gr. bad. Amtsgerichts:
äffner.
[44838] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des Kaiserlichen Amts⸗ w e. dahier vom 10. November 1890 ist auf
ntrag der Wittwe Rothbach, geb. Luise Müller, hierselbst, vertreten durch Rechtsanwalt Meyer hier, der 4 ½ „%-lige Pfandbrief der Aktiengesellschaft für Baden⸗ und Kommunalkredit in Elsaß⸗Lothringen zu Straßburg i/ E. und der Pfandbriefanleihe von 1875 über 500 Frcs. = 400 ℳ Serie I. Litt. C. Nr. 6873 für kraftlos erklärt worden.
Straßburg i./ E., den 11. November 1890.
Kaiserliches Amtsgericht.
[44969] Bekanntmachung.
Auf Antrag der Metzgersfrau Babetta Mai da⸗ hier wurde der Depositenschein der Kgl. Filialbank Würzburg vom 11. Juni 1889 über den bei der⸗ selben mit Coupons vom 1. Januar 1889 an hinter⸗ legten 4 % Pfandbrief der süddeutschen Bodenkredit⸗ bank Litt. G. Ser 18 Nr. 256 466 über 2000 ℳ durch Ausschlußurtheil des Kgl. Amtsgerichts Würz⸗ burg I. vom 8. d. Mts. für kraftlos erklärt, was gemäß §. 848 der Reichs⸗Civ.⸗Proz.⸗Ordg. bekannt gemacht wird.
Würzburg, am 11. Rovember 1890. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts Würzburg I.
(L. S.) Baumüller, Sekr.
[44574] Bekaunntmachung.
Das für die verehelichte Hausdiener Johanna Krause, geb. Sand, ausgefertigte Sparkassenbuch Nr. 230 der städtischen Sparkasse zu Berlin mit einem Guthaben von 103,28 ℳ ist durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts Berlin I. vom heutigen Tage für kraftlos erklärt. 1.
Berlin, den 1. November 1890. 6
Trzebiatowski, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 48.
[44576] “
Das für den Tischler Anton Alex ausgefertigte Sparkassenbuch Nr. 116 547 der städtischen Spar⸗ kasse zu Berlin mit einem Guthaben von 235,40 ℳ ist durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts Berlin I. vom heutigen Tage für kraftlos erklärt.
Berlin, den 1. November 1890.
Trzebiatowski, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 48.
[44570] Bekanntmachung.
Das für den Stellmacher August Boenig aus⸗ gefertigte Sparkassenbuch Nr. 200 922 der städtischen Sparkasse zu Berlin mit einem Guthaben von 14,23 ℳ ist durch Urtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts Berlin I. vom heutigen Tage für kraftlos erklärt. .“
Berlin, den 1. November 1890. “
Trzebiatowski, Gerichtsschreiber
des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 48.
[44575] Bekanntmachung.
Das für Frtzeer Auguste Boeck ausgefertigte Sparkassenbuch Nr. 552 219 der städtischen Spar⸗ kasse zu Berlin mit einem Guthaben von 93,34 ℳ ist durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts Berlin I. vom heutigen Tage für kraftlos erklärt.
Berlin, den 1. November 1890.
eborene Bauer, in Philadelphla, Wil Fbefran Marie, p. ilhelm Grimm
geborene Bauer, in Weilburg,! d
DTrzebiatowski, Gerichtsschreiber Kön 18 I. Abthellung 48.
1[44582)
Bekanntmachung. S Die Sparkassenbücher der hiesigen Kreissparkasse: a. Nr. 16061 über 1957 ℳ 35 ₰, ausgefertigt für Friederike Dietrich zu Liebenrode, b. Nr. 40312 über 76 ℳ 28 ₰, ausgefertigt für die Geschwister Elsner hier, sind durch unsere Urtheile vom 27. Juni d. Js., bezüglich vom 17. Juli d. Js. für kraftlos erklärt worden. Nordhausen, den 10. November 1890. Königliches Amtsgericht. Abtheilung I.
[44839] Bekanntmachung.
Durch Urtheil vom 7. d. Mts. ist der Hypotheken⸗ brief über die im Grundbuche des Grundstücks Ro⸗ manowo Nr. 22 Abtheilung III. Nr. 23 für den Kaufmann W. J. Radziejewski in Schroda aus dem Mandate vom 1. Oktober 1873 und dem Wechsel vom 10. Mai 1873 auf den Antrag des Prozeß⸗ richters vom 7. April 1876 am 18. April 1876 ein⸗ getragenen 63 ℳ nebst 6 % Zinsen seit dem 1. Ok⸗ tober 1872 und 2 ℳ Kosten für kraftlos erklärt worden. 16
Schroda, den 10. November 1890.
Königliches Amtsgericht
[44581] Bekanntmachung.
Folgende Hypotheken⸗Dokumente:
a. über 28 Thaler 29 Sgr. 7 Pf. Erbtheil der Ehefrau Marmuth, Johanne Henriette, geb. Mohr, zu Großberndten aus dem Erbrezeß vom 17. De⸗ zember 1849, eingetragen im Grundbuch von Groß⸗ berndten Band 1 Blatt 133, früher auch Band 8 Blatt 229 und Band 6 Blatt 205,
b über 100 Thaler Kaufgelderforderung der Ehe⸗ frau Stolberg, Henriette, geb. Köhn, zu Karlsburg aus dem Kaufvertrage vom 19. Oktober 1867, ein⸗ getragen im Grundbuch von Großberndten Band 1 Blatt 161, früher Band 3 Blatt 289,
c. über 350 Thaler Kaufgelderforderung der Wil⸗ helmine Kindervater, jetzt verehelichten Heyer, zu Nordhausen aus dem Kaufvertrage vom 21. Januar 1840, eingetragen im Grundbuch von Nordhausen Band 9 Blatt 721,
sind durch unsere Urtheile vom 17. September d. J. für kraftlos erklärt.
Nordhausen, am 10. November 1890.
[44578] Bekanntmachung.
In der Sziegaudt'’schen Aufgebotssache V F. 5/90
hat das Königliche Amtsgericht zu Tilsit am 4. November 1890 erkannt: 1) die Hypothekenurkunde über noch 106 Thaler 20 Sgr. mütterlicher Erbtheil, eingetragen aus dem unterm 12. Juli 1856 bestätigten Erbtheilungs⸗ a. am 15. September 1856 für den Ensies Schories in Abtheilung III. Nr. 6 des dem Nickel Sziegaudt gehörigen Grundstücks Augstwilken Nr. 15, gebildet aus dem gedachten Erbtheilungsvertrage und den Hypothekenauszügen vom 15. September 1856 und 4. Juni 1869, wird für kraftlos erklärt.
2) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens fallen dem Grundstückseigenthümer Sziegaudt zur Last
Chales de Beaulieu.
— 8
[44833] Bekanntmachung.
Durch unser heute verkündetes Urtheil ist die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Beelen Band II. Blatt 455 Abth. III. Nr. 6 zu Gunsten des Handelsmanns Salomon Elsberg zu Oelde eingetragene Post von 64 Thlr. 5 Sgr. nebst Zinsen und 6 Thlr. 10 Sgr. für kraftlos erklärt.
Warendorf, den 10. November 1890.
Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs! Verkündet am 7. November 1890. Gelling, als Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Kaufmanns M. Thieme zu Wittenberge erkennt das Königliche Amtsgericht zu Wittenberge durch den Gerichts⸗Assessor von Tresckow für Recht:
Die Hypothekenurkunde vom 24./25. Juli 1862 über eine für den Kaufmann und Fabrikbesitzer W. Herz zu Berlin auf dem Grundstücke des Kaufmanns M. Thieme zu Wittenberge, welches im Grundbuche von Wittenberge Band VII. p. 316 Abtheilung III. Nr. 5 vperzeichnet ist, nebst 4 ½ % Zinsen eingetragene Forderung von 200 Thalern wird für kraftlos er⸗ klärt. Die Kosten des Verfahrens hat der Antrag⸗ steller zu tragen. “ von Tresckow
[44827]
[44830]
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Gerichts vom 27. Oktober 1890 ist die Hypothekenurkunde über die im Grundbuch von Albersloh Band 1 Blatt 73. Abth. III. Nr. 4 für den Wirthschafter Franz Hell⸗ mann zu Albersloh aus der notariellen Verschrei⸗ bung vom 2. August 1825 eingetragene Post von 150 Thaler grob. Courant für kraftlos erklärt.
Münster i./ W., den 7. November 1890.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung V.
[44840] Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 31. Oktober 1890 ist die Hypotheken⸗ urkunde über die auf dem Grundstücke Nr. 143 Polkwitz Abtheilung III. Nr. 4 für die Wittwe Anna Rosina Hoffmann, geb. Langer, in Polkwitz eingetragenen 650 Thaler Kaufgeld für kraftlos er⸗ klärt worden. 8 Polkwitz, den 31. Oktober 1890. Königliches Amtsgericht.
[448366 Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 12. November 1890 ist für Recht erkannt: Die Hypothekenurkunde über 49 Thaler 25 Sgr. Darlehn, eingetragen aus der Schuldverschreibung
lvom 380. Januar 1868 für den Halbbauer Hans Reinschke zu Koppatz in der Abtheilung III. unter
Nr. 7 des dem Häusler und Bahnbeamten Wilhelm Noack zu Koppatz gehörigen, im Grundbuch von Koppatz Nr. 29 II. eingetragenen Grundstücks, ge⸗ bildet aus der Schuldverschreibung vom 30. Januar 1868, dem Hypothekenbuchsauszug vom 31. Januar 1868 und der Ingrossationsnote vom 1. Februar 1868, wird für kraftlos erklärt. Kottbus, den 12. November 1890. Königliches Amtsgericht.
[44829] Bekanntmachung.
Auf den Antrag der Stadtgemeinde Posen — ver⸗ treten durch den Magistrat zu Posen — hat das e“ Gericht am 11. Oktober 1890 für Recht erkannt:
Das Hypothekendokument, noch lautend über die im Grundbuche des Grundstücks Posen Vorstadt, Fischerei Nr. 86, in Abtheilung III. Nr. 9 für die unverehelichte Dorothea Schneider zu Posen ein⸗ getragene rechtskräftige Wechselforderung von 280
Thalern nebst 5 % Zinsen, wird für kraftlos erklärt.
Posen, den 11. November 1890. Königliches Amtsgericht. Abtheilung IV.
[44835]
„Durch das Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist die Kraftloserklärung folgender Hypothekendoku⸗ mente ausgesprochen:
1) des Hypothekendokuments über die für die Ge⸗ schwister Wilhelm, Heinriette, Emilie, Carl, Friedrich, Amalie, August, Inlius und Otto Vogt mit je 300 Thlr., zusammen 2700 Thlr. nebst Zinsen auf Klein Wersmeningken Nr. 1 Abth. III. Nr. 6 eingetraägene Erbtheilsforderung, bestehend aus der Ausfertigung des Erbrezesses vom 15. Juni 1854, versehen mit dem Eintragungsvermerk und verbunden mit dem Hypothekenbuchsauszug vom 3. August 1854,
2) des Zweigdokuments über den für Carl Vogt dortselbst eingetragenen Antheil von 300 Thlr. zu 1, bestehend aus einer beglaubigten Abschrift des Erb⸗ rezesses vom 15. Juni 1854, des Eintragungsvermerks und versehen mit dem Zweigdokumentenbildungs⸗ vermerk,
3) des Hypothekendokuments über die für die Wittwe Justine Vogt, geborene Jocubeit, auf Klein Wersmeningken Nr. 1 Abth. III. Nr. 8 ein⸗ getragene Post von 1620 Thlr. nebst Zinsen, be⸗ stehend aus einer Ausfertigung des Kaufkontrakts
18. November 1861 1 vom 30 Jannar 1865 versehen mit dem Ein tragungsvermerk und verbunden mit dem Hypotheken⸗ buchsauszug vom 20. Mai 1865. v“ Pillkallen, den 30. Oktober 1890. Königliches Amtsgericht.
[44834] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Eilenburg vom 8. November 1890 ist das Hypothekendokument vom 6./7. Februar 1854 über die auf dem Einhufengute Band I. Blatt 5 des Grundbuchs von Wöllnau in Abtheilung III. Nr. 5 für Wilhelmine, verehelichte Klepel, geb. Wolfen⸗ steller, eingetragenen 1000 Thaler gleich 3000 Mark Erbtheil und über die daselbst Abtheilung III. Nr. 6 für Johann Christian Wolfensteller eingetragene u gleich 300 Mark Kaufgelder für kraftlo erklärt.
Eilenburg, den 8. November 1890.
Königliches Amtsgericht. 8
[44831] Verhandelt Amtsgericht Weener, am 10. No vember 1890. 8 Gegenwärtig: Amtsgerichtsrath Wiebalck, Sekre⸗
tär Auffenberg.
In Sachen, betr. Aufgebot der im Grundbuche von Ditzum Bd. I1. Bl. 16 für die Wittwe Simon Simons Timmer, Antje Dirks, geb. Hoffmann, zu Holthusen eingetragenen Hppothek von 10 Pistolen und der darüber gebildeten öF ist heute folgendes Ausschlußurthell verkündet:
Es werden Alle mit ihren Ansprüchen auf die im bezeichnete Post
Gingange dieses Protokolls näher
ausgeschlossen, Letztere ist im Grundbuche zu löschen,
die darüber gebildete Hypotheken⸗Urkunde wird für
kraftlos erklärt.
8 Zur Beglaubigung: Wiebalck. Auffenberg.
8
[44832] Durch Erkenntniß des unterzeichneten Gerichts vom 11. November 1890 ist ausgesprochen: 18 Die unbekannten Berechtigten an der zu Lasten des Schuhmachers Friedrich August Pankoke Nr. 106 Spenge Band II. Blatt 457 Grundbuchs von Spenge Abtheilung III Nr. 1 für den am 7. Juni 1809 geborenen Johann Heinrich Richter aus der Schichtungsurkunde vom 15. März 1816, zufolge Verfügung vom 23. April 1842 eingetragenen Ab⸗
dikatpost von 36 Thlrn. 6 Sgr. 9¼ Pf. werden mit
ihren Ansprüchen ausgeschlossen. Herford, den 11. November 1890. Königliches Amtsgericht.
44841] 8 Auf den Antrag der Wittwe des Schweinehirten Johann Friedrich Fischer, Mathilde, geb. Schild,
verwittwete Wilhelm Jonvenal, von Vaake für sich
und als Vormünderin ihrer Kinder: a. Johannes Fischer b. Mathilde Louise Fischer, c. Marie Helene ischer, hat das Königliche Amtsgericht zu Vecker⸗ hagen am 28. Oktober 1890 für Recht erkannt: Die Schuld⸗ und Pfandverschreibungen: 8 1) vom 16. Juli 1860 über 120 Thaler, 2) vom 7. September 1860 über 54 Thaler, errichtet vom Ackermann Wilhelm Jonvenal, Wil⸗ helm’s Sohn, und dessen Ehefrau Mathilde, geb. Schild, zu Vaake zu Gunsten der Gebrüder Schafti und Levi Liebenberg zu Lippoldsberg, eingetragen Band V. Blatt 177 — 183 Spez. Hyp. Prot. von Vaake, jetzt im Grundbuch von Vaake Artikel 513 und 514, werden für kraftlos und die betreffenden Posten für löschungsfähig erklärt. Veckerhagen, den 5. November 1890. Königliches Amtsgericht. Kleinmann. .“
[44828] Bekanntmachung.
Auf den Antrag der Stadtgemeinde Posen
vertreten durch den Magistrat zu Posen — hat das
unterzeichnete Gericht am 11. Oktober 1890 für Recht
erkannt:
Sämmtliche etwaige Berechtigte werden ausge⸗ schlossen mit ihren Ansprüchen auf die im Grund⸗ buche des Grundstücks Posen Vorstadt Fischerei Nr. 86 in Abtheilung III. Nr. 12 für den Rechts⸗ anwalt Mehring und die Kaufleute Paul Andersch und Leopold Goldenring zu Posen eingetragene Post
von 144 ℳ nebst 6 % Zinsen, 3 ℳ festgesetzten Kosten und 30 ℳ als Kaution für das Recht auf
Kostenersatz. Posen, den 11. November 1890. 2 Königliches Amtsgericht. Abtheilung IV.
8
zum Deutschen Reichs⸗Anz
No. 276.
Iamarx
Berlin, Sonnabend, den 15. November
1. Steckbriefe und “ 2. Zwangsvollstreckungen, 8hes. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
4. Verloosung, Zinszahlung ꝛc. von öffentlichen Papieren.
Vorladungen u. dergl.
eiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger.
1890.
xF.nn.
5. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch
aften. 8
9. Verschiedene Bekanntmachungen.
12., 8 6. Berufs⸗ 1
2) Zwangsvollstreckungen,
Aufgebote, Vorladungen u. dgl.
[44842] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 4. November 1890 sind alle Diejenigen, welche auf die nachstehenden, im Grundbuche des den Besitzer Friedrich Ludwig
Heeise'schen Eheleuten gehörigen Grundstücks Gr. Nessau Nr. 16 auf Grund des in der Jacob Strehlau'schen Nachlaßsache vom 7. November 1832 nüche Fleit nen Erbvergleichs und der Verpfändungs⸗ urkunde vom 20. Dezember 1841 ex decr. vom 23. Dezember 1841 eingetragenen Posten von a. 75 Thlr. 13 Sgr. 11 Pf. = 226 ℳ 40 ₰
für Elisabeth Strehlau Abth. III. Nr. 1 b.,
. 75 Thlr. 13 Sgr. 11 Pf. = 226 ℳ 40 ₰ für die Wittwe Marie Kayser, geb. Strehlau, Abth. III. Nr. 1c.,
ec. 75 Thlr. 13 Sgr. 11 Pf. = 226 ℳ 40 ₰ für Samuel Schaffritz (alias Schaffrig) und dessen Ehefrau Catharina, geb. Strehlau,
8 Abth. III. Nr. 1 d., sämmtlich zahlbar nach dem Tode der Frau Euphro⸗
sine Janz, geb. Rohde, — Ansprüche und Rechte zu haben vermeinen, mit denselben ausgeschlossen worden.
Thorn, den 4. November 1890.
Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs! Verkündet am 11. November 1890. Gaerber, als Gerichtsschreiber. Auf Antrag des früheren Wirths und jetzigen Leibgedingers Anton Katafiasz zu Sulinowo er⸗ kennt das Königliche Amtsgericht zu Schubin durch den Amtsrichter Krause für Recht:
I. Die Gläubiger der auf den Grundstücken Jaroschewo Nr. 3, 144 und 149 in Abtheilung III. des Grundbuchs unter Nr. 2 und 3 bezw. 1 und 2
bezw. 1 und 2 intabulirten beiden Hypotheken⸗ orderungen von 60 Thaler = 180 ℳ nebst 5 % Zinsen und 12 Thaler 15 Sgr. = 37 ℳ 50 ₰ sowie alle Diejenigen, welche von diesen Glaͤubigern Ansprüche herleiten, werden mit ihren Ansprüchen auf diese beiden Posten beshefch cftge II. Die Kosten des Verfahrens werden dem An⸗ ragsteller Anton Katafiasz auferlegt. v1
448511 SDOeffentliche Zustellung. 8 In der Prozeßsache der Ehefrau Steindrucker Heinrich Johlmann, Dorothea, geb. Vornholt, Rosenstraße 32 zu Bielefeld, Klägerin und Berufungsklägerin, ver⸗ treten durch den Geheimen Justizrath Heintzmann zu Hamm, gegen ihren Ehemann, den Steindrucker 8 einrich Johlmann, unbekannten Aufenthalts, Be⸗
lagten und Berufungsbeklagten, wegen Ehescheidung, hat die Klägerin gegen das die Klage abweisende Urtheil der II. Civilkammer des Königlichen Land⸗
erichts zu Bielefeld vom 13. Juli 1888 Berufung egt, mit dem Antrage: unter Abänderung des ersten Urtbells die Ehe er Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären.“
Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung über die Berufung vor den T. Civilsenat des Königlichen Oberlandesgerichts zu Hamm auf den
8. Februar 1891, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug bekannt
gemacht.
Hamm, den 10. November 1890. Schröder, Gerichtsschreiber des Königlichen Oberlandesgerichts.
4852] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Jacob Freyß, Margarethe, geb. Griesheim, zu Bischweiler, vertreten durch Rechts⸗
nwalt Dr Lennig, klagt gegen deren Ehemann, den
Bäcker Jacob Freyß, ohne bekannten Wohn⸗ und
lzufenthaltsort, wegen Mißhandlung und grober Be⸗ leidigung, mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe und Verurtheilung des Beklagten zu den Kosten des Rechtsstreits, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßb urg auf den 23. Januar
1891, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗
rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der bggent ichen afevena wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
(L. S.) Hörkens, Landgerichts⸗Sekretär,
Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.
[44940] Oeffentliche Zustellung.
Der Former Wilhelm Hartmann zu Weidenau, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrath Gröning zu Arnsberg, klagt gegen seine Ehefrau Johanette,
eb. Scholl, zu Straßebersbach, jetzt unbekannten
ufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage zu erkennen: die d den Parteien bestehende Ehe zu trennen, die Beklagte für den allein chuldigen Theil zu erklären und ihr die Kosten des
echtsstreits aufzuerlegen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Arnsberg auf den 23. Februar 1891, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen 8 wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht.
Arusberg, den 10. November 1890.
Rössin Gerichtsschreiber des Nanglic n Landg ich
[44813] Landgericht Hamburg.
Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Marie Catharine Friedericke Tesch, geb. Jenckel, zu Hamburg, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Bandmann, klagt gegen ihren Ehemann Friedrich Carl Tesch, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung vom Bande, Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Civilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Rath⸗ haus) auf den 9. Februar 1891, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 11. November 1890.
8 O. Mangelsdorff,
Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[44968] Bekanntmachung. 3
In Sachen des Taglöhners Anton Schaubeck hier, vertreten vom Rechtsanwalt Dr. Drey gegen die Taglöhnersehefrau Barbara Schaubeck, zuletzt hier, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffent⸗ liche Sitzung der I. Civilkammer des Kgl. Landgerichts München I. vom Donnerstag, den 12. Febrnar 1891, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, wozu die Beklagte mit der Aufforderung geladen wird, recht⸗ zeitig einen bei diesseitigem Kgl. Landgerichte zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen:
I. Die Ehe der Streitstheile wird aus Verschulden der beklagtischen Ehefrau wegen fortgesetzten Ehe⸗ bruchs dem Bande nach getrennt.
II. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreites zu tragen bezw. zu erstatten.
München, den 13. November 1890. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts München I.
Der Kgl. Obersekretär Rodler.
[44850] Oeffentliche Zustellung.
Nr. 7659. Der minderjährige Josef Wegbecher, unehelicher Sohn der ledigen Franziska Wegbecher von Biberach, vertreten durch seinen Klagevormund Josef Wegbecher, Taglöhner von da, klagt gegen den z. Zt. an unbekannten Orten abwesenden ledigen Maler Karl Kussi von Zell a./H. aus Ervährungs⸗ beitrag auf Grund des Iu“ vom 21. Februar 1851 mit dem Antrage auf Verurtheilung des Be⸗ klagten zur Zahlung eines wöchentlichen Ernährungs⸗ beitrages von 1 ℳ von der HGeburt des Kindes, d. i. vom 14. November 1889 bis zu dessen voll⸗ endetem 14. Lebensjahre, und zwar das Verfallene sofort, das künftig Verfallende in vierteljährlichen vorauszahlbaren Raten, das ergehende Urtheil gemäß §. 648 Ziff. 6 d. C. P. O. für vorläufig vollstreck⸗ bar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Gr. Amtsgericht zu Gengenbach zu dem von diesem
auf öZeg; den 30. Dezember 1890, Vormittags 9 ½ Uhr bestimmten Termin.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gengenbach, den 12. November 18050.
er Gerichtsschreiber Gr. Amtsgericht
L. S.) (Unterschrift.) 8
— [44844] Oeffentliche Zustellung.
Der Wirth Joseph Kewitz zu Reuschhagen, als Pfleger der minderjährigen Elisabeth Pollakowski und der Altsitzer Joseph Pollakowski zu Reuschhagen, als Vater derselben, vertreten durch Rechtsanwalt Lueck hier, klagen gegen den Wirth Joachim Polla⸗ kowski, 6“ Aufenthalts, aus dem Erb⸗ rezesse vom u““ 1888 mit dem Antrage auf Zahlung von 153 ℳ 69 ₰ (Einhundert drei und fünfzig Mark 69 Pfg) nebst 5 % Zinsen seit dem 3. März 1888 und vorläufige Vollstreckbarkeit des Urtheils zur Vermeidung der wangsvollstreckung, insbesondere in die Grundstücke Reuschhagen Nr. 36 und 86 und laden den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Wartenburg Ostpr. auf den 30. Jannar 1891, Vormittags 9 Uhr. Kum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Wartenburg Ostpr., den 7. November 1890.
Leiner, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[44843] Oeffentliche Zustellung.
Der Wirth Joseph Kewitz zu Reuschhagen, als Pfleger der minderjährigen Marianne Pollakowski und der Altsitzer Joseph Pollakowski zu Reuschhagen als Vater derselben — vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Lueck von hier — klagen gegen den Wirth Joachim Pollakowski, unbekannten Aufenthalts, aus dem Erbrezesse vom X. Man M1888, mit dem An⸗ trage auf Zahlung von 153 ℳ 69 ₰ (einhundert drei uno fünfzig Mark 69 Pfg.) nebst 5 % Zinsen seit dem 3. Marz 1888 und 92 vorläufige Voll⸗ streckbarkeit des Urtheils zur Vermeidung der Zwangs⸗ vollstreckung insbesondere in die Grundstücke Reusch⸗ hagen Nr. 36 und 86, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Wartenburg Ostpr. auf den 30. “ 1891, Vormittags 9 Uhr. Femm Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
uszug der Klage bekannt gemacht.
Wartenburg Ostpr., den 7. November 1890.
Leiner, Gerichtsschreiber des Königlichen
—.
[448477 Oeffentliche Zustellung.
Die zu Neuwied unter der Firma Jacob Salomon bestehende Handlung, vertreten durch Josef Kroth, Geschäftsführer zu Andernach, klagt in 2 Klagen gegen den Wilhelm Brenner 11., früher im Brohl⸗ thale (Amtsgerichtsbezirk Andernach) wohnhaft, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, aus einem vom Beklagten acceptirten Wechsel vom 28. No⸗ vember 1888, mit dem Antrage auf Zahlung von je „Dreihundert Mark“ nebst 6 Prozent Zinsen vom 28. Februar 1889 sowie der Kosten der Rechts⸗ streite unter vorläufiger Vollstreckbarkeit der zu er⸗ lassenden Urtheile und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung der Rechtsstreite vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Andernach auf den 15. 1891, Vormittags 10 Uhr. Zum
wecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klagen bekannt gemacht.
„ Wollbrink, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[ĩ44845] Oeffentliche Zustellung.
Die städtische Sparkasse zu Züllichau, vertreten durch ihr Kuratorium; den Rathsberrn F. W. Sabath, den Buchdruckereibesitzer Carl Lange, den Rathsherrn L. Herbert, sämmtlich zu Züllichau, wieder vertreten durch den Rechtsanwalt Roeder dortselbst, klagt gegen den Bäckermeister Anton Angel, früher zu Züllichau, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen 45 ℳ rückständiger Zinsen von der
auf dem Grundstücke des Beklagten im Grundbuche
von Züllichau Band XII Blatt Nr. 553 in Ab⸗ theilung III unter Nr. 13 für die Klägerin ein⸗ getragenen Hypothekforderung von 2000 ℳ und zwar auf die Zeit vom 1. Januar bis 1. Juli 1890 zu 4 ½ %, ferner wegen 0,80 ℳ Auslagen für den nicht zugestellten Zahlungsbefehl B. 391/90 mit dem
Antrage auf: a. kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten Zahlung von 45,80 ℳ an Klägerin bei
bezeichnete Pfandgrundstück, b. sowie auf vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Züllichau auf den 15. Januar 1891, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. Aktenzeichen C. 360,90. Züllichau, den 12. November 1890. Cramer, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgeri
[44864] Oeffentliche Zustellung. Der Gastwirth Carl Koch hier, vertreten durch die Rechtsanwälte Wreschner I. und Rosenberg klagt gegen den Büffetier Wilhelm Dietz, früher hier, jetzt unbekannten Aufenthalts,
1) wegen Ansprüche aus dem früheren Vertrags⸗ verhältnisse des Beklagten als Büffetier des Klägers, 8
2) wegen einer dem Beklagten gelieferten Flasche Benedictiner und
3) wegen eines vom Kläger für Beklagten ver⸗ auslagten Krankengeldantheils für den Monat September 1889,
mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 568 ℳ 10 ₰ nebst 6 % Zinsen von 540 ℳ 20 ₰ seit 1. Oktober 1890 und von 27 ℳ 90 ₰ seit der Klagezustellung sowie zur Einwilli⸗ gung in die Auszahlung des über 250 ℳ lautenden Sparkassenbuches Nr. 31 078, lautend auf den Namen des Beklagten, und ausgestellt von der Kreissparkasse zu Cöthen, nebst den aufgelaufenen und noch auflaufenden Zinsen an Kläger zu ver⸗ urtheilen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Civilkammer des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf den 6. Februar 1891, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Bösche, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Civilkammer 5.
[44863] Oeffentliche Zustellung. 8 Der Kaufmann D. Lewy in Pr. Friedland, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Knirim zu Flatow, klagt gegen den früheren Gutsbesitzer, jetzigen Rentier Heinrich Klastadt, früher zu Kappe wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, im Wechselprozeß mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 550 ℳ nebst sechs Prozent Verzugszinsen seit dem 15. August 1890 an den Kläger zu verurtheilen und die Kosten dieses Rechtsstreits, sowie die des Verfahrens in der Arrestsache zu tragen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Konitz auf den 18. Februar 1891, Vormittags 11 Ühr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Feg bekannt gemacht. Konitz, den 8. November 1890. Wessolleck, “ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
44849] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Heinrich Lasceck in Dt. Eplau. vertreten durch den Rechtsanwalt Hein in Dt. Eplau, klagt gegen die Maurer Carl und Henriette, geb.
Sokolowski. Stateeczuy'schen Eheleute, undekannten
Aufenthalts, auf Zahlung der rückständigen Zinsen von dem auf uc Zablun Nr. 14 und Dt. Frjen Nr. 179 in Abtheilung III. unter Nr. 4 bezw. 5 eingetragenen Darlehn von 750 ℳ für die Zeit vom 28. bis 28. August 1890, mit dem Antrage, die Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger 18,75 ℳ zu zahlen, das Urtheil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet die Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Dt. Eylau auf den 13. Januar 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dt. Eylau, den 9. November 1890.
1 Sylwestrowicz, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. I.
[44858] .
Die durch Rechtsanwalt Krüsemann I. vertretene Mathilde Kregeloh in Ronsdorf, Ehefrau des Bier⸗ brauers Carl Schoͤlling daselbst, hat gegen diesen beim Königlichen Landgericht zu Eberfeld Klage er⸗ hoben mit dem Antrage auf Gütertrennung.
Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 13. Jannar 1891, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.
Hentges, Aktunar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[44857]
Die durch Rechtsanwalt Dr. Dümpel vertretene Caroline Meckenbrauck in Barmen, Ehefrau des Schäftemachers Arnold Gräfe daselbst, hat gegen diesen beim Königlichen Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennun
Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 13. Januar 1891, Vormittags 9 Uhr, i Sitzungssaale der II. Civilkammer des Königliche Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.
1 Hentges, Aktuar, 8 als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[44856]
Die durch Rechtsanwalt König III. vertreten Anna, geb. Holzminden, zu Remscheid, Ehefrau de früheren Formers, jetzigen Handelsmannes Ear Windgassen daselbst, hat gegen diesen beim König⸗ lichen Landgericht zu Elberfeld Klage erhoben mi dem Antrage auf Gütertrennung. 2
Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 13. Januar 1891, Voxmittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt. 1
Hentges, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[44859]
Die durch Rechtsanwalt Zens vertretene Henriette Beer zu Velbert, Ehefrau des Cigarrenfabrikanten Ludwig Wilhelm Heitmann daselbst, hat gegen diesen beim Königlichen Landgericht zu Elberfeld Klag erhoben mit dem Antrage auf Gütertrennung.
Zur mündlichen Verhandlung ist Termin au den 13. Januar 1891, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der II. Civilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.
Hentges, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[44936] ö
Die Ehefrau des Spezereihändlers Wilhelm Funke, Eleonore, geb. Dietrich, zu Immigrath, vertreten durch Rechtsanwalt Stapper hier, klagt gegen ihren genannten daselbst wohnenden Ehemann mit dem Antrage auf Gütertrennung und ist Termin zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 13. Januar 1891, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. ö“
Düsseldorf, den 11. November 1890.
Arand,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[44855].
Die Adeline Huet, Ehefrau des Müllers Johan n Baptist Gachot zu Chatel St . klagt dm ch Rechtsanwalt Obrecht in Metz auf ng.
Termin zur mündlichen Verhandlung ist auf 9 Uhr, vor der I. Civilkammer des Kaiserl. vand- gerichts Metz bestimmt worden.
Metz, den 12. November 1890. 1
Der Landgerichts⸗Sekretär: Kaise
[44854] Bekanntmachung.
Die Magdalena Schmitt, Edefrau des Adam Wehrung, Taaner, beide zu Pisdorf wohnend, — 8— 4*¾ anwalt Wrobel, klagt gegen n mann auf Gütertrennung. Zur eden sa üͤder diesen Rechtsstreit ist die s des Kaiserlichen Landgerichts bierselbst vom Dezemder cr.,
Vormittags 9 Uhr, anderaumt. 5 den 12. November 1890.
Der Obersekrekär Erren, Keanzleirath.
44861¹] 8
b Durch Urtheil der M. Civilkan mmer des Ks 1 Landgerichts zu Elberfeld vom 14. Okrober 1 8 ist die zwischen den GCheleuten Sehuhmacher Wilhelm Stracke zu Bavmen und der (glise, geb. Warmm. daseldst dioher destandene eheliche Ge
mit Wirhung seit dem . D.ni 1890 für
erklärt worden. Hentges, Aktpar.
al der des Könslichen 8 8
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