bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, uater der Verwarnung, daß im Falle nicht Anmeldung und Bescheinigung des 2vnn Widerspruchsrechts sie mit ihren Realansprüchen werden ausgeschlossen werden. ihnen auch resp. über⸗ lassen bleiben muß, ihre Ansprüche in einem eso ⸗ deren Prozesse zu verfolgen, und vielmehr die Lin⸗ tragung der Antragsteller, Eheleute Schröder, als Eigenthümer des Grundstücks erfolgen wird. Wettin, den 30 April 1891. ““ 8 Königliches Amtsgericht. 12.
131333 Aufgebot.
uf Antrag des Kaufmanns, Heinrich Kiein dahier as tracalich bestellten Pflegers über das Vermögen des abwesenden Seemanne, Bernatd Olthaus, zuletzt zu Papenburg, wird der verschollene Seemann Ber⸗ nard Hermann Olthe,“s aus Papenburg, geboren am 24. März 1844 in. Aschendorf, Sohn der weiland Eheleute Schiff cavitains Mathias Olthaus und essen Ehefra'a Sehhn g8. 3 et. apenburg, aufgefordert, sich spätestens im⸗ S .. 1891, Vormittags 10 Uhr, ahier zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt und sein nächsten bekannten Erben überwiesen werden soll. 8 8 Fwfeseh werden alle Personen, welche über das Fortleben des Verschollenen Kunde geben können, zu deren Mittheilung, und für den Fall der dem⸗ nächstigen Todeserklärung etwaige Erb⸗ und Nach⸗ folgeberechtigte zur Anmeldung ihrer Ansprüche unter der Verwarnung aufgefordert, daß sonst bei Ueber⸗ weisung des Vermögens des Verschollenen auf sie keine Rücksicht Seg eneän prejdeh soll. Papenburg, 29. August 1890. “] 8 Kigliches Amtsgericht. II. “
8633 Aufgebot. G 1.h,teg des Rechtsanwalts Justiz⸗Rath Nerlich zu Pleß, als Abwesenheitsvormund der Gebrüder Paul und Thomas Pastuschka, Ersterer geboren 6, Juli 1851, Letzterer geboren 29. Juni 1853, werden diese, nämlich Paul und Thomas Pastuschka, und auf Antrag des Häuslers Paul Scepanek zu Tichau, als Vormundes der am 22. Februar 1858 geborenen Marie Pastuschka, wird Letztere, da die genannten drei Personen noch während ihrer Minder⸗ jährigkeit nach Polen verzogen und seit dem Jahre 1871 verschollen sind, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 24. März 1892, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht 8 (Zimmer 1) sich zu melden, widrigenfalls ihre Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Niecolai, den 28. April 1891. Königliches Amtsgericht. 185938 Aufgebot. 818 Antrag des Amtmanns Steffen zu Branitz 8 als Pfleger der Nachlasse des am 2. Mai 1890 zu Branitz verstorbenen Restaurateurs Albert Schmidt und der daselbst am 4. August 1890 verstorbenen Marie Louise Schmidt sowie der verehelichten Bureauvorsteher Neubarth, Anna, geb. Schmidt zu Kottbus und der verehelichten Laufmann Schulz, Emilie, geb. Schmidt zu Berl’ — zalerben der Marie Louise Schmidt, werden die Nachlaß⸗ läubiger und Vermächtnißnehmer des Restaurateurs Albert Schmidt und seiner Tochter Marie Louise aaufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 1. Juli 1891, Vormittags 10 Uhr, Zimmer 9, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß benannter Personen bei dem unterzeichneten Gerichte unter Angabe des Gegenstandes und Grundes anzu⸗ melden, widrigenfalls sie gegen die Benefizialerben ihre Ansprüche nur noch insoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode der Erblasser aufgekommenen Nutzungen durch Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht erschöpft wird. 1 “ Kottbus, den 28. April 1891. Königliches Amtsgericht.
[84977 LTcodeserklärung. 8 Durch Urtheil vom 29. April 1891 sind: 1) der Seefahrer Hinrich Eggers, Sohn des Ein⸗
wohners Claus Eggers zu Wittstedt und dessen Ehe⸗ eboren am 1. No⸗ vember 1840 zu Wittstedt, wohnhaft gewesen zu
frau, Catharine, geb. Ficke, — Geestendorf;
2) der Handlungsgehülfe Johann August Janssen, Sohn des weiland Krämers und Gastwirths Jacob Cornelius Janssen zu Geestendorf und dessen Ehe⸗
8586] Bekanntmachung. Die zuf den Namen des Heren Philixp Eikan im Stammregister Fol. 464 Nr. 926 eingetragene ktie des Aktien⸗Vereins des Zoologischen Gartens zu Berlin über 100 Thaler Preuß. Courant ist durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts Berlin I. vom heutigen Tage für kraftlos erklärt.
Berlin, den 30. April 1891. Trzebiatowski, Gerichtsschreiber
des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 48.
¶[8590 b 2„ Antrag des Auszüglers Johann Endres in Poppendorf hat das Kgl. Amtsgericht Bayreuth am 29. April 1891 folgendes Ausschlußurtheil erlassen: J. Der von der K. Filialbank Bayreuth unterm 12. April 1890 auf den Namen des Auszüglers Johann Endres von Zaupenberg ausgestellte 2 ½8 „%o ige Schuldschein Nr. 5959 über 500 ℳ wird für kraftlos erklärt. II. Der EE“ die Kosten zu tragen. Bayreuth, 1. Mai 1891. “ Feerahe areiberer des Kgl. Amtsgerichts. 8 Deuffel, Kgl. Sekretär.
8
8499 1 8½ K. Amtsgericht München I Abth. A. f. Civ.⸗Sachen hat heute folgendes Ausschluß⸗Urtheil erlassen:
1) Der Depositenschein der bayr. Hypotheken⸗ und Wechselbank dahier vom 16. Januar 1890 Nr. 38064, unterzeichnet von Otto und Wirtomiller, wonach die K. Professorswittwe Marie Schlemmer bier eine versiegelte Kassette im dellarirten Werthe von 10000 ℳ bei genannter Bank zur Aufbewahrung bis 16. Januar lfd. Is. hinterlegt hat, wird für kraftlos erklärt. ü
2) Der Antragsteller Rentier Franz Josef Brunner als Erbe der p. Schlemmer und dessen 4 Miterben haben als veranlassende Theile die Kosten des Ver⸗ fahrens zu tragen.
München, 1. Mai 1891.. (L. S.) Der Königl. Gerichtsschreiber: Horn.
8496 Aufgebot.
— 512 Ausschlußurtheil des k. Amtsgerichts Bam⸗ berg I vom 30. April 1891 wurde der vom Vor⸗ schußverein Bamberg dem dortigen Secondelieutenant Samhaber am 7. Mai 1890 unter Nr. 32786 über ein Darlehn von 600 ℳ ausgestellte Schuldschein für kraftlos erklärt. 1b
Bamberg, den 1. Mai 1891. Gerichtsschreiberei des kgl. bayr. Amtsgerichts J. (L. S.) Der k. Sekretär: Ott.
[8581] Bekanntmachung. 8 Durch Ausschlußurtheil vom beutigen Tage ist das Sparkassenbuch der Sparkasse des Amts Kirch⸗ hundem Nr. 1929 lautend für die Minorennen Heinrich König I. Ehe zu Marmecke über den Betrag von 51 ℳ 92 ₰ für kraftlos erklärt worden. Kirchhundem, den 1. Mai 1891. “ Königliches Amtsgericht.
[8498] Bekanntmachung. b Durch Urtheil des unterzeichneten Amtsgerichts vom 28. April 1891 ist das Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Braunsberg Nr. 3384 über 209 ℳ 99 ₰, ausgefertigt für den verstorbenen Rentier Hermann Schulz aus Braunsberg, für kraftlos er⸗ klärt. Die Kosten des Verfahrens sind dem Antrag⸗ steller auferlegt. Braunsberg, den 1. Mai 1891. Königliches Amtsgericht.
[8500] Im Namen des Königs! In Sachen Aufgebot Meinke (F. 3 — 90) erkennt das Königliche Amtsgericht zu Werne durch den Amtsrichter Graf Schmising für Recht: Das auf den Namen des Briefträgers H. Meinke zu Herbern lautende Sparkassenbuch des Spar⸗ und Darlehnskassenvereins, e. G. zu Herbern Nr. 289 mit einem Bestande von 75 ℳ am 1. Januar 1890. wird für kraftlos erklärt. Die Kosten fallen dem Antragsteller zur Last.
V. W.
[8589] Im Namen des Königs! Auf den Antrag des Tischlers Johann Semmel⸗
[8502]
zeichneten Geric, 18 ist die notarielle Schuld⸗ und
Pfandverschreik ang
Gunsten des —
Moritzberg im Grandbuche von Moritzberg Band II
Art. 96 Abth. III laufende Nr. 3 eingetragenes
Hypotheenkapital von 450 ℳ für kraftlos erklärt. Hildesbeim. 30 April 1891.
E““
[8490]
Durch heute verk⸗ͤndetes Ausschlußurtbeil des unter⸗ vom 21. Mai 1877 über ein zu Arbeitsmannes Johannes Pieper zu
Königliches Amtsgericht. I.
Im Namen des Königs! Verkündet am 27. April 1891. Stange, Aktuar, f. d. Gerichtsschreiber. Auf den Antrag des Eigenthümers des Grundstücks Grünberg Blatt Nr. 2, Ferdinand Stürzebecher zu Grünberg — vertreten durch den Rechtsanwalt Gladysz zu Samter — erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Samter durch den Amtsrichter Knappe
r Recht: 8 b s 8 Hypothekendokument, welches über die auf Grünberg Nr. 2 Abtb. III Nr. 4 für die Ge⸗ schwister Ratzke zu Grünberg: a. Franziska, b. Carl Andreas, c. Joseph Eduard, d. Theopbil. e. Josepha zu gleichen Antheilen mit je 30 Thlr 7 ⅛6 Pf. eingetragenen 150 Thlr. 3 Sgr 3 Pf. = 450 ℳ 33 ₰ — mit 5 % verzins⸗ liches Vatererbe — gebildet worden und welches aus einer Ausfertigung des Nikolaus Ratzke schen Erbvergleichs vom 12. Dezember 185 sowie dem Hypothekenbuchsauszuge und dem Ingrossa⸗ tionsvermerke vom 16. August 1870 bestand, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden dem Antrag⸗ teller auferlegt. s 8 Samter, den 27. April 18981. ““
Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs!
Verkündet am 29. April 1891. Kriewitz, als Gerichtsschreiber. Auf den Antrag der Gärtner Christian Siccora⸗ schen Eheleute zu Buchwalde, vertreten durch den Rechtsanwalt Quaßnigk zu Senftenberg, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Seuftenberg durch den Amtsrichter Bernstein für Recht: Das aus den gerichtlichen Urkunden vom 17,/24. Oktober 1840 und vom 12. Oktober 1846 nebst angehängtem Hypothekenschein gebildete Do⸗ kument über die im Grundbuche von Buchwalde Band I Nr. 41 in Abtheilung III unter Nr. 7 für den Erbrichter Johann Richter zu Lauta eingetragenen 100 Thlr. = 300 Mark wird für kraftlos erklärt. Die Kosten trägt der Antragsteller.
[8489]
[8579] Die Urkunden Meerholz Art. 85
die im Grundbuche Nr. 8 und
über Abth. III.
276
M. L. Stern daselbst sind für kraftlos erklärt. Meerholz, den 30. April 1891.
Fims Königliches Amtsgericht. [85788 Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom heutigen Tage sind die Hypotbeken⸗ urkunden über die Band VII. Blatt 40 des Grund⸗ buchs vom Kirchspiel Prerow Abtheilung III. Nr. 6 für Friedchen Auguste Wilhelmine Ihns und Carl Jakob Heinrich Ihns zu Born a./D. eingetragenen weigposten von je 28 Thalern 16 Sgr. 3 Pf. für raftlos erklärt worden. Barth, den 29. April 1891.
Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs! Verkündet am 21. April 1891. Buschow, als Gerichtsschreiber. In der Nicolaus'schen Aufgebotssache erkennt das Königliche Amtsgericht zu Fehrbellin durch den
Amtsgerichtsrath Haeuseler für Recht:
1) Die Hypotheken⸗Urlunde über die auf dem zu Mangelshorst belegenen, im Grundbuche von dieser Ortschaft Band I. Seite 235 Nr. 39 verzeichneten Grundstücke der Wittwe Nicolaus, Marie, geborenen Koch, zu Mangelshorst für die vorgenannten Ge⸗ schwister Nicolaus in der dritten Abtheilung unter Nummer Zwei eingetragenen Post von 9258 ℳ,
haack in Wittenbergen erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Kellinghusen durch den Amtsrichter
frau Rebecca, geb. Hencken, — geboren am 18. August
1850 zu Geestendorf und dort wohnhaft gewesen; für todt erklärt. Geestemünde, den 30. April 1891. Königliches Amtsgericht. III.
[8494] Verschollenheitsverfahren.
Carstenn, da der Antragsteller den Verlust der nach⸗ stehend bezeichneten Urkunde und die Berechtigung zum Aufgebotsantrage glaubhaft gemacht hat und das Aufgebot durch Anheftung an die Gerichtstafel sowie durch Einrückung in den Deutschen Reichs⸗ Anzeiger vom 8. Oktober, 15. Oktober und 22. Ok⸗ tober 1890, sowie in die Itzehoer Nachrichten vom
Nr. 5920. Magdalena Reidelhuber von Ilvesheim wird, da sie auf die öffentliche Aufforderung vom 30. De⸗ zember 1889 keine Nachricht von sich gegeben hat, für verschollen erklärt.
Gr. Amtsgericht I. gez. Stolz. Die Uebereinstimmung mit der Urschrift beurkundet. Mannheim, 1, Mai 1891.
Die Gerichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts. Kettemann.
18492] Verschollenheitsverfahren. Nr. 6346. Mit Beschluß vom 28. April 1891 Nr. 6346 hat das Großherzoglich badische Amtsgericht Karlsruhe folgenden Bescheid erlassen: Der am 1. April 1840 zu Liedolsheim geborene Christof Ludwig Seith, zuletzt wohnhaft daselbst, wird für verschollen erklärt. b Karlsruhe, den 2. Mai 1891. 1 Großh. bad Amtsgericht. 1 gez. E. Müller. 1“ Dies veröffentlicht der Gerichtsschreiber: (L. S.) Hübschmann. X““ 8 4 [8582]
Bekaunntmachungg.
9. Oktober, 16. Oktober und 23. Oktober 1890 bekannt gemacht ist, da weder in dem Aufgebots⸗ termine vom 29. April 1891, noch seitdem Rechte Dritter auf die Urkunde angemeldet sind, und der Autragfteger. Erlaß des Ausschlußurtheils beantragt at, für Recht: 8 8. Kontrakt vom 3. September 1874, errichtet zwischen dem Käthner Peter Semmelhaack in Auufer und dem Arbeiter Marx Ruge daselbst, aus welchem auf dem im Grundbuch von Auufer Band I. Blatt 15 verzeichneten Grundbesitz des Landmanns Martin Grysa in Auufer in Abtbeilung III. Nr. 3 1360 ℳ für Peter Semmelhaack in Auufer eingetragen stehen, wird für kraftlos erklärt. 1 Kellinghusen, den 29. April 1891. Koönigliches Amtsgericht. [85033 S Durch heute verkündetes Ausschlußurtheil ist die [(vom Notar Fritz zu Hildesheim aufgenommene Schuld⸗ und Pfandverschreibung d. d. Zilvesheim, den 6. Februar 1870, ausweislich welcher die Mutter des Antragstellers, die Frau Wittwe Böhme, geb. Fasterling, anerkannt hat, dem Maurermeister Franz Diedrich in Hannover ein Darlehen von 300 Thalern
1 us dem Testamente vom 16. Dezember Urkunde 21 25. Mai 1881 und dem Hypothekenbriefe vom 28. Mai 1881, wird für kraftlos erklärt, 4 2) die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden den Antragstellern auferlegt.
Im Namen des Königs! 88 Verkündet am 21. April 1891.
Gramse, Gerichtsschreiber. “
Auf den Antrag: b
Fö des Besitzers Johann Mareinkowski in
E1“ durch den Justizrath Obuch zu Löbau.
2) des Viktualienhändlers Adolf Kutnik zu
eed vnh 8 Nowicki zu Tereszewo
3) des Käthners Thomas Nowicki zu Ter
938 ad 2 und 3 vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Michatek zu Neumark, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Neunmark durch den Gerichtsassessor Kopiske für Recht:
Die eingetragenen Gläubiger bezw. deren Rechts⸗ nachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf folgende Hypothekenposten:
1) der im Grundbuche des dem F. Johann Mareinkowski in Brattuszewo gehörigen Grundstücks Brattuszewo Blatt 11 in Abtheilung III. Nr. 1 für Catharina Szykbowska auf Grund der Rezesse vom 13. Juli, 11. September und 18. November 1837 eingetragenen unverzinslichen Vatererbtheils⸗ forderung von 23 Thlr. 21 Sgr. 7 Pf., worüber eine Hypothekenurkunde gebildet ist; 1.
2) der im Grundbuche des dem Viktualienhändler
[8585]
Antragsteller zu tragen. [8583] gerichts vom 23. April 1
vom
von
Abth. III. Nr. 2 bezw. 3 eingetragenen Posten von 303 ℳ 43 ₰ zu Gunsten des Wolf Strauß inkn Meerholz und von 98 ℳ u Gunsten der Firma I.
Grund des Kaufvertrages vom 24. Dezember 1881 für Valentin Nowicki eingetragenen und demnächst auf die verehelichte Anna Nowicka, geb Browalska, umgeschriebenen unverzinslichen Restkaufgeldforderung von 135 ℳ, bildet ist,
worüber eine Hypothekenurkunde ge⸗
Die Kosten des Verfahrens hab 1 8 Durch EEE Amts⸗ nd I. nachstehend bezeichnete Hvpothekenurkunden: über die im Grundbuch von Langenstraße Band 1 Blatt 24 in Abtheil. III. unter Nr. 8 für den Markus Ruthenburg zu Rüthen ein⸗ getragene Judikat⸗ und Kostenforderung von 5 Thlr. 17 Sgr. 3 Pf. aus dem rechts⸗ kräftigen Mandate vom 14. Januar 1849 und 14 Sgr. Judikat“ und Kostenforderung aus dem rechtskräftigen Mandate vom 4. Ok⸗ tober 1849, über das im Grundbuche von Miste Band 2 Blatt 41 in Abtheilung III. unter Nr. 1 für den Ackersmann Christoph Happe zu Kneb⸗ linghausen eingetragene Kapital von 190 Thlr. aus der Urkunde vom 13. Juli 1843,
ausgeschlossen.
für kraftlos erklärt worden.
II. Ferner sind die Gläubiger resp. deren Rechts⸗
nachfolger bezüglich folgender Posten:
1) der im Grundbuch von Altenrüthen Band 3 Blatt 9 in Abtheilung III. unter Nr. 1 aus dem Uebertragsvertrage vom 4. November 1847/28. September 1848 für die Jette Stern zu Altenrüthen eingetragenen Abfindung von 200 Thalern, eines vollständigen Brautwagens und das Recht auf freien Unterhalt, soweit dieses auf den nach Amerika ausgewanderten Emanuel Stern vererbt ist; der im Grundbuch von Callenhardt Band 5 Blatt 29 in Abtheilung III. Nr. 1 für die Erben der Agnes Rüther zu Callenhardt, als: a. die 7 Kinder der Eheleute Albert Padberg zu Callenhbardt, b. die Ehefrau Johann Schilling, Maria Franziska Knippschild in Nord⸗Amerika, . der Franz Knivppschild daselbst, die Ehefrau Heinrich Stellern, Charlotte Rosalie Knippschild daselbst, die Lehrerin Theresia Knippschild zu Callenbardt, der Joseph Knippschild daselbst, die 4 Kinder des Anton Rüther Röpels daselbst, eingetragenen Kaufgelder von 40 auf Flur 3 Nr. 190 und von 62 auf Flur 5 Nr. 675 ½ und 675 ½ aus der Lizitattons⸗Verhandlung vom 12. Oktober 1866/23. Februar 1867, soweit dieselben mit 23 Thaler 6 Sgr. 3 Pf. auf die Elisabeth Rüther und mit 19 Thaler 15 Sgr. 8 Pf. auf die Franziska Meschede laut Erbtbeilung vom 27. Februar 1868 resp. weiteren Erb⸗ gang bez. der Franziska Meschede gekommen ind, 8— im Grundbuch von Rüthen Band 6 Blatt 20 in Abtheilung III. unter Nr. 3 c für den Kaufmann Meyer Ruthenburg zu Rüthen eingetragenen Forderung von 10 Thaler 29 Sgr. nebst Zinsen und 1 Thaler 2 Sgr. 2 Pf. Kosten aus der Urkunde vom 18. Juni 1846 und der Requisition des Prozeßrichters vom 3. Juli 1846, der im Grundbuche von Hoinkhausen Band 3 Blatt 25 in Abtheilung III, unter Nr. 5 resp. 7 für den Heinrich Kiel zu Oestereiden aus dem Uebertragsvertrage vom 31 Oktober 1855 eingetragenen Abfindung von 500 Thaler und Alimentationsrecht ꝛc.
genannt
Thalern Thalern
mit ihren Ansprüchen an die gedachten Posten aus⸗
geschlossen und werden die Posten im Grundbuch 3 elöscht. “ 3 Rüthen, den 23. April 1891.
Königliches Amtsgericht.
[8504] Im Namen des Königes! In der Solyga und Debski'schen Aufgebotssache II F. 21/90, hat das Königliche Amtsgericht zu Kempen in der Sitzung vom 27. Avril 1891 durch den Ge⸗ richtsassessor Dr. Bloch für Recht erkannt: 1. Alle diejenigen, welche auf die auf dem Grund⸗ buchblatte des dem Ackerbürger Vincent Solyga zu Baranow gehörigen Grundstuͤcks Baranow Nr. 146 Abtheilung III Nr. 1.1 haftende Post von 66 ℳ 10 ₰ gleich 22 Thlr. 11 Sgr. nebst 6 % Zinsen von 42 Thlr. seit dem 24. Oktober 1865 bis 26. November 1865 und von 22 Thlr. 11 Sgr. seit dem 26. November 1865, ½ % Provision, 1 Thlr. 26 Sö r. Kosten und Eintragungskosten, welche aus dem Mandat vom 7. November 1865 für den Kaufmann Salomon Unger zu Kempen eingetragen ist, Ansprüche und Rechte zu haben vermeinen, werden mit denselben ausgeschlossen. 1 1 B II. Die Hypothekenurkunden über folgende Posten: a. über 66 ℳ 10 ₰ gleich 20 Thlr. 11 Sgr. nebst 6 % Zinsen von 42 Thlr. seit dem 24. Oktober 1865 bis zum 25. November 1865 und von 22 Thlr 11 Sgr. seit dem 26. November 1865, ½ % Provision, 1 Thlr. 26 Sgr. Kosten und Eintragungskosten, ein⸗ getragen auf dem Blatte des Grundstücks Baranow
Mandat vom 7. November 1865 für den Kaufmann Salomon Unger in Kempen,
b. üͤber 135 Thlr. rückständige Kaufgelder — vo denen der Betrag von 100 Thlr. durch notariell Cession vom 21. Juni 1847 an den Kaufmann Aron Schaps in Kempen abgetreten worden, — für die Vorbesitzer Kasimir und Gertrude Sator alias Satorek'schen Eheleute auf Grund des Notariats⸗ S vom 20. Oktober 1843 vermöge De⸗ rets vom 22. Oktober 1845, eingetragen auf dem Blatte des Grundstücks Torzyniec Nr. 44 in Ab⸗ theilung III unter Nr. 1, 1 8
c. über 40 Thlr. theils Darlehns⸗ theils Kauf⸗ gelderforderung des Komorniks Josef Rzepka zu Torzyniec aus der Obligation vom 22. Juli 1856
eeiner Kündigungsfrist von 3 Monaten eingetragenen
ssteller zu tragen.
Nr. 146 in Abtheilung III unter Nr. 1.1 aus dem
Abth. III. Nr. 2 eingetragene Post von 61 ℳ 70 ₰
Meeerholz, den 30. April 1891.
geeborene Patsch, zu Hewsf ig. Kreis Reichenbach,
[84911 Bekanutmachung. Das mterfertigte Amtsgericht hat unter dem 18. April 1891 folgendes Ausschlußurtheil erlassen: Der Hyvpotbekenbrief, welcher gebildet ist über im Grundbuch von Warsin Band I Blatt 199 10 b Abth. III Nr. 5 aus der Schuldurkunde der Kahnschiffer Carl Seeger'schen Eheleute vom 30. September 1881 für den Altsitzer Johann Frenz zu Wahrlang am 3. November 1881 zu 5 % mit sechsmonatlicher Kündigungsfrist eingetragene Post von 2100 ℳ — zweitausend einhundert Mark —; 2) das Hypothendokument, welches gebildet ist über die im Grundbuch von Ueckermünde Band II. Blatt 421 Nr. 171 Abth. III Nr. 1 (4) aus der Obligation vom 27. April 1838 für die Kirchenkasse zu Eggesin am 8. Mai 1838 zu 5 % mit dreimonat⸗ licher Kündigunsfrist eingetragene, demnächst am 8. März 1863 für den Schiffsbaumeister Ludwig Wittenberg umgeschriebene und von diesem am 8. Fe⸗ bruar 1871 dem Schiffskapitain Carl Wittenberg zu Jasenitz cedirte Post von 200 Thlr. — zweihundert
Thalern — werden für kraftlos erklärt.
3. Der eingetragene Gläubiger und dessen Rechts⸗ nachfolger von der im Grundbuche von Hintersee Band 1 Blatt 200 Nr. 33 Abth. III Nr. 1 aus der Obligation des Besitzers Duchow und dessen Ehe⸗ frrau Friedericke, geb. Feldt, vom 3. Januar 1825 für die Schweb’sche Masse des vormundschaftlichen De⸗ positi des Riether Patrimonialgerichts ex decr. vom 6. Januar 1825 mit dem Zinssatz von 5 % und mit
Post von 88 Thlr. 12 sgl. werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen. Die Kosten fallen den Antragstellern nach Ver⸗ hältniß zur Last. Königliches Amtsgericht zu Ueckermünde.
[8593] Im Namen des Königs!
In der Aufgebotssache des Kolonen Heinrich Mathias Dellbrügge Nr. 75 Holtfeld bei Borgholz⸗ hausen hat das Königliche Amtsgericht zu Halle i./W. am 23. April 1891, da der Antragsteller die Tilgung der nachstehend bezeichneten Post und die Berech⸗ tigung zum Aufgebotsantrage glaubhaft gemacht hbat,
für Recht erkannt:
Bezüglich der im Grundbuche von Holtfeld Band I. Blatt 195 in Abtheilung III. unter Nr. 5 für den Kaufmann Feidel Joseph Steinfeld in Borgholz⸗ hausen auf Grund der Urkunde vom 21. Juli 1845 eingetragenen Hypothek von 110 Thalern Courant Darlehn nebst 5 % Zinsen werden der eingetragene Gläubiger und dessen Rechtsnachfolger mit Ausnahme der Wittwe Bertha Weinberg, geb. Steinfeld, zu Gütersloh, der ihre Rechte vorbehalten werden, mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen.
Die Kosten des Aufgebotsverfahrens hat Antrag⸗
[8592] Im Namen des Königs!
In der Aufgebotssache des Kolons Friedrich Wil⸗ helm Kraak Nr. 64 Loxten hat das Königliche Amts⸗ gericht zu Halle i. W. am 23. April 1891, da der Antragsteller die Tilgung der nachstehend bezeichneten Post und die Berechtigung zum Aufgebotsantrage glaubhaft gemacht hat, für Recht erkannt:
Die eingetragenen Gläubiger und deren Rechts⸗ nachfolger werden bezüglich der im Grundbuche von Loxten Band VI. Blatt 258 Abtheilung III. sub Nr. 1 für die Geschwister Kraak,
a. Jürgen Philipp. 8
b. Marie Ilsabein,
c. Jobhann Heinrich,
d. Marie Elisabeth,
e. Johann Diedrich, eingetragene Brautschatzforderung von je 164 Thalern, im Ganzen 820 Thalern mit ihren Ansprüchen aus⸗ geschlossen und werden die Kosten des Verfahr ens dem Antraasteller auferlegt. “
[8591] Im Namen des Königd,
In der Aufgebotssache des Kolonen August Brune Nr. Loxten hat das Kövnigliche Amtsgericht zu Halle i./W. am 23. April 1891, da der Antrag⸗ steller die Tilgung der nachstehend bezeichneten Post und die Berechtigung zum Aufgebotsantrage glaub⸗
haft gemacht hat, für Recht erkannt:
Die eingetragene Gläubigerin und deren Rechts⸗ nachfolger werden bezüglich der im Grundbuche von Loxten Band I. Blatt 495 in Abtbeilung III. unter Nr. 1 für die Catharine Elisabeth Brune aus der Urkunde vom 16. Juli 1794 eingetragenen Braut⸗ schatzkorderung von 218 Thalern 12 Sgr. mit ihren Ansprüchern ausgeschlossen. Die Kosten des Auf⸗ gebotsverfahrens hat der Antragsteller zu tragen.
[8501] Im Namen des Königs!
In Sachen Aufgebot Westhues gnt. Kreutzkamp (E. 1 — 90) erkennt das Königliche Amtsgericht zu Werne, durch den Amtsrichter Graf Schmising,
für Recht:
Bezüglich der im Grundbuche von Herbern Bd. 12 Bl. 44 Abth. III Nr. 2 eingetragenen Post von 400 Thalern mit 4 % Zinsen ex doc. v. 22. Dezbr. 1848 für die Eheleute Josef Venschott und Gertrud, geb. Westhues zu Herbern eingetragen ex decreto vom 5. Januar 1852 werden alle unbekannten Prätendenten mit ihren Ansprüchen für ausgeschlossen erklärt, uud soll die Post im Grundbuch gelöscht werden. “ 1“
[8580]
Die im Grundbuche von Somborn Art. 369
zu Gunsten von Adam Reusing in Somborn ist für erloschen erklärt. ““
Königliches Amtsgericht.
[8611] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte iche Zufte Schöbel, Auguste, vertreten durch den Justizrath 1,. zu vleichen⸗
den Webermeister Hermann
mittags 9 Uhr, mit der
bestellen. wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Schweidnitz, den 30. April 1891. Exner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [8613] Oeffentliche Zustellung. Die zum Armenrecht zugelassenen Ehefrauen:
Lauenbain,
8 171ö Höͤsel daselbst, klagen gegen ihre Ehemänner: zu 1) den Fleischer und Handarbeiter
unbekannten Aufenthalts,
mann, zuletzt in Lauenhain, jetzt unbe Aufenthalts, ü. wegen: zu 1) böslicher Verlassung, „ 2) Ehebruchs, mit dem Antrage auf:
Lebens, event. Ehbescheidung, zu 2) Scheidung der Ehe,
des Rechtstreits vor die vierte Civilkammer des König⸗
Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. vom Gericht bewilligten öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klagen bekannt gemacht. (Ls.) Fischer, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts Chemnitz, Civilkammer IV. [8609] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte Arbeiterin Marianna Przybylska zu Grodzischko, Kreis Samter, vertreten durch den Rechtsanwalt Kloer zu Meseritz, klagt gegen ihren Ehemann, den. Arbeiter Stephan Przybylski, früher in Kalwy bei Buk, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung auf Ebescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Prozesses aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Meseritz auf den 15. Oktober 1891, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. b Meseritz, den 2. Mai 1891. Gigas 8 Gerichtsschreiber des Köͤniglichen
[8715] Bekanntmachung.
In Sachen der Gastwirthsfrau Elisabeth Goetz hier, vertreten vom K. Advokaten und Rechtsanwalt Karl Eckert, gegen den Gastwirth Johann Goetz, früher hier, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung der I. Civilkammer des K. Landgerichts München I. vom Montag, den 13. Juli 1891, Vormittags 9 Uhr, be⸗ stimmt, wozu der Beklagte mit der Aufforderung geladen wird, rechtzeitig einen bei diesseitigem Kgl. Landgericht zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu er⸗
kennen: bestehende Ehe
1AX“
Die zwischen den Streitstheilen wird aus Verschulden des Beklagten dem Bande nach getrennt und Beklagter zur Tragung sämmt⸗ licher Kosten des Rechtsstreits verurtheilt.
München, den 2. Mai 1891.
Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts München I. Der K. Obersekretär: Rodler.
Landgericht Hamburg.
Oeffentliche Zustellung. In Sachen der Ehefrau Amalie Schoetz, geb. Kitzmann, zu Hemberg. vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Dres. May & Miittelstrass, Klägerin, gegen ihren Ehemann Heinrich Rudolf Oscar Schoetz, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, beantragt die Klägerin nunmehr, den Beklagten zu verpflichten, sie binnen gerichtsseitig zu bestimmender Zeit bei sich aufzunehmen, eventuell die zwischen den Parteien bestehende Ehe wegen böslicher Verlassung abseiten des Beklagten vom Bande zu scheiden und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Ciril⸗Kammer des Landgerichts zu Hamburg (Rathbaus) auf Montag, den 6. Juli 1891, Vormittags 9 ¾ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Fsene der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht. 8 8
Hamburg, den 1. Mai 1891. 6
Ferd. Wehrs, ’ Gerichtsschreiber des Landgerichts, Civilkammer IV.
18612] ntt
[8610]
Oeffentliche Zustellung.
Die Schneidergesellenfrau Henriette Speka, geb. Nolde, hier, vertreten durch den Iustizrath Bülowius hier, klagt gegen ihren Ehemann Gottlieb Speka, unbekannten Aufenthalts, wegen Ebescheidung, mit dem Antrage: das Band der Ehe zwischen Parteien zu lösen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civiꝛkammer des Königlichen Landgerichts zu Königs⸗ berg i. Pr., Theaterplatz Nr. 3/4, Zimmer Nr. 49, auf den 29. September 1891, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Königsberg i. Pr., den 28. April 1891. Hensel, Kanzleirath,
1 Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
1) Helene Schmidt, geb. Fleischer, in Chemnitz, 2) Auguste Ida Großmann, geb. Ischockelt, in
vertreten durch zu 1) Rechtsanwalt Preller in Chemnitz, Heinrich Richard Schmidt, bisher in Chemnitz, z. Zt.
zu 2) den Geschirrführer Ferdinand Franz Groß⸗ k
zu 1) Verurtheilung zur Herstellung des ehelichen
und laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung
lichen Landgerichts zu Chemnitz auf den 29. Sep⸗ tember 1891, Vormittags 9 Uhr, mit der
Zum Zwecke der
jährlich 2 Kasseler Viertel = 240 Kilogramm Korn
pränumerando zu entrichten, mit nehmen und für dessen weiteres Fortkommen zu sorgen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Kassel — Zimmer 21 — auf den 7. Juli 1891, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus der Klage bekannt gemacht. 8
Kassel, den 28. April 1891.
Luckhardt, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts, Abth. 2, i. V.
[8614] Oeffentliche Zustellung.
Der Bäckermeister Carl Traeger in Berlin, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dr. L. Salinger hier, klagt gegen den Kunsthändler August Hermann Fritz, früher in Reinickendorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Löschungsbewilligung einer Hypothek, mit dem Antrage, dem Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurthetlen, in die Löschung der auf seinen Namen auf den beiden Grundstücken Band 21 Blatt Nr. 653 und Band 30 Blatt Nr 922 des Grundbuchs des Königlichen Amtsgerichts II. Berlin von Reinickendorf unter Nr. 32 bezw. 17 correaliter haftenden Hypothek von 4500 ℳ nebst Zinsen zu willigen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts II. zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, 1 Treppe, Zimmer 33, auf den 1. Oktober 1891, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszus der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 30. April 1891.
Gräben, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. Civilkammer I.
[8599] Oeffentliche Zustellung.
Die Handlung Kah & Goldenring zu Berlin, Heiligegeiststraße 14, klagt 1) gegen den Kaufmann Eugen Heldt, 2) gegen dessen Ehefrau, beide zuletzt in Berlin, Madaistr. 13 wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 128,05 ℳ für am 14. und 28. März 1891 gelieferte Waaren (Butter), mit dem Antrage auf kostenpflichtege Verurtheilung der Be⸗ klagten zur Zahlung von 128 ℳ 5 ₰ nebst 6 % Zinsen seit dem Tage der Zustellung der Klage und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I. zu Berlin, Abtheilung 12, Jüdenstr. 59, 3 Treppen, Zimmer 92a, auf den 4. Juli 1891, Vor⸗ mittags 19 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.
Berlin, den 2. Mai 1891.
(L. S.) Thon, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 12.
[8606]1 Oeffentliche Zustellung.
Die Hausbesitzerin Wittwe Ida Hennig in B.om⸗ berg, Bahnhofstraße 79, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Fuchs zu klagt gegen den Tischlermeister Eugen Müller, früͤher in Bromberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen rückständiger Wohnungsmiethe von 242,50 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. April 1891, mit dem Antrage auf Ver⸗ urtheilung des Beklagten, an die Klägerin 242,50 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. April 1891 zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits einschließlich des Arrest⸗ verfahrens V. G. 23/91 zu tragen, sowie das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Bromberg, im Landgerichtsgebäude, Zimmer Nr. 2, auf den 24. Juni 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bromberg, den 29. April 1891.
Freytag, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [8600] Oeffentliche Zustellung. Die Handlung Kah & Goldenring zu Heiligegeiststraße 14, klagt gegen 1) den Heldt, 2) dessen Ehefrau, beide zuletzt in Berlin, Madaistr. 13 wohnbaft, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, wegen 253,45 ℳ für in der Zeit vom 4. Fe⸗ bruar bis 5. März 1891 gelieferte Waaren (Butter) mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 253 ℳ 45 ₰ nebst 6 % Zinsen seit dem Tage der Zustellung der Klage und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I. zu Berlin, Abtheilung 12, Jüdenstr. Nr. 59, 3 Treppen, Zimmer 92 a, auf den 4. Juli 1891, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 2. Mai 1891.
(L. S.) Thon, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 12. [8605] Oeffentliche Zustellung.
Der Rentier C. Zitzke in Reetz klagt gegen den Arbeiter Franz Stark, früher in Reetz, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen 30 ℳ rückständiger Miethe und 0,70 ℳ Auslagen und wegen Einwilli⸗ gung zur Auszahlung eines hinterlegten Betrages von 30,70 ℳ an den Kläger, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 30 ℳ rückständiger Miethe und 0,70 ℳ verauslagter Kosten, sowie zur Einwilligung in die Auszahlung eines hinterlegten Betrages von 30,70 ℳ an den Kläger zu verur⸗ theilen, das ergehende Erkenntniß für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären, dem Beklagten auch die Kosten des Rechtsstreits einschließlich der im Arrestverfahren
Bromb rg
10;.
Berlin, Eugen
der [Klägerin am 8. Oktober 1890 zu Wolfsanger geborenen Kinde Namens Anna Margaretha Walter zu verurtheilen, der Klägerin zur Alimentation dieses Kindes bis zu dessen vollendeten 10. Lebensjahre
und 9 ℳ baares Geld in vierteljährlichen Raten
dem vollendeten 10. Lebensjahre des Kindes aber dasselbe zu sich zu
[8601] Oeffentliche Zustellung. 1“
Der Kaufmann Ernst Imker zu Schötmar klagt gegen den Kaufmann Georg Kiffe zu Schötmar, jetzt unbekannten Aufenthaltsortes, wegen Forderung, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 106 ℳ nebst 5 % Zinsen vom 1. Juli 1889, sowie vorläufige Voll⸗ streckbarkeitserklärung des zu erlassenden Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Fürstliche Amtsgericht II. zu Salzuflen auf Donnerstag, den 9. Juli 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Salzuflen, den 29. April 1891.
1 Wolf,
als Gerichtsschreiber des Fürstlichen Amtsgerichts. II.
[8615] Oeffentliche Zustellung.
Der Siebenbürger Kellerverein zu Klausenburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Samter zu Berlin, klagt gegen den Weinhändler Maurice Gattein zu Berlin, Taubenstr. 23 a., aus Waaren⸗ lieferungen, mit dem Antrage auf Zahlung von 221 Fl. 74 Kr. O. W., und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die achte Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf den 18. Juni 1891, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Groß, Gerichtsschreiber des Königlichen Land⸗
gerichts IL, 8. Kammer für Handelssachen.
[8604] Oeffentliche Zustellung.
Die Buchhandlung Gustav Engelmann in Berlin SW. 12, Charlottenstraße 87, vertreten durch den Rechtsanwalt Bolaender, Berlin SW., Markgrafen⸗ straße 25 II., klagt gegen den ehemaligen Kandidaten der Medizin Friedrich Röschen, früher in Marburg an der Lahn wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus Bücherlieferung vom 6. Juni 1887 mit dem Antrage auf kostenfällige Verurtheilung zur Zahlung von 144,90 ℳ nebst 5 % Zinsen vom Tage der Klagzustellung an, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Marburg an der Lahn auf den 10. Juli 1891, Vormittags 8 Uhr. — Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — C. 316/91.
Wolff,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts [8512] Bekanntmachung. 8
Durch Urtheil der Abtbeilung I. der Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i./E. vom 1. Mai 1891 wurde die Trennung der zwischen den Eheleuten Leo Dreyfuß, früher Metzer, jetzt ohne Gewerbe und Fanny Bacharach in Sulz, O. E. bestehenden Gütergemeinschaft ausgesprochen.
Dem Ehemann wurden die Kosten zur Last gelegt. Der Landgerichtssekcetär Jansen. [8513] Durch rechtskräftiges Urtheil der II. Civilkamme des Königlichen Landgerichts zu Köln vom 25. März 1891 ist die Gütergemeinschaft zwischen den Ehe⸗ leuten Maurermeister Christian Popp und Anna Maria, geborene Geuer, ohne Gewerbe, beide zu Köln, Salierring 66 wohnend, aufgelöst worden. Mit der Auseinandersetzung ist der Notar Graffweg zu Köln beauftragt. Köln, den 29. April 1891. Der Gerichtsschreiber: Küppers
[8509] Die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aachen hat durch rechtskräftiges Urtheil vom 1. April 1891 die zwischen der Johanna, geb. Beaujean, ohne Gewerbe zu Aachen und ihrem daselbst woh⸗ nenden Ehemann Johann Nepomuk Friedrich, Sattler, bestandene eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt, Gütertrennung verordnet, Parteien zur Auseinandersetzung vor Notar Matzerath in Aachen verwiesen und dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last gelegt. Aachen, den 27. April 1891. . Plümmer, Landgerichts⸗Secretair. [8508] Die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aachen hat durch rechtskräftiges Urtheil vom 7. April 1891 die zwischen der Christina, geb. Mellessen, zu Aachen und ihrem daselbst wohnenden Ehemann Michael Bohlen, Hausirer, bestandene eheliche Güter⸗ gemeinschaft für aufgelöst erklärt, Gütertrennung ver⸗ ordnet, Parteien zur Auseinandersetzung vor Notar Giesen in Aachen verwiesen und dem Beklagten di Kosten des Rechtsstreits zur Last gelegt. Aachen, den 29. April 1891. Plümmer, Landgerichts⸗Secretär. [8511] Bekanntmachung Durch Urtheil der Abtheilung I der Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. E. vom 1. Mai 1891 wurde die Trennung der zwischen den Eheleuten Alfons Groß, Holzhändler, und Josefine Steinbach, beide in Dambach, bestehenden Güter⸗ gemeinschaft ausgesprochen. Dem Ehemann wurden die Kosten zur Last gelegt. Der Landgerichtssekretär: Jansen.
3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ c. Versicherung.
[8724] . 8 Norddeutsche Edel- und Unedelmetall-
ch, asf gegen 4 rüh entstandenen aufzuerlegen, und ladet den Beklagten
zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor
das Königliche Amtsgericht zu Stargard i. Pomm.
auf den 23. Juni 1891, Vormittags 10 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Auszug der Klage n e Hnan
örstner, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. III.
a eingetragen auf dem Blatte des Grundstücks Torzyniec Sechgel. er zu Peterswaldau — jetzt unbekann⸗ Nr. 44 in Abtheilung III unter Nr. 3 werden für ten Aufenthalts — aus §. 688 Tit. 1 Thl. II. III. Die Kosten des Verfahrens fallen den An⸗ en Parteien bestehende Ehe zu trennen 2 1 tragstellern zur Last. g 8 und den Beklagten für den allein schuldigen Theil durch die Rechtsanwälte Frieß und Coch hier, klagt Verkündet am 27. April 1891. u erklären, und ladet den Beklagten zur münd⸗ gegen den Metzger Georg Höhre aus Wolfsanger, Mosinski, icht dchen, Berzandlang 8 g tsstrefts vor d dritte - t in Bahegeaftter 1 ahcsend. L5 8- 38 ichtsschreiber des Königlichen Amthgerichts. er de kön en Landgerichts em Beischlaf mit dem Antrag, den Beklagten üe 1n EE 8 Schweidnitz auf den 21. eptember 1891, Vor⸗ unter Anerkennung seiner Vaterschaft zu dem von
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
8603] Oeffentliche Zustellung. Die ledige Elisabeth Walter zu Fefen vertreten
Adolf Kutnik aus Krottoschin gehörigen Grundstücks Krottoschin Blatt 19 Abtheilung III. Nr. 7 für Anna und Anna Maria Link auf Grund des Erb⸗ rezesses vom 17. Mai und 21. September 1861 zu gleichen Theilen eingetragenen, mit 5 % verzinslichen Vatererbtheilsforderung von 92 Thlr. 23 Sgr. 6 Pf.;
3) der im Grundbuche des dem Käthner Thomas Nowicki aus Tereszewo gehörigen Grundstücks Tereszewo Blatt 86 Abtheilung III. Nr. 2e auf
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 4. April 1891 sind die unbe⸗ kannten Erben des am 17. Dezember 1889 zu Hammerthal (Buchholz) bei Blankenstein verstorbenen Bergmanns Gottfried Renner mit ihren Ansprüchen auf dessen Nachlaß ausgeschlossen.
Hattingen, den 9. April 1891.
Königliches Amtsgericht.
zu schulden und in der dieselbe ihr im Neustädter Felde vor Hildesheim belegenes Ackerland von etwa ½ Morgen Größe zu Hvpothek bestellt hat, nebst nachgefügter Hypothekeneintragungsbescheinigung des Amtsgerichts Hildesheim, Stadtbezirk Abth. I vom 8. Februar 1870 für kraftlos erklärt. Hildesheim, 30. April 1891. Königliches Amtsgericht. I.
Industrie-Verufsgenossenschaft. Berlin. Auf Grund des §. 8 des Statuts werden die Ge⸗
nossenschaftsmitglieder zu der am
Dienstag, den 23. Juni 1891, Vpormittags 11 Uhr,
zu Berlin im Lokale der Schultheiß’schen
Brauerei⸗Actien⸗Gesellschaft, Reue Jacob⸗
straße 24,25, stattfindenden diesjährigen ordent
8 1.