1891 / 176 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 29 Jul 1891 18:00:01 GMT) scan diff

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[26236) Im Namen des Königs! Verkündet am 14. Juli 1891. Brüning, Gerichtsschreiber.

In Sachen, betreffend das Ausgebot

1) folgender Bd. 76 Bl. 128 des Grundbuchs von Dahl Abtheil. III. Nr. 4 ex decr. de 24. Januar 1854 eingetragenen Post, nämlich 30 Thlr. an Kauf⸗ geldern auf Grund des Vertrages vom 31. Juli

1845 für Anton Glahn zu Dahl,

2) folgender Bd. 100 Bl. 26 des Grundbuchs Nr. 2 ex decr. de 16. Dezember 1856 eingetragenen Post, nämlich: Eine Abfindung von 25 Thlrn. für den Edmund Rustemeyer zu Elsen auf Grund der Urkunde vom

von Neuhaus Abtheil. III.

31. Dezember 1851,

3) folgender Bd. 95 Bl. 6 des Grundbuchs von Dahl Abtheil. III. Nr. 1 ex decr. de 19. März 1845 eingetragenen Post, nämlich: Für Johann Düchting 6 Thlr. und ein Schrein, für Katharina Düchting 6 Thlr., ein Schrein, ein Bett, Haspel und Spinnrad an Abfindungen laut Urkunde vom 1. Juli

1830

4) des Erkenntnisses vom 1. März 1848 nebst an⸗ gesiegeltem Hypothekenschein vom 31. August 1848, woraus von Bd. 6 Bl. 214 des Grundbuchs von

Kirchborchen Abtheil. III. Nr. 10 übertragen, Bd. 3 Bl. 8 desselben Grundbuchs Abtheil. III. Nr. 6 und 11 und von da wiederum übertragen auch im Grund⸗ buch für Kirchborchen Bd. 5 Bl. 32 Abtheil. III. Nr. 2,

Bd. 64 Bl. 37 Abtheil. III. Nr. 10, Bd. 93 Bl. 175

Abtheil. III. Nr. 25, Bd. 64 Bl. 165 Abtheil. III. Nr. 14, Bd. 5 Bl. 9 Abtheil. III. Nr. 3, Bd. 3 Bl. 44 Abtheil. III. Nr. 6, Bd. 128 Bl. 174 Abtheil. III. Nr. 7 jetzt Bd. 5 Bl. 43 Abtheil III. Nr. 7, endlich Bd. 3 Bl. 47 Abtheil. III. Nr. 2 ein Judikat von 67 Thlrn. 17 Sgr. 7 Pf. nebst 5 % Zinsen seit 1. Januar 1848, ferner 4 Thlr. 6 Sgr. Kosten und 2 Thlr. 18 Sgr. Mandatargebühren für den Kaufmann J. G. Dickel zu Gütersloh ex decr. vom 3. August 1848 eingetragen stehen, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Paderborn durch den Amtsgerichtsrath Deumling für Recht: Daß alle Diejenigen, welche an die vorstehend unter Nr. 1 bis 3 bezeichneten Posten Ansprüche zu haben glauben, mit denselben auszuschließen und die Posten im Grundbuche zu löschen, sowie daß die unter 4 angeführten Urkunden für kraft⸗ los zu erklären, sowie daß die Kosten den Antrag⸗ stellern zur Last zu legen. Paderborn, den 14. Juli 1891. Gerichtsschreiberei II. des Königlichen Amtsgerichts.

[26238] Ausschlußurtheil.

Die Hypothekenurkunde üͤber diejenigen 10 Thaler aus der Blasius Stollorz Imielin'er Pupillarmasse, welche auf Nr. 78 Imielin in Abth. III. Nr. 1 laut Iastruments d. d. Nicolai 30. September 1830 und auf Grund der gerichtlichen Schuldverschreibung vom 30. September 1820 vigore decreti vom 2. Oktober 1830 eingetragen und auf Nr. 402 Imielin in Abth. III Nr. 1 und auf Nr. 383 Imielin in Abth. III Nr. 1 zur Mithaft übertragen sind, wird zum Zweck der Löschung der Post für kraftlos erklärt.

Mpslowitz, den 21. Juli 1891.

1b Königliches Amtsgericht.

[26229) Im Namen des Königs! Verkündet am 26. Juni 1891. Olschewsky, Gerichtsschreiber.

In der Freund'schen Aunfgebotssache F. 8/90 er-⸗ kennt das Königliche Amtsgericht zu Mehlsack durch den Amtsrichter Missuweit für Recht:

Die Hypothekenurkunden:

a. über 61 Thlr. = 183 Darlehn, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 11. Juni 1825 zufolge Verfügung vom 9. Februar 1829 für die Wittwe Magdalena Woelky und den Andreas Woelky'schen Kindern in Abtheilung III. Nr. 2 des Grundbuchs von Lilienthal Nr. 2 und nach Schließung des Grundbuchblatts desselben übertragen auf

1) Abtheilung III. Nr. 5a. des dem Eigen⸗ käthner Andreas Woelke gehörigen Grund⸗

sttücks Lilienthal Nr. 21,

2) Abtheilung III. Nr. 1 a. des dem Eigen⸗ käthner Andreas Krause gehörigen Grundstücks Lilienthal Nr. 43,

3) Abtheilung III. Nr. 1a. des dem Eigen⸗ käthner Anton Wichert gehörigen Grundstücks Lilienthal Nr. 44,

gebildet aus dem Hypothekenscheine vom 9. Februar 1829 und einer Ausfertigung der Schuldurkunde vom 11. Juni 1825,

b. über 110 Thlr. = 330 Erbabfindung, sowie eine Ausstattung, eingetragen aus dem Kaufvertrage vom 30. Januar 1839 zufolge Verfügung vom 14. September 1844 für die Barbara Merten, später verehelichten Eigenkäthner Kreß in Abtheilung III. Nr. 3 des Grundbuchs von Lilienthal Nr. 2 und nach Schließung des Grundbuchblatts desselben über⸗ tragen auf

1) Abtheilung III. Nr. 5 b. des dem Eigen⸗

8 käthner Andreas Woelke gehörigen Grundstücks

Lilienthal Nr. 21,

2) Abtheilung III. Nr. 1 b. des dem Eigen⸗ käthner Andreas Krause gehörigen Grundstücks

8 Lilienthal Nr. 43,

3) Abtheilung III. Nr. 1 b. des dem ECigen⸗ käthner Anton Wichert gehörigen Grundstücks Lilienthal Nr. 44,

gebildet aus dem Hypothekenscheine vom 17. Sep⸗

tember 1844 und einer Ausfertigung des Kaufver⸗

trages vom 30. Januar 1839, werden für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens Antragstellern .

R. W Mijssuweit.

erden den

[26240] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 10. Juli 1891 ist die Hypothekenurkunde über 600 Thaler Darlehn, eingetragen aus der Schuld⸗ verschreibung vom 2. April 1852 auf dem Grund⸗ stücke Hagen Band I. Blatt 146 Nr. 13 in Abthei⸗ lung III. Nr. 2, gebildet aus dem Hypothekenauszuge und der damit verbundenen Ausfertigung der ge⸗ nannten Schuldverschreibung für kraftlos erklärt. Pölitz i. Pomm., 10. Juli 1891.

Im Namen des Königs! Verkündet am 16. Juli 1891. Matusch, Gerichtsschreiber.

[26239]

berge, erkennt das Königliche Recht:

I. Der Grundschuldbrief

Blatt Nr. 12 Abtheilung III. schwister Nickel zu Kuhblank Vornamens: a. Minna Elisabeth Sophie, 11. November 1858, b. Henriette Emilie Sophie, 8. April 1860,

M tober 1865 eingetragenen zu 4 % verzinslichen,

undneunzig Pfennige) wird für kraftlos erklärt;

fahrens zur Last. V R. W.

[24899) Im Namen des Königs! Verkündet am 9. Juli 1891. Schmidt, Referendar als Gerichtsschreiber.

Kaiser zu Westerode vertreten durch seine Ehe⸗ frau, Dorothea, geb. Förster erkennt das König⸗ liche Amtsgericht zu Duderstadt durch den Amts⸗ richter Jacobs, da der Antragsteller den Verlust der nachstehend bezeichneten Urkunde und die Be⸗ rechtigung zum Aufgebotsantrage glaubhaft ge⸗ macht hat,

für Recht:

Die Hypothekenurkunde über die in Band VIII. Artikel 391 Abth. III. al Nr 1 des Grundbuchs von Westerode eingetragene Post, lautend über 200 Thaler Darlehn, verzinslich mit 5 % für den Johann Wilhelm Schwedhelm zu Westerode aus der Schuldurkunde und dem Eintrage in Band 42. Nr. 95 der Hypothekenbücher vom 21. März 1865 wird für kraftlos erklärt. 8

ꝛc. ꝛc.

ꝛc. c. ꝛc.

[26247] Im Namen des Königs! Verkündet am 14. Juli 1891. Rüffer, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag des Steinmetzmeisters August Krause zu Rosenau erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Friedland b/W. durch den Amtsrichter v. Potrykowski für Recht: Der Hypothekenbrief über die auf dem Grundstück Friedland Blatt 244 (früher Blatt 53 Acker) in Abtheilung III. unter Nr. 6 für den Bäckermeister Johann Keller zu Polsnitz bei Freiburg auf Grund der Urkunde vom 23. Juli 1885 am 23. Juli 1885 eingetragenen Post von 400 ℳ, bestehend aus einer Ausfertigung der Verhandlung vom 23. Juli 1885 und dem Hypothekenbrief von demselben Tage wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden dem Antrag⸗ steller auferlegt. Friedland, Regbez. Breslau, den 14. Juli

1891. Königliches Amtsgericht.

[26241] Bekanntmachung. In der Gustav Fenske'schen Aufgebotssache ist am 21. Juli d. J. nachstehendes Ausschlußurtheil ver⸗ kündet worden: Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Fersenau Blatt 7 in Abtheilung III. Nr. la. und b. zufolge Verfügung vom 28. Mai 1844 ein⸗ getragenen 200 Thalern nebst Zinsen, Elternerbe der Gebrüder Carl und August Fenske aus dem Abtretungsvertrage vom 22. August 1843 und dem Erbrezeß vom 23. Februar und 18. März 1844, welche Urkunde gebildet ist aus der Ausfertigung der genannten Verhandlungen, dem Hypothekenschein vom 30. Mai 1844 und dem Eintragungsvermerke vom 28. Mai 1844 wird behufs Löschung der Post im Grundbuche für kraftlos erklärt. Pr. Stargard, den 22. Juli 1891. Königliches Amtsgericht.

[26243] Bekanntmachung.

„Durch Ausschlußurtheil vom 20. Juli 1891 ist

die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von

Nr. 44 Wüstewaltersdorf in Abtheilung III unter

Nr. 5 für den Bauergutsbesitzer und Eerichts⸗

scholzen Franz Baßdorf zu Schönwalde eingetragene

Post von

1) 100 Thalern judikatmäßige Forderung nebst 5 % Zinsen seit dem 22. Mai 1863,

2) 4 Thalern 29 Sgr. Kosten,

3) 28 Sgr. Kosten,

gebildet aus dem rechtskräftigen Kontumazialurtheile

des Königlichen Kreisgerichts zu Waldenburg 20. Juni 1863 1 vom 22. Februar 1864 dem Schuldschein vom 1. Ja⸗

nuar 1849 und dem Hypothekenbuchsauszuge vom

4. März 1864 für kraftlos erklärt worden.

Niederwüstegiersdorf, den 20. Juli 1891. Königliches Amtsgericht.

[26245] Im Namen des Königs!

Verkündet am 6. Juli 1891. Referendar Hofer, als Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag

1) der Besitzerfrau Amalie Wassel, verwittwete

Both, geb. Schannowski, und ihres Ehemannes,

Besitzer Gottlieb Wassel, Beide aus Adl. Kermu⸗

schienen, vertreten durch Rechtsanwalt Stephani in

Darkehmen,

9 2) des Besitzers Gottlieb Thieler von Kl. Gro⸗

ienen,

3) der Besitzer August Neßler und August Meckies

aus Grieben, vertreten durch Rechtsanwalt Stephani

in Darkehmen, 85

4) des Besitzers Heinrich Müller aus Antmeschken,

vertreten durch Ebendenselben,

5) des Besitzers August Columbus aus Rogahlen,

11“¹“ Königliches Amtsgerich

vertreten durch den Rechtsanwalt Cohn in Dar⸗

Auf den Antrag des Kossäthen Albert Nickel und der unverehelichten Emilie Nickel zu Kuhblank, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Begach zu Witten⸗ g Amtsgericht zu Wittenberge durch den Amtsrichter Niethe für

8 vom 17. Juli 1876 über die im Grundbuche von Kuhblank Band I. Nr. 8 für die Ge⸗ geboren den geboren den c. Albert Friedrich August, geboren den 30. Ok⸗ nach drei⸗ monatlicher Aufkündigung rückzahlbaren 14 505 93 (vierzehntausend fünfhundert fünf Mark drei⸗

II. den Antragstellern fallen die Kosten des Ver⸗

Auf den Antrag des Maurergesellen Joachim

durch Urtheil vom 6. Juli 1891 für Recht erkannt: Die Hypothekenurkunden:

1) über die auf Adl. Kermuschienen Nr. 33, bei der Abschreibung von dem Stammgrundstück Adl. Kermuschienen Nr. 32 (alte Nummer 47) dort unter Nr. 5 eingetragenen in Abth. III. Nr. 5 übertragenen 66 Thaler 20 Sgr. Darlehn nebst 6 % jährlichen Zinsen für den Wirthen Adolf Klein von Olszewen, gebildet aus dem Hypotheken⸗ auszug vom 17. Januar 1868, dem Eintragungs⸗ vermerk desselben Datums der gerichtlichen Urkunde vom 20. Januar 1868 und der Urkunde vom 16. Ja⸗ nuar 1868;

2) über die auf Klein⸗Grobienen Nr. 8 Abth. III. Nr. 3 eingetrogenen 500 Thaler Darlehn nebst 5 % jährlichen Zinsen des Eigenkäthners Mathias Thieler aus Gr. Grobienen, gebildet aus dem Hypotheken⸗ auszug vom 3. Februar 1865, dem gerichtlichen Vertrage vom 1. Februar 1865 und dem Eintragungs⸗ vermerk vom 6. Februar 1865;

3) über die auf Grieben Nr. 25 alte Nummer 12 Abth. III. Nr. 7 eingetragenen und von dort bei der Abschreibung von Grieben Nr. 42 und auch auf Grieben Nr. 62 und Grieben Nr. 72 mitübertrage⸗ nen, mit 5 % verzinsglichen Erbgelder von 68 Thlrn. 24 Sgr. 3 Pf. für Caroline Dorothea Müller und 68 Thlr. 24 Sgr. 3 Pf. für Henriette Catharina Müller, von welcher letzteren Post 37 Thlr. 15 Sgr. 6 Pf. gelöscht sind, gebildet aus den Hypotheken⸗ auszügen vom 5. Oktober 1853, je einem Exemplar des am 19. Juli 1853 bestätigten Erbrezesses und den Eintragungsvermerken vom 31. Oktober 1853;

4) über die auf Antmeschken Nr. 6 Abth. III. Nr. 8 ursprünglich für den minorennen Heinrich Bauchhain eingetragenen und durch Cession an die Frau Rendant Gronwald in Darkehmen nebst 6 % jährlichen Zinsen übergegangenen 60 Thlr. Darlehn, gebildet aus der Ausfertigung des Schuldscheins vom 5. Oktober 1835 und dem Hypothekenschein vom 8. Oktober 1836;

5) über die auf Rogahlen Nr. 17 Abth. III. Nr. 12 und von dort auf Rogahlen Nr. 48 Abth. III. Nr. 2 übertragene Darlehnsforderung des Wirths August Grajetzki in Audinischken von 99 Thlrn., bestehend aus der Schuldurkunde vom 14. Oktober 1874 und dem Hypothekenschein vom 27. November 1874,

werden für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens ad 1, 3—5 werden den Antragstellern auferlegt, die Kosten des Verfahrens ad 2 trägt der Besitzer Mathias Thieler in Balschkehmen.

Rauschning.

[26232] 8

Durch Urtheil vom 29. Juni cr. sind die Inhaber

folgender Hvpotheken:

1) der im Grundbuche von Kullmen⸗Kulken Nr. 11 Abtheilung III Nr. 3 auf Grund der

Schuldschrift vom 17. Juni 1835 gemäß Verfügung vom 18. Juni 1835 für den Amts⸗ und Landgeschworenen Schwermer in Witt⸗ girren eingetragenen und auf Kullmen⸗Kulken Nr. 72 und Nr. 69 mit übertragenen, zu 6 % verzinslichen Darlehns⸗Hypothek von 66 Thaler 20 Silbergroschen, der im Grundbuch von Kullmen⸗Kulken Nr. 68 Abtheilung III Nr. 6 auf Grund des Kaufvertrages vom 2. Januar 1852 und der ergänzenden Verhandlung vom 13. Januar 1852 gemäß Verfügung vom 27. März 1853 für die Gottfried und Elisabeth, geb. Kroll, Bergner'schen Eheleute eingetragenen zu 5 % verzinslichen Kaufpreis⸗Hypothek von 49 Thaler,

mit ihren Ansprüchen auf diese Hypotheken ausge⸗

schlossen und die Hypothekenurkunden über folgende

Hypotheken:

1) die im Grundbuch von Kullmen⸗Kulken Nr. 11 Abtheilung III Nr. 4 auf Grund der Schuldschrift vom 27. Juni 1840 gemäß Verfügung vom 3. Juli 1840 für den Bauer⸗ wirth Jurge Ambrasas von Kullmen⸗Kulken eingetragenen und auf Kullmen⸗Kulken Nr. 72 und Nr. 69 mit übertragenen zu 6 % verzins⸗ lichen 40 Thaler, die im Grundbuch von Kullmen⸗Kulken Nr. 39 auf Grund der Schuldschrift vom 14. April 1847 für den Johann Schweiger in Kullmen⸗Szarden eingetragenen und auf Kullmen⸗Kulken Nr. 68 Abtheilung III Nr. 5 gemäß Verfügung vom 20. Juli 1850 zur Mithaft übertragenen, zu 6 % verzinslichen

8 33 Thaler 10 Silbergroschen

für kraftlos erklärt.

Tilsit, den 18. Juli 1891.

Königliches Amtsgericht. IV.

[26249] Bekanntmachung. Durch Urtheil vom heutigen Tage sind die ver⸗ schollene Anna Wandrey, verehel. Krebs, und der Friedrich Splettstoeßer, sowie deren Rechtsnachfolger, mit ihren Ansprüchen anf ihre Erbtheile von 20 Thlr. 14 Sgr. 10 Pf. und resp. 6 Thlr. 24 Sgr. 10 Pf. ausgeschlossen worden, welche auf Gembitz Nr. 13 A in Abtheilung III. unter Nr. 4 kraft Verfügung vom 30. Juli 1865 eingetragen stehen. Czarnikau, den 22. Juli 1891. Königliches Amtsgericht.

[26242] h Band I. Blatt 24 des Grundbuchs von Dorlar steht Rubr. III. Nr. 1 ein Muttergut von 366 Thlr. 9 Sgr. 7 Pf. nebst allenfallsigen Verzugszinsen und Kosten für Anton und Maria Theresia Conze zu Grimminahausen, Kinder der ersten Ehefrau Fritz Conze, Maria Franziska, geborne Dorls, daselbst, aus der Urkunde vom 13. November 1834 ein⸗ getragen. Der genannte Anton Conze und die sonstigen unbekannten Berechtigten dieser Post sind mit ihren Ansprüchen an diese Post zum Antheil des Anton Conze durch Ausschlußurtheil vom 14. Juli 1891 ausgeschlossen. Fredeburg, den 17. Juli 1891.

Königliches Amtsgericht. [26230) Im Namen des Königs! Auf den Antrag 1) der Kaufleute Jacob Arendt, A. Berent und 2) des Ackerbürgers Johann Wolski in Berent, vertreten durch den Justizrath Neubaur zu Berent,

hat das Königliche Amtsgericht zu Darkehmen

Die eingetragenen Gläubiger der nachfolgenden oder deren Rechtsnachfolger der auf Berent 42

btheilung III. Nr. 1, 2 und 9 eingetragenen und auf Berent 298 übertragenen Posten, nämlich:

a. der 80 Gulden Danziger Courant aus der Obligation vom 7. November 1793 für den Nicolaus Zaboczynski,

. der 48 Rthlr. mütterliches Erbtheil des David Lissakowski aus dem Erbrezesse vom 2. März 1816, jetzt dessen Wittwe Marianna Lissakowski und deren zweiten Ehemannes Albrecht Müller,

c. der 200 Rthlr. Kaution für Catharina Lissa⸗

kowski, werden mit ihren Ansprüchen auf die Posten aus⸗ geschlossen und die Kosten des Aufgeboksverfahrens dem Antragsteller A. Berent auferlegt. Tb ““

Lenz. Verkündet am 9. Juli 1891. Hasse, Gerichtsschreiber.

[26244 Durch das Ausschlußurtheil vom 23. v. Mts. sind

auf folgende Hypothekenposten ausgeschlossen:

a. auf die Post von 20 Thalern Erbtheil aus dem Kontrakte vom 13. Oktober 1813 eingetragen für Jons Poetschullat auf Lasdehnen Nr. 34 und übertragen auf Lasdehnen Nr. 1 Abth. III Nr. 12, „b. auf die Post von 10 Thalern 28 Sgr. 102,7 Pf. väterlicher Erbtheil des Gottfried Froehlich einge⸗ tragen auf Koetschen Nr. 9 Abth. III Nr. 9 aus dem Erbrezesse vom 14. Oktober, 19. November 1856 und 9. Mai 1857,

c. auf die Post von 22 Thalern 6 Sgr. 8 Pf. großväterlicher Erbtheil des Pritzkus Galwoszus eingetragen auf Klein Wersmeningken Nr. 4 und übertragen auf Klein Wersmeningken Nr. 11 Abth. III Nr. 15 auf Grund der unterm 17. Juni 1829 bestätigten Erbtheilungsverhandlungen:

d. auf die Posten von:

Hans Welbat eingetragenen und durch Cession vom 19. März 1790 auf Hans Preugschas in Sassupönen übergegangenen Darlehns⸗ forderung von 100 Thaler eingetragen auf Orupönen Nr. 6 (73) und übertragen auf Orupönen Nr. 18 Abth. III Nr. 1 auf Grund der Obligation vom 19. März 1789, 62 Thaler 14 Sgr. 8 Pf. Muttererbtheil, welches Jons Bejenat seinen drei unmündigen Kindern laut Theilungsrezeß vom 25. Sep⸗ tember 1793 schuldig wurde eingetragen auf Orupönen 6 (73) und übertragen auf Orupönen Nr. 18 Abth. III Nr. 2, 6 Thaler 11 Sgr. 9 Pf. mütterlicher Erb⸗ theil des Jons Ennullat, eingetragen auf Orupönen Nr. 6 (73) und übertragen au Orupönen Nr. 18 Abth. III Nr. 3 auf Grund des Rezesses vom 2. März 1837, 9 Thaler 11 Sgr. 101 614 Pf. väterlicher Erbtheil des Daniel Ennullat eingetragen auf Orupönen Nr. 6 (73) und übertragen auf Orupönen Nr. 18 Abth. III Nr. 5 auf Grund des Erbvergleichs vom 28. April 1841,

e. auf die Post von 500 Thalern Abfindung, welche Johann Gottlieb Schüßler für die köllmische Hälfte seines Vaters Gottlieb verschuldet, gemäß Erbrezeß vom 9. Juli 1835 eingetragen auf Tullen Nr. 32 Abth. III Nr. 6.

Pillkallen, den 20. Juli 1891.

Königliches Amtsgericht.

[26118] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Büdners Karl Totzke, Albertine, gib⸗ Bruhnke, zu Alt⸗Jugelow, vertreten durch den echtsanwalt Zilesch zu Stolp, klagt gegen ihren Ehemann, den Büdner Karl Totzke, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stolp auf den 17. November 1891, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht Stolp, den 15. Juli 1891.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[26304“4 Oeffentliche Zustellung. 8 „Die Arbeiterfrau Wilhelmine Wenzel zu Ottawa in Nord⸗Amerika, vertreten durch ihren General⸗ bevollmächtigten, Rechtsanwalt Tartara zu Schlochau, wieder vertreten durch den Rechtsanwalt Gebauer zu Konitz, klagt gegen den Arbeiter Ferdinand Wenzel, früher in Buchholz, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, das zwischen Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Konitz auf den 16. November 1891, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. R. 19/91.

Konitz, den 23. Juli 1891.

1 Knoechel, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[26326] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Schlossers Steeger, Johanna, geb. von der Horst, zu Baroperheide, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Berend zu Dortmund, klagt gegen den Schlosser Louis Steeger, unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, 1) das zwischen Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, 2) die Kosten des Rechtsstreites dem Beklagten aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund auf den 22. Dezember 1891, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

erkennt das Königliche Amtsgericht zu Berent durch

kehmen,

den Amtsrichter Lenz für Recht:

82

Dannert, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

die unbekannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen

1) 50 Thaler als Rest einer für den Unterförster

Beauerzͤsohn Johann Ettl von Demmeldorf, z. Zt. unbekannten Aufenthaltes, Beklagten, wegen

hoben, mit dem Antrage,

sttellung wird der Beklagte Johann Ettl zur münd⸗

des genannten Prozeßgerichts vom Dienstag, den 17. November 1891, Vormittags 9 Uhr, ge⸗

Köchia Barbara Dinkel von Windischletten Namens

deenn led. großj. Koch Johann Keller von Schlangen⸗

No

8 3 w eite Be ila ge Reichs⸗A

nzeiger und Königlich Preußis

Berlin, Mittwoch, den 29. Juli

. Untersuchungs⸗Sachen.

8 vefacbote. ustellungen u. dergl.

.Unfall⸗ and Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. .Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. .Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

V Oeffentlicher Anzeiger.

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften.

8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.

9. Bank⸗Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

26308 Oeffentliche Zustellung.

es. verelenc Tagearbeiter Weichert, Johanne Caroline, geb. Pieck, zu Merzwiese, vertreten durch den Rechtsanwalt Ebstein zu Guben, klagt gegen ihren Ehemann, den Tagearbeiter Johann Friedrich August Weichert, früher zu Merzwiese, jetzt un⸗ bekannten Aufenthaltsortes, wegen böslicher Ver⸗ lassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Rechts⸗ streits aufzulegen, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Fivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Guben auf den 16. November 1891, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt 6““ 8

Guben, den 18. Juli 1891. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[26105] Oeffentliche Zustellung. ““

Die Frau Louise Brandt, geb. Bölker, zu Erfurt, vertreten durch den Rechtsanwalt Huschke daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Schlosser Emil Brandt aus Erfurt, jetzt in unbekannter Ab⸗ wesenheit, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, daß die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und Beklagter für den allein schuldigen Theil zu erachten, auch verbunden sei, die Prozeßkosten zu tragen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die III. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Erfurt auf den 14. Dezem⸗ ber 1891, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Erfurt, den 24. Juli 1891. .

Stüber, Gerichtsschreiber

1 des Königlichen Landgerichts. Civilkammer III.

[26133] Oeffentliche Zustellung.

Die Schmiedfrau Auguste Riech, geborene Sta⸗ winski, zu Paulswalde, Kreises Angerburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Settegast in Lvck, klagt gegen ihren Ehemann, den Schmied Ferdinand Riech, unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung in Folge böswilligen Verlassens und Ehebruchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Lock auf den 1. Dezember 1891, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Lyck, den 22. Juli 1891.

Kalina,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[26321] Oeffentliche Zustellung. In Sachen der Kuratel über „Anna“, illeg. der ed. großjährigen Inwohnerin Barbara Fiederer von Schwarzeneck, Klagspartei, vertreten vom Kinds⸗ vormund Johann Schmid, Taglöhner von dort, und der Kindsmutter selbst, gegen den led. großjährigen

Vater⸗ schaft und Alimentation, wurde am 17. Juni 1891. beim K. Amtsgerichte Neunburg v./W. Klage er⸗ es wolle erkannt werden, der Beklagte sei schuldig, die Vaterschaft zu dem Kinde „Anna“ der Barbara Fiederer anzuerkennen, für dieses Kind von der Geburt bis zu dessen zurück⸗ gelegten 13. Lebensjahre einen jährlichen in Viertel⸗ jahrsraten vorauszahlbaren Unterhaltungsbeitrag von 48 ℳ, sowie das halbe Schulgeld und die ganzen allenfallsigen Krankheits⸗ und Beerdigungskosten zu bezahlen. derselbe habe die Streitskosten zu tragen, und werde das Urtheil, soweit gesetzlich zulässig, für vorläufig vollstreckbar erklärt. 8 Nach erfolgter Bewilligung der öffentlichen Zu⸗

lichen Verhandlung des Rechtsstreites in die Sitzung

laden. Neunburg v. W., den 18. Juli 1891. Gerichtsschreiberei des Königlichen Amt (L. S.) Fischl, K. Sekr.

([26329] Oeffentliche Zustellung. Die Kuratel über das außereheliche Kind der led.

„Johann“, vertreten durch den Vormund Johann Dinkel, Austrägler von Windischletten, hat gegen

bad, zuletzt in Frankfurt a. M., nun unbekannten Aufenthalts, wegen Ansprüche aus unehelicher Schwängerung bei dem K. Amtsgerichte Bamberg I. Klage erhoben und beantragt, den Johann Keller zur Anerkennung der Vaterschaft zu dem oben⸗

Einräumung des gesetzlich beschränkten Erbrechts für dasselbe, Zahlung eines in vierteljährlichen Raten vorauszahlbaren Alimentationsbeitrages von monat⸗ lich 8 von der Geburt des Kindes an bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre desselben und darüber hinaus, falls es wegen geistiger oder körperlicher Schwäche unfähig sein sollte, sich selbst zu ernähren, Entrichtung des seinerzeitigen Schulgeldes, der Krankheits⸗ und Beerdigungskosten, wenn das Kind innerhalb der Alimentationsperiode erkranken oder sterben sollte, sowie des dereinstigen Handwerks⸗ Lehrgeldes und Tragung der Prozeßkosten zu ver⸗ urtheilen, dann das Urtheil für vorläufig vollstreck⸗ bar zu erklären. Die Klagspartei ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Bamberg I. zu dem von diesem auf Montag, 26. Oktober 1891, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal Nr. 6, anberaumten Termine. Der Klagspartei wurde das Armenrecht bewilligt. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Bamberg, 25. Juli 1891. Gerichtsschreiberei des Kgl. bayer. Amtsgerichts Bamberg I. (L 8S) Ott, K. Sekretär,

[261040 Oeffentliche Zustelung. Der Oekonom Martin Schmidl von Lichtenau hat in seiner Eigenschaft als Prozeßbevollmächtigter der Köchin Marie Schmidl in Nürnberg und als ver⸗ pflichteter Vormünder des außerehelichen Kindes „Johann Heinrich“ derselben zu Protokoll des Ge⸗ richtsschreibers Klage zum K. Amtsgerichte Neuburg a. D. gegen den Metzger Johann Uebelein von Poppenreuth wegen Alimentenzahlung mit dem An⸗ trage erhoben, das K. Amtsgericht Neuburg wolle den Johann Uebelein kostenfällig verurtheilen, an die Kuratel über Johann Heinrich Schmidl auf die Dauer der ersten 14 Lebensjahre desselben einen monatlichen Alimentationsbeitrag von 10 zu be⸗ zahlen, das Schulgeld, die Handwerkserlernungskosten und die Kur⸗ und Begräbnißkosten zu bestreiten, an die Maria Schmidl 25 Tauf⸗ und Kindbett⸗ kosten und 600 Entschädigung für den Fall zu bezahlen, wenn er eine andere als die Maria Schmidl. heirathen sollte. 1

Termin zur mündlichen Verhandlung dieses Rechts⸗ streites vor dem K. Amtsgerichte Neuburg a. D. ist auf Freitag, den 30. Oktober 1891, Vor⸗ mittags 9 Uhr, im Sitzungssaale anberaumt.

Zu diesem Termine wird hiemit Johann Uebelein, dessen Aufenthalt unbekannt ist und an welchen die öffentliche Zustellung durch Beschluß des K. Amts⸗ gerichts Neuburg a. D. vom 13. I. Mts. angeordnet wurde, mit dem Beifügen geladen, daß im Falle seines ungehorsamen Ausbleibens Versäumnißurtheil gegen ihn erlassen werden würde.

Neuburg, den 23. Juli 1891.

Haggenmüller, K. Gerichtsschreiber am K. Amtsgerichte Neuburg a. D

[2613⁴] Oeffentliche Zustellung. .““ In Sachen Faltermaier, Josef, außerehelich der ledigen Dienstmagd Maria Faltermaier von Rei⸗ chertshofen, z. Zt. in Wolnzach, Kuratel, vertreten von dem Fabrikarbeiter Georg Mittelhammer von Ebenhausen, Klagspartei, gegen Eduard Kriegel, Wagnerssohn von Bierbronnen in Baden, nun un⸗ bekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Alimenten, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffent⸗ liche Sitzung des K. Amtsgerichts Ingolstadt vom Montag, 28. Dezember 1891, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal, Zimmer Nr. 2, bestimmt, wozu Beklagter geladen wird. Die Klagspartei wird beantraßen, in einem für vorläufig vollstreckbar zu erklärenden Urtheile zu er⸗ kennen, Beklagter sei schuldig: 1) für das von der Maria Faltermaier am 15. Februar lI. J. außerehelich geborene Kind Josef Faltermaier für die Zeit von dessen Geburt bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre des Kindes einen jährlichen, in monatlichen Raten vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von 120 und für die gleiche Zeit die Hälfte der Kleidungskosten, des seinerzeitigen Schul⸗ geldes, sowie der allenfallsigen Kur⸗ und Leeichenkosten zu bezahlen, 2) die Streitskosten zu tragen. Ingolstadt, 24. Juli 1891. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. (L S.) Breitschaft, K. Sekretär.

[26121] Oeffentliche Zustellungg.

Nr. 25376. Der Agent A. W. Hagen zu Karls⸗ ruhe klagt gegen den B. Bougdanoff von Mar⸗ feille, zur Zeit an unbekannten Orten, aus Auf⸗ tragsertheilung, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung einer Provision von 1 % aus 26 000 Fr. mit 260 Fres. = 208 und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzog⸗ liche Amtsgericht zu Karlsruhe, Akademiestr. Nr. 2, I. Stock, Zimmer Nr. 1, auf den 25. Februar 18952, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1

Karlsruhe, den Tae 1891.

rrh, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

26106 Oeffentliche Zustellung. 206, Zaftelffe Kraft Holthoff zu Buschhausen b./Sterkrade, vertreten durch Rechtsanwalt Schröer

bezeichneten, am 7. Dezember 1890 geborenen Kinde,

zu Oberhausen, klagt gegen den Schreiner Heinrich

Herforth, früber zu Sterkrade, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen rückständigen Kostgeldes ꝛc., mit dem Antrage: den Beklagten kostenfällig zu ver⸗ urtheilen, dem Kläger 122,40 nebst 5 % Zinsen seit dem Zustellungstage der Klage zu zahlen, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreites vor das Königliche

Amtsgericht zu Oberhausen auf den 10. Oktober 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. .

Oberhausen, den 10. Juli 1891.

Flohr, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgeri

[26117] Oeffentliche Zustellung. Der Vogt Joseph Augustvniak zu Schönau, ver⸗ treten durch den Justizrath Höniger in Inowrazlaw, klagt gegen die Eigenthümer Franz und Marianna, geb. Augustyniak, Pilachowskischen Eheleute, früher in Bacharcie, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 240 auf Bacharcie Nr. 61 Abth. III. Nr. 8a eingetragenes Muttererbtheil mit dem An⸗ trage, die Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger zur Vermeidung der Zwangsvollstreckung in das Grundstück Bacharcie Nr. 61 240 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Januar 1887 zu zahlen und die Kosten zu tragen, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Inowrazlaw auf den 4. November 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

elz, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[26120] Oeffentliche Zustelung. Der Briefträger Anton Bulla und dessen Ehefrau

Antonie Bulla zu Walzen, Kreis Neustadt ver⸗

treten durch Rechtsanwalt Büchs zu Kosel klagen

egen

dh 1) den Arbeiter Florian Wosnitzek, unbekannten Aufenthalts,

) den Arbeiter Paul Wosnitzek zu Lipine,

) die Apollonia Salwiczek, geborene Wos⸗ nitzek, in Dombrau bei Sosnowitz, Kreis Bendzin, Russisch Polen,

4) die Martha Garbas, geborene Wosnichzek, in Katharinenhütte in Sielce bei Sosnowitz, Russisch Polen,

wegen Löschungsbewilligung, mit dem Antrage, die

Beklagten zu verurtheilen, in die Löschung der Post

Abtheilung III. Nr. 1 von 10 Thalern auf Blatt 67.

Polnisch⸗Neukirch zu willigen, das Urtheil für vor⸗

läufig vollstreckbar zu erklären, und laden den Mit⸗

beklagten, Arbeiter Florian Wosniczek, unbekannten

Aufenthalts, zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗

streits vor das Königliche Amtsgericht zu Gnaden⸗

feld, den 24. September 1891, Vormittags

9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung

wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gnadenfeld, den 16. Juli 1891.

Belger, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

2 3

[26313] Oeffentliche Zustellung. 1

Der Kaufmann Friedrich Schröder in Leipzig, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Georg Brox in Leipzig, klagt gegen den Kaufmann JIwan Carl Hermann Adolf Frauckhen, früher in Leipzig, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus Miethvertrag, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zah⸗ lung von 54 und vorläufige Vollstreckbarkeits⸗ erklärung des zu erlassenden Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Leipzig auf den 27. Oktober 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Leipzig, am 21. Juli 1891.

Stockmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[26315] Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmermeister F. Reusch zu Kiel, vertreten durch den Rechtsanwalt Döring daselbst, klagt gegen den Tapezierer Birkenfeldt in Kiel, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, aus einem Wohnungsmieth⸗ vertrage, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver⸗ urtheilung zur sofortigen Räumung der in dem Hause Kiel, Feldstraße Nr. 30 a, befindlichen, vom Beklagten gemietheten Wohnung, sowie auf vor⸗ läufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht, Abth. IV b, zu Kiel Zimmer Nr. 10 auf den 12. November 1891, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Akten⸗ zeichen: IVb. C. * e 1 8

den 24. Juli 8 Kiel, den u, m als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abth. IV b.

26317 Oeffentliche Zustellung.

Silenalsetbee B. Müller zu Mainstock⸗ heim a. M., vertreten durch den Rechtsanwalt Mantell in Görlitz, klagt gegen den Restaurateur B. Lubowsky, früher in Penzig, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus dem Wechsel, d. d. Mainstockheim, den 22. Januar 1891, im Wechselprozesse mit dem

Antrage: „den Beklagten zu verurtheilen, an den

Kläger 100 nebst 6 % Zinsen seit dem 22. Ma 1891, an Protestkosten, Spesen und Porto 3,55 ½ % eigene Provision mit 0,33 zu zahlen, d Kosten zu tragen, das Urtheil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären“, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Görlitz, Zimmer Nr. 60, auf den 28. September 1891, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Görlitz, den 23. Juli 1891.

Schmidt, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[26309] Oeffentliche Zustellung.

Die Ww. Bergmann August Stein, Elisabeth, geb. Hoppmann, zu Hochlarmark, vertreten durch den Rechtsanwalt Markers hier, klagt gegen den Wil⸗ helm Stein, unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Auflassung des Miteigenthums an den Grundstücken Flur 24 Nr. 625/67, 626/67 und 627/67, Gemeinde Recklinghausen Kirchspiel, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Recklinghausen auf den 27. Oktober 1891, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

8 Hölscher,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [26418] Oeffentliche Zustellung.

Der Ferdinand Mayer, Weinhändler, zu Ober⸗ Ingelheim wohnhaft, in seiner Eigenschaft als ein⸗ ziger Sohn und Erbe seines verlebten Vaters, de allda wohnhaft gewesenen Handelsmannes Moses Mavyer IJ., vertreten durch seinen Prozeßbevollmäch⸗ tigten, Gemeinde⸗Einnehmer Friedrich Odernheimer allda, klagt gegen den Philipp Heidel, Maurer, früher zu Bubenheim, dermalen ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, aus einer Verkaufs⸗ urkunde, aufgenommen vor dem Grozßh. Hess. Norar Dr. Busch von Ober⸗Ingelheim, den 2. September 1863, mit dem Antrage: diesen Kaufvertrag wegen Nichtzahlung des Kaufpreises für aufgelöst und den Kläger als Eigenthümer des in der Gemarkung Bubenheim gelegenen Grundstückes: Flur III Nr. 2314⁄1⁰0 175 Qu⸗Meter Acker im Kallenberg, zu erklären und die Ueberschreibung dieser Parzelle auf den Namen des Klägers zu verordnen, den Beklagten auch zur Zahlung der Zinsen des Kaufpreises ad 144.— vom 2. September 1863 an und zu den Kosten zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Ober⸗Ingelheim auf Mittwoch, den 28. Oktober 1891, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗

macht. Ober⸗Ingelheim, den 27. Juli 1891. Debus, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[26327]

Die Ehefrau des Friseurs Johann Fischer, Ger⸗ trud, geborene Kürten zu B.⸗Gladbach, Prozeß⸗ bevollmächtigter Rechtsanwalt Friedel in Köln, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung.

Termin zur Verhandlung ist bestimmt auf den 19. November 1891, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte zu Köln, III l⸗ kammer. 1

Köln, den 24 Juli 1891.

Der Gerichtsschreiber: Küppers. [26136] Gütertrennungsklage.

Cölestine Clauser, Ehefrau des Johann Held⸗ maier, Schuhmacher, zu Mülhausen i. Els. wohn⸗ haft, hat gegen letzteren die Gütertrennungsklage bei dem Kaiserlichen Landgerichte hierselbst durch den Rechtsanwalt Herrn Dr. Stoeber eingereicht. Termin zur mündlichen Verhandlung ist auf Samstag, den 31. Oktober 1891, Vormittags 9 Uhr, im Civilsitzungssaale des genannten Gerichts anberaumt.

Mülhausen i./E., den 25. Juli 1891.

(L. S.) Der Landgerichts⸗Sekretär: Koeßler.

[26131] 1 Kaiserliches Landgericht Straßburg i./ E. Die Ehefrau des Wirthes Daniel Burkhart,

Magdalena, geb. Görtler, hier, vertreten durch Rechts⸗

anwalt von Schottenstein, klagt gegen ihren ge⸗

nannten Ehemann mit dem Antrage: Die Güter⸗ trennung zwischen den Parteien auszusprechen end dem Beklagten die Kosten zur Last zu legen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist die öffentliche Sitzung der III. Civilkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts zu Straßburg i./ Els. vom

31. Oktober 1891, Morgens 10 Uhr, be⸗

stimmt. ““

(L. S.) Der Landgerichts⸗Sekretär: Krümmel.

25593] 1 8 Die Ehefrau des geschäftslosen Adolf Strauven, Helene, geb. Hendrichs, zu Düsseldorf, hat gegen ihren vorgenannten, daselbst wohnenden Ehemann die Gütertrennungsklage erhoben und ist Termin zur mündlichen Verhandlung vor der I. Civilkammer des Königl. Landgerichts hierselbst auf deu 21. O tober 1891, Vormittags 9 Uhr, bestimm Düsseldorf, den 21. Juli 1891. 88 Keller, Aktuar, ] als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[26110]

Die durch Rechtsanwalt Lindenschmidt vertretene Anna Steineshoff zu Solingen, Ehefrau des Commis Otto Ehlis daselbst, hat gegen diesen beim König⸗