8
Untersuchungs⸗Sachen.
. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.
3. Ünfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Oeffentlicher Anzeiger.
esellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.
7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. 8. Niederlassung ꝛc. von eftsreneflensche
9. Bank⸗Ausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
1) Untersuchungs⸗Sachen.
[76720] Steckbrief.
Gegen 1) den Schlosser Wilhelm Möller, ohne festen Wohnsitz, zuletzt wohnhaft gewesen zu Karls⸗ hafen, geboren am 30. Mai 1867 zu Dortmund, 2) den Kesselschmied Michael Otten, zuletzt wohn⸗ haft gewesen zu Karlshafen, ohne festen ohnsitz, geboren am 7. Oktober 1865 zu Dorf Hagen, welche flüchtig sind, ist die Untersuchungshaft wegen Wider⸗ stands und Sachbeschädigung, Vergehen gegen § 113 und § 303 Strafgesetzbuchs, verhängt. Es wird er⸗ sucht, dieselben zu verhaften und in das nächst⸗ gelegene Gerichts⸗Gefängniß abzuliefern, auch Nach⸗ richt hierher zu den Akten D. 13/1894 zu geben.
Karlshafen, am 15. März 1895.
Königliches Amtsgericht. Kellner.
2) Aufgebote, Zustellungen
und dergl.
Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von Berlins Umgebungen im Kreise Niederbarnim Band 64 Nr. 2896 auf den Namen des Baumeisters Franz Piater eingetragene, zur Zeit zu dessen Konkursmasse gehörige Grundstück am 4. Juni 1895, Vormittags 10 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Erdgeschoß, Eingang C., Saal 40, versteigert werden. Das Grundstück ist bei einer Fläche von 0,04,85 ha mit 10 500 ℳ Nutzungswerth zur Ge⸗ bäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschätzungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Eingang D., Zimmer 17, eingesehen werden. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 7. Juni 1895, Vormittags 11 ¼ Uhr, im vorangegebenen Saal 40 verkündet werden.
Berlin, den 20. März 1895.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 88.
[1230] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von den Invalidenhaus⸗Parzellen Band 12 Nr. 420 auf den Namen der Kaufleute Heinrich Reh und Adolph Pruß eingetragene, hier, Wöhlert⸗ straße Nr. 11 belegene Grundstück am 11. Juni 1895, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unkerzeich⸗ neten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Erd⸗ geschoß, Eingang C., Saal 40, versteigert werden. Das Grundstück ist bei einer Fläche von 0,18,74 ha mit 7830 ℳ Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschätzungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Eingang D., Zimmer 17, eingesehen werden. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 14. Juni 1895, Vor⸗ mittags 11 ¼ Uhr, im vorangegebenen Saal 40 verkündet werden.
Berlin, den 27. März 1895.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 88.
[1228] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von der Königstadt Band 70 Nr. 3825 auf den Namen des Privatbaumeisters Richard Beyme zu Berlin eingetragene, zu Berlin in der Sne Nr. 17 früher 16 a. belegene
rundstück am 1. Juni 1895, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht — an Gerichtsstelle, Neue Friedrichstraße Nr. 13, Hof, C. part., Saal 40, versteigert werden. Das
rundstück hat eine Fläche von 8 a 65 qm und ist mit 11 380 ℳ Nutzungswerth zur Gebäudesteuer ver⸗ anlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschätzungen und andere das Grundstück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Zimmer 41, eingesehen werden. Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 1. Juni 1895, Nachmittags 12 ½ Uhr, an Gerichtsstelle, wie oben, verkündet werden.
Berlin, den 28. März 1895.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 86.
8 8 111“] 229]
[1226]
Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte nach durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung des der Ehefrau des Bahnhofs⸗Restaurateurs Busch, Anna, geb. Trenn, früher hierselbst, gehörigen Wohn⸗ hauses Nr. I vor dem Wolker Thor hierselbst mit Zubehör Termine .1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regu⸗ lierung der Verkaufsbedingungen am Donnerstag, den 13. Juni 1895, Vormittags 11 Uhr,
2) zum Ueberbot am Donnerstag, den 4. Juli 1895, Vormittags 11 Uhr, im Schöffengerichts⸗ zimmer des hiesigen Amtsgerichtsgebäudes statt.
Auslage der Verkaufsbedingungen vom 30. Mai an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Herrn Kassier Herbst hieselbst, welcher Kaufliebhabern nach vorgängiger Anmeldung die des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird.
Bützow, den 29. März 1895.
Großherzoglich Mecklenburg⸗Schwerinsches 1 Amtsgericht.
[1237] Bekanntmachung.
Zum Zwecke der Zustellung an den Georg Michels, Arbeiter, ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wird bekannt gemacht, daß durch Verfügung des hiesigen
vom 1. April 1879 beantragt.
Königlichen Amtsgerichts vom 11. März 1895 auf Antrag des Jakob Koch, Eisenwaarenhändler zu Opladen, gegen Johann Theodor Michels sen., Bäcker zu Reusrath, und Genossen, die Beschlagnahme der nachstehenden Immobilien behufs Subhastation angeordnet worden ist: Gemeinde Reusrath, Kreis Solingen, Artikel Nr. 574 der Grundsteuermutter⸗ rolle, Nr. 167 der Gebäudesteuerrolle: Flur 15, Nr. 183; Flur 16, Nr. 2 und 3 nebst aufstehenden Gebäulichkeiten. Opladen, den 27. März 1895. Gerichtsschreiberei des Königl. Amtsgerichts.
[1227]
In Sachen der Herzoglichen Kreiskasse in Blanken⸗ burg a. H., Klägerin, wider den Hüttenarbeiter Friedrich Rienäcker in Tanne, Beklagten, wegen Forderung, wird der auf den 3. Juli d. J., Nach⸗ mittags 4 Uhr, anberaumte Versteigerungs⸗Termin aufgehoben.
Hasselfelde, den 29. März 1895.
Herzogliches Amtsgericht. Wegener.
[72411] 888 Aufgebot. 1 Die Molkerei Laer, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, vertreten durch die Vorstandsmitglieder F. Mensing und H. Homann zu Laer, hat das Aufgebot des auf dem westfälischen Bankverein zu Münster von dem Kollegium Lud⸗ gerianum zu Münster ausgestellten Check Nr. 12022 im Betrage von 409 ℳ 20 ₰, welche der Antrag⸗ stellerin in Zahlung gegeben, von ihr aber verloren ist, beantragt. Der unbekannte Inhaber des Checks wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. September 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 42, anberaumten Aufgegtstermute seine Rechte anzu⸗ melden und den Check vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. F. 3/95. Münster, den 22. Februar 1895. Königliches Amtsgericht. Abtheilung VI.
[1232] Aufgebot.
Der Schlosser Albert Bartscher, z. Zt. wohnhaft in Fürstenberg, hat das Aufgebot des der städtischen Sparkasse zu Dortmund Serie II Nr. 11 549, ausgefertigt für den Minorennen Fabrik⸗ arbeiter Franz Anton Bartscher, zu Hörde, über 65,15 ℳ, welches angeblich verbrannt ist, beantragt. Der Inhaber des Sparkassenbuches wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. Oktober 1895, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 39, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.
Dortmund, den 30. März 1895.
Königliches Amtsgericht. [1234] Aufgebot. 8
Die Ehefrau des Seemanns Heinrich Bruns, Juliane, geb. Strauch, zu Woltmershausen hat das Aufgebot des Sparkassenbuchs der Spar⸗ und Leih⸗ kasse des vormaligen Amtes Verden Nr. 11 884 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 10. Oktober 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ sesgen wird.
erden, den 2. April 1895. — Königliches Amtsgericht. III.
[66160] Aufgebot. 8
Der im Monat Juli 1891 dem Kaufmann Niedzwiedziüski zu Gnesen ausgestellte und vom Premier⸗Lieutenant und Bezirks⸗Adjutanten Pustar in Schneidemühl, früher in Gnesen, acceptierte Wechsel über 150 ℳ wird hiermit auf den Antrag des Kaufmanns Leon Niedzwiedzinski zu Gnesen, vertreten durch den Rechtsanwalt Jahns daselbst, aufgeboten. Die unbekannten Inhaber des erwähnten Wechsels werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 18. September 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte im Ter⸗ minszimmer Nr. 7 anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte darauf anzumelden und den Wechsel vor⸗ zulegen, widrigenfalls derselbe für kraftlos erklärt werden wird. 1X“
Guesen, den 29. Januar 1895.
Königliches Amtsgericht.
[65848] 14“
Die Wittwe des Kothsassen Heinrich Roloff, Caroline, geborene Eiwohld, in Groß⸗Stöckheim, als eingetragene Eigenthümerin des Kothhofes No. ass. 19 daselbst, hat das Aufgebot des als Schuldurkunde ausgefertigten Ablösungsrezesses vom 7. Oktober 1836, auf Grund dessen auf dem genannten Kothhofe No. ass. 19 zu Groß⸗Stöckheim ein Ab⸗ lösungskapital von 60 ℳ zu Gunsten des Durchlauch⸗ nüan Hauses Braunschweig und der Mitbelehnten
ajors August Heinrich Leonhard von Pawel⸗Ram⸗ mingen und des Ernst Carl Bernhard von Pawel⸗ Rammingen als Hypothek eingetragen ist, unter Glaubhaftmachung, daß die gedachte Forderung vor dem 1. Oktober 1878 getilgt, der Inhaber der Schuldurkunde aber unbekannt sei, gemäß §§ 823 ff. R.⸗Z.⸗P.⸗O. und § 7 Nr. 7 b. des Gesetzes Nr. 12 Der Inhaber der Urkunde und alle, welche auf die Hypothek Anspruch machen, werden aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 18. September 1895, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte an⸗ beraumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Urkunde der Eigenthümerin des edachten Kothhofs gegenüber erklärt, die Hypothek aber gelöscht werden wird.
Wolfenbüttel, den 28. Januar 1895. 1 W“ Herzogliches Amtsgericht.
H. Winter. 3
[1231] Aufgebot.
Auf Antrag des Musikus Gottfried Terlich und dessen Ehefrau Pauline, geborene Hoffmann, letztere im Beistande ihres Ehemannes, beide zu Merzdorf,
vertreten durch den Rechtsanwalt Gille zu⸗ Krossen a. O., wird das im Gemeindebezirk Krossen a. O. an der Frankfurterstraße belegene Grundstück Karten⸗ blatt 1 Parzelle 924/240 Acker mit einem Flächen⸗ inhalte von 0,2660 ha aufgeboten. Alle diejenigen, welche das Eigenthum oder sonstige dingliche Rechte an dem vorstehenden Grundstücke für sich beanspruchen, werden aufgefordert, diese Ansprüche spätestens in dem auf den 7. Juni 1895, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 15, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigen⸗ falls sie mit ihren Ansprüchen und Rechten auf das Grundstück ausgeschlossen werden. Krossen a. O., den 28. März 1895. Königliches Amtsgericht.
[3122 Aufgebot. 8 “
Zwecks Bertttitebfeher genng im Grundbuche werden nachstehende Grundstücke und Grundstücksantheile auf⸗ geboten, und zwar auf Antrag:
1) der Ehefrau Johann Berkenkopf, Catharina, geb. Berkenkopf, gen. Lippes zu Bünde, vertreten durch Ackerwirth Wilhelm Berkenkopf, gen. Gers zu Hesborn: Flur 4 Nr. 663 — an der Wahlbach — Wiese — 7,20 a — Kat. Gem. Hesborn, eingetragen Bd. 2 Bl. 54 Hesborn für Ackersmann Johann Steden gen. Guntermann zu Hesborn;
2) der Geschwister Catharina und Maria Bürger zu Hallenberg: Flur 18 Nr. 180 — auf der Weifer⸗ seite, Ackerlund — 65,39 a — Kat. Gem Hallenberg, eingetr. Bd. 9 Bl. 31 Hallenberg für David Mörchen zu Hallenberg; 8
3) des Bergmanns Heinrich Harbecke bei Essen a. d. Ruhr in Huttrop Nr. 7, vertreten durch den Ackerwirth Martin Gewehr zu Liesen: a. Flur 1 Nr. 594 — auf der Mühlenbach — Weide — 9,26 a, b. Flur 3 Nr. 78 — bei der Schlage — Acker — 13,80 a, c. Flur 5 Nr. 18 — aufm Waldwege — Acker — 36,81 a; d. Flur 5 Nr. 27. — vorn an der Wache — Weide — 14,82 a; e. Flur 5 Nr. 50, vorn an der Wache — Weide — 5,30 a; f. Flur 5 Nr. 132 — hinten auf der Wache — Weide 18,56 a; g. Flur 5 Nr. 151 — hinten auf der Wache — Weide — 10,81 a; ad a. bis mit g. Kat. Gem. Liesen und eingetr. Bd. 1 Bl. 28 Leesen für Catharina Brieden gen. Spielmann, Ehefrau Tage⸗ löhner Franz Mause zu Liesen; — h. Flur 2 Nr. 107 — Flachsland — Garten — 1,03 a, Kat. Gem. Liesen, 818 Bd. 1 Bl. 51 Hesborn für Ge⸗ schwister Martin, — Anna Catharina, — Elisabeth Schmidt zu Liesen; i. Flur 15 Nr. 19 — auf dem Maulhaufen — Wiese — 18,65 a, Kat. Gem. Hallen⸗ berg, eingetr. Bd. 1 Bl. 56 Hallenberg für Johann Gewehr, Schuhmacher zu Liesen;
4) des Müllers Anton Josef Bange von der mittleren Mühle bei Medebach der für Joh. Josef August Bange auf der mittelsten Mühle bei Mede⸗ bach Bd. 12 Bl. 20 Medebach eingetr. Antheil an Flur 13 Nr. 143 — auf der Orke — Mühlengraben — 30,38 a, Kat. Gem. Medebach;
5) der Erben des verstorbenen Schusters und Acker⸗ wirths Friedrich Völlmecke zu Braunshausen, ver⸗ treten durch die Wittwe dieses Friedrich Völlmecke daselbst: Flur 1 Nr. 395 — in der Steinschlade — Wildland — 13,02 a, Kat. Gem. Braunshausen, eingetr. Bd. 1 Bl. 38 Braunshausen für den Ackers⸗ mann Carl Knecht zuü Braunshausen;
6) des Handelsmanns Josef Steden gen. Bolles zu Hesborn: a. Flur 1 Nr. 104 — auf den Höfen — Wiese — 13,26 a, b. Flur 2 Nr. 380 — aufm Störberg — Acker 8 a, c. Flur 2 Nr. 706 — vorm Stolzenberg — Acker — 36,88 a, d. Flur 5 Nr. 804 — am Spiegelrein — Garten — 1,12 a, e. Flur 5 Nr. 806 — daselbst — Garten — 0,78, f. Flur 4 Nr. 1349/1041 — in der Aue — Wiese — 10,36 a,
ad a. bis mit f. gelegen in Kat. Gem. Hesborn und
eingetr. Bd. 8 Bl. 49 Hesborn für Ehefrau Franz Steden, Casparine, geb. Brieden, zu Hesborn;
7) des Schreiners Wilhelm Völlmecke zu Hallen⸗ berg: Flur 6 Nr. 502 — an der breiten Eiche — Acker — 24,78 a, Kat. Gem. Hallenberg, eingetr. Bd. 12 Bl. 4 Hallenberg für Müller Friedrich zu Hallenberg;
8) der Eheleute Wagener Johann Lefarth und Catharina, geb. Fuchs, zu Medelon, die Ehefrau ver⸗ treten durch den Ehemann: Flur 6 Nr. 22 — am Lingenscheid — Acker — 13,63 a, Kat. Gem. Medelon, eingetr. Bd. 3 Bl. 48 Medelon für a. Tagelöhner Adam Gerling, b. Franz Gerling zu Medelon;
9) der Wittwe Ackerwirth Franz Brieden, gen. Adrians, Maria Anna, geb. Guntermann, zu Liesen: a. Flur 1 Nr. 459 — unterm Fußwege — Garten — 55 qm, b. Flur 2 Nr. 266 — am Resse — Acker — 30,64 a, ad a und b. Kat. Gem. Liesen und eingetr. Bd. 3 Bl. 23 Liesen für Franz Guntermann gen. Adrians zu Liesen, c. Flur 1 Nr. 824 — auf der Winterseite — Wildland — 38,62 a, Kat. Gem. Liesen, eingetr. Bd. 2 Bl. 17 Liesen für Martin Harbecke, gen. Harbecken, Fregen zu Liesen;
10) der Wittwe Friedri arthe, Catharina, geb. Goebel, zu Medebach, vertreten durch Aukt.⸗Komm. Debray daselbst: a. Flur 10 Nr. 18 — Medebach — Garten — 2,40 a, b. Flur 11 Nr. 293 — auf'’m Ringelfeld — Acker — 8,38 a, ad a und hb gelegen in Kat. Gem. Medebach und eingetr. Bd. 21 Bl. 55 Medebach für: 1) F. Friedrich und 2) Tage⸗ löhner Albert Garthe zu Medebach, c. die Bd. 44 Bl. 6 Medebach für Tagelöhner Albert Garthe zu Medebach eingetr. 8⁄16 Idealantheile an Flur 10 Nr. 19 — Medebach — Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten — 1,24 a, Kat. Gem. Medebach;
11) der Wittwe Handelsmann Jakob Dielenheim, Susanna, geb. Dielenheim, aus Hallenberg, jetzt in Hörde, vertreten durch Rechtsanwalt Schrop zu Hörde: a. Flur 1 Nr. 661 — bei den Röhren — Garten — 1,11 a, b. Flur 5 Nr. 101 — Wache — Acker — 26,24 a, c. Flur 5 Nr. 147 — vor Hoch⸗ stätt — Acker — 22,97 a, d. Flur 9 Nr. 228 — am Wuhlhagen — Wildland — 53,62 a, ad a bis mit d in Kat. Gem. S elegen und eingetr. Bd. 6 Bl. 49 Hallenberg für Ehefrau Franz Dielenheim, Susanna, geb. Schaefer, zu Hallenberg;
12) des Mühlenbesitzers Ferdinand Schöttler zu Hallenberg: a. Flur 1 Nr. 1163/250 — Katzenberg — Stall — 57 qm, eingetr. Bd. 6 Bl. 27 eherG für Johann Anton Ante in Züschen, b. Flur 1 Nr. 29.
— Obere Mühle — Garten — 31 am, eingetr.
Bd. 7 Bl. 58 Hallenberg für 1) Geschwister: a. Maria Catharina, b. Franz Heinrich, c. Franz Heinrich Pauli zu Hallenberg, 2) Jakob Pauli daselbst, c. Flur 1 Nr. 1178/302 — Obermühle — Garten — 21 qm, eingetr. Bd. 5 Bl. 3 Hallenberg für Johann Adam Anthe zu Hallenberg, d. Flur 1 Nr. 316/1 — oben der Mühle — Garten — 12 qm, eingetr. Bd. 4 Bl. 29 Hallenberg für die Minorennen Müller zu Hallenberg, als 1) Adam, geb. 24. Juli 1825, 2) Jakob, geb. 18. November 1826, 3) Josef, geb. 22. Juli 1829, e. Flur 1 Nr. 316/2 — ober der Mühle — Garten — 12 qm, eingetr. Bd. 4 Bl. 28 Hallenberg für die Geschwister Spielmann zu Hallen⸗ berg, als: 1) Wilhelm, 2) Bernhard, 3) Maria Margaretha Josefine, geb. 17. November 1819, f. Flur 1 Nr. 321 — Obere Mühle — Garten — 17 qm, eingetr. Bd. 1. Bl. 13 Hallenberg für 1) Drechsler Johann Philipp Anton Schaefer, geb. 11. November 1801, 2) ikarius Franz Wilhelm Schaefer, geb. 17. Dezember 1803, 3) Geschwister Franz Heinrich, Maria Elisabeth, Maria Caroline Pauly zu Hallenberg, g. Flur 1 Nr. 323 — obere Mühle — Garten — 19 qm, und Flur 12 Nr. 55 — Grunderinghausen — Wiese — 4,59 a, eingetr. Bd. 1 Bl. 60 Hallenberg für die Geschwister Hell⸗ wig, Namens 1) Johann 11“ Jakob, 2) Jo⸗ hann Anton, 3) Maria Anna, geb. 25. Februar 1815, 4) Franz Anton, geb. 9. November 1817, 5) Fe Daniel, geb. 24. Juni 1821 zu Hallenberg, h. Flur 1 Nr. 325 — obere Mühle — Garten — 11 qm, eingetr. Bd. 8 Bl. 30 Hallenberg für die Geschwister: 1) Johann Jakob, 2) Johann Anton Franz, 3) Johann Anton Josef, 4) Maria Elisabeth Müller zu Hallenberg, i. Flur 1 Nr. 334 — Obere Mühle — Garten — 18 am, eingetr. Bd. 7 Bl. 46 für die Geschwister: 1) Maria Catharina, 2) Anna Elisabeth, 3) Josef Anton, 4) Franz Carl Cramer zu Hallenberg, k) Flur 1 Nr. 335 — Ober der Mühle — Garten — 16 am, eingetr. Bd. 12 Bl. 15 für die Geschwister: 1) Friedrich Ernst, 2) Christoph (gen. Josef), 3) Maria Anna, 4) Jo⸗ hann Daniel, Glaeser zu Hallenberg; 1. Flur 1 Nr. 337 — obere Mühle — Garten — 10 qum, eingetr. Bd. 2 Bl. 110 für die Geschwister Anthe: 1) Franz, 2) Elisa⸗ beth, 3) Anna Maria, Ehefrau Philipp Groß zu Hallenberg, m. Flur 1 Nr. 362 — Obere Mühle — Garten — 35 am, eingetr. Bd. 3 Bl. 39 für Eheleute Küfer Anton Müller zu Hallenberg; n. Flur 4 Nr. 122 — auf'm Thal — Acker — 17,37 a, eingetr. Bd. 6 Bl. 28 für Philipp Anthe, geb. 9. August 1819, und Franz Anthe, geb. 11. April 1821 zu Hallenberg; o. Flur 11 Nr. 576 — am alten Felde — Acker — 25,31 a, eingetr. Bd. 1 Bl. 17 für die Kinder des Oelmüllers Johann Müller gen. Senator zu Hallenberg: 1) Anna Maria, Ehefrau Müller Franz Peter Schötteler, 2) Maria Catha⸗ rina, Ehefrau Heinrich Scheefer, 3) Johann Anton, 4) Franz Jakob, 5) Elisabeth, geb. 22. März 1813, 6) Maria Clara, geb. 13. Juni 1816, 7) Franz Wilhelm, geb. 19. Juni 1816; p. Flur 4 Nr. 864/13
— Schlenke — Acker — 20,14 a, und Flur 4 Nr. 144 — in der Schlenke — Wiese — 18,45 a, beide eingetr. Bd. 10 Bl. 35 für 1) Anton Müller 2) Maria Elisabeth Müller, 3) Franz Heinrich Müller, 4) Friedrich Müller, ad 1 bis 4 in Hallen⸗ berg, 5) Anna Catharina Müller, verehelichte Kellner W. Höfke in Berlin. — Parzellen ad a. bis mit p. gelegen in Kat. Gem. Hallenberg und eingetr. im Grundbuch von Hallenberg, — q. Flur 8 Nr. 211 — auf der Eiersbach — Wildland — 26,98 a — Kat. Gem. Hallenberg, eingetr. Bd. 1 Bl. 24 Braunshausen für Geschwister: 1) Josef Anton, geb. 29. August 1823, 2) Anna Elisabeth, geb. 26. Oktober 1825, 3) Johann Anton, geb. 10. De⸗ zember 1827, 4) Anna Maria, geb. d. November 1829, 5) Johann Franz, geb. 1. Januar 1832, Völlmecke zu Braunshausen. 8
13) des Zimmermanns Andreas Womelsdorf zu Hallenberg: Flur 1 Nr. 504 — ober’'m Graben — Garten — 3,81 a, Kat. Gem. Hallenberg, eingetr. Bd. 5 Bl. 45 Hallenberg für Schmied Christoph Brieden zu Hallenberg.
Alle diejenigen, welche Eigenthumsansprüche an die vorgenannten Grundstücke und Grundstücks⸗ antheile erheben wollen, werden aufgefordert, solche spätestens im Aufgebotstermine am 15. Juni cr., Vormittags 9 ½ Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 6, geltend zu machen, widrigenfalls die Ansprüche werden ausgeschlossen und die Grund⸗ stücke und Grundstücksantheile für die betreffenden Antragsteller im Grundbuch berichtigt werden.
Medebach, den 21. März 1895.
Königliches Amtsgericht.
[1236] Aufgebot.
Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Sattler⸗ meisters Julius Stelzer zu Mittel⸗Lobendau, werden die unbekannten Rechtsnachfolger der am 14. September 1894 in Mittel⸗Lobendau verstorbenen Auszügler⸗ wittwe Maria Rosina Englich, geborenen Bauch, von dort aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 21. Januar 1896, Vormitt. 12 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den etwa 100 ℳ betragenden Nachlaß bei dem unterzeichneten Gericht Fee Nr. 2) anzumelden, widrigenfalls der
achlaß dem landesherrlichen Fiskus zugesprochen werden wird. “
Goldberg, den 28. März 1895. ““
“ Königliches Amtsgericht [(12333 Alunufgebot. ¹ “
Auf den Antrag des Privatmanns Hermann Henne zu Derenburg als Nachlaßpfleger werden die un⸗ bekannten Rechtsnachfolger der am 25. August 1894 zu Derenburg verstorbenen Caroline Marie Hagen, geboren am 20. April 1894, uneheliche Tochter der am 20. April 1894 daselbst verstorbenen Caroline Johanne Hagen, geboren den 2. Dezember 1873, Tochter des Fleischermeisters Georg Friedrich Christian Hagen und dessen Ehefrau Johanne Christiane Hen⸗ riette, geborene Simon, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin, am 8. Februar 1896, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 11, anzumelden, widrigenfalls der Nach⸗ laß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung deshe aber dem landesherrlichen Fiskus würde verabfolgt werden, der sich später meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschafts⸗
besitzers anzuerkennen schuldig und weder Rechnungs⸗ legung noch Ersatz der Nutzungen, sondern nur Her⸗
sein solle. 8 Halberstadt, den 18. März 1895. Königliches Amtsgericht. Abth. IV.
ausgabe des noch Vorhandenen zu fordern he
[1202] Bekanntmachung.
Die Hypothekenbriefe über:
2. 25 Thlr. 6 Sgr. nebst 6 % Zinsen seit 22. Juni 1872 und 2 Thlr. 2 Sgr. Prozeßkosten aus dem Mandat vom 15. Juni 1873,
b. 16 Thlr. 21 Sgr. nebst 6 % Zinsen seit 21. Ok⸗ tober 1873 und 1 Thlr. 16 Sgr. Prozeßkosten auf Grund des Mandats vom 17. Oktober 1873, haftend in Abtheilung III Nr. 11 und bezw. Nr. 12 von Nr. 16 Radoschau, b
sind durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage für kraftlos erklärt worden.
Kattowitz, den 29. März 1895.
Königliches Amtsgericht.
[1249] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 22. d. M. ist der aus der Schuldver⸗ schreibung vom 2. Februar 1844 nebst Ingrossa⸗ tionsnoten und Hypothekenbuchsauszügen bestehende Hypothekenbrief über die restlichen 2000 Thaler = 6000 ℳ, welche auf dem im Grundbuche von der Königstadt, Band 38, Nr. 2374 und 2375 verzeich⸗ neten, hierselbst in der Landwehrstraße, angeblich Nr. 13/13a belegenen, dem Handelsmann Ferdinand Müller hierselbst gehörigen Grundstücke in Ab⸗ sbeilung III unter der Nr. 8 bezw. 7 für den Färbermeister Johann David Hillbrich nach Löschung von 1500 Thalern der ursprünglich eingetragen ge⸗ wesenen 3500 Thaler noch korrealiter eingetragen stehen, für kraftlos erklärt.
Berlin, den 27. März 1895. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82.
[1250] Bekanntmachung. 3 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts von heute sind 1
1) die unbekannten Gläubiger des im Grundbuch von Blumenau Nr. 19 Abth. III Nr. 1 für die Kinder des Arbeitsmanns Andreas Gehrmann ex decreto vom 25. März 1840 eingetragenen Großvatererbtheils von 2 Thlr. 4 Sgr. 9 Pf. mit ihren Rechten und Ansprüchen auf diese Post aus⸗ geschlossen,
2) das Hypothekendokument über diese Post für kraftlos erklärt. 1
Heilsberg, den 28. März 1895.
Königliches Amtsgericht.
[1255] Im Namen des Königs! Verkündet am 30. März 1895.
Pohl, Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Kaufmanns Adolf Tochter⸗ mann in Elbing, vertreten durch Rechtsanwalt Wronka in Soldau, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Soldau durch den Amtsrichter Konietzko für Recht:
Die Gläubiger des bei der Zwangsversteigerung des Grundstücks Soldau Nr. 251 auf Grund der Eintragung Abth. III Nr. 4 des Grundbuchs des genannten Grundstücks angesetzten und bei der König⸗ lichen Regierung zu Königsberg hinterlegten Betrages von 204 ℳ 75 ₰ werden mit ihren Ansprüchen auf diesen Betrag ausgeschlossen; — den minderjährigen — Ewald Theodor Gustav, Carl Ferdinand Richard, Theodor Carl Paul, Otto Adolf, Geschwister Fessel werden jedoch ihre Ansprüche vorbehalten.
Die Kosten des .“ 8s Antragsteller.
8 Konietzko.
1252] b Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Gerichts vom 22. März 1895 sind die unbekannten Berechtigten der im Grundbuch von Großendorf Band 4 Blatt?7 in Abtheilung 3 unter Nr. 2 eingetragenen Post:
,42 Thlr. 8 Sgr. 5 Pf. nebst 5 % Zinsen seit Michaelis 1837 aus dem Erkenntniß vom 25. Juni 1842 und 6 Thlr. 11 Sgr. 6 Pf. Mandatargebühren und die Kosten des Attestes der Rechtskraft und der Eintragung für die Konkursmasse des Gastwirths Pettenpohl zu Rahden“ mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.
Rahden, den 23. März 1895.
Koöhnigliches Amtsgericht.
[12177 SDOeffentliche Zustellung. R. 134. 95. Z.K. 20. 1
Die verehelichte Bertha Buchtler, geb. Krull, früher separierte Hesse, zu Berlin, Exerzierstraße 15 III, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. F. Stern hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Weißgerber Adolph Hermann Buchtler, früher zu Berlin, jetzt unbe⸗ annten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 20. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstraße 59 II Tr., Zimmer 139, auf den 3. Juli 1895, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen nwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 30. März 1895. 3
Lehmann, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20. [1245] Oeffentliche Zustellung.
Konrad Heller als Bevollmächtigter seines Sohnes Johannes Heller in Burg⸗Gemünden, vertreten durch Rechtsanwalt Kraft in Gießen, klagt gegen seine Ehefrau Margarethe, geb. Maar, zur Zeit mit un⸗ bekanntem Aufenthalt, wegen Ehescheidung mit dem Antrage, die Ehe der streitenden Theile wegen Ehe⸗ bruchs der Beklagten vom Bande zu trennen, die⸗ selbe für den schuldigen Theil zu erklären, eventuell dieselbe für schuldig zu erklären, zu ihrem Ehe⸗ mann zurückzukehren und das eheliche Leben mit ihm fortzusetzen, ihr auch alle Prozeßkosten zur Last zu setzen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil⸗ kammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Gießen auf Freitag, den 12. Juli 1895, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗
dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. Gießen, 2. April 1895. * Der Großherzogliche Landgerichts⸗Sekretär (L. S.) Löwer.
[1242] Oeffentliche Zustellung. 8 Die Ehefrau des Kaufmanns Robert, genannt Max Keil, Helene, geb. Loel, zu Osterwieck, ver⸗ treten durch die Rechtsanwälte, Justiz⸗Rath Kreis und Dr. Franke zu Halberstadt, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher in Osterwieck, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe mit Schuld auf Seiten des Beklagten und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halberstadt auf den 1. Oktober 1895, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Halberstadt, den 28. März 1895. 8 Reichel, Sekretär, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[1225] Oeffentliche Zustellung.
Die Schlosserfrau Amalie Kuckuck, geb. Jesewies, zu Grünlinde per Grünhayn Ostpr., vertreten durch den Rechtsanwalt Haase in Königsberg i. Pr., klagt gegen ihren Ehemann Ferdinand Kuckuck, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehetrennung mit dem Antrage: das zwischen Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Königs⸗ berg i. Pr. auf den 9. Juli 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Königsberg i. Pr., den 27. März 1895.
. Gruschka, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[1223] Oeffentliche Zustellung.
Die Tischlerfrau Bertha Kalinowski, geb. Stoehr, zu Choszewen A., vertreten durch den Rechtsanwalt Czygan in Lyck, klagt gegen ihren Ehemann, den Tischler Johann Kalinowski aus Choszewen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehetrennung auf Grund böswilliger Verlassung und unordentlichen Lebenswandels, mit dem Antrag, die Ehe der Par⸗ teien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Lyck auf den 20. Juni 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Lyck, den 29. März 1895.
Mertzhaus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[1241] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Malersehefrau Josephine Henning in Nürnberg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Mohr hierselbst, gegen ihren EChemann, den Maler Paul Henning, früher dahier, nun unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Ehescheidung wurde nunmehr die öffent⸗ liche Zustellung bewilligt und neuerlicher Termin zur Verhandlung über die dem Beklagten bereits zu⸗ gestellte Klage auf Montag, den 17. Juni 1895, früh 8 ½ Uhr, im Sitzungssaale Nr. 62 des K. Landgerichts Nürnberg bestimmt, wozu Be⸗ klagter mit der wiederholten Aufforderung geladen wird, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt zu bestellen.
Nüruberg, den 28. März 1895.
Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerich
(L. S.) Eckart, K. Ober⸗Sekretär.
[1224] Oeffentliche Zustellung. “
1) Das Dienstmädchen Dorothea Carstens in Flensburg, Marienstraße 7, 2) der minderjährige Otto Peter Carstens in Flensburg, vertreten durch seinen Vormund Arbeiter Ferd. Carstens daselbst, Preseh. bevollmächtigter: Rechtsanwalt Thoböll daselbst, klagen gegen den Steuermann Carsten Boysen aus dem Chr. Albr. Koog, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter im Februar und März v. J. mit der Klägerin (ad 1) in Flensburg wiederholt fleischlich verkehrt, infolge dessen sie am 1. Dezember v. J. ein vö Kind geboren habe, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten zu verurtheilen, an die Klägerin zu 1 an Wochenbettskosten 36 ℳ, an den Kläger zu 2 für die Zeit vom 1. Dezember 1894 bis zum vollendeten 18. Lebensjahr desselben, oder bis derselbe einen eigenen Stand ergriffen haben wird, an Alimenten jährlich 120 ℳ in vierteljährlichen Raten im voraus zu zahlen, auch das Urtheil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Die Kläger laden den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht, V, zu Flens⸗ burg auf Freitag, den 7. Juni 1895, Vor⸗ mittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 29. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. .
Fleusburg, den 28. März 18905.
- Petersen, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abthl. V.
[1240] Oeffentliche Zustellung. Die unmündige Martha Ida Jahn in Leipzig⸗ Volkmarsdorf, vertreten durch ihren Sondervormund, den Buchbindermeister Alfred Julius Knorr zu Leipzig, im Prozesse vertreten durch Rechtsanwalt Heilpern in Leipzig, klagt gegen den Buchbinder Karl Hermann Jahn, früher in Leipzig⸗Volkmarsdorf, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Gewährung von Unter⸗ haltsbeiträgen, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurtheilen, zum Unterhalt der Klägerin zu Händen des Vormundes derselben jährlich 200 ℳ vom 1. Mai 1892 ab und zwar die Alimente für die Vergangenheit in ungetrennter Summe, die ferner fällig werdenden in monatlichen gleichen Raten zu Uezaßlen und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf
* Mgelösenen Anwalt zu bestellen.
den 10. Juni 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte bestel Zum Zwecke der entlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage
bekannt gemacht.
Leipzig, am 2. April 1895. 1 Sekretär Wachs, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[1238] Oeffentliche Zustellung. Der Hofbesitzer Jacob Dobke zu Pogorsch, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dobe in Danzig, klagt gegen 1) den Besitzer Franz Prinz s 2) den Seefahrer August Prinz † in Pogorsch, 3) den Landwirth Paul Prinz ] 4) die Altsitzerwittwe Marianna Hommel, geb. Prinz, in Eichenberg, 5) die Wittwe Marcianna Kanuski, geb. Prinz, 6) die großjährigen Geschwister a. Augustine “ b. Marianna c. Rosalie Kauski, d. Louise e. Martha v““ ad 5 und 6 unbekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Löschung einer Hypothekenpost mit dem An⸗ trage auf kostenpflichtige Verurtheilung der Beklagten, die Erbeslegitimation nach dem zu Detroit (Nord⸗ Amerika) verstorbenen früheren Gastwirth Anton Prinz aus Pogorsch zu führen und als Erben des⸗ selben in die Löschung der für ihn im Grundbuche von Pogorsch Blatt 8 in Abtheilung III unter Nr. 2 eingetragenen 148 Thaler 16 Silbergroschen, 11 Pieinieg Zinsen zu willigen, und ladet die Beklagte, Wittwe Marcianna Kanski, geb. Prinz, und die großjährigen Geschwister Augustine, Marianna, Rosalie, Louise, Martha, Geschwister Kanski, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Danzig auf den 11. Juli 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Danzig, den 30. März 1895. 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[1239] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Max Labarre zu Aschersleben, ver⸗ treten durch den Justizrath Werren in Aschersleben, klagt gegen den Arbeiter August Hobusch, früher zu Aschersleben, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Anfechtung eines Vollstreckungsbefehls und der auf Grund desselben erfolgten Pfändung, mit dem An⸗ trage auf Einwilligung in die Auszahlung der in Zwangsvollstreckungssachen des Beklagten gegen den Kaufmann Wilhelm Huth in Aschersleben von dem Gerichtsvollzieher Seyffert am 2. März 1894 unter H. J. 6556 IX 46/11 bei der Königlichen Regierung zu Magdeburg hinterlegten 733 ℳ 79 ₰ nebst Zinsen an den Kläger, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halberstadt auf den 20. September 1895, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Halberstadt, den 28. März 1895.
Rieichel, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[1247]
Die Ehefrau des Schuhmachers Heinrich Stein⸗ kamp, Catharina, geb. Nowotnick, zu Bonn, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. Schafgans in Bonn, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Zur maändlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn ist Termin auf den 28. Mai 1895, Vor⸗ mittags 9 Uhr, bestimmt.
(L. S.) Taentzscher, Landgerichts⸗Sekretär.
[1246]
Die Ehefrau Andreas Dahmen, Maria, geb. Bädorf, zu Euskirchen, vertreten durch Rechtsanwalt Krupp II. in Bonn, klagt gegen ihren Ehemann Andreas Dahmen, Theilhaber der Firma Gebrüder Dahmen, zu Euskirchen, auf Gütertrennung. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn ist Termin auf den 28. Mai 1895, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.
(L. S.) Taentzscher, Landgerichts⸗Sekretär.
[1244]
Die gewerblose Wilhelmine Elisabeth Wallrafen, Ehefrau des Kaufmanns Johann Jakob Hermges zu Dülken, vertreten durch Rechtsanwalt Weghmann, klagt gegen ihren genannten Ehemann, mit dem Antrage auf Gütertrennung und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kleve auf den 31. Mai 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Hebenstreit, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[1219 Gütertrennungsklage.
Ursula Allemann, gewerblose Ehefrau des Ackerers Johann Sturck, zu Attenschweiler Ob.⸗Els. wohn⸗ haft, hat gegen letzteren die Gütertrennungsklage bei dem Kaiserlichen Landgerichte hierselbst durch den Rechtsanwalt Herrn Dümmler eingereicht. Termin zur mündlichen Verhandlung ist auf Donnerstag, den 9. Mai 1895, Vormittags 9 Uhr, im Zivilsitzungssaale des genannten Gerichts anberaumt.
Mühlhausen i. E., den 1. April 1895.
Der Landgerichts⸗Sekretär (L. S.) Koeßler.
[1279] Bekanntmachung.
Die Johanna, geb. Hafener, Ehefrau des Mützen⸗ machers Christian Blum, beide zu Saarlouis wohnhaft, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Brüggemann zu Saarbrücken, klagt gegen ihren hie.enn Ehemann auf Gütertrennung. Zur Ver⸗
andlung ist die Sitzun der II. Zivilkammer des
Königlichen Landgerichts zierselbst vom 31. Mai
1895, Vormittags 9 ¼ Uhr, bestimmt worden. Saarbrücken, den 28. März 1895.
üppers, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[1278] Bekanntmachung. Die Barbara, geb. Bersin, Ehefrau des Ackerers Johann Kind, beide zu Oberesch wohnhaft, Klägerin, dertreten durch Rechtsanwalt Döhmer zu St. Johann, klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Güter⸗ trennung. Zur Verhandlung ist die Sitzung der II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts hier⸗ selbst vom 31. Mai 1895, Vormittags 9 Uhr, bestimmt worden. 1 Saarbrücken, den 29. März 1895. Cüppers, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
88
[1220] Bekanntmachung. 1 Die Lina Ecker, Ehefrau des Schreiners Anton Singling zu Hilbesheim, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Schissele in Zabern, klagt gegen ihren vor⸗ enannten EChemann Anton Singling, z. Zt. in aarburg wohnhaft, auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der II. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern ist bestimmt auf den 29. Mai 1895
Vormittags 9 Uhr. 5
Zabern, den 1. April 1895. Der Gerichtsschreiber: Schmidt.
—
[1218] Bekanntmachung.
Durch rechtskräftiges Urtheil der II. Zivilkammer des hiesigen Landgerichts vom 21. Februar 1895 ist die zwischen den Eheleuten Heinrich Heckers, Händler, und Maria, geb. Görtz, ohne Gewerbe, beide zu
IM!
Heinsberg wohnend, bestehende gesetzliche Güterge⸗
meinschaft für aufgelöst erklärt und sind Parteien zur Auseinandersetzung ihrer Vermögensverhältnisse v
Notar Frenken zu Heinsberg verwiesen.
Aachen, 26. März 1895. 8
Cliever, 1
Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts
1“
Durch rechtskräftiges Urtheil der II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köln vom 2. März 1895 ist die Gütergemeinschaft zwischen den Eheleuten Nagelschmied Josef Tix und Ehefrau Amalie, geb. Bomhagen, in Wipperfürth, aufgelöst worden.
Köln, den 30. März 1895.
Deer Gerichtsschreiber: Freund.
[1222] Bekanntmachung. 1
Durch Urtheil der ersten Zivilkammer des Kaiserl. Landgerichts Metz vom 18. März 1895, ist die Gütertrennung zwischen den Eheleuten Jacob Wentz, Schuhmacher, früher in Metz, jetzt in Friedrichsthal bei Saarbrücken, und Charlotte, geborene Steeg, in Metz, mit Wirkung vom 24. August 1894 aus⸗ gesprochen worden.
Metz, den 30. März 1895.
Der Landgerichts⸗Sekretär: Bach.
[1221] Bekanntmachung. Durch Urtheil der ersten Zivilkammer des Kaiserl. Landgerichts Metz, vom 12. März 1895, ist die Gütertrennung zwischen den Eheleuten Peter Gredt, Bäcker, und Eva, geb. Dresse, in Metz, mit Wirkung vom 17. Januar 1895 ausgesprochen worden. Metz, den 30. März 1895. Der Landgerichts⸗Sekretär.
3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ c.
Keine.
e sex xxxxxexxexxxxx Hxxxe. enneena
4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen c. [78540]
Die bei der unterzeichneten Direktion im Etats⸗ jahre 1895/96 entstehenden etwa 50 000 kg 11“ Stahlblech⸗ abfälle, 30 000 kg Hartbleiasche, 25 000 kg Pappeabfälle mit Blechklammern, 80 000 kg Pappeabfälle Blechklammern sollen in öffentlicher Verdingung unter Vertrags⸗ abschluß an den Meistbietenden vergeben werden und ist hierzu auf Mittwoch, den 17. April 1895, Vormittags 11 Uhr, ein Termin im diesseitigen Geschäftszimmer anbe⸗ raumt. Die Verkaufsbedingungen liegen hier während der Dienststunden — 8 bis 3 Uhr — zur Einsicht aus, können auch gegen Erstattung der Schreib⸗ ebühren von 0,70 ℳ abschriftlich bezogen werden. leine Handprsben werden auf Verlangen und auf Kosten des Bewerbers verabfolgt. Die Angebote ind versiegelt und mit der Ausschrift: „Angebot auf Ankauf von Material⸗Abfällen“ bis zu oben genanntem Termin einzusenden. Spandau, den 25. März 1895. Königliche Direktion der Munitionsfabrik.
anhaftenden
ohne anhaftende
[1274] gg ynvirebeen - betreffend die Verpachtung des Restgutes Wiesenwerder.
Das im Kreise Arnswalde belegene, zu der König⸗ lichen Oberförsterei Marienwalde gehörige Restgut Wiesenwerder, welches an Fläche 40,00 ha circa — darunter 24 ha Acker (6. bis 8. Klasse mit 76,74 ℳ Grundsteuer⸗Reinertrag), 15,7. ha Wiesen (b. bis 6. Klasse mit 102 ℳ Grundsteuer⸗Reinertrag) und die nöthigen Gebäude enthält, soll auf 20 Jahre, vom 1. April d. IJs. an im Wege des öffentlichen Ausgebots zum ersten Male verpachtet werden.
g;”- ist ein Termin auf
onnabend, den 20. ril d. Js.,
Vormittags 10 Uhr,
im Geschäftslokale der Oberförsterei Marienwalde angesetzt.
Her Mindestbetrag des jährlichen Pachtzinses ist 765 ℳ festgesetzt, innerhalb der ersten beiden
1““
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