1897 / 2 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 04 Jan 1897 18:00:01 GMT) scan diff

(60602]

1111““

ustine —8 Rebelin Ansprüche zu haben vermeinen, und alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von der genannten Erblasserin am 26. Oktober 1896 hierselbst errichteten, mit Nachtrag vom 30. Oktober 1896 versehenen und am 10. Dezember 1896 hier⸗ selbst publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung der Antragsteller zu Testamentsvoll⸗ streckern, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche An⸗ und Widersprüche bei der Gerichts⸗ schreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 24. Februar 1897, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Fufti ebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zu⸗ stellungsbevollmächtigten bei Strafe des Aus⸗ Hamburg, den 22. Dezember 1895. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: C. Koops, Gerichtsschreibergehilfe. [60611] . Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist der Arbeiter Julian Angerhöfer, geboren am 10. Januar 1854, Sohn der Friedrich und Marianne⸗ geborne Jagodzinski, Angerhoefer'schen Eheleute, für todt erklärt. Kulm, den 30. Dezember 1896. 8 Königliches Amtsgericht.

Bekanntmachnng.

Das Verfahren zum Aufgebot der unbekannten Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer des am 6. Dezember 1895 zu Breslau verstorbenen Kauf⸗ manns Wilhelm Equart aus Breslau ist beendet.

Breslau, den 29. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

[60606] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil hiesiger Stelle vom 30. Ok⸗ tober 1896 ist die auf den Inhaber lautende Schuld⸗ verschreibung der Stadt Köln, I. Ausgabe Buch⸗ stabe B. über fünfhundert Mark, zu 3 ½ % verzinslich, Nr. 9745, nebst zugehörigen Talons für kraftlos rklärt worden. Köln, den 30. Oktober 1896. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 8.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom heutigen Toge ist die Braunschweigische Leibhausobligation vom 5. Juni 1892 Litt. A. Nr. 14 771 über 100 für kraftles erklärt.

Braunschweig, den 17. Dezember 1896.

Herzogliches Amtsgericht. I. Hildebrand.

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1

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom heutigen Tage sind nachbezeichnete Urkunden: 1 86 ee

1) das Braunschweigische 20 Thaler⸗Loos Serie vEE““ 1““

2) die Braunschweigische Landesschuldverschreibung Litt. Bc. Nr. 3213 d. d. 1. Januar 1858 über 100 Thaler Courant, 1

3) der Leihhausbinterlegungsschein Litt. Ca. Nr. 47, inhalts dessen beim Herzoglichen Leihhause hieselbst: 8 .

a. am 10. Oktober 1890 das Stück der 4 % igen Deutschen Reichs⸗Anleihe von 1877 Litt. D. Nr. 4125 über 500 ℳ,

b. am 23. Februar 1892 das Stück der 4 %gen

Deutschen Reichs⸗Anleihe von 1878 Litt. E. Nr. 28 330 über 200

hinterlegt sind, 1“

4) die Braunschweigischen 20 Thaler⸗Loose Nr. 38 und 39 Serie 5363, Nr. 30 und 31 Serie 5364, Nr. 16 Serie 536055, 8

5) die gerichtlichen Obligationen vom 6. Oktober 1803 und 12. April 1804, inhalts welcher für den Schneidermeister Johann Carl Premmel hier an dem jetzt dem Sattlermeister Friedrich Bauermeister hier gehörigen Nr. 1683 auf der Fallersleberstraße hier belegenen Hause sammt Zubebör, insbesondere dem Nr. 197 Blatt 1 des Feldrisses Hagen (an der Brunnenstraße) belegenen Abfindungeplane zu 27 a 45 qm 400 Thaler Gold und 1000 Thaler Gold hypothekarisch versichert sind, 18

für kraftlos erklärt, und zwar die unter 1 bis 4 bezeichneten Urkunden allgemein, die unter 5 bezeich⸗ neten Urkunden hinsichtlich der unbekannten Inhaber derselben und aller, welche auf die Hypotheken An⸗ spruch machen, dem Eigenthümer gegenüber.

Braunschweig, den 18. Dezember 1896.

Herzogliches Amtsgericht. I. Hildebrand.

[60610] Bekanntmachung. 8

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 29. Dezember 1896 ist der von dem Bankhause Selle und Mattheus zu Liegnitz am 3. Oktober 1887 über 1500 ausgefertigte, jetzt noch über 600 ültige Auszug Nr. 1297 aus dem Guthaben⸗Konto für kraftlos erklärt worden.

Liegnitz, den 29. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

[60171] Bekanntmachung. 2 8 Die Police Nr. 132 900 der Lebens⸗Versicherungs⸗ Gesellschaft „Iduna“ zu Halle vom 5. Januar 1882 über 180 für Frau David in Königsberg i. Pr ist für kraftlos erklärt. VIII F. 22/‚996. Halle a. S., den 21. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht. 8.

[60197] Bekanntmachung. 8 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 18. Dezember 1896 ist das Sparkassen⸗ buch der städtischen Sparkasse zu Königsberg Nr. 19 746 über 138,26 noch geltend über 98,26 ℳ, ausgestellt für die Tischlerfrau Amalie Passarge für kraftlos erklärt worden. Königsberg, den 21. Dezember 1896. 8 Königliches Amtsgericht. N. [60601] ö Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Amtsgerichts vom 23. Dezember 1896 ist das der

Kreissparkasse zu Leobschütz Nr. 2999, ausgestellt für

Erb⸗ oder sonstige di ch Reinhard, Marie und Ida Siegmund aus Pom⸗

minderjährigen r Bertha,

merswitz, für kraftlos erklärt worden.

Leobschütz, den 28. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs! Verkündet am 16. Dezember 1896. Wothe, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag: 5 1

1) des Selfaktorspinners Otto Kroschewski zu Sommerfeld,

2) des Schäfers Gottfried Rakel zu Ober⸗Rückers⸗ dorf, vertreten durch Rechtsanwalt Treeger zu Sprottau, £ 2

3) des Häuslers Friedrich Klooß zu Ossig, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Sommer⸗ ,8 durch den Amtsgerichts⸗Rath Ohlmann für

echt:

1) Das auf den Namen des Selfaktorspinners Otto Kroschewski zu Sommerfeld lautende Spar⸗ kassenbuch Nr. 1586 über 31,96 ℳ,

2) das auf den Namen des Schäfers Gottfried Rakel, früher zu Tauchel, jetzt zu Ober⸗Rückersdorf lautende Sparkassenbuch Nr. 5550 über 1337,22 ℳ,

3) das auf den Namen der Augnste Pauline Bertha Schichhold zu Ossig lautende Sparkassen⸗ buch Nr. 726 über 607,42 ℳ, Fꝓ*

wird für kraftlos erklärt und fallen die Kosten des Verfahrens den Antragstellern zur Last.

[60167]

8 8

[60613] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 23. Dezember 1896 sind die Sparkassenbücher der Stadtsparkasse Tilsit über je 19 ℳ% 98 ₰, lautend a. Nr. 15 374) auf den Namen der Anna b. Nr. 15 375 Wiechert und des Otto Wiechert aus EZistrawischken, für kraftlos erklärt worden. Tilsit, den 23. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht.

[60627] Bekanntmachnng.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom heutigen Tage ist das Sparkassenbuch Nr. 627 der Kreissparkasse Tarnowitz über 129 26 ₰, ausgestellt für die minderjährigen Geschwister Bolla: Marie, Vincent und Josefa, für kraftlos erklärt worden. 8

Tarnowitz, den 28. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht. [60192] Bekauntmachung. 8 1

In der Aufgebotssache Blumensaat ist durch Urtheil vom 18. Dezember 1896 für Recht erkannt:

1) daß alle diejenigen, welche aus der dienstlichen Thätigkeit des entlassenen Gerichtsvollziehers Blumen⸗ saat zu Hagen an die von demselben hinterlegte Amtskaution Ansprüche zu haben vermeinen, mit denselben ausgeschlossen und lediglich an die Person des Schuldners verwiesen werden,

2) daß jedoch dem F. J. Schulte zu Hagen sein auf die bezeichnete Amtskaution angemeldeter Anspruch im Betrage von 80 vorzubehalten.

Hagen, den 22. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

[60195] Bekanutmachung. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 18. Dezember 1896 sind die In⸗ haber der auf dem Grundstücke Wachow Band I b. Blatt Nr. 11 Abtheilung III Nr. 1 b. für Dorothee Sophie Niete, unbekannten Aufenthalts, aus dem Uebergabekontrakte vom 26. September 1811 und der über den Nachlaß des Christian Niete unterm 15. September 1819 und 26. Februar 1820 ge⸗ schlossenen Erbvergleiche eingetragenen Forderung von 50 Thalern 5 Sgr. 9 Pf. Vatergut, 35 Thalern zu Betten und Ehrenkleidung und 19 Thalern 7 Pf. Vatergut, letztere vom 15. September 1819 zu 4 % verzinsbar, mit ihren Anprüchen auf die betreffende Post ausgeschlossen. Die über diese Forderung ge⸗ bildete angeblich verloren gegangene Hypotheken⸗ urkunde vom 27. September 1820 ist für kraftlos

erklärt worden.

Nauen, den 24. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

[60603]

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Jastrow vom 29. Dezember 1896 ist der über die Post Jastrow Blatt 812 Abtheilung III Nr. 5 gebildete Hypothekenbrief vom 12. Juni 1849 bezüglich der dortselbst für die Kaufleute W. L. Kaspary in Berlin eingetragenen 206 Thaler 2 Silber⸗ roschen 6 Pfennig zum Zwecke der Löschung Post für kraftlos erklärt worden.

Jastrow, den 29. Dezember 1896.

8 Königliches Amtsgericht. [52881]

Durch heutiges Urtheil ist der Hypothekenbrief vom 25./29. April 1889 über 6400 mit Ab⸗ tretungsvermerk vom 29. April 1889 zu Gunsten der Maria Ludowica Tönnies in Bentheim zu der Ein⸗ tragung im Grundbuche von Bentheim Stadt XI. 417, Abtheilung III Nr. 1, für kraftlos erklärt

Bentheim, den 24. November 189b9. Königliches Amtsgericht.

8—

[60168 8— „26. Ma 8 3 9./26. März Die Hypothekenurkunde vom 6. Sril über die im hiesigen Grundbuche Band 16 Blatt 26 Abtheilung III Nr. 2 für den Hausmann Focke Janssen zu Großheide eingetragenen und später für Reinke Focken Waeken umgeschriebenen 250 Gulden Kurant nebst 5 Prozent Zinsen seit dem 9. März 1808 ist durch heutiges Urtheil für kraftlos erklärt. Berum, 24. Dezember 1896. 1 . Königliches Amtsgericht.

[60196] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Stuhm vom 7. Dezember 1896 ist das Hypothekendokument über die auf dem Grundstück Barlewitz Blatt 26 zu Nr. 2 der Abtheilung III für den Mühlenbesitzer Böhnke zu Stuhmerfelde ein⸗ getragenen 200 Thaler Darlehn für kraftlos erklärt.

Stuhm, den 9. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht. III.

s 2 Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil vom 29. Dezember 1896 sind die Hypothekendokumente über die für die verehel. Hüfner Anna Marie Jahn, geb. Gleits⸗ mann, in Tettau, bezw. die verehel. Gärtner Anna Christiane Ruhl, geb. Gleitsmann, in Kahla, bezw. für die verehel. Richter Anna Dorothea Stahn, geb. Gleitsmann, in Tettau auf dem Grundbuchblatte des Grundstücks Nr. 34 Tettau Abth. III Nr. 1, 2 und 3 eingetragene Kaufgeldforderung von je 12 Thlr. 15 Sgr. für kraftlos erklärt worden.

Ruhland, den 29. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs! Verkündet am 22. Dezember 1896. v. Miaskowski, Gerichtsschreiber.

In der Brunk'schen Aufgebotssache erkennt das Königliche Amtsgericht zu Nakel unter dem 22. De⸗ zember 1896 durch den Amtsgerichts⸗Rath Solbrig für Recht:

Der Hypothekenbrief vom 24. Februar 1861, ver⸗ bunden mit der Schuldurkunde vom 20. November 1860, lautend über Dreihundert Thaler, eingetragen bei Nakel Bd. I Bl. Nr. 23 Abth. III Nr. 7 für den Partikulier Louis Engelhardt in Bromberg und umgeschrieben am 3. Februar 1883 nebst den Zinsen seit 1. Juli 1881 auf 8 8 a. Oekonom Rudolf Berthold Brunk in St.

ouis,

b. Schlosser Gustav Adolf Brunk in Nakel,

c. Landwirth Oscar Leo Brunk in Nakel und

d. Gastwirth Ernst Brunk in Nakel zu gleichen Antheilen und Rechten mit dem Be⸗ merken, daß den Eltern der Zessionarien der Zins⸗ genuß an dem abgetretenen Kapitale bis an ihr Lebensende vorbehalten bleibt und daß das abgetretene Kapital bei Lebzeiten der Zinsnießer nicht gekündigt werden darf, wird zum Zwecke der Bildung eines neuen Hypothekenbriefes für kraftlos erklärt und werden die Kosten des Verfahrens den Antragstellern zur Last gelegt.

Von Rechts Wegen. ö“

[60165]

[60170] Bekanntmachung.

Das Hypothekendokument vom 12. August 1875 über die im Grundbuche von Halle Band 71 Blatt 2638 in Abth. III sub Nr. 2 für die ver⸗ wittwete Schaafmeister Anna Marie Rothe, geb. Dieter, in Halle eingetragenen 3300 ist für kraftlos erklärt. VIII. F. 31/96.

Halle a. S., den 21. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht. 8.

[60191] Bekanntmachung.

In Sachen betreffend das Aufgebot verlorener Hypothekeninstrumente hat das Königliche Amts⸗ gericht Abtheilung III in Stuhm für Recht erkannt:

Die über die Antheile der Alexandrina Ewert, verebelichte Szydzik, an den Posten des Grundbuchs Pr. Damerau Blatt 8 Abtheilung III:

Nr. 11 in Höhe von 384 Thaler 16 Silber⸗ groschen 5 Pfennig nebst Zinsen und 78 Mark 39 Pfennig nebst Zinsen sowie

Nr. 14 in Höhe von 300 Mark nebst Zinsen und 100 Mark nebst Zinsen

gebildeten Hypothekenbriefe werden für kraftlos erklärt.

Stuhm, den 30. November 1896.

Königliches Amtsgericht. III.

5

[60194] 1u““

Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist das über die im Grundbuche von Hüthum Bd. III. Bl. 52 in Abtheilung III unter Nr. 1 aus der notariellen Obligation vom 2. Mai 1791 für den Vikarien⸗Präsentienfonds der Aldegundis⸗Kirche zu Emmerich eingetragene Darlehnspost von 100 Gulden holländisch, in Kronthalern zu 57 ½ Stübern gerechnet, gebildete Dokument, besgehend aus der notariellen Urkunde vom 2. Mai 1791 und dem derselben an⸗ gehefteten Hypothekenschein vom 19. Juli 1825, für kraftlos erklärt.

Emmerich, 28. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

(60258] Verkündet am 18. Dezember 1896. Vehrigs, Referendar, als Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!

In Sachen, betreffend das Aufgebot verlorener Hypothekeninstrumente hat das Königliche Amtsgericht S. durch den Amtsrichter Dr. Keller für Recht erkannt:

Das Hypothekeninstrument vom 20. Februar 1878 über die Abtheilung III Nr. 3 des Grundbuchs von Donndorf Blatt 517 für die Kirche zu Lossa ein⸗ getragene, am 1. Juli 1878 an den Lehrer Robert Wagner zu Donndorf zedierte Darlehnsforderung von 1200 wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots fallen dem Eigenthümer zur Last.

Wiehe, den 18. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

60161] 8 Durch das Ausschlußurtheil vom 18. d. Mts. sind die nachstehend bezeichneten Urkunden für kraftlos erklärt:

1) Das Hypothekendokument über das auf Jod⸗ zuhnen Nr. 28 Abth. III Nr. 1 für die Anna Szuggat eingetragene Erbtheil von 210 ℳ, be⸗ stehend aus der Ausfertigung des Erbrezesses vom 2. März 1846, versehen mit dem Eintragungsvermerk und verbunden mit dem Hypothekenschein,

2) das Hypothekendokument über die auf Pritz⸗ kehmen Nr. 4 Abth. III Nr. 9 für die Geschwister Jurgis, Mickelis, Johann, Friedrich und August Jonat eingetragenen Erbtheile von 250 Thlr., be⸗ stehend aus der Ausfertigung des Erbrezesses vom 24. März und 22. Mai 1851, versehen mit der Eintragungsregistratur vom 19. Juli 1851 und ver⸗ bunden mit dem Hypothekenschein vom selbigen Tage, welches Dokument nur noch über das Erbtheil des Friedrich Jonat von 50 Thlr. lautet;

3) das Hypothekendokument über das auf Ballu⸗ pönen Nr. 7 Abth. III Nr. 1 für den Christoph Kairat eingetragene großväterliche Erbtheil von 50 Thlr., bestehend aus der Ausfertigung des Thei⸗ lungsrezesses vom 13. Oktober 1825, versehen mit dem Eintragungsvermerk und verbunden mit dem Fopotbekenschein vom 8. November 1834;

4) das Hopothekendokument über die für den Guts⸗

ugisch in Drozwalde auf Blumenthal

8

bth. III Nr. 7 eingetragene Post von

27 Thlr. 24 Sgr., bestehend aus der Ausfertigung des Erkenntnisses vom 18. September 1857, versehen mit dem Eintragungsvermerk und verbunden mit dem Hypothekenbuchsauszug vom 28. Januar 1858; 5) a. das Zweigdokument über die auf Klein⸗ Warningken Nr. 23 Abth. III Nr. 6 für den Wirth Christoph Gudszenties zu Klein⸗Warningken umge⸗ schriebene Post von 200 Thlr., bestehend aus einer beglaubigten Abschrift des Hauptdokuments, nämlich der Ausfertigung des notariellen Vertrags vom 26. April 1854, des darauf gesetzten Eintragungsver⸗ merks über 2100 Thlr. vom 11. Dezember 1854, des angehängten Hypothekenbuchsauszuges vom 7. No⸗ vember 1854 und des abgekürzten Hypothekenbuchs⸗

auszuges vom 9. Juni 1857,

b. das Hypothekendokument über die für die Jo⸗ hann und Anna, geb. Szemszies, Luschnat'schen Ehe⸗ leute auf Klein⸗Warningken Nr. 23 Abth. III Nr. 7 eingetragenen Kaufgelder von 300 Thlr., bestehend aus der Ausfertigung des notariellen Vertrages vom 26. April 1854, versehen mit der Ingrossations⸗ registratur vom 11. Dezember 1854, und verbunden * dem Hypothekenbuchsauszug vom 7. November

04,

6) das e über die auf Gut Mall⸗ wischken Nr. II Abth. III Nr. 10 für die Frau Louise Barke eingetragene Post von 210 ℳ, be⸗ stehend aus einer beglaubigten Abschrift des Haupt⸗ dokuments, nämlich der gerichtlichen Schuldverschrei⸗ bung vom 11. März 1852, des Eintragungsvermerks und des Hypothekenscheins, versehen mit dem Zweig⸗ dokumentenbildungsvermerk,

7) das Hypothekendokument über die für die Ge⸗ schwister Simon, Christoph, Ennusze und Endrig Schlopsnies auf Schillehnen Nr. 15 Abth. III Nr. 22 bezw. 23 bezw. 24 und bezw. 25 eingetragenen Erb⸗ theile von 2 mal 2 Thlr. 11 Sgr. 5 Pf. und 2 mal 50 Thlr., bestehend aus der Ausfertigung des Erb⸗ rezesses vom 30. Juli 1849, versehen mit der Ein⸗

tragungsregistratur und verbunden mit dem Hypo⸗

thefenschein vom 22. Januar 1850. Pillkallen, den 18. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht.

[60199] Nachstehendes Urtheil: Ausschlußurtheill.

Die Schuldurkunde vom 3. Dezember 1859 mit

Konsensurkunde vom gleichen Tage über 750 über die im Grundbuche von Großfurra Band III Artikel 85 Abtheilung III Nr. 1 und Band VII Artikel 190 Abtheilung III Nr. 1 für den Holz⸗ händler Jacob Köthe in Großfurra eingetragene Hypothek in Höhe von 250 Thlr. = 750 ℳ, welche lt. Bescheinigung des Fürstl. Schw. Amtsgerichts I hier vom 15. September 1884 bei der Theilung des Nachlasses des am 30. November 1881 Holzhändlers Johann Jacob Gottfried Köthe dem Antragsteller, Musikdirektor Johann Carl August Köthe in Harburg, übereignet worden ist, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens hat der Antragsteller zu tragen. Sondershausen, 21. Dezember 1896. Fürstl. Schwarzb. Amtsgericht. I. Abth. (gez.) Hülsemann. wird hiermit veröffentlicht. Sondershausen, 29. Dezember 1896. Der Gerichtsschreiber rstl. Schwarzb. Amtsgerichts. I. Abth. Preuß i. V.

[59877] b Durch Ausschlußurtheil vom 19. Dezember 1896 ind:

a. die Hypothekenurkunden

1) über 800 Thaler Darlehn, Rest von 1100 Thalern, eingetragen aus der Obligation vom 18. Juli 1867 und den Zessionen vom 4. November 1869 und 7. März 1878 für den Partikulier Heinrich Weihe und dessen Ehefrau Margarethe, geb. Maushake, zu Wulferstedt in Abtheilung III unter Nr. 1 des Band IV Blatt 81 des Häusergrundbuchs daselbst verzeichneten Grundbesitzes der Ehefrau Dorothee Brinkmann, geb. Schmidt, zu Wulferstedt, gebildet aus dem Hypothekenbuchsauszuge vom 22. Juli 1867 und der Obligation vom 18. Juli 1867,

2) über 150 Thaler Darlehn, eingetragen aus der Obligation vom 7. Oktober 1847 und der Zession vom 9. Oktober 1851 für den Spitzspänner Christian Schmidt zu Wulferstedt in Abtheilung III unter Nr. 1 des dem Schäfer Franz Schoor zu Neuwegers⸗ leben gehörigen Grundstücks Band I Blatt 281 des Häusergrundbuchs von Neuwegersleben, gebildet aus den Hypothekenscheinen vom 9. Oktober 1847 bezw. 4. November 1851 und der Obligation vom 7. Ok⸗ tober 1847,

3) über 25 000 Thaler Kaution, eingetragen aus der Urkunde vom 1. Juli 1871 für die Braun⸗ schweigische Bank zu Braunschweig in Abtheilung III. unter Nr. 12 auf dem Band V Blatt 112 des Peufesgehaebag von Ottleben verzeichneten Grund⸗

esitz der Zuckerfabrik Ottleben, Gesellschaft mit be⸗

schränkter Haftung, gebildet aus dem Hypotheken⸗ buchsauszuge vom 4. September 1871 und der Schuldurkunde vom 1. Juli 1871,

für kraftlos erklärt;

b. dem Arbeiter Wilhelm Jahns zu Hötensleben, dem Realschullehrer Robert Jahns zu Jena, der Ehefrau Dorothee Ziemann, geb. Salomon, rer⸗ wittwet gewesenen Ruhe, zu Hötensleben, der Wittwe Elisabeth Mette, geb. Ruhe, zu Helmstedtund der Wittwe Marie Mette, geb. Ruhe, daselbst ihre Rechte auf die Hypothekenposten von 66 Thalern 20 Sgr. Gold und 18 Thalern 10 Sgr. Kurant mütterliche Erbe⸗ elder, eingetragen für die verehelichte Schuhmacher Jahns, Marie Elisabeth, geb. Behrens, zu Hötens⸗ leben in Abtheilung II unter Nr. 4, 3 und 4 des Häusergrundbuchs von Gansleben Band III Blatt 169 und Band V Blatt 91 auf dem Grundbesitz des früheren Gastwirths, jetzigen Ortsvorstehers Samuel Lellau und dessen Ehefrau Marie, geb. Boockmann, zu Gunsleben, sowie des Flurgrundbuchs von Guns⸗ leben Band II Blatt 1 auf dem Grundbesitz der Ehefrau Marie Mosel, geb. Dröge, zu Gunslebe aus dem Dismembrationskonsense vom 8. Novemb 1827 und dem Erbvergleich vom 8. Oktober 1832 zufolge Verfügung vom 20. Oktober 1834, vor⸗ behalten, während die übrigen Berechtigten zu de bezeichneten Hypotherenposten mit ihren Ansprü auf dieselben ausgeschlossen sind. 1

Oschersleben, den 22. Dezember 1895.

Fenneliches Amtsgerich.

,22

Zweite

Deutschen Keichs⸗Anzeiger und Königlich Preu

Berlin, Montag, den 4. Januand

Beilage

1“

sischen Staats⸗Anzeiger.

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. *

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛe. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.

FErwerbs⸗ un” Wirthschafts⸗Genossenschaften.

De entli er An ei er . Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 4 9. Bank⸗Auswe 1“

ise. 10. Verschiedene EEE

2) Aufgebote, Zustellungen 6 und dergl.

[60804.

Auf den Antrag des Webers Heinrich Kersken in Schüttorf erkennt das Königliche Amtsgericht zu Beutheim für Recht:

Der Hypothekenbrief (Ehe⸗ und Einkindschafts⸗ vertrag) vom 28. Januar 1869 über 9 Thaler Prä⸗ zipuum für die Geschwister Schwenne, Heinrich und Gesina Kersken in Schüttorf, eingetragen im Hypo⸗ thekenbuche Bezirk III Abtheilung I Band VIII.

ol. 138, übernommen in das Grundbuch von

chüttorf Band IV Artikel 23, wird für kraftlos erklärt.

[60607] Bekanntmachung.

Das nachstehende Urtheil ist heute verkündet:

Wegen des auf dem Grundbesitz des Dr. jur. Wilhelm Martin Godeffroy in Hamburg im Grund⸗ buch von Dockenhuden Band 2 Blatt 76 Ab⸗ theilung II Nr. 1 aus § 7 des Kaufvertrages zwischen der Wittwe Charlotte Thierry, geb. Godeffroy, in Dockenhuden und der Wittwe Marianne Godeffroy, geb. Jenisch, in Hamburg vom 28. April 1856 für die direkten ehelichen männlichen Nachkommen des Gründers des Gesammtbesitzes Peter Godeffroy und eventuell seines Bruders Johann Cesar Godeffroy eingetragenen Vorkaufsrechts werden die bezeichneten Mitglieder der Familien der verstorbenen Brüder Peter und Johann Cesar Godeffroy mit ihren An⸗ sprüchen und Rechten ausgeschlossen. Das Vorkaufs⸗ recht wird auf alleinigen Antrag des Grundstücks⸗ eigenthümers, der die Kosten des Verfahrens zu tragen hat, im Grundbuch gelöscht werden.

Blankenese, den 30. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung II. 8

[60618] Bekanntmachung.

In Sachen, betreffend das Aufgebot der im Grund⸗ buche von Gollub, Acker, Band XII Blatt 185 in Abtheilung III unter Nr. 3 und auf dem dem Bollmann gehörigen ideellen Antheil des

rundbuchs von Gollub, Acker, Band XI Blatt 145 in Abtheilung III unter Nr. 5 für den Reinhold Listek eingetragene Hypothekenforderung von 116 einhundert und sechzehn Mark 8 das König⸗ liche Amtsgericht zu Gollub durch den Amtsrichter Tancke am 23. Dezember 1896 für Recht erkannt:

1) Die unbekannten Berechtigten werden mit ihren Ansprüchen auf die vorbezeichnete Hypothekenpost ausgeschlossen.

2) Die Kosten des Aufgebots hat der Antragsteller u tragen.

Gollub, den 27. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

[60166] Im Namen des Königs! Verkündet am 22. Dezember 1895. v. Miaskowski, Gerichtsschreiber.

In der Jaeckel'schen Aufgebotssache erkennt das Königliche Amtsgericht zu Nakel unter dem 22. De⸗ zember 1896 durch den Amtsgerichts⸗Rath Solbrig für Recht:

Die Rechtsnachfolger der 5 Geschwister Walz, Vornamens: Rosine Charlotte, Wilhelmine Justine, Johann Jacob, Carl August und Justine Pauline, für welche in Abtheilung drei der Grundbuch⸗ blätter Schloßberg

a. Nr. 23 a/b. unter Nr. 1 aus der gerichtlichen Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 7. Juli 1849 einhundert Thaler Darlehnsforderung und

b. Nr. 25 unter Nr. 1 aus dem Erbrezeß vom 11. Juli 1846 einhundertsechs und sechzig Thaler,

eingetragen sind, werden mit ihren Ansprüchen auf diese eshn ausgeschlossen und werden die Kosten des Verfahrens dem Besitzer Friedrich Jaeckel zu auferlegt.

on Rechts Wegen. 1 Solbrig. 1

*

Durch das Urtheil vom 17. d. Mts. sind die un⸗ bekannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf die nachstehend bezeichnete Hypothekenpost ausgeschlossen:

1) Die Wittwe Anna Flötenmeyer von Neuweide wird mit ihrem Anspruch auf den für die Anke Galwelat aus dem Erbvergleich vom 20. Februar 1855 auf Spullen Nr. 38 Abth. III Nr. 4 einge⸗ tragenen Erbtheil von 25 Thlr. ausgeschlossen.

2) Die unbekannten Berechtigten werden mit ihren Ansprüchen auf die zu 1 bezeichnete Hypothekenpost ausgeschlossen.

Pillkallen, den 19. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

[60169] ö.

Durch Urtheil vom 19. Dezember 1896 sind die eingetragenen Gläubiger der im Grundbuch von Brockhagen Band I Blatt 457 in Abtheilung III Nr. 1 eingetragenen Brautschatzforderung von 293 Thlr. 18 Gr. 8 Pfg. mit Ausnahme des Peter

einr. Richard, nämlich Marie Ilsabein, Peter

riedrich u. Heinrich Wilhelm Richard, ferner die bläubiger der daselbst unter 2 eingetragenen For⸗ derung von 93 Thlr. 1 Gr. 3 pls nämlich Wilhelmine Katharine, Katharine Elisabeth, Anna, Marie und Marie Elisabeth Henrichs, geb. Brune, sowie deren unbekannte Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die vorgenannten Posten aus⸗ geschlossen.

Halle i. W., 19. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

[60257] Ausschlußurtheil. „Durch am 5. und 10. Dezember 1896 verkündete diesseitige Ausschlußurtheile sind .

I. die nachstehend bezeichneten Hypothekenurkunden: . 1) die Urkunde vom 14. Januar 1852, versehen mit dem Eintragungsvermerk vom 22. Januar 1852 über die Vol. I Fol. 18 Haarbrück in Rubr. III Nr. 9 für den Kaufmann Samuel Samuelsdorf in Borgholz eingetragenen 100 Thaler Kurant Darlehn nebst 5 % Zinsen und Kosten ex obligatione vom 14. Januar 1852,

2) das Hypothekendokument über die im Grund⸗ buch von Beverungen Vol. VI Fol. 494 rep. 130 in III Nr. der Urkunde und

. Januar 1 Zession vom 2 Fen⸗ 1857 für Meyer Stein⸗ heim, dann für Zadoc Sternberg eingetragene Darlehnsforderung von 80 Thalern (Hppothekenschein über Vol. VI Pag. 157 des Hypothekenbuchs von Beverungen, auf welchem unter dem 11. Januar 1849 der Vermerk der erfolgten Eintragung gesetzt ist mit angehefteter Ausfertigung der Obligation vom 4. Januar 1849; auf dasselbe ist unter dem 6. Juli 1857 der Vermerk der an Zadoc Sternberg erfolgten Zession geseßt

3) die Ürkunde (Hypothekenbuchsauszug vom 18. März 1870 zu Vol. XX Fol. 297 Amelunxen) über die jetzt Band I Blatt 33 Wehrden in Ab⸗ theilung III Nr. 9 für den Johann Josef Böhmer eingetragenen 50 Thaler nebst 5 % Zinsen aus der Urkunde vom 4. März 1870,

für kraftlos erklärt;

II. bezüglich der nachstehenden Hypothekenposten:

1) der Band I Blatt 1 des Grundbuchs von Haarbrück (früher Vol. I Fol. 14) in Abtheilung III Nr. 10 für den Rechtsanwalt Olsberg zu Karls⸗ hafen eingetragenen 35 Thaler 9 Sgr. 8 Pf., Rest der ursprünglichen 45 Thlr. 9 Sgr. 8 Pf. Judikat und Kosten, nebst 5 % Zinsen seit dem 16. Januar 1867 aus dem Mandat vom 11. Dezember 1866 und der Requisition vom 6. April 1867,

2) der Vol. I Fol. 12 Jacobsberg in Rubr. III Nr. 4 für Johann, Anton und Marie Florentine Vößing zu Jacobsberg eingetragenen 8 Thaler 10 Sgr. 6 Pf. Rest der ursprünglichen 25 Thaler 10 Sgr. 6 Pf. Abdikat aus der Schichtungsverhandlung vom 17. Februar 1840,

3) a. der Vol. V Fol. 40 des Grundbuchs von

erstelle in Rubr. III Nr. 4 und Band III Blatt 122

btheilung III Nr. 2 des Grundbuchs von Herstelle für den Friedrich Scheideler von Herstelle ein⸗ getragene Kaution von 95 60 aus der Schich⸗ tung vom 23. Januar 1860,

b. des Antheils des Friedrich Scheideler (zur Hälfte) an der Band III Blatt 122 Herstelle in Abtheilung III Nr. 1 mit 96,27 für Amalie Friederike Frisse eingetragenen Restabfindung, aus den Urkunden vom 6. und 10. Mai 1816, 20. Mai 1822 und 12. April 1834,

4) der Vol. I Fol. 18 des Grundbuchs von Haar⸗ brück Rubr. III Nr. 7 für die Geschwister Andreas, Johannes, Anton und Wilhelm Deppe von Haar⸗ brück eingetragenen je 65 Thaler Abfindung und je 5 Thaler für ein Ehrenkleid aus der Urkunde vom 6. Mai 1839 eingetragen zufolge Verfügung vom 22. Oktober 1842, wovon die 70 Thaler des Anton Deppe zu Gunsten des Fiskus fufolge Verfügung yom 30. August 1845 mit Arrest belegt sind, weil Anton Deppe sich der Militärpflicht entzogen hat,

5) der im Grundbuch von Haarbrück Vol. I Fol 35 in Rubr. III Nr. 16 für den Kaufmann

amuel Sudheim in Beverungen aus der Obligation vom 2. Juni 1862 eingetragenen 65 Thaler Kurant Darlehn nebst 5 % Zinsen und Kosten

die eingetragenen Gläubiger und ihre unbekannten Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen.

Beverungen, den 10. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht.

[60502] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Arbeiter Rindler, geb. Krüger, zu Charlottenburg, Wallstraße 95, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Leopold Levin zu Berlin, Leipzigerstraße 74, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Arbeiter Karl Rindler, früher zu Char⸗ lottenburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, Bersgsnag des Unterhalts und Fober Mißhandlung mit dem Antrage, die Ehe der

arteien zu trennen und den ““ für den alleinschuldigen Theil zu erklären. ie Klägerin und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die siebente Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 26. März 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 24. Dezember 1896.

Bentin, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. Zivilkammer 7.

[60503] Oeffentliche Zustellung.

Der Krankenwärter Johann Isbrandt zu Char⸗ lottenburg, Potsdamerstraße 6 III, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrath Dr. Lebin, hier, Koch⸗ straße 19, klagt gegen seine Ehefrau Marianne Franziska Isbrandt, geb. Sztuczka, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehebruchs und böslichen Ver⸗ lassens in den Akten I. R. 55. 96 mit dem Antrage auf Ehescheidung und ladet die Beklagte zur münd⸗ kicJen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 33 auf den 3. April 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der

öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemacht. 3 Pertsch, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts II. Zivilkammer I.

60506] Bekanntmachung.

In Sachen der Metallschlägersehefrau Margaretha Eichhorn in Fürth, vertreten durch Rechtsanwalt Dorsch hier, Klägerin, gegen deren Ehemann, den Metallschläger Johann Kaspar Eichhorn, früher in Fürth, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, ist neuer Termin zur mündlichen Verhandlung auf Montag, den 8. März 1897, Vorm. 9 Uhr, anberaumt und wird der Beklagte zu diesem Termin von der Klagspartei mit der Auf⸗ forderung geladen, einen beim Kgl. Landgericht Fürth zugelassenen Rechtsanwalt zu seiner Vertretung zu bestellen, was hiermit dem Beklagten im Wege der öffentlichen Zustellung bekannt gegeben wird.

Fürth, den 31. Dezember 1896.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

(L. S.) Igersheimer, Kgl. Sekretä 8

[60505] Oeffentliche Zustellung. 1 Die Fabrikarbeiterin Ernestine, verehel. Stier, geb. Geppner in Greiz, Klägerin, vertreten durch Obergerichtsanwalt Dr. Rein in Greiz, ladet in ihrer Ehescheidungsklagsache gegen den Handarbeiter Hermann Stier, früher in Erbengrün, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts; Beklagten, den Letzteren zu dem auf Montag, den 1. März 1897, Vor⸗ mittags 10 Uhr, zur Ableistung des der Klägerin mittels rechtskräftig gewordenen Urtheils vom 12. Oktober 1896 auferlegten Eides und zur Fort⸗ setzung der mündlichen Verhandlung anberaumten Termin mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung hiermit bekannt gemacht. 8 Greiz, den 30. Dezember 1896. 3 Hoffmann, 8

Gerichtsschreiber des Fürstlichen Landgerichts.

[60504] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Susanna Seiffert zu Lissa i. P., vertreten durch den Rechtsanwalt Nürnberg in Lissa i. P., klagt gegen den Arbeiter Ernst Seiffert, zu⸗ letzt in Lissa i. P., jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen; und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Lissa i. P. auf den 28. April 1897, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8

Lissa i. P., den 28. Dezember 1896.

Braun, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[60507] Oeffentliche Zustellung.

Der Schuhmacher Friedrich Veit in Reutlingen, vertreten durch Rechtsanwalt Schweizer in Tübingen, klagt gegen seine mit unbekanntem Aufenthalt ab⸗ wesende Ehefrau Marie Veit, geb. Mann, mit dem Antrage, es wolle für Recht erkannt werden: Die zwischen den Parteien am 27. Dezember 1890 vor dem Standesbeamten zu Großbettlingen geschlossene Ehe wird u“ böslicher Verlassung seitens der Ehefrau dem Bande nach geschieden; die Beklagte ist schuldig, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen; und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Tübingen auf Mittwoch, den 7. April 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Tübingen, den 30. Dezember 1896.

Hinderer, Gerichtsschreiber des K. Landgerichts.

[60553] Oeffentliche Ladung.

Die ledigegroßjährige Bildhauerstochter Margarethe Hymon von Geusfeld, K. Amtsgerichts Gerolzhofen, und deren Kindeskuratel haben gegen den ledigen und

roßjährigen Schieferdecker Franz Droll von Würz⸗ urg, z. Zt. in Amerika unbekannt wo, am 17. De⸗ zember l. Is. bei dem K. Amtsgericht Würzburg Klage auf Anerkennung der Vaterschaft zu dem von Margarethe Hymon am 14. Juni 1893 geborenen Kinde „Johann Theodor“, auf Zahlung eines wöchent⸗ lichen, in Pjährigen Raten vorauszahlbaren Ali⸗ mentationsbeitrags von 1 bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre des Kindes, der Hälfte des seiner⸗ zeitigen Schulgeldes, der allenfallsigen Krankheits⸗ und Beerdigungskosten, falls das Kind innerhalb der Alimentationsperiode erkranken oder sterben sollte, ferner der etwaigen ecchterertearaas r. sowie der Prozeßkosten erhoben. Zur Verhandlung dieser Klage hat das K. Amtsgericht Würzburg Termin auf Mittwoch, den 23. 1897, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal Nr. 28, anberaumt. Franz Droll, dessen gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt ist, wird zu diesem Termin im Wege öffentlicher Ladung, welche vom Prozeßgericht mit Beschluß vom 25. De⸗ zember I. Je. bewilligt wurde, geladen.

Würzburg, den 28. Dezember 1896.

Die Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.

Der K. Ober⸗Sekretär: (L. S.) Andreae. [60557] Oeffentliche Zustellung.

Die Weingroßhandlung C. A. Wächter & Co. zu Berlin, Leipzigerstr. 122, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt eenss i hier, Potsdamerstr. 33, klagt

8

gegen den Baumeister Schoen, früher zu Langerönner⸗ mühle bei Bernau, jetzt unbekannten Aufenthalts wegen Zahlung von 151,70 für im Jahre 1899 gelieferte Waaren, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an die Klägerin 151,70 nebst 6 % Zinsen seit dem 27. September 1895 zu zahlen und das Urtheil für Sg voll⸗ streckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin, Abtheilung 60, auf den 17. März 1897, Bormittags

10 Uhr, an der Stadtbahn 26/27, I Treppe,

Zimmer 6. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung

wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 21. Dezember 1896.

Gems, Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts I. Abth. 60.

[60555] Oeffentliche Zustellung.

Der Schneidermeister Paul Besser zu Berlin, Zimmerstr. 13, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Ernst Marcuse I. zu Berlin, Dresdnerstr. 73, klagt gegen den Kaufmann Max Klein, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen der im November 1893, März und April 1894 gelieferten Kleidungsstücke, sowie für ausgeführte Reparaturen mit dem Antrage auf Zahlung von 181,50 nebsl 5 % Zinsen seit 13. Januar 1894, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin auf den 18. März 1897, Vormittags 10 Uhr, Jüdenstraße 59, III Treppen, Zimmer 156. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 31. Dezember 1896.

(L. S.) Brandin, Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 32.

Oeffentliche Zustellung. 8 34 C. 1904. 2 96.

Der Kaufmann W. Romann zu Berlin, Leipziger⸗ straße 23, klagt gegen den Inspektor Komm, früher zu Neu⸗Lüdersdorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Waarenlieferung, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten zur Zahlung von 276 nebst 6 % Zinsen seit 1. Januar 1895, da kein Kredit verabredet, unter Kostenlast zu verurtheilen und das Urtheil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin, Jüden⸗ straße 59, III Tr., Zimmer 157, auf den 27. Fe⸗ bruar 1897, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

(L. S.) Franke, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[60556]

e

[60554] I Zustellung.

Der Maurermeister August Knecht in Offenbach a. M., Piokesieohefctigter⸗ Rechtsanwalt Martin Mankiewicz hier, klagt gegen den Schutzmann Otto Hoßhe. jetzt unbekannten Aufenthalts, früher zu Bockenheim, unter der Behauptung, daß der ꝛc. Hoppe ihm für Miethe der Monate Juli, August, Sep⸗ tember und Oktober d. J. 108 und ihm außer⸗ dem für vereinnahmte und nicht abgelieferte Miethe 146 ℳ, mithin 254 schulde, mit dem Antrage auf Verurtheilung des ꝛc. Hoppe zur Zahlung von 254 nebst 6 % Zinsen und vorläufige Vollstreck⸗ barkeitserklärung des Urtheils. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Frankfurt a. M., Abtheilung Bockenheim auf Dienstag, den 23. Februar 1897, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. (C. 914/96.) 8

Frankfurt a. M., den 29. Dezember 1896.

Bierbrauer, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abth. Bockenheim

[60550] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Aug. Ferd. Mertins zu Tilsit, vertreten durch den Justiz⸗Rath Jordan in Kau⸗ kehmen, klagt gegen die Milchverwalter Rudolf und Anna, geb. Kwylus, Siemund'’schen Eheleute zu Eichwerder bei Wriezen an der Oder, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen rückständiger Zinsen füur die Zeit vom 1. Oktober 1891 bis dahin 1895, mit dem Antrage, die Beklagten kostenpflichtig zur Zah⸗ lung von 240 zu verurtheilen, auch das Urthell für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Kaukehmen auf den 5. März 1897, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die er Auszug der Klage bekannt gemacht. 8

Kaukehmen, den 22. Dezember 1896.

Pilchowski, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[60515] Oeffentliche e

Der Maler Heinrich Lanio zu Ems, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Keller zu Limburg, klagt gegen den Gustav Franzen und Carl Plenge frühere Besitzer des Hotels „Bremer⸗ Hof“ zu Ems, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er den Beklagten die in der der Klage als Anlage 1 beigefügte spezifizierte Rech⸗ nung verzeichneten Arbeiten und Waaren auf vorher⸗ egangene Bestellung zu den beigesetzten Löhnen und reisen, welche vereinbart und auch angemessen waren, geliefert habe, bezw. dieselben den letzten hosten der Rechnung ihm aus Abrechnung ver⸗ schuldeten, mit dem Antrage: Königliches Landgericht daß die Beklagten

wolle erkennen, kostenfällig