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stehenden Systeme der inneren Kolonisation vereinigt, nämlich des t“. Er will die Genossen auf Erb⸗ eines großen Gutes ansetzen, die o — wenn sie von dem weit ent⸗ fernten Haupthofe aus bewirthschaftet würden. Hier soll jeder Ge⸗ sieben Morgen Acker und Garten er⸗ ** beackere, die er selbst aber dünge und So seien seine primären Bedürfnisse — Nahrung, Haus, ’ und darüber hinaus ein beträchtlicher Theil seines Komforts, und zwar fast kostenlos für die Zentrale — durch ged Nebenher sorge ein Konsumverein für die anderen Bedürfnisse der Genossen; eine Werkgenossenschaft (Molkerei, 8 1 (künstlicher Dünger, Futtermittel) unterstützten sie in ihrer gesonderten Produktion, und eine Absatzgenossenschaft vertreibe vortheilhaft ihre Ueberschüsse. Das sie gemeinsam unter Leitung eines Fach⸗ mannes, zahlten Zinsen und Steuern und theilten den Reingewinn nach Maßgabe der Arbeitsleistung. Ein solcher Betrieb spare bedeutend weil er statt eines Theiles der baaren Löhne das ihm wenig oder garnichts koste und trotzdem 1 einen großen Theil ihrer bisherigen Lohneinnahmen gewähre, und erziele wesentlich höhere Erträge als der Privatbesitzer;
Rentengutes und der „Arbeiterpacht“. pacht auf den Außenschlägen nur geringen Ertrag brächten,
nosse um sein Haus herum ca. halten, die ihm die „Zentrale“ abernte. vielleicht etwas Kleidung
Urproduktron gedeckt.
Dreschmaschine), eine Rohstoffgenossenschaft
Hauptgut bewirthschafteten
an Produktionskosten, Nutzland hergebe, seinen „Arbeitern’“
den Vortheilen des Produktivgenossenschaft gangspunkt darstellen, mehr rein
werde nach
Verfasser Siedlungsgenof wirthen und Gewerbetreibenden.
eingehen und müssen Interessente Der Verfasser hofft, daß den
Wirthschaft sich schnell über die
sowie mit einer Reihe unter dem sammengefaßter Gedichte in sehen erregt. Dichter wie
K. Rosegger haben zu
. Untersuchungs⸗Sachen. .Aufgebote, Luastellungen u. dergl.
.Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ 2c. Versicherung. .Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. . Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
es sei ein Großbetrieb mit allen seinen besonderen Vortheilen plus Kleinbetriebes.
selbst landwirthschaftlichen eine andere, die höchste Form der Genossenschaft übergehen, die der
enschaft nennt, die Integration von Land⸗ Wir können hier nicht näher darauf n auf das Boch selbst verweisen. 8 2 — a ersten Versuchen, wenn sie geglückt sein würden, eine Gründungsperiode folgen und diese Form der 1 Kulturwelt verbreiten werde.
— Psyche’ betitelt sich ein Band Gedichte, welche von Khuenberg soeben im Verlage von Konrad herausgegeben hat (Preis geb. 3 ℳ). begabtesten Dichterinnen Oesterreichs schienenen Novellensammlungen „Nach
ihrem Vaterlande Karl Stieler, 8 — r verschiedenen
Wärme die Schöpfungen Sephie von Khuenberg's gepriesen, und auch
Diese landwirthschaftliche indessen nur einen Durch⸗ diger Entwickelung
Betrieb haben, sondern in
viele Freunde
2 Sophie rad Klos in Hamburg Die Verfasserin gehört zu den und hat mit 'hren früher er⸗ h der Natur“ und „Plein air“ Titel „Frost und Flammen“ zu⸗
berechtigtes Auf⸗ Robert Hamerling, Malen mit großer
frei sind.
stube“,
Stile nachahm artigen Empfindens heraus. dem Leben, und die Form, außerordentlich gewählte, ohne den Eindruck des Erkünstelten bervor⸗ zurufen; Gemüthstiefe und religiöses Empfinden offenbaren sich in ihren Liedern, die von schwülstiger Sentimentalität indessen gänzlich
Aus dem veichaltisen Inhalt seien nur die Titel der
ender Epigonen, sondern aus dem
einzelnen Abschnitte angeführt, II. „Begrabene Blumen’, V. „Hausgeräth“. „Lose Blätter“ enthält eine bestimmte Gelegenhbeiten abgefaßt sind und unter denen ein Sonett auf Karl Stieler's Tod besonders hervorgehoben sei. 1u“
in Deutschland hat es ihr an Anerkennung nicht gefehlt. N findet sich häufig genug neben denen unserer 82 8 . arbeiterverzeichniß der Blätter, welche ihren Lesern künstlerisch gedie⸗ nicht 55 Unterhaltungsstoff zu bieten bestrebt sind. Auch der vorliegende V1 sich K;
eit seines Inhalts unter den Lesern, die der lyrische f Interesse bewahrt haben — und ihre Zahl ist 11b
durch die Fülle und Vielseitig⸗
- immer noch groß — schafft doch die Verfasserin nücht5 im on⸗ 18 orn ihres eigen⸗ Ihre Stoffe entnimmt sie der Natur und in der sie dieselben darbringt, ist stets eine
erwerben;
e lauten: I. „Bei Sonnenschein“, III. „Im Lärm der Welt“, IV. „Kinder⸗ Ein am Schlusse beigefügter Anhang: Reihe von Dichtungen, die zumeist für
4
6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.
FErwerbs⸗ un ¹Wirthschafts⸗Genossenschaften.
Oeffentlicher Anzeiger.
Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. Bank⸗Ausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
1) Untersuchungs⸗Sachen.
[61501] Steckbriefs⸗Erneuerung.
Der geßen den Rentier Richard Hirschfeld wegen wiederholten Verbrechens wider die Sittlichkeit unter dem 10. Juni 1884 in den Akten J. II B. 348. 84 erlassene Steckbrief wird hiermit erneuert. Berlin, den 4. Januar 1897.
Königliche Staatsanwaltschaft I. 161502] Steckbriefs⸗Erneunerung.
Der gegen den Kaufmann Gustav Krohn wegen Konkursvergehens und Untreue unter dem 3. De⸗ zember 1895 in den Akten J. III C. 1108. 95 er⸗ lassene und unser dem 2. Juni 1896 erneuerte Steckbrief wird hiermit nochmals erneuert.
Berlin, den 5. Januar 1897.
Königliche Staatsanwaltschaft I.
[61343]
Das diesseitige, hinter den Handelsmann Leopold Strauß, geboren am 19. Oktober 1856 zu Unter⸗ leinach, Kreis Würzburg in Bayern, unter dem 9. Januar 1895 erlassene offene Strafvollstreckungs⸗ ersuchen ist erledigt.
Berlin, den 30. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 138. [61504]
Der unterm 8. Februar 1895 hinter den Tischler⸗ gesellen Albert Seydler aus Karlshafen, geboren am 21. September 1873, erlassene Steckbrief wird hiermit als erledigt zurückgezogen. (D. 32/94.)
Karlshafen, am 5. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht. [61341] Oeffentliche Ladung.
1) Der Kommis Kurt Georg Theodor Büttner aus Görlitz, geboren daselbst am 28. August 1872, zuletzt in Amerika aufhältlich,
2) Hugo Max Wilhelm Knauer aus Görlitz, eboren daselbst am 13. Oktober 1875, zuletzt in Amerika aufhältlich,
3) Max Louis Karl Jahnel, geboren am 31. Ja⸗ nuar 1873 zu Ohlau, letzter Aufenthalt unbekannt,
werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Ab⸗ sicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Floite zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen oder nach erreichtem militärpflichtigen Alter sich außerhalb des Bundes⸗
eebietes aufgehalten zu haben, — Vergehen gegen
140 Abs. 1 Nr. 1 Str.⸗G.⸗B. Dieselben werden auf den 24. April 1897, Vormittags 9 Uhr, vor die Strafkammer des Königlichen Landgerichts zu Görlitz, Postplatz 18, Zimmer 34, zur Haupt⸗ verhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Aus⸗ bleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strafprozeßordnung von den Königlichen Zivil⸗ vorsitzenden der Ersatzkommissionen der Aushebungs⸗ bezirke Stadtkreis Görlitz und Kreis Ohlau über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausge⸗ stellten Erklärungen verurtheilt werden. 1I1 M. 95/96.
Görlitz, den 31. Dezember 1896.
Königliche Staatsanwaltschaft.
[61503] Bekanntmachung.
Nr. 180. In der Strafsache gegen Otto Oswald von Wertheim und Genossen wegen Verletzung der Wehrpflicht hat das Gr. Landgericht Freiburg, Strafkammer I, unterm 2. Januar d. J. Nr. 20 verfügt:
Gemäß § 140 Abs. 2 R.⸗St. G.⸗B. und § 326 St.⸗P.⸗O. wird zur Deckung der den Angeklagten Karl Kuntzmann von Türkheim möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten die Beschlagnahme des ganzen Vermögens des Ange⸗ klagten Kuntzmann ausgesprochen.
Dies veröffentlicht
Freiburg, den 2. Januar 1897.
Gr. Staatsanwaltschaft. (Unterschrift.)
. Staatsanwaltschaft Tübingen.
Die wegen Verletzung der Wehrpflicht gegen den am 14. Oktober 1866 zu Wittlingen geborenen Johannes Heinkel verhängte Vermögensbeschlag⸗ nahme wurde durch Beschluß der K. Strafkammer hier vom 30. Dezember 1896 aufgehoben.
Den 2. Januar 1897.
2) Aufgebote, Zustellungen und derl.l. [6112727
In Sachen des Landwirths Otto Klaue in Hessen, Klägers — vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. jur. Haeusler in Braunschweig —, wider den Kaufmann Emil Müller auf der Bast bei Michael⸗ stein, Beklagten, wegen Hypothekforderung, wird,
8 8 88
1
nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlag⸗ nahme der dem Beklagten gehörigen Grund⸗ stücke, als:
1) die vor Blankenburg sub No. assec. 340/341 belegene Farbemühle nebst Zubehör,
2) 2 Morgen 12 Ruthen von der städtischen Ge⸗ meindeforst „die Bast“ unweit des Klosters Michaelstein,
3) 89,8 a auf der Bast und am Staufenberge von Nr. a. bis h. der Karte, jedoch exklusive der Wegefläche von Nr. 21 und 22 und des Baches Nr. 47 — eingetragen Band IV Seite 1219 des Blankenburger Grundbuchs —
zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 28. dieses Monats verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am selbigen Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 14. April 1897, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte hierselbst angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben.
Blankenburg, 31. Dezember 1896.
111““ Amtsgericht.
Sommer.
[61125] Bekanntmachung.
In Sachen der Herzoglichen Leihhausadministration zu Blankenburg, Klägerin, wider den Bauholzhändler Wilhelm Holland in Hohegeiß, Beklagten, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag der Klägerin die Beschlagnahme der dem Beklagten gehörigen Grundstücke:
1) 14. Abtheilung Sprengacker von Plan Nr. 384 zu 46 a 28 m,
2) 28. Abth. Breitesitte von Plan Nr. 600 zu 25 a 2 m, 1
3) daselbst von Plan Nr. 600 zu 25 a 2m,
4) daselbst von Plan Nr. 600 zu 33 a 57 m, zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 28. Dezember 1896 verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuch am 28. Dezember 1896 erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 10. April 1897, Nachmittags 4 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgericht Walkenried in der Engel⸗ mann'’schen Gastwirthschaft in Hohegeiß angesetzt, zu welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben.
Walkenried, den 28. Dezember 1896.
Herzogliches Amtsgericht. Voges.
“
[61517] In Sachen der Ersten Eschweger Peitschenfabrik mit Dampfbetrieb von Levi in Eschwege, Klägerin, wider den Seiler Johannes Wolter in Helm⸗ stedt, Beklagten, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag der Klägerin die Beschlagnahme des dem Beklagten gehörigen Wohnhauses No. ass. 477 hie- selbst sammt Zubehör zum Zwecke der Zwangsversteige⸗ rung durch Beschluß vom 19. d. M. verfügt, auch die Ein⸗ tragung dieses Beschlusses im Grundbuche an dem⸗ selben Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteige⸗ rung auf den 13. April 1897, Morgens 9 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte hieselbst angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben.
Helmstedt, den 30. Dezember 1896.
Herzogliches Amtsgericht.
9 Kruse. .
I“ S
Betanntmachung
In Sachen des Kaufmanns Emil Cyrenius in Holzminden, vertreten durch den Rechtsanwalt Borchardt in Stadtoldendorf, Klägers, wider den Anbauer Friedrich Groppe I. in Negenborn, Be⸗ klagten, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des dem Beklagten gehörigen Anbauerwesens No ass. 109 zu Negenborn zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 22. Dezember cr. verfügt, auch die Eintragung dieses BeJ. im Grundbuche an demselben Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf Sonnabend, den 10. April 1897, Nachmittags 4 Uhr, vor unterzeichnetem Herzoglichen Amtsgerichte in der Hartmann'schen Gastwirthschaft zu Negenborn angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypo⸗ thekenbriefe zu überreichen haben.
Stadtoldendorf, den 24. Dezember 1896
KHKerrzogliches Amtsgericht. “
ehlmann.
[61136] Aufgebot.
Die Frau J. C. Evans in London hat das Auf⸗ gebot der unter Nr. 81 eingetragenen Aktie der Aktiengesellschaft Prinz Leopold zu Empel beantragt. Der Inhaber der angeblich verloren gegangenen Aktie wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 14. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, seine Rechte anzumelden, widrigenfalls di ie fü kraftlos erklärt wird. 6
Rees, den 31. Dezember 1896.
Clara Düring, Boeckhstr. 37,
[61131]
Das Königliche Amtsgericht München I, Abthei⸗ lung A. für Zivilsachen, hat mit Beschluß vom 31. v. M. das unterm 3. Dezember 1896 bezüglich des Mantels des dem Privatier Josef Huber in Holzkirchen, vertreten durch den Kaufmann Adolf Güldenstein hier, gehörigen 4 % Pfandbriefes der Bayr. Vereinsbank dahier Litt. D. Serie V Nr. 23 893 zu 200 ℳ eingeleitete Aufgebotsver⸗ fahren wegen Zurücknahme des Antrags auf Kraft⸗ loserklärung für erledigt erklärt.
München, den 2. Januar 1897.
Der Kgl. Sekretär: (L. S.) Störrlein.
[51938] Anfgebot.
Es werden aufgeboten:
2. Kuxschein Nr. 1 des zu Milwaukee verstorbenen Gewerken Louis Chr. König über einen Kux des in tausend Kuxe eingetheilten Steinkohlen⸗Bergwerks König Ludwig“ in der Gemeinde Recklinghausen. Antragsteller: Eheleute Louis Alexander König zu New⸗Orleans, vertreten durch Justiz⸗Rath Werne hier.
b. Kuxschein Nr. 419 bis 430 einschließlich des Gewerken C. Schiffer zu Castrop über zwölf Kuxe des in tausend Kuxe eingetheilten Steinkohlen⸗Berg⸗ werks „Waltrop“ in der Gemeinde Waltrop, Kreis Recklinghausen, und in der Gemeinde Lippeholthausen, Kreis Dortmund, belegen. Antragsteller: Auktio⸗ nator C. Schiffer zu Castrop, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Markers hier.
c. Kuxschein Nr. 272 bis 274 des Gewerken Franz Dreckmann zu Recklinghausen über drei Kuxe des in tausend Kuxe eingetheilten Steinkohlen⸗Bergwerks „Vereinigtes Deutschland“, gelegen in den Gemeinden Recklinghausen und Marl im Kreise Recklinghausen. Antragsteller: Wirth Franz Dreckmann hier, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Busch hier.
Die Inhaber der vorstehend bezeichneten Kuxscheine werden aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem Aufgebotstermin am 14. Juni 18927, Vormit⸗ tags 11 Uhr, anzumelden und die Kuxscheine vor⸗ zulegen, widrigenfalls die letzteren für kraftlos erklärt werden.
Recklinghausen, 16 November 1896.
önigliches Amtsgericht.
[611333 Aufgeboot. Es ist das Aufgebot folgender Fundsachen: 1) von 4 Bayerischen Mutter Gottes⸗Thalern aus
den Jahren 1757, 1764 und 1769, gefunden am
3. Mai 1896 in der Nähe der Samariter⸗Kirche
von dem Eisendreher Otto Kurth zu Friedrichsberg
(Mainzerstr. 15),
2) einer goldenen Damenuhr Nr. 175 762 mit
dem eingravterten Namen E. Ploese, Berlin, ge⸗
funden im Oktober 1895 in der Nähe des Zirkus
Busch von dem Dragoner Richard Biermann in
Berlin,
3) eines goldenen Trauringes, gefunden am 9. Sep⸗
tember 1890 vor dem Hause Oranienstraße 119 von
Robert Beu hier, Admiralstraße 11,
4) eines Brillanten, gefunden am 22. März 1896 in der Königstraße von dem Graveurlehrling Hermann Angermüller hier, Höchstestraße 1,
5) einer goldenen Damenuhr Nr. 68 148, gefunden
am 15. Mai 1896 hinter der Katholischen Kirche
von dem Gürtler Gustav Heinecke, Alexandrinen⸗
straße 20 a., 8
6) eines Fünfzigmarkscheins mit der Nummer G.
N. 0 466 517, gefunden am 16. Juni 1896 auf der
Vordertreppe des Hauses Weißenburgerstraße 65
von der Frau Marie Herrforth, Weißenburgerstr. 65, 7) einer silbernen Uhr Nr. 18 010 nebst Kette,
gefunden am 23. März 1896 in der Gipsstraße von
Julius Kaul, Krausnickstr. 5,
8) einer Korallenhalskette mit goldenem Schloß, gefunden im April 1895 auf dem Korkbahnhof vom Werkführer Otto Bauer, Alte Jacobstr. 80,
9) eines Damenportemonnaies von braunem dLeder, enthaltend 1 Dreimarkstück, 2 Zweimarkstücke, 2 Ein⸗ markstücke und andere Gegenstände, gesunden am 1. Juli 1896 im Hausflur Urbanstr. 28 vom Sohne des Postschaffners Fritz Duchow hier, Urbanstr. 28,
10) eines ledernen Klapp⸗Portemonnaies mit gelbem Schloß, enthaltend 339 ℳ, einen Pfandschein auf den Namen Grein, drei Postscheine und ein Eisen⸗ bahnbillet, gefunden am 5. Juni 1896 in der Droschke Nr. 1705 von dem Fuhrherrn Wilhelm Koch hier, Reinickendorferstr. 13,
11) eines Packetes mit 40 Blatt Nußbaum⸗ Fournieren, gefunden im Mai 1895 auf dem Hofe des Hauses Grüner Weg 34 von dem Tischler Anton Köhler hier, Grüner Weg 34,
12) eines Hundes, gefunden am 7. September 1895 auf dem Tempelhofer Exerzierfelde von dem Unteroffizier Büttner in Tempelhof,
13) eines Gold⸗Doublee⸗Armbandes, gezeichnet E. Sch. 28. 4. 95, gefunden am 19. April 1896 in der Belle⸗Alliancestraße von der unverehelichten Eveline Bartenwerffer, Kreuzbergstr. 50,
14) eines neuen seidenen Regenschirmes, gefunden im Februar 1896 in der Dresdenerstraße von Frau
“]
Königliches Amtsgerich
Damenopernglases in einem grün⸗oliven Täschchen,
gefunden am 6. Mai 1896 Rosenthalerstraße, Eck Elsasserstraße, 5
V von Karl Georg Ferdinand Kramer ier,
16) eines Sackes Hafer, gefunden am 21. Au 1896 in der Paulstraße von dem Kutscher Augef Becker hier, Reinickendorferstr. 18 b.,
17) der in der Saison 1896 im Ausstellungspark gefundenen Gegenstände, nämlich Portemonnaies, Armhänder, Zigarrentaschen, Schirme, Brochen, Handschuhe, Taschentücher u. s. w., deren Verzeichniß auf der Gerichtsschreiberei eingesehen werden kann, ⁊18) einer goldenen Broche mit der Nr. 585, ge⸗ funden im April 1896 in der Prenzlauer Allee vor der Brauerei Bötzow von Arnold Erber hier, Grüner Weg 5,
19) eines Saphirohrrings mit Brillanten, ge⸗ funden am 27. oder 28. Oktober 1896 vom Kauf⸗ mann Alfred Heuer hier, Linkstr. 39, in seinen Geschäftsräumen,
x20) einer roth gestrickten Geldbörse, enthaltend einen 50 Markschein, ein 20 Markstück, einen Pfennig, ein Sousstück, einen goldenen Trauring und einen schwarzen Metallrcing mit Similistein, gefunden in der Nacht vom 3. zum 4. September 1896 vor dem Hause Elsasserstraße 39 von dem Privatwächter Gustav Gutsch hier, Gartenstr. 151,
21) eines Hundertmarkscheins, gefunden am 28. August 1896 in der Gerichtstraße von der Frida Breidenbach hier, Gerichtstr. 17,
22) einer Droschkenkutscher⸗Liprée, gefunden Anfang September 1895 vor dem Hause Müllerstraße 12, von dem Pferdebahnkutscher “ Brandt hier, Ofenerstr. 94,
23) einer silbernen Zylinderuhr, gefunden Mitte Inni 1894 in den Rehbergen von Mor Brandt hier, Schwarzkopfstr. 3,
24) der in der Zeit vom 1. Dezember 1895 bis 30. November 1896 in den Wagen der Allgemeinen Berliner Omnibus⸗Aktiengesellschaft gefundenen, in dem Zentralbureau der Gesellschaft, Kurfürsten⸗ straße 143, von 9—1 und 3—7 Uhr zu rekognos⸗ zierenden Gegenstände, nämlich Bücher, Flaschen, Handschuhe, Schirme, Portemonnaies mit 1 bis 50 Mark, Muffen, Pelzkragen, Noctizbücher, Geldstücke, Packete mit verschiedenem Inhalt, Arm⸗ bänder, Schlüssel u. s. w., von den Findern bezw. deren Vertretern be⸗ antragt. Die Verlierer oder Eigenthümer dieser Gegenstände werden hierdurch aufgefordert, bei dem unterzeichneten Gericht spätestens in dem auf den 8. März 1897, Vormittags 11 Uhr, im Gerichtsgebäude, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B., Erdgeschoß, Zimmer 27, anberaumten Termine ihre Rechte und Ansprüche anzumelden, widrigenfalls ihnen nur der Anspruch auf Herausgabe des durch den Fund erlangten und zur Zeit der Er⸗ hebung des Anspruchs noch vorhandenen Vortheils vorbehalten, jedes weitere Recht derselben aber aus⸗ geschlossen werden wird.
Berlin, den 24. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 81.
8
[611388 Gerichtliches Aufgebot. Nr. 10 289. Die gesetzlichen Erben des am 7. März 1862 in Rohrdorf verstorbenen Pfründners Lorenz Schmid, nämlich: 1) Bertha, geb. Schmid, Ehefrau des Landwirths Adolf Rebholz in Rohr⸗ dorf, 2) Gustay Schmid, Landwirth in Engelswies, 3) Friedrich Schmid, Landwirth ebenda, 4) Josephine Schmid, ledig, ebenda, 5) Wilhelm Schmid, ebenda minderjährig und vertreten durch die gesetzliche Vor⸗ münderin Ferdinand Schmid Wwe. in Engelswies, 6) Hermann Scha id, Landwirth in Engelswies, 7) Maria, geb. Schmid, Ehefrau des Bräumeisters Karl Biselli in Meßkirch, diese alle vertreten durch den bevollmächtigten Miterben Gustav Schmid i Engelswies, haben beantragt: Das Einlagebüchlein der Spar⸗ und Waisenkasse Meßkirch Abth. II Nr. 164, lautend auf Lorenz Schmid von Rohrdorf für kraftlos zu erklären. Der Inhaber der Urkande wird aufgefordert, seine Rechte spätestens in dem auf Montag, 2. Angust 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte bestimmten Aufgebotstermine anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird. Meßkirch, den 30. Dezember 1896.
Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts:
Ballweg.
[59457] Alufgebot.
Auf Antrag des Landmanns Johann Christian Schladetzky in Witzwort, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Thomsen in Friedrichstadt, wird zum Zwecke der Kraftloserklärung des abhanden gekommenen Wechsels d. d. Husum, den 12. Dezember 1889 über 300 ℳ, zahlbar am 30. Juni 1890 an die Ordr des Antragstellers, gezogen von demselben auf Fr. Abraham Lange in Husum und von letzterem accep⸗
Wechsels wird aufgefordert, zur Vermeidung der
15) eines anscheinend mit Aluminium ausgelegten
Kraftlose kl dess Ib n spätestens in dem auf den
. seine Rechte bei dem unterzeichneten Gericht
Handelemanns Hermann Schütze in Niedersachswerfen
tiert, folgendes Aufgebot erlassen. Der Inhaber des Freiherrn Theodor von Heyden zu Wohnung
Jull 1897, Vormittags 11 Uhr, angesetzten;
anzumelden usum, uin Königliches Amtsgericht.
und die Bv. v1 12. Dezember 8 8 enrs Ae Abtb. I.
417 Aufgebot. “ 149 Vorschußverein zu Obersitzko, eingetragene Genossenschat mit unbeschränkter Haftpflicht, hat das Aufgebot des von der Spötka Melioracyjna (Me⸗ liorations⸗Genossenschaft) eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht in Posen auf den Ritter⸗ utsbesitzer Gustao von Raszewski in Jasien bei Fhempin gezogenen und von dem Bezogenen ange⸗ nommenen Wechsels über 1000 ℳ, datiert Posen den 23. März 1896, zahlbar am 25. Juli 1896 an die Ordre und bei der Spölka Melioracyjna (Melio⸗ rations⸗Genossenschaft) in Posen, mit Blanko⸗Giro der Spölka Melioracyjna und des Robert Stenzel, beantragt Demgemäß wird der unbekannte Inhaber dieses Wechsels aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. Mai 1897, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Sapiehaplatz Nr. 9,
immer Nr. 36, anberaumten Aufgebotstermine seine Füuane anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird.
Posen, den 8. Oktober 1896.
Königliches Amtsgericht. Abth. IV. [60534]
Aufgeboten werden: 1
1) die zu Gunsten des weil. Ackermanns Carl Heyderodt sen. in Osterode am 30. Mai 1864 aus⸗
estellte Urkunde über die für ihn auf dem Grund⸗ best des Zimmergesellen Johann Schröter und Elechan Johanne, geb. Fleisch, in Osterode — Grund⸗ buch von Osterode Bd. I Art. 22 Abth. III Nr. 2 — eingetragenen Hyvpothek von 100 Thaler;
2) die zu Gunsten des genannten Heyderodt am 18. Oktober 1869 gebildete Urkunde über die für ihn auf dem Grundbesitz des Zimmergesellen August Hesse in Osterode — Grundbuch von Osterode Bd. I. Art. 11 Abth. III Nr. 1 — eingetragene Hypothek von 300 Thaler, 8
auf den Antrag der Wittwe des ꝛc. Heyderodt, Chriftiane, geb. Heyderodt, in Osterode; 8
3) die zu Gunsten des Schuhmachergesellen Ernst
Bornemann in Ilfeld am 10./18. März 1872 aus- estellte Urkunde über die für ihn auf dem Grund⸗ besiß des Bergmanns Gustav Otte und Ehefrau Louise, geb. Krug, in Sülzhayn — Grundbuch von Sülzhayn Bd. II Art. 58 Abth. III Nr. 2 — ein⸗ getragene Hypothek von 200 Thaler, auf den Antrag des genannten ꝛc. Bornemann; 8
4) die zu Gunsten der Ehefrau des Handelsmanns Carl Schütze, Alwine, geb. Spangenberg, in Nieder⸗ sachswerfen am 31. August 1881 gebildete Urkunde über die für jene im Grundbuch von Niedersachs⸗ werfen Bd. III Art. 110 Abth. III Nr. 3 ein⸗ getragene Hypothek von 1000 ℳ, auf Antrag des
und Genossen. . Die etwaigen Inhaber der vorgenannten Urkunden
werden aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 31. März 1897, Vormittags 11 ½ Uhr, anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunden vorzulegen,
Schüne, chüne,
Schüne,
Nr. 191, auf der 0
Nr. 192, auf der
widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben er⸗ folgen soll. 8 8 Ilfeld, den 23. Dezember 1896. 8 Königliches Amtsgericht. [61137] Aufgebot.
Die Landwirthe Friedrich und Heinrich Broder zu Wöbbel in Lippe und der Kolon Friedrich Meise in Spork, sowie die Eheleute Heinrich Freese in Wöbbel haben das Aufgebot der in der Feldmark Steinheim belezenen, im Grundbuche von Steinheim Vol. XV Fol. 752 auf den Namen des Johann Anton Richter Nr. 45 zu Wöbbel eingetragenen Grundstücke:
a. Flur 15 Nr. 190, auf der Acker, 45 a 46 qm,
b. Flur 15. Acker, 26 a — qm,
c. Flur 15 Acker, 28 a 88 qm
zum Zwecke der Besitztitelberichtigung beantragt. Sämmtliche Eigenthumsprätendenten werden daher aufge fordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die vor⸗ bezeichneten Grundstücke spätestens in dem auf den 10. März 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine anzumelden und zu bescheinigen, widrigenfalls der Ausschluß derselben und Berichtigung des Besitz⸗ titels für die Antragsteller erfolgen wird. ““
Steinheim, den 31. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht. [61134] Aufgebot. 3
Zur Erlangung eines Ausschlußurtheils zwecks Ein⸗ tratzung als Eigenthümer in das Grundbuch ist das Aufgebot folgender Grundstücke beantragt: 2 1) von dem Zeller Hermann Ulland in Lünten, Kspl. Vreden, der unberichtigten Parzelle Flur 16 F. 8 b. Steuergemeinde Kspl. Wessum, Heumote,
iese, .
2) von dem Ackerer Bernard Propst zu Heek der unberichtigten Parzelle Flur 10 Nr. 931 Steuer⸗ gemeinde Heek Lepperfeld, Weide,
3) von dem Gutsbesitzer Franz Bayer der im Grundbuch von Legden Band 11 Blatt 271 für den Bernard Hermann Weuler im Kspl. Stadtlohn ein⸗ getragenen Parzelle Flur 22 Nr. 112/108 Steuer⸗ gemeinde Legden,
4) von den Ehelcuten Zeller Hermann Bernard Löhring gt. Benker und Maria, geb. Dilker, ver⸗ wittwete Bernard Hericks, im Kspl. Legden der im Grundbuch von Legden Band 6 Blatt 2 eingetragenen
arzellen der Steuergemeinde Legden Flur 1 Nr. 138/64,
eldgrund, Weide Flur 7 Nr. 250/19, Beckamp, Weide,
5) von dem Zeller Gerhard Enning im Kspl. Legden der im Grundbuch von Legden Band 6 Blatt 2 für Zeller Bernard Heinrich Herick im Kspl. Legden eingetragenen Parzelle Flur 2 Nr. 187 Steuergemeinde Legden, Kleine Timmerbrei, Acker,
6) von dem Weber Anton Mensing zu Nienborg der im Grundbuch von Nienborg Band 1 Blatt 112 für den Hermann Schmitz in Nienborg eingetragenen Parzellen der Steuergemeinde Nienborg Flur 1 Nr. 211, Flur 3 Nr. 95, Hogestegge, Garten,
7) von den Eheleuten Seidenweber Hermann Schepers und Anna, geb. Wigger, in Heek der im
Grundbuch von Nienborg Band 8 Blatt 20 für den
.“
bei!
Nienborg eingetrag Parz ur Steuergemeinde Heek Högte, Ta. 5
8) von dem Schuster Wilhelm Hessel zu Otten⸗ stein der im Grundbuch von Ottenstein Band 6 Blatt 27 für den Schuster Johann Hessel zu Otten⸗ stein eingetragenen Parzellen der Steuergemeinde Ottenstein Flur 2 Nr. 446, Schlötelborg, Garten, Flur 2 Nr. 447 daselbst, Garten, Flur 2 Nr. 512 Eversgarten, Garten, Flur 2 Nr. 513 Brocksteggen⸗ oren, Garten, und der im Grundbuch von Otten⸗ stein Band 5 Blatt 13 für Eheleute Joh. Hessel und Adelheid, geb. Voß, zu Ottenstein eingetragenen Parzellen der Steuergemeinde Ottenstein Flur 2 Nr. 514, Brocksteggengoren, Garten, Flur 2 Nr. 71, Mölenmate, Wiese, Flur 2 Nr. 607, Metelers⸗ arten, Garten, Flur 2 Nr. 614, Metelerskamp, cker, Flur 2 Nr. 445, Schlötelborg, Garten, Flur 4-Nr. 633, Knübbelskamp, Acker. Alle Die⸗ jenigen, welche Eigenthumsansprüche, bezüglich der unberichtigten Parzellen, auch anderweitige der Ein⸗ tragung bedürfende Realrechte an vorstehend aufge⸗ führten Grundstücken zu haben vermeinen, werden auf⸗ Kfordert, solche spätestens in dem am 10. März 1897, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 7, anstehenden Aufgebots⸗ termin anzumelden, widrigenfalls sie damit ausge⸗ schlossen und Antragsteller als Eigenthümer einge⸗ tragen werden.
Ahaus, den 14. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht. — 1—
[61149] Aufgebot. 8
Mittels bestätigten Rezesses ist zwischen der Herzog⸗ lichen Kammer, Direktion der Forsten, in Braun⸗ schweig und dem Großköther Wilhelm Gaus zu Neuwallmoden die Ablösung der dem Gehöfte No. ass. 8 zu Neuwallmoden zustehenden Berechti⸗ gung zum Bezuge einer Brennholz⸗Naturalrente aus den Herzoglichen Forsten gegen eine Kapitalentschädi⸗ gung von 1400 ℳ nebst Zinsen zu 4 % p. a. seit dem 2. Januar 1896 an gerechnet, vereinbart worden. Auf Antrag der genannten Behörde werden alle die⸗ jenigen, welche auf die fragliche Brennholz⸗Natural⸗ rente oder auf das an deren Stelle tretende Ablöfungs⸗ kapital Ansprüche machen zu können vermeinen, auf⸗ gefordert, solche Rechte spätestens in dem zur Aus⸗ zahlung der vorgedachten Entschädigungsgelder auf
den 23. Februar 1897, Morgens 11 Uhr,
vor unterzeichnetem Gerichte anberaumten Termine anzumelden, widrigenfalls sie mit solchen Ansprüchen der Antragstellerin gegenüber ausgeschlossen werden sollen. Lutter a. Bbge., den 31. Dezember 1896. Herzogliches Amtsgericht. W. Huch. 161 Anfgebot. Der Seemann Paul Friedrich von Ramin (Rammin 2), geboren am 26. November 1856 als
Sohn des Gutsbesitzers von Ramin (Rammin ?)
und jeiner Ehefrau, gev. Pagel, auf Zettun, welcher sich angeblich im Jahre 1877 nach Amerika begeben hat, und seit dem 19. Oktober 1879, unter welchem Datum er zuletzt aus New⸗York hierher geschrieben hat, verschollen ist, sowie dessen etwaige unbekannte Erben werden hiermit aufgefordert, sich vor oder spätestens in dem auf den 19. November 1897, Mittags 12 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle (Zimmer Nr. 50) anberaumten Termine zu melden, widrigenfalls der Seemann Paul von Ramin für todt erklärt werden wird.
Stettin, den 24. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung XI.
[61135] 2
Die Erbin des verstorbenen Fräuleins Johanne Hunecke in Salzuflen hat die Erbschaft mit der Rechtswohlthat des Inventars angetreten. Es werden daher alle, welche Anspruch auf Befriedigung aus dem Nachlasse zu haben vermeinen, hiermit auf⸗ gefordert, ihre Forderungen und Ansprüche spätestens in dem auf Freitag, den 5. Februar 1897, Morgens 10 Uhr, anberaumten Termine hier an⸗ zumelden. Die nicht angemeldeten Ansprüche werden später nur insoweit noch berücksichtigt werden, als die Erbin zur Herausgabe des aus der Erbschaft Empfangenen nach allgemeiner Rechtsvorschrift über⸗ haupt noch verpflichtet ist.
Salzuflen, den 4. Januar 1897.
Fürstlich Lippisches Amtsgericht. I.
[61537] Aufgebot. 8
Auf den Antrag des Schneidermeisters Moritz Kurniker zu Berlin wird dessen Schwester Fanny (Vogei) Kurniker, früher in Zirke wohnhaft, welche vor etwa 40 Jahren ihren Wohnort Zirke verlassen hat, um nach Amerika auszuwandern, und über deren Verbleib seither nichts mehr bekannt ge⸗ worden ist, aufgefordert, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine am 10. November 1897, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Ge⸗ richte zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. 3
Birnbaum, den 4. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht.
[61515] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 30. Dezember 1896 ist der am 24. Juni 1854 zu Tereszewo, Kreis Löbau, geborene Arbeiter Johann Czolba für todt erklärt.
Strasburg, den 30. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht. [61328] 1
Durch Urtheil vom 30. Dezember 1896 ist der am 31. Dezember 1843 zu Königsberg geborene, im Jahre 1860 aus Heiligenbeil nach Amerika ausge⸗ wanderte und seit dem Jahre 1878 verschollene Dittmar Emil Kiber für todt erklärt.
Heiligenbeil, den 30. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht.
61354
Nr. 2. Großh. Amtsgericht hat unterm Heutigen verfügt: Nachdem Wilhelm Schnörr von Gutten⸗ bach auf die diesseitige Aufforderung vom 8. No⸗ vember 1895 keine Nachricht von sich gegeben hat,
wird derselbe unter Verfällung in die Kosten des
Verfahrens für verschollen erklärt. Mosbach, den 2. Januar 1897.
Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts. Heber.
64]161359]
Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nach⸗
laßgläubiger des Kaufmanns Carl Gerhard Christian
Kaatz zu Dose ist beendet.
Wittmund, den 19. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht.
[61358]
Durch Ausschlußurtheil vom 18. Dezember 1896 sind die nachbenannten, von der Wilhelma in Magde⸗ burg, allgemeinen Versicherungs⸗Aktiengesellschaft ausgestellten Urkunden:
1) die Lebensversicherungspolice Nr. 627 über 600 ℳ vom 10. November 1874 för den Kutscher Georg Schlund in Stein,
2) der Hinterlegungsschein vom 2. Februar 1893 für den Mühlenpächter Karl Robert Sachse in Roitzschen über die als Unterpfand gegebene Lebens⸗ versicherungspolice Nr. 9329,
3) der Hinterlegungsschein vom 5. Mai 1893 für den Kaufmann Friedrich August Albert Lüders in Harzburg über die als Unterpfand gegebene Lebens⸗ versicherungspolice Nr. 21 195
für kraftlos erklärt worden.
Magdeburg den 18. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht A. Abtheilung 8. [61357] Bekanntmachung.
Durch Urtheil von heute ist das Schuldbuch der Sparkasse zu Gera Nr. 66695, lautend auf den Tagelöhner August Großmann in Niederpöllnitz über 9118 ℳ 65 ₰, für kraftlos erklärt.
Gera, am 17. Dezember 1896.
Das Fürstliche Amtsgericht. Abtheilung für Zivilprozeßsachen. Münch.
Im Namen des Königs! Verkündet am 18. Dezember 1896.
Puls, als Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Rentners Heinrich Niehage zu Bielefeld erkennt das Königliche Amtsgericht zu e durch den Amtsrichter Kindermann für Recht:
Das angeblich verloren gegangene, auf den Namen des Heinrich Güth zu Gütersloh lautende Spar⸗ kassenbuch Nr. 8052 der Kreissparkasse zu Wieden⸗ brück, lautend auf 3050 Thaler, welcher Betrag sich nach Abschreibungen auf 3417,36 ℳ reduziert hat, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des v verfahrens fallen gemäß § 87 Z.⸗P.⸗O. dem Antrag⸗ steller zur Last. “
Wiedenbrück, 20. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht.
[61344]
[61050] Bekanntmachung. v Durch Ausschlußurtheil vom 18. Dezember 1896 ist das auf den Namen des Landwirths Wilhelm Oberheitmann in Weitmar lautende Sparkassen⸗ buch Nr. 22 232 der Sparkasse der Aemter Bochum I (Nord) und II (Süd) zu Bochum über 715 ℳ 83 ₰ für kraftlos erklärt. Bochum, den 22. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht.
“
8
[61326) Im Namen des Königs! Verkündet am 31. Dezember 1896. Neumann, Aktuar, als Gerichtsschreiber.
In Sachen, betreffend das Aufgebot von Hypotheken⸗ Urkunden pro April 1896, Gen. A. 127, hat das Königliche Amtsgericht X in Danzig auf die münd⸗ liche Verhandlung vom 31. Dezember 1896 durch den Gerichts⸗Assessor Dr. Petschow für Recht erkannt:
I. Der am 17. Mai 1887 über die auf Grund der Schuldverschreibung vom 16. Mai 1837 für den Eigenthümer Gottfried Wichert in Bodenwinkel in Abtheilung III unter Nr. 4 des Grundstücks Boden⸗ winkel Blatt 31 eingetragene Post von 300 — Dreihundert — Mark ausgesertigte Hyvpothekenbrief nebst Ausfertigung der Verhandlung vom 16. Mai 1887 wird für kraftlos erklärt.
II. Die Kosten des Verfahrens Antragsteller auferlegt. 8
Dr. Petschow. . Im Namen des Königs! Verkündet am 24. Dezember 1896.
Neidhart, Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Fabrikarbeiters Bonifaz Heil zu Elberfeld, vertreten durch Salomon Katzmann II. zu Flieden, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Neuhof durch den Amtsrichter Greib ꝛc. für Recht:
Der Grundschuldbrief über die im Grundbuch von Flieden Art. 22 Abth. III Nr. 11 zu Gunsten des Bonifaz Heil von Flieden am 6. Februar 1882 ein⸗ getragene Grundschuld von 400 ℳ, verzinslich seit 28. Januar 1882 zu 5 % und rückzahlbar nach drei⸗ monatiger Kündigang, wird für kraf erklärt.
werden
dem
[61511]
Namen des Königs! Verkündet am 29 Dezember 1896. Mehl, Gerichtsschreiber. 18 In der Aufgebotssache des Besitzers Christoph Deckstrom zu Stolbeck und Besitzer Michael Kub⸗ stadt zu Tilsit hat das Königliche Amtsgericht in Tilsit durch den Gerichts⸗Assessor Reinberger für Recht erfannt: 1 1 Der Grundschuldbrief über die auf Stolbeck Nr. 54 und Neu⸗Weynothen Nr. 8 in Abth. III Nr. 11. bezw. 26 für den Besitzer Michael Kubstadt in Stol⸗ beck eingetragene Grundschuld von 600 ℳ wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden den Antragstellern auferlegt. “ Tilsit, den 29. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht.
8
[61417] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom 17.
ist für Recht erkannt: 8 Die über die nachstehend aufgeführten Posten ge⸗
bildeten Hypotheken bezw. Grundschuldbriefe:
1) 3 Thaler 28 Sgr. 6 Pf. Restdarlehnsforde⸗ rung — ursprünglich 100 — Einhundert Thaler Darlehn nebst fünf Prozent Zinsen für den Kauf⸗ mann Heinrich Bohnenkamp zu Herne aus der nota⸗ riellen Schuldverschreibung vom 13. August 1870, eingetragen im Grundbuche von Herne früher Bd. IV. Bl. 42, jetzt Bd. II Artikel 79 Abth. III Nr. 6 und Bd. III Artikel 37 Nr. 5 — Hypothekenbuchs⸗ auszug vom 5. Oktober 1870,
Dezember 1896
fün
9 500 — fünfhundert — Thaler Darlehn nebst Prozent Zinsen für die Ehefrau Clemens Bockel
1““ 114“
kamp, Johanna, geb. Endemann, zu Bochum aus der Schuldverschreibung vom 8. Sep⸗ tember 1870, eingetragen im Grundbuche von Herne, früher Bd. 1V Bl. 42, jetzt Bd. II Artikel 79 und Bd. III Artikel 37 unter Nr. 6 — Hypothekenbuchs⸗ quszug vom 5. Oktober 1870, 1
3) 500 — fünfhundert — Thaler Waarenforde⸗ xung nebst fünf Prozent Zinsen aus der notariellen Obligation vom 7. Februar 1872 für den Kaufmann Heinrich Hackert zu Bochum, eingetragen im Grund⸗ buch von Herne früher Bd. IV Bl. 42 Abth. III Nr. 7, jetzt Bd. II Artikel 79 Abth. III Nr. 8. und Bd. III Artikel 37 Abth. III Nr. 7 — Hypo⸗ thekenbuchsauszug vom 23. Februar 1872,
4) 1000 — Eintausend — Thaler Darlehn nebst fünf Prozent Zinsen seit dem 15. April 1873 gegen balbjährige Kündigung für den Lohgerber Heinrich Hackert in Bochum zufolge Obligation vom 15. April 1873, eingetragen im Grundbuche von Herne früher Bd. IV Bl. 42 Abth. III Nr. 8, jetzt Bd. II Artikel 79 unter Nr. 9 und Bd. III Artikel 37 unter Nr. 8 — Hypothekenbrief vom 20. Mai 1873, 5) 125 — Einhundertfünfundzwanzig — Thaler Darlehn nebst fünf Prozent Zinsen „seit 1. Sep⸗ tember 1874 gegen dreimonatliche Kündigung für den Kaufmann Heinrich Bohnenkamp in Herne auf Grund der Schuldurkunde vom 29. August 1874, eingetraaen im Grundbuche von Herne früher Band IV Bl. 42 Abth. III Nr. 10, jetzt Band II Art. 79 unter Nr. 11 und Band III Artikel 37 . Nr. 10 — Hypothekenbrief vom 4. September 1874,
6) 26 Thaler 20 Sgr. — Sechsundzwanzig Thaler 20 Sgr. Judikatforderung nebst sechs Prozent Zinsen von 25 Thalern seit 15. September 1874, 25 Sgr. Kosten, fernere Kosten und 20 Sgr. Ein⸗ tragungskosten aus dem rechtskräftigen Mandate des Bagatellkommissars des Kgl. Kreisgerichts Bochum vom 26. September 1874 für den Lederhändler Schmidt u. Comp. zu Recklinghausen auf Requisition des Prozeßrichters vom 20. Januar 1875, eingetragen im Grundbuche von Herne früher Band IV Bl. 42 Abth. III Nr. 13, jetzt Bd. II Art. 79 unter Nr. 14 und Band III Artikel 37 unter Nr. 13 — Hypothekenbrief vom 2. Februar 1875,
7) 32 Thlr. 10 Sgr. — Zweiunddreißig Thaler zehn Sgr. — Judikatforderung nebst sechs Prozent Zinsen von 30 Thalern seit 15. Oktober 1874, 1 Thaler Kosten, ferneren Kosten und 20 Sgr. Ein⸗ tragungskosten aus dem rechtskräftigen Mandat des WWZ“ des Kgl. Kreisgerichts Bochum vom 4. Novemher 1874 für den A. Schmidt u. Co. zu Recklinghaufen auf Requisition des Prozeßrichters vom 31. Dezember 1874, eingetragen im Grundbuche von Herne früher Band IV Bl. 42 Abtb. III Nr. 14, jetzt Band II Artikel 79 unter Nr. 15 und Band III Artikel 37 unter Nr. 14 — Hypotheken⸗ brief vom 2. Februar 1875, 1
8) 15 000 ℳ — Eine Grundschuld von Fünfzehn⸗ tausend Mark, verzinslich zu fünf Prozent seit 15. November 1877 für den Kaufmann Heinrich Hackert zu Bochum eingetragen auf Grund Antrages des Eigenthümers vom 28. November 1877 im Grundbuche von Herne Band II Artikel 79 unter Nr. 16 und jetzt Band III Artikel 37 der Abth. III Nr. 15, gelöscht in Höhe von 5302,15 ℳ — Grund⸗ schuldbrief vom 29. November 1877,
werden für kraftlos erklärt.
Königliches Amtsgericht Herne.
[61353] Bekanntmachung.
In der Werner'schen Aufgebotssache F. 5/96 hat das Königliche Amtsgericht zu Braunsberg am 2. Januar 1897 durch den Gerichts⸗Assessor Seyffarth erkannt:
Die Hypothekenurkunde über 51 Thlr. 16 Sgr. 4 Pf. Erbgelder, eingetragen auf Grund des Erb⸗ vergleichs vom 8. September 1818 für die Geschwister Catharina und Martin Werner in Neu⸗Passarge in Abtheilung III Nr. 1 des der Eigenkäthnerwittwe Catharina Werner, geb. Schier, in Neu⸗Passarge gehörigen Grundstücks Neu⸗Passarge Nr. 55, gebildet ans dem Erbrezeß vom 8. September 1818 und dem Eintragungsvermerk vom 15. Mai 1830, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden der auferlegt.
9
Branunsberg, den 2. Januar 1897. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2.
Im Namen des Königs! Verkündet am 18. Dezember 1896. Puls, als Gerichtsschreiber. Auf den Antrag: 1
1) der Wittwe Zigarrenmacher Carl Muth, Catharina Friederike, geb. Beermann,
2) des Kaufmann Wilhelm Heinrich Beermann, beide zu Rheda, vertreten durch den Justiz⸗Rat Harssewinkel zu Wiedenbrück,
erkennt das Königliche Amtsgericht zu Wiedenbrü durch den Amtsrichter Kindermann für Recht:
Die unbekannten Berechtigten der im Grundbuch von Wiedenbrück I Band V Blatt 407 und Wiede: brück I Band I Blatt 73 Abtheilung III sub 3 und I eingetragenen Post: 49 Thaler 29 Silber⸗ groschen Darlehn aus der Urkunde vom 11. Jun 1845 für den Handelsmann Isaac Windmüller z Rheda gegen 5 % Zinsen und halbjährige Kündigung werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausge schlossen. Das darüber gebildete Hypothekendokume wird für kraftlos erklärt. 8
Wiedenbrück, den 20. Dezember 1896 Königliches Amtsgericht.
(61345]
[61329] Im Namen des Königs! Verkündet am 4. Januar 1897. Rosentreter, Gerichtsschreiber.
Auf Antrag des Ziegeleibesitzers Otto Krüger zu Brielow, vertreten durch den Rechtsanwalt Bath. zu Brandenburg a. H., erkennt das Königliche Amts gericht zu Brandenburg a. H. durch den Amts richter Samter für Recht:
Das Hypothekendokument über die auf dem Grund buchblatte Radewege Band III Blatt Nr. 80 in Abtheilung III unter Nr. 2 seinerzeit für den Banquier Eugen Dzondi in Berlin eingetragene, im Wege der Zession schließlich auf den jetzigen Rentier Wilhelm Speck gediehene, zu 5 % jährlich vom 1. Juli 1877 ab verzinsliche Kaufgelderforderung von 12 000 ℳ wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens fallen dem Antrag. steller zur Last.
8 Samter.