1897 / 12 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 15 Jan 1897 18:00:01 GMT) scan diff

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Dritte Beila ge tschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen

Berlin, Freitag, den 15. Januar

26. Oktober 1897, Vormittags 9 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß der Maria Adler bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 9, anzumelden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Er⸗ mangelung dessen aber dem landesherrlichen Fiskus 8

würde verabfolgt werden, der sich meldende Erbe aber alle Verfügungen des Erbschaftsbesitzers an⸗ 3 8 zuerkennen schuldig und weder Rechnungslegung nog⸗ Ersatz der Nutzungen, sondern nur Herausgabe des noch Vorhandenen zu fordern berechtigt sein solle. Neisse, den 9. Januar 1897.

spätestens in dem auf den 24. Februar 1897, V Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Jimmer Nr. 3, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der

[48539] Aunfgebot. 8 Nach Art. 123 des Bay. Ausf.⸗Ges. zur R.⸗Z.⸗P.⸗O. ergeht auf Antrag der untenbenannten Anwesensbesitzer an alle 1 welche auf nachbezeichnete zu den beigesetzten Zeiten eingetragene Hypothekforderungen ein Recht zu haben glauben, die Aufforderung, ihre Ansprüche innerhalb sechs Monaten, spätestens aber im Aufgebotstermin geltend zu machen, widrigenfalls diese Hypothekenforderungen für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche gelöscht werden. Montag, d 14. Inni 1897, Vormittags 9⸗„Uhr. 8

8 Notthalmünster, den 10. November 1896. 8 b Königliches Amtsgericht.

angegebenen Urkunden erfolgen wird und die Gläu⸗ biger bezw. deren Rechtsnachfolger mit ihren An⸗ sprüchen auf dieselben ausgeschlossen werden. Zielenzig, den 26. Oktober 1896. 8 Königliches Amtsgericht.

[6337001 b 22 5 8

Auf den Antrag des Arbeiters Joseph Heppner in Rosengarth wird dessen Onkel, der Arbeiter Joseph Heppner, welcher vor länger als 40 Jahren un⸗ verheirathet an einem unbekannten Orte verstorben sein soll, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebots⸗ termine den 12. November 1897, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte zu widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Mehlsack, den 5. Januar 1897.

Königliches Amtsgericht.

Oeffentlicher Anzeiger.

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. 8

Koönigliches Amtsgericht. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ zꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

[63364] Bekauntmachung. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

Durch Ausschlußurtheil vom 30. Dezember 1896

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 8 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. sch. . 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 8 9. Bank⸗Ausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Aufgebotstermin: en

[63598] Verschollenheitsverfahren. Vorbescheid.

Bleymüller, K. A.⸗R.

Antragsteller Zeit und

des deren verpfändetes Te Eintrags.

Bezeichnung der Gläubiger und ihrer Forderungen.

Hyp.⸗Buch Bd. S.

Josef Ivor, Gütler 25. August

in Schwaibach

Für Maria

10. März fertigung

1826.

29. Oktober 1846. Josef Mittermaier, 16. Januar Gütler in Dobl 1830.

4 Josef und Maria 8 Moser, Gütlers⸗ eheleute in Schöffau N

WenzelSteinlechner, Gütler in Eglfing Nr. 18.

30. Mai 1826.

fall.

Clara, Josef, Elise und Anna Staudinger zur Aus⸗ 1826. fertigung je ein Bett mit Bettstatt. Nr. 8. ersteren 3 auf den Erkrankungsfall die Unterkunft und durch 14 Tage Kröppenhuber an Vatergut und Aus⸗ 43 Fl. mit den Stipulationen wegen Hochzeitsausgang, 200 Fl. Zehrpfennig uund 75 Fl. jährl. Für Georg und Josef Reiner je 60 Fl. Elterngut Pattenham und je 6 Fl. Ausfertigung, 60 Fl. Elterngut; si Reiner 14 Tage Krankenkost und 3 Fl. Medizin⸗ kostenbeitrag und lebenslänglicher Unterschlupf. Für die zweitehelichen Kinder Peter und Michel Niedermüller je 20 Fl. Vatergut und je 11 Fl. Ausfertigung mit weiteren Stipulationen wegen Hochzeitsausgangs, Krankheits⸗ und Verelendungs⸗

Asenham Für die Bd. II S. 15.

ausmannskost.

8 I Eglfing Bd. I S. 25. Krankheit und Verelendung,

des Uebergebers Josef Wagner Naturalaustragsanschlag. für Rosina Reiner Bd. I S. 515. für Georg, Josef und Rosina

Weihmörting Bd. 1 S. 296.

[63597] Die Gemeinde Kastel, vertreten durch

Aufgebots, in Gemäßheit der §§ 823 u. ff. d. Z.⸗P. 8 . Rheinhessen betr., vom 6. Juni 1879, bezügli

in der Gemarkung Kastel gelegenen Parzellen beantragt, und zwar:

von Grundeigenthum in der Provinz

Aufgebot. 8 ihren Bürgermeister Löffelholz daselbst, hat den Erlaß des „O. sowie des Art. 8 des Geschen die Uebertragung

der nachbezeichneten,

Kulturart Flur Nr.

Flächeninhalt

qm

V

Gewann

3075/10

Wege 223

oOoSAUr Cboh cOo OooSICUmE Oboh

Wege und Bäche Wege und Bäche Wege

indem die genannte Anspruch nimmt, welche

Es werden demgemäß alle diejenigen, welche unter dem Rechtsnachtheile der

Ansprüche und Rechte spätestens in dem auf Donnerstag, Zimmer Nr.

erheben zu können glauben,

9 Uhr, vor Greoßh. Amtsgerichte Mainz, Mainz, den 11. Januar 1897.

Mainz, den 11. Januar 1897.

Großh. Amtsgerichtsschreiberei. Fürstweger.

Gemeinde Kastel auf Grund der Ersitzung das Eigenthum der obigen Immobilien in bis jetzt in dem Grundbuch auf deren Namen noch nicht eingetragen sind.

Großherzogliches Amtsgericht. (g Für richtige Abschrift:

8

22 507⁵9/10 32 479 18 272

4 300

7 146 10 331 17 144 14 461 12 304 11 938 14 669 27 256

8 738

7 019 22 654

8 908 16 929 26 945

In der Stadt Amöneburg Daselbst Hembuschboden Am Landgraben Hembuschberg Pfaffenloch Wasserrollhohl, rechts

Wart

Sohlkaut, rechts

Zahlen

Krautgärten

Wayer

ö

insengewann

Wasserroll

Unterer Ogelbeerg

Ansprüche auf die oben bezeichneten Parzellen Anerkennung der Ersitzung aufgefordert, ihre

den 18. März 1897, Vormittags 21, anberaumten Termin geltend zu machen.

(gez.) Hattemer.

Alnufgebot.

Das Eigenthum der Parzelle Flur 22 Nr. 2612 Steuergemeinde Brilon, welche gegenwärtig im Grundbuche von Brilon Band 30 Blatt 35 auf den Namen der Wittwe Ferdinand Krüper, Friederike,

eb. Freusberg, eingetragen ist, soll für den Landwirth Fofef Ernst zu Brilon eingetragen werden. Auf Antrag des letzteren werden deshalb alle ihrer Existenz und ihrem Aufentbalte nach unbekannten Eigenthumsprätendenten aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstück spätestens im Auf⸗ gebotstermine den 18. März 1897, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte Zimmer Nr. 9 anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren etwaigen Ansprüchen auf das Grundstück werden ausgeschlossen und ihnen deshalb ein ewiges Stillschweigen aufer⸗ legt werden wird. 8

Brilon, den 7. Januar 1897.

Königliches Amtsgericht.

[63367] Bekanntmachung.

Auf Antrag des früheren Eisenbahnarbeiters Hermann Bottho zu Leipzig wird dessen Bruder, der am 23. Oktoher 1826 zu Werchow bei Kalau als Sohn des Schneidermeisters und Kossäthen Matthes Bottho und der Johanne Elisabeth Bottho, geborenen Schwarz, geborene, etwa seit dem Jahre 1860 verschollene Müllergeselle Johann Friedrich Bottho (Botto) aufgefordert, sich spätestens in dem Aufgebotstermine am 5. November 1897, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird.

Kalau, 2. Januar 1897.

Königliches Amtsgericht.

[63373]

Aufgebot. Auf Antrag

1) der Schwestern des verschollenen Matrosen Gasnan, Heinrich Ferdinand Sterzbach (Stertzbach), nämlich:

a. der Wittwe Louise Therese Antoinette (auch Therese Louise Antoinette) Hoffmann, geb. Sterzbach (Stertzbach), hierselbst, und

b. der Wittwe Mathilde Louise Catharina Frank, geb. Sterzbach (Stertzbach), in San Francisco, vertreten durch ihre vorgenannte Schwester,

des Testamentsvollstreckers der verstorbenen Frau Johanna Dorothea Conradine (Conradina), geb. May, verw. Bolt, zuletzt des verstorbenen Kauf⸗ mannes Johann Arnold Wagener Wittwe, nämlich des Kaufmannes Oscar Bieber, uund

[63371]

3) der Schwestern des verschollenen Schiffszimmer⸗

mannes Peter Mexyer, nämlich:

a. der Frau Metta, geb. Meyer, des Barthold Reese Ehefrau,

b. der Frau Anna Catharina, geb. Meyer, verw. Müller, des Carl Friedrich Franz Meerbach Ehefrau, und

c. der Wittwe Margaretha Müller, geb. Meyer,

sämmtlich vertreten durch den hiesigen Rechtsanwalt Dr. jur. Otto Meier, wird ein Aufgebot dahin erlassen: I. Es werden die nämlich: 1) der am 24. Juni 1855 zu Bornhöded, Kreis Segeberg, geborene Caspar Heinrich Fer⸗ dinand Sterzbach (Stertzbach), welcher im Jahre 1855 als Matrose mit einem Kriegsschiffe von Sardinien nach Alexandrien gefahren und seitdem verschollen ist, der am 19. August 1826 bierselbst geborene Heinrich Oito Bolt, welcher angeblich im Jahre 1847 nach Süd⸗Amerika ausgewandert und seit ungefähr 1856 verschollen ist, und der am 1. September 1835 zu Neuenfelde (Hannover) geborene Peter Meyer, welcher im Jahre 1863 als Schiffszimmermann mit eenem unbekannten Schiffe den Hamburger Hafen verlassen hat und seitdem verschollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 29. September 1897, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Auf⸗ ebotstermin, im Justizgebäude, Dammthor⸗ straße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, zu melden, unter dem Rechtsnachtheil, daß sie werden für todt erklärt werden. .Es werden alle unbekannten Erben und Gläu⸗

nachbenannten Verschollenen,

aufgefordert, ihre Ansprüche bei der vorbezeich⸗

Strafe des Ausschlusses und schweigens.

Hamburg, den 11. Januar 1897. Das Füat e Hamburg. 1 Abtheilung für Aufgebotssachen.

(gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter.

4. Mai 1839 in Ettenheim und zuletzt wohnhaft zu Altdorf, wird seit Januar 1872 vermißt. Verschollenheitserklärung beantragt Aufforderung an ihn, richt von sich an das unterzeichnete Amtsgericht ge⸗ langen zu lassen, dessen Leben oder Tod Auskunft zu ertheilen ver⸗ mögen, binnen Jahresfrist hierher Anzeige zu erstatten.

[63374]

Dünkel von Frankenhain wird die am 21. Oktober 1826 zu Frankenhain geborene Magdalene Koch, Jacob's Tochter, wesend ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebots⸗ termin den 10. Dezember 1897, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird.

[63376

Franz Hollunder zu Groß⸗Neundorf und dessen Ehe⸗ frau Marie, Albert Hollunder, welcher im Jahre 1871 nach Amerika ausgewandert und seit dem Jahre 1877 ver⸗ schollen ist, wird auf Antrag seines Vormundes, Amtsvorstehers

Nr. 9 des unterzeichneten Gerichts anberaumten Auf⸗ gebotstermine bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird.

[63372]

Kaufmanns Olaf Andreas Lindeman, nämlich:

biger der vorgenannten drei Verschollenen hiermit

neten Gerichtsschreiberei, spätestens aber in dem vorbezeichneten Aufgebotstermin, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei ewigen Still⸗

Nr. 305. Wirth Wilhelm Volk, geboren am Da dessen ist, ergeht die binnen Jahresfrist Nach⸗

und an alle diejenigen, welche über

Ettenheim, den 11. Januar 1897. Gr. Amtsgericht. (gez.) Kraemer.

e Dies veröffentlicht: Rapp, Gerichtsschreiber.

Beschluß.

Auf Antrag des Handelsmannes Johann Peter

welche seit längeren Jahren ab⸗

11. Januar 1897.

Abterode, Königliches Amtsgericht.

¹ 8* 7

Aufgebot. Der am 22. Januar 1849 als Sohn des Häuslers

geb. Mücke, geborene Schuhmacher

Lacher aus Groß⸗Neundorf, auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 30. Ok⸗ tober 1897, Vormittags 10 Uhr, in Zimmer

Neisse, den 11. Januar 1897. 8 Königliches Amtsgericht.

Aufgebot. Auf Antrag der Benefizialerben des verstorbenen

1) der Wittwe desselben Bertha Mathilde, geb. Bauck, und 2) der Kinder desselben: a. Frieda Bertha Louise Augusta, b. Ferdinand Peter, 8 Caroline Auguste, d. Bertha Anna und 3 e. Hilda, die unter 2 b., c., d. und e. genannten Antrag⸗ steller, vertreten durch ihre unter 1 genannte mütterliche Vormünderin und die Vormund⸗ schaftsassistenten Dr. phil. Ludvig Peter Linde⸗ man und George Ponlson, sämmtlich vertreten durch die biesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Kiesselbach und Siemers, wird ein Auf⸗ gebot dahin erlassen: Es werden alle, welche an den ausweise Bescheinigung des Amtsgerichts Hamburg am 21. Dezember 1896 von den Antragstellern mit der Rechtswohlthat des Inventars angetretenen Nachlaß des hierselbst am 21. November 1896 verstorbenen und zu Drontheim in Norwegen eborenen Kaufmanns Olaf Andreas Lindeman, ei es mit Bezug auf dessen Eigenschaft als In⸗ haber der hiesigen Firma Olaf Lindeman oder sei es aus irgend welchen sonstigen Rechtsgründen, Erb⸗ oder sonstige Ansprüche und Forderungen zu baben vermeinen, hiermit aufgefordert, solche Ansprüche und Forderungen bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗ erichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 3. März 1897, Vor⸗ mittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses und unter dem Rechts⸗ nachtheil, daß die nicht angemeldeten Ansprüche und Forderungen gegen die vorgenannten nicht geltend gemacht werden önnen. 8 Hamburg, den 9. Januar 1897. 8 Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Beröffentlicht: Ude, Gerichtsschreibergehilfe.

[63368) Aufgebot eines erblosen Nachlasses. Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, des Rendanten Paul Kabus aus Oppeln, werden die unbekannten Rechtsnachfolger der am 10. Juni 1893 hier ver⸗ storbenen ledigen, 62 Jahre alten (früheren Köchin) Marie Koß (auch Kosch) aus Oppeln aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 24. November 1897, Vormittags 10 Uhr, im Zimmer 10 des Gerichtsgebäudes ihre Ansprüche und Rechte auf den etwa 778 betragenden Nachlaß bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem landes⸗ herrlichen Fiskus zugesprochen werden wird. Oppeln, den 9. Januar 1897. Königliches Amtegericht.

Aufgebot.

116““

63375 8 1683751 Rechts⸗

ist der am 24. Februar 1816 zu Lenzersilge geborene Schmiedemeister Johann Carl Friedrich Christoph Dannehl für todt erklärt. Perleberg, den 30. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht.

[63586] 8 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ erichts vom 2. Januar 1897 ist der von der Deut⸗ chen Lebens⸗Versicherungs⸗Gesellschaft in Lübeck am 18. Oktober 1878 ausgestellte Depositalschein über die Hinterlegung der auf das Leben des Schlosser⸗ meisters Ernst Berger in Halle a. S. ausgestellten Police Nr. 43 680 für kraftlos erklärt. Lübeck, den 9. Januar 1897. Das Amtsgericht. Abtheilung IV.

[63363] Verkündet am 7. Januar 1897. Götze, Gerichtsschreiber.

1 Im Namen des Königs Auf den Antrag der Rethwischer Spar⸗ und Leihkasse zu Rethwischdorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Trube zu Oldesloe, erkennt das König⸗ liche Amtsgericht zu Reinfeld durch den Gerichts⸗ Assessor Kruse für Recht:

Die am 16. März 1874 von dem damaligen Halbhufner Johann Hinrich Behn zu Meddewade für die Rethwischer Spar⸗ und Leihkasse zu Reth. wischdorf über 200 Thlr. = 600 ausgestellte, am 31. August 1874 auf dessen Landstelle zu Medde⸗ wade eingetragene Obligation wird f erklärt. * ger. Aruse. 8 eröffentlicht: 88

Götze, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[63369] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil vom 4. Januar 1897 ist das Sparkassenbuch Nr. 6056 der hiesigen Kreis⸗ Sparkasse über 1184,90 ℳ, auf Herwig Lucie Schmalz⸗Lauenburg, für kraftlos erklärt.

Lauenburg i, Po., den 4. Januar 1897.

Königliches Amtsgericht. [63295] dree es-c e- . 1

Durch Ausschlußurtheil des Kgl. Amtsgerichts Frankfurt a. M. Abth. Bockenheim vom 31. De⸗ zember 1896 ist die Hypothekenurkunde über 150 Gulden, zu 5 % verzinslich, zu Gunsten des Jakob von Hausen gegen Heinrich Metz und Ebefrau Catharina, geb. Amsel, in Niederursel, ein⸗ getragen im Hypothekenbuch von Niederursel Seite 84 (Band II Seite 165 des alten Hypo⸗ thekenbuchs) am 17. März 1859, für kraftlos erklärt

worden. (F. 3/96.) Januar 1897.

Frankfurt a. M., 2. 1 1 Königliches Amtsgericht. Abtheilung Bockenheim.

[63292] 1

Auf den Antrag der Gärtverfrau Brigitta Dorna⸗ geborenen Postulka, aus Bielau, vertreten durch den Rechtsanwalt Gottzmann in Hultschin, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Hultschin am 7. Januar 1897 für Recht:

Die Hypothekenurkunden:

1) über 270 Darlehn, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 9. Januar 1880 für die Ee⸗ schwister Stanislaus und Catharina Irzik zu Bielau auf dem Grundstück Blatt 16 Bielau in Abtheilung III unter Nr. 3 am 28. Januar 1880, und abgetreten an die minderjährigen Brüder Heinrich, Johann und Josef Stawarz zu Bielau, aus der Ausfertigung der Schuldurkunde vom 9. Januar 1880 und dem Hypothekenbriefe vom 26. Oktober 1887 bestehend,

2) über 300 Darlehn, eingetragen aus da Schuldurkunde vom 20. Januar 1882 für den Gärtner Josef Fuhrmann aus Bielau auf demselben Grundstück in Abtheilung III unter Nr. 4 am 31. Januar 1882, und abgetreten an die bezeichneten drei Brüder Stawarz, aus der Ausfertigung der Verhandlung vom 20. Januar 1882 und den Hypothekenbriefe vom 26. Oktober 1887 bestehend,

werden zwecks Löschung der Posten für kraftlos erklärt.

8 [63289] Ausschlußurtheil Im Namen des Königs!

In der Aufgebotssache des Militärfiskus des Deutschen Reichs, vertreten durch den Rechtsanwall Poppe zu Erfurt, hat das Königliche Amtsgericht ie Erfurt durch den Amtsgerichts⸗Rath Hagemann fr Recht erkannt:

—Das über die im Grundbuche von Erfurt Band 29 Blatt 1187 auf dem Grundstücke des Antragstellets „die Schwedenschanze“, in Abtheilung III Nr.] cingetragene Hypothek, nämlich: 164 Thaler 21 Sgr 2 Pfennige mütterliches Vermögen für Adelhen (Adelgunde) Stolze und Balthasar Theodor Stoll in Erfurt aus der Kautionsurkunde vom 26.

rember 1842, auf Grund der Verfügung ven 6. Januar 1843 eingetragen und dahin übertr

von Fol. 27 des früheren Hypothekenbuchs der F Erfurt mit dem dort auf dem Titelblatte sub Nr. 48 eingetragen gewesenen Grundstücke, gebildete, an⸗ geblich verloren gegangene Dokument, bestehend ans der Ausfertigung der Schuld⸗ und Kautions 8

des Fleischermeisters Ernst Stolze vom 23./26. Ne⸗ vember 1842 über die mütterlichen Erbegelder seine beiden Kinder Adelhaid und Balthasar Theoder Stolze zum Betrage von 164 Thalern 21 & Pfennige, dem Eintragungsvermerke vom 6./13. Js⸗

Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Rechtsnachfolger der am 3. Mai 1891 in Neisse verstorbenen verwittweten Holzwaarenhändlerin Maria Adler, geb. Hannig, zu Neisse (gebürtig in Wischke)

Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreibergehilfe.

aufgefordert spätestens im Aufgebotstermine den

anwalts Kollibay zu Neisse, werden die unbekannten

nuͤar 1843 auf dieser Ausfertigung und dem Hore⸗ thekenscheine daran vom 6. Januar 1843, wird f. kraftlos erklärt. erkündet am 5. Januar 1897.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl. sschlußurtheil des hiesigen Gerichts

1897 ist die Hypothekenurkunde über die ch von Wehe Band 7 Blatt 43 in Ab⸗

[63365])

Dur 8. Januar im Grundbu Heen

Heinrich Lange in Langendreer Zeche Vollmond ein⸗

etragene Post ad 65,30 theils Judikat, theils gaare Auslagen und Kosten ꝛc. aus den Urtheilen

des Königlichen Amtsgerichts zu Bochum vom 3. und 17. Mai 1881 für kraftlos erklärt. Rahden, den 9. Januar 1897. Königliches Amtsgericht. [63361]

1 Durch Ausschlußurtheil des Königlichen

gerichts in Alt⸗-Damm vom 11. Januar 1896 ist 1829

der Grundschuldbrief vom 1. April 1876 über die in Abtheilung III Nr. 5 des Grundbuchs von Alt⸗

Damm Band I Bl. 157 für die Wittwe Faber,

Christine, geb. Klütz, in Podejuch eingetragene

Grundschuld von 6450 für kraftlos erklärt worden. Alt⸗Damm, den 11. Januar 1897. Königliches Amtsgericht.

[63332] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗

gerichts vom 22. Dezember 1896 sind die un⸗

bekannten Berechtigten folgender Hypothekenposten:

1) Der im Grundbuche von Lippspringe Band 72 Blatt 17 Abtheilung III unter Nr. 3 eingetragenen Post: für Engelbert Meier an Abdikaten 295 Thlr. 6 Sgr. 8 Pf. laut Urkunde de 3. Oktober 1818 und 19. Januar 1819 auf Nr. 1 bis 9 eingetragen ex decr. de 26. Oktober 1842,

2) der im Grundbuche von Neuenbeken Band 2 Blatt 24 Abtheilung III unter Nr. 1 und 5 ein⸗ getragenen

a. auf Nr. 1, 2, 3, 5 ein jährlich mit 5 % zu verzinsendes und nach halbjähriger Kündigung wieder abzulegendes Darlehn von 100 Thlr. Berliner Kurant hat Besitzer Christof Höschen von dem Kanonikus Wigge zu Paderborn hergeliehen erhalten. Eingetragen auf den Grund der gerichtlichen Obli⸗ gation vom 1. Februar 1826 ex decr. de 23. Ja⸗ nuar 1829 bezw. 14. August 1844. Es haften jetzt an Stelle von Nr. 1, 2, 3, 5 0,1200 und an Stelle der Schafhudeberechtigung 0,0001 Antheil 43 bis mit 50. Eingetragen am 17. März 893,

.b. auf Nr. 19 bis mit 42 der I. Abtheilung ein jährlich mit 5 % verzinsendes und nach halbjäbriger Lose wieder abzulegendes Kapital von 100 Thlrn. Berliner Kurant hat Besitzer Christof Höschen von dem Kanonikus Wigge zu Paderborn hergeliehen er⸗ halten und zur Sicherheit für Kapital, Zinsen und Kosten unter anderen auch seine in Abth. I unter Nr. 19 bis mit 42 verzeichneten Grundstücke ver⸗ pfändet. Eingetragen auf Grund der gerichtlichen Obligation de 1. Februar 1826 ex decr. de 23. Januar 1829,

3) der im Grundbuche von Schwaney Band 144 Blatt 2 Abtheilung III unter Nr. 3 eingetragenen Post: 24 Thlr. 23 Sgr. 6 Pfg. und 5 % Zinsen von 23 Thlr. seit 5. Dezember 1870 an Judikat zufolge Mandat vom 15. Februar cr. und Requi⸗ sition des Prozeßrichters vom 6. April d. J. für Emanuel Levide zu Driburg eingetragen ex decr. de 13. April 1872,

4) der im Grundbuche von Schwaney Band 1905 Blatt 199 Abtheilung III unter Nr. 10 eingetragenen Post: 20 Thlr. Kurant Darlehn mit 5 % Zinsen und Kosten laut Obligation de 22. Dezember 1833 für den Apotheker Reinemann zu Lichtenau ein⸗ getragen ex decr de 13. November 1844,

5) der im Grundbuche von Lippspringe Band 109 Blatt 203 in Nr. 2 und Lippspringe Band 73 Blatt 138 Abtheilung III Nr. 7 ein⸗ getragenen Post: 200 Thlr. Konventions⸗Münze mit 5 % Zinsen und Kosten laut Obligation vom 24. November 1817 für die Feuerbach'sche Stiftung I eingetragen ex decr. de 10. August

6) der im Grundbuche von Lippspringe Band 109 Blatt 203 Abtheilung III Nr. 3 und Band 73 Blatt 138 Abtheilung III Nr. 8 eingetragenen Post: 215 Thlr. 20 Sgr. Kurant an Abdikat laut Urkunde de 8. Juni 1831 für Bernhard Grothe eingetragen ex decr. de 19. vgus 1842 und über⸗ tragen vi decr. de 29. September 1855,

7) der im Grundbuch von Lippspringe Bd. 109 Blatt 203 Abtheilung III Nr. 1 eingetragenen Post: 33 Thlr. Kurant mit 5 % Zinsen und Kosten laut Obligation de 2. Februar 1812 für Johann Georg

üwelmeier zu Marienloh, eingetragen ex decr. de 10. August 1842 und übertragen vi decr. de 8

er im Grundbuche von Lippspringe Band 73. 138 Abtheilung III Nr. 5 und 6 eingetragenen

a. 60 Thlr. an Abfindung für Maria Ludovika Henriette und Angela Maria Schröder laut Urkunde de 20. Juni 1813 und 11. April 1826 eingetragen ex decr. de 19. April 1843,

b. 30 Thlr. in Laubthalern, à 1 Thlr. 19 Ggr., 3 rechtsüblichen Zinsen laut Obligation vom

März 1803 für Johann Georg Hüwelmeier auf

Morgen ex decr. 10. August 1842,

8 ) der im Grundbuche von Schwaney Band 144 8 latt 85 Abtheilung III unter Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 1,11, 12, 14 und 15 eingetragenen Posten: Süi 30 Thlr. in franzöͤsischen Laubthalern, das 8. ück zu 1 Thlr. 18 Ggr., Darlehn mit 5 % insen für den Sammtrichter Brüning in Schwaney

3 unter Nr. 20 für den Kokesarbeiter

auf Grund der Urkunde vom 19. Februar 1791 ein⸗

getragen ex decr. de 9. April 1823,

b. 27 Thlr. 12 Sgr. 11 Pf. für den Kaufmann Franz Arnold Schröder zu Paderborn auf Grund der Urkunde vom 21. Oktober 1808 eingetragen ex decr. de 9. April 1823,

c. 40 Thlr. in Kronthalern, à 1 Thlr. 19 Gr., Darlehn mit 5 % Zinsen für den Förster Linnen⸗ brink in Buke auf Grund der Urkunde vom. 5. Ja⸗ nuar 1803, eingetragen ex decr. de 9. April 1823,

d. 20 Thlr. Darlehn mit 5 % Zinsen für den General⸗Vikar Dammers zu Paderborn auf Grund der Urkunde vom 3. Mai 1809 eingetragen ex decr. de 9. April 1823.

„,e. 30 Thlr. Laubthalerdarlehn mit 5 % Zinsen für den Kriminaldirektor Gehrken zu Paderborn auf Grund der Urkunde vom 9. März 1811 wegen mangelhafter Bezeichnung der verpfändeten Grund⸗ stücke protestativisch eingetragen ex decr. de 9. April

f. 35 Thlr. Konv. Münze für den Kanonikus Unkraut zu Paderborn auf Grund der Urkunde vom 13. April 1802 wegen mangelhafter Bezeichnung der Grundstücke protestativisch eingetragen ex decr. de 9. April 1823,

g. 70 Thlr. mit 5 % Zinsen für den Kaufmann Franz Arnold Schröder zu Paderborn auf Grund der Urkunde vom 29. April 1824 eingetragen ex decr. de 15. Mai 1824,

h. 48 Thlr. Darlehn mit 5 % Zinsen für den Justizkommissar Schröder zu Paderborn auf Grund der Urkunde vom 30. März 1827 eingetragen ex decr. de 14. Juli 1827,

i. 15 Thlr. 22 Sgr. 6 Pfg. für den Kaufmann

Klemme zu Horn auf Grund des Erkenntnisses vom 30. April 1834 eingetragen ex decr. de 21. No⸗ vember 1838, auf der Hälfte von Nr. 24 für Franziska Striewe, verehelichte Anton Schultze, 450 Thlr. Ab⸗ findung und 30 Thlr. für die Aussteuer, für Therese Striewe 650 Thlr. Abfindung, eine Kuh und ein Rind auf Grund der Urkunde vom 19. Januar 1832 ein⸗ getragen ex decr. de 6. August 1845 mit dem Be⸗ merken, daß die theilweise Befriedigung der Berech⸗ tigten behauptet ist,

mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschlossen und ferner folgende Hypothekenurkunden

1) der im Frundbuche von Schwaney Band 144 Blatt 85 in Abtheilung III unter Nr. 7 und 9 ein⸗ getragenen Posten:

a. 140 Thlr. in Kronthalern à 1 Thlr. 19 Mgr. Darlehn mit 5 % Zinsen für das Exekutorium Seppeler zu Paderborn auf Grund der Obligation vom 17. Mai 1802 eingetragen ex decr. de 9. April 1823 mit dem Bemerken, daß Anton Hibbeler und Christian Striewe in Schwaney für dieses Kapital solidarisch verhaftet sind,

b. 5 Thlr. Darlehn für die Armen in Schwaney auf Grund des Anerkenntnisses des Vorbesitzers vom 17. April 1821 eingetragen ex decr. de 9. April 1823,

2) der im Grundbuche von Schwaney Band 144 Blatt 5 Abtheilung III Nr. 10 eingetragenen Post: 77 Thlr. 15 Sgr. Kaufgeld mit 5 % Zinsen zufolge Urkunde vom 16. Januar 1872 für Johann Hoischen in Schwaney eingetragen ex decr. de 1. März 1872 mit dem Bemerken, daß die Hypothek auch für das kontraktlich bedungene Aufgeld haftet,

für kraftlos erklärt worden.

Paderborn, den 24. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht.

Auf den Antrag des Halbbauern Johann Peterek und dessen Ehefrau Marianna, geborenen Hahn, aus Deutsch⸗Krawarn erkennt das Königliche Amtsgericht zu Hultschin am 8. Januar 1897 für Recht:

Ernst Heidrich oder seine Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die auf Blatt Nr. 10 Deutsch⸗Krawarn in Abtheilung III unter Nr. 2 auf Grund der Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 25. April 1834 für die Weißacker Ignatz Heidrich'sche Nachlaßmasse eingetragene und nach der Bescheinigung des Gerichtsamtes von Klein⸗Hoschütz und Weißack Kommende vom 16. September 1836 den minder⸗ jährigen Miterben nach Ignatz Heidrich, Namens Ernst und Eduard Heidrich, überwiesene Post von 50 Thalern ausgeschlossen.

[63331] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 7. d. M. sind die Rechtsnachfolger des ver⸗ storbenen Friedrich Karl Vetter von Zschackau, zu⸗ letzt in Konnewitz, mit ihren Ansprüchen auf nach⸗ stehende, im Grundbuche von Zschackau Band I Blatt 22 eingetragene Posten:

a. Abtheilung III Nr. 4 15 Thlr. 25 Sgr. 11 ¼ Pf.

1 E 17. November Erbegelder aus dem Erbrezeß vom 12. Dezember 1842

und

b. Abtheilung III Nr. 6 34 Thlr. 4 Sgr. ¼ Pf. überwiesene Kaufgelder aus dem Kaufvertrage vom 22. Februar 1853 ausgeschlossen.

Torgau, den 9. Januar 1897.

Königliches Amtsgericht.

[63286] 1

Durch Ausschlußurtheil vom 11. Januar 1897 sind die unbekannten Berechtigten der im Grund⸗ buche von Gorschen Nr. 42 und Nr. 34 in Ab⸗ theilung III unter Nr. 4 (1 ²) beziehungsweise Nr. 26 eingetragenen 12 zwölf Thaler 1 Sgr. 9 F. Vclererßtheil des Anton Batog aus dem Erbrezesse vom 6. März 1839 mit ihren Ansprüchen auf diese Forderung ausgeschlossen worden.

Inowrazlaw, den 11. Januar 1897.

Khnigliches Amtsgericht.

8

mit der

[63299] Bekanntmachung.

Auf Antrag des Grundbesitzers Thomas von Leks ycki zu Walentynow hat das Königliche Amts⸗ gericht hierselbst heute für Recht erkannt:

Die sämmtlichen Eigenthumsprätendenten mit Ausnahme des Grundbesitzers Thomas von Lekszycki in Walentinow werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf das Grundstück Walentvnow Nr. 66 ausgeschlossen.

Ostrowo, den 9. Januar 189ö7.

Königliches Amtsgericht.

18798- b Lueeeee nnn.

i der heutigen Sitzung hat das unterzeichnete Gericht für Recht ea .1) Der Wilhelmine Heinriette Lemke, geb. Wendt, in Elbing, Lange Hinterstraße 33, werden ihre Rechte auf die Hvpothekenpost von 16 Thalern nebst 6 % Zinsen seit dem 1. Juli 1868 und 1 Thaler 13 Sgr. Kosten, eingetragen für die Wittwe Heinriette Wendt in Norutschatschen auf Grund des rechtskräftigen Mandats vom 9. September und der prozeßrichter⸗ lichen Requisition vom 31. Dezember 1868 zufolge Verfügung vom 23. Juni 1869 in Abtheilung III. Nr. 10 des Grundbuchs des dem Besitzer Carl Klode gehörigen Grundstückes Pietzonken Nr. 38, vorbehalten.

2) Etwaige andere Berechtigte an der vorbezeichneten Hypothekenpost werden mit ihren Ansprüchen auf dieselbe ausgeschlossen.

3) Die Kosten des Verfahrens hat der Antrag⸗ steller zu tragen.

Lötzen, den 30. Dezember 1896.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3.

[63296]

Durch heutiges Urtheil sind der eingetragene Gläubiger und dessen Rechtsnachfolger mit ln⸗ n⸗ sprüchen auf die im Grundbuche von Porst Nr. 2 Abtb. III Nr. 1 für den Lehrer Vanselow in Porst eingetragenen 150 Thlr. ausgeschlossen.

Bublitz, den 4. Januar 1897.

Königliches Amtsgerich [63300] Bekanntmachnng.

Auf Antrag der Frau Rosalie von Lekszycka, geb. Matecka, im Beistande ihres Ehemannes Thomas von Lekszycki zu Walentynow, hat das Königliche Amtsgericht hierselbst heut für Recht erkannt:

Die sämmtlichen Eigenthums⸗Prätendenten mit Ausnahme der Frau Rosalie von Lekszycka, geb. Matecka, in Walentynow werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf den Grundstücksantheil des Franz Dobrowolski an Walentynow Nr. 20 ausgeschlossen. Dem Böttcher Theophil Dobrowolski, der Schuh⸗ macherfrau Antonina Bauliüska, geb. Dobrowolska, und der Wittwe Praxeda Konwerska, geb. Dobro⸗ wolska, sämmtlich aus Raschkow, werden ihre Eigenthumsansprüche und Rechte auf den genannten Grundstücksantheil vorbehalten.

Ostrowo, den 9. Januar 1897.

Königliches Amtsgericht.

[63362] Im Namen des Königs!

Verkündet am 31. Dezember 1896. Grosfeld, Referendar, als Gerichtsschreiber. Auf Antrag des Landwirths Franz Hautkappe zu

Lehmkuhle bei Bottrop, hat das Königliche Amts⸗ gericht zu Bottrop für Recht erkannt:

Die Geschwister Bernard Heinrich und Johann Kuhlmann sowie deren Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Bottrop Band 1 Blatt 468 Abtheilung III unter Nr. 1 b. aus Urkunde vom 1. April 1830 eingetragene Hypo⸗ thekenpost von je sechsundvierzig (46) Thalern

Berliner Kurant Restabfindung ausgeschlossen.

[63366]

Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Gerichts vom 8. Januar 1897 sind die unbekannten Berechtigten der im Grundbuche von Großendorf Band 5 Blatt 40 für die Dorothee Wilhelmine Sophie Griepenstroh in Abth. 3 unter Nr. 2 b. eingetragenen Post ad 100 Thaler und ein halbes Bett Erbtheil aus dem Rezesse vom 7. Oktober 1844 mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.

Rahden, den 9. Januar 1897.

Königliches Amtsgericht. [63538] Oeffentliche Zustellung.

Die verehel. Arbeiter Emma Ehrenberg, geb. Brüning, zu Spandau, Bismarkstr. 10, vertreten durch den Rechtsanwalt Richard Haenschke zu Berlin, Oranienstr. 66, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Ernst Ehrenberg, zuletzt in Spandau, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗ lassung in den Akten I. R. 5. 97 mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 33, auf den 3. ril 1897, Vormittags 10 Uhr, zufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 9. Januar 1897.

Schulz, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts II. Zivilkammer I.

[63537] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Ewald Simons, Selma, geb. Schmidt, zu Elberfeld, vertreten durch Rechtsanwalt

Dr. Schweitzer, klagt gegen deren Ehemann, Schlosser

Ewald Simons, früher zu Elberfeld wohnhaft, z. Zt. ohne dekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen Beleidigung, mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Elberfeld auf den 5. April 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Schäfer,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Landgericht Hamburg.

[63536] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Johanna 8 Friederike Hoefft, geb. Gastmann, zu Altona, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Donnenberg, klagt gegen ihren Ehemann den Arbeiter Max Hoefft, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, den Beklagten für einen böslichen Verlasser seiner Ehefrau zu erklären und die zwischen den Parteien bestehende Ehe vom Bande zu scheiden, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Landgerichts zu Ham⸗ burg (Rathhaus) auf den 29. März 1897, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, 13. Januar 1897.

Diederichs, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

Zivilkammer 3.

[63602] Oeffentliche Zustellung.

Magdalena Wilhelm, Ehefrau des Pabrikarbeiters Ludwig Wilhelm, zu Hägen, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Neitzel in Zabern, klagt gegen ihren genannten Ebemann, früher in Hägen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, mit dem Antrage, die Ebescheidurg zwischen Parteien aus Verschulden des Beklagten auszusprechen und demselben die Prozeß⸗ kosten zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern auf den 6. April 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem

edachten Gerichte sngelacsenen Anwalt zu bestellen. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. Der Landgerichts⸗Sekretär: Berger.

[63535] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Fuhrmannes Heinrich Triebel⸗

Helene, geborene Bach, zu Gerresheim, vertreten durch Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Schiedges hier, klagt gegen ihren genannten Ehemann, zuletzt zu Hilden wohnend, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: Königliches Landgericht wolle die Ehescheidung zwischen ihr und dem Beklagten aussprechen und dem Beklagten die Kosten zur Last legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 6. April 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Arand, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

[63539] Oeffentliche Zustellung.

Die Norddeutsche Hagel⸗Versicherungs⸗Gesellschaft

zu Berlin, vertreten durch den Justiz⸗Rath Schülke daselbst, klagt gegen den Grafen Edmund Carl von Opperoöͤdorff, früher zu Baden bei Wien, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus der Versicherung gegen Hagelschaden, mit dem Antrage auf Zahlung der Konventionalstrafe pro 1895 in Höhe der Prämie von 1270,80 ℳ, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Achte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstraße 59, I. Treppe, Zimmer 55, auf den 13. April 1897, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Aktenzeichen: O. 146. 96. C. K. 8. Ramm, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts I. Zivilkammer 8.

[63601] Oeffentliche Zustellung der Klage. Nr. 234. Der Schmied Heinrich Hauser in Weiler, Prozeßbevollmächtigte Rechtsanwalte Dr. Helm und Dr. Moufang in Heidelberg, klagt gegen seine Ehefrau Elisabeth, geb. Schüßler, früher zu Weiler, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ haudtung, daß die Beklagte zahlreiche zur ehelichen Gütergemeinschaft gehörtge Geldbeträge entwendet und auf ihren Mädchennamen bei der Spar⸗ und Waisenkasse Sinsheim angelegt habe; als Herr der Gemeinschaft sei der Kläger berechtigt, über diese Beträge zu verfügen, die Spar⸗ und Waisenkasse Sinsheim verweigere aber auf Grund ihrer Statuten die Auszahlung des Guthabens bezw. die Um⸗ schreibung des Einlagebuchs auf den Namen des Klägers ohne die Mitwirkung der Beklagten, welche diese verweigere, mit dem Antrage: die Verla te sei schuldig, anzuerkennen, daß der auf den Namen Elisabetha Schüßler von Waldangelloch bei der Spar⸗ und Waisenkasse Sinsheim auf Einlagebuch Nr. 210 Litt. A. angelegte Betrag von 1694 37 nicht ihr Sondereigentbum ist, sondern zur ehelichen Gütergemeinschaft gehört, und daß der Kläger darüber zu verfügen berechtigt ist. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand des Rechts⸗ 8 16“* 8 11111“