8 .
Das Grundstück Pl.⸗Nr. 9485 ist inzwischen im Wege der Zwangsenteignung an das Bayer. Militär⸗ Aerar übergegangen; an Stelle der bereits gelöschten
ypothek sind 216 ℳ bezüglich dieses Pfandobjektes
ei Gericht hinterlegt.
Nach Maßgabe des § 82 des Bayer. Hypotheken⸗ Gesetzes in der Fassung des Art. 123 Ziff. 3 des Ausführungs⸗Gesetzes zur Reichs⸗Zivil⸗Prozeß⸗ und Konkurs⸗Ordnung werden. hiermit. auf Antrag der Besitzer der Frnehee diejenigen, welche auf die bezeichneten Forderungen und soweit es sich um Zwangsenteignung handelt, auf die gerichtlich hinter⸗
1844 und mit Flur V Nr. 134 Borlinghaufen von; keiten, 6484 ℳ auf diesen Betrag lautenden Band 1 Blatt 46 Borlinghausen auf Band 1 Bl. 10 übertragen, und 8
Nr. 4. 260 Thlr. mit 4 ½ event. 5 % Zinsen laut Obligation vom 19. Dezember 1772, für den Pastor Heinrich Winnimar Leuffern zu Kleinenberg auf Antrag vom 29. Juli 1846 eingetragen zufolge Ver⸗ füngung vom 11. August 1846 und von Band 109 Blatt 10 Grundbuchs von Kleinenberg mit der Par⸗ zelle Flur 1V Nr. 2 der Gemeinde Kleinenberg auf Band 1 Nr. 10 Borlinghausen übertragen.
Die Inhaber der Urkunden, deren Rechtsnach⸗
der⸗ papieren und 2727 ℳ 52 ₰ Svparkassen⸗Einl bestehende Vermögen des Verschollenen für verlustig werden erachtet, dieses aber den hier bekannten und sich legitimierenden Erben desselben beziehentlich deren Rechtsnachfolgern zugesprochen werden wird. Mrr
aürah. Ss. Keess Pirna..
en 9. Januar . “
Bekannt gemacht durch den Gerichtsschreiber: LW1. 15. —.— — 1 Sekretär Müller. Nℳo) 15.
4 8 1. —
rektors G. Winkler aufgeboten werden. Es wird daher der unbekannte Inhaber der Urkunde auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 4. Juni 1897, Vormittags 11 Uhr, im — Nr. 10 des Amtsgerichts im unteren losse seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die letztere für kraftlos er⸗ klärt werden wird. Siegen, den 9. November 1896.
Königliches Amtsgericht. 9 162418] Aufgebot.
zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Stag
Berlin, Montag, den 18. Januar
1892.
Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.
———
——
“
ustellungen u. dergl.
Die unverehelichte Luise Sucke aus Eschenbruch hat bei der Sparkasse der Stadt Blomberg am 1. Juni 1892 unter Nr. 838 ein Kapital von 231 ℳ und am 26. März 1893 unter Nr. 454 eine Summe von 66 ℳ belegt, die darüber ausgestellten Sparkasse⸗ .. aber, wie glaubhaft gemacht ist, verloren.
uf ihren Antrag werden alle, die Ansprüche und Rechte an die Scheine zu haben glauben, aufgefordert, solche spätestens in dem auf Mittwoch, den 14. Juli 1897, Morgens 9 Uhr, auf Zimmer Nr. 6 hief. anberaumten Termin anzumelden und zu begrönden, widrigenfalls die obigen Scheine für kraft⸗ los erklärt werden sollen.
Blomberg, 7. Januar 1897.
Fürstliches Pee sst. II. C. Melm.
[55779] Aufgebot. 8 .
Der Kostgänger Carsten Conrad Martensen in Flensburg hat das Aufgebot des Sparkassenbuches Nr. 25 260 der Flensburger Spar⸗ und Leihkasse über 500 ℳ, lautend auf seinen Namen, welches verloren gegangen ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 21. Juni 1897, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zim⸗ mmer 20, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Flensburg, den 8. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht. II. Abtheilung. Brinkmann. 164054] Aufgebot.
Der Amtsgerichts⸗Rath a. D. Georg Voeltz zu Neustettin hat beantragt, die Hypothekenurkunde über 1500 ℳ Restkaufgeldforderung zu 4 ½ % ver⸗ zinslich, für den Antragsteller eingetragen bezw. um⸗ geschrieben auf dem zu Neustettin belegenen, im Grundbuche dieser Stadt Band 9 Blatt Nr. 466 verzeichneten, und dem Bauunternehmer Albert Roenfranz gehörigen Grundstücke in Abth. III Nr. 1 — bestehend aus dem Hypothekenbriefe vom 14. September 1891, dem Kaufvertrage vom 25. Juli 1890 und der gerichtlichen Verhandlung vom 12. September 1891 —, welche Hypotheken⸗ urkunde durch Brand vernichtet ist, gerichtlich aufzu⸗ bieten. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 26. April 1897, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gerichte, Zimmer Nr. 6, anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ kunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Neustettin, den 13. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht
[43260] Aufgebot.
Die Wittwe Elisa Maria Dorothea Köhn verw. Pätow, geb. Pieplow, aus Jahnkendorf hat das Auf⸗ febot des über die Fol. 1 der Büdnerei Nr. 16 zu Brünkendorf für sie als minorenne Elisa Maria Dporothea Pieplow zu Brünkendorf eingetragene Hypothekenforderung von 450 ℳ ausgestellten Hypo⸗ thekenscheins beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Mai 1897, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. 8
Ribnitz i. M., den 16. Oktober 1896.
Großherzogliches Amtsgericht.
[64055] Aufgebot. 8
1) Im Hypothekenbuche für Hammelburg Band V Seite 3 finden sich auf Pl.⸗Nr. 4794 — Besitzer Ambros Schröder von Hammelburg — seit 23. Mai 1859 eingetragen: 50 Fl. 48 Kr. Kapital für Anton Wirth von Hammelburg, dann 20 Fl. Kapital für Babetta Berliner von Westheim, eingewiesen in der Verlassenschaft der Kunigunda Hugo (als Theil⸗ beträge von 300 Fl.).
2) Im Hvypothekenbuche für Hundsfeld Bd. I. S. 384 finden sich eingetragen seit 1. Dezember 1838: 500 Fl. Kaution für das unter vormund⸗ schaftlicher Verwaltung des Johann Winter (Bonn⸗ länder) befindliche Vermögen des Franz Michael Winter in Hundsfeld.
Die Pfandobjekte befinden sich im Besitze theils des Bayerischen Militär⸗Aerars nämlich: Pl.⸗Nr. 4947, 7431, 8060, 8196, 9187, 9191, 9199, erkauft von Benedikt Winter in Hundsfeld zum Truppenübungs⸗ platze bei Hammelburg; Pl.⸗Nr. 6262, 5023, 10277 ½, 9439, 6726, 9426, 4404, 4436, an dasselbe Aerar übergegangen im Wege der Zwangsent⸗ fißnung gegen Sebastian Eduard Kreß von Hunds⸗ feld, endlich Pl.⸗Nr. 7234, 8029, 7293, 4491 an genanntes Aerar übergegangen auf gleichem Wege gegen Wendelin Anton Kreß von Hundsfeld.
Soweit die früher im Besitze des Sebastian Eduard Kreß und des Wendelin Anton Kreß befind⸗ lich gewesenen Grundstücke in Betracht kommen, ist an Stelle des hier bereits gelöschten Hypothekeintrags ein Betrag von 1000 ℳ bei Gericht hinterlegt. „Zum anderen Theile befinden sich die Pfandobjekte im Besitze: 4
a. der Margaretha Winter, gebornen Kreß, Ehe⸗ frau des Bauers Benedikt Winter von Hundsfeld, nämlich Pl.⸗Nr. 341, 4947, 5432, 7431, 8060, 8196, M9187, 9191, 9199, 10242;
b. des Bauers Wendelin Anton Kreß von Hunds⸗ feld, nämlich Pl.⸗Nr. 249, 329, 365, 752, 1843, 4135, 4143, 10743,
ee. des Sebastian Eduard Kreß, Bauers dortselbst, nämlich Pl.⸗Nr. 1362, 1390, 4122, 7133 u. 10277.
3) Im Hypothekenbuch für Hundsfeld Bd. II Seite 19 sind seit 21. Juni 1864 vorgetragen gewesen auf Pl.⸗Nr. 11 544, 9485 der dortigen Steuergemeinde, bislang dem Lehrer Eduard Janson in Burg⸗ grumbach gehörig: 33 Fl. 11 Kr. Kapital der
ü
glauben, die Aufforderung, dies innerhalb 6 Mo⸗ Inaten oder spätestens im Aufgebotstermine
Gerichtöschreiberet des Kgl. Amtsgerichts Scheßlitz.
legten Geldbeträge ein Recht zu haben glauben, zur Anmeldung innerhalb sechs Monaten aufge⸗ fordert unter dem Rechtsnachtheile, daß im Falle der Unterlassung der Anmeldung die Forderungen für erloschen erklärt, soweit die Hypotheken noch be⸗ stehen, solche gelöscht, soweit aber hierfür der ent⸗ sprechende Betrag gerichtlich deponiert ist, solcher den bisherigen Besitzern der betreffenden Objekte hinausgegeben werden würde. Zur Erledigung des Aufgebots wird Termin anberaumt auf Freitag, 8. Oktober 1897, Vormittags 10 Uhr, wozu die Betheiligten hiermit geladen werden.
Hammelburg, 5. Januar 1897. 686
Kgl. Amtsgericht Hammelburg.
Der K. Oberamtsrichter: (L. S.) Pfeuffer.
Zur Beglaubigung: (L. S.) Bauer, K. Sekretär.
[48939] Ausfertigung.
Aufgebot.
Nachgenannte Grundbesitzer haben hinsichtlich der nachbezeichneten, auf ihrem Grundbesitz eingetragenen Forderungen Antrag auf Einleitung des Aufgebots⸗ verfahrens gestellt. Durch Beschluß vom Heutigen wurden diese Anträge für zulässig erklärt, Erlassung des Aufgebots verfügt und Aufgebotstermin auf Donnerstag, 10. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungssaale anberaumt. Gemäß Art. 123 des Ausf.⸗Ges. zur R.⸗Z.⸗P.⸗O. und K.⸗O. ergeht hiermit an diejenigen, welche auf die bezeichneten Forderungen ein Recht zu haben
anzumelden, widrigenfalls die Forderungen für er⸗ loschen erklärt und im Hypothekenbuche werden ge⸗ löscht werden:
1) Georg Zwosta, Bauer in Tiefenellern, wegen 150 Fl. von Lichtmeß 1848 an mit 4 % verzinslicher Kaufschillingsrest an die Wittwe Kunigunda Götz in Tiefenellern, eingetragen unterm 3. April 1848 auf Pl.⸗Nr. 52 a. b. u. w. Steuergemeinde Tiefenellern des ꝛc. Zwosta im Hypothekenbuch für Tiefenellern Bd. I S. 18, nun Bd. III S. 34,
2) Pankraz Einwich, Bauer in Kremmeldorf, wegen 500 Fl. Voraus an Johann Einwich, Stief⸗ sohn des Johann Georg Keck, beide von Kremmel⸗ dorf, eingetragen unterm 17. Mai 1830 auf Pl.⸗ Nr. 24 a. b. u. w. Steuergemeinde Kremmeldorf
1832 der Betrag von 100 Fl. zediert an den Vieh⸗ händler Samuel Herrmann in Demmelsdorf, im Hypothekenbuch für Kremmeldorf Bd. 1 S. 374,
3) Friedrich Nüßlein, Schuhmachermeister in Scheßlitz, wegen 60 Fl. 42 ¾ Kr. mit fünf vom Hundern verzinsliches Kapital an den minderjährigen
riedrich Düͤring in Scheßlitz, eingetragen unterm 29. April 1831 auf Pl. Nr. 326, 327, ¼ Gemeinde⸗ recht, Steuergemeinde Scheßlitz des ꝛc. Nüßlein, im Hypothekenbuch für Scheßlitz Bd. II S. 776,
4) Andreas Pfister, Bauer in Schweisdorf, wegen 30 Fl. Alimentenrest der außerehelichen minderjäh⸗ rigen Margareta Krapp in Königsfeld, eingetragen unterm 21. August 1830 auf Plan Nr. 37, 1⁄1 Gemeinde⸗ recht, Steuergemeinde Schweisdorf des ꝛc. Pfister, im Hypothekenbuch für Schweisdorf Bd. I S. 310, 5) Johann Dusold, Bauer, Hs. Nr. 8 b. in Rosch⸗ laub, wegen 300 Fl. als ein mit fünf vom Hundert ve aleher Antheil eines Kapitals zu 1550 Fl. an die verwittibte Frau Kreis⸗ und Stadtgerichts⸗Räthin Katharina Hanauer in Bamberg, laut Hppotheken⸗ briefs vom 25. Oktober 1826 und ist diese Forderung zur Sicherung des Vorauses der erstehelichen Söhne der Frau Gläubigerin zu 20 000 Fl. verpfändet worden, eingetragen unterm 2. Juli 1830 auf Pl. Nr. 399 u. w. Steuergemeinde Roschlaub des ꝛc. Du⸗ “ Hypothekenbuch für Roschlaub Bd. I.
. 8 6) Andreas Dusold, Bauer in Roschlaub, wegen 200 Fl. Erbhinauszahlung an Valentin und Johann Dusold, Brüder des Nikolaus Dusold von Rosch⸗ laub, nach Vertragsprotokoll vom 29. Januar 1820, eingetragen unterm 6. August 1830 auf Pl. Nr. 46 u. w. Steuergemeinde Roschlaub des Andreas Dusold, im Hypothekenbuch für Roschlaub Bd. I S. 191, 7) Lorenz Dorsch, Fischer von Kemmern, wegen folgender unterm 25. April 1837 auf seinem Besitze Pl. Nr. 1a, b. u. w. Steuergemeinde Kemmern im Hypothekenbuch für Kemmern Bd. I S. 315 eingetragene Dispositionsbeschränkung:
„Der Besitzer Balthasar Nüßlein hat sich ver⸗ bindlich gemacht, bis zur Bezahlung des Max Simon Stein von Reckendorf keine auf Privatwillen be⸗ ruhende Hypotheken mehr zu bestellen.“
8) Paulus Hollfelder, Bauer in Burgellern, wegen 70 Fl. Kautionskapital an die Kuratel über die ab⸗ wesenden Georg und Konrad Hack von Unterweilers⸗ bach, eingetragen unterm 24. März 1854 auf Pl. Nr. 592 Steuergemeinde Burgellern des ꝛc. Holl⸗ felder im Hypothekenbuch für Burgellern Bd. III.
Scheßlitz, 13. November 1896. Königliches Amtsgericht. “ (ge) Groß. Für die Richtigkeit der Ausfertigung:
(L. S.) Schmitt, Sekretär.
[64058] „Aufgebot.
Die Frau Gräfin Zen. zu Stolberg⸗Stolberg, geborene Gräfin von Marchant und Ansembourg zu Henlehghanen hat das Aufgebot folgender auf ihr Grundbuchblatt Band I Nr. 10 Abth. III Nr. 2, 3 und 4 eingetragenen Posten beantragt:
Nr. 2. Fünfundzwanzig Thaler Waarenschuld nebst 5 % Zinsen und Kosten für S. Rothenberg zu Brakel aus der Urkunde vom 15. September 1840, eingetragen zufolge Verfügung vom 2. Mai 1844 und mit Flur 13 Nr. 81 der Feldmark Willebadessen von Band II Blatt 23 Willebadessen auf Band 1 Nr. 10 Borlinghausen übertragen.
Nr. 3. 45 Thlr. 16 Sgr. 5 Pf. rückständige Kauf⸗ Feine aus der Subhastation des Franz Hoesick zu Borlinghausen nebst 5 % Zins:m seit 18. Januar
J64057]
des Pankraz Einwich und hievon unterm 27. Juli-
Kuratel über Franz Leonhard Janson von Pfaffen⸗ hausen. 2 IE“
8 8
1842, eingetragen zufolge Verfögung vom 12. Juli
folger, Erben, Zessionare werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. April 1897, Vermittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 4, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden und die Ausschließung der Gläubiger mit ihren Ansprüchen auf die Hypotheken erfolgen wird.
Warburg, den 9. Januar 1897.
88 Königliches Amtsgericht.
Aufgebot. Die Ksnhed.erhe Friedeberg N.⸗M. beantragt, den Besitztitel folgender Grundstücke des Grundbuchs⸗ von den Weichhäusern in Friedeberg N.⸗M.:
a. Nr. 2, verzeichnet auf den Namen der Hanne Christiane Remus, verehelichten Hospitalit Krüger, Kartenblatt 7 Parzelle 244/20 von 37 qm Größe
b. Nr. 34, verzeichnet auf den öpfermeister Christian Friedrich Gelbrecht junior, unvermessen,
für sie zu berichtigen.
Die Eigenthumsprätendenten haben ihre Ansprüche und Rechte auf diese Grundstücke spätestens im Termin am 29. Inli 1897, 11 Uhr Vor⸗ mittags, anzumelden, widrigenfalls deren Ausschluß und die Eintragung des Besitztitels für die Antrag⸗ stellerin erfolgen wird.
Friedeberg N.⸗M., den 14. Januar 1897 Königliches Amtsgericht. 8
[64099) Oeffentliche Ladung.
Die Wittwe Carl Hohn, Christine, geb. Schmitz, in Berghausen beansprucht das Alleineigenthum an dem unter Artikel 112 der Mutterrolle auf den Namen des Johann Hohn in Berghausen katastrierten, in der Gemarkung Berghausen belegenen Grund⸗ stück Flur 3 Nr. 1249/560. Im Platzgarten, Acker, 1 a 99 qm. Die unbekannten Erben des ver⸗— storbenen Johann Hohn werden aufgefordert, ihre etwaigen Ansprüche in dem auf Donnerstag, den 25. Februar 1897, Vormittags 11 Uhr, in dem Geschäftshause des unterzeichneten Amtsgerichts, Zimmer Nr. 4, anberaumten Termin geltend zu machen, widrigenfalls die Obengenannte als Eigen⸗ thümerin des bezeichneten Grundstücks im Grundbuch eingetragen wird.
Hennef, den 12. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht. II c. Begl.: Rothe, als Gerichtsschreiber.
[64098] Oeffentliche Ladung. 8
Der im Jahre 1887 nach Amerika ausgewanderte, dem Wohnorte nach unbekannte Bergmann Fritz König aus Kobern wird hiermit als Miterbe seiner Mutter, der Wittwe Jakob Koenig, Marianne, geb. Müller, aus Kobern zur Geltendmachung von Rechten an den unter Artikel 354 der Gemeinde Kobern ein⸗ getragenen Grundstücke Flur 6 Nr. 457/89 In Trin, Acker 4 a 18 qm und Flur 11 Nr. 141 Im Dorf, Hofraum 78 qm auf den vor dem Königlichen Amts⸗ gericht in Koblenz, Abtheilung 8, anberaumten Termin vom 1. März 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Maßgabe geladen, daß bei Nichtanmeldung von Eigenthumsansprüchen der Tagelöhner Philipp König in Kobern als Eigenthümer der genannten Grundstücke im Grundbuch von Kobern wird ein⸗ getragen werden.
Koblenz, den 8. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung VIII.
Le8g ⸗ ufgebot behufs Todeserklärung.
Luzian Holzer, geboren zu Inneringen am 7. Ja⸗ nuar 1827, außerehelicher Sohn der ledigen Salome Saupp von Inneringen, welcher vor ungefähr 40 Jahren nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen ist, wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 8. Oktober 1897, Vor⸗ mittags 9 Uhr, angesetzten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt und sein Iö1“ an seine gesetzlichen Erben ausgehändigt wird.
Gammertingen, den 5. Januar 1897. Königliches Amtsgericht.
2
[64059] Aufgebot. 8
Auf den von dem Eö.“ Herrn Ernst Eduard Reichelt in Dresden, als Rechtsnachfolger der Mathilde Louise, verw. Herzog, geschied. Winter, geb. Gottschalk, in Dresden und der Auguste Anna, verehel. Winter, verw. gewes. Horley, geb. Schubert, daselbst, gestellten Antrag dahin gehend, den am 3. März 1827 in Pirna geborenen und von hier aus im Jahre 1851 nach Nord⸗Amerika ausgewanderten Bruder der Zuletztgenannten, den Gold⸗ und Silber⸗ arbeiter Friedrich Emil Schubert, welcher mehrere Jahre hindurch von Amerika aus seinen Verwandten geschrieben, seit dem Jahre 1875 aber keinerlei Nach⸗ richt mehr von sich gegeben hat und seitdem ver⸗ schollen ist, für todt zu erklären, ist vom unter⸗ zeichneten Königl. Amtsgerichte beschlossen worden, zur Herbeiführung dieser Todeserklärung das Auf⸗ gebotsverfahren zu eröffnen. Es werden daher der genannte Verschollene bezw. die etwaigen unbekannten Erben desselben hierdurch geladen, spätestens in dem auf den 23. Oktober 1897, 10 Uhr Vor⸗ mittags, angesetzten Aufgebotstermine persönlich oder durch gehörig legitimierte Bevollmächtige an unterzeichneter Gerichtsstelle zu erscheinen und ihre Rechte und Ansprüche anzumelden, widrigenfalls auf den von dem genannten Antragsteller in dem an⸗ beraumten Termine, in welchem derselbe entweder persönlich oder durch einen gehörig legitimierten Vertreter zu erscheinen hat, zu stellenden Antrag der genannte Verschollene für todt erklärt, bezw. dessen etwaige unbekannte Erben für ausgeschlossen und ihrer Rechte und Ansprüche an das in der Ver⸗
vertreten durch die Rechtsanwalte
wahrung des unterzeichneten Amtsgerichts befindliche, dermalen in 121 ℳ Werth vorhandener Kostbar⸗!
[6405660656 Aufgebot. 8
Auf Antrag des gerichtlich bestellten Vormunds des Fuhrwerksbesitzers Hans Speck zu Rendsburg wird der am 30. Dezember 1803 zu Aalwehr, Stadt⸗ bezirks Rendsburg, als ehelicher Sohn des Käthners Hans Stamp und dessen Ehefrau Abel, geb. Grothen, zu Aalwehr, geborene Simon Stamp, welcher länger als 40 Jahre verschollen ist, sowie dessen unbekannte Erben hierdurch aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 21. Mai 1897, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Amtsgericht zu melden, widrigenfalls derselbe wird für todt erklärt und mit dem geringen, in gerichtlicher Verwahrung befindlichen Nachlasse den Gesetzen gemäß wird verfahren werden.
Rendsburg, den 9. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht. I. Veröffentlicht: . Sperling, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts
7 [64051] Aufgebot.
Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des ver⸗ storbenen Karl Theodor Johann Graff, nämlich des Hausmaklers Richard Marr, Hamburg, Büsch⸗ straße 2, und des Herm. Werner Eduard Julius Blumenthal, Altona, b. d. grünen Jäger 25, beide Dres. Behn, Kaemmerer und Niemeyer, Hamburg, Adolphsplatz Nr. 6 I., wird ein Aufgebot dahin erlassen, daß alle, welche Erb⸗ oder sonstige Ansprüche gegen den Nachlaß des am 26. November 1896 zu Geesthacht mit Hinterlassung eines am 8. Juli 1889 zu Hamburg errichteten, mit Nachtrag, genannt Codicill, vom 6. Juli 1893 versehenen, am 10. Dezember 1896 zu Hamburg publizierten Testaments verstorbenen Karl Theodor Johann Graff glauben geltend machen zu können oder den Bestimmungen des Testaments und Codicills, insbesondere der in dem letzteren erfolgten Ernennung des Antragstellers Richard Marr zum Testamentsvollstrecker, der Bestimmung, daß an Stelle fortgefallener Vollstrecker die Vormundschafts⸗ behörde zu Hamburg andere Vollstrecker zu ernennen habe, und den in dem Testamente den Testaments⸗ vollstreckern ertheilten Befugnissen widersprechen wollen, hiermit aufgefordert werden, solche Erb⸗, An⸗ und Widersprüche spätestens in dem auf Freitag, den 19. März 1897, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Amtsgerichte anzumelden — und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs⸗ bevollmächtigten — bei Strafe des Ausschlußfes.
Bergedorf, den 14. Januar 1897. u
Das Amtsgericht. . (gez.) Lamprecht Dr. Veröffentlicht: W. Müller, Gerichtsschreiber ““ I
[64052] Anfgebot.
Auf Antrag des Kaufmanns Wilhelm Nicolaus Behn in II“ als Testamentsvollstreckers des verstorbenen Rentners Franz Adolph Wenck daselbst, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Kellinghusen daselbst, wird ein Aufgebot dahin erlassen, daß
1) alle, welche an den Nachlaß des am 13. De⸗ zember 1896 hieselbst verstorbenen Rentners Franz Adolph Wenck Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, sowie
2) alle, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser am 26. Juni 1886 errichteten, mit Nachträgen vom 9. Januar 1892, 5. Juli 1892, 25. Januar 1893, 3. Maj 1895 und 13. November 1896 versehenen, am 22. Dezember 1896 in Hamburg publizierten Testamentes, insbesondere der Ernennung des Antragstellers zum Testamentsvollstrecker und den demselben ertheilten Befugnissen, namentlich der Befugniß, durch seinen alleinigen Konsens auf Namen des Erblassers resp. auf dessen Testaments Namen stehende Grundstücke und Hypotheken umzuschreiben, zu tilgen oder zu verklausulieren, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert werden, solche An⸗ und Widersprüche spätestens in dem auf Freitag, den 19. E1“ Vormittags 10 Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotstermin bei dem unterzeichneten Amtsgerichte anzumelden — und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmäch⸗ tigten — bei Strafe des Ausschlusse.. .
Bergedorf, den 14. Januar 187.
Das Amtsgericht. . (gez.) Lamprecht, Dr. Veröffentlicht: W. Müller, Gerichtsschreiber.
[61940]/ Oeffentliche Aufforderung Die Kaspar Adam Wittwe, Margaretha, geborene Ohlig, zu Bürgel, ist am 13. Februar 1896 ohne Leibeserben mit Hinterlassung eines Testaments ver⸗ storben, in welchem sie n Erben eingesetzt hat:
1) Landwirth Peter Ohlig in Bürgel,
2) die Kinder ihres verstorbenen Bruders Nicolaus Ohlig, als:
a. Peter Ohlig,
b. Anton Ohlig, 8
c. die Ehefrau des Kopp, Elisabetha, geborene Ohlig, — 1
d. Margaretha, geborene Ohlig, Ehefrau des Jean Kißner, alle in Bürgel,
3) die beiden Kinder ihres mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Bruders Philipp Oblig, als:
a. Philipp Ohlig, ledig, in Offenbach,
b. Jean Ohlig, ledig, in Bürgel.
Peter Ohlig und Katharina Ohlig von Bürgel, Kinder des verstorbenen Philipp Ohlig, beide zur Zeit unbekannten Aufenthalts, sind gesetzliche Erben, im Testament jedoch übergangen. Diese bezw. ihre etwaigen Kinder werden hiermit aufgefordert, binnen einer Frist von zwei Monaten Anfechtung des Testaments dahier nachzuweisen, widrigenfalls dasselbe vollstreckt werden würde. Offenbach a. Main, den 5. Januar 1897. Großherzoglich Hessisches Amtsgericht Offenbach.
Anton
184 m.8
2. Aufgebote, ngen 8 3. Unsall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Deffentlicher Anzeiger.
10.
.Erwerbs⸗ und Setb.. Ben snscheften. 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 8 .Bank⸗Ausweise.
Verschiedene Bekanntmachungen.
2) Aufgebote, Zustellungen und dergl. 8
163798] Bekauntmachung. 8
Am 10. Juli 1896 ist zu München⸗Gladbach die Ehefrau des Seilermeisters Franz Klein, Johanna Margaretha, geb. Kreß oder Krehs, Wittwe von Fohann Baptist Alpärtz, auch Albertz, gestorben, ohne, soviel ermittelt worden, erbberechtigte Ver⸗ wandte zu hinterlassen. Es hat daher der Ehe⸗ mann der Verstorbenen, der genannte Seilermeister Franz Klein, den Antrag gestellt, ihn in den Besitz des Nachlasses einzuweisen.
Düsseldorf, den 11. Januar 1897.
Königliches Landgericht. Zivilkammer II. Schmitz. Morsbach. Springmühl. [64130] Alufgebot. . Johann Müßig Wittwe, Anna Marie, geb. Metz, ist am 20. Dezember 1895 zu Bensheim verstorben und hat in ihrem am 1. März 1895 errichteten Testament ihre Kinder, und zwar unter anderem ihre
beiden Söhne aus II. und III. Ehe
1) Adam Heeb V.,
2) Anton Müßig, 8
— früher wohnhaft zu Bensheim —
beide auf ihr Pflichttheil zu Erben eingesetzt. Es ist festgestellt, daß Adam Heeb V. seit 26. Januar 1880 und Anton Müßig seit 27. März 1867 nach Amerika ausgewandert sind. Beide haben seit langer Zeit keine Nachricht hierher gelangen lassen und erscheinen als mit unbekanntem Aufenthalt abwesend. Es besteht die Vermuthung, daß beide gestorben, und zwar Adam V. mit Hinterlassung von zwei Kindern, Leonhard Heeb und Marie Heeb, welche sich in Bensheim aufhalten, Anton Müßig, soviel bekannt, ohne Hinterlassung von Nachkommen. Auf Antrag der Miterbin der Vorgenannten, Adam Dingeldein Wittwe, sowie der dem Adam Heeb V. substituierten Kinder desselben, Leonhard und Marie Heeb zu Bensheim und des Sebastian Voos als Kurators der Abwesenden, werden die Vorgenannten
1) Adam Heeb V.,
2) Anton Müßig, beide geboren von Bensheim, z. Zt. mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, sowie deren etwaige unbekannte Nachkommen und Erben, oder wer sonst begründete Ansprüche auf die den beiden Genannten angefallene Erbtheile erheben zu können glaubt, hierdurch auf⸗ gefordert, ihre Ansprüche und Rechte an den Nachlaß der Johann Müßig Wittwe spätestens im Auf⸗ gebotstermine: Freitag, den 19. März 1897, Vormittags 10 Uhr, geltend zu machen, bezw. sich über Antritt oder Ausschlag der Erbschaft zu erklären, unter dem Rechtsnachtheile, daß sie bei unterlassener Anmeldung oder Erklaͤrung als auf das fragliche Vermögen verzichtend, bezw. die angefallene Erbschaft nicht antretend, angesehen werden, und der Nachlaß den infolge hieran berufenen Substituten und Mit⸗ erben zugewiesen würde.
Zwingenberg, 19. Dezember 1896. Großherzogliches Amtsgeri Herpel.
Der im Jahre 1807 zu Tann geborene, seit über 40 Jahren unbekannt wo abwesende Heinrich Fuß wird für todt erklärt. Sein Vermögen ist seinen Erben auszuliefern. 8
Hilders, den 12. Januar 1897. 1
Königliches Amtsgericht.
[64087] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Gerichts vom 5. Januar 1897 ist der zu Bramstädt am 24. Ja⸗ nuar 1862 geborene Knecht David Wilhelm Karl Koltermann für todt erklärt. Polzin, den 5. Januar 1897. Königliches Amtsgericht.
[63858] Verschollenheitsverfahren. Nr. 15 189. Durch Endbescheid Gr. Amtsgerichts Breisach vom 30. Dezember 1896 Nr. 15 189 wurde der vermißte Ludwig Jakob von Ihringen für verschollen erklärt. Breisach, den 7. Januar 1897. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: C. Beck. [638533Ä Im Namen des Königs! Verkündet am 8. Januar 1897. Referendar Ritscher, als Gerichtsschreiber. In Sachen betreffend den Antrag auf Todes⸗ erklärung des verschollenen Anton Wilgeroth erkennt das Königliche Amtsgericht zu Liebenburg durch den Amtsgerichts⸗Rath Stoltze für Recht: Der großjährige Anton Wilgeroth, geboren am „Dezember 1859 zu Neuenkirchen, Sohn des Ziegelmeisters Franz Wilgeroth und feiner verstor⸗ benen Ehefrau Wilhelmine, geborene Hagemann, wird für todt erklärt. Etwaige Erb⸗ und Nachfolge⸗ berechtigte, die ihre Ansprüche noch nicht angemeldet haben, werden zur baldigen Anmeldung derselben unter der Verwarnung aufgefordert, daß bei Ueber⸗ weisung des Vermögens des für todt Erklärten auf sie keine Rücksicht genommen werden soll. Die Kosten dieses Verfahrens fallen dem Antragsteller zur Last. H. Stoltze.
[63811] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheile des Königlichen Amts⸗ hee zu Swinemünde vom 17. Dezember 1896
1) der Postbote Hermann Alexander Tobsing von
2) der Steward Franz Max Hugo Knunth, ge⸗ boren am 13. Mai 1864 zu Swinemünde, für todt erklärt worden.
Swinemünde, den 17. Dezember 1896. Königliches Amtsgericht.
[63851] Bekanntmachung.
Durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts zu Kosel vom 5. Januar 1897 ist für Recht erkannt worden:
1) Die unbekannten Erben der durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts zu Kosel vom 9. Mai 1893 für todt erklärten Dienstmagd Anna Körner aus Birawa werden mit ihren Ansprüchen auf deren Nachlaß ausgeschlossen.
2) Den angeblichen Erben nach Anna Körner:
a. Pauline Körner,
Franziska Körner,
Marie Körner,
b. Caspar Struzyna, Schmied in Königshütte, Josef Struzyna, Maurer in Birawa, Alexander Struzyna, Maurer ebenda, Marianna Struzyna, verehelichte Thomas Gediga ebenda,
Carl Struzyna, Maurer in Roßberg werden ihre Rechte an den Nachlaß vorbehalten. 3) Die Kosten trägt der Nachlaß. 3 F. 34/95. Kosel, den 7. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung III.
[63816] Bekanntmachung. 1 Durch Ausschlußurtheil vom 12. Januar 1897 ist die 3 ½ prozentige Oberschlesische Eisenbahn⸗Prioritäts⸗ Aktie Litt. B. Nr. 2266, d. d. Breslau, den 1. Juli 1846, lautend über 300 ℳ, für kraftlos erklärt worden.
Breslau, den 13. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht.
Maurer
8— [64131] Bekanntmachung. b Nr. 1411. Auf Antrag des Wasser⸗Bautechnikers Johann Georg Schlenker in Bischweiler wurden durch Urtheil diess. Amtsgerichts vom 8. Januar l. Js. die Pfandbriefe Serie 61 Litt. D. Nr. 9018 über 200 ℳ, Serie 39 Litt. E. Nr. 1176 über 100 ℳ, für kraftlos erklärt. Mannheim, 14. Januar 1897. Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts:
L. S.) Stalf. [63813] Bekanntmachung. Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom 9. Januar 1897 ist folgender, angeblich verloren ge⸗ gangener Interimsschein zur Aktie Nr. 1438 des Weißenfels'er Bank⸗Vereins zu Weißenfels a. d. Saale über fünfhundert Mark, auf welchem am 24. Ok⸗ tober 1889 eine Einzahlung von 30 % = 150 ℳ, am 13. Februar 1891 eine Einzahlung von 10 % = 50 ℳ, am 30. März 1892 eine Einzahlung von 10 % = 50 ℳ, am 19. Juni 1894 eine Einzahlung von 10 % = 50 ℳ quittiert ist, 86
für kraftlos erklärt worden.
Weißenfels, den 9. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2.
[63814] Verkündet am 6. Januar 1897. Referendar Hoffmann, als Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!
In Sachen, betreffend das Aufgebot von Spar⸗ kassenbüchern hat das Königliche Amtsgericht zu Görlitz in der öffentlichen Sitzung vom 6. Januar 1897 durch den Gerichts⸗Assessor Adolph für Recht erkannt: 1 1“
Folgende Sparkassenbücher, nämlich:
I. a. Das Sparbuch Nr. 46 490 der städtischen Sparkasse zu Görlitz über 1306,46 ℳ, in Worten: Ein Tausend dreihundert sechs Mark sechs und vierzig Pfennige, ausgestellt für den Gärtner Karl Garbe zu Sohrneundorf, Kreis Görlitz,
b. das Sparbrch Litt. A. Nr. 84 108 der Ober⸗ lausitzer Provinzral Sparkasse über 1494,44 ℳ, in Worten: Ein Tausend vierhundert vier und neunzig Mark vier und vierzig Pfennige, ausgestellt für die verwittwete Gedingebauer Rosine Walter, geb. Hamann, zu Thielitz, Kreis Görlitz,
c. das Sparbuch Litt. A. Nr. 68 002 der Ober⸗ lausitzer Provinzial⸗Sparkasse über 1303,30 ℳ, in Worten: Ein Tausend dreihundert drei Mark dreißig Pfennige, ausgestellt für die Schul⸗ und Armen⸗ kasse der Gemeinde Thielitz, Kreis Görlitz,
d. das Quittungsbuch Nr. 17 991 der städtischen Sparkasse zu Görlitz über 184,16 ℳ, in Worten: Einhundert vier und achtzig Mark sechzehn Pfennige, ausgestellt für die Ortsarmenkasse zu Thielitz, Kreis Görlitz, 8
werden für kraftlos erklärt.
II. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens treffen die Antragsteller.
Vo Rechts
Wegen.
63810) Bekanntmachung.
— 810‧ U heil von heute ist das Schuldbuch der Sparkasse zu Gera Nr. 76 948, lautend auf Oscar Sommermeyer in Hilbersdorf, über 222 ℳ 56 ₰ für kraftlos erklärt.
Gera, den 11. Januar 1897. Das Fürstliche Amtsgericht. Abtheilung für Zivil⸗Prozeßsachen. Münch. 1t
SI“
857 Bekanntmachnng. 18nn Ausschlußurtheil des biesgen Amtsgerichts vom 5. Januar 1897 ist das Sparkassenbuch Nr. 4710 der städtischen Sparkasse zu Wattenscheid über
Evangelischen Arbeiterverein zu Wattenscheid, für kraftlos erklärt worden. „ — Wattenscheid, den 7. Jannar 1897. Königliches Amtsgericht. [63856] Bekanntmachung. 8 In Aufgebotssachen des Hof⸗Schuhmachermeisters Carl Nagel in Berlin NW., Mittelstraße 49, ver⸗ treten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Vielhaben und Mannhardt, ist durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom 13. Januar 1897 der von Max Schoelzky in Berlin am 25. November 1895 ausgestellte, von E. Berthold in Hamburg acceptierte, von Max Schoelzky, C. Schoelzky und sodann von dem Antragsteller in blanco indossierte, am 10. Februar 1896 fällig gewesene Wechsel über ℳ 295,— für kraftlos erklärt worden. Hamburg, den 14. Januar 1897. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tes dorpf Dr., Oberamtsrichter. Beisffentlicht Ude, Gerichtsschreibergeh
[64090] Bekanntmachung. 8 Das Hypothekendokument vom 22. Juli 1867 über die im Grundbuche von Halle Band 25 Blatt 898 in Abth. III Nr. 16 für Frau Sophie Haase, geb. Voigt, in Halle eingetragenen 700 Thaler Restkaufgeld ist heute für kraftlos erklärt. — VIII. F. 27/96. Halle a. S., den 11. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht. 8.
[64092] Im Namen des Königs! Verkündet am 13. Januar 1897. Mittelst aedt, als Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache des Grundbesitzers Johann Muszyüski aus Dembno, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Tonn zu Mogilno, hat das Königliche Amtsgericht in Mogilno durch den Amtsrichter Ramdohr für Recht erkannt:
Das für den Grundbesitzer Kienitz in Dembno zur Amortisation eines Hypothekendarlehns aus⸗ gestellte Sparkassenbuch Nr. 993 a. der Kreis⸗Spar⸗ kasse zu Mogilno, welches auf den Antragsteller Muszyüski übergegangen ist und mit den aufgesparten Zinsen über 553,14 ℳ lautet, wird für kraftlos er⸗ klärt. Die Kosten des Aufgebots fallen dem Antrag⸗ steller zur Last. 1
[64083] Bekanntmachung.
Auf den Antrag des Kaufmanns Rudolf Dröge zu Werlte ist heute folgendes Ausschlußurtheil erlassen:
Die Ausfertigung der notariellen Urkunde vom 19. Januar 1849 über eine im Grundbuche von Werlte Band I Blatt 32 Abthl. III Nr. 1 für den Rechtsvorgänger des Kaufmanns Rudolf Dröge zu Werlte, nämlich den Kaufmann Herm Wilm Dröge zu Werlte eingetragene Darlehnsschuld von 60 Gulden holl. in Worten: sechzig Gulden holl. (anerkennende Schuldurkunde der Wittwe des Bäckers Ludwig Niermann, Thekla, geb. Hoöͤmmen, zu Werlte, Notars Langen, Register Nr. 263) wird für kraftlos erklärt.
Sögel, den 18. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht. II [64094) Im Namen des Königs! Verkündet am 12. Januar 1897.
Bergmann, Justiz⸗Anwärter, als Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache des Altentheilers Georg Nebel und der Ehbefrau des Kleinköthners Sandel⸗ mann, Alwine, geb. Gleue, aus Herrenhausen hat das Königliche Amtsgericht in Ahlden durch den Amtsrichter Waldau für Recht erkannt: 8
Die Hypothekenurkunde vom 17. April 1868 über die im Grundbuche von Norddrebber Blatt 4 Ab⸗ theilung III Nr. 4 zu Gunsten der Magdalene Marie Sophie Gleue in Norddrebber eingetragene Abfindungsforderung von 200 Thalern Kurant wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens haben die Antragsteller zu tragen.
63854] . Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Mühlberg a. E. ist das Hvypotheken⸗ dokument vom 24./25. November 1870 über die im Grundbuche von Mühlberg Band V Blatt 461 Abtheilung III Nr. 11 für die unverehelichte Hen⸗ riette Schröder in Mühlberg eingetragenen 100 Thlr. für kraftlos erklärt. 8
Mühlberg a. E., den 6. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht.
[63855] 8
In der Aufgebotssache des Kolons Berend Jan Leeftink, geb. Berink, zu Wilsum, hat das Königliche Amtsgericht Neuenhauns am 7. Januar 1897 für Recht erkannt: 8
Die Hypothekenurkunde vom 22. Oktober 1858 über 2000 ℳ Darlehn zu Gunsten des Kolons Albert Leeftink in Wilsum, eingetragen im Hypo⸗ thekenbuche des Amtsgerichts Neuenhaus Litt. S. Pag. 140, jetzt Grundbuch von Wilsum Band I. Blatt 29 Abtheilung III Nr. 1, wird für kraftlos erklärt. 1““
[63850] Bekanntmachugg. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts von heute ist der Hypothekenbrief über das auf dem Grundstück des Schmiedemeisters Karl Reh, Rangsdorf, Band I Blatt Nr. 19 Abtheilung III. Nr. 5 für die verehelichte Schmiedemeister Reh, Marie, geb. Pfund, eingetragene lehn 400 Thalern für kraftlos erklärt. Zossen, den 12. Januar 1897.
ringsdorf, geboren am 13. März 1842 zu Pase⸗ k, und
455,98 ℳ, ausgestellt für den Ostpreußischen
“
Königliches Amtsgericht.
[63872] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom 9. Januar 1897 ist die Hypothekenurkunde über 200 ℳ 40 ₰, Forde⸗ rung aus den Urtheilen des Königlichen Amtsgerichts zu Königshütte vom 7. Februar und 15. April 1889, eingetragen für den Fleischermeister Johann Peikert in Beuthen O.⸗S. in Abtheilung III Nr. 18 des der verehelichten Heizer und Hausbesitzer Elisabetb Brisch, geb. Wiech, in Schwientochlowitz gehörigen Grundstücks Nr. 61 Schwientochlowitz, gebildet aus dem Hypothekenbrief vom 5. August 1889 und den obengenannten Urtheilen, für kraftlos erklärt. Königshütte, den 9. Januar 1897.
[638400) Bekanntmachung. 8 1* Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Greifswald vom 5. Januar 1897 ist der Hypothekenbrief vom 18. Februar 1870 über die auf dem im Grundbuch von Greifswald Band XVII Blatt 24 verzeichneten Grundstück Abtheilung III sub Nr. 6 für den Händler Christian Sell zu Greifswald eingetragene Forderung von 600 ℳ für kraftlos erklärt worden. Greifswald, den 5. Januar 1897.
Königliches Amtsgericht.
[63871] 1 8 Das Königliche Amtsgericht zu Neustadt O.⸗S. hat heute für Recht erkannt: 8 I. der eingetragene Gläubiger und dessen un⸗ bekannte Rechtsnachfolger der auf dem Grundstück Nr. 65 Radstein Abth. III Nr. 1 für die Rosalie, verehel. Schendzielorz, geb. Prziwara, zu Moker ein⸗ getragenen Post von 30 Thlr. Kaufgelder werden mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen; II. dem Eigenthümer des Grundstücks Nr. 40 Poln. Olbersdorf wird die Hinterlegung des Kapitals in Höhe der darauf Abth. III Nr. 1 für den Michael Hoppe'schen Sohn I. Ehe Namens Casvpar ein⸗ getragenen Post von 4 Thlr. gestattet; III. nachstehende Hypothekenurkunden: 1) über die auf dem Grundstück Nr. 144 Langen⸗ brück Abth. III Nr. 1 für die Geschwister Anna Rosina und Hans George Heinisch eingetragenen 22 Thlr. 7 Sgr. 10 Pf., G 2) über die auf dem Grundstück Nr. 99 Schnelle⸗ walde Bauern Abth. III Nr. 10: a. für den Brauereibesitzer Leo Pulzner zu Neu⸗ stadt O.⸗S. eingetragenen 94 Thlr., 8 b. für den Stellmacher Franz Bergunder in Neisse eingetragenen 46 Thlr. 17 Sgr. werden für kraftlos erklärt. Neustadt O.⸗S., den 12. Januar 1897. 8 Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs!
Verkündet am 4. Januar 1897.
Ritter, Gerichtsschreiber.
Auf Antrag
1) des Wirths Karl Seiler in Biezyn,..—
2) des Wirths Franz Grzeskowiak in Lubnica,
3) des Tischlermeister Thomas Wichlacz in Kriewen, G
4) des Wirths Martin Noskowiak in Wyrzeka,
5) des Eigenthümers Josef Matuszezak in Gra⸗ nowko,
6) des Eigenthümers Gembalski in Wielichowo,
7) des Eigenthümers Kielczewo,
8) des Eigenthümers Casimir Rataj in Bielewo,
9) des Rittergutsbesitzers Carl von Delhaes in Piotrkowice,
10) des Wirths Peter Grzes in Wyrzeka,
vertreten:
zu 8 durch den Rechtsanwalt Meißner in Koster,
zu 4, 7 und 1 durch den Rechtsanwalt Mitschke in Kosten,
zu 2, 3, 5, 9 und 10 durch den Rechtsanwalt Pinner in Kosten,
zu 6 durch den Rechtsanwalt Ziehe in Wollstein, erkennt das Königliche Amtsgericht in Kosten durch den Amtsrichter Thormeyer für Recht:
I. Die Dokumente über 1
a. die auf dem Rittergute Piotrkowice in Ab⸗ theilung III unter Nr. 44 für die Geschwifter Karl, Marie und Louise von Delhaes eingetragene Post von 9000 ℳ, Zweigdokument, bestehend aus einer beglaubigten Abschrift des über die ursprüngliche Post von 60 000 ℳ gebildeten Hypothekenbriefes vom 20. Juli 1876 und der demselben angehängten Schuldurkunde vom 13. Juli 1876, sowie aus dem Vermerk über die Abtretung des Theilbetrags von 9000 ℳ an die Geschwister von Delhaes,
b. die auf Wyrzeka Blatt Nr. 29 in Abtheilung II. ünter Nr. 5 mit 5 % verzinslich eingetragene Dar⸗ lehnsforderung des Wirths Paul Ustasiak in Neu⸗ Golembin von 1200 ℳ, bestehend aus dem über die Post gebildeten Hypothekenbrief vom 20. Juli 1892 nebst angehängter Schuldurkunde vom 20. Juli 1892,
werden für kraftlos erklärt.
II. Die unbekannten Berechtigten zu folgenden Posten,
a. zu der auf Bieiyn Blatt Nr. 4 in Ab theilung III unter Nr. 4 für das Generaldoposito⸗ rium des Königlichen Kreisgerichts in Kosten ein⸗ getragenen Darlehnsforderung von 100 Thalern nebst 5 % Zinsen.
b. zu der auf Lubnica Blatt Nr. 66 in Ab⸗ theilung III Nr. 2 für den Wirth Vinzent Bednarz in Dembsko eingetragenen Darlehnsforderung von 150 Thalern nebst 5 % Zinsen, welche zur Mithaft nach Lubnica 59 und 130 übertragen ist,
c. zu den auf Kriewen Blatt Nr. 200 in Ab⸗ theilung III unter Nr. 1 für Veronika Luczak ein⸗
[6385²]
Valentin
Valentin Malinowski in
getragenen und zur Mithaft auf Kriewen Blatt 150
“