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Schauerleute, Taxatoren, Markthelfer, Packer, Sackträger ꝛc. mit 15, die See⸗ und Küstenschiffahrt mit 8, der Hafen⸗ und Lootsendienst ꝛc. und der Geld⸗ und Kredithandel mit 5 Hilfspersonen ein. Unter die letzteren Gewerbe geben die Spedition und Kommission sowie der Zeitungsverlag mit durchschnitlich 4, die Rhederei, die Binnenschiffahrt und das Versicherunge gewerbe mit 3 Hilfspersonen auf einen Selbständigen; und noch niedriger ist die Gehilfenziffer im Buch⸗, Kunst⸗ und Musikalienhandel leinschl. des Verlags), in der Posthalterei, im Personen⸗ und Frachtfuhrwerk sowie in den Gewerben, der Beberbergung⸗und⸗Erqrickang, in denen sie sich im Duräschmit auf nicht mehr als 2 Köpfe erhebt. 8 Auch die Urproduktion endlich umfaßt Berufszweige mit durch⸗ schnittlich verhältnißmäßig hoher und sehr unbedeutender Verwendung
— vpon Hilfspersonal. Das erstere hat aber allein in der Forstwirth⸗
schaft statt, in der einem Selbständigen 24 Arbeitnehmer gegenüber⸗ stehen. Sonst pflegt die Zahl der letzteren überwiegend nur niedrig zu sein; lediglich in der Kunst⸗ und Handelsgärtnerei steigt sie noch auf 3,2 an, beträgt dagegen in der eigentlichen Landwirthschaft nur 1,4, bei der Fischerei in Binnengewässern 0,6 d bei der Fischerei auf offener See und an den Küsten — Aoß 0,3. — Die so außerordentlich abweichenden Erfordernisse, welche biernach die einzelnen Berufsarten zu einer erfolgreichen Betriebs⸗ führung an die Unterstützung durch abhängige Menschenkräfte stellen, ergeben diesen naturgemäß auch in ganz verschiedenem Mafe die Aussicht, u der gemeinhin lohnendsten Stufe eines im volkswirthschaftlichen Sinne Selbständigen zu gelangen. Je kleiner die einzelnen Unter⸗ ehmen gestaltet sind, um sich entsprechend den besonderen Erscheinungen eines jeden Berufszweiges im Mitbewerb am Markt behaupten zu können, um so größer ist für die Arbeitnehmer die Möglichkeit, es zu einem eigenen Betriebe zu bringen. Umfang der letzteren und Verbreitung der gesellschaftlich gehobensten Rangstufe der Selbständigen stehen mithin zu einander im umgekehrten Verhältnisse. Wo demnach diese am meisten anzutreffen sind, ergiebt sich bereits aus den vorauf⸗ gehenden Ausführungen. Mit der Erweiterung des Betriebs zur fabrikmäßigen Herstellungsweise sinkt ihr Antheil zusehends, und die Hilfsstellung kann in solchen Berufszweigen nur noch ausnahmsweise als eine Vorstufe zur Selbständigkeit angesehen werden. 8
Sieht man nun weiter auf die Verbreitung der einzelnen Bestand⸗ theile der dienenden Kräfte, so bestehen die größten Ungleichheiten berufsweise zunächst in Ansehung der ja an sich wenig zahlreichen, aber durch ibre Bildung oder durch ihre Vertrauensstellung, durch ihren Einfluß auf den Geschäftsgang wie durch ihre äußere Lage hervorragenden Angestellten, d. h. der technisch gebildeten Betriebs⸗ beamten, Aufsichts⸗-, Bureau⸗ und Rechnungt beamten. Während in den meisten Gruppen diese noch nicht 4, in der Landwirthschaft, in der Bekleidungs⸗ und Reinigungsindustrie gar nur 1 % der Erwerbsthätigen stellen, bilden sie in den Bankgeschäften und im Versicherungswesen die große Mehrheit, rund zwei Drittel der Berufsthätigen. Auch das Verkehrs⸗ gewerbe weist eine umfangreiche Vertretung der Angestellten auf; hier sind es wohl überwiegend die technischen Aufgaben, welche auf die Steigerung ihrer Ziffer hingewirkt haben. Dasselbe wird von der Forstwirthschaft gelten. In der Industrie trifft man die Angestellten ausgedehnter, mit mehr als einem Zehntel, allein in den chemischen Gewerben, zumal in den Apotheken, und in der Leuchtstoff⸗Industrie, namentlich in Gasanstalten.
Wendet man sich zu den gelernten Arbeitern, dem Hauptbestand⸗ theil des Hilfspersonals, so unterliegt ihre Ziffer nach dem Beruf verhältnißmäßig geringeren Schwankungen als in den anderen Gattungen der Erwerbsthätigen. In der höchsten Ausdehnung (über 68 % der Erwerbsthätigen) gehören sie den polygraphischen Gewerben und den Unternehmungen der Metallverarbeitung an, welchen die künstlerischen Betriebe für gewerbliche Zwecke, die Industrie der Holz⸗ und Schnitzstoffe und die Baugewerbe wenig nachgeben. Auch die Kunst⸗ und Handelsgärtnerei, die Lederindustrie, die Herstellung der Nahrungs⸗ und Genußmittel (zumal die Tabackfabrikation), die Maschinen⸗, Werkzeug⸗ ꝛc. In⸗ dustrie, der Bergbau, das Hütten, und Salinenwesen sowie die Textil⸗ industrie sind stark mit gelernten Arbeitern besetzt. Nach der entgegen⸗ gesetzten Richtung fallen der Geld⸗ und Kredithandel und das Ver⸗ sicherungswesen sswie die Verkehrsgewerbe auf, in denen auf die elernten Arbeiter noch kein Zwanzigstel der Berufsthätigen entfällt.
erden sie in jenem durch eine größere Verwendung von höheren Hilfspersonen eingeengt, so in diesen, den Verkehrsgewerben, durch solche der mehr oder minder vorübergehend beschäftigten Tage⸗ löhner.
Um auch schließlich der Betheiligung der letzteren, der ungelernten Arbeiter, an den einzelnen Berufsgruppen noch zu gedenken, so sind, äußerlich zugesehen, die Abstände wiederum äußerst greifbar. Denn nach der einen Seite, und zwar außer den Verkehrsgewerben noch in der Forstwirthschaft, der Verwerthung forstwirthschaftlicher Neben⸗ produkte und Herstellung von Leuchtstoffen, Fetten und Oelen, in din chemischen Gewerben, in der Industrie der Steine und Erden, der Papierindustrie und im Bergbau, Hütten⸗ und Salinenwesen, besteht mehr als die Hälfte der Erwerbs⸗ thätigen aus ungelernten Arbeitern, wohingegen sie in den künst⸗ lerischen Betrieben für gewerbliche Zwecke nur 3, in den Bekleidungs⸗ und Reinigungsgewerben 4 und in der Industrie der Holz⸗ und Schnitzstoffe 9,9 % stellen. Ihren höchsten Stand erreicht die Ver⸗ wendung von ungelernten Arbeitern in der Forstwirthschaft, was darauf zurückgeführt werden muß, daß der Forstbetrieb zu den ver⸗ schiedenen Zeiten des Jahres in ganz verschiedenem Maße der niederen Hilfskräfte bedarf und in Hinblick auf diese wechselnden Erfordernisse auf die nur vorübergehende Einstellung von Hilfspersonen an⸗ gewiesen ist. 6
Den bisherigen Ausführungen ist also zu entnehmen, daß die ver⸗ schiedenen Stufen des Arbeitsverhältnisses für die einzelnen beruflichen Lebensäußerungen in durchaus abweichender Art zur Geltung kommen. Wie sie nun hierbei gesellschaftlich bedeutsame Merkmale an sich tragen, wie sie sich namentlich zu der Aussicht auf frühere oder spätere selbständige Niederlassung und auf Verehelichung verhalten, wird den Gegenstand einer ferneren Untersuchung bilden. Aber auch bereits die Beziehungen zu den von den Erwerbsthätigen erhaltenen Angehörigen sind darnach angethan, Aufschlüsse über die Lage der unterschiedenen sozialen Schichten zu gewähren. Das Verhältniß von Erwerbs⸗ thätigen und Angehörigen ist nach Beruf und Arbeitestellung, wie di in der gestrigen Nummer des ‚„Reichs⸗ und Staats⸗Anzeigers“ an dieser Stelle gegebene tabellarische Uebersicht erkennen läßt, sehr mannigfaltig gestaltet. Das eine aber tritt bestimmt hervor, daß diejenigen, welche sich in selbständiger Berufsausübung befinden, durchweg für die Erhaltung einer größeren, ja meist sogar einer erbeblich größeren Kopfzahl aufzukommen haben als die unselbständigen Personen. Gewiß kann diese Erscheinung als ein Anzeichen für die gemeinbin gehobenere wirthschaftliche Lage der Selbständigen genommen werden, die ihnen ermöglicht, für einen erweiterten Familienkreis zu sorgen und namentlich die dem schul⸗ pflichtigen Alter entwachsenen Kinder länger noch im Hause zu be⸗ balten. Es ist jedoch auch zu bedenken, daß die Selbständigen den Arbeitnehmern gegenüber mehr in reiferen Jahren sich befinden und schon um deswillen — unter sonst gleichen Umständen — über eine verhältnißmäßig größere Familie zu verfügen pflegen. Von den Hilfsxersonen stehen, wie nach ihrem gesellschafrlichen Range,
o auch nach der Belastung durch Angehörige die Angestellten den Selbständigen am nächsten; die Kluft, die sie in Einkommen und Sicherheit der Stellung von den niederen Gehilfen scheidet, äußert sich hier in der auegedehnteren Befähigung, eine Familie zu ernähren. Vom niederen Personal sind die Tagelöhner im Durchschnitt stärker mit Angehörigen versehen, als die gelernten Arbeiter. Dies hängt in der Hauptsache mit dem verschiedenen wirtbschaftlichen Entwickelungs⸗ gange der beiden Gattungen zusammen. Diejenigen Arbeiter, welche sich besondere, ihrem Berufe entsprechende Fähigkeiten und Fertig⸗ keiten angeeignet haben, beabsichtigen auch zum großen Theil, vor allem die Gesellen des Handwerks, über die Gehilfenstellung hinaus einmal zu einer selbständigen zu gelangen. Soweit ihnen dieses Ziel erreichbar erscheint, werden sie darum im allgemeinen nicht eher eine Familie gründen, als bis sie die dafür zusagenderen Bedingungen
einer selbständigen Berufsausübung zu erfüllen vermögen. Außerdem ist von Belang, daß viele der gelernten Arbeiter, die Handwerksgesellen und namentlich das landwirthschaftliche
in derartig enger Verbindung mit der Haushaltung des Brot
sich befinden, daß eine Verehelichung sich für sie verbietet. Für die industriellen Gehilfen insbesondere ist die Belastung mit Angehörigen wesentlich davon abhängig, welche Betriebsform in ihrem Berufs⸗ zweig sich eingebürgert hat. Wo der —2 vorwaltet, wo also die Möglichkeit des Aufsteigens in einen selbständigen Wirkungskreis
stark beschnitten ist, da sind auch die Gehilfen in. gräßever. Zahl⸗
verhetrathet als vort. wo bändwerksmäßiger Kleinbetrieb überwiegt. Anders als um die gelernten Arbeiter ist es um die Tagelöhner bestellt. Sie haben in der Regel keinen Beruf erlernt; die von ihnen geforderten gröberen Arbeiten setzen bloß den Besitz einer gewisfen Körperkraft und röher Geschick⸗ lichkeit voraus. Sobald ihnen das nöthige Maß von Rüstigkeit eigen ist, haben sie auch ihren Höhepunkt erlangt. Demgemäß tritt bei ihnen der Zeitpunkt, an welchem sie die Eheschließung ins Auge fassen können, früher ein als bei den gelernten Arbeitern. Hierzu kommt aber noch, daß die Tagelöhner weit weniger jugendliche Kräfte als jene in sich schließen, da sie gewöhnlich erst dann zum Tagewerk übergeben, nach⸗ dem sie die ersten Jahre, welche der Entlassung aus der Schule folgen, als Dienstboten u. s. w. verbracht und, soweit sie Männer sind, ihrer Heerespflicht genügt haben. Auch dieser Umstand trägt dazu bei, daß den gelernten Arbeitern gegenüber die Tagelöhner in verhältnißmäßig größerer Zahl verheirathet sind und infolgedessen über Angehörige verfügen.
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien.
An der Ruhr sind am 20. d. M. gestellt 13 879, nicht rechtzeitig
gestellt keine Wagen.
In Oberschlesien sind am 20. d. M. gestellt 4737, nicht recht⸗ zeitig gestellt keine Wagen.
Zwangs⸗Versteigerungen. “
Beim Königlichen Amtsgericht II Berlin standen am 20. Januar die nachbezeichneten Grundstücke zur Versteigerung: Grund⸗ stück zu Reinickendorf, angeblich Wmterstraße 23 belegen, dem Eigenthümer und Zigarrenfabrikanten Ernst Winter gebörig; Flächenraum 9,72 a; Nutzungswerth zur Gebäudesteuer 540 ℳ; für das Meistgebot von 8500 ℳ wurden die Kaufleute Otto Zie⸗ linski zu Berlin, Prenzlauerstraße 26, und Theodor Langheld, ebenda, Michgaelkirchplatz 18, Ersteher. — Grundstück zu Neu⸗ Weißensee, angeblich Gürtelstraße 3 belegen, dem Kaufmann Adolf Falkenstein zu Berlin gehörig; Flächenraum 2,84 a; Nutzungswerth zur Gehäudesteuer 1610 ℳ; für das Meistgebot von 13 500 ℳ wurde der Buchdruckereibesitzer Adolf Schulze zu Neu⸗ Weißensee, Gürtelstraße 8, Ersteher. — Grundstück, zu Boxhagen⸗ Rummelsburg, Lessingstraße 17 belegen, der verwitlweten Eli⸗ sabeth Martini, geb. Müller, zu Rummelsburg und deren Tochter Elisabeth Martini gehörig; Flächenraum 2,09 a; Nutzungswerth zur Gebäudesteuer 1080 ℳ; für das Meistgebot von 17 002 ℳ wurde der Kaufmann Ferdinand Schulz zu Weißensee, Königschaussee, Ersteher.
— Der Aufsichtsrath der Allgemeinen Berliner Omnibus⸗ Gesellschaft hat beschlossen, der am 2. März stattfindenden General⸗ versammlung der Aktionäre die Vertheilung einer Dividende von 12 % (wie im Vorjahre) vorzuschlagen.
— Der Aufsichtsrath der Oberschlesischen Cementfabrik beschloß, wie aus Oppeln gemeldet wird, die Vertheilung von 9 % Dividende für 1896 gegen 6 % im Vorjahre. Zu Abschreibungen wurden 100 000 ℳ, für den Spezial⸗Reservefonds 42 500 ℳ und zum Vortrag 9400 ℳ bestimmt.
Der Aufsichtsrath der Kieler Bank wird der Generalversamm⸗ lung, welche zum 8. Februar berufen ist, für das Jahr 1896 die Ver⸗ theilung einer Dividende von 9 % vorschlagen; für 1895 wurden 8 ¼½ % Gewinn vertheilt.
— Das Bayerische Gewerbe⸗Museum in Nürnberg hat es unter⸗ nommen, durch eine Umfrage bei den Theilnehmern der II. Baye⸗ rischen Landes⸗Ausstellung des Vorjahres festzustellen, welchen geschäftlichen Nutzen sie aus der Beschickung der Ausstellung gerogen haben. Der versendete Fragebogen enthielt vier Spalten, betreffend: Anzahl der Verkäufe, der Bestellungen und je den Werth derselber. Nach den eingelaufenen Antworten wurden abgeschlossen: 9117 Ver⸗ käufe mit einem Gesammtwerth von 1 881 769 ℳ und 8728 Be⸗ stellungen mit einem Gesammtwerth von 1 500 017 ℳ Dazu kommt der Werth der in der Kunstabtheilung ab⸗ geschlossenen Verkäufe mit 81 224 ℳ, sodaß der durch die Aus⸗ stellung erzielte Gesammtumsatz einen Werth von 3 463 012 ℳ dar⸗ stellt. Dieser Werth vertheilt sich auf die einzelnen Gruppen wie folgt: 1) Bergwerks⸗ und Hüttenprodukte 35 864. ℳ, 2) Nahrungs⸗ und Genuß⸗ mittel 617 027 ℳ, 3) Textil⸗ und Bekleidungs⸗Industrie 161 428 ℳ, 4) Papier⸗In dustrie 2663 ℳ, 5) Leder Industrie 132 279 ℳ, 6) Glas⸗ Industrie 42 039. ℳ, 7) Thon⸗Industrie 34 845 ℳ, 8) Arbeiten aus Stein 59 932 ℳ, 9) Metall⸗Industrie 429 879 ℳ, 10) Holz⸗Industrie 432 638 ℳ, 11) graphische und vervielfältigende Künste 78 431 ℳ, 12) wissen⸗ schaftliche Instrumente 62 650 ℳ, 13) Musik⸗Instrumente 42 528 ℳ, 14) chemische Industrie 42,124 ℳ, 15) Bau⸗ und Ingenjeurwesen 78 376 ℳ, 16) Verkehrs⸗ und Feuerlöschwesen 48 965 ℳ, 17) Ma⸗ schinenwesen 1 077 248 ℳ, 18) Gartenbau 2869 ℳ, 19) bildende Künste 81 224 ℳ 8
— In der gestrigen Sitzung des Aufsichtsraths der Waaren⸗ Liquidationskasse in Hamburg wurde die Dividende für das Geschäftsjahr 1896 auf 9 ¾ % festgesetzt gegen 7 ¼ % im Jahre 1895.
— In der gestrigen Sitzung des Aufsichtsraths der Makler⸗ bank in Hamburg wurde beschlossen, der demnächst stattfindenden Versammlung der Aktionäre die Vertheilung einer Dividende von 10 % für das Geschäftejahr 18926 vorzuschlagen gegen 8 % im Vorjahre.
— Die Betriebs⸗Einnahmen der Schweizerischen Nordost⸗ bahn betrugen im Dezember 1896 für den Personenverkehr 602 000 (1895 568 000) Fr., für den Güterverkehr 1 072 000 (1895 979 000) Fr., verschiedene Einnahmen im Dezember 1896 144 000 (1895 160 063) Fr. Gesammteinnahme im Dezember 1896 1 818 000 (1895 1 707 063) Fr. Die Betriebs⸗Ausgaben betrugen im Dezember 1896 1 182 000 (1895 989 532) Fr. Demnach Ueber⸗ schuß im Dezember 1896 636 000 (1895 717 531) Fr.
Stettin, 20. Januar. (W. T. B.) Nach Privatermittelungen wurde im freien Verkehr notiert: Weizen 165,00 — 170,00, Roggen 122,50, Hafer 130,00 — 134,00. Rüböl Januar 55,25, Spiritus loko 37,40.
Breslau, 20. Januar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Schl. 3 ½ % L.⸗Pfobr. Litt. A. 100,30, Breslauer Diskontobank 119,00, Bres⸗ lauer Wechslerbank 104,35, Kreditaktien —,—, Schles. Bankverein 130,00, Bresl. Spritfbr. 136,00, Donnersmarck 154,50, Kattowitzer 165,00, Oberschl. Eis. 92,10, Caro Hegenscheidt Akt. 132,75, Oberschl. P. Z. 138,00, Opp. Zement 155,00, Giesel Zem. 135,90, L. Ind. Kramsta 144,30, Schles. Zement 197,25, Schl. Zinkh.⸗A. —,—. Laurahütte 167,30, Bresl. Oelfbr. 108,75.
— Produktenmarkt. Spiritus per 100 1 100 % exkl. 50 ℳ Verbrauchsabgaben pr. Januar 55,60 Br., do. do. 70 ℳ Verbrauchs⸗ abgaben pr. Januar 36,10 bez. u. Gd.
Magdeburg, 20. Januar. (W. T. B) Zuckerbericht. Kornzucker exkl. von 92 % —,—, Kornzucker exkl 88 9% Rendement 9,70 — 9,87 ½. Nachprodukte exkl. 75 % Rendement 7,20 — 7,85. Ruhig. Brotraffinade I 23,50. Brotraffinade II 23,25. Gem. Raffinade mit Faß 23,37 ½ — 24,00. Gem. Melis I mit Faß 22,50. Rahig. Rohbzucker I. Produkt Transito fr. a. B. Hamburg pr. Januar 9,25 bez., 9,27 ½ Br., pr. Februar 9,22 ½ Gd., 9,25 Br., pr. März 9,27 ½ Gd., 9,32 ½ Br., April 9,32 ½ Gd., 9,37 ½ Br.,
9,55 Gd., 9,60 Br. Ruhig. 8 “
Frankfurt a. M., 20. Januar. (W. T. B.) (Schluß⸗ Lond. Wechs. 20,377, Pariser do. 80,816, Wiener do. Reiche⸗A. 98,40, Unif. Egypter 105,90, Italiener 91,50, 3 % port.
1. 00,60, 4 % ruff. Konf. 103,70 4 % Russ. 1894 66,50, 4 % Spanier 62,20, Mainzer 118 80, Mitel⸗ meerb. 94 70, Darmstädter 160,90, Diskonto⸗Komm. 210,50, Mitteld. Kredit 117,60, 111n“ O. r. urahütte 00, Westeregeln 176,00, werke 434,50, Privatdiskont 3 ½⅛. — Effekten:Sojietät. Gotthardbahn 167,70, Diskonko. — Italien. Mittelmeerb. —,—, Schweizer Nordostbahn 135,80, Italien. Méridionaux —,—, Mexikaner 94,80, Italiener 91,40. — Köln, 20. Januear. (W. T. B.) Getreidemarkt. In Meizen „Hafer kein Handel. Rüböl loko 61,00, Per Mäl 58,70. (Schluß⸗Kurse.) 3 % ter Paraffin⸗
zig 118,25, hekenbank 144,90
5 % amort. Rum. 100,
st.⸗Ung. Bank 814,00, Reichs. Höchster Fard⸗ gz. Seditaktien-27 ½,. —
Laurahütte —,—
bank 157,10,
g, 20 Januar.
Sächsische Rente 97 80, 3 ½ % do. Anleihe und Solaröl⸗Fabrik 106,25, Mansfelder Kuxe 835, Kreditanstalt⸗Aktien 212,90, Kredit⸗ und Sparbank zu Leip Leipziger Bankaktien 177,50, Sächsische Bankaktien 124,00, Sächsische Boden⸗Kreditanstalt 119,00, Leipziger Baumwollspinnerei⸗Aktien 170,00, Leipziger Kammgarn⸗ spinnerei⸗Aktien —,—, Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co. 197,00, Wernhausener Kammgarnspinnerei brauerei 240,00, Zuckerraffinerie Halle⸗Aktien 111,00, Gr. Straßenbahn 205,00, Leipziger Elektr sche Straßenb Thüringische Gasgesellschafts⸗Aktien 201,00, Deutsche Spitzenfabrit 224,00, Leipziger Elektrizitätswerke 136,00.
Kammzug⸗Terminhandel.
(W. T. B.) 101,85, Zei
Leipziger Hypot Altenburger Aktien⸗ ahn 158,75,
La Plata. Grundmuster B.
pr. Januar 3,07 ½ ℳ, pr. Februar 3,07 ½ ℳ, pr. März 3,07 ½ . pr. April 3,10 ℳ, pr. Mai 3,12 ½ ℳ, pr. Juni 3,12 ½ ℳ, pr. Juli 3,12 ¼ ℳ, pr. August 3,12 ½ ℳ, pr. September 3,12 ½ ℳ, pr. Oktober 3,15 ℳ, pr. November 3,15 ℳ, pr. Dezember 3,17 ½ 70 000. Kaum behauptet.
Bremen, 20. Januar. (W. T. Raffiniertes Petroleum.
22 ½ ₰, Armour shield 22 ½ ₰, Cudahy 23 ¾ ℳ, Choice Grocery 23 ¾ ₰, Wbite label 23 ¾ ₰. Speck. Ruhig.
22 Kaffee ruhig Upland middl. loko 38 ₰. Taback. Effekten⸗Makler⸗Vereins. deutsche Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei⸗Aktien 167 ½ Br., 5 sorddeutsche Llovd⸗Aktien 112 ¼ Gd., Bremer Wollkämmerei
. . (W. T. B.) (Schlußkurse.) Kommerzb. 132,10, Bras. Bk. f. D. 167,25, Lübeck⸗Büch. 150,00, A.⸗C. Guano W. 76,70, Privatdiskont 3 ½, Hamb. Packetf. Nordd. Lloyd 112,75, Trust Dynam. 190,25, 30 % H Vereinsbank 154,25, briefe der finländischen Vereinsbank 96,75, Hamburger Wechsler⸗ bank 134 50. Gold in Barren pr Kilogr. 2788 Br., 2784 Gd. Silber in Barren pr. Kilogr. 87,75 Br., 87,25 Gd. Wechselnotierungen: London lang 3 Monat 20,26 Br., 20,35 ½ Gd., 20,40 bez.,
ℳ Umsatz
(W B.) Börsen⸗Schlußbericht. (Offizielle Notierung der Bremer Petreleum⸗ Schmalz.
Short clear middl. —Baumwolle. Umsatzlos.
5 % Nord⸗
Hamburg, 20. Januar.
Staatsanl. 97,20,
20,24 ½ bez., London kurz London Sicht 20,40 ½ Br., Amßterdam 3 Monat bez., Wien Sicht 168,00 Br., 167,60 Gd.,
212,55 Gd., 213,00 4,18 bez., do. 60 Tage
20,38 ½¼ Br., 167,05 Gd., St. Petersburg
bez., New⸗York Sicht 4,19 Br., 4,16 Gd., Sicht 4,16 Br., 4,13 Gd., 4,15 bez.
213,15 Br.,
18. u 1.““ 2—-
Berlin, Donnexrstag, den 21. Januar
.2,,n——— 2.——
ꝛ— —
Handel und Gewerbe.
—.——.-—’
(Schluß ans der Zweiten Beiläze) — Glasgow, 20. Januar. (W. T. B.) Roheisen. numbers warrants 48 sh. 6 d. Stetig. — (Schluß.) Mixed numbers ants 48 sh. 2 ½ d. Warrants Middlesborough III 41 sb. 3 d. Paris, 20. Januar. (W. T. B.) Die beutige Börse ver⸗ kehrte in sehr günstiger Stimmung: Türkenwerthe steigend. besser, Ottomanbank höher. Rio Tinto weiter sehr fest. (Schluß⸗Kurse.) 3 % amort. Rente 100,82 ½, 3 % Rente 102,62 ½, Italienische 5 % Rente 91,30, 4 % Russen 89 102,40, 4 % Russen 1891 93,55, 4 % unifizierte Egypt. 106,00, 3 % spanische äußere An⸗ leide 62 ¼, B. ottomane 563,00, B. d. Paris 843,00, Debeers Crédit foncier 709,00, Huanchaca⸗A. 72,00, Meridional⸗A. Rio Tinto⸗A. 682,00, Suezkanal. A. 3150, Créd. Lyonn. Banque de France 3650, Tab. Ottom. 340,00, Wchs. a. 22 ½, London Wch. k. 25,19 ½, Cheg. a. London 25,21 ½, Wch. Amst
4-17
f. 206,50, do. Wien k. 208,50, do. Madrid k. 399,00, Wch. a. Italien „Pertugiesen 24,81, Portug. Taback⸗Obl. —,—, 66,60, Privatdiskont —,—, 3 ½ % Russ. A. 100,05, 3 % do. (neue) 93,35,
4 % Serben 68,40.
— Getreidemarkt. (Schluß.) Weizen ruhig, pr. Januar
22,95, pr. Februar 23,15, pr. März⸗Juni 23,85,
22—
—————
fertigzustellen. Die Zentralbauverwaltung der Bahn wird ibren Sitz
Vͤ
Mailand, 20. Januar. (W. T. B.) Italienische 5 % Rente 95,60, Mittelmeerbahn 505, Méridionaux 669,00, Wechsel auf Paris 104,95, Wechsel auf Berlin 129,85, Banca d'Italia 725.
Florenz. 20. Januar. (W. T. B.) Auf der italienischen Meridional⸗Eisenbahn betrug in der 1. Dekade vom 1. bie 10. Jannar 1897 auf dem Hauptneß die Einnahme 2 135 800 (+ 40 979) Lire. Im Ergänzungsneß betrug die Einnahme seit 1. Januar 1897 168 546 (+ 7636) Lire.
Amsterdam, 20. Januar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) 94er Russen (6. Em.) 100 ½, 4 % Russen v. 1894 65 ½, 3 % holl. Anl. 99 ⅛, 5 % Transv.⸗Obl. 91 er —, 6 % Transvaal 231 ½, Mart⸗ noten 59,25, Russ. Zollkupons 191 ⅜.
— Getreidemarkt Weizen auf Termine unverändert, pr. März
do. pr. Mai 199, Roggen loko träge, do. auf Termine wenig
ndert, do. pr. März 109, do. pr. Mai 110, do. pr. Juli 108.
Weizen eröffnete stetig, schwächte sich dann auf allgemeine
Flaubeit erwas ab, erbolte sich jedoch sräter auf Deungen und-gute —
Platznachfrage im Südwesten. — Mais allgemein fest während des ganzen Börsenverlaufs auf bedeutende Käufe sowie auf Deckungen und ungünstiges Wetter im Westen.
(Schluß⸗Kurse.) Geld für Regierungsbonds, Prozentsatz 1 ½, do. für andere Sicherbeiten do. 2, Wechsel auf London (60 Tage) 4,85, Cable Transfers 4,88, Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,19 ⅞, do. auf Berlin (60 Tage) 95. Atchisfon Topeka & Santa Fé Aktien 14 ⅜. Canadian Pacific Aktien 54 ¾, Zentral Pacific Aktien 13, Chicago Milwaukee & St. Paul Akrtien 76 ¾, Denver & Rio Grande Preferred 43 ½, Illinois⸗Zentral Aktien 94 ¼, Lake Shore Sbares 153, Louis⸗ ville & Nashville Aktien 51 ¾, New⸗York Lake Erie Shares 15, New⸗York Zentralbahn 94 ½. Nortbern Pacific Preferred (neue Fmiss.) 33 ¾, Norfolk and Western Preserred 17, Pbhiladelpbia and Reading 5 % I. Inc. Bds. 47 ⅛, Union Pacific Aktien 6 ⅞, 4 % Ver⸗ einigte Staaten Bonds pr. 1925 122, Silber, Commercial Bars 64 ¼. Tendenz für Geld: Leicht.
24,05. Roggen behauptet, yr Januar 15,10, pr. Mai⸗August 14,80. Mehl ruhig, pr. Januar 48,50, pr. Februar 48,55, pr. März⸗Juni 49,10, pr. Mai⸗August 49,60. Rüböl ruhig, pr.
verän 4 % 94er Rufs. Rüböl loko 29 ½, do. pr. Mai 29, do. pr. Herbst — Java⸗Kaffee good ordinary 51. — Bancazinn 36 ⅛. Antwerpen, 20. Januar. . (Schlußbericht.) Raffiniertes Tyvpe weiß loko 18 ¼ bez. u. Br., pr.
Waarenbericht. Baumwolle⸗Preis in New⸗York 7518, do. do. in New⸗Orleans 615/16, Petroleum Stand. white in New⸗Pork
(W. T. B.) Petroleum. 6,10, do. do. in Philadelphia 6,05, do. Refined (in Cases) 6,80,
do. Pipe line Certific. per Februar 88, Schmalz Western steam 4,25,
pr. Mai⸗August/ Janvar 18 ¼ Br., pr. Februar 18 ½ Br., pr. März — Br. Ruhig. do. Rohe & Brothers 4,55, Mais per Januar 28 ⅜, do. per Mai 30 ½,
Januar 57 ¾, der Türkischen Tabackregie⸗Gesellschaftin Konstantinopel
pr. Februar 57 ¾, pr. März⸗April 58 ¼, pr. Mai⸗August 59 ¼. Spiritus betrugen im Monat Derember
ruhig, pr. Januar 32 ¼, pr. Februar 32 ½, pr. 3255.11 pr. Mai⸗August 34.
— Rohzucker (Schluß) ruhig, 88 % loko 24 ½. sest, Nr. 3, 100 kg pr. Januar 26 ¾, pr. Februar 26 ⅛, pr. März⸗ 1896: Brutto⸗Einnahmen der Petroleum 1 351 164 Fr, Netto⸗Ergebnisse der Zölle, Obrt⸗ eine Reaktion berbei, welche jedoch durch ein abermaliges Anziehen der Preise auf gute Platznachfrage weichen mußte. — Mais auf un⸗ günstiges Wetter allgemein fest während des ganzen Börsenverlaufs.
Weizen pr. Januar 77 ¾, pr. Mai 80 ¼. Mais pr Januar
Juni 27 ⅞, pr. Mai⸗August 27 ⅞.
St. Petersburg, 20. Januar. (W. T. B.) Wechsel auf London st el; senbahnen 93,65, do. Amsterdam —,—, do. Berlin 45,85, do. Paris 37,22 ½, mahmen im Dezember 2 044 398 Fr., dazu vom Januar bis No⸗
4 % Staatsrente von 1894 99 ⅜, 4 % Gold⸗Anl. von 1894 6. Ser.
März⸗April 33,
— Schmalz pr. Januar 51 ¼. Margarine —.
15 600 000 Piaster in der gleichen Periode des Vorjahres.
Belgrad, 21. Januar. (W. T. B.) Ausweis der Autonomen Weißer Zuceer Serbischen Monopolverwaltung für den Monat Dezember tempelmarken, Eisenbahnen 693 234 Fr., also Gesammt⸗
22 710 427 Fr., macht zusammen 24 754 825 Fr. — Ver⸗
. — t . 1“ do. per Juli 31 ¼, Rother Winterweizen 97 ⅛, Weizen per Januar Konstantinopel, 20. Januar. (W. T. B.) Die Einnahmen 89 ¼, do. per März 90 ¼, do. per Mai 86 ⅛, do. per Juli 83 ¾, Ge⸗ treidefracht nach Liverpool 2 ⁄⅛, Kaffee fair Rio Nr. 7 10, do. Rio
1896 15 000 000 Piaster gegen Nr. 7 per Februar 9,45, do. do. per April 9,55, Mehl, 2
Wbeat clears 3,60, Zucker 213⁄16, Zinn 13,45, Kupfer 11,95. — Na⸗ börse: Weizen ½ c. höher. 8 Chicago, 20. Januar. (W. T. B.) Weizen war anfangs
Monopole auf Taback, Salz, fest auf Kabelberichte und Exportkäufe, dann führten Realisierungen
155 ½, 4½ % Gold⸗Anl. von 1594 —, 3 % kons. Eisenb.⸗Obl. v. 1880 wendung der Einnahmen: Für den „Dienst der Staats⸗ 22 ½. Schmalz pr Januar 3,95, do. pr. Februar —. Speck short —, 4½ % Bodenkr.⸗Pfandbr. 157, St. Petersb. Diskontobank 727, schuld 16 751 926 Fr., für Materialienankäufe, Betriebsspesen ꝛc. clear 4 12 ½. Pork pr. Januar 7,85. uss.
do. intern. Bank I. Em. 633 ½6., R.
Warsch. Kommerzbank 490, Ges. f. elektr. Beleuchtung 580.
Bank f. auswärt. Handel 455, 6 140 115 Fr., dem Reservefonds wurden überwiesen 750 000 Fr.,
Ueberschuß 1 112 784 Fr.
St. Petersburg, 20. Januar. (W. T. B.) Zum Ober⸗ New⸗York, 20. Januar.
Ingenieur der Chinesischen Ostbahn wurde Jugowitsch ernannt, welcher sich vertragsmäßig verpflichtete, die Bahn binnen 5 Jahren ruhig. Der Umsatz in Aktien betrug 15 Stück.
London 813/18.
Rio de Janeiro, 20. Januar. (W. T. B.) Wechsel auf
(W. T. B.) Die Börse eröffnete Buenos Aires, 20. Januar. (W. T. B.) Goldagis 187,10 mit durchweg günstigem Geschäft und schloß nach tbeilweiser Erholung
1. Untersuchungs⸗Sachen. 8 2. Aufgebote, Zustellungen u. der 1 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Persicherung. „Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Oeffentlicher Anz
8
eiger.
DO S9go 9
.Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. “ Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. Bank⸗Ausweise.
Verschiedene Bekanntmachungen.
Weizen loko ruhig, holsteinischer loko loko 127— 135,
Hafer ruhig, Gerste ruhig. Rüböl still, loko 57 ½ Br. Spiritus (unverzollt) fest, Januar⸗Februar April⸗Mat Umsatz 2000 Sack.
Getreidemarkt. mecklenburger
Februar⸗März pr. Mai⸗Juni 19 ½ Br. Petroleum geschäftslos, (Nachmittagsbericht.)
Zuckermarkt.
Standard white I
Good average Santos pr. September pr t. (Schlußbericht.) Rüben⸗Roh⸗ Produkt Basis 88 % Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg pr. Januar 9,22 ½, pr. 9,27 ⅛½, pr. April 9,32 ½, pr. Mai 9,42 ½, pr. August 9,67 ½. Stetig. (Schluß ⸗Kurse.) Oesterrt. 4 % Papierrente 101,75, Oesterr. Silberrente 102,10, Oesterr. Goldrente 123,25, Oesterr. K onenrente 101,00, Ungar. Goldrente Oesterr. 60r. Loose 146,00, Länderbank 250,00, Oesterr. Kredit 374,25, Unionbank 297,50, Ungar. Kreditb. 2 Nordbahn 274.00, Buschtiehrader 550,50, Elbethbalbahn 276,00, Ferd. Nordb. 3475, Oest. Staatsbahn 362,25, Lemb. Czern. 293,50, Lombarden 91,00, Nord⸗ westbahn 271,25, Pardubitzer 216 00, Alp.⸗Montan 88,30, Amsterdam Londoner Wechsel Wechsel 47,55, Napoleons 9,52, Marknoten 58,80, Russ. Banknoten
Weizen pr. Frühjahr 8,65 Gd., — Mais pr. Mai⸗Juni
— Kaffee.
Dezember 53 ¾. —
Wien, 20. Januar. (W. T. B.)
122,15, do. Kron.⸗A. 99,67 ½,
Bankverein
99,15, Deutsche Plätze 58.80, 119,90, Pariser 1,27 ¼, Brüxer 269. Getreidemarkt. Br. Roggen pr. Frühjahr 7,20 Gd., 7,22 Br. Hafer pr. Frühjahr 6,44 Gd., 6,46 Br. (W. T. B.) Behauptet. Oesterr. Kredit⸗Aktien 374,50, Lombarden 91,25, Elbethalbahn 276 00, Oesterreichische Papierrente 101,75, 4 % Ungar. Goldrente 122,25, Oesterr Kronen⸗Anleihe —,—, Ungar. Kronen⸗Anleihe 99.60, Marknoten 58,77 ½, Bankverein 259,75, Länderbank 250,00, Buschtierader Litt. B.⸗-Aktien 551,00, Türkische Loose 53,75, Brürer —,—. Brutto⸗Einnahmen in der 52. Woche 385 004 Fr., Abnahme gegen das Vorjahr 39 925 Fr. des Betriebsjahres (vom 1. Januar bis 31. Dezember 1896) betr⸗ Brutto⸗Einnahmen 12 411 743 Fr., 688 038 Fr.
4,25 Gd., 4,27 Br. — 21. Januar. Aktien 413,00.
Ungarische Kredit⸗ Franzosen 36
der Orientbahnen 23. Dezember bis 31. Dezember Seit Beginn
Zunahme gegen das
3.) Produktenmarkt. Gd., 8,29 Br., pr. Mai⸗Juni d., 6,78 Br.
11,35 Gd.,
20. Januar. b Weizen loko befestigt, pr. Frühjahr 8,2. Roggen per Hafer pr. Frühjahr 6,03 Gd., 6,04 Br. 3,91 Br. Kohlraps pr. Auzust⸗September
London, 20. Januar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Englische 2 ¾ % Kons. 112 ⅛, Preuß. 4 % Kons. —, Ital 5 % Rente 90 ½, 4 % 89er Russ. 2. S. 103, Konvert. Türk, 21 ⅜⅞, 4 % Spanier 62 ⅛, 3 ½⅛ 9% Egypt. 101 ¼, 4 % unif do. 105, 4 ½ % Trib.⸗Anl. 96, 6 % kons. Mex. 92 ½, Neue 93er Mex. 93 ¾, Rio Tinto 27, 3 ½ % Rupees 62 H, 5 % fund. Arg. A. 82 ¼, 6 % Arg. Goldanl. 82 ¼, 4 ½ % uß. do. 55, 3 % Reichs⸗Anl. 98, Brafil. 89 er Anl. 70 ½, Platzdiskont 2 ½, Silber 2911/16, 5 % Chinesen 100 ¼,
(Schluß.) Markt träge bei schwachen Tendenz stetiger bei
Ottomanbank 12 ¾, Beeis neue
Anatolier 87 ½. — Getreidemarkt. 3 remder Weizen ½ — ½¼ sh. niedriger. ollauktion. Preise unverändert, lebhafter Betheiligung des Auslandes. An der Küste 1 Weizenladung angeboten. — 96 % Javazucker 11 ¼ ruhig, Rüben⸗R 9 ¼ ruhig. — Chile⸗Kupfer 50 ⅛, pr. 3 Monat 51 ⅛. Liverpool, Umsatz: 10 000
ohzucker loke
20. Januar. aumwolle.
B., davon für Spekulation und Exvort Fester. Amerikaner und Indier 22, Brasilianer 116 amerikan Lieferungen: Kaum stetig. Januar. Februar preis, Februar⸗März 359 ⁄144 do., — 3³9⁄614 — 36 %34, do., Mai⸗Juni 36 %4 Werth, Juni⸗J do., Juli⸗August 3 ⁄124 do., käuferpreis, September⸗Oktober 35 14 d. do.
(Schluß in der Dritten Beilage.)
3 ° & Verkäufer⸗
uli 30⁷ 84 — 381/84 August⸗September 389, Be
März⸗April 3³9¾
1) Untersuchungs⸗Sachen.
[61341] Oeffentliche Ladung.
1) Der Kommis Kurt Georg Theodor Büttner zus Görlitz, geboren daselbst am 28. August 1872, uletzt in Amerika aufhältlich,
2) Huso. Max Wilhelm Knauer aus Görlitz, geboren daselbst am 13. Oktober 1875, zuletzt in Amerika aufhältlich,
3) Max Louis Karl Jahnel, geboren am 31. Ja⸗ mar 1873 zu Ohlau, letzter Aufenthalt unbekannt,
werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Ab⸗ sicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen oder nach erreichtem militärpflichtigen Alter sich außerhalb des Bundes⸗ gebietes aufgehalten zu haben, — Vergehen gegen 8 140 Abs. 1 Nr. 1 Str⸗G.⸗B. Dieselben werden auf den 24. April 1897, Vormittags 9 Uhr, vor die Strafkammer des Königlichen Landgerichts zu Görlitz, Postplatz 18, Zimmer 34, zur Haupt⸗ verhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Aus. bleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strafprozeßordnung von den Königlichen Zivil⸗ vorsitzenden der Ersatzkommissionen der Aushebungs⸗ beirke Stadtkreis Gorlitz und Kreis Ohlau über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausge⸗ stellten Erklärungen verurtheilt werden. 1I M. 95/96.
Görlitz, den 31. Dezember 1896. 88
Königliche Staatsanwaltschaft. Beschluß.
Strafsache gegen den Pfarrer Alois
von Jungingen, wegen Verbrechens gegen § 173 und wegen Vergehens gegen § 182 des St.⸗G.⸗B., wird, nachdem der Tod des Beschuldigten nachgewiesen ist, die Vermögens⸗ beschlaggahme — verhängt durch Beschluß vom 28. Dezember 1896 — aufgehoben.
Hechingen, den 17. Januar 1897.
Königliches Landgericht. II. Strafkammer.
ebote, Zustellu und dergl.
164893) Zwangsversteigerung.
Im Wege der Sehsee nas soll das im Frundbuche von den Umgebungen Band 184 Nr. 7737 auf den Namen des Bauunternehmers Hermann Baath zu Berlin eingetragene, zu Berlin, Greifs⸗ walder⸗Straße Nr. 3, belegene Grundstück am 17. März 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13,
dgeschoß, Flügel C., Zimmer 40, versteigert werden. 8 Grundstück hat eine Fläche von 7 à 65 qm und
weder zur Grundsteuer noch zur Gebäudesteuer
veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der
Herichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung kes zuschlags wird am 17. März 1897, Mittags 862 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Atten 8 143. 96 liegen in der Gerichtsschreiberei, zmmer 41, zur Einsicht aus. Berlin, den 9. Januar 1897. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 86.
gsversteigerung. edm Wege der Zwangsvollstreckung soll das im auf doöuche von den Umgebungen Band 185 Nr. 7767 die, n Namen des Maurerpoliers Wilhelm Schwanz eingetragene, hierselbst in der Graunstraße, nach
dem Kataster Nr. 7, belegene Grundstück am 177. März 1897, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Flügel C., Zimmer 36, vpersteigert werden. Das Grundstück ist mit 6,09 ℳ Reinertrag und einer Fläche von 8,66 a zur Grundsteuer, mit 11 300 ℳ Nutzungswerth zur Gebäudesteuer vom 1. April 1897 ab veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 17. März 1897, Nachmittags 12 ½ Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 85 K. 1. 97 liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer 41, zur Einsicht aus. Berlin, den 11. Januar 1897. Königliches Amtsgericht I.
[64892]
Auf Antrag des im Konkurse des Bauunternehmers Christian Hense hierselbst bestellten Konkursverwalters Richard Rabel hieselbst, ist zur Zwangsversteigerung nachstehenden Grundstücks des Gemeinschuldners, als: 3,33 a = 16 Ruthen am Rohdeberge von Nr. 23 a., d., e., f., C der Vermessungsbescheinigung, mit dem darauf erbauten Wohnhause No. ass. 642, einge- tragen im Grundbuche von Blankenburg Band 1 9 Seite 1589, Termin auf den 17. März 1897, Vormittags 10 Uhr, vor Herzoglichem Amts⸗ gerichte hierselbst angesetzt. Die hypothekarischen Gläubiger haben die Hypothekenbriefe im Termine zu überreichen. Die Versteigerungs⸗Bedingungen, laut welcher jeder Bieter auf Verlangen eines Be⸗ theiligten Sicherheit bis zu 10 % seines Gebots durch Baarzahlung, Niederlegung kursfährger Werthpapiere oder geeignete Buürgen zu leisten hat, sowie der Grundbuchauszug können innerhalb der letzten zwei Wochen vor dem Versteigerungstermin auf der Ge⸗
richtsschre berei eingesehen, auch die Grundstücke selbst
besichtigt werden. Blankenburg, den 11. Januar 1897. Herzogliches Amtsgericht. H. Sommer. [64894]
In Sachen des Invaliden Wilhelm Lieberum hieselbst, Klägers, wider die Ehefrau des Bäcker⸗ meisters Wilhelm Strohmeyer, Auguste, geb. Tost⸗ mann, hiefelbst, Beklagte, wegen Hypothekkapitals, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlag⸗ nahme des der Beklagten gehörigen, Wilhelmuhor⸗ feldmark Blatt I Nr. 67 h. an der Frankfurterstraße hieselbst belegenen Grundstücks zu 5 a 70 qm nebst Wohnhause No. ass. 5914 zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschlaß vom 5. cr. verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am 6. cr. erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 4. Mai 1897, Morgens 10 ½ Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Braunschweig, Auguststraße 6, Zimmer Nr. 41, an⸗ gesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypo⸗ thekenbriefe zu überreichen haben. u“ Braunschweig, den 11. Januar 1897. Herrzogliches Amtsgericht. VIII.
Rhamm.
[64891] Oeffentliche Ladung.
In dem Verfahren betreffend die Vertheilung der Pensionsabzüge des Majors a. D. v. Egloff für das Jahr 1896 ist zur Erklärung über den gerichtlich angefertigten Vertheilungs⸗Plan, sowie zur Aus⸗ führung der Vertheilung ein Termin auf den 11. März d. J., Vormittags 10 Uhr, vor dem Köntglichen Amtsgericht, Zimmer Nr. 29, an⸗
Gläubiger
in Pommern, 2) der Kaufmann Louis Hirschfeld, zuletzt in Pasewalk,
in Stettin,
Thorn,
5) der Kaufmann Emil Rovenhagen, zuletzt in - Danzig,
6) der Schneidermeister und Effektenhändler Rentier G. Koeppe, zuletzt in Berlin,
—
Stralsund, ralsund,
e, zuietzt in Berlin,
Hildesheim,
bezw. deren Erben oder Rechtsnachfolger durch öffentliche Zustellung bierdurch geladen. Der beilungsplan liegt vom 25. Januar d. J. ab n der Gerichtsschreiberei zur Einsicht der Be⸗ beiligten aus.
Wehlaun, den 15. Januar 1897.
Intrup,
Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts [64900] Aufgebot. 8 Der Ziegeleibesitzer H. Heßschold in Drosa bei Cöthen, vertreten durch den Rechtsanwalt Ullmann in Magdeburg, hat das Aufgebot folgender, angeblich abbanden gekommener Pfandbriefe der Norddeutschen Grund⸗Credit⸗Bank in Berlin Ser. I Litt. D. Nr. 3797 über 300 ℳ und Ser. II Litt. C. Nr. 7682, 7683, 7684, 8295, je über 600 ℳ, be⸗
„ 1
r† 4
santragt. Der Inhaber der Urkunden wird auf⸗
11“
gefordert, spätestens in dem auf den 23. Oktober 1897, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B, part., Zimmer Nr. 27, anberaumten Auf⸗ gebotstermin seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ kunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Berlin, den 15. Januar 1897.
Das Königliche Amtsgericht I. Abtheilung 81. [50500] Aufgebot.
Das Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Königsberg I Nr. 24 069 über 59 ℳ 19 ₰, aus⸗ gefertigt auf Grenadier Buttkus, ist angeblich ver⸗ loren und soll auf Antrag des letzteren zum Zwecke der neuen Ausfertigung amortisiert werden. Es wird daher der Inhaber des Buches aufgefordert, spä⸗ testens im Aufgebotstermin am 26. Inni 1897, Bm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Amtsgericht, Zimmer 62, sein Recht anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des⸗ selben erfolgen wird.
Königsberg, den 16. November 1896. Königliches Amtsgericht.
[65068] Oeffentliche Ladung.
Im Kataster von Neuenahr stehen als Eigen⸗ thümer bezw. Miteigenthümer von:
a. Flur 15 Nr. 1024/545 im Sommer, Wein⸗ garten 2,28 a, Johann Lützig in Hemmessem,
b. Flur 7 Nr. 207 in Beul, Acker 1,69 a, Heinrich
beraumt. Zu demselben werden auf Anordnung
Witsch Erben in Wadenheim,
des Königlichen Amtsgerichts die nicht ermittelten
1) der Pferdehändler Stein, zuletzt. in Stargard
3) der Kaufmann Louis v. Bottenstern, zuletzt
4) der Kaufmann S. Simonsohn, zuletzt in
7) der Kommerzien⸗Rath Otto Holm, zuletzt in 8) der Partilulier Julius Pientka, zuletzt in Brunnenmeisterwitiwe Meta Gransee,
10) der Kaufmann W. Marohn, zuletzt in Berlin, 11) der Banquier Emil Meyer, zuletzt in
——
c. Flur 17 Nr. 380 in Heulesberg, Acker 0,77 a Wwe. Gottfried Ulrich in Wadenheim,
d. Flur 3 Nr. 240 auf der Wolfskaul, Holzun 31,33 a, Wwe. Schmickler, Heimersheimn,
e. Flur 4 Nr. 217/125 im Pachtbusch, Holzung 30,10 a, Katharina Ulrich Erben zu Wadenheim,
f. Flur 9 Nr. 332 im Unterdorf, Weide 3,49 a, und
Flur 10 Nr. 464/96 am gemeinen Weg, Wies 3,05 a. Mathias Heinrich Gartzen Erben, 8 88 Flur 1 Nr. 271d. im Forstberg, Weingarten
,01 a,
i. Flur 9 Nr. 500 in der Rothheck, Acker 4,92 a, Flur 10 Nr. 308 in der Held, Acker 4,71 a, Jakob Giffels Erben, Hemmessem,
I. Flur 16 Nr. 1117 auf der Schiffel, Acker 15,65 a. Johann Josef Geub, Wadenheim,
m. Flur 9 Nr. 85 im Oberdorf, Weide 3,22 a, Erben Heinrich Menzen jr.,
n. Flur 4 Nr. 137/135 b. am Lämmerbrunnen, Holzung 14 57 a, Theresia Steinborn, Hemmessem,
0. Flur 9 Nr. 74a. tm Oberdorf, Hofraum 0,25 a,
p. Flur 9 Nr. 1423/80 im Oberdorf, Hofraum 0,33 a. Gertrud Kelter Erben, Beul,
q. Flur 13 Nr. 1109/406 und 1110/407 unter der Wingertsgasse, Hofraum 2,23 a und 0,85 a, Georg und Cäcilia Iven Erben,
r. Flur 6 Nr. 338a. am Kramerichsweg, Holzung 0,35 a, Josef Iven und Geschwister
eingetragen.
Die vorgenannten Artikelinhaber bezw. deren Erben
werden, soweit sie ihre Ansprüche auf die vor⸗
bezeichneten Parzellen nicht schon erhoben haben, hiermit auf Freitag, den 5. März 1897, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor das Königliche Amtsgericht Abth. IV zu Abrweiler vor dem Oberthor Zimmer Nr. 1 vorgeladen. Ahrweiler, den 16. Januar 1897. Königliches Amtsgericht. IV.
[65019] Aufgebot.
Auf Antrag der politischen Gemeinde Oberdresseln⸗ dorf werden alle unbekannten Eigenthumsprätendenten aufgefordert, spätestens im beeeee am 9. März 1897, Vormittags 10 Uyhr, ihre Rechte und Ansprüche auf folgende, in der Steuer⸗ gemeinde Oberdresselndorf gelegenen Grundstücke:
Flur I Nr. 608, groß 51 qm, Acker,
Flur I Nr. 895, groß 47 qm, Wiese,
Flur I Nr. 1478, groß 10 a 21 qm, Holzung Flur 1 Nr. 610, groß 1 a 15 qm, Acker, Flur II Nr. 96, groß 22 a 57 qm, Weide, Flur III Nr. 205, groß 7 a 06 qm, Weide, Flur IV Nr. 269, groß 7 a 43 qm, Weide, Flur IV Nr. 284/2, groß 4 a 54 qm, Weide, Flur IV Nr. 288, groß 6 a 75 qm, Weide, Flur IV Nr. 306, groß 12 a 51 qm, Acker,
anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen und Rechten auf dieselben bei Anlegung des Grund⸗ buchblattes werden ausgeschlossen werden.
Burbach, den 14. Januar 1897. Königliches Amtsgericht.
[64896] Aufgebot zwecks Todeserklärung.
Der am 2. Januar 1859 zu Krautsand geborene Schiffskapitän Jürgen Heinrich Heinsohn, zuletzt
wohnhaft in Altona, welcher mit dem unter seiner Führung am 19. September 1893 aus Geelong in Auftralien nach dem Kanal abgesegelten deutschen Vollschiff „Mercator“ aus Hamburg verschollen ist, wird auf Antrag seiner Ehefrau Marie Sophie Friederike Johanna Heinsohn, geb. Günther, in Rellingen hierdurch aufgefordert, sich bei dem unter⸗
zeichneren Amtsgericht spätestens in dem auf