Land⸗ und Forstwirthschaft. 8
Getreideernte der Republik Uruguay im Jahre 1896/97. Die gegenwärtige Weizenernte ist nur eine Mittelernte. Die Qualität des bisher auf den Markt gebrachten Weizens ist gering. An einzelnen Stellen des für den Weizenbau bedeutenden Depar⸗ tements San José soll die Ernte nicht viel mehr als die Aussaat betragen haben. Es wird angenommen, daß der Ernteertrag im Durchschnitt sich zur Aussaat wie 8 zu 1 verhält. In guten Jahren war das Verhältniß häufig 14 bis 16 zu 1. Der Gesammt⸗ ernteertrag wird nach zuverlässigen Mittheilungen auf ca. 180, bis 200 000 Tonnen geschätzt. Den Konsum des Landes kann man auf 100 000 t berechnen. Von dem Reste werden 16 bis 20 000 t für die künftige Aussaat erforderlich sein. Es werden hier⸗ nach für den Export ungefähr 60⸗ bis 80 000 t zur Verfügung bleiben. Die Maisernte erfolgt gewöhnlich im April. Soweit bis jetzt bekannt ist, haben die Heuschrecken die Maisernte fast total vernichtet. Man hofft, daß noch genug Vorräthe von Mais aus der vorjährigen sehr uten Ernte im Lande sind, um ungefähr den heimathlichen Bedarf ür 1897/98 zu decken.
Handel und Gewerbe.
Der Zentral⸗Ausschuß der Reichsbank war auf heute Vormittag 10 Uhr abermals zu einer Sitzung berufen worden. Nach dem Vortrage des Vorsitzenden, Präsidenten des Reichsbank⸗Direktoriums, Wirklichen Geheimen Raths Dr. Koch hat sich der Rückfluß des Geldes fortgesetzt und die Lage der Bank weiter erheblich gebessert. Das Metall hat sich um 30 Millionen vermehrt, der Notenumlauf um 25 Millionen, die Anlage um 14 Millionen abgenommen, das fremde Geld um 35 Millionen zugenommen. Die steuerfreie Noten⸗Reserve ist um 52 Millionen gewachsen. Die Noten sind mit fast 24 Millionen durch den Baarvorrath überdeckt, also noch um 216 000 ℳ mehr als im vorigen Jahre. Am offenen Markte ist das Geld schrittweise billiger geworden; der Privatdiskont in Berlin ist schon seit mehreren Tagen auf 2 ½ Proz. gefallen. Hiernach beabsichtigt die Reichsbank⸗ Verwaltung, den am 19. Januar d. J. auf 4 Proz. herab⸗ gesetzten Diskont weiter zu ermäßigen, indessen, da die poli⸗ tischen Befürchtungen noch nicht völlig geschwunden sind und einzelne fremde Geldmärkte eine leichte Versteifung erkennen lassen, der Vorsicht halber nur um ein halbes Prozent. Der Zentralausschuß pflichtete nach kurzer Debatte dieser Auf⸗ fassung einstimmig bei. Der Diskont ist demgemäß auf 3 ½ Proz., der Lombardzinsfuß auf 4 bezw. 4 ½ Proz. fest⸗ gesetzt worden.
Die Wochenübersicht der Reichsbank vom 22. Februar 1897 weist einen gesammten Kassenbestand nach von 972 342 000 (1896 997 167 000) ℳ, das ist der Vorwoche gegenüber mehr 26 872 000 (1896 Zunahme 9 148 000) ℳ; der Metallbestand von 937 781 000 (1896 964 993 000) ℳ allein hat um 29 915 000 (1896 um 12 776 000) ℳ zugenommen. Der Bestand an Wechseln von 509 331 000 (1896 515 287 000) ℳ zeigt eine Abnahme von 4 826 000 (1896 Zunahme 14 349 000) ℳ, und der Bestand an Lomhardforderungen von 91 777 000 (1896 75 263 000) ℳ ist um 7 975 000 (1896 Abnahme 2 966 000) ℳ zurückgegangen; auf diesen beiden Anlagekonten zusammen ist also ein Rückgang von 12 801 000 (1896 Zunahme 11 383 000) ℳ zu verzeichnen. Auf passiver Seite erscheint der Betrag der umlaufenden Noten mit 948 443 000 (1896 973 484 000) ℳ um 24 566 000 (1896 um 32 193 000) ℳ niedriger als in der Vorwoche, und die sonstigen täglich fälligen Verbindlichkeiten (Giroguthaben) von. 505 217 000 (1896 496 673 000) ℳ sind um 35 199 000 (1896 um 52 618 000) ℳ angewachsen. — Der Diskont der Reichsbank ist heute auf 3 ½ %, der Lombardzinsfuß für Darlehen gegen aus⸗ schließliche Verpfändungvon Schuldverschreibungen des Reichs oder eines deutschen Staats auf 4 %, gegen Verpfändung sonstiger Effekten und Waaren auf 4 ½ % herabgesetzt worden.
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr sind am 25. d. M. gestellt 13 703, nicht rechtzeitig gestellt keine Wagen.
Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlachtviehmarkt vom 24. Februar 1897. Auftrieb und Markt⸗ preise nach Schlachtgewicht mit Ausnahme der Schweine, welche noch Lebendgewicht gehandelt werden. Rinder. Auftrieb 341 Stück. (Durchschnittsoreis für 100 kg.) I. Qualität —,— ℳ, II. Qualitaän —,— ℳ, III. Qualität 82 — 88 ℳ, IV. Qualität 70 — 80 ℳ — Schweine. Auftrieb 8513 Stück. (Durchschnitts⸗ preis für 100 kg.) Mecklenburger 100 ℳ, Landschweine: a. gute 94 — 98 ℳ, b. geringere 88 — 92 ℳ, Galizier —,— ℳ, leichte Ungarn —,— ℳ bei 20 % Tara. Bakonver —,— ℳ bei — kg Tara pro Stück. — Kälber. Auftrieb 1847 Stück. (Durchschnitts⸗ preis für 1 kg.) I. Qualität 1,08 — 1,14 ℳ, II. Qualität 0,90— 1,00 ℳ, III. Quglität 0,70 — 0,84 ℳ — Schafe. Auftrieb 1248 Stück. (Durchschnittspreis für 1 kg.) I. Qualität —,— ℳ, II. Qualität —,— ℳ, III. Qualität —X,— ℳ
Liquidationskurse der Berliner Börse für Ende ebruar 1897. 3 % Deutsche Reichs⸗Anleihe 97,60, 3 % Preuß. onsols 97,60, Oesterreichische Kredit⸗Aktien 226,75, Lombarden 37,75, ranzosen 146,75, Berliner Handelsgesellschaft 162,50, Darmstädter
Bank⸗Aktien Mark⸗St. 156,50, Deutsche Bank⸗Aktien 196,50, Dis⸗ konto⸗Kommandit⸗Antheile 204,75, Dresdner Bank 156,00, National⸗ bank für Deutschland 143,00, Russische Bank für auswärtigen Handel 108,25, Aachen⸗Maastricht —,— Dortmund⸗Gronau 161,00, Lübeck⸗Büchener 161,00, Mainz⸗Ludwigshafener 118,50, Marienburg⸗Mlawka 87,00, Ostpreußische Südbahn 92,50, Busch⸗ tehrader 274,00, Canada Pacific 50,00, Gotthardbahn 166,00, Italienische Meridional 125,00, do. Mittelmeer 94,75, Jura⸗ Simplon (konv. Schwz. W.) 94,75, Oesterreichische Nordwest⸗ bahn 129,25, do. do. Elbethal 133,75, Prince Henri 95,00, Transvaal 221,25, Schweizer Zentralbahn 138,75, do. Nordost⸗ bahn 132,25, do. Union 93,25, Warschau⸗Wiener 265,00, Italienische 5 % Rente 90,00, Mexikaner 6 % Anleihe 96,75, do. v. 1890 96,75, Oest. 1860er Losse 148,25, Russische 4 % Konsols 102,75, do. 4 % 80 er Anleihe 102,50, do. 4 % Rente 66,25, Türken konv. 18,75, do. Loose 96,75, Ungarische 4 % Gold⸗Rente 103,80, do. Kronen⸗Rente 99,70, Russische 3 ½ % Goldanleihe 99,25, do. 3 % Gold⸗Anleihe 90,50, Chinesische 5 % do. 98,75, “ Packet⸗ ahrt⸗Akt. 125,00, Norddeutscher Lloyd 111,00, Trust Komp. 191,50, ussische Banknoten 216,25, Buenos Aires 28,00, Northern Pacific 37,00. Heutiger amtlicher Durchschnittskurs für deutsche Fonds und Eisenbahn⸗Aktien. Amtlicher Durchschnittskurs vom 26. d. M. für Oesterreichische Noten, Wechsel pr. Wien u. St. Petersburg.
Der Königliche Polizei⸗Präsident von Berlin erläßt folgende Bekanntmachung:
Gemäß §§ 120 a und ff. der Gewerbe⸗Ordnung sind die Ge⸗ werbeunternehmer verpflichtet, die Arbeitsräume, Betriebseinrichtungen, Maschinen und Geräthschaften so einzurichten und zu unterhalten, daß die Arbeiter gegen Gefahren für Leben und Gesundheit soweit geschützt sind, wie es die Natur des Betriebes gestattet. Insbesondere ist für genügen⸗ des Licht, ausreichenden Luftraum und Luftwechsel, Besei⸗ tigung des bei dem Betriebe entstehenden Staubes, der dabei entwickelten Dünste und Gase, sowie der dabei entstehenden
Abfälle Sorge zu tragen. Ferner sind diejenigen Vorrichtungen her⸗
zustellen, welche zum Schutze der Arbeiter gegen gefährliche Be⸗ rührungen mit Maschinen oder Maschinentheilen oder gegen andare in der Natur der Betriebsstätte oder des Betriebs liegende Gefahren, namentlich auch gegen die Gefahren, welche aus Fabrikbränden er⸗ wachsen können, erforderlich sind. In Anlagen, deren Betrieb es mit sich bringt, daß die Arbeiter sich umkleiden und nach der Arbeit sich reinigen, müssen ausreichende, nach Geschlechtern getrennte Ankleide⸗ und Waschräume vorhanden sein. Die Bedürfnißanstalten müssen so “ sei, daß sie für die Zahl der Arbeiter ausreichen, daß den Anforde⸗ rungen der Gesundheitspflege entsprochen wird und da ihre Benutzung ohne Verletzung von Sitte und Anstand erfolgen kann. — Diesen des Gesetzes ist in vielen, namentlich älteren gewerblichen
nlagen noch nicht hinreichend Rechnung getragen. Das Polizei⸗ Präsidium, welchem die Pflicht obliegt, auf die Durchführung der gesetzlichen Bestimmungen hinzuarbeiten und namentlich dafür zu sorgen, daß die oben angeführten Forderungen in neu zu errichtenden Anlagen berücksichtigt werden, bringt deshalb die bezüglichen Bestimmungen in Erinnerung. Da nachträgliche bauliche Aenderungen in schon im Betriebe befindlichen gewerblichen Anlagen in der Regel unliebsame Betriebsstörungen und einen größeren Kostenaufwand verursachen, so liegt es im Interesse der Gewerbeunternehmer, den gesetzlichen Forde⸗ rungen von vornherein Rechnung zu tragen. Diejenigen Gewerbe⸗ unternehmer, welche über das Maß dieser nicht genügend unterrichtet sind, F darauf hingewiesen, daß die zu⸗ ständigen Gewerbe⸗Aufsichtsbeamten bereitwillig eingehende Aus⸗ kunft geben. Zu diesem Zweck, sowie zur Auskunftertheilung über andere die Gewerbeaufsicht oder die Dampfkesselprüfung betreffende Angelegenheiten sind die Beamten der I Gewerbe⸗Inspektion in den Diensträumen Zimmer 138 des Königlichen Polizei⸗Präsidiums, der II. Gewerbe⸗Inspektion, Georgenkirchplatz 21, der III. Gewerbe⸗ Inspektion, Linkstraße 22, am Dienstag und Freitag jeder Woche von 12 ½ bis 1 ½ Uhr anwesend. B
— In der Sitzung des Aufsichtsrathes der Deutschen Grund⸗ schuld⸗Bank vom 25. Februar erstattete die Direktion Bericht über das Geschäftsjahr 1896. Auf Antrag der Direktion beschloß der Aufsichtsrath, die ordentliche Generalversammlung auf den 25. März einzuberufen und dieser die Vertheilung einer Dividende von 7. % vorzuschlagen; auch für 1895 betrug der an die Aktionäre vertheilte Gewinn 7 %. 6 1
— Der Aufsichtsrath der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) beschloß in seiner gestrigen Sitzung, der General⸗ versammlung die Vertheilung einer Dividende von 8 % für das ab⸗ gelaufene Geschäftsjahr vorzuschlagen; für 1895 wurden 8 ½¼ % Gewinn vertheilt. Die Bank erzielte einen Reingewinn von 7 372 680 ℳ egenüber 7 625 892 ℳ im Jahre 1895. Das Gewinn⸗ und Verlust⸗Konto für 1896 ergiebt folgende Ziffern — die korrespon⸗ dierenden Ziffern des Vorjahres sind in Klammern beigefügt —: 1) Gewinn aus Effekten über die Buchzinsen hinaus 501 956 (1 211 401) ℳ, 2) Gewinn aus industriellen Unter⸗ nehmungen über die Buchzinsen hinaus 46 083 (48 576) ℳ, 3) Ge⸗ winn aus Finanzoperationen über die Buchzinsen hinaus 2 488 683 (1 900 335) ℳ, 4) Vereinnahmte Zinsen 5 954 570 (5 645 405) ℳ, 5) Provisionen 1 244 521 (1 280 368) ℳ, 6) Kommanditen über 4 % Zinsen 290 214 (472 189) ℳ, 7) Valuten 113 217 (146 218) ℳ, 8) Geschäftsunkosten inkl. Steuern, gezahlte Provisionen und Grati⸗ fikationen an die Beamten 1 440 831 (1 315 457) ℳ, 9) Verausgabte Zinsen 1 751 029 (1 699 963) ℳ, 10) Abschreibung auf Immobilien 100 000 (100 000) ℳ, 11) Gewinnvortrag auf 1897 27 568 (33 505) ℳ Die Bilanz wird folgende Ziffern ergeben: I. Passiva. Aktien⸗ Kapital 80 000 000 (80 000 000) ℳ, Reserven inkl. Spezialreserve für Kommanditen und für diverse Risiken 17 538 399 (17 538 399) ℳ, Delkredere⸗Konto I und II 765 935 (823 355) ℳ, Tratten 35 940 978 (41 125 298) ℳ, Avale 4 253 616 (3 939 781) ℳ, Konto⸗Korrent⸗ Kreditoren a. täglich Verbindlichkeiten 38 753 337 (35 176 213) ℳ, b. Verbindlichkeiten mit längeren Terminen 21 685 307 (21 763 519) ℳ, zusammen 60 438 644 (56 939 733) ℳ, noch nicht ablösbare Hypothek auf dem Berliner Bankgrund⸗ stück 435 000 (435 000) ℳ II. Aktiva: Disponible Fonds 71 982 418 (73 106 699) ℳ, nämlich Wechsel 23 387 913 (19 514 777) ℳ, Kasse inkl. Kupons 12 666 834 (13 146 441) ℳ; Nostri⸗Guthaben 5 421 814 (8 998 925) ℳ, Reports und Lombards 30 505 856 (31 446 554) ℳ, Börsengängige Effekten 11 974 914 (12 980 282) ℳ, Debitoren insgesammt 81 752.542 (83 671 254) ℳ Hiervon: bedeckte Kredite inkl. Guthaben aus Konsortialgeschäften 69 522 916 (73 950 252) ℳ, theilw. bedeckte Kredite 4 401 765 (4 400 925) ℳ, hiervon nicht bedeckt 1 296 000 (1 085 000) ℳ, unbedeckte Kredite 7 827 859 (5 320 076) ℳ, Ak⸗ienbetheiligungen bei industriellen Unternehmungen 833 432 (923 697) ℳ, laufende Operationen (einschließlich Bethei⸗ ligung bei 3 Terraingeschäften im Betrage von etwa 1 700 000 ℳ) 25 414 061 (22 994 151) ℳ, Kommanditen 8 577 665 (8 450 332) ℳ, Mobilien und Immobilien abzüglich Amortisation 6 226 186 (6 315 597) ℳ 1“
— Der Aufsichtsrath der Stettiner Chamottefabrik vorm. Didier schlägt für das Geschäftsjahr 1896 17 % Dividende gegen 15 % im Vorjahre vor. .
— Die Herstellung von Seefischmarinaden hat, wie aus EIö“ berichtet wird, in neuer Zeit eine erfreuliche Ent⸗ wickelung genommen. Dieser Betriebszweig kommt mehr und mehr in Aufnahme und hat im Vorjahre schon recht ansehnliche Erfelge erzielt. Eine dortige Firma hat etwa 25 000 Büchsen, zwei andere Firmen je 20 000 und ein drittes Geschäft 18 000 Büchsen in Mari⸗ naden abgesetzt. Meist kommt Hering zur Verarbeitung, welcher zum größten Theil aus dem Auslande bezogen wird, weil die deutsche Heringsfischerei bei weitem nicht den Bedarf zu decken vermag. Aber auch andere Fischarten, wie Schellfische, Knurrhähne u. s. w. werden mit Erfolg zu Marinierzwecken verwendet. Elb⸗Sprotten werden zu sogenannten „Kronsardinen“ verarbeitet und haben in dieser Zubereitung einen recht guten Absatz gefunden. Die von einer Geestemünder Firma gelegentlich der vorjährigen Berliner Ausstellung veranstaltete Ausstellung von Räucherwaaren, Fischwurst und Marinaden hat offenhar den Absatz dieser Artikel gefördert und der Firma eine ehrende Auszeichnung, die Silberne Medaille und ein Ehrenzeugniß eingebracht. — In Verbindung mit der Fisch⸗ konserven⸗Fabrikation wird auch der Blech⸗Industrie eine nicht un⸗ wesentliche Förderung zu theil. Der Bedarf an Blechdosen ist schon jetzt ein recht ansehnlicher.
— Die Einnahmen der Königlich sächsischen Staats⸗ eisenbahnen betrugen im Oktober 1896 9 674 249 (+ 868 684) ℳ und vom 1. Januar bis Ende Oktober v. J. 86 663 724 (+ 7 594 868) ℳ
— Die Einnahmen der Zittau⸗Reichenberger Eisenbahn betrugen im Oktober 1896 76 567 (+ 1286) ℳ und vom 1. Januar bis Ende Oktober 1896 695 156 (— 7784) ℳ .
— Die Einnahmen der Zittau⸗Oybin⸗Jonsdorfer Eisen⸗ bahn betrugen im Oktober 1896 6354 (+ 1325) ℳ und vom 1. Januar bis Ende Oktober 1896 87 616 (+ 1242) ℳ
Stettin, 25. Februar. (W. T. B.) Nach Privatermittelungen wurde im freien Verkehr notiert: Weizen loko 160 — 164, Roggen loko 115 — 119,50, Hafer loko 128 — 133. Rüböl Februar 54,75, Spiritus loko 37,30, Petroleum loko —,—. 8
Breslau, 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Schl. 3 ½ % L.⸗Pfdbr. Litt. A. 100,35. Breslauer Diskontobank 117,60, Breslauer Wechslerbank 104,20, Schlesischer Bankverein 128,55, Breslauer Spritfabrik 133,25, Donnersmarck 148,25, Kattowitzer 161,50, Oberschl. Eis. 93,80, Caro Hegenscheidt Akt. 127,50, Oberschl. P. Z. 137.50, Opp. Zement 149,00, Giesel Zem. 133,75, L. Ind. Kramsta 142,50, Schles. Zement 190,00, Schl. Zinkh.⸗A. 204,00, Laurahütte 161,90, Bresl. Oelfbr. 106,00.
— Produktenmarkt. Spiritus per 100 1 100 % Verbrauchsabgaben pr. Februar 55,60 Gd., do. do. 70 ℳ abgaben pr. Februar 36,00 bez. .
Magdeburg, 25. Februar. (W. T. B.) Zuckerbericht. Kornzucker exkl. von 92 % —,—, Kornzucker exkl 88 % Rendement 9,60 — 9,75. Nachprodukte exklusive 75 % Rendement 7,30 — 7,80.
8— C1 “
I. 50 ℳ erbrauchs⸗
Schwach. Brotraffinade I 23,25. Brotrafsinade II 23,00. Gem. Raffinade mit Faß 23,00 — 23,50. Gem. Melis I mit Faß 22,25. Still. Rohzucker I. Produkt Transito fr. a. B. Hamburg pr. ebruar 8,97 ½ bez. und Br., pr. März 8,95 bez. und Br., pr.
ril 8,97 Gd., 9,00 Br., pr. Mai 9,05 bez., 9,07 ½ Br., pr. Juli 9,15 Gd., 9,20 Br. Matt.
Frankfurt a. M., 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Lond. Wechs. 20,42, ariser do. 81,10, Wiener do. 170,30, 3 % Reichs⸗A. 97,50, Unif. Egypter 105,50, Italiener 89,80, 3 % port. Anl. 24,00, 5 % amort. Rum. 99,50, 4 % russ. Kons. 102,50,
8 8
8.
8
4 % Russ. 1894 66,50, 4 % Spanier 62,50, Mainzer 118,50, Mittell
meerb. 94,50, Darmstädter 157,20, Diskonto⸗Kommandit 205,20, Dresdner Bank 156,40, Mitteld. Kredit —,—, Oesterr. Kreditakt. See Oest.⸗Ung. Bank 810,00, Reichsbank 157,60, Laurahütte 162,00, Westeregeln 174,50, Höchster Farbwerke 427,00, Privatdiskont 2†¼.
Effekten⸗Sozietät. (Schluß.) Oesterr. Kreditaktien 305 ⅜, Gotthardbahn 166,00, Diskonto⸗Komm. 203,90, Laurahütte —,—, Portugiesen —,—, Italien. Mittelmeerb. —,—, Schweizer Nordost⸗ bahn 132,00, Italienische Méridionaux —,—, Mexikaner —,—, Italiener 89,60.
Köln, 25. Februar. (W. T. B.) Getreidemarkt. In Weizen, Roggen, Hafer kein Handel. Rüböl loko 60,00, per Mai 58,70.
Dresden, 25. Februar. (W. T. B.) 3 % Sächs. Rente 96,85, 3 ½ % do. Staatsanl. 101,35, Dresdn. Stadtanl. v. 93 102,25, Allg. deutsche Kredit 211,00, Dresd. Kreditanstalt 137,75, Dresdner Bank —,—, Leipziger Bank —,—, Sächs. Bank 123,00, Dresd. Straßen⸗ bahn 205,00, Sächs.⸗Böhm. Dampfschifffahrts⸗Ges. 235,00.
“ 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) 3 % Sächsische Rente 96,75, 3 ½ % do. Anleihe 101,50, Zeitzer Paraffin⸗ und Solaröl⸗Fabrik 104,25, Mansfelder Kuxe 1000,00, Leipziger Kreditanstalt⸗Aktien 212,00, Kredit⸗ und Sparbank zu Leipzig 116,00, Leipziger Bankaktien 180,00, Leipziger Hypothekenbank 146,75, Sächsische Bankaktien 123,50, Sächsische Boden⸗Kreditanstalt 119,60, Leipziger Baumwollspinnerei⸗Aktien 170,00, Leipziger Kammgarn⸗ spinnerei⸗Aktien —,—, Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co. 173,00, Wernhausener Kammgarnspinnerei —,—, Altenburger Aktien⸗ brauerei 240,00, Zuckerraffinerie Halle⸗Aktien 109,50, 155 Leipziger Straßenbahn 219,00, Leipziger Elektrische Straßenbahn 159,00 Thüringische Gasgesellschafts⸗Aktien 201,00, Deutsche Spitzenfabrtt 226,50, Leipziger Elektrizitätswerke 135,00.
Kammzug⸗Terminhandel. La Plata. Grundmuster B. pr. Februar — ℳ, pr. März 3,05 — 3,07 ½ ℳ, pr. April 3,07 ½ ℳ, pr. Mai 3,07 ½ ℳ, pr. Juni 3,07 ½ ℳ, pr. Juli 3,10 ℳ, pr. 3,10 ℳ, pr. September 3,10 ℳ, pr. Oktober 3,10 ℳ, pr. No vember 3,10 ℳ, pr. Dezember 3,10 ℳ, pr.
Umsatz 45 000. Ruhig.
Bremen, 25. Februar. (W. T. B.) Börsen⸗Schlußbericht. Raffiniertes Petroleum. (Offizielle Notierung der Bremer Petroleum⸗ Börse.) Ruhig. Loko 5,750 Br. Schmalz. Fest. Wilcor 22 ½¼ ₰, Armour shield 22 ¼ ₰, Cudahy 23 ¾ ₰, Choice Groc 23 ¾ ₰, White label 23 ¾ ₰4. Speck. Fest. Short clear middl. loco 22 ½ ₰. Reis unverändert. Kaffee ruhig. Baumwolle. Stetig. Upland middl. loko 37 ½ ₰.
Kurse des Effekten⸗Makler⸗Vereins. 5 % Nord⸗ deutsche Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei⸗Aktien 167 ½ Br. 1““ Lloyd⸗Aktien 111 ¼ bez., Bremer Wollkämmerei 1 Br.
Hamburg, 25. Februar. (W. T. B.) (Schlußkurse.) Hamb. Kommerzb. 129,70, Bras. Bk. f. D. 167,50, Lübeck⸗Büch. 162,25, A.⸗C. Guano W. 76,50, Privatdiskont 2 ½, Hamb. Packetf. 126,00, Nordd. Lloyd 110,75, Trust Dynam. 183,00, 3 % H. Staatsanl. 96,50, 3 ½ % do. Staatsr. 105,50, Vereinsbank 155,20, Hamburger Wechsler⸗ bank 131,25. Gold in Barren pr Kilogr. 2789 Br., 2785 Gd. Silber in Barren pr. Kilogr. 88,05 Br., 87,55 Gd. Wechs ö London lang 3 Monat 20,33 Br., 20,29 Gd., 20,31 bez., London kurz 20,44 Br., 20,40 Gd., 20,42 ½ bez., London Sicht 20,46 Br., 20,42 Gd., 20,44 bez., Amsterdam 3 Monat 167,75 Br., 167,35 Gd., 167,65 bez., Wien Sicht 168,45 Br., 168,05 Gd., 168,40 bez., Paris Sicht 81,20 Br., bez., St. Peteregung 3 Monat 213,65 Br., bez., New⸗York Sicht 4,20 ¼ Br., 4,17 ¼ Gd., 4,19 ¼ bez., do. 60 Tage Sicht 4,17 ⅞ Br., 4,14 ½ Gd., 4,16 ½ bez.
— Getreidemarkt. Weizen loko matt, holsteinischer loko 165 — 170. Roggen loko matt, mecklenburger loko 122 — 130, russischer loko matt, 86 — 88. Mais 82 ½. Hafer ruhig, Gerste ruhig. Rüböl ruhig, loko 56 ½ Br. Spiritus (unverzollt) behauptet. pr. Februar⸗März 19 8 Br., pr. April⸗Mai 19 8⅜ Br., pr. Mai⸗ Juni 19 ½ Br., pr. September⸗Oktober —, Kaffee ruhig, Umsatz 2500 Sack. Petroleum still, Standard white loko 5,70 Br.
— Kaffee. (Nachmittagsbericht.) Good average Santos pr. März 48 ¾, pr. Mai 49 ¾, pr. September 50 ½, pr. Dezember 50 %¼. — Zuckermarkt. (Schlußbericht.) Rüben⸗Roh⸗ zucker I. Produkt Basis 88 % Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, pr. Februar 8,90, pr. März 8,90, pr. April 8,95, pr. Mai 9,00, pr. August 9,22 ½, pr. Oktober 9,15. att. 1
Wien, 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Oesterr. 4 ⅛ % Papierrente 101,20, Oesterr. Silberrente 101,25, Oesterr. Goldrente 122,70, Oesterr. Kronenrente 100,40, Ungar. Goldrente 121,90, do. Kron.⸗A. 99,00, Oesterr. 60r. Loose 142,00, Länderbank 237,00, Oesterr. Kredit 362,75, Unionbank 286,50, Ungar. Kreditb. 397,50, Wiener Bankverein 253,75, Wiener Nordbahn 269,00, Buschtiehrader 546,00, Elbethalbahn 266,00, Ferd. Nordb. 3400, Oest. Staatsbahn 346,50, Lemb. Czern. 286,00, Lombarden 87,00, Nord⸗ westbahn 263,25, Pardubitzer —,—, Alp.⸗Montan 82,60, Amsterdam 99,15, Deutsche Plätze 58,72 ½, Londoner Wechsel 119,90, Pariser Wechsel 47,65, Napoleons 9,53, Marknoten 58,72 ½, Russ. Banknoten 1,27, Brüxer 270.
— Getreidemarkt. Weizen pr. Frühjahr 8,07 Gd., 8,08 Br., pr. Mai⸗Juni 8,02 Gd., 8,03 Br., pr. Herbst 7,58 Gd., 7,60 Br. Roggen pr. Frühjahr 6,85 Gd., 6,87 Br., do. pr. Mai⸗Juni — Gd., — Br. Mais pr. Mai⸗Juni 415 Gd., 4,16 Br. Hafer pr. Frühjahr 6,40 Gd., 6,41 Br. 1b
— 26. Februar. (W. T. B.) Lustlos. Ungarische Kredit⸗Aktien 396,00, Oest. Kredit⸗Aktien 361,50, Franzosen 344,75, Lombarden 86,75, Elbethalbahn 265,50, Oesterreichische Papierrente 101,05, 4 % Ungarische Goldrente 121,90, Oesterreichische Kronen⸗Anleihe —, Ungar. Kronen⸗Anleihe 99,00, Marknoten 58,73, Bankverein 253,00,
Januar
81,00 Gd., 81,14 213,15 Gd., 213,50
8,10 ℳu
Länderbank 236,00, Buschtierader Litt. B.⸗Aktien 544,00, Türkische
Loose 45,50, Brüxer —,—.
Ausweis der österr.⸗ungar. Bank vom 23. Februar. Ab⸗ und
Fmnahm. gegen den Stand vom 15. F Abn. Goldbarren 307 741 000 Zun. 1 133 000 Fl., in Wechsel 17 842 000 Zun. 1 564 000 Fl., Portefeuille Abn. 4 580 000 Fl., Lombard 23 559 000 Abn. 366 000 Fl., Hypotheken⸗Darlehne 136 987 000 Zun. 8000 Fl., Pfandbriefe im Umlauf 134 499 000 Zun. 108 000 Fl., Steuerfreie Noten⸗Reserve 79 550 000 Zun. 7 850 000 Fl.
Pest, 25. Februar. T. B.) Produktenmarkt. Weizen loko ruhig, pr. Frühjahr 7,82 Gd., 7,83 Br., pr. Mai⸗Juni 7,80 Gd., 7,82 Br., pr. Herbst 7,34 Gd., 7,36 Br. Roggen per Frühjahr 6,49 Gd., 6,51 Br. Hafer pr. Frühjahr 6,01 Gd., 6,03 Br. Mais pr. Mai⸗Juni 3,83 Gd., 3,84 Br. Kohlraps pr. August⸗September 10,90 Gd., 11,00 Br.
London, 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Engl. 2¾8 %% Kons. 1121¹3/16, Preuß. 4 % Kons. —, Ital. 5 % Rente 88 ¼, 4 % 89 er Russ. 2. S. 102 ¼, Konvert. Türk 18 ¾, 4 % Spanier 60 ½, 3 ½ % Egypt. 101, 4 % unif. do. 105, 4 ½8 % Trib.⸗Anl. 95 ½, 6 % kons. Mex. 96, Neue 93er Mex. 95 ¼, Ottomanbank 10 ¾, De Beers neue 28 ⅜ Rio Tinto 27 ⅛⅜, 3 ½ % Rupees 62 ½, 6 % fund. vx. A. 79 ¼, 5 % Arg. Goldanl. 79 ¾, 4 ½ % äuß. do. 54, 3 % Reichs⸗Anl. 97, Brasil. 89er Anl. 67, Platzdiskont 2, Silber 29 ¾, 5 % Chinesen 100 ¼, Anatolier 87, Anaconda 6 ⅜, Incandescent 2. — Wechselnotierungen: Deutsche Plätze 20,60, Wien 12,1 25,34, St. Peters⸗ burg 251⁄18.
Gold 132 861 000
ebruar. Notenumlauf 577 325 000 6 504 000 Fl., Silberkurant 126 783 000 Zun. 96 000 zahlb.
1) Untersuchungs⸗Sachen.
des ꝛc.
Bankausweis. Totalreserve 30 265 000 Sterl., Notenumlauf 25 564 000 Zun. 91 000 Pfd. Sterl., Baar⸗ vorrath 39 030 000 Zun. 547 000 . Sterl., Portefeuille 29 401 000 Zun. 766 000 Pfd. Sterl., Guthaben d. Privaten 40 283 000
un. 94 000 Pfd. Sterl., do. des Staats 16 234 000 Zun. 1 141 000
fd. Sterl., Notenreserve 27 750 000 Zun. 409 000 Pfd. Sterl.,
egierungssicherheiten 15 089 000 Pfd. Sterl. unverändert. Prozent⸗ verhältniß der Reserve zu den Passiven 53 ¾ gegen 53 ¾ in der Vor⸗ woche. Clearinghouse⸗Umsatz 132 Millionen, gegen die entsprechende Woche des vorigen Jahres mehr 13 Millionen.
— An der Küste 4 Weizenladungen angeboten.
— 96 % Javazucker 11¼ matt, ruhig, Rüben⸗Rohzucker loko 9 matt. — Chile⸗Kupfer 517/⁄16 pr. 3 Monat 51 ¹3/16.
Liverpool, 25. Februar. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz: 12 000 B., davon für Spekulation und Export 1000 B. Steigend. Middl. amerikan. Lieferungen: Stetig. Februar⸗März 3⁵2/64 — 358/64 Verkäuferpreis, März⸗April 357564,— 35 %⁄34, do., April⸗ Mai 38164— 3 8/64 ꝗKäuferpreis, Mai⸗Juni 358 634 Verkäuferpreis, Juni⸗Juli 358⁄4᷑¶ꝗKäuferpreis, Juli⸗August 358⁄64— 359⁄64 qVerkäufer⸗ preis, August⸗September 35514 — 356 ⁄14 do., September⸗Oktober 350 ⁄6.— 351⁄864 do., Oktober⸗November 346⁄64 Käuferpreis, November⸗Dezember 34 ⁄64 d. Verkäuferpreis.
Offizielle Notierungen. American good ordin. 3½, do. low middling 3 ¾, do. middling 315116, do. good middling 4 ⁄8, do. middling fair 4 ⅜, Pernam fair 4¼, do. goed fair 4 ½⅛, Ceara fair 4 16, do. good fair 4 ⁄⁄6, Egyptian brown fair 4 ½, do. good fair 415/⁄16 do. good 55⁄16, Peru rough good fair 6,00, do. good 6 ¼, do. fine 615⁄16, do. moder. rough fair 5 ¾%, do. good fair 5 ¼, do. good 51¹5/16, do. smooth fair 4 16, do. good fair 4 7⁄16, M. G. Broach good 3 ⅛, do. fine 313⁄16, Dhollerah 9n 3 ¼, do. fully good 3 ¼, do. fine 3 ⁄¼, Oomra good 3 ¾, do. fully good 3 ½, do. fine 3 ¾, Scinde fully good 27/32, do. fine 3 2⁄⁄2, Bengal fully good 2 ⅞, do. fine 3 ⅛.
Glasgow, 25. Februar. (W. T. B.) Roheisen. Migxed numbers warrants 46 fh. 1 ½ d. Stetig. — (Schluß.) Mixed numbers warrants 46 sh. ½ d. Warrants Middlesborough III 40 sh. 2 d.
Bradford, 25. Februar. (W. T. B.) Wolle ruhig, Preise unverändert; Garne und Stoffe ruhig.
Paris, 25. Februar. (W. T. B.) Die Börse war trotz der zuversichtlicheren Beurtheilung der orientalischen Angelegenheiten Der Markt war anfangs fest, dann verstimmte der
ückgane der Spanier, auch begegneten Realisierungen unzureichender Aufnahmefähigkeit.
Bankausweis. Baarvorrath in Gold 1 916 470 000 Zun. 845 000 Fr., do. in Silber 1 232 928 000 Zun. 1 089 000 Fr., Porb. d. Hauptbk. u. d. Fil. 793 483 000 Abn. 27 609 000 Fr.
otenumlauf 3 664 860 000 Abn. 32 074 000 Fr., f. d. Rechnung d Priv. 512 737 000 Zun. 13 771 000 Fr., Guthaben d. Staatsschatzes 250 160 000 Zun. 9 119 000 Fr., Gesammt⸗Vorschüsse 351 406 000 Zun. 1 042 000 Fr., Zins⸗ u. Diskont⸗Erträgn. 3 704 000 Zun. 88 99% Fr. Verhältniß des Notenumlaufs zum Baarvorrath
8 r.
(Schluß⸗Kurse.) 3 % Frz. Rente 102,75. 4 % Italienische Rente 89,65, 3 % Port. Rente 23,40, Portug. Taback⸗Obl. 484,00, 4 % Rumänen —,—, 4 % Russen 89 —,—, 4 % Russen 1894 —,—, 3 ½ % Russ. A. 99,80, 3 % do. (neue) 91,30, 3 % spanische äußere Anl. 60 ⅝, Meridional⸗A. 629,00, Oest. Staatsb. 738,00, Banque de France —, B. de Paris 820,00, B. ottomane 519,00, Créd. Lyonn. 772,00, Debeers 715,00, Rio Tinto⸗A. 690,00, Suezkanal⸗A. 3190, Privat⸗ diskont 1 ⅛, Wchs. Amst. k. 206,00, Wchs. a. dt. Pl. 1227/16, Wch. a. Italien 5 ⅛, Wchs. London k. 25,16 ½, Cheq. a. London 25,18 ½, do. Madrid k. 390,50, do. Wien k. 207,75, Huanchaca 65,00.
— Getreidemarkt. (Schluß.) Weizen fallend, pr. Februar 21,25, pr. März 21,50, pr. März⸗Juni 21,75, pr. Mai⸗Auguft 22,25. Roggen matt, pr. Februar 14,50, pr. Mai⸗August 14,00. Mehl fallend, pr. Februar 45,15, vpr. März 45,35, pr. März⸗Juni 45,60, pr. Mai⸗August 46,10. Rüböl ruhig, pr. Februar 55 ¼, pr. März 55 ½, pr. Mai⸗August 56, pr. September⸗Dezember 56. Spiritus ruhig, pr. Februar 33, pr. März 33, pr. März⸗April 33 ¼, pr. Mai⸗August 34.
7 .
1. Untersuchungs⸗Sachen. 2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
—
un. 455 000 Pfd.
Oeffen
— Rohzucker (Schluß) ruhig, 88 % loko . Weißer Zucker fest auf Käufe des Auslandes, Nr. 3, 100 8,2 25 ⅛, pr. März 26, pr. März⸗Juni 26 ¼, pr. Mai⸗August 26 ¼.
St. Petersburg, 25. Februar. (W. T. B.) Wechsel auf London 94,05, do. Amsterdam —,—, do. Berlin 45,95, do. Paris 37,32 ½, 4 % Staatsrente von 1894 99 ½, 4 % Gold⸗Anl. von 1894 6. Ser. 155 ½, 4 ½ % Gold⸗Anl. von 1894 —, 3 % kons. Eisenb.⸗Obl. v. 1880 —, 4 ½ % Bodenkr.⸗Pfandbr. 157 ½, St. Petersb. Diskontobank 692, do. intern. Bank I. Em. 611 ½, Russ. Bank f. auswärt. Handel 414, Warsch. Kommerzbank 480, Ges. f. elektr. Beleuchtung 630 Käufer.
Mailand, 25. Februar. (W. T. B.) Italienische 5 % Rente 94,62 ½, Mittelmeerbahn 507,00, Méridionaux 665,00, Wechsel auf Paris 105,85, Wechsel auf Berlin 130,42 ½, Banca d'Italia 723.
Amsterdam, 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) 94er Russen (6. Em.) 99 ¼, 4 % Russen v. 1894 62 ⅜, 3 % holl. Anl. 99 ⅛, 5 % Transv.⸗Obl. 91 er 101, 6 % Transvaal —, Mark⸗ noten 59,20, Russ. Zollkupons 191 ¾, Hamburger Wechsel 59,17 ½,
Wiener Wechsel 99,00.
— Getreidemarkt. Weizen auf Termine träge, do. pr. März 186, do. pr. Mai 181, Roggen loko —, do. auf Termine ruhig, do. pr. März 101, do. pr. Mai 102, do. pr. Juli 101.
— Java⸗Kaffee good ordinary 51. — Bancazinn 37 . Antwerpen, 25. Februar. (W. T. B.) Getreidemark:. Weizen weichend. Roggen träge. Hafer ruhig. Gerste träge.
— Petroleum (Schlußbericht). Raffiniertes Type weiß loko 18 bez. u. Br., pr. Februar 18 Br., pr. März 18 ¼ Br., pr. April —. Ruhig. — Schmalz pr. Februar 50 Margarine ruhig.
New⸗York, 25. Februar. (W. T. B.) Die Börse eröffnete stetig und wurde im weiteren Verlauf unregelmäßig; der Schluß war schwach. Der Umsatz in Aktien betrug 94 000 Stück.
Weizen eröffnete infolge niedrigerer Kabelmeldungen in schwacher Hertung. Im weiteren Verlauf erholten sich gb auf ungünstige
rnteberichte und bessere Nachfrage für den Export. Als später Deckungen der Baissiers stattfanden, wurde der Markt fest und schloß in gleicher Haltung. — Mais schwächte sich nach Eröffnung auf dringendes Angebot für New⸗York etwas ab, erholte sich aber im weiteren Verlauf infolge der Festigkeit des Weizens und schloß behauptet. 8 (Schluß⸗Kurse.) Geld für Regierungsbonds, Prozentsatz 1 ½, do. für andere Sicherheiten do. 1 ¾, Wechsel auf London (60 Tage) 4,85 ¼, Cable Transfers 4,87 ½, Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,18 ¾¼, do. auf Berlin (60 Tage) 95,00. Atchison Topeka & Sansa Fé Aktien 11 ¾, Canadian Pacific Aktien 54, Zentral Pacifie Aktien 10 ¾, Chicago Milwaukee & St. Paul Aktien 75 ½, Denver & Rie Grande Preferred 40¼, E1“ Aktien 92, Lake Shore Shares 156 ¾, Louis⸗ ville & Nashville Aktien 49, New⸗York Lake Erie Shares 14, New⸗York Zentralbahn 92 ½, Northern Pacific Preferred (neue Emiss.) 37 ¾, Norfolk and Western Preferred 16 ½, Philadelphia and v. % I. Inc. Bds. —, Union Pacific Aktien 6 ⅛, 4 % Ver⸗ einigte Staaten Bonds pr. 1925 122 ½, Silber, Commercial Bars 64 ¼ Tendenz für Geld: Leicht.
Waarenbericht. Baumwolle⸗Preis in New⸗York 7 ¼, do. do. in New⸗Orleans 7 ½, Petroleum Stand. white in New⸗York 6,30, do. do. in Philadelphia 6,25, do. Refined (in Cases) 7,00, do. Pipe line Certific. per März 91, Schmalz Western steam 4,25,
do. Rohe & Brothers 4,45, Mais per Februar 29, do. per Mai 29 ¼,
do. per Juli 31, Rother Winterweizen 89 ⅜, Weizen per Februar 81 ¼, do. per März 81 ½, do. per Mai 80 ⅜, do. per Juli 78 ¾, Ge⸗ treidefracht nach Liverpool 2 ¾, Kaffee fair Rio Nr. 7 9 ⅜, do. Rio Nr. 7 per März 9,15, do. do. per Mai 9,25, Mehl, Spring⸗ Wheat clears 3,60, Zucker 2 ⅞, Zinn 13,65, Kupfer 12,00. Chicago, 25. Februar. (W. T. B.) Weizen war fallend infolge schwächerer ausländischer Märkte; dann trat auf Deckungen eine Erholung ein. Liquidation der langsichtigen Termine führte zwar eine abermalige Abschwächung herbei; als aber im späteren Verlauf Meldungen über ungünstige Ernteberichte und Berichte über Abnahme der Vorräthe an den westlichen Plätzen eintrafen, stiegen die Preise wieder und konnten sich bis zum Fichlaf gut behaupten. — Mais anfangs schwach, später erholt, Schluß stetig. Der Markt wurde beherrscht durch die Bewegungen im Weizenmarkte.
Weizen pr. ee. 73 ⅝, pr. Mai 74 ¼. Mais vr Februar
22 ¾. Schmalz pr. Februar 3,97 ½, do. pr. Mai 4,07 ½. Speck short clear 4,25. Pork pr. Februar 7,90.
Rio de Janeiro, 25. Februar. (W. T. B.) Wechsel auf London 817/22.
Buenos Aires, 25. Frbruar. (W. T. B.) Goldagie 209,50.
Verdingungen im Auslande. Niederlande.
15. März, 11 Uhr. Gas⸗ und Elektrizitäts⸗Anstalten der Ge⸗ meinde Rotterdam: Lieferung von 79 800 000 kg Gaskohlen. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen in dem Bureau der An⸗ stalten (Oost Zeedyk) aus und sind für 10 Cents bei Wed. P. van Waesberge & Zoon — Houttuin 73 — erhältlich.
8 Rumänien.
27. März. General⸗Direktion des „Monitor oficial“ und der Staatsdruckerei: Lieferung des Bedarfs an Papier, Pappe und Briefumschlägen für einen Zeitraum von etwa 5 Jahren.
8 Dänemark.
6. März, 12 Uhr. Borgmesterkontoret (Bürgermeisterei) in Grenaa: Lieferung von gußeisernen Gasrohren und Fagconstücken. ZE an Ort und Stelle, bei Ingenieur Aug. Petersen in Kopen agen, Ny Vester ade 70, sowie beim „Reichs⸗Anzeiger“ (in dänischer Sprache). Schriftliche Angebote mit der Aufschrift „Tilbud paa Rörleverance til Grenaa Gasvaerk“.
6. März, 12 Uhr. Ebendaselbst: Lieferung von ca. 345 000 Mauersteinen für die Grenaa⸗Gasanstalt. Bedingungen an Ort und Stelle.
6. März, 12 Uhr. Ebendaselbst: Lieferung von ca. 700 Tonnen Portlant⸗Zement für die Grenaa⸗Gasanstalt. Bedingungen an Ort und Stelle.
6. März, 2 Uhr. Staatsbahnverwaltung (Statsbaneanlagenes Contor, Reventlowsgade 10), KCopenhagen: Lieferung von 600 Stück Telegraphenpfählen. Bedingungen an Ort und Stelle und beim „Reichs⸗Anzeiger“ (in dänischer Sprache).
„DOhne Datum. Direktion der Irrenanstalt bei Middelfart: Lieferung von ca. 650 t Dampfkohlen, ra. 6000 t Cinders und 40 Faden Brennholz. Bedingungen zur Ansicht an Ort und Stelle und bei Kaufmann F. Moller in Odense, Söndergade 10. Schrift⸗ liche Angebote mit der Aufschrift: „Brandsels-Leveranse“.
8 Egypten. 15. März. Verwaltung der Daira Sanieh in Alexandrien: Lieferung von 700 000 Zuckersäcken, 1792 t Schienen nebst Zubehör, 30 100 Holzschwellen. Lastenhefte beim „Reichs⸗Anzeiger“.
Verkehrs⸗Anstalten.
Bremen, 25. Februar. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. SD. „Havel“, v. New.York kommend, hat am 24. Febr. Mrgs. von Southampton die Reise n. Bremen fortges.; er überbringt 213 Passagiere und volle Ladung. PD. „Hohenstaufen“, n. Brasilien best., 24. Febr. Vm. Las Palmas passiert.
— 26. Februar. (W. T. B.) SD. „Ems“ 24. Febr. Mrgs. in New⸗York angek. RPD. „Prinz Heinrich“, von Ost⸗Asien kommend, 25. Febr. Vorm. in Suez angek. D. „Gera“ hat 25. Febr. Nachm. Reise v. Genua nach Neapel fortges. RPD. „Bayern“, n. Ost⸗Asien best., 25. Febr. Mrgs. in Antwerpen angek. SD. „Aller“, n. New⸗York best., 25. Febr. Mrgs. Lizard passiert. PD. „Dresden“ 25. Febr. Mrgs. in New⸗York an⸗ ekommen. RPD. „Barbarossa“, nach Australien best., 25. Febr. orm. in Albany angek.
London, 26. Februar. (W. T. B.) Union⸗Linie. D. „Athenian“ ist auf der Ausreise gestern von den Canarischen Inseln abgegangen.
„Rotterdam, 24. Februar. (W. T B.) Holland⸗Amerika⸗ Linie. D. „Schiedam“, von New⸗York nach Amsterdam, hat heute Vormittag Lizard passiert. D. „Spaarndam“, von Rotterdam nach New⸗York, ist gestern Nachmittag in New⸗York angekommen.
11“ Februar. (W. T. B.) D. „Werkendam“, von Rotter⸗ dam nach New⸗York, hat heute Nm. Prawle Point passiert.
[73699]
[73663] Der Handschuhmacher Gustav Deckert aus Alten⸗ burg, daselbst am 17. Februar 1871 geboren, ist wegen Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Straf⸗ esetzͤbuches vom Großherzoglichen Schöffengerichte biefelbst rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 50 ℳ event. 14 Tagen Haft verurtheilt worden. Wir bitten ö Mittheilung des Aufenthaltsorts eckert. Schönberg in Macteneacg den 23. Februar 1897. Großherzogliches Amtsgericht EE1 8
beantragt.
[73662] K. Staatsanwaltschaft Heilbronn.
In der Strafsache gegen Heinrich . Wagner von Großbottwar, wegen Verletzung der Wehrpflicht, ist durch Beschluß der Strafkammer des K. Land⸗ serücßt hier vom 16. Februar 1897 die am 16. Juni 890 angeordnete Vermögensbeschlagnahme aufgehoben worden.
Den 23. Februar 1897. 8 Staatsanwalt (Unterschrift).
2) Aufg bote, Zustellungen
e und dergl.
[73780] Aufgebot.
Die von der „Landwirthschaftlichen Kreditbank in Augsburg“ dem Gastwirth Georg Wörle in Reim⸗ lingen über Einzahlung eines mit 3 % verzinslichen Kapitales zu 1400 ℳ ausgestellte „Hauptquittung“ d. d. 12. Mai 1896 Nr. 4183 ist angeblich verloren gegangen. Auf Antrag des genannten Georg Wörle wird der Inhaber der bezeichneten Urkunde auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 21. September 1897, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterfertigten Gerichte anberaumten Auf⸗ sebototermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗
nde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos⸗ erklärung erfolgen wird.
Nördlingen, den 17. Februar 1897.
Königliches Amtsgericht. 8 (L. S.) (gez.) Ulmer, Kgl. Amtsrichter. Zur Beglaubigung: Der Kgl. Gerichtsschreiber: L. S.) Hoenning, Kgl. Sekretär.
[52338]
beantragt.
beraumten
[73694]
Der Ober⸗Monteur J. Ludwiczak in Glogau und der Rechtsanwalt Jahns in Gnesen als Nachlaß⸗ pfleger des Propst Ludwiczak'schen Nachlasses, von denen beiden ein jeder ein gesondertes Recht auf den aufzubietenden Depotschein geltend macht, haben das Aufgebot des Depotscheines der Berlinischen Lebens⸗ versicherungs⸗Gesellschaft vom 11. Dezember 1894 über die auf den Propst Ignatz Ludwiczak in Niestronno lautende Lebensversicherungs⸗Police der genannten Gesellschaft Nr. A. 26 110 über 3000 ℳ Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 2. Oktober 1897, Vormittags 11 ¼ Uhr, vor dem unter⸗ veichncten Gerichte, Neue Friedrichstraße 13,
lügel B., Part., Zimmer 27, anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ kunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Berlin, den 22. Februar 1897.
Das Königliche Amtsgericht I. Abtheilung 81.
Der Landwirth Hermann Dreckmeier Nr. 7. zu Wülfer hat das Aufgebot der auf den Namen Her⸗ mann Dreckmeier zu lautenden Quittung über die Nr. 44 711 zu 6000 ℳ vom 13. September 1895 Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Freitag, 18. Juni 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 9, an⸗ Aufgebotstermine melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Salzuflen, den 26. November 1896. 8
Fürstliches Amtsgericht. II.
A
„I. Auf Antrag des Hofbuchhändlers Paul Toeche in Kiel werden die Inhaber der nachstehend näher bezeichneten, angeblich verlorenen Sparkassenbücher der Kieler Spar⸗ und Leihkasse Nr. 2990, lautend auf den Namen Paul Toeche in Kiel über ein Kapital, mit Zinsen bis 1. April 1896, betragend 1139 ℳ 56 ₰, Nr. 2991, lautend auf den Toeche in Kiel über ein Kapital, mit den Zinsen bis 1. April 1896 betragend 532 ℳ 60 ₰, bei Ver⸗ meidung der Kraftloserklärung dieser Urkunden auf⸗ gefordert, ihre Rechte an denselben spätestens in dem auf Dienstag, den 15. Juni 1897, Nach⸗ mittags 12 ¼ Uhr, anberaumten Aufgebotstermin hier anzumelden und die Urkunden vorzulegen.
Aufgebot.
schweig wird der Inhaber
seine Rechte
Hof,
Aufgebot. auf Dienstag, den 15.
Dreckhof bei Schötmar
1 Kiel, den 25. November 1896. Leihekasse⸗Einlage
Königliches Amtsgericht. Brockenhuus. [7369630)
den Aufgebot.
Rechte
seine
Der Inhaber der Urkunde
Boeckers. Gerichte,
ufgebot.
Luckau, den 15. Februar 1897.
amen Thodo Aufgebot.
[73695]
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tlicher Anzeiger.
, des nachstehend näher be⸗ zeichneten, angeblich verlorenen Sparkassenbuchs der Kieler Spar⸗ und Leihkasse Nr. 932 B, lautend auf den Namen des mit S. M. Torpedoboot „S 41“ untergegangenen Torpedo⸗Obermatrosen Allerkamp über ein Kapital, mit den Zinsen bis 1. April 1896 betragend 81 ℳ 99 ₰, bei Vermeidung der Kraftloserklärung dieser Urkunde aufgefordert, an derselben spätestens in dem auf Dienstag, den 15. Juni 1897, Nachmittags 12 ½ Uhr, anberaumten Aufgebotstermin hier an⸗ zumelden und die Urkunde vorzulegen.
III. Auf Antrag der Ehefrau des Arbeiters Fritz Kath, Anna, geb. Eggers, in Gaarden wird der In⸗ haber des nachstehend näher bezeichneten, angeblich verlorenen Sparkassenbuchs der Kieler Spar⸗ und Leihkasse Nr. 34 564 lautend auf den Namen des Arbeiters Fritz Kath und dessen Ehefran Anna, geb. egen in Gaarden über ein am 10. September d. J. 1580 ℳ 48 ₰ betragendes Guthaben bei Ver⸗ meidung der Kraftloserklärung dieser Urkunde auf⸗ gefordert, seine Rechte an derselben spätestens in dem 1 Juni 1897, Nach⸗ mittags 12 ¾ Uhr, anberaumten Aufgebotstermin hier anzumelden und die Urkunde vorzulegen.
Abtheilung I.
“ Das Dienstmädchen Emilie Jähnchen zu Luckau, ö“ 524, hat das Aufgebot des Quittungs⸗ anzu⸗ buchs Nr. 34 916 der Niederlausitzer Nebensparkasse zu Luckau, lautend über 311 ℳ 80 ₰, beantragt. wird spätestens in dem auf den 21. September 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten d immer Nr. 2, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Ürkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen und die Antragstellerin für be⸗ rechtigt erklärt werden wird, die Ausstellung eines neuen Quittungsbuches an deren Stelle zu verlangen.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung II.
Das Fräulein Anna Schoenfeld aus Woltersdorf bei Greifenhagen hat das Aufgebot des Sparkassen⸗ buchs Nr. 12 053 der städtischen Sparkasse zu Thorn, lautend auf Anna Schoenfeld über 458,07 ℳ, ein⸗ schießlich der Zinsen bis Ende Dezember 1896 bean⸗ tragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. November 1897, II. Auf Antrag der Wittwe Allerkamp in Braun⸗ Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeschneten
6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗GenossenschaftUte. 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
9. Bank⸗Ausweise. u“
10. Verschiedene Bekanntmachungen
Gerichte, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Ürkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. 16
Thorn, den 22. Februar 1897. Königliches Amtsgericht.
[58578] Aufgebot.
Der Malermeister Karl Linau zu Uelzen hat das Aufgebot des auf seinen Namen ausgestellten Quittungsbuches der Sparkasse der Stadt Uelzen zu Uelzen Nr. 12 478 über 166 ℳ 55 ₰ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 6. Juli 1897, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richte an der Gerichtsstelle anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Ürkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Uelzen, den 17. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht.
Wilhelm
[73697] 8 Aufgebot. Die allgemeine Elsässische Bankgesellschaft zu Metz, vertreten durch die Rechtsanwalte Cramer & Raffauf zu Kreuznach, hat das Aufgebot eines von der Firma „Rosenthal und Rothschild“ zu Frankfurt am Main am 9. September 1895 ausgestellten, von der Damen⸗ schneiderin Katharina Werner zu Kreuznach aeccep⸗ tierten, Ende Dezember 1895 zahlbar gewesenen Wechsels beantragt. Der Inhaber dieses Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. September 1897, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Abtheilung für Grundbuchsachen, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben folgen wird.
Krenuznach, den 18. Februar 1897.
Königliches Amtsgericht.
aufgefordert,
Abtheilung IV.
[70099] Aufgebot.
Auf den Antrag des Partikuliers Jurgis Didwiszus von Laukandten per Neu Argeningken wird der In⸗ haber des angeblich verloren gegangenen Wechsels de dato Tilsit, den 1. April 1896 über 383 ℳ, zahlbar am 5. Juli 1896 in Tilsit, ausgestellt vom Antragsteller Jurgis Didwiszus an eigene Ordre, ageceptiert von Friedrich Praetzat, hierdurch aufge⸗ fordert, seine Rechte auf diesen Wechsel spätestens im Aufgebotstermine den 8. September 1897, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 16, anzumelden und den