jeien dem Bande nach zu scheiden, dem Beklagten auch die Kosten des Prozesses aufzulegen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor den IV. Zivilsenat des Han⸗ seatischen Ober⸗Landesgerichts zu Hamburg auf Frei⸗ tag, den 11. Juni 1897, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. — Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Berufungsklage bekannt gemacht. Hamburg, den 29. März 1897. Friedrichson, Gerichtsschreiber des IV. Zivilsenats des Hanfeatischen Ober⸗Landesgerichts.
[306] Oeffentliche Zustellung. — Die Ehefrau Arbeiter Fritz Dörseln zu Lüden⸗ scheid, vertreten durch Rechtsanwalt Habrich in Hagen agt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Fritz Dörseln, zuletzt zu Halver wohnhaft, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts wegen unordentlicher Lebens⸗ ührung, Versagung des Unterhalts und böslicher Verlassung mit dem Antrage, das zwischen Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zwwvilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Hagen auf den 15. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ 88. wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ ma Hagen, den 26. 3 1897.
chlechter. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 8
[303] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Kutscher und Arbeiter Rohrmann, Emma, geborene Buschmann, zu Wriezen, Kanal⸗ straße 11, vertreten durch den Justiz⸗Rath Dr. Ottmann zu Freienwalde a. O., klagt gegen den Kutscher und Arbeiter Franz Rohrmann, ihren Ehemann, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehetrennung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Prenzlau auf den 25. Juni 1897, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Prenzlau, den 29. März 1897.
Usadel, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[327] Oeffentliche Zustellung.
Frau Emma Schmidt zu Herbsleben, vertreten durch Rechtsanwalt Stichling zu Gotha, klagt gegen ihren Ehemann, den Handelsmann Carl August Schmidt, zuletzt zu Herbsleben, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Alimentation und Erstattung von Auslagen, mit dem Antrage, Beklagten zu ver⸗ urtheilen, an sie ein tägliches Alimentationsquantum von 1 ℳ vom 9. Dezember 1894 ab bis auf weiteres zu zahlen, ihr die sich auf 851,85 ℳ berechnenden Auslagen zu erstatten und diesen Betrag vom Tage der Klagezustellung ab mit 5 % zu verzinsen, sowie die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.
Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Herzogl. Landgerichts zu Gotha auf den 9. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gotha, den 29. März 1897.
Friedebach, 8
Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[329] Oeffentliche Zustellung.
Die Kuratel über Mathilde illeg. der ledigen großjährigen Fabrikarbeiterin Karolina Wiedemann in Kriegshaber, vertreten durch den Vormund Jacob Wiedemann, Taglöhner in Kriegehaber, hat gegen den ledigen großjährigen Schneider Johann Her⸗ boldsheimer veon Marktbreit, zuletzt Soldat im Kgl. 3. Infanterie⸗Regiment dahier, nun un⸗ bekannten Aufenthalts, Klage wegen Anerkennung der Vaterschaft und Alimentation erhoben mit dem Antrage, zu erkennen:
I. Der Beklagte ist schuldig: 2. die Vaterschaft zu dem von der ledigen groß⸗
jährigen Fabrikarbeiterin Karolina Wiedemann am 19. April 1896 außerehelich gebornen Kinde Mathilde anzuerkennen,
b. an die Kindskuratel bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre des Kindes in monatlichen Raten von je 8 ℳ vorauszahlbaren jährlichen Unterhalts⸗ beitrag von 96 ℳ zu leisten und während der be⸗ zeichneten Ernährungsperiode die Hälfte der Kleidungs⸗ kosten und des Schul⸗ und Lehrgeldes, sowie der ölbgen Krankheits⸗ und Leichenkosten zu be⸗ zahlen,
II. derselbe hat die sämmtlichen Kosten des Pro⸗ zesses zu tragen,
III. das Ürtheil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt.
Zur mündlichen Verhandlung über diesen Rechts⸗ treit ist Termin bestimmt auf Dienstag, den 25. Mai 1897, Vormittags 19 Uhr, im Sitzungssaale Nr. II links parterre des Kgl. Amts⸗ erichts Augsburg, und ladet die Klägerin den Be⸗ klagten im Wege diesgerichtlich bewilligter öffent⸗ icher Zustellung zu diesem Termin hiermit vor.
Augsburg, den 27. März 1897. Gerichtsschreiberei des Kgl. 8eee Augsburg.
(L. S.) Bachmann, K. Sekr
etär. 8
[333] Oeffentliche Zustellung. -“
Die Weingroßhandlung C. A. Waechter & Co. in Berlin, Leipzigerstraße 122, Prozeßbevollmächtiger: Rechtsanwalt Saenger zu Berlin, Potsdamerstr. 33II, ladet den Baumeister Schoen, früher in Berlin und
Langeronnemühle bei Bernau, jetzt unbekannten Aufenthalts, zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ ttreits über den durch Aufruf vom 21. Dezember 1896 bekannt gemachten Klageantrag vor das König⸗ liche Amtsgericht 1 zu Berlin auf den 14. Mai 1897, Vormittags 10 ½ Uhr, an der Stadt⸗ bahn 26/27, 1 Treppe, Zimmer 6. Zum Zwecke der
öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt ge⸗ macht, mit dem Bemerken, daß die Einlassungsfrist auf zwei Wochen festzeset ist. Berlin, den 23. März 1897. Gems, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 60.
[326] Oeffentliche Zustellung.
Antoinette Weckel, Wwe. Eduard Mucker, Rentnerin, zu Zabern, vertreten durch Rechtsanwalt Lurz, klagt gegen Luclan Mucker, Steinbruchbesitzer, zuletzt in Zabern, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, * Forderung, mit dem Antrage auf kosten⸗ fällige Verurtheilung des Beklagten, durch ein — eventuell gegen Sicherheitsleistung — für vorläufig vollstreckbar erklärtes Urtheil, zur Zahlung von 9500,00 ℳ nebst Zinsen zu 5 % seit dem Klage⸗ tage, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern auf den 15. Juni 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Der Landgerichts⸗Sekretär: Berger.
[330] Oeffentliche Zustellung.
Der Uhrmacher M. Beinlich zu Ottmachau, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Geißler zu Gleiwitz, klagt gegen den Maschinenschlosser Hermann Vogt, früher zu Borsigwerk, jetzt in Russisch⸗Polen, wegen einer Waarenforderung, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten durch vorläufig vollstreckbare Entscheidung kostenpflichtig zu verurtheilen, an Kläger 33,50 ℳ und 5 % Zinsen seit 5. Januar 1896 zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Gleiwitz auf den 28. Mai 1897, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 19. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — 2 C. 430/2/97.
aduch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[325] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Richard Helmecke zu Magdeburg⸗ Friedrichstadt, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Gutsche zu Magdeburg, klagt gegen die Ehefrau des Schmelzermeisters Daun, Doris, geb. Rudolph, früher zu Magdeburg, jetzt in unbekannter Abwesen⸗ heit, und deren Ehemann, den Schmelzermeister Ernst Daun, zu Magdeburg, unter der Behauptung, daß die beklagte EChefrau Daun von dem Spediteur Rudolph Darlehne im Betrage von 40 ℳ und 1000 ℳ erhalten, sowie, daß der ꝛc. Rudolph für dieselbe eine Schuld an den Ziegeleibesitzer Sporken⸗ bach im Betrage von 90 ℳ und eine Zinsschuld im Betrage von 125 ℳ an die Frau Mathilde Rudolph gezahlt habe, daß diese Forderung laut Zession vom 20. Februar 1897 an ihn abgetreten sei, mit dem Antrage:
1) die beklagte Ehefrau zu verurtheilen, an Kläger 1255 ℳ nebst 3 ½ % Zinsen von 1000 ℳ seit dem 18. März dieses Jahres zu zahlen,
2) den beklagten Ehemann zu verurtheilen, wegen der vorgedachten Schuld seiner Ehefrau die Zwangs⸗ vollstreckung in deren eingebrachtes, wie übriges Ver⸗ mögen zu dulden,
3) die Kosten zu tragen, auch das Urtheil gegen “ für vorläufig vollstreckbar zu er⸗
ären.
Der Kläger ladet die Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Magde⸗ durg auf den 21. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der “ einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung in Betreff der Ehefrau Daun wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
den 27. März 1897.
uthmann, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[471] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Friedr. M. Bernhardt zu Dresden, vertreten durch die Rechtsanwalte Dr. Galle & Engert ebenda, klagt gegen den Franz du Rosey, früher zu Spandau, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus dem Wechsel vom 3. Oktober 1894 über 370 ℳ, protestiert am 17. Dezember 1894, im Wechsel⸗ prozeffe, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurtheilen, der Klägerin 206,05 ℳ nebst 6 % Zinsen seit 22. Dezember 1894, sowie 1,75 ℳ eigene Provision und Porto zu zahlen, und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Spandau, Zimmer Nr. 24, auf den 26. Mai 1897, Vormittags 10 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt Sskee
Spandau, den 27. März 1897.
Ploch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[472] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Friedr. M. Bernhardt zu Dresden, vertreten durch die Rechtsanwalte Dr. Galle und Engert ebenda, klagt gegen den Franz du Rosey, früher zu Spandau, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus dem Wechsel vom 8. August 1894 über 281,45 ℳ, protestiert am 2. November 1894, im Wechsel⸗ prozesse, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurtheilen, der Klägerin 292,05 ℳ nebst 6 % Zinsen seit 14. November 1894, sowie 1,47 ℳ eigene Provision und Porto zu zahlen, und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Spandau, Zimmer Nr. 24, auf den 26. Mai 1897, Vormittags 10 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. .“
Spandau, den 27. März 1897. 8
Ploch, . Gerichtsschreiber des Königlichen Amts
[328] Oeffentliche Zustellung.
Nr. 4105. Die Firma Blankenhorn & Cie. in St. Ludwig, vertreten durch Rechtsanwalt Heins⸗ heimer in Karlsruhe, klagt gegen den Hotelier Arthur
rrichts.
Baehr, früher in Karlsruhe (Hotel Prinz Max),
z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, aus Wechsel über 400 ℳ vom 15. Januar 1897, zahlbar mit 200 ℳ am 15. Februar 1897 und mit 200 ℳ am 15. März 1897, mit dem Antrage auf Zahlung von 400 ℳ nebst 6 % Zins aus 200 ℳ vom 15. Fe⸗ bruar 1897 und aus 400 ℳ vom 15. März 1897, ½⁄ % Provision und 15 ℳ 30 ₰ Retourkosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handels⸗ sachen des Großherzoglichen Landgerichts zu Karls⸗ ruhe auf Mittwoch den 19. Mai 1897, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Karlsruhe, den 28. März 1897.
ein, Gerichtsschreiber des Großherzogl. Landgerichts.
[331] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Otto Landsmann zu Rätzlingen, vertreten durch den Rechtsanwalt Wendland in Klötze, klagt gegen den Bäckermeister Behr aus Immekath, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 146,40 ℳ und Zinsen, Restforderung für in der Zeit vom 10. September bis 17. November 1896 käuflich empfangene Waaren mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an Kläger 146,40 ℳ nebst 6 % Zinsen seit 1. Januar 1897 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Klötze auf den 13. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Se wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Klötze, den 27. März 1897.
Müller, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[332] Oeffentliche Zustellung.
Der Gastwirth Chr. Schwartz zu Gr.⸗Rhüden klagt gegen den Schlosser Richard Kopp aus Braun⸗ schweig, früher zu Gr.⸗Rhüden, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Be⸗ klagter dem Kläger für Kost und Logis für die Zeit veom 1. Februar bis 15. März 1897 66 ℳ schulde mit dem Antrage, auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 66 ℳ und vor⸗ läufige Vollstreckbarkeit des Urtheils. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Bockenem auf den 25. Mai 1897, Vor⸗ mittags 10 uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bockenem, den 17. März 1897.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
1.
310]
Die Ehefrau des Fabrikarbeiters Friedrich Wilhelm Günther, Maria Catharina, geb. Mertens, zu M.⸗Gladbach, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Cohen in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 26. Mai 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 2. Zivil⸗ kammer, hierselbst.
Düsseldorf, den 26. März 1897.
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[311]
Die Ehefrau des Kaufmannes Franz Abels, Elise, geb. Hendricks, zu Krefeld, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Cohen in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur münd⸗ lichen Verhandlung ist bestimmt auf den 26. Mai 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 2. Zivilkammer, hierselbst.
Düsseldorf, den 27. März 1897. .
Arand, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
[313]
Die Ehefrau des August Scharping, Helene, geb. Schmitz, in Düsseldorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Böninger in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 1. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 1. Zwilkammer, hierselbst.
Düsseldorf, den 27. März 1897. 1
Ochs, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
314]
Die Ehefrau des Kartoffelhändlers Josef Schüller, Margaretha, geb. Kolz, in Düsseldorf, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Geheimer Justiz⸗Rath Courth in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Ver⸗ handlung ist bestimmt auf den 2. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Land⸗ gerichte, 1. Zivilkammer, hierselbst.
Düsseldorf, den 27. März 1897.
Ochs, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
[315] Die Ehefrau des Stuhlmachers Friedrich Röder, Emilie, geb. Meier, in Lennep, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Dümpel in Barmen, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 12. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, II. Zivilkammer, hierselbst. 8
Elberfeld, den 29. März 1897.
Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[316]
Die Ehefrau des Wirths Johann Harstrick, Jo⸗ hanna, geb. Deike, in Elberfeld, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Hünerbein in Elberfeld, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 24. Mai 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, III. Zivilkammer, hierselbst.
Elberfeld, den 26. März 1897.
Schäfer, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[317 L““
1 197. Ehefrau des Friseurs August Hedchen, Emilie, geb. Klingholz, in Elberfeld, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt D Schweitzer Elber⸗
feld, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung.⸗ Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt
auf den 24. Mai 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dei Königlichen Landgerichte, III. Zivilkammer, hierselbst.
Elberfeld, den 26. März 1897.
Schäfer, 8 tsschreiber des Königlichen andgerichts. 1u1“
8I1“ “ “ t efrau des Schneidermeisters Karl Hinde⸗ lang, gent. Charles, Cath., geb. Lichtenberg, zu Koblenz, vertreten durch Rechtsanwalt Cillis zu Koblenz, klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Gütertrennung. Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 17. Mai 1897, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Koblenz anberaumt.
. „Breuer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
9 Die Ehefrau des Prokuristen Heinrich Joseph⸗ Schmitt zu Köln, Catharina, geb. Steinheuer, daselbst, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Gammersbach in Köln, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 3. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, I. Zivil⸗ kammer, hierselbst. ö“
Köln, den 27. März 1897.
Storbeck, 1“ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
“
[312]
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Landgerichts, 2. Zivilkammer, zu Düsseldorf vom 2. März 1897 ist zwischen den Eheleuten Kaufmann Karl Nolden und Sophia, geb. Keul, zu M.⸗Glad⸗ bach, die Gütertrennung ausgesprochen.
Düsseldorf, den 27. März 1897.
Arand, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
[309] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Landgerichts, 2. Zivilkammer, zu Düsseldorf vom 2. März 1897 ist zwischen den Eheleuten Kaufmann Otto Lingen und Anna Auguste, geb. Venne, in M.⸗Gladbach, die Gütertrennung ausgesprochen. Düsseldorf, den 27. März 1897. ichtsschreiber des Königl Fftsisrichs stestes B
Durch rechtskräftiges Urtheil des glich gerichts, 2. Zivilkammer, zu Düsseldorf vom 2. März 1897 ist zwischen den Eheleuten Bierhändler Friedrich Weyerhorst und Sophia, geb. Jüris, zu M.Gladbach die Gütertrennung ausgesprochen.
Düsseldorf, den 27. März 1897.
Arand, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
[318] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Landgerichts, III. Zivilkammer, zu Elberfeld vom
Wilhelm Linnekugel und der Emiline, geb. Frowein, in Elberfeld die Gütertrennung ausgesprochen. Elberfeld, den 25. März 1897. 88 Schäfer, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [323] 1 Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, II. Zivilkammer, zu Köln vom 24. Februar 1897 ist zwischen den Eheleuten Anton Dahl⸗
Straßburgergasse Nr. 20, die Gütertrennung ausge⸗⸗ sprochen. Köln, den 25. März 1897. Küppers, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Durch rechtskräftiges Urtheil de
1897 ist zwischen den Eheleuten, des Reisenden Jean⸗ Schmitt und Margaretha, geb. Kalb, zu
sprochen. Köln, den 26. März 1897. Küppers, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [319] Bekanntmachung. 8 Durch rechtskräftiges Urtheil der I. Zivilkammer
4. März 1897 ist die zwischen den Eheleuten Peter Hemmer, Reisender, und Helene, geb. Leanther, beide zu Malstatt⸗Burbach G bestehende belich Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt, und in den Königlichen Notar Schwickerath zu Saarbrücken verwiesen worden. 38 ““ “ Saarbrücken, den 30. März 1897.
Koster „ “ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts
[320] Bekanntmachung. Durch rechtskräftiges Urtheil der I. Zir
des Königlichen Landgerichts zu Saarbrücken vom
3. März 1897 ist die zwischen den Ehelenten Johann
“] b
jetzt Portier zu Obervölklingen, und Sophie, geb. Siegwart, zu Malstatt⸗Burbach, bestehende eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt und sind Parteien zur Vermögens⸗Auseinandersetzung vor den Königlichen Notar Schwickerath zu Saarbrücken ver⸗ wiesen worden.
Saarbrücken, den 30. März 1897.
Koster, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
118709 Kaufmann Leo Ganz zu
Bekanntmachung. Mainz und dessen haben durch dahier zu gerichtlichem Protokoll erklärten Ehevertrag vom 25. v. Mts. bestimmt, daß zwischen emeinschaft der Art. 1498. 1499 des Code Civil beneben soll. — VIII. 2,/97. .“ 8 Jesberg, den 13. März 1897.
Königliches Amtsgericht
5. März 1897 ist zwischen den Eheleuten Schreiner
meyer, Briefbote, und Gertrud, geb. Löden, zu Köln,
gerichts, II. Zivilkammer, zu Köln vom 24. Februax
Köln, Mauritiuswall 23 III., die Gütertrennung ausge⸗-
des Königlichen Landgerichts zu Saarbrücken vom
arteien zur Vermögensauseinandersetzung vor
Zivilkammer
Görgen, früher Tagelöhner in Malstatt. Burbach,
Braut Rosa Katz, Lehmann's Tochter, zu Jesberg.
ihnen als künftigen Ehegatten nur die Errungenschafts.,
1. Untersuchungs⸗Sachen.
2. verfosote Zustellungen u. t 1b 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Dritte Beilage s⸗Anzeiger und Königlich Preußischen
“
Berlin, Donnerstag, den 1. April
V Oeffentlicher Anzeiger.
Anzeig
*
6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bank⸗Ausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
irthschafts⸗Genossenschaftekn.
3) unfall⸗ und Invaliditäts⸗ꝛ. Versicherung. Verkäufe, Verpachtung Verdingungen ꝛc.
Keine.
5) Verloofung ꝛc. von Werth⸗ 1h eren.
[48420) Bekanntmachung. 8 Bei der diesjährigen Ausloosung von 8200 ℳ
Obligationen des Kreises Merseburg vom
Jahre 1883 sind folgende Numm
worden: Litt. A. Nr. 30 à 3000 ℳ Litt. B. Nr. 65 à 1000 ℳ — Litt. C. Nr. 187 239 317 340 à 0 ℳ Litt. D. Nr. 441 561 573 589 629 630 636
640 656 729 771 à 200 ℳ Diese Obligationen werden den Inhabern mit der
Aufforderung gekündigt, die Kapitalbeträge vom
bei der hiesigen Kreis⸗
15. Juni 1897 a bligationen
Kommunal⸗Kasse gegen Rückgabe der
sowie der noch nicht fälligen Zinsscheine und der
Zinsanweisungen in Empfang zu nehmen. Von den zur Einlösung am 1. Juli 1896 ge⸗ kündigten Obligationen sind bis jetzt nicht ein⸗
gelöst die Stuüͤcke Litt. D. Nr. 528 799 800 819
und 821 à 200 ℳ Merseburg, den 7. November 1896. reis⸗Ausschuß des Kreises Mersebur CC6VVVwHauffonville. [67660 Bei auf Grund des 2. Februar 1880
21. November 1884
der diesjährigen Allerhöchsten Privilegii
scheinen sind Nummern gezogen worden: Litt. A. Nr.
à 1000 ℳ Litt. B. Nr. 94 zu 500 ℳ
Dieselben werden den Besitzern mit der Aufforde⸗ rung hierdurch gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Rückgabe der Obligationen und der dazu gehörigen Kupons und Talons bei der hiesigen Kreis⸗Kom⸗ munal⸗Kasse oder beim Schlesischen Bankverein uli 1897 ab zu er⸗ ört mit dem gedachten “ auf. Der Betrag etwa fehlender
in Breslau vom 1. heben. Die Verzinsung
insscheine wird vom Kapitale gekürzt werden. Lublinitz, den 26. Januar 1897. “ Namens des Kreis⸗Ausschusses. ““ Der Vorsitzende: von Lücken.
[69414] Bekanntmachung. Bei der am gestrigen Tage stattgehabten loosung der in Gemäßheit des Allerhöchsten
Ausloosung von den vom
ausgegebenen, seit 1. Juli 1885 zu 4 Prozent verzinslichen Kreis⸗Anleihe⸗
22 33 45 119 121 229 und 260
Aus⸗ rivi⸗ legiums vom 31. August 1887 ausgegebenen 3 ½pro⸗
Ortelsburger Kreis⸗Anleihescheine
nd die nachbenannten Nummern:
Buchstabe A. Nr. 117 über 1000 ℳ 1000 ℳ
B. Nr. 73 u. 98 über je 500 ℳ%„ .
C. Nr. 7, 20, 22, 23 u. 68 über je 200 ℳ.
. 1000 „ . 1000 „
zusammen 8 Kreis⸗Anleihescheine über 3000 ℳ
gezogen worden.
Dieselben werden hiermit zur Rückzahlung zum
1. Juli 1897 gekündigt.
Die Auszahlung erfolgt gegen bloße Rückgabe der Anleihescheine nebst den noch nicht fälligen Zins⸗
scheinen und der Anweisung bei der hiesigen Kreis⸗
Kommunal⸗Kasse und dem Bankhause D. Som⸗
merfeld & Goldberg in Königsberg i. Pr. Die Verzinsung der scheine hört mit dem 1.
ekündigten Kreis⸗Anleihe⸗ uli 1897 auf und wird
der Geldbetrag der etwa fehlenden, nach dem 1. Juli 1897 fälligen Zinsscheine von dem Kapitalbetrage
abgezogen werden.
Gleichzeitig wird der Inhaber des früher aus⸗ eloosten, aber noch nicht eingelösten Kreis⸗ nleihescheins C. Nr. 66 über 200 ℳ an die Rückgabe desselben gegen den Kapitalbetrag hiermit
erinnert. Ortelsburg, den 29. Januar 1897. Der Kreis⸗Ausschuß.
8 8
[71097] Bekanntmachung.
Bei der heute stattgehabten öffentlichen Ver⸗
loosung der zum 1.
Juli 1897 einzulösenden
3 ½ % igen Rentenbriefe der Provinz Posen
sind folgende Stücke gezogen worden:
Litt. F. zu 3000 ℳ 4 Stück und zwar die
Nummern 93 344 609 935.
Litt. H. zu 300 ℳ 4 Stück und zwar die
Nummern 36 188 193 667.
Litt. J. zu 75 ℳ 4 Stück und zwar die
Nummern 31 133 179 311.
Litt. K. zu 30 ℳ 1 Stück und zwar die
Nummer 20.
Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden aufgefor⸗ dert, dieselben in Feefäb gem Zustande mit den
dazu gehörigen Tan⸗ See be Kanonenplatz
eihe 1 Nr. 12 — 16 und der hiesigen Rentenbank⸗Kasse, Nr. 11 I, oder bei der Renten⸗
bank⸗Kasse in Berlin, Klosterstraße 76, vom
1. Juli 1897 ab an den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr einzuliefern, um hiergegen und gegen Quittung den Nennwerth der Rentenbriefe in Empfang
zu nehmen
Vom 1. Juli 1897 ab hört die Verzinsung der ausgeloosten Rentenbriefe auf.
uswärtigen Inhabern von ausgeloosten Renten⸗ briefen ist es gestattet, dieselben an die Rentenbank⸗ Kasse durch die Post portofrei und mit dem Antrage einzusenden, daß der Geldbetrag auf gleichem Wege übermittelt werde. Die Zusendung des Geldes ge⸗
schieht dann auf Gefahr und Kosten des Empfängers,
und zwar bei Summen bis zu 400 ℳ dur ost⸗ anweisung.
Sofern es sch Bum Summen über 400 ℳ handelt, ist einem solchen Antrage eine Quittung nach fol⸗ gendem Muster:
8 ℳ, in Worten: Mark
für d — ausgeloosten Rentenbrief. — der Provinz
osen Litt. — Nr. — habhe ich aus der König⸗ ichen Rentenbank⸗Kasse zu Posen erhalten, worüber diese Quittung. 8 (Ort, Datum und Unterschrift)“ beizufügen.
Posen, den 13. Februar 1897.
Königliche Direktion S der Rentenbank für die Provinz Posen.
8
[64060) Bekanntmachung. “
Bei der am 7. Januar cr. fuͤr das Jahr 1897 planmäßig bewirkten Ausloosung der Rösseler Kreis⸗Anleihescheine sind folgende Nummern ge⸗
zogen worden: III. Emission auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom . 17. März 1879. 66“ B. Nr. 6 über 2000 ℳ EC“ JJV.. 11“⸗ NIN“ “ Sa. 4600 ℳ IV. Emission auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 16. Januar 1880. “ Litt. A. Nr. 23 über 5000 ℳ -“ 11 500 6 200 9 200 10 200 38 0 Sa. 7300 ℳ Diese ausgeloosten Kreis⸗Anleihescheine werden hierdurch zum 1. Juli 1897 mit der Maßnahme gekündigt, daß von diesem Zeitpunkte ab die Zinsen⸗ zahlung aufhört und die nicht zurückgegebenen Zins⸗ scheine bei der Rückzahlung des Kapitals in Abzug gebracht werden. Die Einlösung erfolgt bei der Kreis⸗Kom⸗ munal⸗Kasse in Bischofsburg und bei dem Banquier Herrn Herrmann Theodor in Königsberg. Bischofsburg, den 11. Januar 1897. Der Kreis⸗Ausschuß des Kreises Rössel. kbbbendtt. “
[79820] 8 . 3 ½ % Lübeckische Staats⸗Prümien- Anleihe von 1863.
In der XXXIV. Ziehung am 1. Oktober 1896 sind die folgenden 83 Serien von Obli⸗ gationen der Anleihe ausgelvost worden:
Serie 42 99 337 344 364 376 426 463 496 537 540 562 625 626 660 693 724 773 778 819 841 885 910 968 976 1095 1122 1124 1144 1154 1225 1272 1329 1373 1375 1655 1695 1733 1735 1739 1777 1781 1821 1863 1880 1886 1917 1958 1985 2050 2067 2131 2139 2179 2253 2264 2303 2320 2343 2369 2382 2396 2454 2497 2511 2573 2707 2772 2843 2941 2977 3030 3067 3091 3110 3143 3215 3253 3318 3320 3368 3461 3480.
Vom 1. April d. J. an werden gegen Rückgabe der Obligationen und der dazu gehörenden Zinskupons und Talons, mit Einschluß des Zinskupons Nr. 34 über die Zinsen des letztverflossenen Jahres, die Beträge mit 59 Thlr. (ℳ 177) für jede der zu den ausgeloosten Serien gehörenden Obligationen ausgezahlt, auch die am 1. April 1897 fälligen Zinskupons eingelöst:
in Lübeck bei der Stadtkasse,
in Berlin bei Herrn Louis Steinthal Junr.,
Taubenstraße Nr. 47,
in Hamburg bei der Norddeutschen Bank, an letzteren beiden Stellen bis zum 30. April, später nur in Lübeck.
Den Zinskupons ist ein nach Terminen und Nummern geordnetes, die Stückzahl und den Betrag und unterschriebenes Verzeichniß beizu⸗ ügen.
n Gemäßheit des Gesetzes vom 23. November 1859 verjähren die Ansprüche aus geloosten Obli⸗ gationen und zahlfälligen Zinskupons nach Ablauf von zehn Jahren, von dem auf den Verfalltag folgenden letzten Dezember an gerechnet.
Rückständig sind folgende Obligations⸗ Nummern: 8u von der XXIV. Ausloosung, fällig am 1. April 1887:
Nr. 68408 à 58 Thlr.; b von der XXV. Ausloosung, fällig am 1. April 1888:
Nr. 30100 à 57 Thlr.;
von der XXVI. Ausloosung, fällig am 1. April 1889: Nr. 23851 26704 705 28972 44691 55517 68949 à 58 Thlr.; von der XXVII. Ausloosung, fällig am 1. April 1890: Nr. 437 12899 960 16226 26965 28312 31911 37994 38047 683 699 45520 à 57 Thlr.; von der XXVIII. Ausloosung, fällig am 1. April 1891:
Nr. 1245 258 2758 3046 14062 18847 858 23746 893 24226 25777 26541 38656 42537 44406 49742 757 52900 57945 58075 62021 024 65528 581 à 59 Thlr.; von der XXIX. Ausloosung, fällig am 1. April 1892:
Nr. 8861 14647 20851 854 25218 237 240 37818 50135 548 549 52985 54301 57621 622 63987 993 à 57 Thlr.;
Nr. 20859 à 115 Thlr.; von der XXX. Ausloosung, fällig am 1. April 1893:
Nr. 2340 5257 8485 490 703 9092 095 11444 465 466 14123 423 424 431 434 435 15702 703 714 19163 421 425 23005 017 24473 952 25307 27809 28155 748 751 30562 569 36049 920 43658 44568 576 579 45762 775 50962 968 979 55878 58906 908 909 914 61314 66528 536 67312 à 59 Thlr.; von der XXXI. Ausloosung, fällig am 1. April 1894:
Nr. 939 940 2803 811 3904 5619 620 6537 586 593 9845 846 847 848 10347 11266 269 279 15919 16993 17391 762 764 768 775 780 23035 24800 34903 35405 36232 43039 149 46939 47767 775 48289 294 50027 028 029 033 034 51095 234 755 760 982 983 984 987 52047 53521 55345 62542 64460 66318 à 58 Thlr.; von der XXXII. Ausloosung, fällig am 1. April 1895:
Nr. 2905 3567 570 595 828 829 834 835 6184 191 192 8038 290 767 772 9240 440 10542 543 16958 960 18148 19318 319 320 20728 730 732 21508 511 22082 096 447 448 23181 196 197 198 24206 211 263 269 273 274 278 26443 460 817 27750 29759 31950 960 34162 164 166 883 36081 526 37060 40126 277 45167 46361 371 490 49823 824 825 835 837 840 50522 524 535 52112 114 117 385 387 394 396 53222 232 234 54211 212 216 217 60266 65182 196 67214 69165 à 59 Thlr.; von der XXXIII. Ausloosung, fällig am 1. April 1896:
Nr. 455 2538 5215 218 7628 9551 557 11312 14218 15101 629 630 687 690 744 758 820 17421 422 423 424 20479 591 25942 26245 249 250 251 27433 573 577 28361 362 772 32064 067 33830 831 34182 37327 38402 407 39522 539 40575 41004 005 008 014 015 020 42473 44488 491 45259 47091 241 251 252 48257 706 719 881 889 50508 53052 053 055 057 590 882 54997 998 999 56972 57889 59223 225 229 232 786 831 840 62100 390 903 64189 66676 67293 295 69985 997 à 58 Thlr.
Lübeck, den 15. März 1897.
Die Kassen⸗ und Schulden⸗Regulierungs⸗
Sektion des Finanz⸗Departements der freien und Hansestadt Lübeck.
818 Aufkündigung.
ei der b vorgenommenen Aus⸗ loosung von 6000 ℳ Inowrazlaw'er Stadt⸗ obligationen zum Zweck der Rückzaͤhlung am 1. Oktober 1897 wurden gezggen:
Litt. A. Nr. 3 über 2000 ℳ, 1
Litt. A. Nr. 18 über 2000 ℳ, 8
Litt. B. Nr. 46 über 1000 ℳ,
Litt. B. Nr. 124 über 1000 ℳ
Die Besitzer der vorgedachten Obligationen fordern wir hierdurch auf, dieselben nebst den laufenden Zinsscheinen und Anweisungen am 1. Oktober 1897 entweder bei unserer Stadthauptkasse, oder bei dem Bankhaufe Delbrück, Leo et Comp. in Berlin, Mauerstraße 61/62, zur Einlösung zu präsentieren.
Inowrazlaw, den 12. Februar 1897.
Der Magistrat.
Hesse.
“ u““ EETTgEETEEE 8 [17] Bekanntmachung.
Von den unterm 13. Juli 1882 Allerhöchst privi⸗ legierten Anleihescheinen der Stadt Danzig sind bei der am 15. d. M. stattgehabten Ausloosung zur planmäßigen Tilgung für 1897 nachstehende Nummern gezogen worden:
a. 11 Stück Litt. A. à 2000 ℳ Nr. 018 019 086 201 227 229 237 340 342 364 392.
b. 7 Stück Litt. B. à 1000 ℳ Nr. 081 318 340 433 444 451 473.
c. 24 Stück Litt. C. 2 500 ℳ Nr. 0018 0076 0225 0228 0300 0516 0520 0585 0599 0650 0704 0746 0783 0811 0843 0910 1013 1091 1250 1259 1369 1382 1390 1397.
d. 25 Stück Litt. D. à 200 ℳ Nr. 0040 0082 0083 0162 0187 0254 0442 0458 0461 0531 0569 0772 0776 0909 1029 1297 1350 1499 1605 1655 1664 1694 1806 1943 1944. .
Die Inhaber dieser Anleihescheine, welche hiermit zur Rückzahlung am 1. Oktober 1 97 ge⸗ kündigt werden, werden hiervon mit dem Be⸗ merken in Kenntniß gesetzt, daß vom 1. Oktober d. J. ab die Kapitalbeträge, deren Verzinsung mit diesem Tage aufhört, gegen Rückgabe der Anleihe⸗ scheine, der Zinsscheine sar 1. April 1898 und folgende Jahre sowie der Zinsanweisungen in ee, ees der Kämmerei⸗Kasse, in Berlin bei der Dis⸗ conto⸗Gesellschaft und in Frankfurt a. M. bei dem Bankhause M. A. Rothschild & Söhne erhoben werden können.
Für jeden nicht eingelieferten Zinsschein für 1. April 1898 und folgende wird der Betrag derselben von der Kapitalsumme gekürzt.
Danzig, den 18. März 1897.
ö ”
Der Magistrat. 88
[412] Bekanntmachung.
Bei der am 18. März d. J. stattgefundenen Aus⸗ loosung städtischer Anleihescheine sind folgende Nummern gezogen worden, und zwar: .
I. Von der 3 ½ % (früher 4 %) Anleihe 2
vom Jahre 1882.
Litt. A. Nr. 26 37 45 77 81 112 170 175 181 213 269 282 309 385 485 536 591 644 669 716 807 834 841 842 864 874 886 888 zu 1000 ℳ
Litt. B. Nr. 1007 1032 1099 1142 1149 1285 1314 1315 1317 1328 1381 1386 1392 1427 1429 1433 1436 1470 1525 1607 1645 1667 1695 1715 2 1759 1763 1785 1788 1807 1883 1884 zu
ℳ
Litt C. Nr. 2131 2195 2237 zu 200 ℳ II. Von der 3 ½ % Anleihe vom Jahre 1886.
Litt. A. Nr. 30 36 51 204 296 338 476 502 522 587 616 631 692 818 830 845 850 919 948 996 1165 1171 1198 1283 1302 1330 1366 1465 1553 1584 1612 1631 1780 1835 1889 1896 1901 1942 1973 1990 2025 2053 2073 2137 2150 2229 2232 2275 2401 2404 2629 2630 2654 2710 2867 2885 2910 2916 3060 3124 3311 3365 3401 3436 3451 zu 1000 ℳ
Litt. B. Nr. 93 243 259 444 467 527 715 889 1106 1176 1212 1229 1249 1346 1390 1468 1633 1670 1695 1834 2018 2020 2091 2246 2320 2325 2385 2475 2618 2628 2646 2673 2792 2801 2840 2849 2868 2927 2965 3029 3079 3087 3115 311 3132 3311 3332 3340 3371 3437 3645 3721 3766 3818 zu 500 ℳ
Litt. C. Nr. 7 126 243 400 410 508 568 664 88 965 1085 1137 1205 1210 1343 1507 1656 zu
8
„Die Inhaber dieser Anleihescheine fordern wir hierdurch auf, den Kapitalbetrag derselben vom 1. Oktober d. J. ab, von welchem Tage ab die Verzinsung aufhört, bei unserer Stadt⸗Hauptkasse
egen Rückgabe der Stücke und der dazu gehörigen Vinsscheine und Anweisungen zu erheben.
Die Einlösung der ausgeloosten Stücke der Anleihe vom Jahre 1886 kann außerdem bei dem Bankhause Jacob Landau in Berlin, der Nationalbank für Deutschland zu Berlin, dem Schlesischen Bankverein zu Breslau und der Leipziger Bank in Leipzig erfolgen.
Von früher gekündigten Auleihescheinen stehen noch in Rest und werden wiederholt aufgerufen:
von der 4 ½ % Anleihe von 1867 die Anleihescheine Litt. B. Nr. 1324 bis 1327 zu 300 ℳ, Litt. C. Nr. 4325 und 5684 zu 150 ℳ, gekündigt zum 1. Oktober 1882;
von der 4 % am 1. April 1896 auf 3 ½ % kon⸗ vertierten Anleihe von 1882 die Anleihescheine Litt. B. Nr. 1315 und 1449 zu 500 ℳ, Litt. C. Nr. 2176 2267 und 2386 zu 200 ℳ, gekündigt zum 1. Juli 1896;
von der 3 ½ % Anleihe von 1886 die Anleihe⸗ scheine Litt. A. Nr. 490 zu 1000 ℳ, Litt. B. Nr. 580 zu 500 ℳ und Litt. C. Nr. 1794 zu 200 ℳ, gekündigt zum 1. Oktober 1896. 8
Halle a. S., den 20. März 1897.
“ Der Magistrat. Staude.
Bekanntmachung.
Ausloosung der 3 ½ % Halleschen Stadt⸗ Anleihe vom Jahre 1892, Abtheilung I bis IV.
Die Inhaber der am 18. März d. J.
Stücke obiger Anleihe, und zwar: Abtheilung I.
Litt. A. Nr. 90 zu 5000 ℳ
Litt. B. Nr. 147 319 zu 2000 ℳ
Litt. C. Nr. 344 580 702 727 790 822 891 912 931 944 zu 1000 ℳ
Litt. D. Nr. 1226 1255 1274 zu 500 ℳ “ E. Nr. 1393 1443 1445 1471 1496 zu
ℳ
Litt. F. Nr. 1538 1563 1570 1603 1624 1650
1692 zu 100 ℳ Abtheilung II.
Litt. A. Nr. 15 zu 5000 ℳ
Litt. B. Nr. 128 zu 2000 ℳ
Litt. C. Nr. 197 200 338 391 445 459 zu 1000 ℳ
Litt. D. Nr. 523 555 572 641 657 zu 500 ℳ
Litt. E. Nr. 684 692 716 721 zu 200 ℳ
Litt. F. Nr. 775 776 822 838 856 zu 100 ℳ Abtheilung III.
115 zu 2000 ℳ
301 323 385 451 516 zu 1000 ℳ 533 547 575 608 zu 500 ℳ 670 673 693 729 zu 200 ℳ
762 794 797 832 zu 100 ℳ Abtheilung IV.
Litt. B. Nr. 134 zu 2000 ℳ
Litt. C. Nr. 286 320 327 513 514 zu 1000 ℳ
Litt. D. Nr. 522 588 599 627 zu 500 ℳ
Litt. E. Nr. 706 715 746 zu 200 ℳ
Litt. F. Nr. 763 784 810 842 zu 100 ℳ, fordern wir hiermit auf, die Einlösung dieser leihescheine, deren Verzinsung mit dem 31. Dezember d. J. aufhört, vom 2. Januar 1898 ab bei unserer Stadt⸗Hauptkasse gegen Rückgabe der Stücke und der zugehörigen Zinsscheine und An⸗ weisungen zu bewirken.
Aus früheren e nr.2—5 stehen noch in Rest die Stücke von Abtheilung I Litt. C. Nr. 844 zu 1000 ℳ, Lätt. D. Nr. 1245 zu 500 ℳ und Litt. F. Nr. 1564 zu 100 ℳ, von Abtheilung III. Litt. D. Nr. 588 zu 500 ℳ
Halle a. S., den 29. März 1897.
Der Magistrat. Staude. 1
Litt. B. Nr. Litt. C. Nr. Litt. D. Nr. Litt. E. Nr. Litt. F. Nr.