1897 / 86 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 10 Apr 1897 18:00:01 GMT) scan diff

1) der Müllergeselle Ambros Hoffmann aus Neu⸗Lomnitz wird für todt erklärt,

2) die Kosten des Aufgebotsverfahrens sind aus dem Nachlaß zu entnehmen.

3003] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗

richts vom heutigen Tage ist der am 11. Juni 1860 in Krölpa geborene Zimmermann Friedrich Bernhard Oßwald für todt erklärt.

Ranis, den 6. April 1897. Ksönigliches Amtsgericht. 3173] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Kaiserlichen Amts⸗ erichts zu Straßburg i. Els. vom 2. April 1897 st auf Antrag von Ludwig Frantz, Gutsbesitzer in Burbach bei Saarunion, vertreten durch Rechts⸗

walt Lehnebach in Straßburg, der Pfandbrief

II Litt. A. Nr. 001 823 der Aktiengesellschaft

r. Boden⸗ und Kommunalkredit in Elsaß⸗

tthringen mit dem Sitze in Straßburg, lautend über 500 und verzinslich zu 4 %, für kraftlos erklärt worden.

Straßburg i. E., den 8. April 1897. Der Erste Gerichtsschreiber: Schönbrod.

[2657

Halch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist das Sparkassenbuch der Kreis⸗ sparkasse zu Liegnitz Nr. 10 423 über 27 13 8 ausgefertigt für den Bäckersohn Alfred Hayn in

8

unzlau, für kraftlos erklärt worden. Liegnitz, den 5. April 1897. Koönigliches Amtsgericht. 2677] Alusschlußurtheil. Nr. 8504. Durch Plusßzur zurtheil Gr. Amts⸗ erichts Karlsruhe vom 26. März 1897 wurde auf Anteag des Werkmeisters Franz Jüngert und seiner Ehefrau Friederike, geb. Mössinger, in Karlsruhe das Sparbuch der städt. Spar⸗ und Pfandleihkasse Karls⸗ ruhe Nr. 80 537 über ein Guthaben von 2530 98 ₰, lautend auf den Namen der Franz Jüngert Eheleute, für kraftlos erklärt. Karlsruhe, den 6. April 1897. Der Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts: Katzenberger.

Im Namen des Königs! Verkündet am 30. März 1897. v. Malotki, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Kaufmanns Gustav Walter in Dt. Eylau, vertreten durch den Rechtsanwalt Kautz daselbst, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Dt. Eylau für Recht: 8

Der über die im Grundbuche des Grundstücks Dt. Eylau Blatt 389 Abtheilung III Nr. 1 ein⸗ getragene Kaufgeldforderung von 2100 gebildete und noch in Hebe von 150 gültige, mit der Ur⸗ kunde vom 19. Februar 1876 verbundene Hypo⸗ thekenbrief vom 22. Januar 1877 wird für kraftlos Felärt. Die Kosten des Verfahrens trägt der Antrag⸗

elller.

[3177]

Glückmann.

1ene- . Nachstehendes Urtheil: Ausschlußurtheil.

Die Schuldurkunde vom 15. April 1859 mit ge⸗ richtlichem Konsens vom 16. April 1859 über die im Grundbuch von Bebra Band XXIV Art. 394 Abth. III Nr. 1 eingetragene Erbegelderforderung der Geschwister baist 8

a. Christian Laue, pb. Louis Laue, c. Amalie Laue,

sämmtlich aus Bebra,

im Betrage von 18 Thalern 20 Silbergroschen = 56 ℳ, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens haben die Antragsteller zu tragen.

Sondershausen, den 5. April 1897. 8 Fürstl. Schwarzb. Amtsgericht. I.

(gez.) Hülsemann. wird hiermit veröffentlicht. 1 8

Sondershausen, den 5. April 1897.

Der Gerichtsschreiber des Fürstlichen Amtsgerichts: .“ (Unterschrift’) 1“

[31788 Bekanntmachung. 88 Die Hppothekenurkunde, welche gebildet ist über folgende im Grundbuch von Hirschberg Band IV. Blatt 44 Abth. III Nr. 1 eingetragene Post: Für die Kirche zu Wenholthausen aus der Urkunde vom 19./20. April 1785 ein Kapiial von 50 Thlr. nebst 5 % Zinsen und Kosten ist heute durch Urtheil für⸗ kraftlos erklärt worden. ETI“ in, den 26. März 1897. Khoönigliches Amtsgericht. 68

[3176] Der Hypothekenbrief über die auf dem Grund⸗ vermögen des Johann Heinrich Andreas Ilgen zu ambach im Grundbuche von dort, Artikel 504 bth. III Nr. 5 eingetragene Hypothek über 1550 Darlehnsforderung des Schnallenschmieds Adolf Kaufmann und dessen Ehefrau Karoline, geb. Nickel, zu Brotterode aus Schuldurkunde vom 9. August 1889, ist durch Ausschlußurtheil vom 29. März 1897 für kraftlos erklärt. 1 sün Schmalkalden, den 29. März 1897. 1 Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2.

18col, Auf den Antra 1) der Ei tne Casimir Mikpolajczyk und Adalbert Krystians zu Chorzemin. 2) der Eigenthümerwittwe Marianna Rogozia, geb. Kania, zu Borui, 3) des Eigenthümers und Müllermeisters Gustav Horlitz zu Reklin, 4) der Gastwirthsfrau, jetzigen Ausgedingerin Dorothea Müller, geb. Mattner, zu Schwenten und des Eigenthümers August Durek zu Mauche b 5) 8 Eigenthümers Gottlieb Fitzner zu Blumer⸗ auland, 6) des Sattlermeisters Wilhelm Wittig zu Rostarzewo, 7) des Eigenthümers Berthold Siegismund aus Stodolsko, jetzt zu Elisabethof, 8) der Witiwe Anastasia Fischer zu Wollstein, 9) des Häuslers Ludwig Lesnik und des Eigen⸗ thũ C Piztek zu Sil⸗ 6

Eigenthümer Gottlieb

10) des Eigenthümers Wilhelm Elsner zu Schwenten,

hat das Königliche Amtsgericht zu Wollstein für Recht erkannt: b

Folgende angeblich verloren gegangenen Urkunden:

s vom ehemaligen Königlichen Kreisgerichte zu Wollstein über die im Grundbuche von Chorzemin

latt 4 und 46 in Abtheilung III unter Nr. 1 bezw. 1 für de kathohis he farre zu Wollstein ein⸗

etragenen 100 Thlr. rückständige Kaufgelder ausge⸗ sttellte, aus der beglaubigten Abschrift des notariellen Kaufvertrages vom 29. Juni 1857, den Ingrossa⸗ tionsvermerken vom 7. März 1859, den Hypotheken⸗ buchsauszügen vom 2. März 1859 und der Aus⸗ Fertigung der gerichtlichen Verhandlung vom 18. Fe⸗ ruar 1859 bestehende Hypothekendokument,

2) das vom ehemaligen Königlichen Kreisgerichte zu Wollstein über die im Grundbuche von Borui Blatt 5 in FEetsesgung, In unter Nr. 3 für den

au aus Borui eingetragenen 49 Thlr. 29 Sgr. Darlehn ausgestellte, aus den Ausfertigungen der gerichtlichen Verhandlungen vom 15. und 31. März 1854, dem Ingrossationsvermerke vom 4. Mai 1854 und dem Hypothekenbuchsauszuge vom 27. April 1854 bestehende Hypothekendokument,

3) das vom ehemaligen Königlichen Kreisgerichte zu Wollstein über die im Grundbuche von Reklin Blatt 12 in Abtheilung III unter Nr. 1 für die verehelichte Eigenthümer Louise Wagner, geb. Schmidt, zu Silz eingetragenen, bezw. umgeschriebenen 32 Thlr. 17 Sgr. 5 Pfg. Muttererbtheil ausgestellte, aus den Ausfertigungen der notariellen Verhandlungen vom 24. und 29. Oktober 1847, den Ingrossationsver⸗ merken vom 12. Januar 1848, 30. Juni 1857 und 13. September 1867, dem Hypothekenscheine vom 10. Dezember 1847 und den Hypothekenbuchsaus⸗ zügen vom 26. Juni 1857 und 2. September 1867 bestehende Hypothekendokument, sowie das von dem⸗ selben Gerichte über die im selben Grundbuche in Abtheilung III unter Nr. 1 für Auguste Wilhelmine Bertha Schmidt zu Reklin eingetragenen, bezw. um⸗ geschriebenen 32 Thlr. 17 Sgr. 5 Pfg. Muttererb⸗ theil ausgestellte, aus denselben Urkunden bestehende Hypothekendokument,

4) das vom ehemaligen Königlichen Grundbuch⸗ amte zu Wollstein über die im Grundbuche von Mauche Blatt 60 in Abtheilung III unter Nr. 1a für die Gastwirthsfrau Dorothea Müller, geb. Mattner, zu Schwenten eingetragenen 500 Thlr. Darlehn und unter Nr. 1 c für dieselbe eingetragenen 100 Thlr. Darlehn ausgestellte, aus dem Hypotheken⸗ briefe vom 14. Juli 1873 und den Ausfertigungen der notariellen Verhandlungen vom 16. März 1865 und 17. Juni 1873 und der gerichtlichen Verhand⸗ lungen vom 11. September und 10. Dezember 1868 bestehende Hypothekendokument,

5) das vom ehemaligen Königlichen Landgerichte zu Meseritz über die im Grundbuche von Blumer⸗ hauland Blatt 10 (früher 8) in Abtheilung III unter Nr. 1 für die Geschwister Anna Dorothea und Johann Gottlob Reich eingetragenen 109 Thlr. Muttererbtheil ausgestellte, aus der Ausfertigung des gerichtlichen Erbvergleichs vom 21. Januar 1831, dem Ingrossationsvermerke und dem Hypotheken⸗ schein vom 12. November 1832 bestehende Hypotheken⸗ dokument,

6) das vom ehemaligen Königlichen Kreisgerichte zu Wollstein über die im Grundbuche von Rostarzewo Blatt 97 in Abtheilung III unter Nr. 2 für die Samuel und Anna Rosina, geb. Buchwald, Bederke⸗ schen Eheleute zu Rostarzewo eingetragenen 50 Thlr. Zehrgeld ausgestellte, jetzt nur noch über 27 Thlr 12 Sgr., welche auf Rostarzewo Blatt 9 haften, gültige, aus der Ausfertigung des notariellen Ver⸗ trages vom 18. Mai 1852, den Fesosltivee merken vom 24. Dezember 1853 und 3. März 1863 und dem Hypothekenbuchsauszuge vom 24. Dezember 1853 bestehende Hypothekendokument,

7) der vom Königlichen Amtsgerichte zu Wollstein über die im Grundbuche von Stodolsko Blatt 34 in Abtheilung III unter Nr. 5 für die Eigenthümer Gottlieb und Rosina, geb. Siegismund, Siegismund⸗ schen Eheleute eingetragene, alsdann für den Arbeiter, jetzigen Eigenthümer Berthold Siegismund zu Sto⸗ dolsko umgeschriebenen 1500 Kaufgeld ausgestellte Hypothekenbrief vom 28. Juli 1891,

8) das vom ehemaligen Königlichen Land⸗ und Stadtgericht zu Wollstein über die im Grundbuche von Wollstein Blatt 10 (jetzt Blatt 250) in Ab⸗ theilung III unter Nr. 4 bzw. 3 für den Kaufmann Emil Friedlaender zu Glogau eingetragenen 300 Thlr. Kaufgeld ausgestellte, aus den Ausfertigungen der gerichtlichen Verhandlungen vom 17. August und 25. September 1846 und dem Ingrossationsvermerke vom 12. November 1846 bestehende Hypotheken⸗ dokument,

9) das vom ehemaligen Königlichen Kreisgerichte zu Wollstein über die im Grundbuche von Silz Blatt 34 in Abtheilung III unter Nr. 1 für den Josef Lisiewicz aus Silz eingetragenen 60 Thlr. Erb⸗ theil, welche auch auf Silz Blatt 127 haften, aus⸗ aus den Ausfertigungen der gerichtlichen

eerhandlungen vom 15. Februar und 22. März 1847, dem Ingrossationsvermerke vom 19. September 1851 und dem Hypothekenschein vom 29. August 1851 be⸗ stehende Hypothekendokument,

10) das vom ehemaligen Königlichen Kreisgerichte zu Wollstein über die im Grundbuche von Schwenten Blatt 8 in Abtheilung III unter Nr. 2 für die Eigenthümer Gottlob und Marie Elisabeth, geb. Kliem, Hoffmann'’schen Eheleute zu Schwenten ein⸗ 200 Thlr. Kaufgeld ausgestellte, aus den

usfertigungen der gerichtlichen Verhandlungen vom 2. und 23. Juli 1858, dem Ingrossationsvermerke vom 7. Oktober 1858 und dem Hypothekenbuchs⸗ auszuge vom 29. September 1858 bestehende Hypo⸗ thekendokument,

werden für kraftlos erklärt.

Wollstein, den 31. März 1897.

Khäöünigliches Amtsgericht.

[301³] Aufgebotsverfahren. Der Hypothekenschein über 900 ℳ, eingetragen Fa⸗ des Grund⸗ und Hypothekenbuches der äuslerei Nr. 1 in Stralendorf für die Ehefrau des Stadtschäfers Mohrmann, Sophie, geb. Benthien, in Goldberg, ist durch Ausschlußurtheil vom 5. d. Mts. für kraftlos erklärt. 8 Schwerin (Meckl.), den 6. April 1897. Großherzogliches Amtsgericht

[300505) In der esSars ee des Kirchenraths der refor⸗ mi ten Kirch nde zu Uelfen hat das König⸗

Landeck

8 8

liche Amtsgericht Neuenhaus am 1. April 1897 für Recht erkannt: Der Ablösungsrezeß vom 14. Dezember 1880, be⸗ stätigt am 4. Januar 1881, über Grundabgaben, welche von seiten 18 Grundbesitzer aus Gölenkamp und Binnenborg an den Kirchenrath der reformierten Kirchengemeinde zu Uelsen zu leisten waren, deren Ablösungskapitalien sind in das Hypo⸗ thekenbuch des Patzestict⸗ euenhaus: 2 4 71b. Abtheilung I Band XII Pagina 273 ol. 3 Nr. 1, Een 2) Bez. II Abth. I Bd. XII Pag. 282 Fol. 6

Nr. 2 8) Pe II Abth. 1 Bd. XII Pag. 285 Fol. 7 ein II Abth. I Bd. XII Pag. 298 Fol. 11 5) Bez. II Abth. I Bd. XII Pag. 303 Fol. 13 . II Abth. I Bd. XII Pag. 307 Fol. 14 . II Abth. I Bd. XII Pag. 310 Fol. 15 . II Abth. I Bd. XII Pag. 315 Fol. 17 .II Abth. I Bd. XII Pag. 318 Fol. 18 . II Abth. I Bd. XII Pag. 324 Fol. 20 . II Abth. I Bd. XII Pag. 327 Fol. 21 .II Abth. 1 Bd. XII Pag. 335 Fol. 23 .II Abth. I Bd. XII Pag. 354 Fol. 24 . II Abth. I Pag. II Bd. XIV Fol. 1 . II Abth. I Pag. 7 Bd. XIV Fol. 3 . II Abth. I Pag. 14 Bd. XIV Fol. V . II Abth. I Pag. 19 Bd. XIV Feol. 7 —9 . II Abth. I Pag. 10 Bd. XIV Fol. 4 wird für kraftlos erklärt.

[2355]

In der Ackermann Johann Heinrich Andreas Hett⸗ schen Aufgebotssache von Schrecksbach F. 5/96 hat das Königliche Amtsgericht in Neukirchen am 25. März 1897 erkannt:

Der Hypothekenbrief über die Post Artikel 29 Schrecksbach Abtheilung III Nr. 6 Fünfhundertsechs⸗ undsiebenzig Mark Darlehn, verzinslich mit 5 % vom 23. Februar 1878 an und drei Monate nach erfolgter Kündigung rückzahlbar; krafr Hypothek⸗Be⸗ stellungsurkunde vom 23. Februar 1878 für den Ackermann Heinrich Schmidt I., Hans Curt's Sohn zu Schrecksbach eingetragen am 3. März 1878, wird für kraftlos erklärt. 1

echen b. Z., am 27. März 1 Königliches Amtsgericht.

18004 ““ Es werden: A. die Gläubiger und ihre unbekannten Rechts⸗

nachfolger mit ihren Ansprüchen auf nachbezeichnete

E ausgeschlossen: Schreckendorf Band I r. 23 Abtheilung II Nr. 10 Wohnungs⸗,

Wartungs⸗ und Pflegerecht für den Maschinen⸗

arbeiter Heinrich Schmidt, früher in Frankfurt a. M.,

jetzt angeblich in Amerika, eingetragen zufolge Ver⸗

trages vom 31. Januar 1873 am 6. Februar 1873.

Häuser Nr. 249 der verwittweten

Gymnasial⸗Oberlehrer Dr. Anna Schmidt, geb.

Fleischer, gehsrig Abtheilung III Nr. 3 600

Darlehn für den Missionär Jacob Skolkowski in

Motheinen eingetragen zufolge Urkunde vom 8. Oktober

1888 am 9. Oktober 1888.

B. Die Urkunden über nachverzeichnete getilgte Hypothekenposten für kraftlos erklärt:

Wolmsdorf Blatt 17 Abtheilung III Nr. 18 über 3346 90 Kaufgeldrest für die Geschwister Wilhelmine, Ida, Pius, Caroline, Severin, Adolf, Eduard, Vincenz Hoetzel, gebildet aus Ausfertigung der Kausperträge vom 31. Mai 1884 und 3. Juni 1885 und dem Hypothekenbuchauszug vom 3. De⸗ zember 1885, versehen mit dem Vermerk vom 4. De⸗ zember 1885 über die Restgiltigkeit auf 3446 90 und über die Bildung eines Zweigbriefes für weitere 153,10 für Franz Mehlan. walde 18 Abtheilung 1II Nr. 4 über 3290 Restantheil von 4580 für den ehemaligen Bauer⸗ gutsbesitzer Ignatz Lowack in Conradswalde, bestehend aus Ausfertigung der Kaufpunktation vom 23. März

8

1891, Anerkennungsverhandlung vom 24. März 1891 und Hypothekenbrief versehen mit Vermek über

Löschung von 1290 über Restgiltigkeit auf über Verzinsungsmodalitäten vom 10. Juni Landeck in Schlesien. Königliches Amtsgericht.

[3008] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ grichts zu Rathenow vom 24. Februar 1897 sind ie etwaigen Berechtigten der im Grundbuch von Rathenow Band II Blatt Nr. 207 in Abtheilung III unter Nr. 13 für den Kaufmann Gottfried Huhn zu Burg aus der Zession vom 23. April 1866 ein⸗ getragenen Hypothek von 500 Thalern mit ihren etwaigen Rechten 86 die Post ausgeschlossen worden.

Rathenow, den 24. Februar 1897. . Königliches Amtsgericht

1

[3174] 8

Auf den Antrag:

1) des Eigenthümers Ignatz Bloszyk zu Kielkowo,

2) der Wittwe Albertine Schiller, 12 Wittke, und des Eigenthümers Hermann Schiller zu Silz⸗ hauland,

3) des Maurer⸗ und Zimmermeisters Richard Wojczewski zu Rakwitz,

hat das Königliche Amtsgericht in Wollstein für Recht erkannt:

Die eingetragenen Gläubiger folgender Hypotheken⸗ posten, bezw. deren Rechtsnachfolger und alle die⸗ jenigen, welche sonst irgend welche Rechte an diesen Hypothekenposten zu haben vermeinen:

1) der im Grundbuche von Kielkowo Nr. 28 in Abtheilung III unter Nr. 3 für Ludowika (Ludwina)

Conrads⸗

Bloszyk Kielkowo aus d 8 13. Fttober Cebeczesse das

ö 1840 eingetragenen 65 Thlr. 10 Sgr.

5 Pf. elterliches Erbtheil und Nebenansprüche

2) der im Grundbuche von Silzhauland Nr. 19 und 74 in Abtheilung III unter Nr. 6 g bezw. 1 8 für die Frau Gräfin Antsinette von Plater, geh von Gajewska, zu Prochy aus der gerichtlichen Schenkungsurkunde vom 26. März 1850 einge⸗ tragenen 36 000 Thaler,

3) der im Grundbuche von Rakwitz Abtheilung III unter Nr. 1 für Kaufmann Großfuß, Friederike Ferdinande, geb. Bennicke, zu Rakwitz aus der Obliggtion vom 26. November 1847 eingetragenen 300 Thlr. Dar⸗ lehn nebst Zinsen und Kosten,

werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Hypothekenposten ausgeschlossen.

Wollstein, den 31. März 1897.

8 Königliches Amtsgericht.

8

Nr. 248 in die verehelichte

[2674] Bekanntmachung. Der Hypothekenbrief des Amtsgerichts Kalenberg vom 22. August 1893 nebst angehefteter Schuld⸗

9. Ma urkunde vom 16. Juns 1888 über eine Abfindungs⸗

forderung des Kaufmanns Reinhold Kreipe in Hildes⸗ heim gegen seinen Bruder, den Halbmeier August Kreipe in Vardegötzen zum Betrage von 14 400 ℳ, verzinslich mit 3 ½ vom Hundert, drgeinn im Grundbuche von Vardegötzen Band I Blatt 1 Ab⸗ Chehn III Nr. 2 am 16. Oktober 1888 ist durch Ausschlußurtheil vom 25. März 1897 für kraftlos erklärt. Kalenberg, den 27. März 1897. Königliches Amtsgericht.

[2675] Bekanntmachung.

Die Hypothekenurkunde vom 21. November 1848 über 200 Thaler Kurant Sicherheit des Vollköthners Johann Heinrich Hahn in Schliekum für Verwaltung des Kapellenvermögens, unverzinslich, zu Gunsten der Kapelle in Schliekum, jetzt eingetragen im Grund⸗ buche von Schliekum Band I Blatt 16 Ab⸗ theilung III Nr. 2, ist durch Ausschlußurtheil vom 25. Februar 1897 für kraftlos erklärt.

Kalenberg, den 27. März 1897.

Königliches Amtsgericht.

[3010] In der Aufgebotssache der Ehefrau des Anspänners

Christian Fischer I., Elisabeth, geb. Volkenand, zu

Heimboldshausen hat das unterzeichnete Amtsgericht

am 13. Februar 1897 für Recht erkannt:

Johannes Metz, Heinrich Metz, Andreas Metz und Adam Metz, sämmtlich von Heimboldshausen, und deren Rechtsnachfolger werden mit ihren An⸗ sprüchen auf die in Abtheilung III Nr. 2 und 3 des Artikels 68 von Heimboldshausen eingetragenen Posten von 21 Thalern 7 Sgr. und 20 Thalern aus Vertrag vom 31. März 1849 ausgeschlossen. Diese Posten werden für erloschen erklärt. (F. 2/96.)

Friedewald, den 16. Februar 1897. Königliches Amtsgericht.

[2656] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Amts⸗ gerichts zu Breslau vom 1 1897 sind die unbekannten Inhaber folgender Hypothekenposten, nämlich von:

1) 1000 Thlr. im Grundbuche von Breslau auf Nr. 2 Sandstraße Abtheilung III Nr. 1 für Daniel Ruthardt,

2) 50 (Rest von ursprünglich 3000 ℳ) im Grundbuche von Breslau auf Nr. 26 c. Matthias⸗ straße Abtheilung III Nr. 15 für Ludwig Kastan,

3) 22 Thlr. 4 Sgr. im Grundbuche von Steine auf Nr. 23 und 75 Abtheilung III Nr. 1 für Michael Salaske,

4) 50 Thlr. im Grundbuche von Poln. Neudorf auf Nr. 15 Abtheilung III Nr. 4 für Michael Schimpfke, 1

5) a. 8 Thlr. (Kaution) für die Anna Rosina Häusler'sche Tochter,

b. 23 Thlr. 27 Sgr. 3 ½ Pf. für Johann Gottlieb Gnerich,

beide im Grundbuch von Bettlern auf Nr. 28 Ab⸗ theilung III Nr. 1 resp. 2,

6) 16 Thlr. im Grundbuche von Wüstendorf auf Nr. 37 Abtheilung III Nr. 1 für die Hans Garron’schen Erben,

7) 1500 Thlr. (Rest von ursprünglich 1900 Thlrn.)

im Grundbuche von Breslau auf Nr. 37 Schmiede⸗ brücke Abtheilung III Nr. 24 für Magdalene Linke und auf Gottlieb Linke und dessen Töchter umge⸗ schrieben, 8) 49 Thlr. im Grundbuche von Treschen auf Nr. 2 in Abtheilung III Nr. 10 für Joseph Wolf mit ihren Ansprüchen auf die betreffenden Posten ausgeschlossen. Ferner sind durch das gleiche ÜUrtheil die nachbenannten Hypothekenurkunden: 8 1 Sandstraße 1) über 5000 ℳ, haftend auf Nr. vnhehes

zu Breslau Abtheilung III Nr. 11 für Emilie Wei geb. Kühn, auf Grund der Urkunde vom 20. April 1878 (Zweiginstrument),

2) über 935 Thlr., haftend auf Blatt 411 Band XII Abtheilung III Nr. 1 des Grundbuchs von Breslau, und zwar vom Sande, Dome, Hinter⸗ dome und Neuscheitnig auf Grund der Urkunde vom 9. September 1873 für Isaak Neumann, zuletzt in Höhe von 2259,29 auf die offene Handelsgesell⸗ schaft Cassirer Söhne übergegangen,

3) über 10 000 ℳ, haftend auf Nr. 33 Hirsch⸗ straße zu Breslau Abtheilung III Nr. 9 für Fürst⸗ bischof Robert Herzog auf Grund der Schuld⸗ urkunde vom 12. Juli 1883, später ohne Eintragung ins Grundbuch auf die Gräfin Eleonore Stolberg⸗ Stolberg übergegangen,

4) über 100 Thlr., haftend auf Nr. 8 Damsdorf Abtheilung III Nr. 3 für das Amts⸗Pupillen⸗ Depositorium zu Breslau auf Grund der Urkunde vom 18. Mai 1809, zuletzt in Höhe von noch 5 Thlrn. dem Königlichen Landgericht hierselbst überwiesen,

5) über 1200 ℳ, haftend auf Nr. 79 Claren⸗ craust Abtheilung 1II Nr. 9 für Eugen Pulst auf Grund der Urkunde vom 10. März 1875,

6) über 1000 Thlr., haftend auf Nr. 1 Irschnoke (Scholtisei) Abtheilung III Nr. 9 für Sophie Raymond auf Grund der Urkunde vom 18. Februar 1857, zuletzt auf Daniel König umgeschrieben,

Vormittags 9 ¾ Uhr, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt

13344] Die verehelichte Tuchmacher Wappler, Caroline, geb. Seifert, zu Berge bei Forst i. L., Lessingstraßs

zu Köslin,

.7) über 4000 Thlr. haftend auf Nr. 10, Gro e hRla⸗ zu Breslau Abtheilung III Nr. 2 ꝓ† Fen Oels auf Grund der Urkunde vom 20. No⸗

vpember 1865, später auf Frau Doris Marschner, 88 g2 Krebs, umgeschrieben, schner

8) über 1200 ℳ, Rest von ursprünglich 2400 ℳ, haftend auf Nr. 43 Kottwitz Abtheilung III. Nr. 9 für Franz und Veronika, geb. Mehl, Wolff sche Ehe⸗ leute auf Grund der Urkunde vom 8. Dezember 1890, später auf die Schiffseigner Franz und Auguste Wolff'schen Eheleute übergegangen,

16 Hinterhäuser

9) über 2000 Thlr., haftend auf Nr. ⸗5 Reußenohle

zu Breslau Abtheilung III Nr. 8 für die hiesige Schneiderzunft, später auf die verw. Apotheker Ottilie Schube, geb. Dreßler, umgeschrieben, für kraftlos erklärt worden. Breslau, den 1. April 1897. 8 Amtsgericht.

30022 8

Die unbekannten Berechtigten der im Grundbuche von Preichow Bd. I Bl. Nr. 14 Abtheilung III Nr. 1 auf Grund des Auseinandersetzungsrezesses vom 28. Mai 1819 für den verschollenen Hans George Noack eingetragenen Erbtheilsforderung von 219 Thlr.

18 Sgr. 4 sind mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen. ““

Krossen a. O., den 5. April 1897. Kosönigliches Amtsgericht.

[3009] Bekanntmachung.

Die unbekannten Rechtsnachfolger der am 14. April 1869 in Leipzig verstorbenen Frau Faktor Scheune⸗ mann, Marie Christiane, geb. Neutschmann, sind mit ihren Ansprüchen auf das im Grundbuch von

Köll me Band 1 Bl. 39 und 25 in Abth. III für die Genannte eingetragene Muttererbtheil von 2 Thaler

7 Sgr. 7 Halle a.

f. ausgeschlossen. VIII F. 34/96. den 29. März 1897. Königliches Amtsgericht. 8.

[3367]

Es werden die eingetragenen Gläubiger und ihre unbekannten Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die Frefteee Kunzendorf Blatt 43 des

ranz Klapper Abtheilung III Nr. 14 von 00 Thalern aus der Schuldurkunde vom 4. Juli 1871 für Elisabeth Schubert ausgeschlossen.

Von Rechts Wegen. Landeck i. Schl. Königliches Amtsgericht.

[3346] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen des Arbeiters Franz Drahn zu Rostock, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hintze, Rostock, gegen seine Ehefrau Anna, geb. Köppe, früher zu Hamburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Ehescheidung, ladet der Kläger die Beklagte zu dem zur Ausschwörung des ihm durch das rechts⸗ kräftige bedingte Endurtheil des Großherzoglichen Landgerichts zu Rostock vom 16. Dezember v. Js. auferlegten Eides und zur weiteren mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits angesetzten Termine vor die Erste Zivilkammer des Großherzoglichen Land⸗ gerichts zu Rostock auf den 25. Mai 1897, mit der Aufforderung,

zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung vom 2. d. M. bekannt gemacht. 1 Rostock, den 9. April 1897. Wendt, L.⸗G.⸗Sekr., Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[3350] Oeffentliche Zustellung.

Der Tagelöhner Peter Knebel zu Neuwied, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Zimmer⸗ mann in Neuwied, klagt gegen dessen Ehefrau Katharina Knebel, geborene Herzog, von Neuwied, deßt mit unbekanntem Aufenthalte abwesend, auf Ehescheidung wegen Ehebruchs und böswilliger Ver⸗ lassung, mit dem Antrage, die von den Parteien im März 1885 vor dem Standesamte zu Neuwied ge⸗ schlossene Ehe dem Bande nach zu trennen, die Beklagte für den schuldigen Theil zu erklären und

derselben die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen,

und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts m Neuwied auf den 24. Sep⸗ tember 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ geassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Neuwied, den 7. April 1897.

(L. S.) Pipirs, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung.

Nr. 153, vertreten durch den Rechtsanwalt Eggert klagt gegen den Tuchmacher Ernst Wappler, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, zu erkennen:

1) die zwischen den Parteien bestehende Ehe wird getrennt,

2„ Berlagter wird für den allein schuldigen Theil er klärt,

3) Beklagter hat die Kosten des Rechtsstreits zu

und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köslin auf den 30. September 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8s 8

Köslin, den 5. April 1897.

B Schmurr, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[2642] Oeffentliche Zustellung. 8

Die Frau Auguste Schulz, geb. Schmidt, zu Berlin, Kirchbachstr. 17, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Hoeniger zu Berlin, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, Arbeiter Rudolf Schulz, früher zu Berlin, 8 unbekannten Aufenthalts, wegen Mißhandlung, mit dem Antrage, das Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu

V

erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen 22. Zivil⸗ andgerichts I zu Berlin, Klage bekannt gemacht.

Verhandlung des Rechtsstreits vor die kammer des Königlichen Jüdenstr. 59, 2 Tr., Zimmer 119, auf den 9. Juli 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

gemacht. Hesn, G ahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.

[2997] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Anna rinkhäumer, geb. Jäger, in Fenbureg. Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt

aldstein in Altona, klagt gegen ihren Chemann, den früheren Bahnhofs⸗Vorsteher in Quickborn, Bernard Brinkbäumer, unbekannten Aufenthalts, bufßen Clehhdung. auf Grund böslicher Ver⸗ lassung, mit dem ntrage, die Ehe der Parteien vom Bande zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Freitag, den 2. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 88 Zwecke der öffentlichen Frsrlhnc wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Altona, den 29. März 1897.

Thon, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[2995] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Marie Kanzok, geb. Böhlcke, in Dargow bei Seedorf (Lauenburg), Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dahm in Altona, ladet ihren Ehemann, Arbeiter August Kanzok, un⸗ bekannten Aufenthalts, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Altona auf den 9. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fe⸗ Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Altona, den 5. April 1897.

v. Prüschenk, Gerichtsschreiber des

Königlichen Landgerichts [2996] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Gesine Lange, geb. Schröder, verw. Klein, zu Lübeck, Einsiedelstraße 11 a., Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Vogler in Altona, klagt

egen ihren Ehemann, den Arbeiter Emil Theodor ugust Lange, zuletzt wohnhaft in Klein Berkenthin bei Ratzeburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund gefährlicher Mißhandlungen, Bedrohung und böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf den 9. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemac’ht.

Altona, den 5. April 1897.

v. Prüschenk, ““ 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[2993] Oeffentliche Zustellung. R. 164. 97. C. K. 20. Der Kaufmann Gustav Max Düwel zu Berlin, Kleine Andreasstr. 1 b., Prozeßbevollmächtigter Rechts⸗ anwalt Staub II., hier, klagt gegen seine Ehefrau Marie Düwel, geborene Metlinger, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bös⸗ licher Verlassung und Ehebruchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und die Be⸗ klagte für den allein schuldigen Theil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zwanzigste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstr. 59, II Tr., Zimmer 139, auf den 26. Juni 1897, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zucelacseneg Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 7. April 1897.

Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.

[2992) 1“ Oeffentliche Zustellung. R. 179. 97. Z.⸗K. 20.

Die verehelichte Handelsmann Klara Familie, geb. Unger, 88 Berlin, Sophienstr. 17, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Neumann II. hier, klagt Pgen ihren. Ehemann, den Handelsmann Ascher Meyer Familie, früher zu Berlin, setzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Che zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zwanzigste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüden⸗ straße 59, II Tr., Zimmer 139, auf den 26. Juni 1897, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen hei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stelmung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Berlin, den 3. April 1897.

Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.

[29988 SOeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Emilie Charlotte Dorothea Birnstiel, geborene Einecke, in Eisleben, Ottostraße 6, vertreten durch den Rechtsanwalt Alander in Halle a. S. klagt gegen ihren Ehemann, den Dienstkne t Friedrich Birnstiel aus Eisleben, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlafung, mit dem 68. das zwischen den Parteien bestehende Band der be zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a. S. auf den 6. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗

bevollmächtigter Rechtsanwalt Runde 8 klagt gegen ihren Ehemann,

nwalt zu bestellen.

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser 3

zug der Halle a. S., den 6. April 1897.

Kersten, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[3306] Oeffentliche Zustellung.

Der Schmeresee. Tae⸗ Schütze zu Wismar, vertreten durch den Rechtsanwalt Wehmeyer zu Schwerin, klagt gegen seine Ehefrau Charlotte Auguste Luise, geborene Anders, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage: seine mit der Beklagten bestehende Ehe dem Bande nach zu scheiden, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Großherzoglichen Land⸗ gerichts zu Schwerin (Meckl.) auf den 26. Juni 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

„F. C. H. Pöhl, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[2994] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Sattler Auguste Flemming, geb. Ewan, zu Charlottenburg, Grolmanstraße 62, Prozeß⸗ in Stolp, ren C den Sattler Emil Flemming, früher in Lebg, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie im Jahre 1889 böslich verlassen habe, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stolp auf den 12. Oktober 1897, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stolp, den 5. April 1897.

8 Albrecht, 1 als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[266727 Oeffentliche Zustellung.

Der frühere Tischler Gustav Schmidt zu Berlin, Mulackstraße 33, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Hanguet zu Berlin, klagt gegen den Tischler⸗ meister Gustav Kurszyn, früher zu Berlin, Elbinger⸗ straße 4, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus der Schuldurkunde vom 22. Mai 1878, mit dem An⸗ trage, den Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger 435 nebst 6 % Zinsen seit dem 22. Mai 1878 zu zahlen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 19. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts I zu Berlin, Jüdenstr. 59 II, Zimmer 139, auf den 6. Juli 1897, Vormittags 10, Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 5. April 1897.

Seyffert, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 19.

[3000] Oeffentliche Zustellung.

Der Franz Rings, Zivil⸗Ingenieur zu Köln, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Eilender da⸗ selbst, klagt sggen den Wilbelm Eckert, Fabrikant, früher zu Kalk, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, aus einem Wechsel vom 1. September 1896 über 500 mit dem Antrage auf Verurthei⸗ lung des Beklagten zur Zahlung von 500,00 neb 6 Prozent Zinsen seit 1. April 1897, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die II. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Köln auf den 25. Juni 1892, Nachmittags 4 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemacht. Schmidt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[3171] Oeffentliche Zustellung.

Die offene Handelsgesellschaft unter der Firma „Gebr. Bahl“ zu Montabaur, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Mannheim zu Köln, klagt gegen den Farbwaarenhändler Bernh. Fischer, früher zu Köln, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen käuflich gelieferter Waaren sowie wegen Ge⸗ richtskosten mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 656,67 nebst 6 %

insen seit 20. Januar 1897 und 31,80 nebst

% Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Kammer für Handels⸗ sachen des Königlichen Landgerichts zu Köln auf den 25. Juni 1897, Nachmittags 4 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Schmidt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[3299] Oeffentliche Zustellung. Nr. 5412. Der Fcha Bustr Martin Hettinger und der Maurer Andreas Hiefner III., beide zu Eppelheim, vertreten durch Rechtsanwalt Wagner in Früaslbe⸗ „klagen gegen den Zimmermann Johann hilipp Hiefuer von Eppelheim, zur Zeit an un⸗ bekannten Orten, aus sammtverbindlicher Bürgschafts⸗ übernahme für ein Darlehen des Beklagten bei der Sparkasse Eppelheim, mit dem Antrage auf Ver⸗ neede fisf des Beklagten zur Bezahlung von 547 62 nebst 5 % Zinsen vom Klagezustellungstag an Lund auf 8J. Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils gegen Sicherheitsleistung, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die I. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu annheim auf Samstag, den 26. Juni 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der

öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemeegt. 92

Mannheim, den 6. April 1897. 8. 1— Schulz, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[3172] Oeffentliche Zustellung.

Der Heinrich Rau, Kommissionär in Stuttgart, Pras bevollmächtigter: Rechtsanwalt Walter Rhein⸗ ard in Stuttgart, klagt gegen den Johann Bohm, Wirth von Steinheim a. M., zur Zeit mit un⸗ bekanntem Aufenthalt abwesend, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte ihm und einem gewissen Bühr für die Vermittekung eines Tausches zwischen dem Beklagten und dem Gastwirth Watzmann in Stuttgart über das dem ersteren gehörige Gasthaus „zum Ochsen“ in Steinheim und die dem letzteren gehörige Wirthschaft zur „Stadt Bopfingen“ in Stuttgart, eine Provisfion von 300 Ia. Bühr ihm dem Kläger seinen Antheil hieran abgetreten habe und der Tausch durch seine des Klägers ö“ zu stande gekommen sei, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urtheil für schuldig zu erkennen, dem Kläger die Summe von 300 nebst 5 % Zinsen daraus seit dem Tage der Klagezustellung zu be⸗ zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Marbach auf Mittwoch, den 9. Juni 1897, Nachmittags 4 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Marbach, den 7. April 1897.

Gpottschick, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[3166] 8 Die Ehefrau des Schreinermeisters Heinri Vetter, Emilie, get. Spiecker, in wüifteren bevollmächtigter: Rechtsanwalt Falk in Elberfeld, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 88 Fuzi b Hergketsaga Uhr, vor dem niglichen Landgerichte, III. Zivilkammer, hierselbst. Elberfeld, den 6. April 1897.

Schäfer, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[3167]

Die Ehefrau des früheren Droguisten, jetzigen Agenten Eduard Holtzem, Maria, geb. Kammshoff, in Barmen, E“ Rechtsanwalt Fechner in Barmen, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Ver⸗ handlung ist bestimmt auf den 22. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Land⸗ gerichte, II. Zivilkammer, hierselbst. ““

Elberfeld, de. 7. April 1997.

. Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[3300] Bekanntmachung.

Die Katharina, geborene Schwartz, Ehefrau des Bäckermeisters Eduard Faller in Metz, vertreten durch Rechtsanwalt Wagner daselbst, klagt gegen ihren ese ea Ehemann 85 Gütertrennung. Zur münd⸗ ichen Verhandlung über diesen Antrag ist die öffent⸗ liche Sitzung der 1. Zivilkammer des Kaiserl. Land⸗ gerichts hierselbst vom 14. Juni 1897, Vormit⸗ tags 9 Uhr, bestimmt.

Metz, den 8. April 1897.

Der Landgerichts⸗Sekretär: Bach.

[3240] Gütertrennungsklage.

Christine, geb. Haenlen, Wittwe erster Ehe von Joseph Schultz, und jetzige Ehefrau des Maurers Georg Schultz, beide zu Altkirch Ob.⸗Els. wohnhaft, hat gegen letzteren die Gütertrennungsklage bei dem Kaiserlichen Landgerichte hierselbst durch den Rechts⸗ anwalt Herrn Dümmler eingereicht. Termin zur mündlichen Verhandlung ist auf Donnerstag, den 20. Mai 1897, Vormittags 9 Uhr, im Zivil⸗ sitzungssaale des genannten Gerichts anberaumt.

Mülhausen i. C., den 8. April 1897.

Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Koeßler.

[2999] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, I. Zivilkammer, zu Aachen vom 23. Februar 1897 ist zwischen den Eheleuten Albert Schiffler, Kaufmann und Zigarrenfabrikant, und Therese, geb. Chorus, in Aachen die Gütertrennung ausgesprochen.

Aachen, den 5. April 1897.

Plümmer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[3168]

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, III. Zivilkammer, zu Köln vom 5. März 1897 ist zwischen den Eheleuten Techniker Gustav Tiefenthal und Helene, geb. Bergmann, zu Köln⸗ Deutz die Gütertrennung ausgesprochen.

Köln, den 6. April 1897.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

Goethling. 8

ch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, III. Zivilkammer, zu Köln vom 5. März 1897 ist zwischen den Eheleuten Ackerer Johann Ufer und Gertrud, geb. Berscheid, zu Asselborn die Gütertrennung ausgesprochen. Köln, den 6. April 1897.

1 ö

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[3170]

Durch rechtskräftiges Uͤrtheil des Königlichen Land⸗

gerichts, III. Zivilkammer, zu Köln vom 6. März

1897 ist zwischen den Eheleuten Buchdruckereibesitzer

Engelbert Nagelschmidt und Margaretha, geb.

Kaebe, zu Köln⸗Deutz, die Gütertrennung ausge⸗

sprochen. 86

Köln, den 7. April 1897.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts: Goethling.

3) Unfall- und Invaliditäts⸗w.

. eine.

Verrsccherung.