welche zu einem einheitlich verschuldbaren Güter⸗ komplex vereinigt sind, zum Zwecke der Zwangsver⸗ steigerung verfügt. Der Verkaufstermin ist auf Donnerstag, den 1. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, und der Ueberbotstermin auf Dounerstag, den 22. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte angesetzt. Der Verkaufstermin ist auch bestimmt zur Anmeldung aller dinglichen Ansprüche an den Güterkomplex und dessen Zubehör. . Woldegk, den 12. April 1897. 11“ Großherzogliches Amtsgericht. 8 J. Siehl. 5 Die Zwangsversteigerung des Klempner Schmeltz⸗ fennig'schen Grundstücks 2 1] 82, König⸗ stadt Bd. 73 Nr. 3927, wird aufgehoben und fallen die Termine am 21. d. Mts. fort. Berlin, den 15. April 1897. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 85.
[5565] In Sachen der Herzoglichen Kreiskasse zu Blanken⸗ burg, Klägerin, wider den Landwirth Otto Lorenz aus Sondershausen, jetzt in Zorge, Beklagten, wegen Gerichtskosten, ist der auf den 30. Juni d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, allhier anberaumte Verkaufstermin wieder aufgehoben. 1 Wmalkenried, den 10. April 189ö7. Herzogliches Amtsgericht. Voges.
Das Zwangsversteigerungsverfahren betreffend das zur Konkursmasse des Brauereibesitzers Carl Strauß
ehörige Wohngrundstück Nr. 373 an der Tauben⸗ straße hierselbst ist durch Gerichtsbeschluß vom 13. d. M. wieder aufgehoben und finden die an⸗ gekündigten Verkaufstermine nicht statt.
Schwerin i. M., den 17. April 1897.
E. Tiede, Amtsgerichts⸗Aktuar. [5566]
In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung des zum Nachlaß des verst. Tischlers Miene gehörigen Wohnhauses Nr. 208 c. p. in Dassow, wird Termin zur Abnahme der “ des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungsplan, sowie zur Vor⸗ nahme der Vertheilung bestimmt auf Mittwoch, den 28. April d. J., veh; 10 Uhr, im Gerichtslokale zu “ Der Theilungsplan und die Rechnung des Sequesters liegen auf der Gerichtsschreiberei in Dassow zur Einsicht aus. Grevesmühlen, den 15. April 1897.
Großherzogliches Amtsgericht.
[71940] Aufgebot. Folgende Urkunden:
1) Der Hinterlegungsschein über die auf den Kleidermacher Johann Georg Müller in Nürnberg ausgestellte Police Nr. 4557 der Schlesischen Lebens⸗
persicherungs⸗Aktiengesellschaft in Breslau, d. d.
Breslau, den 16. Mai 1882,
2) die boen der Provinzial⸗Hilfskasse für die Schlesien über 1000 ℳ, Serie XXII
r. 9219 zu 3 ½ Prozent vom 1. Januar 1892,
3) die 4 nachbenannten 3 ½ % Schles. Pfandbriefe,
Litt. A., nämlich
a. Ser. VIII. Nr. 1274 über 500 ℳ,
b. Ser. VIII. Nr. 1212 über 500 ℳ,
e. Ser. V. Nr. 3459 über 100 ℳ,
d. Ser. V. Nr. 3460 über 100 ℳ, sind angeblich verloren gegangen und sollen auf Antrag:
3u 1) des Kleidermachers Johann Georg Müller
in Nürnberg, vertreten durch Herrn Robert Arndt in Breslau,
zu 2) des Oberbrenners Gustav Matzke in Plauen bei Dresden, 1
zu 3) des Fräuleins Hedwig Dittmann in Görlitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Prasse in Görlitz,
für kraftlos erklärt werden. Die Inhaber der vorbezeichneten Urkunden werden deshalb aufgefordert, ihre Rechte unter Vorlegung dieser Urkunden spätestens
im Aufgebotstermine am 20. September 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, am Schweidnitzer Stadtgraben Nr. 4, Zimmer 89, im II. Stock anzumelden, widrigenfalls
die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Breslau, den 10. Februar 1890b7. Königliches Amtsgericht.
[5056] Bekanntmachung.
Die Wittwe Marie Elisabeth Siems, geb. Luers, in Oldenburg im Großherzogthum, vertreten durch den Rechtsanwalt Möhring daselbst, hat das Aufgebot der Aktien Nr. 931 und 932 der Bergbau⸗ Aktiengesellschaft Mark in Sölde in Westfalen, welche einen Nominalwerth von je 750 ℳ haben, beantragt. Der Inhaber der vorgedachten Aktien wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am
9. November 1897, Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 14, seine Rechte an⸗ zumelden und die Akrien vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. 8
Hörde, den 7. April 1897.
Königliches Amtsgericht.
8
11“
[43722 Bekanntmachung. Auf den Antrag der Ehefrau Hauptmanns Emma Graciosa, geb. Doering, in Lancaster Lodge zu Pampton Court bei London wird der Inhaber der angeblich verloren gegangenen Aktie Litt. A. Nr. 7720 der Bergbau⸗Gesellschaft Holland zu Wattenscheid über 100 Thaler aufgefordert, seine Rechte auf diese Aktie spät stens im Aufgebotstermin am 12. Januar 1899, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und dieselbe vorzulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird. Wattenscheid, den 31. März 1897. Königliches Amtsgericht.
[80460] Aufgebot.
Der Bäckermeister Heinrich Finke zu Finsterwalde hat das Aufgebot der Obligation der Stadt Finster⸗ walde i. d. N.⸗L. Litt. A. Nr. 39 über 100 Thaler berat sch Kurant, ausgefertigt in Gemäßheit des andesherrlichen Privilegiums vom 18. Dezember 1868, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgerordert, spätestens in dem auf den 25. April 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 10, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die
Urkunde vorzulegen, wiedrigenfalls die Kraftlos⸗
erklärung der Urkunde Eir wird. “ Finsterwalde, den 19. März 1897. 8
Königliches Amtsgericht. Abth. 1.
88 3
[4373] Aufgebot.
Die Erben des Kaufmanns Johann Caspar Harkort von Harkorten, vertreten durch den Rechtsanwalt Kramberg zu Dortmund, haben das Aufgebot des Kuxscheines Nr. 1 über 11 Kuxe der Gewerkschaft bei Dortmund. * am 17. August 889 und eingetragen auf J. C. Harkort zu Har⸗ korten, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. November 1897, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gerichte, Zimmer Nr. 39, anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗ rung der Urkunde erfolgen wird.
Dortmund, den 9. April 1897. Königliches Amtsgericht
Aufgebot. “
Der Kgl. Professor Ludwig Steuert zu stephan bei Freising, vertreten durch Rechtsanwalt Hertle zu Freising, hat das Aufgebot der Police Nr. 9615 F. N. 20 529 der Frankfurter Lebens⸗ versicherungsgesellschaft vom 14. Juni 1878 nebst Nachträgen vom 26. Juni 1878, 14. Juni 1879 und 10. Juli 1884 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird anfgefordert, spätestens in dem auf Donners⸗ tag, den 4. November 1897, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 29, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Frankfurt a. M., den 14. April 1897.
Das Königliche Amtsgericht. Abtheilung IV.
[5057]
[5059] Aufgebot.
Der Kaufmann Johann Look zu Emmerich hat das Aufgebot des vom Königlichen Hauptzollamt hierselbst unterm 1. Dezember 1896 ausgestellten Lagerscheins über 24 Kolli mit unbearbeiteten Taback⸗ blättern in Umschließungen aus leichteren Matten, gezeichnet mit Nr. 24 376 — 24 399 — Niederlage⸗ register II Blatt 102 Konto X Nr. 11 — beantragt. Es ergeht daber an den Inhaber dieses Lagerscheins die zsfentliche Aufforderung, seine Ansprüche und Rechte auf denselben spätestens in dem auf den 25. Oktober ecr., Vormittags 11 Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotstermine geltend zu machen, widrigenfalls derselbe für kraftlos erklärt werden wird.
Emmerich, 12. April 1897.
Königliches Amtsgericht.
[64497] Alufgebot.
Die Wittwe Sophie Köhring, gebor. Rudolph, in Erfurt hat das Aufgebot des auf ihren Namen ausgestellten Sparkassenbuches der städtischen Spar⸗ kasse zu Erfurt Nr. 32 362 über 151 ℳ 13 ₰, welches angeblich verloren segengen ist, beantragt. Der Inhaber des Sparkassenbuches wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 21. Sep⸗ tember 1897, Vormittags 11 615 vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 58, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung des Sparkassenbuches erfolgen wird.
Erfurt, den 10. Januar 1897. 3
Königliches Amtsgericht. Abtheilung VII.
[1055] Aufgebot.
Der Arbeiter Louis Oppermann in Aerzen hat das Aufgebot des ihm angeblich verloren gegangenen Einlagebuches Nr. 161561 der Hannoverschen Kapital⸗ versicherungsanstalt über 203 ℳ 48 ₰ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Sonnabend, den 16. Oktober 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Hameln, den 28. März 1897.
Königliches Amtsgericht. II.
[7917828 Der vollmächtigter seiner Mutter Clementine Hänel, hat das Aufgebot des von der städtischen Sparkasse zu Thorn auf den Namen der Frau Clementine Hänel ausgestellten Sparkassenbuches Nr. 14 755 über 1498,02 ℳ, einschließlich der Zinsen am Ende des Jahres 1896, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. De⸗ zember 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Hümnmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloser⸗
klärung der Urkunde erfolgen wird. Thorn, den 12. März 1897. Königliches Amtsgericht.
[56940] Aufgebot.
Das Sparkassenbuch Nr. 8689 der städtischen Spar⸗ kasse zu Münsterberg, ausgestellt am 13. Februar 1888, über noch 444 ℳ 87 ₰, ist angeblich verloren ge⸗ gangen und soll auf Antrag der Eigenthümerin, verwittweten Arbeiterin Agnes Zimmer, geb. Spiel⸗ vogel, aus Polnisch⸗Neudorf zum Zwecke der neuen Ausfertigung für kraftlos erklärt werden.
Es wird daher der Inhaber dieses Buches aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin den 9. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht (Zimmer Nr. 20) seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.
Münsterberg i. Schles.⸗ den 12. Dezember 1896.
Königliches Amtsgericht.
Aufgebot.
[79738] b
Das Königl. Amtsgericht Wasserburg hat unterm 13. März 1897 folgendes Aufgebot erlassen: Es sind zu Verlust gegangen die Sparkassascheine der städtischen Sparkasse Wasserburg Litt. H. Nr. 816/24362 zu 50 ℳ und Litt. H. Nr. 883/25167 zu 50 ℳ lautend für Katharina Huber, Bahn⸗ wärterstochter in Rott a. Inn. Auf Antrag der Pferdewärtersfrau Katharina Glaser in München, geb. Huber, werden sonach die Inhaber dieser Scheine aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin vom Donnerstag, den 14. Oktober 1897, Vor⸗ mittags 9 Uhr, ihre Rechte beim hiesigen Gericht in dessen Sitzungssaal anzumelden und die Scheine
farrer Ferdinand Hänel in Thorn, als Be⸗
, widrigenfalls sie für kraftlos erklärt werden. . Wasserburg, den 17. März 1897. 8* Der K. Sekretär: (L. S.) Spitzeder.
[5054] . 12
Auf den Antrag des Kaufmanns Bruno Ihle in Naumburg a. S. wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen Wechsels de dato Naumburg den 24. Oktober 1896 über 200 ℳ, zahlbar am 24. Januar 1897, ausgestellt von dem Kaufmann Bruno Ihle in Naumburg a. S. an eigene Ordre, acceptiert von den Herren Emil Hoffmann & Co. in Naumburg a. S., aufgefordert, seine Rechte auf diesen Wechsel spätestens im Aufgebotstermin, den 27. Januar 1898, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 16, anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigen⸗ falls derselbe für kraftlos erklärt werden wird.
Naumburg a. S., den 10. April 1897.
Königliches Amtsgericht. Abth. 4.
[5046] e,. Der Kossäth Carl Friedrich Wi Mützlitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Jordan athenow, hat das Aufgebot der angeblich ge⸗ tilgten, auf dem Grundbuchblatt des ihm gehörigen Grundstücks Ler Band I Blatt Nr. 10 in Abthei⸗ lung III unter Nr. 4 für den Altsitzer Johann Christian Euen und dessen Ehefrau Anna Charlotte geborene Kraatz, aus dem Kaufvertrage vom 5. Ok. tober 1833 eingetragenen Restkaufgeldforderung von 150 Thalern behufs deren Löschung beantragt. Die Rechtsnachfolger der Hypothekengläubiger werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die Post spätestens im Aufgebotstermine am 20. September 1897, h. 11, anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf die aufgebotene Post werden ausgeschlossen und die Post im Grundbuche wird ge⸗ löscht werden. Rathenow, den 3. April 1897. Königliches Amtsgericht.
89 u“
[r118891
Aufgebot. 8 Nachdem bei den unten aufgeführten Hypothekforderungen die Nachforschungen nach den recht⸗ mäßigen Inhabern fruchtlos geblieben und vom Tage der letzten auf diese
Forderungen sich beziehenden
Handlungen mehr als dreißig Jahre verstrichen sind, so werden gemäß § 82 des Hyp.⸗Ges. und § 823 ff. der R.⸗Z.⸗P.⸗O. diejenigen, welche auf diese Forderungen Rechte zu haben glauben, zur Anmeldung inner⸗ halb sechs Monaten und spätestens in dem auf Freitag, 1. Oktober 1897, Vormittags 10 Uhr, anberaumten, im Sitzungssaale des unterfertigten Gerichts stattfindenden Aufgebotstermine öffentlich auf⸗ gefordert, und zwar unter dem Rechtsnachtheile, daß im Falle der Unterlassung der Anmeldung die Forde⸗
rungen für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche gelöscht würden.
—
3 “ Hypothekenobjektsbesitzer
88₰ 1. S and und Seite
Bezeichnung der Forderung
Zeit des Eintrags und des Gläubigers
Schmidt, Lorenz, und Bar⸗ bara, Bauersleute in Mörs⸗ winkel 1u6
1]Angfeld I. 5
8 11“ *
Schneider, Leonhard, und Anna, Schreinerseheleute in Eschenfelden
Eschenfelden II. 376
8
Knarr, Georg Leonhard, und Anna Kunigunda, Schmieds⸗ und irths⸗ eheleute in Eckertsfeld
Meidenbauer, Johann, und Kunigunde Barbara, Bauerseheleute in Gtggach
Dehling, Georg, und Bar⸗ bara, Oekonomenseheleute in Sulzbach, H. Nr. 577
Uebelacker, Leonhard Johann, und Brigitta, Bauers⸗ eheleute in Hundsboden
II. 150 Guttenberger, Johann, und
Anna Barbara, Wirths⸗
und Bauerseheleute in
Oberreinbach
Illschwang II. 29 Reindl, Friedrich, und Bar⸗ bara, Wagnerseheleute in Illschwang
Sperber, Johann, und Ka⸗ tharina, Gütlerseheleute in Kirchenreinbach
Kuhn, Franz, und Walburga, Wagnerseheleute in Neu⸗ kirchen
Wollner, Friedrich, und Anna Barbara, Gütlerseheleute in Sinnleuthen
Spieß, Andreas, und Bar⸗
Frechetsfeld S 159
Gaissach II. 225 Großalbershof III. 120 Holenstein II. 238
Kirchenreinbach II. 9
Neukirchen II. 443
Steinling III. 83
Weigendorf II. 389
bara, Bauerseheleute in Ernhüll “
Sulzbach i. O., 10. Februar 1897.
Königliches Ba
7 September 1850 500 Fl. Erbtheil der Magdalene Grädler, Bauerntochter von Mörs⸗ winkel.
2000 Fl. 4 ½ % Darlehen u. 200 Fl. Kaution dem Kreis⸗ und Stadt⸗ gerichts⸗Assessor Jacob Christian Wilhelm von Scheuerl in Nürn⸗
berg.
100 Fl. Heirathsgutsrest der Doro⸗ thea Thaler, geb. Bär, von Eschen⸗ felden.
100 Fl. dem Sohne der verlebten Schwester Margarethe Schneider
1 (engerhe Georg Schneider).
Winkelwohnung und Naturalaus⸗
1.“ nahme, dann 6 Fl. jährl. Zubuß⸗
geld d. Wittwe Barbara Schneider.
14. Januar 1825 8 Fl. aus ursprünglich 50 Fl.
15 Oktober 1850
7. Mai 1827
16. Dezember 1840
25. 1I 1839 eirathsgut, dann Muttergut dem Wpeil ohann und Paulus Schwemmer, Söhnen der Barbara Schwemmer, geb. Hufnagel.
600 Fl. Abfindung dem vermißten Georg Meidenbauer und statt des
Lee 200 Fl.
25 Fl. Muttergut der Katharina Grünthaler, Mulzerstochter von Sulzbach.
100 Fl. Erbtheil des vermißten Soldaten Konrad Uebelacker.
67 Fl. elterlicher Erbtheil dem ver⸗ mißten Georg Weidner.
27. Juli 1825 24. Januar 1847 19. April 1825
21. November 1828
100 Fl. vorsorglicher Erbtheil der abwesenden Anna Barbara Nibler.
100 Fl. elterliches Erbg;t dem in Amerika befindlichen Bruder Jo⸗ hann Perbst.
59 Fl. 17 Fr. 2 Pf. großmütterl. Erbtheil der in Amerika befind⸗ lichen Weberstochter Margarethe Schmidt von Neukirchen.
41 Fl. 40 Fr. elterlicher Erbtheil dem Michael Wollner
je 116 Fl. 40 Xr. Muttergut den Spieß'schen Kindern Anna Spieß, Johann Spieß, Anna Margarete Spieß und Leonhard Spie Jüngeren von Ernhüll.
8. August 1848 5. August 1852
3. März 1843
10. Oktober 1829
23. Januar 1826
Amtsgericht. chl.
Aufgebot.
Im Grundbuche des dem Kaufmann Max Kaminsky in Marggrabowa gehörigen Grundstücks Giesen Nr. 1 stehen in Abth. III unter Nr. 7 noch 5 Thlr. 8 Sgr. 9 ⅞ Pf. als das väterliche Erbtheil der Regine Piotrowski, zahlbar durch Mariag Piotrowski bei Großjährigkeit der Regina Piotrowski auf Grund der unterm 26. August 1831 konfirmierten Daniel Piotrowski'schen Erbtheilungsverhandlung vom 10. Dezember 1830 bezw. 18. Juni und 25. August 1831 gemäß Perjücgung vom 18. April 1832 eingetragen. Die Post ist angeblich getilgt und soll im Grundbuche gelöscht werden. Ueber die vor⸗ genannte Post ist ein Dokument gebildet bestehend aus der Ausfertigung der unterm 26. August 1831 konfirmierten Daniel Piotrowski'schen Erbtheilungs⸗ verhandlungen resp. vom 10. Dezember 1830, 18. Juni und 25. August 1831 gemäß Verfügung vom 18. April 1832 und einem Auszuge aus dem damaligen Grund⸗ buchblatte. Dieses Dokument ist angeblich abhanden gekommen und soll amortisiert werden. Auf Antrag des Grundstückseigenthümers werden deshalb die Rechtsnachfolger der Regina Piotrowski bezw. diese selbst und der Inhaber der Hypothenurkunde aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens in dem vor dem unterzeichneten Königl. Amtsgericht auf den 28. August 1897, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termine anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf die Post werden aus⸗ geschlossen werden — bezw. widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Marggrabowo, den 4. April 1897. önigliches Amtsgericht. Abth. 5
Bekanntmachug. Der Kossäth Karl Friedrich Wilhelm Drömer zu Mützlitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Jordan zu d athenow, hat das Aufgebot des verloren ge⸗
15045ö38
gangenen Hypothekendokuments über die auf dem Grundbuchblatt des Grundstücks Mützlitz Band I Blatt Nr. 10 in Abtheilung III unter Nr. 4 für den Altsitzer Johann Christian Euen und . Ehefrau Anna Charlotte, geborene ein⸗ getragene Restkaufgeldforderung von 150 Thalern und des gleichfalls verloren gegangenen Hypotheken⸗ dokuments über die auf demselben Grundbuchblatte in Abtheilung III unter Nr. 7 für den Kossathen Johann Gottfried Jahn eingetragene Restkaufgeld⸗ forderung von 100 Thalern beantragt. Die Inhaber der vorstehend bezeichneten Hypothekenurkunden werden aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem Aufgebotstermine am 20. September 1897, h. 11, anzumelden und die Hypothekenurkunden vorzulegen, widrigenfalls dieselben werden für kraftlos erklärt werden. Rathenow, den 3. April 1897. Königliches Amtsgerich
[4323] — Diejenigen Personen der im Grundsteuerkataf auf den Namen „Kuntz Peter Erben und Miteigen⸗ thümer zu Winterbach’ eingetragenen Parzelle Flur7 Nr. 369/46, auf der Höll, 1 groß 5 a 53 m, in Anspruch nehmen, werden bhierdurch aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem auf den 10. Juli 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Amtsgericht anberaumten Termine anzu⸗ melden, widrigenfalls die Geschwister Jakob und Anna Maria Kunz zu Winterbach als Eigenthümer des vorbezeichneten Grundstücks im Grundbuch einge⸗ tragen werden. St. Wendel, den 2. April 1897. . Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3.
Bekanntmachung. welche das Eigenthum
ilbelm Drömer 8
36) Braunschweig
des
ster der Gemeinde Winterbach
der Einnahme an Wechselstempelsteuer im Deutschen Reich für die Zeit vom 1. April 1896 b
1.
2.
Nachweisung
3.
is zum Schluß des Monats März 1897.
hält’ u. a. 5. 6.
ℳ
Einnahme im Monat März
Hierzu Einnahme in den Vormonaten
2 ℳ ₰
Einnahme in dem⸗ selben Zeitraum des Vorjahres
In 1896/97 + mehr reiherr von (Spalte 4)
ℳ ; ℳ
I. Im Reichs⸗Postgebiet. 1) J1166e6* V“” 3 V11A11XA1AXAX“ 5) Psttaw 1“ 6) Frankfurt a. O.
7) Stettin
8) Köslin.
9) Posen...
10) Bromberg..
11) Breslau 12) Liegnitz. 13) Oppeln. 14) Magdebur 15) Halle a. S. 16) Erfurt. 17) Siel.. 18) Hannover. 19) Münster 20) Minden
2) Dortmund. 22) Cassel. 23) Frankfurt a. 24) 25)5 26) Koblenz.. 27) Düsseldorf.
28) Trier.
29) Dresden
30) Leipzig.
9 Karlsruhe.
32) Konstanz.
33) Darmstadt . 19) Schwerin i. M. 35) Oldenburg.
37) Bremen
38) Hamburg .. . 39) Straßburg i. E. 4990 9b6bb 11
13 255 10 5 697 11 40 — 106 418 4 914 7 380 10 786 3 204 6 261 10 5 579 18 774 11 944 11 503 19 856 8 897 14 058 9 213 13 761 4 953 8 920 20 261 9 162 29 750 18 284 6 988 6 509 53 087 2 611 23 333 52 655 24 855 7 635 14 373 3 289 4 161 6 032 21 126 105 799 24 435 3 012
144 065 56 351 123 391 1 245 442 52 055 83 043 103 331 27 400 64 709 68 184 205 614 124 281 121 982 195 271 106 609 147 068 106 235 145 173 47 407 89 193 220 722 98 148 369 989 208 740 81 418 62 090 594 380 28 399 236 451 588 922 278 376 90 062 160 035 36 636 46 563
130 810 30 50 654 10 111 921 50 1 139 024 10 47 141 50 75 663 — 92 544 90 24 196 40 58 448 30 62 604 20 186 840 10 112 337 30 110 478 60 175 415 97 712 40 133 009 60 97 0222 — 131 411 80 42 454 — 80 272 90 200 461 60 88 985 80 340 239 30 190 456 — 74 429 90 55 581 541 293 20 25 787 70 213 117 80 536 266 50 253 521 — 82 427 40 145 662 40 33 347 — 42 402 — 67819 — 73 881 212 213 10 233 339 1 096 130 90 1 201 930 201 412 60 225 847 30 697 10 33 710
70 80
90 80 50
90 30 40 50 30
50 80 30 50
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12 839 7 254 bee. 8 312
17 187 4 489 1 299 8 619 - 3 670 niß 3 428 6 397 4 535 4 373
18 871 6 014 4 921 7 300 8 102
15 983 6 820 1 360
21 530 5 910
14 006
10 785 3 665
10 719
44 301 2 298
18 173
41 482
18 226 5 057 6 106 1 780 2 245 2 524
15 341
118 929 3 773 1 646
131 225 80 49 097 30 115 079 30 1 262 630 55 47 566 20 81 744 60 94 712 20 23 730 80 61 280 70 61 786 70 201 078 70 119 908 40 103 110 90 189 257 50 101 688 90 139 767 80 98 133 30 129 190 30 40 586 20 87 832 30 199 191 95 92 238 30 383 996 10 197 955 80 77 752 50 51 371 20 550 079 20 26 100 30. 218 277 70 547 439 90 260 150 10 85 005 50 153 929 40 38 417 20 44 318 20. 76 406 70 217 997 60
eeeehaeens
einer poln
der Zeitschrift werden soll.
erster Linie für
Gartenbaues.
444rlAree
229 621 40 35 356 50
Summe I I. Wyvyern. III. Württemberg
734 219 67 663 25 829 —
7 392 244 — 8 126 463 710 412 90 778 076 40 256 606 20 282 435 20
60 50
7 708 015 757 970 268 522 82
+ 418 448 + 20 106 13 912
Ueberhaupt Berlin, im April 1897.
827 712 10
8 359 263 V 10
9 186 975 20
Haupt⸗Buchhalterei des Reichs⸗Schatzamts.
Biester.
8 734 508
+ 452 467
Das Avprilbeft von Richard Fleischer (Stuttgart, Deutsche Verlags⸗Anstalt), ent⸗ nachstehende König Ludwig II., Erinnerungen von Louise von Kobell; Franz von Lenbach's Erzählungen aus seinem Leben, aus Gesprächen mit dem Meister mitgetheilt von W. Wyl; von Max 1 pielkunst, von Joseph Lewinsky; Der Zweck und die Ziele der Polar⸗
weniger forschung, von Admiralitäts⸗Rath C. Koldewey; Das Wunder vom enkenden Eiweiß, von Dr. J. Sadger. Allmonatlich erscheint von dieser Repue ein eheft von 128 Seiten; Preis vierteljährlich (3 Hefte) 6 ℳ
Roman Guy de Maupassants ist, bringt das 7. Heft den Anfang eines der neuesten und inter⸗ essantesten Produkte der russischen Literatur: P. Boborykin’'s Er⸗ zählung „Der Mörder“. schildert der Verfasser den eines Mannes, der die Frau eines Andern nachdem er den Gatten im Duell erschossen. ehrenhaft gehandelt hat, er sich doch des errungenen Glücks nicht zu freuen und geht, von S
dämonischer Liebe einem düsteren Ende entgegen. reiht sich die Fortsetzung des dem Abschlu englischen Romans „Juda, der Unberühmfe“ von Thomas Ferner ist in dem vorliegenden Heft die polnische Literatur mit der trefflichen Erzählung „Zeichen und Wunder“ von Wilhelm Feldmann vertreten. In eine ergreifende Handlung ist hier die getreue, lebenswahre E“ der Sitten und Zustände unter der jüdischen Bevölkerung schen Stadt verwoben.
findet man endlich eine Reihe kleiner gehaltvoller und sorgfältig ge⸗ formter Gedichte von G. nehmen wir noch die sicherlich einen weiten Kreis von Literaturfreunden interessierende Nachricht, daß Zola den großen Roman Paris“, den letzten Theil der Trilogie laufenden Jahre zu voll nden gedenkt und der nächste „Aus fremden Zungen“
Literatur.
der „Deutschen Revue“, herausgegeben
Beiträge: Kaiser Wilhelm I. und
Furcht vor dem Heim, Novelle ; Im Hause von Justus von Liebig, von Dr. Otto Iderndorff; Das Verhältniß des Raumes zur Schau⸗
fremden Zungen“. Eine Halbmonatsschrift.
(Stuttgart, Deutsche Verlags⸗Anstalt; Preis ö 3 ℳ) Nachdem mit dem letzten Heft des ersten Quarta
s der fesselnde „Unser Herz“ zum Abschluß gelangt
Eingehend und mit feinster Beobachtung Seelenzustand und das tragische Verhäng⸗ heimgeführt hat, Obwohl er durchaus
eelenqualen gepeinigt, als ein Opfer n diese Erzählung zuneigenden bedeutenden Hardy.
Aus der rumänischen Literatur Cosbuc. — Einer Briefkastennotiz ent⸗ „Lourdes“, „Rom“, „Paris“, noch im
nd der Jahrgang mit diesem Werke eröffnet
— Zum Beginn des Frühlings seien Blumenfreunde auf eine junge Zeitschrift aufmerksam gemacht, die eine der besten deutschen Gartenzeitungen zu werden verspricht. hefte für Blumen⸗ und Gartenfreunde“ ist der Titel dieses Blattes. Der Erfolg, welcher seinem im Vorjahre erschienenen „Hand⸗ buch der praftischen Zimmergärtnerei“ beschieden war, gab dem Herausgeber niseönta zur Begründung dieser „Monatshefte“. In
„Hesdörffer's Monats⸗
den Liebhaber bestimmt, behandelt die Zeitschrift in
anregend geschriebenen, praktisch gehaltenen Artikeln alle Gebiete des Alles, was mit der Obst⸗ und Gemüsegarten P. ngt, wird in sätzen behandelt.
richtet ein genauer Arbeitsplan, und eine „Gartenpost“ giebt den Abonnenten fachmännischen den ständigen Mitarbeitern. Die vorliegenden vielen Textillustrationen, anschaulichen, drei sorgfältig ausgeführte Fartentafeln. Der viertel⸗ jährliche Abonnementspreis beträgt 1 ℳ 50 ₰. Der Verleger Gustav Schmidt (Firma: Robert Oppenheim, Berlin SW. 46) ist gern bereit, jedem Gartenfreund auf Verlangen ein Probeheft zu übersenden.
immergärtnerei, dem Blumen⸗, zeitgemäßen Auf⸗ Ueber die Arbeiten eines jeden onats unter⸗ ath. Namhafte Fachmänner gehören zu efte enthalten neben die auch die praktischen Handgriffe ver⸗
. Untersuchungs⸗Sachen.
8 Aufgcbote, zustellungen u. dergl. . Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc.
. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. . Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
ersicherung. 1
Deffentlicher Anzeiger.
6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Ge⸗ 7. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bane hn 8
10. Verschiedene
irthschafts⸗Genossenschaften.
ekanntmachungen.
2) Aufgebote, Zustellungen
und dergl.
[5058] ö
Im Grundbuche von Altenberge Band 6 Blatt 66 Abth. III. Nr. 3 ist für den Hosius'schen Armen⸗ fonds eine demselben zedierte, zu 4 % verzinsliche Restforderung ad 400 Thlr. hypothekarisch ex decr. vom 28. Juni 1848 eingetragen. Diese Post ist dem Gastwirth Franz Anton Bonnefeld zu Horstmar und sodann vom als Generalbevollmächtigten der Erben Bonnefeld bezeichneten Kommunalempfänger Kuhlmann zu Horstmar dem Färber Franz
oseph Temming zu Laer bei Horstmar zediert. Dieser hat über Kapital und Zinsen quittiert und Löschung im Grundbuche bewilligt, die bezweckte Löschung der Post kann jedoch nicht vn en, weil die Legitimation des ꝛc. Kuhlmann zur Zession nicht nachgewiesen ist. Auf den Antrag des 1. c. im Grundbuche von Altenberge eingetragenen Eigen⸗ thümers Ackerwirths Bernard Püfken gt. Herding, von Westenfeld werden daher die unbekannten Be⸗ rechtigten der bezeichneten Post aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens im Aufgebotstermin den 28. September 1897, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigen⸗ falls sie mit ihren Ansprüchen auf die gedachte Post werden ausgeschlossen und die Post im Grundbuche wird gelöscht werden. 5
Burgsteinfurt, den 20. März 1897.
Königliches Amtsgerichtt!.
[5060] Aufgebot. “
Auf dem Grundstücke Plan⸗Nummer 711 in der Steuergemeinde Lengenfeld der Bauerseheleute Michael und Margaretha Weigl in Lengenfeld findet sich im Hypothekenbuche für Lengenfeld Bd. III Seite 128 und auf den Grundstücken Plan⸗Nummer 1404, 1485, 1485 ½, 1631 a. b. und 1837 in derselben Steuer⸗ Pmeinde der Bauerseheleute Egid und Walburga
eitz Hs.⸗Nr. 5 in Harrenzhofen ebenda Seite 123 je folgender Hypothek⸗Eintrag: „Am 13. April 1837. Einhundertzwei Mark sechsundachtzig Pfennige = sechzig Gulden Kaution wegen des aus dem Ver⸗ mögen des für verschollen erklärten Schneidergesellen
Leonhard Auer von Lengenfeld bezogenen Erbtheils
Da die Nachforschungen nach dem rechtmäßigen Inhaber dieser beiden Hypotheken fruchtlos geblieben und vom Tage der letzten auf diese Forderungen sich beziehenden
von 60 Fl. nach Protokoll vom Heutigen.“
Handlung an gerechnet mehr als dreißig Jahre ver⸗ strichen sind, wird auf Antrag der obengenannten Pfand⸗Objekts⸗Besitzer diejenige Person, welche auf jene Forderung ein Recht zu haben glaubt, zu dessen Anmeldung innerhalb sechs Monaten, spätestens aber in dem auf Samstag, 13. November 1897, Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungs⸗ saal anberaumten Aufgebotstermine mit dem Rechts⸗ nachtheile öffentlich aufgefordert, daß im Falle der Unterlassung der Anmeldung die Forderungen für schen erklärt und im Hypothekenbuche gelöscht werden. ““
Parsberg, 12. April 189ö7.
Kgl. Amtsgericht. (L. S.) (gez.) Ruepprecht.
Zur Beglaubigung: Der K. Sekretär: (L. S.) Gierl.
[5041] Oeffentliche Ladung.
In Sachen, betreffend die Anlegung des Grund⸗ buchs für die Gemeinde Winningen, wird der 1858 von Winningen nach Züsch bei Hermeskeil ver⸗ zogene und von dort 1861 nach Amerika ausge⸗ wanderte Pfarrer Karl Seelbach bezw. seine Erben oder Rechtsnachfolger geladen, ihre Ansprüche auf die unter Artikel 549 der Gemeinde Winningen auf den Namen des genannten Pfarrers eingetragenen Grundstücke bis zum 1. Oktober 1897 bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, E die Grundstücke als herrenlos betrachtet werden.
Koblenz, den 14. April 1897.
Königliches Amtsgericht. 6.
[5528] Aufgebot. Der Reider Carl Herbeck zu Gevelsberg hat das Aufgebot folgender Bl. 141 von Gevelsberg — My⸗ linghausen — verzeichneten Grundstücke: Flur 4 Nr. 371/232 Klevper Ufer, Wiese, 1,13 a, Flur 4 Nr. 970/233 pp. In den Wald, Hofraum mit Wohn⸗ haus und Anbau, 7,85 a, beantragt. Alle diejenigen, welche das Eigenthum dieser Grundstücke be⸗ anspruchen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche spätestens in dem auf den 2.
1897, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Auf⸗ “ anzumelden, widregenfalls sie mit ihren nsprüchen und Rechten ausgeschlossen werden. Schwelm, den 13. April 1897. I111““ Königliches Amtsgericht
[5531] Verschollenheitsverfahren. Vorbescheid. —“ Nr. 3701. Gegen die seit etwa 45 Jahren an unbekannten Orten abwesende Karoline Maier von Riedichen, geboren daselbst am 22 August 1827, wird auf Antrag der muthmaßlichen Erben das Ver⸗ schollenheitsverfahren eingeleitet. Die Vermißte und alle diejenigen, welche über Leben oder Tod der Ver⸗ mißten Auskunft geben können, werden hiermit auf⸗ ea binnen Jahresfrist hiervon dem hiesigen mtsgericht Mittheilung zu machen. 1“ Schönau, den 13. April 1897. 1“ Gerichtsschreiberei Großh. Amtsgerichts. J. V.: Braun, Aktuar.
[55300) Bekanntmachung.
Auf Antrag der Wittwe des Pfarrbauern Daber⸗ kow, Charlotte, geb. Retzlaff, zu Rehwinkel werden deren 2 aus Rehwinkel gebürtige Brüder:
1) der Bäcker Michael Friedrich Retzlaff, ge⸗ boren 12. Dezember 1832,
2) der Schmied Friedrich Wilhelm Retzlaff, ge⸗ boren 26. Mai 1835,
welche seit mehr als 30 Jahren verschollen sind, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 24. Februar 1898, Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden.
Jacobshagen, 8. April 1897. 3
Kdoönigliches Amtsgericht
1591) Aufgebot. Auf Antrag des Schmiedemeisters August Tiemes⸗ mann zu Mülheim a. d. Ruhr wird die unverehe⸗ lichte Wilhelmine Huxel, geboren am 11. Januar 1849 zu Helve, in ihrer Jugend wohnhaft zu Fley, zuletzt in Gladbeck i. W. wohnhaft, welche seit dem 6. Januar 1886 verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin am 2. April 1898,
i Mintaas 12 lühr, vor dem unterzeichneten Gericht
zu melden, widrigenfalls dieselbe für todt erklärt
werden wird. Buer i. W., den 10. April 1897. Köͤnigliches Amtsgericht.
[5052] Bekanutmachung. 8 Auf Antrag des Freimanns Ludwig Ziena Stepponaten wird dessen ungefähr seit 18 Jahre abwesender, zuletzt in Heinrichswalde wohnhaft ge⸗ wesener Brudersohn Arbeiter Friedrich Zienau auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermin 18. Mär 1898, Vorm. 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht sich zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird. 1 Heinrichswalde, den 23. März 180b7. Königliches Amtsgericht. 6
[5050] Bekanntmachung.
Das Kgl. Amtsgericht Immenstadt hat am 14. April 1897 folgendes Aufgebot erlassen: Hin sichtlich nachstehender Personen, über die beim ge⸗ nannten Gerichte Abwesenheitspflegschaft Efb rt wird und von denen seit längerer Zeit jede Lebens⸗ kunde mangelt, wurde seitens der hierzu Berechtigten Antrag auf Todeserklärung gestellt:
1) Maechler, Franz, Spengler von Oberstaufen
ca. 55 Jahre alt,
2) Mayer, Maria, Oekonomenstochter von
Untermühlegg, 70 Jahre alt,
3) Harrer, Johann Nepomuk, Schreinergeselle
von Oberstaufen, ca. 60 Jahre alt, 8 4) Merz, Jakob, Käser von Kalzhofen, ca 70 Jahre alt,
5) Futscher, Ferdinand, Schreiner von Wangen,
ca. 63 Jahre alt,
6) Speiser, Paver, Bahnwärterssohn von Hueb,
43 Jahre alt.
Es ergeht nunmehr die Aufforderung:
a. an die vorgenannten Verschollenen, spätestens im Aufgebotstermine persönlich oder schriftlich bei Gericht sich zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden;
b. an die Erbbetheiligten ihre Interessen
Aufgebotsverfahren wahrzunehmen, 8 c. an alle diejenigen, welche über das Leben der
Verschollenen Kunde geben können, hierüber dem
im
Gerichte Mittheilung zu machen. 1