öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Karlsruhe, den 11. April 1897.
8 (L. S.) Falk, 1
Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
5511] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Friederike Weichel, geb. Wolff, zu Frankenthal, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Lindheimer zu Frankfurt a. M., klagt gegen ihren Ehemann, Trambahnkutscher Philipp Weichel in Frankfurt a. M., jetzt unbekanntem Aufenthalts, auf Ehescheidung wegen böslichen Verlassens, mit dem Antrage, die am 4. Januar 1888 von den Parteien geschlossenen Ehe dem Bande nach zu trennen und den Beklagten sr den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweit Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu rankfurt a. M. auf den 13. Juli 1897, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird
dieser Auszug der Klage bekannt ö“
Freankfurt a. M., den 12. April 1897. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[5068] Oeffentliche Zustellung. 8
Die Frau Ernestine Emilie Kühn, geb. Pose, hier, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Werthauer hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Bäcker Paul Oskar Max Kühn, zuletzt in Berlin, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: Die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Verfahrens zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen WeeJsebtag des Rechtsstreits vor die 21. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin auf den 18. September 1897, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, einen bei dem sedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fen Zwecke der öffentlichen Zustellung wi i uszug der Klage bekannt gemacht. 8
Berlin, den 10. April 1897. 8
Buchwald, Gerichtsschreiber ees Königlichen Landgerichts I, Zivilkammer 21.
[5066] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Karoline Engler, geb. Greger, bei dem Fabrikanten Andreas Greger zu Wien XVI, Engerth⸗ gasse Nr. 17, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Dr. Marcuse zu Gnesen, klagt gegen ihren Ehemann, den Zahnarzt Hugo Paul Engler, welcher in Wulka, Kreis Wreschen, gebeoren und demnächst nach Wien ausgewandert ist, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund Ehetrennung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten als den allein schuldigen Theil zu er⸗ achten und ihm die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Gnesen auf den 13. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Gnesen, den 6. April 1897. 8
Dymczyüski, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[5069] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Arbeiters Rudolf Schlinke, Johanne Wilhelmine, geb. Fleischer, zu Dardesheim, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ruhnke in Halberstadt, klagt gegen ihren genannten Ehemann, in unbekannter Abwesenheit, früher zu Dardesheim, auf Grund böswilliger Verlassung, auf Trennung der Ehe mit Schuld auf seiten des Beklagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halberstadt auf den 13. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der
ffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Halberstadt, den 15. April 1897.
Reichel, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Landgericht Hamburg.
[5067] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Mathilde Auguste Drews, geb. Gülden, zu Altona, vertreten durch Rechtsanwalt Wolfhagen, klagt gegen ihren Ehemann, den Schlachter Gustav Hermann Rudolf Drews, unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe. der Parteien wegen Ehebruchs des Be⸗
klagten vom Bande zu scheiden, den Beklagten auch in die Kosten des Rechtsstreits zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Land⸗ gerichts zu Hamburg (Rathhaus) auf den 29. Juni 1897, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen
Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen 8 Zustellung wird dieser Auszug der Ladung und Klage bekannt gemacht.
Hamburg, 14. April 1897.
H. Schröder, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[5065] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Agenten Richard Hechel, Auguste, geb. Lentge, zu Goslar, Prozeßbevollmächtigter Rechts⸗ anwalt Justiz⸗Rath Beitzen I., klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher zu Goslar, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sich von Goslar heimlich v. die
Klägerin böslich verlassen habe und sein gegen⸗ wärtiger Aufenthalt unbekannt sei, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe dem Bande nach und Er⸗ klärung des Beklagten für den schuldigen Theil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗
handlung des Rechtestreits vor die Erste Zivilkammer
des Königlichen Landgerichts zu Hildesheim auf den
1. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hildesheim, den 15. April 1897.
Der Gerichtsschreiber des Königalichen Landgerichts.
Oeffentliche Zustellung.
Der Arbeiter August Reinsch zu Burg b. M., Franzosenstr. 53, rozeßbevollmächtigter Rechts⸗ anwalt Reusch zu Magdeburg, klagt gegen seine Ehefrau Louise, geb. Lichtenberg, früher zu Burg, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, die Beklagte für den alleinschuldigen zu erklären und derselben sämmtliche Kosten aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Magdeburg, Dom⸗ platz Nr. 6, Zimmer Nr. 27, auf den 23. Juni 1897, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Magdeburg, den 8. April 1897.
Schrader als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
E. ngh. Geösneriche München I, Abth. A. f. Z.⸗S. n Sachen:
1) Spitzer, Maria, f. n. der Karolina Spitzer, ge⸗ setzlich vertr. durch den Vormund, Zimmermann Jo⸗ hann Spitzer hier, Tulbeckstr. 19/I, R.⸗G.,
2) Spitzer, Karolina, led., großj. Küchenmagd, hier, vertr. durch obengenannten Johann Spitzer,
Klagetheil, im Armenrechte, gegen Fürst, Jobann, Steinmetz, früher hier, dann in Nürnberg, nun un⸗ bekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Alimentation, wird letzterer noch erfolgter Bewilligung der öffent⸗ lichen Zustellung der Klage nebst Ladung, nachdem im Termine vom 5. April 1897 niemand erschienen ist, zur mündlichen Verhandlung des Rechtestreits zu dem auf klägerischen Antrag neuerlich anberaumten Termine in die öffentliche Sitzung des obenbezeichneten Prozeßgerichts auf Montag, den 14. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, Neues Justizgebäude, Sitzungs⸗ saal III (Zimmer Nr. 6, parterre), geladen. Klage⸗ theil wird beantragen, das K. Amtsgericht wolle in einem, soweit gesetzlich zulässig, für vorläufig voll⸗ streckbar erklärten Urtheile aussprechen, Beklagter sei schuldig: —
1) Für das Kind Maria Spitzer für die Zeit von der Geburt desselben bis zu dessen zurückgelegtem 14. Lebensjahre einen monatlichen, vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von zwölf Mark, sowie die Hälfte allenfallsiger Kur⸗ und Leichenkosten, des Schulgeldes und der Kleidungskosten zu entrichten, 1
2) an die Kindsmutter eine Kindbettkostenentschädi⸗ gung von dreißig Mark zu bezahlen,
3) die Streitskosten zu tragen.
ünchen, den 14. April 1897. Der K. Sekretär: Gabler.
[5064] Oeffentliche Zustellung.
Die ledige Näherin Sophie Storck zu Frank⸗ furt a. M., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Thiele daselbst, klagt gegen den Kaufmann Franz Schwager aus Oggersheim, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus Eheversprechen, mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig zu verurtheilen, binnen 4 Wochen mit der Klägerin vor dem Königlichen Standesamt zu Frankfurt a. M. die Ehe abzu⸗ schließen oder eine Entschädigung von 10 000 ℳ zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. M. auf den 13. Juli 1897, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Frankfurt a. M., den 10. April 1897.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[5089] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann J. Brunkhorst in Hamburg, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dr. Schulze⸗Harten in Dresden als Prozeßbevoll mächtigten, klagt im Wechsel⸗ prozeß gegen den Matrosen Walter Edlich, zur Zeit an Bord der deutschen Bark „Minna Cords“ — Kapt. P. Sinnig —, aus zwei Wechseln vom 18. und 24. August 1896 über 2500 ℳ beziehentlich 1000 ℳ, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger 3500 ℳ nebst 6 % Zinsen von 2500 ℳ seit 1. Februar 1897 und von 1000 ℳ seit 1. April 1897, sowie 11,65 ℳ †¼ % eigene Provision zu zahlen. Er ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu
Dresden auf den 4. Juni 1897, Vormittags
9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Dresden, am 14. April 1897. Sekr. Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[5090] Oeffentliche Zustellung.
Der Kreisauktionator Oskar Hesselbarth zu e mölsen klagt gegen den Oberschweizer Rudolf Kloßner, zuletzt in Eilenburg, jetzt in unbekannter Abwesenheit, wegen 120,00 ℳ mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen:
1) an den Kläger 120 ℳ nebst 5 % Verzugs⸗ zinsen seit 1. Juli 1892 zu zahlen und in - . rechnung auf diese a in Auszahlung der für die Zedenten des Klägers bei der Königlichen Re⸗ gierungs⸗Hauptkasse zu Merseburg, durch das König⸗ liche Amtsgericht Hohenmölsen in Sachen J. 1/93 hinterlegten Beträge, nämlich:
13,43 ℳ für die Handelsfrau Emilie Schwager in Kreischau,
30,85 „ für den Fleischermeister Oskar Gießler in Hohenmölsen,
13,27 „ für den Gastwirth Hermann Dose in Altenburg S.⸗A
6,38 „ für den Gastwirt Göttewitz,
Sa. 63,93 ℳ nebst Zinsen an den Kläger zu willigen;
2) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Eilenburg auf den 9. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Eilenburg, den 5. April 1897.
Rieschel, Sekretär,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
h Eduard ⸗Beer in
bevollmächtigter Rechtsanwalt Dahm in Dü
[5040] Oeffentliche 8
Die Besitzer Daniel und Marie Dorothea, geb.
reugschat, Packschies'schen Eheleute und die Besitzer
ilhelm und Marie, geb. Gaubschus, Rudat'schen Eheleute in Rauben, sämmtlich vertreten durch Justiz⸗Rath Horn in Insterburg, klagen gegen die Erben des Altsitzers George Girrulat aus Petrat⸗ schen, nämlich:
5, Altsitzersohn Martin Girrulat in Petratschen per Szillen,
2) den Bahnarbeiter David Girrulat in Jodszemen per Szillen .
3) den Altsitzersohn 1-e Girrulat in Altendorf Rhld. Sektion III Nr. 374,
4) den Altsitzersohn Wilhelm Girrulat, unbe⸗ kannten Aufenthalts,
wegen Zahlung von 200 ℳ Kaufgeldforderung nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1894, einge⸗ tragen für die Kläger auf Grund des Kaufvertrages vom 8. November 1890 und der gerichtlichen Ver⸗ handlung vom 14. Oktober 1891 im Grundbuche von Petratschen Nr. 42 Abth. III Nr. 6, mit dem Antrage, die Beklagten zu verurtheilen, an Kläger zur Vermeidung der Zwangsvollstreckung in das Grundstück Petratschen Nr. 42 und⸗in ihr übriges Vermögen als Erben ihres Vaters ohne Vorbehalt 200 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1894 zu zahlen, und laden den Beklagten zu 4 zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Ragnit auf den 15. Juni 1897, uGp 12 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Ragnit, den 10. April 1897.
Plisch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung 3.
[5037] Königl. Amtsgericht München I. Abtheilung A. für Zivilsachen.
In Sachen des Bäckermeisters Alois Gradl in München, vertreten durch den Kgl. Advokaten und Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Lohrer daselbst, Kläger, gegen den Redakteur und Administrator F. W. Sudeck, früher hier, nun unbekannten Aufenthalts Beklagten, wegen Forderung, wird letzterer nach erfolgter Bewilligung der öffentlichen Zustellung der Klage in die öffentliche Sitzung des vorbezeichneten Prozeßgerichts vom Dienstag, den 15. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, Sitzungszimmer Nr. 10/% — Justizpalast, Ostbau rechts — zur mündlichen Verhandlung über den Rechtsstreit ge⸗ laden. Der klägerische Vertreter wird beantragen, Kgl. Amtsgericht wolle in einem für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklärenden Urtheile aussprechen: „Be⸗ klagter sei schuldig, zu gestatten, daß der Kgl. Ad⸗ vokat Dr. Marx hier die bei ihm hinterlegten 130 ℳ an Alois Gradl hinausbezahle, und habe Beklagter die Prozeßkosten zu tragen.“
München, am 14. April 1897.
Der Kgl. Sekretär: (L. S.) Kirsch.
[5039) K. Amtsgericht Tuttlingen. . Oeffentliche Zustellung. 8
Georg Martin, Möbelhändler in Tuttlingen, ver⸗ treten durch Rechtsagent Weigel daselbst, klagt gegen den mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Michael Rath, Möbelschreiner von Trossingen, wegen For⸗ derung aus Möbelkauf vom 15. Juni 1896, mit dem Antrage, derselbe wolle durch vorläufig voll⸗ streckbares Urtheil kostenfällig für schuldig erkannt werden, er habe dem Kläger die Summe von 91 ℳ 80 ₰ nebst 5 % Zinsen hieraus vom Tage der Klage⸗ zustellung an zu bezahlen. Der Kläger ladet nun den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Tuttlingen auf Freitag, den 4. Juni 1897, Vormittags 9 ¼ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Klageauszug hiermit bekannt gemacht.
Den 13. April 1897.
Gerichtsschreiber Göz.
[5035] DOeffentliche Zustellung.
Der Waffenfabrikant August Jodwischat, in Firma H. Götz & Co. zu Berlin, Friedrichstr. 154, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt E. Heinitz zu Berlin, klagt gegen den Kaufmann Gustav Henckert, früher in Firma Deutsche Waffenfabrik, Georg Knaak, früher zu Berlin, Elsasserstr. 64/65, jetzt unbekannten i;- wegen gelieferter Waaren, mit dem An⸗ rage:
1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger 159 ℳ 50 ₰ nebst 6 % Zinsen seit 17. Dezember 1896 zu zahlen und die Kosten des vorangegangenen Mahnverfahrens zu tragen,
8 das Urtheil für vorläufig⸗ vollstreckbar zu er⸗ ären.
Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I, Abtheilung 12, zu Berlin, Jüden⸗ straße 58, II Treppen, Zimmer Nr. 121, auf den 1. Juli 1897, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 13. April 1897.
Gogel, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 12.
[5038] Oeffentliche Zustellung.
Der Uhrmacher Diedrich Koch in Stromberg, ver⸗ treten durch Geschäftsführer Bongartz in Eitorf, klagt gegen den Sekretär Franz Josef Schumacher, früher zu Stromberg, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen gegebener baarer Dar⸗ lehen und rückständiger Zinsen, mit dem Antrage: Königliches Amtsgericht wolle unter vorsang er Vollstreckbarkeitserklärung des zu erlassenden Urt ls den Beklagten kostenfällig verurtheilen, dem Kläger 97 ℳ 30 ₰ nebst 5 % Zinsen von 30 ℳ seit 30. November 1896 und von dem Reste seit dem 81 der Klagezustellung zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Eitorf auf den 8. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8
Eitorf, den 14. April 1897.
Kortz, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung 1.
[5087] Die Ehefrau des Postverwalters a. D. Josef Blome, Sophia, geb. Hilden, zu Düsseldorf, seczes⸗ eldorf,
klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt. auf den 2. Juni 189 7, Vormittags 9 Uhr. vor dem Königlichen Landgerichte, I. Zivilkammer erselbst. 8 Düsseldorf, den 10. April 1897. Ochs, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
[5084]
Die Ehefrau des Kaufmannes Wilhelm Goebels, Anna Catharina, geb. Bresser, zu Odenkirchen Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Biesenbach in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 9. Juni 1897, Vormitta 8 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 2. Zivil⸗ kammer, hierselbst.
Düsseldorf, den 13. April 1897.
Arand, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
[5077]
Kaiserliches Landgericht Straßburg i. Els.
Die Ehefrau des Töpfers kaver Siegfried, Maria, geb. Wagner, in Sufflenheim, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Lange, klagt gegen ihren genannten Ehemann mit dem Antrage: die Gütertrennung zwischen den Parteien auszusprechen und dem Beklagten die Kosten zur Last zu legen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist die öffentliche Sitzung der III. Zivil⸗ kammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg i. Els. vom 11. Juni 1897, Morgens 10 Uhr
bestimmt. Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Kanzleirath Hörkens.
[5071]
Die Ehefrau des Bäckermeisters Albert Becker, Ida, geb. Ackermann, in Remscheid, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Kober in Elberfeld, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 26. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, II. Zivilkammer, hierselbst.
Elberfeld, den 13. April 1897.
Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[5072]
Die Ehefrau des haus, Marie geb. Seifart, in U.⸗Barmen, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Fechner in U.⸗Barmen, klagt gegen Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 26. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr,
vor dem Königlichen Landgerichte, II. Zivilkammer,
hierselbst.
Elberfeld, den 14. April 1897.
Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[50700) 8
Die Ehefrau des Schuhmachers Carl Eggermann, Friederike Wilhelmine, geb. Lips, in Barmen, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Krüsemann I in Barmen, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 26. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, II. Zivil⸗ kammer, hierselbst.
Elberfeld, den 13. April 1897.
Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Lc
[5080] 6“ Die Ehefrau des Schuhmachermeisters Friedrich Wilhelm Schreiner, Katharina, geb. Persch, zu Koblenz, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Salomon in Koblenz, klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Gätertrennung. Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 9. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Koblenz anberaumt.
reuer, Gerichtss⸗ chreiber des Königlichen Landgerichts.
erichts. 8
[5081] Bekanntmachung. „Elise Ditsch, Ehefrau des Schuhmachers Valentin Heller in Colmar, vertreten durch Rechtsanwalt Praelat in Colmar, klagt gegen ihren genannten Ehe⸗ mann mit dem Antrage auf Trennung der zwischen ihnen bestehenden Gütergemeinschaft. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. Els. ist Termin auf den 28. Mai 1897, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.
Der Landgerichts⸗Sekretär: Weidig.
[5078]
Die Ehefrau des Bauunternehmers Ernst Wiener, Maria Magdalena, geb. Linden, ohne Geschäft in Aachen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justiz⸗ Rath Junker in Aachen, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann auf Gütertrennung. Termin zur münd⸗ lichen Verhandlung ist bestimmt auf den 14. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, I. Zivilkammer, hierselbst.
Aachen, den 8. April 1897.
Plümmer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[5082]
Die Ehefrau des Maurerhandlangers Johann Baptist Kautz, Catharina, geb. Wimmer, in Vilich⸗Rheindorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt J.⸗R. Dr. Eich in Bonn, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 8. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, I. Zivil⸗ kammer, hierselbst.
Bonn, den 14. April 1897.
Sturm, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[50831 1 rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Landgerichts, 2. Zivilkammer, zu vom 82. März 1897 ist zwischen den Eheleuten Kauf⸗ mann Albert Bellscheidt und Johanna, geb. Esser, zu Krefeld die Gütertrennung ausgesprochen. Düsseldorf, den 13. April 1897. tg Arand, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts⸗
Fabrikanten Adolf Mühling⸗
ihren Ehemann auf Gütertrennung.
ba
frühe
No. 92.
1 11e s⸗Sachen.
2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.
3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ze. Versicherung. 4. Veräufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Anzeiger und Königlich Preußische
Berlin, Dienstag, den 20. April
Oeffentlicher Anzeiger.
. Erwerbs⸗ und Wirt . Niederlassung ꝛc. von Bank⸗Auswe 5. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
n Staats
8 Feeeherbt S sagschetes auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. en.
schafts⸗Genossen
E11“
2) Aufgebote, Zustellungen “
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, 1. Zivilkammer, zu Düsseldorf vom 9. März 1897 ist zwischen den Eheleuten Kaufmann Hermann Teeke und Mathilde, geb. Großfeld, zu Düsseldorf die Gütertrennung ee;
Düsseldorf, den 10. April 1897.
Ochs, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
[5086] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ erichts, 1. Zwvilkammer, zu Düsseldorf vom 9. März 897 ist zwischen den Eheleuten Holzhändler
Michael Hamacher und Hubertine, geb. Flintz, zu
Düsseldorf die Gütertrennung ausgesprochen. Düsseldorf, den 9. April 1897.
Ochs, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
[5076] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗
Fr cts. I. Zivilkammer, zu Köln vom 18. März 897 ist zwischen den Eheleuten Droguist Carl
Geisel zu Köln und Ottilie, geb. Herz, daselbst, die
Gütertrennung ausgesprochen. Köln, den 14. AÄpril 1897. 1 Storbeck, “ 3 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[5074] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗
gerichts, I. Zivilkammer, zu Köln vom 11. März
1897 ist zwischen den Eheleuten Kaufmann Max Müller zu Köln und Johanna, geb. Seligmann, da⸗ selbst die Gütertrennung ausgesprochen.
Köln, den 14. April 1897.
Storbeck, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [5075]
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, II. Zivilkammer, zu Köln vom 10. März
1897 ist zwischen den Eheleuten Kaufmann Ferdinand
H
30, die Gütertrennung ausgesprochen. öln, den 12. April 1897.
Küppers, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[5073] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗
Werner und Hedwig, geb. Milde, zu Köln, Weiden⸗
geerichts, I. Zivilkammer, zu Köln vom 18. März
1897 ist znül en den Eheleuten Johann Segschneider, r Bäckermeister, jetzt Taglöhner, zu Köln und Sibilla, geb. Bootz, daselbst, die Gütertrennung aus⸗ gesprochen. Kölu, den 14. April 1897. Storbeck, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[5079] Bekanntmachung. Durch Urtheil der I. Zivilkammer des Kaiserl. Landgerichts Metz, vom 9. März 1897, ist zwischen en Eheleuten Oscar Schwers, Restaurateur und Emma, geborene Gaasch, in Moulins bei Metz, die Gütertrennung ausgesprochen mit Wirkung vom 4. September 1896. ““ Metz, den 15. April 1897. Der Landgerichts⸗Sekretär: Bach.
5088] Bekauntmachung. “ Durch rechtskräftiges Urtheil der ersten Zivil⸗ ammer des Königlichen Landgerichts zu Trier vom . März 1897 ist die zwischen den Eheleuten Hein⸗ ich Kuhn, Sattler, und Susanna, geborene isen⸗ art, beide zu Trier wohnend, bestehende eheliche ütergemeinschaft für aufgelöst erklärt worden.
Trier, den 14. April 1897.
Semmelroth, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
3) Unfal⸗ und Invaliditäͤts⸗ꝛc. Versicherung.
Keine.
4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Bekanntmachung.
Verpachtung der Domäne Gramzow mit den Vor⸗ werken Zehnebeck und Koboltenhof im Kreise Anger⸗ münde von Johannis 1897 bis dahin 1915.
[3974]
Gesammtflächengröße 954,993 ha, darunter 660,227 8 üngr 8
213,768 ha Wiesen und 15,653 ha Hütung.
Grundsteuer⸗Reinertrag rd. 23 600 ℳ Brennerei auf dem Hauptvorwerke. Rübenbau auf allen drei Vorwerken möglich. Bisherige Anbaufläche im Ganzen ca. 40 ha jährlich. Nächste Zuckerfabrik in
renzlau ca. 15 km. Nächste Eisenbahnstation
assow ca. 10 km. “ Verpachtungstermin: Dienstag, den 25. Mai d. Js., 3 Vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des eschäftsgebäudes der unter⸗ blichneten Königlichen Regierung zu Potsdam, aisenstraße 46 J.
Bisheriger Pachtzins, einschl. Meliorationszinsen ꝛc., 44 074,76 8 8 s8 8n
Das zur Uebernahme der Pachtung erforderliche Vermögen, welches vor dem Termine dem Ober⸗ Regierungs⸗Rath Bodenstein hier nachzuweisen ist, beträgt 200 000 ℳ
Die Verpachtungsbedingungen, die Lizitations⸗ regeln, das Vermessungsregister und die Domänen⸗ karte sind während der letzten drei Wochen vor dem Bietungstermin in unserer Registratur einzusehen. Auf Wunsch werden gegen Erstattung der Schreib⸗ sebühren auch Abschristen der besonderen Pacht⸗ edingungen und Lizitationsregeln ertheilt werden.
Potsdam, den 9. April 1897.
Königliche eee Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Ferßer. B. Bodenstein.
[53731 Verpachtung von Klostergütern. Die in der Provinz Hannover im Landkreise Göttingen belegenen beiden Klostergüter Marien⸗ garten und Diemarden sollen auf die 18 Jahre vom 1. Mai 1898 bis dahin 1916 sowohl einzeln wie auch zusammen öffentlich meistbietend verpachtet werden. “ 8 Termin dazu ist auf “ Donnerstag, 3. Juni d. ..“ Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftslokale, Eichstraße 2, hierselbst, vor dem Departementsrath, Herrn Regierungs⸗ Aseso⸗ Freiherrn von Elmendorff, angesetzt. n Länderei gehören a. zu dem Klostergut Mariengarten nebst Vorwerk Wetenborn 1) Hof⸗ und Baustellen 1,9104 ha, 2) Ackerland .345,3167 3) Gärten 5,5713 4) Wiesen 22,7687 5 PPP1öööö 6) Wasserstücke 0,3047 7) ÜUnland . . . 109927 . zusammen 482,3797 ha, b. zu dem Klostergute Diemarden 1) Hof⸗ und Baustellen 0,8602 ha, 2) Ackerland... 122,8306 3) S 1,5004 J 6,0542 1“ 6,0163 6) Unland .. 0,8570
zusammen 138,1187 ha.
Der Mindestpachtpreis ist für Mariengarten auf 18 500 ℳ und für Diemarden auf 10 250 ℳ fest⸗ gestellt. Zur Uebernahme ersterer Pachtung ist ein verfügbares Vermögen von 160 000 ℳ und letzterer ein solches von 60 000 ℳ erforderlich.
Jeder Pachtbewerber hat sich über den lichen Besitz dieses Vermögens, sowie über seine Befähigung als Lenna ec spätestens in dem Ver⸗ pachtungstermine, möglichst jedoch vor demselben auszuweisen.
Die Verpachtungsbedingungen und Lizitations⸗ regeln, sowie die Karten und Grundstücksverzeichnisse können in unserem Bureau an jedem Wochentage von 10 Uhr Vormittags bis 2 Uhr Nachmittags eingesehen, die ersteren auch gegen Erstattung der Druck⸗ und Schreibkosten von uns bezogen werden.
Wegen Besichtigung beider Pachtgüter wollen Bewerber sich an den jetzigen Pächter, Oberamtmann Baring in Mariengarten wenden.
Hannover, 13. April 1897.
Königliche Kloster⸗Kammer.
5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗ papieren.
[78859] Bekanutmachung.
Bei der diesjährigen Ausloosung uf Grund des Allerhöchsten Privilegii vom 16. Dezember 1885 und der Allerhöchsten Genehmigung vom 30. Sep⸗ tember 1889 ausgefertigten 3 ½ % Anleihescheine des Kreises Neustadt Wpr. sind folgende Nummern gezozen worden:
Buchstabe A. über 1000 ℳ Nr. 19 150 172.
e B. über 500 ℳ Nr. 277 358 35 8
Buchstabe C. über 200 ℳ Nr. 491 507 625 628 642 643. .
Die Kapitalbeträge der vorstehenden Anleihescheine werden zur Rückzahlung am 1. Juli 1897 hierdurch gekündigt. Die Inhaber der ausgeloosten Anleihescheine werden aufgefordert, letztere mit den Zinsscheinen III Reihe Nr. 4 bis 10 und der An⸗ weisung von dem vorbezeichneten Fälligkeitstage ab bei der He gzen Kreis⸗Kommunal⸗Kasse, oder bei einer der nachbezeichneten Zahlstellen:
dem Bankgeschäft Meyer & Gelhorn zu Danzig, 1 . der Kur⸗ und Neumärkischen Ritterschaft⸗ lichen Darlehnskasse zu Berlin W., Wilhelmplatz 6, dem Bankhause S. A. Samter Nachflg. zu Königsberg Pr. einzuliefern und dafür das Kapital in Empfang zu nehmen. Die Verzinsung der ausgeloosten Stücke hört mit dem 1. Juli 1897 auf. der Betrag der fehlenden Zinsscheine wird vom Kapital abgezogen. Aus früheren WBE.“ ist rückständig:
Buchstabe B. Nr. 377 à 500 ℳ, Buchstabe C. Nr. 769 à 200 ℳ
Neustadt Wpr., den 11. Dezember 1896.
Der Kreisausschuß des Kreises Neustadt Wpr. Graf von Keyserlingk.
[5179] Bekanntmachung. In 8 des Allerhöchsgen Privilegiums vom 18. Juni 1891 wird hiermit bekannt emacht, daß die Ausloosung der pro 1897 zu .Ss den Rheydter Stadt⸗Anleihescheine III. Aus⸗ gabe in dem Termine der Schuldentilgungs⸗Kom⸗ mis on vom 3. September 1896 stattgefunden hat und hierbei ausgeloost worden sind:
a. Die Nummern: 56 216 285 333 381 438 467 481 522 534 565 635 806 851 884 und 980 der Anleihe stabe A. = 16 Stück à 1000
b. Die Nummern: * 1332 1449 1505 1539 1552 1554 1793 1836 1907 1992 2078 2130 2179 2203 2220 2237 2261 2323 2329 2407 2564 2621 2724 2856 3020 3026 3115 313 und 3143 der Anlei = 32 Stück à 500 8.1690900 Sa. 32 000 ℳ
Die vorstehenden Anleihescheine sollen am 1. Juli 1897 eingelöst werden, und hört die Zinszahlung für dieselben mit diesem Tage auf.
Zahlstellen sind: 8
a. die hiesige Stadtkasse,
b. die Banchäufer: “
Peters & Cie. in Krefeld, Rheydt, Duis⸗ burg und Ruhrort;
Delbrück, Leo & Cie. in Berlin;
A. Schaaffhausen’scher Bankverein in Berlin und Köln.
Von den zwecks Konvertierung der Anleihe zum 1. Juli 1896 gekündigten Anleihescheinen sind bis heute nicht zur Einlösung präsentiert worden die Nummern 1093 1134 1861 1862 2108 und 2109 des Buchstaben B. zu je 500 ℳ
Die Zinszahlung für diese Scheine hat bereits mit dem 1. Juli 1896 aufgehoͤrt.
Die Einlösung erfolgt nur noch bei der hiesigen Stadtkasse.
Rheydt, den 13. April 1897.
Namens der Schuldentilgungs⸗Kommission: Dr. Strauß, Bürgermeister.
8—
8 11e Bekanntmachung. der am 1. d. M. stattgehabten 14. Aus⸗ loosung der lothringischen 3 %igen allgemeinen Bezirks⸗Anleihe und der 18. Ausloofung der
3 8%igen Anleihe für den Brückenbau bei
Blettingen wurden folgende Schuldverschreibungen gezogen:
I. Von der 30 %oigen allgemeinen Anleihe.
Buchstabe A. (zu 1000 ℳ).
Nr. 2 84 90 103 141 285 359 408 428 541 646 661 726 831 909 979.
Buchstabe B. (zu 500 ℳ).
Nr. 7 108 116 191 321 380 394 420 455 596 611 910 987 1096 1131 1252 1253 1384 1395 1435 1450 1483 1522 1595 1672 1694 1699 1740 1772 1966 2056 2059 2084 2161 2222 2365.
Buchstabe C. (zu 200 ℳ).
Nr. 46 53 62 94 142 144 181 237 322 363 405 498 758 818 821 839 845 879 935 971 1072 1249 1551 1564 1588 1654 1728 1735 1841 1869 1870 1905 1916 1998 2010 2045 2226 2239 2290 2448 2477 2562 2571 2636 2685 2746 2831 2940 3047 3053 3157 3176 3257 3317 3319 3387 3417 3606 3644 3715 3922.
Buchstabe D. (zu 100 ℳ).
Nr. 85 118 135 140 187 207 304 391 400 446 477 530 580 695 711 787 848 855 922 1022 1113 1115 1141 1168 1207 1217 1245 1265 1298 1337 1350 1356 1387 1450 1451 1489 2034 2094.
II. Von der 3 ½ .%igen Anleihe für den Brückenbau bei Blettiungen.
Litt. A. Nr. 43. 1
Litt. B. Nr. 99 146 152 178 235.
Die Auszahlung des Nennwerthes erfolgt am 1. Juli 1897, mit welchem Tage auch die Ver⸗ zinsung der Schuldverschreibungen aufhört, durch die
Kaiserliche Landes⸗Hauptkasse zu Straßburg
i. E. sowie durch die Kaiserlichen Steuerkassen in Elsaß⸗Lothringen an die Vorzeiger der Schuld⸗ verschreibungen gegen “ der letzteren und der noch nicht verfallenen Zinsabschnitte sowie der Anweisungen (Talons) derselben.
Der Betrag der etwa fehlenden, nach dem 1. Juli 1897 fälligen Zinsabschnitte wird hierbei von dem Kapital in Abzug gebracht.
on den am 1. April und 1. Oktober 1896 zur
Rückzahlung am 1. Juli 1896 und 1. Januar 1897 gezogenen “ der 30 %igen All⸗ gemeinen Bezirks⸗Anleihe sind die nachbezeichneten Stücke noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt worden: 8
Buchstabe A. Nummer 690.
Buchstabe B. Nummer 93 107 und 463.
Buchstabe C. Nummer 99 165 229 952 1113 1187 1690 1848 2002 2050 2846 und 2873.
Buchstabe D. Nummer 561 740 959 1085 1189 1975 und 2009. 1
Die Zinsabschnitte dieser noch rückständigen Schuld⸗ verschreibungen sind von den mit der Einlösung be⸗ auftragten vejeh fernerhin nicht mehr einzulösen, sondern den Vorzeigern mit dem Bemerken zurück⸗ zugeben, daß die Schuldverschreibungen ausgeloost worden.
Der Grund der Zurückweisung ist auf den Ab⸗ schnitten zu vermerken. 1
Die Vorzeiger sind dabei zugleich auf die zur Ein⸗ lösung der Schuldverschreibungen erforderlichen Schritte zu verweisen.
Metz, den 10. April 1897.
Der Bezirks⸗Präsident: J. A.: Pöhlmann.
6) Kommandit⸗ Gefellsch ft auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.
[5422]
Zoologischer Garten zu Köln.
Die Herren Aktioräre unserer Gesellschaft werden ziu der am Samstag, den 8. Mai 1897, Mittags 12 Uhr, in dem Restaurationssaale des Gartens stattfindenden ordentlichen Generalver⸗ sammlung eingeladen. Tagesordnung:
1) Bericht des Verwaltungsrathes über die Re⸗
sultate des Jahres 1896.
2) Entlastung der Rechnung pro 1896.
3) Ernennung der Rechnungs⸗Revisoren pro 1897.
4) Beda ceh eines Mitglieds des Verwaltungs⸗
rathes.
Die Stimmzettel werden am 7. Mai in un⸗ serem Bureau, sowie am 8. vor Beginn der Generalversammlung ausgegeben.
Köln, den 17. April 1897.
Der Verwaltungsrath des Zoologischen Gartens.
[5381
B1- der diesjährigen notariellen Ausloosun unserer Obligationen I. Emission sind na stehende Nummern gezogen worden:
27 68 102 135 182 267 343 363 405 427 535 619 624 756 845 866 925 949 993 1010 1024 1090 1165 1206 1261 1270.
Wir machen dies mit dem Bemerken bekannt, daß diese Obligatienen vom 1. Oktober c. ab mit ℳ 525.— pr. Stück bei unserer Gesellschafts⸗ kasse in Königsberg i. Pr. und bei der Direk⸗ tion der Disconto⸗Gesellschaft in Berlin gegen Einlieferung der Obligationen und sämmtlicher noch nicht fälliger Kupons zur Einlösung gelangen und daß die Verzinsung der ausgeloosten Obligationen von dem 1. Oktober ab
Ferner machen wir bekannt, daß von den in
früheren Jahren ausgeloosten Obligationen
I. Emission die Nr. 531 bisher noch nicht zur Einlösung präsentiert worden ist.
Sodann rufen wir sämmtliche noch im Ver⸗ kehr befindlichen Nummern unserer Obliga⸗ tionen III. Emission gemäß den Bedingungen des § 4 II zur Rückzahlung pr. 1. Juli d. J. hiermit auf, und gelangen dieselben mit einem Aufgelde von 5 % an den vorbezeichneten Zahl⸗ stellen vom angegebenen Termin ab gegen Einlieferung der Obligationen und Talons sowie der noch nicht fälligen Kupons zur Rückzahlung; eine weitere Verzinsung dieser Anleihe findet nach dem 1. Juli d. J. nicht mehr statt.
Königsberg i. Pr., den 15. April 1897.
Königsberger Pferdeeisenbahn Gesellschaft
[5421]
Die Herren Aktionäre der Mecklenburgischen Waggon⸗ fabrik Act. Ges. in Liqu. werden zu der auf den 8. Mai d. J., Nachmittags 3 Uhr, in unserem hiesigen Geschäftslokale stattfindenden Generalver⸗ sammlung eingeladen.
Tagesordnung:
1) Neuwahl eines Liquidators.
2) Ermächtigung der Liquidatoren zum frei⸗ Uenten Verkauf des unbeweglichen Ver⸗ mögens
Diejenigen Aktionäre, welche sich an dieser Ge⸗ neralversammlung betheiligen wollen, haben ihre Aktien nebst doppeltem Nummernverzeichniß spätestens 2 Tage vor der Generalversammlung bei uns zu hinterlegen.
Güstrow, den 20. April 1897.
Meckleuburgische Waggonfabrik Act. Ges —
in Liqu. 8 A. Franke. Woltze. — (5028]
Wir beehren uns, hiermit unsere Aktionäre zu unserer vierten ordentlichen Generalversamm⸗ lung, stattfindend Samstag, den 8. Mai a. c., Vormittags 412 Uhr, in unserem Sitzungssaale, Ludwigstraße 25/1 in München, ergebenst einzuladen.
Die Tagesordnung derselben ist:
1) Entgegennahme der Bilanz, der Gewinn⸗ und Ver nstechzung für das Geschäftsjahr 1896, sowie des Berichts des Vorstandes nebst be⸗ züglichen Bemerkungen des Aufsichtsrathes. Abnahme des Revisionsberichts. Beschlußfassung über die Genehmigung der Bilanz und der Gewinn⸗ und Verlustrechnung, sowie Entlastung des Aufsichtsrathes und des Vorstandes.
Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes.
5) Ergänzungswahl des Aufsichts⸗ raths.
6) Neuwahl der Rechnungsrevisoren und eines bezügl. Stellvertreters. 5
Eintrittskarten, welche mit der Vollmacht für eventuelle Vertretung versehen sind, sind gemäß § 29. der Statuten innerhalb der beiden letzten Wochen vor der Generalversammlung auf unserem Bureau in Empfang zu nehmen.
München, den 15. April 1897.
Süddeutsche Rückversicherungs⸗ Aetien⸗Gesellschaft
M. Vogel.