1897 / 94 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 22 Apr 1897 18:00:01 GMT) scan diff

5845ͤ Im Namen des Königc

b She Aufgebotssache des Wirths, früheren Fabri⸗ kanten August Bindel von Altena hat das Königliche Amtsgericht in Altena am 10. April 1897 für Recht erkannt:

Der Hypothekenbrief vom 17. November 1882 über einen im Grundbuch von Altena Band VII Art. 51 in Abtheilung III unter Nr. 4 aus der Schuldverschreibung vom 29 Oktober 1882 für den Fabrikanten Heinrich Wilhelm Gerdes zu Altena eingetragene Forderung von 1500 wird für kraft⸗ los erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden dem Fabrikanten August Bindel in Altena auferlegt.

5844] im Namen des Königs! 1 88 der es basfache der Wittwe Landwirth Wilhelm Siebeck, Elisabeth, geb. Herbrüggen, zu Bay bei Bottrop, vertreten durch Rechtsanwalt DOhm zu Bottrop, hat das Königliche Amtsgericht in Ruhrort am 31. März 1897 für Recht erkannt:

Der Hypothekenbrief, welcher über die im Grund⸗ buch von Beeck⸗Hamborn Bd. X Art. 16 in Ab⸗ theilung III unter Nr. 1 eingetragene Post von 1140 für den Ackersmann Hermann Siebeck zu Bottrop gebildet ist, wird für kraftlos erklärt. KRuhrort, den 7. April 1897.

Königliches Amtsgericht.

5837 Bekanntmachung. 87 Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Przyaznia Bl. 17 Abth. III Nr. 1 für Albrecht ropidlowski eingetragenen 200 Thaler Darlehn ebst Zinsen t durch Ausschlußurtheil vom 10. April cr. für kraftlos erklärt worden Konitz, den 15. April 1897. 1 Königliches Amtsgericht. 4.

158399ö9) Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen mtsgerichts vom 14. April 1897 ist das Spar⸗ assenbuch Nr. 1827 der Sparkasse der Stadt e über 45,95 ℳ, ausgestellt für den Maler ernhard Lassahn zu Fürstenwerder, für kraftlos 8 üegen. 14. April 1897 renzlau, den 14. Apri 7. u“ 8 Königliches Amtsgericht. 5836] Bekanntmachung. Das Hypothekendokument über die im Grundbuche on Gorki Bl. 17 Abth. III. Nr. 2 a. für Johann, Franz und Jacob Narloch eingetragenen Erbgelder on je 102 Thlr. 15 Sgr. und je 28 Thlr. 10 Sgr. ebst Zinsen ist durch Urtheil vom 10 April cr. für raftlos erklärt worden. Konitz, den 15. April 1897. 1.“ Königliches Amtsgericht. 4.

5843] Bekanntmachung.

In der heutigen Sitzung hat das unterzeichnete Gericht für Recht erkannt:

Die nachgenannten Gläubiger oder deren Rechts⸗ nachfolger folgender Hypothekenposten: von dreimal 7 Thlr. 27 Ser 11 ⅞˖ Pf. mütterliche Erbtheile des Samuel, des Michel, der Charlotte Geschwister Wydra, eingetragen in Abtheilung III Nr. 1 bzw. 2 bzw. 3 des Grundbuchs des dem Käthner August Schwattlo gehörigen Grundstücks Kl.⸗Wronnen Nr. 13 au Grund des Erbtheilungsvergleichs über den Nachlaß der Charlotte Wydra, geb. Schwattlo,

Juni 1823, sowie von 4 Thlr. 9 Sgr. 3 Pf. väterliche Erbtheile der Geschwister Wydra, Samuel, Michel, Charlotte, Jakob, Karoline, mit je 25 Sgr. 10 Pf., eingetragen in Abtheilung III Nr. 5 desselben Grundbuchs, werden mit ihren Ansprüchen auf diesen Posten ausgeschlossen, wobei jedoch dem Arbeiter August Wydra in Lötzen seine Rechte auf die vorbezeichneten Hypothekenposten und der Buch⸗ druckerfrau Marie Sonne, geb. Czuber, in Stettin auf den Antheil der Caroline Wydra vorbehalten werden. Die Kosten des Verfahrens hat der An⸗ tragsteller zu tragen. 1

Die nachgenannten Hypothekengläubiger oder deren Rechtsnachfolger folgender Hypothekenposten:

a. von 30 Thlr., Erbtheilsabfindung des Gerber⸗ gesellen Paul Purwin mit 20 Thlr. und Forderung der Wilhelmine Skierlo mit 10 Thlr., eingetragen in Abtheilung III Nr. 16 des Grundbuchs des dem Besitzer Franz Baltrusch gehörigen Grundstücks Junien Nr. 2 auf Grund des Vertrages vom 23. Juli 1847 und Antrages vom 20. Dezember 1859 und vom 22. Juni 1860 gemäß Verfügung vom 30. Juni 1860 und zur Mithaft übertragen in Abtheilung III. Nr. 15 des Grundbuchs des dem Besitzer Gottlieb Baginski gehörigen Grundstücks Junien Nr. 46,

b. von 40 Thlr. 40 Gr. 7 30 Pf. Vatergut der Marie Grzebien, eingetragen auf Grund der Thei⸗ lungsverhandlungen vom 21. Dezember 1815,

27. Februar 3 15. 1817 zufolge Verfügung vom 2. Juni

1818 in Abtheilung III Nr. 2 des Grundbuchs des dem Grundbesitzer Samuel Kolossa gehörigen Grund⸗ stücks Milken Nr. 35, und zwar hierher übertragen aus dem Grundbuch von Milken Nr. 27,

c. von 10 Thlr. als derjenige Theil der köll⸗ mischen Hälfte der Wittwe Katharina Monka, geb. Thomelczyk, welcher nach deren Tode dem Friedrich Monka fällig geworden ist, eingetragen auf Grund des Erbrezesses vom 30. November 1835 und der Erklärung vom 22. November 1843 in Abthei⸗ lung III Nr. 1 des Grundbuchs des dem Besitzer Christian Basalla gehörigen Grundstücks Upalten Nr. 2 und hierher übertragen aus dem Grundbuch von Upalten Nr. 12.

werden mit ihren Ansprüchen auf diese Hypotheken⸗ posten ausgeschlossen.

Die Kosten des Verfahrens haben die Antragsteller zu tragen.

Lötzen, den 8. April 1897.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3.

[5827] Oeffentliche Zustellung

Die Ehefrau des Arbeiters Andreas Block, Dorothee, geb. Hengstmann, zu Aschersleben, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Pomme zu Halberstadt, klagt gegen ihren genannten Ehemann, n unbekannter Abwesenheit, früher zu Aschersleben, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem An⸗ trage auf Trennung der Ehe und Verurtheilung des Beklagten als schuldigen Theil. Die Klä⸗ erin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗

zu Halberstadt auf den 8 9 Uhr, mit der ten Gerichte zu⸗ zum Zwecke der uszug der Klage I1“

des Königlichen Landgerichts 13. Juli 1897, Vormitta Aufforderung, einen bei dem ge⸗ elassenen Anwalt zu bestellen. Fffenlichen Zustellung wird dieser bekannt gemacht. Halberstadt, den . April 1897. 8

eichel, 11“ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[5825] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Kaufmann Henriette n. ge⸗ borene Köhler, zu Jauer, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Hausmann hierselbst, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Kaufmann Cuno Petzold, zuletzt in Jauer wohnhaft gewesen, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen unordentlicher Lebensart, Versagung des Unter⸗ halts und böslicher Verlassung, mit dem Antrage: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Nachdem die Klägerin durch das am 12. Januar d. J. verkündete und vom 15. März bis zum 1. April 1897 ausgehangene Urtheil der Zweiten Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu 4 mit der Klage abgewiesen und verurtheilt ist, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, hat der Vertreter derselben, Rechtsanwalt Hausmann hier⸗ selbst, gegen das gedachte Urtheil das Rechtsmittel der Berufung eingelegt. Derselbe ladet den Beklagten und Berufungsbeklagten zur mündlichen Verhandlung über die Berufung vor den Ersten Zivilsenat des Königlichen Ober⸗Landgerichts in Breslau auf den 8. Juli 1897, Vormittags 11 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug bekannt gemacht. 1“

Breslau, den 15. April 1897.

Rabenow, Gerichtsschreiber des Königlichen Ober⸗Landesgerichts. 8 v

[5828] Oeffentliche

Die verehelichte Kürschner Minna Emilie Auguste Sack, geb. Vogel, zu Leipzig⸗Lindenau, Augusten⸗ straße 21, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Levin I. zu Berlin, Mohrenstraße 21, klagt gegen ihren Ehemann, den Kürschner Friedrich Adolf Sack, früher zu Neu⸗Weißensee, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehebruchs und Versagung des Unterhalts, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Weklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Siebente Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 13. Juli 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 15. April 1897. b

Bentin, als Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts II. Zivilkammer VII.

[5830] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Emilie Krieg, geb. Seewald, in Skurz, LE1.““ Rechtsanwalt Jacoby in anzig, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Molkereibesitzer Andreas Krieg, zuletzt in Skurz wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗ scheidung, mit dem Antrage: das Band der Ehe zwischen Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Danzig auf den 9. Juli 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Danzig, den 13. April 1897.

Pessier, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[5829] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Frau Johanne Auguste Ida Krüger, geb. Weiß, hier, vertreten durch den Rechtsanwalt Jarecki hier, gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Carl Friedrich Krüger, zuletzt in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung auf Grund schmählicher Bestrafung, wird der Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits über die ihm bereits zugestellte Ehescheidungsklage vor die 21. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin auf den 18. September 1897, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung geladen, einen dei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies bekannt gemacht. 1

Berlin, den 10. April 1897.

Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 21.

[5982]) Oeffentliche Zustellung einer Ladung.

Nr. 6134. In Sachen der EChefrau des Technikers Liebetrau, Barbara, geb. Hartmann, in Mannheim, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Hachenburg in Mannheim, gegen ihren Ehemann daselbst, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, ist auf Antrag des Prozeß⸗ bevollmächtigten der Klägerin anderweiter Termin bestimmt vor die 3. Zivilkammer des Gr. Land⸗ gerichts Mannheim auf Dienstag, 15. Juni 1897, Vorm. 9 Uhr, zu welchem die Klägerin den Beklagten ladet.

Mannheim, 13. April 1897.

Die Gerichtsschreiberei Gr. Landgerichts. (Unterschrift.) .

[5522] Oeffentliche Zustellung. 8

Die unverehelichte Pauline Preschel aus Grochow, jetzt in Zielenzig in der ete.ahh und der Kauf⸗ mann Albert Zucker ebenda als Vormund des minder⸗ jährigen Wilhelm Preschel, klagt gegen den Gerber Adolf Mittmann, zuletzt in Pankow wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß Klägerin zu 1 am 12. Juli 1896 ein Kind außerehelich geboren hat und daß sie als Vater dieses Kindes den Beklagten in Anspruch nehme, da sie in der geseihen Empfängnißzeit, nämlich in der

andlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer

n vom 1. Oktober bis 15. Dezember 1895 den Beischlaf vollzogen habe, mit dem Antrage:

1) den Beklagten für den Vater des von der Klägerin zu 1 am 12. Juli 1896 geborenen Kindes Namens Wilhelm Hermann Preschel zu erklären,

2) ihn zu verurtheilen:

a. an 9 1 ö Tauf⸗ und echswöchigen Verpflegungskosten ℳ,

b. —2 vorgedachte Kind von dessen Geburt bis zum zurückgelegten vierzehnten Lebensjahre 10 an monatlichen Verpflegungs⸗ und Erziehungskosten, und zwar die rückständigen sofort, die laufenden in ö“ Theilzahlungen im voraus zu ent⸗ richten,

3) die Kosten des Rechtsstreits dem Beklagten auf⸗ zuerlegen,

4) das Urtheil hinsichtlich des Antrages vorläufig vollstreckbar zu erklären. 1

Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht II zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 10, auf den 17. Juni 1897, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Ladung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 14. April 1897.

Richter, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts II, Abtheilung Xa.

zu 2 für

[5833] Oeffentliche Zustellung.

Am 9. April 1897 hat der Bleistiftarbeiter Thomas Werthner in Schweinau Nr. 9, als Vormund des unehelichen Kindes „Adolf Heinrich Huber“ der Ar⸗ beiterin Margaretha Babetta Huber in Fürth und die ledige großjährige Arbeiterin Margaretha Babetta Huber in Fürth, Ludwigsstraße 15, gegen den Lackierer Friedrich Albin Beck von Zwickau, früher hier, jetzt unbekannten Aufenthalts, zu Protokoll des Gerichts⸗ schreibers Klage wegen Ansprüchen aus außerehelichem Beischlafe erhoben mit dem Antrage:

Das Kgl. Amtsgericht Nürnberg wolle aussprechen:

I. Beklagter sei schuldig: 1

1) die Vaterschaft zu dem von der Kindsmutter am 17. Juni 1896 außerehelich geborenen, innerhalb der Ringmauern der Stadt Nürnberg mit dem ꝛc. Beck erzeugten Kinde „Adolf Heinrich Huber“ anzuerkennen,

2) für dieses Kind für die Zeit von der Geburt desselben bis zu dessen zurückgelegtem 14. Lebensjahr einen wöchentlichen, vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von 3 ℳ, sowie die Hälfte des Schulgeldes und der Handwerkserlernungskosten und die Hälfte der Kur⸗ und Begräbnißkosten zu entrichten,

3) der Kindsmutter für Tauf⸗ und Kindbettkosten 50 zu bezahlen, . 6

4) der Kindsmutter eine Ehrenentschädigung von 300 zu leisten,

5) die Streitskosten zu tragen.

II. Das Urtheil werde für vorläufig vollstreckbar erklärt.

Mit Beschluß vom 10. April 1897 hat das Kgl. Amtsgericht Nürnberg die Klagspartei zum Armen⸗ rechte zugelassen, die öffentliche Zustellung dieser Klage an den Beklagten bewilligt und zur Ver⸗ handlung dieser Sache Termin auf Montag, den 12. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaal I, Zimmer Nr. 13, des hiesigen Justiz⸗ gebäudes anberaumt, wozu der unbekannten Auf⸗ enthalts abwesende Beklagte Beck hiermit öffentlich vorgeladen wird.

Nürnberg, den 15. April 1897.

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts.

(L. S.) Hacker, Kgl. Ober⸗Sekretär.

5834 Oeffentliche Zustellung.

84) Schreinermeister Karl Fr. Braun zu Höchst a. M., vertreten durch Rechtsanwalt Schreiber ebenda, klagt gegen den Kaufmann Josef Friedsam, zuletzt in Mainz, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ferdeeh mit dem Antrage, durch vorläufig vollstreckbares Urtheil den Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger 23 nebst 6 % Zinsen seit 1. Ok⸗ tober 1895 zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Höchst a. Main auf den 5. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt Feme

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. III.

[5835] Oeffentliche Zustellung.

Der Metzgermeister Achilles Wild⸗Fränznick hier, kl. Kornmarkt 16, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Bayerthal hier, klagt gegen den mit unbekanntem Aufenthalt in Amerika sich befindlichen Kaufmann Georg Lang, früher hier, Sandweg 2, aus baarem Darlehen vom Jahre 1896, Schuld⸗ anerkenntniß und Zahlungsversprechen, mit dem Antrage auf kostenfällige und vollstreckbare Ver⸗ urtheilung zur Zahlung von 300 nebst 6 % Prozeßzinsen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Frankfurt a. M. auf Montag, den 21. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 133. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 14. April 1897.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 12.

[5831] Oeffentliche Zustellung. Der frühere Kammerdiener, jetzige Prinzlich Reuß'sche Fetegefhesger Carl Liermann zu Baschkow, Kreis rotoschin, vertreten durch den Rechtsanwalt Lassen in Altona, klagt gegen die Erben des verstorbenen wb“ und Hausbesitzers Christian Liermann, nämlich: 1) dessen Wittwe Liermann, geb. Giehratsch, in Wandsbek, 2) dessen Kinder: a. Heinrich Liermann, Zimmermann in Wandsbek, b. Julius Liermann, Kaufmann in Wandsbek, c. August Liermann, Kaufmann in Wandsbek d. Wilhelm Liermann bis 1877 in Wandsbek, jetzt unbekannten Aufenthalte, wegen Forderung aus Darlehen nebst Zinsen, mit dem Antrage: die Beklagten als Gesammtschuldner zu verurtheilen, an den Kläger 5700 nebst 960 rückständiger Zinsen für die letzten 4 Jahre und ferner Zinsen zum Betrage von 240 jährlich, berechnet dom 1. Januar 1897 ab bis zur Zahlung zu zahlen, auch das Urtheil eventuell gegen icherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Mitbeklagten Wilhelm Liermann zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer

des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Donners⸗ tag, den 8. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentl Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt 8 Altona, den 10. 3 1897.

on, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[5983] Oeffentliche Zustellung.

Der Johann Friedrich Sauer, Schlosser, zu Klein⸗ blittersdorf wohnend, in eigenem Namen und als Vormund seiner noch minderjaäͤhrigen, bei ihm gesetzlich domizilierten gewerblosen Schwester Theresia Sauer, beide als Erben ihrer zu Kleinblittersdorf verlebten Mutter Philippine Alles, gewesene Ehefrau des daselbst verlebten Schachtmeisters Friedrich Sauer, und diese als Miterbin des zu Leitzweiler verlebten Ackerers Christian Werle, gemäß Testament vor Notar Keller zu St. Wendel vom 23. April 1857, Kläger, im Armenrechte, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Justiz⸗Rath Leibl zu St. Johann, klagt gegen

1. die Kinder und Erben des zu Primskastel im Jahre 1859 verlebten Ackerers Johann Werle, als:

1) Maria Werle, ohne Stand, und deren Ehe⸗ mann Mathias Feis, Steinhauer,

2) Catharina Werle, ohne Stand, und deren Ehemann Johann Wagner, Schreiner,

3) Barbara Werle, ohne Stand, und deren CEhe⸗ mann Carl Haupenthal, Hüttenarbeiter,

4) Johann Werle, Ackerer, “““

5) Mathias Werle, Ackerer,

6) Anna Werle, ohne Standdde‧,

ad 1, 3 und 4 zu Primskastel wohnend,

ad 2, 5 und 6 früher zu Primskastel wohnend, zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort,

1- die Miterben des zu Leitzweiler verlebten Ackerers Christian Werle, als:

1) Catharina Alles, ohne Stand, und deren Ehe⸗ mann Johann Werle III., Ackerer zu Leitzweiler,

2) Emma Eva Alles, ohne Stand, Wittwe des zu Bildstock verlebten Maurermeisters Andreas Karst, sie daselbst wohnend,

3) Johann Alles, Ackerer, zu Leitzweiler wohnend, Beklagte, wegen Feststellung eines Rechtsverhältnisses, mit dem Antrage: zwischen den Parteien festzustellen, daß der zwischen dem Erblasser der Kläger, Christian Werle, und jenem der Beklagten sub I1 1 bis 6 inkl. Johann Werle bezüglich des Nachlasses des zu Leitz⸗ weiler verlebten Ackerers Jakob Werle gethätigte Privatkaufvertrag vom 27. Dezember 1856 rechts⸗ gültig ist und die Kläger und die Mitbeklagten sub II 1 bis 3 inkl. als Erben des Christian Werle berechtigt sind, den Erbantheil des Johann Werle als dessen Rechtsinhaber an dem besagten Nachlasse zu erheben, und ladet die Beklagten ad I 2, 5 und 6 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die

weite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu

aarbrücken auf den 9. Juli 1897, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an die Beklagten zu II 2, 5 und 6 wird dieser Auszug der Klage bekennt gemacht. 8

Saarbrücken, den 16. April 1897.

Cüppers, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1114141“

3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ c.

Versicherung.

Keine. v1211131““]

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Keine.

8*8

5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗ 8 Hastetean

15960o0 „La Veloce“ Italienische Dampfschifffahrts⸗Gesellschast.

Emittiertes und eingezahltes Kapital Lire 18 000 000. Sitz in Genua.

Die Inhaber von Obligationen unserer Gesell⸗ schaft (Emissionen 1891 und 1896) werden hierdurch benachrichtigt, daß der Verwaltungsrath beschlossen hat, die laut dem Tilgungsplan pr. 1. Ja⸗ nuar 1898 zur Heimzahlung gelangenden 900 Obligattonen schon vom 1. Mai 1897 ab zurückzuzahlen, und daß dementsprechend die Verloosung, welche planmäßig erst am 1. Oktober d. J. stattfinden sollte, am 29. April cr., Nach⸗ mittags 2 Uhr, unter Beobachtung der ordnungs⸗ mäßigen Formalitäten vorgenommen werden wird.

Genua, den 17. April 1897. 8

Die Direktion.

[5859] Oeffentliches Aufgebot.

Nach Anzeige des Fräuleins Therese Martini hier⸗ selbst sind die demselben gehörigen 4proz. Reuten⸗ briefe der Provinz Brandenburg Litt. D. Nr. 14 294 und 14 295 über je 75 ab⸗ handen gekommen.

Mit Bezug auf die Vorschrift des § 57 Nr, 3 des Gesetzes über die Errichtung von Rentenbanken vom 2. März 1850 wird dies hierdurch öffentlich bekannt gemacht und derjenige, welcher etwa gegen⸗ wärtig rechtmäßiger Inhaber des einen oder anderen vorgenannter Rentenbriefe zu sein behauptet, hierdurch aufgefordert, sich ohne Verzug und s. testens binnen Jahresfrist bei der unter

eichneten Direktion zu melden, widrigenfalls na

Molanf der Frist der Verlust der in Rede stehenden

Rentenbriefe von uns bescheinigt und auf Grun

dieser Bescheinigung auf fernerweiten Antrag d erichtliche Aufgebot und die Kraftloserklärung der

Rentenbriefe veranlaßt werden wird. 1 Berlin, den 14. April 1897.

Königliche Direktion

[5823]

a. 4 Stück à, 1000 ℳ, und zwar Nr. 48 57 82 175;

der Rentenbank für die Provinz Brandenburg⸗

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. vufgebeh⸗ ustellungen u. dergl.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

4. Verkäufe, Pe. Fecta en. Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

utschen Reich

Dritte

Oeffentlicher Anzeiger.

Beilage

6. Kommandit⸗Gesells 7. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassung ꝛc. von 9. Bank⸗Ausweise.

10. Verschiedene

s⸗Anzeiger und Königlich Preußischen S

8 Berlin, Donnerstag, den 22. April

fren aus Artgn Aktien⸗Gesellsch.

schesten a v0n Felhrcarmeseanähefter

ekanntmachungen. 1

papieren.

Kündigung resp. Konvertierung Dürener Stadt⸗Anleihescheine.

5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗

MAR;urch Allerhöchste Kabinets⸗Ordre vom 12. Ok⸗ tober d. Js. ist die Herabsetzung des Zinsfußes für die auf Grund der Privilegien vom 85 . März

1879 (Ges.⸗Samml. S. 272), 9. April 1884 (Ges.⸗

Samml. S. 129) und 11. Oktober 1891 (Ges.⸗Samml.

S. 355) ausgegebenen Dürener Stadt⸗Anleihe⸗ scheine Litt. C., E., F. und G. ““

eneh⸗

migt worden, und werden diese Anleihescheine den

Inhabern derselben hiermit auf den 1. Juli

vember 1870. (Ges.⸗Samml. S. 656),

im Umlauf befindliche) von 4 auf 3 ½ %

1897 gekündigt.

Wir bieten hierbei den Inhabern der bezeichneten Anleihescheine Verzinsung derselben mit 3 ½△ % vom 1. Juli 1897 ab an und ersuchen diejenigen, welche mit dieser Verzinsung einverstanden sind, ihre An⸗ leihescheine nebst den nach dem 1. Juli 1897 ver⸗ fallenden Zinsscheinen bis zum 1. März 1897

zur bezüglichen Abstempelung an das hiesige Bürger⸗ meisteramt einzureichen, und zwar durch

Wiederaushändigung der abgestempelten Anleihe⸗ scheine mit neuen Zinsscheinen ab 1. Juli 1897 kostenfrei für die Einsender besorgen wird.

Die Beträge derjenigen Anleihescheine, welche bis zum 1. März 1897 nicht zur Abstempelung ein⸗

sind, werden vom 1. Juli 1897 ab

ei der Dürener Volksbank gegen Rückgabe der Stücke nebst den nachher verfallenden Zinsscheinen und der dabei befindlichen Anweisung für die nächste Iasschehntecbe baar ausgezahlt. Für etwa fehlende öö wird deren S2% an dem Kapitalbetrage gekürzt. 8 b Düren, den 12. Dezember 1896. Die städtische Schuldentilgungs⸗Kommission. Klotz, Bürgermeister.

[5824] Verloosung Düreuer Stadt⸗Anleihescheine.

Bei der heutigen öffentlichen Verloosung der am 1. Juli 1897 zur Auszahlung kommenden Stadt⸗Anleihescheine wurden folgende Nummern gezogen:

3 I. aus dem Privilegium 8 vom 25. Januar 1864 Litt. B. sämmtliche noch vorhandene Anleihescheine und zwar:

a. 12 Stück à 300 ℳ, nämlich Nr. 345 370 387 397 460 468 470 516 525 531 576 589;

b. 53 Stück à 150 ℳ, und zwar Nr. 306 309 311 317 329 337 356 359 360 361 366 367 369 372 375 376 384 392 395 396 407 408 411 413 416 417 424 425 428 430 435 449 457 463 464 466 472 478 479 485 490 514 524 528 529 534 544 545 552 574 595 596 597.

II. aus dem Privilegium vom 21. November 1870 Litt. C.

a. 17 Stück à 300 ℳ, und zwar Nr. 147 201 222 225 226 367 369 384 385 387 388 410 467 476 477 479 625;

b. 18 Stück à 150 ℳ, und zwar Nr. 57 157 169 230 234 242 244 278 293 301 313 377 415 439 466 568 570 598.

III. aus dem Privilegium vom 3. März 1879 Litt. E.

b. 6 Stück à 500 ℳ, und zwar Nr. 287 306 334 442 463 488.

IV. aus dem Privilegium vom 9. April 1884 Litt. F.

8 Stück à 1000 ℳ, und zwar Nr. 101 102 203 251 253 301 302 303.

V. aus dem Privilegium vom 11. Oktober 1891 Litt. G.

12 Stück à 1000 ℳ, und zwar Nr. 1 18 160 161 162 295 296 468 474 522 623 639.

Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, daß die folgenden ausgeloosten Anleihescheine noch nicht zur Einlösung vorgezeigt worden sind, nämlich:

a. pro 1. Juli 1895 ausgeloost: Litt. C. Nr. 78 zu 150 ℳ;

b. pro 1. Juli 1896 ausgeloost: Litt. C. Nr. 302 zu 150 ℳ, Litt. E. Nr. 272 328 503 507 zu 500 ℳ, Litt. G. Nr. 84 255 zu 1000

Düren, den 12. Dezember 1896.

Die städtische Schuldentilgungs⸗Kommission. Klotz, Bürgermeister.

[1817]

Bei der am 24. März d. Js. stattgefundenen Ausloosung von Rentenbriefen sind folgende Nummern gezogen worden:

I. zu 4 % Ser. A. zu 1000 Nr. 195 247 693 755 773 814 865 1336 1423 1546 1719,

Ser. B. zu 500 Nr. 28 152 283 631 7863.

Ser. C. zu 290 Nr. 387 500 538 922, 88 du 3 ½ % Ser. A. zu 1000 Nr. 51

Ser. B. zu 500 Nr. 120 181.

Sgs Einlösung der ausgeloosten Stücke erfolgt r 21. September d. J. ab durch die Fürst⸗ b 88. Hauptlandeskasse gegen Rückgabe der Renten⸗ Fieft und der noch nicht fälligen rschue nebst insleiste. Der Betrag der fehlenden Zinsscheine

Ver⸗ mittelung der Dürener Volksbank, welche die

der ausgeloosten Rentenbriefe auf. 8 Rudolstadt, den 1. April 189v7. Fürstlich Schwarzburg. Ministerium. Abtheilung der Finanzen. A. v. Holleben.

[6004] Versicherungs-Actien-Gesellschaft.

werden hierdurch zu der ordentlichen (28) Generalversammlung auf Sonnabend, den 8. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr,

ergebenst eingeladen.

lung gelangen: 1) Vorlage der Jahresrechnun

machten Bemerkungen:

tbheilende Entlastu Wahl von vier tungsraths. In der Generalversammlug sind diejenigen Aktien⸗ inhaber stimmberechtigt, welche den Besitz der Aktien

ier innerhalb der drei letzten, dem Tage der eneralversammlung vorhergehenden Tage nachgewiesen haben. ie Vorzeigung kann jedoch auch bei den auswärtigen General⸗Agenturen der Gesellschaft im Deutschen Reiche, in Berlin bei unseren Subdirektionen, Friedrich⸗ b 73 und Zimmerstraße 25, bis zum 1. Mai d. J. erfolgen. Auf Grund dieser Vorzeigung wird dem Aktieninhaber eine auf seinen Namen lautende und die Anzahl der von ihm vorgezeigten Aktien enthaltende Stimmkarte, welche ihn zum Eintritt in die Generalversammlung ermächtigt, 1el ollmachten zur Vertretung abwesender Aktionäre sind bis zum 7. Mai d. J. dem Gesellschafts⸗ Vorstande einzureichen. Die Jahresrechnung und Bilanz, sowie der Vor⸗ standsbericht mit den Bemerkungen des Verwaltungs⸗ raths werden von morgen ab in unserer Hauptkasse hier zur Einsicht der Aktionäre ausgelegt. Magdeburg, den 21. April 1897.

Wilhelma in eenng. Allgemeine Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft. Der General⸗Direktor:

Dr. Hahn.

[5972] Assecuranz⸗Compagnie Hansa in Bremen.

Generalversammlung am Montag, den 24. Mai 1897, Nachmittags 4 ÜUhr, in Bremen, Börsennebengebäude Nr. 16. 8 Tagesordnung:

Geschäftsbericht und Rechnungsablage von 1896.

Neuwahl des Aufsichtsrathes. Bremen, den 22. April 1897. DOer Vorstand.

B. Schmidt.

[5997] Landwirthschaftliche Sparkasse zu Lüchom

Stampehl, Knritz & Co. Sonnabend, den 15. Mai 1897, Nachmit⸗ tags 1 Uhr, Generalversammlung auf dem Rathskeller zu Lüchow.

Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht. 2) Bericht der Revisionskommission. 8 3) Vorlegung der Bilance pro 1896 und Be⸗ schlußfassung über die Vertheilung des Rein⸗ ewinns. 8 4) Wahl der Rechnungs⸗Revisoren. 9) Ergänzungswahl des Aufsichtsrathes. Lüchow, den 20. April 1897. Der Vorsitzende des Aufsichtsraths: Wilh. Grupe sen.

88

[5999]

Ulmer Zeitung, Actiengesellschaft.

Die heurige ordentliche Geueralversammlung findet .. den 10. Mai, Nachmittags 4 ½ Uhr, im Geschäftslokal unserer Gesellschaft in Ulm statt. Tagesordnung: Die in § 27 der Statuten ge⸗ nannten Gegenstände. Ulm, 17. April 1897.

Namens des Aufsichtsraths

Mit dem Auszahlungstermine hört die Verzinsung

6) Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.

Wilhelma in Magdeburg, Allgemeine

Die Herren Aktionäre der Wilhelma in Magde⸗ burg, Allgemeinen Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft,

in dem Sitzungssaal des Wilhelmahauses hierselbst

I derselben werden in Gemäßheit des § 28 des Statuts folgende Gegenstände zur Verhand⸗

und der Bilanz pro 1896, sowie des Vorstandsberichts nebst den von dem Verwaltungsrathe hierzu ge⸗

Bericht des Verwaltungsrathes über die Prüfung der Jahresrechnung, der Bilanz und über die Vorschläge zur Gewinnvertheilung.

Beschluß der Generalversammlung über Genehmigung der Bilanz, über die Vorschläge zur Gewinnvertheilung und über die dem Verwaltungsrathe und dem Vorstande zu er⸗

vFii Mitgliedern des Verwal⸗

durch Vorzeigung derselben bei unserer Hauptkasse

schaft zur Einsicht der Aktionäre aus.

[5015

Löwen⸗Brauerei Act.⸗Ges.

230 281 337 360 395 402. Hamburg, den 14. April 1897. Der Vorstand.

Zur Auszahlung auf den 1. Juli d. J. wurden folgende Nummern unserer Prioritäts⸗ Auleihe gezogen: 35 79 80 176 177 195 209 227

[4982]

Neue Zoologische Gesellschaft zu Frankfurt a/M.

25. ordentlichen Generalversammlung

stattfinden wird. Die Gegenstände der S sind: 1) echnungsablage

2) Neuwahlen.

legitimieren zu wollen. Fraukfurt a. M., den 22. April 1897. Der Verwaltungsrath der Neuen Zoologischen Gesellschaft. L. H. Reiß. Dr. Franz Caspari.

Die Herren Aktionäre werden eingeladen, an der

theilzunehmen, welche Donnerstag, den 6. Mai 1897, 6 ½ Uhr Abends, im Gesellschaftshause

pro

Wir ersuchen unsere Herren Aktionäre, sich beim Eintritt durch Vorzeigung ihrer Aktien oder durch ihre Eintrittskarten (Hauptkarten 1897)

[6003]

Gesellschaft Düsseldorf.

ergebenst ein. Der Aufsichtsrath. Tagesorduung:

pro 1896.

Bericht der Rechnungsrevisoren. Entlastung der Verwaltung.

des Aufsichtsrathes und Vorstandes auf Erh 1 200 000

auf

darf.

6) Abänderung des Gesellschafts⸗Vertrages ge⸗ mäß dem vorhergehenden Beschlusse ad 4.

7) von Aufsichtsrathsmitgliedern laut Be⸗ richt.

8) Wahl der Rechnungsrevisoren für das Ge⸗ schäftsjahr 1897.

52] Uetien Gesellschaft Mühlbad zu Boppard a/Rh.

Die statutengemäße Generalversammlung der

Aktionäre findet Mittwoch, den 19. Mai, Vor⸗

mittags 10 Uhr, in Mühlbad zu Boppard statt.

Tagesordnung:

1) B eschäftsberichtes und der Bilanz pro ¹

2) Feststellung der Dividende und Ertheilung der Entlastung.

3) Wahl der Revisoren für die nächstjährige

Bilanz.

4) b von 2 Mitgliedern des Aufsichts⸗ rathes. 1

5) Mittheilung, betreffend Vermehrung des Aktien⸗

kapitals. Der Vorstand.

[6001]

Gesellschaft. „Gemäß den 8§8 41 und 43 des Statuts werden die Aktionäre unserer Gesellschaft hierdurch zur diesjährigen ordentlichen Generalversammlung auf Dieustag, den 18. Mai 1897, Vor⸗ mittags 10 Uhr, in unser Geschäftshaus hierselbst,

Holländische Straße 19, eingeladen. Verhandlungsgegenstände: 8 1) Die Berichte der Direktion und des Auf⸗ sichtsrathes und Beschlußfassung über die Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlustrechnung für 1896, sowie über die der Verwaltung zu

ertheilende Entlastung.

2) Wahlen zum Aufsichtsrath. Behufs Legitimation zur Theilnahme an der Ver⸗ sammlung verweisen wir auf §§ 38 ff. des Statuts mit dem Bemerken, daß bei der Gesellschafts⸗ Direktion in Dortmund oder der Direktion der Disconto⸗Gesellschaft in Berlin die Aktien bezw. Depotscheine der Reichsbank zu hinterlegen sind. Den zur Deponierung abzugebenden Aktien ist ein doppelt aufgestelltes Nummernverzeichniß beizufügen. Die Berichte der Direktion und des Auffichts⸗ rathes und die Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlust⸗ für 1896 liegen zwei Wochen vor der Generalversammlung im Geschäftshause der Gesell⸗

Dortmund, den 21. April 1897. 8 Die Direktion.

wird am Kapital in Abzug gebracht. ““

Der Vorsitzende: Hans Haehnle.

Westdeutsche Handels⸗J& Plantagen

Zu der diesjährigen ordentlichen Haupt⸗ versammlung, welche zur Erledigung nachstehender Tagesordnung am Freitag, den 7. Mat, 5 Uhr Abends, im Hôtel Royal hier, Bismarkstraße 102, stattfindet, ladet die verehrlichen Gesellschafter ganz

Vorlage des Geschäftsberichtes und der Bilanz

öhung des Gesellschaftskapitals auf saah Aufsichtsrathes und Vorstandes e

Zeschließung einer Obligations⸗Anleibe von bis 300 000 zur Ausgabe nach Be⸗

nau Enscheder Eisenbahn⸗

15965] Dresdner Straßenbahn.

Bezugsrecht auf neue Aktien.

In der Generalversammlung der Dresdner St bahn in Dresden vom 20. März d. J. ist beschlossen worden, das Aktienkapital von gegenwärtig 8 650 000,— um

1 350 000,— auf 10 000 000,— zu erhöhen.

Das erhöhte Grundkapital von 1 350 000,— zerfällt in 1350 auf den Inhaber lautende Aktien à 1000 ℳ, welche an der Dividende der Gesellschaft auf die Zeit vom 1. Januar 1897 ab theilnehmen. Die Aktien sind von der Unterzeichneten fest über⸗ nommen worden, und wird vertragsgemäß nunmehr den alten Aktionären unter nachstehenden Bedin⸗ gungen ein Bezugsrecht angeboten:

1) Auf je 7 alte Aktien entfällt eine neue Aktie zum Kurse von 175 %. 2) Das Bezuͤgsrecht ist bei Vermeidung des Ver⸗ lhlustes in der Zeit vom 23. April bis ein⸗ schließlich 6. Mai 1897 bei den Kassen der Dresdner Bank in Dresden und Berlin während der üblichen Geschäftsstunden geltend zu machen. 3) Die Mäntel der alten Aktien sind zu diesem Behuf mit einem Nummernverzeichniß (wozu I“ den Einreichungsstellen zu haben ind) bei einer der vorgenannten Kassen vor⸗ zuzeigen und werden mit entsprechendem Stempelausdruck versehen Zug um Zug zurück⸗ gegeben. 8 4) Der Kaufpreis für die neuen Aktien zuzüglich 4 % Stückzinsen vom Nominalbetrage auf die 8 Zeit vom 1. Januar bis zum Zahlungstage ist bei Einreichung der alten Aktien sofort baar zu entrichten, und erfolgt dagegen eben⸗ falls Zug um Zug die Aushändigung der neuen Aktien nebst Talons und Dividenden⸗ scheinen für das Jahr 1897 u. folg.

5) Den Schlußschein⸗Stempel trägt die unter⸗

zeichnete Bank.

Dresden, den 20. April 1897.

Dresdner Bank.

(6006 Donnersmarckhütte,

Gberschlesische Eisen- und Kohlenwerke, Actien-Gesellschaft. Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hier⸗ durch zu der am 17. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, in Breslau im Konferenzsaale der Bres⸗ lauer Disconto⸗Bank stattfindenden ordentliche Generalversammlung eingeladen. Tagesordnuunghg: b 1) Vorlage des Geschäftsberichts sowie der Bilanz und des Gewinn⸗ und Verlust⸗Kontos pro 1896, Ertheilung der Decharge. 2) Beschlußfassung über Vertheilung des Rein⸗ gewinnes. 3) Wahlen zum Aufsichtsrath. 4) Beschlußfassung über Aenderung der Statuten, insbesondere der §§ 4 und 26. 5) Beschlußfassung über Gründung einer Pensions⸗ kasse für die Beamten der Gesellschaft. Zur Theilnahme an dieser Generalversammlun sind diejenigen Aktionäre berechtigt, welche ges 27 des Statuts ihre konvertierten Aktien ohne euvonsbogen mit einem doppelten Nummernverzeich⸗ nisse oder die Depotscheine hierüber der Reichsbank oder des Berliner Kassenvereins in Berlin gleichfalls mit einem doppelten Verzeichnisse bis zum 12. Mai cr., Nachmittags 6 Uhr, in Berlin bei den Herren Jarislowsky & Co., in 1e Sos bei der Breslauer Disconto⸗ ank, in Gleiwitz bei der Kommandite der Bres⸗ lauer Disconto⸗Bauk, in Zabrze bei der Gesellschaftskasse deponiert haben. Berlin, den 21. April 1897.

Der Aufsichtsrath der Donnersmarckhütte, Oberschlesische Eisen⸗ und Kohlenwerke, Actien⸗Gesellschaft.

Adolph Jarislowsky.

8

[6005] ; 8 Frankfurter Actien Gesellschaft für Rhein⸗ & Mainschifffahrt.

53. ordentliche Generalversammlung. Wir laden die Herren Aktionäre zur 53. ordent⸗ lichen Generalversammlung ein, welche Diens⸗ tag, den 11. Mai d. Jahres, Vormittags 11 Uhr, im Geschäftslokale der Gesellschaft, Unter⸗

mainkai 1, stattfinden wird.

Tagesordnung:

1) Vortrag des Geschäfts⸗ und Prüfungsberichtes unter Vorlage der Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlustrechnung, sowie die Entlastung der Gesellschaftsorgane.

2) Ersatzwahl für 2 statutgemäß ausscheidende Mitglieder des Aufsichtsrathes 16 des Statuts).

Jeder Aktionär, welcher an der Generalversamm⸗

leg theilnehmen will, hat spätestens 3 Tage or zumelden; Formulare der Anmeldescheine können auf unserem Bureau in Empfang

seine Aktien gemäß § 22 des Statuts an⸗

enommen werden. rankfurt a. Main, den 21. April 1897.

Die Direktion. Der Aufsichtsrath. Paul Reiß, Vorsitzend

Meyer. Beukenberg.