1897 / 97 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 26 Apr 1897 18:00:01 GMT) scan diff

15366 Aufgebot. Eigenthum der euapstäce Schlegenberg

latt Nr. 36, Leobschütz Oberfeld Blatt 566 und

568, deren Besitztitel gegenwärtig noch für den ver⸗

storbenen Fen Naß den älteren berichtigt ist, soll für den Gärtnerauszügler Franz Naß in Trenkau eingetragen werden. Auf Antrag des letzteren werden deshalb:

1) alle ihrer Existenz nach unbekannten Eigen⸗

zumsprätendenten aufgefordert, ihre Ansprüche und

tte auf die Grundstücke spätestens im Aufgebots⸗ termine den 30. Juni 1897, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht (Zimmer Nr. 16) anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren etwaigen Realansprüchen auf die Grundstücke werden eesölossen und ihnen deshalb ein ewiges Still⸗ schweigen auferlegt werden wird,

2) die ihrem Aufenthalt nach unbekannten Eigen⸗ ae- . nämlich:

a. Arbeiter Paul Naß,

b. Schuhmacher Constantin Naß,

c. Schuhmacher Franz Naß,

d. Franz Strahler, e. Robert Strahler aufgefordert, spätestens in demselben Termine und bei demselben Gericht ihre Ansprüche und Rechte auf die Grundstücke anzumelden, und ihr etwaiges Widerspruchsrecht gegen die beabsichtigte Besitztitel⸗ berichtigung zu bescheinigen, widrigenfalls die Ein⸗ tragung des Eigenthums für den Gärtnerauszügler Franz Naß erfolgen wird und ihnen nur überlassen bleibt, ihre Ansprüche in einem besonderen Prozesse zu verfolgen.

Leobschütz, den 15. April 1897. Königliches Amtsgericht.

1 Bekanntmachung.

Auf Antrag seines Vormundes, des Arbe ters Johann Lewerenz zu Sassen, wird der Arbeiter Johann Karl Christian Wilken, geboren am 2. Januar 1850 zu Kreutzmannshagen, welcher seit dem Jahre 1883 verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin am Freitag, den 27. Mai 1898, 10 Uhr Vormittags, bei dem unter⸗ zeichneten Gericht schriftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt, und sein Ver⸗ mögen seinen Erben (ex testamento oder ab in- testato) ausgeliefert werden wird. Loitz, den 21. April 1897.

Königliches Nautsgericht.

Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des ver⸗ storbenen Privatmannes und früheren Fabrikanten Andreas Ernst Adolph Sprinckmöller und seiner gleichfalls verstorbenen Ehefrau Friederica (Friedrike) 22 (Johanne) Caroline, geb. Rahp, nämlich des Hausmaklers Georg Stockfleth und des Haus⸗ maklers Friedrich Wilhelm Otto Beenke, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Hallier und Blohm, wird ein Aufgebot dahin erlassen: Es werden 1) alle, welche an den Nachlaß des hierselbst am 26. November 1895 perstorbenen Privatmannes und früheren Fabrikanten Andreas Ernst Adolph . und an den Nachlaß er hier⸗ 8 st am 13. November 1896 verstorbenen Ehe⸗ au Friederica (Friedrike) Johanna (Johanne) Caroline, geb. Rahp, später des Damenschneiders Carl Emil Friedrich Altenburg Ehefrau, sei es mit Bezug auf des ersteren Eigenschaft als früheren Gesellschafter der offenen Handelsgesell⸗ schaft Söchting & Sprinckmöller oder sei es aus irgend welchen sonstigen Rechtsgründen, Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen; alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von den genannten Eheleuten Sprinckmöller am 23. Februar 1886 hierselbst errichteten, mit Anhang vom 4. Dezember 1894 versehenen und am 5. Dezember 1895 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung der Antragsteller zu Testamentsvollstreckern und den denselben ertheilten Befugnissen, namentlich der Befugniß, sich in den Besitz des Gesammt⸗ nachlasses zu setzen, denselben zu realisieren, zu verwalten und damit den Anordnungen des Testaments gemäß zu verfahren, auch zu dem Ende auf Namen der Erblasser oder deren Testaments Namen geschrieben stehendes Grund⸗ eigenthum, Hypothekpöste oder auf Namen lau⸗ tende Werthpapiere zu veräußern und mittels ihres alleinigen, wenngleich gemeinsamen Kon⸗ senses und auf einfache Produzierung des Testa⸗ ments umzuschreiben, einzuschreiben und zu tilgen, sowie Klauseln anzulegen und zu tilgen, auch das Testament nebst Anhang erforderlichenfalls authentisch zu interpretieren, widersprechen wollen, und alle diejenigen, welche der Ausführung des dem unterzeichneten Gerichte eingereichten Theilungs⸗ planes über den Gesammtnachlaß der Erb⸗ lasser widersprechen wollen, hiermit aufge⸗ fordert, sarch An⸗ und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗ erichts, Poststraße 19, II. Stock, Zimmer Rer. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 9. Juni 1897, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, 1 Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zu⸗ u*“* bei Strafe des Aus⸗ usses. amburg, den 13. April 1897. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für See en. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter geröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[6577] Aufgebot. 1

Am 16. Mai 1895 ist zu Hannover der Zucker⸗ bäcker Spiro Arof, angeblich am 24. März 1856 zu Debre, Bezirk Krokendele in Albanien, geboren, ohne Hinterlassung von Erben verstorben. Der zum Rachlaßpfleger bestellte Schießbudenbesitzer Guftav Schönhagen in Hannover hat das Aufgebot des Nachlasses behufs Ausmittlung der Erbberechtigten beantragt. Demgemäß werden alle diejenigen, welche Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß erheben, auf⸗ gefordert, diese spätestens in dem auf den 24. Sep⸗ tember 1897, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht. Zimmer 125, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden. Falls sich kein Erbe meldet und legitimiert, wird die Erbschaft für erb⸗

ul tmeldende

„alle bis über die

erfügungen anzuerkennen und

weder age noch Ersatz der en

Nutzungen zu fordern berechtigt, vielmehr beschränkt

sich sein Anspruch auf dasjenige, was alsdann von der Erbschaft noch vorhanden ist. 8 Hannover, den 15. März 1897. 8

Königliches Amtsgericht. 5 K.

Im Namen des Königs! Verkündet am 10. April 1897. Kirchmann, Gerichtsschreiber.

In Sachen, betreffend die Todeserklärung des Arbeiters Carl Krüger, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Storkow durch den Gerichts⸗Assessor Hartwig für Recht:

Der Arbeiter Carl Krüger, geboren den 2. Juli 1838 zu Saarow, zuletzt zu Silberberg wohnhaft, wird für todt erklärt. Die Kosten der Todeserklärung werden aus seinem Vermögen entnommen.

6602]

Das Königl. Amtsgericht München I, Abth. A. f. Z⸗S., hat unterm 20. d. M. folgendes Ausschluß⸗ urtheil erlassen:

I. Die dem Maler Theodor Bauhus in Kleve gehörigen 4 % igen Pfandbriefe der Bayerischen Fopot eken⸗ und Wechselbank dahier Litt. F.

r. 63 743, 176 586, 182 819 zu je 1000 ℳ, Litt. G. Nr. 26 150 zu 500 ℳ, Litt. H. Nr. 12 971 und 68 608 zu je 200 werden für kraftlos erklärt.

II. Der Antragsteller hat die Kosten zu tragen.

München, 21. April 1897.

Der Kgl. Sekretär: (L. S.) Störrlein.

6603]

Das Königl. Amtsgericht München I., Abth. A. f. Z.⸗S., hat unterm 17. ds. Mts. folgendes Aus⸗ schlußurtheil erlassen:

I. 1) die der Spänglermeistersehefrau Margareta Lang in Würzburg, der Handelsmannsehefrau Do⸗ rothea Schön in Berlin, dem Maschinenwärter Heinrich Völkel in Würzburg, dem Schreinergesellen Georg Wiesmann und dem Tapezierergesellen Konrad Wiesmann, die beiden letzteren unbekannten Aufent⸗ halts, gehörigen 4 % igen Pfandbriefe der süddeutschen Bodenkreditbank dahier, Serie 21 Litt. H. Nr. 324003 zu 1000 ℳ, Serie 26 Litt. L. Nr. 535 847, 533 756 zu je 100 ℳ, 8

2) die der Kindsmagd Anna Präbst von Bogen⸗ hausen gehörigen 4 %o igen Pfandbriefe der Bayer.

ypotheken- und Wechselbank dahier, Litt. H. Nr. 89 170, 89 171 zu je 200 ℳ,

werden für kraftlos erklärt.

II. Die Antragsteller haben die Kosten zu tragen, und zwar die Auslagen je zur Hälfte, die Ge⸗ bühren nach Maßgabe der Betheiligung.

München, 22. April 1897.

Der Kgl. Sekretär: (L. S.) Störrlein.

[6862]

1) Die für den Heimann Davis, früher in Alten⸗ kirchen, jetzt mit unbekanntem Aufenthaltsort, zu Lasten des Johann Thielmann Grab von Oberirsen am 9. Mai 1892 im Hvypothekenbuche für die Schultheißerei Birnbach Band VI Bl. 634 Nr. 260 eingetragene Hypothekenpost von 90 Thalern, welche jetzt im Grundbuch von Oberirsen auf den Artikeln 91, 96 a., 120, 101, 132, 134a, 155 eingetragen ist, wird für erloschen

2) die über diese Hypothekenpost ausgefertigte Urkunde wird für kraftlos erklärt.

Altenkirchen, den 14. April 1897.

Königliches Amtsgericht.

16863]

[68s6421) Bekanntmachung.

Durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts Storkow vom 15. April 1897 sind die Hypotheken⸗ urkunden über die für die verwittwete Rentier Fried⸗ laender, Rebecca, geb. Borchardt, zu Berlin auf den im Grundbuche von den Rittergütern Band I Blatt Nr. 2 verzeichneten Rittergütern Groß⸗Schauen und Stuttgarten in Abtheilung III Nr. 22 des Grund⸗ buchblattes aus dem gerichtlichen Kaufvertrage vom 3. November 1863 ursprünglich für den Ritter⸗ gutsbesitzer Salomon Benjamin Isaacsohn und dessen Ehefrau Henriette, geb. Zippert, zu Berlin eingetragenen 1000 Thaler und in Abtheilung III Nr. 23 des Grundbuchblattes aus der gerichtlichen Schuldverschreibung vom 29. Mai 1865 eingetragenen 12 000 Thaler für kraftlos erklärt.

Die Hypothekenurkunde vom 29. ugust 1851 über die zu Gunsten des Fräuleins Agnes Gersting im Grundbuche von Hannover Ernst⸗August⸗ Stadt Band I Blatt 11 Abth. III Nr. 1 ein⸗ getragene Hypothek von 2000 Thalern Gold ist durch Urtheil vom heutigen Tage für kraftlos erklärt. Hannover, 5. April 1897. 18 Königliches Amtsgericht. 5 K.

[6566] Folgendes Ausschlußurtheil ist erlassen: 11“ I. Die Gläubiger beziehungsweise Rechtsnachfolger

der nachfolgend aufgeführten Posten:

A. Der auf Grabow Blatt Nr. 137 in Abthei⸗ lung III unter 55 Nummern eingetragenen

a. Nr. 1a. 115 Thlr. 15 Sgr. 6 7⁄1 Pfg. väterliche Erbegelder der am 5. Januar 1822 geborenen Marianna Kulinska,

b. Nr. 1g. 115 Thlr. 15 Sgr. 6 ½ Pfg. väterliche Erbegelder des am 5. August 1843 geborenen Egidius Kulinski,

beide Posten haftend auf Grabow 138 bei erreichter Großjährigkeit der Gläubiger, Errichtung einer eigenen Wirthschaft derselben, oder auf Verlangen des Vormundschaftsgerichts zablbar, bis dahin mit 5 % verzinslich, auf Grund des gerichtlichen ober⸗ vormundschaftlich bestätigten Erbrezesses vom 3. Mai 1845 1 N.. Jant 1886 ei gerragen⸗

c. Nr. 2: Die Besitzerin Thecla, geborene Swi⸗ tonska, verwittwet gewesene Kulinska, wieder ver⸗ ehelichte Gruszezynska hat sich im § 3 des gerichtlichen Erbrezesses vom 3. Mai 1845 und obervormund⸗ schaftlich bestätigt den 24. Juni ejusdem anni ver⸗ pflichtet, die Berichtigung der übernommenen Nachlaß⸗ schulden im Betrage von 142 Thaler 20 Sgr. dem vormundschaftlichen Gericht auf den 2. Januar 1846

durch Einreichung glaubwürdiger Quittung nach⸗ uweisen, t diese Verpflichtung auf den Grund auf den Antrag des vormund⸗ vermöge decreti vom 21. No⸗ vember 1845 mit dem Bemerken eingetragen worden, daß für dieselbe auch das Grundstück sub Nr. 138. zu Grabow verhaftet ist. 8 ps Der auf Chlewo Blatt 131 eingetragenen

osten: .

a. Abtheilung II Nr. 2: Ein Wohnungsrecht für die Michael und Karoline Gasiorek'schen Eheleute mit dem Bemerken, daß dieselben die Wohnung zu räumen nicht eher verpflichtet sind, als bis ihnen die zu George 1850 fällige Kaufgelderrate von 106 Thlr. 12 Sgr. 6 Pfg. bezahlt worden sein wird.

b. Abtheilung III Nr. 4: 100 Thlr. Legat für Karoline Rosine Christiane Werbach, geboren 30. April 1838, aus dem Testament des Johann Kasper Werbach, zahlbar bei Vollendung des 24. Lebensjahres derselben oder bei ihrer Ver⸗ heirathung.

C. Der auf Ulrikenfeld Nr. 10 in Abtheilung II Nr. 5 LE Post:

Das Miteigenthumsrecht der Wittwe Katharina Pohl und der Geschwister Katharina, Michael Karl, Johann Julius und Rosalie Johanna Pohl zu Ul⸗ rikenfeld an dem auf dem Grundstück stehenden Wohnhause, auf Grund des Vergleichs vom 22. April 1882, eingetragen am 3. Juli 1882,

werden mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschlossen.

II. Die Hypothekendokumente:

A. Der über die auf Przedborow Nr. 3 Abthei⸗ lung III Nr. 1 b. eingetragenen, mit fünf Prozent verzinslichen Erbegelder von 37 Thlr. 7 Sgr. 11 Pfg. der Agathe Banas (Banasch) gebildete Hypotheken⸗ brief, bestehend aus dem Hypothekenbuchsauszug vom 11. November 1853, der Ausfertigung der Verhand⸗ lung de dato Grabow, den 22. Oktober 1853, des Erbscheins de dato Kempen, den 5. März 1853, der Verhandlung de dato Grabow, den 2. Juni 1853, des Erbscheins de dato Kempen, den 25. Juni 1853 und dem Ingrossationsvermerk vom 16. No⸗ vember 1853,

B. das über die auf Mixstadt Nr. 19 Abtheilung III. Nr. 5 eingetragene Kautionshypothek von 330 für den Vorschußverein Kempen eingetragene Genossen⸗ schaft gebildete Hypothekendokument, bestehend aus dem Hypothekenbriefe de dato Kempen, den 7. Sep⸗ tember 1878, und der Ausfertigung der hand⸗ lung de dato Kempen, den 5. August 1878,

werden für kraftlos erklärt.

Schildberg, den 10. April 1897. Königliches Amtsgericht.

[4914] Bekanutmachung.

Durch das am 27. März 1897 verkündete Auf gebotsurtheil des unterzeichneten Gerichts sind fol⸗ gende Hypothekenposten für löschungsfähig erklärt und die Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf die⸗ selben ausgeschlossen worden:

a. 180 Erbtheilsforderung des Gottlieb Budzinski, eingetragen auf Gusken 6, Gusken 19 8 100 Abtheilung III Nr. 10, bezw. 5,

ezw. 1a.;

b. 5 Thlr. 18 Sgr. Muttererbtheilsforderung der Geschwister Adam, Michael, Wilhelm und Luise eingetragen auf Lipniken 22 Abth. III

I“

c. 33 Thlr. 10 Sgr. Frau Major Johanne von Derschau, geb. von Glaser, eingetragen auf Johannisburg 69 Abth. III Nr. 6;

d. 41 Thlr. Erbtheilsforderung der Regine Doroch, umgeschrieben auf Friedrich Nischik in Osziwilken, eingetragen auf Pilchen 7 Abth. III Nr. 2 und auf Pilchen 2 Abth. III Nr. 3;

e. auf Gr. Zechen 10:

1) 25 Thlr. 29 Sgr. E1 der Geschwister Michael, Esther und Johann Jero⸗ schewski, eingetragen Abth. III Nr. 2;

2) 25 Thlr. Erbtheilsforderung der verehelichten Charlotte Bondzio zu Klein Zechen, eingetragen Abth. III Nr. 30;

f. je 16 Thlr. 11 Sgr. 7 Pf. Vatererbtheile der Geschwister Catharina, Samuel, Louise und Wil⸗ eingetragen auf Pilchen 5 Abth. III

r. 1—4;

g. auf Gr. Kessel 42: 3

1) 12 Thlr. 2 Sgr. Vatererbtheilsforderung der Catharina Konradt, eingetragen Abth. III Nr. 1;

2) 24 Thlr. 26 Sgr. ne 27 Sgr. Kosten, er⸗ striitene Forderung des Samuel Waschk, eingetragen Abtheilung III Nr. 6.

Durch dasselbe Urtheil sind die Hypotheken⸗ dokumente über die Posten zu b., d., e., f. und g., sowie das Hypothekendokument über 750 Darlehnsforderung des Kaufmanns Friedrich Scheunmann zu Johannisburg, umgeschrieben auf Kaufmann Leopold Kuzikowski in Kowalewen, ein⸗ getragen auf Lipniken 32 Abtheilung III Nr. 3, für kraftlos erklärt worden. Jedoch sind folgenden Personen ihre Reste an nebenbezeichneten Posten (und den zugehörigen Urkunden) vorbehalten worden:

I. der Frau Charlotte Kordaß, geb. Bucezinski, zu Braunschweig an der Post a.,

II. der Frau Oberförster Johanne von Müllmann, geb. von Derschau, an der Post c.,

und der Frau Prediger Glodkowski, geb. von Derschau, beide unbekannten Aufenthalts, an Post c,

III. der Losmannswittwe Wilbhelmine Pietzek, geb. Synomzik, zu Bogumillen an Post f. (Antheil des Wilhelm),

IV. dem Altsitzer Samuel Waschik zu Soldahnen an Post g 2.

Johanuisburg, den 4. April 1897. 8

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2.

[6867] Bekanntmachung. 8

Durch Ausschlußurtheil von heute sind die un⸗ bekannten Eigenthums⸗Prätendenten des Grundstücks Blatt 24 Hof und Garten Ober⸗Glogau mit ihren Ansprüchen auf dies Grundstück ausgeschlossen worden.

Ober⸗Glogau, den 21. April 189.

Königliches Amtsgericht. [6561] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 8. März 1897 sind alle diejenigen, welche auf die nachstehenden Hypothekenposten

1) von Olschoewken Nr. 9 Abtheilung III Nr. 7 von 400 Thalern, sowie der Anspruch auf Lieferung eines Ochsen oder Zahlung von 45 des Michael

Pachia

2) von Wystemp Nr. 35 Abtheilung 1II Nr. 3

von 4 Thalern 29 Sgr. 6 Pf. sowie 21 Sgr. Kosten des Rechtsanwalts Stolterfoth,

3) von Wystemp Nr. 35 Abtheilung III Nr. 7b. von 42 Thalern der Geschwister Catharina, Marie und Louise Nikolaiczik, 8e

4) von Wystemp Nr. 35 Abtheilung I1II Nr. 7 a. von 10 Thalern 8 Sgr. 10 Pf. der Regine Fielony,

5) von Leynau Nr. 57 Abtheilung III 1 von 100 Thalern der Gottliebe Gloddek,

6) von Leynau Nr. 57 Abtheilung III Nr. 1 a. von 1 Thaler 12 Sgr. 10 Pf. der Catharina Gloddek, 1

7) von Schwentainen Nr. 17 Abtheilung III Nr. 2 von 50 Thalern der Marie Dibkowski,

8) von Schwentainen Nr. 25 Abtheilung III Nr. 9 von 5 Thalern 13 Sgr. 3 Pf. sowie 8 Sgr. Kosten des Rechtsanwalts Stolterfoth,

9) von Mensguth Nr. 13 Abtheilung III Nr. 2 von 162 Thalern 11 Sgr. 8 Pf. der Jacob und Maria Posdziech'schen Eheleute, .

10) a. von Prussowborrek Nr. 28 Abtheilung III Nr. 1 a. von 16 Thalern 20 Sgr. väterliche Erb⸗ gelder des Michael Reiner,

b. von Prussowborrek Nr. 28 Abtheilung III Nr. 1 e. von 7 Thalern mütterliche Erbgelder des Michael Reiner,

11) von Schwentainen Nr. 135 Abtheilung III Nr. 5 von 16 Thalern 12 Sgr. 9 Pf. der Wilhelm und Anna, geborene Nickel, Payk'’schen Eheleute,

ihre Ansprüche und Rechte nicht geltend gemacht haben, mit denselben ausgeschlossen worden.

Ortelsburg, den 22. März 18977.

Königliches Amtsgericht.

[6859] Oeffentliche Zustellung und Ladung.

In Sachen Zerle Maria, illeg. der led. Dienst⸗ magd Kreszenz Zerle von Schwabmünchen, Klägerin, gesetzlich vertreten durch den Vormund Sebastian Kramer, Ablöswärter in Schwabmünchen, gegen Leubel, Franz, led., großj. Bäckergeselle von Stefting, z. Zt. unbekannten Aufenthaltes, Beklagten, wegen Anerkennung der Vaterschaft und Alimentation wurde durch diesgerichtlichen Beschluß vom 17. April c. die öffentliche Zustellung der unterm gleichen Tage dahier eingereichten Klage des Vormunds Sebastian Kramer bewilligt. Termin zur Verhandlung wurde auf Mittwoch, den 23. Juni 1897, ernh* 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungssaale Nr. 16 be⸗ stimmt, zu welchem der Beklagte hiermit geladen wird. In diesem Termine wird die Klagspartei Antrag stellen: Kgl. Amtsgericht Schwabmünchen wolle erkennen:

I. Der Beklagte ist schuldig:

1) die Vaterschaft zu dem von Kreszenz Zerle am 12. Februar 1897 außerehelich geborenen Kinde „Maria“ anzuerkennen;

2) derselbe hat für dieses Kind von der Geburt bis zu dessen zurückgelegtem 14. Lebensjahre einen jährlichen, in monatlichen Raten vorauszuentrichten⸗ den Unterhaltsbeitrag von 84 sowie die Hälfte der

Kleidungskosten, des seinerzeitigen Schulgeldes, der

allenfallsigen Kur⸗ und Leichenkosten zu bezahlen;

3) die sämmtlichen Streitskosten zu tragen.

II. Das Urtheil wird für vorläufig vollftreckbar

erklärt. Schwabmünchen, am 20. April 1897. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. (L. S.) Hann, Kgl. Sekretär.

[6593] Oeffentliche Zustellung.

Der Privatier H. Vogel zu Coesfeld klagt gegen den Fuhrmann Wilhelm Dickmann, früher zu Ottenstein, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen käuflich gelieferter Waaren aus dem Jahre 1891, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 39 50 nebst 6 % Zinsen seit dem 1. Januar 1892 zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ str its vor das Königliche Amtsgricht zu Ahaus auf den 23. Juni 1897, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Ahaus, 9. April 1897.

Wieneke, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts

[6588] Oeffentliche Zustellung.

Der Notar Johann Erbes zu Erstein, vertreten durch Rechtsanwalt Stehle, klagt gegen die Karoline Goepp, Ehefrau Karl Heinrich Wilhelm, früher zu Zellweiler, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, aus geschuldeten Gebühren und Auslagen aufgenommener Akte sowie aus Darlehen, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurtheilung der Be⸗ klagten durch vorläufig vollstreckbars Urtbeil zur Ficlans eines Betrages von 1200 nebst 5 % Zinsen seit 21. Juli 1892, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. E. auf den 6. Juli 1897, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Colmar, den 22. April 1897.

38 Der Landgerichts⸗Sekretär: Metz.

[6592] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Theodor Poetz jr. zu Elberfeld, Louisenstraße 22, klagt gegen den Eugen Lehner, bisher in Elberfeld, Louisenstraße 22, jetzt ohne be⸗ kannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen er⸗ fallener Miethe der Wohnung Louisenstraße Nr. 22, rückständig bis 1. Februar d. J. im Betrage von 65 ℳ, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 65 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Februar 1897 und eines Schadensersatzes wegen der Nicht⸗ vermiethung der Wohnung für die Z it vom 1. Fe⸗ bruar bis 1. Mai 1897 von 78 nebst 5 % Zin 5 seit dem Klagetage zu verurtheilen und das Ürthei für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rests⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Elberfel auf den 11. Juni 1897, Vormittags 10 Ugr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Glauch, Gerichtsschreiber 3 des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung 3.

[6590]

16847]

97.

zum Deutschen Reichs⸗

Berlin, Mantag, den 26. April

—ʒᷓ́ᷓ---—

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bank⸗Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

irthschafts⸗Genossenschaften.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[6858] Oeffentliche Zustellung.

Die Besitzer Johann und Hulda, geborene Nimtz, Gollnick'schen Eheleute zu Linde, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Pink in Flatow, klagen gegen den Hornist Fritz Gomoll, früher bei der 12. Kompagnie des Posenschen Infanterie⸗Regiments Nr. 99, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Post längst bezahlt sei, mit dem Antrage: den Beklagten zu verurtheilen, die Löschung der für ihn auf Linde Blatt 67 Abth. III Nr. 10 eingetragenen Forderung von 300 nebst Zinsen und allen Nebenrechten auf Linde Blatt 67 und allen mitverhafteten Grundstücken zu bewilligen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Flatow auf den 30. Juni 1897, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. C. 211/96.

Flatow, den 20. April 1897.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts: .“ Topolewski, Sekretär.

8

[6589] Oeffentliche eng.

Der Partikulier, frühere Bandfabrikant, Hermann Loeffler in Patschkau, früher in Neurode Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Anton Croce in Patschkau —, klagt gegen den früheren Post⸗Assistenten Laurentius Kirchner, früher zu Königsberg, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter Miteigenthümer des Grundstücks Nr. 296 Neurode ist und von den daselbst in Abtheilung III Nr. 16 eingetragenen 3000 Kaufgelder die Zinsen für die Zeit vom 20. Januar 1895 bis 20. Januar 1896 zu fünf Prozent rückständig sind, mit dem Antrage:

1) den Beklagten als persönlicher Schuldner und als Eigenthümer des Grundstücks Nr. 296 Neurode zur Vermeidung der sofortigen Zwangsvollstreckung in dasselbe zur Zahlung von 150 ℳ, abzüglich der am 26. Februar 1897 gezahlten 75 ℳ, zu verurtheilen,

2) das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Neurode auf den 13. Juli 1897, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

Neurode, den 21. April 1897.

8 8 8 K 0 p p 2 Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

K. Württ. Amtsgericht Spaichingen. 1“ Oeffentliche Zustellung. Die Oberamtssparkasse Spaichingen klagt gegen

den mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesenden

Wendelin Grimm, Gipser von Bubsheim, wegen Forderung von Zinsen aus 330 Kapital pro 1. Dezbr. 1895 à 5 % mit 16 50 und pro 1. Dezbr. 1896 à 4 ½ % mit 14 85 mit dem Antrag, durch für vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Urtheil zu erkennen: Der Beklagte sei schuldig, die verfallenen Zinse mit 31 35 zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu übernehmen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Spaichingen auf Mittwoch, den 23. Juni 1897, Vorm. 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ fteltna wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. Den 22. April 1897. Gerichtsschreiber (Unterschrift).

[6844) Bekanntmachung. Die Catharina, geborene Huppert, Ehefrau des Wirthes Georg Eichstätter in Metz, vertreten durch Rechtsanwalt Berberich daselbst, klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Gütertrennung. Zur münd⸗ lichen Verhandlung über diesen Antrag ist die öffent⸗ liche Sitzung der 1. Zivilkammer des Kaiserl. Land⸗ gerichts Metz vom 29. Juni 1897, Vormit⸗ tags 9 Uhr, bestimmt. Metz, den 21. April 1897. Der Landgerichts⸗Sekretär: Bach.

[6846) Gütertrennungsklage. Henriette, geb. Liebis, Ehefrau des Gipsermeisters Johann Knopf, beide zu Mülhausen i. Els. wohnhaft, hat gegen letzteren die Gütertrennungsklage bei dem Kaiserlichen Landgerichte hierselbst durch den Rechts⸗ anwalt Herrn Klug hier eingereicht. Termin zur mündlichen Verhandlung ist auf Dienstag, den 29. Juni 1897, Vormittags 9 Uhr, im Zivil⸗ sitzungssaale des genannten Gerichts anberaumt. Mülhausen i. E., den 22. April 1897. Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Hansen.

Gütertrennungsklage. Rosa, geb. Calame, Ehefrau des Fabrikarbeiters aver Herter, beide zu Mülhausen i. Els. wohnhaft, hat gegen letzteren die Gütertrennungsklage bei dem Kaiserlichen Landgerichte hierselbst durch die Rechts⸗ anwalte Herren Dr. Reinach und Dr. Hochgesand hier einoereicht. Termin zur mündlichen Verhandlung n⸗ F 8r 5 8 1897, Vor. ags ar, im Zivilsitzungssaale des genannten Gerichts anberaumt. lhausen i. E., den 22. April 1897. er Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Hansen.

[6842] Bekanntmachung.

Die Margaretha Korner, Ehefrau des Stuhlmachers Johann Reiter, beide zu Fraulautern wohnhaft, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Leibl zu St. Johann, klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Gütertrennung. Zur Verhandlung ist die Sitzung der II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts hierselbst vom 18. Juni 1897, Vormittags 9 ½ Uhr, bestimmt worden.

Saarbrücken, den 20. April 1897.

Cüppers, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[6843] Bekanntmachung.

Die Marcaretha Fontaine, ohne Stand, Ehefrau von Georg Jacob, Wirth zu Fraulautern, vertreten durch Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Leibl, klagt gegen den See Georg Jacob, Wirth zu Fraulautern, auf Gütertrennung. Zur Verhandlung ist die Sitzung der Zweiten Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Saarbrücken vom 18. Juni 1897, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, bestimmt.

Saarbrücken, den 20. April 1897.

Cüppers,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[6845] Bekanntmachung.

Durch Urtheil der I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts v vom 23. März 1897 ist zwischen den Eheleuten Christian Keune, Kaufmann, und Johanna, geborene Thalmann, in

kontigny bei Metz, die Gütertrennung ausgesprochen mit Wirkung vom 25. Januar 1897.

Metz, den 21. April 1897.

Der Landgerichts⸗Sekretär: Bach.

3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ c. . Versicherung.

Berufsgenossenschaft der Feinmechanik Sektion I (Berlin).

Wir laden hierdurch unsere Mitglieder gemäß §§ 8 und 22 unseres Revidierten Statuts zu der am Donnerstag, den 13. Mai 1897, Mittags 12 Uhr,

im Architektenhause zu Berlin, Wilhelmstraße 92/93, stattfindenden dreizehnten ordentlichen Sektions⸗ Versammlung ergebenst ein. Tagesordnung: 1) Erstattung des Verwaltungsberichtes für das Rechnungsjahr 1896; 2) Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung für das Jahr 1896; 3) Feststellung des Etats für die Verwaltungs⸗ ausgaben der Sektion im Jahre 1898; 4) Wahl eines Vorstandsmitgliedes und eines Ersatzmannes desselben; 5) Wahl von achtundzwanzig Delegirten und von achtundzwanzig Ersatzmännern derselben; 6) Wahl eines stellvertretenden Vertrauens⸗ mannes für den VI. Bezirk; 7) Wahl eines Beisitzers zum Schiedsgericht und von zwei Stellvertretern desselben; 8) Wahl eines aus drei Mitgliedern bestehenden Ausschusses zur Vorprüfung der rechnung für das Jahr 1897, sowie Wahl von drei Stellvertretern der Mitglieder des Aus⸗ schusses und Feststellung der Reihenfolge, in woelcher die Stellvertreter in Funktion treten, durch das Loos; 9) Beschlußfassung über etwaige Anträge von MNiitgliedern der Sektions⸗Versammlung 8 Absatz 6 und 7, § 22 Absatz 3 des Revidierten Statuts). Berlin, den 24. April 1897.. 8 Der Vorstand. Alexis Riese, Vorsitzender.

[6950] Schlesische Eisen⸗ und Stahl⸗ Berufsgenossenschaft Sektion I (Breslau).

Die Sektionsmitglieder werden hierdurch zu der am Freitag, den 14. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, im kleinen Saal des Café Restaurant hierselbst, Karlsstraße 37, auch Wallstraße 8, an⸗ beraumten ordentlichen Sektionsversammlun ergebenst eingeladen.

Tagesordnung:

Geschäftsbericht für das Jahr 1896. Peabeng. und Abnahme der Sektionsrechnung pro Wahl des Ausschusses für die Vorprüfung der Jahresrechnung pro 1897. Feststelnung des Etats pro 1898. Neuwahl von 28 Delegirten und ebensoviel Ersatzmännern für die am 1. Januar 1898 beginnende neue 4jährige Wahlperiode.

(§§ 6 und 7 des Statuts.) Wahl eines Beisitzers und zweier Stell⸗ vertreter des Schiedsgerichts.

7) Wahl zweier Vorstandsmitglieder und ihrer

Stellvertreter. 8) Beschlußfassung über etwaige Anträge von Sektions⸗Mitgliedern. 24 Nr. 4 und § Genossenschafts⸗Statuts.) Breslau, den 23. April 1897. er Sektions⸗Vorstaun Blauel, Vorsitzender.

9 letzter Absatz des

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Bekanntmachung. Domänen⸗Verpachtung.

Die im Regierungsbezirke Hildesheim, Kreis Northeim, belegene Domäne Brunstein, rund 290 ha

roß, darunter rund 214 ha Acker und 11 ha

iesen, mit einem Gesammt⸗Grundsteuer⸗Reinertrage von rd. 6659 ℳ, soll auf den 18 jährigen Zeitraum von Johannis 1897 bis dahin 1915 öffentlich meist⸗ bietend verpachtet werden.

Zur Uebernahme der Pachtung ist ein verfügbares Vermögen von 125 000 erforderlich, über dessen eigenthüͤmlichen Besitz, ebenso wie über ihre persön⸗ liche Fefthigung als Landwirth, Pachtbewerber sich möglichst bald, spätestens im Verpachtungstermine, bei uns auszuweisen haben.

Das jetzige Pachtgeld beträgt jährlich 15 000

Den Verpachtungstermin haben wir auf

Dienstag, den 4. Mai d. J.,

. Vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des hiesigen Bezirksausschusses, Zimmer Nr. 17 des Regierungsgebäudes, anberaumt.

Die Verpachtungsbedingungen, Karte, Grundstücks⸗ verzeichnisse und der Entwurf zum Pachtvertrage können an allen Wochentagen während der Dienst⸗ hen in unserer Domänen⸗Registratur Graee Nr. 45 des Regierungsgebäudes), die Verpachtungs⸗ bedingungen auch auf der Domäne Brunstein ein⸗ gesehen werden.

Auf Verlangen übersenden wir die Verpachtungs⸗ bedingungen gegen Erstattung der Kosten.

Hildesheim, den 13. April 1897. Königliche Regierung. Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten.

[53731 Verpachtung von Klostergütern. Die in der Provinz Hannover im Landkreise Göttingen belegenen beiden Klostergüter Marien⸗ garten und Diemarden sollen auf die 18 Jahre vom 1. Mai 1898 bis dahin 1916 sowohl einzeln wie auch zusammen öffentlich meistbietend verpachtet werden. Termin dazu ist auf 8 Donnerstag, 3. Juni d. J., 1 1 Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftslokale, Eichstraße 2, hierselbst, vor dem Departementsrath, Herrn Regierungs⸗ Assessor Freiherrn von Elmendorff, angesetzt. An Länderei a. zu dem Klostergut Mariengarten nebst Vorwerk Wetenborn . . 1) Hof⸗ und Baustellen 1,9104 ha, 2) Ackerland . . . ..345,167 5,5713

22,7687 95,9452 0,3047 8 zusammen 482,3797 ha, b. zu demn Klostergute Diemarden 8 1) Hof⸗ und Baustellen 0,8602 ha 2) Ackerland . 13.. o“ 4) Wiesen.... 6,0542

[4978]

5) Weiden 6) Wasserstücke... 7) Unland

5] Weiden . . . . . . 6016 6) Wwland 0,8570

b zusammen 138,1187 ha.

Der Mindestpachtpreis ist für Mariengarten auf

18 500 und für Diemarden auf 10 250 fest⸗ gestellt. Zur Uebernahme ersterer Pachtung ist ein verfügbares Vermögen von 160 000 und letzterer ein solches von 60 000 erforderlich. „Jeder Pachtbewerber hat sich über den eigenthüm⸗ lichen Besitz dieses Vermögens, sowie über seine Befähigung als Behe e spätestens in dem Ver⸗ pachtungstermine, möglichst jedoch vor demselben auszuweisen.

Die Verpachtungsbedingungen und Lizitations⸗ regeln, sowie die Karten und Grundstücksverzeichnisse können in unserem Bureau an jedem Wochentage von 10 Uhr Vormittags bis 2 Uhr Nachmittags eingesehen, die ersteren auch gegen Erstattung der Druck⸗ und Schreibkosten von uns bezogen werden.

Wegen Besichtigung beider v wollen Bewerber sich an den jetzigen Pächter, Oberamtmann Baring in Mariengarten wenden. 8 Hannover, 13. April 1897.

Königliche Kloster⸗Kammer.

Verpachtung.

Der Zwangsverwalter der C. Böckenhoff'schen Immobilien verpachtet am 30. ds. Mts., um 10 Uhr Morgens, im Hotel Venschott zu Schermbeck b. Wesel das Anwesen der Firma C. Böckenhoff in Schermbeck nebst aufstehenden Ge⸗ bäuden, welche sich zum Betrieb einer Brennerei eignen, auf die Dauer der Zwangsverwaltung.

Die näheren eheee können am Königlichen Amtsgericht zu Wesel und Dorsten eingesehen werden, auch wird sie der Verwalter im Termin vortragen. Der Zwangsverwalter:

Bernh. Lohkampff.

5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗ papieren.

[80940]

Stadtanleihe in eine solche von 3 ½ Prozent. Durch die Allerhöchste Kabinetsordre vom 27. Fe⸗

d. J. (vergl. Reichs⸗Anzeiger Nr. 62 vom

1 2

Umwandelung der 4 prozentigen Greifswalder

13. März cr.) ist die Genehmigung ertheilt worden, daß seitens der Stadt Greifswald der Zinsfuß der am 1. Oktober 1887 aufgenommenen Anleihe von 1 Million Mark, zu deren Aufnahme dieselbe durch das Allerhöchste Privilegium vom 27. Juli 1887 ermächtigt worden ist, von 4 auf 3 ½ % herabgesetzt werde mit der Maßgabe, daß die in dem Privilegium festgesetzte Tilgungsfrist innegehalten werde, sowie daß die noch nicht getilgten Anleihe⸗ scheine den Inhabern rechtzeitig für den Fall zu kündigen sind, daß die Anleihescheine uns nicht bis zu einem von uns festzusetzenden Termine zur Ab⸗ stempelung auf 3 ½ % eingereicht werden.

Demgemäß wird hierdurch Folgendes zur öffent⸗ lichen Kenntniß gebracht:

1) Die Verzinsung der z. Z. noch ungekündigt im Umlauf befindlichen 908 000 der vorerwähnten Stadtanleihe mit 4 % hört am 1. Oktober 1897 auf.

2) Die Inhaber derselben werden hierdurch auf⸗ hg;g. Zeit

in der Zeit vom 2. bis einschließlich

1“ 28. Mai 1897 die Stücke unter Abreichung eines nach der Buch⸗ staben⸗ und Nummernfolge geordneten Verzeichnisses derselben im Geschäftslokale unserer Stadthauptkasse während der Geschäftsstunden behufs Abstempe⸗ lung der Zinsherabsetzung vorzulegen und gleichzeitig gegen Rückgabe der Zinsschein⸗Anweisung (Talon) vom 1. Oktober 1892 die III. Reihe Zins⸗ scheine für die Zeit vom 1. Oktober 1897 bis dahin 1902, welche fortan auf 3 ½ % lauten, in Empfang zu nehmen.

3) Diejenigen Stücke, welche in der an⸗ gegebenen Zeit zur Abstempelung nicht vor⸗ gelegt worden sind, werden hierdurch von uns zur Baarrückzahlung am 1. Oktober 1897 gekündigt. Eine Verzinsung derselben über diesen Termin hinaus sindet nicht statt.

4) Die Tilgung der auf 3 ½ % Zins herabgesetzten Anleihescheine erfolgt auch ferner nach dem durch das Allerhöchste Privilegium vom 27. Juli 1887 fest⸗ gestellten Tilgungsplan derart, daß die letzte Rück⸗ zahlungsrate am 1. April 1931 gezahlt werden wird. Es bleibt vorbehalten, diejenigen Anleibebeträge, welche etwa infolge Annahme der Kündigung am 1. Oktober d. J. zurückgezahlt werden müssen, auf die nach dem Tilgungsplan zum 1. April 1898 u. ff. Jahre zur Rückzahlung auszuloosenden Stücke zu verrechnen. 8

Greifswald, den 23. März 1897

Der Magistrat. Dr. Schultze.

[601400) Bekanntmachung.

Bei der heutigen Ausloosung von Anleihe⸗ scheinen des Kreises Oschersleben sind folgende Nummern gezogen worden:

Buchstabe A. über je 1000 Nr. 21 101 144 166 178.

Buchstabe B. über je 500 Nr. 259 267 275 278 281 288 349 370 430 441 491 564 621 628 629 633 657 738 743 748 853 854 906 964 972 1010 1030 1043 1080 1130 1156 1180 1196 1274 1276 1326 1328 1357 1366 1390 1410 1433 1435 1442 1444 1449 1464 1515 1519 1525.

Buchstabe C. über je 200 Nr. 1539 1580 1624 1664 1689 1718 1733 1741 1746 1748 1783 1785 1833 1878 1890 1931 1989 2009 2042 2045 2050 2065 2123 2124 2128.

Die Inhaber dieser Anleihescheine werden auf⸗ gefordert, dieselben mit den Zinsscheinen und An⸗ weisungen am 1. Juli 1897 bei einer der nach⸗ bezeichneten Einlösungsstellen:

a. Kreis⸗Kommunal⸗Kasse hierselbst,

b. Preußische Pfandbriefbank in Berlin W. 9, Besßsgraß⸗ 30, Aschersleben

einzuliefern und das Kapital in Empfang zu nehmen. Die Verzinsung der ausgeloosten Scheine hört mit dem 1. Juli 1897 auf.

der vorjährigen Ausloosung sind rückständig: eine.

Folgende Kreis⸗Anleihescheine Buchstabe B. Nr. 748 749 972 1329 1468 und 1516 über je 500 sind zur Abstempelung auf 3 ½ % immer noch nicht eingereicht. Es wird daher wiederholt um Einsendung dieser Anleihescheine gegen Empfang⸗ nahme des Kapitalbetrages ersucht. Die Verzinsung v“ hat seit dem 1. Januar 1895 auf⸗ gehört. Oschersleben, den 29. Dezember 1896.

Der Kreis⸗Ausschuß. v. d. Schulenburg, Landrath

[6738] Bekanntmachung.

Von den 3 ½ %o igen Kreis⸗Obligationen de Kreises Heilsberg sind für 1897 ausgeloost: Litt. A. Nr. 4 51 65 und 74 je über 3000 ℳ, Litt. B. Nr. 26 59 74 und 172 je übe 1500 ℳ,

Litt. C. Nr. 38 65 88 100 108 111 131 164 196 und 198 je über 600 ℳ,

Litt. D. Nr. 47 51 137 178 216 268 363 477 501 und 532 je über 300

Diese Obligationen werden hiermit privilegien mäßig gekündigt. Die Rückzahlung erfolgt vom 1. Juli 1897 ab bei der hiesigen Kreis⸗ Kommunal⸗Kasse. Der Betrag etwa fehlender Kupons wird von dem Kapitalbetrage abgezogen. Aus dem Vorjahre sind noch nicht eingelöst: Litt. D. Nr. 138 und 372 à 300 g Heilsberg, den 17. Dezember 1896.

Der Kreis⸗Ausschuß Kreises Heilsberg

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