1897 / 104 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 04 May 1897 18:00:01 GMT) scan diff

des Sequesters wird vom 10. Mai d. J. an zur

do. intern. Bank I. Em. 596, gef. Bank f. auswärt. Han elektr. Beleuchtung 610 Käufer. Italienische Rente 96,60, Mittelmeerbahn 515,00, Méridionaux 675,00, Wechsel auf Paris 105,50, Wechsel auf Berlin 130,00, Banca d'Italia 695. (Schluß⸗Kurse.)

Warsch. Kommerzbank 476, Ges. Mailand, 3. Mai. (W. T. B.)

Amsterdam, 3. Mai. (W. T. B. 94er Russen (6. Em.) 99 ¾, 4 % Russen v.

Anl. 97 ½, 5 % Transv.⸗Obl. 91er 99, 4 % konv. Transvaal 226, Marf⸗

noten 59,15, Russ. Zollkupons 191 ⁄, Hamburger Wiener Wechsel 99,50

G ekreidemarkt. Weizen auf Termine etwas niedriger, do. pr. Mai 172, do. pr. November —. Roggen loko flau, do. auf Termine etwas niedriger, do. pr. Mai 100, do. pr. Juli 49, do. pr. Oktober —.

Rüböl loko 29 ¾, do. pr. Herbst 27.

Java⸗Kaffee good ordinary 46 ½. Bancazinn 36.

Ankwerpen, 3. Mai. (W. T. B.) Getreidemarkt. Weizen träge. Roggen ruhig. Hafer weichend. Gerste ruhig.

Petroleum (Schlußbericht). Raffiniertes Type weiß loko 16 bez. und Br., pr. Mai 16 ¾ Br., pr. Juni 16 ½ Br. Ruhig.

Schmalz pr. Mai 51 ¼. Margarine rubig. Konstantinopel, 4. Mai. (W. T. B.)

Einnahmen der Anatolischen Bahnen betrugen in der 16. Woche 1897: I. Stammnetz: Haidar⸗Pascha —Angora 578 km vom 16. April

bis 22. April 1897 76 810 Fr. (1896 53 155 8 und bis 22. April 1897 1 627 531 Fr. (1896

-—y————

82 342 Fr.). I. Er⸗ gänzungsnet: Eskischehir —- Konia 445 km vom 16. April bis 22. April

del 403,] 1897 24 382 Fr. (1896 7107 Fr.),

5 % 271 km in Betrieb.

Schluß blieb lu

—, 3 % holl. 106 000 Stück.

Wechsel 59,00,

worden.

Preisen.

(Schluß⸗Kurse.) Die Betriebs⸗

vom 1. Januar 37 ½, Illinois⸗Zentral Aktien 92,

New⸗York Zentralbahn

vom 1. Januar bis 22. April 1897 584 435 Fr. (1896 148 321 Fr.) 1897: 445 km in Betrieb, 1896: 23 ,

New⸗York, 3. Mai. (W. in fester Haltung, im weiteren Verlauf trat Lustlosigkeit ein; der silos bei festen Kursen. Der Umsatz in Aktien betrag

Zur Verschiffung mit dem Dampfer „Lahn“ des „Nord⸗ do. deutschen Lloyd“ sind weitere 2 ½ Millionen Dollars Gold bestellt

Weizen eröffnete bei stetiger Tendenz, aber mit niedrigeren Auch im weiteren Verlauf erfuhren die Pre ünstigen Wetters, niedriger Kabelmeldungen und Verkäufe des Aus⸗ andes noch einen Rückgang. Später, als Käufe für den Export statt⸗ fanden und Abnahmen in den englischen sichtbaren Vorräthen ge⸗ meldet wurden, trat eine Erholung ein. 1 ganzen Börsen verlaufs infolge günstigen Wetters im Westen.

Geld für Regierungsbonds, Prozentsatz 1 ¼, do. für andere Sicherbeiten do. 1 ½, Wechsel auf London (60 Tage) 4,86 ¼, Cable Transfers 4,87 ½, Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,16 %, do. auf Berlin (60 Tage) 95 ½, Atchison 10 ½⅜, Canad. Pacific Aktien 52 ½, Zentral Pacifi Milwaukee & St. Paul Aktien 72 ½,

ville & Nastyllle Aktien 44 ½, New⸗York Lake Erie Shares 12, 99, Northern Pacific Preferred (neue

Aktien 5 , 4 %

T. B.) Die Börse erössnete

6,10, do. do. in

Preise infolge

Mais siel während des

opeka & Santa Fe Aktien sichtbaren Vorrät c Aktien 7 ¼, Chicago Denver & Rio Grande Preferred Lake Shore Shares 162, Louis Buenos A

Emiss.) 35 ¼, Norfolk and Western Pr biladelphia and Reading First Preferred 39 ½, Union Pacific

ipe line Certific. per Mai 83, Schmalz do. Robe & Brothers 4,55, Mais per Mai 29, do. ver Juli 30 ½, do. per Sept. 31 ¾, Rother Winterweizen loko nom., Weizen per Mai 78 ½, do. per Juli 76 ¼, do. ver Septbr. 72 ¼, do. per Dezbr. 74 ¼, Ge⸗ treidefracht nach Liverpool 1 ¾, Kaffee fair Rio Nr. 7 8, do. Rio⸗ Rr. 7 per Juni 7,50, do. do. per August 7,55, Mehl, Spring⸗ Wheat clears 3,25, Zucker 2 ¾, Zinn 13.25, Kupfer 11.15.

Visible Suppl. Mais 16 997 000 Bushels. Chicago, 3. Mai. (W. T. B.) Weizen anfangs fallend⸗ infolge günstigen Wetters, großer Ankünfte im Nordwesten und schwächerer Kabelberichte. Im späteren Verlauf trat auf Deckungen der Baissiers eine Erholung ein. Mais verlief auf Abnahme der he in ziemlich fester Haltung.

Weizen pr. Mai 71 ¼, pr. Juli 70 ½, Mais pr. Mai 24. Schmalz pr. Mai 4 05, do. pr. Juli 4,10. Speck shorn clear 5,00. Pork pr. Mai 8,52 ½4.

eferred (Interims⸗Anleihescheine) Vereinigte Staaten Bonds pr. 1925 122 ½, Silber,

Commercial Bars 61. Tendenz für Geld: leicht. Waarenbericht. New⸗Bork 7 ¼ do. do. in New⸗Orleans 79315, Petroleum Stand. white in Fer geh

Baumwolle⸗ Preis in

in Cases) 8.

Philadelphia 6,05, do. Refined tern steam 4.30,

an Weizen 34 412 000 Bushels, do. an

ires, 3. Mai. (W. T. B.) Goldagie 194,00.

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ zc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

1) Untersuchungs⸗Sachen.

[8701]

Nachdem folgende Personen, als:

1) der Maler Emil Massuretz, geb. am 24. Ok. tober 1854 in Blankenburg, 8

2) der Arbeiter Johann Auaustin Josef Kreidel, geb. am 3. September 1866 zu Schmolz (Kr. Breslau),

3) der Arbeiter Josef Wröbel, geb. am 26. Fe⸗ bruar 1864 zu Szlachta (Kr. Danzig),

durch das rechtskräftig gewordene Ürtheil hiesigen Schöffengerichts vom 29. März 1897 wegen Ueber⸗ tretung des § 360 Nr. 3 des R. Str.⸗G.⸗B. ein Jeder zu einer Geldstrafe von 50 event. 15 Tagen Haft, sowie zu den Kosten von je 20 40 verurtheilt worden sind, werden die kom⸗ petenten Behörden ergebenst ersucht, diese Geldstrafen und Kosten im Betretungsfalle von ihnen einzuziehen, eventuell die zu substituierenden Haftstrafen zu voll⸗ strecken und uns mit Nachricht zu versehen.

Königslutter, den 28. April 1897.

Herzogliches Amtsgericht. Brinckmeier.

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2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung der Grimm'schen Büdnerei Nr. 1 zu Neu⸗Strenz, hat das Großberzogliche Amtsgericht zur Abnahme der Rechnung des Segquesters und zur Rückzahlung der bestellten Sicherheit an den Käufer Termin auf Sonnabend, den 22. Mai 1897, Vormittags 9 ½ Uhr, Zimmer Nr. 9, bestimmt. Die Rechnung

Einsicht der Betheiligten auf der Gerichtsschreiberei,

Abtheilung für Zwangsvollstreckungen niedergelegt sein. Güstrow, den 29. April 1897.

Der Gerichtsschreiber des Eroßberzogl. Amtsgerichts.

[8859] Bekauntmachung.

Das Kal. Amtsgericht Nürnberg erläßt auf Antrag Aufgebot:

Es sind, wie geltend gemacht, zu Verlust gegangen:

1) das von dem Gastwirth Franz Hofmeister in Fürth i. B., vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Teutsch in Nürnberg, gekaufte Loos Nr. 299 259, welches von dem Baverischen Gewerbe⸗Museum bei der anläßlich der Baverischen Landes⸗Industrie⸗ Gewerbe⸗ und Kunst⸗Ausstellung im Jahre 1896 veranstalteten Lotterie ausgegeben wurde,

2) der Mantel nebst Kupons und Talon der dem Bauern PXaver Linder in Kniebis, vertreten durch den Bürgermeister Albrecht von Buching, ge⸗ hörigen 4 % igen Obligation der Nürnberger Vereins⸗ bank Serie VII Litt. B. Nr. 13 905 zu 500 ℳ,

3) der Mantel nebst Kupons und Talon der dem Oekonomen Barthel Gollwitzer in Gollwitzerhof bei Neustadt a. d. W. N. gehörigen 4 %igen Obligation der Vereinsbank Nürnberg Serie VII Litt. B. Nr. 39 385 zu 500 ℳ,

4) die Mäntel nebst Zins⸗ und Erneuerungsscheinen der dem Spänglermeister Johann Rabuser in München gehörigen 4 % Bodenkredit⸗Obligationen der Vereinsbank Nürnberg

a. Serie VII Litt. C. Nr. 1761 zu 200 ℳ,

b. Serie VII Litt. C. Nr. 2195 zu 200 ℳ,

5) die Mäntel nebst Zins⸗ und Ernenerungsscheinen der dem pensionierten Profos Christoph Wendling in Amberg, früher in Ansbach vertreten durch den Rechtsanwalt Max Fleißner in Amberg ge⸗ hörigen, von der Kgl. Bank in Nürnberg emittierten Wertbpapiere: 1

a. Hof⸗Asch⸗Eger Eisenbahnanlehens⸗Obligation Nr. 1109 zu 500 Gulden,

b. Hof⸗Asch⸗Eger Eisenbahnanlehens⸗Obligation Nr. 11 300 zu 500 Gulden,

beide mit 4 % verzinsbar,

6) die dem Privatier Georg Goppelt in Gunzen hausen, früher Bauer in Ehlheim, gehörigen Werth⸗ papiere:

a. der Mantel der 4 %igen, von der Kgl. Bank in Nürnberg emittierten Hof⸗Asch⸗Eger Eisenbahn⸗ anlehens⸗Obligation Nr. 10 811 zu 500 Galden,

b. das Ansbach⸗Gunzenhausener Loos Serie 1658 Nr. 30 zu 7 Gulden,

c. das Ansbach⸗Gunzenhausener Loos Serie 4106 Nr. 29 zu 7 Gulden,

7) der Mantel nedst Kupons und Talon der

1) der Wirthswittwe Rosine Wuggazer in Fricken⸗ hausen,

2) deren Kindern

a. Johann Georg Wuggazer, Bierbrauereibesitzer

in Frickenhausen, b. Rosina Wuggazer ebenda

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirths 8. Niederlassung ꝛc. von 9. Bank⸗Ausweise.

10. Verschiedene

fts⸗Genossenschaften echtsanwälten.

ekanntmachungen.

Vereinsbank Nürnberg Serie VII Litt. C. Nr. 33 873 zu 200 ℳ, 8) die dem Oekonomen Franz Günther II. in Kindsbach gehörige der Nürnberger Lebens⸗ versicherungsbank zu Rürnberg Nr. 818 vom 9. Fe⸗ bruar 1887 über eine Versicherung von 1000 auf e Leben der Tochter Regina Günther von Kinds⸗ ach, 9) der am 8. Oktober 1894 von der Vereinsbank hier für die Firma C. Baudenbacher in Nürnberg 1gee. Depotschein 16 481.

uf Antrag der vorbezeichneten Eigenthümer bezw. deren Bevollmächtigter werden nun die allenfallsigen Inhaber der genannten Werthpapiere aufgefordert, ihre Rechte hierauf bis spätestens im Aufgebots⸗ termin vom Samstag, den 18. Dezember 1897, Nachmittags 3 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungszimmer Nr. 13, Justizgebäude, anzumelden und die bezeichneten Urkunden vorzulegen, widrigen⸗ falls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Nürnberg, den 21. April 1897. Der Kgl. Amtsrichter: (L. S.) Gunzenhaeuser.

[8858] Aufgebot.

1. Folgende von der Sparkasse der Stadt Stettin ausgestellte Guthabenbücher:

1) Nr. 32 901 über 94,67 vom 7. Januar 1895 für den Verein ehemaliger 54 er,

2) Nr. 26 286 über 55,74 vom 17. Juli 1893 für Elwine Krüger, Johanniskloster,

3) Nr. 25 910 über 80,43 vom 14. Juni 1893 für Louise Schmeling, Frauenstr. 11,

4) Nr. 30 056 über 157,69 vom 30. Mai 1894 für Minna Frey, Falkenwalderstr. 42/43,

5) Nr. 14 753 über 412,21 vom 5. Dezember 1892 für Wilhelm Karow zu Keesow,

6) Nr. 41 420 über 50,37 vom 21. September 1896 für Franz Reichert, gr. Lastadie 90,

II. das von der Sparkasse des Kreises Randow ausgestellte Guthabenbuch Nr. 17 940 für Otto Klingsporn, Oberwiek 62,

III. die von der National⸗Hypotheken⸗Credit⸗Ge⸗ sellschaft, eingetragene Genossenschaft zu Stettin ausgestellten Pfandbriefe Ser. B. Nr. 4142 über 1000 vom 8. Februar 1886 und Ser. E. Nr. 1867 über 200 vom 22. Januar 1883. 4

sind angeblich verloren gegangen und es ist deren Aufgebot und zwar:

zu I1 von dem Vorsitzenden des Vereins ehe⸗ maliger Kameraden des Infanterie⸗Regiments von der Goltz (7. Pommersches Nr. 54),

zu 1 2 von dem Johannis⸗Kloster zu Stettin, vertreten durch den Magistrat, Johanniskloster⸗ Deputation,

zu 13 von dem Fräulein Helene Schmeling zu Stettin,

zu I4 von dem Ober⸗Postdirektions⸗Sekretär Schulz zu Stettin,

zu 15 von dem Altsitzer Wilbelm Karow in Kirchenfeld bei Percun, rertreten durch den Rechts anwalt Weltzer zu Stettin,

zu 16 von dem Kaufmann Magnus Daske zu Stettin,

zu II von der Wittwe des Kassenboten Julius Klingsporn, Johanna, geb. Lange, zu Stettin,

zu III von dem Flechen Herzberg a. H., vertreten durch den Magistrat, dieser vertreten durch den Justiz⸗Rath Freude zu Stettin,

beantragt. Die Inhaber vorbezeichneter Guthaben⸗ bücher bezw. Pfandbriefe werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. November 1897, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Elisa⸗ bethstr. 42, Zimmer 30, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Bücher bezw. Pfandbriefe vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ lozerklärung derselben erfolgen wird.

Stettin, den 13. April 1897.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 11 b.

[7656] Aufgebot.

Der Berginvalide Wilbelm Bastians zu Rott⸗ hausen, Altschalkerstraße 7, hat das Aufgebot des Sparkassenbuchs Nr. 24 099 der städtischen Sparkasse zu Gelsenkirchen über einen Bestand von 1410 92 ₰, für den Antragsteiler lautend, welches angeblich verbrannt ist, behufs Kraftlokerklärung desselben beantragt. Es wird daher der Inhaber des Buches aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 27. Januar 1898, Morgens 11 ½⅛ Uhr, Zimmer Nr. 9, altes Rathhaus, Abstr. 20, bei dem ünterzeichneten Gerichte seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Gelsenkirchen, den 21. April 1897.

Königliches Amtsgericht.

[8856] 3 Aufgebot. 1 Es werden folgende Sparkassenbücher aufgeboten: I. Auf Antrag des Schmiedegesellen Reinhold

gehörigen 4 % igen Bodenkredit⸗ Ob.

Dorothea

Grenzaufseher E. Wittig daselbst, das auf seinen Namen lautende Quittungsbuch Litt. E. Nr. 1742 der Kreissparkasse zu Glogau über 97,41 3

11. auf Antrag des Kutschners August Hauf zu Doberwitz das auf den Namen seines Erblassers, des Benjamin Schorsch aus Doberwitz lautende Quittungsbuch Litt. D. Nr. 1699 der Kreissparkasse zu Glogau über 104,55

III. auf Antrag des Kellners Rudolf Haertelt zu Glogau das auf seinen Namen lautende Sparbuch Nr. 54264 der Städtischen Sparkasse zu Glogau über 72,62 G

IV. auf Antrag des Gerichtsassessor Ernst Abel zu Glogau das auf seinen Namen lautende Sparbuch Nr. 36290 der Städtischen Sparkasse zu Glogau über 458,09

Die Inhaber der vorstehend bezeichneten Spar⸗ kassenbücher werden aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine am 9. November 1897, Vorm. 9 Uhr, itre Rechte bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und die Sparkassenbücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben er⸗ folgen wird.

Glogau, den 14. April 1897.

Königliches Amtsgericht.

[8855] Aufgebot. Der Kaufmann Wilh. Wippermann zu Lemgo hat das Aufgebot des auf den Namen des Fr. W. Wippermann zu Lemgo, dessen Erbe der Antragsteller geworden ist, lautenden, angeblich abhanden gekom⸗ menen Sparkassenbuchs Nr. 4816/12603/29708/53715 der Kreissparkosse zu Herford beantragt, welches über eine am 15. Mai 1857 gemachte Einlage von 17 Thalern 14 Silbergroschen gebildet ist und am 1. Januar 1895 einen Bestand von 175 50 hatte. Der Inhaber des Sparkassenbuchs wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 24. No⸗ vember 1897, Vorm. 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte bei dem unter⸗ zeichneten Gerichte anzumelden und das Buch vor⸗ zulegen, widrigenfalls dieses für keaftlos erklärt werden wird. Herford, 24. April 1897. Königliches Amtsgericht.

Aufgebot.

Sparkassenbuch der Kreissparkasse Lyck

üher 1135,56 ℳ, ausgefertigt für Friedrich

ski in Czerwonken, ist angeblich verloren

und soll auf Antrag des Eigenthümers

i zum Zwecke der neuen Ausfertigung siert werden. Es wird daher der Inhaber des Buchs aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 19. November 1897, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht Zimmer Nr. 115 seine Rechte arzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftleserklärung desselben er⸗ folgen wird.

Lyck, den 24. Äpril 1897. 1

Königliches Amtsgericht. Abth

[75019] 1

Nachdem die Hypothekenscheine über nachstehende Forderungen von:

1) 1500 mit Ziasen zu 4 %, eingetragen für den Gehöfts⸗ und 1“ Hermann Piest, jetzt in Wittstock, im Hypothelen uch für das Lehns⸗ zehöft Nr. 8 zu Wendisch Priborn sub Nr. IV. 8.

2) 3000 mit Zinsen zu 4 %, eingetragen für den Rentier Carl Piest sen. zu Wittstock, ebendaselbst sub Nr. V ³,

3) 1500 mit Zinsen zu 4 %. eingetragen für denselben ebendaselbst sub Nr. VI ², angeblich ver⸗ loren worden sind, wird auf Antrag der Wittwe archen, geb. Köppen, zu Wendisch Pri⸗ born, als Zessionarin der Forderung sub 1, und der Frau Anna Grewe, geb. Parchen, daselbst, als Zessionarin der Forderungen sub 2 und 3, ein Auf⸗ gebotstermin auf Dienstag, den 21. September 1897, Mittags 12 Uhr, bestimmt. Die In⸗ haber der genannten Hypothekenscheine werden auf⸗ gefordert, spätestens in diesem Termine ihre Rechte bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und die Hypothekenscheine vorzulegen, wierigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Plau i. M., den 26. Februar 1897.

Großherzogliches Amtsgericht.

[8854] Aufgebot. 1

Die Eigenthümerin Marie Behrendt, verwittwete Schultz, geb. Prehn, zu Dorf Grabow, hat das Aufgebot des Hydothekenscheins über die für den Arbeitsmann Hartwig Kobow zu Dorf Grabow ol. 1V des Hypothekenbuchs für das der Antrag⸗ ellerin gehörige, zu Dorf Grabow belegene Gehöft eingetragene Forderung von 100 Thalern Gold und 50 Thalern Kur. beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf

Hämmerling zu Haffkrug, vertreten durch den

Montag, den 6. Dezember 1897, Vor⸗

8—

mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte

anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte an⸗

zumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls

die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wud. Röbel, den 28. April 1897.

Großherzogl. Mecklenburg⸗Schwerinsches Amtsgericht.

[8848] Aufgebot.

l1a. Im Grundbuche des dem Maurer Oster in Woynassen gehörigen Grundstücke Woynassen Nr. 20 und Willkassen Nr. 34 steben in Abth. III unter Nr. 2 bezw. Nr. 8 10 Thlr. Kaufgeld des Carl Simoleit aus Gr. Czymochen eingetrazen.

b. Im Grundbuche der dem Wirth Johann Offczarczyck aus Stosznen gehörigen Grunstücke Stosznen Nr. 6 und Nr. 53 stehen in Abtb. III unter Nr. 12 bezw. Nr. 5 1560 Erbabfindung auf Grund notariellen Vertrages vom 7. September 1889 für den Arbeiter Friedrich Offezarczvck in Kiel, fällig bei dessen Großjährigkeit, eingetragen.

Die Posten sind angeblich bezahlt und sollen im Grundbuche gelöscht werden. Auf den Antrag der Grundstückseigenthümer werden deshalb die Hypo⸗ thekengläubiger bezw. die Rechtsnachfolger derselben aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens im Aufgebotstermine den 28. August 1897, 10 Uhr Vorm., bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls dieselben mit ihren An⸗ sprüchen auf die Posten werden ausgeschlossen werden.

III. Folgende Hypothekendokumente:

a. über 36 Thlr. 24 Sgr. zu 5 % jährlich ver⸗ zinsliches Darlehn des Rittergutsbesitzers Steinberg auf Drosdowen, eingetragen in Abth. III Nr. 7 des den Käthner Friedrich und Amalie Schulz'schen Ehe⸗ leuten gehörigen Grundstücks Garbassen Nr. 95, ge⸗ bildet aus der gerichtlichen Schuldurkunde vom 8 1860 und der Abschrift des Grundbuch⸗

attes,

b. über 75 Thlr. mütterliches Erbtheil zinslos und ohne Kündigungsfrist eingetragen in Abth. III Nr. 2 des dem Wirth Gottlieb Leszinski aus Giesen gehörigen Grundstück Giesen Nr. 10, gebildet aus der Erbeslegitimationsverhandlung d. d. Oletzko, den 17. Dezember 1834, der Auseinandersetzungever⸗ handlung d. d. Oletzko, den 28. Mai 1839 und der Abschrift des Grundbuchblattes, sind verloren gegangen und sollen auf Antrag der Grundstückseigenthümer zwecks Löschung der Posten amortisiert werden. Es werden deshalb die Inhaber der Hypotbekendokumente aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin den 28. August 1897, 10 Uhr Vorm., vor dem unterzeicheten Amtsgerichte ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

IV. Im Grundbuche des dem Wirth Ludwig Schwiderski in Gordeyken gehörigen Grundnücks Gordeyken Nr. 14 steht in Abth. III unter Nr. 2 50 Thlr. väterlicher und mütterlicher Erbtheil des Christian Czarnojan, welchen dessen Bruder Friedrich Czarnejan an sich behalten und demselben auszuzahlen versprochen hat, auf Grund des Theilungsrezesses vom 1. November 1832 gemäß Verf. vom 12. Mai 1833 eingetragen. Ueber die Post ist ein Dokument gebildet, bestehend aus der Theilungsverhandlung vom 1. November 1832 und der Abschrift des Grund⸗ buchblattes. Der Aufenthalt des im jugendlichen Alter verstorbenen Hypothekengläubigers bezw. die Rechtsnachfolger desselben sind unbekannt und das Hypothekendokument angeblich verloren gegangen. Auf Antrag des Grundstückseigenthümers werden deshalb die zur Post Berechtigten bezw. der Inhaber des Hypothekendokuments aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin, den 28. August 1897, 10 Uhr Vorm., vor dem unterzeichneten Amts⸗ gerichte ihre Ansprüche und Rechte auf die Post an⸗ zumelden, bezw. ihre Rechte anzumelden und die Ur⸗ kunde vorzulegen, widrigenfalls dieselben mit ihren Ansprüchen auf die Post werden ausgeschlossen werden und die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

vV. Im Grundbuche des dem Grundbesitzer Wilhelm Kudrezicki in Mierunsken gehörigen Grund⸗ stücks Mierunsken Nr. 38 stehen in Abth. III unter Nr. 7 7 Thlr. 20 Sgr. vbäterlicher Erbtheil der Heinriette Sdun nebst 5 % Zinsen von da ab, wo Gläubigerin nicht mehr im Grundstück unterhalten wird, auf Grund des Erbrezesses vom 27. Nopember 1852 auf Grund der Versügung vom 9. August 1854 gegen Zmonatliche Kündigung eingetragen. Ueber die Post ist ein Dokument gebildet, bestehend aus der Taxe vom 7. Mai 1852, dem Erbrezeß vom 27. November 1852 und der Abschrift des Grund⸗ buchblattes. Die Post ist nicht bezahlt, jedoch hat sich der Grundstückseigenthümer zur Hinterlegung des Kapstals nebst Zinsen erboten. Das Dokument ist angeblich verloren gegangen. Unter gleichzeitiger Kündigung der Post werden deshalb auf Antrag des Grundstückseigenthümers die zur Post Berechtigten bezw. der Inhaber des Heereeee9 aufge⸗ fordert, spätestens im Aufge otstermin, den 27. No⸗

vember 1897, h. 10, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte ihre Ansprüche und Rechte auf die Post anzumelden bezw. ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls dieselben mit ihren Ansprüchen auf die Post werden ausgeschlossen werden und die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. 8

vVI. Auf Antrag der Arbeiterfrau Louife Piotrowski, geb. Kruppa, aus Rosochatzken wird deren Ehemann, der Arbeiter Ludwig Piotrowski, zuletzt in Giesen wohnhaft, welcher seine vorgenannte Ehefrau vor ca. 11 Jahren verlassen hat, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin, den 26. Fe⸗ bruar 1898, h. 10, bei dem unterzeichneten Amtsgerichte zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird. 1u

Marggrabowa, den 5. April 1897.

Königliches Amtsgericht. Abth. 5.

[8887] Oeffentliche Ladung.

Der Ackerer und Bäcker Wilhelm Jungiohann zu Lepperhof hat bei seiner Vernehmung in Sachen der Grundbuchanlegung das Alleineigenthum an der unter Artikel 45 der Grundsteuermutterrolle auf den Namen Leopold Casvari in Buchen eingetragenen, in der Gemarkung Eckenhagen belegenen Parzelle Flur D. Nr. 1056, auf dem Ringhahn, Weide, 5,18 a in Anspruch genommen. Alle diejenigen, welche an dem vorbezeichneten Grundstück Eigen⸗ thumsansprüche oder sonstige Rechte zu haben ver⸗ meinen, werden aufgefordert, dieselben in dem auf Mittwoch, den 23. Juni 1897, Morgens 10 Uhr, in dem Geschaftshause des unterzeichneten Amtsgerichts, Zimmer Nr. 2, anberaumten Termine anzumelden, widrigenfalls der obengenannte Wilhelm Jungjohann als Eigenthümer der vorbezeichneten Parzelle ins Grundbuch eingetragen werden wird.

Waldbröl, den 27. April 1897.

Königliches Amtsgericht. Abth. 2.

[8853] Aufgebot.

Auf Antrag der Ehbefrau Leistenmachers Carl Möbs, Karoline, geb. Ebrenhardt, zu Hamm, wird deren Ebemann, der am 26. Oktober 1845 zu Neisse geborene Leistenmacher Carl Möbs, zuletzt zu Hamm wohnhaft, welcher seit dem Jabre 1882 bezw. 1883 verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine am 10. Februar 1898, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte schriftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. 8

Hamm, den 27. April 1897.

Königliches Amtsgericht.

[8850] Aufgebot.

Die am 17. Mai 1822 bezw. 10. Juli 1838 zu Wallersdorf geborenen Häuslerssöhne Johann und Josef Ertl, ehelich des Georg und der Magdalena Ertl, letztere geborne Kumpfbeck, sind seit vielen Jahren verschollen und werden nunmehr auf Antrag des Gütlers Leonhard Holzmüller von Ganacker, der schon im Jahre 1875 als Absentenkurator aufgestellt worden ist, aufgefordert, spätestens in dem auf den 11. Februar 1898, Nachmittags 3 Uhr, an⸗ gesetzten Aufgebotstermin persönlich oder schriftlich bei Gericht sich anzumelden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden. Zugleich ergeht Aufforderung an

a. die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Auf⸗ gebotsverfahren wahrzunehmen,

b. alle diejenigen, welche über das Leben der Verschollenen Kunde haben können, Mittheilung hierüber bei dem Gerichte zu machen.

Landau a. J., 30. April 1897.

Kgl. Amtsgericht. (gez.) Heindl, K. A.⸗R.

Den Gleichlaut vorstehender Ausfertigung

Urschrift bestätigt.

Landau a. J., den 30. April 1897. Der Gerichtsschreiber Schreiner, K. Sekretär.

[8846] Vorbescheid.

Nr. 4744. Der am 23. September 1854 zu Unter⸗ simonswald gevorene Michael Bammert, zuletzt in Untersimonswald, wird seit 1885 vermißt und ist die Verschollenheitserklärung und fürsorgliche Einweisung in den Besitz des Vermögens desselben beantragt. Der Vermißte wird aufgefordert, binnen Jahres⸗ frist Nachricht von sich anher gelangen zu lassen; auch ergeht an alle diejenigen, welche Auskunft über Leben oder Tod des Vermißten zu ertheilen ver⸗ mögen, die Aufforderung, hiervon binnen Jahres⸗ frist uns Anzeige zu erstatten.

Waldkirch, den EEJ““

Großh. Amtsgericht. 1 8 (gez.) Urnau. Dies veröffentlicht:

Waldkirch, den 30. April 1897.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amisgerichts: (Unterschr.)

[8851] Bekanntmachung.

Der Modelltischler Albert König aus Katzhütte, welcher zuletzt im Jahre 1892 von England aus Nachricht von sich gegeben hat, und seitdem un⸗ bekannten Aufenthalts ist, ist in einer Erbschaftssache gerichtlich zu hören. An denselben ergeht daher hier⸗ mit die Aufforderung, sich bei dem unterzeichneten Gericht bis längstens zum 15. August 1897 zu melden, widrigenfalls die Abwesenheitsvormund⸗ schaft über ihn eingeleitet werden wird.

Oberweißbach, den 23. April 1897

Fürstl. Amtsgericht. (Unterschrift.)

[8860]

Der Architekt Eccard Christoph Johann Stubbe, eboren am 18. Juni 1826 in Tessin im Groß⸗ erzogthum Mecklenburg⸗Schwerin, welcher zuletzt im Dezember 1866 von Manchester uns Nachricht von seinem Leben gegeben und die Absicht geäußert hat, nach Rußland zu reisen, seit jener Zeit aber verschollen ist, wird hiermit aufgefordert, sich bei der

unterzeichneten Behörde zu melden. Falls er sich a dato edictalium binnen 2 Jahren nicht melden oder den Ort seines Aufenthaltes nicht bekannt machen sollte, so wird die Substanz seines Ver⸗ mögens seinen nächsten Verwandten für anheim⸗ gefallen erklärt werden.

Tessin, den 25. April 189.

Der Magistrat Rittgarn.

1800. Aufgebot. „Johann Medikus von Gernsheim, geboren am 7. September 1818 daselbst, Sohn des Kaufmanns Johann Philipp Medikus und dessen Ehefrau

Barbara, geborenen Grüll, beide verstorben, zule wohnbaft 2 Gernsheim, ist laut Bescheinigung Gr. Ortsgerichts Gernsheim vor 50 Jahren nach Algier ausgewandert und seit dieser Zeit verschollen. Das ihm von seinen Eltern zugefallene Vermögen beläuft sich auf 6416 66 und ist gegen Kaution den Miterben bereits ausgeliefert worden. Auf Antrag der Amalie Maynen, geb. Medikus, des Joseph Medikus, des Heinrich Medikus und des Ludwig Medikus, Kinder des verstorbenen Joseph Medikus in Philadelphia und des Karl Heinrich Medikus in Jongstown, Sohn des verstorbenen Friedrich Karl Medikus, wird der Verschollene, eventuell dessen Erben hiermit auf⸗ gefordert, so gewiß in dem Aufzgebotstermine, Freitag, den 25. Juni 1897, Vorm. 10 Uhr, sich zu melden und seine Erbansprüche geltend zu machen, widrigenfalls das Vermögen den Miterben nunmehr zu Eigenthum überwiesen würde. Gernsheim a. Rh., den 28. April 1897. Gr. Amtsgericht. Weidig. 11“

[8852] Aufgebot. 11 Es ist beantragt, eine Erbbescheinigung dahin aus⸗ zustellen, daß die am 26 November 1895 verstorbene Wittwe Katharine Bräge, geb. Ruhe, zu Quaken⸗ brück ausschließlich beerbt sei von ihren 8 Ge⸗ schwisterkindern, nämlich 5 Kindern ihres Bruders Johann Theodor Ruhe zu Cincinnati, Namens Heinrich Bernhard Theodor, Hermann Theodor, Hermine Catharine Caroline, Henrike Elisabeth Caroline und Caroline Auguste Ruhe und 3 Kindern der Ehefrau Tönies, geb. Rube, Namens Marie Anna Wilbelmine, Johann Bernhard Anton und Bernardus Theodorus Augustus Tönies. Ein neuntes Geschwisterkind: Anna Caroline Bernardine Ruhe, Tochter von Johann Theodor Ruhe zu Cincinnati ist verschollen, und es ist unbekannt, ob sie den Erb⸗ fall erlebt habe. Diese Anna Caroline Bernardine Ruhe, und alle diejenigen, welche etwa sonst nähere oder gleich nahe Erbansprüche an den Nachlaß zu haben vermeinen, werden aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 31. Juli 1897 einschließlich bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls ohne Rücksicht auf diese Ansprüche die beantragte Erbbescheinigung ausgestellt werden wird. OQuakenbrück, den 21. April 1897. Königl. Preußisches Amtsgericht. 8

[9055] Oeffentliche Bekanntmachung.

Die am 18 Januar 1897 zu Berlin verstorbene Wittwe Marie Louise Koeppen, geb. Kaatz, hat in ihrem am 24. August 1895 errichteten und am 2. Axpril 1897 cröffneten Kodizill ihren Sohn Paul bedacht.

Berlin, den 23. April 1897.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 95.

[9056] Oeffentliche Bekanuntmachung.

Der am 5. Februar 1897 zu Berlin verstorbene Hospitalit Carl Rothermund hat in seinem am 4. August 1895 errichteten und am 6. April 1897 eröffneten Testamente seine Kinder Anna und Richard Geschwister Rothermund bedacht.

Berlin, den 28. April 1897.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 95

[9054] Bekanntmachung.

Das Verfahren, betreffend Aufgebot der Nachlaß⸗ gläubiger des im Juli 1896 zu Heidersdorf todt aufgefundenen Handelsmanns und Häuslers Friedrich Maiwald aus Heidersdorf, ist beendet.

Lauban, den 29. April 1897.

Königliches Amtsgericht.

1“

[8446]

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts vom 14. April 1897 ist die Obligation vom 12. Mꝛi 1870, aus welcher im Grundbuche von Grammby Band I Blatt 11 Abtheilung III Nr. 3 eine Hypothek von 675 eingetragen steht, für kraftlos erklärt.

Rödding, den 27. April 1897.

Königliches Amtsgericht.

[8242] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 23. April 1897 sind A. folgende Hypotheken⸗ Urkunden:

1) das Dokument über die im Grundbuch von Bobischau Bl. 100 in Abtheilung III Nr. 3 für das General⸗Waisen⸗Depositorium des Graf Alt⸗ hann’'schen Gerichtsamts auf Grund der Verfügung vom 30. Januar 1808 eingetragene, zu 5 % verzins⸗ liche Darlehnsforderung von 3 Thalern 10 Silber⸗ groschen,

2) das Dokument über die im Grundbuch von Mittelwalde Bl. 68 in Abtheilung III Nr. 14 auf Grund der gerichtlichen Verhandlung vom 20. Fe⸗ bruar 1847 für das General⸗Waisen⸗Depositorium des Graf Althann'schen Patrimonialgerichts zu Mittelwalde eingetragene, zu 5 % verzinsliche, durch Zession auf den Bauersohn Davbid Jung über⸗ gegangene Darlehnsforderung von 40 Thalern,

3) das Dokument über die im Grundbuch von Mittelwalde Bl. 123 Abth. III Nr. 10 auf Grund der Schuldverschreibung vom 29. Juli 1865 für de Rektor Friedrich Ferdinand Liegel zu Mittelwalde eingetragene, zu 5 % verzinsliche Darlehnsforderung von 150 Thalern,

4) das Dokument über die im Grundbuch von Herzogswalde Bl. 24 1II I auf Grund

September der Verhandlungen vom 9. Oktober 1886 und

11. Januar 1887 für den Schneidermeister Josef Volkmer zu Herzogswalde eingetragene, zu 5 % ver⸗ zinsliche und auf die Kaufmannswittwe Josefa Heinrich zu Mittelwalde übergegangene Kaufgelder⸗ forderung von 495

für kraftlos erklärt;

B. die unbekannten Berechtigten:

1) der im Grundbuch von Lauterbach F /A. Blatt 27 Abtheilung III Nr. 3 für Marie Bergmann aus Lauterbach auf Grund der Urkunde vom 5. Februar 1869 eingetragenen, zu 5 % verzinslichen Muttererbe⸗ gelder⸗Forderung von 85 Thalern,

2) der im Grundbuch von Lauterbach Blatt 106 für die unverehelichte Marie Goblitz zu Wölfels⸗ grund in Abth. III: a. unter Nr. 6 auf Grund der Schuldurkunde vom 15. Juni 1867 eingetragenen, zu 5 % verzins⸗ lichen Darlehnsforderung von 30 Thalern,

b. unter Nr. 8 auf Grund des rechtskräftigen

Urtheils vom 8. April 1870 eingetragenen 30 Thaler

nebst 5 % Zinsen seit dem 1. März 1870 sowie 2 Thlr. 8 Silbergroschen Kosten mit ihren Ansprüchen auf die vorbezeichneten Posten ausgeschlossen. Mittelwalde, den 23. April 1897. Königliches Amtsgericht.

[88741 Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Musikers Christian August Jünemann, Wilhelmine Adolfine roline Anna, geb. Junge, in Bremen, vertreten durch die Rechtsanwalte Dr. Dreyer, Dr. Schumacher und Dr. Wilckens in Bremen, klagt gegen ihren Ehemann, den Musiker Christian Heinrich Auaust Jünemann, früher in Bremen, jetzt unbekannten Aufeathalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage: einen Rückkehrbefehl gegen ihn zu erlassen, im Falle der Erfolglosigkeit desselben aber die Ehe der Parteien dem Bande nach zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivilkammer I zu Bremen, im Ge⸗ richtsgebäude, 1. Obergeschoß, auf Donnerstag, den 8. Juli 1897, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bremen, aus der Gerichtsschreiberei des Land⸗ gerichts, den 30. April 1897.

8 Dr. Lampe.

[91172 Seffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Kunkel, geb. Fick, aus Krakow, zur Zeit zu Doberan, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Ackermann, klagt gegen den Arbeiter Ferdinand Wilhelm Kunkel, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Großherzogl. Landgerichts zu Güstrow auf den 13. Juli 1897, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8

Güstrow, 30. April 1897.

Hofrath Otto Krüger, Gerichtsschreiber des Großh. Mecklenburg⸗Schwerinschen Landgerichts. [8875 Oeffentliche Zustellung.

Die Ehbefrau Friseurs August Wilhelm Schlos⸗ macher, Caroline Regine Gertrud Alma, geb. Hoff⸗ mann, zu Bochum, vertreten durch Rechtsanwalt Justiz Rath Dahmen, klagt gegen deren Ehemann Friseur August Wilhelm Schlosmacher, zuletzt in Wald wohnhaft, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen schwerer Mißhandlungen und Beleidigungen auf Ehescheidung, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlunz des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Elberfeld auf den 24. September 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ Fosrs wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Hünninger,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[8872] Oeffentliche Zustellung.

Der Dienstknecht Friedr. Karl Peter Weidner in Harsberg, O.⸗Amts Oehringen, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Waaser in Hall, klagt gegen seine Ehefrau Dorothea Sofie Weidner, geb. Schumm, derzeit mit unbekanntem Aufenthalt, angeblich in Amerika abwesend, Beklagte, wegen Ehescheidung mit dem Antrage auf Scheidung ihrer Ehe dem Bande nach, und ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des Königlich Württ. Landgerichts zu Hall, auf Samstag, den 9. Oktober 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

K. Sekr. Desselberger, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Bekauntmachung. Sachen des zu Laim Nr. 15 wohnhaften

ckermeisters Lorenz Kurz, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. S. Jacoby in München, Klagetheil, gegen Rosa Kurz, geborene Greck, Ehefrau des Klägers, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, Be⸗ klagte, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist zur Verhand⸗ lung über diese Klage unter Entbehrlichkeitserklärung des Sühneversuches die öffentliche Sitzung der I. Zivilkammer des Kgl. Landgerichts München I vom Montag, den 12. Juli 1897, Vor⸗ mittags 9 Uhr, bestimmt, wozu Beklagte mit der Aufforde ung geladen wird, rechtzeitig einen bei dies⸗ seitigem Kgl. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird be⸗ antragen, zu erkennen: 1) die Ehe der Streitstheile wird aus Verschulden der Beklagten, wegen Ehebruchs dem Bande nach getrennt; 2) dieselbe hat die Kosten des Rechtsstreites zu tragen, bezw. zu erstatten; 3) das Urtheil wird, eventuell gegen Sicherheits⸗ leistung, für vorläufig vollstreckbar erklärt. München, am 1. Mai 1897. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts Mün

Der K. Ober⸗Sekretär: Rid.

[8873] Oeffentliche Zustellung. Anna Barbara Kärner, geb. Schurr, in Jeben⸗ hausen, O.⸗A. Göppingen, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Schefold in Ulm, ladet als Klägerin ihren mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Ehemann Johann Michael Kärner, Fabrikarbeiter von Jeben⸗ hausen, in dem gegen diesen anhängig gemachten Rechtsstreit auf Scheidung der Ehe wegen Ehebruchs seitens des Beklagten zu dem vor die I. Zivilkammer des Kgl. Landgerichts Ulm auf Mittwoch, den 7. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr, bestimmten neuen Termin mit der wiederholten Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 8 Den 29. April 1897. 1

Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts.

Sekr. Renner.

[8871] Oeffentliche

Die Ehefrau des Maurers L. Riebesell in Hannover, Johanne Elsabe, geb. Behnke, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Friedrichs in Verden, klagt gegen ihren Ehemann Maurer L. Riebesell, zuletzt in Walsrode, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung wegen böslicher Verlassung und Mißhandlung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Z'vilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Verden (Aller) auf Donners⸗ tag, den 7. Oktober 1897, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwuült zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verden, den 30. April 1897.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[8882] Oeffentliche Zustellung.

Die Erben des zu Aachen verlebten Joseph Scheins, nämlich:

1) Carl Scheins, Kaufmann zu Aachen,

2) Julius Scheins, Kaufmann zu Aachen,

3) Eduard Scheins, Kaufmann zu Boston,

4) Nikolaus Scheins, Hauptmann zu Mörchingen, vertreten durch Rechtsanwalt Oslender in Aachen, klagen gegen den Rentner André Salters, früher in Aachen, jetzt ohne bekannten Aufenthaltsort, wegen Forderung, mit dem Antrage, Kgl. Landgericht wolle den Beklagten verurtheilen, an Kläger zu zahlen 450 nebst fünfjährigen Zinsen zu 5 % und wolle dem Beklagten die Kosten zur Last legen; wolle ferner die öffentliche Versteigerung der zum Faust⸗ pfand gegebenen Gegenstände anordnen“, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aachen auf den 4. Oktober 1897, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderuag, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

gemacht. 3 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[88781 Oeffentliche Zustellung.

Die Handelsgesellschaft Beßler, Wächter & Co. in Newcastle on Tyne, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Axster in Berlin, klagt gegen den Paul Schoyer, bisher zu Berlin, Oranienburgerstraße 27, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Zurückerstattung eines Theilbetrages von 26 000 der von der Gas⸗ anstalt zu Charlottenburg an den Beklagten für von der Klägerin gelieferte Kohlen gezahlten und von demselben in seinem Nutzen verwendeten 45 587 45 mit dem Antrage auf Verurtheilung des Be⸗ klagten zur Zahlung von 26 000 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. April 1897 und auf Erklärung des Urtheils für vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheits⸗ leistung in baar oder mündelsicheren Werthpapieren in Höhe des jedesmal beizutreibenden Betrages, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zwilkammer des König⸗ lichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstr. 59, 2 Tr., Zimmer 145, auf den 9. Juli 1897, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

ISZetschmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 2.

[8879] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Martha Jacob zu Berlin, Linden⸗ galerie, vertreten durch den Rechtsanwalt Felix Rosenberg hier, Beuthstraße 9, klagt gegen die In⸗ haber der Firma Ehrlich & Goldmann zu Berlin, Lothringerstraße 59, und zwar:

1) den Kaufmann Ehrlich, zuletzt zu Berlin, Lothringerstraße 59, bez. Lottumstraße 1a wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts,

2) den Kaufmann Goldmann zu Berlin, Weir⸗ straße 20 a,

wegen rückständigen Miethszinses und Einwilligung zur Rückgabe einer Arrestkaution, mit dem Antrage, den Beklagten Ehrlich zu verurtheilen, darein zu willigen, daß die von der Klägerin in Arrestsachen Jacob c./a. Ehrlich & Goldmann auf Grund des Beschlusses des Königlichen Landgerichts I Berlin, vom 23. Januar 1897 Q.),5. 97. Z. K. 10 bei der Königlichen vereinigten Konsistorial⸗, Militär⸗ und Baukasse hinterlegten 500 nebst den aufgelaufenen Depositalzinsen an die Klägerin zurück⸗ gezahlt werden, dem Beklagten Ehrlich die Kosten des Rechtsstreits, soweit sie ihm nicht bereits durech das Urtheil des Königlichen Landgerichts vom 3. März 1897 auferlegt sind, einschließlich der⸗ jenigen des Arrestverfahrens aufzuerlegen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten Ehrlich von neuem zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüden⸗ straße 58, 1 Tr., Zimmer 63, auf den 6. Oktober 1897, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bek gemacht. O. 30. 97. Z. K. 10.

Berlin, den 29. April 1897. Hartung, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 10.

[8841] Oeffentliche Zustellung.

Die offene Handelsgesellschaft in Firma Melchior & Marx in Köln, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Siebeck in Chemnitz, klagt im Wechsel⸗ prozesse gegen den Fleischermeister Arno Börner, früher in Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus: 1) dem Wechsel d. d. Chemnitz, den 19. Januar 1897, über 363,26 ℳ, fällig am 19. Februar 1897, 2) dem Wechsel d. d. Chemnitz, den 2. Februar 1897, über 594,75 ℳ, fällig am 3. März 1897, beide Wechsel gezogen von der Klägerin auf den Be⸗ klagten, von diesem angenommen, zahlbar beim A Schaaffhausen, schen Bankverein in Köln, 3) den dazu gehörigen Protesturkunden vom 22. Februar und bezw. 4. März 1897 mit Nachweis über zwei⸗ mal 5 30 Kosten, mit dem Antrage auf Zahlung von 958 01 nebst Zinsen zu 6 %

jährlich seit dem 23. Februar 1897 für 368,56 nd seit dem 5 März 1897 für 600 05 sowie