1897 / 115 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 17 May 1897 18:00:01 GMT) scan diff

Land⸗ und Forstwirthschaft.

Die Wichtigkeit einer sorgfältigen Erhaltung der thieri sühen 0 rovinz ũünger⸗

Abfallstoffe wird neuerdings mehr und mehr gewürdigt. wird aus Düsseldorf gemeldet, daß mit Unterstützung der und der Kreise im dortigen Bezirk eine große Anzahl von stätten und Jauchebehältern neu angelegt worden ist.

Aus Koblenz wird berichtet: Die Weinberge geben, durch

den milden Winter in keiner Weise geschädigt, den Besitzern zu den

besten n Anlaß. Neuanlagen werden in großem Umfange se Weinpreise, besonders die der Moselweine, sind sehr

ausgeführt. D hoch. Eine Anzahl Weingutsbesitzer der Unter⸗Mosel und des Mittel⸗ Rheins haben sich, anscheinend durch den großen Erfolg ermuntert, den die Besitzer der Mittel⸗ und Ober⸗Mosel und der Saar auf den gemeinschaftlichen Versteigerungen zu Trier in den letzten Jahren erzielt haben, zusammengeschlossen, um in Koblenz gemeinschaftlich ihre Weine versteigern zu lassen.

Theater und Musik.

Königliches Opernhaus.

Nach mehrjähriger Ruhepause wurde am Sonnabend Verdi's Oper „Aida“ zum ersten Male wieder aufgeführt, und zwar mit Fräulein Hiedler in der Titelpartie. Es war das für die Künstlerin Kenifsexmesen die Generalprobe zu ihrem Wiesbadener Gastspiel in dieser Rolle. Diesem Umstande ist es wohl auch zuzuschreiben, daß sich bei ihr hier und da eine gewisse und Unsicherheit bemerklich machte und daß der Souffleur bisweilen im Zuschauerraum hörbar wurde. Im übrigen aber war, das sei besonders betont, gegen ihr Spiel und ihre Auffassung wenig einzuwenden, und es ist zu erwarten, daß sie, nachdem die Anstrengungen der Einstudierung und die mit dem ersten Auftreten in der neuen Partie nothwendig verbundene Auf⸗ regung überwunden sein werden, die Aida zu ihren besten Leistungen zählen wird. Im Uebrigen war die Aufführung eine glänzende. Herr Sylva hielt, obwohl ihm der Part des Radames stimmlich nicht ganz bequem liegt, unermüdlich bis zum Schlusse Stand. Frau Goetze war eine Amneris, wie man sie kaum besser wünschen kann, sowohl gesanglich wie in ihrem durchdachten und temperamentvollen Spiel. Ganz be⸗ sonders verdient auch der Gast des Abends, Herr Hoffmann gelobt zu werden. Die Vorzüge 8 Sängers, welche gelegentlich seines Auftretens als Graf Almaviva in Fiogea⸗ Hochzeit“ bereits hervorgehoben wurden, kamen in dieser große Stimmmittel und eindringliche Charakteristik erfordernden Rolle erst voll zur Entfaltung. Herr Mödlinger lieh dem Oberpriester Ramphis seinen sonoren und gemahnte als solcher an den Sarastro, den er ebenfalls zu seinen besten Partien zählt. Herr Krolop war in der fast lediglich repräsentativen Rolle des Königs vortrefflich am Platze. in ganz besonderes Lob gebührt ferner dem Chor und dem unter der Leitung des Kapellmeisters Sucher stehenden Orchester. Die Inscenierung war die althergebrachte. Dekorativ genügte sie dem heutigen verwöhnten Geschmack freilich nicht mehr anz, indessen boten malerische Gruppierungen in den Massen⸗ cenen und eine geschickte Anordnung der vorkommenden Tänze auch dem Auge des Sehenswerthen genug. Das Werk selbst bedarf kaum eines Kommentars; es ist un⸗ verkennbar unter dem Einflusse Meyerbeer's entstanden, und nur im letzten Akt tritt Meister Verdi's Eigenart klar zu Tage; neben vielem rein Theatralischen und Aeußerlichen enthält es Stellen von hoher Schönheit. Jedenfalls war seine Wiederaufnahme in den Spielplan eine dankenswerthe That, für welche das außerordentlich zahlreiche Publikum durch lebhaften Beifall volles Verständniß zeigte.

Theater des Westens.

uunser Doktor', ein älteres Volksstück mit Gesang von Leon Treptow und Louis Herrmann, welches vor einem Jahrzehnt im Wallner⸗Theater mit Schweighofer, Meißner, Franz Guthery und Blencke in den Hauptrollen eine Reihe Aufführungen erlebte, erschien am Sonnabend zum ersten Male auf der Bühne des Theaters des Westens. Es zeigte sich, daß diese Art von Volks⸗ stücken mit ihrem Gemisch launiger und rührender Scenen trotz aller inzwischen versuchten Neuerungen auch heute noch eine warme Aufnahme beim Publikum finden, zumal wenn es sich um ein Stück wie „Unser Doktor“ handelt, das immerhin zu den besseren seiner Art gehört. Die Geschichte von dem Sohn, der auf der Uni⸗ versität verdirbt und bei der harten Arbeit des Seemanns seine moralische Kraft wiederfindet, ist von den Verfassern geschickt und im zweiten Akt mit starker dramatischer Steigerung durch⸗ geführt worden; die Kuplets brachten eine an⸗ genehme Abwechselung in die leichte Unterhaltung oder regten wieder an, wenn das Interesse an der bescheidenen Handlung etwas verflachen wollte. Herr Junkermann spielte die Rolle Schweig⸗ hofer's, die des alten braven Schmieds Lebrecht, und gab seiner Vater⸗ freude wie seinem Vaterschmerz in unverfälschtem Hamburger Dialekt schlichten und rührenden Ausdruck. Herr Franz Guthery gastierte in

en Humor uneingeschränkte Heiterkeit. Den Tanzmeister Tübbecke vertrat Herr Rohland bebäbig

und munter, und Herr Vallentin brachte in der Rolle des Fritz Stürmer, eines zweiten verlorenen und „wiedergefundenen“ Sohnes, seine gute Laune mit Frische zur Geltung. Die Darstellerinnen der weiblichen Rollen, Frau Wenck, Fräulein Martha Glück, Fühlen Ella Gabri ꝛc., konnten in ihren Leistungen durchaus be⸗ riedigen, sodaß das Ensemble den reichen Beifall, den es fand, auch wohl verdiente.

Im 422 Opernhause gelangt morgen Meyerbeer's Oper „Die Afrikanerin“ unter Kapellmeister Sucher's Leitung zur Auf⸗ führung. Die Besetzung lautet: Don Pedro: Herr Mödlinger; Ines: Herzog; Vasco de Gama: Herr Sylva; Großinquisitor: Herr

rolop; Don Alvar: Herr Sommer; Oberpriester: Herr Stammer; Nelusco: Herr Fränkel; Selica: Fräulein nl.

Im Königlichen Schauspielbause geht morgen neu⸗ einstudiert Heinrich von Kleist's Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ in folgender Besetzung in Scene: Walther: Herr Ober⸗ länder; Adam: Herr Grube; Licht: Herr Heine; Frau Rull: Schramm; Eva: Hausner; Büttel: Herr Siegrist;

ümpel: Krüger; Brigitte: Frau Stollberg. Hierauf folgt Molidre'’s fünfaktiges Lustspiel „Die gelehrten Frauen“ in deutschen Versen von Ludwig Fulda in nachstehender Besetzung: Chrysal:

err Vollmer: Philaminte: Fräulein Hausner; Armande:

bich; Henriette: Fräulein Lindner; Arist: Herr Arndt; Belise: Frau Schramm; Clitander: Herr Purschian; Trissotin: Herr Hertzer; Vadius: Herr Keßler; Martine: Frau Conrad.

Herr Kammersänger Paul Bulß hat nach Beendigung seines Gastspiels in Wien, wo er an zehn Abenden in Neßler's Oper „Der Rattenfänger von Hameln“ mit außerordentlichem Erfolge aufgetreten ist, sich nach Wiesbaden begeben, um bei den dortigen Festspielen mitzuwirken.

Mit einer Art von Revpue über die Erfolge seiner zehnjährigen Direktionsthätigkeit wird sich Direktor Lautenburg demnächst vom Residenz⸗Theater verabschieden. Die Stücke, die sich in diesem Jahr⸗ zehnt besonders bewährten, sollen in einem Cyclus noch einmal zur Aufführung kommen. Neben französischen gehören auch deutsche und skandinavische Werke zu diesem Abschieds⸗Cyclus, welcher am Sonn⸗ abend, den 22. d. M., mit Alexander Dumas' „Besuch nach der Hoch⸗ zeit“ und dem Schwank „Im Pavillon“ beginnen soll.

Bei dem nächsten Or S in der Marienkirche am Mittwoch, den 19. Mai, Mittags 12 Uhr, werden u. a. das H-moll-

räludium von Bach, das Finale aus der Pastoral⸗Sonate von Rheinberger und die erste Konzert⸗Sonate von Dienel gespielt werden. Der Eintritt ist frei.

Mannigfaltiges

Im Ausstellungspark am Lehrter Bahnhof sind auf dem Platz für den „Concours hippique“ des Deutschen Sport⸗Vereins die Arbeiten bereits in vollem Gange. Mit der Aufstellung der Logen und Tribünen wird im Laufe dieser Woche begonnen werden, nachdem das Comité am Sonnabend unter dem Vorsitz Seiner Durchlaucht des Prinzen Aribert von Anhalt die Pläne dazu genehmigt hat. Sowohl am 28. wie am 29. Mai Abends sollen im Ausstellungspark große Gartenfeste veranstaltet werden.

Die Wagen der neuen Omnibusgesellschaft „Reform“ (Alexandrinenstraße 93) wurden am Sonnabend von dem Kommissar für öffentliches Fuhrwesen, Polizeihauptmann Vogel abgenommen. Von heute ab sind neun einspännige Wagen auf der Strecke Belle⸗ Alliancestraße Hausvoigtei⸗Platz in Dienst gestellt. Der erste Wagen geht Morgens 6 ½ Uhr von der Belle⸗Alliancestraße ab, der letzte Abends 10 Uhr 51 Minuten vom Hausvoigtei⸗Platz. Die Wagen folgen in Abständen von drei Minuten. Das Fahrgeld (5 ₰) wird in ein Glaskästchen geworfen, in dem es sichtbar bleibt, bis der Con⸗ troleur die Klappe öffnet.

Koblenz. Die Maurerarbeiten sowie der Bau der Rheinquai⸗ Mauern an dem Provinzial⸗Denkmal für Kaiser Wilhelm den Großen am Deutschen Eck gehen ihrer Vollendung entgegen. Der verstorbene Eisenbahn⸗Kontroleur Joh. Bapt. Hammer hat die Stadt Koblenz zur Universalerbin eingesetzt. Mit dem Vermögen, welches, aus einem Hause, Werthpapieren und Hypotheken bestehend, ungefähr 172 000 8 von dem aber an Legaten für Verwandte ꝛc. 52 000 und eine jährliche Rente von 900 abgehen, soll ein Männer⸗ und Frauenheim errichtet werden.

Andernach. Die hiesige Stadtverordneten⸗Versammlung hat den Bau eines Schlachthauses sowie die Renovierung des Rheinthores beschlossen, nachdem der Provinzial⸗Landtag für letztere 10 000 bewilligt hat.

des Rentiers Mummel und weckte durch Fr.

räulein’

r. Die Gemeindevertretung des Bades Neuenaht h.

schloß die Anlegung

wischen der

Üchweben Verhandlungen über den Bau eines gemeinschaftlichen

einer elektrischen Straßenbeleucht

und der Stadt Abrweineg

iesigen Gemeinde ler

Schlachthauses.

Solingen. Die Eröffnung der Bahnstrecke Remscheid— Solingen soll zum 1. Juli d. J. erfolgen und wird von der Be,

völkerung des direkte

Die Brücke,

überspannt, gewährt einen imposanten Anblick und bietet n.

erkehrsverbindung gebrachten Städten, sehnsüchtig

Wupperthals, namentlich in den beiden dadurch 8

erwartet. Bogen das ganze Wuppertsa e

en ihrer

welche in weitem

wirthschaftlichen Bedeutung auch einen besonderen landschaftli 4 ziehungspunkt des Bergischen Landes. cen r

1 Zudpeis⸗ getretene Ho Wasser dran und überfluthet Linz fand ein

auf dieser Strecke eingestellt werden m

verkehr aufrecht begriffen.

Paris, 17 brannten acht

„17. Mai. Das infolge anhaltender Regengüsse ein⸗ wasser richtete hier vielfachen Schaden an; das in die niedriger gelegenen Häuser der Bahnhofsstraße e auch den Bahnhof. Auf der Linie Budweis Dam mrutsch statt, infolge dessen der Güterverkehr

2 während der Personen⸗ erhalten wird. Das Hochwasser ist noch im Steigen

Auf einem s in Etampes ver⸗ annte Feldarbeiter, welche in

. Mai. herumziehende, unbe

einem Strohschober ihr Nachtlager aufgeschlagen hatten, während des Schlafs.

Chalons⸗sur⸗Marne, 15. Mai.

In den Weingärten

der Champagne wurde durch Frostwetter großer Schaden an⸗

gerichtet. St. Pete

wurde die Kreisstadt einer großen Feuersbrunst betroffen.

von

rsburg, 15. Mai. Nach einer Meldung des „Snjet“ orogobusch im Gouvernement Smolenzk Siebzig Hänser,

zwei Kirchen und verschiedene Regierungsgebäude sind niedergebrannt.

Riga, 16. Eisenbahnun

(s. Nr. 114 d. Bl.) nicht so viele Opfer gefordert, angegeben worden war. und 40 leicht verwundet. Eine Anzahl der infolge der

des Militärzuge Wunden nachträ 56 Soldaten un

Wie sich nunmehr herausgestellt hat, hat das der Bahnstrecke Dorpat Walk wie zuerst Es wurden 42 Personen getödtet, 70 schwer Entgleisung s schwer verletzten Personen allerdings ihren glich erlegen. Man zählte daher gestern Abend: d 2 Schaffner todt, 53 Soldaten und 1 Schaffner

Mai. glück auf

schwer verwundet, 3 Offiziere und 37 Soldaten leicht verwundet. Die Katastrophe ereignete sich infolge eines furchtbaren Wolken⸗ bruchs, der den Bahndamm überschwemmt und beschädigt hatte; 25 Minuten vorher hatte ein Postzug die Stelle ohne Unfall passiert. Der „Regierungsbote“ meldet: der Kaiser habe, nachdem er

die Nachri

in Mitleidenschaft Gezogenen telegraphisch sein tie gnädigsten Ausdrücken aussprechen lassen.

scht von der Entgleisung des s. erhalten, den

tes Beileid in den Die Kaiserin⸗Wittwe

ließ eine Sanitäts⸗Abtheilung des Rothen Kreuzes an die Unglücks⸗

stätte entsenden.

Jekaterinoslaw, 17. Mai.

„W. T. B.“ meldet: Unweit

des hiesigen Bahnhofs fand ein Zusammenstoß eines Güter⸗

zugs mit einem trümmert; ein

Sieben Waggons wurden zer⸗

Arbeiterzug statt. vu aschinist, zwei

Arbeiter wurde getödtet. Der

Schaffner und zwei Arbeiter erlitten Verletzungen.

Palermo,

10 war.

15. Mai. Heute Nachmittag 2 Uhr 44 Minuten

ereignete sich hier ein heftiger Erdstoß; die Erschütterung währte es folgte sodann noch ein Stoß, der aber schwächer Auch in Trapani wurde das Erdbeben verspürt.

Stockholm,

15. Mai. Die Allgemeine Kunst⸗ und

Industrie⸗Ausstellung ist heute in Gegenwart des Königs

und der Königi

n, des Kronprinzen und der Kronprinzessin von Däne⸗

mark, des Prinzen Karl und anderer Mitglieder des Königlichen Hauses, welche von dem Kronprinzen, dem Prinzen Eugen und den Mit⸗ gliedern des Comités empfangen wurden, bei herrlichstem Wetter eröffnet

worden. Auch

zahlreiche Mitglieder des Reichstages wohnten der

Eröffnung bei. Der König und der Kronprinz hielten Ansprachen. Nach der Eröffnungsfeier machte der König mit seinem Gefolge einen Rundgang durch die Ausstellung. Abends fand im Schlosse ein Souper statt, zu welchem die Mitglieder der verschiedenen Ausschüsse,

die Mitglieder laden waren.

des Reichstages und Vertreter der Presse ge⸗

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

rͤZͤZͤͤZͤqͤZͤͤZͤZͤssZ1141414141414141114

icht vom 17. Mai, Morgens.

00 1=

2

rred. in Millim.

18 0 928 8 882 882

Bar. auf 0Gr. u. d. Meeressp

haus. Stationen. Wetter.

von

in 0 Celsius

50° C. = 40 R.

Temperatur

Königliche Schauspiele. Dienste 122. Vorstellung. Die Afrikanerin. Oper in 5 Akten von Giacomo Mexyerbeer. Eugone Scribe, deutsch von Ferd. Gumbert. Ballet aul Taglioni.

Theater.

: Opern⸗ Anfang 7 ½ Uhr.

Die Geisha. Tert von Donnerstag:

In Scene gesetzt vom Ober⸗ Die Geisha.

3 Akten von Owen Hall. Musik von Sidney Jones. Deutsch von C. M. Roehr und Julius Freund.

Mittwoch: Gastspiel des Ferenczy⸗Ensembles. Gastspiel des Ferenczy⸗Ensembles.

——

Theater Unter den Linden. Behrenstr. 55,7. Direktion: Julius Fritzsche. Dienstag: Gastspiel des Fräuleins Annie Dirkens vom Theater an der Wien in Wien. Der Vogelhändler. Ovperette in 3 Akten von M. West und L. Held. Musik von C. Zeller. Anfang Uhr.

ittwoch: Gastspiel des Fräuleins Annie Dirkens. Der Vogelhändler.

zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preu⸗

Berlin, Montag, den 17. Mai

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Qualität

gering

mittel

gut

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

nie⸗ drigster

höch⸗ 1

ster

V

nie⸗ drigster

. 8

nie⸗ drigster

höch⸗ ster

Durch⸗ schnitts⸗ preis für 1 Doppel⸗ zentner

Ver⸗ kaufte Menge

Doppel⸗ zentner

Am vorigen Markttage

Durchschnitts⸗

preis

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach über⸗ schläglicher Schäͤtzung verkauft Doppel⸗ zentner Preis unbekannt)

Imasterburg Stargard. Aschersleben ö München Straubing Regensburg Meißen. Großenhain Plauen. . Bautzen EZ““ Offenburg.. Braunschweig. Breslau Neuß

ν

Insterburg.. Frankfurt a. O.. vbe““ Stargard. Aschersleben Töu“ München. Straubing. Regensburg Vrehene Großenhain Plauen. Bautzen. 1“ Offenburg. Braunschweig. Breslau Neuß

2-—

7

Stolp. . Aschersleben München. Straubing. Meißen.. Großenhain Plauen.. e““ Offenburg. Breslau

Insterburg. Frandfurt a. D.. N 111“”“ Stargard. Aschersleben AE“ München. Straubing. Regensburg Meißen. Großenhain Plauen. Bautzen. Offenburg. Braunschweig. Breslau Neuß

I““

12,20

15,20 14,51 15,60

15,00 14,20

14,40

13,00 14,50 15,30

11,70 11,20

13,40 12,86

11,85 11,00

13,80

11,00 11,00

13,00 10,60

13,00 13,60 12,85 11,00 12,40

10,00

14,00 12,80

12,50

12,10 14,20 14,62 11,30 12,00 12,50

12,50

12,20

12,80 15,60 14,58 16,00

15,00 14,20

15,91 13,00

15,00 15,30

2 SS

85 n. 11SellI;

—,— 90 ☛☚

1881818

—6 —6,—

15,60 13,05

17,00 14,65 16,13 14,40 15,40 14,60

16,00 17,00 13,50 15,50 15,80

11,80

11,40

11,40 11,20

14,00 12,86 14,00 10,90 11,95 11,50

14,80 11,40

11,30 10,80

V 13,40

11,30

13,60

13,50 11.50

13,60

12,50

12,00 14,40 13,20 12,80 12,70

15,20 16,02

15,59 11,90

12,50 13,00

13,20

12,60

12,80 14,40 13,40 12,80 13,15

16,60 17,29 16,34 12,20 12,50 13,00

13,20 13,00

15,50

Wei

16,50 15,80 13,90 15,75 18,40 15,53 16,47 14,90 15,60

16,24 16,37 17,25 14 00 16 20 V

16,30

Rog 11,25 12,00 11,60 11,50

12,00 14,20 14,20

11,40 12,10 12,00 11,26 15,20 13,75 11,70 11,60

11,30

ze n. 16,50 16,00 15,00 16,00 18,40 16,32 16,80 15,30 15,60 15,50 17,18 17,80 17,50 14,00 16,50 16,80

gen. 11,25 12,00 11,80 11,60

12,25 14,40 14,70

12,10 12,10 12,00 11,62 16,00 13,75 11,70 11,80 11,80

Gerste.

12,86 13,60 12,20 12,00 16,00 14,00 13,00

12,50 14,74 13,00 13,50

H a 13,60 13,20 14,80 13,40 13,00 13,20 12,75 16,80 18,31 16,77 12,30 13,00 14,00 13,40 14,00 13,70 13,40 11,80

12,86 13,80 15,40 12,50 17,00 14,00 14,00

12,50 15,20 13,50

14,40

fer. 13,60 13,20

13,60

14,20 18,60 19,31

13,30 14,00 14,20 14,00

13,50

14,80

13,20 13,60

17,74 14,80

1370 12,80

16 50 15,80

17,50 15,53 16,35

16,71 17,05 17,48

16,31

11,25

11,65 11,50

13,81 14,09 14,20

11,35 14,68 13,75

11,65

12,86 13,61

13,95 13,90

14,32

13,60 12,67

13,44 13,00

17,14 17,53 15,86

13,76 14,00

12,55

g—

wissermaßen das Bewußtsein nicht nehmen, daß sie überhaupt eine Kaution gestellt haben.

Dann kam man zu der Frage, ob nicht eine Vereinfachung der ganzen Verwaltung dieser verschiedenen Kautionsfonds möglich wäre, und diese Frage schwebt noch heute sie ist noch nicht vollständig entschieden. Bekanntlich hat die Reichs⸗Postverwaltung aus diesen Kautionen einen einzigen Fonds gebildet und den Gesammtbetrag in das Reichsschulbbuch eintragen lassen, wo dann ab⸗ und zugeschrieben wird, je nach dem Zugange neuer Kautionen beziehungsweise dem Abgange alter Kantionen. Es wurde aber im Staats⸗Ministerium, namentlich von dem meist betheiligten Minister, dem Herrn Minister für öffentliche Arbeiten, bezweifelt, daß darin eine Vereinfachung und Ersparung von Kosten liegen würde. Es wurde damals ausgeführt, daß die Kautionen, die bei Regierungs⸗ und Eisenbahn⸗Hauptkassen der Eisenbahnen verwaltet werden, keine wesentliche Mühe machten; die Beamten bekommen die Kupons auf vier Jahre, also alle vier Jahre haben sie nur einen neuen Kupon wieder von der Kasse einzufordern. Das wird so nebenbei verwaltet und macht keine besonderen Kosten, während die Einrichtung bei der Reichspostverwaltung allerdings bedingt, daß den Beamten die Zinsen direkt zugeschickt werden und daraus erhebliche Kosten und Weiterungen erwachsen können.

Der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten hat damals über⸗ nommen, noch nähere Ermittelungen, auch statistische Erhebungen an⸗ zustellen, sie sind bei mir z. Z. noch nicht eingegangen.

Also der Herr Abg. Rickert wird sich überzeugen, daß die Frage in Bewegung ist, daß man die Sache erörtert, und daß man allerdings anerkennt, daß in dem ganzen Kautionswesen sehr viele nachtheilige Seiten stecken das erkenne ich durchaus an.

Nun ist es aber doch ein gewaltiger Schritt, nach dem Vorschlage des Herrn Abg. Rickert die Kautionen überhaupt zu beseitigen. Wenn er sich dabei auf die Privatwirthschaft bezieht, namentlich auf die großen Banken, so kann er dies garnicht mit den staatlichen Verhältnissen vergleichen. Ein Kassierer in einer großen Bank, der Hunderte von Millionen umschlägt, kann allerdings keine Kautien stellen, die ihm irgendwie bei den möglichen gewaltigen Unterschlagungen ein Menetekel vorhalten könnte; aber in der großen Zahl der Beamten, die wir haben, handelt es sich um Kassierer, Rentmeister, die mit solchen Summen nicht wirthschaften. Es handelt sich auch entfernt nicht für den Staat um diejenigen Fälle, wo dolus vorliegt: geradezu eine absichtliche Hinterziehung oder Unterschlagung; sondern alle diese Kautionen machen den Beamten haftbar für Versehen. Das kommt ja bei den vielen kleinen Kassen oder sonstigen Verpflichtungen, wo Geld den Beamten durch die Hände geht, sehr vielfach vor, und da ist die Kaution allerdings ein sehr erheblicher. Anreiz, vorsichtig zu sein, daß z. B. keine Ueberzahlungen aus der Kasse stattfinden oder irrthümliche Buchungen, weil der Beamte das Gefühl hat, er haftet unmittelbar dafür, und die Kaution liegt für den Staat bereit, sich bezahlt zu machen. Solche Fälle kann man nicht mit den Verhältnissen einer großen Bank vergleichen.

Meine Herren, ich glaube doch, daß wenigstens bei sehr vielen Beamten die Thatsache, daß sie einen Theil ihres Vermögens als Sicherheit dem Staat hingeben ich will nicht sagen, auf einzelne große Verbrecher, aber doch auf eine große Anzahl der Beamten dahin wirkt, daß sie besonders vorsichtig sind; sie haben das Gefühl der Haftbarkeit dem Staat gegenüber mit ihrem eigenen Ver⸗ mögen für die treue Erfüllung ihrer amtlichen Verpflichtungen, und das muß doch immer eine ganz erhebliche moralische Wirkung haben. Man kann daher Bedenken tragen was ein großer Staat meines Wissens noch nirgends gewagt hat, was in Preußen noch keine große Kommune gewagt hat —, nun plötzlich diese großen Summen, die er in den Kautionen zu stecken hat, hinauszugeben und auf die Kautionen ganz zu verzichten.

Es handelt sich dabei aber nicht bloß um die moralische Wirkung, sondern auch um die materielle Seite. Wenn in einem Jahre nur geringe Beträge in Kautionen eingezogen sind ich will nicht mal sagen, hinterzogen —, dann ist das noch kein Beweis. Man weiß namentlich nicht, welche Wirkung die Aufhebung der Kautionen auf die Summe solcher Defekte haben würde. Ich glaube mit dem Herrn Abg. Rickert im großen Ganzen, daß unsere preußische Beamtenschaft

Reßi eur Tetzlaff. Dirigent: Kapellmeister Sucher.

Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 133. Vorstellung.

wolkenlos studiert: Der zerbrochene Krug. Lustspiel in

heiter 1 Aufzug von Heinrich von Kleist. In Scene

wolkenlos gesetzt vom Sees Mhediss,er Max Grube. Die

wolkig Keleg en sir enh⸗ in- 5 von ean Baptiste Molière. In deutschen Versen von

Ludwig Fulda. In Scene gesetzt vom Ober⸗Regisseur Leopold Kuhn. fang 7 ½ Uhr.

Max Grube. Anfang 7 ½ Uhr eaaqaaae.“”;

Mittwoch: Opernhaus. 123. Vorstellung. Undine. 1114““ 1 2 Romantische Zauber⸗Oper in 4 Akten von Alberi Nenes Theater. Schifft Familien⸗Nachrichten. Lortzing. Text nach Fouqué's Erzählung frei be „RNeues h er. Schiffbauerdamm 4a./5. 1 arbeitet. Tanz von Emil Graeb. Anfang 7 Uhr. Direktion: Sigmund Lautenburg. Dienstag: Gast⸗ Verlobt: Frl. Anna Kögel mit Hrn. Dr. p n2

Andreas Braem (Berlin— Sobernheim a. N.) Bertha Freiin von Waldenfels mit Hrn. Prem⸗

Schauspielhaus. 134. Vorstellung. Coriolan. ir. des Herrn Willem Roygards vom Königlich dn Lieut. Curt von Dambrowski (Gera- Dresden). worden.

Oistarische 5 8 5 Ausgügen von William Eüederanbi 9 Fe

akespeare, ü v 8 au n en na eorge Maurier un ; Ze 1 Gustr bzaefearne,g f 8 nistiaiht üar 7. Uhr. ö“ Eei e Hr. Lear Curt von Poncet mit Frl. Betsi von dbe im Kreise Olpe, S. Arnsberg, an die ver⸗ Mittwoch: Trilbhy. (Kasimir). Hr. Wirklicher Geheimer ärkte Agrarkommission gelangt der Bericht der Rechnungs⸗ 8 ath Graf von Alvenzleben⸗Erxleben mit kommission über die Uebersicht von den Staatseinnahmen

Paula von Roeder (Berlin). Hr. Prem. inh. d⸗Ausgaben des Jahres 1895/96 zur Berathung. 6 hen⸗ Ene Else Feblert e. Ztz er vor Abg. Rickert (fr. Vgg.) wirft die Frage auf, ob das Kautions⸗ 8 rce (S. 8. vb. örn. 8 wesen der Beamten richtig geregelt sei. Am besten wäre es, das orcke (Saarburg i. Lothr.). gange Kautionswesen zu beseiti en. Selbst bei Kassenbeamten liege

Bens benei Hr dre. * bh Rorb bae Kaution nicht die geringste Garantie für eine größere Gewissen⸗ Herzfeld, geb. Lemmcke (Berlin). 88 der Beamten. v

2* Finanz⸗Minister Dr. von Miqueell:

Verantwortlicher Redakteur: Siemenroth Meine Herren! Ich stehe garnicht an, anzuerkennen, daß in den

in Berlin. 3 Ausführungen des Herrn Rickert viel Richtiges und Beherzigenswerthes

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlir. die Frage ist gewiß im höchsten Grade eingehender Erörterung

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und; 32. b werth. Ob man aber auf diesem Gebiete so durchgreifende Reformen

Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. ahne Nachtheile für den Staat zur möglichen Erleichterung der Be⸗

amtenschaft durchführen kann, ist doch recht zweifelhaft. Ich will im

Bemerkungen. 1 Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt.

schnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

so pflichtgetreu, redlich und sorgsam ist, daß die eigentliche Triebfeder Der Purch⸗ in dieser Beschaffenheit unserer Beamtenschaft liegt und nicht

is nicht vorgekommen ist; ein in der Stellung von Kautionen; aber es könnte doch eine v“¹ 1 Anzahl von Beamten es sind immer räudige Schafe unter einer so großen Herde sein, die sehr wesentlich im korrekten Ver⸗ halten durch die Stellung von Kautionen beeinflußt werden. Man braucht das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. Ich kann mir wohl denken wir haben uns schon im Finanz⸗Ministerium mit der Sache beschäftigt —, daß man die Uebelstände, die der Herr Abg. Rickert aus dem Kautionswesen herleitet, wenn auch nicht ganz be⸗ seitigen, so doch durch zweckmäßige Organisation abschwächen kann. Es könnte sehr wohl die Frage als erwägenswerth betrachtet werden, aus denjenigen Beamten, die nicht in der Lage sind, aus eigenem Vermögen eine Kaution zu stellen eine große Anzahl ist doch noch immer in der Lage, wenigstens eine kleinere Kaution aus eigenen Mitteln zu stellen —, eine solidarisch haftbare Genossenschaft mit besonderen Garantien zu bilden; das läßt sich hören, man kann die Sache erwägen, und ich bin nicht abgeneigt, der Frage näher zu treten, weil mich das immer bekümmert hat, wie die Beamten, die kein eigenes Vermögen haben, Kautionen stellen, große Kosten bei Banken durch Provisionszahlung u. s. w. sich machen müssen. Man könnte vielleicht auch noch auf andere Weise denselben Zweck erreichen. Ich kann dem Herrn Abg. Rickert sagen, daß wir die Frage, die in vollem Fluß schon jetzt ist, weiter prüfen werden, um zu sehen, ob wir in der Lage sind, dem nächsten Landtage über die Ergebnisse dieser Frage neue Vorschläge zu machen. Ich bin dankbar, daß diese Frage angeregt ist; es liegen hier wirklich Uebelstände für unsere Beamtenschaft vor, und man muß versuchen, wie man diese Uebel⸗ stände beseitigen kann. (Bravo!)

Residenz-Theater. Direktion: Sigmund Lauten⸗ burg. Dienstag: Vaterfreuden. Schwank in 3 Akten von P. Hirschberger und G. Klitscher. Vorher: Der neue Ganymed. (Café Lefort.) Füet in 1 Akt von Bolten⸗Bäkers. Anfang 7 ₰4

Mittwoch und folgende Tage: Vaterfreuden. Vorher: Der neue Ganyhmed. 8

774 774 773 768 771 767

Belmullet.. Aberdeen.. Christiansund Kopenhagen. Stockholm. Haparanda. Cork, Queens⸗ town . Cherbourg ter.. ee. mburg.. winemünde Neufahrwasser Memel..

1 ünster... Karlsruhe.. Wiesbaden. Chemnitz.. Berlin.. Breslau... Fl 68 4 Regen 6775 still heiter Uebersicht der Witterung. Der höchste Luftdruck liegt über Nordwest⸗Europa, Hehershe einem Depressionsgebiete über dem süd⸗ ichen Erdtheil, und daher dauert die nördliche bis 1 östliche Luftströmung über Mittel⸗Europa fort. In Mittwoch: Kinder der Bühne. Deutschland ist bei schwachen und mäßigen Winden Donnerstag: Renaissance. das 18 ⸗. SS;ens 8 2. 5 Be s b eiter; die Morgentemperatur liegt allenthalben, . außer in einigen südlichen Stationen, über dem Lessing Theater. Dienstag: Gastspiel des Mittelwerthe; im Binnenlande ist d en gefallen. E“ Die Geisha, oder: Eine 8 Deutsche Seewarte. japanische Theehaus⸗Geschichte. Operette, in!

Thalia-Theater (vorm. Adolph Ernst⸗Theater) Dresdenerstraße 72/73. Direktion: W. Hasemann. Dienstag: Heirath auf Probe. Posse mit Gesang in 3 Akten nach Gerö Buchbinder von Jean Kren. Gesangstexte von Gustav Görß. Musik von

Neu ein⸗

Eingange erwähnen, daß der preußische Beamtenverein, domiziliert in Hannover, vor einiger Zeit die Frage seinerseits angeregt hatte, um von seinem Standpunkte aus die Frage zu lösen. Dieser Beamtenverein wirkt ja nach allen Seiten höchst wohlthätig, und ihm gehört eine sehr große Anzahl ich habe augenblicklich die Zahl nicht im Kopfe von preußischen Beamten an. Dieser Verein schlug nun vor, daß er bereit sein würde, für seine Mitglieder die Kaution zu stellen, wogegen dann die betreffenden Mitglieder es ist in dieser Organisation des Beamten⸗ vereins eine Lebensversicherungsgesellschaft, die außerordentlich günstig für die Beamten wirkt sich verpflichten, in diese Lebensversicherung einzutreten.

Auf Grund dieses Antrags des Beamtenvereins ist die Sache im Staats⸗Ministerium ausführlich behandelt, und man ist schließlich doch zu der Ansicht gekommen, daß es bedenklich wäre, mit diesem Verein, der namentlich auch dadurch thatsächlich einen Zwang auf seine Mitglieder für die Lebensversicherung ausüben und also, möchte ich sagen, dadurch eine ganz privilegierte Stellung bekommen haben würde in Verhandlungen einzutreten. Dann war aber vor allem die große Mehrheit der Staats⸗ Minister sehr bedenklich deswegen bei der Sache selbst, weil sie glaubten, in der Kautionstellung direkt an den Staat liege ein so er⸗ hebliches moralisches Moment für die Beamten, mar rfe ihnen ge⸗

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 85. Sitzung vom 15. Mai 1897. Ueber den ersten Theil der Sitzung ist vorgestern be⸗

771 763 765 767 766 765 765 765

761 763 766 760 761 762 763 761

wolkig

bedeckt

wolkenlos wolkenlos wolkenlos halb bed. wolkenlos wolkenlos

wolkenlos heiter bedeckt halb bed. bedeckt halb bed. 4 heiter

2 bedeckt

Deutsches Theater. Dienstag: studiert: Die Räuber. Anfang 7 ½ Uhr. Mittwoch: Die versunkene Glocke.

Donnerstag: Am Ende. Die Schulreiterin. Guten Morgen, Herr Fischer!

Neu ein⸗

eeefeeealrereecergete borchdheöbeee

Schiller⸗Theater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Madame Bonivard. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der G'wissenswurm.

Theater des Westens. Kantstraße 12. (Bahn⸗

hof Zoologischer Garten.) Dienstag: Gastspiel des August Junkermann, des Herrn Franz Guthery

und Fräulein Martha Glück. Unser Doctor. Anfang 7 ½ Uhr.

Mittwoch: Onkel Bräsig.

Donnerstag: Unser Doctor.

Beginn der Opern⸗Saison: S (II. Pfingsttag). Sommerpreise.

Berliner Theater. Dienstag: Kaiser Hein⸗ rich. Anfang 7 ½ Uhr.