Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Ge⸗
richt zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt wird. Sigmaringen, den 10. Mai 1897. Königliches Amtsgericht.
13803 Aufgebot. 1 — b a. e Ehefrau des Arbeiters Christian Schmidt, Caroline, geb. Loske, in Arneburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Schulze in Stendal, hat das Auf⸗ gebot ihres Ehemannes des am 13. April 1839 in Arneburg geborenen Arbeiters Joachim Christian Schmidt behufs Todeserklärung beantragt. Der⸗ selbe ist seit dem 6. September 1885 verschwunden.
b. 1) Der Arbeiter Friedrich August Jahns in Eichstädt,
9 der Arbeiter Friedrich Otto Jahns in Uenglingen,
3) der Gefreite der 8. Komp. Magd. Fuß⸗Art. Regts. Nr. 4 Friedrich Hermann Jahns in Magdeburg
haben das Aufgebot ihres Vaters des am 6. Fe⸗ bruar 1841 in Uenglingen geborenen Arbeiters Friedrich August Jahns beantragt behufs Todes⸗ erklärung. Derselbe ist seit dem 1. Juli 1886 ver⸗ schwunden. Die Verschollenen bez. deren unbekannte Erben und Erbnehmer werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 8. März 1898, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amts⸗ ericht, Domstraße 12, Zimmer Nr. 3, bestimmten ufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Ver⸗ schollenen für todt erklärt werden.
Stendal, den 11. Mai 189v7.
Königliches Amtsgericht.
13808 snachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer des
zu Craja verstorbenen Lehrers Ludolff werden auf Antrag des Nachlaßpflegers aufgefordert, ihre An⸗ sprüche und Rechte an den Ludolff'schen Nachlaß hier bei uns spätestens in dem Termine am 14. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, anzumelden. Die⸗ jenigen Gläubiger und Vermächtnißnehmer, welche ihre Ansprüche nicht anmelden, können ihre Rechte gegen die Benefizialerben nur insoweit geltend machen, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nutzungen durch Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht er⸗
dungen, 16. Mai 1897. Königliches Amtsgericht.
[13814] Aufgebot. Auf Antrag des Kurators des entmündigten früheren Cafétiers Carl Kernstock, nämlich des Buch⸗ halters Carl Sebastian Siegmund Otto in Altona, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Donnenberg, Jaques, Strack, Bagge, wird ein Auf⸗ gebot dahin erlassen: 3 Es werden alle, welche an das Vermögen des am 4. Oktober 1857 zu Gmünd in Nieder⸗ Oesterreich geborenen und durch Beschluß des Amtsgerichts Hamburg vom 18. Juni 1896 wegen Geisteskrankheit entmündigten früheren Cafétiers Carl Kernstock Ansprüche oder Forde⸗ rungen zu haben vermeinen, hiermit aufgefordert, olche Ansprüche und w bei der Gerichts⸗ chreiberei des unterzeichneten vetserüchen Post⸗ aße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 7. Juli 1897, Vor⸗ mittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden — und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten — bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 18. Mai 1897. 8 1 Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber. [13815] Aufgebot. Auf Antrag 8 “ 1) der Geschwister des verstorbenen Privatmannes IJohann Bernbhard Theodor Brückmann, nämlich a. Louise Caroline, geb. Brückmann, des Dris. med. Emil Harder Ehefrau in Stettin, b. Johann Wilhelm Albert Brückmann hier⸗ sselbst, und c. Franz Eduardo Brückmann hierselbst und der minderjährigen Tochter des verstorbenen Bruders des Erblassers Carl Wilhelm Amandus Brückmann, Luise Augusta Juliana (genannt Asta), vertreten durch ihre mütterliche Vor⸗ münderin, die Frau Johanne Augusta Juliana Brückmann, geb. Mühlig, und die Vormund⸗ schafts⸗Assistenten Rechtsanwalt Dr. jur. Gustav Nolte und Julius Mühlig, sämmtliche Antragsteller vertreten durch ihren Bevoll⸗ mächtigten, den Rechtsanwalt Dr. jur. Richard Pels, dieser vertreten durch die hiesigen Rechts⸗ anwalte Dres. jur. Richard Pels und Martin Wassermann, wird ein Aufgebot dahin erlassen: Es werden alle, welche an den Nachlaß des hierselbst am 10. Mai 1897 verstorbenen Privat⸗ mannes Johann Bernhard Theodor Brückmann Erb⸗ oder sonstige Ansprüche, Rechte oder Forde⸗ rungen zu haben vermeinen, hiermit aufgefordert, solche Ansprüche, Rechte und Forderungen bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗ erichts, Poststraße 19, 2. Stock, Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 7. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäuden Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden — und zwar Auswärtige thun⸗ lichst unter Bestellung eines hiesigen Zu⸗ stellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses. 8 Hamburg, den 18. Mai 1897. g. “ Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. 8 (ges.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[13816] Aufgebot.
Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des ver⸗ storbenen Privatmannes und früheren Kaufmannes Emil Emanuel Ludwig Kappelhoff und seiner über⸗ lebenden Ehefrau Modesta Louise Sophie, geb. Engel, nämlich des Johannes Anton Christoph Trettler und des Otto Friedrich Faster, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres jur. Westphalen und Koyemann, wird ein Aufgebot dahin erlassen:
Es werden 8
2)
Zimmer
1) alle, welche an den Nachlaß des hierselbst am 20. April 1897 verstorbenen Privatmannes und früheren Kaufmannes Emil Emanuel Ludwig Kappelhoff Erb⸗ oder sonstige Ansprüche, speziell auch solche Ansprüche, welche aus den von dem Erblasser geführten Vormundschafts⸗ Testaments⸗und sonstigen Vermögensverwaltungen herrühren, zu haben vermeinen, und alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser in Gemeinschaft mit seiner überlebenden Ehefrau Modesta Louise Sophie, geb. Engel, am 27. Dezember 1895 hierselbst errichteten und am 6. Mai 1897 hier⸗ selbst publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung der Antragsteller zu Testamentsvoll⸗ streckern und den denselben ertheilten Befugnissen, namentlich der Befugniß, den Nachlaß vor allen Gerichten und Behörden zu vertreten, Grund⸗ stücke, Hypotheken, Aktien, Staatspapiere und Obligationen auf ihren alleinigen Konsens um⸗ zuschreiben oder zu tilgen und von Klauseln zu entfreien, Prozesse zu führen und sich zu ver⸗ gleichen und überhaupt alles erforderliche zu thun, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche An⸗ und Widersprüche bei der Gerichts⸗ schreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Post⸗ straße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 7. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Damm⸗ tborftraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7
anzumelden — und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs⸗ bevollmächtigten — bei Strafe des Ausschlusses.
eieheafts.1 den 18. Mai 1897.
as Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tes dorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[13832] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom 15. Mai 18 am 7. Juli 1849 zu Pripsleben geborene Maurer Ludwig Johann Maßmann für todt erklärt. Treptow a. Toll., den 17. Mai 189b7. Königliches Amtsgericht. .
[13802] Bekauntmachung. 1 Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nachlaßaläubiger des zu Berlin wohnhaft gewesenen, am 4. Dezember 1895 verstorbenen Restaurateurs Hermann Grundmann ist beendet. 8 Berlin, den 17. Mai 1897. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 81.
[13805] Bekanntmachung.
Das Verfahren betreffend das Aufgebot der Nach⸗ laßgläubiger und Vermächtnißnehmer der am 8. Juli 1896 zu Keßburg verstorbenen Wirthschafterin Anna Schrefeld ist beendigt.
Dt.⸗Krone, den 18. Mai 1897.
Königliches Amtsgericht.
[13826]
Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist das Quittungsbuch Nr. 55 681 der Kceissparkasse zu Dessau über 750 ℳ lautend und auf den Namen der Ehefrau des Maurers August Berger in Dessau, Alwine, geb. Lüdecke daselbst, ausgestellt, für kraftlos erklärt worden.
Dessau, den 18. Mai 1897.
Herzoglich Amtsgericht. 8 9. . 8
Das Sparkassenbuch der Flensburger S Leihkasse in Flensburg Nr. 40 459 über 2500 ℳ, auf den Maschinisten Heinrich Karl Petersen hier lautend, ist für kraftlos erklärt.
Fleusburg, 15. Mai 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2. Veröffentlicht: 8 Schwalenberg, als Gerichtsschreiber
[13834] Im Namen des Königs!
Auf den Antrag der unverehelichten Johanna Schmelter in Kelpin, jetzt in Breitenfelde, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Tuchel durch den Amtsgerichts⸗Rath Jander für Recht:
Das Sparkassenbuch der Kreissparkasse zu Tuchel Nr. 2579 über 239 ℳ 32 ₰, ausgefertigt für die Rübenarbeiterin, jetzt Dienstmädchen Johanna Schmelter, früher in Kelpin, jetzt Breitenfelde, wird für kraftlos erklärt. — F. 2/96.
P erkündet am 12. Mai 1897. b Zur Beglaubigung: von Warzewski,
des Königl. Amtsgerichts Tuchel.
8 Gerichtsschreiber
[138350 Im Namen des Königs! Verkündet am 13. Mai 1897. Wortmann, Gerichtsschreiber.
Auf Antrag 8
1) des Vorstandes der lutherischen St. Sylvester, Kirchengemeinde zu Quakenbrück, “
2) des Vorstandes der katholischen Kirche, daselbst,
erkennt das Königliche Amtsgericht zu Quaken⸗ brück durch den Amtsrichter Dr. jur. Wolters, da die Antragsteller den Verlust der nachstehend bezeichneten Urkunden und die Berechtigung zum Aufgebots⸗ antrage glaubhaft gemacht haben, da ferner das Aufgebot nach Maßgabe des § 20 Abs. 4 des Aus⸗ führungs⸗Gesetzes zur Z.⸗P.⸗O. öffentlich bekannt gemacht ist, da weder in dem Aufgebotstermine vom 13. Mai 1897 noch seitdem Rechte Dritter auf die Urkunde angemeldet sind und die Antragsteller Erlaß des Ausschlußurtheils beantragt haben, für Recht:
1) Die Urkunde vom 1. Mai 1860 über die in dem Grundbuche von Quakenbrück Band II Blatt 46 in Abtheilung III Nr. 1 zu Lasten der Eheleute Maler Jonas Ritter zu Quakenbrück eingetragene Hypothet von 1200 ℳ (zu Gunsten der Kasse der evangelischen Volksschule und der Vakanzkasse der zweiten evangelischen Pfarrstelle daselbst).
2) die Urkunde veom 10. Oktober 1851 über die in demselben Grundbuche Band III Artikel 215 in Abtheilung III Nr. 1 zu Lasten des Gärtners Wittenberg zu Quakenbrück eingetragene Hypothek von 500 Thalern Gold (zu Gunsten des St. Sylvester⸗Kapitels daselbst).
3) die Urkunde vom 16. Oktober 1855 bezw. 1. Dezember 1866 über die im Grundbuche von Quakenbrück Band III Artikel 210 Abtheilung III Nr. 4 zu Lasten des B. F. C. Tepe zu Quakenbrück
1AX“
eingetragene Hypothek von 1320 ℳ (für das St. Syülbester⸗Kap tel daselbst). 8 2 4) die Urkunde vom 10. Juni 1865 über die im Grundbuche von Grothe Band I. Blatt 15 Ab⸗ theilung III. Nr. 2 zu Lasten des Hofbesitzers Meesmann eingetragene Hypothek von 4350 ℳ (für das St. Sylvester⸗Kapitel daselbst) werden für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots fallen den Antragstellern zur Last und zwar diejenigen für das Aufgebot unter Nr. 1 und 2 dem lutherischen Kirchenvorstande und diejenigen für das Aufgebot unter Nr. 3 und 4 dem katholischen Kirchen⸗ vorstande. 1
[13210] Bekanntmachung. 18 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 4. Mai 1897 sind folgende Hypotheken⸗ urkunden bezw. Grundschuldbriefe für kraftlos erklärt:
A. Hypothekenurkunde über:
1) 44 Thlr. 16 Sgr. 11% Pf. nebst Zinsen aus der Schuldurkunde und laut Verfügung vom 9. Pe⸗ zember 1894 zu gleichen Antheilen für die Anna Rosine, Johanne Christiane und Johanne, minderjährige Geschwister Klemm zu Diehsa,
2) 17 Thlr. Kurant nebst Zinsen mütterliches Erbe der Geschwister Johann Karl Gottlieb und Jobanne Christiane Zeßner aus dem Rezesse vom J. Februar 1851 laut Verfügung vom 21. Februar 1851, beide auf dem Grundbuchblatt des Grundstücks Nr. 85 Diehsa in Abtheilung III, zu 1 unter Nr. 3, zu 2 unter Nr. 4 eingetragen,
3) 29 Thlr. 17 Sgr. Kosten, welche der Besitzer Andreas Stephan der Salarienkasse des Königlichen Land⸗ und Stadtgerichts zu Görlitz verschuldet, ein⸗
etragen aus der Obligation vom 5. März 1847 laut Verfsigung vom 8. desselben in Abtheilung III unter Nr. 2 des Grundbuchblatts über den Grundbesitz Nr. 41 Groß⸗Saubernitz, “ 1
4) 600 ℳ Kaufgelderrückstand unverzinslich für den Ausgedinger August Spahn zu Groß⸗Radisch auf Grund des Vertrages und der Verhandlung vom 8./19. März 1885, eingetragen am 20. desselben in Abtbeilung III unter Nr. 9 auf dem Grundbuchblatte des Grundstücks Nr. 23 Groß⸗Radisch,
5) 60 Thlr. Kurant väterliches Erbtheil der Schwestern Anna Helene und Christiane Dorothee Herrmann zu Jänkendorf nebst Zinsen, eingetragen aus dem Schuld⸗ und Pfandinstrument vom
14. Juni 7 S N. September 1847 ex decr. vom 17. September
1849 in Abtheilung III unter Nr. 1 auf dem Grund⸗ buchblatt des Grundstücks Nr. 65 Jänkendorf zum Antheil der Christiane Dorothee Herrmann von 30 Thlr. nebst Zinsen, 8 8
6) Die Hypothekenurkunde über 300 Thlr. nebst Zinsen für den Gärtner Peter Kobel zu Tauer aus der Schuldurkunde vom 17. Juli 1865, eingetragen laut Verfügung vom 19. Juli 1865, abgetreten an die Geschwister Marie, Anna und Andreas Kobel daselbst, verzeichnet in Abtheilung III unter Nr. 7 im Grundbuche von Klitten Bd. I Bl. 36 und zur Mithaft nach Bd. VII Bl. 160 daselbst übertragen.
B. Grundschuldbrief über 700 Thlr. nebst Zinsen für die unverehelichte Häuslerin Johanne Christiane Tzschoppe zu Kodersdorf, eingetragen am 21. Mai 1874 in Abtheilung III unter Nr. 2 im Grund⸗ buche des Grundbesitzes Nr. 136 daselbst, abgetreten an die verehelichte Brauereibesitzer Anna Kerner, geb. Binnewies, zu Meuselwitz. h
Niesky, den 4. Mai 1897. .
Königliches Amtsgericht.
[13822)2 Im Namen des Königs!
In der Aufgebotssache des Schiffers Christian Jörgen Lorenzen aus Ekensund, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Gemeindevorsteher Petersen in Ekensund, hat das Königliche Amtsgericht, Abtbl. 1 in Sonder⸗ burg durch den Assessor Wallichs für Recht erkannt:
Die Obligation vom 22. März 1880 über die im Grundbuche von Ekensund Bd. II. Bl. 79 in Abthl. III. unter Nr. 2 eingetragene Hypothek von 300 ℳ — dreihundert Mark — zu Gunsten des jetzt verstorbenen Dienstknechtes Philipp Andersen in Ekensund wird für kraftlos erklärt. .“
Sonderburg, den 15. Mai 1897.
Königliches Amtsgericht. 1. Abthl.
13354] Alle diejenigen, welche an folgende Hypothekenpost: Eine Protestation qe conserv. jur. et loco in Höhbe von 100 Thlk. für die verehelichte Grolle, Sofie Dorothee, geb. Quendel, verwittwet gewesene Berghoff, auf Antrag derselben vom 7. August 1865, ihre Ansprüche und Rechte bis zum und im Auf⸗ gebotstermine am 21. April 1897 nicht geltend emacht haben, sind durch Urtheil des unterzeichneten Kmtsderichts vom 21. April 1897 mit ihren An⸗ sprüchen und Rechten auf die im Zwangsversteigerungs⸗ Verfahren betreffs des dem Pandarbeiter Frierrich Willing in Querfurt gehörig gewesenen Hausgrund⸗ stücks Nr. 1 b. Eßmannsdorf zur Hebung gekommenen und bei der Königlichen Regierungs.Hauptkasse in Merseburg hinterlegten 300 ℳ ausgeschlossen 8 Querfurt, den 18. Mai 1897. KRoshnigliches Amtsgericht.
*
[13355] Bekauntmachung. b
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 11. Mai 1897 sind die Rechtsnach⸗ folger der eingetragenen, seither verstorbenen Gläubiger folgender im Grundbuch von Gadsdorf Band 1 Blatt Nr. 27 in der III. Abtheilung eingetragenen Posten: “
Nr. 1: 20 Thlr. 3 Sgr. 3 Pf. für Dorothee Elisabeth Butschen und deren Ehemann Christian Streichan, “
Nr. 2: 10 Thlr. 1 Sgr. 7 Pf. für die minder⸗ jährige Marie Elisabeth Streichan, “
mit ihren Rechten auf diese Posten ausgeschlossen worden.
Trebbin, den 11. Mai 1897. Königliches Amtsgericht.
[13792] Oeffentliche Zustellung. 8 Der Arbeiter Otto Radijewski zu Berlin, Naunyn⸗ straße 11 a, vertreten durch den Rechtsanwalt Dosing hier, klagt gegen seine Ehefrau Marie Radijewski, geb. Giertz, früher in Berlin, zur Zeit unbekannten
Aufenthalts, böslicher vSr mit dem Antrage auf E ung, und ladet die Beklagte lͤzur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die
“
22. Zivillammer des Königlichen Landgerichts I Berlin, Jädenstr. 59, II Treppen, Zimmer 119, den 17. September 1897, Vo 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte gelasschen alt zu bestellen. — Zwecke der öͤffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. “ Berlin, den 14. Mai 1897. Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.
[13791] üen: Zustellung.
Die Frau Alwine Bertha Kuhn, geb. Rößler hier, vertreten durch den Rechtsanwalt Richard Honrit hier, klagt heßen ihren Ehemann, den Arbeiter
ranz Josef Wilhelm Kuhn, zuletzt in Berlin, eßr unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗ lassung und schmählicher Bestrafung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21, Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin auf den 30. Oktober 1897, Vormittags 9 ½ Uhr, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 15. Mai 1897.
Buchwald, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 21.
[13790] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Schlächtermeister Martha Schoeber⸗ lein, geb. Stade, zu Kolonie Gr. Woltersdorf bei Wals⸗ leben in der Mark, vertreten durch die Rechtsanwalte Justiz⸗Rath Ackermann und Kempf hier, hat gegen ihren Ehemann, Schlächtermeister Louis Schoeber⸗ lein, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung geklagt, und ladet jetzt den Be⸗ klagten zur weiteren mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstr. 59, Zimmer 119, 2 Treppen, auf den 17. September 1897, Nachmittags 12 ½ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ esm Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.
Berlin, den 17. Mai 1890v7.
Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.
[13788] Oeffentliche Zustellung. In der anhängigen Ehesache der Johanne Sophie Pauline Karoline, verehel. Hubmann, geb. Böschel, in Fürth, Klägerin, gegen den vormaligen Brauerei⸗ pachter Georg “ Hubmann aus Fürth, früher in Schönau, . in Leipzig, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagten, ladet die Klägerin den Beklagten anderweit zur mündlichen Verhand⸗ lung des Ehestreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 9. Juli 1897, Vormittags 11 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gericht zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dies bekannt Faaict. Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgericht Leivzzn. am 20. Mat 18971: Sekretär Dölling.
Oeffentliche Zustellung. Bertha Therese Friederike Riemann, geb. Eule, in Staßfurt, Karlsstraße 2, Prozez⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Glatte in Magde⸗ burg, klagt gegen ihren Ehemann, den Schneider⸗ meister Johann Friedrich Riemaun, früher ju Staßfurt, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bös⸗ williger Verlassung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Magdeburg auf den 20. Oktober 1897, Mit⸗ tags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Magdeburg, den 14. Mai 1897. 8 Hillger i. V., Justiz⸗Anwärter, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Bekanntmachung. 8
[13789] 1 Oeffentliche Zustellung. 8 Die verehelichte Thekla Emma Liebetrau, ges. Thieme, in Udestedt, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Voigt hier, klagt gegen ihren Ehemann. der früheren Restaurateur Karl August Theodor Liebe⸗ trau, zuletzt in Udestedt, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, wegen böslicher Verlassung aus Ehescheidung mit dem Antrage, die zwischen den Streittheilen bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Grcs⸗ herzoglichen Landgerichts zu Weimar zu dem ge. Freitag, den 8. Oktober 1897, Vormittag 9 Uhr, anberaumten Verhandlungstermin, mit der Aufforderung, einen bei dem genannten Gerichte 4 elassenen Rechtsanwalt zur Vertretung zu bestelle enen Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Auszug der Klage bekannt gemacht.
Weimar, den 20. Mai 1897.
Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. Landgerichts: Limburg.
zu auf
[13329) Die Frau
Sãchsischen
13798] Oeffentliche Zustellung. 1 Der Philipp Roßmann Zuseen See a⸗, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. Kleinschmidt 22 Darmstadt, klagt gegen den Bäckermeister & Weber von Darmstadt, z. Zt. unbekannt wesend, im Wechselprozeß aus Wechjelacrane, 2₰ 30. Januar 1897, fällig am 30. April 1 * dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten Zahlung von 298,75 ℳ. nebst 6 % Zinsen seit b Wer 1897, sowie 5,75 ℳ Wechselunkosten, und ladet Beklagten zur mündli Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Großherzogl. Amtsgericht Darm stadt I auf den 9. Juli 1897, Vormittag⸗ 8 hr. Zum Zweck der öffentlichen Zastelens wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Supp, 8 Hilfsgerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgerichcs.
IPren Feeäen
3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Vierte
Beila g e
Anzeiger und Königlich Preußischen 6
Berlin, Sonnabend, den 22. Mai
Oeffentlicher Anzeiger.
— 1
— 6. Kommandit⸗Gesell Aktien u. Akti 8 Fets. -„ ellschaften au u. Aktien⸗Gesellsch . Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwä 9. Bank⸗Aubwen e. 8 eu 10. Verschiedene
irthschafts⸗Genossenschaften.
Üekanntmachungen.
2) Aufgebote, Zustellungen
118797). Oeffentliche Zustellung.
Der Bergmann Georg Tewellis zu Essen, Kessel⸗
straße Nr. 28, klagt gegen 1) den Bergmann Stanis⸗ laus Jankewiez, 2) den Bergmann Stanislaus Kansky, beide früher zu Essen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer rückständigen Forderung für Kost und Logis mit dem Antrage auf Zahlung von je 29,40 ℳ Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Essen auf den 14. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Essen, den 19. Mai 1897.
Landgraeber, Aktuar. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[13799) SOeffeutliche Zustellung. Der Wirth Wilhelm Punessen zu Krefeld klagt egen den Dr. med. von Trostorff, früher zu Kefeld, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, unter der Behauptung, der Beklagte verschulde ihm für in den Jahren 1894 und 1895 geliefert er⸗ haltene Weine, Bier und Zigarren, sowie für ge⸗ gebene baare Darlehen den Betrag von 307,90 ℳ, wovon mit gegenwärtiger Klage vorläufig nur 300 ℳ beansprucht würden, — mit dem Antrage — König⸗ liches Amtsgericht wolle den Beklagten verurtheilen, an Kläger 300 ℳ nebst fünf Prozent Zinsen seit dem 1. Januar 1896 zu zahlen und das Urtheil für vor⸗ läufig vollstreckbar erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ strits vor das Königliche Amtsgericht zu Krefeld auf den 14. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr, Saal 3. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Krefeld, den 18. Mai 1897. 8
Gerichtsschreiberei Königlichen Amtsgerichts.
[13794] Oeffentliche Zustellung.
Der Grundbesitzer Friedrich Molter zu Gr. Stürlack, vertreten durch den Rechtsanwalt Rohrer in Lötzen, klagt gegen den Schmied Johann Schieweck aus Gr. Stürlack, jetzt unbekannten Aufenthaltes, unter der Behauptung, daß im Grund⸗ buche von Gr. Stürlack Nr. 21. Abtheilung III Nr. 4 für die Jakob und Marie, geb. Kosziak, Sadowski'schen Eheleute 200 Thaler eingetragen stehen, wovon der Antheil der Ehefrau als erlassen gilt, während über den Antheil des Ehemannes bereits quittiert ist, und daß der Beklagte zu den Erben der Ehefrau Sadowski gehört, mit dem An⸗ trage, den Beklagten zu verurtheilen, in die Löschung der im Grundbuche von Gr. Stürlack Nr. 21 Ab⸗ . III Nr. 4 eingetragenen Forderung von 200 Thalern zu willigen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Lötzen auf den 10. Juli 1897, Mittags 12 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
ötzen, den 14. Mai 1897. Hecht, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung 3.
[13901] Königliches Amtsgericht München I. Abtheilung A. für Zivilsachen.
In Sachen des Herrenmodegeschäfts⸗Inhabers Stefan Dellinger hier, vertreten durch Rechtsanwalt Brunner hier, gegen den Bautechniker Paul Richter, zuletzt in Amberg, nunmehr unbekannten Aufenthaltes, wegen Forderung, wird letzerer nach erfolgter Be⸗ willigung der öffentlichen Zustellung der Klage zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung vorgenannten Prozeßgerichts vom Dienstag, den 13. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal Zimmer Nr. 12, Justizpalast⸗ Erdgeschoß, eladen. Klagetheil wird beantragen, K. Amtsgericht wolle in einem für vorläufig voll⸗ streckbar erklärten Urtheil den Beklagten kostenfällig schuldig erkennen, an Klagetheil 53 ℳ nebst 5 % vnlen seit dem Tage der Klagszustellung zu be⸗
en.
München, den 20. Mai 1897.
Der K. Sekretär: Zöller.
[13793] Oeffentliche Zustellung.
Der Schlafbaser Carl Rabe, Ferhardstraße Nr. 16, zu Hamburg, Prozeßbevollmächtigter R.⸗A. Ma Goetz in Saulgau, klagt gegen den ledigen und voll⸗ öbrigen Seefahrer Josef Hübschle von Völlkofen, O.⸗A. Saulgau, zuletzt in Bremen, nun mit un⸗ bekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Forderung aus Darlehen, für Logis, Verköstigung und vor⸗
ußweise Bestreitung nothwendiger Auslagen aus den Jahren 1893 und 1894, mit dem Antrage: urch ein gegen Sicherheitsleistung vorläufig bollstreckbares rtheil den Beklagten zur Zah⸗ ung von 395 ℳ 55 ₰ nebst 5 % Zinsen daraus set 1. Juli 1894 und 13 ℳ 95 ₰ Arrestkosten ostenfällig zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vilkammer des Königlichen Landgerichts zu Raveus⸗ derg auf Freitag den 17. September 1897, ormittags 9 2 mit der Aufforderung, einen 2. dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu destellen Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
rd dieser Auszug der Klage bekannt gemacht
Ravensburg, den 19. Mai 1897.
1“
422½ 8
[13795] Oeffentliche Zustellung.
Das Fürstl. Schwarzb. Redolstadtische Ministerium hier, g. der Finanzen, als Vertreter des Fürstl. Schwarzb. Rudolstädtischen Hausfideikommiß⸗ en. vertreten durch Rechtsanwalt Großer hierselbst, ac; gegen:
1) den atrosen Albert Morgenroth aus Blankenburg, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, 2) die ledige Ida Morgenroth in Blankenburg, 3) Gasmeister Edmund Morgenroth in Saalfeld, 4) Emil Morgenroth in Könitz,
9 5 Anna Msrgenroth in Blankenburg, 8 Morgenroth daselbst
mit dem Antrage auf Anerkennung und Theilun
eines Fischereirechts in dem Mühlgraben, Parzelle 8
der Ortslage von Blankenburg, und ladet den Mit⸗
beklagten Albert Morgenroth zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Fürstl. Amts⸗
gericht zu Rudslstadt auf den 13. Juli 1897,
Vorm. 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen
Zuftehung wird dieser Auszug der Klage bekannt
gemacht. 8*
Rudolstadt, den 19. Mai 1897.
(L. S.) „Unterschrift.)
Gerichtsschreiber des Fürstl. Amtsgerichts
[13796] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Hans Lüthge zu Wolfenbüttel — vertreten durch die Rechtsanwalte Eyferth hier, — klagt gegen den Buchhalter Emil Schaefer, früher hier, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen käuflich gelieferter Waaren, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urtheil zur Zahlung von 67 ℳ nebst 5 % Zinsen seit Klagzustellung und zu den Kosten des Verfahrens zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amtsgericht zu Wolfenbüttel auf den 7. Juli 1897, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. ““ Wolfenbüttel, den 17. Mai 1897. „Schwanneke, 11“1 als Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.
[13783] Die Ehefrau des
ändlers Georg Bohne, Emma, geb. Haacke, in armen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hinsberg in Barmen, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 13. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, II. Zivilkammer, hierselbst. 5 9
Elberfeld, den 19. Mai 189ö7.
Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[13786]
Die Ehefrau des Schreiners Carl Burchard zu Köln, Anna, geb. Mergler, daselbst, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Heilbronn in Köln, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 14. Juli 1897, Vormittags 9 Uhr, vor dem königlichen Landgerichte, I. Zivilkammer, hierselbst.
Köln, den 18. Mai 1897.
1 Tusch, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[13784
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, II. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 27. April 1897 ist zwischen den Eheleuten Eisenwaarenhändler Albert Kramer und der Clarg Amalie, geb. Koch, in Ronsdorf⸗Lohsiepen 1 die Gütertrennung ausge⸗ sprochen. Elberfeld, den 18. Mai 1897.
. Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[13285]
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, II. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 27. April 1897 ist zwischen den Eheleuten Bäcker Gustav Wülfrath und der Adeline, geb. Potthoff, in Wermelskirchen die Gütertrennung ausgesprochen. Elberfeld, den 18. Mai 1897.
Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[13787] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Landgerichts, III. Zivilkammer, zu Köln vom 17. April 1897 ist zwischen den Eheleuten Barbier e Joseph Gerwing und Margaretha, geb. Boes, zu Mülheim am Rhein die Gütertrennung ausgesprochen. Köln, den 18. Mai 1897.
Goethling, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[13838] Gäütertrennung. Durch Beschluß des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E., vom 14. Mai 1897, ist zwischen Albertine, geb. Zimmermann, ohne Gewerbe in Mülhausen und deren Ehemann Robert Willig, Wirth in Mane er. Dornacherstraße 44, die Gütertrennung ausgesprochen worden. Mülhausen i. E., den 19. Mai 1897.
er Landgerichts⸗Sekretär: Koeßler.
[13837] Durch Urtheil der II. Zivilkammer des Kais. Landgerichts zu Zabern vom 19. Mai 1897 wurde
Sekr. Find Gerichtsschreiber des gFihen Landgerichts.
leuten Schuhmacher Gottfried Staub und Marie Catharina, geb. Hammerschmidt, die Gütertrennung ausgesprochen. Zabern, den 20. Mai 1897. Sekretariat der 2. Zivilkammer. 8 Parnemann, Sekretariats⸗AssistentnZ.
[13800] Bekanntmachung.
Nachstehende im Regierungsbezirk Cassel und im Regierungsbezirk Wiesbaden des Königreichs Preußen anhängige veEehee werden unter Bezugnahme auf § 12 des Ausführungsgesetzes zur Gemeinheitstheilungsordnung vom 7. Juni. 1821, §§ 25 — 27 der Verordnung vom 30. Juni 1834, 88 des Ablösungsgesetzes vom 2. März 1850, Artikel 15 des Erhänzungsgesehe⸗ zur Gemeinheits⸗ theilungsordnung von demselben Tage, § 29 der Verordnung vom 13. Mai 1867 und der Verord⸗ nung vom 2. September 1867, § 1 Absatz 3 und § 28 des 8 vom 18. Februar 1880, schließlich auf die §§ 186, 187, 189 der Reichs⸗Zivilprozeß⸗ ordnung hierdurch öffentlich bekannt gemacht. Es wird allen unbekannten Theilnehmern, Hypothekar⸗ gläubigern oder Realprätendenten, welche ein Inter⸗ esse bei denselben zu haben vermeinen, überlassen, innerhalb 6 Wochen vom Tage der erfolgten Ver⸗ öffentlichung dieser Bekanntmachung an bei dem Kommissar oder bei der unterzeichneten Behörde, spätestens aber bei der letzteren in deren Geschäfts⸗ lokal zu Cassel, Fünffensterstraße 1, in dem auf Donnerstag, den 15. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, vor dem Ober⸗Regierungsrath Pinder an⸗ beraumten Termine sich zu melden.
Kommissar: Regierungs⸗Assessor Dr. Bonatz zu Witzenhausen.
1) Hutebefreiung und wirthschaftliche Zusammen⸗ Hegung der Gemarkung Quentel, Kreises Witzen⸗
usen.
Kommissar: Regierungs⸗Rath Haack zu Schmal⸗
en. 2) Ablösung der Huteberechtigung der Gemeinde ö auf verschiedenen Grundstücken der Gemarkung Steinbach⸗Hallenberg, Kreises Schmalkalden.
3) Ablösung der den Schloßgutsbesitzern von Herrenbreitungen, den huteberechtigten Eingesessenen von Trusen und dem Eigenthümer des Gutes Beierode auf der Feldmark Laudenbach, Kreises Schmalkalden, zustehenden Huteberechtigungen. Kommissar: Regierungs⸗Assessor Guenther zu Frankenberg. 4) Hutebefreiung und wirthschaftliche Zusammen⸗ Hegung der Gemarkung Steinperf, Kreises Bieden⸗
opf. Cassel, den 14. Mai 1897. Königliche General⸗Kommission. ⸗ Pinder.
3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗;c. Versicherung. [13904]
Norddentsche Edel- u. Unedelmetall-
Industrie-Berufsgenossenschast „Sektion II (Berlin).
Die diesjährige ordentliche Sektionsbersamm⸗ lung der Sektion II (Berlin), zu welcher die Sektionsmitglieder gemäß §§ 8 und 22 des Statuts hierdurch ergebenst einzeladen werden, findet statt am Donnerstag, den 17. Juni cr., BVormittags 10 Uhr,
2 Berlin im Lokale des Schultheiß'schen Brauerei⸗
usschankes, Neue Jakobstraße Nr. 24/25.
8 Tagesordnung: 1) Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung über
pro 1896. 2) Feststellung des Voranschlages die
Sektions⸗Verwaltungskosten pro 1898. 3) Wahl bezw. Wiederwahl eines Mitgliedes vügesctee. Stellvertreters zum Rechnungs⸗ ausschuß. Wahl bezw. Wiederwahl des II. Schieds⸗ gerichtsbeisitzers sowie seiner beiden Stell⸗ vertreter. Ersatzwahl eines stellvertretenden Schieds⸗ erichtsbeisitzers.
bahl bezw. Wiederwahl von 2 ordentlichen und 2 stellvertretenden Mitgliedern des Sektionsvorstandes. ““ Berlin, im Mai 1897.
Der Vorstand der Sektion II. Dr. E. Lachmann. Lachmund.
[13905] Norddeutsche Edel⸗- u. Unedelmetall⸗
Industrie-Berufsgenossenschaft. Die diesjährige ordentliche Genossenschafts⸗ versammlung, zu welcher die Genossenschafts⸗ mitglieder gemäß g des Statuts hierdurch ergebenst eingeladen werden, findet statt am Donnerstag, den 17. Juni er., Vormittags 11 Uhr, zu Berlin im Lokale des Schultheiß'’schen Brauerei⸗ Ausschankes, Neue Jakobstraße Nr. 24/25.
. 8
1) Prüfung. und Abnahme der Jahresrechnung pro 1896.
2) Feststellung des Voranschlages über die Ver⸗ wa 8 des Genossenschaftsvorstandes pro
3) Wahl bezw. Wiederwahl eines Mitgliedes und eines Stellvertreters zum Rechnungs⸗
4)
5) 6)
zwischen den zu Saarburg i. L. wohnenden Ehe⸗
4) Antrag auf Niederschlagung von Beitrags⸗
resten. 5) Antrag auf Erhöhung des Betriebsfonds der Berufsgenossenschaft. 6) Beschlußfassung über die Verwendung der insen des Reservefonds. 7) ihl bezw. Wiederwahl von 5 ordentlichen und 5 stellvertretenden Mitgliedern des Ge⸗ nossenschaftsvorstandes. “ be . er Genossenschaftsvorstand. Dr. E. Lachmann. Emil Pohl.
1
4) Verkäufe, Verpachtungen, 8 Verdingungen ꝛc.
[8100]
Wein⸗Versteigerung.
Von den Weinvorräthen in den Domania Kellereien werden der Versteigerung ausgesetzt:
J. Zu Eberbach.
Montag, den 31. Mai 1897, 8 Vormittags 11 Uhr: Stück 1896er Neroberger, 1““ „ Steinberger, 2 Halbstück 1889 er Hattenheimer, 1 “ Marcobrunner, “ Steinberger, 7„ v„ Gräfenberger, „, 1893er Steinberger, „ 29. Hochheimer II. Zu Rüdesheim.
Dienstag, den 1. Juni 1897, Mittags 12 ½ Uhr:
1) Weißweine.
5 Stück 1896er Aßmannshäuser, L“ „ Rüdesheimer,
1 Halbstück 1895 er Aßmannshäuser, 11 18 8 Rüdesheimer, 3 „ 1893er Aßmannshäuser, 7 9 „ Rüdesheimer. 2) Rothweine. 8 Halbstück 10 Viertelstück 1896er Aß⸗ mannshäuser, 14 Viertelstück 1894 er Aß⸗ mannshäuser,
10 Viertelstück 1893 er Aß⸗ mannshäuser.
Die Probenahme findet in Eberbach im Kapitel⸗ saale und in Rüdesheim in dem neuerbauten Domanial⸗ e. ecgeagee am Dienstag, den 11. Mai d. J., sowie Dienstag, den 25. Mai d. J., von 9 Uhr Vormittags bis 5 Uhr Nachmit⸗ tags, statt.
Mit Genehmigung der Königlichen Eisenbahn⸗ Direktion zu Frankfurt a. M. halten am Ver⸗ steigerungstage zu Eberbach am 31. Mai d. J. die Schnellzüge Nr. 112 um 11 Uhr 12 Min. Vor⸗ mittags, Nr. 113 um 11 Uhr 24 Min. Vo
und Nr. 117 um 6 Uhr 12 Min. Nachmi Hattenheim an. “ Wiesbaden, den 23. April 1897
Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steuern, Nomänen
und Forsten B. v. Aweyden.
18 56
v11u1“]
“ [13877] Domänen⸗Verpachtung. Die im Kreise Lebus in der Niederung des Oder⸗ bruchs bei Küstrin belegene Domäne Gorgast, welche an Fläche 752,461 ha, darunter 698,288 ha Acker, wovon durchschnittlich jährlich 110 ha mit Zucker⸗ rüben bestellt werden, und 8,016 ha Wiesen enthält und mit einem jährli en Grundsteuer⸗Reinertra insgesammt von 18 894,75 ℳ eingeschätzt ist, so auf 18 Jahre von Johannis 1898 bis dahin 1916 im Wege des öffentlichen Meistgebots anderweit verpachtet werden.
1 ist ein Termin auf
Donnerstag, den 17. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, im Regierungsgebäude, Junkerstraße Nr. 11, hie selbst, vor dem Herrn Regierungs⸗Rath Suttinger anberaumt. Der bisherige jährliche Pachtzins beträgt 40 321 ℳ Zur Uebernahme der Pachtung ist ein flüssiges Vermögen von 300 000 ℳ erforderlich. Die 2 9 8 bewerber haben sich spätestens in dem Termine über ihre landwirthschaftliche Befähigung, sowie dur Zeu vüß des Kreis⸗Landrathes, in welchem zuglei die Höhe der von ihnen zu zahlenden 6v angegeben sein muß, oder in sonst glaubhafte Weise über den eigenthümlichen Besitz des zur Ueber⸗ nahme erforderlichen Vermögens auszuweisen. 8 Die Verpachtungs⸗Bedingungen, von denen w auf Verlangen gegen Schreibgebühren Abschrift e theilen, können in unserer Domänen⸗Registratu und bei den jetzigen Pächtern Frau Amtsrath Clar von Rosenftie und dem Mitpächter Herrn Walte von Rosenstiel eingesehen werden. Die Besichtigung der Domäne nach vorherige Meldung bei denselben ist gestattet. Frankfurt a. O., den 9. Mai 1897.
Königliche Regierung,
Abtheilung für direkte Steuern,
und Forsten. B. Padberg. 1
Domänen
ausschuß.