Handelskammer in Bezirken mit mindestens 100 000 ℳ Ge⸗ werbesteuer vom Minister nicht versagt werden darf, wenn die Hälfte der eingetragenen Firmen die Errichtung beantragt, auch wenn in den Bezirken bereits eine kaufmännische Korpo⸗ ration besteht.
§ 27 der Kommissionsvorlage bestimmt, daß die Ver⸗ handlungen der Handelskammern öffentlich sein sollen.
Abg. Stengel (fr. kons.) bittet, die Regierungsvorlage wieder⸗ herzustellen und damit die obligatorische Oeffentlichkeit der Sitzungen der Handelskammern fallen zu lassen. In diesen Kammern säßen nicht immer parlamentarisch geschulte Männer. 1 Abg. Möller (nl.): dee Oeffentlichkeit der Handelskammern ist eine sehr problematische, sie besteht schon jetzt nur dem Namen nach.
Abg. Kirsch (Zentr.): Es entspricht nur der Zeit, wenn auch
diese Verhandlungen der Kontrole der Oeffentlichkeit unterliegen.
Abg. Möller schlägt vor, die Fassung des Gesetzes von 1870 wiederberzustellen, S; die Handelskammern die Oeffentlichkeit ihrer Sitzungen beschließen können. Es sei nicht zweckmäßig, daß in 9 Handelskammern nur Reden zum Fenster hinaus gehalten würden.
Abg. Dasbach (Zentr.): Solche Reden werden nicht einmal
hier e ich bitte Sie, an der Kommissionsfassung festzuhalten.
bg. von Brockhausen pflichtet der Ansicht des Abg. Möller bei. Abg. Freiherr von Zedlitz und Neukirch (fr. kons.) ist der⸗
selben Ansicht; auf Grund lediglich theoretischer Erwägungen solle man
einen bestehenden Zustand nicht ändern. Wenn Herr Dasbach Herz und Nieren prüfen wollte, so würde er finden, daß er eine ganze Reihe von Reden hier zum Fenster hinaus gehalten babe. 1 Abg. Dasbach meint, daß er durch seine Reden die Kollegen bberzengen wolle. Auch die Landwirthschaftskammern verhandelten entlich. „Der Antrag Möller wird angenommen und darnach § 27 modifiziert. § 46 wird mit einer vom Abg. von Brockhausen be⸗ fürworteten redaktionellen Aenderung angenommen. Der Rest des Gesetzes wird ohne Debatte angenommen, desgleichen das Gesetz im Ganzen. 2 Die Abgg. von Brockhausen, Cahensly und Dr. Stephan⸗-⸗Beuthen beantragen folgende Resolution: die Regierung zu ersuchen, dahin zu wirken, daß in den bestehenden kaufmännischen Korporationen die Industriellen und die mittleren Gewerbetreibenden binnen einer Frist von zwei Jahren eine der Anzahl und dem Umfang ihrer Betriebe entsprechende Vertretung erhalten, und nach fruchtlosem Verstreichen dieser Frist die Er⸗ richtung von Handelskammern an den betreffenden Orten in die Wege zu leiten. Abg. Stengel beantragt, die Resolution nur in der Form an⸗
zunehmen, daß die Worte „binnen — zwei Jahren“ und der Schluß
von „und nach fruchtlosem“ ab gestrichen werden.
Abg. von Brockhausen: Die Reformbedürftigkeit der Berliner und anderer kaufmännischer Korporationen ist allgemein anerkannt worden. Ich bitte Sie, für unsere Resolution zu stimmen und die Abschwächung des Abg. Stengel abzulehnen.
Abg. Möller: Bei den Verhandlungen mit den Korporationen wird auch auf eine ordnungsmäßige Führung der Handelsregister ge⸗ sehen werden müssen. In Berlin soll nicht einmal ein Viertel der Gewerbesteuer Zahlenden in das Handelsregister eingetragen sein. Ich hoffe, daß der Minister auch in dieser Beziehung einschreitet.
Abg. Broemel befürwortet die Resolution des Abg. Stengel. Man mache sich von der Zusammensetzung und Geschäftsgebahrung der Korporationen ganz falsche Vorstellungen; es fehle an sach⸗
verständigen Ermittelungen darüber.
Abg. Dr. Stephan weist darauf hin, daß die Resolution von Brock⸗ hausen den Beitritt der kleinen Gewerbetreibenden nicht ausschließt, wenn sie auch nicht ausdrücklich genannt seien.
Abg. Ehlers bittet, höchstens die Resolution Stengel anzu⸗
nehmen.
Abg. Dr. Böttinger (nl.) bemerkt, daß bei der jetzigen Distriktseintheilung die Industriellen der Vororte sich nicht an den Korporationswahlen betheiligen könnten, weil die Vororte nicht in den Distrikten lägen.
Minister für Handel und Gewerbe Brefeld:
Meine Herren! Ich habe schon bei der zweiten Lesung des
Gesetzentwurfs die Erklärung abgegeben, daß ich die gegenwärtig be⸗
stehenden statutenmäßigen Verfassungen der Korporationen in den ver⸗
schiedenen Städten, wo gegenwärtig noch solche vorhanden sind, keineswegs als einwandfrei betrachte. Nach den Aeußerungen, die wir
hier von verschiedenen Seiten gehört haben, sind in der That ganz erhebliche Mängel an der Einrichtung derselben auszusetzen. Es ist
ein sehr großer Theil derjenigen, die thatsächlich mit zu dem Verbande der Handelskammer gehören müßten, nicht in die Korporationen einbe⸗ zogen, es sind eine ganze Reihe von Gewerbetreibenden und Industriellen darin nicht vertreten; die Bezirke dieser Korporationen sind zum theil
in nicht mehr sach⸗ und zweckmäßiger Weise begrenzt. Namentlich in den großen Städten, wo naturgemäß die Industrie sich immer mehr nach der Peripherie, nach den Vororten hinzieht, sind die Vororte
mit ihrer großen Industrie von der Korporation ausgeschlossen. Alles das sind Uebelstände, deren Beseitigung jedenfalls erwünscht ist.
Ich werde nun ganz gewiß nicht unterlassen, sobald dieses Gesetz verabschiedet sein wird, mich mit den betreffenden Korporationen in Verbindung zu setzen und darauf hinzuwirken, daß eine Umwandlung der Korporationen stattfindet. Ob es aber möglich ist, eine solche Umwandlung herbeizuführen innerhalb einer Frist von zwei Jahren, bin ich nicht zu übersehen im stande. Ich selbst kann mich deshalb
8 an eine solche Zeitfrist nicht für gebunden halten.
Ich möchte aber glauben, daß eine Resolution, wenn sie in dem
weniger ausgedehnten Umfange, wie es von dem Herrn Abg. Stengel,
wenn ich nicht irre, vorgeschlagen ist, angenommen würde, wohl aus⸗ reichen würde, um auch einen entsprechenden Druck auf die betheiligten Korporationen auszuüben. Ich möchte aber auch glauben, daß diese Korporationen selbst gern bereit sein werden, die Hand zu bieten, um endlich eine Verfassung zu erlangen, die dem ganzen Aufbau des
nunmehr zur Verabschiedung gelangenden Gesetzes thatsächlich ent⸗ sprechen würde. Ich glaube deshalb, daß die Resolution Stengel für diesen Zweck erwünscht ist, aber auch genügen würde.
Abg. Dr. Klasing (kons.) bedauert ebenfalls die Verschleierun der Führung der Firmenregister und fragt, wie es möglich sei, daß solche Zustände in Berlin überhaupt ungestraft bestehen könnten. Staatsanwalt Wendelstadt verspricht, die Sache zu unter⸗ suchen, macht aber darauf daß ein Theil der hier er⸗ wähnten Handeltreibenden nicht Vollkaufleute im Sinne des Handels⸗
gesetzbuchs Bepee 1 Abg. Stengel bestreitet, daß seine Resolution das vorhandene
Bedürfniß nicht decke.
Abg. Reichardt (nl.) beschwert sich über die ungenügende Ver⸗
tretung der Industriellen der Vororte von Köln in der Handels⸗
kammer. 1 “ . Die Resolution wird in der Fassung des Abg. Stengel
angenommen. Schluß 3 ³ Uhr. Nächste Sitzung Montag 11 Uhr.
(Dritte Lesung des Vereinsgesetzes, Land
Hessen⸗Nassau, kleinere Vorlagen.)
Saatenstand in Rußland.
Ueber den Saatenstand in Rußland gehen uns aus einzelnen Gouvernements folgende Nachrichten zu:
Esthland. Das Winterkorn ist, mit wenigen Ausnahmen, gut durch den Winter gekommen. Die an einigen Stellen sehr hohe Schneedecke auf ungefrorener Unterlage ließ allerdings Befürchtungen gerechtfertigt erscheinen, aber andererseits war dem Ueber⸗ wintern günstig, daß der Boden ungewöhnlich trocken über Winter blieb. Die anhaltend warme Witterung und der reich⸗ liche Regen in den letzen 14 Tagen haben viel zur Entwickelung bei⸗ getragen. Zur Zeit ist der Stand des Weizens im allgemeinen gut, Roggen mittelmäßig.
Mit der Frühjahrseinsaat ist erst vor kurzem begonnen worden.
In den Gouvernements Wilna, Kowno und Grodno haben
Weizen⸗ und Roß ensaaten sehr gut überwintert und versprechen zur Zeit eine vorzügliche Ernte. Die bis zu Ende April fast ununter⸗ brochen niederfallenden Regenmassen machten es unmöglich, rechtzeitig an die Bestellung des Ackers und das Säen der Sommersaaten zu ehen. Erst nachdem am 25. April sich ganz plötzlich eine rockene, klare Witterung bei steigender Temperatur, begleitet von kräftigen warmen Winden eingestellt hatte, die den Feldern ungemein zu statten kam, konnte mit der Sommer⸗Aussaat begonnen werden, jedoch wurde die Bestellung der Felder durch eine Reihe von hrühen, kalten Tagen und reichliche Regenperioden mehrfach unter⸗ rochen. Hat sich die Frühjahrsbestellung gegen die Vorjahre dadurch auch um einige Wochen verzögert, so ist andererseits die Witterung für die Entwickelung der Wintersaaten, Wiesen und Weidenplätze außer⸗ ordentlich günstig gewesen.
Die Aussaat des Sommergetreides ist nunmehr, bis vielleicht auf wenige Ausnahmen in ganz niedrigem Gelände, als beendet zu betrachten.
In den Südwest⸗Provinzen hat das bis Mitte d. M. an⸗ haltende warme, trockene Wetter sowohl Winter⸗ wie Sommer⸗ saaten in der Entwickelung aufgehalten. Besonders litten die Weizenfelder in den Gouvernements Kiew, Wol⸗ hynien und Podolien von der anhaltenden Trockenheit. Seit Mitte Mai ist bei gleicher, warmer Temperatur — 13 bis 15 ° R. Morgens 7 Uhr —, wenn auch nicht überall, doch in den meisten Gegenden Regenwetter eingetreten, sodaß die Saaten ein besseres Aussehen gewonnen und sich die Ernteaussichten wieder gehoben haben. Indessen kommen auch jetzt noch aus vielen Bezirken Klagen über Dürre. So aus dem Gouvernement Kursk. Auch in Orel und dem daran und an Kursk stoßenden Theil des Gouvernements Charkow scheinen die Niederschläge bisher nicht genügend hernees zu sein.
Des weiteren wird uns aus Odessa geschrieben: Die unerläßliche Vorbedingung günstiger Ernteaussichten im südlichen Rußland, nämlich eine ausgiebige Durchfeuchtung des Bodens im Frühjahr, ist nach übereinstimmenden Berichten aus den Gouvernements Cherson, Bessarabien, Jekaterinoslaw und Taurien infolge der überall stattgehabten starken Niederschläge eingetreten, sodaß wenn nicht auf eine gute, so doch eine mittlere Ernte gerechnet wird.
Insbesondere schön sind die Sommersaaten, während das Winter⸗ getreide an manchen Orten, unter andern auch in der Umgegend von Odessa, nur dünn aufgegangen ist. Im Djeprgebiet steht Roggen befriedigend, Winterweizen dagegen mit wenigen Aus⸗ nahmen schlecht. Raps hat am meisten von allen Feldfrüchten unter der Ungunst des Winters gelitten und verspricht daher nur einen geringen Ertrag. Wenig erfreulich sind die Berichte aus Rostow am Don über die Aussichten im Gebiet der Don’'schen Kosaken, wo ein Theil der Wintersaaten garnicht, ein anderer sehr dürftig auf⸗ gegangen ist.
Ueber Insektenschaden wird besonders im Gouvernement Cherson
geklagt. In dem Bezirk von Jelissawetgrad bei den Stationen Pleteny⸗Taschlyk und Nowo⸗Ukrainka ist außer der Hessenfliege ein neuer Parasit, die sogenannte Eule oder Eulenraupe auf⸗ etreten. Dieselbe hat sich auch auf Wintersaatfeldern im Dmjepr⸗ reise des Gouvernements Taurien gezeigt. In dem letzteren Gou⸗ vernement hat am 17. d. M. ein Hagelschlag den jungen Saaten großen Schaden zugefügt. 11“ 8
Saatenstand in Finland.
icht Ueber den Stand der Saaten in Finland liegen folgende Nach⸗ richten vor:
Die reiche Schneedecke des vergangenen Winters hat zur Folge gehabt, daß der vor letzterem eingesäete FFg sich außerordentlich gut gehalten hat und besser steht, als gewöhnlich zu dieser Jahreszeit. Auch mit dem Weizen, der nur in den südlichen Gouvernements, und auch da bloß in sehr beschränktem Maße angebaut wird, ist man ebenso zufrieden. .
Was die Frühjahrssaaten betrifft, so ist — da in diesem Jahre früher als je in den letzten Jahrzehnten mildes Wetter eingetreten war — die Aussaat des Hafers jetzt ihrem Abschlusse nahe, während die Gerste zur Zeit gesäet wird.
Saatenstand in Norwegen.
Ueber den Saatenstand in Norwegen gehen uns aus Christiania folgende Nachrichten zu:
In dem der Stadt Christiania zunächst gelegenen Amt Akershus ist die Frühjahrsbestellung der Aecker ungewöhnlich weit zurück und hat auf vielen Stellen kaum begonnen, weil der Boden infolge sfbeßt eper Regens bisher zu feucht war, um bearbeitet werden zu önnen.
Wintersaat ist von ziemlich geringer Bedeutung im ganzen Lande. Die Aussichten für dieselbe waren für den Distrikt Christiania keine guten, weil im Winter Schnee kam, ehe die Erde gefroren war; es hat indessen bisher nicht verlautet, daß die Wintersaat im allgemeinen ernstlichen Schaden erlitten hat; nur in einzelnen Distrikten soll der Winterroggen ziemlich stark gelitten haben.
Aehnlich liegen die Verhältnisse im ganzen südlichen Norwegen, während an der Westküste, südlich von Drontheim, die Witterungs⸗ verhältnisse etwas günstiger gewesen zu sein scheinen; in den nördlichen Landestheilen dagegen hat die Frühjahrsbestellung der Aecker kaum beginnen können; hier meistens aus dem Grunde, weil die Erde noch gefroren war.
Am Königlichen pomologischen Institut zu Proskau findet in diesem Jahre wiederum für praktische Gärtner, Landwirthe, ““ und sonstige Interessenten vom 14. bis 19. Juni ein
ursus über das Wesen und die Bekämpfung der ver⸗ breitetsten Krankheiten unserer Kulturgewächse statt. Gegenstände der Besprechungen und Demonstrationen werden bilden: I. Nichtparasitäre Erkrankungen: Verwundungen, Behandlung und Heilung derselben, Folgen von Ernährungsstörungen und Witterungs⸗ einflüssen (Frost, Dürre); II. Parasitäre Krankheiten: Phanerogame Parasiten (Mistel, Kleeseide, Kleeteufel ꝛc.) und Pilze, Bau und Leben der Pilze, durch Pilze veranlaßte Krankheiten der Obstbäume und Reben, des Getreides (Rost, Brand ꝛc.) und sonstiger gärtnerischer und land⸗ wirthschaftlicher Kulturpflanzen (Rosen, Veilchen, Kartoffeln, Erbsen, Bohnen ꝛc.), sowie Leben und Entwickelung der Krankheitserreger, Bekämpfung und Verhütung der Krankheiten; III. Erkrankungen und Beschädigungen derselben Kulturpflanzen durch thierische Feinde (Blatt⸗ läuse, Blutlaus, Reblaus, rothe Spinne, Getreide⸗, Obstbaumschäd⸗ linge ꝛc.), sowie Bekämpfung und Vernichtung dieser Feinde. Die Theilnahme an diesem Kursus ist unentgeltlich. Die Aufenthalts⸗ kosten in Proskau sind bei misigen Ansprüchen mit 3 ℳ täglich be⸗ quem zu bestreiten. Vorherige Anmeldung ist erwünscht und an die Direktion des pomologischen Instituts zu richte
“ 1I “
Wie alljährlich seit 1894, so findet auch in diesem Herbst, vom
15. bis 17. Oktober, in Berlin eine große Gersten⸗ und FA.ö mit Abtheilung für Brauweizen att. Diese Ausstellungen, welche von dem Verein „Versuchs⸗ und Lehranstalt für Brauerei in Berlin“ unter Mitwirkung der Deutschen Landwirthschafts⸗Gesellschaft und des Deutschen Hopfenbau⸗Vereins veranstaltet werden, bezwecken, durch alljährliche Wiederholung ein Bild von dem jeweiligen Ernteausfall der Gersten⸗, Brau⸗ weizen⸗ und Se in Deutschland und Leistungsfähigkeit der daran erheiligten deutschen Landwirths zu geben, um dadurch das deutsche Braugewerbe in erhöhtem Maße auf das heimische Produkt hinzuweisen und zugleich zur Hebung der Gersten⸗ und Hopfenkultur in Deutschland beizutragen. Wie ihre Vorgängerinnen hat sich auch die in diesem Jahre statt⸗ findende vierte Ausstellung der besten Förderung durch die deutschen landwirthschaftlichen Zentralbehörden und die maßgebenden Kor⸗ vorationen der Landwirthschaft und des Braugewerbes zu er⸗ freuen. Für den wieder auf ca. 10 000 ℳ bemessenen Prämien⸗ fonds des mit der Ausstellung verbundenen Preisbewerbes sind bereits wieder einige Stiftungen erfolgt; weitere sind demnächst zu er⸗ warten. Auch die Gewährung des frachtfreien Rücktransports für auf der Ausstellung unverkauft gebliebene Gegenstände ist bei den zu⸗ ständigen Eisenbahn⸗General⸗Direktionen nachgesucht. Die diesjährige Ausstellung wird sich von ihren Vorgängerinnen insofern unterscheiden, als sie zum ersten Male auf dem eigenen Grundstück der Berliner Versuchs⸗ und Lehranstalt für Brauerei stattfinden wird. Die in der Seestraße neben der Versuchs⸗ und Lehrbrauerei des genannten Ver⸗ eins errichteten umfangreichen Bauten werden gleichzeitig mit der Ausstellung feierlich eingeweiht werden; zugleich damit findet die jährliche Generalversammlun des genannten Vereins statt. Infolge der erheblichen Fwxungen⸗ welche bei der Veranstaltung der diesjährigen Ausstellung in diesem Jahre gemacht werden können, ist die Ausstellungs⸗Leitung in der Lage, sowohl bei den Ausstellungsgebühren wie bei den Eintritts⸗ geldern theilweise außerordentliche Herabsetzungen eintreten zu lassen, über deren Betrag demnächst das Weitere bekannt gegeben wird. Wie alljährlich können auch in diesem Jahre wieder, soweit der Raum reicht, Lehrmittelgegenstände und Apparate und Maschinen für die Erzeugung und Verarbeitung von Gerste und Hopfen wie für den Brauereibetrieb überhaupt zur Vorführung gelangen. Alle die Aus⸗ stellung betreffenden Anfragen und Mittheilungen sind zu richten an die Versuchs⸗ und Lehranstalt für Brauerei in Berlin N., Invaliden⸗ straße 42, Vereinshaus
Im Februar des vergangenen Jahres brachte der Abgeordnete Knebel im preußischen Abgeordnetenhause einen Antrag auf Er⸗ mäßigung der Frachtgebübren für frisches Obst ein. Dieser Antrag rief eine eingehende Debatte hervor, in welcher die gegenwärtige Lage des deutschen Obstmarktes zur Besprechung kam. Anknüpfend an diese Debatte, setzte der „Praktische Rathgeber im Obst⸗ und Gartenbau“ bald darauf einen Preis von 300 ℳ aus für die beste Lösung folgender Fragen: „Welches sind die Ur⸗ sachen, daß Deutschland seinen Bedarf an frischem und getrocknetem Obste nicht selbst erzeugt, sondern zu einem großen Theile aus dem Auslande bezieht? Welches sind die Mittel, diesem Uebelstande ab⸗ zuhelfen?“ Die Preisaufgabe erregte das Interesse der weitesten Kreise, und es gingen 76 meist sehr umfangreiche Arbeiten ein. Das Preisrichteramt übernahmen der damalige Antragsteller im Abgeordneten⸗ hause, Geheimer Regierungs⸗Rath Knebel⸗Köln, ferner der Abgeordnete General⸗Lieutenant z. D. Freiherr von Willisen und der Förderer des von Jahr zu Jahr sich mehr entwickelnden ostpreußischen Obstbaues und Vor⸗ sitzende des ostpreußischen Obstbauvereins, Königliche Forstmeister Wohl⸗ fromm⸗Brödlanken. Der erste Preis wurde dem Obergärtner an der Königlichen Lehranstalt für Obst⸗, Wein⸗ und Gartenbau in Geisenheim, Mertens, zugesprochen; einen zweiten Preis erkannten die Preisrichter der Arbeit des Herrn Kampmann⸗Ibbenbüren in Westfalen zu. Um aber das auch in den übrigen Arbeiten giedergelegte, werthvolle Material nicht verloren gehen zu lassen, übernahm es Herr Ober⸗ gärtner Mertens im Auftrage der Verlagsbuchhandlung Trowitzsch u. Sohn in Frankfurt a. O., die seinige mit den anderen zu einer neuen Arbeit zu verschmelzen. Der „Praktische Rathgeber“ beginnt nun in seiner neuesten Nummer mit der Veröffentlichung der Mertens'schen Gesammtarbeit, die unter dem Titel „Vorschläge zur Förderung des Obstbaues“ auch als Broschüre erschienen ist. Die Nummern, welche die Arbeit enthalten, werden auf Wunsch Allen, die sich für den vaterländischen Obstbau interessieren, gern von der Verlagsbuchhandlung gratis zugeschickt
erdingungen im Auslande.
Rumänien.
12. Juni. Magistrat zu Botuschan: Arbeiten zur Versorgung
der Stadt Botuschan mit Trinkwasser aus dem Bucece⸗Fluß.
Wasserleitung von Bucece bis Calaãmärestl, Erbauung des Reservoirs,
Lieferung und Aufsftellung der nöthigen Apparate und Röhren, des Bassins u. s. w. Voranschlag 1 300 000 Fr.
8
Verkehrs⸗Anstalten.
Bremen, 30. Mai. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. „München“, n. Baltimore best., 29. Mai 8 Mrgs. Lizard passiert. „Habsburg“, v. Brasilien kommend, 29. Mai 1 ½ Mrgs. in Hamburg angek. „Darmstadt“ hat 29. Mai Nm. Reise v. Adelaide n. Albany fortges. „Karlsruhe“, n. Australien best., 29. Mai Nm. in Sidney angek.
London, 31. Mai. Dem „Daily Chronicle“ wird aus Washington gemeldet, daß der Internationale Postkongreß den Vorschlag der britischen Delegirten, das Auslandsporto auf 2 Pence herabzusetzen, abgelehnt habe.
London, 31. Mai. (W. T. B.) Union⸗Linie. D. „Athenian“ ist am Sonnabend auf der Ausreise vo Southamp⸗ ton abgegangen. D. „Gascon“ ist am Sonnabend auf der Heim⸗ reise von Madeira abgegangen.
Rotterdam, 29. Mai. (W. T. B.) Holland⸗Amerika⸗ Linie. D. „Schiedam“, von New⸗York nach Amsterdam, hat heute Vormittag Lizard passiert.
— 31. Mai. (W. T. B.) D. „Schiedam“, von New⸗York nach Amsterdam, ist heute Vormittag in Amsterdam angekommen. „Obdam“, von Rotterdam nach New⸗York, ist gestern Vormittag in New⸗York eingetroffen. „Werkendam“, von New. York nach Rotterdam, ist am Sonnabend Vormittag von New⸗York abgegangen.
Malmö, 30. Mai. „W. T. B.“ meldet: Es wurde hier die Entdeckung gemacht, 86 aus einem amerikanischen Postsack, der von hier nach dem Innern des Landes befördert werden sollte, 95 rekommandierte Sendungen fehlten. Bei näherer Unter⸗
suchung wurde festgestellt, daß der Sack aufgeschnitten und alsdann
wieder zugenäht worden war.
9
und Nicolas zu Friedrichsberg), Meistbietender. — Breitestraße 7 zu Steglitz belegen, Theodor
belegen, dem Zimmermeister Gottlieb Schmidt gehörig. 7,30 a. Nutzungswerth nicht angegeben. Mit dem Gebot von 28 500 ℳ blieb Steinhändler Max Groß zu Charlottenburg, Goethestraße 82, Meistbietender. — Rölkestraße 126 c. zu Weißen⸗ see belegen, der verehelichten Polizeibeamten Emilie Graade, geb.
viehmarkt vom 29. Mai 1897. preise nach Schlachtgewicht mit Ausnahme der Schweine, welche nach Lebendgewicht gehandelt werden.
dz.) Mecklenburger 96 ℳ, Landschweine: a. gute b. geringere 88 — 90 ℳ bei 20 % Tara pr. St. — Kälber. Auftrieb
Schafe. Auftrieb 8765 Stück. h F 1,04 — 1,10 ℳ, II. Qualität 1,00 — 1.02 ℳ, III. Qua- lität — ℳ
Senf 22 — 30 ℳ, Hanfkörner 17 ½ — 18 ℳ,
Winterraps 23 ½ — 24 ℳ, blauer Mohn 24 — 28 ℳ, weißer do. 40 — 48 ℳ, Buchweizen 15 — 17 ℳ, Wicken 13 ½ — 15 ℳ, Pferde⸗ bohnen 13 — 13 ½ ℳ, Leinsaat 19 — 20 ℳ, Mais loko 8 ¾ — 9 ½ ℳ, Kümmel 44 — 50 ℳ, inl. Leinkuchen 13 — 14 ℳ, do. russ. do. 11 ½ — 13 ℳ, Rapsku
eteae Seglee ihre Vertretung
110 Stimmen besucht. Gemä
Dritte Beilage 8⸗Anzeiger und Königlich Preußi
Berlin, Montag, den 31. Mi—
Staats⸗Anzeiger.
1“
Handel und Gewerbe.
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr sind am 29. d. M. gestellt 13 031, nicht rechtzeitig gestellt keine Wagen. In Oberschlesien sind am 29. d. M. gestellt 3706, nicht recht⸗ zeitig gestellt keine Wagen.
“ Zwangs⸗Versteigerungen. “ Königlichen Amtsgericht II Berlin standen die
nachbezeichneten Grundstücke zur Versteigerung: Stubenrauchstraße 15 zu Groß⸗Lichterfelde belegen, dem Zimmermeister Gottlieb
Schmidt, ebendaselbst wohnhaft, gehörig. Fläche 7,30 a. Nutzungs⸗
werth nicht angegeben. Mit dem Meistgebot von 28 000 ℳ blieb
der Hoflieferant und Kaufmann Fritz Wegener zu Charlottenburg, Königin Augusta⸗Allee 58/59, Meistbietender. — Jungstraße zu
Lichtenberg belegen, dem Maurermeister Paul Otto gehörig. Fläche 2,97 a. Mit dem Gebot von 4500 ℳ blieb Kaufmann Adolf
Nicolas zu Berlin, Frankfurter Allee 78 a. (in Firma: George Eisenbahn⸗Sekretär
dem Königlichen gehörig. Fläche
Kunert, ebendaselbst wohnhaft, Nutzungswerth 1818 ℳ Mit dem Gebot von Brauereibesitzer zu Zachan in
ch⸗Wilmersdorf
11,81 a. 40 000 ℳ blieb Pommern Meistbietender. — Zu Deut
Nr. 52 und neben Wilhelmsaue 112 belegen, dem Gastwirth Her⸗ mann Rudolph, ebendaselbst wohnhaft, gehörig. Fläche 50,21 a.
Nutzungswerth 5250 ℳ Mit dem Gebot von 250 000 ℳ blieb
Rentier Albert Herzsprung zu Deutsch⸗Wilmersdorf, Wilhelmsaue 34,
Meistbietender. — Stubenrauchstraße 16, zu Groß⸗Lichter 1 186 äche
Przykop, zu Berlin, gehörig. Fläche 6,92 a. Natzungswerth 2078 ℳ
Mit dem Gebot von 27 200 ℳ blieb Tischlermeister Rudolf Peeckel zu Weißensee, Rölkestraße 130, Meistbietender. — Jungstraße zu Lichtenberg belegen, den Erben des verstorbenen Maurermeisters Paul Otto gehörig; Fläche 4,41 a; Meiftbietender blieb Kaufmann Adolf Nicolas zu Berlin, Frankfurter Allee 78 a. (in Firma: George u. 8 8H8Gö“
Nicolas zu Friedrichsberg). — Dorfstraße 9 zu belegen, der verehelichten Gärtner Hermann
amerow, Gertrud, geb. Katzschmann, zu Neu⸗Weißensee,
gehörig; Fläche 67,80 a; Nutzungswerth 300 ℳ; mit dem Gebot von 19 000 ℳ blieb Rentier Karl Kobbe zu Neu⸗Weißensee Meist⸗ bietender. — In der Sache Rudolf Schmidt, Lankwitz, an der neuen Straße belegen, wurde ein neuer Versteigerungstermin auf den 22. Juni 1897, Vormittags 10 ¼ Uhr, anberaumt. 1““
Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlacht⸗ Auftrieb und Markt⸗
Rinder. Auftrieb 3855 Stück. Durchschnittspreis für dz.) I. Qualität 112 — 118 ℳ, II. Qualität
4 98 — 108 ℳ, III. Qualität 84 — 94 ℳ, IV. Qualität 70 — 80 ℳ —
Auftrieb 8362 Stück. (Durchschnittspreis für
Schweine. 92 — 94 ℳ 710 Stück. (Durchschnittspreis für 1 kg.) I. Qualität 1,20— ,26 ℳ, II. Qualität 1,08 — 1,16 ℳ. III. Qual. 0,96 — 1,04 ℳ — (Durchschnittspreis für 1 kg.)
Berlin, 29. Mai. (Wochenbericht für Stärke, Stärke⸗
fabrfkate und Hülsenfrüchte von Max Sabersky, Berlin W. 8.) la. Kartoffelstärke 16 ¼ — 17 ℳ, 8 81 13 ½ — 15 ½ ℳ, Feuchte Kartoffelstärke, Frachtparität Berlin —,—, g Erxyxport 22 — 22 ½ ℳ, Kartoffelzucker gelb 20 — 20 ½ ℳ, Kartoffelzucker
Ia. Kartoffelmehl 16 ¼ — 17 ¼ ℳ, elber Syrup 20 — 20 ½ ℳ, Kap.⸗Syrup 21 — 21 ½ ℳ,
kap. 21 — 22 ℳ, Rum⸗Kuleur 32 — 33 ℳ, Bier⸗Kuleur 32 — 33 ℳ,
Dextrin gelb und weiß la. 22 — 23 ℳ, do. sekunda 20 ½ — 21 ℳ, Wieizenstärke (kleinst.) 34 — 35 ℳ, do. (großst.) 36 — 37 ℳ, Hallesche
und Schlesische 36 — 37 ℳ, Reisstärke (Strahlen) 49 — 50 ℳ, do. (Stücken) 48 — 49 ℳ, Maisstärke 33 — 34 ℳ, Schabestärke
34 — 35 ℳ, Viktoria⸗Erbsen 15 — 18 ℳ, Kocherbsen 13 ½ — 17 ½ ℳ, grüne Erbsen 14 — 17 ½ ℳ, Futtererbsen 11 ½ — 12 ½ ℳ, inl. weiße Bohnen
23 — 25 ℳ, Flachbohnen 24 — 26 ℳ, Ungar. Bohnen 20 — 22 ℳ, Galiz.russ. Bohnen 18 — 20 ℳ, große Linsen 34 — 48 ℳ, mittel do. 28 — 34 ℳ, kleine do. 20 — 26 ℳ, weiße Hirse 16—18 ℳ, gelber interrübsen 23 — 23 ½ ℳ,
een 11 — 12 ℳ, pa. Marseill. Erdnußkuchen 12 ¾ — 15 ℳ, pa. doppelt gesiebtes Baumwoll⸗Saatmehl 58 — 62 % 11 ½ — 13 ℳ, helle getr. Biertreber 28 — 34 % 9 ½ — 10 ½ ℳ, getr. Ge⸗
treideschlempe 32 — 36 % 11 ½ — 12 ¼ ℳ, getr. Mais⸗Weizenschlempe
36 — 39 % 12 ½ — 13 ½ ℳ, Maisschlempe 40 — 44 % 12 — 13 ℳ,
Malzkeime 8 ½ —- 9 ¼ ℳ, Roggenkleie 8,60 — 9 ½ ℳ, Weizenkleie 8,60 — 9 ¼ ℳ
8 100 kg ab Bahn Berlin bei Partien von mindestens g.
— An einer vorgestern hier abgehaltenen Berathung wegen Wieder⸗ erstellung der Berliner Produktenbörse nahmen, dem „W. B.“ zufolge, die Delegirten der Brandenburgischen
8 Landwirthschaftskammer, die Aeltesten der Kaufmann⸗
schaft und des Vereins der Getreide⸗ und Produkten⸗ händler theil. Der Ober⸗Präsident, Staats⸗Minister Dr. von chenbach hob hervor, daß im allseitigen Interesse eine Beilegung es Streites dringend erwünscht sei. Die Delegirten der Landwirth⸗ chaftskammer hielten daran fest, daß im Sinne des Land⸗ im Börsenvorstand esichert werden müsse. Die beiderseitigen kaufmännischen elegirten erklärten, daß von einer Entsendung von andwirthen in den Vorstand der Produktenbörse in der vom Minister gewählten Form Abstand genommen werden müsse, wenn eine Ver⸗ finoigung herbeigeführt werden solle. Bei den weiteren Verhand⸗ ungen der Vorschläge zwecks ms echd setc über die gegenüber⸗ ehenden Auffassungen wurde ein gangbarer Weg nicht gefunden; es wurde eshalb seitens des Ober⸗Präsidenten eine Fortsetzung der Verhand⸗ I für erwünscht gehalten. Eine neue Konferenz soll anberaumt werden. — Bazar⸗Aktien⸗Gesellschaft. Die heutige General⸗ ersammlung war von 7 Aktionären bezw. Genußscheininhabern mit der Tagesordnung wurde über das Geschäftsjahr ericht erstattet und die Bilanz Die Generalversammlung genehmigte die vorge⸗ Gewinnvertheilung und ertheilte dem Vorstand und chtsrath F. ier Dividendenschein Nr. 26 wird Berlin sogleich mit 78 ℳ (= 13 %) eingelöst, ebenso der
1
Superdividenden⸗Kupon Nr. 25 mit 48 ℳ (= 8 %). Die Rück⸗ zahlung der letzten 238 Aktien (142 800 ℳ) erfolgt vom 1. Juni d. J. ab durch das Bankhaus Meyer Cohn in Berlin. Das ganze ursprüngliche Aktienkapital von 2 550 000 ℳ ist nach der diesjährigen Amortisation heimgezahlt.
Stettin, 29. Mai. (W. T. B.) Nach Privat⸗Ermittelungen wurde im freien Verkehr notiert: Weizen loko 159 — 160, Roggen loko 116, Hafer loko 125 — 130. Rüböl pr. Mai 54,00. Spiritus loko 39,00. Petroleum loko —. Breslau, 29. Mai. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Schl. 3 ½ % L.⸗Pfdbr. Litt. A. 100,40, Breslauer Diskontobank 116,00, Breslauer Wechslerbank 103,80, Schlesischer Bankverein 131,70, Breslauer Spritfabrik 142,00, Donnersmarck 155,25, Kattowitzer 161,50, Oberschl. Eis. 99,90, Caro Hegenscheidt Akt. 127,20, Oberschles. P.⸗Z. 147,75, Opp. Zement 154,75, Giesel Zem. 143,50, L.⸗Ind. Kramsta 146,25, Schles. Zement 194,50, Schles. Zinkh.⸗A. 204,50, Laurahütte 164,00, Bresl. Oelfbr. 105,00. — Produktenmarkt. Spiritus per 100 1 100 % exkl. 50 ℳ Verbrauchsabgaben pr. Mai 59,20 Gd., do. do. 70 ℳ Verbrauchs⸗ abgaben pr. Mai 39,30 Gd. Magdeburg, 29. Mai. (W. T. B.) Zuckerbericht. Kornzucker exkl. von 92 % —,—, 18 exkl. 88 % Rendement 9,60 — 9,75. Nachprodukte exkl. 75 % Rendem. 7,00 — 7,75. Stetig. Brotraffinade I 23,00. Brotraffinade II 22,75. Gem. Brotraffinade mit Faß 22,62 ½ — 23,25. Gem. Melis I mit Faß 22,25 — 22,37 ½. Stetig. Rohzucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg pr. Mai 8,85 Gd., 8,87 ½ Br., pr. Juni 8,85 Gd., 8,87 ½ Br., pr. Juli 8,92 ½ Gd., 8,95 Br., pr. August 8,97 ½ Gd., 9,00 Br., pr. Oktober⸗ Dezember 8,95 Gd., 8,97 ½ Br. Ruhiger. 1 Frankfurt a. M., 29. Mai. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Lond. Wechs. 20,368, Pariser do. 81,15, Wiener do. 170,53, 3 % Reichs⸗A. 97,80, Unif. Egypter 108,50, Italiener 92,70, 3 % port. Anleihe 23,40, 5 % amort. Rum. 100,80, 4 % russische Kons. 103,00, 4 % Russ. 1894 66,60, 4 % Spanier 62,50, Mittel⸗ meerb. 97,50, Darmstädter 156,20, Diskonto⸗Kommandit 202,90, Mitteld. Kredit 113,20, Oesterr. Kreditakt, 307 ¾, Oest.⸗Ung. Bank 814,00, Reichsbank 159,80, Laurahütte 163,40, Westeregeln 200,10, Höchster Farbwerke 442,00, Privatdiskont 2 ½. Effekten⸗Sozietät. (Schluß.) Oesterr. Kreditaktien 307 ½, Gotthardbahn 156,30, Diskonto⸗Kommandit 203,00, Laurahütte —,—, Portugiesen 23,80, Ital. Mittelmeerb. 97,90, Schweizer Nordostbahn 115,30, Ital. Méridionaux —,—, 6 % Mexlkaner 95,70, Italiener 92,80. 8 8 e“ 29. Mai. (W. T. B.) Rüböl loko 59,00, pr. Mai Köln, 29. Mai. (W. T. B.) Die heute hier abgehaltene Generalversammlung der „Vereinigten Köln⸗Rottweiler Pulverfabriken“ war von 26 Aktionären besucht, welche 4200 Stimmen vertraten. Die Anträge des Vorstandes und Aufsichtsraths, betreffend Verwendung des Reingewinns (Auskehrung einer Dividende von 16 %) wurden einstimmig gutgeheißen und die ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsraths Julius Eltzbacher, Kommerzien⸗Rath Hupertz, Max A. Philipp, Eugen Ritter und Geheimer Rath Dr. von Slteiner wieder⸗ und an Stelle des durch Tod ausgeschiedenen Mitgliedes Aug. Uhl Kaufmann Ed. Kraftmeier neugewählt. Aachen, 29. Mai. (W. T. B.) Der Direktionalrath der Vereinigungsgesellschaft für Kohlenbergbau im Wurm⸗ revier schlägt die Vertheilung einer Dividende von 6 % vor. Duisburg, 29. Mai. Die Generalversammlung der Harkort⸗ Brückenbau⸗Actien⸗Gesellschaft ertheilte heute einstimmig Decharge und setzte die Dividende auf 8 % für die Stamm⸗Prioritäten und 7 % für die Stamm⸗Aktien fest. Dresden, 29. Mai. (W. T. B.) 3 % Sächs. Rente 97,30, 3 ½ % do. Staatsanl. 101,55, Dresd. Stadtanl. v. 93 101,75, Allg. deutsche Kredit 214,00, Dresd. Kreditanstalt 142,50, Dresdner Bank 159,00, Leipziger Bank —,—, Sächs. Bank 127,25, Dresd. Straßen⸗ bahn 227,00, Sachs.⸗Böhm. Dampfschiffahrts⸗Ges. 254,00, Dresdner Baugesellsch. 228,75, Dresdner Bankverein 118,50. Leipzig, 29. Mai. (W. T. B.) (Schluß ⸗Kurse.) 3 % Sächsische Rente 97,40, 3 ½ % do. Anleihe 101,55, Zeitzer Paraffin⸗ und Solaröl⸗Fabrik 107,00, Mansfelder Kuxe 1020,00, Leipziger Kreditanstalt⸗Aktien 214,25, Kredit, und Sparbank zu Leipzig 116,25, Leipziger Bankaktien 180,00, Leipziger Hopothekenbank 148,00, Sächsische Bankaktien 128,00, Sächsische Boden⸗Kreditanstalt 133,50, Leipziger Baumwollspinnerei⸗Aktien 170,00, Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co. 182,75, Altenburger Aktienbrauerei 240,00, Zuckerraffinerie Halle⸗Aktien 108,00, Große Leipziger Straßenbahn 265,75, Leipziger Elektrische Straßenbahn 170,75, Thüringische Gasgesellschafts⸗Aktien 206,00, Deutsche Spitzenfabrik 265,00, Leipziger Elektrizitätswerke 132,00. Kammzug⸗Terminhandel. La Plata. Grundmuster B. pr. Mai 3,12 ½ ℳ, pr. Juni 3,12 ½ ℳ, pr. Juli 3,12 ½ ℳ, pr. August 3,12 ½ ℳ, pr. September 3,12 ½ ℳ, pr. Oktober 3,12 ½ ℳ, pr. November 3,12 ½ ℳ, pr. Dezember 3,12 ½ ℳ, pr. Januar 3,12 ½ ℳ, pr. Februar 3,12 ½ ℳ, pr. März 3,12 ½ ℳ, pr. April 3,12 ½ ℳ Umsatz: 35 000. Behauptet. b Bremen, 29. Mai. (W. T. B.) Börsen⸗Schlußbericht. Raffiniertes Petroleum. (Offizielle Notierung der Bremer Petroleum⸗ Börse.) Ruhig. Loko 5,60 Br. — Schmalz. Ruhig. Wilcox 20 ¾ ₰, Armour shield 20 ¼ ₰½, Cudahy 22 ₰, Choice Grocery 22 ₰. White label 22 4. Speck. Ruhig. hort clear middl. loko 24 ½ . Reis Abgeber zurückhaltend. Kaffee —. Baum⸗ wolle. Ruhig. Upland middl. loko 39 ½ 8. Taback. 194 Seronen Carmen, 887 Packen St. Felix. b Kurse des Effekten⸗Makler⸗Vereins. 5 % Norddeutsche Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei⸗Aktien 163 Gd. 5 % Nordd. Lloyd⸗Aktien 106 Gd., Bremer Wollkämmerei 272 Br. Hamburg, 29. Mai. (W. T. B.) (Schlußkurse.) Hamb. Kommerzb. 136,90, Bras. Bk. f. D. 162,50, Lübeck⸗Büchen 166,00, A.⸗C. Guano⸗W. 74,00, Privatdiskont 2 ⅛, Hamb. Packet 121,75, Nordd. Aoyd 106,75, Trust Dynam. 170,50, 3 % H. Staatsanl. 96,25, 3 ½ % do. Staatsr. 107,00, Vereinsb. 155,50, Hamburger Wechsler⸗ bank 131,00. Gold in Barren pr. Kilogr. 2789 B., 2785 Gd., Silber in Barren pr. Kilogr. 82,00 Br., 81,50 Gd. Wechselnotierungen: London lang 3 Monat 20,31 ½ Br., 20,28 ½ Gd., 20,30 ½ bez., London kurz 20,38 ½ Br., 20,34 ½ Gd., 20,37 bez., London Sicht 20,40 Br., 20,36 Gd., 20,38 ½ bez., Amsterdam 3 Monate 167,90 Br., 167,60 Gd., 167,85 bez., Oest. u. Ungar. Bkpl. 3 Monat 168,85 Br., 168,45 Gd., 168,75 bez., Paris Sicht 81,25 Br., 81,05 Gd., 81,19 bez, St. Petersburg 3 Monat 214,20 Br., 213,70 Gd., 214,10 bez., New⸗York Sicht 4,19 ½ Br., 4,16 ½ Gd., 4,18 ½ bez., do. 60 Tage Sicht 4,16 ½ Br., 4,13 ½ Gd., 4,15 ½ bez. 8 — Getreidemarkt. Weizen loko matt, holsteinischer loko 160 — 165. Roggen loko matt, mecklenburger loko 122—135, russischer loko vge 80 — 82. Mais 83,00. Heser behauptet. Gerste matt, Rüböl fest, loko 56 Br. Spiritus (unverzollt) ruhig, r. Mai⸗Juni 20 % Br., pr. Juni⸗Juli 20 ½ Br. spr Juli⸗ 88 20 ½ Br., pr. August⸗September 20 ⅜ Br. Kaffee ruhig,
Un“e, 1500 Sack. Petroleum behauptet, Standard white loko p g.
— Kaffee. (Nachmittagsbericht.) Good average Santos pr. Mai —, pr. Septbr. 38 ½, pr. Dezember 39 ½, pr. März 40. — Zuckermarkt. (Schlußbericht.) Rü en. Rohzucker I., Produkt Basis 88 % Rendement neue Usance, fret an Bord Hamburg pr. Mai
18972.
8,85, pr. Juni 8,82 ½, pr. Juli 8,87 ½, pr. August 8,92 ½, pr. Oktober
8,90, pr. Dezember 8,97 ½. Matt. Hamburg, 29. Mai. (W. T. B.)
. Aus dem der „Ham⸗ burgischen Börsenhalle“ aus London zugegangenen Bericht über die
Generalversammlung der Dynamit⸗Trust⸗Companie geht hervor, daß die Gesellschaft die Errichtung von Dynamitfabriken in den Ver⸗ einigten Staaten und eventuell damit in Zusammenhang eine beträcht⸗
liche Erhöhung des Aktienkapitals plane.
Wien, 29. Mai. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.)
Oesterr.
4 ¼16 % Papierrente 101,95, Oesterr. Silberrente 102,00, Oesterr. Goldrente 123,10, Oesterr. Kronenrente 100,90, Ungar. Goldrente 122,80, do. Kron.⸗A. 99,90, Oesterr. 60r. Loose 145,50, Länderbank 238,25, Oesterr. Kredit 361,75, Unionbank 301,50, Ungar. Kreditb. 396,50, Wiener Bankverein 258,00, Wiener Nordbahn 271,090, Buschtiehrader 558,50, Elbethalbahn 265,50, Ferd. Nordb. 3521,00, Oesterr. Staatsbahn 352,25, Lemb. Czern. 286,50, Lombarden 76,00,
Nordwestbahn 261,50, Pardubitzer 214,00, Alp.⸗Montan 97,1 Amsterdam 99,00, Deutsche Plätze 58,63, Londoner Wechsel 119,5
HBesser Wechsel 47,57 ½, Napoleons 9,52, Marknoten 58,63, Russ.
anknoten 1,27, Brüxer 252,00.
— Getreidemarkt. Weizen pr. Mai⸗Juni 7,80 Gd., 7,8 Br., pr. Herbst 7,52 Gd., 7,53 Br. Roggen pr. Mai⸗Juni 6,5 Gd., 6,57 Br., do. pr. Herbst 6,15 Gd., 6,16 Br. Mais pr. Ma Juni 3,86 Gd., 3,87 Br. — pr. Mai⸗Juni 5,85 Gd., 5,87 Br. pr. Herbst 5,58 Gd., 5,60 Br.
— 31. Mai, Vormittags 10 Uhr 50 Minuten. (W. T. B.) Fest. Ungarische Kredit⸗Aktien 401,00, Oesterreichische Kredit⸗ Aktien 362,50, Franzosen 354,00, Lombarden 76,00, Elbethalbahn 266,00, Oesterreichische Papierrente 101,95, 4 % Ungarische Goldrente
8
5
122,75, Oesterreichische Kronen⸗Anleihe —, Ungarische Kronen⸗Anleihe
99,90, Marknoten 58,62 ½, Bankverein 257,75, Länderbank 238,75, Buschtiehrader Litt. B.⸗Aktien 559,00, Türk. Loose 56,75, Brüxer —
Pest, 29. Mai. (W. T. B.) Produktenmarkt. Weize loko flau, pr. Mai⸗Juni 7,63 Gd., 7,65 Br., pr. Herbst 7,35 Go. 7,36 Br. Roggen pr. Herbst 5,86 Gd., 5,87 Br. Hafer pr. Herbst 5,24 Gd., 5,26 Br. Mais pr. Mai⸗Juni 3,55 Gd., 3,56 Br., pr Juli⸗August 3,62 Gd., 3,64 Br. 10,40 Gd., 10,55 Br.
London, 29. Mai. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Engl. 2 ¾ %
Konsols 113 ½, Preuß. 4 % Konsols —, Ital. 5 % Rente 93 8,
Kohlraps pr. August⸗September
8
4 % 89 er Russ. 2. S. 104 ¼, Konv. Türken 20 ⅛, 4 % Spanier 62 8⅛, 3 ½ % Egpptg⸗ 102 ½, 4 % unif. do. 107 ¼, 4 ¼ % Trib.⸗Anl. 108 ½,
6 % kons. Mex. 97, Neue 93er Mex. 95 ¾, Ottomanbank 12 De Beers neue 28 ¼, Rio Tinto 27 ½, 3 ½ % Rupees 61 ⅞, 6 % fund Arg. A. 86 ¼, 5 % Arg. Goldanl. 89 ½, 4 ½ % äuß. do. 59 ½, 3 % Reichs⸗Anl. 96 ¾, Brasil. 89 er Anl. 63 ½, Platzdiskont 1 ½, Silber 27 ⅞, 5 % Chinesen 99 ¼, Anatolier 88,00.
Aus der Bank flossen 31 000 Pfd. Sterl.
— 96 % Javazucker 10 ⅛ stetig, Rüben⸗Rohzucker loko
8 ½⅞ stetig.
Liverpool, 29. Mai. (W. T. B.) Baumwolle Umsatz 5000 B., davon für Spekulation und Export 200 B. Ruhig. Middl. amerikan. Lieferungen: Stetig. Mai⸗Juni 4 ⁄64——
8
4 ¾4 Käuferpreis, Juni⸗Juli 4 14 — 4 ¾42 Verkäuferpreis, Juli⸗August
4 do., August⸗September 359/64 — 36064 do., 35³14 do., Oktober⸗November 347/64 — 34 94 Käuferpreis, November Dezember 345„64 — 346⁄64⁄ꝑũVerkäuferpreis, Dezember⸗Januar 34484 Müfferpreis, Januar⸗Februar 344⁄64 do., Februar⸗März 34 114— 34 ⁄64 d
erth.
Paris, 29. Mai. (W. T. B.) Die Börse war heute auf die Antwort der Pforte fest. Es vollzogen sich auf allen Gebieten Deckungskäufe der Spekulation, Portugiesen auf das Finanz⸗Reor⸗
September⸗Oktober
ganisations⸗Projekt begünstigt, Minenwerthe begehrt, Huanchaca auf
einen Fhostigeg Ingenieurbericht höher. (Schluß⸗Kurse.) 3 % Französische Rente 103,52 ½, 5 %. Ital. Rente 94,20, 3 % Portugiesische Rente 22,90, Portugiesische Taback⸗
Obl. 472,00, 4 % Russen 1889 —,—, 4 % Russen 1894 —,—,
3 ½ % Russ. A. 100,70, 3 % Russen 1896 92,10, 4 % span. äußere Anl 62 ⅛, Oesterreichische Staatsbahn 758,00, Banque de France 3715, B. de Paris 857,00, B. ottomane 551,00, Créd. Lyonn. 777,00, Debeers 716,00, Rio⸗Tinto⸗A. 681,00, Suezkanal⸗A. 3285, Privat⸗ diskont 1 ⅛, Wchs. Amst. k. 205,81, Wchs. a. dt. Pl. 122 ⅜, chs. a. Italien 4 ½, Wehs. London k. 25,08 ½, Cheq. a. London 25,10, do. Madrid k. 382,40, do. Wien k. 207,87, Huanchaca 68,50.
— Getreidemarkt. (Schluß.) Weizen fallend, pr. Mai
23,60, pr. Juni 23,50, pr. Juli⸗August 23,40, pr. September⸗Dezember 22,15. Roggen ruhig, pr. Mai 14,90, pr. September⸗Dezember 13,85. Mehl fallend, pr. Mai 46,10, pr. Juni 46,15, pr. Juli⸗August
47,05, pr. September⸗Dezember 46,75. Rüböl ruhig, pr. Mai 55 ½, pr. Juni 55, pr. Juli⸗August 55 ¼, pr. September⸗Dezember 56.
Spiritus behauptet, pr. Mai 38 ½, pr. Juni 38 ¾, pr. Juli⸗August 38 ½,
pr. September⸗Dezember 36.
— Rohzucker (Schluß) behauptet, 88 % loko 241à25. Weißer
Zucker fallend, Nr. 3, 100 kg pr. Mai 25 ⅛, pr. Juni 25 ⅛, pr. Juli⸗
August 26 ½, pr. Oktober⸗Januar 27 ¼. St. Petersburg, 29. Mai. (W. T. B.) Das Minister⸗
Comité genehmigte den Bau folgender Linien der Rybinsker
Eisenbahngesellschaft in Moskau: Stockmannshof⸗Tukkum
und Windau⸗Rjäsan und der Linien der EEEö 8
Dankow⸗Smolensk und Moskau⸗Pawelcze. dieser Strecken soll sofort beginnen.
St. Petersburg, 29. Mai. (W. T. B.) Wechsel auf London 93,95, do. Amsterdam —, do. Berlin 45,90, Chequ. a. Berlin 46,22 ½, Wechsel a. Paris 37,32 ½, 4 % Staatsrente von 1894 99, 4 % Gold⸗Anl. von 1894 6. Ser. 154, 3 ½¼ % Gold⸗Anl. von 1894
148, 4 % kons. Eisenb.⸗Obl. von 1880 —, 4 ½ % Bodenkr.⸗Pfandbr.
157, St. Petersb. Diskontobank 673, do. intern. Bank I. Em. 583,
Russ. Bank. für auswärt. Handel 416, Warsch. Kommerzbank 472,
Ges. für elektr. Beleuchtung 640 Käufer. Mailand, 29. Mai. (W. T. B.)
auf Paris 105,07 ½, Wechsel auf Berlin 129,40, Banca d'Italia 730.
Florenz, 31. Mai. (W. T. B.) Auf der itallenischen Meridional⸗Eisenbahn betrug in der 14. Dekade vom 11. bis 20. Mai 1897 auf dem Hauptnetz die Einnahme 2 696 124 + 102 348) Lire, seit 1. Januar 1897 36 270 806 (+ 2 889 368)
er Bau aller
Italienische 5 % Rente 98,57 ½, Mittelmeerbahn 525,00, Möridionaux 695,00, Wechsel
ire. Im Ergänzungsnetz betrug die Einnahme seit 1. Januar
1897 2 804 532 (+ 337 970) Lire.
Amsterdam, 29. Mai. (W. T. B.) (Schluß⸗ . 94 er Russen (6. Em.) 100, 4 % Russen v. 1894 63, 3 % holl. Anl. 98 ⅞, 5 % Transv.⸗Obl. 1891er —, 4 % konv. Transvaal 241 , Marknoten 59,21, Russ. Zollkupons 192 ½.
— Getreidemarkt. Weizen auf Termine ruhig, do. pr. 8 Mai —, do. pr. November 162. Roggen loko —, do. auf Termine
ruhig, do. pr. Mai 101, do. pr. Juli 96, do. pr. Oktober 97. — Java⸗Kaffee good ordinary 46 ¾. — Bancazinn 36 ½. Antwerpen, 29. Mai. (W. T. B.) a.
Weizen ruhig. Roggen behauptet. fer behauptet. Gerste ruhig. — Petroleum. (Fclasbe
18 zen u. Br., pr. Mai 16 ⅛ Br., pr. Juni 16 ½ Br. Fe⸗
Schmalz pr. Juni 47 ½, Margarine ruhtg.
New⸗York, 29. Mai. (W. T. B.) Die Börse. eröffnete fest und lebhaft, im weiteren Verlauf trat eine allgemeine Steigerung
Getreidemarkt.
t.) Raffinirtes Type 8' loko
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