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1. Untersuchungs⸗Sachen.
2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.
3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ze. B. ng 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von papieren.
76. K dit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesell 1. Erwerbs. und Slch fts⸗ enschaften. s6.
8. Niederlassun 10. Verschiedene
ꝛc. von tsanw
1) Untersuchungs⸗Sachen.
[21231] Steckbrief. 3 8
Gegen den unten beschriebenen Kaufmann Gustay Otto Schrape aus Berlin, geboren am 7. Juli 1867 zu Dolgelin, welcher flüchtig ist, ist in den Akten U. R II. 154. 97 die Untersuchungshaft wegen betrügeriscen Bankerutts verhängt. Es wird er⸗ sucht, den ꝛc. Schrape zu verhaften und in das Untersuchungsgefängniß hier, Alt⸗Moabit 12 a., ab⸗ zuliefern. 1 8
Berlin, den 19. Juni 1897.
Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Landgerichte I. 8
Beschreibung: Alter 30 Jahre, Größe 1 m 66/68 cm, Statur kräftig, untersetzt, Haare schwarz, latt gekämmt, Scheitel in der Mitte, Stirn frei, Ban! dunkler Schnurrbart, Augenbrauen dunkel, Augen blau, schielt beim starren Sehen nach den inneren Augenwinkeln, Nase gewöhnlich, Mund ge⸗ wöhnlich, Zähne vollständig und gut, Kinn oval, Gesicht oval, Gesichtsfarbe gesund, Sprache deutsch, Kleidung schwarzer Rockanzug, Stehkragen, schwarzer, weicher, oben eingekerbter Filzhut.
2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.
[21089] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von der Hasenbaide und Weinbergen Band 2 Nr. 50 auf den Namen des Kaufmanns Isidor Abrahamsohn zu Schöneberg bei Berlin ein⸗ getragene, in der Bergmannstraße Nr. 109 belegene Grundstück am 1. September 1897, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Flügel 18 immer 40, versteigert werden. Das Grundstück ist bei einer Fläche von 13 a 84 qm mit 16 900 ℳ Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 4. September 1897, Vormittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 86 K. 41/97 liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer 41, zur Einsicht aus. 1 . 1“ Berlin, den 16. Juni 1897. 1b 8 Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 86.
[21088] Zwangsversteigerung. b Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von der Königstadt Band 43 Nr. 2649 auf den Namen des Kaufmanns Noah Naumann hier eingetragene, zu Berlin, Oranienburgerstraße 74, belegene Grundstück in einem neuen Termine am 19. August 1897, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erd⸗ eschoß, Flügel C., Zimmer 40, versteigert werden. Pas Grundstück ist mit 36 320 ℳ Nutzungswerth ur Gebäudesteuer veranlagt. Das Weitere enthält 33 Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 23. August 1897, Vormittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 87 K. 43. 97 liegen in der Ge⸗ richtsschreiberei, Zimmer 42, zur Einsicht aus. Berlin, den 17. Juni 1897. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 87.
[21087]
In Sachen, beireffend die Zwangsversteigerung des dem Bauunternehmer Franz Lorenz bisher gehörigen Wohnhauses Nr. 578, Brdnr. 151, hierselbst hat das Großberzogliche Amtsgericht zur Abnahme der Rech⸗ nung des Seguesters, zur Erklärung über den Theilungsplan sowie zur Vornahme der Vertheilung Termin auf Sonnabend, den 10. Juli 1897, Vormittags 10 Uhr, bestimmt. Der Theilungs⸗ plan und die Rechnung des Scquesters werden vom 2. Juli 1897 an zur Einsicht der Betheiligten auf der Gerichtsschreiberei, Abtheilung für Zwangs⸗ vollstreckungen und Konkurse, niedergelegt sein. Das Honorar des Sequesters ist auf 200 ℳ festgesetzt.
Teterow, den 21. Juni 1897.
Knack, Gerichtsschreiber. des Großh. Mecklenburg⸗Schwerinschen Amtsgerichts.
[19881] Aufgebot. Auf Antrag der Mina Fischer Wittwe, geb. Schaller, in Rastatt werden alle diejenigen, welche Rechte auf die Aktie Nr. 1463 der Lahrer Eisenbahn⸗ gesellschaft über 100 Gulden beanspruchen, auf⸗ gefordert, dieselben im Termine vom 1. März 1898, Vormittags 10 Uhr, anzumelden, widrigenfalls sie derselben für verlustig erklärt werden würden. 8 Lahr, den 8. Juni 1897. Gr. Amtsgericht. (gez.) Mündel. Dies veröffentlich Der Gerichtsschreiber: (L. S.)
[21255] Aufgebot.
16
Eggler.
Aufgebot. Die zu den Schuldverschreibungen der Stadtgemeinde Lübeck vom Jahre 1887 Litt. A. Nr. 267, 268 und 396 über je 1000 ℳ gehörigen Talons zur Ab⸗ hebung der Zinsscheine vom 1. Juli 1897 bis zum 2. Januar 1907 (Nr. 21 bis 40) sind abhanden ge⸗ kommen. 1 Auf Antrag des Handlungsgehilfen Johann Her⸗ mann Bielefeldt in Lübeck als Besitzer der Haupt⸗ urkunden ergeht hierdurch die Aufforderung an die unbekannten Inhaber der Talons, spätestens in dem Aufgebotstermine vom 5. März 1898, Vormittags 11 Uhr, ihre Rechte bei dem unter⸗ zeichneten Gerichte anzumelden und die Talons vor⸗ zulegen, widrigenfalls dieselben für kraftlos erklärt werden sollen. 3 5 Lübeck, den 11. Juni 1897. Das Amtsgericht. Abth. IV.
[20603] Aufgebot. Nachstehende von der „Germania“, Lebens⸗Ver⸗ sicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft zu Stettin ausgestellte
I. Policen. 1) Nr. 450 117 über 5000 ℳ vom 25. November 1889 für den Hotelier Johann Baptist Wirthle zu Todtmoos, 8 8 2) Nr. 409 363 über 300 ℳ vom 8. August 1884 ,n Zimmermann August Robert März zu erlin,
3) Nr. 445 110 über 3000 ℳ vom 2. Mai 1889 für den Kaufmann Ernst Meyer zu Lemgo, 4) Nr. 336 078 über 500 ℳ vom 22. Juni 1885 für den Ziegeleibesitzer Ch. J. Moehrer zu Wasseralfingen, 5) Nr. 269 764 über 2000 ℳ vom 7. Oktober 1878 für den Gasthofsbesitzer Friedrich Hugo Deistung zu Allstedt, 6) Nr. 209 623 über 200 Gld. S. W. vom 18. März 1870 für den Sprengler Joseph Ziegel⸗ mayer in Augsburg, 7) Nr. 202 280 über 500. Thlr. P. K. vom 19. August 1869 für Frau Florentine Henriette Reinelt, geb. Heuer, zu Thorn, 8 8) Nr. 284 755 über 300 ℳ vom 28. März 1881 für Fräulein Johanne Juliane Stoltz zu Berlin,
II. Depositalscheine. 1) vom 4. April 1883 zur Police Nr. 236 336 über S bag 12. April 1873 für Johann
riedri obert Plötz,
Fr vom 30. November 1895 zur Police Nr. 335 579 über 3000 ℳ vom 20. Februar 1885 für Frau Maria Sibilla Sonnen, geb. Lewen, 1 3) vom 19. März 1883 zur Police Nr. 245 331 über 300 ℳ vom 30. April 1874 für Frau Rosine Anna Block, geb. Horn, 4) vom 14. April 1875 zur Police Nr. 144 035 über 1200 ℳ vom 11. September 1866 für den Werkführer Karl Gustav Theodor Eduard Fröhlich zu Breslau und der Rückgewähr⸗Schein Nr. 329 der Preußischen National⸗Versicherungs⸗Gesellschaft in
rungspolice Nr. 2153 über 252,50 ℳ für den Bürger⸗ meister Franz Hempel in Lyck Ostpr., sind angeblich verloren gegangen, und es ist deren Aufgebot, und zwar: zu Ii von dem Weinhändler Karl Schlegel in Lahr, als General⸗Bevollmächtigten des Gasthofsbesitzers Wirthle in Todtmoos, 8 zu 12 von dem Zimmerer Robert März in Berlin, zu Iz von dem Verwalter im S., Ernst “ Konkurse, Kaufmann H. Siekmann in emgo, 88 1 von dem Eisenhobler Kaspar Waitzmann in Stuttgart⸗Ostheim als dem Vertreter seiner Adoptiv⸗ tochter Rachel Bollinger, der Rechtsnachfolgerin des verstorbenen Ch. J. Moehrer, 8 1b zu Iö von dem Rentier Karl Graef in Catharinen⸗ rieth, vertreten durch den Rechtsanwalt Friedrich in Sangerhausen, zu Is von der verwittweten Sprenglermeister Ziegelmayer, Auguste, geb. Baver, in Göggingen b. Augsburg, vertreten durch den Justiz⸗Rath Feeude in Stettin, zu II von der Rentnerin Henriette Reinelt, geb. Heuer, in Kulmsee, Kreis Thorn, 8&* zu Is von dem Fräulein Johanne Juliane Stoltz in Berlin, zu II1 von dem Gastwirth Robert Plötz in Berlin, zu II2 von Frau Sonnen, geb. Lewen, in Uerdingen, vertreten durch den Justiz⸗Rath Freude in Stettin, zu II³ von der verehelichten Kellner Wilhelm Block, geb. Horn, in Halle a. S., 8
zu II4 von dem Strumpfwirkermeister und Färberei⸗ Werkführer Karl Froehlich in Breslau, vertreten durch den Justiz⸗Rath Freude zu Stettin, 8 und zu der letzten Sache von dem Bürgermeister Franz Hempel in Lyck O.⸗Pr., beantragt worden. Die Inhaber dieser Urkunden werden auefgefordert, spätestens in dem auf den 11. Januar 1898, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Elisabethstraße 42, Zimmer Nr. 30, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er⸗ folgen wird.
Stettin, den 10. Juni 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 11 b.
[21125] Aufgebot.
Auf Antrag des Fräuleins Auguste v. Domhardt in Gr. Bestendorf wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen Depesitalscheins der landschaft⸗ lichen Darlehnskasse zu Königsberg vom 17. Mai 1895 Litt. B. Nr. 11 073 über 48 500 ℳ 3 ½ %ige und 17 000 ℳ 3 %ige ostpreußische Pfandbriefe nebst Talons und Kupons aufgefordert, seine Rechte auf diesen Schein spätestens im Aufgebotstermine den 21. Januar 1898, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht (Zimmer Nr. 62) anzumelden und den Schein vorzulegen, widrigenfalls derselbe für kraftlos erklärt werden wirre.
Königsberg i. Pr., den 15. Juni 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung S8.
[21135] Aufgebot.
Es ist das Aufgebot folgender Fundsachen von den Findern bezw. deren Vertretern beantragt:
1) einer am 9. August 1896 auf der Königgrätzer⸗ straße gefundenen goldenen Damenuhr nebst Kette von dem Kaufmann Emil Bartsch in Berlin, Prenzlauerstraße 18,
2) eines im Jahre 1896 im Geschäftslokale der Firma Bönicke & Eichner, Französischestraße 21, gefundenen 20⸗Markstücks von dem Hausdiener Louis Fehse in Berlin, Bergstraße 9,
3) eines in demselben Jahre und demselben Ge⸗ schäftslokale gefundenen 100⸗Markscheins von Hans Binder in Berlin, Landsbergerstraße 68,
4) eines am 2. Dezember 1896 in der Oranien⸗ straße gefundenen Portemonnaies mit 40 ℳ 75 ₰ Inhalt von Hermann Herich in Berlin, Oranien⸗ straße 71,
5) eines am 4. Dezember 1896 in der Lands⸗ bergerstraße gefundenen Korbes mit Kranzschleifen — 8z Lachmann in Berlin, Landsberger⸗ straße 97,
6) einer am 18. Februar 1897 in der Bergmann⸗ straße gefundenen Holzkiste mit Salonkerzen von dem Arbeiter August Geppe in Berlin, Marheinecke⸗
Stettin vom 21. November 1896 zur Unfallversiche- [7018]
7) eines am 3. April 1897 zugelaufenen weißen Pudels von dem Arbeiter Richard Krones in Berlin, Anklamerstraße 4, 8) eines am 29. Januar 1897 in Alt⸗Moabit gefundenen Traurings (J. V. 3. 8. 93) von Otto Jacobowsky in Berlin, Birkenstraße 26, 9) eines Anfangs Februar 1897 auf dem Pots⸗ damerplatz gefundenen Gummiwagenreifens von dem Fentss ulius Brunst in Berlin, Friedrichsberger⸗ straße 9, 89 eines am 15. Oktober 1896 in der Möckern⸗ straße gefundenen Ballens Läuferstoff (A. M. 53 558) von dem Kutscher Ferdinand Ludwig in Berlin, Wasserthorstraße 37, 11) eines am 1. Januar 1897 im Weißbierlokale des Hauses Koppenstraße 68 gefundenen goldenen Armbandes von dem Gastwirth Ludwig Lücke in Berlin, Koppenstraße 68, 1 12) einer am 17. Dezember 1896 in der Lützow⸗ straße gefundenen goldenen Remontoiruhr ohne Kette von dem Musiker Franz Herder in Berlin, Magde⸗ burgerplatz 4, 13) einer in der Nacht vom 21. zum 22. Februar 1897 zugelaufenen dunkelgestreiften gelben deutschen Dogge, von dem Kutscher August Hertel in Berlin, Wrangelstraße 46. 8 Die Verlierer oder Eigenthümer dieser Gegenstände werden hierdurch aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. September 1897, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neue Friedrich⸗ straße 13, Hof, Flügel B., part., Zimmer 27, anbe⸗ raumten Termine ihre Ansprüche und Rechte anzumelden, widrigenfalls ihnen nur der Anspruch auf Herausgabe des durch den Fund erlangten und zur Zeit der Er⸗ hebung des Anspruchs noch vorhandenen Vortheils vorbehalten, jedes weitere Recht derselben aber aus⸗ geschlossen werden wird.
Berlin, den 19. Juni 1897. 1 önigliches Amtsgericht I. Abtheilung 81.
Aufgebot. Die Inhaber b“ I. folgender angeblich verlorener Sparkassenbücher des Danziger Sparkassenaktienvereins, b 1) Nr. 218 864 über noch 160 ℳ, angeblich Ende Juli 1895 abhanden gekommen, 1 2) Nr. 140 192 über 386 ℳ, angeblich am 22. Mai 1896 zu Danzig verloren, 8 3) Nr. 184 850 über noch 36 ℳ, angeblich außer Kurs gesetzt und durch Feuer vernichtet, 4) Nr. 14 109 über 124 Thaler, angeblich am 26. August 1896 in Berlin gestohlen; . II. des auf den Namen Walter Jost, Danzig, Altstädt. Graben Nr. 44, am 18. Februar 1896 aus⸗ gefertigten Depotscheins Nr. 210 der Danziger Privat⸗Aktien⸗Bank über 2000 ℳ Danziger 4 % Hypotheken⸗Pfandbriefe 2/1000 F. Nr. 1478, 3000 nebst laufenden Kupons und Talons, werden auf den Antrag “
zu I. 1) des Steuermanns bei der Kaiserlichen Marine Emil Keller in Kiel, 2) des Kaufmanns H. Bräutigam hier, Schäferei 12 bis 14, 116““ 8 3) des Konditors August Liebig in Neufahrwasser, 4) der Köchin Minna Hohnert in Berlin, vertreten durch Rechtsanwalt Reimann hier, zu II. des Schlossers Walter Jost hier, Wall⸗ gasse 22, aufgefordert, spätestens in dem auf den 2. November 1897, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Pfefferstadt, Zim⸗ mer 42, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Danzig, den 15. April 1897. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 11.
[21123] Bekanntmachung. 1
Das Sparkassenbuch Nr. 20 922 der städtischen Sparkasse zu Strehlen über 576 ℳ 7 ₰, aus⸗ gefertigt für die Frau Gräfin Adele von Oriola zu Stiehlen, ist angeblich verloren gegangen und soll auf Antrag der Eigenthümerin, der Frau Rittmeister Gräfin Adele von Oriola, jetzt zu Ohlau, zum Zwecke der neuen Ausfertigung amortisiert werden. Es werden daher die Inhaber des Sparkassenbuchs aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 31. Januar 1898, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte ihre Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.
Strehlen den 19. Juni 1897.
Königliches Amtsgericht.
[21129] Bekauntmachung. C“
Das an der Arge belegene Wiesengrundstück Seikwethen Kartenblatt Nr. 1 Parzellennummer 51 bezw. 52 von 1,08,80 bezw. 0,70,00 ha Größe, 4,26 bezw. 2,74 Thlr. Reinertrag und zusammen 2,01 ℳ Grundsteuer wird auf Antrag der 5 Michael Oberjätzas und Martin Waschkies, als Be⸗ sitzer des Grundstücks, behufs Anlegung eines Grund⸗ buchblatts aufgeboten. Alle unbetannten Eigen⸗ thumsprätendenten werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche auf das Grundstück spätestens im Aufgebolstermin 6. Oktober 1897, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht anzu⸗ melden, widrigenfalls sie mit ihren Rechten und Ansprüchen auf das Grundstück werden ausgeschlossen werden.
Heinrichswalde, 17. Mai 1897.
Königliches Amtsgericht. [21272] Oeffentliche Ladung.
Der Peter Josef Pittscheid, Ackerer zu Sasserath, hat bei seiner Vernehmung für seine Ehefrau Marga⸗ retha, geb. Schmitz, in Sachen, betreffend Anlegung des Grundbuchs, das Alleineigenthum an den unter Artikel 438 der Grundsteuermutterrolle auf den Namen von Maria Schmitz zu Sasserath katastrierten in der Gemeinde Mutscheid belegenen Grundstücke: Flur 10 Nr. 43 Odesheimer Benden, Weide, 2 a 92 m, Flur 14 Nr. 212 Auf dem Lüfert, Acker, 2 a 14 m, Flur 15 Nr. 113 Oben dem Dorf, Acker, 3 a 15 m, Flur 34 Nr. 82 Am hreiten Weg, Acker, 3 a 12 m, Fier 35 Nr. 75 An der Eich, Acker, 1 a 26 m, Flur 36 Nr. 990/2 Auf Rächenhaus am Grubenwege, Acker, 1 a 04 m, Flur 36 Nr. 92
Im Breuerpesch, Garten, 44 m, Flur 36 Nr. 541 An den Sauerhecken, Weide, 89 m, Flur 36 Nr. 723 Unter der Trift, Weide, 1 a 36 m, Flur 36 Nr. 1038 Auf Rächenhaus, Acker, 2 a 86 m, Flur 36 Nr. 1259 Auf Fuchshardt nach dem Auelches⸗ berg hin, Acker, 3 a 29 m, Flur 36 Nr. 1297 daselbst, Acker, 1 a 70 m, Flur 36 Nr. 1325 Auf Fuchshardt, Acker, 3 a 01 m, Flur 36 Nr. 1446 Fuchshardt, Weide, 1 a 49 m, Flur 36 Nr. 1876 Hinter am Eisenkopf, Acker, 1 à 32 m, Flur 38 Nr. 396 Auf der Nußhecke, Acker, 5 a 14 m, Flur 45 Nr. 543 In der Grumichwiese, Weide, 2 a 68 m, in Anspruch genommen. Die unbekannten Erben der verstorbenen Maria Schmitz werden auf⸗ gefordert, ihre etwaigen Ansprüche in dem auf den 22. September 1897, Vormittags 10 Uhr, in dem Geschäftshause des unterzeichneten Amts⸗ gerichts, Bachstraße 3, Zimmer Nr. 7, anberaumten Termine anzumelden, widrigenfalls die obengenannte Ehefrau Peter Pittscheid als Eigenthümerin der be⸗ zeichneten Parzellen in das Grundbuch eingetragen wird. Rheinbach, den 20. Mai 1897. Königliches Amtsgericht. (gez.) Schwartz. 1 Beglaubigt: (L. S.) Hochgeschurz, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[211172 Bekanntmachung. Auf Antrag des Schuhmachermeisters August Schmidt zu Frankfurt a. O. wird dessen Bruder, der am 31. Januar 1852 zu Fürstenwalde geborene Schuhmacher Karl Schmidt, welcher seit dem Jahre 1876 nach Amerika (Baltimore) ausgewandert und seit dem Jahre 1877 verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 29. April 1898 zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird. Fürstenwalde, den 21. Juni 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1.
IId.
[21130] Bekaunntmachung.
Auf Antrag seines Abwesenheitsvormundes, Be⸗ sitzers Hermann Stascheit aus Rucken, wird der Arbeiter Daniel Hermann Stascheit, welcher im Jahre 1881 nach Rußland verzogen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine, 6. Juli 1898, Vormittags 11 Uhr, bei dem unter⸗ zeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. Heinrichswalde, den 30. Mai 1897.
Königliches Amtsgericht.
[21118] Aufgebot.
Vom unterzeichneten Gericht wird
I. zum Zwecke der Todeserklärung des verschollenen, am 27. März 1826 zu Waldheim geborenen Schmiede⸗ gesellen Ernst Gottfried (alias Ernst Friedrich und Friedrich Ernst) Gatzsche und der Ausschließung etwa vorhandener unbekannter Erben vom Nachlasse des Verschollenen, der im Jahre 1876 von Schön⸗ berg bei Kiel nach der Insel Fehmarn verzogen und dort verstorben sein soll und über den die letzte Nachricht an seine im Gerichtsbezirke wohnenden Angehörigen aus Flensburg ia Schleswig im Jahre 1874 gelangt ist,
II. behufs Löschung der im Grund⸗ und Hypo⸗ thekenbuche für Waldheim auf Folium 180 Rubrik III Nr. 3/III am 27. April 1827 eingetragenen 40 Thaler Preuß. Kurant Termingelderforderung für Friedrich August Krebsen in Hainichen, deren jetzige Inhaber unbekannt sind,
III. zwecks Kraftloserklärung des angeblich ab⸗ handen gekommenen „Darlehnsbuches des Vorschuß⸗ vereins zu Waldheim für Leberecht Küchenmeister, Diedenmühle, Fol. 130“„ über etwa 50 ℳ Zinsgut⸗ haben, zur Zeit 73 ℳ 30 ₰ an Werth, ausgestellt vom Vorschußvereine Waldheim, eingetragener Ge⸗ nossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, jetzt in Liquidation,
auf Antrag
zu I: der verehel. Gutsbesitzer Emilie Marie Therese Pönitz, geb Gatzsche, in Meinsberg und der verw. Johanne Sophie Pauline Dietze, geb. Gatzsche, in Massanei,
zu II: des Schneidermeisters Robert Emil Becker in Waldheim, des Besitzers des Grundstücks, ,
zu III: des Rentners Leberecht Küchenmeister lin Rochlitz 1 8 1
das Aufgebotsverfahren eröffnet und als Auf⸗ gebotstermin
zu II: Mittwoch, der 10. November 1897, Vormittags 11 Uhr,
zu I und III: Mittwoch, der 12. Januar 1898, Vormittags 11 Uhr,
bestimmt. Es werden
zu I: der Verschollene und seine etwa vorhandenen unbekannten Erben, 3
zu II: alle, die auf die Hypothek Ansprüche zu haben glauben, b
zu III: der Inhaber der Urkunde geladen, im Aufgebotstermine persönlich oder durch mit Vollmacht versehene Vertreter zu erscheinen, zu III auch der Inhaber aufgefordert, seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls auf weiteren Antrag 8 8
zu I: der Verschollene für todt, dessen unbekannte Erben ihrer Ansprüche an seinen Nachlaß für ver⸗ lustig erklärt und sein Vermögen den anderweit Be⸗ rechtigten ausgeantwortet, 8
zu II: die Hypothek für ungültig erklärt und zur Löschung gebracht, 1 18
zu III: die Urkunde für kraftlos erklärt werden wird.
Die Antragsteller haben im Aufgebotstermine per sönlich oder durch schriftlich Bevollmächtig 1 erscheinen.
Waldheim, den 17. Juni 1897.
8 Königliches Amtsgericht.
Dr. Otto, Ass.
8
[21122] Aufgebot. Auf Antrag des Rechtsanwalts Henschel zu Breslau als Pfleger des Nachlasses der am 19. Dezember 18956
Constantia bvon Jakubowska, verwittwet gawefenen Dr. Gordon, geb. Cichotta (Cichocka), werden alle Nachlaßgläubiger aufgefordert, ihre Ansprüche unz
Urkunden, und zwar:
platz 13,
Im obersten Pesch, Wiese, 65 m, Flur 36 Nr. 440
Rechte an den Nacklaß derselben unter Angabe Nes
zu Breslau verstorbenen verehelichten Kaufmann
Grundes und unter Einreichung etwaiger urkund⸗ licher Beweisstücke oder deren Abschriften bei dem unterzeichneten Amtsgericht, Gerichtsschreiberei Nr. 16, spätestens aber im Aufgebotstermine, welcher auf den . er 1897, Vormittags 10 ½¼ Uhr, mer 89 II. Stock), anberaumt wird, anzumelden, widrigenfalls diejenigen Nachlaßgläubiger, welche ihre Ansprüche nicht anmelden, gegen die etwaigen Benefizial⸗ erben ihre Ansprüche nur insoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode der Erblasserin aufgekommenen Nutzungen durch Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht erschäöpft wird. Breslau, den 16. Juni 1897. 1 Königliches Amtsgericht.
[21121] Aufgebot.
Auf Antrag des Testamentsvollstreckers des ver⸗ storbenen Kaufmannes Johann Carl Christian Rott⸗ mann, nämlich des Kaufmannes Gottlob Siegfried Rottmann, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte
Dres. jur. Samson und Lippmann, wird ein Auf⸗ k
gebot dahin erlassen: Es werden 1
1) alle, welche an den Nachlaß des hier⸗ selbst am 26. April 1897 verstorbenen und in Altona geborenen Kaufmannes Johann Carl Christian Rottmann Erb⸗ oder sonstige An⸗ sprüche und Forderungen zu haben vermeinen, und alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser am 21. Juli 1891 bierselbst errichteten, mit zwei Nachträgen, resp. vom 11. November 1896 und 5. April 1897, versehenen und am 13. Mai 1897 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der Er⸗ nennung des Antragstellers zum Testamentsvoll⸗ strecker und den demselben ertheilten Befugnissen, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche Ansprüche, Forderungen und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗ erichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 13. Oktober 1897, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin im Justizgebände, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden — und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zu⸗ stellungsbevollmächtigten — bei Strafe des Aus⸗ schlusses.
Hamburg, den 16. Juni 1897.
“ Das Amtsgericht Hamburg. 8 Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
5 [211200) Aufgebot.
Auf Antrag des Testamentsvollstreckers des ver⸗ storbenen Altentheilers Claes Hinrich Remstedt und seiner überlebenden Ehefrau Magdalena Elisabeth, geb. Feddern, verw. Wulf, nämlich des hiesigen Rechtsanwalts Dris. jur. Ed. Brackenhoeft, wird ein Aufgebot dahin erlassen:
Es werden
1) alle, welche an den Nachlaß des am 23. April 1897 in Langenhorn verstorbenen und in Groß⸗ Borstel geborenen Altentheilers Claes Hinrich Remstedt Erb⸗ oder sonstige Ansprüche und Forderungen irgend welcher Art zu haben ver⸗ meinen, und alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser in Gemeinschaft mit seiner überlebenden Ehefrau Magdalena Elisabeth, geb. Feddern, verw. Wulf, am 9. Ok⸗ tober 1874 hierselbst errichteten und am 3. Juni 1897 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung des Antragstellers zum Testamentsvollstrecker und den demselben ertheilten Befugnissen, namentlich der Be⸗ fugniß, Gelder, Hypothekpöste, Staatspapiere u. s. w. zu kündigen, umschreiben und tilgen zu lassen, Klauseln anlegen und Klauseln tilgen zu lassen, widersprechen wollen, hiermit aufge⸗ fordert, solche Ansprüche, Forderungen und Wider⸗ sprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeich⸗ neten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mitt⸗ woch, den 13. Oktober 1897, Vormit⸗ tags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden — und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten — bei Strafe des Ausschlusses. 11.“
Hamburg, den 19. Juni 1897. 8
Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. C8. Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. eröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[21131] Aufgebot.
Auf den Antrag des Nachlaßpflegers Rechtsanwalt
logau von Willenberg werden die unbekannten Erben der am 3. April 1896 zu Montwitz ver⸗ storbenen unverehelichten Wirthstochter Marie chorz und deren am 22. April 1896 zu Montwitz verstorbenen unehelichen Kindes Marie Tchorz aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin den 21. April 1898, Vormittags 9 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den etwa 651 ℳ betragenden achlaß bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls dieselben mit ihren Ansprüchen auf den achlaß werden ausgeschlossen und der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung desselben aber dem Fiskus wird verabfolgt werden, 5 sich später meldende Erbe aber alle Verfügungen n6 scef sbesühee anzuerkennen schuldig, von emselben weder Rechnungslegung, noch Ersatz der Rutzungen zu fordern berechtigt ist, sich vielmehr mit er Herausgabe des noch Vorhandenen begnügen muß.
illenberg, den 3. Juni 1897. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2.
Lelos6. Oeffentliche Bekanntmachung. beder am 16. Oktober 1886 zu Berlin verstorbene 1 uptmann a. D. Carl Hermann von Schmettau zin seinem bei dem ehemaligen Königlichen Kreis⸗ bütte zu Glatz am 25. Februar 1846 errichteten eh am 5. Juni 1897 eröffneten Testament seine voegattin Elisabeth Constance Caroline, geb. han Greiffenheim, seine Mutter Philippine Wil⸗ d Eine, verw. Gutsbesitzer v. Schmettau, geb. Schmettau, zu Muskau und eventuell seine aus
der Ehe mit der erstgenannten etwa hervorgehenden Kinder bedacht. Berlin, den 19. Juni 1897. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 95.
[21119] Bekauntmachung.
Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nach⸗ laßgläubiger und Vermächtnißnehmer des am 23. No⸗ vember 1896 zu Ostrowo verstorbenen Schornstein⸗ fegermeisters Wenzeslaus (Wackaw) Adamek aus
““
Ostrowo, ist beendet. Ostrowo, den 16. Juni 1897. Königliches Amtsgericht.
[21113] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 18. Juni 1897 ist der Depotschein des Komtors der Reichshauptbank für Werthpapiere Nr. 644 275 vom 24. Juni 1891 über Norddeutsche Lloyd⸗Aktien im Nennwerthe von 11 000 ℳ mit Gewinnantheil⸗ scheinen für 1891 ff. nebst Anw. für kraftlos erklärt.
Berlin, den 18. Juni 1897.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82. “
Im Namen des Königs!
Verkündet am 21. Juni 189b07. Wollermann, Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache des Devpositenscheines Nr. 7347 hat das Königliche Amtsgericht in Thorn für Recht erkannt:
Der Depositenschein Nr. 7347 über ein bei der Thorner Credit⸗Gesellschaft G. Prowe & Comp. (Kommandit⸗Gesellschaft auf Aktien) eingezahltes Kapital von noch 1130 ℳ — ausgefertigt den 8. Fe⸗ bruar 1894 — wird für kraftlos erklärt.
[21106]
[21104] Bekaunntmachung.
Das Guthabenbuch der Sparkasse zu Stettin Nr. 21 188 über 1136 ℳ 43 ₰ ist durch Urtheil vom 18. Juni 1897 für kraftlos erklärt.
Stettin, den 21. Juni 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 11 b.
[21109) Im Namen des Großherzogs! Verkündet am 15. Juni 1897. Ketterle, als Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag der Handlung S. A. Danziger in Posen, vertreten durch den Rechtsanwalt Placzek in Posen, erkennt das Großh. Amtsgericht zu Mainz durch den Großh. Amtsrichter Dr. Brun, da die Antragstellerin den Verlust der nachstehend bezeich⸗ neten Urkunde und die Berechtigung zum Auf⸗ gebotsantrage glaubhaft gemacht hat, indem sie 1) eine Abschrift des auf ihren Kunden Hermann Höchster in Mainz gezogenen, von diesem acceptierten und per 30. November 1896 fälligen Wechsels über 185 ℳ beigebracht hat, 2) eine Bescheinigung ihres Reisenden, Kaufmann H. Löwe, vorgelegt hak, der⸗ zufolge ihm dieser Wechsel nebst anderen auf der Geschäftsreise am 5. oder 6. Juni 1896 entweder in Freiburg i. Br. oder auf der Strecke Mannheim — Kissingen dadurch abhanden gekommen ist, daß das Portefeuille, in welchem die Wechsel verwahrt waren, verloren ging, 3) sich zur eidlichen Versicherung der Wahrheit ihrer Angaben erboten hat u. s. w., da weder in dem Aufgebotstermine vom 15. Juni 1897 noch seitdem Rechte Dritter auf die Urkunde ange⸗ meldet sind und die Antragstellerin Erlaß des Aus⸗ schlußurtheils beantragt hat, für Recht:
Der auf Hermann Höchster in Mainz gezogene, von diesem acceptierte und am 30. November 1896 fällige Wechsel über 185 ℳ wird für kraftlos
erklärt. (gez.) Dr. Brun. Veröffentlicht: Schubert, Hilfsgerichtsschrei
[20813131 Zekanntmachung. “
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts von heute ist das Hypothekendokument über die im Grundbuche von Heilsberg Nr. 70 in Abth. III Nr. 12 für den Lehrer Franz Sebastiani in Bewer⸗ nick eingetragene, sodann für Aloysius Ambrosius Sebastiani und endlich für den Schneidermeister Carl Fisahn subingrossierte Darlehnsforderung von 333 Thlr. 10 Sgr. für kraftlos erklärt. Heilsberg, den 14. Juni 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2b.
[20808] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts von heute ist das Hypothekendokument über die im Grundbuche von Sternberg Nr. 30 in Abth. III Nr. 1 für die Gebrüder Peter und Josef Rautenberg eingetragenen väterlichen Erbtheile von je 36 Thaler 18 Sgr. 8 Pf. und Ausstattungen von je 10 Thaler für kraftlos erklärt worden.
Heilsberg, den 14. Juni 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2 b.
[20816] “ 1““ Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Greifenberg i. Pomm. vom 17. Juni 1897 ist der Hypothekenbrief vom 16. Juni 1874 über das auf Muddelmow Band I Blatt Nr. 7 Abth. III Nr. 1 für die Geschwister Albert, Ulrike und Marie Hafemann zu Muddelmow eingetragene Vatererbe von 3150 ℳ für kraftlos erklärt worden. Greifenberg i. Pomm., den 17. Juni 1897. Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs!
Verkündet am 14. Juni 1897. Krüger, als Gerichtsschreiber. In der Aufgebotssache des Kolonisten Johann Nebelin zu Klein⸗Lüben, Antragstellers, vertreten durch den Rechtsanwalt Begach hier, hat das Königliche Amtsgericht in Wittenberge durch den Amtsrichter Behr für Recht erkannt: Die Hypothekenurkunde über 37 Thlr. 15 Sgr., eingetragen aus der gerichtlichen Schuld⸗ und Hypo⸗ thekverschreibung vom 28. Februar 1824 ad decr. vom 28. September 1824 für den Kolonisten Hein⸗ rich Jahn zu Klein⸗Lüben in Abth. III Nr. 4 des dem Kolonisten Johann Nebelin (Nöbelin) zu Klein⸗ Lüben gehörigen, im Grundbuch von Klein⸗Lüben Band 1 Seite 121 Blatt Nr. 16 verzeichneten Grundstücks, gebildet aus der Schuldverschreibung vom 28. Februar 1824 und dem Hypothekenschein vom 28. September 1824, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller auferlegt.
[20794]
“
“ Im Namen d Verkündet am 12. Juni 1897 Korth, Gerichtsschreiber, i. V. — Auf den Antrag des Maurermeisters W. Fleischer
hvon hier erkennt das Königliche Amtsgericht zu
ner durch den Amtsrichter von Tresckow ür Recht:
Die Hypothekenurkunde über 15 Thlr. 20 Sgr. 6 Pf., väterliche Erbgelder nebst 5 % Zinsen der 4 Geschwister Marie, Charlotte, Juste und Fritz Wrobel zu gleichen Theilen à 3 Thlr. Sgr. 7 Pf., eingetragen in Abth. III Nr. 2 des Grund⸗ stücks Dullen Nr. 21 auf Grund des Erbrezesses
(vom 8. Juli 1853, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens trägt Antragsteller.
Marggrabowa, den 16. Juni 1897. Königliches Amtsgericht.
[20814] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts von heute ist der Rekognitionsschein über den im Grundbuche von Kerschen Nr. 12 in Abth. III Nr. 1 für Joachim Marquardt eingetragenen Erb⸗ 8 8 8 10 Thaler 22 Sgr. 4 Pf. für kraftlos erklärt.
Heilsberg, den 14. Juni 1897.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2b.
[208122 Im Namen des -
Auf den Antrag des Eigenthümers Wilhelm Tewes zu Zorndorfer Feld, vertreten durch den Rechtsanwalt Arnholz in Küstrin, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Küstrin durch den Amtsrichter Kinzel am 15. Juni 1897 für Recht:
I. Das Dokument, welches über die auf dem dem Eigenthümer Wilhelm Tewes zu Zorndorfer Feld gehörigen Grundstück Zorndorf Band II Blatt Nr. 37 in Abth. 11I Nr. 3 aus dem Erbvergleich vom 17. Juni 1848 eingetragene Post, und zwar:
a. von 93 Thalern 28 Sgr. 2 Pf. für Charlotte Wilhelmine Jahn,
b. von 113 Thalern 2 Sgr. 2 Pf. für Johann Friedrich Jahn,
c. von 113 Thalern 2 Sgr. 2 Pf. für Karl Friedrich Jahn gebildet ist, wird zwecks neuer Ausfertigung des⸗ selben für kraftlos erklärt.
II. Die Kosten des Verfahrens werden dem An⸗ tragsteller auferlegt.
Kinzel.
Im Namen des Königs! Verkündet am 12. Juni 1897.
Küsell, Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Dachdeckers Franz Wucher⸗ pfennig zu Gieboldehausen erkennt das König⸗ liche Amtsgericht zu Gieboldehausen durch den Amtsrichter Bellinger für Recht:
„Die Hypothekenurkunde vom 7. Februar 1879 über die in Band XVI Artikel 12 Abtheilung III unter Nr. 2 des Grundbuchs von Gieboldehausen für die Kinder I. Ehe des Maurers Christoph Drube, als:
1) Heinrich Johannes Drube,
2) Heinrich Wilhelm Drube, beide zu Gieboldehausen, eingetragene Hypothek über 174 ℳ Muttergut wird für kraftlos erklärt. Der Mitgläubiger Heinrich Wilhelm Drube oder dessen Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die genannte Hypothekenpost ausgeschlossen.
[20910] Im Namen des Königs!
In der Aufgebotssache des Bauernhofsbesitzers Wilhelm Rusch zu Dorow und des Bauernhofs⸗ besitzers Friedrich Fischer zu Niederhagen hat das Königliche Amtsgericht in Regenwalde durch den Amtsrichter Feldhahn für Recht erkannt:
a. Die Hypothekenurkunde über das im Grundbuch von Dorow Band I Blatt 7 Abth. III Nr. 1 mit 869 Thlr. 25 Sgr. 7 Pf. für Friedrich August Rusch aus Dorow und mit 769 Thlr. 25 Sgr. 7 Pf. für David Ludwig Ferdinand Rusch daselbst eingetragene Elternerbe, gebildet aus der Ausfertigung des Rezesses vom 3. Juni 1861, der Verhandlung vom 6. Sep⸗ tember 1861, dem Bestätigungsvermerk vom 19. Sep⸗ tember 1861, der Erbbescheinigung vom 6. Oktober 1861 und dem Hypothekenbuchsauszuge vom 12. No⸗ vember 1861,
b. die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Niederhagen⸗Kummerow Band 1 Blatt 7 Abth. III Nr. 1 mit 440 Thlr. für Albertine Friedericke Fücher und mit 425 Thlr. für Johann Gottfried Fischer eingetragenen Erbgelder, gebildet aus der Ausfertigung des Rezesses vom 28. Mai 1858, dem Bestätigungsvermerk vom 19. Juni 1858 “ Hypothekenbuchsauszuge vom 18. Oktober
5
werden für kraftlos erklärt. Die Kosten des Ver⸗ fahrens werden den Bauernhofsbesitzern Wilhelm Rusch zu Dorow und Friedrich Fischer zu Niederhagen
auferlegt. Von Rechts Wegen.
Im Namen des Königs! Verkündet am 29. Mai 1897.
Lurch, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag: X“ 1) des Gutsbesitzers Adolf Zimmermann in Schortau, 2) des Korbmachers und Bohrmeisters Friedrich Albert Wilsdorf in Teuchern, Bevollmächtigter Rechtsanwalt Junge in Weißenfels, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Teuchern durch den Amtsrichter Schröter für Recht: 1) Die Rechtsnachfolger des Händlers Traugott Prüfer zu Weißenfels bezw. die unbekannten Berech⸗ tigten der im Grundbuche von Schortau Band II Blatt 53 und Band II Blatt 75 in Abtheilung III Nr. 2 noch eingetragenen, aber getilgten Hypotheken⸗ post von 600 ℳ Darlehn nebst 4* % Zinsen aus der Schuldverschreibung vom 25. August 1848 werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post aus⸗ geschlossen. 2) Die Urkunde über die zu 1 genannte Hypo⸗ thekenpost von 600 ℳ Darlehn aus der Schuld⸗ verschreibung vom 25. August 1848 mit 4 ½̃ % Zinsen und den Kosten der Wiedereinziehung ein⸗ schließlich der Mandatariengebühren für den Leder⸗ händler Traugott Prüfer zu Weißenfels, eingetragen auf den Antheil der Eleonore Wilsdorf, geborene Franz, zufolge Verfügung vom 20. Oktober 1848 im Grundbuche von Schortau Band II Blatt 53 und Band II Blatt 75 Abtheilung III Nr. 2, wird für kraftlos erklärt. 1 6
Schröter.
[20810]
[20897]
[20909] Bekanntmachung. 1 Der über die in Abtheilung 3 unter Nr. 14 des Grundbuchs von Fürstenwalde Band 5 Blatt Nr. 900) auf den Namen des Gastwirths Ernst Schlender zu Fürstenwalde eingetragene, zu fünf Prozent ver⸗ zinsliche Forderung ausgestellte Grundschuldbrief wird für kraftlos erklärt. . Fürstenwalde, den 19. Juni 1897. Königliches Amtsgericht. 1. Abtheilung.
[20896] m Namen des Königs! serkündet am 29. Mai 1897. . 8 Lurch, Gerichtsschreiber. 8—
Auf den Antrag des Gutsbesitzers Adolf Zimmer⸗ mann in Schortau, Bevollmächtigter Rechtsanwalt in Weißenfels, erkennt das Königliche Amts⸗ er 8 Teuchern durch den AmtsrichterzSchröter
echt:
Der Hypothekenbrief vom 31. März 1887 nebst Kaufvertrag vom 11. März 1887 und gerichtlicher Verhandlung vom 25. März 1887 über 3600 ℳ Kaufgelder nebst 5 % Zinsen vom 1. April 1887 ab, eingetragen im Grundbuche von Schortau Band II Blatt 75 Abtheilung III Nr. 3 am 31. März 1887, wird für kraftlos erklärt.
Schröter.
Im Namen des Königs! Verkündet am 29. Mai 1897. Lurch, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag des Kaufmanns Robert Näther in Teuchern erkennt das Königliche Amtsgericht zu Rehfberen durch den Amtsrichter Schröter für echt: Die Urkunde, enthaltend gerichtliche Verhandlung vom 3. Dezember 1821 und Erbvergleich vom 15. Februar 1823 nebst Hypothekenschein und In⸗ grossationsvermerk vom 22. November 1830 über 20 Thaler preußisch Kurant = 60 ℳ rückständige Erbegelder, welche die Besitzerin Christiane Dorothee Uhlemann, verwittwet gewesene Meißner, ihren beiden Kindern erster Ehe, Johanne Wilhelmine und Johanne Friederike, einer jeden mit 10 Thalern bei ihrer Volljährigkeit oder Verheirathung zu gewähren hat und die Verpflichtung derselben, ihre genannten beiden Töchter bis dahin, wo sie ihr Brot selbst verdienen können, mit allem Nöthigen zu versorgen. Eingetragen am 22. Nopember 1830 in das Hypo⸗ thekenbuch von Teuchern Nr. 67 Vol. II Pag. 257, von da übertragen nach Grundbuch von Teuchern Band IV Blatt 155 Abtheilung III Nr. 1 am 27. Januar 1879, wird für kraftlos erklärt. Schröter.
[20894]
[20452] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 2. Juni 1897 ist das über die auf dem Grundstücke Scheuno Band 1 Blatt Nr. 5 des Grundbuches Abtheilung III Nr. 6 für die verehelichte Kutscher Grätz, Johanne, geb. Neumann, zu Forst eingetragene arlehnsforderung von 600 ℳ, verzinslich mit 5 %, gebildete Hypo⸗ theken⸗Dokument, bestehend aus der Schuldurkunde vom 9. April und Hypothekenbrief vom 26. April 1881, für kraftlos erklärt.
Forst, den 11. Juni 1897. 1 “
Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs! Verkündet am 29. Mai 1897.
Lurch, Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Arbeiters Wilhelm Rößler zu Teuchern, Bevollmächtigter Rechtsanwalt Röhricht in Zeitz, erkennt das Königliche Amtsgericht zu e durch den Amtsrichter Schröter für
Die Urkunde, enthaltend den Erbvergleich vom 25. März 1841 nebst Hypothekenschein und In⸗ grossationsvermerk vom 3. Juni 1841 über 540 Thaler = 1620 ℳ Muttererbe mit 405 ℳ für jedes der 4 Geschwister Rößler zu Obernessa, Namens Christiane Wilhelmine Eleonore, Eduard, Karl Friedrich Wilhelm und Karl Friedrich Ernst, aus dem Erbvergleiche vom 25. März 1841, eingetragen zufolge Verfügung vom 3. Juni 1841 im Hypotheken⸗ buche von Krössuln Nr. 59 Pag. 698 Abtheilung III Nr. 1 und von da übertragen nach dem Hypotheken⸗ buche von Krössuln Band 1 Nr. 26 Abtheilung III Nr. 1 und von da nach dem Grundbuche von Krössuln Band I Blatt 41 Abtheilung III Nr. 1 übertragen, wird für kraftlos erklärt
Schröter.
[20805]
In der Aufgebotssache des Kaufmanns H. Simon in Oberhausen erkennt das Königliche Amtsgericht . Isbac in der Sitzung vom 9. Juni 1897 für
echt:
Die Hypothekenurkunde vom 25. Februar) 1880 über ℳ 53,88 (dreiundfünfzig Mark 88 Pfennig), eingetragen im Grundbuch von Lorscheid Band XII Artikel 854 zu Gunsten des Callmann Simon zu Altenkirchen zu Lasten des Wilhelm Engels zu Not⸗ scheid, wird für kraftlos erklärt. 8 Asbach, den 9. Juni 1897. Königliches Amtsgericht.
[20895]
F. 8/96.
[20800] Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 17. Juni d. Js. ist die Obligation vom 29. Juni 1853, aus welcher im Grundbuche von uje Bd. I Bl. 41 in Abth. III Nr. 32 für Detlef arders in Huje 525 ℳ Schlesw.⸗Holst. Kurant = 30 ℳ eingetragen stehen, für kraftlos erklärt worden. Itzehoe, den 18. Juni 1897. Königliches Amtsgericht. II.
Im Namen des Königs! erkündet am 12. Juni 1897.
Korth, Gerichtsschreiber i. M Auf den Antrag des Wirths Johann Ranta in Seesken K./Sch., vertreten durch den Rechtsanwalt Albrecht von hier, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Marggrabowa durch den Amtsrichter von Tresckow für Recht: 8 Die Hypothekenurkunde über 77 Thaler 17 Sg 2 ¾8 Pfg., Erbtheil der Marie Tessareck, eingetragen in Abth. III Nr. 2 des Grundstücks Seesken Nr. 10 K./Sch. auf Grund des Rezesses vom 22. März 1831, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens trägt Antragsteller. Marggrabowa, den 16. Juni 1897.
[20798]
Königliches Amtsgericht.