1897 / 213 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 10 Sep 1897 18:00:01 GMT) scan diff

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Aeachen, den 3. September 1897.

Land⸗ und For

1 Ernteergebnisse in Rußland Aus Nikolajew geht uns folgende Nachricht zu:

ist für die Erntearbeiten im allgemeinen günstig gewesen. Es war trocken und heiß, sodaß das Getreide, welches vorher nach dem

Schnitt durch Regen gelitten hatte, die zum Dreschen heit erlangte.

Im allgemeinen fällt das Naturalgewicht des leichter aus, als man bisher angenommen hatte.

Dieselben stellen sich jetzt ungefähr, wie folgt: Kiewer Gouvernement 1200 kg Winter⸗Roggen per Hektar, 1400 1““ 6 1100 Sommer⸗ E8 1600 Gerste . 1500 2300 Cherson, Jekaterinoslaw und im westlichen Taurischen

700 kg Roggen per Hekta’k,

975 Weizen 1500 Gerste

Ernteergebnisse in Rumänien.

Ueber das diesjährige Ernteergebniß liegt aus Nachricht vor:

Bei dem in den letzten drei Wochen des Monats August an⸗ haltend heißen Wetter konnte der Rest der Ernte gut eingebracht werden und der Drusch ohne Störung von statten gehen. Das Er⸗ gebniß blieb aber in Menge und Beschaffenheit noch hinter den ohnehin geringen Erwartungen zurück. Von dortigen Getreide⸗Großhändlern wird der Ertrag in der oberen Moldau auf 30 bis 40 %, in der unteren Moldau auf etwa 50 % der vorjährigen Ernte geschätzt.

Weizen, Roggen und Hafer ergaben im allgemeinen sowohl nach Menge als auch nach Beschaffenheit eine sehr schlechte Ernte; der Ertrag der Gerste ist der Menge nach ein besserer, hält aber in Bezug auf Beschaffenheit mit der vorjährigen Ernte keinen Vergleich aus.

Braugerste giebt es nur wenig.

Der Mais hat zwar durch die große Dürre sehr gelitten, steht aber trotzdem noch ziemlich gut, sodaß eine gute Mittelernte zu er⸗

warten sein dürfte.

In den meisten Bezirken der Moldau erleidet durch die große Trockenheit die Bestellung der Felder für den neuen Anbau eine Ver⸗

zögerung. Die von Gesellschaft“ und dem Deutschen Hopfenbau⸗Verein

Male veranstaltete Gersten⸗ und Hopfen⸗Ausste vom 15. bie 17. Oktober in den neuen Räumen der

Lehranstalt für Brauerei“ hierselbst stattfindet, dürfte wieder eine rege Betbeiligung aus den Kreisen der Gersten, Brauweizen und Hopfen bauenden Landwirthschaft wie der sonstigen Brauerei⸗Interessenten

erhalten. Die Ausstellungegebühren sind bedeutend herabgesetzt und 1 1 betragen für Gerste und Brauweizen 2 ℳ, statt bisher 6 ℳ, mund, 418 Wittmund— Esens, 419 Esens Wittmund, 347 Osna⸗

und für einen Hopfenballen 3 ℳ, statt bisher 10 Die von brück Dissen Rothenfelde, 346 Dissen —Rothenfelde Osnabrück und

Oeffentlicher Anzeiger.

1. Untersuchungs⸗Sachen. 2. Aufgebote, Zustellungen u. derll. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. d. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

em Verein „Versuchs⸗ und Lehranstalt für Brauerei in Berlin“ in Verbindung mit der „Deutschen Landwirthschafts⸗

für den selben Höhe wie in den Vorjabren

Die Witterung

nöthige Trocken⸗ ein werthvoller silberner

Getreides noch Infolge dessen

Abtheilung beschickt sein, für die

aus einer größeren Zahl nambafter wirthschaft, Braueret, Mälzerei und

1“ Gouvernement:

Jassy folgende

Phosphorsäure und des Stickstoffs

und Dr. Schumann, sowie nach

land im Monat Juli der Jahre

“* zum vierten llung, welche „Versuchs⸗ und

Staatsregierungen, Behörden und Korporationen gestifteten Beiträge 4 väncgenfonds des Ausstellungs⸗Preisbewerbes sind in der⸗ Nr. 238

gegangen und zu den bisherigen Stiftungen mehrere neue hinzugetreten. Für den Siegerpreis⸗Bewerb, für die beste auf der Ausstellung ver⸗ fretene deutsche Braugerste, ist von dem Deutschen Brauerbund Ehrenpokal gestifte zur Zeit in der Goldschmiedewerkstatt der Hoflieferanten Leonbardt u. Fliegel in Berlin nach besonderem Entwurf angefertigt wird. Auch die ““ 82 breenn hat 1 duzieren sich die quantitativen Ernteschätzungen theilweise aufs Neue. beste Gerste ihres Bezirks einen künstlerischen Ehrenpreis gestiftet. n. 42 3 Sehr gut wird auch die Braueret⸗, Maschinen⸗ und Geräthe⸗

Firmen bereits bedeutende Plätze belegt sind. Von den in Betracht kommenden GW BEE1“ ist .ess ü Rückbeförderung auf der Ausstellung etwa unverkauft ge iebener . r n/ Ob t Gegenstände gewährt worden. Zur Zeit ist die Ausstellungsleitung W die Anschlüsse an die Züge der Strecken Wesel mit der Bildung des Preisrichter Kollegiums beschäftigt, das wieder

der letzte Anmeldetermin der 1. Oktober ist, so empfiehlt es sich, die Anmeldungen bei Zeiten zu bewirken w Satzungen und Anmeldekarten ꝛc. werden seit Anfang September von der Geschäftsstelle der „Versuchs⸗ und Lebranstalt’, Berlin N., See⸗ straße. Institut für Gährungsgewerbe, ertheilt, wohin auch alle die Ausstellung betreffenden Anfragen, Zusendungen ꝛc. fortan zu richten sind

Heft 16 der „Mittheilungen der Deutschen Land⸗ wirthschafts⸗Gesellschaft“ vom 5. September bringt einen beachtenswerthen Aufsatz des Gebeimen Regierungs⸗Ratbs, Professors Dr. Maercker in Halle über die Versuche bezüglich der Wirkung der

welche an der Versuchestation des landwirthschaftlichen Zentralvereins der Provinz Sachsen, nach Vegetationsversuchen von Dr. Steffeck

Dr. Bieler und Dr. Naumann ausgeführt worden sind. Dieser Arbeit reihen sich statistische Nachweise über die Ein⸗ und Ausfuhr und die Preisbewegung landwirthschaftlicher Erzeugnisse in Deutsch⸗

Preisbewegung von Weizen und Roggen an den wichtigsten Handels⸗ plätzen der Welt im Monat August 1897, ferner Mittheilungen über die Ausstellordnung für Dresden an. der attu der land⸗ und forstwirthschaftlichen Sachverständigen bei den Kaiser⸗ lichen im ist 8 sos dem Sacdhverständigen in Buenos Aires verfaßter längerer Aufsa 5 1. S ie argentinische Zuckerproduktion veröffentlich „Halle“, n. d. La Plata best., 9. Sept. Mrgs. Dover passier

Verkehrs⸗Anstalten.

Der Fahrplan der Königlichen Eisenbahn⸗Direktion Münster i. W. vom 1. Oktober 1897 enthält gegen den Sommer⸗ Fahrplan folgende wesentlichen Aenderungen: Neue Züge: Eug 340 von Dissen 8,22 bis Osnabrück 9,22. Ausfallende üge: Die dem Bade⸗ und Vergnügungsverkehr dienenden Züge und zzar Nr. 400 Münster— Norddeich, 401 Norddeich—Hamm, 402 Leer Norddeich, 404 Hamm- Norddeich, mund Norddeich, 407 Norddeich

(im Ganzen ca 10 000 ℳ) ein⸗ Zug 33 (11,22). 2 91 D fährt xug 92. Bremen 4,31, Münster an an den Zug 70 Emden. Zug 89

gestiftet worden, der

von einigen bekannten größeren nach Hannover.

Vertreter der Wissenschaft, Land⸗ des Ha dels bestehen wird. Da 2 Zug 85 fährt 26

Alle Auskünfte, Zusendung von

Haltern verkehren Anschlüsse in Her

3 Minuten, Zug in Torffäkalien und Poudretten,

chemischen Untersuchungen von folgte zur Erreich

1895 bis 1897, fowie über die Bremen, 1

In der die Berichterstattung 8. Sept. Nm. R.

„Stuttgart“, „Roland“ 9. S angekommen. Hamburg, den Bau von zw 1. Sep

405 Norddeich Leer, 406 Witt⸗

Münster, 409 Norddeich —Witt⸗ London, 9.

Inseln passiert.

Veränderte Züge:

383 Münster Handorf fallen im Winter aus. Außerdem fallen aus

von Osnabrück (9,45) nach Rheine (10,54) 8. Dissen Rothenfelde (10,24), Osnabrütt Strecke Wanne Bremen: 1,12 aus Wanne und trifft 5,412 in Bremen ein. ab 12,52, Münster an 3,48. Zug 94 D. Bremen ab 6 4 ist beschleunigt zur Erreichung des Anschlusses von Osnabrück nach Oldenburg. Strecke Soest— (Elberfeld) Hamm Münster ist 38 Minuten früher

gelegt, wegen Aufrechterhaltung des Anschluffes an D⸗Zug 91 nach Hamburg. Zug 49 fährt 15 Minuten früher (7,10) von Rheine und trifft 9,08 in Hamm ein zur Erreichung des Anschlusses an Zug 35

Strecke Soest Holzminden. Zug 43 ist von Ott⸗

bergen nach Holzminden 16 Minuten früher gelegt. Strecke Ober⸗ hausen Quakenbrück. Zug 181 fährt nach Aufnahme der Anschlüsse von Duisburg und Ruhrort 5,21 von Oberhaufen und erreicht in

altern und Winterswyk—Bismarck sowie in Coesfeld an Zug? Dortmund. Strecke Emden Norden Jever. Zug 78 fährt 19 Mi⸗ nuten später (5,82) von Wittmund und trifft 9,00 in Emden ein.

Minuten später (7,25) von Emden, Antunft in

Norden 8,50. Zug 91 fährt 15 Minuten früher (5,35) von Emden, Ankunft in Wittmund wie bisher. Zug 93 später von Emden und trifft 15 Minuten später in Norden ein. Strecke Venlo— Haltern. Die Züge 31 und 32 zwischen Wesel und

fährt 5 Minuten

Letwa 20 Minuten früher zur Aufrechterhaltung der vest⸗Dorsten nach und von Winterswyk, Bismarkk

und Oberhausen. Strecke Wesel Beocholt-—Winterswyk. Zur Wahrung der Anschlüsse und Verbesserung der Uebergangszeiten in Wesel sind folgende Aenderungen vorgenommen: Zug 7 Wesel Bocholt ist

8 Bocholt —Wesel ist 6 Minuten früher gelegt.

Zug 9 Wesel— Bocholt fährt 15 Minuten früher (2,50) von Wesel. Züge 15 und 16 zwischen 1 früher. Strecke Rheine Osnabrück. Schnellzug 294 fährt 6,12 von Osnabrück und trifft 7,21 in Rbheine ein.

Wesel und Bocholt verkehren 25⸗ Minuten Die Beschleunigung er⸗ ung neuer Anschlüsse in Amsterdam.

0. September. (W. T. B.) Norddeutscher Llopt⸗

PD. „Havel“, v. New⸗York kommend, 9. Sept. Mrgs. a. d. Weser angek. „Trave“ 8. Sept. Abds. in New⸗York angek.

„Lahn“ eise von Southampton n. New⸗Pork fortgef

„München“ 8. Sept. Nm. v. Baltimore n. d. Weser abgeg

v. Australien kommend, 9. Sept. Vm. a. d⸗ Weser

„Fulda“ 9. Sept. Bm. v. Genuag n. New⸗York abeceg

ept. Mrgs. in Baltimore angek. „Bayern

von Ost⸗Asien kommend, 9. Sept. Vm. in Suez angek. „Priiu Regent Luitpold“, n. Australien best., 9. Sept. Vm. in Neapu

9. September. (W. T. B.) Die Hamburg⸗

Amerika⸗Linie hat der Werft von Blohm u. Voß in Hamburz

ei großen, für den Dienst zwischen Hamburg und

Westindien bestimmten Dampfern übertragen.

tember. (W. T. B.) PD. „Columbia“, ist

gestern Nachmittag von Cherbourg abgegangen.

September. (W. T. B.) Castke⸗Linie. Dampfer

„Harlech Castle“ hat auf der Ausreise heute die Canarischen

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.

7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9.

10 Verschiedene Bekanntmachungen.

8

1) Untersuchungs⸗Sachen.

[36221] Beschluß.

Das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des angeschuldigten Metzgers Nikolaus Gaspers in Nidrum wird gemäß § 332 Absatz 1 der Straf⸗ prozeß⸗Ordnung mit Beschlag belegt, da der An⸗ geschuldigte des Meineides dringend verdächtig und flüchtig ist.

Königliches Landgericht. Ferienkammer. Hoelzer. Oppenhoff. Aldenhoven.

2) Aufgebote, Zustellungen

36030 heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte nach durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachten Proklam finden zur Zwangsversteigerung des dem früheren Restaurateur Heuer, jetzt zu Barth gebörigen Wohngrundstücks Nr. 180 an der Berg⸗ straße hieselbst mit Zubehör Termine 1 1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regulie⸗

[36031] In Sachen der Wittwe des Gelbgießers Karl Mahrholz, Mathilde, geb. Wilkes, hier, Klägerin, gegen 1) die Wittwe des weiland Kothsassen Heinrich Winterberg, Christine, geb. Wilkes, 2) die Ehefrau des Anbauers Johann Heinrich gen. Wilhelm Fricke, Christine, geb. Winterberg, beide zu Veltenhof, Be⸗ klagte, wegen Hypotbekforderung, wird, nachdem auf Antrag der Klägerin die Beschlagnahme des den Beklagten gehörigen Grundstückes, des Planes Nr. 495 der Karte von Oelper „hinter den Ellern“ zu 27 a 50 qm zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 27. August 1897 verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche an demselben Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangs⸗ versteigerung auf den 30. Dezember 1897, Nachmittags 3 ½ Uhr, vor Herzoglichem Amts, gerichte Riddagshausen in der Töpser’schen Gast⸗ wirthschaft zu Oelvper angesetzt, in welchem die Hyvothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu über⸗ reichen haben. 8 Braunschweig, den 3. September 1897.

Herzogliches Amtsgericht Riddagshaufen.

(sez.) Tanck. Veröffentlicht:

Ahlers, Registraturgehilfe, als Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts Riddagshaufen.

[36068]

rung der Verkaufsbedingungen am Mittwoch, den 27. Oktober 1897, Vormittags 11 Uyhr,

2) zum Ueberbot am Mittwoch, den 17. No⸗ vember 1897, Vormittags 11 Uhr, im Zimmer Nr. 7 (Schöͤffengerichtssaal) des hiesigen Amtsgerichtsgebäudes statt. Auslage der Verkaufs⸗ bedingungen vom 12. Ottober d. J. an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester be⸗ stellten Herrn Rechtsanwalt A. L. Meyer hierselbst, welcher Kaufliebhabern nach vorgängiger Anmeldung die Besichtigung des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird.

Schwerin i. M., den 4. September 1897.

Großherzogliches Amtsgericht.

[36029]

In Sachen des Kredit⸗ und Sparvereins zu beben, und welche dingliche Rechte an dem zu ver⸗

Braunschweig, E. G H, Klägers, wider 8 8. Füsems ildebrandt) hieselbst mann C. W. Hildebran ieselbst, .“ 2) den Schuhmachermeister C. Hildebrandt hieselbst

Eintragun 14. d. versteigerung

briefe zu überreichen haben. Braunschweig, den 27. August 1897. Herrogliches, Autogerich. VIII.

3 C. W. Hildebrandt (Inhaber Kauf⸗ anzumelden und zu begründen, widrigenfalls sie mit

- . „sangemeldeten Rechte dem neuen Erwerber gegenüber Beklagte, wegen Wechsels, wird, nachdem auf Antrag verloren gehen. des Klägers die Beschlagnahme des den Beklagten gehörigen, an der Kannengießerstraße zu Braun⸗ Fürstlich Lippisches Amtsgericht. schweig unter Nr. 2702 belegenen Hauses und B b Hofes zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 11. dieses Monats verfügt, auch die [36067] dieses Beschlusses im Grundbuche am ts. erfolgt ist, Termin zur Zwangs⸗ auf den 22. Dezember 1897, Morgens 10 ½ Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Braunschweig, Auguststraße 6, Zimmer 41, angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypotheken⸗

Auf Antrag eines Gläubigers ist im Wege der Zwangsvellstreckung durch Beschluß vom heutigen Tage die öffentliche Versteigerung des dem Kaufmann Franz Bobbert zu Schlangen gehörenden Kolonats Nr. 224 das., nämlich eines Wohnhauses nebst Hof⸗ raum und Acker zu 23 a 11 qm, erkannt und Ver⸗ kaufstermin auf Dienstag, den 26. Oktober 1897, Morgens 10 Uhr, auf hiesigem Gerichts⸗ zimmer angesetzt, zu welchem Kauflustige mit dem Bemerken eingeladen werden, daß Taxe und Verkaufs⸗ bedingungen einen Monat vor dem Termine in der Gerichtsschreiberei eingesehen werden können und daß der Zuschlag ertheilt werden wird, falls ein 8 des Taxats übersteigendes Gebot abgegeben wird. In dem anberaumten Termine haben diejenigen, welche Anspruch auf Befriedigung aus dem Kaufgelde er⸗

kaufenden Kolonate zu haben meinen, ihre Ansprüche

denselben ausgeschlossen werden sollen und die nicht

Horn, den 6. September 1807.

V.: Eberhardt.

Auf Antrag des Verwalters im Konkurse über das Vermögen des Kaufmanns Wilhelm Scheel zu Detmold ist der Zwangsverkauf des zur Konkurs⸗ masse gehörigen Grundbesitzes, des früheren Brau⸗ hauses Nr. 29 hierselbst nebst Hsfraum und Garten zu 8 a 61 qm und des Felsenkellers vor dem oberen Thore hierselbst nebst Hofraum und Holzung zu 8 a 91 qm, erkannt und Verkaufstermin auf Dienstag, den 14. Dezember 1897, Morgens 10 Uhr, auf hiesigem Gerichtszimmer angesetzt, zu welchem

daß Taxe und Verkaufsbedingungen 6 Wochen, vor dem Termine in der Gerichtsschreiberei eingesehen werden können und daß der Zuschlag ertheilt werden wird, falls ein 3 des Taxats übersteigendes Gebot abgegeben wird. In dem anberaumten Termine haben diejenigen, welche Anspruch auf Befriedigung aus den Kaufgeldern erheben und welche dingliche Rechte an dem zu verkaufenden Grundbesitze zu haben meinen, ihre Ansprüche anzumelden und zu begründen, widrigenfalls sie mit denselben ausge⸗ schlossen werden sollen und die nicht angemeldeten den neuen Erwerbern gegenüber veloren ehen. Horn, den 3. September 1897.

Fürstlich Lippisches Amtsgericht.

88 B.: Gberbardt.

[36223123 8 Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte nach durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung der Bülow⸗ schen Erbpachthufe Nr. XV zu Bernitt mit Zubehör Termine: 1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regu⸗ lierung der Verkaufsbedingungen am Mittwoch, den 24. November 1897, Vormittags 11 Uhr, 2) zum Ueberbot am Mittwoch, den 15. De⸗· zember 1897, Vormittags 11 Uhr, 3) zur Anmeldung dinglicher Rechte an das Grund⸗ stück und an die zur Immobiliarmasse desselben ge⸗ hörenden Gegenstände am Mittwoch, den 24. No⸗ vember 1897, Vormittags 10 Uhr, im hiesigen Amtsgerichtsgebäude statt. Auslage der Verkaufsbedingungen vom 10. November an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Herrn Schulzen Prüß zu Bernitt, welcher Kaufliebhabern nach vorgängiger Anmeldung die Besichtigung des Grundstücks mit Zubehör ge⸗ statten wird. Bützow, den 3. September 1897. Großherzoglich Mecklenb.⸗Schwerinsches Amtsgericht. Beschreibung. Die Hufe hat eine Grundfläche von 46 ha 41 a 84 qm = 21 412 Rth.) bonitiert zu 140 Scheffeln, und ist kanonfrei. Die Gebäude sind zu 15 150 versichert.

[36069]

Zur Zwangsversteigerung der der Töpferfrau Klaus und dem Töpfermeister Schultz gehörigen, zu Röbel belegenen Grundstücke steht nach dem vom unter⸗ zeichneten Amtsgerichte am 10. Mai 1897 erlassenen Verkaufsproklame der Ueberbotstermin auf Diens⸗ tag, den 28. September 1897, Vormittags 11 Uhr, an. Derselbe wird in Erinnerung ge⸗ bracht mit dem Bemerken, daß in dem heute statt⸗ gefundenen ersten Verkaufstermine für das Wohn⸗ haus Nr. 28 (B. Nr. 3) ein Bot von 2500 ℳ, für den Acker Nr. 144 mühlenthorscher Feldmark ein Bot von 100 und für den Acker Nr. 1376 mühlenthorscher Feldmark ein Bot von 150 ab⸗ 1a worden ist. Der Verkauf des Ackers

r. 121 c. mühlenthorscher Feldmark ist ausgesetzt.

Röbel, den 6. September 1897.

36032] b Das Verfahren der Zwangsversteigerung des Schenk'schen Grundstücks Fruchtstraße 79 und Madai⸗ straße 1 Grundbuch von der Königstadt Band 62 Nr. 3407 und die Termine am 10. November d. J. sind aufgehoben. Berlin, den 3. September 1897.

Königliches Amtsgericht N Abtheilung 85.

[36061] Aufgebot.

Der Wirth Johann Finickel in Straßburg i. E, vertreten durch die Rechtsanwalte Alfred Meyer und Dr. jur. G. Schmoll dortselbst, hat das Aufgebot be⸗ antragt zur Kraftloserklärung des 3 ½ %. Pfandbriefes der Hypothekenbank in Hamburg, Litt. A. Nr. 10512, über 2000,—. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte hei der Gerichtsschreiberei des

unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stod

Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mitt woch, den 4. Dezember 1901, Vormittage 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine im Justig⸗ ebäude, Dammthorstraße 10, parterre links, Zimme r. 7, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. 1 Hamburg, den 23. August 1897. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Auf X (gez.) Tesdorpf Dr. Oberamtsrichter.

[10179] Aufgebot. Der Domänenpächter Ober⸗Amtmann Paul Stutz zu Schwinge hat das Aufgebot des ihm von der Kaiferlichen Reichsbankstelle hier, angehend die Ver⸗ pfändung mehrerer Stücke Preußische konsolidierte Staatsanleibe bei der Reichsbank, ertheilten Pfand⸗ scheins Nr. 2544 beantragt, mit der Angabe, daß dieser Pfandschein ihm kurz nach Neujahr 1897 ver loren gegangen sei. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1. De⸗ zember 189 7, Vormittags 10 Uhr, vor den unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 12, anberaumte Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und di Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlor⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. Stralsund, den 30. April 1897. Königliches Amtsgericht.

(25820] Aufgebot. 8

Das Sparkassenbuch der ländlichen Gemeinden u Soester Börde in Soest Nr. 8110 über 1400,36 ausgefertigt für Heinrich Mester zu Schwefe, ist 6 geblich verloren gegangen und soll auf Antrag ? Eigenthümers zum Zwecke der neuen Ausfertigung für kraftlos erklärt werden. Es wird daher Inhaber des Buches aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin den 11. Februar 1898, 889. mittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerich seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben er folgen wird.

Soest, den 9. Juli 1897.

Großherzogliches Amtsgericht.

Kauflustige mit dem Bemerken eingeladen werden,

Königliches Amtsgericht

Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

Aufgebot. rechnungsbuch der städtischen Sparkasse zu 27 814 über 33 51 ₰, ausgefertigt für

Rentier Sehlmacher, ist angeblich verloren gegangen

d soll auf den Antrag des Eigenthümers, Rentier Wilhelm Sehlmacher zu Burg, zum Zwecke der neuen Ausfertigung für kraftlos erklärt werden. Der Inhaber des Abrechnungsbuches wird aufgefordert, srätestens in dem auf den 21. März 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Termine seine Rechte anzu⸗ melden und das Abrechnungsbuch vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

19. August 1897. Königliches Amtsgericht.

[248980 1141““ Der Rechtsanwalt Dr. Rosenstein zu Frankfurt a. M. hat das Aufgebot des in englischer Sprache abgefaßten, von San Francisco September 5ter 1885 datierten, von dem Kaufmann P. Wohl zu Frank⸗ furt a. M. ausgestellten und an die Ordre von Daniel Meyer in San Francisco lautenden eigenen Wechsels über Dollars 1846,89 beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, svätestens in dem auf den 25. Januar 1898, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos aklärung der Urkunde erfolgen wird. 8 Frankfurt a. M., den 5. Juli 1897 Königliches Amtsgericht. IV.

[10178] Aufgebot. 8

Auf den Anwesen der nachbezeichneten, in den Hypothekenbüchern auch als Besitzer vorgetragenen

ersonen sind für die unten gleichfalls angeführten

ersonen die dort näher beschriebenen Forderungen und Rechte hypothekarisch versichert, nämlich:

1) für die landesabwesende Barbara Müller von Pfersee lt. Vortrag vom 27. September 1825 im Hyp. Bch. f. Pfersee Bd. V S. 158 auf dem An⸗ wesen der Eisendreherseheleute Josef und Anna Drexel Hs. Nr. 12 in Pfersee das Heimathrecht,

2) für die Wittwe Viktoria Bader von Ober⸗ hausen (ohne nähere Bezeichnung) nach Vortrag vom 20. Oktober 1825 im Hyp. Bch. f. Oberhausen Bd. XI S. 401 auf dem Anwesen Hs. Nr. 279 in Oberhausen der Schreinermeisterseheleute Johann und Anna Wehnhardt das Wohnrecht oder hiefür jährlich 8 Gulden, 1

z) für den landesabwesenden Johann Dehle von Haunstetten im Hyp. Bch. für Haunstetten Bd. IV S. 414 auf dem Anwesen der Oekonomenseheleute Johann und Maria Bühler Hs. Nr. 80 in Haun⸗ stetten ein Kapital von 52 fl.,

4) für Franziska Hartmann, ledige Näherin von G im Hyp. Bch. f. Hainhofen Bd. II

.423 auf Grundbesitzungen der Gemeinde Hain⸗ hofen ein Darlehen von 175 fl.,

5) für Marianna Inninger, richtig Imminger, Spitalpächterstochter von Augsburg, im Hyp. Bch. für Hainhofen Bd. II S. 423 auf Grundbesitzungen der Gemeinde Hainhofen ein Darlehen von 700 fl.,

6) für Michael Löffler, Camphiefabrikant von Augsburg auf Grundbesitzungen der Gemeinde im Hyp. Bch. für Hainhofen Bd. II

.423 zwei Darlehen von 175 Fl. und 275 Fl.,

7) für Josef Schuster von Augsburg ohne Angabe des Standes auf Grundbesitzungen der Gemeinde Hainhofen im Hyp. Bch. für Hainhofen Bd. II S. 423 ein Darlehen von 200 Fl.,

8) für Marianna Krautmann, Chirurgenstochter von Pfersee, im Hyp. Bch. für Pfersee Bd. V S. 329 auf dem Anwesen der Schreinerswittwe Scholastika Karlshofer Hs. Nr. 107 in Pfersee das Heimathrecht,

9) für Josef Reiner von Oberhausen, Deserteur des 3. Infanterie⸗Regiments, im Hyp. Bch. für Oberhausen Bd. XI S. 323 auf dem Anwesen der Weberswittwe Marianna Sturm Hs. Nr. 163 in Oberhausen das Heimathrecht,

10) für Anton Ertle, Söldnerssohn von Ottmars⸗ hausen, im Hyp. Bch. für Ottmarshausen Bd. II S. 25 auf dem Anwesen des Oekonomen Ulrich Ertle Hs. Nr. 56 in Ottmarshausen ein Wohnungsrecht,

11) a. für Josef Wacker von Oberschönefeld (ohne Standesangabe) nach Vortrag vom 27. November 1824 und

b. Sebastian Wacker von Oberschönefeld nach Vortrag vom 3. Juni 1856 im Hyp. Bch. für Gessertshausen Bd. II S. 538 auf dem Anwesen der Oekonomenswittwe Katharina Schiele in Ober⸗ schönefeld Hs. Nr. 8 das Heimathrecht,

12) für Sebastian Heichele, Söldnerssohn von Anhausen, im Hyp. Bch. für Anhausen Bd. IV S. 213 lt. Vortrags vom 6. Oktober 1824 auf dem Anwesen des Oekonomen Georg Ebner in Anhausen Hs. Nr. 16 ein Unterschlufsrecht,

13) für Johann Simlacher, Tagwerker von Kriegshaber, im Hyp. Bch. für Kriegshaber Bd. V S. 328 auf dem Anwesen Hs. Nr. 383 in Kriegs⸗ haber des Kaufmanns Salomon Ullmann in Butten⸗ wiesen das Heimathrecht,

14) für Fihn Fritz, außerehel. Sohn der Versnika Fritz von Hiltenfingen, im Hyp. Bch. für Gersthofen Bd. II S. 924 auf dem Anwesen des Söldners Alois Magg in Gersthofen Hs. Nr. 82 ein Zessions⸗ kapital von 50 Fl.,

15) für a. Josefa, Thomas und Blasius Mederle, von Stadtbergen, je ein Wohnungs⸗ E 7

b. Thomas Mederle, Söldnerssohn von Stadt⸗

bergen, ein Erbkapital von 10 Fl. 49 Kr., c. Blasius Mederle, Söldnerssohn von Stadtbergen ein Erbkapital von 2 Fl. 17 Kr., und zwar im yp. Bch. für Stadtbergen Bd. II S. 346 auf dem nwesen der Söldnerstöchter Walburga und Maria Gleich Hs. Nr. 63 in Stadtbergen,

16) a. für die Adam Stolz'schen Tagwerkersehe⸗ leute von Stadtbergen 50 Fl.,

b. für den Tagwerkerssohn Sebastian Stolz von Stadtbergen ein Elterngut von 50 Fl., und zwar im Hyp. Bch. für Stadtbergen Bd. III S. 135 auf dem Anwesen der Schreinerswitte Juliana Zimmer⸗ mann Hs. Nr. 39 in Stadtbergen,

17) a. für Marianna, Josefa und Ottilie Haenle, Taglöͤhnerskinder von Aystetten, je ein Wohnrecht ev. für Marianna Haenle 3 Fl. Austrittsgeld, b. für Josefa und Ottilie Haenle außerdem ein Muttergut von je 30 Fl. im Hyp. Bch. für Aystetten Bd. 11 S. 298, 304 und 306 auf dem Anwesen Hs. Nr. 50 in Aystetten des Maurers Joseph Henle,

18) für den vermißten Josef Wind von Inningen

(ohne nähere Angabe) It. Vortrag vom 1. Dezember 1835 im Hyp. Bch. für Inningen Bd. IV S. 519 auf dem Anwesen des Söldners Simon Dillmann in Inningen 50 Fl. Kaution,

19) für die Wittwe Viktoria Bengießer von Augsburg im Hyv. Bch. für Inningen Bd. III S. 466 lt. Vortrag vom 24. September 1825 auf dem Anwesen der Anwesensbesitzer Josef, Veronika und Sebastian Wiedenbaur Hs. Nr. 46 in Inningen ein Zessionskapital von 200 Fl.

Da die Nachforschungen nach den rechtmäßigen Inhabern dieser Forderungen und Rechte fruchtlos geblieben und vom Tage der letzten, auf jede dieser Forderungen sich beziebenden Handlung an gerechnet, dreißig Jahre verstrichen sind, wird auf Antrag der obenbezeichneten Anwesensbesitzer Aufgebotstermin auf Mittwoch, den 24. November 1897, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaale I, links zu ebener Erde, bestimmt, und ergeht an diejenigen, welche auf obige Forderungen ein Recht zu haben glauben, die Aufforderung, ihre Ansprüche innerhalb sechs Monaten, spätestens aber beim Aufgebotstermin dahier anzumelden, widrigenfalls die Forderungen und Rechte für erloschen erklärt und deren Löschung von Amtswegen veranlaßt würde.

Augsburg, den 29. April 1897.

Königliches Amtsgericht. (gez.) Kaxrrer. *

Der Gleichlaut dieser Ausfertigung mit der Urschrift wird bestätigt.

Augsburg, den 5. Mai 1897.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Augsburg.

Der K. Ober⸗Sekretär: (L. S.) Zwack 8

[24580] Aufgebot. 1 Auf dem Anwesen Hs.⸗Nr. 47 ½ in Altenbuch des Rupert Lachermeier ist im H.⸗B. f. Altenbuch II 283 für den am 7. November 1842 zu Altenbuch ge⸗ borenen Gütlerssohn Johann Evangelist Lachermeier

8ꝙ 2 g jährl. Anschlag für Wohnung,

b. 20 Fl. Ausfertigungsanschlag eingetragen. Da die Nachforschungen nach dem recht⸗ mäßigen Inhaber dieser Ansprüche fruchtlos geblieben und seit dem Tage der letzten auf diese Ansprüche sich beziehenden Handlungen an gerechnet 30 Jahre verstrichen sind, so wird auf Antrag des Absenten⸗ Kurators Leonhard Reicheneder hiermit Aufgebots⸗ termin auf Montag, den 7. März 1898, Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungs⸗ saale bestimmt, und werden alle diejenigen, welche auf die genannten Ansprüche ein Recht zu haben glauben, zur Anmeldung innerhalb 6 Monaten unter dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß im Falle der Unterlassung der Anmeldung die Forderungen für erloschen erklärt und im Hyp.⸗Buche gelöscht würden.

Landau a. J. den 5. Juli 1897.

Königliches Amtsgericht.

(L. S.) (gez.) Heindl, K. A.⸗R.

Den Gleichlaut vorstehender Ausfertigung mit der Urschrift bestätigt.

Landau a. J., den 6. Juli 1897.

Der Gerichtsschreiber:

(L. S.) Schreiner, K. Sekretär.

[36063] Aufgebot. Im Grundbuche von Schubin Bl. 578 Titel Nr. 2 steht das südlich des Schloßgartens belegene Wiesen⸗ grundstück von 55 a, Plan Nr. 281, Ktbl. 3 Parz. Nr. 37, als Eigenthum der verstorbenen Eheleute a. Joachim Philipp Bry und Sarah, geb. Lehmann, b. Joachim Müller und Esther, geb. Jakob Joachim, eingetragen. Auf Antrag des Kaufmanns Lewin Gerson und seiner Ehefrau Johanna, geb. Ichel, in Bartschin werden alle diejenigen, welche das Eigen⸗ thum des bezeichneten Grundstücks für sich in An⸗ spruch nehmen, hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstück spätestens im Auf⸗ gebotstermin den 16. November 1897, Vor⸗ mittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls der Ausschluß der Eigen⸗ thumsprätendenten und die Eintragung des Besitz⸗ titels für die Antragsteller erfolgen wird. 8 Schubin, den 6. September 1897. Königliches Amtsgericht. [36062] Aufgebot. 8 Der Magistrat der Stadt Ritschenwalde hat das Aufgebot des im Grundbuche von Ritschenwalde Band 1 Bl. 37 verzeichneten, in Ritschenwalde, Czarnikauerstr. Nr. 37, belegenen und auf den Namen der Eheleute Martin Witt und Johanna, geb. Gruszynska, eingetragenen Grundstücks behufs seiner Eintragung als Eigenthümer beantragt. Alle Eigen⸗ thumsprätendenten werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 5. November d. J., Vormittags 10 Uhr, ihre Rechte und Anfprüche an das Grundstück anzumelden. Bei nicht erfolgter Anmeldung und Bescheinigung des Widerspruchs⸗ rechtes wird die Eintragung des Besitztitels für den Antragsteller erfolgen. Rogasen, den 3. September 1897. Königliches Amtsgericht.

[36036] Aufgebot.

Auf Antrag der Frau Franziska Bielakiewicz, geb. Rauchfleisch, zu Graudenz wird deren Ehemann, der Arbeiter Franz Bielakiewicz, welcher vor mehreren Jahrzehnten Graudenz verlassen und seit jener Zeit nichts mehr von sich hat hören lassen, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin 26. August 1898, Vormittags 11 Uhr, bei dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird.

Graudenz, 22. August 1897.

Königliches Amtsgericht. 6

[36224] Der Häusler Johann Stahnke zu Promoisel auf Rügen hat beantragt: seinen Bruder, den früheren Postillon Johann Ernst Julius Stahnke, geb. am 11. November 1840 zu Kapelle auf Rügen, welcher im Jahre 1869 von Stralsund nach Amerika aus⸗ gewandert und seit dem Jahre 1872 verschollen ist, für todt zu erklären. Der frühere Postillon Johann Ernst Julius Stahnke wird deshalb aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 30. Sep⸗ tember 1898, Vormittags 11 Uhr, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine bei dem hiesigen Gerichte schriftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt und sein Vermögen seinen Erben ausgeliefert werden soll. Stralsund, den 6. September 189v7.

Königliches Amtsgericht.

[35909] Bekanntmachung. 8 Auf Antrag des Schulzen Johannes Müller, als Pflegers, vertreten durch den Rechtsanwalt Engel⸗ hart in Mühlhausen i. Th., wird die Wittwe des Raschmachers Franz Meyer, Charlotte, geborene Anhalt, welche zuletzt in Faulungen bei Treffurt gewohnt hat und seit 1866 verschollen ist, auf⸗ gefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 7. Juli 1898, Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden

wird. * Treffurt, den 6. September 1897. Königliches Amtsgericht.

[35906] Aufgebot.

Auf den Antrag der Wittwe Johanne Sophie Elisabeth Timpe, geb. Brinkmeier, zu Stemshorn bei Lemförde wird die seit April 1879 verschollene Margarethe Karoline Brinkmeier, angeblich ver⸗ heirathete Martens, geboren am 20. August 1823 zu Marl, zuletzt wohnhaft in Tickfan, Tanquepahpoa, State of Louisiana, Nord⸗Amerika, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. Oktober 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden unter dem Rechtsnachtheil, daß sie im Nichtmeldungs⸗ fall für todt erklärt und ihr Vermögen den nächsten bekannten Erben oder Nachfolgern überwiesen werden soll. Alle Personen, welche über das Fortleben der Ver⸗ schollenen Kunde geben können, werden zu deren Mit⸗ theilung aufgefordert. Für den Fall der demnächstigen Todeserklärung werden etwaige Erb⸗ und Nachfolge⸗ berechtigte zur Anmeldung ihrer Ansprüche unter der Verwarnung aufgefordert, daß bei der Ueberweisung des Vermögens der Verschollenen auf sie keine Rück⸗ sicht genommen werden soll.

Osnabrück, 6. September 1897.

Königliches Amtsgericht. I.

Der Rechtsanwalt Georg Peiser zu Berlin, Mauerstraße 89, als Nachlaßpfleger, hat das Auf⸗ gebot der Nachlaßgläubiger der zuletzt in Berlin wohnhaft gewesenen, am 1. April 1897 verstorbenen unverehelichten Marie Langner beantragt. Sämmt⸗ liche Nachlaßgläubiger der Verstorbenen werden demnach aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Januar 1898, Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle, z. Zt. Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B., part., Zim⸗ mer 27, anberaumten Aufgebotstermine ihre Ansprüche anzumelden, widrigenfalls sie dieselben gegen die Benefizialerben nur noch in so weit geltend machen können, als der Nachlaß, mit Ausschluß aller seit dem Tode der Erblasserin aufgekommenen Nutzungen, durch Befriedigung der angemeldeten Gläubiger nicht erschöpft wird. Das Nachlaßver⸗ zeichniß kann in der Gerichtsschreiberei ebenda, Zimmer 120 I., von 11 bis 1 Uhr Nachmittags eingesehen werden. [36038]

Berlin, den 4. September 1897.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 81.

[36056] Aufgebot.

Auf Antrag der Benefizialerben des verstorbenen und Hausmaklers Ernst Adolph Oldach, nämlich:

1) der Wittwe desselben Anna Elisabeth Oldach, geb. Hinsch, und 2) der Kinder desselben: a. Ernst Adolf Oldach, b. Jochim Richard Oldach und c. Bernhard Matthias Oldach, Antragsteller ad b. und c. vertreten durch ihre Vor⸗ münder Jochim Bernhard Hinsch und Emil Joachim Veter Roggenbuck, sämmtlich vertreten durch die iesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Behn, Kaemmerer und Niemeyer, wird ein Aufgebot dahin erlassen: Es werden alle, welche an den abseiten der Antragsteller ausweise Bescheinigungen des Amts⸗ gerichts Hamburg am 27. Juli bezw. 18. August 1897 mit der Rechtswohlthat des Inventars angetretenen Nachlaß des hierselbst am 8. Juli 1897 verstorbenen Kaufmanns und Hausmaklers Ernst Adolph Oldach, sei es mit Bezug auf dessen Eigenschaft als Gesellschafter des hierselbst unter der Firma Evers & Oldach betriebenen Geschäfts oder sei es aus irgend welchen sonstigen Rechtsgründen, Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, hiermit aufgefordert, solche Ansprüche bei der Gerichtsschreiberei des unter⸗ zeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, II. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 10. November 1897, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufge⸗ botstermin, im Justizgebäude, Dammthor⸗ straße 10, parterre links, Zimmer Nr. 7, an⸗ zumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs⸗ bevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses und unter dem Rechtsnachtheil, daß die nicht an⸗ gemeldeten Ansprüche gegen die Benefizial nicht geltend gemacht werden können.

Hamburg, den 31. August 1897.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[36057] Aufgebot.

Auf Antrag der Wittwe des verstorbenen Tischler⸗

meisters Friedrich Carl Ochse. nämlich der Frau

Catharina Lucia Friederica Ochse, geb. Schmidt,

vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Smith

und Dr. jur. Leo, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

Es werden

1) alle, welche an den Nachlaß des zu Klein⸗ Braschwitz bei Halle a. S. geborenen und hier⸗ selbst am 25. Oktober 1896 verstorbenen Tischler⸗ meisters Friedrich Carl Ochse Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, und alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser in Gemeinschaft mit seiner Ehefrau, der Antragstellerin, am 16. September 1892 hierselbst errichteten und am 19. November 1896 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der der Antragstellerin im § 6 des Testaments ertheilten Befugniß, etwa zum Nachlaß 23 Grundeigenthum, Femmetheker oder erthpapiere zu veräußern, owie die erforderlichen Um⸗ und Zuschreibungen, Tilgungen auf ihren alleinigen Konsens vorzu⸗ nehmen, widersprechen wollen, hiermit auf⸗ gefordert, solche An⸗ und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗

Ferrüe⸗ Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer r. 51 stens aber in dem auf Mitt⸗ 8

5

[36060] Auf Antrag des Kurators des verschollenen Kauf⸗ mannes Peter Christian mannes Philipp Julius hiesigen ein Aufgebot dahin erlassen: 3

[36058]

Auf Antrag des Kurators des abwesenden Zigarren⸗ fabrikanten Max Stubbe, nämlich des Konkurs⸗ verwalters Johann Woldemar Peter Möller, ver⸗ treten durch die hiesigen Rechtsanwalte Kümpel und Bleckwedel, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

[36059] Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des ver⸗ storbenen Privatmannes Gustav Eduard Heinrich Grabner und seiner überlebenden Ehefrau Auguste Sophie Lina, geb. Friedrichs, verw. gew. nämlich des Carl Peter Ludwig Schreiber und des Johannes Julius Berthold Meissner, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dr. jur. Mankiewicz, Rich. Gieschen und Dr. jur. R. Hinrichsen, wird ei Aufgebot dahin erlassen:

woch, den 10. November 1897, Vor⸗ mittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten

Strafe des Ausschlusses.

Hamburg, den 31. August 1897.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung fhr Auf v2n . (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber

Aufgebot.

ischer, nämlich des Kauf⸗ ischer, vertreten durch den echtsanwalt Dr. jur. K. Hartmann, wird

Es wird der am 6. Juni 1847 in Hamburg geborene Kaufmann Peter Christian Fischer, welcher zuletzt am 22. November 1872 aus San Marcial (Provinz Sonora) in Mexiko geschrieben hat und seitdem verschollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Gerichts⸗ schreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, II. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 23. März 1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, zu melden, unter dem Rechtsnachtheil, daß er werde für todt erklärt werden.

„Es werden alle unbekannten Erben und Gläu⸗

biger des genannten Verschollenen hiermit auf⸗ gefordert ihre Ansprüche bei der vorbezeichneten Gerichtsschreiberei, spätestens aber in dem vor⸗ bezeichneten Aufgebotstermin, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter vee.; eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten Strafe des Ausschlusses und ewigen Still⸗ schweigens.

Hamburg, den 25. August 1897.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für en. 8 (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

Aufgebot.

Es werden alle, welche an das Vermögen des seit dem 13. April 1897 verschwundenen Zigarrenfabrikanten Max Stubbe Ansprüche irgend welcher Art soweit dieselben zur Zeit des Verschwindens desselben vorhanden waren zu haben vermeinen, hiermit v. solche Ansprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 10. No⸗ vember 1897, Vormittags 11 Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zu⸗ stellungsbevollmächtigten bei Strafe des Aus⸗

Hamburg, den 27. August 1897.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

Aufgebot.

Osmann,

Es werden

1) alle, welche an den Nachlaß des hierselbst am

14. April 1897 verstorbenen Privatmannes Gustav Eduard Heinrich Grabner Erb⸗ oder sonstige Ansprüche und Forderungen zu haben vermeinen, und

2) alle diejenigen, welche den Bestimmungen des

von dem genannten Erblasser am 12. November 1892 in Gemeinschaft mit seiner überlebenden Ehefrau Auguste Sophie Lina, geb. Friedrichs, verw. gew. Osmann hierselbst errichteten, mit zwei von dem genannten Erblasser allein er⸗ richteten Codicillen, resp. vom 26. November 1894 und 20. März 1897, versehenen und am 13. Mai 1897 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung der Antragsteller zu Testamentsvollstreckern und den denselben er⸗ theilten Befugnissen, namentlich der Befugniß, sich sofort nach dem Ableben des Erblassers in den Besitz des Gesammt⸗Nachlasses der Testa⸗ toren zu setzen, denselben zu realisieren, zu ver⸗ walten, und damit, wie im Testament angeordnet, zu verfahren, auch zu dem Ende auf des mit⸗ testierenden Ehemannes Testaments Namen ge⸗ schrieben stehendes Grundeigenthum, Hypotheken, oder auf Namen lautende Werthpapiere zu ver⸗ äußern und mittels ihres alleinigen, wenngleich gemeinsamen Konsenses auf einfache Vorzeigung des Testaments umzuschreiben, einzuschreiben und zu tilgen, sowie Klauseln anzulegen und zu tilgen, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche Ansprüche, sFehsennge⸗ und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗ ü Poststraße 19, II. Stock, Zimmer

r. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 10. November 1897, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, 28 Justizgebäude, Bammtharstage 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hie⸗ sigen Zustellungsbevollmächtigten dei Strafe des Ausschlusses.

Hamburg, den 18. August 1897.

Das Amtsgericht Hamburg.

Abtheilung für Aufgebotssache 990 Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. n ““ Ude Gerichtsschreiber.