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Bremen, 16. Sepieuber (B. T. B.) Norddeutscher Llopd.
„Saale“, v. New⸗York kommend, 15. Sept. Mrgs. in Ply⸗ 2 angek. und hat die Reise nach Bremen fortges.; der Dampfer überbringt 108 Passagiere und volle Ladung. „Werra“ 15. Sept. Mrgs. in New⸗York angek. „Habsburg“ 15. Sept. Mrgs. Reise von Antwerpen n. Oporto fortgesetzt.
Hamburg, 16. September. (W. T. B.) Hamburg⸗Amerika⸗ Linie. Dampfer „Pennsylvania“ ist von New⸗Yerk kommend, gestern Abend in Cuxhaven eingetroffen. D. „Persia“ ist, von Hamburg kommend, gestern Nachmittag in New⸗York angekommen.
London, 15. September. (W. T. B.) Union⸗Linie. Dampfer „Gaul' ist auf der Ausreise gestern in Kapstadt angekommen.
Rotterdam, 15. September. (W. T. B.) Holland⸗Amerika⸗ Linie. Dampfer „Spaarndam“ ist von Rotterdam heute Nach⸗
mittag n. New⸗York abgegangen.
G Theater und Musik.
1 Theater Unter den Linden.
Der auf zwölf Abende berechnete Offenbach⸗Cyelus wurde gestern mit größtentbeils günstigem Erfolge begonnen. Von den drei angekündigten einaktigen Operetten mußte „Fritzchen und Lieschen wegen Erkrankung einer Darstellerin ausfallen, doch dehnte sich die Vorstellung ohnehin lange genug aus, sodaß man ihre Ver⸗ kürzung kaum zu bedauern hatte. Den Anfang machte „Urlaub nach dem Zapfenstreich“, ein zierliches Singspiel, dessen Hauptreize mehr im rein Musikalischen und Gesanglichen liegen, als in der etwas breiten, wenig spannenden Handlung. Es wollte daher fast scheinen, als stelle das Werk an die Operettensänger von heute zu hohe Anforderungen, als gehöre es mehr in das Gebiet der komischen Oper, deren Interpretierung nur durch hervorragend geschulte Künstler wirksam erfolgen kann. Die Mittel der Damen Hochfeld und Sigl, der Herren Becker und Tarno reichten für die subtil zu behandelnden Soli, Duette und Quartette nicht recht aus. Unreine Intonation und unschöne Tongebung störten hier und da die Harmonie, ohne welche das Werk seinen Hauptreiz einbüßt. Weit besser war es mit der zweiten Gabe, der mehr burlesk gehaltenen Operette „Die Insel Tulipatan“⸗, mit ihren prickelnden Tanzweisen, witzigen Pointen und ihrer kühn erdachten Situationskomik bestellt. Die drolligen Verwechselungen am Hofe des märchenhasten Herzogs erweckten stürmische Heiterkeit, in erster Linie hervorgerufen durch das Spiel des Fräulein Elise Schmidt und der Herren Sigmund und Neumann. Die jugendlichen Rollen waren in den Händen der noch am Anfang ihrer Bühnenlaufbahn stehenden Damen Forescu und Janner. Erstere muß sich bauptsächlich in der Tonbildung, letztere noch im Spiel vervollkommnen, wenn sie sich die Sympathien der Zuhörer dauernd erhalten wollen. Das Publikum war zahlreich anwesend und spendete, über die kleinen Unebenheiten der im übrigen vom Kapellmeister Korolanyi gut einstudierten Aufführung wohlwollend hinwegsehend, lebhaften Beifall.
Im Königlichen Opernbhause geht morgen Wilhelm Kienzl's musikalisches Schauspiel „Der Evangelimann“ unter Kapellmeister Dr. Muck's Leitung und in folgender Be⸗ setzung in Scene: Jobannes Freudhofer: Herr Bulß; Mathias “ Herr Sylva; Martha: Fräulein Egli; Magdalena: Frau
oetze. Den Schluß bildet das Ballet „Pbantasien im Bremer Rathskeller“ unter Mitwirkung der Damen dell’'Era und Urbanska.
Im Königlichen Schauspielhause wird morgen zum ersten Male „Die Einzige“, Schauspiel in 3 Aufzügen von Max Petzold, in folgender Besetzung gegeben: Franke, AmtsgerichtsSekretär: Herr Heine; Bertha, seine Frau: Frau Schramm; Luise: Fräulein Lindner; Robert: Herr Hertzer; Clara: Fräulein von Mavyburg; Herbst, Kaufmann: Herr Purschian; Hartwig, Amtsrichter: Herr Keßler. — Hierauf folgt zum ersten Mal das Lustspiel „Tanzstunde“ von Karl Strecker. Die Besetzung desselben lautet: Hugo Boltermann: Herr Vollmer; Frau Emilie Wöpper: Frau Schramm. — Beide Stücke sind vom Ober⸗ Regisseur Grube in Scene gesetzt.
Im Lessing⸗Theater wird als nächste Novität Hermann Bahr's einaktige Komödie „Das Tschaperl“ vorbereitet. Die Titel⸗ rolle spielt Fräulein Jenny Groß.
Im Theater Unter den Linden kommt am Sonnabend,
dem zweiten Abend des „Offenbach⸗Cyeclus“, „Perichole“, eine Ope⸗ rette, die in Berlin seit mehr als zwanzig Jahren nicht mehr ge⸗ eben worden ist, zur Aufführung. Fräulein Gusti Zimmermann ngt die Perichole, Herr Sigmund Steiner den Piguillo. Das Bänkel⸗Terzett im zweiten Akt ist mit neuen, aktuellen Strophen ausgestattet worden.
Das erste Philharmonische Konzert unter Arthur Nikisch's Leitung und solistischer Mitwirkung von Frau Teresa Carreho findet am 11. Oktober statt. Abonnements⸗An⸗ meldungen nimmt die Musikalienhandlung von Bote u. Bock, Leipzigerstraße 37, und die Konzert⸗Direktion Hermann Wolff, Am Carlsbad 19, entgegen. Die Erneuerung vorjähriger Abonnements ist bis einschließlich Sonnabend, den 18. September, zu bewirken. Die Verausgabung der bereits angemeldeten Abonnements erfolgt vom Montag, den 20. September, ab bei Bote u. Bock.
Der bekannte langjährige Konzertmeister der Philharmonie, Ludwig Bleuer, ist gestern Morgen nach längeren Leiden gestorben. Bleuer war ein tüchtiger Violinvirtuose.
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Das Kuratorium der Berliner Unfallstationen ist zur Zeit mit den Vorbereitungen zur Errichtung der XI. und XII. Unfall⸗ station beschäftigt, welche wiederum als chirurgische Verbandstätten mit ärztlichem Tag⸗ und Nachtdienst ausgestattet werden. Diese beiden Stationen erden im Westen und im Süden der Stadt ihr Domizil haben. — Die vorhandenen 10 neuen Kranken⸗ wagen, welche zum theil nach dem System des Direktors Dr. Merke⸗Moabit, zum theil nach dem des Dr. George Mever⸗Berlin in der Fabrik von Kühlstein zu Charlottenburg erbaut wurden, sind, nach Ansicht des Kuratoriums, für die bestehende Nach⸗ frage mehr als ausreichend. Der Transport steht Unbemittelten un⸗ entgeltlich, den Krankenkassen zum Preise von 4 ℳ zur Verfügung, und den Wohlbabenden bleibt die Bemessung der Höhe des Honorars selbst überlassen. — In sämmtlichen hiesigen Polizei⸗ Revier⸗Bureaux und sonstigen Dienststellen des Polizei⸗ Präsidiums wird jetzt eine im Einvernehmen mit dem Kuratorium der Berliner Unfallstationen unterm 11. d. M. erlassene Dienst⸗ ordnung des Polizei⸗Präsidenten zum ständigen Aushang gebracht. Dieselbe enthält die erforderlichen Weisungen, um bei Einzel⸗ oder Massenunglücksfällen die schleunige Benachrichti⸗ gung der Unfallstationen vermittels der direkten Telephon⸗ leitung bezw. des Diensttelegraphen zwecks Beschaffung ärztlicher Hilfe und der Transportmittel der Stationen herbeizuführen.
Bei dem „Comité zur sofortigen Linderung der Noth in Schlesien“ sind bisher Beiträge in Höhe von insgesammt 32 091,68 ℳ eingegangen. Das Comité (Berlin NW., Schadow⸗ straße 8) bittet herzlich um weitere Gaben.
Im Monat August sind in Berlin 183 Proben von Nahrungs⸗ und Genußmitteln amtlich untersucht und 31 davon beanstandet worden. Die Beaastandungen betrafen Milch, Butter, frische Eier, Zitronenöl, Provenceröl, Chokolade, grünen Thee, Medizinal⸗Ungarwein, Nordhäuser Kornbranntwein, denaturierten Branntwein, Buttermilch, Kochwurst, Kartoffeln und Kokosnüsse. Bemerkenswerth waren relativ sehr minderwerthige denaturierte Branntweine, die in fünf Fällen den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprachen. Eine Probe Tafelchokolade erwies sich fast nur als ein Gemisch von etwas parfümiertem Zucker zu ungefähr 75 v. H. mit einem Zusatz von Kakaobutter von mehr als 20 v. H., sodaß nur ein geringer Bruchtheil normal fetthaltigen Kakaos vorhanden sein konnte. Die Milchkontrole erstreckte sich auf 891 Geschäfte und führte in
55 Fällen zu Beanstandungen, die Burterkontrole ertolgte 247 Geschäften und führte in 16 Fällen zu Beanstandungen.
Aus dem Berliner Asyl für Obdachlose wird berichtet: Im Monat August 1897 nächtigten im Männerasyl 21 218 onen im Frauenasyl 2867 Personen. Arbeitsnachweis wird er für Männer Wiesenstraße 55 — 59, für Frauen Füsilierstraße 5.
Stettin, 15. September. In Gegenwart des chinesischen Ge⸗ sandten Shu⸗King⸗Chen lief heute Mittag der erste der von der chinesischen Regierung bestehtten drei Kreuzer auf der Warft des „Vulkan“ vom Stapel. Derselbe erhielt, dem „W. T. B.“ e Namen „Hai⸗Yong“. Die Taufe vollzog der chinesi
esandte.
Paris, 15. September. Wie verschiedene Abendblätter aus Bayonne melden, wurde die zwischen Irun und San Sebastian verkehrende Personenpost in der Nähe von Irun von einem erfaßt; 5 Personen wurden getödtet und 2 schwer verletzt.
Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.
Budapest, 16. September. (W. T. B.) Seine Kaiser⸗ liche Hoh it der Erzherzog Jofeph ist von Seiner Majestät dem Kaiser Wilhelm zum Chef des Hannoverschen Ulanen⸗ Regiments Nr. 14 ernannt worden.
Mohacs, 16. September. (W. T. B.) Heute früh 2 ½ Uhr kamen Seine Majestät der Kaiser Franz Joseph und Seine Kaiserliche Hoheit der Erzherzog Friedrich hier an und wurden auf dem Bahnhofe von dem Obergespan und den Spitzen der Zivilbehörden empfangen. Eine Viertel⸗ stunde später lief auch der Zug mit Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser ein. Nach herzlicher Begrüßung begaben die Majestäten Sich in das Kaiserzelt, woselbst der Kaiser Franz Joseph dem Kaiser Wilhelm den Obergespan vorstellte; diesem sowohl wie den Ober⸗Beamten des Erzherzogs Friedrich reichte der Kaiser Wilhelm die Hand. Nach Entgegennahme der hier eingetroffenen Depeschen und nach einem Imbiß fuhren die Allerhöchsten Herrschaften auf dem bereitstehenden Dampfer nach Prokopfok ab; die Ankunft daselbst erfolgte um 4 Uhr Morgens.
New⸗York, 16. September. (W. T. B.) Die „Nerx⸗ York World“ erhält aus Caracas die telegraphische Nach⸗ richt, daß der General Andrade mit sehr großer Stimmen⸗ mehrheit zum Präsidenten von Venezuela gewählt worden sei. — Dem „New⸗York Herald“ wird aus Guate⸗ mala gemeldet, daß 3000 Insurgenten Quezaltenango, die zweitgrößte Stadt des Landes, am 13. d. M. angriffen. Es entspann sich ein blutiger Kampf, dessen Ausgang noch nicht bekannt ist. An der Spitze der Aufständischen soll General Morales stehen.
Simla, 16. September. (W. T. B.) Die zweite Brigade der Expedition gegen die Mohmands unter General Jeffreys wurde heute in ihrem Lager jenseits des Panjkora⸗Flusses vom Feinde angegriffen. Der Verlust auf englischer Seite betrug: zwei Offiziere und zwei Soldaten todt, 85 “ schwer verwundet und fünf Soldaten leichter verwundet.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
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Anzeiger und Königlich Preuß
Qualität
mittel
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
niedrigster
höchster
Verkaufte Menge
Doppelzentner
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Am vorigen Markttage
Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
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Wetterbericht vom 16. September, 8 Uhr Morgens.
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Temperatur
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Wind. Wetter.
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3 bedeckt 2 wolkig 3 wolkig 2 Dunst 4 bedeckt 2 halb bed. 1 wolkig 2 wolkenlos
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Uebersicht der Witterung.
Ueber fast ganz West⸗Europa ist das Barometer efallen, am meisten im Nordwesten. Am höchsten ist der Luftdruck vorm Kanal und Westrußland, so⸗ das eine breite Zone verhältnißmäßig niedrigen Luftdrucks sich von Italien nordwärts über Zentral⸗ Europa hinaus nach dem norwegischen Meer erstreckt. In Deutschland ist bei schwacher Luftbewegung das Wetter kühl und vorwiegend trübe; in den südlichen Gebietstheilen ist vielfach Regen gefallen. Meist trübes Wetter mit Regenfällen demnächst wahr⸗
Deutsche Seewarte.
Theater.
Aönigliche Schauspiele. Freitag: Opern⸗ haus. 138. Vorstellung. Der Evangelimann. Musikalisches Schauspiel in 2 Aufzügen, nach einer von Dr. Leopold Florian Meißner erzählten wahren
Begebenheit, von Wilhelm Kienzl. In Scene gesetzt
vom Ober⸗Regisseur Tetzlaff. Dekorative Einrichtung vom Ober⸗Inspektor Brandt. Dirigent: Kapell⸗ meister Dr. Muck. — Phantasien im Bremer Nathskeller. Phantastisches Tanzbild, frei nach Wilhelm Hauff, von Emil Graeb. Musik von A. Steinmann. Dirigent: Musikdirektor Steinmann. Anfang 7 Uhr.
Schauspielhaus. 197. Vorstellung. Sonder⸗ Abonnement B. 29. Vorstellung. Zum ersten Male: Die Einzige. Drama in 3 Aufzügen von Max Petzold. In Scene gesetzt vom Ober⸗Regisseur Max Grube. — Zum ersten Male: Tanzstunde. Lustspiel in 1 Aufzug von Karl Strecker. In Scene gesetzt vom Ober⸗Regisseur Max Grube. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend: Opernhaus. 139. Vorstellung. Mignon. Ovper in 3 Akten von Ambroise Thomas. Text mit Benutzung des Goethe'schen Romans „Wilhelm Meister's Lehrjahre“ von Michel Carré und Jules Barbier, deutsch von Ferdinand Gumbert. Ballet von Paul Taglioni. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 198. Vorstellung. Maria Stuart. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Friedrich von Schiller. Anfang 7 Uhr.
Deutsches Theater. Freitag: Die ver⸗ sunkene Glocke. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend: Zum ersten Male: Mutter Erde. Drama in 5 Akten von Max Halbe.
Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Fauft. — Abends 7 ½ Uhr: Mutter Erde.
Berliner Theater. Freitag (2. Abonnements⸗ Vorstellung): Zum ersten Male: Tante Jette. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend: Taute Jette.
Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Die Jungfrau von Orleaus. — Abends 7 ½ Uhr: Tante Jette.
Goethe-Theater. (Direktion: Intendant A. Prasch.) Bhf. Zoologischer Garten. Kantstr. 12 Freitag (2. Vorstellung im Freitags⸗Abonnement): Des Meeres und der Liebe Wellen. (Hero: Teresina Geßner.) Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend: Ein Sommernachtstraum.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Im Dienst der Pflicht. — Abends 7 ½ Uhr: Ein Sommernachtstraum. (Puck: Auguste Prasch⸗ Grevenberg.) 3
Schiller-Theater. (Wallner ⸗Theater.) Freitag: Die Kreuzelschreiber. Anfang 8 Uhr.
Sonnabend: Die Geschwister. — Hierauf: Clavigo. Anfang 8 Uhr.
Sonäntag, Nachmittags 3 Uhr: Romeo und Julia. — Abends 8 Uhr: Die Kinder der
Lessing-Theater. Freitag: Die goldene Eva. (Erstes Wiederauftreten von Jenny Groß.) Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend: Unjamwewe. (Adolf Klein.)
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr (volksthümliche Preise): Comtesse Guckerl. (Jenny Groß.) — Abends 7 ½ Uhr: Abu Seid. Hierauf: Das zweite Gesicht. (Adolf Klein.)
Residenz-Theater. Direktion: Theodor Brandt. Freitag: Die Einberufung. (Le Sursis.) Schwank in 3 Akten von Sylvane und Gascogne. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend und folgende Tage: Die Einberufung.
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Nenes Theater. Schiffbauerdamm 4a. / 5. Direktion: Sigmund Lautenburg. Freitag: Die Ab⸗ rechnung. (La Douloureuse.) Sittenbild in 4 Akten von Maurice Donnay. Deutsch von Anne St. Cère. In Scene gesetzt von Sigmund Lauten⸗ burg. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend und folgende Tage: Die Abrechnung.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Die Waise von Lowood. In Vorbereitung: Aschermittwoch. Schwank
in 3 Akten von Hans Fischer und Josef Jarno.
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Theater Unter den Linden. Freitag: Offenbach⸗Cyeclus. I. Abend. 3. Aufführung: Urlaub nach dem Zapfenstreich. Komische Operette in 1 Akt von Carmouche und Melesvilles, für die deutsche Bühne bearbeitet von C. Treumann. Musik von Jacques Offenbach. In Scene gesetzt von Julius Fritzsche. Dirigent: Herr Kavpellmeister Korolanvi. Hierauf: Fritzchen und Lieschen. Operette in 1 Akt nach dem Französischen von Poly Henrion. Musik von Jacques Offenbach. In Scene gesetzt von Julius Fritzsche. Dirigent: Herr Kapellmeister Schmidt. Zum Schluß: Die Insel Tulipatan. Komische Operette in 1 Akt von Chivot und Alfred Duru. Deutsch von Emil Pobl. Musik von Jacques Offenbach. In Scene gesetzt von Julius Fritzsche. Dirigent: Herr Kapellmeister Korolanyi. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend: Offenbach⸗Cvyelus. 2. Abend: Perichole, die Straßensängerin.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Der Bettelstudent.
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Thalia⸗Theater. (Vormals: Adolph Ernst⸗ Theater.) Freitag: Der Manun im Monde. Poss mit Gesang in 5 Bildern von Eduard Jacobson. — Darauf: Gastspiel des Luftballets Grigolatis vom Drury⸗Lane⸗Theater in London. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend: Dieselbe Vorstellung.
Voranzeige: Dienstag. den 21. September: Zum ersten Male: Das Krokodil. Vanudeville in 3 Akten von Oscar Walther. Musik von Adolph
Ferron.
Central⸗-Theater. Alte Jakobstr. 30. Direktion: Rich. Schultz. Freitag: Emil Thomas, als Gaft. Berliner Fahrten. Burleske Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Julius
reund und Wilhelm Mannstädt. Musik von
lius Einödshofer. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend und die folgenden Tage: Berliner Fahrten.
Konzerte.
Luisenhof. Dresdenerstraße Nr. 34 und 35. Sonnabend, den 18. September, Abends 7 ½ Uhr: I. Karl Meyder⸗Konzert. Entrée: Saal 75 ₰, I. Rang Balkon numeriert 1,50 ℳ, un⸗ numeriert 1 ℳ, II. Rang 50 ₰, III. Rang 30 ₰. Im Abonnement 25 Karten 10 ℳ, 10 Karten 5 ℳ, 5 Karten 3 ℳ im Bureau von Karl Mevder, „Luisenhof“.
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Familien⸗Nachrichten.
Verlobt: Freiin Anna Renata von Kottwitz mit 52 Prem.⸗Lieut. Walther von Witzleben (Lang⸗ einersdorf i. Schles. - Dresden). — Frl. Mar⸗ garete Jahr mit Hrn. Gerichts Affesor und Sec.⸗Lieut. d. R. Ernst Hientzsch (Berlin). Verehelicht: Hr. Prem.⸗Lieut. Wolfgang Frhr. von Salmuth mit Anna Gräfin zu Sayn⸗ Wittgenstein⸗Berleburg (Rothenburg a. d. Tauber). Geboren: Ein Sohn und eine Tochter: Hrn. Landrichter Wilhelm Schrseder (Altona). — Ein Sohn: Hrn. Major Bendemann (Trier). — Hrn. E von Forcade de Biaix (Potsdam). — rn. Hauptmann Doerr (Wilhelmshaven). — Hrn. Pastor Hain (Naselwitz). — Eine Tochter: dem Großh. sächsischen Kammerherrn Carl Frhr. Freng von Loringhoven (Riga). — Hrn. Pfarter Franke (Frankfurt a. O.). 3 8 Gestorben: Hr. Professor Dr. Rudolf Berlin (Lindenthal, Schweiz).
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Verantwortlicher Redakteur: Siemenroth. in Berlin.
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32. Fünf Beilagen M 8 (einschließlich Börsen⸗Beilage).
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