[47420] Aufgebot.
Auf dem Anwesen C. Nr. 169 in Regensburg, im Besitze und Eigenthum der Bleistiftfabrik J. J. Rehbach, Handelsgesellschaft hier, ist im Hypotheken⸗ buche für die Stadt Regensburg Litt. C. Bd. II S. 222 als erste und einzige ö laut Vortrag vom 11. Juni 1860 ein zu 4 ½ % verzinsliches Dar⸗ lehen zu 6500 Fl. für die Apothekerswittwe Elisa⸗ beth Harrer in Regensburg eingetragen. — Auf An⸗ trag des Rechtsanwalts, Justiz⸗Raths Spörl hier als Vertreter der Firma J. J. Rehbach hier wird, nachdem die Nachforschungen nach derm rechtmäßigen Inhaber dieser Forderung fruchtlos geblieben und vom Tage der letzten auf diese Forderung sich be⸗ ziehenden Handlung an gerechnet dreißig Jahre ver⸗ strichen sind, Aufgebotstermin auf Montag, den 5. September 1898, Vormittags 9 Uhr, im Zivilsitzungssaale anberaumt, und ergeht an die⸗ jenigen, welche auf die Forderung ein Recht zu
Laben glauben, die Aufforderung zur Anmeldung innerhalb sechs Monaten, spätestens aber im Auf⸗ 1 widrigenfalls die Forderung für er⸗ loschen erklärt und im Hypothekenbuche gelö Regensburg, den 29. Oktober 1897.
K. Amtsgericht I. (L. S.) (gez.) Rothmund. Zur Beglaubigung:
Regensburg, den 29. Oktober 1897.
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts I. Der K. Ober⸗Sekretär: (L. S.) Sarg. [62860] Oeffentliche Ladung.
Auf Antrag der Königlich Preußischen Eisenbahn⸗ Direktion zu Magdeburg ist zur Auszahlung der Geldentschädigungen für die auf der Feldmark Glies⸗ marode im Enteignungsverfahren von dem Königlich Preußischen Eisenbahn⸗Fiskus zum Bau der Bahn Braunschweig — Meine erworbenen unten bezeichneten Grundstücke Termin auf den 22. Februar 1898, Morgens 10 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte angesetzt, zu welchem alle Realberechtigte behuf An⸗ meldung ihrer Ansprüche unter dem Rechtsnachtheile geladen werden, daß die Ausbleibenden mit ihren Rechten ausgeschlossen werden sollen. Die Ver⸗ messungsbescheinigungen können in der Gerichts⸗ schreiberei während der Geschäftsstunden eingesehen werden. Die enteigneten Grundstücke sind folgende:
a. 26 a 15 qm vom Plane Nr. 76 „an der Karpfenkuhle“, welche auf der Vermessungsbescheini⸗ gung mit i II, z, o, q, p, k, iII und i, n, z, 1II, i umschrieben sind, den Erben des Pferde⸗ händlers David Wippermann in Braunschweig gehörig,
b. 7 a 62 qm vom Plane Nr. 99 „die Pepper⸗ wiese“, mit di, al, el, fI, dI und h, cl, i, h eeben, gleichfalls den Wippermann’'schen Erben gehörig,
„c. 11 a 48 qm vom Plane Nr. 75 a. des Mehl⸗ händlers Karl Frohne zu Braunschweig „in den langen Stücken“ auf der Vermessungsbescheinigung 1II p, 1, m, g, f und h, ¹, i II, f, h be⸗ zeichnet.
Die Entschädigungen für obige Grundstücke be⸗ tragen 5745 ℳ 48 ₰ bezw. 426 ℳ 72 ₰ und 1502 ℳ 8 ₰.
Braunschweig, den 20. Dezember 1892.
Herzogliches Amtsgericht Riddagshausen b (gez.) Raabe. Veröffentlicht: A. Freund, Gerichtsschreiber.
[63131] Aufgebot.
Auf den Antrag des Hausbesitzers Paul Kolander aus Prinzenhöhe Nr. 16 wird dessen Bruder, Arbeiter Josef Kolander, welcher am 3. März 1861 geboren und im Jahre 1880 nach Amerika verzogen ist, aufgefordert, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine den 3. November 1898, Vor⸗
mittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer Nr. 9 des Landgerichtsgebäudes) zu u widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.
Bromberg, den 30. Dezember 1897.
Königliches Amtsgericht.
163129) Aufgebot. 1““
Die Wittwe Emilie Zimmer, geb. Homann, zu Fahlen bei Hessisch ee vertreten durch den Rechtsanwalt Grüter in Minden, hat die Todes⸗
erklärung ihres Verwandten, des Georg Heilmann, eines Sohnes der Eheleute Maler Carl Heilmann und Charlotte, geb. Brand, zu Minden, von dessen Leben oder Tode seit 10 Jahren keine Nachricht ein⸗ gegangen ist und der seinen letzten Wohnsitz in der Stadt Minden gehabt hat, beantragt. Der ver⸗ schollene Georg Heilmann und die etwa ven ihm zurückgelassenen unbekannten Erben und Erbnehmer werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 29. Oktober 1898, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine sich schriftlich oder persönlich zu
1894 hierselbst errichteten, mit zwei Nachträgen, resp. vom 1. Februar 1896 und 20. Januar 1897, versehenen und am 9. September 1897 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der Er⸗ nennung der Antragsteller zu Testamentsvoll⸗ streckern und den denselben ertheilten Befugnissen, namentlich der Befugniß, den Nachlaß auch vor allen Gerichten und Behörden, namentlich auch den Hypothekenbehörden, zu vertreten, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche An⸗ und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 23. Februar 1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthor⸗ straße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, an⸗ zumelden — und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs⸗ bevollmächtigten — bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 23. Dezember 1897.
Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Fecrottsachen. a99 Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter.
eröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[63133] Aufgebot.
Auf Antrag der Intestaterben des verstorbenen Privatmannes William Charles Hencke, nämlich der Brüder und Schwesterkinder desselben:
a. William Hencke, G
b. Hermann Heinrich Hencke,
c. Charles Stoffer,
d. Annie De Andreis, geb. Stoffer, und
e. Gustav Stoffer,
sämmtlich wohnhaft in San Francisco und ver⸗ treten durch ihren Bevollmächtigten Carl Laiblin in Heilbronn, dieser vertreten durch den hiesigen Rechts⸗ anwalt Dr. jur. L. Niemeyer, wird ein Aufgebot dahin erlassen:
Es werden 1) alle, welche an den Nachlaß des am 29. Juni
1897 hierselbst ohne Hinterlassung einer letzt⸗
willigen Verfügung verstorbenen Privatmannes
William Charles Hencke Erb⸗ oder sonstige
Ansprüche zu haben vermeinen, und
alle diejenigen, welche der Vertheilung des
Nachlasses
zu ½⁄ an William Kencke,
zu ⅞ an e. Heinrich Hencke,
zu ½% an Charles Stoffer,
zu ⅛ an Annie De Andreis, geb. Stoffer, und zu ⅛ an Gustav Stoffer,
widersprechen wollen, hiermit aufgefordert,
solche An⸗ und Widersprüche bei der Ge⸗
richtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts,
Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens
aber in dem auf Mittwoch, den 23. Februar
1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten
Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthor⸗
straße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, an⸗
zumelden — und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs⸗ bevollmächtigten — bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 24. Dezember 1897. 8 Das Amtsgericht Hamburg. 8 Abtheilung für T (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
(63136] Aufgebot. ““ Auf Antrag der Vollstreckerin des von dem ver⸗ storbenen Kaufmann Christoph Diedrich Blohm und seiner überlebenden Ehefrau Catharina (Cathrina) Margaretha, geb. Blöcker, errichteten Testaments, nämlich der letztgenannten überlebenden Ehefrau, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. “ und Koyemann, wird ein Aufgebot dahin erlassen: Es werden 1) alle, welche an den Nachlaß des in Hinter dem Hohenwedel (Kreis Stade) geborenen und hier⸗ selbst am 9. November 1897 verstorbenen Kauf⸗ mannes Christoph Diedrich Blohm, sei es mit Bezug auf dessen Eigenschaft als Mitinhaber der hiesigen Firma C. D. Blohm oder sei es aus irgend welchen sonstigen Rechtsgründen, Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben ver⸗ meinen, und alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser in Gemeinschaft mit seiner Ehefrau, der Antragstellerin, am 25. September 1890 hierselbst errichteten, mit einem undatierten Kodizill versehenen und am 25. November 1897 hierselbst publizierten Testa⸗ ments, insbesondere der durch dasselbe erfolgten Ernennung der Antragstellerin zur Testaments⸗ vollstreckerin und den derselben ertheilten Befug⸗ nissen, namentlich der Befugniß, den Nachlaß gerichtlich und vor den Hypothekenbehörden zu vertreten, widersprechen wollen, hiermit auf⸗
“
melden, widrigenfalls der Verschollene für todt erklärt
werden wird. 4““
Miinden, den 29. Dezember 18b77. Königliches Amtsgericht.
“ vvI111“
en Antrag der Wirthswittwe Marie Szielasko, geb. Gembalies, aus Altenbude, wird deren Bruder, der Kolporteur Friedrich Wilhelm Gembalies aus Budweitschen, geb. am 18. Juli 1848 daselbst, welcher seit etwa 30 Jahren ver⸗ schollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine am 7. November 1898, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht Nr. 7) zu melden, widrigenfalls seine odeserklärung erfolgen wird.
Goldap, den 24. Dezember 1897. “
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1. 63134] Aufgebot.
Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des verstor⸗ benen Kaufmannes Emil Louis Ferdinand Güssefeld, nämlich des Rechtsanwalts Dris. jur. Julius Schar⸗ lach und des Kaufmannes Dris. Vno⸗ Emil Güsse⸗ feld, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Scharlach, Westphal, Poelchau⸗ Lutteroth, wird ein Aufgebot dahin erlassen:
Es werden 1) alle, welche an den Nachlaß des zu Neuhof ge⸗ borenen und hierselbst am 25. August 1897 verstorbenen Kaufmannes Emil Louis Ferdinand Güssefeld Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, und 2) alle diejenigen, welche den Bestimmungen des
von dem genannten Erblasser am 14. Dezember
gefordert, solche An⸗ und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗ erichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spüätestens aber in dem auf Mittwoch, den 23. Februar 1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justiz⸗ gebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden — und zwar Aus⸗ wärtige thunlichst unter Bestellung eines hie⸗ sigen Zustellungsbevollmächtigten — bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 27. Dezember 1897.⁴. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für veie wece; E11““ (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[63135] Aufgebot. “ Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des ver⸗ honkenen Hofraths Baruch (Baruch Bernhard) ollini, Direktors der Stadt⸗Theater von Hamburg und Altona und Eigenthümers des Thalia⸗Theaters in Hamburg, nämlich des Rechtsanwaltes Dris. jur. Füesn Donnenberg und des Geschäftsführers Max Bachur, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Donnenberg, Jaques, Strack, Bagge, wird ein Aufgebot dahin erlassen: Es werden 1 1) alle, welche an den Nachlaß des in Köln ge⸗ borenen und htesselbft am 26. November 1897 verstorbenen Hofraths Baruch (Baruch Bern⸗ hard) Pollini, Direktors der Stadt⸗Theater von Hamburg und Altona und Eigenthümers des Thalia⸗Theaters in Hamburg, Erb⸗ oder
11“
(63096]
vermeinen, und alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser vom 9. Mai 1896 hierselbst errichteten und am 2. Dezember 1897 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung der Antragsteller zu Testaments⸗ vollstreckern und den denselben ertheilten Be⸗ fugnissen, namentlich der Zefugntg. den Nachlaß bei allen Behörden hier und im Auslande ohne Dazwischenkunft der Erben und irgend welcher Behörde allein zu vertreten und auf ihren Konsens etwaiges Grundeigenthum, Hypotheken und Staatspapiere umzuschreiben, weg⸗ zuschreiben und zu tilgen, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche Ansprüche, For⸗ derungen und Widersprüche bei der Gerichts⸗ schreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Post⸗ straße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 23. Februar 1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Jastizgebäude, Dammthor⸗ straße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzu⸗ melden — und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmä tigten — bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 23. Dezember 1897. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[63132]
Auf Antrag des Schlossermeisters August Heuer in Sievershausen als Pflegers des Nachlasses des am 4. Oktober 1897 zu Sievershausen verstorbenen Müllers Friedrich Behrend werden die unbekannten Erben desselben aufgefordert, ihre Ansprüche an den Nachlaß spätestens bis zu dem auf den 23. Fe⸗ bruar 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht stattfindenden Aufgebots⸗ termine anzumelden. Dabei wird als Rechtsnachtheil angedroht, daß die Erbschaft, wenn sich kein Erbe melden und legitimieren sollte, für erbloses Gut erklärt, bei erfolgender Anmeldung aber dem sich legitimierenden Erben ausgeantworset werden soll. Ferner ist der nach dem Ausschlusse sich etwa meldende Erbberechtigte schuldig, alle bis dahin über die Erb⸗ schaft erlassenen Verfügungen anzuerkennen, auch weder Rechnungsablage noch Ersatz der erhobenen Nutzungen zu fordern berechtigt, sondern sein An⸗ spruch soll sich auf das beschränken, was alsdann von der Erbschaft noch vorhanden sein möchte. Burgdorf, den 31. Dezember 1897.
Königliches Amtsgericht. I
Mit Beschluß Gr. Amtsgerichts Stausen vom 21. Dezember 1897 Nr. 11 783 wurde Karl Ferdinand Frick, geboren am 11. März 1850 in Wettelbrunn, für verschollen erklärt. 1 Staufen, den 31. Dezember 1897. “ Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts Zimmermann.
“ 11“ [62840] Bekanntmachung. Das Verfahren in der Schneidermeister Gustav Lemke’schen Aufgebotssache von Dechsel ist beendet. Landsberg a. W., 23. Dezember 1897. Königliches Amtsgericht. [62833] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 1. Dezember 1897 sind die unbekannten Erben der am 20. Juli 1896 zu Fürstenberg 88 Wittwe des Tagelöhners Josef Vahle, Karoline, geb. Igel, von Fürstenberg, mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß derselben ensgeschlossn. i. Westf., den 9. Dezember 1897. önigliches Amtsgericht.
[62831] Bekanntmachung.
Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der
Nachlaßgläubiger der am 22. April 1897 zu Halle
verstorbenen Pauline Dalchow, ist durch Ausschluß⸗
urtheil vom 17. Dezember 1897 beendet. 8. F. 32/97.
Halle a. S., den 31. Dezember 1897. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 8.
[62848] - ag eaes
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 29. Dezember 1897 ist das Spar⸗ kassenbuch der hiesigen städtischen Sparkasse Nr. 7443 über 19 ℳ 23 ₰ für Franz Robert Heinisch für kraftlos erklärt. Patschkau, den 29. Dezember 1897.
Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs!
Verkündet am 20. Dezember 1897. Lüth, Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Kaufmanns Friedrich Möncke zu Eggesin erkennt das Königliche Amtsgericht zu Ueckermünde durch den Amtsrichter Rohden für Recht: Der Hypothekenbrief über die auf dem Grund⸗ stücke Eggesin Band I Blatt Nr. 18 Abtheilung III Nr. 3 für den minderjährigen Paul Pust zu Anklam eingetragene, mit 5 % in halbjährlichen Raten ver⸗ zinsliche und nach sechsmonatlicher Kündigung zahl⸗ bare Darlehnsforderung von 3000 ℳ wird für kraftlos erklärt. b Die Kosten des Aufgebots hat Antragsteller zu ragen. Ueckermünde, den 22. Dezember 1897. 8
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2.
[63095]
Im Namen des Königs! Verkündet am 16. Dezember 1897. „Wronski, als Gerichtsschreiber.
In Sachen, betreffend das Aufgebot pon Hypo⸗ thekendokumenten Gen. 3 Nr. 2/97, erkennt das Königliche Amtsgericht Schwetz für Recht:
e genbe Hypothekendokumente werden für kraftlos erklärt: 1) das Hypothekendokument über die auf Groddek Blatt 6 Abtheilung III Nr. 5 eingetragenen 37 Thaler 6 Silbergroschen 22 1 Pfennig bäterliches und brüderliches Erbtheil der 4 Gesch wister Ryszkowski: Johann, Victoria, — und Stantslau;, bestehend aus Abschrift des Grundbuchblattes und der Ver⸗ handlung vom 26. Juli 1841,
2) der Hypothekenbrief uͤber die auf Bresin Blatt 49 Abtheilung III. 8 9 für Martin Schlott
sonstige Ansprüche und Forderungen zu haben, in Osche eingetragenen 190 ℳ Darlehn, nebst 6 % Zinsen, bestehend aus Abschrift des Grundbuchblattes
und der Verhandlung vom 18. Januar 1884.
[63094] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des Königlichen A gerichts zu Senftenberg vom 29. Dezember 1897 ist der Hypothekenbrief vom 23. Juni 1852 über die im Grundbuche von Klein⸗Räschen Blatt Nr. 30 Abtheilung III unter Nr. 2 und von Klein⸗Räschen Blatt Nr. 78 Abtheilung III unter Nr. 12 für den Ganzhüfner Matthes Lehmann in Klein⸗Räschen ein⸗ getragene, zu 4 % verzinsliche Darlehnsforderung von 35 Thalern für kraftlos erklärt worden.
Seuftenberg, den 30. Dezember 1897.
Königliches Amtsgericht.
[62851] Verkündet am 18. Dezember 1897. Dykhoff, Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!
Auf den Antrag des Arbeiters Carl Tenteberg als gesetzlichen Vormundes des am 5. April 1896 ge⸗ borenen Otto Tenteberg in Geismar, Prozeßbevoll⸗ mächtigter Rechtsanwalt Rosenberg in Göttingen, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Göttingen durc den Amtsrichter Bütemeister ꝛc. ꝛc. ꝛc. für
echt:
Die über die jetzt im Grundbuch von Göttingen Band XXXII Artikel 1375 Abtheilung III Ifde. Nr. 6 einggtragene Hypothekenpost von 30 ℳ Alimente gebildete Hypothekenurkunde (Urtheil Königlichen Amtsgerichts Göttingen II vom 30. Juni 1896 mit Eintragungsbescheinigung vom 4. August 1896 über die früher im Hypothekenbuche des Amtsgerichts Göttingen für Bezirk I Abth. I Bd. IX Fol. 1614 Pag. 123 unter Nr. 6 erfolgte Eintragung) wird für kraftlos erklärt.
[62855)
Hypothekenschein vom 18. Oktober 1831 über die im Grundbuche von Elten Band XI Artikel 12 in Abtheilung III unter Nr. 1 auf der Besitzung des Eisenbahnarbeiters Anton Maas zu Elten eingetragene Kaution für einen alljährlich an die Gemeinde Uiken laut notariellen Erbkontrakts vom 12. März 1830 zu zahlenden Erbpachtskanon von 2 Thlr. 10 Sgr. preußisch für kraftlos erklärt. Emmerich, 30. Dezember 1897. Königliches Amtsgericht.
[62850] Bekanntmachung.
„Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage sind
die Hypothekenurkunden:
a. über 1200 ℳ Darlehn und Zinsen, eingetragen
für das Fräulein Renate Mahlau in Abtheilung 3
Nr. 26 im Grundbuche des Grundstücks Thiens⸗
dorfsee Blatt 1, und
b. über 900 ℳ Erbtheil nebst Zinsen, eingetragen
für dieselbe Gläubigerin in Abtheilung 3 Nr. 28
und 29 im Grundbuche desselben Grundstücksk,
für kraftlos erklärt.
Marienburg, den 21. Dezember 1897. Königliches Amtsgericht.
[62842] Bekanutmachung. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts sind folgende Urkunden für kraftlos er⸗ klärt worden: 1) Die Hypothekeninstrumente über solgende, auf Bl. 10 Kostow eingetragene und auf Nr. 102 und 155 Kostow übertragene Posten: a. das Zweiginstrument über die dem Adam Tojka an den mütterlichen Erbegeldern von 33 Thalern 6 guten Groschen zustehende Hälfte mit 16 Thalern 15 guten Groschen mit 5 % verzinslich, eingetragen in Abth. III Nr. 1 bezw. 1 bezw. 1 1, bestehend aus der Ausfertigung des Catharina Tofjka'schen Erb⸗ rezesses d. d. Imielin, den 18. Dezember 1820, dem Ersuchen des Gerichts d. d. Slupna, den 16. Februar 1821, der Bestätigung d. d. Tarnowitz, den 14. März 1821, dem Hypothekenschein d. d. Tarnowitz, den 4. August 1821, dem Rekognitions⸗ und Ausferti⸗ gungsverwerk d. d. Neuberun, den 29. Oktober 1848, b. das Hypothekeninstrument über 16 Thaler 15 Silbergroschen mütterliches Erbtheil des Anton Tojka mit 5 % verzinslich, eingetragen in Abth. III. Nr. 2 bezw. 2 bezw. 1 ²2, bestehend aus dem Catharina Toijka'schen Erbrezesse vom 18. Dezember 1820, dem Ersuchen d. d. Slupna, den 16. Februar 1821, der Bestätigung d. d. Tarnowitz, den 14. März 1821 und dem Rekognitionsschein d. d. Tarnowitz, den 4. August 1821, 8 n c. das Hypothekeninstrument über 15 Thaler 7 Silbergroschen 6 Pfennig Darlehnsforderung der Valentin Kuczma'schen Pupillarmasse mit 5 % ver⸗ zinslich, eingetragen in Abth. III Nr. 4 bezw. 4 bezw. 1 ¹4, bestehend aus der Schuldverschreibung Neuberun, den 27. Juni 1850, den Nachtrags⸗ verhandlungen 8. Oktober und 4. November und der vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung vom 5. November 1850 und dem Hypothekenschein vom 3. Dezember 1850. 1“ 2) Der Hypothekenbrief über mit 5 %: verzinsli 480 ℳ Darlehn, eingetragen auf Nr. 74 Wessola Abth. III Nr. 2 für den Pfarrer Wrazidlo zu Lendzin, bestehend aus dem Hypothekenbrief vom 13. November 1885 und Ausfertigung der gericht⸗ lichen Schuldurkunde vom 11. November 1885. 8 3) Das Stammdokument über 20 Thaler väte liche Erbegelder der Josefa Synowietz, geb. Paczwa, Theilpost von 40 Thalern eines für das Spezia Depositorium des Königlichen Domänen⸗Justizamt Imielin und in specie der Josef Paczwa'sche S eingetragenen Darlehns, ursprüngli aftend auf Bl. 163 Chelm Abth. III Nr. 1 über⸗ tragen auf das dem Wirth Anton Ptazinski zu Groß⸗Chelm gehörige Grundstück Bl. 215 Chelm
Nr. 1, bestehend aus der gerichtlichen Schuldverschre bung d. d. Neuberun, den 3. April 1838, dem J grossationsvermerk und dem Hypothekenschein d. Neuberun, den 21. April 1838.
4) Das Hypothekeninstrument über 50 Thaler Darlehn mit 6 % verzinslich, früher haftend auf
— Schekiel gehörig, für den Ackerbürger Albert arlik zu Myslowitz, bestehend aus dem Hypotheken⸗ buchauszuge und der Ausfertigung der gerichtliche Schuldurkunde vom 23. August 1870 und dem J grossationsvermerk vom 15. September 1870. Myslowitz, den 21. Dezember 1897.
Königliches mtegericht. b11““
Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist der
Abth. III Nr. 1 und auf Bl. 241 Chelm Abth. I1 6
Bl. 11 Kozinietz Abth. III Nr. 7, dem Hausbesitzer
— —
Zweite Beilage ö“ Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger.
Berlin, Mittwoch, den 5. Januar
“
1898.
1. uchungs⸗Sachen.
2. vnsag ote, Bustellungen “ 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Berpechtggen Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Oeffentlicher Anzeiger.
6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bank⸗Ausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
nossenschaften.
irthschafts⸗
2) Aufgebote, Zustellungen und dergl. e
betreffend das Generalaufgebot von Hrpoibeienposten und Hypothekeninstrumenten I Gen.
/96 hat das Königliche Amtsgericht zu Namslau am 16. Dezember 1897 durch den Amtsrichter Eitrich für Recht erkannt:
1) die unbekannten bezw. etwaigen Berechtigten der Posten:
a. der auf Blatt Nr. 34 Deutsch⸗Marchwitz, Ab⸗ theilung III Nr. 8 für den Maurer Johann Büttner zu Deutsch⸗Marchwitz unverzinslich haftenden 612 ℳ 5 ₰ — Rest von 705 ℳ rückständigen Kaufgelder, und zwar bezüglich des Restbetrages dieser Post mit
192 ℳ 5 ₰,
b. der auf Blatt Nr. 28 Groß⸗Marchwitz Abth. III Nr. 2 für die Helena, geb. Ulbrichin, verw. Gassida, haftenden 40 Thaler Darlehns⸗ hypothek nebst Zinsen,
c. der auf Blatt Nr. 1 Sbitze Abth. III Nr. 6 für den Johann Symalla zu Sbitze unverzinslich haftenden 850 Thaler rückständige Kaufgelder,
d. der auf Blatt Nr. 57 bezw. 59 bezw. 15 bezw. 7 bezw. 58 bezw. 60 bezw. 75 Hennersdorf Abth. III. Nr. Ii bezw. 11 bezw. 2 bezw. 1 bezw. 11 bezw. I1 bezw. Ii für den Gregor Böhnisch haftenden 8 Reichsthaler — Rest von 170 Thalern — Kauf⸗ geld,
e. der auf Blatt Nr. 15 Sophienthal Abth. III. Nr. 2 für die beiden Schwestern Maria Elisabeth und Anna Susanna Hanke haftenden Berechtigungen, von dem Besitzer Carl Hanke bei ihrer Verheirathung je eine Kuh oder dafür 12 Thaler verlangen sowie die Erlaubniß beanspruchen zu dürfen, mit einigen Gästen in der Stube des Besitzers die Hochzeit zu
feiern,
f. der auf Blatt Nr. 7 Ober⸗MReichen:
a. Abth. III Nr. 1 für die drei minorennen Schwestern Elisabeth, Helena und Anna Ackermann, und zwar für eine jede derselben mit 10 Thlr., haftenden 30 Thlr., sowie des Rechts für eine jede derselben, noch 6 Thlr. schlesisch zur Bestreitung t und einige Kleidungsstücke verlangen zu dürfen,
b. Abth. III Nr. 5 für den Königlichen Landrath von Wentzki auf Reichen haftenden 100 Thlr. Kurant nebst Zinsen,
e. Abth. III Nr. 6 für die sechs Kinder des Be⸗ spee Heinrich Ackermann 1. Ehe haftenden 46 Thlr.
Sgr. 1 ½ Pfg. Muttertheil
werden mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschlossen. ☛g
2) Die Instrumente der Posten:² 1
a. der auf Blatt Nr. 34 EI“ Abth. III Nr. 8 eingetragenen 612 ℳ 5 ₰ — Rest von 705 ℳ — rückständige Kaufgelder, unverzinslich und am 2. Januar 1876 fällig für den Maurer Johann Büttner zu Deutsch⸗Marchwitz, aus der Verhandlung vom 9. Oktober 1875 am 10. Oktober 1875, und zwar bezsaftih eines Theilbetrages dieser Post von 420 ℳ, gebildet aus dem Hypothekenbriefe vom 9. Oktober 1876, der gerichtlichen Verhandlung vom 9 Okkober 1875 bezw. 9. Oktober 1876 und dem Vermerk vom 9. Oktober 1876,
b. der auf Blatt Nr. 23 Dzillik⸗Reichthal Abth. III Nr. 2 eingetragenen 194 ℳ 28 ₰ Vater⸗ erbe, zu 5 % seit dem 21. April 1875 in halb⸗ jährlichen Raten verzinslich und gegen Zmonatliche Kündigung zahlbar, zu gleichen Theilen für die Ge⸗ schwister Caroline und Clara Golias zu Reichthal aus der Verhandlung vom 4. Dezember 1875 am 4. Dezember 1875, gebildet aus der gerichtlichen Verhandlung vom 4. Dezember 1875 und dem
1— Hypothekenbriefe von demselben Tage,
c. der auf Blatt Nr. 87 Glausche Abtheilung III Nr. 13 eingetragenen 60 Thaler — Rest von 75 Thalern — väͤterliche Erbegelder der Geschwister Elisabeth, Rosina, Andreas Joseph und Johann Stephan Jesinua, und zwar für ein jedes derselben 15 Reichsthaler, verzinslich zu 5 % seit dem 29. Ok⸗ tober 1851 aus dem Erbrezesse vom 29. Oktober 1851 zufolge Verfügung vom 19. Januar 1852, gebildet aus den gerichtlichen Verhandlungen vom
29. Oktober 1851 bezw. 30. Dezember 1851 bezw.
28. Januar 1852 und dem Hypothekenschein vom 19. Januar 1852,
d. der auf Blatt Nr. 106 Namslau Abth. III Nr. 6 eingetragenen 100 Thaler Kurant rückständige
Kaufgelder aus dem Vertrage vom 7. Februar 1862 nebst 6 % jährlicher Zinsen, zahlbar am 1. Juli
und 2. Januar für die verehelichte Sattlermeister Raßler, Bertha, geb. Großpietsch, zu Namslau, zuf Verfügung vom 8. Februar 1862, die mit den sen seit dem 1. März 1864 laut Verhand⸗ lungen vom 20. resp. 22. Februar 1864 zufolge Verfügung vom 24. Februar 1864 auf die Städtische
¶ Sparkasse zu Namslau umgeschrieben worden sind,
gebildet aus den gerichtlichen Verhandlungen vom 7. Februar 1862, 20. Februar 1864, 22. Februar 1864 bezw. 26. Februar 1864 und dem Auszuge aus dem Hypothekenbuche vom 8. Februar 1862 bezw. 15. Februar 1862 und den Vermerken vom 26. Fe⸗
druar bezw. 27. Februar 1864,
e. der auf Blatt Nr. 20 Krickau Abth. III Nr. 3.
eingetragenen 105 Thaler in Kurant Darlehn nebst 5 „„ jährlicher Zinsen, zahlbar am 2.
1. Jult aus der gericht!
1864 für die evangelische Schulkasse zu Paulsdorf
Januar und ichen Urkunde vom 21. März
zufolge Verfügung vom 24. März 1864, gebildet aus dem Auszuge aus dem Hypothekenbuche vom 26. März 1864. der gerichtlichen Verhandlung vom 21. März 1864 bezw. 24. März 1864 und den Vermerken vom 26. März 1864,
f. der auf Blatt Nr. 27 Schadegur:
a. Abtheilung III Nr. 9 eingetragenen 2 Thaler rechtskräftige Forderung und 13 Silbergr. Kosten, sowie der Kosten der Eintragung aus dem Urtel des Königl. Kreisgerichts zu Namslau vom 9. Mai 1860 in Sachen Godek wider Koziol für den Schwarzviehhändler Johann Godeck zu Wallendorf auf Grund der Requisition des Prozeßrichters vom L1uu““] 1860 ex decreto vom 6. Oktober b. Abth. III Nr. 13 eingetragenen 120 Thaler Kurant Darlehn nebst 6 % sächrlicher Zinsen, zahlbar am 21. Februar aus der gerichtlichen Urkunde vom 28. Februar 1865 für den Wirthschaftsinspektor Johann Lison zu Sgorsellitz zufolge Verfügung vom 2. März 1865,
c. Abth. III Nr. 15 eingetragenen 1 Thaler 15 Sgr. nebst 5 % Zinsen von 7 Thlr. 15 Sgr. von Johanni 1870 bis Ende November 1870 und von 1 Thlr. 15 Sgr. von Ende November 1870 ab, sowie 10 Thlr. nebst 5 % Zinsen seit Michaeli 1870 Forderung aus dem rechtskräftigen Mandat des Königlichen Kreisgerichts zu Namslau vom 11. Oktober 1870; ferner 19 Setegßt. Kosten und 28 Silbergr. Verfügungs⸗ und Eintragungskosten für den Bauer Franz Wieloch zu Proschau auf Re⸗ quisition des Prozeßrichters vom 27. Januar 1871 im Wege der Exekution zufolge Verfügung vom 1. Februar 1871, gebildet: zu a. aus dem Hypotheken⸗ buchauszuge vom 8. Oktober 1860 und dem Urtheile vom 9. Mai 1860, zu b. aus der Verhand⸗ lurg vom 28. Februar 1865 und dem Hypo⸗ thekenbuchauszuge vom 4. März 1865, zu c. aus dem Mandate vom 11. Oktober 1870 bezw. 27. Januar 1871 und dem Hypothekenbuchauszuge vom 3. Fe⸗ bruar 1871,
g. der auf Blatt Nr. 16 Schadegur Abth. III. Nr. 1 eingetragenen 132 Thaler mütterliche Erbe⸗ gelder zu 5 % jährlicher Zinsen vom 11. März 1863 ab aus der gerichtlichen Urkunde vom 11. März 1863 zu gleichen Antheilen für die Geschwister Thomas, Paul, Carl und Joseph Scholz zu ö zu⸗ folge Verfügung vom 19. März 1863, gebildet aus der Ausfertigung des gerichtlichen Erbrezesses vom 11. März 1863, der Erbbescheinigung vom 12. März 1863, der vormundschaftsgerichtlichen Genehmigungs⸗ klausel vom selben Tage und dem Hypothekenbuch⸗ auszuge vom 27. März 1863,
h. der auf Blatt Nr. 21 Wencziowitte Abth. III. Nr. 1 eingetragenen 50 Thaler Darlehn laut Schuld⸗ und Verpfändungs⸗Instruments vom 17. April 1847 für das General⸗Pupillen⸗Depositorium des König⸗ lichen Land⸗ und Stadtgerichts zu Namslau zu 5 % in halbjährigen Raten verzinslich, nach dreimonat⸗ licher Kündigung zahlbar zufolge Verfügung vom 23. April 1847, gebildet aus der gerichtlichen Ver⸗ handlung vom 17. April 1847 bezw. 23. April 1847 und dem Hypothekenscheine vom 23. April 1847,
i. der auf Blatt Nr. 8 dism. Gut Polkowi Abth. III Nr. 4 eingetragenen 300 Thaler — Rest von 400 Thalern — Kurant rückständige unverzins⸗ liche Kaufgelder aus der unter dem 16. Januar 1856 gerichtlich anerkannten Punktation vom 14. Dezember 1855 für die Geschwister Caroline, Susanna und Maria Weirauch zu Falkowitz zu gleichen Rechten und Antheilen zufolge Verfügung vom 3. Februar 1856, die auf Grund der Urkunden vom 15. Mai 1869, 19. Juli und 23. Oktober 1869 zu 6 % seit dem 1. Juli 1869 verzinslich am 4. Dezember 1869 auf den Erbscholtiseibesitzer Joseph Putzalla zu Noldau umgeschrieben worden sind, gebildet aus der Punk⸗ tation vom 14. Dezember 1855, den gerichtlichen Verhandlungen vom 16. Januar 1856 bezw. 19. Juli 1869 bezw. 23. Oktober 1869, der notariellen Ver⸗ handlung vom 15. Mai 1869, dem Vermerke vom 4. Dezember 1869 und dem Hypothekenbuchauszuge vom 4. Dezember 1869,
k. der auf Blatt Nr. 23 bezw. 44 Herzberg Ab⸗ theilung III Nr. 1¹5 bezw. 1 1 ¹5 eingetragenen 100 Thaler zu 6 % seit dem 1. Januar 1872 in jährlichen Raten verzinsliches Darlehn aus der ge⸗ richtlichen Urkunde vom 16. Januar 1872 für den Weber resp. Züchner Andreas Piontek zu Reichthal zufolge Verfügung vom 16. Januar 1872 bezw. 18. April 1879 bezw 8. Januar 1897, die mit den Zinsen seit dem 1. Januar 1874 am 26. Mai 1874 auf die unverehelichte Maria Susanna Piontek zu Reichthal umgeschrieben worden sind, gebildet aus der gerichtlichen Verhandlung vom 16. Januar 1872 und dem Hypothekenbuchauszuge vom 21. Januar 1872,
werden für kraftlos erklärt. .“
[62856]
Durch Ausschlußurtheil vom 22. Dezember 189 ist der über die im Grundbuche von Menthen Blatt 42 Abtheilung III Nr. 8 für den Kaufmann Abraham Herzfeld in Löbau eingetragene Post von 200 Thalern nebst 6 % Zinsen und 2 Thalern 25 Sgr. Protestkosten und Provision gebildete Hy⸗ pothekenbrief, bestehend aus dem rechtskräftigen Er⸗ kenntnisse des Königlichen Kreisgerichts in Lbau vom 2.,24. September 1868, dem Csthsfench sgtenent dem Hypothekenauszuge vom 13. Oktober 1868 und 82 “ vom 20. Juli 1868, für krastlos erklärt.
Christburg, den 22. Dezember 1897.
Königliches Amtsgericht
EEEEEEE 8
[628411 Bekauntmachung. 1
Durch Ausschlußurtbeil des unterzeichneten Gerichts vom 27. Dezember 1897 sind A. nachstehende Hypo⸗ theken⸗Urkunden:
1) über die Post Abtheilung III Nr. 2 auf Blatt Nr. 15 Straduna über 257 Thlr. 12 Sgr. 102,7 Pf. aus der Schuldurkunde vom 4. Juni 1858, ein⸗ getragen für Josef Gritzner,
2) über die Post Abtheilung III Nr. 1 auf Blatt
11“ 88 — ““
Nr. 84 Gogolin über 300 ℳ aus der Schuldurkunde vom 27. Mai 1864, eingetragen für die Geschwister Alexander, Margarete, Peter, Florentine, Franz und Anastasia Glomb,
3) über die Post Abtheilung III Nr. 14 auf Blatt Nr. 78 Oberwitz über 100 Thlr. aus der Schuld⸗ urkunde vom 30. November 1846 für die Ortsarmen⸗ kasse zu Oberwitz,
4) über die Post Abtheilung III Nr. 10 auf Blatt Nr. 46 Haus⸗Krappitz über 1500 ℳ aus dem Kauf⸗ vertrage vom 15. Oktober 1864, eingetragen für die verwittwete Kaufmann Emilie Hermes, geb. Scholz,
5) über die Posten Abtheilung III Nr. 3 auf Blatt Nr. 155 Löbkowitz und Abtheilung III Nr. 1 auf Blatt Nr. 178 Löbkowitz über 115 Thlr., 80 Thlr. und 3 Thlr. 15 Sgr. aus dem rechtskräftigen Er⸗ kenntniß vom 24. November 1868, bezw. 12. Mai 1869 für die Häusler Julius und Agnes Wiesner'⸗ schen Eheleute,
für kraftlos erklärt worden;
B. ist die eingetragene Gläubigerin, Magd Ro⸗ salie Kopetz aus Zuzella, bezw. deren unbekannte Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die Post Abtheilung III Nr. 1 b. auf Blatt 185 Zuzella im Betrage von 38 Thlr. 2 Sgr. 102,7 Pf. aus der hefat fersesresnnc vom 10. August 1819 aus⸗ geschlossen;
C. sind die sämmtlichen Eigenthumsprätendenten mit ihren Ansprüchen auf die Parzelle Kartenblatt 2 Nr. 42 a. b. von 99,30 a Größe mit 2,07 Thlr. Rein⸗ ertrag, welche zu Rogau⸗Poschillek belegen und Be⸗ standtheil des Grundstücks Blatt Nr. 62 Rogau ist, ausgeschlossen. “
Krappitz, den 27. Dezember 1897.
Königliches Amtsgericht.
“
(62824] Bekanntmachung.
In der Bonacker'schen Aufgebotssache F. 15/97 hat das Königliche Amtsgericht zu Medebach am 21. Dezember 1897 erkannt:
I. Die Hypothekenurkunde über 24 Thaler nebst 5 % Zinsen, eingetragen für den Armenfonds zu Medebach Abth. III Nr. 7 Bd. 4 Bl. 15 Grund⸗ buchs Dreislar und anderswo (ursprünglich Bd. 2 Bl. 15 Rubr. III Nr. 3 und 4 Grundb. Dreislar), gebildet aus den Urkunden vom 16. Mai 1843 und 3. Juni 1850 und den Hypoth.⸗Scheinen vom 13. September 1843 und 15. Juni 1850, wird für kraftlos erklärt.
III. Die Kosten werden dem genannten Antrag⸗ steller Bonacker auferlegt.
[62832]
In der Aufgebotssache der über die Post Nr. 3 Abth. III. Art. 24 des Grundbuchs von Oberbreitz⸗ bach errichteten Obligation vom 15. Juli 1854 über 25 Thaler für Georg Landsiedel in Oberbrei 8 hat das Köͤnigliche Amtsgericht in Eiterfeld dur den Amtsrichter Aselmann für Recht erkannt:
Die bezeichnete Obligation wird für kraftlos erklärt.
Eiterfeld, den 29. Dezember 1897.
Königliches Amtsgericht.
Durch Ausschlußurtheil vom 15. d. Mts. ist die Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 28. Dezember 1843, laut welcher 300 Thaler = 900 ℳ auf dem Großkothhofe No. ass. 23 zu Hedeper für die Ehe⸗ frau des Handarbeiters Andreas Röhr, Juliane, geb. Bötel, 5 Hedeper unterm 13. Februar 1844 zur Hypothe sind, dem Eigenthümer des L rundstücks gegenüber für kraftlos er⸗
aärt. ö
Wolfenbüttel, den 20. Dezember 1897.
Heerzogliches Amtsgericht.
1 (gez.) Winter.
8 Veröffentlicht:
Der Gerichtsschreiber: J. V.: Schwanneke.
[62829] b Die Urkunde über die auf Duden 46 Abth. III Nr. 6 für den Köllmer Johann Schartner in Bardszen eingetragenen 250 Thlr. Darlehn, bestehend aus dem Hypothekenbrief und der Schuldurkunde vom 26. März 1873, ist für kraftlos erklärt. Pillkallen, den 24. Dezember 1897. 1 b Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3
[62827]
Die Urkunde über die auf Schackeln 4 Abth. III Nr. 3 für Willus Berinskat eingetragenen 41 Thlr. Restkaufgeld, bestehend aus dem Vertrage vom 31. Oktober 1849 und dem Hypothekenschein, ist für kraftlos erklärt. 8
Pillkallen, den 20. Dezember 1897. 1
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3
[62879) Im Namen des Königse
In der Aufgebotssache des Tischlermeisters Wil⸗ helm Ewald in Wachsmuth hat das Königliche Amtsgericht in Riesenburg durch den Amtsrichter Dr. Reschke für Recht erkannt:
Das Hypothekendokument vom 27. Februar 1851 über die im Grundbuche von Wachsmuth Band I1. Blatt 38 in Abtheilung III Nr. 1 für Anna Louise, Gottfried und Karl, Geschwister Getzlaff eingetragene Hypothek von noch 20 Thalern 4 Silbergroschen 4 Pfennig nebst a. wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Tischler⸗ meister Wilhelm Ewald in Wachsmuth zur Last.
Verkündet am 17. Dezember 1897.
Döhring, Referendar, als Gerichtsschreiber
des Königlichen Amtsgerichts. (F. 2/97.)
[62878] Im Namen des Königs! In Sachen, betreffend das Aufgebot verloren gegangener Hypothekenurkunden — F. 4/97 —, hat das Königliche Amtsgericht zu Marienwerder am 17. Dezember 1897 für Recht erkannt:
Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Kurzebrack Blatt 24 in Abtheilung III unter Nr. 1 für den Mühlenbesitzer Michael Janke aus Kurzebrack am 12. Mai 1880 ungeschriebenen 200 Thaler, bestehend aus:
a. dem Vertrage vom 25. September 1852,
b. einem Auszuge des Grundbuchblattes von Kurzebrack Blatt 24,
wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Auf⸗ gebotsverfahrens fallen dem Antragsteller zur Last.
e Mese aehsehcchseer Krpeeedei⸗ 8
[62826] Bekanntmachung.
In Sachen, betreffend das Aufgebot der für den Schuhmacher Johann Langer und dessen Ehefrau Barbara, geb. Kerzel, zu Ujest Abtheilung III Nr. 5 des Grundbuchs von Bl. Nr. 122 Ujest A. eingetragenen Hrpothek von 200 Thlr. und des darüber gebildeten Instruments, hat das Königliche Amtsgericht zu Ujest durch Ausschlußurtheil vom 29. Dezember 1897 für Recht erkannt:
I. Die unbekannten Rechtsnachfolger der auf Bl. Nr. 122 Ujest A. Abtheilung III Nr. 5 des Grund⸗ buchs für den Schuhmacher Johann Langer und dessen Ehefrau Barbara, geb. Kerzel, zu nhet auf Grund der Verhandlung vom 12. Januar 1866 ein⸗ getragenen, zu sechs Prozent jährlich verzinslichen Darlehnshypothek von 200 Thlr. in W. zweihundert Thalern werden mit ihren Rechten und Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.
II. Zugleich wird das über diese Post gebildete Instrument für kraftlos erklärt.
III. Die Kosten des Verfahrens werden den Antragstellern auferlegt.
Königliches Amtsgericht. oguel.
[62837] bün Namen des Königs! Verkündet am 30. Dezember 1897. Bornemann, Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Magistrats der Stadt Lüne⸗ burg, als Vertreter des Hospitals zu St. Nicolai⸗ Hof bei Bardowick, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht, Abtheilung III, in Lüneburg durch den Amtsgerichts⸗Rath Steltzer für Recht:
Die Schuldurkunde vom 15. Juli 1810 über die im Grundbuche von Lüneburg Band II Blatt 5 zu Gunsten des Hospitals zu St. Nicolai⸗Hof bei Bardowick eingetragene Hypothekforderung von 500 Thaler N. 23, verzinslich mit 4 ½ %, wird für kraftlos erklärt.
[62843] Bekanntmachung.
Auf den Antrag der durch Rechtsanwalt Schultz in Filehne vertretenen Wittwe Bertha Silberstein, geb. Zirker, in Czarnikau sind durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage:
A. die am 26. Oktober 1862 geborene Hannchen Silberstein und ihre Rechtsnachfolger mit ihren An⸗ sprüchen auf diejenigen 104 Thaler 4 Silbergroschen 6 Pfennig Muttererbtheil nebst 5 % Zinsen — An⸗ theil an ursprünglich 729 Thaler 1 Silbergroschen 6 Pfennig — ausgeschlossen worden, welche auf Czarnikau Blatt 265 Abth. III Nr. 10 für Hannchen Silberstein aus dem Erbrezesse vom 29. September 1874, am 13. Oktober 1875 eingetragen und worüber am 27. Februar 1889 ein Hypothekenbrief ausgefertigt worden ist;
B. der Grundschuldbrief vom 14. Oktober 1876 über die auf Czarnikau Blatt 265 Abth. III Nr. 11 für den Kaufmann S. Loewenstein zu Pyritz ein⸗ getragene und mit 5 % verzinsliche Grundschuld von 6000 ℳ für kraftlos erklärt worden. 1“
Czarnikau, den 29. Dezember 1897
Königliches Amtsgericht.
[63053] Ausschlußurtheil.
Durch die am 25. November 1897 verkündeten Ausschlußurtheile sind:
a. die nachstehend bezeichneten Hypothekenurkunden:
1) Die Urkunde vom 19. Februar 1844, versehen mit Eintragungsvermerk de eodem, über die Vol. III ,8 268 von Herstelle in Abtheilung III unter Nr. 3 ür den Maurermeister Peter Gräber zu Herstelle eingetragenen 49 Thaler Kurant Darlehn und Kosten aus der Obligation vom 19. Februar 1844,
2) das Hypothekendokument vom 30. März 1867 über die Vol. VI Fol. 210 von Amelunxen in Ab⸗ theilung III unter Nr. 4 eingetragenen je 40 Thaler Abfindung mit fünf Prozent Zinsen, Kosten und Mandatargebühren für Josef und Johann Pollmann aus der Erbtheilung vom 30. März 1867,
für kraftlos erklärt.
b. Bezüglich der nachstehenden Hypothekenposten:
1) des Vol. XI Fol. 118 des Grundbuchs von Bruchhausen in Abtheilung II unter Nr. 15 ein⸗ getragenen reservierten Eigenthums bis zur Zahlung der Kaufgelder ad 119 Thaler für die Erben Maximilian Schäfer's, eingetragen auf Flur 8 Nr. 170
7 (jetzt auf na3ter Antheil von Flur 6 Nr. 4, Flur 5
Nr. 43, Flur 8 Nr. 86, 87 und 4) von Bruchhaust
2) der Band I Blatt 23 (früher Vol. I * 18 von Tietelsen in Abtheilung III Nr. 1 für den Schmied Anton Kempe zu Tietelsen eingetragenen 30 Thaler, eingetragen ex decreto vom 29. Sep⸗ tember 1823, welcher diese dem Justizkommissar Fuchs zu Beverungen für ein Darlehn von 100 Thalern laut Odligation vom 26. November 1819 mit zur Kaution bestellt hat.
3) der Band I Blatt 14 von Rothe in Abthei⸗ 8 t mn 20 Thaler —
Ujest, den 29. Dezember 1897. “