4,85 ¼, Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,2 Fenl, Frargsers — 8 eka & Santa Padse Aktien 11 ½, I“ Eeen “ 16 ⅞, Illinois⸗Zentral Aktien 106 ½, Lake Shore Shares 178, Louts⸗ 8 . voi,Sen⸗ Aktien 55 ½, New⸗York Lake Erie Shares 14ꝛ ³ acifie Preferred (neue Emifs.) nterims⸗Anleihescheine) 46 ½ Union Pacifie Aktien 30 ½, 4 % Vereinigte Staaten Bonds pr. 1925 129ꝛ ⅛8, Silber Com⸗
auf Berlin (60 Tage) 94 ⁄16, Atchison 12 ⅜, Canadian Packfic Aktien 87, Zentral Milwaukee & St. Paul Aktien 94 ⅛,
New⸗York Zentralbahn 111 ¼, Northern 63 ½, Norfolk and Western Preferred ( Philadelphia and Reading First Preferred 50,
mercial Bars 58 ½. Tendenz für Geld: Leicht. Waarenbericht. Baumwolle⸗Preis in do. für Lieferung pr. Februar 5,69, do. New⸗Orleans 5 ⅛, 140,
per März —, per Mai 34 , Weizen per Januar 99 ¾, do. per Februar —,
do. pr. Petroleum Stand. white in New⸗York do. do. in Philadelphia 5,35, do. Refined (in Cases) 5,95, do. Credit Balances at Oil City pr. Februar 65, Schmalz Western steam 4,97 ½, do. Rohe & Brothers 5,20, Mais per Januar —, d
Rother Winterweizen loko
„ vo. ktien Chicage
Rio Nr. 7 6 ¼
13,80, Kupfer 10,85. Der Werth
Vorwoche. in der Vorwoche. hicago, 15. Januar.
Baissiers.
April 5,77, haupteten Preisen.
26 ⅛.
o. 101 ¼, do. per März
London 61 ⁄16.
96 ½, do. per Mai 92 ¼, Getreidefracht nach Liverpool 3 ¼, Kaffee fair do. Rio Nr. 7 April 5,80, Mehl, Spring⸗Wheat
der in der v Waaren betrug 6 571 210 Do Davon für Stoffe 2,422 030 Doll. gegen 2 390 152 Doll.
(W. T. B.)
ut behauptet auf günstige europäische Märkte und Deckungen der
Später trat auf Verkäufe
New⸗York 5 ⅞, Hennen in Mais verlief im Einklang mit New⸗York durchweg bei e
gengenen Woche eingeführten
Weizen pr. Januar 91 ½, do. pr. Mai 90 ½. Mais pr. Januar
Schmalz pr. Januar 4,65, do. pr. Mai 4,72 ½. clear 4,87 ½. Pork pr. Januar 9,20.
Rio de Janeiro, 15. Januar.
Buenos Aires, 15. Januar. (W. T. B.) Goldagio 164,90.
per Februar 5,60, do. do. per
clears 3,90, Zucker 3 ⅞, Zinn Dampfer
gegen 9 678 336 Doll. in der
Große“
Weizen war anfangs
eine Reaktion ein. Der Linie. Speck short
(W. T. B.) Wechfel auf in New⸗Yor
Bremen, „Barbarossa', n. 4 Colombo angek. „Ems“ 14. Jan. in Neapel angek. und Nachm. Reise n. New⸗York fortges. in New⸗York angekommen.
— 15. Januar. 19 88 Meae. hrsn 129. G J. 9 „Pfalz“, v. La Plata kommend, . Jan. Nm. Hur Castle passiert. Hurst
Hamburg, 15. Januar.
nach New⸗York, gestern Nachm. Lizard passiert. Amsterdam heute Vorm. nach New⸗York abgegangen.
Verkehrs⸗Anstalten.
15. Januar. (W. T. B.) Australien best., Jan. in „Gera“ 14. Jan. Abds. v. Bremen
(W. T. B.) Dampfer „Friedrich der Southampton
(W. T. B.) Hamburg⸗Amerika⸗
Dampfer „Allemannia“, von Hamburg kommend, ist gestern in St. Thomas angekommen.
Rotterdam, 15. Januar. (W. T. B.) Holland⸗Amerika⸗ Linie. öe „Werkendam“ von Amsterdam gestern Vorm.
angekommen. D. „Rotterdam“, von Rotterdam
D. „Edam“ von
1. s⸗Sachen. 2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ 2c. Versicherung.
4. Verkäufe, Eö“ Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.
7. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwä 9. Be.
10. Verschiedene 2
irthschafts⸗ “ ten.
ekanntmachungen.
1) Untersuchungs⸗Sachen
[66021] Steckbriefs⸗Erledigung. Der gegen 1 1) den Theater⸗Direktor J. Andre Tressi, 2) den Theater⸗Direktor J. R. Kannion und 3) 889 Ehefrau Emilie Kannion wegen Betruges unter dem 22. Oktober 1888 in den Akten U. R. II. 473. 1888 — erlassene Steck⸗ ief wird zurückgenommen. Berlin, den 13. Januar 1898. Der Untersuchungsrichter beim Königlichen Landgericht I.
2) Aufgebote, Zustellungen und derlll.
[66241] Zwangsversteigerung. “
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen Band 152 Nr. 6790 auf den Namen des Kaufmanns Heinrich Grieger hier eingetragene, zu Berlin, Tilsiterstraße 87, nach dem Grundbuch daselbst Nr. 46 belegene Grundstück am 25. März 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Flügel C., Zimmer 40, versteigert werden. Das Grundstück ist bei einer Fläche von 7 a 52 qm mit 11 000 ℳ Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 29. März 1898, Vor⸗ mittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 88 K. 101. 97 liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer 17, zur Einsicht aus. “
Berlin, den 10. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 88.
[66243] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen Band 30 b. Nr. 1944 auf den Namen des Maurermeisters Georg Leuschner hier eingetragene, zu Berlin Elsasser⸗ straße 16 und Bergstraße 81 belegene Grund⸗ stüch am 10. März 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Flügel C., Zim⸗ mer 40, versteigert werden. Das Grundstück ist mit 14 300 ℳ Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichts⸗ tafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zu⸗ schlags wird am 14. März 1898, Vormit⸗ tags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 87 K. 126. 97 18 in der Gerichtsschreiberei,
Zimmer 42, zur Einsicht aus. Berlin, den 12. Januar 1898. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 87.
[66244] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von der Königstadt Band 107 Nr. 5070 auf den Namen des Zimmermeisters Julius Linden⸗ berg zu Berlin eingetragene, zu Berlin, Duncker⸗ straße 76, belegene Grundstück am 10. März 1898, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erd⸗ eschoß, Flügel C., Zimmer 40, versteigert werden.
as Grundstück hat eine Fläche von 9 a 4 qm und ist mit 10 000 ℳ Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 14. März 1898, Vor⸗ mittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 87 K. 125. 97 liegen in der Gerichts⸗ schreiberei, Zimmer 42, zur Einsicht aus.
Berlin, den 12. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 87.
[66242] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen Band 131. Nr. 6134 auf den Namen des Zimmermeisters Gustav Kahl zu Schöneberg eingetragene, zu Berlin, Zorn⸗ dorferstraße 46, belegene Grundstück am 7. März 1898, vee- 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erd⸗ Peschoh⸗ Flügel C., Zimmer 40, versteigert werden.
as Grundstück hat eine Fläche von 7 a 54 qm und ist mit 9700 ℳ Nutzungswerth zur Gebäude⸗ steuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Er⸗ des Zuschlags wird am 10. März 1898, Vormittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 87 K. 127. 97 liegen in der Gerichts⸗ schreiberei, Zimmer 42, zur Einsicht aus.
Berlin, den 12. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 87.
[66287] —
In Sachen des Oberlehrers Carl Warnecke hie⸗ selbst, Klägers, wider die Ehefrau des Seilermeisters P. Sölter, Anna, geb. Gruß, in Hattorf b. Fallers⸗ leben, Beklagte, wegen Hypothekzinsen, wird nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des der Beklagten gehörigen, zu Braunschweig, hintern
Brüdern, No. ass. 2727 belegenen Hauses und Hofes zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 28. Dezember 1897 verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am 28. Dezember 1897 erfolgt ist, Termin zur Zwangs⸗ versteigerung auf den 10. Mai 1898, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Braun⸗ schweig, Auguststraße 6, Zimmer 42, angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Braunschweig, den 30. Dezember 1897. Herzogliches Amtsgericht. VII. Haars. 8
[66289 1“ 1 Zum öffentlich meistbietenden Verkaufe des zum Zwecke der Zwangsversteigerung beschlagnahmten Erb⸗ pachthofes Hinrichsfelde finden folgende Termine vor dem unterzeichneten Amtsgerichte statt: erster Ver⸗ kaufstermin, zugleich bestimmt zur endlichen Fest⸗ stellung der Verkaufsbedingungen, deren Entwurf vom 10. März 1898 an auf der Gerichtsschreiberei und beim Sequester, Landmann Karl Bergmann in Hinrichsfelde bereit liegen wird, am Freitag, den 25. März 1898, Ueberbotstermin am Freitag, den 22. April 1898, Präklusiptermin am Frei⸗ tag, den 25. März 1898, jedesmal Vor⸗ mittags 10 Uhr. Die Besichtigung des Erb⸗ pachthofes ist nach vorgängiger Meldung beim Sequester gestattet. Malchin (Meckl.), den 10. Januar 1898. Großherzogliches Amtsgericht. 1 [66288]
In der Zwangsvollstreckungssache der National⸗ actienbierbrauerei Braunschweig vorm. F. Jürgens zu Braunschweig, vertreten durch Rechtsanwalt Nessig das., und Genossen, Kläger, wider den Händler
einrich Märtens in Leiferde, Beklagten, wegen
orderung, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre orderungen unter Angabe des Betrages an Kapital, Zinsen, Kosten und sonstigen Nebenforderungen binnen zwei Wochen bei Vermeidung des Ausschlusses hier anzumelden. Zur Erklärung über den Vertheilungs⸗ plan, sowie zur Vertheilung der Kaufgelder wird Termin auf den 23. Februar 1898, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amts⸗ gerichte anberaumt, wozu die Betheiligten und der Ersteher hiermit vorgeladen werden. Wolfenbüttel, den 13. Januar 1898. Herzogliches Amtsgericht. Kaulitz. 8
In der Zwangsvollstreckungssache, das Konkurs⸗ verfahren über das Vermögen des Bäckermeisters Karl Weiglein in Bettmar betreffend, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen unter An⸗ gabe des Betrages an Kapital, Zinsen, Kosten und Nebenforderungen binnen zwei Wochen bei Ver⸗ meidung des Ausschlusses hier anzumelden. Zur Vertheilung der Kaufgelder wird Termin auf Donnerstag, den 10. Februar 1898, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte anberaumt, wozu die e und der Ersteher hiermit vorgeladen werden.
Vechelde, den 10. Januar 1898.
Herzogliches Amtsgericht.
Dr. Schilling.
“ Bekauntmachung. “
etreff: Almosenstiftung und Lokalarmenpflege Bogen
gegen Reischer, Josef, Gärtner in Bogen, wegen Subhastation.
Nachdem die Zwangsversteigerung des Reischer⸗ schen Anwesens durchgeführt ist, ergeht an den, un⸗ bekannt wo, sich aufhaltenden Gärtnerssohn August Reischer von Bogen die öffentliche Aufforderung:
1) binnen zwei Wochen bei Meidung der Nichtberücksichtigung bei Aufstellung des Verthei⸗ lungsplanes unter Vorlage der Beweisurkunden oder unter Bezugnahme auf die bei den Akten befind⸗ lichen Beweismittel seine Ansprüche mit Angabe des Betrages in Haupt⸗ und Nebensache, des Grundes der Forderung sowie des beanspruchten Ranges bei dem Vollstreckungsgerichte, K. Amtsgerichte Bogen, anzumelden,
2) in dem Vertheilungstermine, welcher am Samstag, den 19. Februar I. Irs., Vor⸗ mittags 8 Uhr, im Geschäftszimmer des Königl. Amtsrichters Wagner hier abgehalten wird, zur Erklärung über den Vertheilungsplan, die darin ein⸗
estellten Ansprüche und die vom Verwalter ge⸗ stellte Rechnung sowie zur Ausführung der Verthei⸗ lung zu erscheinen, widrigenfalls angenommen würde, daß der Nichterscheinende mit dem aufgestellten oder im Termine berichtigten Vertheilungsplane sowie mit dessen Ausführung einverstanden sei und die Rech⸗ nung des Verwalters anerkenne.
Die erfolgten Anmeldungen sowie der Entwurf des Vertheilungsplanes liegen während der letzten Woche vor dem Vertheilungstermine auf der Ge⸗ richtsschreiberei zur Einsichtnahme auf.
Bogen, den 13. Januar 1898.
Gerichtsschreiberei am K. Amtsgerichte Bogen.
Langwieser, K. Seki. 88
“
„
[66192] Aufgebotsverfahren.
Nr. 1046. Es haben das Aufgebot folgender Urkunden der allgemeinen Versorgungsanstalt im Großherzogthum Baden zu Karlsruhe beantragt:
1) Michel Schmidt in Kasparischken in Ostpreußen über die Lebensversicherungsurkunde Nr. 96 709, lautend auf den Namen des Martin Einars, Kauf⸗ mann in Memel, über ein Kapital von 3000 ℳ, zahlbar auf 30. Dezember 1922 „an den Versicherten selbst oder bei dessen etwa früher erfolgendem Ableben an dessen Ehefrau Eva, geb. Schmidt, oder falls deren früheren Todes an dessen Kinder“, ausgestellt am 30. Dezember 1892, laut eines der Urkunde beigesetzten Nachtrages vom 1. September 1894 in das Eigen⸗ thum des Michel Schmidt übergegangen.
2) Ober⸗Ingenieur Karl Delisle in Karlsruhe über
a. Rentenschein Nr. 7319 vom 13. Oktober 1863,
b. Rentenschein Nr. 7320 vom 4. Januar 1873,
über je 200 Gulden — nun 342 ℳ 86 ₰ —, lautend auf den Namen des Karl Delisle zu Konstanz. 3) Johann Heinrich Muscat, Photograph in Nürnberg, Jakobsplatz 12, als Vertreter der Heinrich Muscat'schen Rechtsnachfolger, über Lebensversiche⸗ rungsurkunde Nr. 14 392 vom 11. April 1875, auf den Namen und das Leben von Heinrich Muscat, Photograph in Stuttgart — zuletzt Nürnberg — über ein Kapital von 3000 ℳ, zahlbar auf 19. Sep⸗ tember 1933 an den Genannten selbst oder nach dessen Tod, falls solcher früher eintreten sollte, an seine Rechtsnachfolger.
4) Johann August Georg Petersen, Kaufmann in Lübeck, über die Lebensversicherungsurkunde Nr. 60 524 vom 30. September 1886 auf seinen Namen und sein Leben über ein Kapital von 10 000 ℳ, zahlbar auf 9. Juni 1917 an diesen selbst oder nach dessen Tod, falls solcher früher eintreten sollte, an seine Ehefrau Johanna, geb. Schmidt, bei deren früherem Ableben an seine Kinder.
5) Ernst Heinrich Adolf Ulrich, Restaurateur in Oldenburg, über die Lebensversicherungsurkunde Nr. 90 658 vom 30. Dezember 1891 auf seinen Namen und sein Leben über ein Kapital von 1500 ℳ, zahlbar auf 30. Dezember 1913 an ihn selbst oder bei seinem etwa früher erfolgenden Ableben an seine Ehefrau Johanna, geb. Tapken.
Die Inhaber dieser Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 20. Sep⸗ tember 1898, Vormittags 9 Uhr, vor dem Großh. Amtsgericht Karlsruhe, Akademiestraße Nr. 2, II. Stock, Zimmer Nr. 13, anberaumten Aufgebots⸗ termin ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der⸗ selben erfolgen wird. b 89
Karlsruhe, den 12. Januar 189c8. 8
Katzenberger, .“ Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts.
[66193]
Das Königl. Amtsgericht München I, Abth. A. f. Z.⸗S., hat mit Beschluß vom 9. d. Mts. in Sachen des Andreas Georg Reif, Bierbrauers in Altdorf bei Nürnberg, wegen Kraftloserklärung von Werthpapieren, das unterm 6. Oktober 1897 bezüglich der 4 % igen Bayer. Eisenbahnanlehens⸗Obligation Kat. Nr. 164 976 zu 400 ℳ eingeleitete Aufgebote⸗ verfabren eingestellt. “
München, den 11. Januar 1898. .
Der Kgl. Sekretär: (L. S.) Döttl.
[58540] Aufgebot.
Der Kaufmann Raphael Landauer hier, 97 Bockenheimerlandstr., vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Ephraim hier, hat das Aufgebot der beiden Legscheine der Providentia, Frankfurter Ver⸗ sicherungsgesellschaft zu “ a. M. vom 14. April 1885 zu den Lebensversicherungspolicen derselben Gesellschaft Nr. 40 017 vom 20. November 1878 über 25 000 ℳ und Nr. 41 632 vom 27. Mai 1882 über 30 000 ℳ, lautend auf das Leben des Antragstellers, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 11. Juli 1898, Vormittags 10 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 29, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Frankfurt a. M., den 11. Dezember 1897. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. IV.
8
[65601] Aufgebot einer Amtskaution.
Nachdem von dem Herrn Präsidenten des König⸗ lichen Ober⸗Landesgerichts zu Frankfurt a. M. das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Rückgabe der Amtskaution, die der früher am hiesigen Amtsgericht angestellte Gerichtsvollzieher Philixp Müller bestellt hot, beantragt worden ist, werden die unbekannten Gläubiger, welche wegen ihrer Forderungen gegen den genannten Philipp Müller Ansprüche auf diese Amtskaution erheben, aufgefordert, diese ihre An⸗ sprüche bei dem unterzeichneten Gerichte bis spätestens in dem auf Sonnabend, 26. März 1898, Vormittags 10 Uhr, am hiesigen Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigen⸗ falls sie ihrer Ansprüche an die Amtskaution ver⸗
6
lustig gehen und mit ihren Forderungen lediglich an den genannten Pbilipp Müller verwiesen de Limburg, 8. Januar 1898. Königliches Amtsgericht. Malmros.
[58219] Aufgebot.
Der Schuhmachermeister Johann Stadler in Nußdorf, als Vormund über Maria und Katharina Huber, ill. der Dienstmagd Monika Huber von Hundham, später verehelichte Weigl, in Altenmarkt, hat das Aufgebot der acg Fehs bei dem am 3. Juli 1897 im Anwesen des Bauern Josef Graf in Au, Gemeinde Törwang, ausgebrochenen Brande mit⸗ verbrannten zwei Sparkassenbücher der Distrikts⸗ Sparkasse Rosenheim Nrn. 14 741 und 14 742 über je 300 ℳ, ersteres auf Maria, letzteres auf Katharina Huber lautend, beantragt, ebenso der Bauer Ponkraz Kurz von Obermühl, Gemeinde Schalldorf, bezüglich des angeblich verlorenen Hfacene der Aktien⸗ Gesellschaft Credit⸗Bank Rosenheim vom 24. Ok⸗ tober 1896 Nr. 2404 über 500 ℳ, lautend auf be⸗ nannten Kurz. Die Inhaber der vorbezeichneten Urkunden werden aufgefordert, bei dem K. Amts⸗ gerichte Rosenheim spätestens an dem von diesem bestimmten Aufgebotstermine vom Donnerstag, den 14. Juli 1898, Vormittags 11 Uhr, Sitzungssaal Nr. 14/I, ihre Rechte und Ansprüche anzumelden und die aufgebotenen Urkunden vor⸗ zulegen, selben erfolgen würde.
Rosenheim, 12. Dezember 1897.
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Rosenheim.
8
Teufel, K. Ober⸗Sekret
EEG1 555 5 4*“ Auf Antrag des Arbeiters Friedrich Stendel au Seehausen i. Altm. wird der Inhaber des auf den Antragsteller ausgestellten Abrechnungsbuches der ständischen Sparkasse zu Seehausen i. Altm. Nr. 3439 über 370 ℳ aufgefordert, seine Rechte auf dies Buch spätestens im Aufgebotstermine am 19. August 1898, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeich⸗ neten Gerichte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird. Seehausen i. A., den 4. Januar 1898. Königliches Amtsgericht. Abth. 2.
[51739] Aufgebot. “
Der Rentier, frühere Sparkassenrendant Friedrich Baumgarte in Blankenburg a. H., früher in Bern⸗ burg, hat das Aufgebot zwecks Kraftloserklärung folgender verloren gegangenen Forderungsdokumente des Rendanten Friedrich Baumgarte in Bernburg über
1) 3000 ℳ aus der Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 14./17. Juni 1881 und Zession vom 20. Sep⸗ tember 1882, —
2) 3000 ℳ aus der Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 6./19. Juni 1882 und Zession vom 20. Sep⸗ tember 1882,
3) 6000 ℳ aus der Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 28 /28. September 1882,
4) 3000 ℳ aus der Schuld⸗ und Pfandverschreibung
30. April 1883 vom. 84 .
5) 3000 ℳ aus der Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 5./8. Juni 1883,
6) 3000 ℳ aus der Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 6 //20. März 1884.
7) 3000 ℳ aus der Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 27./27. Juni 1884,
8) 500 ℳ aus der Schuld⸗ und Pfandverschreibung
29. Januar 1885
voͤm §. Februar . eingetragen im Grundbuche von Klein⸗Schierstedt Band II Blatt 84 und 85 auf den Grundstücken des Landwirths Alwin Hohmuth in Klein⸗Schierstedt, beantragt. Dem gestellten Antrage ist stattgegeben, und wird daher der etwaige Inhaber der vorstehend genannten Urkunden hierdurch geladen, in dem auf den 3. Juni 1898, früh 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 34, anberaumten Termine zu erscheinen, um die voranfgeführten Urkunden vor⸗ zulegen und seine Ansprüche und Rechte wahrzu⸗ nehmen, widrigenfalls die gedachten Urkunden fü kraftlos erklärt werden. Bernburg, den 15. November 1897. erzogl. Anhalt. Amtsgericht. Haenisch.
[66058] fg
Die Gutsbesitzer Carl Albert und Justine Anna Emma, geb. Klare, Mahrenhol'schen Eheleute zu Strodehne, vertreten durch den Rechtsanwalt Wohl⸗ farth zu Rathenow, haben das Aufgebot desjenigen Dokumentes beantragt, welches über die bei dem Grundstücke Strodehne Blatt Nr. 28 Abtheilung III sub Nr. 8 für die Wittwe Kurth, Friederike, geb. Klaar, zu Strodehne eingetragenen 1200 ℳ gebildet ist und aus dem Kaufkontrakte vom 1. November 1842 dem Hypothekenbuchauszuge vom 4. November 1842 und der Ingrossationenote vom 24. Dezember 1849 bestand. Gleichzeitig haben dieselben unter der Behauptung, daß diese Post längst getilgt sei, das Aufgebot der genannten Hypothek behufs deren Löschung beantragt. Tie vorgenannte Gläubigerin
Norddeutscher Llapd.
widrigenfalls die Kraftloserklärung der-⸗
resp. deren Rechtsnachfolger werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die vorbezeichnete Post spätestens in dem vor dem unterzeichneten Ge⸗ richte auf den 11. Mai 1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf die vor⸗ edachte Post ausgeschlossen werden werden und die Post 8. Grundbuche geloscht werden wird. Ferner wird der Inhaber der Urkunde aufgefordert, spätestens in dem gleichen Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Rathenow, den 21. Dezember 1897. 8 Das Königliche Amtsgericht. III.
1“
[593100 Alufgebot. “ Auf den Antrag des Mühlenbesitzers H. Wehmeyer Nr. 44 in Meinsen, der eine zu Gunsten der ver⸗ storbenen Wittwe Heger zu Bega im Fürstenthum Lippe ausgestellte Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 1. Dezember 1830 über 200 Thlr. „in grober Konventionsmünze des 20 Cncdeg egsnh einge⸗ tragen im Hypothekenbuche von Meinsen, Bd. VI zu Kolonie 44, vorgelegt und die Tilgung der For⸗ derungen glaubhaft gemacht hat, werden Gläubiger der bezeichneten Hypothek und alle, welche aus den⸗ selben Ansprüche herleiten, aufgefordert, ihre Rechte spätestens im Termin vom Montag, 4. April 1898, Vormittags 10 Uhr, anzumelden, widrigenfalls die bezeichnete Hypothekenurkunde dem Eigenthümer gegenüber für kraftlos erklärt und die Hypothek gelöscht wird.
Bückeburg, 9. Dezember 1897. Fürstliches Amtsgericht.
von Düring.
[66179] Aufgebot. .
Der hiesige Kaufmann A. H. Wappäus als Voll⸗ strecker der von dem verstorbenen Heinrich (Hinrich oder Henrique) Becker am 6. August 1879 in Ciudad⸗ Bolivar errichteten „Schenkung auf den Todesfall“, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. A. Wolffson, O. Dehn und M. Schramm, hat unter nachstehender Begründung den Erlaß eines Aufgebots beantragt:
Der Antragsteller habe ℳ 147 500,—, nämlich: Eigenthums⸗ und Hypothekenbuch der ehemaligen Vorstadt St. Georg, pag. 129, ℳ 30 000,—, ℳ 11 000,— und ℳ 40 000,—, und Hauptbuch des Bezirkes St. Catharinae, Litt. A. A. Fol. 88, ℳ 9000,—, ℳ 13 500,—, ℳ 24 000,— und ℳ 20 000,—,
irrthümlich auf „Heinrich Becker Testament“ statt
ö” Becker Schenkung auf den Todesfall“
elegt.
Der Antragsteller beabsichtige, diese Pöste auf seinen alleinigen Konsens umzuschreiben, und beantrage den Erlaß eines Aufgebots, da das Hypothekenbureau die Umschreibung qu. Fast. ohne vorherigen Erlaß eines Aufgebots abgelehnt habe.
Es wird das beantragte Aufgebot dahin erlassen:
Es werden alle, welche der Befugniß des Antragstellers, die vorbezeichneten Hypothekpöste auf seinen alleinigen Konsens umzuschreiben, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 2. März 1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthor⸗ straße 10, parterre links, Zimmer Nr. 7, an⸗ zumelden — und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs⸗ bevollmächtigten — bei Strafe des Ausschlusses.
Hamburg, den 7. Januar 1898.
Das Amtsgericht Hamburg. 1 Abtheilung für Aufgebotssachen.
(gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter.
8 Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[59377] nitebht. Der Besitzer Johann von Ostrowski aus Adl. Briesen, vertreten durch den Rechtsanwalt Mogk zu Schlochau, hat das Aufgebot der auf dem ihm ge⸗ hörigen Grundstücke Adl. Briesen Band II Blatt 45 Abtheilung III Nr. 4 eingetragenen Post von 1500 ℳ, Restkaufgelder der Altsitzer Paul und Marianna, geb. von Kiedrowska, Stanislawski'schen Eheleute zu Adl. Briesen, unverzinslich und zahlbar nach drei⸗ monatlicher Kündigung nach dem Tode der Gläu⸗ biger an die alsdann zur Empfangnahme Berech⸗ tigten, eingetragen aus dem Vertrage vom 21. Juni 1882 am 23. Juni 1882 ohne Hypothekenbrief, beantraugt. Die Post ist von den Gläubigern nach dem Kestamente derselben vom 22. Juli 1888 auf die katholische Filialkirche zu Adl. Briesen über⸗ gegangen, und ist von derselben darüber löschungs⸗ fähig quittiert worden. Die beantragte Löschung der Foff kann jedoch im Grundbuche nicht erfolgen, weil ierzu die Löschungsbewilligung der zum theil un⸗ bekannten Erben der eingetragenen Gläubiger für erforderlich erachtet wird. Letztere werden aufgefor⸗ dert, spätestens in dem auf den 4. Mai 1898, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 11, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Ansprüche und Rechte anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen und die Post im Grundbuche gelöscht werden wird. II F. 10/97. Schhlochau, den 3. Dezember 1897.
6“ Königliches Amtsgericht.
[66053]
Zum Ausbau des Kommunalwegs Kohlpott⸗ Junghärtchen⸗Lage treten im Wege der Enteignung ab:
1) der Landwirth Siekmann Nr. 7 in Nienhagen 7. den Parzellen 84, 103 und 105 im Kartenblatt 1. 5,78 a, 8
2) die Vormünder der Plöger'schen Kinder auf Nr. 3 daselbst aus den Parzellen 78, 79, 80 im Bl. 1. 14,82 a.
Die Entschädigungssumme zu 1 ist auf 112,46 zu 2 auf 186,74 ℳ festgesetzt. Dritte Berechtigte, welche glauben, an die enteigneten Grundstücke oder die Enschädigungsgelder, Eigenthum oder dingliche Rechte erheben zu können, werden aufgefordert, solche in dem zu diesem Zweck auf Mittwoch, den 9. März 1898, Vormittags 11 Uhr, ange⸗ setzten Termine, unter dem Rechtsnachtheil, daß für die Nichtmeldenden ihr Recht gegen den neuen Erwerber verloren gehe, anzumelden und zu begründen. Das ergehende Ausschlußdekret wird
macht. Detmold, den 6. Januar 1898. 1 6 Fürstliches Amtsgericht. I. 8 Eberhardt.
[66060] Aufgebot.
Auf Antrag des Schiffers Jens Jensen in Graven⸗ stein werden alle diejenigen, welche an dessen im hiesigen Schiffsregister unter Nr. 567 eingetragenes Schiff „Robert“” mit dem Heimathshafen Ekensund und dem Unterscheidungssignal JPDS Ansprüche, insbesondere auch Pfandrechte zu haben vermeinen, hiedurch aufgefordert, diese ihre Ansprüche auf das Schiff bei Vermeidung des Ausschlusses spätestens
in dem auf Sonnabend, den 5. März 1898,
Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Königlichen Amtsgericht, Zimmer Nr. 32, bestimmten Aufgebotstermin anzumelden. “ Flensburg, den 8. Januar 1898. Königliches Amtsgericht. Abtheilung
[66177] Aufgebot. 8
Auf Antrag des Kurators des verschollenen Kom⸗
missionärs Franz Emil Horschke, nämlich des Rechts⸗ anwalts Dris. jur. Harald Rudolph Ernst Julius Poelchau, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres jur. Scharlach, Westphal, Poelchau, Lutteroth, wird ein Aufgebot dahin erlassen:
I. Es wird der am 27. September 1847 in Saal⸗ feld (Ostpreußen) geborene Kommissionär Franz Emil Horschke, welcher bei der hiesigen Po⸗ lizeibehörde vom 29. Januar 1884 bis Ende Februar 1884 für Langemühren 35 bei Warnecke gemeldet war und seitdem verschollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 28. September 1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, zu melden, unter dem Rechtsnachtheil, daß er werde für todt erklärt werden.
. Es, werden alle unbekannten Erben und Gläubiger des genannten Verschollenen hiermit fufgeordert, ihre Ansprüche bei der vor⸗ bezeichneten Gerichtsschreiberei, spätestens aber in dem vorbezeichneten Aufgebotstermin, anzu⸗ melden — und zwar Auswärtige thunlichst unter
Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmäch⸗
tigten — bei Strafe des Ausschlusses und
ewigen Stillschweigens. Hamburg, den 7. Januar 1898. 1“ Das Amtsgericht Hamburg.
Abtheilung für äsie efache.
(gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter.
Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[66180] Aufgebot.
Die am 29. März 1804 zu Wiesendorf geborene Elisabetha Blechschmidt, Tochter des Johann Blechschmidt und dessen Ehefrau Margaretha, geb. Drummer, von Wiesendorf, ist seit länger denn 25 Jahren verschollen. Auf Antrag des Pflegers der Elisabetha Blechschmidt, des Ortsführers Georg Scharold zu Wiesendorf, ergeht daher die Auf⸗ forderung:
1) an die Verschollene, spätestens im Aufgebots⸗ termine am Mittwoch, den 23. November 1898, Vormittags 9 Uhr, persönlich oder schriftlich bei Gericht dahier sich anzumelden, widrigen⸗ falls sie für todt erklärt werde;
2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen am Aufgebotstermine wahrzunehmen;
3) an alle diejenigen, welche über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hier⸗ über bei Gericht zu machen. 1
Forchheim, den 12. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht. Kraft. Zur Beglaubigung: Der Kgl. Gerichtsschreiberr. (L. S.) Boxdorfer, Kgl. Ober⸗Sekretär.
[66059] Aufgebot. 1“
Auf den Antrag der Wittwe Justine Manthey, eb. Klug, in Zielonke, wird deren Sohn, Schmied T Friedrich Manthey, welcher im Jahre 1883 nach Amerika ausgewandert ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 15. No⸗ vember 1898, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 9 des Landgerichtsgebäudes, bei dem unterzeich⸗ neten Gerichte zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird. —“
Bromberg, den 11. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht.
““
[66054] 1
Der am 20. Oktober 1865 zu Iheringsfehn ge⸗ borene Netzmacher Frede Janssen von der Wal’, zuletzt wohnhaft gewesen zu Geestemünde, ist am 17. Dezember 1894 mit dem Fischdampfer „Hermann“ von Geestemünde in See gegangen und mit dem Schiffe seitdem verschollen. Auf Antrag seiner Ehe⸗ frau Louise, geb. Durgelan, zu Geestemünde wird der genannte von der Wall aufgefordert, sich bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem auf den 6. März 1899, Vormittags 10 Uhr, anbe⸗ raumten Termine schriftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt, sein Ver⸗ mögen den nächsten bekannten Erben oder Nach⸗ folgern überwiesen, auch seiner Ehefrau die Wieder⸗ verheirathung gestattet werden wird. Zugleich werden alle, welche über das Fortleben des Verschollenen Kunde geben können, zu deren Mittheilung und für den Fall der demnächstigen Todeserklärung etwaige Erb⸗ und Nachfolgeberechtigte zur Anmeldung ihrer Ansprüche unter der Verwarnung aufgefordert, daß im Nichtanmeldungsfalle auf sie bei der Ueber⸗ weisung des Vermögens des Verschollenen keine Rücksicht genommen werden soll.
Geestemünde, 10. Januar 18988.
Königliches Amtsgericht. 9
Aufgebot.
66052 d folgende Personen für
Es ist beantragt worden, todt zu erklären: 8
1) den am 13. März 1866 hier geborenen Sohn des Klemptnergesellen Robert Brandenburg, Na⸗ mens Carl Wilhelm Robert, welcher etwa seit dem Jahre 1884 verschollen ist, von dem Vormunde, Kaufmann Otto Woiwode hier;
2) den am 30. November 1828 in Zehden gebo⸗ renen Sohn des Apothekers Eduard Albert Theodor
nur durch Anschlag am Gerichtsbrett bekannt ge⸗
Belig, Namens Friedrich Wilhelm Hermann, welcher seit etwa 30 Jahren verschollen ist, von Bertha Belig in Schwerin, vertreten durch den Rechtsanwult Stubenrauch in Berlin;
3) den am 4. Juni 1864 geborenen Kürschner⸗ gesellen August Wilhelm Richard Koch aus Berlin, welcher seit dem 10. März 1887 verschollen ist, von dem Pfleger, Rentier Carl Windel hier;
4) den am 15. Juni 1866 geborenen 18” des Leistenschneiders Leopold August Fraucke in Berlin, Namens August Hugo Waldemar, welcher seit dem 16. Mai 1887 verschollen ist, von der Frau Alma Schwarz, geb. be. in Berlin.
Die Verschollenen und die von ihnen etwa zurück⸗ gelassenen unbekannten Erben und Erbnehmer werden infolge dessen aufgefordert, sich vor oder in dem am 7. November 1898, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte, Neue Friedrich⸗ straße 13, Hof, Flügel B., part., Zimmer 27, an⸗ stehenden Termine persönlich oder schriftlich zu melden, widrigenfalls die Verschollenen für todt werden erklärt werden.
Berlin, den 10. Januar 1898. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 84.
[66056] Bekanntmachung. Auf den Antrag der Erben des am 18. Mai 1897 zu Bromberg verstorbenen Fräuleins Emma Leon⸗ hardt aus Lobsens, nämlich: 1) der Frau Professor Clara Gemß zu Berlin, Fesnectre nef 82 1, Friedrich ( 8n- es Professors Dr. Friedrich (genannt Fritz
Basedow zu Hermsdorf in der Mark, als gesetzlicher Vertreter seiner minorennen Kinder: a. Ernst Conrad Friedrich Bernhard Basedow, b. Else Bertha Clara Albertine Basedow, c. Clara Bertha Anna Martha Auguste Basedow, 3) des Rittmeisters Georg Heinrichs zu Tilsit, 4) der Lehrerin Fräulein Marie Minarski in Schneidemühl,
5) der Frau Emma Cowan, geb. Minarski, in Glasgow in Schottland,
sämmtlich vertreten durch den Rechtsanwalt Köppen zu Bromberg,
werden die Nachlaßgläubiger der am 18. Mai 1897 zu Bromberg verstorbenen unverehelichten Emma Leonhardt aus Lobsens aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 14. März 1898, Vormit⸗ tags 11 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte gegen den Nachlaß unter Angabe des Grundes mit Ein⸗ reichung etwaiger urkundlicher Beweisstücke oder deren Abschrift anzumelden, widrigenfalls sie gegen die Benefizialerben ihre Ansprüche nur noch soweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Aus⸗ schluß aller seit dem 18. Mai 1897 aufgekommenen Nutzungen durch Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht erschöpft wird.
Lobsens, den 6. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht.
[66057] Aufgebot. Auf Antrag des Nachlaßpflegers, Besitzers August Hoellger aus Kl. Hubnicken, vom 27. Dezember 1897 werden die unbekannten Erben der am 23. September 1896 im Gerichtsgefängniß zu Fischhausen verstorbenen Hirtswittwe Wilhelmine Karoline Thiel, geb. Schulz, aus Kl. Hubnicken hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf den etwa 893,21 ℳ betragenden Nachlaß derselben spätestens im Termin am 8. November 1898, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Amtsgerichte — Zimmer Nr. 2 — anzumelden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Er⸗ mangelung dessen aber dem Fiskus zugesprochen werden wird und der sich später meldende Erbe alle Ver⸗ fügungen des öö anzuerkennen schuldig ist und weder Rechnungslegung noch Ersatz der Nutzungen, sondern nur Herausgabe des noch Vor⸗ handenen fordern darf.
Fischhausen, den 7. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1
[66055]
Lage. Die Vormünder der Oelbaum⸗Brunsiek⸗ schen Mündel in Lage haben die Erbschaft der ver⸗ storbenen Ehefrau Brunsiek, verwittwet gewesenen Oelbaum, geb. Schröder, nur mit der Wohlthat des Inventars angetreten und das Aufgebotsverfahren beantragt. Es werden daher alle, welche Anspruch auf Befriedigung aus dem Nachlasse der Ehefrau Brunsiek zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, solche spätestens im Termine Mittwoch, 9. März 1898, Morgens 10 Uhr, hier anzumelden und zu begründen, widrigenfalls der in § 77 des Lipp. Prozeßgesetzes von 1859 angedrohte Rechtsnachtheil eintreten wird. Zugleich soll in demselben Termine die den Mündeln durch Erbschaft zugefallene Stätte Oelbaum Nr. 505 an der Schötmarschen Chaussee zu 6* öffentlich meistbietend verkauft werden. Zu derselben gehören ein neu erbautes Wohnhaus und 38 a 29 qm Garten und Acker beim Hause. Die Bedingungen können in der Gerichtsschreiberei ein⸗ gesehen, auch abschriftlich bezogen werden. Kauf⸗ liebhaber werden zu dem angesetzten Termine ein⸗ geladen.
Lage, 11. Januar 1898.
Fürstlich Lippisches Amtsgericht. Nieländer.
[661788. Aufgebot.
Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des ver⸗ storbenen Kaufmanns Martin Albrecht und 88 überlebenden Ehefrau Caroline Louise Johanne (auch Johanne Caroline Louise), geb. Maass, nämlich des Kaufmanns David Gustav Croissant Uhde und des Rechtsanwalts Dris. jur. Albert Wolffson, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. A. Wolffson, O. Dehn und M. Schramm, wird ein Aufgebot dahin erlassen:
Es werden 1 1) alle, welche an den Nachlaß des hierselbst am 6. Dezember 1897 verstorbenen Kaufmanns Martin Albrecht Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, und 2) alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser am 20. Februar 1897 in Gemeinschaft mit seiner überlebenden Ehefrau Caroline Louise Johanne (auch Johanne Caroline Lonise), geb. Maass, hierselbst errichteten, mit zwei von dem genannten Erblasser resp. am 22. Februar 1897 und 12. März 1897 allein errichteten Nachträgen versehenen und am 21. Dezember 1897 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der Er⸗
nennung der Antragsteller zu Testamentsvoll⸗
streckern und den denselben ertheilten Befugnissen, namentlich der Befugniß zur Umschreibung von Grundstücken, zur Beschwerung und Verklausu⸗ lierung derselben, zur Umschreibung, Tilgung von Hauspösten, zur Umschreibung von Staats⸗ und anderen Werthpapieren, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche An⸗ und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 2. März 1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden — und zwar Auswärtige thun⸗ lichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs⸗ bevollmächtigten — bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 8. Januar 1898. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[66280]) Oeffentliche Bekanntmachung.
Der am 1. Mai 1897 zu Berlin verstorbene Rentier
Julius Schlesinger hat in seinem am 27. September
1897 eröffneten Testamente vom 25. September 1891
die Wittwe Josephine Hecht und das Fräulein Julie
Grünberg bedacht.
Berlin, den 13. Januar 1898. 8 Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 95.
[65401] Endbescheid. Nr. 528. Der am 19. Mai 1845 geborene Bier⸗ brauer Friedrich Kary, der am 1. November 1850 geborene Hutmacher Alois genannt Louis Kary, e in Cuero (Texas), und der am 12. Januar 1856 geborene Bierbrauer Johannes Kary, alle drei Brüder von Durmersheim, werden, da auf die öffentliche Aufforderung vom 12. Dezember 1896 das Leben oder der Tod derselben nicht festgestellt wurde, für verschollen erklärt. Die Kosten des Ver⸗ fahrens haben die Verschollenen zu tragen.
Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts (L. S.) Zirkel. 1
[65896] Bekanntmachung. Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nach⸗ laßgläubiger und Vermächtnißnehmer des zu Berlin wohnhaft gewesenen, am 10. Mai 1897 zu Berlin S Restaurateurs Hermann Beitel ist eendet. Berlin, den 10. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 84.
[65895] Bekauntmachung.
Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nach⸗ laßgläubiger des zu Berlin wohnhaft gewesenen, am 18. April 1897 verstorbenen früheren Rechtsanwalts und Notars Reinhold Buhtz, ist beendet.
Berlin, den 11. Januar 1898.
[65897] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 7. Januar cr. ist die vom Magistrat hiesiger Königlicher Haupt⸗ und Residenzstadt unterm 11. Juni 1866 ursprünglich auf 5 % Zinsen aus⸗ gefertigte, vom 1. April 1872 ab auf 4 ½ %, vom 1. Januar 1882 ab auf 4 % und vom 1. Oktober 1889 ab auf 3 ½ % Zinsen herabgesetzte Berliner Stadt⸗Obligation Litt. F. Nr. 19 642 über 50 Thlr = 150 ℳ für kraftlos erklärt. 8
Berlin, den 7. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82.
[66034]
Durch Ausschlußurtheil des biesigen Königlichen Amtsgerichts vom 10. Januar 1898 ist der Pfand⸗ schein Nr. 2215 der Reichsbankstelle zu Liegnitz vom 25. September 1896 auf Rückgabe der bei derselben niedergelegten Niederschlesisch⸗ Märkischen 4 prozen⸗ tigen Eisenbahnaktien über 2400 ℳ, ausgestellt für Rudolph Döring in Peiswitz bei Goldberg i. Schl. für kraftlos erklärt worden. CA“
Liegnitz, den 10. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht.
“
[66 176] Bekanntmachung. 8 8 In Aufgebotssachen der Wittwe Anna Pauline Henriette Sintenis, Eimsbütteler⸗Chaussee 9, ver⸗ treten durch die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. A. Wolffson, O. Dehn und M. Schramm, sind durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom⸗ 12. Januar 1898 die folgenden 4 prozentigen Hypo⸗ thekenbriefe der Hypothekenbank in Hamburg: “ Serie 164 C. 65411 und 65412 à ℳ 500.—, 164 D. 61433 bis 61435 à ℳ 300.—, „ 164 E. 61473 bis 61476 à ℳ 200.— für kraftlos erklärt worden. Hamburg, den 13. Januar 1898. “ Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[66029] Bekauntmachung. 1
Durch Urtheil des unterzeichneten Amtsgerichts vom 13. Januar 1898 ist die Unfall⸗Versicherungs⸗ Police Nr. 92 980 der Schlesischen Lebens⸗Versiche⸗ rungs⸗Aktien⸗Gesellschaft zu Breslau für kraftlos erklärt worden.
Breslau, den 13. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht.
[66296] Bekanutmachung. b
Durch Ausschlußurtheil vom 13. d. M. ist der von der Lebensversicherungs⸗Aktiengesellschaft Germania hier unterm 2. Mai 1882 für Franz Mappes aus⸗
stellte Depositalschein zur Police Nr. 53 382 für raftlos erklärt.
Stettin, den 13. Januar 1898.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 15.
[66297] Bekanntmachung. — Durch Ausschlußurtheil vom 13. d. Mts. ist der von der Lebeneverscernr.ee aag ef Ger⸗ mania hier unterm 29. März 1892 für den Herrn Karl Heinrich Hähnel ausgestellte Depositalschein zur Police Nr. 153 987 für kraftlos erklärt. Stettin, den 13. Januar 1898. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 15.
Rastatt, den 9. Januar 1898. “