1898 / 18 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 21 Jan 1898 18:00:01 GMT) scan diff

151459] Aufgebot. Die folgenden beiden Depositalscheine: 1) Nr. 28 der Königsberger Vereinsbank vom 2. Januar 1890, ausgestellt für Fräulein Rosa Tschernusky hierselbst über 3 Stück 4 % Russische 1889er Konsols Serie II, B 2,) Litt. A. Nr. 2780 der S. Land⸗ schaftlichen Darlehns⸗Kasse vom 14. Juni 1897, aus⸗ gestellt für Rechnungs⸗Rath A. Schubert hierselbst Üüber ein beschnürtes und versiegeltes Packet in grauem Packpapier mit der Aufschrift: „Eigenthum des Rech⸗ nungs⸗Rath A. Schubert in Königsberg i. Pr., Tragh. Pulverstr. Nr. 45“, nd angeblich verloren gegangen. uf Antrag: zu 1 des Fräuleins Rosa Tschernuski, durch ihren Vater den Kaufmann Salomon Tschernuski und dieser durch den Rechtsanwalt Arnheim hierselbst

zu 2 der Alleinerbin des verstorbenen Rechnungs⸗ Raths a. D. A. Schubert, Fräulein Anna Schubert hierselbst, werden die Inhaber der genannten Devposital⸗ scheine aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine en 17. Juni 1898, Mittags 12 Uhr, Zimmer Nr. 63, ihre Rechte auf jene Devposital⸗ cheine anzumelden und die letzteren vorzulegen, vbidrigenfalls dieselben für kraftlos erklärt werden werden. Küönigsberg i. Pr., den 9. November 1897. Königliches Amtsgericht. Abth. 11 .

166657] Aufgebot. 1“ Das Sparkassenbuch Nr. 5713 der Niederlausitzer Kebensparkasse zu Spremberg, ausgestellt für die emeinde Straußdorf und lautend über den

Betrag von 171 9 ₰, ist angeblich verloren egangen. Auf Antrag des Gemeinde⸗Vorstehers Nowel zu Straußdorf wird der Inhaber des Spar⸗

kassenbuchs und jeder, der daran ein Anrecht zu

aben glaubt, aufgefordert, spätestens in dem auf den 21. September 1898, Vormittags

11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte an⸗

beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ nelden und eventuell das Sparkassenbuch vorzulegen, vidrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt werden wird. Spremberg, den 14. Januar 1898.

Königliches Amtsgericht.

[59780] Bekanntmachung. Auf Antrag des Maurers Fritz Schrör in Neheim wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen Sparkassenbuchs der hiesigen städtischen Sparkasse Nr. 10 660 über 40 ℳ, ausgestellt auf Fritz Schrör, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 11. Juli 1898, Vormittags 11 Uhr, seine Rechte anzumelden, widrigenfalls dasselbe für kraft⸗ los erklärt werden wird. Neheim, den 15. Dezember 1897. Königliches Amtsgericht.

[50859] Der Köthner Diedrich Tietjen zu Stotel hat als Vormund des entmündigten Landwirths Christoph Stallmann daselbst das Aufgebot des angeblich ver⸗ loren gegangenen Sparkassenbuchs der Gemeinde Geestemünde Nr. 13 381, das am 10. Januar 1895 mit einem Guthaben von 111,37 abschließt, beantragt. Der Inhaber des Buchs wird aufgefordert, unter Vorlegung desselben seine Rechte spätestens in dem auf Miitwoch, den 1. Juni 1898, Vor⸗ mittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle anberaumten Aufgebotstermine geltend zu machen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Buches erfolgen wird. Geestemünde, 6. November 1897. Khönigliches Amtsgericht. 3.

Aufgebot.

Folgende angeblich verloren gegangene Sparkassen⸗ bücher bezw. Rechnungsbücher:

1) das Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Breslau, P. Nr. 70 848, auf den Namen der groß⸗ jährigen Schneiderin Martha Schmidt zu Breslau geschrieben und über 470,52 lautend,

2) die Sparkassenbücher der städtischen Sparkasse zu Breslau:

a. D. Nr. 41 383, früher B. Nr. 224 874, auf den Namen des Ernst Hiller, Altbüßerstraße 77/78, ge⸗ schrieben und über 380,73 lautend,

b. D. Nr. 41 739, früher B. Nr. 227 168, auf den Namen der Margarethe Hiller, Altbüßerstraße 77/78, geschrieben und über 262,27 lautend,

3) a. das Abrechnun des Vorschußvereins zu Breslau, eingetr. Genossenschaft m. beschr. H., Nr. 34 947, für Alma Schulz über 208,80 lautend,

b. das Sparkassenbuch des Breslauer Beamten⸗ Spar⸗ und Darlehnsvereins, eingetr. Genossen⸗ schaft m. beschr. H., Nr. 388, für Adolf Selle über 218,12 und 7,63 Zinsen lautend,

4) die Sparkassenbücher der städtischen Sparkasse zu Breslau:

a. D. Nr. 28 169, auf den Namen des Gast⸗ wirths Albert Kabitschke zu Breslau, Mauritius⸗ straße 12, geschrieben und über 1230 lautend,

b. E. Nr. 52 258 bezw. C. Nr. 102 414, auf den Namen der Schülerin Martha Kabitschke zu Breslau, Mauritiusstraße 12, geschrieben und über 1230 lautend,

c. D. Nr. 52 965, auf den Namen der unverehe⸗

lichten Schneiderin Klara Kabitschke zu Breslau, Seüreenhe s 15, geschrieben und über 613,75 autend, „d. E. Nr. 55 026, auf den Namen der unverehe⸗ lichten Schneiderin Sophie Kabitschke zu Breslau, e ttraß⸗ 15, geschrieben und über 1230 autend,

e. E. Nr. 60 098, auf den Namen der perehelichten Gastwirth Therese Kabitschke zu Breslau, König⸗ grätzerstrafe 15, geschrieben und über 1230 lautend, ,

sollen auf Antrag

1) der großjährigen Schneiderin Martha Schmidt zu Breslau,

2) a. des stud. arch. Ernst Hiller zu Berlin,

b. der minderjährigen Margarethe Hiller, vertreten durch ihre Mutter und Vormünderin Frau Martha Timendorfer, verwittwet gewesene Hiller, geb. Reinert, zu Berlin, d 8 5

zu a. und b. vertreten durch die Rechtsanwalte Cassel und Timendorfer zu Berlin 8

3) der verehelichten Kaufmann Alma Schulz, geb. Gülow, im Beistande ihres Ehemannes Julius Fenl⸗ vertreten durch den Rechtsanwalt Münz zu

reslau, 1“ 8 3

4) des Restaurateurs Albert Kabitschke zu Breslau, vertreten durch Julius Gaerich zu Breslau, aufgeboten werden. Die unbekannten Inhaber dieser Sparkassenbücher bezw. des Rechnungsbuches werden daher aufgefordert, ihre Rechte auf dieselben spätestens in dem auf den 24. September 1898, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Termine bei Gericht, Schweidnitzer Stadtgraben Nr. 4, II. Stock⸗ werk, Zimmer Nr. 89, anzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Bücher erfolgen wird. 1“; Breslau, den 18. Januar 1898. Köni liches Amtsgericht 8 [67180] Aufgebot. 8

I. Das folgende angeblich verloren gegangene Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Halber⸗ stadt Nr. 12 142 über 27 48 ₰, ausgefertigt für die Reisekasse nach Braunschweig, wird auf An⸗ 1g des Verlierers, des Kaufmanns Heinrich May in * berstadt, behufs neuer Ausfertigung aufgeboten.

er Antragsteller hat durch Erbieten zum Eide glaub⸗ haft gemacht, daß das Sparkassenbuch, bezw. der darin gebuchte Betrag zur Zeit nicht mehr dem Ge⸗ sangverein „Liedertafel“, sondern ihm gehöre. Der Inhaber des bezeichneten Sparkassenbuchs wird auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 7. Oktober 1898, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 11, seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, da sonst die ““ des Buchs Nr. 12 142 erfolgen wird.

II. Der Möbelfabrikant Hermann Weber in Halberstadt hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Checks Nr. B. 0165 408, angeblich lautend:

„Die Reichsbank Halberstadt wolle zahlen gegen diesen Check aus 1 Guthaben an Herrn H. Weber, Möbelfabrikant, oder Ueberbringer, Mark viertausend. Wernigerode, H., den 10. September 1897. Heinrich Schmidt.“ beantragt. Der Inhaber des Checks wird aufgefordert, spätestens in dem unter I. anberaumten Termine seine Rechte anzumelden und den Check vorzulegen, da sonst die Kraftloserklärung des Checks durch Urtheil ausgesprochen werden wird. Halberstadt, den 11. Januar 1898. Königliches Amtsgericht. Abth. 4.

[50860ö)0) Aufgebot.

Auf Antrag der Palmkernölfabrik Robert Francke zu Harburg a. d. Elbe wird der verloren gegangene von der Antragstellerin auf Herrn R. Wenzke in Glogau gezogene und von letzterem acceptierte Wechsel vom 16. Oktober 1897 über 2065,18 ℳ, zahlbar 3 Monate dato, aufgeboten. Der unbekannte Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 30. Juli 1898, Vor⸗ mittags 9 Uhr, seine Rechte bei dem unter⸗ zeichneten Gericht anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird.

Glogau, den 10. November 1897.

Königliches Amtsgericht.

8

[67177] Aufgebot.

Auf Antrag des Eigenthümers des Grundstücks Stonskowo Blatt 5, Franz Cirotzki zu Stonsken, wird die auf diesem Grundstück in Abtheilung III unter Nr. 1 für die vier Geschwister

a. Josefine Catharina 8

b. Johann Josef

c. Augustin Jacob

d. Albertine Rosalie subingrossierte Post von 150 Thalern zu 5 % ver⸗ zinslich, hierdurch mit dem Bemerken aufgeboten, daß das über diese Post am 30. Juni 1865 gebildete Lypothekendokument verloren gegangen ist, und daß die genannten Gläubiger bereits löschungsfähig quittiert haben. Die genannten eingetragenen Gläubiger resp. deren Rechtsnachfolger werden nun⸗ mehr aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf diese Post spätestens im Aufgebotstermine am 14. Mai 1898, Vormittags 10 Uhr, anzu⸗ melden, widrigenfalls, wenn die Anmeldung unter⸗ bleiben sollte, dieselben mit ihren Ansprüchen auf die aufgebotene Post ausgeschlossen werden und die Post im Grundbuch von Stonskowo Blatt5 gelöscht werden wird.

Karthaus, den 14. Januar 1898.

8 Koönigliches Amtsgericht.

Natzke

[67173] Aufgebot. Im Grundbuche des dem Müllermeister Eugen Gutzeit, welcher mit Bertha Tausendfreund in Güter⸗ und Erwerbstrennung verheirathet ist, ge⸗ Prtgen Grundstücks Schareyken Nr. 23 stehen in

btheilung III unter Nr. 6 1 Thaler 3 Sgr. 6 Pf. als der Rest der Abtheilung III Nr. 3 ein⸗ getragen gewesenen Kostenforderung des Kaufmanns H. E. Doehring zu Königsberg als Testaments⸗ vollstreckers des Fabrikbesitzers G. Hein'’schen Testa⸗ ments auf Regquisition des Prozeßrichters vom 15. Juni 1866 eingetragen. e ist angeblich längst getilgt, der Berechtigte zur Post ist unbekannt und soll die Post im Grundbuche auf Antrag des Eigenthümers gelöscht werden. Es wird deshalb der Berechtigte zur Post aufgefordert, seine Rechte spätestens in dem auf den 14. Mai 1898, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 15, angesetzten Termine anzumelden, widrigenfalls derselbe mit seinem Anspruch auf die Post wird ausgeschlossen werden.

Marggrabowa, den 10. Januar 189c8.

Königliches Amtsgericht. .

8

1671783808 Aufgebot.

Der Maurer Christian Hahne in Hohegeiß hat das Aufgebot der gerichtlichen Schuldurkunde vom 9. April 1870, laut welcher für die Wittwe des Försters Eyme, Ernestine, geb. Voigt, in Harzburg auf seinem im Grundbuche von Hohegeiß Band III Blatt 14 (altes Hypothekenbuch Band I Fol. 265) eingetragenen 1-v8g- am Sprenzacker zu 1 Morgen 62 ◻‿Rthn. 100 Thlr. = 300 zur Hypothek ein⸗ etragen sind, nachdem die Tilsans der unterliegenden orderung als vor dem 1. Oktober 1878 geschehen, glaubhaft gemacht ist, beantragt. Der unbekannte Inhaber der Urkunde und alle, welche auf die Hypo⸗ thek Anspruch machen, werden aufgefordert, späte⸗

Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunde gegenüber dem Eigenthümer erfolgen und die Hypothek ge⸗ löscht werden wird. Walkenried, den 15. Januar 1898. Herzogliches Amtsgericht. Voges.

[67139) Oeffentliche Ladung.

Folgende Personen nehmen für sich das Allein⸗ eigenthum an nachstehend bezeichneten der Katastergemeinde Oberengelskirchen in Anspruch:

1) die Wittwe Fabrikarbeiters Peter Oberbüscher, Katharina, geb. Eikamp, zu Engelskirchen an Par⸗ zelle Flur 18 Nr. 166 Im Hof Stiefelhagen, Hof⸗ raum, 1 a 21 m Artikel 86 „Eikamp Peter und Constant“,

2) die Eheleute Schreiner Lorenz Schmoll zu Engelskirchen an Parzelle Flur 21 Nr. 577, Vorn im Schalken, Holzung, 28 a 58 m Artikel 843. Lacroix Christian, Schmied zu Düsseldorf.

Gemäß § 58 des Gesetzes vom 12. April 1888 werden hierdurch alle diejenigen Personen, welche an den vorbezeichneten Grundstücken Eigenthumsrechte zu haben vermeinen, insbesondere die Artikelinhaber Constant Eikamp und Christian Lacroix, zu dem auf Donnerstag, den 3. März d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, anberaumten, in den Dienst⸗ räumen des unterzeichneten Gerichts zu Lindlar statt⸗ ehen Termine mit der Aufforderung geladen, pätestens in diesem Termine ihre Ansprüche geltend zu machen, widrigenfalls die benannten Personen als Alleineigenthümer der betr. Parzellen im Grundbuche eingetragen werden.

Lindlar, den 14. Januar 1898. W“

Königliches Amtsgericht. 2.

[66659] Aufgebot.

Das unterzeichnete Königliche Amtsgericht hat auf Antrag der nachgenannten Interessenten beschlossen, das Aufgebotsverfahren einzuleiten:

I. des Drabtziehers Karl Kanitz in Freiberg be⸗ hufs Herbeiführung der Todeserklärung seines Bruders, des seit dem Jahre 1872 abwesenden, in Zerbst, An⸗ halt, geborenen, beim hiesigen Gericht unter Vor⸗ mundschaft stehenden Drahtziehers Emil Kanitz,

II. des Handarbeiters August Moritz Kühne und der Johanne Juliane verw. Dittmann, geb. Janke, in Grimma zur Herbeiführung der Todeserklärung der am 27. Juni 1827 in Wednig geborenen Jo⸗ hanne Rosine Schuster, geb. Kühne, welche im Jahre 1857 nach Amerika ausgewandert und von deren

handen ist,

III. der ledigen Marie Emilie Winter in Leipzi zur Herbeiführung der Todeserklärung ihres vor 2 Jahren nach Amerika ausgewanderten und seit 22 Jahren verschollenen Vaters, des Hutmachers Karl Heinrich Wilhelm Winter aus Wurzen,

in Fegencfrs. Gotthard Otto’'s in Schlottau, Marien Louisen Alma verehel. Strunz, geb. Otto, in Borsdorf, Friedrich Bernhard Otto's in Schmölen und der hinterlassenen 4 Kinder Marien Emilien verehel. Müller, geb. Otto, in Kühren, behuss Her⸗

Karl Friedrich Otto, geboren am 28. Dezember 1847,

V. Paul Kirchhof's, Augusten Marien Günther, geb. Kirchhof, Karl Kirchhof’s, Wilhelminen Er⸗ nestinen Reichl, geb. Kirchhof, Ernst Kirchhof’'s und der binterlassenen beiden Kinder der Rosa Kirchhof, geb. Klotz, in Auerhammer b. Aue zur Herbeiführung der deerse. 2.,

1) der verschollenen Johanne Christiane Kirchhof aus Sachsendorf, geboren daselbst am 18. Mai 1811, Tochter des am 9. November 1834 daselbst ver⸗ storbenen Häuslers Johann Christlieb Kirchhos,

2) des verschollenen Schmiedes Karl Kirchhof in Börln und seines jüngeren Bruders Friedrich Wilhelm Kirchhof aus Sachsendorf, 23. April 1828, Söhne des am 24. Maͤrz 1795 ge⸗

verstorbenen Johann Christlieb Kirchhof. Es wird hiermit als Aufgebotstermin der 30. Juli

werden zu I. der Drahtzieher Emil Kanitz, zu II. Johanne Rosine Schuster, geb. Kühne, zu III. Karl Heinrich Wilhelm Winter, zu IV. Karl Friedrich Otto und zu V. Johanne Christiane Kirchhof,⸗ der Schmied Karl Kirchhof und Friedrich Wilhelm Kirchhof aufgefordert, spätestens in diesem Termine persönlich oder durch gehörig legitimierte Bevollmächtigte an hiesiger Amtsgerichtsstelle zu erscheinen, widrigenfalls auf weiteren Antrag die nur bezeichneten Personen werden für todt erklärt werden und ihr Vermögen w88 legitimierenden Erben ausgeantwortet werden wird. Wurzen, am 14. Januar 1898. Königliches lataggricht daselbst. ET111uX.“*“

16

s87169 Aufgebot. Der Maschinist Gottlieb Gottfried (genannt Friedrich) Saul aus L he, geboren am 23. Februar 1865 in Rathmannsdorf und der Maschinist Friedrich Oehlerking aus Lehe, geboren den 15. November 1864 zu Oerbke, welche mit dem Fischdampfer „Eide“ verschollen sind, werden auf Antrag ihrer Ehefrauen Marie Johanne Margarethe Saul, geb. Dännemark, und Wilhelmine Oehlerking, geb. Cordes, in Lehe, aufgefordert, sich vor dem unterzeichneten Gericht spätestens am Aufaebotstermin Mittwoch, den 8. Februar 1899, Vormittags 11 ÜUhr, zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt, ihr Ver⸗ mögen den nächsten sich legitimierenden Erben über⸗ 7689 und ihren Ehefrauen die Wiederverheirathung gestattet werden wird. Die Erb⸗ und Nachfolge⸗ bercchtigten werden zur Anmeldung ihrer Ansprüche und alle diejenigen, welche über das Fortleben der Verschollenen Kunde geben können, zur Mittheilung hierüber aufgefordert. 5 . Lehe, 8. Januar 1898. 88 8 Königliches Amtsgericht. I.

[67176] Aufgebot. 8 Das Kgl. Amtsgericht Kronach hat zum Zwecke der Todeserklärung des Josef Stöcker, Sohn der

stens in dem auf den 20. September 1898,

8

Karoline Stöcker, letztere eine geborene Baierlipp in

Steinwiesen, geboren am 16. September 1844, ver⸗ schollen seit 27. Dezember 1863, auf Antrag des E6 Georg Stöcker dahier als evollmächtigter der vorgenannten Karoline Stöcker gemg Art. 103 ff. Ausf.⸗Ges. zur R⸗Z.⸗P.⸗O. und onk.⸗Ordg. den b des Aufgebots erlassen. Gemäß Art. 110 a. a. O. ergeht die Aufforderung: 1) an den obengenannten Verschollenen, spätestens im Aufgebotstermine, für welche die öffentliche Sitzung vom Montag, den 19. Dezember 1898, Vormittags 9 Uhr, bestimmt persönlich oder schriftlich bei Gericht sich anzumelden, widrigenfalls er für todt erklärt würde; 2) an die Erbberechtigten, ihre Interessen am Aufgebotstermine wahrzunehmen;

Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hier⸗ über bei Gericht zu machen. Kronach, den 7. Januar 1898. ih g; Königliches Amtsgericht.

(gez.) Joseph.

Zur Beglaubigung: 8

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Der Kgl. Sekretär: (L. S.) Müller.

[67171] Aufgebot.

ouise), geb. Valentiner, des verstorbenen Gelb⸗ eber⸗ und Mechanikers Hans Heintich (auch Hans

Aufgebot dahin erlassen: Es werden dorfer Mühle im Kirchspiel Oldenburg geborenen Frau Louise Elisabeth (auch Elisabeth Louise), Gelbgießers und Mechanikers Hans Heinrich

sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, und

zember 1897 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung des Antragstellers zum alleinigen Testamentsvollstrecker und den dem⸗ selben ertheilten Befugnissen, namentlich der Be⸗ fugniß, Konsense in Umschreibung oder Tilgung

Leben seit länger als 20 Jahren keine Nachricht vor⸗

1V. Albert Otto's in Dresden, Heinrich Otto's

beiführung der Todeserklärung des seit dem Kriege 1870/71 verschollenen Fahrers einer Proviantkolonne

geboren am borenen und am 21. April 1859 in Sachsendorff

1898, Vormittags 10 Uhr, bestimmt und es

[67172]

Metzgers⸗ und Gastwirthseheleute Johann und

bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer

Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 9. März 1898, Vormittags 11 Uhr,

anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer

Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thun⸗- lichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs⸗

bevollmächtigten bei Strafe des Hamburg, den 15. Januar 1898.

Das Amtsgericht Hamburg.

Abtheilung für Aufgebotssachen.

(gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter.

Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

usschlusses

[67170] Aufgebot.

Auf Antrag der Benefizialerben des verstorbenen Kaufmannes Kurt Fehling, nämlich der Eltern des⸗ selben, des Senators Dris. jur. Julius Emil Ferdi⸗ nand Fehling und der Ada Maria (Marie) Caroline

ehling, geb. Geibel, in Lübeck, vertreten durch die

sesigen Rechtsanwalte Dres. jur. A. Wolffson, O.

Dehn und M. Schramm, wird ein Aufgebot dahin

erlassen:

tragstellern ausweise Bescheinigung des Amts⸗

gerichts Hamburg am 5. Januar 1898 mit der angetretenen

Rechtswohlthat des Inventars achlaß des in Lübeck geborenen und am 4. De⸗ zember 1897 in London verstorbenen Kaufmannes Kurt Fehling Erb⸗ oder sonstige Ansprüche irgend welcher Art zu haben vermeinen, hiermit auf⸗ efordert, solche Ansprüche bei der Gerichts⸗

schreiberei des Amtsgerichts, Post⸗

raße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens ber in dem auf Mittwoch, den 9. März 1898, ormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden nd zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellun eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten be⸗ Strafe des Ausschlusses und unter dem Rechts⸗ nachtheil, daß die nicht angemeldeten Ansprüche gegen die vorgenannten Benefizialerben nicht geltend gemacht werden können. Hamburg, den 15. Januar 1898.

Das Amtsgericht Hamburg.

1 Abtheilung für Aufgebots (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

Aufgebot.

Auf Antrag des Erbschaftsamtes in Hamburg als Verwalters des Nachlasses der verstorbenen Frau Maria Elise, geb. Voigt, des Peter Nicolaus Boock⸗ hold Wittwe in Kirchwerder, vertreten durch die Rechtsanwalte J. H. H. Reppenhagen und Dr. Walther Timm in Bergedorf wird ein Aufgebot dahin erlassen, daß alle, mit Ausnahme der in dem Antrage vom 13. Januar d. Js. genannten 8992 Kinder der Erblasserin, welche sich bei dem Erb⸗ 1 als Erben gemeldet haben, welche an den Nachlaß der am 14. Januar 1897 zu Kirchwerder verstorbenen Maria Elise Seee. geb. Voigt, des am 3. September 1892 daselbst verstorbenen Viehhändlers Peter Nicolaus Boockhold Wittwe Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, aufgefordert werden, solche Ansprüche spätestens in dem auf Freitag, den 18. März 1898, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Amtsgerichte anzumelden und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs⸗ bezgümächtigia bei Strafe des Ausschlusses.

Bergedorf, den 17. Januar 1898.

Das Amtsgericht. (gez.) Lamprecht Dr. Veröffentlicht: W. Müller, Gerichtsschreiber.

an alle diejenigen, welche über das Leben des

1“

Auf Antrag des Testamentsvollstreckers der ver⸗ ö Frau Louise Elisabeth (auch Elisabeth

1) alle, welche an den Nachlaß der zu Seegalen⸗ und hierselbst am 17. Dezember 1897 verstorbenen geb. Valentiner, des in Glückstadt verstorbenen (auch Hans Hinrich) Schleu Wittwe, Erb⸗ oder

2) alle diejenigen, welche den Bestimmungen des 1

von der genannten Erblasserin am 6. Juli 1889 hierselbst errichteten und am 30. De⸗

von zum Nachlasse gehörigem Grundeigenthum und Hypotheken oder auf Namen lautenden Werth⸗ papieren zu ertheilen, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche An⸗ und Widersprüche

Es werden alle, welche an den von den An⸗ 8

zugesprochen.

Anuf den Antrag des Bäckers Wilhelm Schafhausen

No. 18.

Dritte Beilage ischen Reichs⸗An

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Fee Se. Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

zeiger und Königlich Preußi

Be rlin, Freitag,

den 21. Januar

8 Oeffentlicher Anzeiger.

schen Staats⸗Anzeiger.

1898.

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch 7. Erwerbs⸗ und 1 8 8 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. 10. Verschiedene

irthschafts⸗Genossenschaften.

Bekanntmachungen.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[67174] Aufgebot.

Auf Antrag der verwittweten Branereibesitzer

auline Hartwich, geb. Jentsch, von hier werden die 1““ des am 28. September 1897 hier verstorbenen Brauereibesitzers Wilhelm Hartwich von hier aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 9. Mai 1898, Vormittags 11 Uhr, ihre Ansprüche gegen den Nachlaß unter Angabe des Grundes mit Einreichung etwaiger urkundlicher Beweis⸗ stücke oder deren Abschrift anzumelden, widrigenfalls sie gegen die Vorbehaltserben ihre Ansprüche nur noch insoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nutzungen durch Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht erschöpft wird. Die Einsicht des behufs Erhaltung der Rechtswohlthat bei dem unterzeichneten Gericht niederlegten Nachlaß⸗ verzeichnisses ist in den gerichtlichen Dienststunden Jedermann gestattet. 1

Laudeshut, den 10. Januar 1898.

1 Königliches Amtsgericht.

[67175] Bekanntmachung.

Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Rechts⸗ anwalts Dr. Seelig hier, werden die Gläubiger des Nachlasses des am 5. August 1897 hierselbst ver⸗ storbenen Bücherrevisors Adolf Elkan aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 22. April ecr., h. 11, bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 34, ihre Ansprüche und Rechte gegen den Nach⸗ laß unter Angabe des Grundes mit Einreichung etwaiger urkundlicher Beweisstücke oder deren Ab⸗ schrift anzumelden, widrigenfalls sie ihre Ansprüche gegen die Benefizialerben nur noch soweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem 5. August cr. aufgekommenen Nutzungen durch Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht erschöpft wird.

Königsberg, den 13. Januar 1893. Khshnigliches Amtsgericht. Abtheilung 10.

[66908] Bekanntmachung.

Am 17. Januar 1898 hat das Königliche Amts⸗ ericht zu Zeitz durch den Amtsgerichts⸗Rath Rittler ür Recht erkannt:

1) Die am 20. April 1842 in Zeitz geborene, zu⸗ letzt in Tuxpam in Mexiko wohnhafte Wittwe Agnes Bertha Antonie von Lüttwitz, geb. Seiffert, wird für todt erklärt.

2) Die Kosten des Verfahrens werden dem Antrag⸗ steller auferlegt.

[66909] Bekanntmachung. Das unterzeichnete Gericht hat am 6. Januar 1898 für Recht erkannt:

1) der Seefahrer Claus Boruholdt, geboren am 1. Juli 1849 in Bullenkuhlen,

2) der Seefahrer Hans Hinrich Bornholdt, ge⸗ boren am 16. Juni 1854 zu Langelohe,

eheliche Söhne des Hans Bornholdt und der Dorothea Margaretha, geb. Einfeld, werden für

todt erklärt. Als Todestag hat bezüglich beider der 6. Januar 1898 zu gelten. Alle unbekannten Erben der für todt erklärten beiden Gebrüder Bornholdt werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf den Nachlaß ausgeschlossen und dieser den bekannten und sich ausweisenden Erben beziehungsweise dem Fiskus

Elmshorn, den 7. Januar 1898. 8 Königliches Amtsgericht. 8

1671590b0 E1“ Durch deecsesfgetben vom 13. Januar 1898 ist die von der ständischen Kommission für den Chaussee⸗ bau von Greifenhagen nach Bahn zu Greifenhagen am 20. Dezember 1847 aeeeh Greifenhagener Kreis⸗Obligation Litt. A. Nr. 266 über 100 Thaler Preußisch Kurant, für kraftlos erklärt worden. Greifenhagen, den 17. Januar 1898. Königliches Amtsgericht. Im Namen des Königs! Verkündet am 15. Januar 1898. Breidenbend, Gerichtsschreiber.

[66916]

zu Obergartzem erkennt das Königliche Amtsgericht n Citiöcen verch den Amtsgerichts⸗Rath Dr. ochgürtel für Recht:

99 beiden Aktien der Zülpicher Volksbank Litt. A. Nr. 277 und 278 über je 300 werden für kraftlos erklärt.

(gez.) Dr. Hochgürtel. Beglaubigt: (L. S.) Breidenbend, Gerichtsschreiber.

[67164 vöclh lußurtheil vom 7. Dezember 1898 ist das Sparkassenbuch der Kreissparkasse zu Berent r. 115 (neue) bezw. 275 (alte) für kraftlos erklärt. Bereut, den 10. Januar 1898. Königliches Amtsgericht. 8

[67410] Ausschlußurtheil. 11“4“ m Namen des Königs!

In der Aufgebotssache des Landwirths Andreas

Theodor Bernhard Leser zu Gispersleben⸗Kil., als

in welchem das bis Ende 1892 eingetragene Gut⸗

haben 241,20 betrug, wird für kraftlos erklärt. Verkündet am 11. Januar 1898.

[66906]

Folgende Sparkassenbücher der Kapital⸗Versiche⸗ rungsanstalt zu Hannover:

1) Nr. 166 675, lautend auf Pächter Heinrich Schaeper zu Meyerhöfen,

2) Nr. 15 942, lautend auf Fräulein Franziska Gehrke zu Kleefeld,

3) Nr. 64 043, lautend auf Schneider Friedrich Wolf zu Breste,

4) Nr. 106 015, lautend auf Schankwirth Gustav Krüger zu Hamburg, .G seldh Nr. 99 329, lautend auf Gustav Krüger da⸗ elbst, 6) Nr. 100 055, lautend auf Fräulein Martha Hugo zu Linden,

sind durch Urtheil vom 11. Januar 1898 für kraftlos erklärt.

Hannover, den 12 Januar 1898.

Königliches Amtsgericht. 5 K.

8

[67155] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 14. Januar cr. ist der Hypothekenbrief vom 9. September 1893 über die in Abtheilung III. Nr. 12 des Grundbuchs hiesigen Amtsgerichts I von Nieder⸗Barnim Bd 56 Bl. Nr. 26 (Dreyse⸗ straße 9) eingetragenen 3000 für kraftlos erklärt.

Berlin, den 14. Januar 1898.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82.

[67156]

Durch Ausschlußurtheil ist heut die Hypotheken⸗ urkunde über die auf den Grundbuchblättern Nr. 15 und 16 von Költschen in Abth. III Nr. 16 und 9 für den verstorbenen Bauergutsbesitzer Franz Langer eingetragene Hypothek von 100 Thalern für kraftlos ecklärt worden. 4. F. 12. 97.

Reichenbach u. Eule, den 15. Januar 1898.

Königliches Amtsgericht. 2 Seeshs Abeceis Hs Kei ease. 1 [67168] Bekanntmachung. 8

Durch Ausschlußurtheil vom 12. Januar 1898 sind die drei Hypothekenbriefe über die am 12. Sep⸗ tember 1876 im Grundbuche von Konitz Bl. 858 und 928 Abth. III Nr. 3 bezw. 4 für die Geschwister Mack, Ida Marie, Minna Mathilde und Louise Clara, umgeschriebenen je 42 8557 für kraftlos erklärt. (4 F. 23/97.)

Konitz, den 14. Januar 1898. 8

Königliches Amtsgericht. 4. [67157] ö“

Durch Ausschlußurtheil ist heut die Hypotheken⸗ urkunde über die auf dem Grundbuchblatte von Girlachsdorf N.⸗A. Nr. 19 in Abth. III Nr. 4 für den Rentner Ernst Schneider in Girlachsdorf ein⸗ getragene Hypothek von 36.0 für kraftlos erklärt worden. 4. F. 14. 97.

Reichenbach u. Eule, den 15. Januar 1898.

Königliches Amtsgericht.

[67158] Im Namen des Königs! b

Auf den Antrag der Wittwe Emma Selbiger in Tuchel, vertreten durch den Rechtsanwalt von Westerski in Tuchel, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Tuchel durch den Amtsgerichts⸗Rath Jander für Recht: 8

Der Grundschuldbrief über folgende auf dem Grundstück Tuchel 371 Abth. III Nr. 6 eingetragene Post: Eintausend Mark Grundschuld, vom 30. No⸗ vember 1880 ab mit 6 % in halbjährlichen Raten verzinslich, zahlbar nach dreimonatlicher Kündigung, eingetragen für den Kaufmann Adolf nehe in

Tuchel am 7. Dezember 1880, abgetreten nebst den Zinsen seit 30. Mai 1882 an die Wittwe Emma Selbiger, geb. Lewinnek, in Tuchel, eingetragen am 13. November 1883, wird für kraftlos erklärt. Verkündet am 4. Januar 19199é8. Zur Beglaubigung: v. Warzewski, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[67411]

Auf den Antrag des Besitzers Franz Turner in Krusen, vertreten durch den Rechtsanwalt Mack in Pillkallen, hat das Königliche Amtsgericht in Pillkallen durch den Gerichtsassessor Buechler für Recht erkannt:

I. Die unbekannten Rechtsnachfolger des Besitzers Georg Kukat aus Krusen, früher in Bauszen, werden mit ihren Ansprüchen 8 die für denselben im Grundbuch von Krusen 8 in Abtheilung III unter Nr. 7 eingetragenen 100 Thaler ausgeschlossen.

II. Der Wittwe Ennutte Kukat in Krusen und dem Besitzer Ludwig Kukat in Bauszen werden ihre Rechte auf die genannte Post vorbehalten.

Pillkallen, den 28. S

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3.

67166 Bekauntmachung. Durch Ausschlußurtheil des Faniglichen Amts⸗ gerichts zu Grottkau vom 12. Januar 1898 sind:

I. die Hypothekeninstrumente und zwar:

a. über 150 Thaler Kaufgeld, haftend auf Blatt 16 Osseg in Abtheilung III Nr. 7 für den Kaufmann

r

Miterben seiner verstorbenen Ehefrau Karoline Leser, geb. Zapfe, hat das Köͤnigliche Amtsgericht in Kesret 82 den Amtsgerichts⸗Rath Hagemann für; echt erkannt: Das auf den Namen der verstorbenen Ehefrau Karoline Leser, geb. Zapfe, lautende Sparkassen⸗ buch Nr. 22 213 der städtischen Sparkasse zu Erfurt,

alomon Oestreicher in Grottkau, 2* über 100 Thaler Darlehn, haftend auf Blatt 254 Grottkauer Aecker Abtheilung III Nr. 1 für die verwittwete Viktualienhändlerin Theresia Scholz, geborene Olbrich, in Grottkau,

für kraftlos erklärt worden

II. die etwaigen Berechtigten folgender Hypo⸗ thekenforderungen: 1

1) von 150 Thalern Kaufgelderrest, haftend auf Blatt 192 Grottkau Abtheilung III Nr. 8 für den Rittmeister a. D. Wilhelm Bwon von Richthofen in Brieg,

2) von 230 Thalern Werth einer Ausstattung, haftend auf Blatt 6 Groß Guhlau Abtheilung III Nr. 13 für die unverehelichte Bauerauszüglertochter Beate Steiner,

3) von 65 Thalern rückständige Kaufgelder, haftend auf Blatt 24 Klein⸗Neudorf Abtheilung III Nr. 3 und Blatt 26 Klein⸗Neudorf Abtheilung III Nr. 5 sür die Wittwe Gertrud Stieglitzke, geborene Eistert,

4) von 5 Thalern Ausstattung, haftend auf Blatt 3 Koppitz Abtheilung II Nr. 7 und Blatt 127 Koppitz Abtheilung II Nr. 17 für Maria Arbeiter,

mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausge⸗ schlossen worden.

Grottkau, den 13. Januar 18908.

Königliches Amtsgericht.

[67162]

Auf Antrag des Besitzers Jacob von Sikorski in Englershütte ist im Aufgebotstermine am 7. Dezember 1898 erkannt:

I. daß die unbekannten Eigenthums⸗Prätendenten an der dem Kaufmann Johann August Fischer früher ge⸗ hörigen ideellen Hälfte des Grundstücks Gr. Slupinko See Band XV Blatt 2 mit ihren etwaigen An⸗ sprüchen an diesem Grundstückstheile auszuschließen,

II. daß den genannten Paul Fischer und Else Fischer ihre etwaigen Ansprüche zur Ausführung in einem besonderen Rechtsstreite vorzubehalten.

Berent, den 10. Januar 1898.

Königliches Amtsgericht..

[66918]. m Namen des Königs!

In der Aufgebotssache der Ehefrau Marie Stünkel, geb. Meyer, zu Holtrup hat das Königliche Amts⸗ gericht in Heya in der Sitzung vom 13. Januar 1898 durch den Amtsrichter Spangenberg für Recht erkannt:

Es wird für kraftlos erklärt diejenige Ausfertigung, welche von dem Protokolle des unterzeichneten Amts⸗ gerichts d. d. Hoya, den 20. September 1873, den damaligen Vormündern der Kinder des weiland Vollmeiers Diedrich Christian Meyer aus Holtrup ertheilt ist, und auf welcher sich der richterliche Ver⸗ merk d. d. Hoya, den 27. September 1873, befindet, daß 83 in dem Heotekone⸗ 9 5

a. Heinri iedr riedrich, 1

b. Anna Sophie Marie 1 Segnfer

c. Wilhelm Diedrich Friadrich 1 sestgesetzten, jetzt im Grundbuche von Holtrup Band I Blatt 19 Abtheilung III unter Nr. 2, 3 und 4 eingetragenen Abfindungen von je 700 Thalern in das Hypothekenbuch I von Holtrup Abtheilung I Band I Seite 209 Fol. 20 unter Ifd. Nr. 1 ein⸗ getragen seien. e.“

Hoya, den 14. Januar 1898.

Königliches Amtsgericht.

[66907] Im Namen des Königs! Verkündet am 5. Januar 1898. 1 Ref. Schmoldt, als Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Rentiers Peter August Eyl⸗ mann zu Sietwende erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Freiburg a. E., Abtb. II, durch den Amtsrichter Lattmann ꝛc. für Recht:

Die Urkunden über die im Grundbuche von Drochtersen Bd. III Artikel 127 Abth. III Nr. 1 und 2 für die Wittwe Eylmann zu Sietwende ein⸗ getragenen Hypotheken von 500 Thalern, bezw. 1700 ℳ, werden für kraftlos erklärt ꝛc.

Lattmann. 4 Im Namen des Königs! Verkündet am 20. Dezember 1897. Bernsmann, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Kaufmanns Wilhelm West⸗ hoff zu Dortmund, vertreten durch den Rechtsanwalt Winterberg zu Oberhausen, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Oberhausen durch den Gerichts⸗ Assessor Voßkühler für Recht: 1

Der Hypothekenbrief über die Post Abtheiluug III Nr. 9 Band 3 Blatt 93 des Grundbuchs von Sterkrade, eine Kaution zur Höhe von 9000 neuntausend Mark für den Oekonom Wilhelm Westhoff zu Sterkrade zur Sicherheit wegen eines der Ehefrau Techniker Heinrich Winnertz, Ger⸗ trud, geb. Rütten, verw. gewesene Johann Fran⸗ Westhoff gent. Lohmann, zu Sterkrade gegebenen Darlehns von 9000 nebst Zinsen und Kosten, wird für kraftlos erklärt.

[66917]

[67110] Bekauntmachung.

Durch Ausschlußurtheil vom 12. Jan ist die Hypothekenurkunde über 2500 Kaufgeld, ein⸗ etragen auf Grund der Schuldurkunde vom 24. Fe⸗ .28⸗ 1894 am 24. Februar 1894 für die Fleischer⸗ frau Marie Hallatsch, geb. Sroka, in Schwientoch⸗ lowitz auf den Grundstücken der Antragsteller Nr. 352 und 402 Schwientochlowitz Abtheilung III Nr. 9 bezw. 4, gebildet aus den Hypothekenbriefen vom 24. Februar 1894 und der Schuldurkunde vom 24. Februar 1894, für kraftlos ertlärt.

Königshütte, den 12. Januar 18988S39.

Königliches Amtsgericht.

Im Namen des Königs! Verkündet am 6. Januar 1898. Kruse, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Rentners Johann Meinert zu Sefeenede eh in Ottensen wohnhaft, erkennt

[86910]

Die Schuldurkunde vom 6. Februar 1893, aus welcher in der Abtheilung III unter Nr. 7 des Grundbuchs von Elmshorn Band XVI Blatt 796 für den Hofbesitzer Johann Meinert zu Seestermühe 1500 eintausendfünfhundert Mark nebst 5 % jährlicher Zinsen seit 1. Januar 1893 als Hypothek eingetragen stehen, wird für kraftlos erklärt.

Der Antragsteller trägt die Kosten

nach § 87 Z.⸗P.⸗O.

[66912]

Die Hypothekenbriefe über

a. die 27 Thaler 25 Sgr. des Jacob Lelesch,

welche auf Wittmannsdorf Nr. 1 und 11 Abth. III

Nr. 2a. und 1,

b. die 100 Thlr. für Ferdinand Hoppe, welche

auf Wittmannsdorf Nr. 11 Abth. III Nr. 2

eingetrazen sind, werden für kraftlos erklärt.

Hohenstein, Ostpr., 21. Dezember 1897. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2.

[66913] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 11. Januar 1898 sind die ein⸗ getragenen Gläubiger bezw. deren RNechtsnachfolger der im Grundbuch von Kirchspiel Särbeck Band 2 Blatt 13 Abth. III unter Nr. 3 eingetragenen Post: Zweihundert und fünfzig Reichsthaler nebst 5 Kisten⸗ füllungen zum Sechsten auf Grund des Auseinander⸗ setzungsvertrages vom 22. September 1829 für die minderjährigen Geschwister bezw. Schwäger und Schwägerinnen der Eheleute Johann Hermann Leyer⸗ maonn gnt. Hermeler und Catharina Gertrud gnt. Hermeler, nämlich a. Bernard Heinrich, geb. 4. März 1815, b. Johann Heinrich, geb. 17. Rovember 1816, c. Ignatius, geb 2 Januar 1819, d. Maria Anna Catharina, geb. 6 Dezember 1820, e. Johann Bernard Josef, geb. 19. Dezember 1823, sowie jedem derselben fünfzig Reichsthaler und eine Kistenfüllung zum Sechsten, mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Post ausgeschlossen. F. 30. 97. Münster, den 14. Januar 1898.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung VI.

[66911]

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Gleiwitz vom 11. Januar 1898 wird die Post von 3 Thaler 20 Silbergroschen, eingetragen auf Blatt 24 Zernik städtisch Abth. III Nr. 7 für kraftlos erklärt.

8 Schiller.

[66914] Bekauntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des biesigen Königlichen Amtsgerichts vom 11. Januar 1898 sind die ein⸗ getragenen Gläubiger bezw. deren Rechtsnachfolger der im Grundbuch von Münster Band 18 Blatt 100 Abth. III Nr. 2 eingetragenen Post: zweihundert Thaler für den Tabackfabrikanten Johann Bernard Kock laut notarieller Urkunde vom 21. September 1821, zu 4 % jährlich verzinslich, mit ihren Rechten auf diese Post ausgeschlossen. F. 97.

Münster, den 14. Januar 1898.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung VI.

[67143 Oeffentliche Zustellung.

1) Anna Marie verehel. Pallmer, geb. Kunze, in Leipzig. Eutritzsch,

2 uguste Henriette verehel. Hänel, geb. Wehner, in eipnig, 2 b nna Marie verehel. Döring, geb. Lucas, in

eipzig, 8 4) bmma Emilie Johanne verehel. Metzger, geb. Sachse, in Dessau, 1

2 Emma Minna verehel. Freund, geb. Schäfer, in Leipzig⸗Anger⸗Krottendorf,

6) Anna Christiane verehel. Müller, geb. Klinger, in Ire;; 7) Franziska Antonie Doris verehel. Löffler, geb.

Voigt, in Störmthal

vertreten durch die hiesigen Rechtsanwalte Justiz⸗ Rath Dr. Schill zu 1 bis 4, Otto Emil Freytag und Bernhard Freytag zu 5, Rudert zu 6 und Dr. Krüger zu 7

klagen gegen ihre Ehemänner:

zu 1 den Zigarrenmacher Karl Traugott Pallmer aus Kunewalde, zuletzt in Leipzig⸗Eutritzsch,

zu 2 den Arbeiter Friedrich August Oskar Hänel aus Leipzig, zuletzt daselbst,

zu 3 den Bürstenmacher Karl Otto Döring aus Seipiig, zuletzt daselbst wohnhaft, dann vorübergehend in Löbejün aufhältlich,

zu 4 den Kaufmann Curt Metzger aus Dessau, zuletzt in Leipzig,

zu 5 den Ärbeiter Karl Friedrich Freund aus Münchenbernsdorf bei Gera, zuletzt in Leipzig,

zu 6 den weizer Georg Müller aus Mohren⸗ haußen, zuletzt in Wäldchen bez. Sachsendorf,

zu 7 den früheren Buchhalter Ernst Emil Löffler aus Ruppertsgrün bei Werdau, zuletzt in Leipzig,

sämmtlich jetzt unbekannten Aufenthalts zu 1 bis 7 auf Che scheidung, und zwar zu 1, 2, 3, 5 und 6 wegen böslicher Verlassung, zu 4 wegen kebensgesährischer Mißhandlung und Ehebruchs, und zu 7 wegen Ehebruchs, und laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung der Ehestreite vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 15. April 1898, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, je einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentli Zustellung wird dieser Auszug der Klagen bekannt gemacht. 1 Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgerichte

Leipzig, am 18. Januar 1898; Dölling, Sekretär.

das Königliche Amtsgericht zu Elmshorn durch den Gerichts⸗Assestor vom Hof für Recht: