1898 / 34 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 08 Feb 1898 18:00:01 GMT) scan diff

wurde noch während seiner Studienzeit von Rudolf Wagner mit der Fortsetzung von dessen Vorträgen über allgemeine Nakur⸗ geschichte und mit der Vollendung seines Lehrbuchs über Zootomie (2. Aufl. Leipzig 1843— 47, Bdeg betraut. Im Jahre 1847 habilt⸗ tierte er sich als Privatdozent für Zoologie und Physiolog ie in Göttingen, wurde zugleich Assistent des Physiolegischen Instituts daselbst, ging 1850 als außerordentlicher Professor der Zoologie nach Gießen, erhiel dort 1855 die ordentliche Professur und wurde 1869 Professor der Zoologie und Zootomie in Leipzig. Seine wissenschaftlichen Arbeiten dezogen sich besonders auf die Erforschung des Lebens, des Baues und Werdens, auf die anatomisch⸗phvsiologische Analyse der Thiere, vor allem der niederen Gattungen. Er schrieb unter anderem: „Beiträge zur Kenntniß wirbelloser Thiere“ (mit Frey, Braunschweig 1847); „Vergleichende Anatomie und Physiologie“ (mit Bergmann, Stuttgart 1852); „Untersuchungen über Trichina spiralis“ (Leipzig 1860, 2. Aufl. 1866); „Die Parasiten des Menschen und die von ihnen herrührenden Krankheiten“ (Leipzis 1863—1876, 2 Bde., 2. Aufl. 1879 ff.). Für das Handbuch der Ophthalmologie von Graefe und Sämisch lieferte er eine eingehende Darstellung der vergleichenden Anatomie des Auges. In den Jahren 1857 bis 1879 schrieb er „Berichte über die wissenschaftlichen Leistungen in der Naturgeschichte der niederen Thiere“ für das „Archiv für Natur⸗ geschichte“, auch gab er „Die Anatomie der Biene“ (Cassel 1885 Wandtafel) und (mit Nitsche) „Zoologische Wandtafeln zum Gebrauch an Universitäten und Schulen“ (das. 1877 91) heraus.

Die „Accademia dei lincei“ in Rom wählte Eugenio Beltrami, Professor der mathematischen Pbysik an der dortigen Universität, zu ihrem Präsidenten.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs⸗ Maßregeln.

11“ Loo 4““

Der französische Ackerbau⸗- Minister hat durch Verordnung vom

18. Januar 1898 wegen des Auftretens der Maul⸗ und Klauenseuche in der Schweiz die Ein⸗ und Durchfuhr von Rindern, Schafen, iiegen und Schweinen schweizerischer Provenienz nach bezw. durch

rankreich verboten. b

Verkehrs⸗Anstalten.

Bremen, 7. Februar. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Danpfer „Mark’, v. La Plata kommend, 6. Febr. Las Palmas pass. „Oldenburg“, v. Baltimore kommend, 5. Febr. Bremer⸗ haven angek. „Aller“, 4. Febr. Nm. v. New⸗York n. Bremen abgeg. „Kaiser Wilhelm II.“, 5. Febr. Nm. v. New⸗Yorkn. Genua abgeg. „Barbarossa“, v. Bremen kommend, 6. Febr.

Sydney angek.

8. Februar. (W. T. B.) Dampfer „Bapern“, n. Hst⸗ Asien best., 7. Febr. Mrgs. in Genua angek. „Preußen“, 7. Febr. Vm. Reise v. Singapore n. Colombo fortges. „H. H. Meyer“, v. New⸗York kommend, 7. Febr. Vm. Dover pass. „Bremen“, 7. Febr. Vm. Reise v. Neapel n. Genua fortges. „Karlsruhe“, n. New⸗York best., 7. Febr. Mittags Lizzard pass. „Heimburg“ Febr. Nm. Reise v. Antwerpen n. Oporto fortges. „Prinz Heinrich“, v. Ost⸗Asien kommend, 7. Febr. Nm. in Antwerpen

angekommen. Hamburg, 7. Februar. (W. T. B.) Hamburg⸗Amerika⸗ inie. Dampfer „Helvetia“, von Hamburg kommend, heute in

St. Thomas angekommen.

Theater und Musik.

Thalia⸗Theater. 1

Die Possen⸗ und Operetten⸗Bühne in der Dresdener Straße ist einmal von ihrem gewohnten Programm abgewichen, indem sie am Sonnabend „Das neue Ghetto“, ein Schauspiel in vier Akten von Theodor Herzl, zur Aufführung brachte. Der Verfasser ist der Begründer und Führer einer in Wien unter dem Namen „Zionisten“ bestehenden Vereinigung, welche die Neugründung des jüdischen Reichs in Palästina erstrebt. Das hier aufgeführte Schauspiel ist bereits im Jahre 1894 entstanden, also bevor es „Zionisten“ ab, enthält aber die grundlegenden Ideen, welche der Verfasser eute noch verficht, und dokumentiert sich daher als reines Tendenz⸗ stück. Unter dem Titel versteht der Verfasser die Schranken, welche, nachdem die realen Mauern des Ghetto längst gefallen, heute noch die Juden gewissermaßen von dy Völkern, in deren Mitte sie leben,

isolieren sollen, und aus denen er sie in das gelobte Land hinausführen möchte. Mit der dramatischen Kunst im allgemeinen hat das Werk nur die äußere Form gemein, im üͤbrigen gehört sein Inbalt, obwohl dem Verfasser ein gewisser Instinkt im Aufbau wirksamer Scenen nicht ist, nicht auf die Bühne, sondern auf die Tribüne. Die Darsteller, unter denen in erster Linie die Herren Richard Wirth (vom Münchener Deutschen Theater), Eggeling (vom Irving-Place-Theatre in New⸗ York) und Sachs zu nennen sind, nahmen sich ihrer Aufgaben mit Eifer an und errangen viel Beifall.

Im Königlichen Opernhause wird morgen Beethoven's Oper „Fidelio“ mit Fräulein Hiedler als Leonore gegeben. Im übrigen lautet die Besetzung: Don Fernando: Herr Bachmann: Don

izarro: Herr Hoffmann; Florestan: Herr Sylva; Roceo: Herr

ödlinger; Marzelline: Frau Herzog; Jacquino: Herr Philipp. Zu Beginn wird die Quverkure „Lesncre“ Nr. 3 gespielt. Kapell⸗ eüc Sucher dirigiert. Am Donnerstag geht zum ersten Mal „Lobetanz“, Bühnenspiel in 3 Aufzügen, Dichsung von Otto Julius

Bierbaum, Musik von Ludwig Thuille, in folgender Besetzung in Scene: Lobetanz: Herr Naval; die Prinzessin: Fräulein Dietrich; der König; Herr Stammer; die Erste der Braunen: Frau Gradl; die erste der Blonden: Fräulein Reinisch; der Förster: Herr Grün; der Richter: Herr Schmidt; der Henker: Herr Berry; Gefangene: die Herren Bachmann und Krasa; ein alter Gefangener: Herr Oberg; ein Bursch aus dem Volke: Herr Philipp. Die Handlun spielt im Lande „Nirgendwo“. Dirigent: Kapellmeister Dr. Muck Das Werk ist vom Ober⸗Regisseur Tetzlaff in Scene gesetzt, die dekoratlve Einrichtung hat der Ober⸗Inspektor Brandt besorgt. Den Schluß des Abends bildet das Ballet „Die Rose von Schiras“, dessen Besetzung folgende ist: Centifolte: Fräulein dell Era; Zephyr: Fräulein Urbanska: Thau: Fräulein Kierschner; Knirps: Fräulein Delelisen r

Im Königlichen Schauspielhause geht morgen „Mutter Thiele“ von Adolf L'Arronge mit Frau Schramm in der Titelrolle in Scene. Den Fritz von Harden spielt Herr Keßler, die Rose

räulein Abich, die Betty Fräulein Hausner, den Rudolf Thiele eerr Purschian, die Bertha Frau von Hochenburger, den Praschky herr Vollmer.

Frau Agnes Sorma, deren Abreise nach New⸗York Ende dieses Monats erfolgt, tritt am nächsten Donnerstag im Deutschen Theater zum letzten Mal in den drei, „Morituri“ betitelten Ein⸗ aktern von Sudermann gemeinsam mit Josef Kainz auf.

Der siebente Symphonie⸗Abend der Königlichen Kapelle findet am Freitag unter Kapellmeister Dr. Muck's Leitung statt. Es kommen zur Aufführung: die „Faust“⸗Ouvertüre“ von Wagner, die Symphonien in D-dur von Haydn und in A-dur von Beethoven. Außerdem gelangen in diesem Konzert Variationen in D-moll (über ein Thema von Schubert) von R. Heuberger zu Gehör. Die öffentliche Hauptprobe findet an demselben Tage, Mittags 12 Uhr, statt. Karten däafür zum Preise von 2 und 1 sind bei Bote und Bock käuflich.

Bei dem Orgelvortrag des Musikdirektors Dienel in der Marien⸗Kirche, am morgigen Mittwoch, Mittags 12 Uhr, werden Fräulein Johanna Haacke aus Halle, Fräulein Maria Burand, eine von Aglaja Orgéni in Dresden ausgebildete Altistin, und Herr Robert Schwiesselmann mitwirken. Der Eintritt ist frei.

Mannigfaltiges.

Dem Unterrichts⸗Dirigenten der Königlichen Turnlehrer⸗ Bildungsanstalt, Schulrath Professor Dr. Friedrich Euler, wurden heute anläßlich der Feier seines siebzigsten Geburtstages viele Ehrungen zu theil. Der Geheime Ober⸗Regierungs⸗Rath Brandi vom Ministerium der geistlichen ꝛc. Angelegenheiten erschien an der Spitze des Lehrer.⸗Kollegiums der genannten Anstalt zur Beglück⸗ wünschung in der Wohnung des Jubilars. Außerordentlich zahlreich waren auch die Abordnungen und Glückwunsch⸗Adressen hiesiger sowie auswärtiger Turnvereine und Lehranstalten.

Im Auftrage des Kaiser Wilhelm⸗Dank“, Vereins der Soldaten⸗ freunde, erschien im Verlage der von Schall u. Grund hierselbst unter dem Titel Der kleine Kamerad“ ein Lieder⸗ und Handbuch für alte und junge Soldaten, dessen Inhalt der Geschäftsführer des Vereins Robert Gers⸗ bach gesammelt und bearbeitet hat. Das kleine Buch ent⸗ hält außer Gesängen zur Feier sestlicher Tage, wie des 27. Januar und des 22. März, Liedern zum Preise Ihrer

empfohlene

Majestäten des Kaisers und der Kaiserin, den Volkshymn zur Huldigung für die einzelnen Bundesfürsten, auch eine 8 ven Liedern, welche an Erinnerungen aus dem großen Kriege anknüpfen, ferner solche, die als Dragoner⸗, Ulenen“-, Artilleristen⸗ ꝛc. Lieder sen einzelnen Waffen und der Kameradschaft innerhalb derselben gewidmet sind, endlich in großer Zahl Vaterlands⸗, Volks⸗ und Soldatenlieder für frohe Stunden im allgemeinen (darunter ein origineller „Krieger⸗ Salamander“) wie für besondete festliche Gelegenheiten. Nebe diesen für den Zweck des kleinen Buchs gut gewählten Lieder texten her gehen Füctäechc von erzitherischem Werth, so die den Katechismus der militäri schen Pflichten kurz und treffend zusammen⸗ fassenden „Zehn Gebote für alte und junge Soldaten, gegeben vom alten Barbarossa am Tage der Entbüllang des Kaiser Wilhelm⸗ Denkmals auf dem Kyffhäuser“, „Der Monat in Merk⸗ sprüchen für deutsche Soldaten“, eine Zusammenstellung von hochsinnigen Hohenzollern⸗Worten und „Wahlsprüchen u. v. a. Es ist zu wünschen, daß das kleine Buch bei den Krieger⸗, Landwehr⸗ und Regiments⸗Vereinen Eingang finden möge und in diesen wie in den Kreisen der noch im Dienst stehenden jüngeren Krieger mithelfe zur Erweckung und TPflege soldatischen Geistes und soldatischer Tugerd sowie der Liebe zu Kaiser und Reich. Für die noch Außenstehenden aber eignet sich „Der kleine Kamerad“ als ein sangesfroher Werber für die edle und schöne Sache des Krieger⸗ vereinswesens, dessen freundlichem Fetcns hoffentlich recht viele frühere Soldaten folgen werden. Das von dem Vorstande des Deutschen Kriegerbundes zur Einführung bei den Vereinen warm G Büchlein kann, falls es in den Buchhandlungen nicht vorräthig ist, von dessen Geschäftsstelle, Berlin W., Kurfürsten⸗ 1111“4“ S des 8 Wilhelm⸗Dank“, Soldatenfreunde, Berlin W., Leipzigerstraße 4,

Preise von 25 bezogen werden. böö 8

Das Programm des vierten Vortragsabends im Verein „Berliner Presse“ (Wilhelmstr. 92/93) 8 10. d. M., 8 Uhr Abends, wird aus drei gesonderten Abtheilungen bestehen. In der ersten bringt Herr Emil Milan das noch gänzlich unbekannte einaktige Drama „Das Hünengrab von Ibsen zum Vor⸗ trag. In der zweiten Abtbeilung folgen zwei noch ungedruckte von Gerhart Hauptmann: „Die sieben Mäuse“, eine pommersche Sage, und die Ballade „Mond⸗ braut’, in der das Hannele⸗Motiv zum ersten Male von dem Dichter angeschlagen wird. Die treffliche Hannele⸗Darstellerin Frau Paula Conrad⸗Schlenther wird diese beiden Hauptmann'schen Dich⸗ tungen vorlesen. Die dritte Abtheilung des Programms bilden eine neue Dichtung von Theodor Fontane und ein kleines Gedicht Goethe's, ebenfalls beide von Frau Conrad⸗Schlenther vorgetragen. Zwischen den Abtheilungen finden kurze Pausen statt. Billets können nur noch in beschränkter Anzahl ausgegeben werden. Die Platze zu 1,50 gelten diesmal nur für Stehplatz und Galerie. Der Saal wird um 7 Uhr geöffnet. 1

Der Verein der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen veranstaltet am 17. d. M. zum Besten seiner Pensionskasse wiederum ein Damen⸗Kostümfest, welches diesmal Ein Märchenland“ betitelt ist. Die Vorbereitungen zu dem Fest, für welches mannig⸗ fache Ueberraschungen geplant sind, sind im Gange; auch der Verkauf der Eintrittskarten hat bereits begonnen.

Wie das Wiener Polizei⸗Präsidium dem hiesigen mit⸗ theilt, ist am 6. d. M. ein ovales Bronze⸗Relief.⸗ Porträt des Feldmarschalls Daun in Allongeperrücke und Rüstung mit dem Signum Raphael Donner, in einen schwarzen Holzrahmen ge⸗ faßt, im Hof⸗Musecum zu Wien gestohlen worden. Der Werth des Porträts beträgt etwa 200 Gulden.

Thorn, 8. Februar. Die Hochwassergefahr ist vorüber; der Hochwasser⸗Signalball wurde heute herabgelassen. Der Wasser⸗ spiegel sinkt bei mittelstarkem Eisgang sehr langsam.

Madrid, 7. Februar. Im heutigen Ministerrath wurde, wie dem „W. T. B.“ berichtet wird, ein Telegramm des Gouverneurs der Philippinen verlesen, in welchem derselbe mittheilt, daß durch einen Brand in Manila 33 Häuser in Asche gelegt worden seien. Der Schaden werde auf mehr als 2 000 000 Dollars geschätzt.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Anfang 7 ½ Uhr.

ersten Male: 3 Aufzügen.

Donnerstag: Opernhaus. Lobetanz. Dichtung von Otto Julius Bierbaum.

Schauspielhaus. 40. Vorstellung. Mutter Thiele. In Scene gesetzt von Sigmund Lautenburg. Anfang Ein Charakterbild in 3 Akten von Adolph L'Arronge. 7 ½

Uhr. 38. Vorstellung. Zum kröte.

Ein Bühnenspiel in Preisen: Trilby.

Donnerstag und folgende Tage: Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu volksthümlichen

eines 5 Sujets von Jul. Freund und Wilh. Mannstädt. Musik vom Kapellmeister Julius Einödshofer. Anfang 7 ½ Uhr.

E“ und die folgenden Tage: Die Tugend⸗ alle.

Die Schild⸗

wolkig heiter wolkig bedeckt Schnee wolkenlos bedeckt Dunst

22 bed. edeckt halb bed. bedeckt bedeckt bedeckt wolkig bedeckt halb bed. bedeckt halb bed. bedeckt Nebel . 759 wolkig

. 759 ONO 4 bedeckt

Uebersicht der Witterung. „Depressionen mit schwacher Luftbewegung liegen über der nördlichen Nordsee und dem fablichen Ostseegebiet, während vorm Kanal und über Ost⸗ rußland Hochdruckgebiete lagern. In Nordschweden und Nordrußland hat die Kälte erheblich 8 1 anda und Archangelsk melden 31, St. Peters⸗

urg 17 ½, Moskau 12 Grad unter Null. In Deutsch⸗ land ist das Wetter andauernd trübe und mild, meist haben Niederschläge stattgefunden. Deutsche Seewarte.

——— Theater.

Königliche Schauspiele. Mittwoch: Opern⸗ haus. 37. Vorstellung. Fideliv. Oper in 2 Akten von Ludwig van Beethoven. Text nach dem Fran⸗ zösischen von Ferdinand Treitschke. Beginn: „Ouverture Leonore (Nr. 3)“. Anfang 7 ½ Uhr.

Belmullet.. Aberdeen.. Christiansund Kopenhagen. Stockholm. t. ersbg. Moskau... Cork, Queens⸗ towu 768 Cherbourg . 766 Helder 759 hh .. 755 burg. 757 winemünde 755 Neufahrwasser 756 Memel 754 Karlsruhe . . 765 Wiesbaden. 763 W München 763 W

761 SSW

Berlin. SW

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8 . 2

Musik von Ludwig Thuille. Die Rose von Schiras. Ballet⸗Idylle nach einer erzählenden Dichtung von H. 25 von Emil Graeb. Musik von Richard Eilenberg. Anfang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus. 41. Vorstellung. Der Burg⸗ graf. Historisches Schauspiel in 5 Aufzügen und einem Nachspiel von Josef Lauff. Anfang 7 ½ Uhr.

Deutsches Theater. Mittwoch: Johannes. Anfang 7 ½ Uhr. 1 Donnerstag: Morituri. Freitag: Johannes.

Berliner Theater. Mittwoch: Faust, II. Theil. Anfang 7 ½ Uhr.

Donnerstag: In Behandlung.

Freitag (22. Abonnements⸗Vorstellung):

Veilchenfresser. . 6

Goethe Theater. Büf. Zoologischer Garten. Kantstr. 12. Mittwoch: Ein Sommernachts⸗

traum. Anfang 7 ½ Uhr. Donnerstag: Berliner Spezialitäten. Freitag (23. Abonnements⸗Vorstellung):

und Stadt. (Wallner ⸗Theater.)

Dorf

Schiller - Theater. Un Mittwoch (außer Abonnement): Kyritz⸗Pyritz. Anfang 8 Uhr.

Donnerstag: Der Tugendwächter. Das Versprechen hinterm Herd. Anfang 8 Uhr.

Lessing Theater. Mittwoch: Das grobe Fes. (Dr. Rudolf Tyrolt, als Gast.) Anfang

Donnerstag: Im weißen Rößl.

Freitag: Das grobe Hemd. Tyrolt, als Gast.)

Sonnabend: Im weißen Rößl.

g lgtz .. iatl 9 Nenes Theater. Schiffbauerdamm 4a. /5b. Direktion: Sigmund Lautenburg. Mittwoch: Die Schildkröte. (La Tortue.) Schwank in 3 Akten von Léon Gandillot. Deutsch von Max Schönau.

88

(Dr. Rudolf

Belle-Alliance-Theater. Belle⸗Alliancestr.7/8. Mittwoch: Zum ersten Male: Fräulein Gene. Hierauf: Die Maler.

Donnerstag: Keau.

Hettag. Fräulein Géène. Die Maler

Sonnabend: Im Dienst.

Residenz⸗-Theater. Direktion: Theodor Brandt. Mittwoch: Sein Trick. (Le Truc de Séraphin.) Schwank in 3 Akten von Maurice Desvallières und Antony Mars. Uebersetzt und für die deutsche vns bearbeitet von Benno Jacobson. Anfang

r. ¹Donnerstag: Zum 50. Male: Sein Trick. Vorher: Prolog: „Seraphin’'s Gruß!“ Verfaßt von Benno Jacobson, gesprochen von Georg Baselt.

Theater Unter den Linden. Mittwoch: Die Göttin der Vernunft. Operette in 3 Akten von Willner und Buchbinder, für die hiesige Bühne bearbeitet von Benno Jacobson. Musik von Ivohaun Strauß. Anfang 7 ½ Uhr.

Donnerstag: Die Göttin der Vernunft.

Sonnabend: Zum ersten Male: Fatinitza. Operette in 3 Akten von Zell und Genge. Musik von Franz von Suppé.

Thalia-Theuter. (Vormals: Adolph Ernst⸗ Theater.) Mittwoch: Gastspiel der Herren Richard Wirth vom Deutschen Theater in München, Arthur Eggeling vom Irving⸗Place⸗Theater in New⸗Pork. Das neue Ghetto. Schauspiel in 4 Akten von Theodor Herzl. In Scene gesetzt vom Direktor W. Hasemann. Anfang 7 ½ Uhr.

Donnerstag: Dieselbe Vorstellung. 1

Central-Theater. Alte Jakobstr. 30. Direktion: Rich. Schultz. Mittwoch: Emil Thomas, a. G. rida Brock, a. . (vom Neuen Theater). ie Tugendfalle. Burleske Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 4 Bildern mit Benutzung

Konzerte.

Klavier⸗Abend von Gizella Sroes. Aula des Falk-Gymnasinms. Mittwoch,

vnfeht Uhr: I. Novitäten⸗Abend (I. Hugo Wolf⸗Abend) von Ernst Otto Nobnagel.

Familien⸗Nachrichten.

Verlobt: Frl. Gertrud Kutscher mit Hrn. Gerichts⸗ Assessor und Sec.⸗Lieut. d. R. Curt Pretzell (Janne⸗ witz Köslin).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Major Wolfgang Frhrn. von Nordenflycht (Weingarten, Württ.). Eine Tochter: Hrn. Regierungs⸗Assessor Wilhelm von Schmeling ( 2

Gestorben: Hr. Oberst⸗Lieut. z. D. Georg von Nowag⸗Seeling (Cassel). Hr. Majoratsherr und Rittmeister a. D. Maximilian von Asseburg⸗ Hornhausen (Berlin). Hr. Justiz⸗Rath Julius Schultze (Berlin). Fr. Geheime Regierungs⸗ Rath Anna Pilger, geb. Susemihl (Berlin).

8 Verantwortlicher Redakteurt. Direktor Stemenroth in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ „Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Acht Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage),

sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 6 des öffent. lichen Anzeigers (Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellschaften) für die Woche

vom 31. Jauuar bié 5. Februar 1898.

Saal Bechstein. Mittwoch, Anfang 71 Uhr:

.

zum Deutschen Reichs⸗Anz

Erste Beilage

eiger und Königlich Preußi

Berlin, Dienstag, den 8. Februar

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Qualität

gering

mittel

gut

Verkaufte Verkaufs⸗

Marktort

Gezahlter Preis für 1 Do

ppelzentner

Menge werth

niedrigster

höchster niedrigster

höchster niedrigster

höchster

Durchschnitts⸗

preis für 1 Doppe zentner

8

Am vorigen Markttage

Durch⸗ schnitts⸗ preis

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt.)

BP““ 6 Z1“ Ostrowo.. . Crone a B. . . Strehlen i. Schl. Striegau Grünberg.. Löwenberg... Oppeln. Aalen. Giengen. Breslau

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88

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OO0la àaà2 eàan2à2u 2 2*

Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende

Ein liegender Stri

16,25

16,00 18,10 17,25 15,00 16,00 15,80 16,00 17,60

18,00 13,30 18,40

11,75 12,60 13,20 13,90 13,00 13,10 12,90 13,50 13,80 14,00 15,60 12,00

11,50 13,50 13,00 13,00 13,00 14 30 13,50 13,50 13,60

18,24 12,10

11,50 13,50 12,30 13,00 13,20 13,00 14,40 12,10 13,40 12,80 13,60 13,20 12,80

13,00

16,75 16,00 16,70 18,20 17,50 16,70 17,20 18,00 18,00 19,70

16,30 18,90 20,80

16,25

16,30 18,20 17,25 15,00 16,20 15,80 16,00 17,60

18,00 15,30 18,90

11,75 13,10 13,40 14,00 13,00 13,10 13,10 13,50 13,80 14,00 16,00 13,00

12,25 13,40 13,60 14,10 13,25 14,00 13,90

14,30 14,20 16,26 13,50 13,00

12,75 14,00 14,10 13,60 14,60 14,60

14,50 14,00 16,90 19,00 18,46 13,70 17,30

11,50

13,80 13,10 13,00 13,40 14,30 13,50 13,50 16,00

18,24 12,60

11,50 13,70 12,50 13,10 13,20 13,40 14,40 12,10 13,40 12,80 13,60 13,20

13,00 13,80 12,70 13,10 13,60 13,80

1270 13,60 13,30

13,56

Weizen. 16,75 17,25 16,80

17,40

17,10 18,30 18,30 18,00

17,50 16,70 18,40 18,40

17,40 16,50

16,00 18,00 19,00 18,20

18,00

19,70 20,40

17,80

17,30 19,40 19,40

20,80

Roggen. 12,25 12,75 13,60 13,80 13,80 14,00 14,20 14,20 13,25 13,50 14,00 15,00 14,10 14,90

14,10 14,30 14,80 14,20

14,50 16,50 16,60 14,00

14,60 13,50

13,50

Gerste. 13,25 14,50 14,70 14,20 16,25 16,20 14,70 15,50 14,50 18,80 20,00 18,64 14,60

12,75 14,30 14,40 13,70 14,60 15,00

14,50 14,00 18,00 19,00 18,46 14,00 17,30

Hafer. 13,75

13,10 13,20 14,00 14,60 14,80 13,30 13,80 13,60 14,20 14,00

13,00 14,10 12,90 13,20 13,60 14,20

12,70 13,60 13,40

13,56

17,25

17,70 18,40 18,00 18,40 18,60 16,50 19,00 18,20

20,40 18,70 20,00

13,75

13,30 13,30 14,00 15,00 14,80 13,30 13,80 14,60 14,60 14,00

16,44 16,87

16,89 16,10 18,00 19,52

19,60 20,80

13,58 13,77

14,00 13,81

14,20 15,99

13,45

17,20 16,96

16,73 16,50

13,40 13,04 13,87 12,60

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80 8 s. F. 1—8— b0 bb*

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2 .

99 82 9

4.2. 4.2.

31. 1.

24. 1. 31. 1. 31. 1.

13,80 13,90 12,60

13,20] ÿ13,30 Bemerkungen.

14/,20 13,60 13,30

13,60 13,20

13,20 13,00

8*

13,40 13,17

13,30 5. 2. 13,50 31. 1.

Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Senn berechnet. reis nicht vorgekommen ist; ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehl

8 Deutscher Reichstag. 34. Sitzung vom 7. Februar 1898, 2 Uhr.

Ueber den Anfang der Sitzung wurde in der gestrigen

8 Nummer d. Bl. berichtet.

Das Haus setzt die zweite Berathung des Reichshaus⸗ halts⸗Etats für 1898 beim Etat der Reichspost⸗ und

Telegraphenverwaltung fort.

ei den Besoldungen fuür die Ober⸗Postdirektionen

bezeichnet

Abg. Werner (Reformp.) die Bestimmung, daß die Beamten der Ober⸗Postdirektion Berlin innerhalb des Weichbildes von Berlin wohnen müßten, als unzweckmäßig und spricht für die Aufhebung

derselben.

Bei den Ausgaben für die Post⸗ und Telegraphenämter

führt der

Berichterstatter Abg. Dr. Paasche (nl.) aus, daß in der Kom⸗

mission erklärt worden sei: die Postverwaltung beabsichtige nicht, die

Zahl der 132 Militär⸗Postämter zu vermehren. Abg. Kopsch (fr. Volksp.) beantragt: „Den Herrn

zu thun, um ohne Verletzun

eichskanzler zu ersuchen, die erforderlichen Schritte bereits erworbener Rechte die Ver⸗

minderung und endliche dgeenc der Offiziers⸗Postvorsteherstellen

eintreten zu lassen.“

Der Antragsteller führt aus, daß die Verminderung der Militär⸗Postämter vom Reichstage schon mehrfach gewünscht worden,

Zivil⸗ und

trotzdem aber die Scheidung zwischen

Militär⸗Post⸗

ämtern auch in diesem Etat noch aufrecht erhalten sei. Diese Militär⸗

Postämter fänden sich nur in den alten Provinzen

sehr perschiedenartig über dieselben vertheilt, rovinzen bis zu 30 % ausmachten.

und seien

odaß sie in einzelnen Die Militär⸗Postämter würden

n vier Klassen geschieden, während die anderen Postämter in drei Klassen getheilt seien. Diese Aemter seien zur 856 von Offizieren

bestimmt, was zutreffend gewesen sei für die frü Leitung der Posthaltereien 8

ere Zeit, wo zur auptsächlich Pferdekenntniß und eine straffe

Disziplin nothwendig war. Heute gehöre aber etwas mehr dazu,

namentlich zur Bewältigung des Expeditionsdienstes.

Für die

Militär⸗Postämter werde eine Vorbereitungszeit von zwei Jahren als ausreichend erachtet, während die Leiter der Zivil⸗Postämter 10 bis 12 Jahre praktisch arbeiten und ein viel strengeres Examen bestehen müßten als die Offiziers⸗Aspiranten. Es fehle den Vorstehern dieser Postämter an der natürlichen Autorität, welche die praktische Er⸗ fahrung im Dienst mit sich bringe. Durch die Bevorzugung der Mhütere würden die Zivilbeamten entmuthigt. Redner verwahrt sich zum Schluß dagegen, daß die Militäranwärter etwa zum Schalter⸗ dienst verwendet werden sollten.

Unter⸗Staatssekretär im Reichs⸗Postamt Fritsch: Meine Herren! Wenn man den mehr theoretischen Ausführungen des Herrn Vor⸗ redners über die mangelnde Befähigung und Qualifikation der ver⸗ sorgungsberechtigten Offtziere, die unserer Verwaltung zur Anstellung als Postamtsvorsteher überwiesen werden, folgen wollte, so müßte man u der Schlußfolgerung kommen, daß in dem Zustande der von jenen Dfsizieren verwalteten Postämter wesentliche Uebelstände existierten. Es hätte das in einer Weise zur Kenntniß der Verwaltung gelangen und sich so offen kund thun müssen, daß niemand mehr im Zweifel sein könnte, es läge da ein fehlerhaftes System vor. Nun, meine Herren, kann ich versichern, der Verwaltung ist davon nichts bekannt. Im Gegentheil, ich kann versichern, daß die Herren, die Militär⸗Postämter verwalten, im großen anzen die ihnen anvertrauten Anstalten in durchaus befriedigender Weise leiten. Bereits mehrfach hat die Reichs⸗ Resthe naltung aus Anlaß der früher hier im Reichstag gefaßten Resolutionen Gelegenheit gehabt, über die Angelegenheit Erörterungen anzustellen, und man ist doch dabei zu der Ansicht gelangt, daß Miß⸗ stände nicht vorliegen und . das System in dem deheh wie es be⸗ steht, seine volle Begründung hat. Ich habe zunächst darauf hinzuweisen, meine Herren, daß bereits im Jahre 1825 die Zahl der Postämter, die dur versorgun sberechtigte Offiziere einzunehmen wären, auf 132 festgestellt worden sst. Seit dieser Zeit ist die Zahl nicht erhöht worden. Man kann durchaus nicht etwa begründen, daß gegenwärtig mehr Veranlassung vorläge als früher, eine Aenderung in dem System eintreten zu lassen, denn die Zahl der Postämter im Ganzen hat sich seit der Zeit außerordentlich vermehrt. 8 richtig! rechts.) Wir haben im Jahre 1825 im Ganzen 240 Postämter gehabt, davon wurden 108 mit Zivilbeamten besetzt, 132 zur Besetzung mit Offizieren

reserviert. Gegenwärtig haben wir 622 Postämter, die durch Zivil⸗

der Thätigkeit des Einzelnen.

beamte zu besetzen sind, und dieser Zahl stehen 132 Militär⸗Post⸗ ämter gegenüber. Wenn man hieraus eine Folgerung ziehen wollte, so müßte man eher dazu kommen, daß Anlaß vorgelegen hätte, die Anzahl der Militärposten zu erhöhen. ( g richtig! rechts. Hört, hört! links.) Es ist darauf hingewiesen worden, daß die Betriebsverhältnisse sich seit der früheren Zeit kompliziert hätten und schwieriger geworden wären. Das ist ja nicht generell in Abrede zu stellen, aber es ist auf der anderen Seite zu berücksich⸗ tigen, daß, während zu jener Zeit die Postämter in recht erheblichen Orten für die Besetzung mit Offizieren reserviert waren, in der Zwischenzeit nach Maßgabe der erwachsenen Verwaltungsschwierig⸗ keiten eine Aenderung in diesen Verhältnissen eingetreten ist. Man hat die, eine eingehendere technische Kenntniß erfordernden Postämter, die früher mit Offizieren besetzt wurden, unter Genehmigung aller betheiligten Instanzen gegen andere, weniger schwierig zu verwaltende Aemter ausgetauscht, und auf diese Weise ist, obgleich im allgemeinen sich der Betrieb komplizierter gestaltet hat, was ich nicht in Abrede stelle, doch nur ein solches Maß von Schwierigkeiten bei den mit versorgungsberechtigten Offizieren zu besetzenden Aemtern vorhanden, daß diese Herren den gestellten Anforderungen zu entsprechen vermögen. Was nun die Qualifikation dieser Offiziere anbetrifft, auf die der Herr Vorredner näher eingegangen ist, so möchte ich doch darauf aufmerksam machen, daß die Qualifikation sch nicht allein in Examinas erweist und nicht lediglich durch eine theoretische Ausbildung erwerben läßt, sondern daß noch gewisse andere Eigenschaften dazu gehören, die durch die Länge der Zeit erworben werden, und durch die gesammte Art Man wird in Abrede stellen

können, daß die Offiziere in ihrer militärischen Stellung, wo sie mit zahlreichen Untergebenen zu thun haben, sich auch viele Eigenschaften erwerben, die sie in besonderem Maße befähigen, auch in einer anderen Stellung mit Nutzen thätig zu 8e9. Namentlich ist die Pünktlichkeit, die der Offizier mitbringt, für die Aus⸗ übung seiner amtlichen Obliegenheiten eine sehr werthvolle Eigenschaft auch für die Postverwaltung. (Sehr richtigt rechts.) erner ist noch der Umstand, daß die Offiziere in ihrer mllitärischen

lernen, Dienstzucht zu üben, für die Postverwaltung sehr

werthvoll. Man muß diese Umstände doch auch mal in die