Verdingungen im Anslande.
8 Niederlande. “
25. Februar. A. Prince, Sekretär der landrairthschaftlichen Ge⸗ sellschaft in Noordgouwe: Lieferung von Chinesalpeter.
Rumänien.
9. März. Finanz⸗Ministerium, General⸗Direktion der Regie der Staatsmonopole: Lieferung von 30 150 kg Schwefelsäure, 2600 kg Kohlensäure, 8000 kg Antimonium, 4000 kg Theer, 5000 kg Leim, 7050 kg Potasche⸗Chlorat, 8500 kg Kolophonium, 700 kg rucker⸗ schwärze, 16 000 kg Dextrin, 9000 kg Phosphor, 80 000 kg Minium, 21 000 kg Stärke, 35 000 kg Stearin, 32 000 kg Terpentin, 7500 kg
Zinkweiß und geringeren Quantitäten anderer Materialien.
Dänemark. 12. März, 12 Uhr. Fredriksberg Sporveisog Electricitets- Aktieselkab, Gammel Kongerie 140, Kopenhagen: V. Lieferung von Dampfmaschinen, Dynamos, Accumulatoren u. s. w. für die elektrische Zentralstation von öö“
arokko. 1 31. Juli. Ausschuß für Hygiene in Tanger: Bau einer Trink⸗ wasserleitung.
Theater und Mufik.
Theater Unter den Linden. . 1
Die Suppé'sche Operette „Fatinitza“, zu der die bewährten Librettisten Zell und Genée den Text geschrieben haben, ging gestern mit erfreulichem Erfolge neu in Scene. Die muntere Hand⸗ lung mit ihren lustigen Scenen aus dem Soldatenleben verband sich mit den frischen Tanz. und Marschweisen Suppé's, um eine froh⸗ sinnige Stimmung bei den Hörern und Zuschauern zu er⸗ wecken. Die Liebeslieder und ähnliche Weisen sprachen weniger an als die Märsche, besonders die türkischen mit ihrer eigen⸗ artigen Orchestration; den stärksten und wirklich unmittelbaren Ein⸗
ruck machte dabei der bekannte Marsch des letzten Aktes, der unter em besonderen Titel „Fatinitzamarsch“ überall bekanat ist. Die Hauptrolle, die des Lieutenants Wladimir, wurde von Fräulein Zimmermann gefällig und launig gegeben; von der kriegerischen Keck⸗ eit des jungen Offiziers kam freilich nur wenig zum Ausdruck, die ünstlerin trug aber ihre Lieder mit ihrer angenehmen Stimme ge⸗ ällig vor. Fräulein Sigl spielte die Fürstin Lydia in vornehmer altung und konnte auch gesanglich durchaus befriedigen. Von derber olis waren der General Kankschukoff des Herrn Hambrock und der Sergeant Steipann des Herrn R. Neumann. Herr Becker als Izzet Pascha trug sein Couplet sehr launig vor. Herr Steiner war als Spezialberichterstatter recht beweglich im Spiel, doch wurde seine ge⸗ sangliche Leistung durch eine leichte Indisposition beeinträchtigt. Konzerte.
Die Pianistin Marie von Unschuld aus Wien und der noch sehr junge Violinist Artur ET aus Rußland gaben am Sonnabend im Saal der Sing⸗Akademie ein Konzert mit dem vom Kapellmeister Rebizek geleiteten 8 Philharmonischen Orchester. Beide stehen durch ihre früheren Konzertleistungen hier noch in gutem Andenken. Die Pianistin, die in der letzten Zeit erfreuliche Fortschritte gemacht bat, ist zwar noch nicht frei von einer gewissen Härte des Anschlags, doch ist ihre technische Fertigkeit zu loben; hier und da bleibt in⸗ dessen eine größere Belebtheit des Vortrags zu wünschen. Das G-dur-Konzert (op. 58) von Beethoven gelang ihr nicht so gut wie die mehr auf Virtuosität angelegte Ungarische Phantasie von Liszt. Der Violinist, aus der Schule der Professoren Joachim und Halir hervorgegangen, spielte das Beethoven'sche D-dur-Konzert mit nahezu vollendeter Beherrschung der schwierigen Stellen, die in der von Joachim hinzukomponierten Cadenz ihren Gipfelpunkt erreichten. Gerechte Anerkennung gebührt auch seinem Vortrag des Rondos von Saint⸗Saëöns. 8 8
Am Montag fand in der Philharmonie der letzte populäre Kammermusik⸗Abend der Herren Professoren Barth, Wirth und Hausmann statt, der durch die angekündigte Mitwirkung des Pro⸗ fessors Joachim eine besondere Anziehungskraft ausgeübt hatte. Das Klavierquartett in G-moll, von Mozart, die „Kreuzersonate“ von Beethoven sowie Schumann's Klavier⸗Quartett in Es-dur (op. 47) waren zum Vortrag gewählt worden und fanden eine vollendete Wiedergabe. — In der Sing⸗Akademie ließ sich zu gleicher Zeit die vielversprechende junge Gesangskünstlerin Fräulein Rose Ettinger hören, welche vor einem Jahre mit Glück hier debütierte. Außer ihrer natürlichen Veranlagung für den Koloraturgesang, welche bereits damals festgestellt wurde, zeigte die junge Sängerin diesmal,
“
82 ¶
spiel in 3 Aufzügen. Bierbaum. Musik von Ludwig Thutlle. gesetzt vom Ober⸗Regisseur Tetzlaff. Dekorative
daß sie auch ernsteren künstlerischen Anforderungen gerecht zu werden hen ist. Sie brachte mit einschmeichelndem Ton und dem ihr eigenen, durch eine gewisse mädchenhafte Naivetät sympathisch be⸗ rührenden Ausdruck einige deutsche Lieder zum Vortrag, die fast mehr anmutheten, als die Arien von Händel, Gounod und Delibes, in denen sie lediglich ihre Kehlfertigkeit zu entwickeln hatte. Der mit⸗ wirkende spanische Violinist Herr Joan Manén 1 glänzender Techniker mit minimalem Ton. Er gefällt sich vorläufig darin, das Publikum mit Kunststücken zu blenden. Zwei Werke eigener Komposition, mit welchen er uns bekannt machte, ein spanisches Konzert und ein „Caprice catalan“, enthielten eine fast ermüdende Häufung technischer Spitzfindigkeiten. Das Publikum war sehr zahlreich erschtenen und zeichnete namentlich die Sängerin durch Beifall aus. — An demselben Abend gab im Saal Bechstein die Sängerin Fräulein Polly Bictoria Blumenbach, die unter Lei⸗ tung der berühmten Frau Viardot⸗Garcia ausgebildet ist und hier vor einem Jahre bereits mit Erfolg konzertierte, ein ebenfalls sehr aut be⸗ suchtes Konzert. Ihre klangvolle und umfangreiche Menzosopranstimme spricht in allen Tonlagen leicht an und zeichnet sich auch durch eine nicht unbedeutende Koloraturgewandtheit aus. Zugleich verfügt die Sängerin über eine temperamentvolle, oft feurig zu vennende Ausdrucksweise, die besonders in den wenig bekannten Dyvekes⸗Liedern von Heise, in Rubin⸗ stein's „Neuen Liedern“ und in französischen Gesängen von Bizet trefflich zur Geltung kam. Die letzteren wurden von der Künstlerin nach lebhaftem Beifall und Hervorruf wiederholt.
Im Königlichen Opernhause geht morgen das Bühnen⸗ Tpiel „Lobetanz“ von Bierbaum⸗Thuille mit Herrn Naval in der Titelrolle in Scene. Die Prinzessin singt Fräulein Dietrich. Kapell⸗ meister Dr. Muck dirigiert. Hierauf folgt das Ballet „Slavische Brautwerbung“ mit den Damen dell’Era und Ürbanska in den Hauptrollen. 1 “
Im Königlichen Schauspielhause wird morgen „Mutter Thiele“ von Adolf L'Arronge unter Mitwirkung der Damen Schramm, Hausner, Abich, von Hochenburger und der Herren Vollmer, Purschian und Keßler gegeben. “
Im Schiller⸗Theater wurde der Spielplan insofern ab⸗ geändert, als das mit anhaltendem Erfolge gegebene neue Schauspiel von Heinrich Lee, „Hans Wurst in Berlin', auch morgen, anstatt der im Spielplan vorgesehenen Vorstellung, in Scene geht. — I der Serie der Dichter⸗ und Tondichter⸗Abende des Schiller⸗Theaters wird der „Richard Wagner⸗Abend“ am Sonntag, den 20. d. M., im Bürgersaale des Rathhauses bereits zum dritten Male wiederholt. Den einleitenden Vortrag hält Herr Dr. Richard Sternfeldt.
Im Thalia⸗Theater wird morgen „Das neue Ghetto“ zum vorletzten Male gegeben. Am Sonnabend findet die Premidre des Vaudevilles „Die kleinen Lämmer“ statt. Dem Vaudeville vorauf geht der Girndt'sche Einakter „Endlich“.
Zum Besten des Krankenhauses „Auguste⸗Victoria⸗ Heim“ veranstaltet Frau Anna Goldbach am Freitag, den 18. d. M., Abends 7 ½ Uhr, ein Konzert im Saale der Kriegs⸗ Akademie, Dorotheenstraße 59. Die Vorträge eröffnet ein von Fräulein Anna Maria Witte verfaßter, von Fräulein Marie Barkany gesprochener Prolog. Frau Anna Goldbach singt Lieder von Schubert, Hildach, Jensen, Tirindelli und von Woikowsky⸗Biedau. Herr Professor Waldemar Meyer und Herr Gustav Berger werden das Konzert durch Violin⸗ bezw. Klavier⸗ vorträge unterstützen, Herr Dr. Otto Franz Gensichen aus seinen Dichtungen vorlesen. Billets sind in der Musikalienhandlung von Raabe u. Plothow, W. Potsdamerstraße 7 a, sowie in der Kriegs⸗ Akademie zu haben.
In dem morgigen Kirchen⸗Konzert des Organisten Irrgang in der Heilig⸗Kreuz⸗Kirche (am Blücherplatz) werden Fräulein Johanna Haacke aus Halle (Mezzosopran) und Herr Heinrich Brühl (Tenor) mitwirken — Eintritt ist freii. 8
Mannigfaltiges.
Die „Erste Berliner Brockensammlung“ bittet alte und neue Freunde der Sache um Zuwendung von gebrauchten Kleidungs⸗ stücken, Wäsche, Stiefeln ꝛc. Die Wiederinstandsetzung dieser Gegen⸗ stände bietet Arbeitslosen und Bedürftigen Beschaͤftigung, und manche Noth wird dadurch gelindert. Die Adressen der Geber werden an die Geschäftsstelle, Bergmannstraße 13, Hof, erbeten; die Sachen werden alsdann aus den Wohnungen abgeholt.
Dichtung von Otto Julius
In Scene Tyrolt, als Gast.)
Das Konzert beginnt Abends um 7 Uh Der
Freitag: Das grobe Hemd. Sonnabend: Im weißen Rößl.
Der „Phetographische Verein zu Berlin“ (Vereins⸗ adresse: Hosphotograph Paul Grundner, W. 35, Berlin, Potsdamer⸗ straße 111) hält morgen, Donnerstag, Abends 7 ½ Uhr, im Tunnel⸗ Restaurant des Architektenhauses (Wilhelmstraße 92/93) eine Mit⸗ gliedersitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1) Geschäftliches; Vorlage der im Auftrage des Vereins neu redigierten Statuten; 2) Erläuterungen der Ziele der photographischen Lehranstalt des Lette⸗ Vereins durch Herrn Direktor Schultz⸗Hencke; 3) Fragekasten. — An die Mitgliedersitzung schließt sich um 8 Uhr eine öffentliche Sitzung im Saal C des Architektenhauses an.
Die unter dem Namen „Gesindeball“ bekannte Veranstaltung zum Besten der „Genossenschaft deutscher Bühnen⸗ Angehöriger“ findet in diesem Jahre am Sonnabend, den 12. März, in den Festräumen des Hotels Kaiserhof“ statt. Das Fest wird insofern eine wesentlich andere Physiognomie zeigen, als diesmal der Eintritt nur in Maske (Gesindekostüm) gestattet ist. Der Preis für Theilnehmer beträgt 10 ℳ, für Mitglieder hiesiger Theater 5 ℳ Anmeldungen (nur schriftlich) sind bis zum 5. März an die „Ge⸗ nossenschaft deutscher Bühnen⸗Angehöriger“, Berlin SW., Charlotten⸗ straße 85, zu richten. Des beschränkten Raumes wegen können nur einige Hundert Karten zur Ausgabe gelangen.
Koblenz, 15. Februar. Gestern wurden, nach einer Meldung des „W. T. B.“, in Ems und Montabaur Erdstöße verspürt; der erste Erdstoß wurde auch in Rhens wahrgenommen.
Bremen, 15. Februar. Die Vorsteher und Oberalten des Hauses Seefahrt erhielten, wie die „Weser⸗Ztg.“ meldet, auf ihr an Seine Majestät den Kaiser bei der Schaffermahlzeit abgesandtes Begrüßungs⸗Telegramm folgende Depesche:
„Seine Majestät der Kaiser und König lassen für den telegraphischen Gruß der zur Feier der Schaffermahlzeit des Haufes Seefahrt versammelt gewesenen Schiffer und Rheder Bremens, sowie für den Ausdruck der Freude über den beabsichtigten Ausbau der deutschen Flotte herzlich danken. Auf Allerhöchsten Befehl
von Lucanus, Geheimer Kabinets⸗Rath.“
Leoben, 16. Februar. „W. T. B.“ meldet: Ein von St. Michael kommender Personenzug der Staatsbahn fuhr heute früh auf der hiesigen Station infolge falscher Weichenstellung auf einen Güterzug. Beide Maschinen sowie mehrere Waggons wurden be⸗ schädigt. Ein Schaffner wurde getödtet, ein Bahnbediensteter schwer, ein anderer sowie eine Dame leicht verletzt.
New⸗York, 15. Februar. Wie dem „W. T. B.“ berichtet wird, soll der Dampfer „Clara Nevada“, von Junean City (Alaska) nach Seattle (Washington) unterweßs, in der Nähe der Küste von Alaska infolge einer Kessel⸗Explosion innerhalb 20 Minuten gesunken sein. Die Bemannung und die Reisenden, deren Zahl nicht bekannt sei, dürften ums Leben gekommen sein.
New⸗York, 16. Februar. Ein Telegramm des „W. T B.“ aus Hapanna meldet: Gestern Abend erfolgte eine schreckliche Explosion an Bord des amerikanischen KreuzersMaine“. Viele Personen wurden getödtet oder verwundet. Die ÜUrsache der Explosion ist nicht bekannt. Der Kreuzer gerieth in Brand und ging unter. Boote von dem spanischen Kreuzer „Alfonso XII.“ leisteten Hilfe. Von der Besatzung des Kreuzers „Maine“ werden 200 Personen vermißt. Einige Mann, welche sich durch Schwimmen über Wasser halten konnten, wurden von den Booten gerettet. Sechs Verletzte von der Mannschaft sowie ein Offizier wurden auf Anordnung des General⸗Gouverneurs Blanco in das Militärlazareth gebracht. Un⸗ verletzt blieb der Kapitän Sigsbee.
Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.
Braunschweig, 16. Februar. (W. T. B.) Der frühere preußische Kriegs⸗Minister, General der Infanterie von Kaltenborn⸗Stachau ist, wie die hiesigen „Neuesten Nach⸗ richten“ melden, nach kurzem Krankenlager hier gestorben.
(Fortsetzung des “ der Ersten und Zweiten
Sonnabend: Zum ersten Male: Die kleinen
Lämmer. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Das Opferlamm.
(Dr. Rudolf
G Erste Beil s⸗-Anzeiger und Königlich Pre
Berlin, Mittwoch, den 16. Februar
Deutsches Reich.
. Nachweisung der Einnahme an Wechselstempelsteuer im Deutschen Reich
Schluß des
2.
Monats Jan —
für die uar 1898.
4.
5.
Zeit vom 1. April 1897 bis zum
6.
Einnahme im Monat Januar 1898
Hierzu Einnahme in den Vormonaten
ℳ
ℳ
Zusammen
2
selben Z
ℳ
Einnahme in dem⸗
eitraum
des Vorjahres (Spalte 4)
1“
Im Etatsjahre 1897/98 + mehr — weniger
ℳ
I. Im Reichs⸗Postgebiet. Königsberg . Gumbinnen Danzig. Berlin. otsdam . rankfurt a. tettin Köslin.. ) 1 romberg. 1) Fireslan b 12) Liegnitz.. 13) Oppeln . 14) Magdeburg 15) Halle a. S. 16) Erfurt. v““ 18) Hannover. 19) Münster. 20) Minden. 21) Dortmund. 22) Cassel.. 23) Frankfurt a. 24) 25) Aachen.. 26) Koblenz. 27) Düsseldorf. 29) Prier. 29) Dresden 30) Leipzig.. 31) Chemnitz . 32) Karlsruhe. 33) Konstanz. 34) Darmstadt 35) Schwerin i. M. 36) Oldenburg. 37) Braunschweig 38) Bremen.. 39) Hamburg.. 40) Straßburg i. E. 41) Metz “
6 733 19 399 10 155
13 354 15 633
9 381 12 969 10 534 13 284 4 503 7 817
119 565 49 257 97 769
41 228 65 698 83 941
189 285 89 216 280 968 172 797 65 668 60 406 503 817 22 763 195 740 363 087 123 344 242 127 72 209 128 119 27 656 45 386 55 570 173 858 909 467 170 309 26 318
133 577 55 158 109 335 1 107 623 45 918 73 243 91 720 25 588 59 024 60 095 81 684
101 134 317 531 192 454 72 984 66 860 561 867 25 612 217 157 396 154 144 148 275 821 80 177 142 203 1618
49 912 62 109 194 628 1 015 482 189 983 29 550
10 50 40 10 30 30 50 50 60 60 80 60 10 40 30 80 20 30 50 90 60 10 10 10 30 10 20
7
20 30 90 60
10 40
70 40 10
119 127 46 490 102 670 1 046 026 43 422 69 819 85 963 22 191 53 974 58 029 171 896 104 139 100 997 158 886
173 202 67 994 49 246
490 834 23 311
194 463
488 847
231 226 74 817 132 192 30 735 38 806 62 945 193 906 997 882 185 450 28 415
10 40 20 80 80 90 50 80 40 50 20
60 10 80 90 10 60
70 10 60 30
14 450 8 668 6 665
61 596 2 495 3 423 5 756 3 397 5 049 2 066 9 788 2 192
20 029 6 141 1 248 3 297
14 553 4 735 1 963 6 309
30 271
20 175 6 029
19 251 4 989
17 613
71 032 2 301
22 693
92 692
144 143
44 595 5 360
10 016
883 11 105 836 721
17 600 4 532 1 134
ct
ꝓ4
c“ U. Bahern. E1116“ III. Württemberg 8
26 615
6 512 846 623 778 226 280
7 279 221 709 745 252 895
40 30 60
6 754 466 649 663 233 740
+ 524 755, + 60 082 + 19 155
Ueberhaupt.
878 957
7 362 905
8 241 862
Haupt⸗Buchhalterei des Reichs⸗Schatzamts.
Biester.
30
Königreich Preußen.
Rheinprovinz.
Regierungsbezirk Düss
+ 603 992 90
eldorf.
Mit dem zur Empfangnahme des Kapitals Anleihe⸗ scheine sind auch die dazu gehörigen Zinsscheine der späteren Fälligkeitstermine zurückzuliefern. Für die fehlenden Zinsscheine wird der Betrag vom Kapital abgezogen. Die gekündigten Kapitalbeträge, welche innerhalb dreißig Jahren nach dem Rück⸗ zahlungstermine nicht erhoben werden, sowie die innerhalb vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem sie fällig ge⸗ geworden, nicht erhobenen Zinsen verjähren zu Gunsten der Stadt. Das Aufgebot und die Kraftloserklärung verlorener oder ver⸗ nichteter Anleihescheine erfolgt nach Vorschrift der §§ 838 und ff. der Ieelprcasgoromüng für das Deutsche Reich vom 30. Januar 1877 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 83) beziehungsweise nach § 20 des Ausführungs⸗ gesetzes zur Se Zivilprozeßordnung vom 24. März 1879 (Gesetz⸗
Samml. S
Zinsscheine können weder aufgeboten noch für kraftlos erklärt werden. Doch soll demjenigen, welcher den Verlust von Zinsscheinen vor Ablauf der vierjährigen Verjährungsfrist bei der Stadtverwaltun anmeldet und den stattgehabten Besitz der Zinsscheine dur Vorzeigung des Anleihescheins oder sonst in glaubhafter Weise dar⸗ thut, nach Ablauf der Verjährungsfrist der Betrag der angemeldeten und bis dahin nicht vorgekommenen Zinsscheine gegen Quittung aus⸗ gesabn perhen. Anleihescheine sind halb
it diesem Anleihescheine sind ha jährige Zinsscheine bis zum
Schlusse des Jahres.. . ausgegeben, die ferneren Zinsscheine werden für fünfjährige Zeiträume ausgegeben werden. Die Ausgabe einer neuen Reihe von Zinsscheinen erfolgt bei der Stadtkasse in Essen gegen Ablieferung der der älteren Zinsscheinreihe beigedruckten Anweisung. Beim Verluste der Anweisung erfolgt die Aushändigung der neuen Zinsscheinreihe an den Inhaber des Anleihescheins, sofern dessen Vorzeigung rechtzeitig geschehen ist.
Zur Sicherung der hierdurch eingegangenen Verpflichtungen haftet die Stadt mit ihrem Vermögen und mit ihrer Steuerkraft.
Dessen zu Urkunde haben wir diese Ausfertigung unter unserer Unterschrift ertheilt. .
UCften, ben.. Fen 1eh, aäwrhsce Aalal 8 per. Ms ie städtische Anleihe⸗ un Der Ober⸗Bürgermeister. Schuldentilgungs⸗Kommission.
„Anmerkung: Die Anleihescheine sind außer mit den eigen⸗ händigen Unterschriften des Ober⸗Bürgermeisters und der Mitglieder der Anleihe⸗ und Schuldentilgungs⸗Kommission mit dem Siegel der Stadt Essen zu versehen.
Rheinprovinz.
Regierungsbezirk Düsseldorf.
“ .. .Reihe zu dem Anleihescheine der Stadt Essen, X. Ausgabe, Buchstabe .. „ Nr... „ über .Mark zu 3 ½ % Zinsen über . . . Mark. Pf.
Essen, den .. ten Der Ober⸗Bürgermeister.
28 121
Der Stadt⸗Rentmeister. 88
Ddieser Zinsschein ist ungültig, wenn dessen Geldbetrag nicht innerhalb vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres der Fälligkeit erhoben wird.
An merkung: Die Namensunterschriften des Ober⸗Bürgermeisters und der Kommissionsmitglieder können mit Lettern oder Faksimile⸗ ünipemn gedruckt werden, doch muß jeder Zinsschein mit der eigen⸗
ändigen Namensunterschrift des Stadt⸗Rentmeisters versehen werden.
Regierungsbezirk Düsseldorf.
1 Anwe un g zum Anleihescheine der Stadt Essen, X. Aus abe, Buchstabe.... Nr. ũ Mark⸗
E11“
Die städtische Anleihe⸗ und Schuldentilgungs⸗Kommission.
Rheinprovinz.
Der Inhaber dieses Zinsscheins empfängt gegen dessen Rückgabe
in der Zeit vom 2. Januar (bezw. 1. Jult) 18. . ab die Zinsen
des vorbenannten Anleihescheins für das Halbjahr vom ... ten “ ebe1111“
8 Anleiheschein der Stadt Essen, X. Ausgabe, Buchstabe .. .. 111I1A“ über. Mark Reichswährung. Ausgefertigt in Gemäßheit des landesherrlichen Privilegiums vom 31. Januar 1898 (Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf vom ten ...1898 Nr. . Geite.. und Gesetz⸗ Sammlung für 1898 Seite ... laufende Nummer .... 82
11nI“ en Mark Pf. bei der Stadtkasse in Essen. of Der Inhaber dieser Anweisung empfängt gegen deren Rückgabe zu dem obigen Anleihescheine die .te Reihe von Zinsschesa⸗ für die fünf Jahre 19 .. bis 19 . bei der Stadtkasse in Essen, sofern nicht rechtzeitig von dem als solchen sich ausweisenden Inhaber des Anleihescheins dagegen Widerspruch erhoben wird. “ Essen, den .. ten. ““
Auf Grund der von dem Bezirksausschusse zu Düsseldorf geneh. Der Ober⸗Bürgermeister. Die städtische Anleihe. und migten 11 vom 4 8 2 88. Dleneg⸗ 8 Schuldentilgungs⸗Kommission
wegen Aufnahme einer Schuld von 4 000 0 ark bekennt si A161“ ZZ“ F b“ und 25 9 85 Endtreeendt sch Der Stadt⸗Rentmeister.
eremmlung gewählte Anleihe⸗ und Schuldentilgungs⸗Kommission Anmerkung: Die Namensunterschriften des Ober⸗Bürgermei ters der Stadt Essen namens der Stadt durch diese für jeden Inhaber und der Kommissionsmitglieder können mit Lettern oder Fakenacre gültige, seitens des Gläubigers unkündbare Verschreibung zu einer stempeln gedruckt werden, doch muß jede Anweisung mit der eigen⸗ arlehnsschuld von, Mark, welche an die Stadt baar gezahlt händigen Namensunterschrift des Stadt⸗Rentmeisters versehen werden.
ves und mit drei und einem halben Prozent jährlich zu verzinsen ist. Die Anweisung ist zum Unterschiede auf der ganzen Blattbreite t 8 N. Alablung. der ganten, eud. 88. — fäfolgt unter den beiden letzten Zinsscheinen mit davon abweichenden Lettern ZJahren 1898 bis spätestens 1927 einschließlich aus einem Tilgungs⸗ in nachftehender Art ahzudrucken: 6 stocke, welcher mit zwei Prozent des Kapitals jährlich unter Zuwachs der Zinsen von den getilgten Anleihescheinen und der Einnahmen an Anliegerbeiträgen für Ausbau einschließlich Grunderwerb derjenigen, dem Ortsstatut unterliegenden Straßen, welche aus Mitteln dieser Anleihe angelegt werden, gebildet wird.
Die Ausloosung geschieht in dem Monat Februar jeden Jahres.
Der Stadt bleibt jedoch das Recht vorbehalten, den Tilgungsstock zu verstärken oder auch sämmtliche noch im Umlauf befindliche Anleihescheine auf einmal zu kündigen. Die durch die verstärkte Tilgung ersparten Zinsen wachsen ebenfalls dem Tilgungsstocke zu.
Die ausgeloosten, sowie die gekündigten Anleihescheine werden unter Bezeichnung ihrer Buchstaben, Nummern und 2 eträge, sowie des Termins, an welchem die Rückzahlung erfolgen soll, öffentlich bekannt gemacht. Diese Bekanntmachung erfolgt spätestens drei Monate vor vi Fbcheßete enen in dem Amtsvlatt und öffentlichen Anzeiger der Königlichen 7 egierung zu Düsseldorf, in den in Essen erscheinenden Zeitungen „Rheinisch⸗Westfälische Zeitung“, „Essener Volkszeitung“ und „General⸗Anzeiger“ und in dem „Deutschen Reichs⸗ und Preußischen Staats⸗Anzeiger“. Wird die Tilgung der Schuld durch Ankauf von Anleihescheinen bewirkt, so wird dies unter Angabe des Betrages der angekauften Anleihescheine alsbald nach dem Ankauf in gleicher Weise bekannt gemacht. Geht eins der
chte Dritter ertheilen, wird für d Befriedigung der Inhaber der 8 8 Anler . bvmh über⸗ vorbezeichneten Blätter ein, so wird an dessen Statt von der nleihescheine eine Gewährleistung seitens des SAaaks nicht über Stadtverwaltung mit Genehmigung des Königlichen Regierungs⸗
ommen. 8 1 8 Ürkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und Peülibetes in Düsseldorf ein anderes Blatt bestimmt. Bis zu dem
Einrichtung vom Ober⸗Inspektor Brandt. Dirigent: Kapellmeister Dr. Muck. — Slavische Braut⸗ werbung. Tanzbild von Emil Graeb. Musik komponiert und arrangiert von P. Hertel. (Mit Einlagen von J. Brahms). Anfang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus. 48. Vorstellung. Mutter Thiele. Ein Charakterbild in 3 Akten von Adolph LArronge. Anfang 7 ½ Uhr.
Freitag: Opernhaus. 43. eeeng. Tann⸗ häuser und der Säugerkrieg auf Wartburg. Romantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner.
Anfang 7 Uhr.
Schauspielhaus. 49. Vorstellung. Sonder⸗ Abonnement B. 7. Vorstellung. König Lear. Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Uebersetzt von August Wilhelm von Schlegel und
Ludwig Tieck. Anfang 7 8 Uhr.
sp
red. in Millim.
Privilegium
wegen Ausfertigung auf den Inhaber lautender An⸗ leihescheine der Stadt Essen im Betrage von 4 000 000 ℳ
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen ꝛc.
Nachdem die Stadtverordneten⸗Versammlung zu Essen am 9. Juli und 22. Oktober 1897 beschlossen hat, zur Ausführung mehrerer gemeinnützigen Unternehmungen, insbesondere zur Errichtung eines Eisenbahn,Direktionsgebäudes, zum Umbau des Bahnhofes, zum Erwerbe von Gebäuden für die städtische Verwaltung, zum Neubau von Leichenhallen, zur Erweiterung der Gasanstalt und des Schlacht⸗ und Viehhofes und zum Ausbau von Straßen vund Kanälen erforder⸗ lichen Mittel im Wege einer Anleihe zu beschaffen, wollen Wir auf den Antrag der Stadtgemeinde, zu diesem Zwecke auf jeden Inhaber lautende, mit Zinsscheinen versehene, seitens der Gläubiger unkündbare Anleihescheine im Betrage von 4 000 000 ℳ ausstellen zu dürfen, da sich hiergegen weder im Interesse der Gläubiger, noch der Schuldnerin etwas zu erinnern gefunden hat, in Gemäßheit des 2 des Gesetzes vom 17. Juni 1833 zur Ausstellung von Anleihe⸗ cheinen zum Betrage von 4 000 000 ℳ, in Se „Vier Millionen Marks, durch gegenwärtiges Privilegium Unsere landes⸗ herrliche Genehmigung ertheilen. Die Anleihescheine sind in folgenden Abschnitten:
400 Stück Buchstabe A zu 1000 ℳ 400 000 ℳ 300 Stück Buchstabe B zu 2000 ℳ 600 000 ℳ 600 Stück Buchstabe C zu 5000 ℳ 3 000 000 ℳ
zusammen 1300 Stück 4 000 000 ℳ
nach dem anliegenden Muster auszufertigen, mit drei und einem halben Prozent faähelich zu verzinsen und durch Verloosung oder frei⸗ händigen Ankauf jährlich vom Jahre 1898 ab mit zwei Prozent des Kapitals unter Zuwachs der Zinsen von den getilgten Anleihescheinen und der Einnahmen an Anliegerbeiträgen für Ausbau einschließlich Grunderwerb der dem Ortsstatut unterliegenden Straßen, soweit die Kosten dafür aus dieser Anleihe entnommen werden, zu tilgen.
Die Ertheilung Unserer Genehmigung erfolgt mit der recht⸗ lichen Wirkung, daß ein jeder Inhaber dieser Anleihescheine die daraus hervorgegangenen Rechte geltend zu machen befugt ist, ohne zu dem Nachweise der Uebertragung des Eigenthums verp ichtet zu sein. Durch vorstehendes welches Wir vorbehaltlich der
e
Sonntag: Im weißen Rößl.
Central-Theater. Alte Jakobstr. 30. Direktion Rich. Schultz. Donnerstag: Emil Thomas, a. G. Die Tugendfalle. Burleske Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 4 Bildern mit Benutzung eines französischen Sujets von Jul. Freund und Wilh. Mannstädt. Musik vom Kapellmeister Julius Einödshofer. Anfang 7 ½ Uhr.
Freitag und die folgenden Tage: Die Tugend⸗ alle.
. Stationen. Wetter.
Meeres
Neues Theater. Schiffbauerdamm 4 a./b.
Direktion: Sigmund Lautenburg. Donnerstag: Die
Schildkröte. (La Tortue.) Schwank in 3 Akten
von Léon Gandillot. Dentsch von Max Schönau.
59 Seene gesetzt von Sigmund Lautenburg. Aufang r
bedreitag und folgende Tage: Die Schild⸗ röte. Zu volksthümlichen
Bar. auf 0 Gr.
u. d
wolkig wolkig Dunst bedeckt bedeckt bedeckt
768 73³⁰ 745 740 746 760
Delmunet. 1 Christiansund Kopenhagen. Stockholm. aranda. t. Petersbg. Cork, Queens⸗ tow... Cherbourg. Helber.. EE1“ amburg.. winemünde Neufahrwasser Memel.. Sris ... arlsruhe. Wiesbaden München Chemnitz Berlin. Wien.. Breslau. Ile d'Aix. b-. 770 stillthalb bed. Triest.. 769 still wolkig
Uebersicht der Witterung.
Ein tiefes barometrisches Minimum liegt an der mittleren norwegischen Küste, an seiner Südseite bis zu den Alpen lebhafte vielfach stürmische Luft⸗ b bewegung aus westlichen Richtungen verursachend Freiin Gerzabek u. Gerzabina⸗Beglerbeg (dyeciyn,
über der Nordsee wehen vielfach Sturmböen. Au Russ. Polen). E“ ist das Barometer wieder im 111“ 1 Fatinitza von Franz von Supps. ss. Polen) Steigen begriffen. In Deutschland, wo Regen ge⸗ Schiller- Theater. (Wallner ⸗Theater.) onntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preisen: 8
8” e R onnstebchte Witterung fott. Donnerstag: Hans Wurst in Berlin. Anfang Deee mhar d2e vpezrat⸗ Lebher den er gaßt⸗ Verantwortlicher Redakteur: Eanz West⸗Europa ist frostfrei. 8 Uhr. nsken “ irektor Siemenroth in Berlin.
Deutsche Seewarte. 8 Prettag: Hans Wurst in Berlin. nachts⸗Maskenban. 8 ition (Scholz) in Berlin r. 1“ Verlag der Expedition olz) in Wä bei vn 8 age, an welchem das Kapital zu entrichten ist, wird es in halb⸗ der K. w Beseiti d S . Sonnabend: Hans Wurst in Berlin. Anfa Thalia-Theater. (Vormals: Adolph Ernst. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Henae ahroe fäerrs, Januar 18cg. säbrlichen Terminen, am 2. Janvar und am . Fuls, von heutt an W nicht 4e credecen iasge ee Man⸗ 8 Uhr. “ g 8 1. ten Male: D rvin talt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32. - . Wilh v“ 8 gerechnet, mit drei und einem halben Prozent jährlich verzinst. igung aller Prämien, der offenen und der dersteckten wie sie in 8 TETheater.) Donnerstag: Zhemn 9 hten ale: 6 — 1 4 4 “ 8* von Miquel Freiherr von der Recke „Die Auszahlung der Zinsen und des Kapitals erfolgt gegen bloße Frankreich behesen. Augenblicklich mag Frankreich für uns kein ge⸗ Lessing Theater 889 Eetn. 891 el in een von Theodor Sieben Beilagen 9 8 3 285 ae. 8 8” Feeeerse Fhsssehe. “ 1 hben ghe Konkurrent sein es kann aber gefährlich werden, wenn
2 . ., Ar . . * 1 “ nleihescheins bei der Stadtkasse in Essen, und zwar auch in der nach überall die offen ämien b. t 8
Röstzl. Anfang 7 ½ Uhr. Freitag: Zum letzten Male: Das neue Ghetto. einschließlich Börsen⸗Beilage) dem Eintritte des Fälligkeitstermins folgenden Zeit. versteckten Fülenmn. Vrsähbe 1.B3 Frng laeren e.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Preisen: Trilby.
1 1
Belle⸗Allianre-Theater. Belle⸗Alliancestr./8. Donnerstag: Im Dieust. 3 . b
, Sonnabend: Fräulein Gone. — Die aler. Veutsches Theater. Donnerstag: Die ver⸗ Sonnkag. Narhmittais: Lemore Abends: sunkene Glocke. Anfang 7 ½ Uhr. SDSDas Käthchen von Heilbronn. 8 ee. Johannes.
onnabend: Johannes. 8
Residenz-Theater. Direktion: Theodor Brandt. Donnerstag: Sein Trick. (Le Truc de Séraphin.) Schwank in 3 Akten von Maurice Desvallidres und Antony Mars. Uebersetzt und für die deutsche Bühne bearbeitet von Benno Jacobson. Anfang
7 ½ Uhr.
*Freitag und folgende Tage: Sein Trick. Sonntag, den 20, d. M., Nachmittags 3 Uhr:
Zu halben Preisen: Odette.
heiter wolkig halb bed. bedeckt bedeckt wolkig bedeckt Schnee
halb bed. Regen bedeckt Regen bedeckt bedeckt Regen bedeckt
bedeckt
771 769 758 750 753 751 750 748
770 767 764 767 760 755 762 757
776
Konzerte.
8 8 8 Saal Bechstein. Donnerstag, Anfang 8 Uhr: Konzert von Wilhelm Jeral (Cello). Mit⸗ wirkung: Fräulein Elisabeth Schulz (Gesang).
—
6 8
.. .ter Zinsschein. ...ter Zinsschein.
Anweisung.
1—
Herliner Theater. Donnerstag: ˙6 Katherl.
Anfang 7 ½ Uhr. fang don Abonnements⸗Vorstellung): 3 8 Kath erl.
Sonnabend: In Behandlung.
Geboren: Eine Tochter: Hrn. Pastor prim. örster (Landesbut i. Schl.) — Hrn. Hauptmann ans Scholtz (Chemnitz).
Gestorben: Hr. Rittmeister a. D. Georg von Schlieffen (Kürtow) — Fr Reichstags⸗Biblio⸗ thekar a. D. Dr. phil. August Potthast (Leob⸗ schütz). — Hr. Wirklicher Geheimer Kriegsrath und Militär⸗Intendant a. D. Dr. Molitor (Zürich)h. — Verw. Fr. Pastor Maria Warneyer (Wernigerode). — Fr. Gräfin Clotilde von
lemming, geb. von Forcade de Biaix (Soest).
erw. Fr. Gräfin Vallv von Kwilecka, geb.
Deutscher Reichstag.
41. Sitzung vom 15. Februar 1898, 2 Uhr.
„Die zweite Berathung des Reichshaushalts⸗Etats für 1898 wird beim Etat der Zölle und Verbrauchs⸗
steuern fortgesett. Die Zuckersteuer ist mit 88 521 640 ℳ veranschlagt.
Berichterstatter Abg. Dr. Paasche (nl.) hebt hervor, daß die Budgetkommission eine Erhöhung des Ansatzes abgelehnt habe. Ein ehler in der Zuckerstatistik sei zum Schaden des Zuckerexports ent⸗ tanden; es seien 2 250 000 Ztr. Zucker infolge veränderter An⸗ schreibungen “ gewesen, erst bei Aufnahme des Bestandes habe sich der Fehler herausgestellt. Die Fragen der Zuckerprämien und des amerikanischen Zuschlagszolls erörtert Redner ebenfalls.
Abg. Dr. Graf zu Stolberg⸗Wernigerode (d. kons.): Meine Freunde gehen in Fragen der Zuckersteuer auseinander, ich spreche deshalb nicht im Namen der Fraktion. Angesichts des Bevorstehens
A.Igdo oelS
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Goethe⸗-Theater. Bhf. Zoologischer Garten. Kantstr. 12. Donnerstag: Krieg im Frieden. Anfang 7 ½ Uhr. 1
Freitag (24. Abonnements⸗Vorstellung): Der Hüttenbesitzer.
Sonnabend: Dorf und Stadt.
atinitza. Operette in 3 Akten von Zell und 8 Musik von Franz von Suppé. Anfang
Donnerstag: I
“ b1116““ Königliche Scho nspiele. Donnerstag: Opern⸗ haus. 4 . 3 Lobetanz. Ein Bühnen⸗