Privatdozent sei kein Beamter. Daß die Privatdozenten eigentliche Beamten sind, hat niemand von uns behauptet. Wir behaupten nur, daß sie sich in einer beamtenähnlichen Stellung befinden. Der Herr Vorredner hat schon ausgeführt, daß sie vom Staat das Lokalgehalt bekommen, daß der Staat ihren Beglaubigungen und Attesten für seine Examina den vollen Werth einer öffentlichen Urkunde beimißt, daß ihnen die verschiedenen Apparate zur Disposition gestellt werden und daß sie Henorar für ihre Vorlesungen empfangen. Allerdings hat der Herr Vorredner auch bemerkt: das sei eine so geringe Ver⸗ gütung, daß sie nicht in Betracht kommen könne. Ja, meine Herren, wir haben hier Privatdozenten, die 6000, 8000, 10 000, ja sogar 12 000 ℳ und darüber an Honoraren einnehmen, so ganz gering ist das doch nicht. Nun denken Sie sich einmal, daß diese Leute Ver⸗ fehlungen begehen, die es höchst bedenklich erscheinen lassen, sie vor einer so großen Zuhörerschaft als staatlich autorisierte Lehrer erscheinen zu lassen! Damit ist doch das beamtenähnliche Verhältniß vollkommen dargethan. Mit diesen Ausführungen, meine Herren, ist also die Grundlage der Vorlage nicht umzustoßen. (Bravo!l)
Ober⸗Bürgermeister Westerburg bemerkt, daß die Kollegien⸗ gelder doch nicht vom Staate, sondern von den Hörern gezahlt Professor Dr. Reinke (Kiel) vertritt die Anschauung, daß die W Beamte seien, und spricht sich für die Vorlage aus. Die Professoren ständen doch gleichfalls unter einem Disziplinargesetz S 85 8 878 ö an ihrer Lehr⸗ und Be⸗ freiheit eingebüßt. e Bedenken des Vertret Universität könne er absolut nicht theilen.
Damit schließt die Generaldiskussion. In der Spezial⸗ debatte entsteht noch über § 2, welcher die Ee aeb hn 88s für die Professoren “ Gesetze von 1852 unterstellt, eine Erörterung, an welcher sich Professor Dr. Dernburg und Ministerial⸗Direktor Dr. Althoff betheiligen.
Die Vorlage wird im Einzelnen und darauf im Ganzen nengen genehmigt.
Eine hierzu gehörige Petition um Ablehnung des wird Cher SOtzhastan für eb erklärt. “ u 32 ächste Sitzung: M (Pfarrerbesoldungsgesetze.) 6 1 Bz
8
aus der Abgeordneten.
80. Sitzung vom 14. Mai 1898.
K 8 der Tagesordnung steht die Berathung von Peti⸗ Eine große Reihe von Petitionen von Eisenbahn⸗ beamten um Verbesserung ihrer Gehalts⸗, Rang⸗, Dienst verhältnisse ꝛc. sollen nach den Kommissions⸗ anträgen der Regierung als Material überwiesen werden.
Abg. von Czarlinski (Pole) beantragt, einige dieser Petitionen, nämlich diejenigen, welche von den Eisenbahn⸗ . “ ausgehen, der Regierung zur Erwägung zu
rweisen.
Ein Regierungskommissar erklärt sich gegen diesen An⸗ 1“ die eine Petition nicht anders behandelt Heare bhen als Abg. Rickert (frs. Vgg.) schließt sich dem Antrag auf Ueber⸗ sung zur Erwägung an. Ueber diese wichtigen Fragen hätte die udgetkommission eigentlich schriftlichen Bezicht sollen. Namentlich sei die im Verhältniß zu der Zahl der Hilfsbeamten bei dem Betriebspersonal zu geringe Zahl der etatsmäßigen Beamten zu beklagen. Unter den Staatsbeamten in Preußen gebe es 128, im Reiche sogar 162 verschiedene Gehaltsklassen; 17 der preußischen Ge⸗ haltsklassen umfaßten nur wenige, nur bis zu 10 Beamten. Darin müsse eine größere Einheitlichkeit hergestellt werden. Redner bean⸗ tragt die Ueberweisung sämmtlicher Petitionen der Eisenbahn⸗ beamten zur Erwägung.
Der Regierungskommissar erwidert, daß die Budget⸗ kommission für alle Petitionen gleichmäßig die Ueberweisung als Material beschlossen habe und daß daher die Petition der Werkführer nicht bevorzugt werden könne. Etwas Anderes sei es aber, wenn alle Peäne. zur Erwägung überwiesen würden. In eine Erwägung der
erhältnisse dieser Beamten sei die Regierung übrigens schon eingetreten. In den letzten zehn Jahren seien die Verhältnisse dieser Beamten schon wesentlich verbessert worden; wenn die Eisenbahnbeamten heute noch so besoldet würden wie vor zehn Jahren, würde die Eisenbahn⸗ verwaltung jährlich 53 Millionen sparen. Die Zahl der etatsmäßiaen Beamten müsse sich nach dem Umfang des regelmäßigen Verkehrs richten. Infolge der plötzlichen Verkehrssteigerung der letzten Jahre sei allerdings die Verwaltung mit der Stellenvermehrung etwas in Rückgang gekommen, und da müsse zunächst mit Hilfspersonal aus⸗ geholfen werden. Jeder Personenzug und jeder regelmäßig verkehrende Güterzug seien jedoch mindestens mit einem etatsmäßigen Zugführer besetzt. Wie groß die Zahl der Gehaltsklassen in den anderen Ressorts sei, wisse er nicht, der Finanz⸗Minister sei aber bereits bestrebt, die Zahl der Gehaltsklassen zu verringern. Die Eisenbahn⸗ lerpaltung habe bei 114 000 Beamten nur 21 verschiedene Gehalts⸗
en.
Die Abgg. von Knapp (nl.), Cahensly (Zentr.), Schmidt⸗ Warburg (Zentr.), Stöcker (b. k. P.) und von Strombeck (Zentr.) empfehlen die Ueberweisung der Petitionen zur Erwägung.
Abg. Broemel (frs. Vag.) hätte auch eine schriftliche Bericht⸗ erstattung wünschr Namentlich bedürfe die in den Petitionen oft wiederkehrende Beschwerde der eingehendsten Untersuchung, daß viele Beamten bei ihrer etatsmäßigen Anstellung zunächst für einige Jahre geringere Bezüge erhielten als vorher. Wenn diese Beschwerde be⸗ hüsecct sei, bedürften diese Verhältnisse dringend der Korrektur.
eedner empfiehlt die Ueberweisung der Petitionen zur Erwägung.
Der Regierungsvertreter führt aus, daß die Löhne infolge der Konjunktur manchmal sehr schnell stiegen und daß es dann aller⸗ dings einmal vorkommen könne, daß ein Beamter bei der Anstellung ein geringeres etatsmäßiges Gehalt bekomme, als er vorber als Lohn hroßen habe. Der nächste Etat werde darin jedoch eine Verbesserung
affen.
„Die Abgg. Wetekamp (fr. Volksp.) und Felisch (kons.) er⸗ klären sich böö. für die Ueberweisung zur Erwägung, grr Ens hes. Mißstände in den Verhältnissen der Eisenbahnbeamten beständen.
Geheimer Ober⸗Finanz⸗Rath Belian bittet als Vertreter der Finanzverwaltung, von der Ueberweisung zur Erwä ung absehen zu wollen, denn sonst könnten in den Beamten Ho nungen erweckt werden, die in manchen Fällen vielleicht nicht erfüllt würden. Auch die Petitionen der Unterbeamten der Justizverwaltung seien nur als S Pherwiesen, orden. „2
g. Ehlers (frs. Vgg.) bemerkt, daß die Budgetkommission eigentlich nichts Anderes gewollt habe wie Herr Rickert mit üs 18. Zwischen der Ueberweisung zur Erwägung und derjenigen als Material sei gar kein großer Unterschied. Da die Regierung schon mit Erwägungen beschäftigt sei, genüge es, wenn man ihr die als Matertal für diese Erwägungen überweise. Die Haupt⸗ ache sei, daß die Petitionen der Regierung an ihr wohlwollendes Herz ber t werden. Die Budgetkommission habe die Justizbeamten mit emselben Wohlwollen behandelt wie die Eisenbahnbeamten.
Abg. Dr. Böttinger (nl.) bittet dringend um die Vorlegung eines Gesetzentwurfs zur allgemeinen Aufbesserung der Unterbeamten⸗ gehälter in der nächsten Session und dabei um erücksichtigung der Theuerungsverhältnisse in anderer Weise als im uß an das
Abg. Kelch (fr. kons.) macht die Regierung darauf aufmerksam
8 8 einmüthig die Verbesserung der hegertenanfmeeahe, Abg. S töcker bleibt dem Abg. Felisch gegenüber, der des ersteren Forderung eines allgemeinen Acht stundentags für undurchführbar erklärt hatte, bei seiner Auffassung, daß dieses Ideal niemals in Ver⸗ 1 5 g. Fe ält es für unangebracht, solche Schlagwörter i
das Haus sn werfen, die sich nicht verwirklichen 8 Der Acht⸗ stundentag sei um so weniger durchführbar, als Deutschland in seiner Leistungsfähigkeit nicht hinter anderen Ländern zurückbleiben dürfe.
Nach einigen weiteren Bemerkungen der Abgg. Wete⸗ kamp und Kirsch (Zentr.) beschließt das Haus 88 Ueber⸗ weisung der Petitionen zur Erwägung.
Ueber die Petitionen der Eisenbahn⸗Betriebs⸗ Sekretäre um Erhöhung ihres Gehalts beantragt die Budgetkommission, mit Rücksicht auf die Beschlußfassung des Sns in der vorigen Session zur Tagesordnung über⸗ zugehen.
Abg. Kelch beantragt, diese Petitionen der Regierung zu Erwägung nach der Richtung zu überweisen, ob die Fifenbahn⸗ Betriebs⸗Sekretäre nicht auch ohne besondere Prüfung, lediglich auf Grund der von der vorgesetzten Dienstbehörde bescheinigten praktischen Tüchtigkeit, zu Eisenbahn⸗Sekretären zu befördern sein möchten, deren Stellenzahl eine entsprechende Vermehrung zu erfahren hätte.
„Abg. Dr. Böttinger beantragt die Ueberweisung zur Er⸗ wägung, Abg. Rickert die Ueberweisung zur Berücksichtigung.
Geheimer Ober⸗Finanz⸗Rath Belian erklärt, daß die Erhöhung der Gehälter der mittleren und höheren Beamten im vorigen Jahre ihren Abschluß gefunden habe; die Finanzverwaltung müsse sich einer weiteren Erhöhung mit Entschiedenheit widersetzen, sonst wäre das Echraabe bpalgade, dieser Erklä
g. Ke t na eser Erklärung die Bitte der Eisenbahn⸗ Betriebs⸗Sekretäre um Gehaltserhöhung für aussichtslos und iesede um so mehr die Annahme seines Antrags mit der Begründung, daß ein besonderes “ für die Aufrückung der Betriebs⸗Sekretäre in die Stellen der Eisenbahn⸗Sekretäre ganz überflüssig sei.
. Ehlers meint ebenfalls, daß den Wünschen der Eisen⸗ bahn⸗ etriebs⸗Sekretäre nur durch eine Vermehrung der Eisen⸗ bahn⸗Sekretärstellen und Erleichterung des Aufrückens der Betriebs⸗ Sekretäre in diese Stellen entgegengekommen werden könne, indem man irgend eine praktische Arbeit in ihrem Dienst als Examensarbeit gelten lasse. Er empfehle deshalb den Antrag Kelch.
Abg. Dr. Porsch (Zegtr. bittet die 9 dringend, die Verhältnisse der Eisenbahn⸗Betriebs⸗Sekretäre nochmals eingehend zu erwägen und deren Gehalt von 3000 ℳ um 300 ℳ zu erhöhen. Die extraordinäre Lage dieser Beamten verlange auch eine besondere Be⸗ handlung.
Das Haus beschließt nach den Anträgen der Abgg. Dr. Böttinger und Kelch, welche bhr Anträge zu einem “ kombiniert haben, bezüglich der Petition der Eisenbahn⸗Be⸗ triebs⸗Sekretäre Trendel und Röhr in Eberswalde um Erhöhung des Gehalts der aus den Zivilsupernumeraren hervorgegangenen Betriebs⸗Sekretäre auf das der Eisenbahn⸗Sekretäre, während die Petition von Abraham und Genossen in Altona um Rang⸗ und Gehaltserhöhung für die Eisenbahn⸗Betriebs⸗Sekretäre nach dem Antrage Rickert der Regierung zur Berücksichtigung über⸗ wiesen wird.
Die Petition von Badkarski und Genossen in Breslau um Verwandlung der mit Eisenbahn⸗Sekretariats⸗Anwärtern besetzten Betriebs⸗Sekretärstellen in Eisenbahn⸗Sekretärstellen wird auf Antrag des Abg. Wetekamp der Regierung zur Erwägung überwiesen, während die Budgetkommission nur Ueberweisung als Material beantragt hatte.
Schluß nach 4 Uhr. Nächste Sitzung Montag 11. Uhr. (Dritte Lesung des Anerbengesetzes; Petitionen.)
Statistik und Volkswirthschaft.
Statistik der deutschen Seeschiffahrt.
Im Anschluß an die im Januar d. J. erschienene I. Abtheilung von Band 93 der „Statistik des Deutschen Reichs“, enthaltend den „Bestand der deutschen Kauffahrteischiffe am 1. Januar 1897 und die Veränderungen im Bestande während des Jahres 1896“, die „Schiffs⸗ unfälle an der deutschen Küste im Jahre 1896“ und den „Nachweis der im Jahre 1896 als verunglückt angezeigten deutschen Seeschiffe“, hat das Kaiserliche Statistische Amt nunmehr die II. Abtheilung dieses Bandes veröffentlicht, welche eingehende Angaben über den See⸗ verkehr in den deutschen gafenplätzen und die Seereisen deutscher Schiffe im Jahre 1896 enthält und somit die Statistik der deutschen Seeschiffahrt für das Jahr 1896 vervollständigt. „Der gesammte Seeverkehr in den deutschen Hafen⸗ plätzen stellte sich im Jahre 1896 auf 147 536 zu Handels⸗ zwecken angekommene und abgegangene Schiffe mit 31 046 488 Reg.⸗Tons Netto⸗Raumgehalt gegenüber 133 830 Schiffen mit 30 468 79 Reg.⸗Tons im Vor⸗ jahre. Diese Zahlen ergeben eine Zunahme des Schiffsverkehrs um 13 706 Schiffe und 577 739 Reg.⸗Tons. Was den Raumgehalt betrifft, so ist bei einer Vergleichung mit den Vorjahren zu berück⸗ sichtigen, daß nach der am 1. März 1895 erlassenen neuen Schiffs⸗ vermessungs⸗Ordnung seit dem 1. Juli 1895 ein nicht unbedeutender Theil der deutschen Seeschiffe und wohl auch der in deutschen Häfen ein⸗ und ausgelaufenen fremden Schiffe neu ver⸗ messen worden ist, wobei der Netto⸗Raumgebalt der Schiffe in der Regel niedriger festgestellt wird, als nach dem früher geltenden Ver⸗ fahren. Während der Verkehr der Segelschiffe der Zahl nach um 8148 Schiffe, dem Raumgehalt nach um 431 958 Reg.⸗Tons zu⸗ genommen hat, ist der Dampferverkehr um 5558 Schiffe und 145 781 Reg.⸗Tons gewachsen. In Bezug auf die drei Hauptverkehrsrichtungen führt die Ver⸗ bhich ng zu Pbbenden 1 I
m Verkehr der deutschen Häfen unter sich vermehrte sich die Zahl der Schiffe um 7304, der Raumgehalt um 444 571 Reg.⸗Tons. „2) Im Verkehr zwischen deutschen und außerdeutschen europäischen Häfen stieg die Zahl der Schiffe um 6287, der Raumgehalt um 38 209 sges. Tens.⸗ Im Verkehr zwischen deutschen und außereuropäischen Häfen (einschließlich der deutschen Schutzgebiete) hat die Zahl der Schiffe um 115 und der Raumgehalt um 94 878 Reg.⸗Tons zugenommen. Von der Gesammtzahl der während des Jahres 1896 ein⸗ und aus⸗ gegangenen Schiffe entfielen auf Segelschiffe 51,5 % und auf Dampfer 48,5 %, während von je 100 Reg.⸗Tons der verkehrenden Schiffe auf Segelschiffe 15,4 % und auf Dampfer 84,6 % kamen. Der Flagge nach waren unter den Schiffen 72,4 % deutsche und 27,6 % fremde; in Bezug auf den Raumgehalt stellte sich das Ver⸗ vean der deutschen Schiffe zu denen fremder Nationalität wie 52,3 u 47,7. Die Gesammtzahl der von deutschen Schiffen gemachten Seereisen betrug im Jahre 1896 82 268 und der Z Raumgehalt 36 179 455 Reg.⸗Tons; daraus ergiebt gich im Vergleich mit dem Vorjahre eine Zunahme in der Zahl der Reisen um 6 408, im Raumgehalt um 736 161 Reg.⸗Tons. Werden die in Ballast oder leer gefahrenen Schiffe (zus. 14 663) außer Betracht gelassen und nur die beladenen berücksichtigt, so belief sich im Jahre 1896 die Zahl der Reisen deutscher Schiffe zwischen deutschen Häfen auf 33 767 mit 2 566 503 Reg.⸗Tons Raumgehalt (31 812 mit 2 526 893 Reg.⸗Tons im Vorjahre), vom Auslande nach deutschen
8
auf 7537 mit 3 930 405 Reg.⸗Tons (6935 mit 3 970 06⸗
im Vorjahre) und zwischen außerdeutschen 88” 98 * beTons
Fabr- 2eZagehegfrhencnnabtimn 86 19 291 Feede. im Wott . elbstverstä s Schi 2
bil betreffende Reise machte. ndlich jedes Schiff so oft gezählt, als es
Die tödtlichen Verunglückungen in Preußen 1896.
Be acricteöhe auf 12 946 belaufen; das sind 676 mehr als im 1 8 6 uter den verschiedenen Arten der vom Schicksal ereilt verunglückten Personen kommt das Chonh och vlah hlten; aödtlich weitem am vasgsen vor; denn ungefähr ein Viertel aller tödtlichen Unfälle wird alljährlich hierdurch herbeigeführt. Demnächst folgen die 2r. 5 8. afr Hebeen 1 F Ueberfahren verursachten 3 achste ü 58 Inna ende Ue ersich näher darthut. Es verunglückten von 100
88 tödtlich 3 Personen “ 8 8 8 Personen 2 780 Irs ahzg u, w. Sturz vom Baume, Gerüste ꝛc. 1 906 438 2 344 2⁄ IFb.raa . 11488 JS1S. Maschinenverletzung 205 41 246 Verbrennen und Verbrühen 595 504 1 099 Ersticken ... v1“ 632 Verschütten und Erschlagen.. 916 57 973 e“ 95 41 136 Schlag und Bis 255 22 277 Stoß und Anprall. .. 84 85 Schußverletzungen.. 161 126 Erfrieren ö 1nq“n 215 Hlägschlag hI1II1n 161 sonstige Ereignisse . 1 206 1 579 11 15 1 überhaupt 10 418 2 528 12 946 100 100 100
Ueber den Einfluß des Alters und Geschlechtes auf die Zahl tödtlichen Verunglückungen giebt die hier e. 8a2n beg bleder sicht Aufschluß. Es verunglückten 1896 tödtlich
“ Personen w. zus. 2 263 1 477 7 529 1 532 S6 8 145 8 erhaupt 10 418 2 525 12 970 Während also unter den männlichen tödtlich Verunglückten die Knaben im Alter bis zu 5 Jahren nur mit 13,2 v. H. vertreten waren, machten die Mädchen derselben Altersklasse 35,2 v. 18 aller a
Betroffen wurden 10 418 männliche und 2528 weibliche
Ertrinken.
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—, do— Obdo —8eoCn; do bo — bo SSbeoSOUO OOD b0
im Alter bis zu 5 Jahren. von über 5 bis 15 „. Bbö v „ „ „ 60 9 unbekannten Alters .. ..
„ „ 9
tödtlich verunglückten weiblichen Personen aus; in der Altersklaffe über 5 bis 15 Jahre war die betreffende Verhältnißzahl bei den ädchen erheblich, nämlich auf 15,4 zurückgegangen; bei den Knaben betrug sie 10,4. Von den 15 bis 60 Jahre alten Personen verunglückten dann aber verhältnißmäßig weit mehr Männer als Frauen, von ersteren nämlich 64,2 v H. aller tödtlich verunglückten Männer, von letzteren nur 33,3 v. H. aller tödtlich verunglückten Frauen. Im Greisen⸗ alter blieben die betreffenden Verhältnißzahlen auf fast gleicher Höhe wie bei der Aktersklasse von 5 bis 15 Jahren, nämlich 11,0 bei den m. und 15,2 bei den w. Personen.
Zur Arbeiterbewegung.
In Stralsund sind, wie der „Vorwärts“ berichtet, die Tischler in die Lohnbewegung eingetreten. In Gera befinden sich, nach demselben Blatt, die Glaser⸗ gehigsen. im Brüͤff
n Gent haben, einer Brüsseler Meldung der „Voss. Ztg.“ zu⸗ ls. ie Tea rer nolge venadterserohnerzabunn 19 —— usstand beschlossen. An tausen aurer sind seit D ständig. (Vgl. Nr. 109 d. Bl.) vW“
Handel und Gewerbe.
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien.
An der Ruhr sind am 14. d. M. ellt 14 538, nicht recht⸗ zeitig gestellt keine Wagen. vefh zeitig gestellt keine Wagen. Zwangsversteigerungen. 88 Beim Königlichen Amtsgericht I Berlin standen am 14. Mai die nachbezeichneten Grundstücke zur Versteigerung: Colonie⸗ straße 48, 49, 50, 99, 100 und 101, dem Direktor Hu go Bodstein zu Berlin gehörig; Fläche 1,7272 ha; Nutzungswerth 740 ℳ; für das Meistgebot von 252 000 ℳ wurde die Creditgesellschaft für Industrie und Grundbesitz m. b. H., Neue Fee escrch⸗ 8, Ersteherin. — Grüner Weg 12, den Geschwistern Westpha ge⸗ hörig; ee 8110 ℳ; für das Meistgebot von 133 000 ℳ wurde der Rentier Hermann Westphal, Grüner Weg 12, Ersteher. — Immanuelkirchstraße 12/13, dem Dachdecker G. Renspeck gehörig; ein Gebot wurde nicht abgegeben. 8
„—. Die Generalversammlung der Aktionäre der Aktien⸗ Gesellschaft für Pershan, Blei⸗ und Zinkfabrikation zu Stolberg und in Westfalen vom 14. Mai 1898 genehmigte die Bilanz und die Vertheilung des Reingewinns nach dem Vorschlage des Verwaltungsraths. Demnach erhalten die Inhaber von privilegierten Aktien gegen Kupon Nr. 43 = 8 % und die Inhaber von Stamm⸗ Aktien gegen Kupon Nr. 44 = 3 % Dividende. Die Dividende, welche statutgemäß am 1. Oktober 1898 verfällt, kann sofort, abzüglich 3 % Sconto, erhoben werden. — Die Versammlung ge⸗ nehmigte ferner die in dem Geschäftsbericht besprochene Abtretung von Immobilien. — Sie beschloß, daß der Rückkauf von privilegierten Aktien in der bisherigen Weise an der Börse geschehen solle, insoweit dieses zu einem den Parikurs nicht übersteigenden Preise geschehen könne. — Die Einnahmen der Königlich württembergischen Staatseisenbahnen betrugen im April 1898 3 735 400 (+ 137 666) ℳ Stettin, 14. Mai. (W. T. B.) Spiritus loko 53,50 bez. Breslau, 14. Mai. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Schle 38. L.⸗Pfdbr. Litt. A. 100,00, Breslauer Diskontobank 122,45, Breslauer Wechslerbank 110,50, Schlesischer Bankverein 146,00, Breslauer Spritfabrik 160,45, Donnersmarck 163,75, Fe 179,50, Oberschles. Eis. 108,75, Caro Hegenscheidt Akt. 130,50, Oberschles. Koks 172,25, Oberschles. P.⸗Z. 157,50, Opp. Zement 163,50, Giesel Zem. 154,50, L.⸗Ind. Kramsta 150,25, Saber Zemen 219,40, Schles. Zinkh.⸗A. 258,00, Laurahütte 195,40, Bresl. Belfabr Koks⸗Obligat. 102,30, Niederschles. elektr. und Kleinbahn
gesellschaft 130,30. Produkten markt. Spiritus pr. 100 1 100 % exkl. 50 ℳ 73,10 Br., do. 70 ℳ Verbrauchs
Verbrauchsabgaben pr. Mai abgaben pr. Mai 53,30 Br.
MagHurg, 14. Mai. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn zucker exkl. 88 % Rendement 10,35 — 10,62 ½. Nachprodukte exkl. 75 % Rendement 7,50 — 8,35. Fest. Brotraffinade 1 23,50. Brot⸗ raffinade II 25,25. Gem. Raffinade mit Faß 23,37 ½ — 23,75. Gem. Melis I mit Faß 23,25. Fest. Rohzucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg pr. Mai 9,50 Gd., 9,55 Br., pr. Juni 9,55 bez., 9,60 Br., pr. Juli 9,65 bez., 9,67 ½ Br., pr. Angust 9,72 ⅛ bez., 9,77 ½ Br., pr. Oktober⸗Dez. 9,67 ½ Gd., 9,70 Br. Stetig.
Servisklassensystem.
„AnAbegne a
8 auf 9609 mit 4 893 846 Reg.⸗Tons (8555 mit 4 764 109 Reg.⸗ ons im Vorjahre), von deutschen Häfen nach dem Auslande
(Schluß in der Zweiten Beilage.)
6 I Korr.) Die Fälle tödtlicher Verunglückungen haben sich
18,90 ℳ; 18,40 ℳ — geringe Sorte 18,30 ℳ; 17,80 ℳ — Richtstroh
1230,75, Deutsche Straßenb. —,—, Dresd. Straßenbahn 230,00, Sächs.⸗Böhm. v 23300, Dresd. Bauges. 249,50.
In herschlesien sind am 14. d. M. gestellt 4323, nicht recht.
chen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preu
Handel und Gewerbe.
(Schluß aus der Ersten Beilage.) “
Berlin, 14. Mai. Marktpreise nach Ermittelungen des öniglichen Polizei⸗Präsidiums. (Höchste und niedrigste Per 00 kg für: Hafer, gute Sorte 19,40 ℳ; 19,00 ℳ — Mittel⸗Sorte
4,50 ℳ; 4,00 ℳ — Heu 7,00 ℳ; 4,30 ℳ — Erbsen, gelbe, zum Kochen 35,00 ℳ; 25,00 ℳ — Speisebohnen, weiße 50,00 ℳ; 25,00 ℳ — Linsen 80,00 ℳ; 25,00 ℳ. Kartoffeln 8,00 ℳ; 5,00 ℳ. — Rindfleisch von der Keule 1 kg 1,60 ℳ; 1,10 ℳ — dito Bauchfleisch kg 1,30 ℳ; 1,00 ℳ. — Schweinefleisch 1 kg 1,60 ℳ; 1,20 ℳ Kalöfleisch 1 kg 1,60; 1,00 ℳ Hemmelfleisch 1 kg 1,50 ℳ;
0o ℳ. — Butter 1 kg 2,40 ℳ; 2,00 ℳ. — Eier 60 Stück ℳ; 2,40 ℳ. — Karpfen 1 kg 2,00 ℳ; 1,20 ℳ — Aale 1 kg
ℳ; 1,20 ℳ. — Zander 1 kg 2,40 ℳ; 1,00 ℳ. — Hechte 1 kg
ℳ; 1,00 ℳ. — Barsche 1 kg 1,60 ℳ; 0,80 ℳ. — Schleie 3,00 ℳ 1,20 ℳ — Bleie 1 kg 1,20 ℳ; 0,80 ℳ. — Krebse
tück 12,00; 2,00 ℳ G 1 Frankfurt a. M., 14. Mai. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Lond. Wechsel 20,495, Pariser do. 80,95, Wiener do. 169,52,
3 % Reichs⸗A. 96,50, 3 % Hessen v. 96 94,00, Italiener 90,40, 3 % ort. Anleihe 18,50, 5 % amort. Rum. 100,10, 4 % russische Kons. 103,10, 4 % Russ. 1894 68,00, 4 % Spanier 33,80, Konv. Türk. —, Unif. Egypter —,—, Reichsbank 161,00, Darmstädter 158,20, Diskonto⸗Komm. 195,90, Dresdner Bank 158,90, Mitteld. Kredit 117,40, Oest.⸗Ung. Bank 772,00, Oesterr. Kreditakt. 301 ⅛, Adler Fahrrad 277,00, Schuckert 255,80, Höchster Farbwerke 427,50, Bochum. Gußst. 222,70, Westeregeln 189,00, Laurahütte 196,80, Gotthardbahn 142,50, Mittelmeerbahn 94,00, Privatdiskont 3 ½. Effekten⸗Sozietät. (Schluß.) Oesterr. Kredit⸗Aktien 301, ranz. 307, Lomb. —, Gotthardb. 142,50, Deutsche Bank 196,60, Disk.⸗Komm. 195,50, Dresdner Bank —,—, Berl. Handelsges. 163,00, Bochumer Gußst. 223,00, Hibernia —,—, Schweizer Zentralbahn 140,10, do. Nordostbahn 99,20, do. Union 72,50, o. Simplonb. 83,80, Italiener 90,40, Nationalbank 145,20, Helios —,—, 1860er Loose —,—, Northern Pacific 62,70, Allgemeine
Elektrizitätsges. —,—. Köln, 14. Mai. (W. T. B.) Rüböl loko 57,50, pr. Ok⸗
tober 55,10.
Dresden, 14. Mai. (W. T. B.) 3 % Sächs. Rente 95,00, 3 ½ % do. Staatsanl. 100,50, Dresd. Stadtanl. v. 93 101,00, Allg. deutsche Kreditb. 207,00, Dresd. Kreditanstalt 135,25, Dresdner Bank
—,—, do. Bankverein —,—, Leipziger do. —,—, Sächsische do.
Leipzig, 14. Mai. (W. f —.) Schluß⸗Kurse. 3 % Sächsische Rente 95,00, 3 ½ % do. Anleihe 100,40, Zeitzer Paraffin⸗ und Solaröl⸗Fabrik 117,50, Mansfelder Kuxe 815,00, Leipziger Kredit⸗ anstalt⸗Aktien 207,25, Kredit⸗ und Sparbank zu Leipzig 120,75, Leipziger Bank⸗Aktien 187,40, Leipziger Hypothekenbank 148,50, Sächsische Bank⸗Aktien 131,00, Sächsische Boden⸗Kredit⸗Anstalt 136,00, Leipziger Baumwollspinnerei⸗Aktien 173,00, Leipziger Kammgarn⸗ Spinnerei⸗Aktien —,—, Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co. 189,00, Altenburger Aktien⸗Brauerei 239,00, Zuckerraffinerie Halle⸗Aktien 123,00, Große Leipziger Straßenbahn 226,00, Leipziger Elektrische Straßenbahn 151,00, Thüringische Gas⸗Gesellschafts⸗Aktien 222,00, Deutsche Spitzen⸗Fabrik 238,00, Leipziger Elektrizitätswerke 126,25, Sächsische Wollgarnfabrik vorm. Tittel u. Krüger 135,25.
Kammzug⸗Terminhandel. La Plata. Grundmuster B. pr. Mai 3,52 ½ ℳ, pr. Juni 3,52 ½ ℳ, pr. Juli 3,50 ℳ, pr. August 3,47 ½ ℳ, pr. September 3,47 ½ ℳ, pr. Oktober 3,47 ½ ℳ, pr. November 3,45 ℳ, pr. Dezember 3,45 ℳ, pr. Januar 3,45 ℳ, pr. Februar 3,42 ½ ℳ, pr. März 3,42 ½ ℳ, pr. April 3,42 ½ ℳ Umsatz: —. Tendenz: Schwach.
Bremen, 14. Mai. (W. T. B.) Börsen⸗Schlußbericht. Raffiniertes Petroleum. (Offizielle Notierung der Bremer Petroleum⸗ Börse.) Loko 5,85 Br. — Schmalz. est. Wilcox 35 ¾ ₰, Armour shield 35 ½ ₰, Cudahy 36 ½ ₰, Choice Grocery 36 ½ ₰, White label 36 ½ ₰. Speck. Fest. Short clear middl. loko 33 ½ ₰. Reis fest. Kaffee unverändert. — Baumwolle. Ruhig. Upland middl. loko 34 ₰4. — Taback. 557 Seronen Carmen, 1700 Packen St. Felix. 1
Kurse des Effekten⸗Makler⸗Vereins. 5 % Norddeutsche Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei⸗Aktien —,—, 5 % Nordd. Lloyd⸗Aktien 112 ⅞ Gd., Bremer Wollkämmerei 293 bez.
Hamburg, 14. Mai. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Hamb. Kommerzb. 137,10, Braf. Bk. f. D. 162,25, Lübeck⸗Büchen 171,75, A.⸗C. Guano⸗W. 69,75, üSe 3 ⅛, Hamb. Packetf. 116,75, Nordd. Lloyd 113,75, Trust Dynam. 175,00, 3 % Hamb. Staatsanl. —,—, 3 ½ % do. Staatsr. 105,70, Vereinsb. 164,50, Hamb. Wechsler⸗ bank 129,75. Gold in Barren pr. Kgr. 2790 Br., 2786 Gd. Silber in Barren pr. Kgr. 78,25 Br., 77,75 Gd. — Wechselnotierungen: London lang 3 Monat 20,30 ½ Br., 20,27 ½ Ed., 20,29 bey., London kurz 20,51 Br., 20,47 Gd., 20,50 bez., London Sicht 20,52 ½ Br., 20,48 ½ Gd., 20,51 ½ bez., Amsterdam 3 Monat 168,25 Br., 167,85 Gd., 168,15 bez., Oest. u. Ung. Bkpl. 3 Monat 168,05 Br., 167,65 Gd., 167,90 bez., Paris Sicht 81,10 Br., 80,80 Gd., 80,96 bez., St. Petersburg 3 Monat 214,75 Br., 213,95 Gd., 214,25 bez., New York Sicht 4,23 ¼ Br., 4,21 ¼ Gd., 4,22 ¾ bez., New York 60 Tage Sicht 4,19 Br., 4,16 Gd., 4,18 bez.
Getreidemarkt. Weizen loko matt, holsteinischer loko 255 — 262. — Roggen matt, mecklenburger loko 175 —186, russischer loko behauptet, 110. Mais 116. Hafer und Gerste ruhig. Rüböl ruhig, loko 53. Spiritus still, pr. Mai 24 ¼, pr. Mai⸗Juni 24 ¾⅞, pr. Juni⸗Juli 25, pr. Juli⸗Aug. 25 ½¼. — Kaffee behauptet. 3000 Sack. Petroleum lustlos. Standard white loko 5,65 Br.
affee. (Nachmittagsbericht.) Good average Santos pr. Mai 30 ¼ Gd., pr. Juli 30 ¼ Gd., pr. Sept. 30 ½ Gd., pr. Dezember 31 Gd. — Zuckermarkt. (Schlußbericht.) Rüben⸗Rohzucker I. Produkt Basis 88 % Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg pr. Mai 9,47 ½, pr. Juni 9,55, pr. Juli 9,62 ½, pr. August 9,70, pr. Oktober 9,60, pr. Dezember 9,67 ½. Ruhig.
Wien, 14. Mai. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Oesterreichische 4 ⅛ % Papierrente 102,00, Oesterr. Silberrente 101,75, Oesterr. Goldrente 121,20, Oesterr. Kronenrente 101,80, Ung. Goldrente 120,90, do. Kron.⸗A. 99,20, Oesterr. 60 er Loose 143,00, Länderbank 228,75, Oesterr. Kredit 356,50, Unionbank 296,00, Ungar. Kreditb. 383,75, Wiener Bankverein 270,50, Böhmische Nordbahn 261,00, Buschtiehrader 614,00, Elbethalbahn 262,50, Ferd. Nordbahn 3520, Oesterr. Staatsbahn 358,60, Lemb.⸗Czern. 296,00, Lombarden 72,75, Nordwestbahn 249,00, Pardubitzer 208,00, Alp.⸗Montan 163,40, Amsterdam 99,95, Deutsche Plätze 58,96, Londoner Wechsel 120,90, 38.5 Wechsel 47,72 ½, Napoleons 9,56, Marknoten 58,96, Russische
anknoten 1,28, Brüxer 302,00, Tramway 525,00.
Getreidemarkt. Weizen pr. Frühjahr —,— Gd., —,— Br., do. pr. Mai⸗Juni 14,66 Gd., 14,68 Br., pr. Herbst 10,63 Gd., 10,65 Br. Roggen pr. Frühjahr —,— Gd., —,— Br., do. pr.
erbst —X,— Gd., —,— Br. Mais pr. Mai⸗Junt 6,30 Gd., 6,31 Br. fer pr. Frühjahr 7,70 Gd., 7,71 Br.
— 16. Mai, Vormittags 10 ÜUhr 50 Minuten. (W. T. B.) Reserviert. Ungar. Kredit⸗Aktien 383,50, Oesterr. Kredit⸗Aktie
Berlin, Montag, den 16. Mai
Kronen⸗Anleihe —,—, Ungar. Kronen⸗Anleihe 99,20, Marknoten 59,00, Bankverein 270,00, Länderbank 228,75, Buschtiehrad. Litt. B. Aktien —,—, Türkische Loose 59,10, Brüxer 298,00, Wiener Tramway 521,00, Alpine Montan 161,90.
Ausweis der österreichisch⸗ungarischen Staatsbahn (österreichisches Netz) vom 1. bis 10. Mai 694 176 Fl., †Minder⸗ einnahme gegen den entsprechenden Zeitraum des vorigen Jahres
25 905 Fl. Einnahme der Südbahn vom 1. bis 10. Mai 1 206 298 Fl.,
Mehreinnahme 4138 Fl.
Budapest, 14. Mai. (W. T. B.) Getreidemarkt. Weizen loko matt, pr. Mai 14,63 Gd., 14,65 Br., pr. Herbst 10,03 Gd., 10,05 Br. Roggen pr. Herbst 8,14 Gd., 8,17 Br. Hafer pr. Herbst 6,00 Gd., 6,03 Br. Mais pr. Mai⸗Juni 6,00 Gd., 6,02 Br., pr. Juli 6,05 Gd., 6,07 Br. Kohlraps pr. August⸗ September 12,90 Gd., 13,00 Br.
London, 14. Mai. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Englische 2 ¾ % Kons. 110¹1¼16, 3 % Reichs⸗Anl. 95, Preuß. 3 ½ % Kons. —,—, 5 % Arg. Gold⸗Anl. 87 ¼, 4 ½ % äuß. Arg. 64, 6 % fund. Arg. A. 85 ¾, Brasil. 89er Anl. 45 ¾, 5 % Chinesen 98, 3 ½ % Egypt. 102, 4 % unif. do. 107 ¼, 3 ½ % Rupees 62 ¼, Ital. 5 % Rente 89 ¼, 6 % kons. Mex. 96, Neue 93er Mex. 95, 4 % 89er Russ. 2. S. 103 ½, 4 % Spanier 33 ½, Konvert. Türk. 21, 4 ½ % Trib.⸗Anl. 108, Ottomanb. 11 ½, Anaconda 415⁄16, De Beers neue 26 ⅛, Incandescent Khene) 110, Rio Tinto neue 25 ⅞, Platzdiskont 3 ¾, Silber 26 ½, eue Chinesen 87 ¼.
In die Bank flossen 186 000 Pfd. Sterl.
Wollauktion. Preise fest, behauptet.
96 % Javazucker 12 ¼ stetig. Rüben⸗Rohzucker loko
97⁄1s stetig.
16. Mai. (W. T. B.) Die „Times“ meldet aus Kairo, die Verhandlungen, betreffend die Gründung einer egyptischen Nationalbank, die theilweise unter der Kontrole der Regierung stehen soll, schreiten fort. Das Kapital der Bank soll eine Million Pfund Sterling betragen. Es wird beabsichtigt, wenn die Bedingungen endgültig geregelt sind, Antheile in London und Paris auszugeben.
Liverpool, 14. Mai. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 5000 B., davon für Spekulation und Export 300 B. Ruhig. Middl. amerikan. Lieferungen: Stetig. Mai⸗Juni 321⁄64 — 3³2⁄64 Werth, Juni⸗Juli 3³24¶ Käuferpreis, Juli⸗August 32 634 Verkäufer⸗ preis, August⸗September 382264 — 333 4 Käuferpreis, September⸗ Oktober 3³2 ⁄664 do., Oktober⸗November 331⁄64 do., November⸗Dezember 3³⁰14 — 331 ⅛64 do., Dezember⸗Januar 320⁄64 — 331⁄64 do., Januar⸗ Februar 381⁄14ꝙ Verkäuferpreis, Februar⸗März 381⁄64 — 3³2/⁄64 d. do.
Paris, 14. Mai. (W. T. B.) Die heutige Börse war schwach und verstimmt auf die Rede Chamberlains und auf flaue Londoner
Kurse. Das Geschäft blieb indessen geringfügig. Später war die Tendenz etwas fester auf Gerüchte, daß die Regierung das Dekret bezüglich der Börsen⸗Reorganisation bis zum Januar verschieben wolle.
(Schluß⸗Kurse.) 3 % Französische Rente 102,70, 5 % Italienische Rente 91,25, 3 % Portugiesische Rente 17,60, Portugiesische Taback⸗ Oblig. 434,00, 4 % Russen 89 103,30, 4 % Russen 94 67,90, 3 ½ % Russ. A. —,—, 3 % Russen 96 95,45, 4 % span. äußere Anl. 34, Konv. Türken 21,45, Türken⸗Loose 106,00, Meridionalb. 660,00, Oesterr. Staatsb. 768,00, Banque de France 3650, B. de Paris 920,00, B. Ottomane 542,00, Créd. Lyonn. 820,00, Debeers 672,00, Rio⸗ Tinto⸗A. 655,00, Suezkanal⸗A. 3479, Privatdiskont 1 , l Amst. k. 207,06, Wchs. a. dtsch. Pl. 1227/16, Wchs. a. Italien 7 ¼, Wchs. London k. 25,31, Choq. a. London 25,33 ½, do. Madr. k. 276, do. Wien k. 207,37, Huanchaca 48,50, Lissaboner Goldagio 79.
Getreidemarkt. (Schluß.) Weizen matt, pr. Mai 30,40, pr. Juni 30,25, pr. Juli⸗August 29,00, pr. Sept.⸗Dez. 25,25. Roggen ruhig, pr. Mai 21,00, pr. Sept.⸗Dez. 16,00. Mehl matt, pr. Mai 65,60, pr. Juni 65,50, pr. Juli⸗August 63,20, pr. Sept.⸗ Dezbr. 55,35. Rüböl behauptet, pr. Mat 57 ¼, pr. Juni 57 ⅛, pr. Juli⸗ August 57 ¼, pr. September⸗Dezember 57 ½. Spiritus behauptet, pr. 1b2- 85 pr. Juni 49, pr. Juli⸗August 48 ¾, pr. September⸗De⸗ zember 45.
Rohzucker. (Schluß) Ruhig. 88 % loko 30 ½ à 31. Weißer Zaches behauptet, Nr. 3, pr. 100 kg, pr. Mai 32 ⅜, pr. Juni 32 ⅜, pr.
uli⸗August 32 ⅛, pr. Oktober⸗Januar 31 ½.
St. Petersburg, 14. Mai. (W. T. B.) Wechsel auf London 93,65, do. Amsterdam —,—, do. Berlin 45,70, Checks auf Berlin 46,15, Wechsel auf Paris 37,15, 4 % Staatsrente v. 1894 100 ⅞, 4 % Gold⸗Anl. v. 1894 Ser. 6 —, 3 ½ % Gold⸗Anl. v. 1894 148, 4 % kons. Eisenb.⸗Obl. v. 1880 153 ¾, 4 ½ % Bodenkr.⸗Pfandbr. 151, St. Petersb. Diskontobank 684 ½, do. intern. Bank I. Emission 888 g Bank f. auswärt. Handel 414, Warschauer Kommerz⸗
ank 487.
Mailand, 14. Mai. (W. T. B.) Italien. 5 % Rente 98,72 ½, Mittelmeerbahn 518,00, Mens Fhrn⸗ 717,00, Wechsel auf Paris 107,67 ½, Wechsel auf Berlin 133,00, Banca d'Italia 792.
Madrid, 14. Mai. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 74,00.
Bern, 14. Mai. (W. T. B.) Die “ General⸗ versammlung der Schweizerischen Nordostbahn⸗Gesellschaft, in welcher 57 Aktionäre mit 31 795 Aktien anwesend waren, beauftragte den Verwaltungsrath mit der Aufnahme einer neuen festen Anleihe von 15 Millionen Francs 8 angemessenen Be⸗ dingungen, wenn nöthig mit Verpfändung des Netzes, zur Deckung der Ausgaben für Bauten und Rollmaterial. Die bisherige schwebende
Schuld soll darin aufgehen. Ein weiterer Antrag, auch im Jahre 1899 eine Anleihe von 15 Millionen zu dem gleichen Zweck aufzunehmen, wurde abgelehnt.
Amsterdam, 14. Mai. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. 4 % Russen v. 1894 —, 3 % holl. Anl. 97 ¾, 5 % garant. Mex. Eisenb.⸗ Anl. 34 ⅞, 5 % garant. Transvaal⸗Eisenb.⸗Obl. —, 6 % Transvaal 212 ¾. Marknoten 58,95, Russ. Zollkupons 191 ½U
Getreidemarkt. Weizen auf Termine geschäftslos, do. pr. Mai —, pr. November —. Roggen loko —, do. auf Termine ruhig, pr. Mai —, pr. Oktober 142. Rüböl loko —, do. pr. Mai —, do. per Herbst —.
Java⸗Kaffee good ordinary 33 ¾3. — Bancazinn 40.
Antwerpen, 14. Mai. (W. T. B.) Getreidemarkt. Weizen weichend. weichend. Hafer ruhig. Gerste vce .
oko
Petroleum. (Schlußbericht.) Raffiniertes Type wei 17 ⅜ bez. u. Br., pr. Mai 17 i Br., pr. Juni 17 ½ Br. Fest. — Schmalz pr. Mai 86.
New York, 14. Mai. (W. T. B.) Die Börse eröffnete mit weichender Tendenz; späterhin zogen die Kurse an. Der Umsatz in Aktien betrug 146 000 Stückk. “
Weizen eröffnete flau mit niedrigen Preisen auf ungünstige europäische Marktberichte sowie auf Verkäufe des Auslandes und in⸗ folge von Liquidationen; im weiteren Verlauf des Geschäfts zogen jedoch die Preise infolge von Deckungen der Baissiers theilweise an. — Mais eröffnete ebenfalls flau und niedriger infolge günstigen Wetters im Westen und im Einklang mit dem Weizen; im späteren Verlauf des Verkehrs führten umfangreiche Käufe und Deckungen Erholung herbei.
(Schlrg. Furle Geld für Regierungsbonds: Prozentsatz 1 ½, do. für andere Sicherheiten 2 ½, Wechsel auf London (60 Tage) 4,82 ¼, Cable Transfers 4,85 ¾, Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,23 ½, do. auf Berlin (60 Tage) 94 ⁄16, Atchison Topeka u. Santa Fé Aktien 12 ⅛, Canadian Pacific Aktien 82 ¾, Zentral Pacific Aktien 12 ½, Chicago
355,50, Franzosen 357,10, Lombarden 72,25, Elbethalbahn 261,75, Oest. Papierrente 102,00, 4 % ungarische Goldrente —,—, Oesterr.
Milwaukee u. St. Paul Aktien 95 ½, Denver u. Rio Grande Preferred
45 ¾, Illinois Zentral Aktien 104, Lake Shore Shares 186, Louig⸗ ville u. Nashville Aktien 53 ¾, New York Lake Erie Shares 12 ¾ New Pork Zentralbahn 114 ¼, Northern Pacific Preferred (neue Emiss. 65 ½, Norfolk and Western Preferred (Interims⸗Anleihescheine) 49 ¼¾, Philadelphia and Reading First Preferred 44 ¼, Union Pacific Aktien (neue Emission) 23 ½, 4 % Vereinigte Staaten Bonds pr. 1925 122 ½, Silber Commercial Bars 56 ⅛. Tendenz für Geld: Leicht. Waarenbericht. Baumwolle⸗Preis in New York 6v ⅛, do. für Lieferung pr. Juni 6,23, do. do. pr. August 6,32, do. in New Orleans 511⁄16, Petroleum Stand. white in New York 5,95, do. do. in Philadelphia 5,90, do. Refined (in Cases) 6,60, do. Credit Balances at Dil Citv 82, Schmalz Western steam 6,80, do. Rohe & Brothers 7,10, Mais pr. Mai —, do. pr. Juli 40 ⅞, do. pr. Sept. 41 ⅛. Rother Winterweizen loko 145, Weizen pr. Mai 145, do. pr. Juli 111 ½, do. pr. Sept. 94 ½, do. pr. Dez. 89 ⅜%, Getreidefracht nach Liverpool 5 ½¼, Kaffee fair Rio Nr. 7 6 ½, do. Rio Nr. 7 pr. Juni 5,70, do. do. pr. Aug. 5,75, Mehl, Spring⸗Wheat clears 5,20, Zucker 3 ¼, Zinn 14,60, Kupfer 12,12 ½. — Nachbörse: Weizen per Mait 4 c., per Juli † c., andere Termine § c., Mais ½ c. höher.
Der Werth der in der vergangenen Woche eingeführten Waaren betrug 9 163 416 Doll., gegen 6 491 109 Doll. in der Vor⸗ woche, davon für Stoffe 1 279 633 Doll. G Chicago, 14. Mai. (W. T. B.) Weizen setzte mit niedrigeren Preisen ein infolge von niedrigeren Kabelmeldungen, auf Zunahme der Eingänge und infolge von günstigen Ernteberichten. Im weiteren Verlauf des Geschäfts trat ein Steigen der Preise auf Deckungen der Baissiers ein. — Mais schwächte sich anfangs ent⸗ sprechend der Mattigkeit der Weizenmärkte ab, erholte sich jedoch später auf Deckungen.
Weizen pr. Mai 144 ¼, do. pr. Juli 104 ½. Mais pr. Mai 35 ⅞. Schmalz pr. Mai 6,47 ½, do. pr. Juli 6,50. Speck short clear 6,50.
Pork pr. Mai 11,52 ½. 14. Mai. (W. T. B.) Wechsel auf
Rio de Janeiro, London 511/16. (W. T. B.) Goldagio 157,20.
Buenos Aires, 14. Mai. Niederlande. “
25. Mai, 11 ½ Uhr. Marine⸗Direktion Hellevoetsluis: Lieferung von Garn, Hanf, Flaggentuch, ungebleichter Baumwolle, Tuch, Leinen, Wachstuch u. s. w., Korksäcken, Feuerlöschgeräthschaften nebst Zubehör, Kupfer⸗, Blech⸗ und Eisenwaaren, Geräthschaften, Mobiliar und Eßgeschirr, emaillierten eisernen Artikeln, Leder, ein⸗ schließlich Sämisch⸗Leder, Bürsten und ähnlichen Waaren, Hand⸗, Topf⸗ und Wischtüchern, Scheuerlappen, Besen u. s. w., Körben, auteuils, Stühlen, Glas⸗ und Irdenwerk, Porzellan, Tischgeräth⸗ chaften u. s. w., Gummi⸗Fußmatten, Tischleinwand, Gläsern und Linsen von 8 Brennern u. s. w., Glaswerk für Lampen und Laternen, Lampendochten u. s. w., Stearinkerzen, Bureau⸗Schreib⸗ und Zeichenbedürfnissen, Papier u. s. w. Die Bevingungen sind für 20 Cents im Bureau der genannten Marine⸗Direktion erhältlich und liegen zur Einsicht im Marine⸗Departement im Haag, im Bureau der Marine⸗Direktionen zu Amsterdam, Willemsoord und Hellevoetsluis, der Provinzial⸗Verwaltungen (ausgenommen Südholland) und der Magistrate von Rotterdam und Dordrecht aus.
Verkehrs⸗Anstaltee.
Köln, 14. Mai. (W. T. B.) In Anwesenheit des Vize⸗ Präsidenten des Staats⸗Ministeriums, Staats⸗Ministers Dr. von Miquel, sowie der Staats⸗Minister Thielen, Freiherr von der Recke und Brefeld fand heute Mittag die feierliche Einweihung der neuen Seseeseee hierselbst statt. Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festakt auf den Hafenanlagen, wo der Ober⸗Bürgermeister Becker die Weiherede hielt; dann folgte eine Schiffsparade, der sich um 3 Uhr ein Festmahl im Gürzenich anschloß. An diesem nahmen außer den Staats⸗Ministern dem Ober⸗Präsidenten der Rheinprovinz, Wirklichen Geheimen Rath Nasse, dem Ober⸗Bürgermeister von Köln und zahlreichen Mitgliedern der Bürgers ft auch Gäste aus den Handelsstädten Belgiens und der Niederlande theil. An Seine Majestät den Kaiser und König wurde folgendes Huldigungs⸗Telegramm abgesandt: “
Kie zur feierlichen Eröffnung der neuen städtischen Hafen⸗ und Werftanlagen im Gürzenich festlich vereinigte Bürgerschaft Kölns stellt diese für die Entwickelung des Handels und Verkehrs und für
unter den Schutz Eurer Majestät und bringt Eurer Majestät ehr⸗ erbietigsten Huldigungsgruß dar. Becker, Ober⸗Bürgermeister.“
Der geah-scg wees, des Staats⸗Ministeriums brachte in längerer Toastrede ein mit brausendem Jubel aufgenommenes Hoch auf Seine Majestät den Kaiser und König aus. Der Ober⸗Bürgermeister Becker begrüßte in launiger Rede die Gäste und trank auf deren Wohl. Der Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen toastete auf die Stadt Köln. Weiterhin ergriffen noch mehrere Redner das Wert, darunter der Präsident der Handelskammer von Antwerpen Korty und der Bürgermeister von Rotterdam Jakob, welcher auf die Stadt Köln und ihren Handel toastete.
Aus Frankfurt a. O. wird berichtet: Der Schiffsverkehr auf der Oder ist ein außerordentlich reger; die eigentliche Unter⸗ brechung der Schiffahrt in diesem Winter hat ungefähr nur drei Wochen gedauert. Die hergestellte wöchentlich einmalige Dampfer⸗ verbindung Frankfurt a. O.— Stettin hat auch für die Oder dörfer nicht unwesentliche Vortheile gezeitigt. — Die Schiffer⸗ Innung zu Groß⸗Neuendorf im Lebuser Kreise plant nach dem Vorgehen anderer Schiffer „Innungen zum nächsten Winter die Errichtung einer üge. E. daselbst. — Die Erdarbeiten an der Bahn Berlinchen —Arnswalde sind in dem frostfreien Winter so erheblich worden, daß die streckenweise Eröffnung des Betriebes bereits für den 1. Juli in Aussicht ge⸗ nommen ist. Ebenso ist der Bau der Bahnstrecke Teuplitz Muskau so fortgeschritten, daß auch dieser Theil und somit die ganze Strecke Sommerfeld- Mustau Mitte Jun wir Betrieb gesetzt werden können.. 88
Bremen, 14. Mai. (
W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Dampfer „Kaiser Wilhelm II.“, v. New York kommend, 13. Mai
Meier“, n. Baltimore best., Dampfer „Werra“ 13. Mai Nm. Reise v. Neapel n. New York fortges. „Bremen“, v. New York kommend, 14. Mai Scilly passiert. „Coblenz“ 14. Mat Mrgs. Reise v. Antwerpen n. Oporto fertges „Prinz⸗Regent Luitpold“, v. Australien kommend, 14. Mai Mrgs. Dover passiert.
Hamburg, 14. Mai. (W. T. B.) Hamburg⸗Amerika⸗ Linie. Dampfer „Auguste Victoria“, v. Hamburg kommend, ist gestern Abd. in New York ö. en.
Rotterdam, 14. Mai. (W. T. B.) Holland⸗Amerika⸗ Linie. Dampfer „Amsterdam“, von Rotterdam nach New YPork,
Abds. Genua angek. „H. H. 13. Mai Dover passiert. — 16. Mai. (W. T. B.)
hat gestern Nachm. Secilly passiert.
das fernere Vorwärtsgehen der Stadt so bedeutungsvollen Anlagen