1898 / 174 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 26 Jul 1898 18:00:01 GMT) scan diff

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Theater und Musfik.

Im Neuen Königlichen Opern⸗Theater geht morgen Auber’s Oper „Die Stumme von Portici“ in Scene. Die Bescbung ist folgende: Masaniello: Herr Sommer; Fenella: Fräulein Lucia; Alfonso: 8 Alma; Elvira: Fräulin Reinisch; Pietro: Herr Knüpfer; orella: Herr Sattler; Mareno: Herr Grün; Selva: Herr Wuzél; Lorenzo: Herr Joseph. Im Garten findet von 5 ½ Uhr an Militär⸗Konzert statt. Herr Jean Lassalle von der Großen Oper aus Paris verabschiedet sich am Freitag, den 29. d. M., als Don Juan vom hiesigen Publikum.

Das frühere „Theater Unter den Linden“, jetzige „Metropol⸗ Theater“, dessen Leitung vom 1. September ab Herr Direktor Richard Schultz übernimmt, wird zur Zeit im Innern einer durch⸗ reifenden Neuherstellung unterworfen. Noch ragen die Gerüste bis och zum Deckengemälde empor, noch sind Künstler und Handwerker emsig bei der Arbeit, aber schon sind die Resultate des unter S des Architekten Kortüm stehenden Verschönerungswerks überall sichtbar. Auch die Bühne erfährt eine Vervollkommnung durch bessere Raumausnützung und Verlegung des Vorhang sodaß sie nunmehr in ihrer ganzen Ausdehnung für die Entwickelung der Scene nutzbar gemacht werden kann und selbst große Ausstattungs⸗ stücke sich auf derselben werden arrangieren lassen. Das Orchester ist freigelegt und für die Aufnahme von 40 Musikern eingerichtet worden. Von den anderen Verschönerungen und Verbesserungen sei noch er⸗ wähnt, daß der bisherige Hauptvorhang durch eine neue Plüschgardine ersetzt ist und daß zur Hebung der Akustik die drei Haupteingänge des Promenoirs im zweiten Rang durch große Spiegelscheiben geschlossen

worden sind.

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Mannigfaltiges.

Im Reichstagsgebäude trat gestern Abend der IX. Blinden⸗ lehrer⸗Kongreß zu einer Begrüßungs⸗ und Vorversammlung zusammen. Als Vertreter des Ministeriums der geistlichen ꝛc. An⸗ gelegenheiten war der Geheime Ober-Regierungs⸗Rath Brandi, im Auf⸗ trage des Provinzial⸗Schulkollegiums der Schulrath Moldehn erschienen. Letzterer hieß die Versammlung willkommen. Er erinnerte daran, daß der erste Blindenlehrer⸗Kengreß im Jahre 1873 in Wien zusammen⸗

etreten sei und der Kongreß mit der gegenwärtigen Versammlung onach sein 25jähriges Jubiläum begehe. Mit dem Wunsche, daß die dies⸗ jährigen Verhandlungen von reichem Erfolge begleitet sein und dazu beitra⸗ een möchten, immer weitere Kreise für das gottgefällige Werk zu gewinnen, chloß die Ansprache. Zum Ersten Vorsitzenden wurde Direktor erchen (Kiel), zum Zweiten Direktor Kull (Berlin), zum Dritten ehrer Mattbies (Stenlitz bei Berlin), zu Schriftführern die Lehrer Gaedeke und Hinze (Steglitz bei Berlin) gewählt. Danach wurde die Tagesordnung festgestellt und hierauf die Vorversammlung geschlossen. Die Tagesordnung des Kongresses lautet: 1) Die Stellung der

Bllinden in der Welt; 2) Die Fürsorge für die schwachsinnigen Blinden;

3) Ursachen und Verhütung der Blindheit; 4) Das Blindenheim; 5) Die Blindenanstalt in ihrer Beziehung zum Leben; 6) Das Recht unserer Blinden auf Arbeit; 7) Normallehrplan für Blinden⸗ schulen; 8) Wie verschaffen wir uns die wichtigsten Ver⸗ anschaulichungsmittel? 9) Die Versorgung der Blinden und Blinden⸗ anstalten mit Hochdruckschriften; 10) Die Lebensfreudigkeit der Blinden; 11) Ist es rathsam, Blinde zu Sprach⸗ und Musiklehrern auszubilden? 12) Welche Anforderungen stellt der Beruf an den Blindenlehrer? An dem Kongreß nehmen weit über 200 Personen, darunter etwa 120 Fachleute, theil; mit Ausnahme der Türkei, Griechenlands und Spaniens sind alle Staaten Europas ver⸗ treten; selbst aus Tokio in Japan ist ein namhafter Fachmann eingetroffen. Auch die Blindenmission in China hat mehrere deutsche Vertreter zu dem Kongresse entsandt. Mit dem Kongreß ist eine Ausstellung des Museums für Blinden⸗Unterricht verbunden.

Heute Vormittag fand die erste Hauptversammlung des Kon⸗

gresses unter sehr zahlreicher Betheiligung von Damen und Herren

statt. Im Auftrage der preußischen Staatsregierung war der Ministerial⸗Direktor Dr. Kuegler vom Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal⸗Angelegenheiten, im Auftrage des Magistrats von Berlin waren der Ober⸗Bürgermeister Zelle, der Geheime Regierungs⸗ und Schulrath, Professor Dr. Bertram und die Stadträthe Kaempff und Namslau, im Auftrage der Stadtverordneten⸗ Versammlung die Stadtverordneten Professor Dr. Schwalbe, Klar und Meißner erschienen. Der Erste Vorsitzende, Direktor Ferchen (Kiel), eröffnete die Versammlung mit einer längeren Rede, h zunächst des Dahinscheidens des Direktors der Königlichen Blindenanstalt zu Steglitz Wulff gedachte und sodann die Fortschritte erwähnte, welche die Blindenfürsorge in den letzten 25 Jahren gemacht habe. Eine wesentliche Vermehrung hätten die Blindenschulen und deren Ausgestaltung erfahren. Ein weiterer e sei der Anstaltszwang. Minder große Fortschritte abe die Fürsorge für die aus der Anstalt Entlassenen gemacht. Alsdann nahm der Ministerial⸗Direktor Dr. Kuegler das Wort. Derselbe verbreitete sich eingehend über die Fürsorge der preußischen Unterrichtsverwaltung für die Blinden und sprach den Wunsch aus, daß die Verhandlungen dieses Kongresses reiche Früchte zeitigen möchten. Der Ober⸗Bürgermeister Zelle hieß die Theilnehmer im Namen der Stadt Berlin herzlich willkommen und wünschte gleichfalls, daß die Berathungen den besten Erfolg haben möchten.

Der Vorstand des „Deutschen Samariter⸗Bundes“ ver⸗ endet zur Zeit an seine Mitglieder, ferner an die Reichs⸗, Staats⸗ nd Gemeindebehörden, die Körperschaften und Vereine, welche das

Samariter⸗ und Rettungswesen ganz oder theilweise zum Gegenstand

hrer Friedensthätigkeit gewählr haben, sowie an die ärztlichen Vereine

und alle Einzelpersonen, die sich für diese Bestrebungen interessieren,

Einladungen zur Betheiligung an dem III. Deutschen Sama⸗ ritertage, welcher zu Hannover vom 23. bis 25 September d. J. stattfinden wird. Anmeldungen sind bis zum 31. Juli d. J. an die, Geschärtsstelle des Deutschen Samariter⸗Bundes zu Leipzig, Nikolai⸗ kirchhof 2, einzusenden. Mit der FFdese.; verbindet der Bundes⸗ vorstand zugleich die Aufforderung zum Beitritt zum Samariter⸗ Bunde. Nach Eingang der Anmeldung und des satzungsgemäßen Beitrags werden für die Mitglieder die Ausweiskarten, für Nicht⸗ mitglieder die Eintrittskarten (Pr. 3 ℳ) zur Versendung gelangen. Anträge, Vorträge und Vorführungen sind bis zum 23. August bei dem Bundesvorsitzenden in Leipzig anzumelden. ö

Der Elektrotechnische Verein in Berlin, welcher in erster Linie bezweckt, die technische Anwendung der Elektrizität zu entwickeln und zu fördern und ihre Kenntniß durch Nutzbarmachung der tech⸗ nischen Einrichtungen und Erfahrungen für die Wissenschaft fortzu⸗ bilden, hat, wie das „Archiv f. Post u. Tel.“ mirttheilt, in Würdigung seiner Ziele beschlossen, seinen Mitgliedern eine unmittelbare An⸗ regung zur Mitarbeit an bestimmten, gegenwärtig wichtigen Aufgaben zu geben. Er hat deshalb in einem Preisausschreiben zwei Auf⸗ aben gestellt, deren Lösung nicht nur die gesammte Elektrotechnik eebhaft beschäftigt, sondern auch das Interesse der E bost und Telegraphenverwaltung in Anspruch nimmt. Zur Ertheilung von g8J. steht ein Betrag von 3000 zur Verfügung, der zu gleichen

heilen aus Mitteln des Elektrotechnischen Vereins und des Reichs⸗ Postamts bewilligt worden ist. Die Preise werden im einzelnen auf mindestens 1000 bemessen werden. Die Entscheidung, ob und welche Arbeiten zu prämiieren sind, sowie die Festsetzung der Höhe der Preise erfolgt durch den Vorstand und den technischen Aus⸗ schuß des Vereins. Zur Preisbewerbung werden nur Vereinsmitglieder Ea. Die Arbeiten sind bis zum 10. April 1899 an den Elektrotechnischen Verein Berlin N., Monbijouplatz 3, einzusenden. Sie sind in deutscher Sprache abzufassen, das Manuecript ist ein⸗ seitig zu schreiben. Jeder Arbeit ist ein versiegelter Umschlag beizu⸗ legen, Naꝛ ten de Verfassers enthält und äußerlich mit einem

Kennwort bezeichnet ist, das sich auch auf der Arbeit selbst befindet. Der Verein behält sich das Recht vor, die prämiierten Arbeiten in der „Elektrotechnischen Zeitschrift“ zu veröffentlichen; das Patentrecht verbleibt dem Einsender. Es wird ferner beabsichtigt, auch sonstige gute Arbeiten, die nicht haben prämiiert werden können, nach Vereinbarung mit dem Einsender durch Veröffentlichung in der Zeitschrift zur Kenntniß der Vereinsmitglieder zu bringen. Die Preisaufgaben haben folgenden Wortlaut: 1) „Kritische Untersuchung über den Schutz der Starkstrom⸗ und Schwachstromanlagen gegen Blitzgefahr.“ 2) „Es ist das Wesen der vagabundierenden Ströme zu untersuchen, und es sind Vorschläge zu ihrer Ueberwachung und Bekämpfung zu machen.“

insichtlich der Bearbeitung der zweiten Aufgabe wird zur Erläuterung

olgendes bemerkt: Bei elektrischen Bahnen, welche die Schienen als zweite Leitung benutzen, verläuft ein Theil der Rückströme durch die Erde und giebt dadurch zu vielen Schwierigkeiten Anlaß. Die bisher zur Ueberwachung und Bekämpfung dieser vagabundierenden Ströme gemachten Vorschläge genügen nicht den Bedürfnissen der Praxis. es wird deshalb gewünscht, daß neben einer kurzen Uebersicht der bisherigen Arbeiten über dieses Gebiet und einer Kennzeichnung

des Wesens der vagabundierenden Ströme neue Mittel vorgeschlagen werden, welche namentlich eine wirksame Bekämpfung dieser Ströme und eine möglichst vollständige Behebung der von ihnen verursachten Uebelstände gewährleisten.

Der Verein von Freunden der Treptower Stern⸗ warte hält morgen, Mittwoch, Abends 9 Uhr, den ersten Be⸗ b“ ab. Das Programm lautet: 1) Mondbeobachtung mit dem Riesenfernrohr; 2) praktische Uebungen im Aufsuchen und Erkennen der Sternbilder; 3) Beobachtung von Saturn, Dovppel⸗ sternen ꝛc. mit kleinen Fernrohren. Bei ungünstiger Witterung findet im Vortragssaal der Sternwarte ein Vortrag von Direktor Archen⸗ hold über „die Resultate der Mondforschung“ mit Lichtbildern statt. Nach der Sitzung: zwanglose Zusammenkunft im Restaurant Regelin vorm. Zenner an der Spree. Beitrittserklärungen nimmt der Schrift⸗ führer Dr. Paul Schmidt in Treptow, Baumschulenweg, oder die Direktion der Treptower Sternwarte entgeggen.

Schwerin i. M. In der Zeit vom 19. bis 21. August d. J. wird der Deutsche Fischereiverein in Verbindung mit der Jahresversammlung des Mecklenburgischen Fischereivereins hier den VII. Allgemeinen deutschen Fischereitag abhalten. Seine Hoheit der Herzog Johann Albrecht, Regent des Groß⸗ herzogthums Mecklenburg⸗Schwerin, hat das Protektorat über diese Tagungen übernommen. Aus dem Programm der Ver⸗ handlungsgegenstände mögen folgende Punkte hervorgehoben werden: Berathung über eine Organisation des Fischerei⸗ ewerbes, des Innungswesens und der Lehrlingsausbildung; Vortrag über die Krebspest; Besprechung der Fischtransport⸗ verhältnisse; Bericht über den Entwurf einer Abänderung des preußischen Fischereigesetzes; Berücksichtigung der Fischerei beim Wasserbau. Auch sämmtliche dem Deutschen Fischereiverein nicht an⸗ geschlossenen Vereine sowie alle Fischer und Freunde der Fischerei, welche keinen Vereinen angehören, sind zum Besuch des Allgemeinen deutschen Fischereitages berechtigt und eingelaoden.

8

Hamburg, 25. Juli. (W. T. B.) Vom IX. deutschen Turnfest ist zu berichten, daß heute unter zahlreicher Betheiligung des Publikums das Einzel⸗Wettturnen stattfand, an welchem über 2000 Turner aus allen Theilen Deutschlands theilnahmen. Fast alle Leistungen am Reck, Barren und Pferd erhoben sich weit über den Durchschnitt; auch im Laufen, Springen und bei den Stabübungen wurden bemerkenswerthe Ergebnisse erzielt. Das Turnen nahm um 8 Uhr früh seinen Anfang und dauerte bis spät in den Nachmittag hinein. Die Zuerkennung der Preise wird am Mittwoch bekannt gegeben werden. Am Abend fand ein Festmahl statt, an welchem etwa 2000 Personen theilnahmen. In Vertretung des Präsidenten Dr. Goetz begrüßte Professor Hahn die Anwesenden in einer Rede, welche mit einem Hoch auf Seine Majestät den Kaiser und das Deutsche Reich schloß, worauf die Hymne „Heil Dir im Siegerkranz“ und das Lied „Deutschland, Deutschland über Alles“ stehend gesungen wurden. Im weiteren Verlauf des Festmahls feierte Direktor Maul⸗Karlsruhe die ausländischen Gäste; Professor Rühl⸗Stettin rief der Stadt Hamburg, deren Senat und Bürger⸗ schaft durch ihr bereitwilliges Entgegenkommen zu dem präch⸗ tigen Gelingen des Festes so sehr beigetragen hätten, ein „Gut Heil“ zu; der Vize⸗Präsident der Bürgerschaft Dr. Schröder toasteie auf die deutsche Turnerschaft im Auslande. Ernst Cuperus vom belgischen Turnerbund feierte Dr. Goetz, welcher die Turnerschaft zu ihrer jetzigen Blüthe gebracht habe, und wies auf die Liebe zum Deutschthum hin, die in Belgien herrsche. Nachdem noch der Präsident des Schweizer Turnvereins Bächli der Sympathie seiner turnenden Landsleute für Deutschland Aus⸗ druck gegeben hatte, verlas Professor Hahn die Telegramme, welche an Seine Mafestät den Kaiser, an den Fürsten von Bismarck und den Ehren⸗Präsidenten, General⸗Obersten Grafen von Waldersee abgesandt wurden. Es sprachen sodann noch der Bürgerschafts⸗Präsident Hinrichsen, welcher den Fürsten von Bismarck feierte, Vertreter der Turnerschaften von Berlin, Mainz, München, Wiener⸗Neustadt, Mediasch in Siebenbürgen, London, St. Peters⸗ burg, Chicago und Sao Paulo in Brasilien. Erst nach Mitternacht fand das Festmahl sein Ende.

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Halifax, 25. Juli. (W. T. B) Die Stadt Pugwash

an der Northumberland⸗Straße ist heute durch Feuer fast ganz

zerstört worden. Es sind zwanzig Geschäftshäuser, fünf Kirchen und drei Hotels niedergebrannt.

„Paris, 25. Juli. (W. T. B.) Auf dem Bahngleise in der Nähe von Le Mans wurde die furchtbar verstümmelte Leiche des Z3Zu“] aufgefunden. Man vermuthet einen Unfall.

Havre, 25. Juli. (W. T. B.) Fünfzehn österreichische Matrosen von dem untergegangenen französischen Dampfer „La Bourgogne“ sind gestern mit der „Bretagne“ hier eingetroffen und heute nach dem Gefaͤngniß gebracht worden, wo sie Nachmittags mit vier Passagieren der „Bourgogne“ in Gegenwart eines Dolmetschers und des österreichisch⸗ ungarischen Konsuls konfrontiert wurden. Neun Matrosen wurden sodann freigelassen; die sechs übrigen bleiben zur Disposition der Gerichtsbehörde, doch sind die Belastungen keine schweren. Eine Person, welche mit dem Messer in der Hand Drohungen ausgestoßen haben s b sich nicht an Bord der „Bretagne“. L1

Neuenburg, 25. Juli. (W. T. B.)

findenden eidgenössischen Schützenfest traf heute eine Abord⸗

nung des Deutschen Schützenbundes ein. Beim Mittagsmahl in der Festhalle entbot Körting⸗Hannover namens des Deutschen Schützenbundes den schweizerischen Schützen seinen Gruß und brachte ein Hoch auf die Schweiz aus. 1“

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten B 89

gefallen.

Zu dem hier statt⸗

Wetterbericht v. 8 Uhr Morgens.

Bar. auf 0 Gr u. d. Meeressp. red. in Millim

Belmullet.. 3 766 Aberdeen.. 8 766 Christiansund. . 763 Kopenhagen.. 681 Stockholm. 756 Haparanda. CC St. Petersburg. . 751 5* 759

Cork, Queenstown CEIA11“ 1 768 11“ 764 Hamburg. . 11““ winemünde. 65 762 Neufahrwasser. 8 . 7589 bedeckt Memel. 3“ bedeckt

EEE“ 1 766 halb bed. Narig,. Westf. 767 W halb bed. Karlsruhe.. . 766 wolkenlos 18 Wiesbaden.. C1“ wolkenlos 15 München.. EIT11I1“X“ halb bed. 18 Chemnitz 1 1-2 halb bed. 12 Berlin... 11I1“ wolkig 13 LA11““ wolkenlos 16 61 . 765 halb bed. 13

. 765 wolkenlos 19 ⸗. ““ LC11 wolkenlos 23

Uebersicht der Witterung.

Auf fast dem ganzen Gebiet ist das Barometer gestiegen. Ei Hochdruckgebiet erstreckt sich von den Britischen geer,gef südostwärts nach der Adria hin, während der Luftdruck über Ostfinland am niedrigsten ist. Bei schwacher Luftbewegung aus nördlichen bis west⸗ lichen Richtungen ist das Wetter in Deutschland kühl, im Norde trübe, im Suüden heiter; nur an der ostdeutschen Küste ist Rege

Deutsche Seewarte.

wolkenlos

halb bed. heiter bedeckt bedeckt wolkig

S SGG

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Königliche Schauspiele. Neues Opern⸗Theater. Mittwoch: 47. Vorstellung. Die Stumme von Portici. Große Oper in 5 Akten. Musik von Auber. Text von Scribe. Für die deutsche F bearbeitet von Lichtenstein. Ballet von Emil Graͤeb. Anfang 7⁸

hr.

Oper in 3 Akten von Albert Lortzing. Orientalisches Tanzbild pön scrm Graeb. Musik eingerichtet von A. Steinmann. Nan 1

Neues Theater. Schiffbauerdamm 4 a./5. mund Lautenburg. Der Unterpräfect.

Direktion: Sig⸗ (Le Sous-Préfet)

von Hermann Werner. Anfang 7 ½ Uhr. Donnerstag und Freitag: Der Unterpräfeect.

Belle-Alliance⸗Theater. woch: Zum 25. Male: Ein toller Einfall.

Donnerstag: Zum ersten Male: Er muß aufs Land.

Im prachtvollen Sommergarten: Großes Kouzert und Spe⸗ zialitäten. Mannschaft an Bord. Operette in 1 Akt.

Residenz-Theater. Mittwoch: Gastspiel von Hansi Niese. Liebelei. Schauspiel in 3 Akten von Arthur Schnitzler. Gast⸗ spiel von Paula Wirth, Josef Jarno und Hermann Reusch. Momentaufnahm n. Satirischer Schwank in 3 Akten von Josef Jarno. u

8

Faäamilien⸗Nachrichten.

Verlobt: Frl. Hertha von Holleben mit Hrn. Hauptmann Rudolf Unverzagt (Mainz). Frl. Helene Neddermann mit Hrn. Regierungs⸗Rath Günther Plüddemann (Breslau —Gumbinnen). Frl. Elly von Siegroth mit Hrn. Sec.⸗Lieut. Kurt Müller (Jantkawe Krotoschin).

Verehelicht: Hr. Assessor Gustav von Haeften mit Frl. Elly von Nostitz (Weimar). Hr. Amtsrichter Waldemar Hoffmann mit Frl. Elisabeth Schulz (Bernstadt i. Schl.).

Geboren: Eine Tochter: Hrn. Major H. von Kotze (Bernburg). Hrn. Pastor Theodor Hammerschmidt deins seobe).- 0

Gestorben: Hr. Kanzlei⸗Rath Heinrich Süßenbach (Osterode a. H. Hr. Major g. D. Hermann Schmelzer hech Sfterohe, . 8 Hr. Major z. D. Karl August Gläsel (Köln⸗Deutz). Hr. Ge⸗ heimer Regierungs⸗Rath, Professor Dr. August Rößhach (Breslau).

5

Verantwortlicher Redakteur: 1““ Direktor Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße 32.

Fünf Beilagen leinschließlich Börsen⸗Beilage),

sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 6 des öffentlichen Anzeigers (Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellschaften) für die Woche vom 18. bis 23. Juli 1898

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Erste B eila g e eiger und Königlich Preu

Berlin, Dienstag, den 26. Juli

aats⸗Anzeiger.

Qualität

mittel

gut

Cezahlter Preis für 1 Doppelzentner

niedrigster

höchster

niedrigster

höchster

niedrigster

Verkaufte Menge

Doppelzentner

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Am vorigen

Durchschnitts⸗ Markttage

preis

für Durch⸗

1 Doppel⸗ schnitts⸗ zentner preis

Verkaufs⸗

Donnerstag: 48. Vorstellung. Der Waffenschmied. Komische

Mittwoch: Bei bedeutend ermäßigten Preisen: t)) Schwank in 3 Akten von Léon Gandillot. Deulsch von Max Schönau. In Scene gesetzt

Belle⸗Alliancestraße 7/8. Mitt⸗

19,75 19,70 14,00 15,60 18,30

14,30

EET11““ Ostrovo.. Strehlen i. Schl. Striegau Löwenberg

Aalen . Breslau.

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1111A1A“A“X“*“; 16,25 bL11“ 14,00 Ostrowvwo.. 13,00 Strehlen i. Schl. 14,00 eeT11“ 14,10 Löwenberg ... 14,80 44**“ 1A4“ 18,40 Riedlingen. Breslau. 12,80

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111314“ 14,75 1111226“*“ 8 13,90 Strehlen i. Schl. 12,50 Striegau.. . 12,90 ET; . Riedlingen. Breslau.

10,80

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17,26 17,00 15,30

15,40

Riedlingen. Villingen Breslau. Neuß . Glogau

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19,75 19,80 14,00 16,00 18,30

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14,25 15,70 16,20 15,20 15,40 15,00 17,00

17,26 17,00 15,70

15,40

20,25 19,80 16,50 18,00 20,30 22,00 16,90

16,75 14 20 14,20 14,90 15,30 15,30 14,00 18,74 18,60 14,00

14,00 14 20

15,25 14,10 13,75 14,50 18,00 17,60 13,00

14,75 16,10 16,30 15,80 15,80 15,60 17,30

17,00 17,40 17,86 19,12 15,90

15,60

Weizenu.

20,25 19.90 16,50 18,40 20,30 22,00 18,30

Roggen.

16,75 14,30 14,60 14,90 15,70 15,30 14,50 18,80 18,60 14,50

14,50 14,20

20,75 20,00 19,00 20,40 21,30

19,10

17,25 14.40 14,80 15,75 16,50 15,80 14,50 19,20

15,30 14,50 14,50 14,60

Gerste.

15,25 % 14,20 13,75 14,90 18,00 17,60 13,30

14,75 16,10 16,40 15,80 16,20 15 60 17,30

19,00 17,40 17,86 19,12 16,10

15,60

Bemerkungen.

8 Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet wetes (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist; ein

15,75 14,30 15,00 16,10

14,50 15,00 16,50

15,00

15,25 16,50 16,50 16,40 17,00 16,20 17,50 15,30

18,18 19,20 16,50 15,30 15,80

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eilt. Der Herc chaftteveei wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. unkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

v Handel und Gewerbe.

In der heutigen Sitzung des Zentral⸗Ausschusses der Reichsbank wies der Vorsitzende, Präsident des Reichsbank⸗ Direktoriums, Wirkliche Geheime Rath Dr. Koch darauf hin, daß infolge der fortdauernd großen Ansprüche der Industrie und des Handels in Verbindung mit einer regen Emissions⸗ thätigkeit die Anspannung am Vierteljahrsschlusse eine un⸗ gewöhnlich große v sei. Nachdem aber trotz einer noch am 7. d. M. wahrnehmbaren ansehnlichen Ueberschreitung der Steuergrenze die Anlage um 242 Millionen Mark zurückgegangen sei und das Metall um etwa 60 Mill. zu⸗ genommen habe, sei jetzt eine wesentliche Stärkung eingetreten und eine Reserve von 116 Mill. angesammelt. Aus dem Auslande seien beträchtliche Posten deutscher Goldmünzen ein⸗ gegangen. Die gesammte Lage bleibe freilich schwacher als in den Vorjahren. Der Privatdiskont von 3 Proz. am offenen Markt sei volle ¼ Proz. höher als damals. An eine Diskontermäßigung sei zur Zeit also nicht zu denken. Es sei aber zu 25 daß der Herbstbedarf sich nicht zu frühzeitig geltend mache und zu einer Diskonterhöhung nöthige, wie dies in den ersten Jahren des Bestehens der Reichsbank schon im August ziemlich oft vorgekommen sei. Aus der Versammlung wurde gegen diese Ausführungen kein Widerspruch erhoben. Nachdem noch einige Stadt⸗Anleihen zur Beleihung im Lombardverkehr zugelassen worden, wurde

die Sitzung geschlossen.

Die Wochenübersicht der Reichsbank vom 23. Juli 1898 zeigt bei einem gesammten Kassenbestand von 902 926 000 (1897 924 433 000, 1896 940 792 000) der Vorwoche gegenüber eine Zunahme um 18 422 000 (1897 um 11 040 000, 1896 um 17 799 000) ℳ; der Metall⸗ bestand von 868 146 000 (1897 889 425 000, 1896 905 916 000) allein ist um 23 669 000 (1897 um 12 957 000, 1896 um 19 396 000) angewachsen. Der Bestand an Wechseln von 672 565 000 si2. 631 085 000, 1896 631 491 000) hat sich um 28 549 000 1897 um 18 089 000, 1896 um 25 320 000) vermindert, und auch der Bestand an Lombardforderungen von 89 644 000 (1897 100 186 000, 1896 91 503 000) zeigt eine Abnahme von 21 419 000 (1897 von 12 749 000, 1896 von 16 022 000) ℳ, sodaß auf diesen beiden Anlagekonten zusammen ein Rück⸗ gang um 49 968 000 (1897 um 30 838 000, 1896 um 41 342 000) zu verzeichnen ist. Auf passiver Seite erscheint der Betrag der umlaufenden Noten mit 1 079 959 000 (1897 1 056 324 000, 1896 1 043 608 000) der Vorwoche gegenüber um 56 933 000 6188 um 36 709 000, 1896 um 46 328 000) vermindert, während die sonstigen täglich fälligen Verbindlichkeiten (Giro⸗ guthaben) bei einem Betrage von 489 178 000 (1897 497 528 000, 1896 524 104 000) eine Zunahme um 15 647 000 (1897 um 16 459 000, 1896 um 25 780 000) erkennen lassen.

9 7

3 2, 2, 1 60

geringe 40,00 ℳ; 25,00 „es Linsen 70,00 ℳ; 25,00 ℳ. Kartoffeln 10,00 ℳ; Rindfleisch von der Keule 1 k 1 15 1,20 ℳ; 0,90 ℳ. Schweinefleisch 1 kg 1,60 ℳ; 1,20 Ka

1,10 ℳ. Butter 1 kg ,20 ℳ. Karpfen 1 kg 2,00 ℳ; 1,20 Aale 1 kg 20 ℳ. Zander 1 kg 2,40 ℳ; 1,00 ℳ. Hechte 1 8 00 ℳ. Barsche 1 kg 1,80 ℳ; 0,80 ℳ. Schleie 1,00 Bleie 1 kg 1,40 ℳ; 0,80 ℳ. Krebse tück 12,00 ℳ; 2,50

* Ermittelt von der kammer Notierun *e Preise im freien Berliner Verkehr. „ee Kleinhandelspreise.

ℳ; 2 ℳ; 1, ℳ; 1 2,20

erfüllt liner

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks

an der Ruhr und in Oberschlesien.

14,00 »*ee Erbsen, gelbe, zum Kochen ohnen, weiße 50,00 ℳ; 25,00

1,60 ℳ; 1,20 dito

K

Richtstroh

An der Ruhr sind am 25. d. M. gestellt 14 229, nicht recht⸗ zeitig gestellt 298 Wagen. In Oberschlesien sind am 25. d. M. gestellt 5291, nicht recht⸗ zeitig gestellt keine Wagen.

Berlin, 25. Juli. Königlichen Polizei⸗Präsidiums. (Höchste und niedri Doppel⸗Ztr. für: *Weizen 20,40 ℳ; 18,00 * 13,10 „Futtergerste 14,60 ℳ; 12,10 **Hafer, gute Sorte 18,20 ℳ; 17,10 Mittel⸗Sorte 17,00 ℳ; 15,60 Sorte 15,50 ℳ; Heu ℳ; - ** Speiseb

Marktpreise nach Ermittelungen des ste Preise.) Per oggen 14,80 ℳ;

ℳ;

5,00 ℳ. auchfleisch

Übfleisch 1 kg 1,60 ℳ; 1,10 Hammelfleisch 1 kg 1,60 2 ü

lichen Ausstattung handlung (F. Weidling) in werk, das ein Handbuch für Banquiers und Kapitalisten darstellt, ũü an der Ber⸗

seinen

Börse

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Zweck, eingeführten deutschen Börsen marktgängigen Werthpapiere zu geben, na Richtung so vollkommen, wie überhaupt möglich. Der Bearbeiter hat es verstanden, durch sachverständige Sichtun doch kurzgefaßte Darstellung den ungeheuren räumlich möglichst einzuschränken. Daten, die allenfalls für den Fachmann ausreichen könnten, sondern er weist, wo es geboten erscheint, auf das für die Beurtheilung des inneren Werths eines Papiers Wichtige und v noch be⸗ sonders hin, wodurch das Nachschlagebuch sich Kaufmanns oder Privatkapitalisten, der häufig Gelder anlegen oder Werthpapiere verkaufen muß, besonders eignet. die kurzen, aber für den gewöhnlichen Geschäftsverkehr ausreichenden

2,40 ℳ;

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1,80 ℳ.

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Von „Saling's Börsen⸗Jahrbuch“, das den zweiten (finanziellen) Theil des Gesammtwerks „Saling's Börsen⸗Papiere“ bildet, liegt die zweiundzwanzigste, für 1898/99 bestimmte Auflage vor, die noch von dem langjährig bewährten, kürzlich verstorbenen Herausgeber W. L. Hertslet bearbeitet und in der bekannten treff⸗

der Haude und Spener'schen Buch⸗

über wichtigsten

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rlin erscienen ist.

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Das Sammel⸗

an anderen

und bei aller Klarheit mer wachsenden Stoff

Dabei giebt er nicht nur die rohen

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Mittheilungen über Münzen, Papiergeld und Wechsel, mit welchen das Jahrbuch beginnt, gfwig allen Benutzern willkommen sein. Im übrigen erscheint die Anordnung des Stoffs nirgends wesentlich geändert, wie auch die Eigenart und Sorgfalt der Hertslet'schen Bearbeitung nicht zu verkennen ist. Alle Gesellschaften und Korporationen, deren Papiere (Aktien, Anleihen, e. ꝛc.) neu an die Börse gekommen sind und ihre Zahl ist diesmal besonders groß —, sind, wie immer, eingehender Besprechung worden, auch alle Veränderungen bei älteren Papieren haben wie gewöhnlich Berücksichtigung gefunden. Was nach des Bearbeiters Heimgang ür die Fertigstellung des Werks noch zu thun übrig blieb, hat üeer. . Stöckmann durchaus im Sinne HKertslet's besorgt. In einem Nachruf, den die Verlagshandlung dem Jahrbuch voranschickt, wird das Verdienst, das sich W. L. Hertslet um die Finanzliteratur er⸗ worben hat, noch besonders hervorgehoben und anerkannt.

Der XIX. Verbandstag des Bundes deutscher Buchbinder⸗Innungen in München beginnt am Sonnabend, den 30. Juli, mit dem Empfang der Gäste. An Sonntag und Montag folgen die Verhandlungen des Verbandstages. Die Tagesordnung umfaßt hauptsäüchlich innere Bundesangelegenheiten, so besonders die durch das Innungs⸗ und Handwerkergesetz vom 26. Juli 1897 noth⸗ wendig gewordene Abänderung des Verbandsstatuts.

Stettin, 25. Juli. (W. T. B.) Spiritus loko 53,80 nom.

Breslau, 25. Juli. (W. T. B.) Schluß⸗Kurfe. Schles. 3 ½ % L.⸗Pfdbr. Litt. A. 99,85, Breslauer Diskontobank 119,40, Breslauer Wechslerbank 110,60, Schlesischer Bankverein 148,75, Breslauer Spritfabrik 162,25, Donnersmarck 170,10, Kattowitzer 179,50, Oberschles. Eis. 109,00, Caro Hegenscheidt Akt. 137,30, Oberschles. Koks 168,40, Oberschles. P.⸗Z. 159,20, Shpp. emen 165,75, Giesel Zem. 154,60, L.⸗Ind. Kramsta 154,25, Schles. Zement 223,00, Schles. Zinkh.⸗A. 276,25, Laurahütte 201,25, Bresl. Oelfabr. 96,00, Koks⸗Obligat. 102,30, Niederschles. elektr. und Kleinbahn⸗ gesellschaft 130,00, Cellulose Feldmühle Cosel 167,75.

Produktenmarkt. piritus pr. 100 1 100 % exkl. 50 Verbrauchsabgaben pr. Juli 73,50 Br., do. 70 Verbrauchs⸗ abgaben pr. Juli 53,50 Br.

1“X 25. Juli. ucker exkl. 88 % Rendement —,—. Nach. 8

eenndement 7,95 8,17 ½. Ruhig. Brotraffinade I 23,75 24,25. Brot⸗ raffinade II —,—. Gem. Raffinade mit Faß 23,50 24,25. Gem. Melis I mit Faß 23,00. Fest. Rohzucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg pr. Juli 9,17 ½ Gd., 9,30 Br., August 9,25 Gd., 9,30 Br., pr. September 9,37 ½ Gd., 9,40 Br., pr. Oktober⸗Dezember 9,45 Gd, 9,47 ½ Br., pr. Januar⸗Mä 9,65 bez., 9,70 Br. Stetig.

Frankfurt a. M., 25. Juli. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Lond. Wechsel 20,39, Pariser do. 80,813, Wiener do. 169,85, 3 % Reichs⸗A. 94,80, 3 % Hessen v. 96 92,70, Italiener 92,70, 3 % port. Anleihe 18,70, 5 % amort. Rum. 100,10, 4 % russische Kons. 103,90, 4 % Russ. 1894 68,10, 4 % Spanier 38,30, Konv. Türk.

22,20, Unif. Egypter —,—, Reichsbank 161,50, Darmstädter 152,80, Diskonto⸗Komm. 198,80, Dresdner Bank 160,80, Mitteld. Kredit