1898 / 251 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 22 Oct 1898 18:00:01 GMT) scan diff

B. das Dokumern der Geschwister Elisabeth und Auguft Ellmer, ein⸗ etragen Abth. III Nr. 1 a. und 1 b. des Grund⸗ buchs von Olschöwen Nr. 44, welches besteht aus den Verhandlungen vom 5. und 7. September 1853, dem Eintragungsvermerk und Hypothekenbuchsauszug vom 9. September 1853 und dem Lösch rk vom 23. Juni 1874, für kraftlos erklärt. Angerburg; den 16. O 8 önigliches Amtsgericht.

468533 urtheils⸗Auszug. Das Herzoglich Anhaltische Amtsgericht zu Jeßnitz hat durch Urtheil vom 30. Juli 1898 für Recht

annt: Das Hypothekendokument, welches über die Band II Blatt 76 des Grundbuchs von Thurland auf den Grundstücken des Kossathen Friedrich Keller in Thur⸗ and für den verstorbenen Kossathen Gottfried Baum⸗ arten in Thurland aus dem Kaufe vom 16. De⸗ eember 1820 hypothekarisch eingetragenen 300 ℳ, uchstäblich dreihundert Mark, Tagezeitgelder aus⸗ efertigt ist, wird für kraftlos erklärt. Dagegen wird der Antrag des ꝛc. Friedrich Keller auf Löschung er vorgedachten Hypothek im Grundbuche abgelehnt, weil die gesetzliche Voraussetzung der Löschung der Post nicht vorliegt, indem nach der heutigen Erklä⸗ ung des Antragstellers diesem das Vorhandensein on gesetzlichen Erben des ꝛc. Gottfried Baumgarten ekannt und nur zum theil ihm die genauen Namen nd Adressen derselben nicht bekannt sind. Die kosten des Aufgebotsverfahrens fallen dem Antrag⸗ teller zur Last. Von Rechts Jeßgnitz, den 30. Juli 1898. Herzogl. Anhalt. Amtsgericht (ges) Weber. 8 Ausgefertigt: Z Zeßznitz, 20. Oktober 1898. eer Gerchtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts. J. V.: (L. S.) Lucas, Bureau⸗Assistent.

Wegen.

[46860) Im Namen des Königs! Verkündet am 13. Oktober 1898. Mazecki, Assistent, als Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Wirths Joseph Stawicki zu Hutta, vertreten durch den Rechtsanwalt von Chel⸗ micki zu Adelnau, erkennt das Königliche Amtsgericht durch den Amtsrichter Weber für

echt:

Die Hypothekendokumente, welche über folgende im Grundbuche des Grundstücks Hutta Nr. 10 für den Kaufmann Michael Jarecki zu Adelnau in Ab⸗ theilung III eingetragene Posten gebildet sind, nämlich: unter Nr. 1: mit 100 Thlr., mit 12 % verzinslich seit dem 28. Oktober 1872, Darlehn auf Grund der Urkunden vom 28. Oktober 1872 und 9. und 15. Dezember 1873; unter Nr. 3: 36 Kostenpauschquantum und 10 Porto auf Grund des Erkenntnisses vom 20. Juni 1876 und des Wechsels vom 26. November 1875; unter Nr. 4: 120 nebst 6 % Zinsen seit dem 9. November 1876, 3,50 Mandatskosten sowie 4,50 Kosten auf Grund des Zahlungsbefehls vom 15. November und des Wechsels vom 11. Oktober 1876 werden für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots werden dem Antragsteller auferlegt.

[46628] vee. er;

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Posen vom 15. Oktober 1898 sind

1) die unbekannten Berechtigten der im Grund⸗ buche von Wieckowice Nr. 39 stehenden, am 18. No⸗ vember 1870 eingetragenen Posten

a des in Abth. III unter Nr. 9a. eingetragenen, mit 5 % vom 2. September 1870 ab verzinslichen Kaufgelderrückstandes von 838 Thlr. 10 Sgr. 6 Pf. für die Spezialmasse Valentin Gryger et Cons. (den Einlieger Gottlieb Reich, Gottlieb Hanschke und Anton Vazarnit) aus der Kaufgeldermasse des Mikolajczal'schen Grundstücks Nr. 39 Wieckowice einschließlich 5 Thlr. 16 Sgr. 10 Pf. Beitreibungs⸗ kosten mit dem Vorzuge vor dem Ueberreste,

b. der in Abth. III unter Nr. 9 d. für die Spe⸗ zialmasse Valentin Gryger et Cons. (den Einlieger Gottlieb Reich, Gottlieb Hanschke und Anton Bazarnik) aus der Faufgedermash des Mikolajczak⸗ schen Grundstücks Nr. 39 Wieckowice auf Grund des am 25. Juni 1870 verkündeten Zuschlagsurtheils und der Kaufgelderbelegungsverhandlung vom 2. Sep⸗ tember 1870 eingetragenen 14 Thlr. 28 Sgr. 10 Pf.

mit ihren Ansprüchen auf die genannten Posten ausgeschlossen,

2) dem Arbeiter Stanislaus Gryger zu Gurtschin, dem Vogt Jacob Gryger zu Jankowice und dem Kupferschmied August Vesper zu Solingen ihre An⸗ sprüche auf die aufgebotenen Posten vorbehalten worden.

Posen, den 18. Oktober 1898. ““

Königliches Amtsgericht. 8 [466311 Im Namen des Königs! 7 Verkündet am 15. Oktober 1898. Weckwerth, als Gerichtsschreiber. In der Wirth Anton Przybylski'schen Aufgebots⸗ sache, 2 F. 6/98, hat das Königliche Amtsgericht in Wreschen durch den Amtsgerichts⸗Rath Mansfeld in der Sitzung vom 15. Oktober 1898 dahin für

Recht erkannt:

Die Rechtsnachfolger der Agnes Urbaniak, ver⸗ ehelichte Michalak, für welche auf dem Grundstück Borzykowo 3 in Abtheilung III Nr. 3 ein Erbtheil von 40 Thlr. nebst Zinsen eingetragen steht, werden mit ihren Ansprüchen auf die bezeichnete Hypotheken⸗ poft ausgeschlossen. Die Kosten fallen dem Antrag⸗

eller Wirth Anton Przybylski zu Borzykowo

zur Last. Von Rechts

146629) Im Namen des König Verkündet am 11. Oktober 1898.

v. Olfers, Referendar, als Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Geh. Kommerzien⸗Raths Moritz Becker, alleinigen Inhabers der Firma Stantien und Becker in Palmnicken, vertreten durch den Rechtzanwalt Meitzen in Königsberg, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Flenses durch den Amtsgerichts⸗Rath Scheer für Recht:

1) Dem Waldarbeiter Ferdinand Schwaerzel in Neu Katzkeim werden seine nas auf den Antheil

Wegen.

der Barbara Hoeenke an der Hyporhekenpost von 26 Thlr. 6 Sgr. 10 Pf. in Abth. III Nr. 2 des Grundbuchs Gr. Hubnicken Nr. 5 vorbehalten.

89

nt über 6 Thlr. 15 Sgr. Darlehn

2) Die übrigen Rechtsnachfolger der verstorbenen ypothekengläubiger, der Barbara, Euphrosine und einrich, Geschwister Hoemke, werden mit ihren An⸗ sprüchen auf die aufgebotene Hvypothekenpost, ein⸗ getragen auf Gr. Hubnicken Nr. 5 Abth. III Nr. 2 für die 3 Geschwister Barbara, Euphrosine und Hein⸗ ic oemke mit je 26 Thlr. 6 Sgr. 10 Pf., aus⸗ eschlossen. 1 3) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Geh. Kommerzien⸗Rath Becker auferlegt. Fischhausen, den 13. Oktober 1898. KFoönigliches Amtsgericht. Abtheilung 1. 8 Scheer.

[4662441 Im Namen des Königs! Verkündet am 1. Oktober 1898. Klein, Gerichtsschreiber

Auf den Antrag der Grundstückseigenthümer Eigenkäthner Ferdinand Buchholz in Kl. Keylau und Fleischermeister Heinrich Herholz in Goldbach erkennt das Königliche Amtsgericht zu Tapiau durch den Amtsgerichts⸗Rath Merten für Recht:

Die Besitzertochter Ernestine Caroline Neumann und deren Rechtsnachfolger werden mit ihren Rechten auf die Hypothekenposten von 14 Thalern 26 Sgr. 10 Pfennig Muttererbtheil und von 18 Thalern 16 Sgr. 5 Pfennig Vatererbtheil, eingetragen in Abtheilung III Nr. 1 und 2 des Grundbuchs von Kl. Keylau Nr. 2 auf Grund des Erbvergleichs vom 23. September 1825 zufolge Verfügung vom 11. Januar 1830 und auf Grund des Erbvergleichs vom 22. Mai 1835 zufolge Verfügung vom 15. Februar 1842, und die Frau Henriette Jung⸗ mann, geb Doerk, und deren Rechtsnachfolger werden mit ihren Rechten auf die Hypothekenpost Abth. III Nr. 10 a. desselben Grundstücks, von 300 ℳ, rück⸗ ständige Kaufgelder, welche der unverehelichten Rosine Buchholz in Kl. Keylau auf ihren Muttererbtheil überwiesen sind, aus dem Kaufvertrage vom 27. April 1881, demnächst umgeschrieben am 18. Juli 1882 auf die Henriette Jungmann, geb. Doerk sämmtliche drei Hypothekenposten auf das von Kl. Keylau Nr. 2 abgeschriebene Grundstück Kl. Keylau Nr. 4 zur Mit⸗ haft übertragen ausgeschlossen. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Eigenkäthner Ferdinand Buchholz in Kl. Keylau und Fleischer⸗ meister Heinrich Herhs 2 Goldbach auferlegt.

erten.

Im Namen des Königs! Verkundet am 16. September 1898. Kraus, Gerichtsschreiber.

In der Aufgebotssache des Landwirths Heinrich Giebler in Tiefenbach, vertreten durch Verwalter J. Stähler in Weidenau, hat das Königliche Amts⸗ gericht in Siegen durch den Amtsrichter Thomée für Recht erkannt:

Der Schreiner Jacob Vogel in Siegen bez. dessen Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Dreisbach Band 12 Blatt 72 in Abth. III Nr. 1 für den Schreiner Jacob Vogel in Siegen aus der Schuldverschreibung vom 30. De⸗ zember 1824 eingetragene Darlehnsforderung von 230 Thalern 23 Silbergroschen 1 Pfennig aus⸗ geschlossen. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Landwirth Heinrich Giebler auferlegt.

[46634]

[46859]

Die etwaigen Berechtigten der Hypothekenposten von je 75 Erbtheilsforderungen eingetragen für Michael Matuszak und Joseph Matuszak in Abth. III Nr. 18 a., b. des der Marianna Bukala in Szym⸗ borze Reheseicen Grundstücks Szymborze Nr. 410 aus dem Rezesse vom 12. Januar 1868 und des ebenda bezüglich des Antheils des Joseph Matuszak für den Handelsmann Elias Sprinz in Inowrazlaw vor⸗ gemerkten Arrestes sind mit ihren Ansprüchen auf die Posten oder aus dem Arreste durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom 17. Oktober 1898 aus⸗ geschlossen worden.

Inowrazlaw, den 18. Oktober 1898.

Königliches Amtsgericht.

Die etwaigen Berechtigten des Pachts⸗ und Mieths⸗ rechts eingetragen in Abth. II Nr. 6 des der Stadt⸗ gemeinde Inowrazlaw gehörigen Grundstücks Ino⸗ wrazlaw Nr. 72 für die Wittwe Anna Kazmierezak in Inowrazlaw auf Grund des Vertrages vom 14. Sep⸗ tember 1873 sind mit ihren Ansprüchen auf die Post durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom 15. Oktober 1898 ausgeschlossen worden.

Inowrazlaw, den 16. Oktober 1898.

Königliches Amtsgericht.

[46852] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 18. Oktober 1898 sind die unbekannten Berechtigten der im Grundbuch von Stadt Trebbin Band II Blatt Nr. 68 Abtheilung III Nr. 7 für Johann August Grunert Feen Hypothek von 120 Thalern mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.

Trebbin, den 18. Oktober 1898.

Königliches Amtsgericht.

[46947] Im Namen des Königs!

In der Aufgebotssache der Bahnarbeiter Johann und Bronislawa Blachowski'schen Eheleute zu Exin, betreffend die Post EEE Nr. 2 des Grund⸗ buchs von Exin Blatt Nr. 194, hat das Königliche Amtsgericht in Exin durch den Amtsrichter Handt⸗ mann für Recht erkannt:

Der Gläubiger der Protestation bezw. der Post Abtheilung III Nr. 2 von 30 Thlrn. bezw. 25 Thlrn. 23 Sgr. nebst 5 % Zinsen seit dem 23. Juni 1857, sowie 25 Sgr. 6 Pf. Kosten, eingetragen für den Kaufmann Jacobsohn zu Schubin auf dem früberen Lesniewicz'schen Antheil an dem Grundstück Exin Blatt 194, und dessen unbekannte Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die bezeichnete Protestation bezw. Post ausgeschlossen.

Die Kosten fallen den Frhhghlaen zur Last.

Von Rechts egen. Berkündet am 11. Oktober 1898. Janke, Gerichtsschreiber.

[47079] Im Namen des Königs! 1 In der Aufgebotssache 8 1) der verwittweten Ausgedingerin Karge, Wil⸗

helmine, geb. Loichen, und des Halbbauern Hecmann

Karge zu Breslack, 3 2) des Häuslers Carl Richter zu Markersdorf,

3) des Halbbauern Ernst Nitschke zu Kerkwitz,

v1“

4) des Arbeiters Gustav Milde und dessen Ehe⸗ frau Anna, geb. Boelke, zu Guben,

5) des Häuslers Johann Friedrich Wilhelm Schulz zu Groß⸗Drenzig,

6) des Mühlenbesitzers Ernst Winkler zum Kum⸗ merow,

7) der verwittweten Kaufmann Straße, Klara, geb. Oelschlaeger, zu Guben, 1

hat das Königliche Amtsgericht in Guben für Recht erkannt:

Folgende Hypothekendokumente oder Hypotheken⸗ briefe über die auf:

1) Band I Blatt Nr. 31 des Grundbuchs von Kuschern e III Nr. 1, 2, 3 für Johann Gottlieb, Friedrich August und Johanne Christiane Loichen haftenden Erbabfindungen von je 11 Thalern,

2) Band 1 Blatt Nr. 41 des Grundbuchs von Markersdorf Abtheilung III Nr. 2 für den Gärtner⸗ sohn, jetzigen Halbhüfner Wilhelm Fuchs⸗Schnee⸗ weiß, früher zu Tzschernowitz, jetzt zu Atterwasch Darlehnspost von 49 Thalern mit 5 %

nsen

3) Band I Blatt Nr. 3 des Grundbuchs von Kerkwitz Abtheilung III Nr. 4 für den Bauern Gottlieb Gablenz zu Kaltenborn eingetragene Dar⸗ lehnspost von 200 Thalern mit 4 ½ % Zinsen,

4) Band 22 A. Blatrt Nr. 177, Nr. 700 m. I des Grundbuchs von Guben Abtheilung III Nr. 4, 5, 6 und 8 für die verehelichte Arbeiter Milde, Anna, geb. Bölke, hier eingetragenen Darlehne, und zwar 25 Thlr, 25 Thlr., 49 Thlr. 29 Sgr. und 25 Thlr.,

5) Band I Blatt Nr. 30 des Grundbuchs von Groß⸗Drenzig Abtheilung III Nr. 1 und 6 für Jo⸗ hann Fena Carl Schulz dort eingetragenen 20 Thaler vererbte Illatenforderung,

6) Band I Blatt Nr. 23 des Grundbuchs von Kummero Abtheilung III Nr. 2 für den Mühlen⸗ besitzer Ernst Winkler dort eingetragene Restkauf⸗ geldforderung von 600 mit 4 ½ % Zinsen,

7) Band I Blatt Nr. 19 des Grundbuchs von Kerkwitz Abtheilung III Nr. 6 und 10 für die ver⸗ wittwete Kaufmann Clara Straße, P Oelschläger, 8 Guben eingetragenen Kaufgeld⸗, Darlehns⸗ bezw.

atererbtheils⸗Forderungen von 400 Thalern mit 4 ½ % Zinsen und 300 mit 4 ½ % Zinsen

werden für kraftlos erklärt und den Antragstellern die Kosten des Verfahrens nach Verhältniß der Werthgegenstände auferlegt.

Guben, den 19 Oktober 1898. G

Königliches Amtsgericht.

[47070] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗

fgerichts zu Belgard a. P. vom 19. Oktober 1898 ist

der Hypothekenbrief vom 8. November 1870 über die auf dem Grundbuchblatte des Grundstücks Nr 61. Bulgrin in Abtheilung III für den Bauersohn Julius Kruggel eingetragene, zu fünf Prozent seit dem 1. Januar 1870 verzinsliche Darlehnsforderung von 19 Silbergroschen 4 Pfennige für kraftlos erklärt. Belgard a. P., den 19. Oktober 1898. Königliches Amtsgericht.

[47066]

In der Giese'schen Aufgebotssache hat das König⸗ liche Amtsgericht zu Schlochau am 12. Oktober 1898 ür Recht erkannt:

Die Rechtsnachfolger der Geschwister Rosa und Johann Christian Giese werden mit ihren An⸗ sprüchen auf die im Grundbuche des Grundstücks Pagelkau Blatt 6 sechs Abtheilung III Nr. 1 eingetragene Erbtheilsforderung von 18 Thlr. 4 Sgr. 1 ½ Pf. für 888 und Johann Christian Giese nach ihrem Vater Christian Giese von je 9 Thlr. 18 Sgr. nach dem Erbrezesse vom 9. Mai 1836 und der schon am 2. Juli 1836 erfolgten Notierung zur ersten Stelle, eingetragen ex decreto vom 9. Dezember 1841, ausgeschlossen. 2 F. 7/98. 8

Schlochau, den 15. Oktober 1898. 8

Königliches Amtsgericht.

[47063] Verkündet am 11. Oktober 1898. 8 Referendar Specht, als Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!

In der General⸗Aufgebotssache 8 Gen. A. 12/98 —, betreffend das Aufgebot von Hypotheken⸗ urkunden, hat das Königl. Amtsgericht 11 zu Dauzig in der Sitzung vom 11. Oktober 1898 durch den Amtsgerichts⸗Rath Kunckel, gemäß §§ 840 ff. Z.⸗P.⸗O. und § 89 G.⸗K.⸗G., für Recht erkannt:

Die Hypothetenurkunde über die im Grundbuche von Danzig, Böttchergasse, Blatt 18 in Abthei⸗ lung III Nr. 7 für die Ehefrau der Bäckermeisters 58 Eduard Kaatz, Renate Mathilde, geb.

alitzki, zu Danzig eingetragenen 250 Thaler, be⸗ stehend aus der beglaubigten Abschrift des notariellen Kaufvertrages vom 27. Januar 1869 und dem Hy⸗ pothekenbuchsauszuge vom 12. April 1869, wird für kraftlos erklärt Die Kosten fallen den Antrag⸗ stellern zur Last. 11“*“

[47069] Bekanntmachung. öu Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 30. September 1898 sind folgende Hypothekenbriefe:

a. der vom 7. April 1892 über die in Abth. III Nr. 1 auf dem Grundstücke Pumlow'er Gutsparzellen Bd. II Bl. Nr. 58 ursprünglich für den Vorwerks⸗ besitzer Ferdinand Scheunemann und dessen Ehefrau Emilie, geborene Rutzen, zu Pumlow eingetragene, sodann auf den Kaufmann Otto Fethkenhauer zu Bublitz übergegangene Kaufgelderforderung von 2250 ℳ,

b. der vom 12. März 1881 über das für die Geschwister Rexilius auf dem Grundstücke Bulgrin Bd. III Nr. 65 in Abth. III Nr. 2 eingetragene

für kraftlos erklärt. 88

Belgard a. P., den 8. Oktober 1898.

Königliches Amtsgericht.

[47074] renn Tev-g.,

Durch Ausschlußurtheil vom 1. Oktober 1898 sind die etwa Berechtigten der auf dem Grundstücke Band I Nr. 1 des Grundbuchs pon Zülkenhagen in Abtheilung III unter Nr. 18 für den Kaufmann Salinger in Zülkenhagen eingetragenen Forderung von 2 Thalern 6 Pfennig nebst 5 Sgr. vorgeschossener Gerichtskosten und 15 Sgr. Kosten für die Ein⸗ tragung mit ihren Ansprüchen auf diese Post aus⸗ geschlossen.

Bärwalde i. Pomm., den 19. Oktober 1898.

Königliches Amtsgericht.

. 5

[47075] Bekanntmachung. 8

Durch Ausschlu urtheil des unterzeichneten Amta.

gerichts vom 14. Oktober 1898 sind alle unbekannten ““ und dinglich Berechtigten mit ihren Ansprüchen bei des Grundbuch⸗ blattes für die Grundstücke der Gemarkung Star⸗ gard i Pomm. Kartenblatt 16 Nr. 554/74, 555/74, zu 556/74 ꝛc., zu 557/74 ꝛc., Reuer Kirchhof, an der Schellinerstr. Nr. 20, zur Größe von 0,9735 bezw. 0,0048 bezw. 0,0231 bezw. 0,0196 ha aus⸗ geschlossen worden. Stargard i. Pomm., den 14. Oktober 1898. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3.

[46832] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Anna Hilscher, geb. Wegener, zu Berlin, Gräfestr. 20, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Behrendt zu Berlin, Leipzigerstraße 47, klagt gegen ihren Ehemann, den Bäcker Paul Robert Hilscher, früher zu Friedrichshagen, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, wegen böslicher Verlassung und Versagung des Unterhalts in den Akten I. R. 186 98 mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 33, I Treppe, auf den 4. Februar 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 15. Oktober 1898. Schulz, Gerichtsschreiber 8 des Königlichen Landgerichts II. Zivilkammer 1.

[47012] Oeffentliche Zustellung.

Der Schreiner Eduard Haßmann zu Mülhausen, vertreten durch Rechtsanwalt Klug, hier, klagt gegen seine Ehefrau Franziska, geb. Kohler, zuletzt in Karlsruhe, zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Ehe für aufgelöst zu erklären und der Beklagten die Seselaten zur Last zu legen, und ladet die Be⸗ lagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. auf den 10. Januar 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

(L. S.) Hansen, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts

[47045]1 SOeffentliche Zustellung. zu Königsberg i. Pr., Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Meitzen daselbst, klagt gegen den Arbeiter Hermann Möhrke, früher zu Königsberg i. Pr., jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ehe⸗ scheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur Beweisaufnahme und weiteren mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Königsberg i. Pr., Zimmer 49, auf den 23. Dezember 1898, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zafteguns wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8* Königsberg, den 7. Oktober 1898. Gruschka, 8 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 2. Z.⸗K.

[46833] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Ehefrau Wilhelmine Buck, geb. Lösener, in Altona, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Justiz⸗Rath Barlach in Altona, gegen deren Ehe⸗ mann, den Arbeiter, früheren Schlachter Paul Gustav Friedrich Buck, früher zu Altona, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Altona auf den 4. Fe⸗ bruar 1899, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der bflemte hen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Altona, den 18. Oktober 1898.

LeIicg Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.

[46835] Oeffentliche Zustellung. 88

Die Ehefrau Sattlers Albert Damm, Cäcilia, geb. Luckemeier, zu Münster, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Gaßmann daselbst, klagt gegen den Sattler bezw. Arbeiter Albert Damm, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, früher zu Münster wohn⸗ haft, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe zwischen den Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die lägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Münster auf den 21. Januar 1899, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Münster, den 17. Oktober 1898.

Böhmer, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

47049] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Anna Bleistein, geb. Koßmehl, zu Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Martin Mayer hier, hat geklagt gegen ihren Ehe⸗ mann Paul Bleistein, zur Zeit der Klagezustellung hier wohnhaft gewesen, jetzt mit unbekanntem Auf⸗ enthalt abwesend, auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ freits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen andgerichts zu Frankfurt a. M. auf den 23. hes ember 1898, Vormittags 9 Uhr, mit der ufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte 8 eelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke. 8 Fftenlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klag bekannt gemacht. 8 Frankfurt a. M., den 18. Oktober 1898. icht. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landger

8—

[46837]

Die Arbeiterfrau Johanna Möhrke, geb. Bergatt,

. Untersuchungs⸗Sachen.

B E e. ustellungen u. dergl.

. Unfall⸗ und Inpaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung .Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. „Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

Berlin, Sonnabend, den 22. Oktober

Oeffentlicher

Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗ knassenschasten

6. 8. Niederl⸗ v älten.

10. Verschiedene

ekanntmachungen.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

Oeffentliche Zustellung. Der Former Adolf Kappes zu Hausen, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt, Justiz⸗Rath Dr. Ad. Fehe⸗ zu Frankfurt a. M., klagt gegen die Ehefrau

uliane Elisabetha genannt Catharina Kappes, geborene Braitner, früher zu Hausen, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen regellosen Lebenswandels und dadurch verschuldeten Ruins der Familie, un⸗ versöhnlichen Hasses und böslicher Verlassung, mit dem Antrage: die zwischen den Streittheilen am 31. Dezember 1889 zu Mülheim a. Ruhr geschlossene Ehe dem Bande nach zu scheiden und die Beklagte für den schuldigen Theil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Frankfurt a. M. auf den 5. Januar 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelossenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellang wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 18. Oktober 1898. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[46839] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterin Susanna Gromotka, geb. Buch⸗ wald, zu Nieder⸗Ellguth bei Kreuzburg O.⸗S., Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Cohn zu Oppeln, klagt gegen ihren Ehemann, den Knecht Johann Gromotka, früher zu Konstadt, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klä⸗ gerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Oppeln, Zivilkammer⸗ saal Nr. 65, auf den 19. Januar 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aunfforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Oppeln, den 18. Oktober 1898.

W i e s e . Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 2.

[46831] Oeffentliche Zustellung.

Die verebelichte Arbeiter Drawert, Ida, geb. Scheller, zu Berlin, Reinickendorferstraße 64 d., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Rothenberg II. hier, klagt gegen den Arbeiter Carl Drawert, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung. Die Klägerin ladet den Betlagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zwanzigste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstraße 59, II Tr., Zimmer 139, auf den 17. Dezember 1898, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

Berlin, den 19. Oktober 1898. ”“

Münster, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.

47047] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Nikolaus Eugen Servais, geb. Anna Margarethe Kohn, zu Trier, Hornstraße, vertreten durch Rechtsanwalte Dr. Hey und Thewalt, klagt gegen den Ehemann Nikolaus Eugen Servais, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: „Königliches Landgericht wolle die am 16. Mai 1889 in Trier von den Parteien geschlossene Ehe dem Bande nach auflösen, den Beklagten für den schuldigen Theil er⸗ klären und ihm die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen“, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Trier auf den 321. Januar 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

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erichtsschreib des Königl v b (47046) e“ Oeffentliche Zustellung mit Vorladung.

Zum Kgl. Landgerichte Frankenthal, Zivilkammer II, hat Philipp Schmitt, Bote, in Frankenthal wohn⸗ haft, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Mann, gegen seine Ehefrau Barbara, geborene Baldeweck, zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, Beklagte, Ehescheidungsklage erhoben mit dem Antrage, die Ehescheidung zwischen den Parteien aus⸗ zusprechen, der Beklagten die Kosten des Rechtsstreites zur Last zu legen, auch die öffentliche Zustellung des Urtheils an die Beklagte zu bewilligen. Kläger ladet hierdurch die Beklagte in die zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreites bestimmte Sitzung des eingangs erwähnten Gerichts vom 29. Dezember 1898, Nachmittags 3 Uhr, vor mit der Auf⸗ orderung, einen bei diesem Gerichte zuͤgelassenen Rechtsanwalt zu ihrem Vertreter zu bestellen. Zum Zwecke der bewilligten öffentlichen Zustellung mit vebladang an die obgenannte abwesende Beklagte wird Vorstehendes bekannt emacht. 5 ktober 1898.

Kgl. Sedsnc Eymer, Kg ekret

Frankenthal, den 21. tsschreiberei. 8

[46836] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Arbeiters Friedrich Gohlke, Bertha, geb. Preuß, in Goslar, vertreten durch Rechtsanwalt Rabius in Hildesheim, klagt gegen den Arbeiter Friedrich Gohlke, früher in Riechenberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien be⸗ stehende Ehe dem Bande nach zu trennen, den Be⸗ klagten für den schuldigen Theil zu erkennen und ihm die Kosten des Prozesses aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreitz vor die Zivilkammer I. des Königlichen Landgerichts zu Hildesheim auf den 15. Dezember 1898, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum wecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

Hildesheim, den 17. Oktober 1898.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[46830] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Privatlehrers Ludwig Heinrich Nolden, Marie Elife, geb. Keimes, zu Köln, Filzen⸗ graben 18, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Schnitzer in Köln, klagt gegen ihren Ehemann, bisher in Köln, jetzt ohne bekannten Aufenthalt, Beklagten, wegen ißbandlung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien am 11. August 1894 vor dem Standesbeamten zu Nörvenich Kreis Düren geschlossene Ehe zu trennen und dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Köln auf den 30. Januar 1899, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung

wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. WE“ n BVormittag r. lichen Zustellung an den in unbekannter Abwesenheit

Köln, den 18. Oktober 1898. Woltze, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[47013] Oeffentliche Zustellung. Der Fabrikarbeiter Karl Abry in Reichweiler,

vertreten durch Rechtsanwalt Stadelmann hier, klagt 8 gegen seine Ehefrau Christine, geb. Hännel, zur Zeit sohne

bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort ab⸗ wesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Ehe für aufgelöst zu erklären und der Beklagten die Prozeßkosten zur Last zu legen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. auf den 3. Januar 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. (L. S.) Hansen, 8 Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[47054] Oeffentliche Zustellung.

Die Margaretha Salzgeber, Ehefrau Josef Klein zu Wilsberg, vertreten durch Rechtsanwalt Neizel in Zabern, klagt gegen den Josef Klein, früher Ar⸗

8

beiter in Wilsberg, jetzt in Amerika, ohne bekannten

Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen Alimentenforde⸗ rung, mit dem Antrage, den Beklagten durch vor⸗ läufig vollstreckbar erklärtes Urtheil zu verurtheilen:

1) an Klägerin die Summe von 1502,00 nebst 5 % Zins hieraus seit Klagetag, und vom 1. Ok⸗ tober 1898 ab vierteljährlich im Voraus eine Ali⸗ mentation von jährlich 182,50 zu bezahlen,

2) zu Sicherheit dieser Alimentation den Betrag von 2500,00 zu hinterlegen,

3) die Kosten des Rechtsstreits einschließlich der⸗ jenigen des Arrestverfahrens zu tragen,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern auf den 11. Ja⸗ nuar 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Zabern, den 20. Oktober 1898. 1

Parnemann, Landgerichte⸗Sekretär, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[47051] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Else Leidholdt zu Merseburg, vertreten durch ihren Pfleger, den Kaufmann Wiegand daselbst, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. jur. Kaehne in Halle a. S., klagt gegen den früheren Buchdruckereibesitzer Gustav Leidholdt, früher zu Merseburg, jetzt in unbekannter Avwesenheit, unter der Behauptung, daß die Klägerin die eheliche Tochter des Beklagten ist und der letztere sich seit Juni 1898 durch Auswanderung der Verpflichtung entzogen hat, die Klägerin zu verpflegen, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an die Klägerin vom 1. Oktober 1898 ab als Verpflegungsgeld den Betrag von 50 monatlich im voraus zu zahlen und das Urtheil für vorlaäufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a. S., Poststraße 20, Zimmer Nr. 62, auf den 16. Ja⸗ nuar 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Seeuna wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Halle a⸗ S., den 18. Oktober 1898.

Hubert, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Land erichts

[47055] Oeffentliche Zustellung.

Die Bank ludowy, Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Kosten, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Meißner in Kosten, klagt gegen die Erben des verstorbenen Bauunter⸗ 8 Lucas Luczewski aus Kielczewo:

ꝛc. ꝛc.

2) den früheren Kanalaufseher Stanislaus Luczewski aus Kielczewo, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts,

3) zc. ꝛc.

unter der Bebhauptung, daß der Erblasser der Be⸗ klagten dem Vorschuß. und Erwerbsverein, ein⸗ getragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haft⸗ pflicht, in Kosten, welcher ausweislich des Firmen⸗ registers des unterzeichneten Gerichts jetzt die Bezeichnung Bank ludowy, eingetragene Genossen⸗ schaft mit unbeschränkter Haftpflicht, führt, auf Grund des vollstreckbaren Urtheils des Königlichen Amtsgerichts Kosten vom 7. November 1891 D. 88/91 aus dem Wechsel vom 11. Mai 1883 dreihundert 300 Mark nebst 6 % Zinsen seit 11. November 1889 verschulde, gemäß § 667 Z⸗P.O. auf Ertheilung der Vollstreckungsklausel mit dem Antrage:

a. die Ausfertigung des in Sachen des Vorschuß⸗ und Erwerbsvereins, Eingetragenen Genossenschaft, zu Kosten gegen den früheren Bauunternehmer Lukas Luczewski in Kielczewo am 7. November 1891 verkündeten Urtheils des Königlichen Amtsgerichts zu Kosten IV D. 88/91 gegen die Beklagten mit der Vollstreckungsklausel zu versehen und diese Voll⸗ streckungsklausel der Klägerin zu ertheilen,

b. die Beklagten zu verurtheilen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen,

118. das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ ären.

Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Kosten auf den 7. Januar 1899,

Zum Zwecke der öffent⸗ Kanalaufseher Stanislaus

lebenden früheren

wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. Kosten, den 15. Oktober 1898.

Klopsch. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[46842] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Herrmann Kriegsmann zu Berlin, Reichenbergerstr. 167, vertreten durch den Justiz⸗ Rath W. Bruck hier, klagt gegen den Kaufmann Willy Haube, früher in Berlin, Mohrenstr. 25, und Kolonie Grunewald, Gillstr. 4 wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Waaren⸗ forderung, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 816,40 nebst 6 %

Zinsen seit dem 1. August 1898 und auf vorläufige Vollstreckbarkeit des Urtheils gegen Sicherheitsleistung, uund ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗

lung des Rechtsstreits vor die Siebente Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstr. 58, II Treppen, Zimmer 126, auf den 5. De⸗ zember 1898, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 14. Oktober 1898.

Laß, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

[46843] Oeffentliche Zustellung.

Die Wittwe Ernestine Groß zu Berlin, Oranien⸗ straße 109, Provokantin, vertreten durch die Rechts⸗ anwalte, Justiz⸗Rath Zentzytzki und Dr. Bollert zu Berlin, Unter den Linden Nr. 48/49, hat gegen die

rau Stoye, früher zu Berlin, Dorotheenstraße Nr. 46, jetzt unbekannten Aufenthalts, Provokatin, durch Beschluß des Königlichen Amtsgerichts I, Abtheilung 76, zu Berlin vom 4 Oktober 1898 eine einstweilige Verfügung dabin erwirkt, daß das von der Frau Stoye bei Meyer's Möbeltransport⸗ Gesckäft zu Berlin, Dorotheenstraße 67, auf Lager gegebene nußbaum Pianino mit Aufsatz weder an die Provokatin, noch an eine Bevollmächtigte der⸗ selben, noch an eine dritte, im Besitz des Lagerscheins befindliche Person von Meyer's Möbeltransport⸗ Geschäft herauszugeben ist. Gleichzeitig ist der

rovokantin aufgegeben, die Provokatin binnen 4 Tagen zur Verhandlung über die Rechtmäßigkeit der obigen einstweiligen Verfügung vor das Gericht der Hauptsache zu laden. Infolge dessen ladet die Pecsonagaen Groß die Provokatin Stoye über die

eechtmäßigkeit der beregten einstweiligen Verfügung zur mündlichen Verhandlung vor die 7. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüden. straße 59 I, auf den 6. Februar 1899, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Aktenzeichen

Berlin, den 17. Oktober 1898.

Arendt, Gerichtsschreiber8—

des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 7.

[47056] Oeffentliche Zustellung.

Die Kreissparkasse des Kreises Adelnau, vertreten durch den Rendanten Gaszcezak zu Adelnau, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Justiz⸗Rath Meyer zu Ostrowo, klagt gegen die Rechtsnachfolger der Feeeeen Moritz und Bertha, geb. Teichmann, Jacubowitz⸗ schen Eheleute, und zwar unter anderen gegen:

1) den Jof Jaecubowitz,

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2) den Handelsmann Isidor Quatsch, beide unbekannten Aufenthaltes, unter der Be⸗ hauptung, daß die Beklagten ihr Zinsen seit dem 1. Okrober 1894 im Betrage von 240 aus einer Darlehnsforderung von 1200 ℳ, eingetragen auf Adelnau Stadt Bl. 250 Abthl. III Nr. 7, schulden, mit dem Antrage:

Grundstück Adelnau Nr. 61 b., Servitutnummer 182, jetzt Adelnau Stadt Nr. 250, an die Klägerin 240 zu zahlen,

2) sich als Erben zu legitimiren, und zwar:

a. Josef Jacubowitz als Erbe der Bertha Jacu⸗ bowitz, geb. Teichmann, und Erbeserbe der Florentine Quatsch, geb. Jacubowitz,

b. Isidor Quatsch als Erbe Quatsch, geb. Jacubowitz,

3) den Beklagten die Kosten des Rechtsstreits auf⸗ zuerlegen. 8

Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Adelnau auf Mittwoch, den 21. Dezember 1898, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1“

Adelnau, den 13. Oktober 1898.

Polski, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

der Florentine

[47052] Oeffentliche Zustellung einer Klage. Nr. 12 139. Des Rentner Friedrich Wilhelm Bösenberg in Pforzheim Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Dammert ebenda klagt gegen den Schuhmachermeister Friedrich Göbelbecker, früher zu Liedolsheim, jetzt an unbekannten Orten abwesend, wegen Forderung, mit dem Anrrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 604 40 nebst 5 % Zinsen hieraus vom Tage der Klagzustellung an und zur Tragung der Kosten. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Groß⸗ . herzoglichen Landgerichts zu Karlsruhe auf Montag, den 2. Januar 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Ham Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 3 Karlsruhe, den 19. Oktober 1898

(Unterschrift),

Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[47048] Oeffentliche Zustellung. 1

Die Ehefrau des Tagelöhners Konrad Weinel, Wilbelmine Friederike, geborene Albrecht, zu Hanau, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt, Justiz⸗Rath Eberhard zu Hanau, klagt gegen ihren genannten Ehemann Konrad Weinel, zuletzt in Hanau wohn⸗ haft, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, unter der Behauptung, nachdem die Streittheile durch Urtheil vom 4. Dezember 1895 auf 2 Jahre von Tisch und Bett getrennt worden seien, sei eine Aussöhnung nicht erfolgt, auch habe der Beklagte die Klägerin böswillig verlassen, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Hanau auf den 25. Januar 1899, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hanau, den 20. Oktober 1898.

Bierschenk, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[47053]1 Oeffentliche Zustellung.

Der Schiffsbaumeister Wilhelm Bonitz zu Derben, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Cichowicz, kla gegen den Schiffseigner Theodor Wojciechowski, früher zu Posen, jetzt ohne festen Wohnsitz, wegen 1400 eingetragener Restkaufgeldforderung, mit dem Antrage:

1) den Beklagten kostenpflichtig einschließlich der

Kosten des Mahnverfahrens zu verurtheilen, an den

Kläger zur Vermeidung der Zwangsvollstreckung in

den Oderschleppkahn IX Nr. 4677 und in sein

sonstiges Vermögen 1400 nebst 5 % Zinsen seit

dem 24. April 1896 zu zahlen.

2) Das Urtheil gegen Sicherheit für vorläufig

vollstreckbar zu erklären.

Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen

Verhandlung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivil⸗

kammer des Königlichen Landgerichts zu Posen auf den

23. Januar 1899, Vormittags 9 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten

Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum

Zwecke der öffentlichen Zustellung wir

der Klage bekanat gemacht. 8

Posen, den 19. Oktober 1898. 1 Naumann,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[47050] Oeffentliche Zustellung.

Die Wittwe des Hermann Kleinmann, Juliane, eb. Bopp, zu Niederrad, Prozeßbevollmächtigter: echtsanwalt R. Bruck hier, klagt gegen den 8 dreher Georg Bopp, mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, früher zu Niederrad, und Genossen, auf Grund der Hypothekenurkunde vom 12. Mai 1873 Rückzahlung eines Darlehens von 800 Fl. = 1371,43 zu 5 % verzinslich, sowie auf Grund der weiteren Hypothekenurkunde vom 16. März 1886 wegen Rückzahlung eines weiteren Darlehens von

500 zu 5 % verzinslich, beide auf den 1. Oktober

1) zur Vermeidung der Zwangsvollstreckung in das 1