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die Ouverture zu „König Stephan, Ungarns größter Wohlthäter“ und Haydn's beliebte G-dur⸗Symphonie folgten in tadelloser Aus⸗ führung und boten hohen Genuß. 8
Der hier schon mehrfach auch in jüngster Zeit besprochene Baritonist Dr. Felix Kraus aus Wien erntete am Mittwoch voriger Woche an seinem Liederabend im Saale der 82 Akademie von dem ziemlich zahlreich erschienenen Publikum leb⸗ haften Beifall. Von den vorgetragenen Liedern gefielen am meisten „Belsazer“ von Schumann, Brahm's „Heimkehr“, „Der Herr von 1 sowie das Volkslied „Schwesterlein“. Wie in seinem
onzert im vergangenen Früͤßjahr so hatte auch dieses Mal Herr Dr. Göhler aus Leipzig die Begleitung übernommen. — Von geringem Erfolge begleitet war ein Konzert, das drei Damen an demselben Tage im Architektenhause gaben. Verhältnißmäßig am besten waren die Klaviervorträge der Königlich württembergischen be janistin Professor Leonie Frshete He g. obwohl ihnen dividuelle Züge fehlten. Die Harfenvirtuosin Fräulein Edith Martin hätte besser gefallen, wenn sie ihr Instrument reiner ein⸗ estimmt hätte. Am wenigsten vermochten die Leistungen des Fräuleins egina de Sales vom Covent⸗Garden Theater in London, deren Koloraturgesang technisch manches zu wünschen ließ, obwohl die Stimme an sich nicht unangenehm berührte, zu erwärmen. — Im Saal Bechstein gab gleichzeitig der Violinvirtuose Herr M. de Sicard sein viertes und letztes Konzert, in welchem die bekannte Pianistin Fräulein Marie Panth ös den Klavierpart übernommen hatte. Eine A-dur-Sonate von César Frank, welche die beiden Künstler sehr beifallswürdig vor⸗ trugen, vermochte kein tiefergehendes Interesse zu erwecken, weil das Werk zu pathetisch und Seee angelegt ist.
In der Sing⸗Akademie veranstaltete am Donnerstag die Pianistin Fräulein Frieda Kindler aus Rotterdam ein Konzert mit dem von Kapellmeister Rebideck geleiteten Philharmonischen Orchester, welches sie mit dem Konzert in Es-dur von Beethoven er⸗ öffnete. Obwohl die Künstlerin sowohl über eine ansehnliche Technik verfügt als auch eine verständige Auffassung bekundete, haftet ihrem Spiel doch etwas Nüchternes, Schulmäßiges an, das auf einen Mangel an Temperament schließen läßt. Auch bei dem Vortrag Chopin'scher Etuden trat diese Eigenschaft ihres Spiels störend hervor.
Die 16“ Coenraad V. Bos (Klavier) und Joseph M. van Veen (Violine) gaben am Freitag im Saal Bechstein ihren zweiten Sonaten⸗Abend, dessen Programm drei Werke enthielt. Den Anfang machte eine neue Sonate in E-moll (op. 18) für Violine und Klavier von dem begabten „Fafnerbündler“ Herrn Karl Kämpf. Unter den jüngeren Komponisten muß dem Genannten, was Erfindungsreichthum und Feinheit der Har⸗ monisierung anbetrifft, ein bevorzugter Platz eingeräumt werden. die reine Instrumentalmusik hat Herr Kämpf eine besondere
eigung und Befähigung. Sein neuestes Werk baut sich thematisch
regelrecht und dabei doch frei von schulmäßiger Gezwungenheit auf und erfährt am Schlusse in einem vortrefflich herausgearbeiteten Finale
eine solche Steigerung, daß das Interesse bis zuletzt ge⸗ fesselt wird. Lebhafter und aufrichtiger Beifall wurde den Vortragenden für die Ausführung des Werks zu theil; auch der anwesende
mponist konnte verdientermaßen dem Hervorruf Folge leisten. — Das zu gleicher Zeit in der Sing⸗Akademie veranstaltete Konzert des beliebten Violoncellisten Herrn Percy Such mit dem Philhar⸗
onischen Orchester konnte nur den günstigen Eindruck bestätigen, den der Konzertgeber bei früheren Gelegenheiten hier hervorgerufen hat. Er spielte mit schönem Ton und lobenswerther Auffassung das Konzert in H-moll von Dvorak, „Kol Nidrei“ von Max Bruch und zwei Sätze aus dem D-moll⸗Konzert von Piatti und erntete damit aufs neue lebhaften Beifall.
Am Sonnabend gab der junge Komponist Herr Ernst Mielck in der Sing⸗Akademie ein Konzert mit dem Philharmonischen Orch ester, in welchem drei seiner Werke: eine dramatische Ouverture (op. 6), ein Klavier⸗Konzert in E-moll (op. 9) und eine Symphonie in F-moll (op. 4) zur Aufführung gelangten. Allen drei Arbeiten haftet eine gewisse Monotonie an, welche keine rechte Freude an ihnen aufkommen läßt; sie bevorzugen zu sehr eine schwermüthige Stimmung, die auf die Dauer nicht recht erträglich ist und lähmend auf den Zuhörer wirken muß. Der Komponist gehört aber, wie es scheint, zu den Werdenden, Reifenden, von denen bei gesunder Selbstkritik noch Gutes zu erwarten steht. — Im Saale des „Römischen Hofes“ konzertierte zu derselben Stunde die .S Fräulein Jenny Lilienthal unter Mit⸗ wirkung der Pianistin Fräulein Henny Ruben. Die Leistungen beider Damen reichten über ein anständiges Mittelmaß nicht hinaus. Die Stimme der Sängerin klingt im Piano recht einschmeichelnd, wird aber bei größerer Kraftentfaltung etwas spitz. Die Pianistin spielt recht selaufig, ohne jedoch tiefer auf den Inhalt des Vor⸗ getragenen einzugehen. Die Begleitung der Gesänge führte Frau
Henriette Bielenberg und diskret aus. Das Publikum zeichnete die Damen durch Beifall aus.
Am Montag führten sich Fräulein Hedw 9 Boenisch (Sopran) und Fräulein Irma Harden (Alt) im Saal Bechstein als Duettsängerinnen recht vortheilhaft ein. Die erstgenannte Dame hat bereits in Berlin gesungen, während Fräulein Harden, eine aus der Schule der Frau Joachim bervorgegangene junge Ungarin, noch un⸗ bekannt war. Sie verfügt über eine schöne, vollklingende Stimme ohne gesangliche Unmanieren und trägt mit Temperament vor. So⸗ wohl dem Zwiegesang als auch den Einzelvorträgen der jungen Künstlerinnen wurde lebhafter Beifall zu theil.
Am Dienstag gab Fräulein Emma Koch 2. längerer Zeit wieder einen Klavier⸗Abend im Saal der Sing⸗Akademie. Es ist erfreulich, dabei feststellen zu können, daß eine S ausgereifte und heimische Künstlerin fast all den jetzt bei uns konzertierenden Klavierspielern anderer Nationen an Können nichts nach⸗ giebt, sondern sogar viele überflügelt. Die Hauptnummer des Pro⸗ ramms war Schumann'’s Phantasie in C-dur, eine ganz bedeutende eistung. Sie ist äußerst schwierig auszuführen und wird wohl des⸗ halb so selten gespielt. Sie erfordert Leidenschaft im Vortrag und außerordentliche Kraft für die schwer dahinrollende Figuration des Basses. Beides besitzt Fräulein Koch in ansehnlichem Maße. Das Stück ist wohl nur deswegen Liszt gewidmet, weil Schumann es von dem Virtuosen 8 hören wollte; denn eigentlich ist es im Andenken an Beethoven komponiert, als „Obolus“ für das Denkmal in Bonn, und es spricht fast Beethoven’'scher Geist daraus. Daß die Pianistin bei den ersten mächtigen Oktaveneinsätzen durch hohes Emporziehen der Hände öfter Nausen zwischen die gehundenen Töne einschaltete, ist als künstlerische Freiheit wohl ge⸗ stattet, zumal es die 5 der Stelle wesentlich er⸗ leichterrt. — Im Saale des Architektenhauses machten die Pianistinnen Kornelie Hollösy und Ida Kelen wieder das Experiment, ein Konzert auf zwei Klavieren zu veranstalten. Es schien so, als wenn die Damen, durch die geschickte Bearbeitung der sämmtlichen vorgetragenen Werke von Heinrich Gobbi unterstützt, mehr Erfolg mit diesem Versuch hatten, als frühere Veranstalter solcher vier⸗ händigen Klaviervorträge. Der Bearbeiter hat die Werke so eingerichtet, daß nicht etwa unisono gespielt wird, sondern jedem Klavier eine gesonderte Aufgabe zufällt, wodurch einerseits die Schwierigkeiten der Vortrags⸗ stücke wesentlich erleichtert wird, andererseits aber die Durchsichtigkeit ihres Aufbaus gewahrt bleibt. Auf diese Weise machten die zu Gehör gebrachten Werke von Bach, Scarlatti, Brahms, Schumann u. A. den besten Eindruck.
Im Königlichen Opernhause geht morgen „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner in Scene. Als Isolde beschließt die Königlich bayerische Kammersängerin Frau Katharina Senger⸗ Bettaque ihr Gastspiel, den Tristan singt Herr Grüning, den König Marke Fer Mödlinger, den Kurwenal Herr Hoffmann, die Brangäne Frau oetze, den Melot Sge Berger. Kapellmeister Strauß dirigiert Die Vorstellung beginnt um 7 Uhr.
Im Königlichen Schauspielhause wird morgen Josef Lauff's historisches Schauspiel „Der Burggraf“ in folgender Besetzung gegeben: Burggraf Friedrich III.: Herr Molenar; Pfalzgraf Ludwig: Herr Matkowsky; Erzbischof Werner: Herr Kraußneck; Braun von Olmütz: Herr Ludwig; Tiele Swolle: Herr Nesper; Beatrix: Eeahn Poppe; Agnes von Falkenstein: Frau von Hochenburger;
ausnarr: err Heine; Martha von inkelsbühl: Fräulein Lindner; Rudolf von Habsburg: Herr Arndt; Heinz von Orla⸗ münde: Herr Junker.
Das Schiller⸗Theater bringt morgen die Gesangsposse „Ehrliche Arbeit“ von H. Wilken erstmalig zur Aufführung. — Der nächste Dichter⸗Abend, am Sonntag, den 11. Dezember, ist Heinrich Fe gewidmet. Von den Mitgliedern des Schiller⸗Theaters wirken
rau Alwine Wiecke und die Herren Ewald Bach, Georg Paeschke und Max Laurence mit. Den gesanglichen Theil hat Fräulein Gold⸗ berg übernommen.
Der Wiener Schriftsteller C. Karlweis hat seine neue Komödie „Das liebe Ich“, die gegenwärtig Repertoirestück des Deutschen Volks⸗Theaters in Wien ist, dem Lessing⸗Theater zur Aufführung übergeben. Das Stück wird nach der Feer von Blumenthal'’s und Bernstein's Komödie „Mathias ollinger“ zur Darstellung
gelangen. 1 “ Jagd. “
Morgen, Freitag, den 9. d. M., findet Königliche Par⸗ force⸗Jagd statt. Stelldichein: 1 Uhr im Jagdschloß Grune⸗ wald, 1 ½ Uhr am Saugarten.
Am zweiten Sonntag war die volksthümliche K . Ausstellung im Bürgersaale des Rathhauses Tinlschen. befugt wie am ersten. Wieder zeigte das Publikum eine warme Freude an den ausgestellten Werken und richtete an die beiden Vor ragenden Herren Otto Feld und Dr. Max Osborn, eine Reihe von Fragen⸗, welche bewiesen, daß mit diesen auf eine geringe Zahl von Kunstwerken
beschränkten Ausstellungen einem Bedürfniß entsprochen wurde.
Die „Freie Photographische Vereinigung“ veranstaltet morgen, Freitag, im Königlichen für Bälkerkunde ihren 79. Projeklions⸗Abend. Herr Baumeister Bodo Ebhardt wirn über „deutsche Burgen“ sprechen.
Der neue Jahrgang 1899 des im Verlage von August Scherl hier⸗ selbst erscheinenden „Adreßbuchs für Berlin und seine 1 ist bereits am gestrigen Tage, also diesmal besonders frühzeitig, zur Ausgabe gelangt. Sein Inhalt hat wiederum mancherlei Erweite⸗ rungen erfahren:; zunächst vor allem durch die Neuerung, daß bei jedem einzelnen Namen der Vorname, soweit dieser in die Hauslisten oder Firmenkarten eingetragen war, vollständig wiedergegeben ist. Dankenswerth und “ ist auch die Erklärung der historischen Straßennamen Berlins. Die typographische Ausstattung ist ebenfalls vervollkommnet, der Einband praktisch und von so gediegener Einfachheit wie früher. Beigelegt ist wieder ein großer Seeerlo⸗ von Berlin und seinen Vororten, nebst schnell orientierendem alphabetischem Ver⸗ zeichniß der Straßen, Nlage Brücken, Verkehrsmittel, Sehenswürdig⸗ keiten ꝛc. — Das Adreßbuch kann in der Haupt⸗Expedition des „Berliner 1“ (Zimmerstraße 39 — 41) bis einschließlich Sonnabend, den 10. d. M., täglich in der Zeit von 9 Uhr Vormittags bis 4 Uhr Nachmittags von den Vorbestellern gegen Aushändigung der ihnen zu⸗ egangenen Legitimationskarten in Empfang genommen werden. Von
ontag, den 12. d. M., ab erfolgt die Zustellung der nicht ab⸗ geholten Bücher durch besondere Boten gegen eine Uebermittelungs⸗ ebühr von 10 ₰ pro Exemplar für Berlin und von 20 ₰ pro Exemplar für die benachbarten Vororte. Der Verkauf nicht vo bestellter Exemplare zum Ladenpreise von 10 ℳ (für das vollständige Buch in zwei Bänden) findet nur in der vorgenannten Haup Expedition statt.
Köln, 7. Dezember. (W. T. B.) Die „Kölnische Volkszeitung meldet: Auf den Thon werken in Arloff bei Kirspenich (Regierungs bezirk Köln) stürzte gestern ein Stollen ein, wodurch sechs Arbeiter verschüttet wurden. Dieselben wurden als Leichen hervorgeholt. 8
Papenburg, 7. Dezember. (W. T. B) Heute lief der für
Deutsch⸗Ostafrika auf der Schiffswerft von Joseph L. Meyer 8
erbaute Seedampfer glücklich vom Stapel. In Gegenwart von Vertretern der Kaiserlichen Marine und der Kolonialabtheilung des Auswärtigen Amts sowie einer zahlreichen Festversammlung taufte der *† der Nordseestation, Vize⸗Admiral Karcher auf Allerhöchsten
Befehl das Schiff auf den Namen „Kaiser Wilhelm II.“ 5
Paris, 7. Dezember. (W. T. B.) Heute Nachmittag san ein Passagierboot infolge eines Zusammenstoßes mit einen anderen Boot,zwischen dem Pont Royal und dem Pont Solferino Zahlreiche Fahrzeuge eilten sofort zur Rettung der Fahrgäste herbei Man glaubt, daß niemand ums Leben gekommen sei. — Fen⸗ Aben fand in Anwesenheit des Präsidenten Faure mit Gemahlin, ferner de Minister, zahlreicher Senatoren und Deputirten sowie aller politischen und diplomatischen Notabilitäten, Vertreter der Literatur und schönen Künste und Anderer die Einweihung des neuen Gebäudes der „Opéra comique“ statt. Als der Präsident vor dem Gebäude vorfuhr, ertönten aus der dort versammelten Menge einige Hochrufe auf die Armee, welche mit Hochrufen auf“ Picquart be antwortet wurden. Es kam zu einem Gedränge; eine Person wurde verhaftet.
Parenzo, 7. Dezember. hier auf hoher See bei dichtem Nebel der italienische Dampfer „Capria“ mit dem fast leeren dampfer „Istria“ der austro⸗amerikanischen Gesellschaft Se zusammen. Die „Istria“ sank binnen einer Viertelstunde er Kapitän und die aus 26 Mann bestehende Bemannung wurden
Gestern Nacht stieß 25 Meilen von mit Obst beladen
gelandet, nachdem sie die ganze Nacht auf hoher See in den Booten 1
verbracht hatten.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
Wetterberiicht vom 8. Dezember, im Norden
8 8s Morgens. böen.
wahrscheinlich.
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trübe, Borkum hatte gestern Abend Gewitter und Hagel⸗ Unbeständiges, kälteres Wetter
im Süden theilweise heiter. im Schiller⸗Cyelus: Die Pieccolomini. — manns Töchter.
demnächst Deutsche Seewarte.
Stationen. Wind. Wetter.
Temperatur coco in ° Celsiu 50 C. = 40R.]
Bar. auf 0 Gr d. Meeressp
2 S u. d.
— fred. in Millim.
NNW F5 bedeckt W 3 wolkig NO 7 Regen ¹) WSW 2 Dunst NW 4 Schnee still Nebel
1 Regen
Belmullet .. Aberdeen.. Christiansund Kopenhagen. Stockholm. Haparanda. St. Petersburg Cork, Queens⸗ town... Cherbourg. Helder... Sylt 1 Hamburg.. winemünde Neufahrwasser Memel.. BEII Münster Wstf Karlsruhe.. Wiesbaden. München .. Chemnitz.. Berlin v.. Breslau . .. Ile dAix . 767 bedeckt ¹0) ö65 763 OSO L bedeckt 11
¹) See grob. ²) See mäßig bewe ³) See ho Nebel 4) Abends und Nachts Regen, böig. ⁵) Böig, See schlicht. 6) See F. 7) Nachts egen. 8) Gestern Abend Regen. ⁹) Nachts Regen. 10) See ruhig. Uebersicht der Witterung.
Ein Theilminimum, welches gestern über der süd⸗ lichen Nordsee lag, ist ostnordostwärts nach der mittleren Ostsee fortgeschritten; ein anderes tiefes Minimum liegt über Südnorwegen. An der deut⸗ schen Küste sind die Winde stark aufgefrischt. Ueber West⸗Europa ist das Barometer stark Pkiehes, dagegen im Nordosten stark vesellen. Deutsch⸗ land, wo Regen gefallen ist, ist das Wetter mild,
haus.
22ö2ö2 S888 S 0 &
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7 Uhr.
wolkig bedeckt ²) wolkigz) bedeckt Regen ⁴) wolkig5) bedeckt bedeckr6) halb bed. wolkig wolkig?) wolkig 8) Less wo bedec 9) bedeckt bedeckt
raf.
757 747 752 753 751 747
766 756 765 763³ 765 760 756 763 758
Giovanni.
Victor Maurel Lilli Lehmann,
Sonnenseite.
Wulkow: Herr 7 ½ Uhr.
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Sonnabend:
Arbeit. H. Wilken.
Königliche Schanspiele. 253. Vorstellung. 3 Akten von Richard Wagner. meister Richard Strauß. Isolde: Frau Senger⸗
Schauspielhaus. Abonnement B. Historisches Schauspiel in 5 Aufzügen und einem Nachspiel von Josef Lauff.
Sonnabend: Opernhaus. 254. Vorstellung. (In italienischer Sprache.) 2 Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. von Lorenzo Da Ponte.
Gäste.) Anfang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus.
Blumenthal und Gustav Kadelburg.
Deutsches Theater. Heuschel. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Die versunkene Glocke. — Abends 7 ½ ÜUhr: Fuhrmann Henschel.
Berliner Theater. Freitag (17. Abonnements⸗ Vorstellung): Faust, erster Theil. Anfang 7 Uhr.
Sonnabend: Zaza.
Sonntag, Rachmittags 2 ½ Uhr: Die Jungfrau von Orleaus. — Abends 7 ½ Uhr: Zaza.
wn Mal tag, nds 1 t 2 li 2 1 Posse 2 S 22 5 ” *
Theater. Gastspiet Heinrich Bötel. Lonjumeau. Ad. Adam.
Sonnabend, 3 Uhr:
Freitag: Opern⸗ Tristan und Isolde in Dirigent: Kapell⸗
(Tristan: Herr Grüning, ettaque, als Gäste.) Anfang
275. Vorstellung. Sonder⸗ 39. Vorstellung. Der Burg⸗
in 5 Bildern von C. Volksthümliche reisen: ivertissement.
Anfang 7 ½ Uhr. Don Oper in Text (Don Giovanni: aus Paris, Donna Anna: Frau Königliche Kammersängerin, als
276. Vorstellung. Auf der Lustspiel in 3 Aufzügen von Oscar (Heinrich
nfang
Hofer. Freitag: Die Ehre. Sonnabend: Der Star. Sonntag: Die Befreiten. Donnerstag,
reitag: Hefhenft.
Emil Thomas, als Gast.) hilo von Trotha. Anfang 7
Freitag: Fuhrmann
ftraße 7/8. Freitag:
ohannes.
Sonnabend: Napoleon.
Sonntag:
Eetenbnre. reitag: 8 Schwank in 3 Vorher: Der Fichen unge. 1 Akt von Apolp e Aderer. Wagenhofen. Anfang 7 ½ Uhr.
(Wallner⸗Theater.) Frei⸗
Tourbillon. Vorher : Der
Sonnabend, Abends 8 Uhr: Ehrliche Arbeit.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Dritte Vorstellung 1 Wallensteins Lager. — 8 Abends 8 Uhr:
Theater des Westens. (Opernhaus.) Frei⸗ tag (13. VersteUung. im Freitags⸗Abonnement): 5 Der Postillon von
Komische Oper in 3 Akten
Zu kleinen Preisen: Kinder⸗ Vorstellung. Schneewittchen. Weihnachtsmärchen Görner. — 7 ½ Uhr: Opern⸗Vorstellung Die Regimentstochter. B —
Lessing⸗Theater. Direktion: Ot
den 15. Dezember: Jane Hading: La Dame aux Camélias.
Neues Theater. Direktion: Nuscha Butze. Lustspiel in 4 Sonnabend: Dieselbe Vorstellung.
Belle-Alliance⸗Theater. Belle ⸗Allianee⸗ Die Maler. 3 Aufzügen von Adolf Wilbrandt. Anfang 8 Uhr. (Gustav Kober.) — Nachmittags 4 Uhr: Der e-n en Der Pfarrer von chfeld. — Nachmittags: Der Struwwelpeter.
Montag: Die Jungfrau von Orleans.
Residenz⸗Theater. Direktion:
onnabend, Sonntag und Montag: Kü
Odette. 1
Thalia⸗Theater. Dresdenerstraße 72/73. Freitag: Gastspiel og.ege”⸗ Der Hypo⸗ theken⸗Schuster. Posse mit klang in 3 Akten von Leopold Ely. Musik von Cornelius Schüler. Anfang 7 ½ Uhr. 8
Sonnabend: Dieselbe Vorstellung.
Olympia-Theater. (Sirkus Renz.) Karl⸗ straße. Täglich 8 Uhr Abends: Mene Tekel. Berliner Ausstattungsstück mit Kuplets, Aufzügen und Kolossal⸗Ballets in 3 Akten (10 Bildern). Parquet 2,10 ℳ
Hase⸗
von
zu ermäßigten
Konzerte.
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Sing-Ahademie. Freitag, Anfang 8 Uhr:
Konzert von Waldemar Lütschg (Klavier) mit dem Philharmonischen Orchester.
Industrie-Gebünde. Kommandantenstraße 77
und Beuthstraße 20. Karl Meyder⸗Konzert. Entrée 50 ₰. Anfang 7 ½ Uhr, Sonntags 6 ½ Uhr.
Familien⸗Nachrichten.
Geboren: Eine Tochter: Hrn. Karl Grafen von der Groeben (Diwitz). — Hrn. Hauptmann Georg Weidner (Berlin). — Hrn. General⸗Direktor Laske (Camenz). — Hrn. Sec.⸗Lieut. Ernst von Webern (Oels).
Gestorben: Hr. Ober⸗Verwaltungsgerichts⸗Rath Emil Perkuhn (Berlin). — Hr. Sec.⸗Lieut. a. D. Richard Wilhelm Faber (Berlin). — Hr. Regie⸗ rungs⸗Assessor Carl Anders “ — Verw. Fr. General⸗Lieut. Marie Herkt, geb. von Ernst (Grunewald).
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin.
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Neumann⸗
1. Gastspiel
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Lustspiel in
Sigmund
knng5, zamsen, Pe rbion. Verlag der Cwedstion (Scholt) in Berlin.
1807.) Luftspiel in wifch 8 U Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗
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322 1 (einschlelich Börsen⸗Belloge).
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1) Im Monat November 1898 sind geprägt worden in:
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Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen:
von
Erste Beilage Anzeiger und Königlich Preußischen taa
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Goldmünzen
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2 018 294 120 389 378
189 981 673
71 874 608
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2 764 609 260 [597 142 390
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Berlin, den 7. Dezember 1898.
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71 874 608 406 901
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5 005 860 1¹³
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18 346 859 919
7788 5725 125 22 103
6 213 207/744
100506685
122 291 242
189 963 803
71 467 70750
5005 727
20]1 35 058 001 20
18 345 939
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498 939 867,70 ℳ
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Hauptbuchhalterei des Reichs⸗Schatzamts. Biester.
b Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Dezember
Qualität
gering
mittel
gut
Verkaufte
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
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höchster ℳ
niedrigster ℳ
höchster ℳ
niedrigster ℳ
höchster ℳ
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Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
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14,00
13,75 14,40
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