1898 / 293 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 12 Dec 1898 18:00:01 GMT) scan diff

er Stalldesinfektion durch fremde Schweine nicht betreten

zu lassen.

3) Bricht der Rothlauf in Treibherden oder bei Schwei

9 welche sich auf dem Transport befinden, so ist Ne hehen

des es anzuordnen. 24 Stunden einen Standort den kann die Orts⸗Polizeibehörde die tterbeforde⸗ rung unter der Bedingung daß die E Wagen Erlaubniß zur Neberführs

g bis zum 5. Tage nach dem Auftreten

heitsfalles zu verbieten und die Ab Können die Schweine binnen 1Sülpdeaung erreichen, wo sie durchseuchen

ollen, so oder abgeschlachtet

wegs fremde Gehöfte nicht betreten transportiert werden. Wird die amngs daß er Schweine in einen anderen

ie betreffende Polizeibehörde von zu setzen.

ie zu

Polizeibezirk ertheilt, der Sachlage in Ken

4) Die Seuche gilt als erloschen und die Desinfektion sind, oder wenn innerhalb mindestens 5 Tage 1 n nach d

Erkrankungsfall weitere nicht b“

des Stalles ist auszuführen (Nr. 5 Schweine des betroffenen Staneg beöllen

Die Kadaver der an S

Vergraben unschädlich zu besei abgelegene Besch tief anzulegen. Die Kadaver troleum zu begießen. der Kadaver ein Transport derselben dessen zugehörige Feldmark ransport nur dichte Wagen zu be schütten von Blut, 8 E“ Hat der Wagen keinen festen Deckel, so ist der einem wasserdichten Plantuche vollständi zu bedecken. Wagen muß nach jedem Gebrauch desingzteen werden. Die Abschlachtung seuchekranker Schweine im 11 gestattet.

Fleisch im rohen Zustande nicht aus dem

verschleppung nicht verbunden ist. sonstige Abfälle und das Abwaschwasser sind 1 ednc zu 1u eucheverdächtig sind solche S an welchen sich Säschenungen 88” chw 8

Schweineseuche (Schweinepe Ausbru lassen.

2

Die durch seuchekranke ächtige: fn dien 1 Fee⸗ oder seucheverdächtige: be ndlichen infizierten Tummelplätze, die mit diesen Thieren in Berührung nach dem Aufhören der Seuche und kranken Thiere nach Anordnung des gründlich gereinigt und desinfiziert werden. rung der Desinfektion hat die Beseitigung

1 hweineseuche (Schweine gefallenen Schweine sind B8a.s0 ün⸗ oher Hitzegrade oder auf chemischem Wege oder durch tiefes welche von öö öö““ we treten werden, auszuwählen. Die Gruben sind Se K. a sind mit Kalkmilch oder Pe⸗ Ist zur Beseitigung oder Vernichtun derse über das Gehöft un hinaus erforderlich, in zum räthen zu ernennen. 8 Ver⸗ s. w. unmöglich machen. Kadaver mit * Der

oder seucheverdächtiger Maghhrdarf. das Ausnahmen sind nur mit besonder r)pbiireitiehre Erlaubniß zulässig, wenn damit eine ööu“ Die Eingeweide, das Blut, wie vorstehend

zu verstehen, ch der t) oder des Rothlaufs befürchten

rg . Schwein Stallabtheilungen, die vor den Lmühne sowie alle Gegenstände, gekommen sind, müssen nach Entfernung der

beamteten Thierarztes

Vor Ausführ⸗

des infizierten

Diese Abfallstoffe sind rinnen und Jauchegruben Stelle gleich Ju vergraben. müssen diese und untergepflügt werden.

Wo diese

adaver zu vergraben.

1g werden.

zu verbrennen, zu vergraben oder

Feld zu fahren und unterzupflügen. So

mit Erde zu bedecken. Danzig, den 27. November 1898. Der Regierungs⸗Präsid von Holwede.

Stoffe mit Kalkmilch vermi

1 Das Abwa Fall auf die Erde oder in Graͤben, Ahmaffer Pfe

werden, so ist derselbe schichtweise mit Kalkmilch

8 nicht angängig

scht alsbald aufs Feld

bfälle von nothgeschlachteten Schwei beim Schlachten verwendete Ucanhteten,, chweinen und das

euer zu vernichten oder mit Kalkmilch

ent.

sind entweder durch

vermischt wie die darf auf keinen Flüsse ausgegossen

4) Streu und Dünger aus verseuchten Ställen ꝛc. sind

baldmöglichst auf das ( UI derselbe aufbewahrt

zu begießen und

v.

zu sammeln und sammt der 1 Stall abgegrabenen durchjauchten Erde, 9 Inhalt ber ve dern zu verbrennen oder an abgelegener

ist,

die Regierungs⸗Assessoren Gra aus dem Winckel in sfren. vüf zu in Hofgeismar und von Guérard

8

Auf Ihren Bericht 1 Landkreise Been 18. Oktober

Groß⸗Nädlitz nach Clarencranst führenden

nterhaltung auch für die S

Erhehung des Chausseegeldes nach

freiungen, sowie der ätzlichen Vorschriften vorbehaltlich d ämmtlichen voraufgeführten Bestimmungen

gehängten Bestimmungen we auf die verlängerte 8 gen der Cha

eingereichte Karte erfolgt anbei zurück. Potsdam, den 28. November 1898.

Wilhe

Brefe

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allrgnädigst geruht:

Dohna in Neurode, von Scheurnschloß in Montjoie zu Land⸗

welcher die Verlängerun

dem nach der Kritschener Waldmühle ab chlossen hat, gegen Uebernahme 18 künfüigen chdae traßenverlängerung das

ollen die dem Chausseegeldtarif vom 29.

Für den Minister der öffentlichen Arbeiten An den Minister der öffentlichen Arbeien.

d. J. Kreischau

will Ich dem

der von ee bis zu Wege be⸗ emäßigen den Besti nSb

esti

Chausseegeldtarifs vom 29. Februar 1840 (G⸗S. S. 940r) ein⸗ schließlich der in demselben enthaltenen Bestimmungen über die Be⸗ sonstigen, die Erhebung betre

es

8 u⸗ er Abänderung der verleihen. Auch

ebruar 1840 an⸗

ussee⸗Polizeiver Straße zur Anwendung 1 geher

Im R.

ld. 8

Die

im Kreise Neurode,

Kreise Montjoie übertragen worden.

Ministerium des Innern. Grafen zu Dohna ist das Landrathsamt

Dem Landrath

dem Landra

Kreise Peine,

dem Landrath Ri S rathsamt im Kreise cheurnschl das Land⸗

dem Landrath von Guérard das

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Durch den Allerhöchsten Erlaß vom 5. November d. J der Berg⸗, Hütten⸗ und Salinen⸗ . bereits mit dem Charakter als Bergralg gewabtarsg hg⸗ persönliche Rang als Räthe vierter Ranhe

G.⸗S. S. 333) ist den nachstehend bezeichneten

a. den Bergrevierbeamten: Ulrich zu Diez, Triebel zu Ratibor, Bor Ft 1“X“ von Rosenberg⸗Lipinsk Lücke zu Aachens 1 Dr. Sattig zu Beuthen, Scharf zu Dortmund, Alihüser zu Bochum, Ressemann zu Weißenfels Humperdinck zu Halle a. S. de Gallois zu Wattenscheid, Matthiaß zu Waldenburg, von Dassel zu Dortmund, Pfeiffer zu Königshütte, Neustein zu Essen, Schornstein zu Hattingen, Menzel zu Dillendurg Richter zu Eisleben, Polster zu Weilburg, aas zu Ferndorf, Revier Müsen, aekel zu Arnsberg, Pommer zu Dortmund Staehler zu Betzdorf, Netto zu Kottbus und Kast zu Halle a. S;....

b. dem Bergwerks⸗Direktions⸗Mitgliede: Grumbrecht zu Saarbrücken;

c. den Bergwerks⸗Direktoren: Mencke zu Grube Kronprinz bei Ensdorf, Wenderoth zu Kohlwaage bei St. Johann Dobers zu Königshütte O.⸗S., 1 Stapenhorst zu Friedrichsthal,

Krümmer zu Sulzbach, Lengemann zu Klausthal,

liegner zu Dillenburg, ueck zu Grube Gerhard bei Saarbrücken,

. Görli

1““

7

Landrathsamt im

ind, de beigelegt worden: b

wendung beesga siger Reichseinnahmen aus dem Rechnungsjahr 1899, ferner dem Entwurf einer neuen Militär⸗Transportord⸗ nung ꝛc., sowie der Vorlage, G“ die Statistik der Auswande⸗ rung, die Fusttnwatünig ertheilt. Der Besoldungs⸗ und Pensions⸗ Etat der Reichsbankbeamten für 1899 wurde genehmigt. Von einer Mittheilung über die Jahresberichte der Gewerbe⸗Auf⸗ sichtsbeamten für 1897 wurde Kenntniß genommen. Den uständigen Ausschüssen wurden überwiesen: die Vor⸗ Ngge, betreffend Aenderungen der Anlage B zur Verkehrs⸗ ordnung für die Eisenbahnen Deutschlands, der Entwurf eines Gesetzes über Aenderungen der Fnlche egerheahten und der Strafprozeßordnung, die Vorlage, betreffend die Aenderung des statistischen Waarenverzeichnisses und des Ver⸗ zeichnisses der Massengüter, die Vorlage wegen anderweiter estsetzung der Gebühren für Postanweisungen und für Sen⸗ 8 von Waarenproben, der Entwurf eines Gesetzes über die gemeinsamen Rechte der Besitzer von Schuldver⸗ schreibungen, sowie der Entwurf eines Hypothekenbank⸗ gesetzes. Außerdem wurde über mehrere Eingaben Beschluß gefche 86 1.“ v

8

8

Das Staats⸗Ministerium trat heute Nachmittag 1 Uhr im Reichstagsgebäude unter dem Vorsitz des Minister⸗ Präsidenten Fürsten zu Hohenlohe zu einer Sitzung zusammen.

8 8

Nach der im Reichs⸗Eisenbahnamt aufgestellten Nach⸗ weisung der auf deutschen Eisenbahnen ausschließlich Bayerns im Monat Oktober d. J. vorgekommenen

Betriebsunfälle waren zu verzeichnen: Entgleisungen auf Bahn (davon 3 bei Personenzügen) in Stationen 8 (davon 10 bei Personenzügen) Zusammenstöße auf freier Bahn 1 (davon 1 bei Personenzügen) in Stationen. (davon 11 bei Personenzügen) sonstige Vorkommnisse .. 1 299 Ddie Betriebslänge betrug 40 676 km, an Zugkilometern wurden geleistet 33 233 364, sodaß je ein Unfall auf 136 km Betriebslänge oder auf 111 148 Zugkilometer entfällt.

Bei den Unfällen wurden: tödtet

e⸗ 111464* Bahnbeamte und Bahnarbeiter im Dienst 54

Post⸗, Steuer⸗, Telegraphen⸗, Polizei⸗Beamte ꝛc. in 4141414141411 fremde hersonen⸗ einschließlich der nicht im Dienst befindlichen Beamten und Arbeiter, aber ausschließlich der Selbstmörder 8

3

zusammen

ver⸗

Der Abg. Béla Kubik drang gegen den Sitz des Minister⸗ Präsidenten vor. Alle Mitglieder der liberalen Partei gruppierten sich um den Minister⸗Präsidenten. Unter betäubendem Lärm überreichte der Minister⸗Präsident dem Saalkommissar ein schwarz gesiegeltes Schriftstück. Abg. Kubik: Geehrtes Haus! (Großer Lärm links.) Die Hausordnung gestattet mir, wo immer zu stehen .... Weiter kam der Redner nicht, da der Präsident ihn nicht aussprechen ließ. Der Abg. Barta rief dazwischen: Er will eine Erklärung abgeben und kann es nicht. Der Vorsitzende, Vize⸗Präsident Lang erklärte: ee muß das Allerhöchste Reskript verlesen werden. er Schriftführer Abg. Molnär verlas darauf das von Schönbrunn, 9. Dezember, datierte Allerhöchste Handschreiben, welches den Reichstag bis zum 17. d. M. vertagt. (Großer Lärm.) Die Opposition weigerte sich, das Protokoll zu authentizieren. Der Präsident erklärte hierauf das Protokoll für authentiziert und schloß die Sitzung. Großer Lärm, der sich in die Couloirs verpflanzte, wo einige itglieder der Unabhängigkeitspartei das Kossuth⸗Lied sangen.) Die Unabhängigkeits⸗ und Achtundvierziger⸗ Partei hielt nach der Sitzung eine Der Vor⸗ sitzende Abg. Kossuth beantragte, die Partei solle mit Rück⸗ sicht auf die außergewöhnliche parlamentarische Lage und ‚gegen den versuchten Staatsstreich“ an die Nation ein Mani⸗ fes richten. Dann gab der Abg. Béla Kubik eine Er⸗ klärung über die Vorgänge in der Sitzung ab. Er habe sich schon im Unterhause äußern wollen, aber hierzu die Erlaubniß nicht erhalten. Als der Minister⸗Präsident Baron Banffy sich zum Sprechen erhoben habe, habe man seine Worte in dem roßen Lärm nicht hören können. Der Minister⸗Präsident habe aber seine Rede, zu den Stenographen gewandt, welche er in seine Nähe beordert habe, fortgesetzt. Hierauf sei er (Kubik) von mehreren Mitgliedern der Partei aufgefordert worden, in die Nähe des Minister⸗Präsidenten zu gehen, um zu erfahren, was der Minister⸗Präsident gesprochen habe. Diese Darstellung wurde auch von mehreren Abgeordneten, welche neben ihm standen, bestätigt, worauf die Konferenz die Erklärung Kubik's zustimmend zur Kenntniß nahm⸗ Der bisherige Präsident des Unterhauses von Szi lagyi hat seinen Austritt aus der liberalen Partei angezeigt. Der Gesetzentwurf Coloman von Tisza’s wurde, wie die „Wiener Ztg.“ meldet, bisher von 240 Abgeordneten unterschrieben. Die Gesammtzahl der Mitglieder der liberalen Partei beträgt 253. Nach Abzug der 8 Mitglieder des Kabinets, die Vorlage nicht unterzeichneten, verbleiben nur noch 5 Abgeordnete, die den Entwurf nicht unterschrieben aben. h Der ungarische Minister⸗Präsident Baron Banffy hat sich vorgestern Abend von Budapest nach Wien begeben und ist, dem ungarischen „Korresp.⸗Bureau“ zufolge, gestern von dem Kaiser besonders huldvoll in Audienz öfofhen worden. Dieselbe währte über eine Stunde. Baron Banffy erstattete dem Kaiser ausführlich Bericht über die Lage. Im Laufe des Tages konferierte Baron Banffy mit dem Minister⸗Präsidenten Grafen Thun und den Reichs⸗Ministern Graf Goluchowski und I Käll. ay. Abends kehrte derselbe nach Budapest zurück.

Parlamentarische Nachrichten.

In der heutigen (3.) Sitzung des Reichstages, welcher der Staatssekretär des Innern, Staats⸗Minister Dr. Graf von Posadowsky, der Kriegs⸗Minister, General⸗Lieutenant von Goßler und der Staatssekretär des Reichs⸗ Schatzamts, Wirkliche Geheime Rath Dr. rei⸗ herr von Thielmann beiwohnten, wurde zunächst das Ergebniß der in der vorigen Sitzung vollzogenen Wahlen der Schriftführer mitgetheilt. Gewählt wurden die Abgg. Braun (Zentr.), Krebs (Zentr.), von Normann (d. kon 8 auli⸗Ober⸗Barnim (Rp.), Dr. Hermes (fr. Volksp.), r. Paasche (nl.), Dr. Hasse (nl.) und Graf Kwilecki (Pole). Außerdem hatten bei der Wahl die Abgg. Schippel (chas⸗ Bassermann (nl.) und Cegielski (Pole) Stimmen erhalten.

Eingegangen ist die Denkschrift über die Schutz⸗ gebiete.

amts des Innern Grafen von Posadomsky fordert den Reichstag auf, die sieben vom Reichstag zu wählenden Mitglieder der Kommission für Arbeiterstatistik für die Dauer der Legislaturperiode neu zu wählen.

Ein Schreiben des brasilianischen Senats vom 9. August 1898 spricht durch Vermittelung des Reichskanzlers der eutschen Nation das tiefste Beileid anläßlich des Ablebens des Fürsten Bismarck aus. Der Präsident erhält auf seinen die Ermächtigung, den Reichskanzler zu bitten, den Dank des Reichstages dafür dem brasilianischen Senat zu übermitteln.

Der verstorbene Abg. Dr. von Cuny hat seine Bücher⸗ sammlung dem Reichstage testamentarisch ver⸗ macht. Der Präsident erhält die Ermächtigung, das Ver⸗ mächtniß anzunehmen und den Hinterbliebenen den Dank des Reichstages dafür auszusprechen.

Auf der Tagesordnung steht die erste Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend die Feststellung des Reichshaushalts⸗Etasts für das Rechnungsjahr 1899, in Verbindung mit der ersten Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffkend die Aufnahme einer Anleihe für Zwecke der Verwaltung des Reichsheeres, der Marine und der Reichs⸗Eisenbahnen, und der ersten Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend die Feststellung des Haushalts⸗ Etats für die Schutzgebiete auf das Rechnungsjahr 1899.

Außerdem wird unter Zustimmung des Hauses vom Präsidenten noch die erste Berathung des Gesetzentwurfs wegen Verwendung bleeIg Reichseinnahmen aus dem Rechnungsjahre 1899 zur Schuldentilgung mit auf die Tagesordnung gesetzt.

Zur Einleitung der Debatte nimmt der Staatssekretär des Reichs⸗Schatzamts, Wirkliche Geheime Rath Dr. Freiherr von Thielmann das Wort, dessen Rede, die bei Schluß des Blattes noch fortdauerte, morgen nachgetragen werden wird.

Der Amtsrath Kreth⸗Göritten, Mitglied des Hauses der Abgeordneten für den 3. Gumbinner Wahlbezirk am

Ein Schreiben des Staatssekretärs des Reichs«.

Düngers zu erfolgen Derselbe darf in de 3 1 2. Gehöft aufbewahrt werden, e-s muß rannt oder vergraben oder auf das Feld gefahren und sogleich untergepflügt werden. Die Beseitigung des Düngers arf auf solchen Wegen und nach solchen Plätzen nicht er⸗ folgen, die von seuchefreien Schweinen betreten werden. Ist 87 längere Aufbewahrung des Düngers unerläßlich, so darf escbes vec an abgelegenen Orten üaseden. Der Dünger Laece- weise mit Kalkmilch zu begießen und mit Erde zu ie Ausführung der Desinfektion hat in allen 9* beamtete Thierarzt zu kontrolieren P der Sris Füllen ehörde zu bescheinigen. Vor Ertheilung dieser Bescheinigung

Auf Ihren Bericht vom 14. November d. will Ich altheuner zu Grube Dudweiler bei Saarbrücken,

der Gemeinde Valdorf im Kreise Herford, Regierungs⸗ Raiffeisen zu Grube Reden bei Saarbrücken, 88

bezirk Minden, welche den Bau einer Chaussee Wiebe zu Luͤneburg und

Kommunalchaussee Exter Vlotho durch die B Wenzel zu Ssterwald; Laut telegraphischer Meldung an das Ober⸗Kommando den G t Tisza⸗ L

berg bis auernschaft Bonne⸗ 855 it telegrap g . 2 samen Protestbeschluß gegen den Gesetzentwurf Tisza's an⸗ g zum Kolonat Nr. 4 beschlossen hat, das Enteignungs⸗ d. den Hütten⸗Direktoren: ver aias zrech ess. 18 111* nahmen. 8

recht zur Entziehung des für diesen Chausseeb V 8 ü m 3 1. C11“”“ S sseebau in Anspruch Schultheis zu vb ne und beab hüigt, am heutigen 5 5 1” G S. „Kaiserin Augusta!, Kom⸗

de nsar erfat nis gaahe hen. Der eingereichte Sitlenenn zu St. Andreasberg und n See zu gehen; 2 Potsdam, den 30. November 1898. 1 üenvangzo nvenngehesenn Snn en Se bich, dme

Die oppositionellen Parteien hielten gestern in Eh6“ ist, wie „W. T. B.“ meldet, Budapest eine Konferenz ab, in welcher sie einen gemein⸗ 10. d. M. gestorben. E

1 Frankreich. 8 8 Der Friedensvertrag zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten ist am Sonnabend Abend unter⸗ zeichnet worden. - Infolge des neulich 11. des Kassations⸗ hofes in der venagse ngelegenheit (s. Nr. 291 d. Bl.) wird t

Statistik und Volkswirthschaft.

Zur Arbeiterbewegung. ö

Zur Ausstandsbewegung in Krefeld (vgl. Nr. 290 d. Bl.) meldet die „Köln. Ztg.“, daß die Versammlung der Arbeitgeber be⸗ schloß, da der Ausstand bei der Firma Engländer vom Arbeitgeber⸗ ausschuß für ungerechtfertigt erklärt wurde, die Arbeiter hingegen beim Ausstand verharrten, heute sämmtlichen Arbeitern der mechanischen

8 1 e. den Salinen⸗Di . in Hongkong eingetroffen; S. M. S. „Sophie“, Kom⸗ Wilhelm Fange⸗ zu Artern, mandant: Fregatten⸗Kapitän Kretschmann, ist am 11. De⸗

An den Minister der öffentlichen Arbeiten, ürer zu Dürrenberg und I

27. Dezember nach Bahia in See zu gehen. das Kriegsgericht heute nicht zusammentreten.

darf der desin besetzt werden.

8 6.

„Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften di 8 bolizeilichen Anordnung unterliegen 8 Cerssaeser ende des Reichs⸗ 1894 bezw.

65 Ziffer 2, 66 Zi Viehseuchengesetzes vom § 328 des Strafgesetzbuchs. Danzig, den 27. November 1898. DDer Regierungs⸗Präsident. von Holwede.

er 3 und 4 und Juni 1880/1. Mai

Desinfektions⸗Anweisung für Schweineseuche (Schweinepest) und Rothlauf.

Während die Erreger der Schweineseuche (Schwei echte Parasiten sind, die ihre Enwichflenchbei chweinevesh innerhalb des Thierkörpers finden und sich leicht durch die und durch Aufnahme von infiziertem Futter von hier auf Thier übertragen lassen, sind die Rothlaufbacillen nur fakultative Parasiten, die ch auch außerhalb des Thier⸗ väg; vaecgemn 8* fertoflangen können. e Infektion der Schweine dur i Se —g. her dem e erfolgen. 11“ ie ersteren sind aber auch außerhalb des Thierkö sehr resistent, sie vermögen sich, 1 8 1ee. unbekannten Dauerform, längere Zeit hindurch entwickelungs⸗ fähig zu halten. Bei den genannten Seuchen ist daher auf eine gründliche Desinfektion des Stalles und aller mit kranken in Berührung gekommenen Räumlichkeiten S.pher Gewicht zu legen. Die anzuwendende Des⸗ fert ng 9 fün, (Schweinepest) und sein, mit der Ma bei Schweineseuhe „(Schweinepest) stets Schweinestall zu desinfizieren bsn wird, während sich die Des⸗ infektion bei Rothlauf der egel nach nur auf diejenigen Stallabtheilungen zu beschränken braucht, in welchen rothlauf⸗ rxpe Thiere untergebracht gewesen sind. In allen Fällen ist 8 hecsneaicce, heir hung 12 6e der sowie der vor den St LöA“ er,eagr. zu beachten. ““ ie Reinigung und Desinfektion der Ställe ꝛc. üer aßgabe der 88 4, 5, 6, 7 und 10 Nr. 1 bis 3 8 Fen sung für das esinfektionsverfahren bei ansteckenden rankheiten der Hausthiere (Anlage A zur vaxeeee . vyta 28 J vorzunehmen. a die festen und flüssigen Abgaänge der se Schweine sehr vvee. sind, so ist auch 88f 8 chegzenben

zierte Stall nicht wieder durch frische Schweine

Zu Mitgliedern des beiraths sind Domänen und Forsten, des Innern werbe ernannt worden:

der Direktor der rath a. D. von Kli der Versicherungsgese Ludewig in Erfurt.

5

Miinisterium des Königlichen

Preußischen

ing in Königsber schaft „Thuringia⸗.

Schöning zu Klein⸗Chocicza Groß⸗Chocicza und S.Pociehn;

worden. Ministerium der

Bekanntmachun

burgischen Staatsregierung vereinbart w dem Reifezeugniß der 2 arge

in Preußen und umgekehrt die mit preußischen Ober⸗Realschule versehenen Abiturie rafungen im Baufache in Oldenburg zuzula

dings das Großherzoglich oldenburgische bilöla fen. die Reifezeugnisse der veefchch auch für die Zulassung

erhalten hat, und

Groß K.. ven [1“ an den ogthums irn

areß gag ür n den mathematischen und

Dementsprechend werden au

vee vom Dezember 1895 au

zeugnissen der städtischen Obengeuch

gleichen Berechtigungen unter

zuerkannt.

Berlin, den 5. gaigg er 1898.

er Mi der geistlichen, Unterrichts⸗ 89 ha Vertretung:

chule denselben

Beseitigung he 8— besondere Aufmerklsamkeit zu verwenden.

von Weyrauch.

von den Ministern für Landwirthschaft, und für Handel und Ge⸗

Ostpreußischen Landfeuersozietät, Land⸗

Den Königlichen Fausfideikommiß⸗Amtspächtern

Curt Frielinghaus zu unnes Sperling zu ist der Charakter als Königlicher Hberehnesachm beigelegt

er geistlichen, Unterrichts⸗ und 8 Medizinal⸗Angeleggenhetten 8

Nachdem im Jahre 1894 mit der Großherzoglich olden⸗ städtischen Ober⸗Realschule in Oldenburg

versehenen Abiturienten zu den Staatsprüfungen im Baufache dem Reifezeugniß einer

Erweise einer hinreichenden Schulbildung anzuer

1) zum Großherzoglichen Forstverwaltungsdienst Bewerber eine unbedingt genügende Zensur g

höheren Lehranstalten des

Grund des Staats⸗Ministerial⸗ in Preußen den Reife⸗ in Oldenburg die

edizinal⸗Angelegenheiten.

Versicherungs⸗

und der Direktor Rechtsanwalt Dr.

8 8

8

8

Hauses. Georg

Schofhütten

g.

n ist, daß die mit

nten zu den Staats⸗ en sind, hat neuer⸗ taats⸗Ministerium Obep Reaschusen ennen

naturwissenschaft⸗

Beschraͤnkungen

Potsdam⸗ Magdeburger

Lit

in unserem Sitzungszimmer, in Gegenwart eines

utdeutsch zu Sooden;

f. dem Berg⸗Inspektor: Gerhard zu Rüdersdorf und

g. dem Salinen⸗Inspektor: Bender zu ietana.

Bekanntmachung.

am 1. Juli 1899 zu tilgenden 4 rozentigen

e- Cis n ahne d atione

Mittwoch, den 4. Januar 1899, ““ Vormittags 11 Ühr,

ranienstraße 92/94,

Notars öffentli

Berlin, den 5. Dezember Ffertlich

Hauptverwaltung der Staatsschulden

von Hoffmann.

Die

bur

gins e bei. hi aiser im hiesigen Schlosse das

Heute Vormittag

Stadischlosse zu Potsdam die Vorträ kabinets, Wirklichen Geheimen Raths hierauf die Marinevorträge.

raue eihen

Mini

Bans

Nichtamtliches. Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 12. Dezember. 8

Ihre Faiserlichen und Königlt 1 begaben Sich gestern Vormittag von Noghache na leaten

und wohnten daselbst der Einweihung der Trinitatis⸗ Mittags vase Uhr empfingen Seine Majestät der

e des Chefs des Zivil⸗ Dr. von Lucanus, und

Ihre Majestät d 85 der Frau Oberfclt ie Kaiserin und Königin haben

Müller in Charlottenburg di am weißen Bande Alkeran hes 1

der am 9. d. M. unter dem Vo ers, Staatssekretärs des Innern rfit Gen 8u. dowsky⸗Wehner abgehaltenen Plenarsitzung des esraths wurde dem Entwurf eines Gesetzes wegen Ver⸗

8

eordnetenhauses hat am Sonnabend die Bestimmungen des

Der Reichs⸗Postdampfer „Bayern“ mit der abgelösten Besatzung der Schiffe des Kreuzer⸗Geschwaders Transportführer: Kapitän 88 See Koellner ist am 11. Dezember in Siegaden⸗ eingetroffen und wollte am heutigen Tage nach Colombo in See gehen.

Der Reichs⸗Postdampfer „Preußen“ mit der Ab⸗ lösung für S. M. Schiffe Feneher und „Möwe“ an Bord Transportführer: Unter⸗Lieutenant zur See Kuthe ist am heutigen Tage in Genua eingetroffen und beabsichtigt, am 13. Dezember mit der Ablösung für S. M. S. „Möwe“ die Reise nach Ost⸗Asien fortzusetzen. 1

W. T. B.“ meldet, heute zum Besuch Seiner Königlichen 0 8 6 Schwarzburg⸗Rudolstadet. theil von Rudolstadt zur Erbauung eines neuen Regierungs⸗ von Forstaufseherstellen bei weiterer Durchführung der neuen welcher sich im wesentlichen an die bayerische Ges

Seine Königliche ieg. der Großherzog hat sich, wie Fohei des Prinz⸗Regenten von Bayern von Schloß

en nach München begeben. .“

Nachdem der Landtag in geheimer Sitzung am 8. d. M. die Kosten für den Erwerb eines Platzes im westlichen Stadt⸗ gebäudes bewilligt hatte, genehmigte derselbe in der Sitzung vom 9. d. M. die Vorlage der egiedung egen Schaffung Forstverwaltungs⸗Organisation. Der Gesetzentwurf wegen anderweiter Regelung der vereinsrechtlichen Bestimmungen, anschließt, fand die Zustimmung des Landtags. 1

S 8 6

Oesterreich⸗Ungarn. Der Ausgleichsausschuß des österreichischen Ab⸗

Artikels 12 des Zoll⸗ und Handelsbündnisses, betreffend Salzgefälle, Tabackgefälle und indirekte Abgaben, unverändert angenommen. Alle Redner sprachen sich für Herabsetzung der Salzpreise aus.

Die vorgestrige Sitzung des ungarischen Unterhauses wurde, nachdem sie kaum 5 Minuten gewährt hatte, unter⸗ brochen, weil das Lärmen und Toben der Opposition alle Grenzen überschritt. Nach Wiedereröffnung der Sitzung erklärte der Vize⸗Präsident Lang, daß er sein Amt bereits vor der Wahl eines neuen Praäͤsidenten niederlegen müsse und den ; nicht weiter fuͤhren könne, wie er ja auch bereits seinen Rücktritt angezeigt habe. Hierauf erhob

Spanien.

Das Ministerium wird sich, wie dem „W. T. B.“ aus Madrid berichtet wird, den Cortes ohne Personal⸗ veraͤnderungen vorstellen und wegen Abtretung der Philippinen die Votierung eines Indemnitätsgesetzes ohne vorherige Diskussion verlangen.

Türkei.

Dem Wiener „Telegr.⸗Corresp.⸗Bureau“ wird aus Kon⸗ stantinopel gemeldet, daß der frühere Botschafter am Wiener ofe Zia Lasche beauftragt worden sei, im Verein mit dem roßvezir mehrere Staatsräthe namhaft zu machen, mit denen er Reklamationen der Tabackregie prüfen solle. Die Tabackregie äußere sich hierüber befriedigend und erhoffe hiervon eine ünstige Rückwirkung auf den türkischen Kredit. ine außerordentliche Gesandtschaft des Scheikhs Ihn⸗er⸗ Reschid von Nedschd (Arabien) ist mit Geschenken für den Sultan, bestehend in 100 Pferden, 10 Kameelen und anderen Gegenständen, in Konstantinopel eingetroffen.

Nach einer in Konstantinopel eingegangenen Meldung aus Kreta haben die Admirale beschlossen, aus Anlaß der für nächsten Donnerstag erwarteten Ankunft des Prinzen Georg von Griechenland auf der Insel die Straßen der Städte mit Flaggen in den neuen kretischen Farben schmücken zu lassen.

Däüänemark.

Im Folkething legte wie „W. T. B.“ berichtet, der Minister des Innern de Bardenfleth vorgestern einen Ge⸗ setzentwurf vor, betreffend die Bewilligung von 2 951 000 Kron. zur Einrichtung einer Dampffährenverbindung zwischen Gjedser und Warnemünde durch Anlegung zweier Anlau aplce für Dampffähren in Gjedser, zur Anschaßgun von zwei Dampffähren und zur Legung eines Telegraphenkabels von Gjedser nach Warnemünde. Der Minister erklärte, er glaube sicher, daß die Dampffährenverbindung den Güterverkehr bedeutend heben und die Strecke zu einer Hauptverkehrs⸗Route zwischen Nord⸗ und Mittel⸗Europa machen werde.

Amerika.

Calixto Garcia, welcher an der Spitze einer cubanischen

Abordnung nach Washington gekommen war, um mit den Cnegitas he Behörden zu verhandeln, ist daselbst, wie „W. T. B.“ meldet, an einer Lungenentzündung gestorben.

Afrika.

Aus Kairo meldet das „Reuter'sche Bureau“, die egyp⸗ tische Regierung beabsichtige, den Mächten ein Rundschreiben zügehen zu lassen, in welchem der Vorschlag gemacht werde,

1. Februar 1899 erli um ein Jahr zu verlängern.

ich, wie die „Wiener Abendpost“ berichtet, der Minister⸗Prä⸗ dent Baron Banff Es ent

d ein unbeschreiblicher Lärm.¹

ie Wirksamkeit ascgen schten Gerichtshöfe, die am

Stoffwebereien zu kündigen. In Dresden ist, wie der „Rh.⸗Westf. Ztg.“ telegraphiert wird, ein partieller Ausstand der Brauer ausgebrochen.

Bauwesen.

A. F. In der Dezember⸗Versammlung des Berliner Bezirksvereins Deutscher Ingenieure, welcher in der vorhergehenden, am 5. November, für das kommende Jahr den Geheimen Regierungs⸗Rath, Professor Rietschel zum Vorsitzenden und die Herren Fehlert, W. Hartmann, Hjarup, Hehhber. Krause und Middendorf zu Mitgliedern des Vorstands erwählt hatte, fand die Wahl des Vorsitzenden und der Mitglieder des Technischen Ausschusses sowie der Abgeordneten zum Vorstandsrath und deren Stellvertreter für 1899 statt. Ebenso wurde, unter besonders eifriger Betheiligung, die bezeichnend war für die der Angelegenheit bei⸗

emessene Wichtigkeit, die Wahl eines Ausschusses zur Unter⸗ uchung des orprüfungsverfahrens in Patentsachen vor⸗ genommen. Die Kassenabschlüsse für das am 30. November endende Geschäftsjahr wurden genehmigt, desgleichen der in Einnahme und Ausgabe mit 8396,16 abschließende Voranschlag für 1899. Das in ersten Werthen angelegte Vermögen des Bezirksvereins beträgt 6000 ℳ, wozu ein Kassenbestand von 1418 kommt. Den Vortrag des Abends hielt Herr Geheimer Regierungs⸗Rath, Professor Dr. von Bezold über „Erdmagnetismus’. Es gelang dem Redner, die Versammlung für dieses streng wissenschaftlich gehaltene Thema lebhaft zu interessieren, wozu die seinem Vortrage am e gegebene Nutzanwendung auf die gegenwärtige Praxis der Elektrotechni allerdings ganz hervorragend beitrug. Offenbar lag dem Redner sehr daran, gerade den Ingenieuren vor Augen zu führen, wie die Elektrotechnik z. 8 durch Nichtberücksichtigung des Warnungsrufes der Physiker die Gefahr heraufbeschwöre, die Weiterführung wichtiger Forschungen auf dem Gebiet des Ereeese s unmöglich zu machen. Dieser Warnungsruf knüpft sich bekanntlich an die von den elektrischen Bahnen mit unterirdischer oder oberirdischer Stromzuführung ausgehenden vaga⸗ bundierenden Erdströme, welche bis auf große Entfernungen die zu erd⸗ üeer. Beobachtungen dienenden, feinen Instrumente in so hohem Grade beeinflussen, daß diese subtilsten aller wissenschaftlichen Beob⸗ achtungen nicht mehr die erforderliche Zuverlässigkeit bieten. Daß es bei diesen zur festen ÜFeeee.; der Erkenntniß über die Natur des Erd⸗ magnetismus täglich und stündlich Sandkorn für Sandkorn herbei⸗ tragenden Beobachtungen sich nicht um eine Schrulle der Gelehrten oder um unnöthige Feinheiten der Feststellung, sondern um die größten Probleme der Welterkenntniß und in weiterer Folge auch um die wichtigsten Ergebnisse für das praktische Leben handle, wies der Vor⸗ tragende in so lichtvoller und schlagender Art nach, daß es am Schluß wohl nur noch Ueberzeugte unter seinen Zuhörern gab, wie auch der wiederholte, einmüthige Beifall bekundete. Erinnern Sie Sich, meine Herren, so ungefähr führte der Redner aus, daß alles, was die Elektrotechnik heute an erstaunlich Großem vermag, im Grunde genommen ausgegangen 8 von dem stillen Studierzimmer in Göttingen,

und helfen Sie alle, daß die Gefahr abgewandt werde, welche das En. von Gauß in die Wege geleitete und uns überkommene Werk der Erforschung des Erdmagnetismus bedroht. Will die Elektrotechnik es denn umgekehrt machen wie Kronos und ihre Mutter, die Wissen⸗

schalt vernichten? Es muß ein Mittel geben, es muß der Geistes schärfe der Techniker gelingen, es zu finden, die elektrischen Bahnen ““ 8 1] 6 1““ .

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