1899 / 53 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 02 Mar 1899 18:00:01 GMT) scan diff

Thalerfuße und resp. 8 Thlr. Konv.⸗Mze. oder Thlr. 6 Ngr. 7 Pfg. im 14 Thalerfuße, mit a. 10 Thlr. Konv.⸗Mze. oder 10 Thlr. 8 Ngr. Pfg. im 14 Thalerfuße dem Johann Karl Gott⸗ eb Roßberg in Naundorf, b. 10 Thlr. Konv.⸗Mze. oder 10 Thlr. 8 Ngr. 3 Pfg. im 14 Thalerfuße der von Johann Christian Gottfried Roßberg in Mehren hinterbliebenen Erbin, der Johanne Rosine Roßberg angewiesen (Eintrag vom 30. Oktober 1822) —; zu 11 der auf Fol. 9 des Grund⸗ und Hypo⸗ thekenbuchs für Badersen in Rubr. III unter Nr. 1/1 für Johanne Marie, verehbel. Fischer, geb. Döring, und deren Ehemann Johann Gottlieb Fischer in Badersen eingetragenen 70 Thlr. Termin⸗ gelder, mit 7 Thaler jährlich zahlbar, nebst Natural⸗ auszug (Eintrag vom 22. April 1841) —; zu 12 der auf Fol. 23 des Grund⸗ und Hypo⸗ thekenbuchs für Domselwitz in Rubr. III unter Nr. 2/II für Anna Marie, verw. Schmidt, in Donselwitz eingetragenen Termingelder von 21] Thlr. 6 Gr. Konv.⸗Mze. oder 21 Thlr. 25 Ngr. 2 Pfg. im 14 Thalerfuße sammt Zinsen zu 4 % nebst Auszug (Eintrag vom 27. Juli 1825) —; zu 13 der auf Fol. 12 des Grund⸗ und Hypo⸗ thekenbuchs für Lommatzsch in Rubr. III unter Nr. 1/1 d. für den Schuhmachergesellen Friedrich Ernst Wolf in Lommatzsch eingetragenen Herberge (Eintrag vom 9. Juni 1841) —; zu 14 der auf Fol. 7 des Grund⸗ und Hypo⸗ thekenbuchs für Treben in Rubr. III unter Nr. 1/I c. für Karl Heinrich Schönert aus Hof eingetragenen Kaufgelder von 18 Thlr. 15 Ngr. 4 ½⁄ 4 Pfg. nebst Zinsen zu 4 v. H. und Kosten der Einhebung (Eintrag vom 21. September 1866) —; . zu 15 folgender auf Fol. 23 des Grund⸗ und Hypothekenbuches für Beicha in Rubr. III einge⸗ tragenen Herbergen: a. unter Nr. 1/1 f. für Johanne Charlotte Menzel in Beicha, b. unter Nr. 1/Ih. für Johanne Eleonore Gast in Beicha, 8 c. unter Nr. 1/I i. für Johanne Wilhelmine Röber in Beicha, d. unter Nr. 1/I k. für Friedrich August Kohl⸗ strunk in Beicha, 1 e. unter Nr. 1/11. für Johanne Amalie Kohl⸗ in Beicha (Einträge vom 16. September 47) —; f. unter Nr. 6/IVa. für Johanne Christiane verw. Klömig, geb. Damm, in Beicha, g. unter Nr. 6/IVb. für Karl Ehregott Klömig in Beicha (Einträge vom 29. Juli 1850) —; zu 16 des anscheinend erblosen Nachlasses des am 16. März 1883 in Niederstaucha verstorbenen Zimmermanns Johann Gottlieb Lehmann in Niederstaucha. . Das Aufgebotsverfahren wird hiermit eingeleitet, und es werden: zu 1 der Tischler Friedrich Wilbelm Uhlmann und der Schneider Friedrich Moritz Utzlmann, zu 2 bis 5 der Schmiedegeselle Eduard Franz Sieler, zu 6 bis 16 die etwa vorhandenen unbekannten Interessenten, die Ansprüche auf die genannten Hypo⸗ theken und Reallasten sowie den Nachlaß des unter 16 genannten Lehmann zu haben glauben und geltend machen wollen, . hierdurch aufgefordert, sich spätestens in dem zu 1 bis 5 auf Donnerstag, den 19. Oktober 1899, Vormittags 10 Uhr, zu 6 bis 16 auf Donnerstag, den 4. Mai 1899, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu melden und ihre Rechte geltend zu machen, widrigenfalls auf weiteren Antrag die Verschollenen für todt erklärt, die auf die alten Hypotheken und Reallasten sowie den Nachlaß Lehmann'’'s etwa Berechtigten mit ihren Ansprüchen ausgesch ossen und die erwähnten Hypo⸗ theken und Reallasten gelöscht werden. Königliches Amtsgericht. Schroeter, Ass. 3

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8 3 li

[80371] Aufgebot. Auf Antrag des Kurators des ver Barthold Fock, nämlich des Fischers Wilken Fock in Finkenwärder, wird ein Aufgebot dahin erlassen: I. Es wird der am 4. Februar 1853 in Finken⸗ wäͤrder geborene Fischer Barthold Fock, welcher mit seinem Fischerewer „H. F. Nr. 103“ seit dem 21. März 1895 verschollen ist, hiermit auf⸗ gefordert, sich bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 8. November 1899, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthor⸗ straße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, zu melden, unter dem Rechtsnachtheil, daß er werde für todt und seine mit Maria Elisabeth, geb. Fock, bestebende Ehe werde für aufgehoben er⸗ klärt werden. II. Es werden alle unbekannten Erben und Gläubiger des genannten Verschollenen hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche bei der vorbezeichneten Gerichts⸗ chreiberei, spätestens aber in dem vorbezeichneten Aufgebotstermine, anzumelden und zwar Aus⸗ wärrige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses und ewigen Stillschweigens.

Hamburg, den 23. Februar 1899.

[80369]

Aufgebot. Auf Antrag des Vormundes, Hofßesthee Sören Bennetsen in Scholdagger wird der am 14. Februar 1829 zu Grammky geborene, seit länger als zehn Jahren unbekannt abwesende Claus Peter Bennetsen aufgefordert, sich spätestens am 21. Juni 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt wird. Gleichzeitig werden die unbekannten Erben des ꝛc. Bennetsen aufgefordert, spätestens im vorstehend angegebenen Termine ihre Ansprüche an den Nachlaß desselben anzumelden bei Vermeidung des Ausschlusses von der Masse. Rödding, den 25. Februar 1899. 1“ Königliches Amtsgericht.

[80372] Aufgebot.

Auf Antrag des Roßschlachters Johann Hermann

Martens als Testamentserbe der verstorbenen Ehe⸗

leute Hans Friedrich (Friederich) Martens und Anna

Maria Martens, geb. von Essen, vertreten durch den

hiesigen Rechtsanwalt Dr. jur. M. Friede, wird ein

Aufgebot dahin erlassen:

Es werden 1

1) alle, welche an den Nachlaß des in Delstedt (Holstein) geborenen und hierselbst am 4. Januar 1887 verstorbenen Roßschlachters Hans Friedrich (Friederich) Martens und seiner in Bruns⸗ büttel geborenen und hierselbst am 6. Juni 1898 verstorbenen Ehefrau Anna Maria, geb. von Essen, Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, und alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von den genannten Erblassern am 16. Dezember 1885 hierselbst errichteten und am 30. Juni 1898 hierselbst publizierten Testaments, insbesondere den dem Antragsteller im § 3 Abs. 4 des Testaments ertheilten Befugnissen, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche An⸗ und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 19. April 1899, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zu⸗ stellungsbevollmächtigten bei Strafe des Aus⸗ schlusses. v1

Hamburg, den 13. Februar 1899.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

9 Aufgebot. Auf Antrag des Schmiedemeisters Wilhelm Laue zu Steinkirchen als des Nachlaßpflegers, werden die unbekannten Erben der am 8. November 1898 zu Steinkirchen verstorbenen Ober⸗Aufseherin außer Diensten, Wittwe Wilhelrsine Schuster, geborenen Gerhardt, aufgefordert, sich spätestens in dem vor dem unterzeichneten Gericht am 8. Dezember 1899, Vormittags 10 Uhr, anstehenden Auf⸗ gebotstermine zu melden und ihr Erbrecht nachzu⸗ weisen, widrigenfalls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung eines solchen aber dem Fiskus verabfolgt werden wird und der sich später meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesitzers wird anerkennen müssen und weder Rechnungslegung noch Ersatz der Nutzungen, sondern nur Herausgabe des noch Vorhandenen wird fordern dürfen. u“ Lübben, den 27. Februar 1899. 8 Königliches Amtsgericht. Abth. I. 8 Dr. Korschel. .“ [80367] Bekanntmachung. Auf den Antrag des Nachlaßpflegers Rechtsanwalt Zielewski in Jarotschin werden die Erben des am 30. Oktober 1896 vom Königlichen Amtsgericht zu Inowrazlaw für todt erklärten Josef Osmialowski aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 20. Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 9, sich zu melden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus ver⸗ abfolgt werden wird und der sich später meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesitzers anzu⸗ erkennen schuldig, weder Rechnungslegung noch Ersatz der Nutzungen, sondern nur Herausgabe des noch Vorhandenen würde fordern dürfen. Jarotschin, den 27. Februar 1899. Königliches Amtsgericht.

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[80388] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts

vom 24. Februar 1899 sind die Brüder:

1) Klempner Simon Sommerfeld, geboren am

28. Oktober 1857 in Koschmin,

2) Tischler Paul Sommerfeld,

18. Januar 1862 in Koschmin,

für todt erklärt worden.

Koschmin, den 24. Februar 1899. Königliches Amtsgericht.

geboren am

[80383]

Karl Friedrich Lindenhatzn für todt erklärt. Halle a. S., den 20. Februar 1899. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 7.

Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen

Durch Ausschlußurtheil von heute ist der am 21. Januar 1842 zu Quering geborene Kaufmann

Tage für kraftlos erklärt worden. Inowrazlaw, den 20. Februar 1899. Königliches Amtsgericht.

[80398) Ausschlußurtheil. Verkündet den 22. Februar 1899. Refr. Riemann, als Gerichtsschreiber. In der Freiwald'schen Aufgebotssache F. 15/98 er⸗ kennt das Königliche Amtsgericht, Abth 9, zu Königs⸗ ber 8G“ durch den Amtsgerichts⸗Rath Heyn für Recht: 1 I. Die Hypothekenurkunde über 400 Thaler, mit 5 % seit dem 1. April 1858 zu verzinsende väter⸗ liche Erbgelder der Johanna Sophie Charlotte Freywald, später verehelichte Seddig, und der Johanna Luise Freywald, später verehelichte Tollkühn, eingetragen auf Grund des gerichtlichen und obervor⸗ mundschaftlich bestätigten Erbrezesses vom 11. Juni 1855 zufolge Verfügung vom 8. Oktober 1856 in Abtheilung III Nr. 2 des dem Besitzer Heinrich Frei⸗ wald gehörigen Grundstücks Trenk Nr. 2, früher Saggehnen Nr. 2, gebildet aus den Verhandlungen vom 11. Juni 1855 und 29. März 1856, der Be⸗ stätigung vom 12. April 1856, dem Hypotheken⸗ Informationsschein vom 8. Oktober 1856 und dem sepeth abuchanta vom 8. Oktober 1856, wird ür kraftlos erklärt. II. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Besitzer Heinrich Freiwald in Saggehnen zur Last gelegt.

So Durch die Ausschlußurtheile des Königlichen Amts⸗ gerichts, III, Emden vom 21. Februar 1899 sind Hypothekenurkunden über folgende Eintragungen für kraftlos erklärt: 1) über 479 Rchsthlr. 17 Gr. 10 Pf., Vier⸗ hundert und neun und siebzig Reichsthaler 17 Groschen 10 Pfennig Kurant, eingetragen im Grundbuch von Uttum Band VI Blatt 27 Abth. III Nr. 1 für Joachim Hüberts —, Enno Paulus und Hilderikus Paulus Smidt ex decr. vom 21. Oktober 1846, 2) über 500 Rchsthlr., Fünfhundert Reichsthaler Gold, eingetragen im Grundbuche von Pewsum Band V Blatt 268 Abth. III Nr. 1 für den Haus⸗ mann Gerdes de Boer von Visquard ex decreto vom 13. Februar 1838. Emden, 22. Februar 1899. Königliches Amtsgericht. III. [80392] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Soldin vom 22. Februar 1899 sind die Hypothekenbriefe vom 10. September 1855 über die auf Hammer Nr. 6 Abtbeilung III unter Nr. 6 für den Eigenthümer Daniel Krüger zu Langestück eingetragene Darlehnsforderung von 49 Thlr. und vom 19. Juli 1854 über die auf Groß Fahlenwerder Nr. 109 Abtheilung III unter Nr. 7 für den Kolo⸗ nisten Johann Gottlieb Meyer zu Gr. Fahlenwerder eingetragene Restkaufgelderforderung von 1900 Thlr. für kraftlos erklärt.

Soldin, den 22. Februar 1899. Königliches Amtsgericht.

[80025]) Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 24. Februar 1899 ist der Hypothekenbrief über die in Abth. III Nr. 22 des Grundbuchs des Kgl. Amtsgerichts 1 Berlin von der Hasenhaide und den Weinbergen Bd. 3 Nr. 86 auf dem zu Berlin in der Bergmannstr. 2 belegenen Grundstücke für den Kaufmann Karl Hold zu Berlin eingetragenen 200,30 und 35,84 für kraftlos erklärt worden. Berlin, den 24. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82.

[80030]

Königlichen Amtsgerichts in Köpenick ist das Hypo⸗ thekeninstrument, bestehend aus der Schuldurkunde vom 1. November 1867 und dem Ingrossations⸗ vermerk vom 21. November 1867 über die auf dem Grundstück, eingetragen im Grundbuch von Neu⸗ Zittau Band III. Blatt Nr. 82 in Abtheilung III Nr. 9 für den verstorbenen Dekonom Rudolf Ranzow zu Busch bei Storkow eingetragenen 200 Thaler, für kraftlos erklärt worden.

Köpenick, den 27. Februar 1899. Königliches Amtsgericht.

1“

8 8 80

[8038844 Bekanntmachung. Die Hypothekenurkunde über 2160 Forderung, eingetragen auf Grund der Urkunde vom 6. August 1881 für die minorennen Maria Anna, Mathias und Katharina Benzenberg zu Neudorf im Grund⸗ buch von Düssern und Neudorf Band I Blatt 50 Abth. III Nr. 3 auf den den Geschwistern Benzen⸗ berg gehörigen Grundstücken, gebildet aus dem Hypo⸗ thekenbrief vom 29. August 1881 nebst Urkunde vom 6. August 1881 wird für kraftlos erklärt. Die Kosten fallen den Antragstellern zur Last. 8 Duisburg, den 22. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht.

21—

[80385] Bekauntmachung. Die Hypothekenurkunde über 605 Thaler kreditierten Kaufschilling, eingetragen im Grundbuch von Wan⸗ heim⸗Angerhausen Band 1 Artikel 17 Abth III Nr. 5 auf den dem Ackerer Gerhard Büteführ in Wanheim gehörigen Grundstück für die Wittwe

Durch Aueschlußurtheil vom 27. Februar 1899 des

mit ihren Ansprüchen auf diese Hypothekenposten

ausgeschlossen.

Paderborn, den 24. Februar 1899. Königliches Amtsgericht.

[79835] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 11. Februar 1899 sind: 3 I. nachstehende Hypothekenurkunden behufs Bildung neuer Hypothekenbriefe: a. vom 2. Dezember 1880 über die auf dem Grund⸗ buchblatte des No. 72 Langenöls Schl./ Gem. Abth. III unter Nr. 4 für die verw. Gedingehäusler Marie Rosine Maiwald, geb. Günther, in Langenöls M./Gem. eingetragenen 600 Darlehn, b. über die auf dem Grundbuchblatte des Haus⸗ grundstücks Nr. 521 Lauban Abth. III unter Nr. 8 für Friedrich Wilbelm Walter in Bertelsdorf ein⸗ getragenen 50 Thlr. = 150 Darlehn; II. nachstehende Hypothekenurkunden behufs Löschung der Posten im Grundbuche: a. vom 22. Juli 1862 über die auf dem Grund⸗ buchblatte der Häuslerstelle Nr. 70 zu Holzkirch Abth. III Nr. 4 für den Rittergutsbesitzer von Reibnitz in Holzkirch eingetragene Darlehnsforderung von 75 Thlr., b. vom 3. Februar 1842 über die auf dem Grund⸗ buchblatte der Häuslerstelle Nr. 67 zu Vegelsdorf Abth. III Nr. 1 für den Müllermeister Stamnitz in Neidberg eingetragene Darlehnsforderung von 49 Thlr., c. vom 20. Januar 1845 über die auf dem Grund⸗ buchblatte der Gärtnerstelle Nr. 107 Schlesisch⸗ Haugsdorf Abth. III Nr. 2 für die evangelische Schule zu Schlesisch⸗Haugsderf eingetragene Darlehns⸗ forderung von 60 ℳ, d. vom 9. Januar 1841 über die auf dem Grund⸗ buchblatte der Häuslerstelle Nr. 7 Ober⸗Schreibers⸗ dorf Abth. III Nr. 6 für die verw. Gedingehäusler Sommer in Mittel⸗Schreibersdorf eingetragene Darlehnsforderung von 130 Thlr, e vom 16. Okrtober 1856 über die auf dem Grund⸗ buchblatte des Ackerstücks Nr. 255 Pfaffendorf Abtb. III Nr. 4 für die Johanne Dorothea Peukert in Pfaffendorf eingetragene Illatenforderung von 100 Thlr., f. vom 24. Dezember 1839 über die auf dem Grundbuchblatte des Hauses Nr. 101 Lauban Abth. III. Nr. 6 für die evangelische Stadtschule zu Lauban ein⸗ getragene Darlehnsforderung von 75 Thlr., g. über die auf dem Grundbuchblatte der Häusler⸗ stelle Nr. 665 Hennersdorf für den Schuhmacher⸗ meister Theunert in Lauban Abth. III Nr. 2/9, 4 und 10 eingetragenen 150 Thlr. Darlehn, 42 Thlr. Wechselforderung und 33 Thlr. Nerc. 3

. März 8 h. die Hypothekenurkunde vom 13. April 1835

über die auf dem Grundbuchblatte der Häuslerstelle

schwister Werner eingetragene Darlehnsforderung von 40 Thlr. für kraftlos erklärt worden, und ferner III. etwaige Berechtigte zu nachstehenden Posten: a. von 20 Thlr. Darlehn, eingetragen auf dem Grundbuchblatte der Häuslerstelle Nr. 44 Ober⸗ Thiemendorf Abth. III Nr. 3 für Johanne Friederike Kretschmer, 1 b. von 200 Thlr. Kaufgeld, eingetragen auf dem Grundbuchblatte des Hauses Nr. 725 Lauban Abth. III Nr. 2 für die Handlung August und Wilhelm Willmann in Sagan, c. von 150 Thlr. Darlehn, eingetragen auf dem Grundbuchblatte des Hausgrundstücks Nr. 306 Lauban Abth. III Nr. 2 für den Handelsmann Franz Paver Hiemer in Görlitz, mit allen ihren Rechten auf die unter a. bis c. genannten Posten ausgeschlossen worden. Lauban, den 11. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht.

8.

[80031] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom 24. Februar 1899 hat das unterzeichnete Gericht auf den Antrag der Oberroßarzt⸗Wittwe Christine Müller, geb. Zahn, in Bromberg die Hypothekenbriefe über die im Grundbuche von Bromberg Posener Vorstadt Bd. I Bl. 870 auf dem Grundstücke Nr. 438 in Abthei⸗ lung III unter den Nrn. 14 und 15 eingetragenen sechsten Zinsprozente von den daselbst unter den Nru. 9 und 10 für die Geschwister Jahnz eingetragen gewesenen Posten von 2250 Thalern und 2500 Thalern für kraftlos erklärt. Bromberg, den 24. Februar 1899.

Das Königliche Amtsgericht.

[80093] Faev e; Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Posen vom 25. Februar 1899 sind die

Hyvothekenbriefe über die Po ten: 1) Krzvyzownik Nr. 24 Abtheilung III Nr. 1 und

r. 4,

2) Kobylnik Nr. 14 Abtheilung III Nr. 4,

für kraftlos erklärt worden.

Posen, den 25. Fehruar 1899. Königliches Amtsgericht.

W 88

[80036306 Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil von heute ist der Hyps⸗ thekenbrief vom 4. Oktober 1876 über 411 20 Hauptforderung mit Zinsen, Mandatariengebühren und Kosten, eingetragen für den Zimmermeister W.

Nr. 121 Hennersdorf Abth. III Nr. 1 für die Ge- 1279838]

8 Schroda vom 16. Februar 1899 sind alle unbekannten

41 Thlr. 3 Sgr. nebst 5 % Zinsen der Simon und

zum Deutschen Reich

No. 53.

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. degll. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

Dritte s⸗Anzeiger und Königlich

Beilage

Berlin, Donnerstag, den 2. März

——

Preußischen Staats⸗Anzeiger

Oeffentlicher Anzeiger.

2) Aufgebote, Zustellungen unnd dergl.

80032] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Anmetsgerichts vom 22. Februar 1899. sind die In⸗ haber und deren Rechtsnachfolger der auf dem Grundstuüͤcke Kummersdorf Band I Blatt Nr. 29 in Abtheilung III unter Nr. 1 bezw. 2 eingetragenen Posten: e. 1) a. 25 Thaler für Johann Heinrich, b. 25 Thaler für Johann Gottlieb, 8 c. 25 Thaler für Charlotte Friederike, Geschwister Fiedler in Kummersdorf, eingetragen aus dem Rezesse vom 12. Januar 1826, 2) 40 Thaler für die Wittwe Fiedler, geb. Kühne, eingetragen aus dem Vertrage vom 25. Juni 1827 und 10. November 1828, mit ihren Ansprüchen auf die betreffende Post ausgeschlossen. Zossen, den 22. Februar 1899. Fhönigliches Amtsgerich

[798299) Bekanntmachuugg. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königl. Amts⸗ gerichts vom 16. Februar 1899 sind alle Eigenthums⸗ prätendenten mit ihren Ansprüchen auf das Grund⸗ bün Nr. 94 Groß⸗Dombrowka ausgeschlossen worden. Beuthen O. S., den 22. Februar 1899. Khsäaigliches Amtsgericht.

[79839] Bekanntmachung. 8 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind die etwaigen Berechtigten der auf dem Blatte 2 Herrndorf in Abtheilung III unter Nr. 1 für die Geschwister Sommer ein⸗ getragenen Post von 133 Thalern 10 Sgr. und der unter Nr. 3 für die Hänel’'schen Erben zu Eahle eingetragenen Post von 13 Thalern mit ihren An⸗ sprüchen auf diese Posten ausgeschlossen worden Herrnstadt, den 22. Februar 1899. 8 Königliches Amtsgericht.

Durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts zu

Berechtigten an nachstehenden Posten: 1 auf Witowo Nr. 121 Abth III Nr. 12 von 27 Thlr. 15 Sgr. nebst 6 % Zinsen und 20 Sgr.

Kosten des Kaufmanns Louis Smoczewski zu Neu⸗ stadt a. W., zugleich auf Witowo Nr. 10, 102, 120

und 142 miteingetragen,

b. auf Wlostowo Nr. 24 Abth. III Nr. 2 von

Marianna Surdyk'schen Eheleute zu Wlostowo, zu⸗ leich auf Wlostowo Nr. 21 und 15 haftend, b1. ihren Ansprüchen auf dieselben ausgeschlossen orden. 1 Schroda, den 25 Februar 1899. 8 Königliches Amtsgericht. [80342] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Johanna Wilkowski, geb. Kruszinski, zu Berlin, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Ignatz Cohn hier, klagt gegen ihren Ehemann, Artißten Gustav Wilkowski, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bös⸗ licher Verlassung mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivil⸗ ammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, üdenstr. 59, II Treppen, Zimmer 119, auf den 8. Juni 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 27. Februar 1899. 1 Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.

8

[80343] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Margarethe Elisabeth Seipold, geb. Kurzweg, zu Berlin, vertreten durch den Rechtsanwalt Röhrig zu Berlin, hat gegen ihren Ehemann, den Tischler Johann Hermann Seipold, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen unordentlicher Lebens⸗ art und Arbeitsscheu, mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung geklagt, und ladet den Beklagten zur weiteren mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstraße 59, II Treppen, Zimmer 119, auf den 15. Mai 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der 1S einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug

[80461]

zu Berlin, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Dr. Levin I. zu Berlin, Mohrenstraße 21, klagt gegen den Verwalter Brettschneider, früher in Deutsch⸗ Wilmers. dorf, Güntzelstraße Nr. 43, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß:

licher Administrator der Grundstücke von Pankow

der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der

Klage bekannt gemacht. V Gerichtsschreiber deggeüglichen Landgerichts. [80346 SOeffentliche Zustellung. zu Oppeln,

gegen ihren Ehemann, den Fabrikschlosser Carl August Fussy, früher zu Oppeln, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage:

he zu trennen,

zu erklären, 3) dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits auf⸗ zuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Oppeln, Zivilkammersaal Nr 65, auf den 25. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Oppeln, den 24. Februar 1899.

. Wiese, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 2. Amtsgericht Hamburg. 8

[79719] Deffentliche Zustellung. Die minderjährige Anna Elsaberh Wiechel zu Lüneburg, vertreten durch ihren gesetzlichen Vor⸗ mund, den Schuhmachermeister Adolf Wiechel zu Lüneburg, am Werder I1, dieser vertreten durch die Rechtsanwalte Dres Hallier & Blohm in Ham⸗ burg, klagt gegen den Schlachtergesellen Louis Wotke, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen Alimente aus außerehelichem Beischlaf des Beklagten mit der Mutter der Klägerin, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurtheilung des Beklagten, der Klägerin zu Händen ihres Vormundes von deren Geburt bis zum vollendeten 14 Lebensjahre für die ersten beiden Lebensjahre jährlich 72 ℳ, für die folgenden 12 Lebensjahre jährlich 60 Alimente, und zwar die rückständigen sofort, die übrigen in vierteljährlichen Vorauszahlungen, zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivil⸗Abtheilung 13, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 23, auf Sonnabend, den 15. April 1899, Nachmittags 1 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗

kannt gemacht. Hamburg, den 23. Februar 1899. Hoffmann, Gerichtsschreibergehilfe des Amtsgerichts Hamburg. Zvvil⸗Abtheilung 13.

[80344] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Emil Schmidt zu Halensee, Kron⸗ prinzen⸗Damm 1, vertreten durch den Rechtsanwalt Henschel zu Berlin, Roßstraße 2, klagt gegen den Kommissionär Ernst Buschau, zuletzt zu Berlin, Mittelstraße 30, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen gelieferter Weine und Spirituosen, sowie auf Grund der Behauptung, daß Beklagter die im Juni 1897 im Bureau der Sportwelt für Rechnung des Klägers in Empfang genommenen 400 diesem nicht ab⸗ geliefert habe, mit dem Antrage: 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an Kläger 505 nebst 5 % Ziasen seit dem 1. Ja⸗ 8 b 8 as Urtbeil gegen Sicherheitsbestellung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, 3 und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 19. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüden⸗ straße 59 II, Zimmer 139, auf den 23. Juni 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der, Klage bekannt gemacht. Berlin, den 27. Februar 1899.

Seyffert, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 19.

61) Oeffentliche Zustellung. Die Aktiengesellschaft Deutsche Grundschuldbank

1) Beklagter, welcher von 1896 bis 1898 gericht⸗

Dortmund, den 23. Februar 1899.

Die Fabrikschlosserfrau Bertha Fussy, geb. Golombek, O Malapanerstraße 30, Prozeßbevoll⸗ mächtigter Rechtsanwalt Wodarz zu Oppeln, klagt

1) das zwischen den Parteien bestehende Band der 2) den Beklagten für den allein schuldigen Theil

Halberstadt, klagt gegen den Landwirth Karl Sander

1899

Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. Erwerbs⸗ und Wirthse afts⸗Genossenschaften. Niederlassung ꝛc. von E

0. Verschiedene 2

echtsanwälten.

ekanntmachungen.

„Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreite vor bie Sechste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I1 zu Berlin. Hallesches Ufer 29 31, I, Saal 33, auf den 18. Mai 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, 5 94 Februar 1899. „Paul, als Gerichtsschreiber des Königlichen Lans Ac Zivilkammer 6.

[80413] Oeffentliche Zustellung. Der Bauunternehmer Adolf Holzgreve in Alten⸗ essen, vertreten durch den Rechtsanwalt Gärtner zu Osnabrück, klagt gegen 1) den Gastwirth Bernhard Friedrich Dehne, früher in New Yersey, 1002 May Elizabethvort, jetzt unbekannten Aufenthalts, 2) die rau Johanne Zepp, früber verehelichte Meyer, ge⸗ borene Dehne, früher in New York, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage: Köaigliches Land⸗ gericht wolle die Beklagten schuldig verurtheilen:

1) für sich und als Erben der Emilie und Luise Dehne darin zu willigen, daß der Kläger als Eigen⸗ thümer der ihm von den Erben des Gastwirths J. B. Dehne durch die schriftlichen Kaufverhand⸗

10. Oktober

lungen vom 15. Dezember 1874 verkauften, in der

Gemarkung Quakenbrück belegenen, unter Art. 63 der Grundsteuermutterrolle eingetragenen Grundstücke im Grundbuche eingetragen werde; 2) anzuerkennen, daß ihnen weder für ihre Person noch als Ecben der Emilie und Luise Dehne von dem

10. Oktober

aus den Ke G us den Kaufverhandlungen vom 15. Dejember 1874

im Hyvothekenbuche für Quakenbrück Band I Fol. Nr. 74 Pag. 149 sub Nr 1 am 30. Dezember 1874 vorgemerkten und am 11. September 1875 einge⸗ tragenen Kauspreiskapitale von 6800 Thalern eine Hypothek an den genannten Grundstücken nicht mehr zusteht, und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das Urtheil wegen der Kosten für gegen Sicher⸗ heitsleistung vorläufig vollstreckbar erklären, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Osnabrück auf den 29. Mai 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Osnabrück, den 25. Februar 1899. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[803661 SOeffentliche Zustellung. Die Firma Kahn & Metzgeer, Eisenwaarengeschäft zu Mainz, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Loeb in Mainz klagt gegen den Schreiner Johann Philipp Müller von Frettenheim, z. Zt. unbekannt wo, aus Lieferung von Waaren, mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von 41,70 (ein⸗ undvierzig Mark siebzig Pfennigen) nebst sechs Prozent Zinsen seit dem Klagetage und Tragung der Kosten des Rechtsstreits, auch das Urtheil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großberzogliche Amtsgericht zu Osthofen auf den 20. April 1899, Vormittags 8 Uhr. .8 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.

Guttandin, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[80414] K. Amtsgericht Mergentheim. 8 Oeffentliche Zustellung. 1“ Der Kaufmann M. Röll in Würzburg klagt gegen die mit unbekanntem Aufenthalt abwesende Bersha Spachmann, Kaufmannsehefrau, zuletzt in Mer⸗ gentheim wohnhaft, wegen Forderung aus Kauf mit dem Antrage, die Beklagte durch vorläufig vollstreck⸗ bares Urtheil schuldig zu erklären, sie habe ihm die Summe von 73 79 nebst 5 % Zins hieraus seit 1. Januar 1898 zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Mergentheim zu dem auf Donners⸗ tag, den 18. Mai 1899, Vorm. 9 Uhr, be⸗ stimmten Termin. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Den 28. Februar 1899. Gerichtsschreiber Hauser. [80355] Oeffentliche Zustellung. Der Landwirth Karl Kaufmann zu Büchel, Prozeß⸗ bevollmächtigter Rechtsanwalt Justiz⸗Rath Krüger zu

[80356]

vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger lade den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halberstadt auf den 19. Mai 1899, Vormittags 8 Uhr, zu welcher die Einlassungsfrist auf 2 Wochen abgekürzt ist, mit der Aufforderung einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Halberstadt, den 24. Februar 1899. (Severin, Assistent, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

81 8 n Sachen Tröger, Georg, Packer in Fürth, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Scherer in „Res ebe⸗ Tröger, Katharina, dessen Ehefrau, früher in Fürtb, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Herausgabe, hat Rechtsanwalt Scherer am 3. pr. 10. Februar 1899 Klage erhoben zum K. Landgerichte Fürth mit dem Antrage zu erkennen: 8 1) Beklagte ist schuldig, an Kläger die Geldsumme im Betrag von 1000 tausend Mark zum Be⸗ sitze, zur Verwaltung und freien Verfügung aus⸗ zubändigen. 2) Beklagte hat die sämmtlichen Kosten des Rechts⸗ streites zu tragen, bezw. der Klagepartei zu ersetzen, 3) das Urtheil wird obne ev. gegen Sicherheits⸗ leistung für vorläufig vollstreckbar erklärt, 8 und die beklagte Partei zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites vor das Prozeßgericht geladen mit der Aufforderung, einen bei demselben zugelassenen Rechtsanwalt zu ihrer Vertretung zu bestellen. Das Prozeggericht hat mit Beschluß vom 20. Februar 1899 dem Kläger die öffentliche Zustellung bewilligt und Verhandlungstermin auf Freitag, den 26. Mai 1899, Vorm. 9 Uhr, im Sitzungssaale Nr. 3 der Zivilkammer des K. Landgerichts Fürth anberaumt. Dies wird der Beklagten zum Zwecke der öffentlichen Zustellung hiermit bekannt gegeben. Fürth, den 27. Februar 1899. SGerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts. 8 (L. S.) Meyer, Kgl Sekretär. [80358D8 SOeffentliche Zustellung. Der Hausbesitzer Richaro Steinberg zu Königs⸗ Wusterhausen, vertreten durch seinen Bevollmächtigten, Hausverwalter Fritz Koeppe zu Charlottenburg, Schillerstraße Nr. 78, Klägers, dieser vertreten durch den Rechtsanwalt Hertwig zu Charlottenburg, klagt gegen den Kaufmann Marx Schroeder, zu Char⸗ lottenburg, Schillerstraße Nr. 78, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen rückständiger Miethe für die Monate Oktober und November 1898 mit je 62,50 Mark = 125 Mark, mit dem Antrage, den Beklagten 1hgb F. verurtheilen, a an den Kläger 125 Mark nebst 5 % Zinse seit dem 2. Oktober 1898 von 62,50 eerk . sen 8 dem 2. November 1898 von 62,50 Mark zu zahlen, b. das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ ericht zu Charlottenburg im Zivilgerichtsgebäude, mtsgerichtsplatz, nahe dem Bahnhof g.. 1 Treppe, Zimmer Nr. 35, auf den 22. April 1899 Vormittags 9 Uhr. Die Einlassungsfrist ist auf 1 Woche festgesetzt. Zum Zwecke der öffentlichen dhe wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. Charlottenburg, den 25. Februnr 1899. „Hain, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abth. 10.

[80354] Oeffentliche Zustellung einer Klage.

Nr. 2429. Die Firma H. Kiefer in Kork, Pne.:s. bevollmächtigter Rechtsanwalt Dr. Günzburger da⸗ hier, klagt gegen den Jacob Stüdle „zum Kaiser“ von Neu⸗Sand, z. Zt. an unbekannten Orten ab⸗ wesend, aus Wechsel d. d. Kork, den 25. Oktober 1898, zahlbar 3 Monate a dato mit dem Antrage auf Zahlung von 419 63 nebst 6 % Zins vom 26. Januar 1899 und 19 87 Rsetourspesen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Offenburg auf Dienstag, den 2. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗

dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. .

Offenburg, den 27. Februar 189b. .S Seifert, 8

Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts. Oeffentliche Zustellung.

Der Ortsarmenverband zu Schneidemühl, vertreten

durch die Stadtgemeinde zu Schneidemühl, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Justizrath A. Gaebel und Pro8.

[80382] 1 Durch Ausschlußurtheil von heute sind die un⸗ bekannten Erben des am 9. August 1886 zu Halle a. S. verstorbenen Handelsmanns Hermann Teich⸗ gräber mit ihren Ansprüchen auf dessen Nachlaß ausgeschlossen. Halle a. S., den 20. Februar 1899. Königliches Amtsgericht. Abth. 7.

[80365] Bekanntmachung. 1 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 27. Februar 1899 ist der 4 %ige Pfandbrief der Deutschen Hypothekenbank zu Berlin Serie VII. Litt. F. Nr. 10 891 über 200 für kraftlos erklärt worden. Berlin, den 27. Februar 1899. 8 Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82.

[80391] Das Sparkassenbuch Nr. 13 517 der Kreis⸗Spar⸗

kasse zu Inowrazlaw über 360 ℳ, ausgefertigt für

den Lehrer Julian Fritsche zu Gr. Opok, ist durch! und

8 8 8

der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 27. Februar 1899. 8 ahn, Gerichtsschreibet des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.

[80347)] Oeffentliche Zustellun

8 2 9.

Die Ehefrau Wiegemeisters Ferd. Hey, geb. Bover⸗ mann, zu Bochum, Bongardstraße Nr. 35, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Fredigmann zu Dort⸗ mund, klagt gegen ihren Ehemann, den Wiegemeister Ferdinand Hey, früher zu Dortmund, z. Zt. un⸗ bekannten Aufenthaltes, wegen dringenden Verdachts der verletzten ehelichen Treue und unüberwindlicher Abneigung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe. Die Klagerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Dorimund auf den 11. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter.

eröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

Kley zur kleinen Heide bei Schildesche im Grundbuch von Bauerschaft Schildesche Band 4 Blatt 62 Abtbeilung III Nr. 7 aus dem Erkenntniß des früheren hiesigen Kreizgerichts vom 23. August 1876 am 4. Oktober 1876, für kraftlos erklärt. Bielefeld, den 24. Februar 8 8

Band 23 Blatt 781 bezw. Band 23 Blatt 780 war, von den Einnahmen dieser Grundstücke während der Zwangsverwaltung von Band 23 Blatt 781. 1761,07 und von Band 23 Blatt 780 1431,17 untFrscnag,s habe, G

iese Beträge den ausgefallenen Gläubigern zur Einziehung überwiesen sind, 3) Klägerin bei der Zwangsversteigerung genannter Grundstücke, bei Band 23 Blatt 781 mit 4679,63 und bei Band 23 Blatt 780 mit 6670,57 ℳ, bei beiden Grundstücken als erstausfallende Gläubigerin, ausgefallen ist, 4) Klägerin die beiden unterschlagenen Beträge vom Beklagten zu fordern habe, mit dem Antrage: 1 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an Klägerin 3192,24 nebst 5 % Zinsen davon seit dem 23. November 1898 zu zahlen, „2) das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären.

Notar Justin Hamm, Wilhelmine, geb. Braunstein, zu Ratingen aus dem notariellen Kaufvertrage vom 5./17. September 1865 und der gerichtlichen Zessions⸗ verhandlung vom 25. Januar 1866 beide Akte vormundschaftsgerichtlich genehmigt —, gebildet aus dem Hypothekenauszuge vom 12. Mai 1866, wird für kraftlos erklärt Die Kosten des

in unbekannter Abwesenheit, früher zu Quedlinburg, unter der Behauptung, daß der Beklagte sein zu Büchel belegenes Wohnhaus Nr. 24 nebst Zubehör

anwalt E. Gaebel zu Schneidemühl, klagt gegen die er der Wiltwe . 1 . utzberg, geborene ein, nämlich: 1, 2, 8 und Hausplan für den Preis von 4425 an den 4. die Kinder der verstorbenen Lealicha 1 a Kläger verkauft und die Auflossung am 1. April 1898 berg verehelichten Stibane:

bewirkt werden sollte, daß der Beklagte sich durch a.

sein eigenes Verschulden in die Unmöglichkeit versetzt hat, seine im Vertrage vom 2. Februar 1898 dem Kläger gegenüber übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen und daher dem Kläger die auf Grund des Kaufvertrages geleisteten Zahlungen nebst Verzugs⸗ zinsen zurückzugewähren, mit dem Antrage auf Ver⸗

den 8 unter der Behauptung, daß die am 23. Februar 1895 verstorbene Wittwe Anna Kreutzberg, 8.Seae Rhein, Armenunterstützungen im Werthe von zusammen e⸗ von- Kläger hätte, und daß 1b n e Erben derselben, zu denen a 8 urtheilung des Beklagten an den Kläger: Arbeiter Paul Stübane 1hi Hrene der a. 3200 nebst 5 ¹—0, Zinsen von: reerstorbenen Tochter Julie Kreutzberg, verehelichten a. 200 seit dem 2. Februar 1898, Stibane, zur theilweisen Erstarttung der gezahlten b. 2850 seit dem 30. März 1898, Armenunterstützungen aus dem Nachlasse der ge⸗ c. 150 seit dem 3. April 1898, nannten Wittwe Anna Kreutzberg verpflichtet seien b. 153 15 nebst 5 % Zinsen seit Zustellung mit dem Antrage, die Beklasten, als Erben der der Klage zu zahlen, die Kosten des —— zu Wittwe Anna Kreutzberg, geborenen Rhein, zu ver⸗ tragen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für urtheilen, an Kläger 400 zu zahlen und das Ur⸗

8 Arbeiter Paul Stibaue unbekannten fallen dem Antragsteller zur Last. L“ 2 Feshac 1999.

8 önigliches Amtsgericht.

Der am 19. u Schwetz geborene Josef Wiedner, Sohn des Kreiskassen⸗Exekutors Wiedner in Schwetz, ist im Frühjahr 1872 nach Amerika, vermuthlich San Franzisko, ausgewandert und seitdem verschollen. Auf den Antrag seines Bruders, des Rechnungsführers Anton Wiedner in Dalke bei Gnesen, wird er aufgefordert, sich spätestens im Termine den 22. Februar 1900, Vormit⸗ mittags 10 Uhr, bei dem Königlichen Amtsgericht Schwetz, Zimmer Nr. 2, zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. F. 7/99.

Schwetz, den 23. Februar 1899. 1

Königliches Amtsge

Königliches Amtsgericht. S1 [79843] 1 8 Durch Urtheil vom 15. d. Mts. sind 1) die Schuld⸗ und Pfandverschreibungen vom 15. September 1809 und 18. Mai 1858 über eine im Grundbuch von Oberzell Band I Artikel 8 Abth. III Nr. 1 für den Materialien⸗Verwalter Menzler in Blaufarbenwerk Mottgers eingetragene Darlehnsforderung von 200 Gulden, für kraftlos erklärt, und 2) alle etwaigen Berechtigten mit ihren Rechten an der in diesen Urkunden bezeichneten Forderung ausgeschlossen Schwarzenfels, am 16. Februar 1899. . Königliches Amtsgericht.

[80399] Bekanntmachung.

Durch Aueschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 17. Februar d. J. sind

1) der Hypothekengläubiger von der Post Abth. 1II Nr. 9 Bd. 110 Bl. 191 St. G. Pader⸗ born Anton Albrecht, zuletzt in St. Louis in Nord⸗ Amerika, und seine Rechtenachfolger,

2) der Hypothekengläubiger von Abth. III. Nr. 14 Bd. 3 Bl. 42 St. G. Elsen Joseph Mollemeyer seine Rechtsnachfolger

86

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