1899 / 56 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 06 Mar 1899 18:00:01 GMT) scan diff

Museum, in dem die im Privatbesitz befindlichen Erinnerungen an eeae⸗ Denkmünzen mit seinem Bilde, eine möglichst vollständige Sammlung von Darstellungen Bismarck's in Gemälden, Sticchen, Radierungen, Photograpbien u. s. w., Modellen zu Bismarck⸗Denk⸗ mälern, Erzeugnissen 85 8 Bismarck's Ehren u. a. nach und nach zusammengebracht werden sollen.

Als Ort für die Errichtung des Bismarck⸗Archivs ist Stendal in der Altmark in Aussicht genommen. Den Ausschlag gab für die Wahl des Ortes die historische Bedeutung Stendals als der Haupt⸗ der Altmark, die in der geschichtlichen Entwickelung den Kern

es preußischen Staats gebildet hat, um den die anderen Theile sich herumlegten, ferner die nahen Beziehungen der Familie Bismarck zu Stendal, die noch jetzt vor dem Uenglinger Thor das Hospital St. Gertrud besitzt und deren älteste Vorfahren lange Zeit im Rathe der Stadt gesessen haben zu der Zeit, als Stendal in seiner höchsten Blüthe stand, und schließlich die Nähe des Stammgutes Schön⸗ hausen, dessen Bismarck⸗Museum das Wallfahrtsziel von Tausenden deutscher Patrioten ist.

Ein würdigeres Denkmal als dieses Bismarck⸗Archiv kann das deutsche Volk seinem verstorbenen Führer nicht schaffen; denn nur dann werden wir würdige Erben sein, wenn wir darauf bedacht sind, aus der Rüstkammer seines Geistes uns die Waffen zu holen für den Kampf um das höchste der nationalen Güter, das er uns hinterließ, unsere Einheit im neuen Deutschen Reich.

Beiträge für das Bismarck⸗Archiv in Stendal werden erbeten an die Deutsche Bank in Berlin und deren Filialen für Rech⸗ nung des unterzeichneten Ausschusses. 1 1

Eine Liste sämmtlicher Geber wird den Urkunden über die Be⸗ gründung des Archivs einverleibt werden zum ewigen Gedächtniß.

An alle Freunde und Verehrer Bismarck's, welche zum Eintritt in unseren Ausschuß oder zur Bildung von Ortsgruppen und Orts⸗ ausschüssen bereit sind oder Auskunft wünschen, ergeht die Bitte, sich an die Mitunterzeichneten, Ober⸗Bürgermeister Werner oder Bürger⸗ meister Dr. Schütze hier zu wenden. 6 1

Stendal, den 2. März 1899.

Der Ausschuß zur Errichtung eines Bismarck⸗Archivs in Stendal.“ (Folgen die Unterschriften)

Gestern trat hier der neu gebildete „Reichsausschuß für vaterländische Festspiele“ zusammen, der bestimmungsmäßig den Vorstand zu wählen hat. Zu Vorsitzenden wurden ewählt: von Schenckendorff⸗Görlitz, General⸗Konsul von Pldenbourg München und Ober Bürgermeister Beutler⸗ Dresden, zu Schriftführern Hofrath Dr. Rolfs⸗München und Stadtrath Dr. Kux.Görlitz, zum Schatzmeister der zweite Vor⸗ sitznde der Deutschen Bank, R. Koch⸗Berlin, ferner zu Beisitzeen Direktor Raydt⸗Leipzig, von Beckerath⸗Rüdes⸗ heim und zum Vertreter der deutschen Studentenschaft Kan⸗ didat Lehmann. Dem Reichsausschuß gehören ferner an: der Vize⸗Präsident des Abgeordnetenhauses Dr. Krause, Professor von Thiersch⸗München, Gymnasial⸗Direktor Uhlig⸗Heidelberg, Dr. F. A. Schmidt⸗Bonn, Geheimer Rath Stüblen⸗Köln, Rechtsanwalt Claß⸗ Mainz, General⸗Sekretär Tews⸗Berlin, Ober⸗Reichs⸗Anwalt Dr. Hamm⸗Leipzig, Bürgermeister Hagen. Herlb, Oberlehrer Dr. Nowack⸗Dresden, die Vorsitzenden großer Verbände für Leibesübungen und Andere mehr. Dann wurden der technische, der Finanz⸗ und der Preßausschuß gebildet und ein Werbeschreiben zum Bei⸗ tritt in den Reichsverein festgestellt, durch das alle Vaterlandsfreunde ohne Unterschied der Partei und des Bekenntnisses zum Beitritt auf⸗ gefordert werden und das nächstens veröffentlicht werden soll.

Auf Grund der §§ 5 und 6 des Gesetzes über die Polizei⸗ Verwaltung vom 11. März 1850 (Gesetz⸗Sammlung Seite 265) und der §§ 143 und 144 des Gesetzes über die allgemeine Landes⸗ verwaltung vom 30. Juli 1883 (Gesetz⸗Sammlung Seite 195) bat das Königliche Polizei⸗Präsidium unter dem 4. d. M. für den Stadtkreis Berlin mit Zustimmung des Magistrats Folgendes verordnet: § 1. Das Einbringen, die Beförderung, das Abladen und die Lagerung aller von auswärtigen Gemeindebezirken herrührenden Haus⸗, Fabriks⸗ und Wirth⸗ schaftsabgänge, insbesondere von Müll, Asche, Schlacken, Abraum, Schutt, Kehricht, Modder, Küchen⸗ und Fleisch⸗ abfällen, Marktabgängen, Knochen, Lumpen, Scherben und anderem ähnlichen, sowie von allen übelriechenden Stoffen ist ver⸗ boten. § 2. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser

Poltzeiverordnung werden mit Geldstrafe bis zu 30 ℳ, im Unver⸗

mögensfalle mit entsprechender Haft geahndet. § 3. Diese Polizei⸗ verordnung tritt mit dem Tage der Verkündigung in Kraft.

Die Berliner Unfallstationen sind im Monat Februar in 2625 Fällen, gegen 1896 im gleichen Monat des Vorjahres, für erste Hilfe in 2 genommen worden, und zwar 2146 mal bei Unfällen und 479 mal bei plötzlichen Erkrankungen. In den Stationen wurden 2402, außerhalb derselben 223 Personen behandelt. Mit den Krankenwagen der Unfallstationen wurden im verflossenen Monat 158 Transporte ausgeführt. Die 2 der polizeilicherseits den Stationen übergebenen bewußtlosen Personen betrug 142; die un⸗ Lntgergnice Inanspruchnahme von Eis bei Krankheitsfällen geschah in

52 Fällen.

Im städtischen Obdach befanden sich am 1. Februar 42 Familien mit 128 Personen, darunter 23 Säuglinge, und 91 Einzel⸗ personen. Am 1. März war der Bestand 27 Familien mit 92 Per⸗ sonen, darunter 9 Säuglinge, und 82 Einzelpersonen. Das Asyl für nächtlich Obdachlose daselbst benutzten im Laufe des Monats Februar 44 462 Personen, (43 514 Männer, 948 Frauen). Von diesen ersonen wurden dem Krankenhaufe Friedrichshain 12, dem aankenhause Moabit 42, der Charité 12, den Anstalten Herzberge und Wuhlgarten 4. der Hilfsstation des Obdachs 115 überwiesen, 115 (114 Männer, 1 Frau) der Polizei vorgeführt.

Köln, 6. März. (W. T. B.) Die „Kölnische Volkszeitung“ meldet: In der gestrigen Generalversammlung des „Vereins vom heiligen Lande“ in Frankfurt a. M. hielt der Weihbischof Schmitz aus Köln die S In derselben führte er aus: Der Verein erkennt die historischen Rechte an, welche irgend eine Nation im heiligen Lande erworben hat; er erkennt es sogar als Nothwen⸗ digkeit an, daß der römische Stuhl einer einzelnen christlichen Nation das Protektorat über das heilige Land zugesteht. Indessen fordern die deutschen Katholiken doch ungehinderte Freiheit in der Bethätigung ihrer Fürsorge für das heilige Land, sie legen stets Verwahrung da⸗ gegen ein, daß eine auswärtige Nation das kirchliche Schutzrecht zu ihren eigenen nationalen Zwecken verwerthet, indem sie die Thätig⸗ keit der deutschen Katholiken zu hemmen versucht. Wir sind glücklich, den Schutz unseres Kaisers für uns, unsere Landsleute und unsere Unternehmungen zu besitzen. Wir bedürfen nicht des Schutzes einer anderen Schutzmacht im heiligen Lande. Wir verwahren uns gegen Folgerungen, als ob die deutschen Katholiken nicht auf gleicher Stufe ständen mit jeder anderen Nation und nicht berechtigt seien, ihre Fürsorge fürs heilige Land zu bethätigen. Die katholischen Interessen im Orient sind ein Reichsinteresse im eminenten Sinne des Wortes. Die Generalversammlung sandte folgendes Telegramm an Seine Majestät den Kaiser ab:

„Eurer Majestät entbieter die Generalversammlung des deutschen Vereins vom heiligen Lande den unterthänigsten und ehrerbietigsten Ausdruckihres tiefgefühlten Dankes für die Allergnädigste Ueberweisung der Dormition. Der deutsche Verein vom heiligen Lande wird sich bemühen, eine hehre Kultstätte des christlichen Glaubens dort erstehen zu lassen, welche zugleich für die deutschen Katholiken ein Wahrzeichen ihrer treuesten Hingebung an Eure Maäjestät und eifrigster Mitwirkung an der Förderung des Deutschen Reiches und des deutschen Namens bin wird. Der stellvertretende Vorsitzende Dr. Hermann Joseph

Leipzig, 4. März. Heute gelangte der Landesverraths⸗Prozeß gegen den angeblichen Kaufmann Goldhurmer aus Paris, welcher am Donnerstag vor dem vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts begonnen hatte, zum Abschluß. Der Angeklagte Goldhurmer, alias Karl Gründel, welchem zur Last gelegt wurde, daß er sich im März und September 1898 im Inlande Schriften, Zeichnungen und andere Gegenstände, deren Geheimhaltung im Interesse der Landesvertheidigung geboten war, verschafft und in den Besitz anderer habe gelangen lassen, um sie bei ihrem Verbrechen zu unterstützen, wurde zu fünf Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurtheilt.

London, 4. März. (W. T. B.) J. M. Cook, der Chef des gleichnamigen Reisebureaus, ist heute früh hier gestorben. Die Beerdigung des Barons Reuter, Begründers des „Reuter'schen Bureaus“, hat heute unter großer Betheiligung auf dem Friedhof in Norwood in der Nähe von London stattgefunden.

1“

Toulon, 6. März. (W. T. B.) Gester fröb 24 Uhr fand in dem Marine⸗Pulvermagazin in Lagoubran, zwischen Toulon und La Seyne, das dem Vernehmen nach 50 000 kg schwarzes Pulver enthalten haben soll, eine Explosion statt. Die Katastrophe forderte auch zahlreiche Opfer unter den Bewohnern des nächstliegenden Viertels, dessen Häuser vollkommen dem Erdboden gleich gemacht wurden. Die Identität der Getödteten festzustellen, ist meist unmöglich. Die Aufräumungsarbeiten gestalten sich sehr schwierig. Bis gestern Nachmittag waren 70 Todte in die Hospitäler oder in ihre Wohnungen gebracht worden; die Zahl der Verwundeten wurde auf 110 angegeben. Von den sieben Soldaten, welche die Wache bei dem Pulvermagazin hatten, sind vier getödtet und drei schwer verwundet. Auf 2 km im Umkreise ist alles verwüstet, die Häuser zerstört und die Felder verheert. Zahlreiche Schäden sind bis 4 km in die Sadt Toulon hinein angerichtet. In der Vorstadt St. Jean⸗Duvar sind Thüren und Fenster zertrümmert. Der Knall der Explosion wurde bis Nizza gehört, die Erschütterung wurde an der ganzen Riviera ver⸗ spürt. Die Untersuchung über die Ursache der Explosion hat bis jetzt keine greifbaren Resultate ergeben. Die Marinebehörden glauben, daß eine chemische Zersetzung in einer Kiste mit rauchlosem Pulver stattgefunden hat. ie benachbarten Pulvermagazine sind unbeschädigt. Der Manizipalrath trat estern m einer außerordentlichen Sitzung zusammen und beschloß Maßnahmen zur raschen Hilfeleistung für die Betroffenen. Der Marine⸗ Minister sandte 10 000 Francs, der Präsident der Republik Loubet und der Minister⸗Präsident Dupuy je 500 Francs als erste Beihilfe für die Familien der Verungluͤckten. Heute sind vier neue Opfer ber Pulver. Explosion gestorben, drei weitere befinden sich in einem verzweifelten Zustande. Man glaubt, daß noch etwa 15 Personen unter den Trümmern liegen.

St. Petersburg, 5. März. (W. T. B.) In dem gestern Abend nach Dwinsk abgegangenen Personenzug ist ein Waggon dritter Klasse durch die Explosion eines mit Benzin gefüllten Ballons verbrannt. Sechs Frauen und ein Mann wurden getödtet; sechszehn Personen wurden schwer verwundet ins Krankenhaus gebracht.

Bukarest, 5. März. (W. T. B.) Der Schnellzug von Bukarest nach Jassy ist heute früh zwischen Barnova und Ciurna entgleist. Ein Reisender und ein Heizer wurden getödtet, 14 Personen wurden verwundet. Der Postwagen wurde zertrümmert, doch blieben die in demselben beschäftigten Beamten unversehrt.

Nach Schluß der Redaktion eingegangen Depeschen.

Rom, 6. März. (W. T. B.) Das heute Morgen

9 ½ Uhr ausgegebene Bulletin über das Befinden des

Papstes lautet:

Das Allgemeinbefinden und der Zustand der Wunde sind fort⸗ dauernd sehr befriedigend; infolge dessen wird bis morgen Abend kein weiteres Bulletin ausgegeben. Körpertemperatur 36,6, Puls 66, Athmung 20. Mazzoni. Lapponi.

Brüssel, 6. März, 1 Uhr Mittags. (W. T. B.) Dem Vernehmen nach haben die Kräfte der Königin sehr ab⸗ genommen, so daß ein tödtlicher Ausgang immer noch zu befürchten ist. Bis jetzt ist der Zustand indessen noch so befriedigend, daß der Hofalmosenier das Schloß verlassen konnte. Dr. Thiriat bleibt dagegen dauernd bei der Königin.

Konstantinopel, 5. März. (Meldung des Wiener K. K. Telegr.⸗Korresp.⸗Bureaus.) In der Stadt Djedda e infolge der aus sanitären Gründen getroffenen Ver⸗ ügung, daß Pilger die Stadt nicht betreten dürfen, Unruhen ausgebrochen. Die Sanitätsbaracken vor dem Mekkathor wurden zerstört, und es kamen Plünderungen vor. Der Sultan hat an die Behörden den Befehl gegeben, die zur Wiederherstellung der Ruhe und zur Durchführung der sanitären Maßregeln erforderlichen Anordnungen zu treffen.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten

Beilage.)

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strenge Kälte. Thauwetter zunächst für Norddeutsch⸗ land zu erwarten.

tag: Gastspiel von Reinh. Wellhof und Fri 88* Deutsche Seewarte. Werner. Der Husar. Komische Oper in 2 Frit Mittwoch: Dieselbe Vorstellung.

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Stationen. Wetter.

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bann. 6 3 glrte Freisehie Hofer. Dienstag: Gastspiel von Agnes Sorma. (Klavier) und Adelina Metzdorff (Cello). Weber. Dichtung von Friedrich Kind (nach der 8 8

r. Schauspielhaus. 66. Vorstellung. Julius Caesar. Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Uebersetzt von August Wilhelm voa Schlegel. Neues Theater. Direktion:

r. 1 9 Mittwoch Opernhaug. 61. Vorstellung. Haschisch. Diinstag. Hosgunst. Lustien m 4 Akten von

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Breslau 770 W 3alkenlos . Kre . Fee. Dienstag: F d r 1 enschel. Anfang 8. b Eböö.“ 5 halb bed.“ 1 Mittwoch: Die Jüdin von Toledo.

Kärntnerisches Liede

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Theater des Westens. (Opernhaus.) Diens. Mufik von demselben. (Kuplets v Sane b

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Theater. Mittwoch: Dieselbe Vorstelling. Konzerte.

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in von Carl Maria von Nora.

Donnerstag: Die Pflicht.

gleichnamigen Erzählung August Apel's). Anfang L Fshen Agne Sorma. Jeyhta’8

Donnerstag: Die Heimathlosen.

Sing⸗-Akademie. Dienstag, Anfang 8 Uhr:

: Opern⸗ . treltion! „[Kammermusik⸗Abend der Damen Elsa Bar⸗ Lessing⸗-Theater. Direktion: Otto Neumann Auguse Goeh-Lehmaum

Saal Bechstein. Dienstag, Anfang 7 ½ Uhr: II. Quartett⸗Abend von Hollaender, Nicking,

Nuscha Butze Rampelmann, Hekking.

67. Vorstellung. Das fünfte straße 7/8. Dienstag: Das Milchmädchen von Curt Gerstenberg (Insterburg). Frl. Gertrud

1“ Pfarrer von Kirchfeld.

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Residenz-Theater. Direktion: Sigmund

Schwing mit Hrn. cand. min. Wilhelm Cuntz Verehelicht: Hr. Dr. phil. Hermann Schmidt

Donnerstag: Das Milchmädchen von Schöne⸗ mit Frl. Marianne von Gersdorff (Görlitz).

berg. Freitag: Die Gräfin von Schwerin. k Sonnabend: Das Milchmädchen von öne⸗ Ostman von der Leye (Düsseldorf). Hrn. Kraft berg. Nachmittags 3 Uhr: Napoleon. (Schüler⸗ von Ramin (Lyck). Hrn. Rittergutsbesitzer

Geboren: Ein Sohn: HKrn. Oberleut. Burg⸗ hardt von Veltheim (Zerbst). Hrn. Leut. Frhrn.

Br. Strehle (Gaumitz). Eine Tochter: brn Landrath von Gottberg (Woopen). Hrn. elix Hart (Berlin). Hrn. von Schultz

8

zum Deut 56.

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

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Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

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11“ b Uhr. Beethoven⸗Saal. Dienstag. Anfang 8 Uhr: Oper in 1 Aufzuge. Dichtung von Axel Delmar. . Fe 1 . Musik von Oscar von Chelius. Die Abreise. 3 Mithnah Fet gühen. übenttnon, 8 * baiiEKrias. von George Fergusson.

Vögel Der Weiberstaat von Aristophanes. ☚————— Familien⸗Nachrichten.

Tilsit.

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Tilsit. Lötzen. Beeskow. Luckenwalde. 8 eesech E161“ Brandenburg a. H. . ö— Spree. rankfurt a. OQ. Schwiebus. Stettin... 18 yriiz Stargard i. P. Schivelbein. Neustettin Kolberg. Köslin. Schlawe . Rummelsburg i. Stolp

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ruhig. *) See schlicht, böig. ³⁵³) Gestern und Nachts erliner Theater. Dienstag: Zaza. Lautenburg. Dienstag: Der Schlafwagen⸗Kon⸗ (Friedenau). Hrn. Heinrich von Ostau (Ringels⸗

dorf). Hrn. Frhrn. von Werthern (Groß⸗

Schnee. ⁶) Abends Schnee. ⁷) Gestern Vorm. Schnee, 4 8 Nachts Reif. ³) Vorm. Schnee. ³) See ruhig. b ex Male: Tam⸗Tam 3

troleur. (Le contröleur des wagons-lits.) Schwank in 3 Akten von Alexandre Bisson. In deutscher Uebertragung von Benno Jacobson. Vorher:

neuhausen). Gestorben: Hr. Rechnungs⸗Rath C. L. Neumann (Charlottenburg).

v; 1 ulda Kleve. Wesel.

14,10 15,75 13,44 16,00

schlicht. 11) Abends Gewitter. 88 um Einsiedler. Lustspiel in 1 Akt von Benno Uebersicht der Witterung. 8 böe Anfang 7 ½ Uhr. Der Kern des Hochdruckgebietes, welches jetzt ganz Schiller⸗Theater. (Wallner⸗Theater) Diens⸗ Mittwoch und folgende Tage: Der Schlafwagen⸗ Mittel⸗Europa überdeckt Regt über Süddentschland, tag, Abends 8 Uhr: Verbotene Früchte. Lust. Kontroleur. Vorher: Zum Einsiedler. 7 2 tli S „[spiel in 3 Aufzügen nach einem Zwischenspiel des Sonntag, Nachmittags JÜühr: Zu halben Preisen: während Depressionen nordwestlich von Schottland Ceroantes von Emil Goett. Vorher: Die Neu⸗ und. und über Südschweden lagern. Die letztere bewirkt vermählten. Schauspiel in 2 Atien von Bzörnson. Jugend. an der deutschen Küste starke, stellenweise stürmische Mittwoch, Abends 6 Uhr: Verbotene Früchte westliche Winde, während erstere ihren Einfluß Vorher: Die Ne ählten. * über die Britischen Inseln ausgebreitet hat. In Donnerstag Abeßes 8 Uhr: Verbotene Früchte. Deutschland, wo geringe Niederschläge gefallen Vorher: Di RNeuv ermählte -

München... 1111““ 17,00 11141414“ 16,62 Regensburg.. 1“ 16,07 weelhtmh S. .. E5 14,00 11114“ 14,40 1“ 14,90 A“ 14,26 . 8 111“ 15,60

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Verantwortlicher Redakteur: Direktor Sie menroth in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Thalia -Theater. Dresdenerstraße 72/73. Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Dienstag: Gastspiel von Emil Thomas. (Vor⸗ Neun Beilagen

letzte Woche.) Schiddebold0 Engel. Posse mit b 1e“ Celen- 8 xan. in 4 Akten von W. Mannstädt. (einschließlich Börsen⸗Beilageh.

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ssiind, ist das Wetter kalt, an der Küste trübe, im Biz8nnenlande heiter; in Sübdostdeutschland herrscht

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