4 8
Im Deutschen Theate Aufführungen statt: Morgen Abend: „Hamlet“ (mit Josef Kainz in der Titelrolle); Montag und Donnerstag. „Die Jüdin von Toledo“; Dienstag und Freitag: „Fuhrmann Henschel“; Mittwoch: „Cyrano von Bergerac“. Am Sonnabend gehen die zwei neuen dramatischen Dichtungen von Hugo von Hofmannsthal: „Der Abenteurer“ und
Die Hochzeit des Soberde“ zum ersten Male in Scene; dieselbe Vor⸗
selung wird am nächstfolgenden Sonntag Abend wiederholt Als Nachmittagsvorstellungen sind für morgen „Die versunkene Glocke“, für nächstfolgenden Sonntag „Johannes“ angesetzt.
Im Berliner Theater wird morgen Fedor von Zobeltitz⸗ Schwank „Tam⸗Tam“ gegeben, am Montag „Der Pfarrer von Kirch⸗ feld“, am Dienstag zum 85. Male „Zaza“. Am Mittwoch beginnt das Gastspiel des Dr. Rudolf Tyrolt in L'Arronge's Volksstück „Lolo's Vater“, welches bis 8.g. des nächsten Sonntags all⸗ abendlich zur Aufführung gelangt. Morgen Nachmittag wird „König Heinrich“, nächsten Sonntag Nachmittag „Das Erbe“ gegeben.
Im Schiller⸗Theater wird morgen Nachmittag das Volks⸗ stück „Hasemann's Töchter“ von L⸗Arronge, Abends der Schwank „Die Leibrente“ von G. von Moser gegeben. Wiederholungen der Stücke „Die Neuvermählten“ und „Verbotene Früchte“ finden noch am Montag, Dienstag und Freitag nächster Woche statt. Am Mittwoch und 6“ geht „Der Dornenweg“, am Donnerstag „Othello“ in
cene.
Im Theater des Westens beginnt am Mittwoch und Freitag die spanische Kammersängerin Signorina Regina Pacini in Rossini's
komischer Oper „Der Barbier von Sevilla“ ihr Gastspiel. Morgen, am Montag, Donnerstag und nächsten Sonntag finden Wiederholungen von Lortzing's Oper „Undine“ statt. Am Dienstag gelangt „Das Glöckchen des Eremiten“ und am Sonnabend, als Vorstellung zu halben Preisen. „Der Freischütz“ nochmals zur Aufführung. — Als Nachmittags⸗ Vorstellungen gehen morgen „Martha“ und am nächsten Sonntag „Zar und Zimmermann“ in Scene.
Im Lessing⸗Theater findet am Sonntag, den 19. März, die W von Otto Erich Hartleben's Komödie „Die Erziehung zur Ehbe“ statt. Voran geht dem Hartleben'schen Werke „Episode“, Lust⸗ spiel in einem Akt von Arthur Schnitzler.
Im Neuen Theater geht morgen, am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Sonnabend und nächsten Sonntag Abend „Hofgunst“ in Scene Am Freitag wird Richard Landsberger's Schauspiel „Die Pflicht“ wiederholt. Morgen Nachmittag gelangt bei halben Preisen „Der Sohn der Frau“ mit Frau Nuscha Butze in der weiblichen Hauptrolle zur Darstellung. Nächsten Sonntag Nachmittag findet eine Aufführung von Stobitzer's Lustspiel „Die Barbaren“ statt. Im Belle⸗Alliance⸗Theater geht am Montag nächster Woche neu einstudiert Der Goldbauer“ und am Donnerstag als dovität „Vom gleichen Stamme“, Schauspiel in 4 Akten von Stoltze, in Scene. Das „Milchmädchen von Schöneberg“ wird morgen, am Dienstag und Sonnabend wiederholt, während am Mittwoch zu ermäßigten Preisen „Der Pfarrer von Kirchfeld“ in Scene gebt. Als Nachmittags⸗Vorstellungen sind für morgen „Nachruhm“ und für nächsten Sonntag „Die Gräfin von Schwerin“ angesetzt. Der „Schlafwagen⸗Kontroleur“, Schwank in 3 Akten von Alexander Bisson, deutsch von Benno Jacobson, wird auch in der nächsten Woche, zusammen mit dem Einakter Jacobson's „Zum
r finden 8. der nächsten Woche folgende
—
herabgesetzten Preisen und unter Mitwirkung von Josefine Dora,
Emil Thomas und Eugen Chlebus, sowie des gesammten Thalia⸗ Theater⸗Personals statt. Abends geht zum fünfzigsten Male, und zwar als letzte Sonntags⸗Vorstellung des Stückes, die Gesangsposse „Schiddebold's Engel“ mit Herrn Emil Thomas als Flickschneider Schiddebold in Scene. Nächsten Sonnabend gelangt erstmalig zum Benefiz für Herrn Emil Thomas „Der Registrator auf Reisen“ zur Aufführung. “
“ 8 4 1½ “ Mannigfaltiges.
Der Magistrat hat in seiner gestrigen Sitz
1b ung auf Antrag der städtischen Baudeputation die Festsetzung von Straßenfluchtlinien für den Markgrafendamm in seiner ganzen Ausdehnung sowie für die zwischen Markgrafendamm, Hohenlohestraße und Stralauer Allee be⸗ legenen Geländetheile beschlossen. Den Stadtverordneten wird eine diesbezügliche Vorlage vom Magistrat unterbreitet werden. — Der Staatssekretär des Fnnern hat beim Magistrat beantragt, die Be⸗ nutzung des bereits bestehenden Kanals in der Sommerstraße, in welchem gegenwärtig die Heizröhren für das Reichstagegebäude liegen, auch für ein elektrisches Kabel zur Beleuchtung des Gebäudes zu ge⸗ Der Magistrat beschloß, die Genehmigung widerruflich zu ertheilen.
Das Fest zum Besten des in Tilsit zu errichtenden Denk⸗ mals der Königin Luise, welches gestern Abend in den Sälen des Neuen Königlichen Opern⸗Theaters stattfand, nahm bei außer⸗ ordentlich zahlreichem Besuch einen dem Programm entsprechenden glän⸗ zenden Verlauf. Dem von Frau Clara Meyer gesprochenen schwung⸗ vollen Prolog, einer Dichtung von Felix Dahn, folgte ein einaktiges Dramolet von Ernst Wichert „Die gnädige Frau von Paretz“, dessen Stoff eine Episode aus dem Leben der Königin bildet, in welcher auch der damalige Kammerdiener, spätere be⸗ rühmte Bildhauer Rauch eine Rolle spielt. Dieser wurde von
errn Rudolf Arndt dargestellt, die Königin Luise gab Fräulein indner, den König Ferevesch Wilhelm III. Herr Grube, der auch das kleine Stück geschickt insceniert hatte. Ebenso großen Beifall wie diese dramatische Gabe fanden die sich anreihenden lebenden Bilder, welche die Maler Professor Brausewetter und A. von Rößler arrangiert hatten. Das erste Bild, betitelt „Leier und Schwert“, zeigte die Dichter der Befreiungskriege Max von Schenkendorff und Theodor Körner, owie den Feldmarschall von Blücher, das zweite war eine potheose der Königin Luise, welcher die deutschen Frauen ihre Huldigung darbrachten. Den größten Jubel erregte jedoch das nun folgende historische Transparentgemälde „Die Mutter Kaiser Wilhelm's I.“, nach einer Skizze von Professor Knaus. Dasselbe zeigte die Königin dem hohen Gemahl den neugeborenen Knaben darreichend, während in den Wolken schwebende Engel verheißungsvoll die Kaiser⸗ krone über seinem Haupte halten. Die Bilder waren von Harmonium⸗ spiel und Chorgesang unter Leitung des Herrn Musik⸗Direktors Kraufe begleitet, der auch die Dichtung von Dr. Julius Lohmeyer zu dem Gemälde komponiert hatte. Nach einer Pause, in welcher sich an den zahlreichen Buffets der Nebensäle ein lebhaftes Treiben entwickelte, begann der zweite Theil mit einem Festgesang, gedichtet von Richard Petong (Spandau) und komponiert von Paul Hassenstein, ein schwungvoller Hymnus an die Königin Luise, der durch den von dem Letzt⸗
schloß der offizielle Theil des Festes. Ein großer Theil der B blieb aber noch zurück, um sich an den mannigfachen Buffets 15 frischen und an dem nachfolgenden Tanze theilzunehmen.
88 Im Theater der „Urania“ wird die ganze nächste Woche hindurch der scenisch ausgestattete Vortrag „Das Land der Fjorde eine Nordlandfahrt von Hamburg bis zum Nordkap“ wiederholt. Im örsaal werden folgende Vorträge gehalten: Morgen (zum letzten ale): Herr Oberleutnant Wensky, „Klondyke“; Dienstag: Herr Dr. G. Naß, „Gold und Silber“; Mittwoch: Herr Professor Dr. C Müller „Pflanzen mit eigenartiger Ernährung“; Donnerstag: Herr Dr. P. Spies, „Flüssige Luft“; Freitag: Herr Dr. P. Schwahn, Gletscher und Eiszeit“; Sonnabend: Herr Dr. P. Spies botographi natürlichen Farben“. 8 öe“
Hamburg, 10. März. (W. T B.) Heute sind die ersten ge. retteten Passagiere der „Bulgaria“ mit dem von Lissabon kommenden Dampfer „Desterro“ der Hamburg⸗Südamerikanischen Dampfschiffahrts⸗Gesellschaft hier eingetroffen. Die Geretteten wurden von Beamten der „Hamburg⸗Amerika⸗Linie“ empfangen. An⸗ gekommen sind 13 Zwischendeckspassagiere, und zwar 3 Männer, 4 Frauen und 6 Kinder. Die Geretteten sagen über ihre Erlebnisse nichts erheblich Neues aus. ““
. 1114A4A4“*“
London, 11. März. (W. T. B.) Wie der „Times“ aus Sydney berichtet wird, hat an der Küste von Gueensland kürzlich ein Orkan gewüthet, bei dem etwa 200 Menschen um⸗ gekommen sein sollen. scbb8
ö“
Siders (Kanton Wallis), 11. März. Nachmittag zerstörte eine Feuersbrunst das kleine Dorf Agaren bei Leuk vollständig. 90 Gebäude, darunter 45 Wohnhäuser, wurden von den Flammen, welche der Föhn weitertrug, eingeäschert. Viel Vieh und große Mengen Futter sind verbrannt. 50 Familien sind obdachlos.
“
(W. T. B.) Gestern
8 Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.
Budapest, 11. März. (W. T. B.) Das ungarische Oberhaus hat heute die Indemnitätsvorlage und die Gesetzesvorlage, betreffend das Rekrutenkontingent für 1899, angenommen.
Windsor, 11. März. (W. T. B.) Die Königi
Victoria ist heute Vormittag über Folkestone und Boulogrn nach Cimiez abgereist.
Einsiedler“, unverändert auf dem Spielplan Theaters verbleiben. 5 G von Max Halbe, zu ermäßigten Preisen in Scene.
Im Thalia⸗Theater findet morgen, Mittags 12 Uhr, die bereits angekündigte Matinée zu wohlthätigem Zweck bei bedeutend
des Residenz⸗ Morgen Nachmittag geht „Jugend“, Drama
Luise, die von zwanzig
t vom 11 März, Morgens.
Wind. V
4 bedeckt
3 wolkenlos 8 Regen:)
3 Nebel
2 Schnee
2 wolkenlos 3 bedeckt
Temperatur 4 R.
in 0
50 C.
Celsius
Wetter.
Bar. auf 0 Gr. u. d. Meeres
Belmullet.. Aberdeen.. Christiansund Kopenhagen. Stockholm. Haparanda . St. Petersburg Cork, Queens⸗ 8E“ Cherbourg. v II1““ amburg .. winemünde Neufahrwasser SW Memel 762 WNW Peri 2u Ii Nebel ünster Wstf. 771 SW 2 balb bed. Karlsruhe.. 771 NO 3 Nebel Wiesbaden . 771 NW 1 heiter ⁶) München 770 W 4 bedeckt V Chemniz 771 still Nebel Berlin 769 W 2 bedeckt*) Wien 1764 W 2 bedeckt Breslau 769 SW 3 bedeckt Ile d' Aix . 768 NO 3 wolkenl. /8⸗) bm ... 16 gx 7 bedeckk9) 13 IIZ1I1““ still bedeckt 10 ¹) See unruhig. ²) See schlicht. ³) See schlicht. 0) See schlicht. ⁵) See ruhig. ⁶) Reif, Nachts Regen. ⁷) Abends Regen. ³) See schlicht. 2) See mäßig bewegt. .
Uebersicht der Witterung.
Das Minimum, welches gestern nördlich von Schottland 1ag. ist nordostwärts nach der mittleren norwegischen Küste fortgeschritten und verursacht in Wechselwirkung mit einem über Nordfrankreich und Süddeutschland liegenden Hochdruckgebiete mäßige west⸗ liche und südwestliche Winde im Nord⸗ und Ostsee⸗ gebiete, unter deren Einfluß die milde Witterung anhält. In Deutschland ist das Wetter trübe, viel⸗ fach neblig und mild; im Binnenlande ist allent⸗ halben, an der Küste stellenweise Regen gefallen. Deutsche Seewarte
Theater.
Königliche Schanspiele. Sonntag: Opern⸗ haus. 64. Vorstellung. Die weiße Dame. Oper in 3 Akten von Eugône Scribe. Deutsch von Friederike Elmenreich. Musik von Frangois Adrien Boieldieu. Tanz vom Balletmeister Graeb. Anfang 7 ¼ Uhr. — Mittags 12 Uhr: Mit Allerhöchster Genehmigung: Matinée zum Besten des unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich stehenden Berliner Krippen⸗Vereins unter Leitung des Königlichen Ober⸗Regisseurs Herrn
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Max Grube. Programm: Zum ersten Male: Der zündende Funke. Lustspiel in 1 Aufzug von Edouard Patlleron. In Scene gesetzt vom König⸗ lichen Regisseur Oskar Keßler. — Deklamation und Konzert. — Pause. — Zum ersten Male: Das Orakel zu Delphi. Schwank in 1 Aufzug von Arnold Hänseler und Max Möller. In Scene gesetzt vom Königlichen Regisseur Oskar Keßler.
Schauspielhaus. 70. Vorstellung. Julius Caesar. Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Uebersetzt von August Wilhelm von Schlegel. Anfang 7 ½ Uhr.
Neues Opern⸗Theater. Auf der Sonnenseite. Lustspiel in 3 Aufzügen von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg Anfang 7 ½ Uhr. Preise der Plätze: Fremden⸗Loge 3 ℳ, Mittel⸗Parquet und Mittel⸗Balkon 3 ℳ, Seiten⸗Parquet 2 ℳ, Seiten⸗ Balkon 1,50 ℳ, Stebplatz 75 ₰ Aufgeld wird nicht erhoben. Der Billet⸗Verkauf findet von 9 bis 10 und von 12 bis 1 ½ Uhr im Königlichen Schauspielhaufse am Abendkassenschalter statt. Billets sind auch im Invalidendank, Unter den Linden 24 I, und im Künstlerdank, Unter den Linden Nr. 69, zu haben. „Billetreservesatz Nr. 7.“ Die per⸗ manent reservierten Plätze kommen in Fortfall, ebenso haben Dienstplätze keine Gültigkeit. — Nach⸗ mittags 4 ½ Uhr: Mit Allerhöchster Genehmigung. Zu woblthätigen Zwecken: Die Palästinafahrt des Deutschen Kaiserpaares in 150 Wandel⸗ Lichtbildern nach photographischen Aufnahmen von Ottomar Anschütz. In dem Bilder⸗Cyelus be⸗ findet sich mit Allerhöchster Genehmigung eine An⸗ zahl von Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin bergestellter Aufnahmen. Vortrag von Herrn Ottomar Anschütz, gesprochen vom Königlichen Schauspieler Herrn Hohenstein. Preise der Plätze: Mittel⸗Balkon 3 ℳ, Mittel⸗Parquet 2 ℳ Seiten⸗Parquet 1,50 ℳ, Seiten⸗Balkon 1,50 ℳ, Stehplatz 1ℳ Die Billets tragen die Bezeichnung „Reservesatz Nr. 8“. Der Billetverkauf findet von 9 bis 10 und von 12 bis 1 ½¼ Uhr im Königlichen Schauspielbause am Abend⸗ kassenschalter statt. Billets für I. Rang und Parquet im Vorverkauf bis 2 Uhr bei Ottomar AInschütz, Leipzigerstraße 116.
Montag: Opernhaus. 65. Vorstellung. Auf Allerhöchsten Befehl: 3. Gesellschafts⸗Abend. Zur Erinnerung an die vor 50 Jahren (9. März 1849) stattgehabte erste Aufführung: Die lustigen Weiber von Windsor. Komisch⸗phantastische Oper in 3 Akten von Otto Nicolai. Text von Mosenthal, nach William Shakespeare's gleichnamigem Lustspiel. Tanz von Emil Graeb. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 71. Vorstellung. Sonder⸗ Abonnement A. 11. Vorstellung. Das fünfte Rad. Lustspiel in 3 Aufzügen von Hugo Lubliner. Anfang 7 ½ Uhr.
Opernhaus. Dienstag: Undine. Mittwoch: Häusel und Gretel. Vergißmeinnicht. Donners⸗ tag: Carmen. Freitag: Der Barbier von Sevilla. Vergißmeinnicht. Sonnabend: Mignon. Sonntag: Die Stumme von Portici.
Schauspielhaus. Dienstag: Julius Caesar. Mittwoch: Das fünfte Nad. Donnerstag: Julius Caesar. Freitag: Auf der Sonnen⸗ seite. Sonnabend: Ein Sommernachtstraum. (Puck: Fränlein Lüttgens, vom Königlichen Theater in Wiesbaden, Zettel: Herr Julius Deppe aus Straß⸗ burg. als Gäste) Sonntag: Das fünfte Rad.
e
ues Theat 9 Sonntag: Kein
genannten geleiteten Gesangverein wirkungsvoll vorgetragen wurde. Mit einer anmuthigen Quadrille Herren der Berliner Gesellschaft getanzt wurde und von Herrn Universitäts⸗ Tanzlehrer Otto Zorn mit Sorgfalt und Geschmack einstudiert war,
im Kostüm der Zeit der Königin und ebenso vielen Damen
Deutsches Theater. Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Die versunkene Glocke. — Abends 7 ¼ Uhr: Hamlet.
Montag: Die Jüdin von Toledo.
Dienstag: Fuhrmann Henschel. “
Berliner Theater. g-ee g. Nachmittags 2 ½ Uhr: König Heinrich. — Abends 7 ½ Uhr: Tam⸗Tam.
Montag: Der Pfarrer von Kirchfeld.
Dienstag: Zaza. 111
Schiller⸗Theater. (Wallner⸗Theater.) Sonn⸗ tag, Nachmittags 3 Uhr: Hasemann'’s Töchter. Volksstück in 4 Aufzügen von Adolph L'Arronge. — Abends 8 Uhr: Die Leibrente. Schwank in 5 Akten von Gustav von Moser.
Montag. Abends 8 Uhr: Verbotene Früchte. Vorher: Die Neuvermählten.
Dienstag, Abends 8 Uhr: Verbotene Früchte. Vorher: Die Neuvermählten.
Theater des Westens. (Opernhaus.) Sonn⸗ tag, Nachmittags“ 3 Uhr: Zu halben Martha. Komische Oper in 4 Akten von Fr. von
lotow. — Abends 7 ½ Uhr: Undine. Romantische
auberoper in 4 Akten von Alb. Lortzing.
Montag: Undine.
Dienstag: Das Glöckchen des Eremiten.
Mittwoch: Erstes Gastspiel der Königlich spa⸗ nischen Kammersängerin Regina Pacini. Der Barbier von Sevilla.
Donnerstag: Undine.
Freitag: Gastspiel von Regina Pacini. Barbier von Sevilla. 8
Sonnabend: Volksthümliche Vorstell Preisen: Der Freischütz. 4
Der
Lessing-Theater. Direktion: Otto Neumann⸗ Hofer. Sonntag: Gastspiel von Agnes Sorma. Die Jüdin von Toledo.
Montag: Gastspiel von Cyprienne.
Dienstag: Im weißen Röß’l.
Mittwoch: Gastspiel von Agnes Sorma. Nora.
Agnes Sorma.
Neues Theater. Direktion: Nuscha Butze. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Kassen⸗ preisen: Der Sohn der Frau. Schauspiel in 4 Akten von Max Kretzer. — Abends 7 ½ Uhr: Fosgunst. Lustspiel in 4 Akten von Thilo von Trotha.
Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: Hofgunst.
w Die Pflicht. E“
onnabend: Hofgunst.
—
Belle-Alliance-Theater. Belle ⸗Alliance⸗ straße 7/8. Sonntag: Das Milchmädchen von Schöneberg. Anfang 8 Uhr. — Nachmittags 3 Uhr: Der Nachruhm.
Montag: Zum ersten Male: Der Goldbauer.
8 8 .
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten
Beilage.)
Dienstag: Das Milchmädchen von Schöne⸗
erg. Mittwoch: Zu volksthümlichen Preisen: Der
Pfarrer von Kirchfeld. Donnersta Stamme.
Lautenburg. Sonntag: troleur. (Le contrôleur des Schwank in 3 Akten von Alexandre
Zum Einsiedler. Jacobson.
Lustspiel in Anfang 7 ½ U
Jugend.
Kontroleur.
Thalia⸗Theater.
fälliger Mitwirkung von Josefine Thomas, Eugen Chlebus und des ges sonals des Thalia⸗Theaters. — Gastspiel von Emil Thomas. Aufführung.) Zum 50. Male: Engel. 8 von W. Mannstädt. (Kuplets von Alfred Bender) Montag: Dieselbe Vorstellung.
leichen
Residenz ⸗Theater. Direktion: Der Schlafwagen⸗Kon⸗
wagons-lits.) Bisson. In
deutscher Uebertragung von Benno Jacobson. Vorher: 1 Akt von Benno
hr. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen:
Montag und folgende Tage: Der Schlafwagen⸗ Vorher: Zum Einsiedler.
Dresdenerstraße 72/73. Sonntag, Mittags 12 Uhr: Matinée, unter ge⸗
Dora, Emil ammten Per⸗
Abends 7 ½ Übr: (Letzte Sonntags⸗ Schiddebold'’s osse mit Gesang und Tanz in 4 Akten Musik von
demselben.
Konzerte.
Etelka Gerster’s Gesangschule. 7 ½ Uhr: Wohlthätigkeits⸗Konzert. Soirée der
Beethoven⸗-Saal. Konzert von Fräulein Gisella v.
Saal Bechstein. Sonntag, Mittags 12 Uhr:
— Abends
Montag, Anfang 7 ½ Uhr: Historische Mufik⸗ schwedischen Sängerin Frau Anna Norrie. Mitwirkung: Frau Ina Lange
Montag, Anfang 8 Uhr:
Paszthory
(Klavier) und Fräulein Adda Terrato (Gesang).
Familien⸗Nachricht
von Kaphengst (Merseburg). Geboren: Ein Sohn: (Abbensen). —
en.
Verlobt: Frl. Lissy von Krogh mit Hrn. Oberleut.
rn. Karl von Schwarz rn. Oberleut. Kumme (Magde⸗ burg). — Hrn. Kreis.Schulinspektor Fuchs (Hünern). Gestorben: Hr. Oberst Hermann Hesse (Berlin).
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Verantwortlicher Redakten
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei Acht Beilagen
Direktor Siemenroth in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
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und Verlags⸗
Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
leinschließlich Börsen⸗Beilage).
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1) Im Mon 1899 sind geprägt woorden in:
chen Reich
der Ausprä
s⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger.
1899.
Berlin, Sonnabend, den 11. März
Deutsches Reich. Uebersicht
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Silbermünzen
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bis Ende Febr
Nickelmünzen
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Kupfermünzen
Doppel⸗ kronen ℳ
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Privat⸗ Zwei pfennigstücke
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2 801 772 740]602 242 61072
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7 308 720 22755—— 71 874 608 50
35 717 922 80 80
5 005 86080
35 154 171 30
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2 524 620
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63 775 116 838 18 579 407 174 —
102981375 120 803 6481189 981 675
35 717 922 21 008 08700
5 005 860 8035 154 1718
125 — 3 055 —
989 95
131,— 106
7788 205
2 814 554 8601596 811 360
5957 525
152917500 25 585 810189 955 0077 467 87 50
14 709 835 80
5 005 735,80
18 345 86955
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*) Vergl. den „Reichs⸗Anzeiger“ vom 11. Feher
3 417 323 765 ℳ
Berlin, den 10. März 1899.
504 744 774,30 ℳ
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1899, Nr. 3
Biester.
Hauptbuchhalterei des Reichs⸗Schatzamts.
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Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Qualität I
mittel gut
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner niedrigster höchster niedrigster V höchster niedrigster höchster WIeEE 1.“
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Am vorigen Markttage
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am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung Doppelzentner (Preis unbekannt)
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St. Avold Anklam . Breslau. Jauer.. Eilenburg Bruchsal Arnstadt
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Thorn.
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Weizen. 15,50 16,00 15 30 15,40 15,80 16,00 15,40 15,60 15,80 15,80 14,45 15,90 16,50
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14.80 16,66 16 30 19,33 20,00 17,80
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13,90 12,60 13,50 13 00 12,50 13,00 13,00
13,40 13,00 14,00 1828 14,95
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13,80 15.00 16,79 16,60 15 60 15 95 13,70
15 6) 14,00 14,00 14 00 15,00 16,00 15,60
14,60 15,36 16,00 15,40
13,00 12,80 14,20 13 40 13 00
13,60 15,00 13.50 13,25 13,20 12,85 14 00 14.50 14,50 16,00
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